Rechtsprechung
| BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08, XI ZB 24/08 |
Volltextveröffentlichungen (15)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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ZPO § 233
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliches Organisationsverschulden bei Verwendung eines EDV-gestützten Fristenkalenders
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 85 Abs 2 ZPO, § 233 ZPO, § 234 ZPO, § 520 ZPO
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliches Organisationsverschulden bei Verwendung eines EDV-gestützten Fristenkalenders - IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Verwendung eines EDV-gestützten Fristenkalenders ohne Anordnung einer Kontrolle der Eingaben durch Ausgabe der Vorgänge über einen Drucker oder durch ein Fehlerprotokolls als anwaltliches Organisationsverschulden
- Anwaltsblatt
§ 233 ZPO
Ausdruckpflicht bei EDV-Fristen-Kalender - anwaltsblatt-datenbank.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 85 Abs. 2 ; ZPO § 234 Abs. 1 S. 2
Verwendung eines EDV-gestützten Fristenkalenders ohne Anordnung einer Kontrolle der Eingaben durch Ausgabe der Vorgänge über einen Drucker oder durch ein Fehlerprotokolls als anwaltliches Organisationsverschulden - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Organisationsverschulden bei elektrischem Fristenkalender
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Fristenkalender im Computer? Ausdrucken!
- Anwaltsblatt (Leitsatz)
§ 233 ZPO
Ausdruckpflicht bei EDV-Fristen-Kalender
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main - 19 O 82/06 BGH - XI ZB 24/08
- LG Frankfurt/Main, 13.10.2006 - 11 O 82/06
- LG Frankfurt/Main, 13.10.2006 - 3 O 82/06
- OLG Frankfurt, 31.05.2007 - 6 U 157/06
- LG Frankfurt/Main, 29.04.2008 - 19 O 82/06
- OLG Frankfurt, 29.07.2008 - 9 U 50/08
- OLG Frankfurt, 28.08.2008 - 9 U 50/08
- BGH, 26.03.2009 - I ZR 99/07
- BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08, XI ZB 24/08
Papierfundstellen
- NJW 2010, 1363
- MDR 2010, 586
- FamRZ 2010, 635
- WM 2010, 567
- DB 2010, 727
- K&R 2010, 410
- AnwBl 2010, 532
- AnwBl Online 2010, 135
Wird zitiert von ... (22) Zitiert selbst (9)
- BGH, 11.05.2004 - XI ZB 39/03
Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung bei …
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO, die auch bei einer Rechtsbeschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig verwerfenden Beschluss gewahrt sein müssen (siehe BGHZ 151, 42, 43; 151, 221, 223; 155, 21, 22; 159, 135, 137), sind nicht erfüllt.Rn. 7 1. Allerdings ist der Rechtsbeschwerde darin zuzustimmen, dass die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung ein Eingreifen des Bundesgerichtshofes erfordert, wenn die angefochtene Entscheidung das Verfahrensgrundrecht einer Partei auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1 GG i.V. mit dem Rechtsstaatsprinzip) verletzt und darauf beruht (BGHZ 154, 288, 296 zu § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 ZPO; BGHZ 159, 135, 139 f.).
- BGH, 12.12.2005 - II ZB 33/04
Anforderungen an die Büroorganisation des Rechtsanwalts bei Verwendung eines …
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Ein anwaltliches Organisationsverschulden ist danach darin zu sehen, dass Eingaben in den EDV-Kalender nicht durch Ausgabe der eingegebenen Einzelvorgänge über den Drucker oder durch Ausgabe eines Fehlerprotokolls durch das Programm kontrolliert werden (siehe BGH, Beschlüsse vom 20. Februar 1997 - IX ZB 111/96, NJW-RR 1997, 698, vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, BB 1998, 2603 und vom 12. Dezember 2005 - II ZB 33/04, MDR 2006, 539, 540 m.w.N.).Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen, zumal der Ausdruck dem Schriftstück, das dem Rechtsanwalt vorzulegen ist, beigeheftet werden kann (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Dezember 2005, aaO, S. 540).
- BGH, 27.03.2003 - V ZR 291/02
Anforderungen an die Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde wegen …
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Rn. 7 1. Allerdings ist der Rechtsbeschwerde darin zuzustimmen, dass die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung ein Eingreifen des Bundesgerichtshofes erfordert, wenn die angefochtene Entscheidung das Verfahrensgrundrecht einer Partei auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1 GG i.V. mit dem Rechtsstaatsprinzip) verletzt und darauf beruht (BGHZ 154, 288, 296 zu § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 ZPO; BGHZ 159, 135, 139 f.).
- BGH, 04.07.2002 - V ZB 16/02
Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde zur Fortbildung des Rechts und zur Sicherung …
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO, die auch bei einer Rechtsbeschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig verwerfenden Beschluss gewahrt sein müssen (siehe BGHZ 151, 42, 43; 151, 221, 223; 155, 21, 22; 159, 135, 137), sind nicht erfüllt. - BGH, 07.05.2003 - XII ZB 191/02
Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde gegen die Verwerfung der Berufung als …
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO, die auch bei einer Rechtsbeschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig verwerfenden Beschluss gewahrt sein müssen (siehe BGHZ 151, 42, 43; 151, 221, 223; 155, 21, 22; 159, 135, 137), sind nicht erfüllt. - BGH, 29.05.2002 - V ZB 11/02
Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde wegen grundsätzlicher Bedeutung; Sicherung …
- BGH, 10.10.1991 - VII ZB 4/91
Sorgfaltspflicht bei Feststellung des Fristbeginns
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Rn. 11 aa) Der Anwalt hat grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (siehe etwa BGH, Beschluss vom 10. Oktober 1991 - VII ZB 4/91, BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 22 m.w.N.). - BGH, 12.10.1998 - II ZB 11/98
Anforderungen an die Büroorganisation des Rechtsanwalts bei Führung eines …
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Ein anwaltliches Organisationsverschulden ist danach darin zu sehen, dass Eingaben in den EDV-Kalender nicht durch Ausgabe der eingegebenen Einzelvorgänge über den Drucker oder durch Ausgabe eines Fehlerprotokolls durch das Programm kontrolliert werden (siehe BGH, Beschlüsse vom 20. Februar 1997 - IX ZB 111/96, NJW-RR 1997, 698, vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, BB 1998, 2603 und vom 12. Dezember 2005 - II ZB 33/04, MDR 2006, 539, 540 m.w.N.). - BGH, 20.02.1997 - IX ZB 111/96
Auszug aus BGH, 02.02.2010 - XI ZB 23/08
Ein anwaltliches Organisationsverschulden ist danach darin zu sehen, dass Eingaben in den EDV-Kalender nicht durch Ausgabe der eingegebenen Einzelvorgänge über den Drucker oder durch Ausgabe eines Fehlerprotokolls durch das Programm kontrolliert werden (siehe BGH, Beschlüsse vom 20. Februar 1997 - IX ZB 111/96, NJW-RR 1997, 698, vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, BB 1998, 2603 und vom 12. Dezember 2005 - II ZB 33/04, MDR 2006, 539, 540 m.w.N.).
- BGH, 11.05.2021 - VIII ZB 9/20
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Übermittlung eines fristwahrenden …
Hierzu hat er grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (…BGH, Beschlüsse vom 17. März 2020 - VI ZB 99/19, NJW 2020, 1809 Rn. 8;… vom 29. Oktober 2019 - VIII ZB 103/18 und VIII ZB 104/18, NJW-RR 2020, 52 Rn. 11;… vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, NJW 2015, 253 Rn. 8; vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 11; jeweils mwN). - BGH, 28.02.2019 - III ZB 96/18
Anwaltliches Organisationsverschulden bei Versäumung der …
Rn. 13 a) aa) Die Verwendung einer elektronischen Kalenderführung darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (…BGH, Beschlüsse vom 12. April 2018 - V ZB 138/17, NJW-RR 2018, 1267 Rn. 7;…vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8; vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12 und vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, NJW 1999, 582, 583;… BSG, NJW 2018, 2511 Rn. 9).Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (…BGH, Beschlüsse vom 12. April 2018 aaO Rn. 9;… vom 17. April 2012 aaO; vom 2. Februar 2010 aaO;… vom 12. Dezember 2005 - II ZB 33/04, NJW-RR 2006, 500 Rn. 4 f;… vom 12. Oktober 1998 aaO; vom 20. Februar 1997 - IX ZB 111/96, NJW-RR 1997, 687; vom 23. März 1995 - VII ZB 3/95, NJW 1995, 1756, 1757;… BSG aaO; BFH…, Beschluss vom 22. Mai 2018 - XI R 22/17, juris Rn. 17).
- BGH, 17.03.2020 - VI ZB 99/19
Wiedereinsetzungsantrag: Wirksame Ausgangskontrolle bei Übesendung ber Post oder …
Hierzu hat er grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (…BGH, Beschlüsse vom 29. Oktober 2019 - VIII ZB 103/18, NJW-RR 2020, 52 Rn. 11; vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08, NJW 2010, 1363 Rn. 11;… vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, NJW 2015, 253 Rn. 8;… Senatsbeschluss vom 15. Dezember 2015 - VI ZB 15/15, NJW 2016, 873 Rn. 8).
- BGH, 04.11.2014 - VIII ZB 38/14
Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsfrist: Anforderungen an die …
Hierzu hat er grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (BGH, Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08, XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 11 mwN). - OLG Dresden, 01.06.2021 - 4 U 351/21
Leistungen aus Berufsunfähigkeitsversicherungen; Antrag auf Verlängerung einer …
Hierzu hat er grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (…BGH, Beschlüsse vom 29. Oktober 2019 - VIII ZB 103/18, NJW-RR 2020, 52 Rn. 11; vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08, NJW 2010, 1363 Rn. 11;… vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, NJW 2015, 253 Rn. 8; Senatsbeschluss vom 15. Dezember 2015 - VI ZB 15/15, NJW 2016, 873 Rn.8). - BGH, 12.04.2018 - V ZB 138/17
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Kontrolle der Fristeingabe in …
Rn. 7 a) aa) Die Verwendung einer elektronischen Kalenderführung darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (vgl. Senat, Beschluss vom 2. März 2000 - V ZB 1/00, NJW 2000, 1957 mwN; BGH…, Beschluss vom 27. Januar 2015 - II ZB 23/13, WM 2015, 780 Rn. 9;… Beschluss vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, WM 2014, 2388 Rn. 10;… Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Dezember 2010 - IX ZB 115/10, HFR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12).Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (vgl. Senat…, Beschluss vom 25. Juni 2009 - V ZB 191/08, NJW 2009, 3036 Rn. 13 mwN; BGH…, Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8; Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, WM 2010, 567 Rn. 12).
- BGH, 29.10.2019 - VIII ZB 103/18
Frage der einen gestuften Schutz gegen Fristversäumnisse sicherstellenden …
Hierzu hat er grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittelfristen auszuschließen (BGH, Beschlüsse vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08, XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 11;… vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, NJW 2015, 253 Rn. 8). - BGH, 27.01.2015 - II ZB 23/13
Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Pflicht …
Rn. 9 Führt der Anwalt einen elektronischen Kalender, darf diese Organisation keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (BGH, Beschluss vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, NJW 1999, 582, 583; Beschluss vom 2. März 2000 - V ZB 1/00, NJW 2000, 1957; Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12;… Beschluss vom 21. Dezember 2010 - IX ZB 115/10, HFR 2011, 706 Rn. 9;… Beschluss vom 27. März 2012 - II ZB 10/11, NJW-RR 2012, 745 Rn. 7;… Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… Beschluss vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, WM 2014, 2388 Rn. 10). - BGH, 17.04.2012 - VI ZB 55/11
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Organisationspflichten …
Die Fertigung eines Kontrollausdrucks ist erforderlich, um nicht nur Datenverarbeitungsfehler des EDV-Programms, sondern auch Eingabefehler oder -versäumnisse mit geringem Aufwand rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. März 1995 - VII ZB 3/95, NJW 1995, 1756, 1757; vom 20. Februar 1997 - IX ZB 111/96, NJW-RR 1997, 698; vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, NJW 1999, 582, 583;… vom 12. Dezember 2005 - II ZB 33/04, NJW-RR 2006, 500 Rn. 4; vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12;… Hartmann in Baumbach/Lauterbach, ZPO, 70. Aufl., § 233 Rn. 126 "EDV", "Elektronischer Kalender";… Hüßtege in Thomas/Putzo, ZPO, 32. Aufl., § 233 Rn. 16d, 44;… MünchKommZPO/Gehrlein, 3. Aufl., § 233 Rn. 64;… Musielak/Grandel, ZPO, 9. Aufl., § 233 Rn. 21;… Zöller/Greger, ZPO, 29. Aufl., § 233 Rn. 23 "Fristenbehandlung";… Roth in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 233 Rn. 37 "Fristeneinhaltung" unter g bb). - BGH, 27.01.2015 - II ZB 21/13
Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der verlängerten …
Rn. 8 Führt der Anwalt einen elektronischen Kalender, darf diese Organisation keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (BGH, Beschluss vom 12. Oktober 1998 - II ZB 11/98, NJW 1999, 582, 583; Beschluss vom 2. März 2000 - V ZB 1/00, NJW 2000, 1957; Beschluss vom 2. Februar 2010 - XI ZB 23/08 und XI ZB 24/08, NJW 2010, 1363 Rn. 12;… Beschluss vom 21. Dezember 2010 - IX ZB 115/10, HFR 2011, 706 Rn. 9;…Beschluss vom 27. März 2012 - II ZB 10/11, NJW-RR 2012, 745 Rn. 7;… Beschluss vom 17. April 2012 - VI ZB 55/11, NJW-RR 2012, 1085 Rn. 8;… Beschluss vom 4. November 2014 - VIII ZB 38/14, WM 2014, 2388 Rn. 10). - BGH, 27.03.2012 - II ZB 10/11
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Sorgfaltspflichten vor …
- BGH, 22.09.2015 - XI ZB 8/15
Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: …
- BGH, 29.10.2019 - VIII ZB 104/18
Frage der einen gestuften Schutz gegen Fristversäumnisse sicherstellenden …
- OLG Frankfurt, 16.06.2017 - 16 U 41/17
Wiedereinsetzung: Hinreichende Ausgangskontrolle bei Nutzung des EGVP-Verfahrens
- BGH, 14.01.2020 - II ZB 7/19
Statthaftigkeit eines Antrags auf Wiedereinsetzung in die versäumte …
- OLG München, 18.10.2016 - 19 U 2641/16
Keine Wiedereinsetzung in die Berufungsbegründungsfrist
- SG Trier, 20.12.2019 - S 4 R 108/18
Sozialgerichtliches Verfahren - Versäumung der Klagefrist - Wiedereinsetzung in …
- LSG Sachsen, 14.10.2019 - L 3 AS 1009/17
Versäumung der Beschwerdefrist im sozialgerichtlichen Verfahren
- SG Trier, 13.06.2018 - S 5 KR 58/18
Sozialgerichtliches Verfahren - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - …
- VGH Bayern, 30.07.2015 - 5 ZB 12.625
EDV-gestützter Fristenkalender; Organisationsverschulden des Rechtsanwalts
- VG Schleswig, 27.08.2024 - 11 B 37/23
Wiedereinsetzung bei Versäumung der Klagefrist
- BPatG, 04.10.2016 - 7 W (pat) 12/16
Wiedereinsetzung in die Frist zur Zahlung der Beschwerdegebühr im …
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Rechtsprechung
| BFH, 31.03.2009 - VII R 23, 24/08, VII R 23/08, VII R 24/08 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
VO Nr. 1788/2003 Art. 5; MilchAbgV § 14
- openjur.de
Erhebung einer Abgabe im Milchsektor; Betriebsübergang während eines Zwölfmonatszeitraums nach teilweiser Belieferung der Anlieferungs-Referenzmenge durch den vormaligen Betriebsinhaber; Saldierungsverfahren
- Judicialis
VO Nr. 1788/2003/EG Art. 5k; ; VO Nr. 1788/2003/EG Art. 10 Abs. 3; ; VO Nr. 1788/2003/EG Art. 11 Abs. 2 S. 1; ; VO Nr. 1788/2003/EG Art. 11 Abs. 3 S. 1; ; MilchAbgV § 14
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
Milchquote
Keine doppelte Ausnutzung einer Milchquote infolge Übertragung während des laufenden Zwölfmonatszeitraums II - rechtsportal.de
Beschränkung der abgabenfreien Lieferung von Milch nach Ausnutzung der Referenzmenge durch einen Erzeuger in einem bestimmten Zeitraum; Bestehen der Möglichkeit des Wiederauflebens der abgabenfreien Milchlieferung in einem bestimmten Zeitraum; Vorlagefrage an den ...
- datenbank.nwb.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Milchquoten-Rückübertragung auf den Verpächter
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Beschränkung der abgabenfreien Lieferung von Milch nach Ausnutzung der Referenzmenge durch einen Erzeuger in einem bestimmten Zeitraum; Bestehen der Möglichkeit des Wiederauflebens der abgabenfreien Milchlieferung in einem bestimmten Zeitraum; Vorlagefrage an den ...
- nwb.de (Kurzmitteilung)
Rückübertragung der teilweise ausgeschöpften Referenzmenge auf den Verpächter
Sonstiges
- nwb.de (Verfahrensmitteilung)
EGV 1788/2003 Art 11, MilchAbgV § 7, MilchAbgV § 14, EGV 17 88/2003 Art 4, EGV 17 88/2003 Art 1
Grundlagenbescheid; Referenzmenge; Saldierung; Übertragung
Verfahrensgang
- FG Hamburg, 29.03.2007 - 4 K 100/06
- FG Hamburg, 29.03.2007 - 4 K 101/06
- FG Rheinland-Pfalz, 08.11.2007 - 6 K 2615/05
- BFH, 31.03.2009 - VII R 23, 24/08, VII R 23/08, VII R 24/08
- BFH, 31.03.2009 - VII R 44/07
- EuGH, 06.08.2009 - C-230/09
- Generalanwalt beim EuGH, 14.09.2010 - C-230/09
- EuGH, 05.05.2011 - C-230/09
- BFH, 24.04.2012 - VII R 44/07
- BFH, 22.05.2012 - VII R 23/08
- BFH, 22.05.2012 - VII R 24/08
Papierfundstellen
- BFHE 225, 558
- DB 2009, 1634
Wird zitiert von ... (2)
- BFH, 23.02.2010 - VII R 12/09
Nachträglicher Hinzuerwerb einer Milchquote durch den Verkäufer eines …
Rn. 9 Ergänzend bezieht sich die Klägerin auf das Vorabentscheidungsersuchen des Senats vom 31. März 2009 VII R 23, 24/08 (BFHE 225, 558).Rn. 13 Wie der erkennende Senat bereits in seinem Beschluss in BFHE 225, 558 ausgeführt hat, beziffert die sog. Milchquote (Referenzmenge) den Umfang des Rechts eines Milcherzeugers, in seinem Betrieb erzeugte Milch an einen Abnehmer zu liefern, ohne dafür eine Milchabgabe zahlen zu müssen.
- FG Sachsen, 17.01.2013 - 7 K 1561/08
Rückwirkende Einziehung der vorläufigen Anlieferungsmenge für Milch wegen …
Das Belassen der vARM ist ein nicht gerechtfertigter Abgabenvorteil der Klägerin i.S. von § 370 Abs. 1, 4 Satz 2 AO , § 12 MOG , da die Referenzmenge abgabenrechtlich als eine auf eine bestimmte Menge begrenzte Abgabenbefreiung anzusehen ist (vgl. BFH-Beschluss vom 31.03.2009 VII R 23/08, BFH/NV 2009, 1348 ; Busse, ZfZ 2009, 225, 226 m.w.N. zur Rechtsprechung).
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Rechtsprechung
| BFH, 07.10.2008 - I B 23, 24/08, I B 23/08, I B 24/08 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Doctrine
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Zuschläge zur Sonntagsarbeit, Feiertagsarbeit und Nachtarbeit als verdeckte Gewinnausschüttung; Kein Gebot der Nichtanwendung geltenden Rechts bei fehlender gerichtlicher Klärung einer Rechtsfrage; Kein Vertrauen auf bestimmte Behandlung eines Rechtsproblems durch die ...
- Judicialis
FGO § 73 Abs. 1 Satz 1; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; ; FGO § 121 Satz 1; ; EStG § 3b
- rechtsportal.de
- datenbank.nwb.de
Zuschläge zur Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit an Gesellschaftergeschäftsführer als verdeckte Gewinnausschüttung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- FG Baden-Württemberg, 27.01.2006 - 6 K 268/02
- BFH, 22.08.2006 - I B 23/06
- FG Niedersachsen, 29.11.2007 - 6 K 559/05
- FG Niedersachsen, 29.11.2007 - 6 K 566/05
- BFH, 07.10.2008 - I B 23, 24/08, I B 23/08, I B 24/08
- BFH, 07.10.2008 - I B 23/06
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (13)
- BFH, 19.03.1997 - I R 75/96
Verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) durch Überstundenvergütung an …
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
a) Der Senat hat wiederholt entschieden, dass an einen Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlte gesonderte Vergütungen für die Ableistung von Überstunden aus steuerrechtlicher Sicht regelmäßig vGA sind (z.B. Senatsurteile vom 19. März 1997 I R 75/96, BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577; vom 27. März 2001 I R 40/00, BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655;… Senatsbeschlüsse vom 14. Oktober 2004 I B 106/04, BFH/NV 2005, 369;… vom 7. Februar 2007 I B 69/06, BFH/NV 2007, 1192, …und vom 17. September 2007 I B 65/07, BFH/NV 2008, 249).Diese Beurteilung gilt namentlich dann, wenn sich die Vereinbarung auf die Vergütung von Überstunden an Sonntagen, Feiertagen und zur Nachtzeit beschränkt und wenn zudem eine Gewinntantieme vereinbart ist (Senatsurteil in BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577).
Zum einen existierten auch bereits vor Vereinbarung der streitbefangenen Regelungen im Oktober 1996 finanzgerichtliche Urteile, in denen die Beurteilung von Überstundenvergütungen an Gesellschafter-Geschäftsführer als vGA in Rede stand (vgl. z.B. Urteil des FG des Saarlandes vom 8. Februar 1994 1 K 135/93, Entscheidungen der Finanzgerichte 1994, 676; weitere Nachweise im Senatsurteil in BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577, unter II.2.b).
Rechnen musste die Klägerin insbesondere auch mit dem Argument der fehlenden Kontrollmöglichkeit auf willkürliches Verhalten bei Fremdgeschäftsführern; denn dieses Argument findet sich schon im Senatsurteil in BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577.
- BFH, 27.03.2001 - I R 40/00
VGA bei Überstundenvergütungen
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
a) Der Senat hat wiederholt entschieden, dass an einen Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlte gesonderte Vergütungen für die Ableistung von Überstunden aus steuerrechtlicher Sicht regelmäßig vGA sind (z.B. Senatsurteile vom 19. März 1997 I R 75/96, BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577; vom 27. März 2001 I R 40/00, BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655;… Senatsbeschlüsse vom 14. Oktober 2004 I B 106/04, BFH/NV 2005, 369;… vom 7. Februar 2007 I B 69/06, BFH/NV 2007, 1192, …und vom 17. September 2007 I B 65/07, BFH/NV 2008, 249).aa) Dass das Gleichbehandlungsgebot des Art. 3 des Grundgesetzes (GG) nicht dadurch verletzt wird, dass an gesellschaftsfremde Geschäftsführer geleistete Zuschläge stets gewinnmindernde Betriebsausgaben sind, während an Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlte Zuschläge als vGA gewertet werden können, hat der Senat bereits in seinem Urteil in BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655 ausgeführt.
Vielmehr schließt selbst der Umstand, dass die Gesellschaft einem Fremdgeschäftsführer einen gleichartigen Vorteil gewährt, die Beurteilung der dem Gesellschafter-Geschäftsführer gewährten Leistung als durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst nicht grundsätzlich aus (vgl. dazu z.B. Senatsurteil in BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655; Gosch, Körperschaftsteuergesetz, § 8 Rz 1303).
Denn nach der auf das Senatsurteil in BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655 gestützten, auf die Durchführung eines vorwiegend normativen Fremdvergleichs gerichteten materiellen Rechtsauffassung des FG --die der Prüfung auf Verfahrensfehler zugrunde zu legen ist-- kommt es für die Streitfrage auf eine auf statistische Erhebungen gestützte Üblichkeit der Vergütung nicht entscheidend an.
- BFH, 14.07.2004 - I R 111/03
Steuerfreie Zuschläge für Gesellschafter-Geschäftsführer?
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
Allerdings hat der Senat auch entschieden, dass Vergütungen für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit nicht immer als vGA anzusehen sind (Senatsurteile vom 14. Juli 2004 I R 111/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307;… vom 3. August 2005 I R 7/05, BFH/NV 2006, 131).Das FG hat --im Zusammenhang mit den fehlenden Kontrollmöglichkeiten gegenüber willkürlichem Verhalten von Fremdgeschäftsführern-- lediglich ausgeführt, dass im Streitfall die Anwesenheit des X in den begünstigten Zeiten --anders als im Fall der Schichtarbeit (die Gegenstand des dem Senatsbeschluss in BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307 zugrunde liegenden Sachverhalts war)-- nicht wichtiger war als die Anwesenheit in der regulären Arbeitszeit.
- BFH, 17.12.2007 - GrS 2/04
Großer Senat beseitigt Vererblichkeit des Verlustvortrags
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
b) Die angefochtenen Urteile weichen nicht vom Beschluss des Großen Senats des BFH zur Vererblichkeit des Verlustabzugs vom 17. Dezember 2007 GrS 2/04 (BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608) ab.Mit den ab 1997 ergangenen Senatsentscheidungen zur Charakterisierung von Zuschlägen zur Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit an Gesellschafter-Geschäftsführer als vGA wurde keine langjährige gegenteilige höchstrichterliche Rechtsprechung aufgegeben, so dass sich ein Vergleich mit der dem BFH-Beschluss in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608 zugrunde liegenden Ausgangslage verbietet.
- BFH, 02.04.2008 - I B 197/07
Grundsätzliche Bedeutung: Drohverlustrückstellung aus einem langfristig …
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
Eine Überraschungsentscheidung liegt vor, wenn das Gericht seine Entscheidung auf einen bis dahin nicht erörterten rechtlichen oder tatsächlichen Gesichtspunkt stützt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gegeben hat, mit der alle oder einzelne Beteiligte nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht rechnen mussten (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 2. April 2008 I B 197/07, BFH/NV 2008, 1355, m.w.N.). - BFH, 04.05.2006 - VI R 28/05
Zinsverbilligtes Arbeitgeberdarlehen - norminterpretierende …
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
Der Umstand, dass ein bestimmtes Rechtsproblem in den Lohnsteuer-Richtlinien oder -hinweisen nicht aufgegriffen wird, kann --abgesehen von der im Übrigen fehlenden Rechtsnormqualität von Steuerrichtlinien (vgl. z.B. Senatsurteil vom 9. Juli 2003 I R 48/02, BFHE 203, 71, BStBl II 2004, 425; BFH-Urteil vom 4. Mai 2006 VI R 28/05, BFHE 213, 484, BStBl II 2006, 781)-- schon prinzipiell kein Vertrauen dahin erzeugen, dass die Verwaltung das Problem in einer bestimmten Weise behandeln wird. - BFH, 09.07.2003 - I R 48/02
VGA bei Betrieben gewerblicher Art?
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
Der Umstand, dass ein bestimmtes Rechtsproblem in den Lohnsteuer-Richtlinien oder -hinweisen nicht aufgegriffen wird, kann --abgesehen von der im Übrigen fehlenden Rechtsnormqualität von Steuerrichtlinien (vgl. z.B. Senatsurteil vom 9. Juli 2003 I R 48/02, BFHE 203, 71, BStBl II 2004, 425; BFH-Urteil vom 4. Mai 2006 VI R 28/05, BFHE 213, 484, BStBl II 2006, 781)-- schon prinzipiell kein Vertrauen dahin erzeugen, dass die Verwaltung das Problem in einer bestimmten Weise behandeln wird. - BFH, 03.08.2005 - I R 7/05
VGA: Gesellschafter-Geschäftsführer - Zuschläge für Sonn- Feiertagsarbeit
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
Allerdings hat der Senat auch entschieden, dass Vergütungen für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit nicht immer als vGA anzusehen sind (Senatsurteile vom 14. Juli 2004 I R 111/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307; vom 3. August 2005 I R 7/05, BFH/NV 2006, 131). - BFH, 14.10.2004 - I B 106/04
NZB: Gesellschafter-Geschäftsführer - Überstundenvergütung als vGA
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
a) Der Senat hat wiederholt entschieden, dass an einen Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlte gesonderte Vergütungen für die Ableistung von Überstunden aus steuerrechtlicher Sicht regelmäßig vGA sind (z.B. Senatsurteile vom 19. März 1997 I R 75/96, BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577; vom 27. März 2001 I R 40/00, BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655; Senatsbeschlüsse vom 14. Oktober 2004 I B 106/04, BFH/NV 2005, 369;… vom 7. Februar 2007 I B 69/06, BFH/NV 2007, 1192, …und vom 17. September 2007 I B 65/07, BFH/NV 2008, 249). - BFH, 07.02.2007 - I B 69/06
NZB: vGA - Überstundenvergütung
Auszug aus BFH, 07.10.2008 - I B 23/08
a) Der Senat hat wiederholt entschieden, dass an einen Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlte gesonderte Vergütungen für die Ableistung von Überstunden aus steuerrechtlicher Sicht regelmäßig vGA sind (z.B. Senatsurteile vom 19. März 1997 I R 75/96, BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577; vom 27. März 2001 I R 40/00, BFHE 195, 243, BStBl II 2001, 655;… Senatsbeschlüsse vom 14. Oktober 2004 I B 106/04, BFH/NV 2005, 369; vom 7. Februar 2007 I B 69/06, BFH/NV 2007, 1192, …und vom 17. September 2007 I B 65/07, BFH/NV 2008, 249). - BFH, 17.09.2007 - I B 65/07
Sonn- und Feiertagszuschläge beim Gesellschafter-Geschäftsführer
- BFH, 27.03.2001 - I B 52/00
Vergütung eines Geschäftsführers - Steuerfreie Lohnzahlungen - Verdeckte …
- FG Saarland, 08.02.1994 - 1 K 135/93
Körperschaftsteuer; Vereinbarung einer Überstunden-Vergütung mit beherrschenden …
- BFH, 07.10.2008 - I B 24/08
Beurteilung der an einen Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlten gesonderten …
I B 23/08 I B 24/08.
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Rechtsprechung
| BFH, 12.03.2009 - XI B 23, 24/08, XI B 23/08, XI B 24/08 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung der Umsätze aus künstlerischer Betätigung; Einschränkung von Grundrechten; Vereinbarkeit des § 27b UStG mit dem Zitiergebot; Recht auf Akteneinsicht; Abgelehnte Terminsänderung; Ablehnung von Gerichtspersonen wegen behaupteter ...
- Judicialis
FGO § 73 Abs. 1 S. 1; ; FGO § 105 Abs. 2 Nr. 5; ; FGO § 115 Abs. 2; ; FGO § 116 Abs. 3 S. 3; ; GG Art. 5 Abs. 3 S. 1; ; GG Art. 19 Abs. 1 S. 2
- rechtsportal.de
- datenbank.nwb.de
Vereinbarkeit der Umsatzsteuernachschau mit dem Zitiergebot; Recht auf Akteneinsicht; Ablehnung von Gerichtspersonen wegen Befangenheit; Aufstellung des Geschäftsverteilungsplans im Umlaufverfahren
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erhebung von Umsatzsteuer auf Umsätze aus einer künstlerischen Tätigkeit
Verfahrensgang
- FG Niedersachsen, 19.12.2007 - 5 K 21/07
- FG Niedersachsen, 19.12.2007 - 5 K 377/07
- BFH, 12.03.2009 - XI B 23, 24/08, XI B 23/08, XI B 24/08
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (9)
- BVerfG, 29.11.1989 - 1 BvR 1402/87
Vergünstigte Einkommensteuer
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Soweit die auf diesen Gebieten tätigen Personen durch die Verwertung ihrer Schöpfungen auch ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erwiesen, könnten sie im Rahmen der allgemeinen Besteuerungsregeln zu Abgaben an den Staat herangezogen werden (Beschluss vom 29. November 1989 1 BvR 1402, 1528/87, BVerfGE 81, 108, unter B.I.1. der Gründe).Er hat nicht substantiiert dargetan, dass die von ihm aufgeführten Entscheidungen des BVerfG, des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) oder des Bundesgerichtshofs Rechtssätze zur Erhebung von Umsatzsteuer auf Umsätze aus einer künstlerischen Tätigkeit enthalten, die trotz der Entscheidung des BVerfG in BVerfGE 81, 108 einen weiteren Klärungsbedarf aufwerfen.
Soweit der Kläger geltend macht, das FG habe mit seinem Hinweis auf den Beschluss des BVerfG in BVerfGE 81, 108 den Begründungsanforderungen des § 105 Abs. 2 Nr. 5 FGO hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung der Umsätze aus künstlerischer Tätigkeit nicht genügt, ist diese Behauptung ebenso wenig nachvollziehbar wie sein Vorbringen, die Vorentscheidung sei willkürlich und greifbar gesetzwidrig.
- BFH, 19.11.2008 - XI B 20/08
Richterablehnung - Besorgnis der Befangenheit - fehlerhafte Entscheidung des …
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Die Beschwerden haben auch keinen Erfolg, soweit der Kläger in seinem Schriftsatz vom 25. Juli 2008 sein Vorbringen in dem Schriftsatz vom selben Tag in dem Verfahren XI B 20/08 zum Gegenstand der vorliegenden Verfahren gemacht und gleichzeitig Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 56 FGO wegen des Ablaufs der Frist für die Beschwerdebegründungen beantragt hat. - BVerwG, 25.04.1991 - 7 C 11.90
Recht der Namensänderung - Wichtiger Grund - Beschlüsse im Umlaufverfahren - …
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Denn eine Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist grundsätzlich zulässig (vgl. dazu BVerwG-Urteil vom 25. April 1991 7 C 11/90, BVerwGE 88, 159).
- BFH, 04.08.2004 - VII B 240/03
Möglichkeit der Anfechtung von Beschlüssen über die Ablehnung von …
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Eine Besetzungsrüge hat im Rahmen einer Nichtzulassungsbeschwerde nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn sich dem Beschwerdevorbringen entnehmen lässt, dass der Beschluss über die Zurückweisung des Ablehnungsgesuchs nicht nur fehlerhaft, sondern greifbar gesetzwidrig und damit willkürlich ist (vgl. dazu im Einzelnen z.B. BFH-Beschluss vom 4. August 2004 VII B 240, 241/03, BFH/NV 2005, 218, m.w.N.). - BVerfG, 27.11.1990 - 1 BvR 402/87
Josephine Mutzenbacher
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Dazu gehört --wie das FG zutreffend unter Hinweis auf den Beschluss des BVerfG vom 27. November 1990 1 BvR 402/87 (BVerfGE 83, 130) ausgeführt hat-- das Grundrecht aus Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG nicht. - BVerfG, 03.07.2007 - 1 BvR 2186/06
Hufversorgung
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Denn aus der Nichtigkeit einzelner Vorschriften folgt die Nichtigkeit des ganzen Gesetzes nur dann, wenn sich aus dem objektiven Sinn des Gesetzes ergibt, dass die übrigen mit der Verfassung zu vereinbarenden Bestimmungen keine selbständige Bedeutung haben (vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 3. Juli 2007 1 BvR 2186/06, BVerfGE 119, 59, m.w.N.). - BFH, 27.01.2004 - VII B 66/03
Verletzung des rechtlichen Gehörs; Antrag auf Terminsänderung wegen plötzlicher …
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Die Erkrankung eines durch einen Prozessbevollmächtigten vertretenen Klägers, dessen persönliches Erscheinen nicht angeordnet worden ist, stellt nur dann einen erheblichen Grund dar, wenn in dem Terminsänderungsantrag substantiiert Gründe vorgetragen werden, die eine persönliche Anwesenheit des Klägers neben seinem Prozessbevollmächtigten in der mündlichen Verhandlung erfordern (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 27. Januar 2004 VII B 66/03, BFH/NV 2004, 796). - BFH, 09.12.2003 - III B 135/03
NZB: Hinweispflicht; Sturmschäden als außergewöhnliche Belastungen
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Denn Verfahrensmängel im Sinne dieser Vorschrift sind nur Verstöße des FG gegen Vorschriften des Gerichtsverfahrensrechts und nicht eventuelle Fehler der Finanzbehörde (vgl. z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 9. Dezember 2003 III B 135/03, BFH/NV 2004, 339). - BFH, 21.05.1992 - V B 232/91
Entscheidung über Ablehnung eines Richters
Auszug aus BFH, 12.03.2009 - XI B 23/08
Das FG darf nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob es den Beschluss über den Ablehnungsantrag aufgrund mündlicher Verhandlung oder außerhalb derselben fassen will (vgl. BFH-Beschluss vom 21. Mai 1992 V B 232/91, BFHE 168, 22, BStBl II 1992, 845).
- BFH, 12.03.2009 - XI B 24/08
Rüge der fehlerhaften Besetzung der Richterbank im Anhörungsrügeverfahren
XI B 23/08 XI B 24/08. - BFH, 05.05.2009 - XI S 3/09
Darlegungserfordernisse bei einer Anhörungsrüge
Der Senat hat mit Beschluss vom 12. März 2009 die Beschwerdeverfahren XI B 23/08 und XI B 24/08 zur gemeinsamen Entscheidung verbunden und die Beschwerden als unbegründet zurückgewiesen. - FG München, 04.07.2011 - 14 K 2112/09
Kein Vorsteuerabzug ohne Unternehmereigenschaft - Verfassungswidrigkeit des § 27b …
Denn selbst wenn die Verfassungswidrigkeit des § 27b UStG unterstellt wird, hätte dies nur die Nichtigkeit dieser Vorschrift und nicht des gesamten UStG zur Folge (BFH-Beschluss vom 12. März 2009 XI B 23, 24/08, XI B 23/08, XI B 24/08, ZSteu 2009, R538-R540).
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Rechtsprechung
| AG Kaufbeuren, 13.07.2009 - K 24/08 |
Verfahrensgang
- AG Kaufbeuren, 13.07.2009 - K 24/08
- LG Kempten, 12.10.2009 - 42 T 1557/09
- BGH, 10.06.2010 - V ZB 192/09
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 12.02.2008 - 24/08 |
Verfahrensgang
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 20.12.2007 - 24/08 |
Verfahrensgang
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Rechtsprechung
| AG Hamburg, 06.08.2008 - C 24/08 |
Verfahrensgang
- AG Hamburg, 06.08.2008 - C 24/08
- AG Hamburg, 06.08.2008 - 40B C 24/08
- LG Hamburg, 11.09.2009 - 311 S 106/08
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Rechtsprechung
| KAG Mainz, 24.11.2008 - M 24/08 Tr |
Volltextveröffentlichungen (2)
- bistummainz.de
Tragung von Kosten für die Beauftragung von Rechtsanwälten
- schiering.org
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Rechtsprechung
| RG, 16.01.1909 - Rep. V. 24/08 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 70, 193
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