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Weitere Entscheidung unten: VG Saarlouis, 27.05.2011

Rechtsprechung
   FG Hamburg, 04.11.2010 - 3 K 65/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,6788
FG Hamburg, 04.11.2010 - 3 K 65/10 (https://dejure.org/2010,6788)
FG Hamburg, Entscheidung vom 04.11.2010 - 3 K 65/10 (https://dejure.org/2010,6788)
FG Hamburg, Entscheidung vom 04. November 2010 - 3 K 65/10 (https://dejure.org/2010,6788)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Prüfungsanordnung bei vollbeendeter Schifffahrtsgellschaft: Adressierung, Prüfungsumfang - Klagebefugnis gegen Gewinnfeststellungsbescheid einer vollbeendeten Personengesellschaft

  • Justiz Hamburg

    § 45 Abs 1 AO, § 119 Abs 1 AO, § 125 Abs 1 AO, § 179 AO, § 180 AO
    Prüfungsanordnung bei vollbeendeter Schifffahrtsgellschaft: Adressierung, Prüfungsumfang - Klagebefugnis gegen Gewinnfeststellungsbescheid einer vollbeendeten Personengesellschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Prüfungsanordnung bei vollbeendeter Schifffahrtsgesellschaft

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Prüfungsanordnung bei vollbeendeter Schifffahrtsgesellschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Prüfungsanordnung bei vollbeendeter Schifffahrtsgellschaft

Papierfundstellen

  • EFG 2011, 774
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (49)

  • BFH, 28.03.2000 - VIII R 6/99

    Vollbeendete PersG; Beteiligtenfähigkeit im gerichtlichen Verfahren

    Auszug aus FG Hamburg, 04.11.2010 - 3 K 65/10
    Die gesetzliche Prozessstandschaft geht nicht auf ihren Rechtsnachfolger über (…BFH vom 23. September 2008 I R 90/07, BFH/NV 2009, 588; vom 28. März 2000 VIII R 6/99, BFH/NV 2000, 1074; vom 19. November 1985 VIII R 25/85, BFHE 146, 32, BStBl II 1986, 520).

    Nach der Vollbeendigung der Gesellschaft sind allein die ehemaligen Gesellschafter nach § 48 Abs. 1 Nr. 2 FGO klageberechtigt, die die angefochtenen Feststellungsbescheide betreffen, da nur sie durch die Bescheide belastet sind (BFH vom 23. Januar 2009 IV B 149/07, juris;… vom 29. März 2001 VIII B 11/01, BFH/NV 2001, 1280; vom 28. März 2000 VIII R 6/99, BFH/NV 2000, 1074; vom 23. Oktober 1990 VIII R 142/85, BFHE 162, 99, BStBl II 1991, 401; Brandis in Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 48 FGO, Tz. 15 m.w.N.).

    Im Übrigen spricht gegen eine Umdeutung, dass die Prozesshandlungen durch Prozessbevollmächtigte der rechts- und steuerberatenden Berufe ausgeübt wurden (ständige Rechtsprechung, BFH vom 15. Dezember 2006 VII B 289/06, juris; vom 28. März 2000 VIII R 6/99, BFH/NV 2000, 1074; vom 24. September 1970 II B 28/70, BFHE 100, 83, BStBl II 1970, 813).

    Diese besteht auch nach der Vollbeendigung der KG fort, da die Feststellungsbeteiligten einer Bekanntgabe nicht widersprochen haben, § 183 Abs. 3 Satz 1 AO (BFH vom 28. März 2000 VIII R 6/99, BFH/NV 2000, 1074; FG Hamburg vom 16. Dezember 2009 3 K 38/09, juris;… Pahlke/König, Abgabenordnung, 2. Aufl., § 183 Rn. 34 ff.).

  • BFH, 13.10.2005 - IV R 55/04

    Wirksamkeit einer Prüfungsanordnung, die an eine durch Ausscheiden des vorletzten …

    Auszug aus FG Hamburg, 04.11.2010 - 3 K 65/10
    Ein Verwaltungsakt ist nach § 125 Abs. 1 AO nichtig und damit gemäß § 124 Abs. 3 AO unwirksam, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommender Umstände offenkundig ist, insbesondere dann, wenn der Bescheid inhaltlich nicht so hinreichend bestimmt ist (§ 119 Abs. 1 AO), dass ihm sicher entnommen werden kann, was von wem verlangt wird (BFH vom 13. Oktober 2005 IV R 55/04, BFHE 211, 387, BStBl II 2006, 404; vom 25. September 1990 IX R 84/88, BFHE 162, 4, BStBl II 1991, 120).

    Die Prüfungsanordnung ist an den Rechtsnachfolger der vollbeendeten Gesellschaft zu richten (…BFH vom 18. November 2008 VIII R 40/07, BFH/NV 2009, 705;… vom 25. April 2006 VIII R 46/02, BFH/NV 2006, 2037; vom 13. Oktober 2005 IV R 55/04, BFHE 211, 387, BStBl II 2006, 404).

    Die Auslegung der Prüfungsanordnung ist möglich und auch geboten, wenn sie objektiv mehrdeutig ist (…BFH vom 25. April 2006 VIII R 46/02, BFH/NV 2006, 2037; vom 13. Oktober 2005 IV R 55/04, BFHE 211, 387, BStBl II 2006, 404; vgl. auch FG Rheinland-Pfalz vom 22. Juli 2010 6 K 1127/08, juris).

  • BFH, 22.12.2008 - I B 81/08

    Klagebefugnis bei Vollbeendigung der Personengesellschaft - Keine gewillkürte …

    Auszug aus FG Hamburg, 04.11.2010 - 3 K 65/10
    Im Rahmen der Einkommensbesteuerung tritt eine Vollbeendigung nicht nur bei Umwandlung einer Personengesellschaft auf eine Kapitalgesellschaft ein (Bundesfinanzhof --BFH-- vom 23. Januar 2009 IV B 149/07, juris; vom 22. Dezember 2008 I B 81/08, BFH/NV 2009, 948; vom 22. November 1988 VIII R 90/84, BFHE 155, 250, BStBl II 1989, 326), sondern auch im - hier vorliegenden - Fall der Umwandlung einer Personengesellschaft auf eine andere Personengesellschaft (…BFH vom 8. Oktober 1998 VIII B 61/98, BFH/NV 1999, 291).

    Entscheidend ist, welcher Sinn der in der Klageschrift gewählten Bezeichnung bei objektiver Würdigung des Erklärungsinhalts beizulegen ist (BFH vom 22. Dezember 2008 I B 81/08, BFH/NV 2009, 948; vom 14. November 1986 III R 12/81, BFHE 148, 212, BStBl II 1987, 178).

    Im Rahmen dieser Würdigung sind alle bekannten oder vernünftigerweise erkennbaren Umstände tatsächlicher und rechtlicher Art zu berücksichtigen (BFH vom 22. Dezember 2008 I B 81/08, BFH/NV 2009, 948;… vom 25. September 1985 IV R 180/83, BFH/NV 1986, 171).

  • FG Münster, 20.07.2022 - 9 K 3170/19

    Streit über die Auflösung des negativen Kapitalkontos eines Kommanditisten nach …

    Im Unterschied zu einem Gewerbesteuermessbescheid oder zu einem Umsatzsteuerbescheid, gegen die der Gesellschaft eigene Einspruchs- und Klagerechte zustehen, die auf ihren Rechtsnachfolger übergehen können, richten sich die Feststellungsbescheide nach ihrem Inhalt und ihren Wirkungen gegen die einzelnen Gesellschafter (Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 4.11.2010 - 3 K 65/10, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2011, 774).

    Dass in einem nachfolgenden Satz die Klägerin als Gesamtrechtsnachfolgerin der vollbeendeten D E GmbH & Co. KG bezeichnet wird, mag im Hinblick auf die Feststellungsbescheide eine unrichtige Erläuterung sein, weil es hier keine Gesamtrechtsnachfolge gibt (vgl. Urteil des Finanzgerichts Hamburg in EFG 2011, 774), ändert aber nichts an dem Umstand, dass die beiden Inhaltsadressatinnen der Feststellungsbescheide zutreffend bezeichnet worden sind (die Klägerin und die Beigeladene) und der Bescheid auch an eine der beiden Inhaltsadressatinnen (nämlich an die Klägerin, vertreten durch ihren Prozessbevollmächtigten) als Empfangsadressatin übermittelt worden ist.

  • BFH, 15.06.2022 - X B 87/21

    Zulässigkeit einer Prüfungsanordnung gemäß § 193 Abs. 1 AO gegenüber den Erben …

    Rn. 23 Ausgehend von dem in § 193 Abs. 1 AO verankerten gesetzlichen Leitbild der Außenprüfung als Vollprüfung erstreckt sich eine Prüfung der betrieblichen Verhältnisse eines Steuerpflichtigen grundsätzlich auf alle steuerlich relevanten Sachverhalte der insoweit in Betracht kommenden Steuerarten (vgl. FG Hamburg, Urteil vom 04.11.2010 - 3 K 65/10, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2011, 774, Rz 139; Schallmoser in HHSp, § 194 AO Rz 35; Gosch in Gosch, AO § 194 Rz 30).
  • FG Hessen, 06.03.2014 - 4 K 456/12

    Gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen eines Spezialfonds mit nur …

    Rn. 29 3. Angesichts der oben unter 1. und 2. dargestellten Erwägungen kann für die Entscheidung des Streitfalls dahinstehen, ob der angefochtene Bescheid wegen der (im Anhörungshinweis des Berichterstatters vom 17.02.2014 erwogenen) entsprechenden Anwendung der für die Verschmelzung von Körperschaften geltenden Grundsätze (BFH vom 21.10.1985 - GrS 4/84, BStBl. II 1986, 230;… Müller-Franken in Hübschmann / Hepp / Spitaler, AO / FGO, Stand 06/2008, § 122 AO Rn. 86;… Seer in Tipke / Kruse, AO / FGO, Stand 02/2001, § 122 AO Rn. 25; vgl. zur umwandlungsbedingten Beendigung des Sondervermögens nach § 40 InvG a. F. i.V.m. § 14 Abs. 3 Satz 2 InvStG a. F. Helios / Löschinger DB 2009, 1724 [1728];… Schmitz in Berger / Steck / Lübbehüsen, InvG / InvStG, 1. Auflage 2010, § 40 InvG Rn. 13 ff.;… Jacob / Geese / Ebner, Handbuch für die Besteuerung von Fondsvermögen, 3. Auflage 2007, S. 230 f.) bzw. wegen einer unterlassenen unmittelbaren Bekanntgabe an den Anleger bei entsprechender Anwendung der für Personengesellschaften geltenden Grundsätze (…vgl. BFH vom 08.10.1998 - VIII B 61/98, BFH/NV 1999, 291;… BFH vom 22.12.2008 - I B 81/08, BFH/NV 2009, 948; BFH vom 23.01.2009 - IV B 149/07, n. v. Juris; FG Hamburg vom 04.11.2010 - 3 K 65/10, EFG 2011, 774) zusätzlich auch aufgrund eines Adressierungsmangels i.S.d. § 122 Abs. 1 AO rechtswidrig ist oder ob ein eventueller Adressierungsfehler durch die Bekanntgabe des Änderungsbescheides an die Klägerin als Gesamtrechtsnachfolgerin der vormals zuständigen Kapitalanlagegesellschaft geheilt werden konnte, weil z.B. ein Vergleich des Sondervermögens mit einer Personengesellschaft naheliegt und die Funktion der Kapitalanlagegesellschaft über die Funktion eines (nach der Verschmelzung einer Personengesellschaft nicht mehr vorhandenen) Empfangsbevollmächtigten i.S.d. § 183 AO hinausgeht.
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Rechtsprechung
   VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,23570
VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10 (https://dejure.org/2011,23570)
VG Saarlouis, Entscheidung vom 27.05.2011 - 3 K 65/10 (https://dejure.org/2011,23570)
VG Saarlouis, Entscheidung vom 27. Mai 2011 - 3 K 65/10 (https://dejure.org/2011,23570)
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Volltextveröffentlichungen (3)

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (7)

  • OVG Niedersachsen, 11.06.2008 - 4 ME 184/08

    Berücksichtigung einer fachärztlichen Stellungnahme i.R.d. § 35a Sozialgesetzbuch …

    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Rn. 14 Der Rechtsausschuss hat keine Anhaltspunkte dafür, dass das Jugendamt bei seiner Entscheidung entscheidende Elemente des Hilfefalles nicht berücksichtigt hat und diese deshalb allgemeingültigen fachlichen Anforderungen nicht genügt (vgl. hierzu Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 11.06.2008, 4 ME 184/08).

    Auch die weitere nach § 35a Abs. 2 SGB VIII zu treffende Entscheidung, ob eine bestimmte Hilfe zur Deckung des Bedarfs im Einzelfall geeignet und erforderlich ist, ist vom Jugendamt in der Regel allein aufgrund seiner eigenen Fachkompetenz und im Rahmen des mit allen Beteiligten durchzuführenden Hilfeplanverfahrens gemäß § 36 Abs. 2 SGB VIII zu treffen, ohne dass insoweit eine fachärztliche oder psychotherapeutische Stellungnahme notwendig ist.(OVG Niedersachsen, Beschluss vom 11.06.2008 - 4 ME 184/08 - , NVwZ-RR, 792 m.w.N.;… Stähr in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand 16.02.2011, K § 35a Rn. 34) Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine vorliegende fachärztliche Stellungnahme für die Beurteilung der Fähigkeit zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft (§ 35a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB VIII) und der weiteren Frage, ob eine bestimmte Hilfe zur Deckung des Bedarfs im Einzelfall geeignet und erforderlich ist, für das Jugendamt und im gerichtlichen Verfahren unerheblich wäre.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.06.2008 - 12 A 144/06
    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Rn. 6 Die Heranziehung zu den Kosten setzt voraus, dass die Gewährung (und Erbringung) der Leistung den gesetzlichen Vorschriften entspricht (…vgl. Wiesner, Kommentar zum SGB VIII, 3. Auflage, § 91 Randziffer 13; OVG Nordrhein-Westfahlen, Entscheidung vom 06.06.2008, 12 A 144/06)..

    Rn. 42 Die Heranziehung zu einem Kostenbeitrag im Sinne von § 91 Abs. 1 Nr. 6 i.V.m. § 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VIII setzt voraus, dass die Gewährung (und Erbringung) der Leistung den gesetzlichen Vorschriften entspricht.(…Wiesner, Kommentar zum SGB VIII, 3. Aufl., § 91 Rn. 13;… Stähr in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand: 16.02.2011, K § 92 Rn. 12 m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 06.06.2008 - 12 A 144/06 -, FamRZ 2008, 2314;… a.A. Kunkel in LPK-SGB VIII, § 91 Rn. 9; offen gelassen BayVGH, Beschluss vom 15.09.2008 - 12 C 08.315 - juris) Dies ist hier der Fall.

  • BVerwG, 28.09.2000 - 5 C 29.99

    Antragserfordernis im Jugendhilferecht; Geldleistungen in der Jugendhilfe; …

    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Rn. 45 Diese Voraussetzungen sind dann gegeben, wenn die seelische Störung nach Breite, Tiefe oder Dauer so intensiv ist, dass sie die Fähigkeit des Betroffenen zur Eingliederung in die Gesellschaft beeinträchtigt oder eine solche Beeinträchtigung erwarten lässt(vgl. BVerwG, Urteil vom 28.09.2000 - 5 C 29.99 -, dessen Grundsätze auch im Hinblick auf die seit dem 1.7.2001 geänderte Fassung des § 35a Abs. 1 SGB VIII anzuwenden sind; so: OVG Rheinland-Pfalz vom 26.03.2007 - 7 E 10212/07 -, beide juris).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.03.2007 - 7 E 10212/07

    Eingliederungshilfe in Form einer Legasthenietherapie

    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Rn. 45 Diese Voraussetzungen sind dann gegeben, wenn die seelische Störung nach Breite, Tiefe oder Dauer so intensiv ist, dass sie die Fähigkeit des Betroffenen zur Eingliederung in die Gesellschaft beeinträchtigt oder eine solche Beeinträchtigung erwarten lässt(vgl. BVerwG, Urteil vom 28.09.2000 - 5 C 29.99 -, dessen Grundsätze auch im Hinblick auf die seit dem 1.7.2001 geänderte Fassung des § 35a Abs. 1 SGB VIII anzuwenden sind; so: OVG Rheinland-Pfalz vom 26.03.2007 - 7 E 10212/07 -, beide juris).
  • VGH Hessen, 08.09.2005 - 10 UE 1647/04
    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Insoweit steht der Behörde ein Beurteilungsspielraum zu.(…Stähr in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand 16.02.2011, K § 35a Rn. 37a m.w.N.) Die verwaltungsgerichtliche Prüfung hat sich danach darauf zu beschränken, ob allgemein gültige fachliche Maßstäbe beachtet worden, ob keine sachfremden Erwägungen eingeflossen und die Leistungsadressaten in umfassender Weise beteiligt worden sind.(HessVGH, Urteil vom 08.09.2005 - 10 UE 1647/04 -, JAmt 2006, 37 und juris).
  • VG Sigmaringen, 21.07.2005 - 2 K 2115/04

    Eingliederungshilfe; Kinder- und Jugendhilfe; Legasthenie; Beurteilungsspielraum …

    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Allein das Alter der Befundberichte stellt für sich genommen kein Kriterium dar, das die getroffenen Feststellungen zu entwerten geeignet wäre.(Vgl. VG Sigmaringen, Urteil vom 21.07.2005 - 2 K 2115/04 -, juris) Der Beklagte, der daher keinen Anlass zu einer weiteren Sachaufklärung hatte, war an diese Feststellungen gebunden(…Vondung in LPK-SGB VIII, § 35a Rn. 6f), hat auf dieser Basis angenommen, der Sohn des Klägers sei von einer seelischen Behinderung im Sinne von § 35a Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 1 Satz 2 SGB VIII bedroht (s. Vorlagebericht, Bl.390 ff. d. BA Band II), und hat die ihm obliegende Entscheidung über die Teilhabebeeinträchtigung nach § 35a Abs. 1 Satz 2 SGB VIII und die richtige Hilfemaßnahme nach § 35a Abs. 2 ff. SGB VIII getroffen.
  • VGH Bayern, 15.09.2008 - 12 C 08.315

    Jugendhilferecht; Prozesskostenhilfe; Kostenbeitrag; Kindergeld

    Auszug aus VG Saarlouis, 27.05.2011 - 3 K 65/10
    Rn. 42 Die Heranziehung zu einem Kostenbeitrag im Sinne von § 91 Abs. 1 Nr. 6 i.V.m. § 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VIII setzt voraus, dass die Gewährung (und Erbringung) der Leistung den gesetzlichen Vorschriften entspricht.(…Wiesner, Kommentar zum SGB VIII, 3. Aufl., § 91 Rn. 13;… Stähr in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand: 16.02.2011, K § 92 Rn. 12 m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 06.06.2008 - 12 A 144/06 -, FamRZ 2008, 2314;… a.A. Kunkel in LPK-SGB VIII, § 91 Rn. 9; offen gelassen BayVGH, Beschluss vom 15.09.2008 - 12 C 08.315 - juris) Dies ist hier der Fall.
  • VG Freiburg, 19.04.2012 - 4 K 2209/11
    Eine derartige Möglichkeit einer inzidenten Überprüfung der Rechtmäßigkeit einer jugendhilferechtlichen Maßnahme im Kostenbeitragsverfahren, wie sie in Rechtsprechung und Literatur überwiegend bejaht wird (vgl. etwa VGH Bad.-Württ., Urteil vom 17.03.2011 - 12 S 2823/08 -, juris; VG Saarlouis, Urteil vom 27.05.2011 - 3 K 65/10 -, juris; VG Neustadt, Urteil vom 25.03.2010 - 4 K 685/09.NW -, juris; VG Bremen, Urteil vom 03.06.2010 - 5 K 3294/07 -, juris; VG München, Urteil vom 13.10.2010 - M 18 K 08.1595 -, juris;… so auch Wiesner, SGB VIII, 3. Aufl., § 91 Rn. 13;… Münder/Meysen/Trenczek, Frankfurter Kommentar SGB VIII, 6. Aufl., vor Kap 8 Rn. 9;… Hauck, SGB VIII, 2011, K § 92 Rn. 12; offen gelassen von Bayer, VGH, Beschluss vom 08.02.2010 - 12 ZB 08.2365 -, juris; unklar insoweit OVG NRW, Beschluss vom 02.10.2009 - 12 A 1313/09 -, juris), ist rechtlich geboten.
  • VG Saarlouis, 21.10.2011 - 3 K 598/10

    Erstattungsanspruch des Jugendhilfeträgers gegenüber dem Träger der Leistungen …

    Erst auf dieser Grundlage kann der Jugendhilfeträger den tatsächlich aktuellen Hilfebedarf des Betroffenen - wiederum durch Fachkräfte - feststellen und hieraus - insoweit gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbar - auf die notwendigen und geeigneten Hilfemaßnahmen schließen(Urteil der Kammer vom 27.05.2011 - 3 K 65/10 - m.w.N., juris).
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