Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Judicialis
HGB § 355; ; BGB § 177 Abs. 1; ; BGB § 249 Satz 1; ; BGB § 254; ; BGB § 781; ; BGB §§ 812 ff
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zum Vorliegen einer vorübergehenden Kontoüberziehung - Eingeschränkte Kontovollmacht - Anscheinsvollmacht
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Vorliegen eines Kondiktionstatbestandes als Voraussetzung für eine Rückforderung eines fingierten Saldo-Anerkenntnisses; Ein zehn Prozent über dem Volumen eines Überziehungskredits liegender Betrag als Kontoüberziehung im "banküblichen Umfang"; Fiktives ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- advogarant.de (Kurzinformation)
Mitverschulden der Bank bei Missbrauch durch Kontobevollmächtigten
- zbb-online.com (Leitsatz)
BGB §§ 167, 174, 177, 249, 254, 493, 676, 781, 812; HGB § 355
Zur Haftung des Kontoinhabers bei Kontoüberziehung durch Kontobevollmächtigten - Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)
Bank muss bei extremer Kontoüberziehung Vollmacht überprüfen
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Unberechtigte Abhebungen des Kontobevollmächtigten
Verfahrensgang
- LG Potsdam, 01.02.2007 - 8 O 441/06
- OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
Papierfundstellen
- MDR 2007, 1207
- NJ 2007, 511
- WM 2007, 2150
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (6)
- BGH, 18.10.1994 - XI ZR 194/93
Rechtswirkungen des fiktiven Saldoanerkenntnisses
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
Das fiktive Saldo-Anerkenntnis nach Nr. 7 der klägerischen AGB stellt keine rechtsgeschäftliche Genehmigung anderweitiger Verfügungen der Bank über die mitgeteilten Buchungen dar (vgl. BGH, Urteil vom 18.10.1994 - XI ZR 194/93 = NJW 1995, 320 m.w.N.). - BGH, 24.04.1985 - I ZR 176/83
Begriff des periodischen Rechnungsabschlusses bei einem Kontokorrent-Girokonto
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
a) Das nach Nr. 7 der klägerischen AGB fingierte Saldo-Anerkenntnis auf den 28.03.2002 kann unter den Voraussetzungen der §§ 812 ff BGB zurückgefordert werden (BGH, Urteil vom 24.04.1995 - I ZR 176/83 = NJW 1985, 3010 m.w.N.). - OLG Köln, 07.10.1998 - 5 U 88/98
Zur gesamtschuldnerischen Haftung bei Überziehung auf "Oder-Konto"
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
War ein Überziehungskredit nicht vereinbart, ist anzunehmen, dass sich der bankübliche Umfang von Überziehungen auf 10 % des nach den Umständen möglichen Überziehungskredites beläuft (vgl. OLG Köln, Urteil vom 07.10.1998, WM 1999, 1003; WM 2001, 2340;… Palandt/Weidenkaff, BGB, 66. Aufl., § 493 Rn. 7).
- BGH, 15.02.1982 - II ZR 53/81
Verletzung der Aufklärungspflichten und Prüfungspflichten aus dem Scheckvertrag - …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
Auf den Eindruck, möglicherweise kenne und dulde die Klägerin das Verhalten ihres Bevollmächtigten, durfte sie sich unter diesen Umständen nicht einfach verlassen; vielmehr hätte sie zunächst bei der Beklagten als Kontoinhaberin und Vollmachtgeberin rückfragen müssen (vgl. BGH, Urteil vom 15.02.1982 - II ZR 53/81 = NJW 1982, 1513). - OLG Köln, 11.07.2001 - 13 U 252/00
Formularmäßige Kontovollmacht gesamtvertretungsberechtigter BGB -Gesellschafter
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
War ein Überziehungskredit nicht vereinbart, ist anzunehmen, dass sich der bankübliche Umfang von Überziehungen auf 10 % des nach den Umständen möglichen Überziehungskredites beläuft (vgl. OLG Köln, Urteil vom 07.10.1998, WM 1999, 1003; WM 2001, 2340;… Palandt/Weidenkaff, BGB, 66. Aufl., § 493 Rn. 7). - OLG Hamm, 14.03.1986 - 20 U 290/85
Erstattungsanspruch gegen eine Bank wegen weisungswidriger Gehaltsüberweisung; …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.05.2007 - 3 W 19/07
Dieser Schaden ist auf eine Pflichtverletzung der Beklagten zurückzuführen, denn diese hat es entgegen Nr. 11 Abs. 4 der klägerischen AGB unterlassen, die Kontoauszüge auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit unverzüglich zu überprüfen und etwaige Einwendungen unverzüglich zu erheben (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 1986, 791;… Palandt/Sprau, BGB, 66. Aufl., § 676 f Rn. 16 m.w.N.).
- OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 17 U 247/08
Bankenrechtlicher Verbraucherschutz: Rechtsgrundlage für ein Einsichtsrecht von …
Der Kläger hat sich auf die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom 19.1.2007 Az.: 2/2 O 267/06, des Landgerichts Nürnberg/Fürth vom 16.11.2006 9856/06, des OLG Bamberg vom 22.2.2007 3 W 19/07 und des Landgerichts Schweinfurt vom 30.1.2007 Az.: 22 O 3/07 bezogen. - OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 17 U 43/09
Informationspflichten: Anspruch eines Verbraucherschutzverbandes auf Einsicht in …
Der Kläger hat sich auf die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom 19.01.2007, Az.: 2/2 O 267/06, des Landgerichts Nürnberg/Fürth vom 16.11.2006, 9856/06, des OLG Bamberg vom 22.02.2007, 3 W 19/07, und des Landgerichts Schweinfurt vom 30.01.2007, Az.: 22 O 3/07, bezogen. - OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 17 U 44/09
Informationspflichten: Anspruch eines Verbraucherschutzverbandes auf Einsicht in …
Der Kläger hat sich auf die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom 19.1.2007 Az.: 2/2 O 267/06, des Landgerichts Nürnberg/Fürth vom 16.11.2006 9856/06, des OLG Bamberg vom 22.2.2007 3 W 19/07 und des Landgerichts Schweinfurt vom 30.1.2007 Az.: 22 O 3/07 bezogen. - OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 17 U 7/09
Informationspflichten: Anspruch eines Verbraucherschutzverbandes auf Einsicht in …
Der Kläger hat sich auf die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom 19.1.2007 Az.: 2/2 O 267/06, des Landgerichts Nürnberg/Fürth vom 16.11.2006 9856/06, des OLG Bamberg vom 22.2.2007 3 W 19/07 und des Landgerichts Schweinfurt vom 30.1.2007 Az.: 22 O 3/07 bezogen. - OLG Koblenz, 07.05.2009 - 2 U 856/08
Zum Umfang der Rechte eines Verbraucherschutzverbandes gegenüber einer Bank
Für eine analoge Anwendung des § 675 a BGB ist entgegen den von der Berufung zitierten Entscheidungen (Landgericht Nürnberg-Fürth, Entscheidungen vom 27.03.2007, Az. - 7 0 11028/05/06; vom 16.11.2006, Az. - 7 0 9856/06; vom 24.01.2007 und Anerkenntnisurteil vom 13.02.2007 Az. - 7 0 10393/06; Landgericht Frankfurt am Main, Entscheidung vom 19.01.2007, Az: - 2-02 0 267/06; OLG Bamberg, Entscheidung vom 22.02.2007, Az: - 3 W 19/07; Landgericht München I, Entscheidung vom 13.03.2007, Az: - 28 0 23152/06; Anlagen B-Kl. 1 bis 6, GA 111 ff.) kein Raum.
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Rechtsprechung
| OLG Zweibrücken, 15.03.2007 - 3 W 19/07 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 1836 Abs. 1; ; BGB § 1915 Abs. 1; ; BGB § 1987; ; VBVG § 3 Abs. 4; ; FGG § 56 g Abs. 7; ; FGG § 56 g Abs. 5 Satz 2; ; FGG § 75 Satz 1
- rechtsportal.de
BGB § 1915 Abs. 1 § 1987; VBVG § 3 Abs. 4
Anspruch des Nachlassverwalters auf Abschlagszahlungen auf seine Vergütung - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Vergütung der Tätigkeit eines Nachlassverwalters wie die eines Nachlasspflegers; Vergütung nach Prozentsätzen des Nachlasses; Festsetzung von Abschlagszahlungen und Vorauszahlungen; Begrenzte Nachprüfbarkeit von Ermessensentscheidungen
Verfahrensgang
- AG Koblenz - 4a VI 63/05
- LG Koblenz, 21.12.2006 - 2 T 908/05
- OLG Zweibrücken, 15.03.2007 - 3 W 19/07
Papierfundstellen
- FGPrax 2007, 183
- FamRZ 2007, 1191
- Rpfleger 2007, 396
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- BayObLG, 28.05.2003 - 3Z BR 84/03
Betreuervergütung: Voraussetzungen für die Verlängerung der Ausschlussfrist
Auszug aus OLG Zweibrücken, 15.03.2007 - 3 W 19/07
Wenn davon auszugehen ist, dass auch der Vergütungsanspruch des Nachlassverwalters Kraft Gesetzes unmittelbar mit der Erbringung jeder einzelnen vergütungspflichtigen Tätigkeit, also quasi tagweise, entsteht (…Palandt/Diederichsen aaO VBVG § 1 Rdnr. 11;… Jochum/Pohl, Nachlasspflegschaft 3. Aufl., Rdnr. 891; vgl. auch BayObLG Rpfleger 2003, 577 und Rpfleger 2003, 651, jeweils zur Betreuervergütung), hätte der Antragsteller seinen Zeitaufwand für die reine Nachlassverwaltung bis zum 31. August 2006 vor der Entscheidung des Landgerichts unschwer längst endgültig ermitteln und gegenüber dem Nachlassgericht zur Vergütungsfestsetzung anmelden können. - BayObLG, 09.04.2003 - 3Z BR 237/02
Vergütung eines Betreuers - Vergütungsanspruch bei Abschlagszahlungen
Auszug aus OLG Zweibrücken, 15.03.2007 - 3 W 19/07
Wenn davon auszugehen ist, dass auch der Vergütungsanspruch des Nachlassverwalters Kraft Gesetzes unmittelbar mit der Erbringung jeder einzelnen vergütungspflichtigen Tätigkeit, also quasi tagweise, entsteht (…Palandt/Diederichsen aaO VBVG § 1 Rdnr. 11;… Jochum/Pohl, Nachlasspflegschaft 3. Aufl., Rdnr. 891; vgl. auch BayObLG Rpfleger 2003, 577 und Rpfleger 2003, 651, jeweils zur Betreuervergütung), hätte der Antragsteller seinen Zeitaufwand für die reine Nachlassverwaltung bis zum 31. August 2006 vor der Entscheidung des Landgerichts unschwer längst endgültig ermitteln und gegenüber dem Nachlassgericht zur Vergütungsfestsetzung anmelden können.
- OLG Celle, 02.11.2011 - 7 W 53/11
Kriterien zur Bemessung der Vergütung eines berufsmäßigen Nachlasspflegers
Damit richtet sich die Höhe der festzusetzenden Vergütung - abweichend von § 3 VBVG - gemäß § 1915 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 1836 Abs. BGB nach den für die Führung der Pflegschaft nutzbaren Fachkenntnissen des Pflegers sowie nach dem Umfang und der Schwierigkeit der Pflegschaftsgeschäfte (vgl. auch OLGR Zweibrücken 2007, 472; LG München, Besch. - OLG Düsseldorf, 08.07.2013 - 25 Wx 29/13
Bemessung der Vergütung des Nachlassverwalters; Nachlasspflegschaft als besondere …
§ 1987 BGB hat daneben keine völlig eigenständige Bedeutung (vgl. OLG München Rpfleger 2006, 405; OLG Zweibrücken FamRZ 2007, 1191;… Palandt/Weidlich, a. a. O., § 1987 BGB, Rdn. 2 m. w. Nachw.), sondern bestimmt nur, dass der Nachlassverwalter immer zu vergüten ist, wobei es auf seine berufsmäßige Tätigkeit nicht ankommt. - KG, 05.04.2011 - 1 W 518/10
Vergütung des Nachlasspflegers: Anforderungen an die Geltendmachung des …
Rn. 8 Die früher teilweise praktizierte Vergütung nach Prozentsätzen des Nachlasses (so OLG Düsseldorf, ZEV 1998, 356, 357) wird dem nicht gerecht und kommt daher nicht in Betracht (OLG Zweibrücken, Rpfleger 2007, 396; OLG Hamm, ZEV 2002, 466, 467; Zimmermann, ZEV 2005, 473, 474).
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