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Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 16.01.2020 | KG, 10.12.2024

Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,11345
OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2020,11345)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 17.03.2020 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2020,11345)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 17. März 2020 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2020,11345)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (47)

  • OLG Koblenz, 16.09.2019 - 12 U 61/19

    Deliktshaftung der Vorstandsmitglieder eines Automobilkonzerns gegenüber dem …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Dies setzt voraus, dass nicht nur die erforderlichen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren formal erfolgreich durchlaufen wurden, sondern auch, dass die für den Fahrzeugtyp erforderliche EGTypengenehmigung nicht durch eine Täuschung des zuständigen Kraftfahrtbundesamtes erschlichen worden ist und das Fahrzeug den für deren Erhalt und Fortdauer einzuhaltenden Vorschriften tatsächlich entspricht (vgl. KG Urteil vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19; OLG Koblenz WM 19, 1229; 19, 1929).

    Ausgehend von diesen weit gefassten Bestimmungen handelt es sich auch bei der im Fahrzeug des Klägers zum Zeitpunkt des Kaufes installierten Software des Motors um eine unzulässige Abschalteinrichtung nach Art. 5 Abs. 2 VO 715/2007/EG (…vgl. KG a.a.O.; OLG Koblenz WM 19, 1929; 19, 1229 m.w.N.).

    Insoweit wird auf die Entscheidungen des KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19, des Oberlandesgerichts Koblenz, veröffentlicht in WM 19, 1929 und NJW 19, 2237; OLG Karlsruhe DAR 19, 266, OLG Köln, NJW-RR 19, 984; OLG Karlsruhe WM 19, 1510; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019, 10 U 134/19; OLG Frankfurt, Urteil vom 25.09.2019, 17 U 45/19 hingewiesen.

    So kann der Schaden auch in der Eingehung einer "ungewollten" Verbindlichkeit bestehen, selbst wenn dieser Forderung eine objektiv gleichwertige Gegenleistung gegenübersteht (vgl. BGH NJW-RR 15, 275; BGH NJW 04, 2971; KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19; OLG Koblenz WM 19, 1229; 19, 1929; jeweils m.w.N.).

    Eine zusätzliche Sanktionierung durch Anwendung des Zivilrechts zugunsten eines einzelnen Geschädigten ist dabei nicht vorzunehmen (vgl. hierzu auch OLG Koblenz WM 19, 1929 Rn. 73).

    Vorliegend liegen die Voraussetzungen nicht vor (…vgl. auch KG a.a.O.; OLG Koblenz WM 19, 1929; OLG Koblenz NJW 19, 2237; OLG Karlsruhe, Urteile vom 06.11.2019; 13 U 37/19 und 13 U 12/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019, 13 U 37/19).

  • OLG Koblenz, 12.06.2019 - 5 U 1318/18

    Schadensersatz gegen VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung im …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Dies setzt voraus, dass nicht nur die erforderlichen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren formal erfolgreich durchlaufen wurden, sondern auch, dass die für den Fahrzeugtyp erforderliche EGTypengenehmigung nicht durch eine Täuschung des zuständigen Kraftfahrtbundesamtes erschlichen worden ist und das Fahrzeug den für deren Erhalt und Fortdauer einzuhaltenden Vorschriften tatsächlich entspricht (vgl. KG Urteil vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19; OLG Koblenz WM 19, 1229; 19, 1929).

    Ausgehend von diesen weit gefassten Bestimmungen handelt es sich auch bei der im Fahrzeug des Klägers zum Zeitpunkt des Kaufes installierten Software des Motors um eine unzulässige Abschalteinrichtung nach Art. 5 Abs. 2 VO 715/2007/EG (…vgl. KG a.a.O.; OLG Koblenz WM 19, 1929; 19, 1229 m.w.N.).

    Insoweit wird auf die Entscheidungen des KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19, des Oberlandesgerichts Koblenz, veröffentlicht in WM 19, 1929 und NJW 19, 2237; OLG Karlsruhe DAR 19, 266, OLG Köln, NJW-RR 19, 984; OLG Karlsruhe WM 19, 1510; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019, 10 U 134/19; OLG Frankfurt, Urteil vom 25.09.2019, 17 U 45/19 hingewiesen.

    So kann der Schaden auch in der Eingehung einer "ungewollten" Verbindlichkeit bestehen, selbst wenn dieser Forderung eine objektiv gleichwertige Gegenleistung gegenübersteht (vgl. BGH NJW-RR 15, 275; BGH NJW 04, 2971; KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19; OLG Koblenz WM 19, 1229; 19, 1929; jeweils m.w.N.).

    Vorliegend liegen die Voraussetzungen nicht vor (…vgl. auch KG a.a.O.; OLG Koblenz WM 19, 1929; OLG Koblenz NJW 19, 2237; OLG Karlsruhe, Urteile vom 06.11.2019; 13 U 37/19 und 13 U 12/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019, 13 U 37/19).

  • KG, 26.09.2019 - 4 U 51/19

    Rechte von Käufern eines Diesel-Pkw mit einer sog. Abschalteinrichtung

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Dies setzt voraus, dass nicht nur die erforderlichen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren formal erfolgreich durchlaufen wurden, sondern auch, dass die für den Fahrzeugtyp erforderliche EGTypengenehmigung nicht durch eine Täuschung des zuständigen Kraftfahrtbundesamtes erschlichen worden ist und das Fahrzeug den für deren Erhalt und Fortdauer einzuhaltenden Vorschriften tatsächlich entspricht (vgl. KG Urteil vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19; OLG Koblenz WM 19, 1229; 19, 1929).

    Insoweit wird auf die Entscheidungen des KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19, des Oberlandesgerichts Koblenz, veröffentlicht in WM 19, 1929 und NJW 19, 2237; OLG Karlsruhe DAR 19, 266, OLG Köln, NJW-RR 19, 984; OLG Karlsruhe WM 19, 1510; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019, 10 U 134/19; OLG Frankfurt, Urteil vom 25.09.2019, 17 U 45/19 hingewiesen.

    So kann der Schaden auch in der Eingehung einer "ungewollten" Verbindlichkeit bestehen, selbst wenn dieser Forderung eine objektiv gleichwertige Gegenleistung gegenübersteht (vgl. BGH NJW-RR 15, 275; BGH NJW 04, 2971; KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19; OLG Koblenz WM 19, 1229; 19, 1929; jeweils m.w.N.).

  • OLG Karlsruhe, 18.07.2019 - 17 U 160/18

    Inanspruchnahme von Vertragshändler und Kraftfahrzeughersteller wegen des Kaufs …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Insoweit wird auf die Entscheidungen des KG Berlin vom 26.09.2019, Az.: 4 U 51/19, des Oberlandesgerichts Koblenz, veröffentlicht in WM 19, 1929 und NJW 19, 2237; OLG Karlsruhe DAR 19, 266, OLG Köln, NJW-RR 19, 984; OLG Karlsruhe WM 19, 1510; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019, 10 U 134/19; OLG Frankfurt, Urteil vom 25.09.2019, 17 U 45/19 hingewiesen.

    Dabei ist zu beachten, dass den Erwerbern eines Fahrzeugs mit einem derartigen Motor zwecks Erkenntnisgewinn regelmäßig allein öffentlich zugängliche Quellen zum Sachvortrag zur Verfügung stehen, weil sie über die internen Vorgänge der Herstellerin des Fahrzeuges und auch der Herstellerin des Motors keine Kenntnis haben können (…vgl. KG a.a.O.; OLG Karlsruhe WM 19, 1510; OLG Köln, Beschluss vom 01.03.2019, Az.: 16 U 146/18).

  • BGH, 20.11.2012 - VI ZR 268/11

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Persönliche Haftung des Geschäftsführers …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Zum Vorsatz gehört, dass der Schädiger spätestens zum Zeitpunkt des Schadenseintritts Art und Richtung des Schadens unterschieden, die Schadensfolgen vorausgesehen und die Schädigung eines direkten Vorsatzes gewollt hat oder im Sinne eines bedingten Vorsatzes jedenfalls, mag er sie auch nicht wünschen, doch zum Erreichen seines Zieles billigend in Kauf genommen hat (vgl. BGH NJW 17, 250; BGH NJW-RR 13, 550;… Palandt a.a.O. § 826 Rn. 11).

    Vielmehr ist eine umfassende Würdigung des Einzelfalls erforderlich (vgl. BGH NJW-RR 13, 550;… KG a.a.O.).

  • BGH, 08.01.2019 - VIII ZR 225/17

    Dieselskandal: Zur Frage des Anspruchs des Käufers eines mangelhaften …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Die von der Beklagten mit dem Inverkehrbringen abgegebene Erklärung war unrichtig, da die Abschalteinrichtung nach Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 unzulässig ist mit der Folge, dass jederzeit der Widerruf der Typengenehmigung droht (vgl. BGH MDR 19, 416;… OLG Koblenz a.a.O.;… KG a.a.O.).

    Damit soll sichergestellt werden, dass sich die vorgegebenen Emissionsgrenzwerte auf das tatsächliche Verhalten der Fahrzeuge bei ihrer Verwendung beziehen (vgl. Erwägungsgrund 12 der VO 715/2007/EG) und dass die zur Verbesserung der Luftqualität und zur Einhaltung der Luftverschmutzungsgrenzwerte erforderliche erhebliche Minderung der Stickoxidemissionen bei Dieselfahrzeugen (vgl. Erwägungsgrund 6 der VO 715/2007/EG) erreicht wird (vgl. BGH NJW 19, 1133;… OLG Koblenz a.a.O.).

  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 536/15

    Sittenwidrige Schädigung bei der Beteiligung an einer Fondsgesellschaft: …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zu Tage getretenen Gesinnung oder eingetretenen Folgen ergeben kann (vgl. BGH NJW 17, 250; 14, 383;… Palandt, BGB, 79. Aufl., § 826 Rn. 4, § 138 Rn. 2 ff. m.w.N.).

    Zum Vorsatz gehört, dass der Schädiger spätestens zum Zeitpunkt des Schadenseintritts Art und Richtung des Schadens unterschieden, die Schadensfolgen vorausgesehen und die Schädigung eines direkten Vorsatzes gewollt hat oder im Sinne eines bedingten Vorsatzes jedenfalls, mag er sie auch nicht wünschen, doch zum Erreichen seines Zieles billigend in Kauf genommen hat (vgl. BGH NJW 17, 250; BGH NJW-RR 13, 550;… Palandt a.a.O. § 826 Rn. 11).

  • BGH, 01.03.2016 - VI ZR 34/15

    Haftung des Betreibers eines Bewertungsportals bei …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Steht ein darlegungspflichtiger Kläger außerhalb des für seinen Anspruch erheblichen Geschehensablaufs und kennt der Beklagte alle wesentlichen Tatsachen, so genügt nach den Grundsätzen über die sekundäre Darlegungslast ein einfaches Bestreiten nicht, sofern ihm nähere Angaben zuzumuten sind (vgl. BGH VersR 16, 666; BGH NJW-RR 15, 1279; BGHZ 163, 210 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 10.02.2015 - VI ZR 343/13

    Deliktische Schadensersatzklage wegen Untreue: Voraussetzungen einer sekundären …

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Steht ein darlegungspflichtiger Kläger außerhalb des für seinen Anspruch erheblichen Geschehensablaufs und kennt der Beklagte alle wesentlichen Tatsachen, so genügt nach den Grundsätzen über die sekundäre Darlegungslast ein einfaches Bestreiten nicht, sofern ihm nähere Angaben zuzumuten sind (vgl. BGH VersR 16, 666; BGH NJW-RR 15, 1279; BGHZ 163, 210 jeweils m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 27.04.2016 - 23 U 50/15

    Berechnung der Rückgewähransprüche nach Darlehenswiderruf

    Auszug aus OLG Bamberg, 17.03.2020 - 5 U 154/19
    Vielmehr muss auch die Herausgabe gezogenen Nutzung bzw. Wertersatz mit angeboten werden (vgl. KG u.a.O; OLG Frankfurt vom 27.04.2016, 23 U 50/15).
  • OLG Karlsruhe, 06.11.2019 - 13 U 37/19

    Deliktischer Schadensersatzanspruch des Käufers eines vom sog. VW-Diesel-Skandal …

  • BGH, 20.06.2002 - IX ZR 177/99

    Zulässigkeit der Behauptung einer nur vermuteten Tatsache im Anfechtungsprozeß; …

  • BGH, 13.06.2012 - I ZR 87/11

    Frachtführerhaftung im internationalen Straßengüterverkehr: Sekundäre …

  • OLG Karlsruhe, 06.11.2019 - 13 U 12/19

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage: Geltendmachung von …

  • BGH, 08.01.2014 - I ZR 169/12

    BearShare - Zur Haftung für illegales Filesharing volljähriger …

  • OLG Köln, 03.01.2019 - 18 U 70/18

    Abgasskandal - Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung des Kunden

  • OLG Stuttgart, 30.07.2019 - 10 U 134/19

    Kauf eines vom "Diesel-Abgasskandal" betroffenen Gebrauchtfahrzeuges: …

  • BGH, 25.04.2017 - XI ZR 573/15

    Wirksamer Widerruf eines Immobiliardarlehens: Berücksichtigung der …

  • BGH, 17.01.2008 - III ZR 239/06

    Werbung eines Partnervermittlungsinstituts mit einer nicht vermittlungsbereiten …

  • BGH, 12.07.2006 - X ZR 157/05

    Verzug durch Überschreitung der kalendermäßig bestimmten Leistungszeit bei …

  • BGH, 22.03.2016 - XI ZR 425/14

    Aufklärungspflicht über den anfänglichen negativen Marktwert eines Swaps

  • BGH, 19.07.2004 - II ZR 402/02

    Persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für …

  • BGH, 03.06.2014 - VI ZR 394/13

    Schadensersatzprozess wegen Kapitalanlagebetrugs: Voraussetzungen einer …

  • BGH, 28.10.2014 - VI ZR 15/14

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Schadenseintritt bei Erschleichung eines …

  • OLG Frankfurt, 25.09.2019 - 17 U 45/19

    Deliktische Haftung des Herstellers im Abgasskandal

  • BGH, 15.10.2013 - VI ZR 124/12

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Bankmitarbeiter im Zusammenhang mit …

  • BGH, 15.11.1996 - V ZR 292/95

    Rechtsfolgen der Erfüllungsverweigerung bei einer Zug um Zug zu erbringenden …

  • BGH, 20.10.2005 - IX ZR 276/02

    Anfechtung der Übertragung eines belasteten Grundstücks; Benachteiligung der …

  • BGH, 12.03.2007 - II ZR 315/05

    Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Konkursverschleppung

  • BGH, 18.10.2018 - III ZR 497/16

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung hinsichtlich zweier …

  • BGH, 05.10.2005 - X ZR 276/02

    Wirksamkeit von Mahnungen bei Zuvielforderung im werkvertraglichen …

  • BGH, 11.04.2000 - X ZR 19/98

    Haftung des Unternehmers für unrichtige Erklärung hinsichtlich Reparaturfähigkeit …

  • BGH, 12.05.1995 - V ZR 34/94

    Zulässigkeit eines den Hauptantrag abweisenden Teilurteils bei evtl. …

  • OLG Köln, 01.03.2019 - 16 U 146/18

    Abgasskandal: Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch VW

  • BGH, 10.12.2013 - VI ZR 534/12

    Haftung bei betrügerischer Kapitalanlagevermittlung: Voraussetzungen einer …

  • BGH, 15.05.2003 - III ZR 7/02

    Drittwirkung von Amtspflichten

  • OLG Hamm, 05.11.2012 - 17 U 162/11

    Schdensersatzpflicht des Architekten wegen Mängeln in der Bauaufsicht

  • OLG Karlsruhe, 05.03.2019 - 13 U 142/18

    VW-Abgasskandal, vorsätzliche sittenwidrige Schädigung, Rückzahlung des …

  • BGH, 07.05.2019 - VI ZR 512/17

    Haftung des Geschäftsführers einer GmbH gegenüber Gesellschaftsgläubigern

  • BGH, 19.11.2013 - VI ZR 336/12

    Expertenhaftung eines Wirtschaftsprüfers: Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung …

  • OLG Köln, 16.07.2018 - 27 U 10/18

    Rechtsstellung des Käufers eines vom sog. Diesel-Abgasskandal betroffenen …

  • OLG Köln, 01.07.2019 - 27 U 7/19

    Schadensersatzanspruch wegen des Inverkehrbringens eines Kfz mit einer …

  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 541/15

    Schadenersatzbegehren eines Kapitalanlegers wegen vorsätzlicher sittenwidriger …

  • BGH, 13.03.2018 - VI ZR 281/16

    Rechtliches Gehör: Vorliegen eines Gehörsverstoßes bei fehlender inhaltlicher …

  • BGH, 07.02.1995 - X ZB 20/93

    "Flammenüberwachung"; Anforderungen an die Rüge nicht ordnungsgemäßer Besetzung …

  • BGH, 08.11.1990 - I ZR 49/89

    Bezugnahme auf eine in einem anderen Verfahren ergangene Entscheidung

  • BGH, 18.04.1988 - II ZR 251/87

    Verschulden bei Vertragsabschluß - Bank - Darlehn - Aufklärungspflicht - …

  • OLG Bamberg, 08.07.2020 - 8 U 285/19

    Schadensersatz wegen unzulässig eingebauter Motorsteuerungssoftware (sog. …

    Die in der Rechtsprechung anerkannten Fallkonstellationen betreffen danach alleine solche Fälle, in denen ein Geldbetrag dem Geschädigten ersatzlos entzogen wurde (OLG Bamberg, Urteil vom 17.03.2020, Az.: 5 U 154/19).

    Rn. 59 Dieser Schutzzweck ist hier nicht betroffen, da die Klägerin zwar einen Geldbetrag in Höhe des Kaufpreises weggegeben hat, sie dafür im Gegenzug aber den streitgegenständlichen Pkw X. … erworben und erhalten hat, den sie anschließend jederzeit nutzen konnte und auch tatsächlich genutzt hat (OLG Bamberg, Urteil vom 17.03.2020, Az.: 5 U 154/19; OLG Hamm…, Urteil vom 10.09.2019, Az. 13 U 149/18, juris Rn. 99; OLG Koblenz…, Urteil vom 28.08.2019, Az. 5 U 1218/18, juris Rn. 109; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 6.11.2019, Az. 13 U 37/19, juris Rn. 137 m.w.N.; OLG München…, Urteil vom 06.04.2020, Az. 21 U 3039/19, juris Rn. 74 ff.; a.A.: OLG Oldenburg…, Urteil vom 2.10.2019, BeckRS 2019, 23205 Rn. 41; Az. 5 U 47/19, OLG Zweibrücken, Urteil vom 07.01.2020, Az. 5 U 68/19, BeckRS 2020, 6172; OLG Köln…, Urteil vom 17.07.2019, Az. 16 U 199/18, juris Rn. 29; OLG Brandenburg…, Urteil vom 03.06.2020, Az. 4 U 139/19, juris Rn. 60).

  • OLG Bamberg, 22.05.2020 - 1 U 114/19

    Anspruch auf Schadensersatz bei Erwerb eines vom Abgasskandal betroffenen …

    Tatsächlich wurde die zum Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr erforderliche EG-Typengenehmigung durch Täuschung des zuständigen Kraftfahrtbundesamtes in Bezug auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Abgaswerte im Stickoxidbereich nur durch Manipulation des Prüfergebnisses erreicht, ohne dass die gesetzlich geforderten Zulassungsvoraussetzungen vorlagen (vgl. OLG Bamberg, Urteil v. 17.03.2020, Az. 5 U 154/19).

    Er kann daher den Ersatz des gezahlten Kaufpreises gegen Herausgabe und Übereignung des Erlangten, insbesondere des Fahrzeuges, verlangen (vgl. hierzu auch OLG Koblenz, Urteil v. 12.06.2019, Az. 5 U 1318/18.; KG, Urteil v. 26.09.2019, Az. 4 U 51/17; OLG Bamberg, Urteil v. 17.03.2020, Az. 5 U 154/19).

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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,50381
OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2020,50381)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 16.01.2020 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2020,50381)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 16. Januar 2020 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2020,50381)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 171 HGB, § 172 HGB, § 175 InsO, § 51 InsO, § 50 InsO
    Kommanditistenhaftung: Rückforderungen von Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (46)

  • BGH, 20.02.2018 - II ZR 272/16

    Insolvenz einer Kommanditgesellschaft: Anforderungen an die Darlegung einer …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Insbesondere könne sich der Kläger nicht auf das Urteil des BGH vom 20.02.2018, Aktenzeichen II ZR 272/16 berufen, da in dem vorliegenden Verfahren lediglich die Vorlage interner Dokumente erfolgt sei, die nicht den gesetzlichen Anforderungen an eine Insolvenztabelle gem. §§ 174, 175, 178 InsO entsprechen würden.

    Dass der BGH mit Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - an die vorzulegende Tabelle weitergehende inhaltliche Anforderungen gestellt haben könnte, die über den (notwendigen) Inhalt der amtlichen Tabelle hinausgehen, ist nicht erkennbar.

    Für eine substantiierte Darlegung der vom Insolvenzverwalter eingeklagten Forderungen der Gesellschaftsgläubiger genügt es, dass der Insolvenzverwalter die Insolvenztabelle mit den festgestellten Forderungen vorlegt (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - juris, Rz. 14 f).

    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 15: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -,NJW 1990, 1109, 1111).").

    Einer Darlegung, in welcher Reihenfolge der Insolvenzverwalter die Forderungen einklagt, bedarf es nicht (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17), da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage ohnehin nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17).

    Da die Haftsumme des Kommanditisten insgesamt geltend gemacht wird, liegt auch keine Teilklage vor (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 18).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

    Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH ist ein etwaiges Bestreiten der ordnungsgemäßen Anmeldung der widerspruchslos festgestellten Forderungen ebenso unerheblich wie das Erheben materieller Einwände gegen ihre Berechtigung, da der Beklagte die Möglichkeit gehabt hätte, sich im Insolvenzverfahren im Hinblick auf die Feststellung zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der aufgelösten Gesellschaft bzw. an deren Insolvenzverwalter zu wenden (BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16, a. a. O., Rz. 28 m. w. N.).

    Die Eintragung und Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle gem. § 178 InsO entfaltet gem. § 201 InsO Rechtskraftwirkung gegenüber der Schuldnerin, weshalb der Kommanditist mit materiell-rechtlichen Einwendungen aufgrund der widerspruchslosen Feststellungen der Forderungen in der Insolvenztabelle nach § 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB abgeschnitten ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 21; OLG München…, Urteil vom 26. April 2018 - 23 U 1542/17 -, a. a. O.).

    Ein rechtskräftiges Urteil gegenüber der Gesellschaft nimmt auch dem persönlich haftenden Gesellschafter die Einwendungen, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16-, a. a. O., Rz. 23).

    Widerspruchsberechtigt ist insoweit das vertretungsberechtigte Organ und damit nicht der Kommanditist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, Rz. 32 - 33, a. a. O., juris).

    Ergänzend besteht ein Akteneinsichtsgesuch nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 20).

    Das Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - hat, wie die Vielzahl der Rechtsprechungsnachweise, die von den Parteien in das Verfahren eingeführt worden sind, veranschaulicht, nur einen Teil der im Streit stehenden Fragen beantwortet und darüber hinaus eine Reihe von neuen Fragestellungen aufgeworfen, die in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet werden, darunter insbesondere die Frage der Erforderlichkeit der Vorlage einer amtlichen (gerichtlichen) Tabelle (a.A. als hier beispielsweise: OLG Koblenz, Urteil vom 06. November 2018 - 3 U 265/18 -, juris Rz.11;… vgl. auch OLG Koblenz, Urt. v. 31.1.2019, 6 U 229/18, ZInsO 2019, 2279, wonach eine in Bezug genommene gerichtliche Tabelle mit schlagwortartiger Bezeichnung der Lebenssachverhalte ausreichend ist, um eine Klage eines Insolvenzverwalters gegen einen Kommanditisten nach §§ 171, 172 Abs. 4 HGB zu substanziieren; OLG Bamberg, Urteil vom 7.5.2019 - 5 U 99/18, ZInsO 2019, 1224), der Erforderlichkeit einer weitergehenden Spezifizierung des Schuldgrundes, der Relevanz der für den Ausfall festgestellten Forderungen bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten, die Relevanz von Zinsforderungen (im Rang des § 39 InsO) und die Relevanz von Massekosten (und Masseverbindlichkeiten) bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten.

  • OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 36/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Dafür spricht auch, dass die Vorlage einer Insolvenztabelle durch hinreichend konkreten Vortrag ersetzt werden (OLG Stuttgart…, Urteil vom 02. August 2019 - 20 U 44/18 -, juris Rz. 41m. w. N.; OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz. 63).

    Eine für den Ausfall festgestellte Forderung kann deshalb im Grundsatz auch Gegenstand einer Leistungsklage nach §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB sein (OLG München, Beschl. v. 23.7.2019, 23 U 4254/18, ZInsO 2019, 1913; OLG Stuttgart, Urt. v. 31.7.2019, 20 U 36/18, ZInsO 2019, 2281; OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz. 97).

    Selbst wenn der Insolvenzverwalter Sondermassen zu bilden hat, handelt es sich bei diesen nicht um ein getrenntes Sondervermögen, sondern die Sonderbehandlung wirkt sich nur rechnerisch aus (OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz. 115).

    Der Insolvenzverwalter hat die von den Kommanditisten eingezogenen Beträge so verwalten, dass sie denjenigen Gläubigern zugutekommen, denen die Kommanditisten haften (OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz.115 m. w. N.).

    Vielmehr hat der Insolvenzverwalter lediglich sicherzustellen, dass die von den Kommanditisten gem. §§ 171, 172 HGB vereinnahmten Beträgen für die Gläubiger zur Verfügung stehen, denen die Kommanditisten haften (OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz. 116).

    Zum Grund der Forderung, auf den sich die Feststellungswirkung erstreckt, gehört auch die Rechtszuständigkeit (OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz.93).

    Im Übrigen bedarf es Im Falle einer etwaigen Änderung nach dem Prüftermin keiner Neuanmeldung, vielmehr ist die Rechtsnachfolge in der Form des § 727 ZPO nachzuweisen und eine Berichtigung der Tabellenfeststellung durch das Insolvenzgericht zu veranlassen (OLG Stuttgart, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz. 93 m. w. N.).

  • BGH, 11.12.1989 - II ZR 78/89

    Bewertung einer Entnahme; Herabsetzung des Kapitalanteils eines Kommanditisten; …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH…, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 15: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -,NJW 1990, 1109, 1111).").

    Ob das Gesellschaftsvermögen die vom Kommanditisten aufgebrachte Haftsumme deckt oder verlustbedingt nicht deckt, ist aufgrund einer Erfolgsbilanz mit fortgeschriebenen Buchwerten zu beurteilen (Thüringer Oberlandesgericht…, Urteil vom 11. April 2018 - 2 U 375/16 -, juris Rz. 54; BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, juris Rz. 10; OLG München…, Urteil vom 26. August 2015 - 7 U 3400/14 -, juris Rz. 29).

    Im Verhältnis zu den Gläubigern hat der Kommanditist nämlich Vermögen, das die geleistete Haftsumme abdeckt, der Gesellschaft ebenso zu belassen wie Gewinne, die benötigt werden, um eine verlustbedingte Unterdeckung der geleisteten Haftsumme auszugleichen gem. § 172 Abs. 4 HGB (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 10).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH…, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

    Hierfür begründet bereits die Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine tatsächliche Vermutung, so dass die Darlegungs- und Beweislast einer fehlenden Erforderlichkeit den in Anspruch genommenen Kommanditisten trifft, während dem klagenden Insolvenzverwalter lediglich eine sekundäre Darlegungslast hinsichtlich des Bestandes der Masse zukommt (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, a. a. O., Rz. 15).

    Selbst wenn die noch aufzubringenden Haftsummen der Kommanditisten nicht alle benötigt würden, um die Gläubiger der Gesellschaft zu befriedigen, wäre der Kläger nicht verpflichtet, den benötigten Betrag auf alle Gesellschafter (entsprechend den geschuldeten Haftsummen) zu verteilen und die noch rückständigen Haftsummen demgemäß von den Gesellschaftern in der Weise einzufordern, dass alle gleichmäßig belastet sind; die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfange er gegenüber den einzelnen Gesellschaftern rückständige Haftsummen geltend macht, steht vielmehr in seinem - pflichtgemäß auszuübenden - Ermessen (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O., Rz. 16 m. w. N.).

  • BGH, 18.10.2011 - II ZR 37/10

    Insolvenz einer Publikums-Kommanditgesellschaft mit mittelbar beteiligten …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH…, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 15: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -,NJW 1990, 1109, 1111).").

    Stützt sich der den mittelbaren Kommanditisten/Treugeber als Sachwalter der Gläubiger aus abgetretenem Recht des Treuhandkommanditisten in Anspruch nehmende Insolvenzverwalter auf eine von ihm vorgelegte Forderungsaufstellung, nämlich eine Übersicht über die zur Insolvenztabelle festgestellten Forderungen, muss der mittelbare Kommanditist/Treugeber, will er sich gegen die Forderungsaufstellung mit Erfolg wenden, dieser substantiiert entgegengetreten (BGH, Beschluss vom 18.10.2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9).

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH…, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

    Nach der Rechtsprechung des BGH ist allein maßgeblich, ob die Haftsumme zur Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger benötigt wird (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10 -, a. a. O., Rz. 9, unmittelbar betreffend den Freistellungsanspruch eines Treuhandkommanditisten).

    Auch der Bundesgerichtshof betont, dass die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10 -, juris Rz. 9 m. w. N.).

  • OLG Stuttgart, 02.08.2019 - 20 U 44/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht gedeckter Ausschüttungen durch …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Dafür spricht auch, dass die Vorlage einer Insolvenztabelle durch hinreichend konkreten Vortrag ersetzt werden (OLG Stuttgart, Urteil vom 02. August 2019 - 20 U 44/18 -, juris Rz. 41m. w. N.; OLG Stuttgart…, Urteil vom 31. Juli 2019 - 20 U 36/18 -, juris Rz. 63).

    Im Falle der Abtretung des Kommanditanteils an einen früheren Treugeberkommanditisten - wie vorliegend dem Beklagten - spricht dafür zusätzlich, dass die Rückzahlung der Einlage diesem unmittelbar zugutegekommen ist (OLG Stuttgart, Urteil vom 02. August 2019 - 20 U 44/18 -, juris Rz. 36).

    Ob und in welchem Umfang hinsichtlich der auf die Einlage beschränkten Haftung des Kommanditisten die herrschende Meinung zutrifft, wonach bei der Bestimmung der Unterdeckung offene Massekosten sowie neu begründete Masseverbindlichkeiten nicht einzubeziehen sind (OLG Koblenz, Urteil vom 06. November 2018 - 3 U 265/18 -, juris Rz.17 m. w. N.; OLG München, Beschl. v. 23.4.2019, 18 U 2990/18, ZIP 2019, 2072; OLG Stuttgart, Urteil vom 02. August 2019 - 20 U 44/18 -, juris Rz. 53, 57 m. w. N.), bedarf unter Berücksichtigung der hier streitgegenständlichen tatsächlichen Rahmenbedingungen keiner abschließenden Entscheidung.

    Die Frage, ob Kommanditisten gemäß § 171 Abs. 1, § 172 Abs. 4 HGB auch wegen Masseverbindlichkeiten und -kosten (§§ 54, 55 InsO) in Anspruch genommen werden können, ist vom Bundesgerichtshof bislang nicht entschieden (OLG Stuttgart, Urteil vom 02. August 2019 - 20 U 44/18 -, juris Rz. 71).

  • LG Gießen, 09.05.2019 - 4 O 198/17
    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Die Berufung des Beklagten gegen das Urteil der 4. Zivilkammer des Landgerichts Gießen vom 09.05.2019, Aktenzeichen 4 O 198/17, wird zurückgewiesen.

    Wegen der weiteren Einzelheiten des erstinstanzlichen Vorbringens einschließlich der erstinstanzlich gestellten Anträge wird verwiesen auf den Tatbestand der angefochtenen Entscheidung der 4. Zivilkammer des Landgerichts Gießen vom 09.05.2019, Aktenzeichen 4 O 198/17, (Bl. 254 - 259 d. A.) durch das die Klage in vollem Umfang stattgegeben worden ist, da der Beklagte seine Hafteinlage in Höhe von EUR 50.000,00 zu keinem Zeitpunkt voll eingezahlt gewesen sei angesichts der Tatsache, dass ihm bereits 2003 ein anteiliger Verlust von EUR 4.966,68 zugewiesen und im Jahr 2004 ein Betrag in Höhe von EUR 5.000,00 entnommen worden sei, was sich als teilweise Rückzahlung der geleisteten Einlage darstelle.

    das Urteil des Landgerichts Gießen vom 09.05.2019, zugestellt am 13.05.2019, Aktenzeichen 4 O 198/17, aufzuheben und abzuändern wie folgt:.

    das angefochtene Urteil des Landgerichts Gießen vom 09.05.2019, zugestellt am 13.05.2019, Aktenzeichen 4 O 198/17, aufzuheben und die Sache zur weiteren Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht Gießen zurückzuverweisen.

    die Berufung des Beklagten gegen das Urteil des Landgerichts Gießen vom 09.05.2019, 4 O 198/17, zurückzuweisen.

  • BGH, 17.12.2015 - IX ZR 143/13

    Inanspruchnahme des persönlich haftenden Gesellschafters in der Insolvenz einer …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Die Erforderlichkeit förmlicher Feststellungen zur Tabelle (…LG Rottweil, Urt. v. 10.08.2018 - 4 O 13/17 - ZInsO 2018, 2150 und juris Rz. 26ff;… AG Emmendingen, Urt. v. 18.07.2018 - 7 C 110/18 - ZInsO 2018, 1816 und juris Rz. 15;… LG Rottweil, Urt. v. 22.06.2018 - 4 O 11/17 - ZInsO 2018, 1731 und juris Rz. 23; OLG Schleswig, Urt. v. 20.06.2018 - 9 U 18/18 - ZInsO 2018, 1681 und juris Rz. 8;… LG Stuttgart, Urt. v. 02.05.2018 - 1 S 32/17 - ZInsO 2018, 1530 und juris Rz. 13;… a.A. OLG Hamm, Urt. v. 11.06.2018 - I-8 U 124/17 - ZInsO 2018, 1963 und juris Rz. 16ff; OLG Braunschweig, Hinweisbeschl.

    Denn auch auf Letztere bezieht sich die Einziehungsermächtigung des Insolvenzverwalters (BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - IX ZR 143/13 - a. a. O., Rz. 18), zumal dieser im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens auch insoweit noch auf Feststellung zur Tabelle gerichtlich in Anspruch genommen werden kann.

    Sie gilt darüber hinaus für die Gesellschafter einer GbR (BGH, Urt. v. 17.12.2015 - IX ZR 143/13, BGHZ 208, 227 Rz. 11).

  • BGH, 22.03.2011 - II ZR 224/08

    Zur Haftung von Treugebern einer Kommanditgesellschaft

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Der Umfang, in dem die Haftung des Kommanditisten nach § 172 Abs. 4 HGB wieder auflebt, ist zwar in dreifacher Hinsicht, nämlich durch die Haftsumme, die Höhe des ausgezahlten Betrags und durch das Ausmaß der dadurch gegebenenfalls entstehenden Haftsummenunterdeckung begrenzt (BGH, Urteil vom 22. März 2011 - II ZR 224/08 -, juris Rz. 19 m. w. N.).

    Insoweit ergibt sich auch aus dem Urteil des BGH vom 22. März 2011 - II ZR 224/08 -, nichts Anderes.

    Die Haftung nach §§ 171 Abs. 1, 172 Abs. 4 HGB soll demgegenüber aber gewährleisten, dass die Haftsumme im Gesellschaftsvermögen gedeckt ist; auf mehr können die Gläubiger sich allerdings nicht vertrauen (BGH, Urteil vom 22. März 2011 - II ZR 224/08 -, juris Rz. 19 m. w. N.).

  • BGH, 24.09.2009 - IX ZR 234/07

    Keine persönliche Haftung der oHG-Gesellschafter für Insolvenzverfahrenskosten

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Soweit der BGH mit Teilurteil vom 24. September 2009 - IX ZR 234/07 - entschieden hat, dass die Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft nicht persönlich für die Kosten des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft und die von dem Verwalter in diesem Verfahren begründeten Masseverbindlichkeiten haften (…Rz. 10 ff), ergibt sich nicht zwingend, dass die für den unbeschränkt haftenden Gesellschafter einer OHG entwickelten Grundsätze auf den lediglich beschränkt haftenden Kommanditisten übertragen werden müssten.

    Die Entscheidung vom 24.09.2009 (BGH, Teilurt. v. 24.09.2009 - IX ZR 234/07) betrifft die Haftung des Gesellschafters einer offenen Handelsgesellschaft.

  • BGH, 22.03.2011 - II ZR 100/09

    Zur Haftung von Treugebern einer Kommanditgesellschaft

    Auszug aus OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 5 U 154/19
    Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH…, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 15: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -,NJW 1990, 1109, 1111).").

    Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH…, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).

  • OLG Frankfurt, 27.11.2018 - 5 U 65/18

    Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter …

  • OLG München, 08.07.2019 - 21 U 3749/18

    Außenhaftung des Kommanditisten in der Insolvenz der Gesellschaft - Darlegungs- …

  • LG Ansbach, 30.09.2016 - 1 S 14/16

    Kommanditistenhaftung gegenüber Insolvenzverwalter

  • BGH, 11.07.2017 - II ZR 127/16

    Gesellschaftsvertrag einer Publikumspersonengesellschaft: Pflichten des …

  • OLG Hamm, 11.06.2018 - 8 U 124/17

    Bei der Kapitalanlage in Schiffsfonds realisiert sich oftmals das …

  • BGH, 13.03.2018 - II ZR 243/16

    Unmittelbarer Anspruch der Gesellschaft gegen einen Treugeber auf Leistung der …

  • OLG München, 26.08.2015 - 7 U 3400/14

    Haftung des Kommanditisten einer Fondsgesellschaft wegen der Zahlung von Zinsen …

  • LG Traunstein, 16.03.2018 - 5 O 589/17

    Keine Rückzahlung von Ausschüttungen an einen Kommanditisten im …

  • OLG München, 19.07.2019 - 23 U 4254/18

    Inanspruchnahme eines Kommanditisten durch den Insolvenzverwalter

  • OLG Jena, 11.04.2018 - 2 U 375/16
  • OLG Braunschweig, 26.04.2018 - 11 U 104/17
  • BGH, 16.07.2015 - IX ZR 197/14

    Rechtsanwaltshaftung: Beweiserleichterung für den Ursachenzusammenhang zwischen …

  • BGH, 17.03.2016 - III ZR 200/15

    Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen: Wahrung der Klagefrist; …

  • BGH, 22.03.2011 - II ZR 271/08

    Zur Haftung von Treugebern einer Kommanditgesellschaft

  • BGH, 22.01.2009 - IX ZR 3/08

    Voraussetzung der ordnungsgemäßen Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren …

  • BGH, 29.06.1981 - II ZR 142/80

    Öffentlicher Glaube des Handelsregisters in bezug auf die Erbringung von …

  • BGH, 04.05.2011 - VIII ZR 11/10

    Zum Anspruch des Handelsvertreters auf kostenlose Überlassung von Hilfsmitteln

  • BGH, 11.10.2011 - II ZR 242/09

    Liquidation eines geschlossenen Immobilienfonds in Form einer OHG: …

  • BGH, 21.03.1983 - II ZR 113/82

    Umfang des Gutglaubenschutzes bei Unterbleiben einer Voreintragung

  • BGH, 22.09.2015 - II ZR 310/14

    Auslegung des Gesellschaftsvertrags bei einer zweigliedrigen stillen …

  • BGH, 27.06.2016 - II ZR 63/15

    Publikums-KG: Anspruch einer Fondsgesellschaft auf Rückzahlung von Auszahlungen …

  • OLG München, 26.04.2018 - 23 U 1542/17

    Kommanditistenhaftung - Nachweis der Gläubigerforderung durch Insolvenztabelle

  • BGH, 03.02.2015 - II ZR 52/14

    Anforderungen an eine ordnungsgemäße Aufklärung eines Kapitalanlegers; …

  • OLG Bamberg, 07.05.2019 - 5 U 99/18

    Rückforderung von Ausschüttungen der insolventen Kommanditgesellschaft durch den …

  • OLG Hamm, 02.09.2019 - 8 U 3/19

    Rückzahlung von Ausschüttungen eines Publikumsfonds nach dessen Insolvenz

  • BGH, 08.02.1982 - II ZR 235/81

    Unterbrechung der Sonderverjährung des § 159 Handelsgesetzbuchs (HGB) gegenüber …

  • LG Rottweil, 10.08.2018 - 4 O 13/17

    Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters gegen den Kommanditisten der …

  • OLG München, 23.04.2019 - 18 U 2990/18

    Rückforderung von Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter

  • LG Kempten, 11.10.2018 - 1 HKO 1039/17

    Außenhaftung des Kommanditisten in der Insolvenz der Gesellschaft - Darlegung der …

  • OLG München, 28.03.2019 - 14 U 3954/18
  • LG Kassel, 27.10.2017 - 5 O 1781/16
  • OLG Schleswig, 20.06.2018 - 9 U 18/18
  • OLG Koblenz, 31.01.2019 - 6 U 229/18
  • LG Stuttgart, 02.05.2018 - 1 S 32/17
  • AG Emmendingen, 18.07.2018 - 7 C 110/18

    Verfolgung der Rechte der Gläubiger durch die Insolvenzverwalter als gesetzliche …

  • OLG Frankfurt, 27.09.2018 - 11 SV 58/18

    Zuständigkeitsstreit KfH / ZK

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Rechtsprechung
   KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,45901
KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2024,45901)
KG, Entscheidung vom 10.12.2024 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2024,45901)
KG, Entscheidung vom 10. Dezember 2024 - 5 U 154/19 (https://dejure.org/2024,45901)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2025, 251
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (21)

  • BGH, 19.09.2019 - I ZR 91/18

    Erstellung der Listen nach Art. 13 und 14 der Verordnung als Voraussetzung für …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Rn. 26 a) Die Regelungen der HCVO, die nicht nur Angaben bei der Kennzeichnung oder Aufmachung, sondern auch Angaben bei der Werbung für Lebensmittel erfassen (Art. 1 Abs. 2 Unterabs. 1 HCVO), stellen Marktverhaltensregelungen in Sinne des § 3a UWG dar (vgl. etwa BGH, Urteil vom 19. September 2019 - I ZR 91/18 -, Rn. 13, juris - Gelenknahrung III).

    Rn. 45 aa) Der Anwendung von Art. 10 Abs. 3 HCVO steht nicht entgegen, dass die genannten Listen noch nicht vollständig erstellt sind (vgl. nur BGH, Urteil vom 19. September 2019 - I ZR 91/18 -, Rn. 16, juris - Gelenknahrung III).

    Rn. 51 f) Der hier in Rede stehende Verstoß gegen Art. 10 Abs. 3 HCVO ist auch spürbar im Sinne von § 3a UWG (so explizit zur HCVO BGH…, Urteil vom 25. Juni 2020 - I ZR 162/16 -, Rn. 17, juris - B-Vitamine II; Urteil vom 19. September 2019 - I ZR 91/18 -, Rn. 13, juris - Gelenknahrung III).

  • BGH, 26.02.2014 - I ZR 178/12

    Zu gesundheitsbezogenen Angaben auf Babynahrung

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Der Begriff des "Zusammenhanges" in Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 HCVO ist dabei weit zu verstehen (vgl. etwa EuGH…, Urteil vom 06. September 2012 - C-544/10 -, Rn. 34, juris - Deutsches Weintor; BGH, Urteil vom 26. Februar 2014 - I ZR 178/12 -, Rn. 16, juris - Praebiotik).

    Darüber hinaus wird jeder Zusammenhang erfasst, der impliziert, dass für die Gesundheit negative oder schädliche Auswirkungen, die in anderen Fällen mit einem solchen Verzehr einhergehen oder sich an ihn anschließen, fehlen oder geringer ausfallen (…EuGH aaO., Rn. 35; BGH, Urteil vom 26. Februar 2014 - I ZR 178/12 -, Rn. 16, juris - Praebiotik), wobei der Gesundheitsbegriff (sogar) auch das seelische Gleichgewicht umfasst (BGH…, Urteil vom 24. Juli 2014 - I ZR 221/12 -, Rn. 23, juris - Original Bach-Blüten).

    Nach ihm sind die nationalen Gerichte und Verwaltungsbehörden gehalten, von ihrer eigenen Urteilsfähigkeit unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des EuGH auszugehen, (Erwägungsgrund 16 Satz 5 und 6 der HCVO; vgl. zudem BGH, Urteil vom 26. Februar 2014 - I ZR 178/12 -, Rn. 16, juris - Praebiotik;… Urteil vom 24. Juli 2014 - I ZR 221/12 -, Rn. 24, juris - Original Bach-Blüten).

  • OLG Koblenz, 30.06.2021 - 9 U 1268/20
    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Eine gesundheitsbezogene Angabe, die nicht erkennen lässt, auf welchen der in der Liste der zugelassenen Angaben aufgeführten Nährstoffe, Substanzen, Lebensmittel oder Lebensmittelkategorien die behauptete Wirkung eines Produktes beruht, ist mit den zugelassenen Angaben nicht inhaltsgleich und daher unzulässig (BGH, Beschluss vom 29. September 2016 - I ZR 232/15 -, Rn. 7, juris; Urteil vom 07. April 2016 - I ZR 81/15 -, Rn. 34 ff., juris - Repair-Kapseln; Senat, Urteil vom 10. Juli 2015 - 5 U 24/15 -, Rn. 63, juris; Senat, Urteil vom 13. Dezember 2019 - 5 U 33/19 -, Rn. 75, juris; OLG Koblenz, Urteil vom 30. Juni 2021 - 9 U 1268/20 -, Rn. 105, juris; OLG Celle, Beschluss vom 26. Oktober 2020 - 13 U 44/20 -, Rn. 51, juris; Rathke/Hahn in:.

    Denn der Verstoß gegen eine Marktverhaltensregelung indiziert im Regelfall die Eignung zur spürbaren Beeinträchtigung der Interessen der Marktteilnehmer, an die sich die Handlung richtet (vgl. etwa OLG Koblenz, Urteil vom 30. Juni 2021 - 9 U 1268/20 -, Rn. 109, juris; Köhler/Odörfer in:.

  • BGH, 25.06.2020 - I ZR 162/16

    B-Vitamine II - Gesundheitsangaben auf der Packung eines …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Für die Abgrenzung zwischen speziellen und nichtspezifischen gesundheitsbezogenen Angaben kommt es danach darauf an, ob mit der Angabe ein unmittelbarer Wirkungszusammenhang zwischen einer Lebensmittelkategorie, einem Lebensmittel oder einem seiner Bestandteile und einer Funktion des menschlichen Organismus hergestellt wird, dessen wissenschaftliche Absicherung (vgl. Art. 6 Abs. 1 HCVO) in einem Zulassungsverfahren nach Art. 13 Abs. 3 der Verordnung (für Angaben nach Art. 13 Abs. 1 der Verordnung) oder nach Art. 15 bis 17 dieser Verordnung (für Angaben nach Art. 14 Abs. 1 der Verordnung) überprüft werden kann (vgl. aus jüngster Zeit BGH, Urteil vom 25. Juni 2020 - I ZR 162/16 -, Rn. 24, juris - B-Vitamine II, mit weiteren Nachw.).

    Rn. 51 f) Der hier in Rede stehende Verstoß gegen Art. 10 Abs. 3 HCVO ist auch spürbar im Sinne von § 3a UWG (so explizit zur HCVO BGH, Urteil vom 25. Juni 2020 - I ZR 162/16 -, Rn. 17, juris - B-Vitamine II;… Urteil vom 19. September 2019 - I ZR 91/18 -, Rn. 13, juris - Gelenknahrung III).

  • BGH, 24.07.2014 - I ZR 221/12

    Wettbewerbsverstoß eines Apothekers: Inverkehrbringen einer als Spirituose …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Darüber hinaus wird jeder Zusammenhang erfasst, der impliziert, dass für die Gesundheit negative oder schädliche Auswirkungen, die in anderen Fällen mit einem solchen Verzehr einhergehen oder sich an ihn anschließen, fehlen oder geringer ausfallen (…EuGH aaO., Rn. 35; BGH…, Urteil vom 26. Februar 2014 - I ZR 178/12 -, Rn. 16, juris - Praebiotik), wobei der Gesundheitsbegriff (sogar) auch das seelische Gleichgewicht umfasst (BGH, Urteil vom 24. Juli 2014 - I ZR 221/12 -, Rn. 23, juris - Original Bach-Blüten).

    Nach ihm sind die nationalen Gerichte und Verwaltungsbehörden gehalten, von ihrer eigenen Urteilsfähigkeit unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des EuGH auszugehen, (Erwägungsgrund 16 Satz 5 und 6 der HCVO; vgl. zudem BGH…, Urteil vom 26. Februar 2014 - I ZR 178/12 -, Rn. 16, juris - Praebiotik; Urteil vom 24. Juli 2014 - I ZR 221/12 -, Rn. 24, juris - Original Bach-Blüten).

  • BGH, 09.01.2019 - VIII ZB 26/17

    Wohnraummiete: Wirksamkeit der Kündigung des Mietvertrages durch einen …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Rn. 57 Die Rechtsbeschwerde, die hinsichtlich der Kostenentscheidung gem. § 91a ZPO nur auf prozessuale Fragen zu dieser Norm beschränkt wäre (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 9. Januar 2019 - VIII ZB 26/17 -, Rn. 7, juris) ist nicht zuzulassen, weil die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO nicht vorliegen.
  • BGH, 12.03.2020 - I ZR 126/18

    WarnWetter-App - Die "DWD WarnWetter-App" darf nur für Wetterwarnungen kostenlos …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Rn. 53 g) Die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr wird durch das festgestellte rechtsverletzende Verhalten der Beklagten indiziert (vgl. nur BGH, Urteil vom 12. März 2020 - I ZR 126/18 -, Rn. 80, juris - WarnWetter-App;… Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 -, Rn. 52, juris - YouTube-Werbekanal II).
  • BGH, 07.04.2016 - I ZR 81/15

    Repair-Kapseln - Wettbewerbswidrige Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel: …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Eine gesundheitsbezogene Angabe, die nicht erkennen lässt, auf welchen der in der Liste der zugelassenen Angaben aufgeführten Nährstoffe, Substanzen, Lebensmittel oder Lebensmittelkategorien die behauptete Wirkung eines Produktes beruht, ist mit den zugelassenen Angaben nicht inhaltsgleich und daher unzulässig (BGH, Beschluss vom 29. September 2016 - I ZR 232/15 -, Rn. 7, juris; Urteil vom 07. April 2016 - I ZR 81/15 -, Rn. 34 ff., juris - Repair-Kapseln; Senat, Urteil vom 10. Juli 2015 - 5 U 24/15 -, Rn. 63, juris; Senat, Urteil vom 13. Dezember 2019 - 5 U 33/19 -, Rn. 75, juris; OLG Koblenz, Urteil vom 30. Juni 2021 - 9 U 1268/20 -, Rn. 105, juris; OLG Celle, Beschluss vom 26. Oktober 2020 - 13 U 44/20 -, Rn. 51, juris; Rathke/Hahn in:.
  • BGH, 13.09.2018 - I ZR 117/15

    Wettbewerbsverstoß: Fehlende Angaben über den Kraftstoffverbrauch und die …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Rn. 53 g) Die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr wird durch das festgestellte rechtsverletzende Verhalten der Beklagten indiziert (vgl. nur BGH…, Urteil vom 12. März 2020 - I ZR 126/18 -, Rn. 80, juris - WarnWetter-App; Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 -, Rn. 52, juris - YouTube-Werbekanal II).
  • BGH, 29.09.2016 - I ZR 232/15

    Internet-Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel: Vorliegen einer speziellen …

    Auszug aus KG, 10.12.2024 - 5 U 154/19
    Eine gesundheitsbezogene Angabe, die nicht erkennen lässt, auf welchen der in der Liste der zugelassenen Angaben aufgeführten Nährstoffe, Substanzen, Lebensmittel oder Lebensmittelkategorien die behauptete Wirkung eines Produktes beruht, ist mit den zugelassenen Angaben nicht inhaltsgleich und daher unzulässig (BGH, Beschluss vom 29. September 2016 - I ZR 232/15 -, Rn. 7, juris; Urteil vom 07. April 2016 - I ZR 81/15 -, Rn. 34 ff., juris - Repair-Kapseln; Senat, Urteil vom 10. Juli 2015 - 5 U 24/15 -, Rn. 63, juris; Senat, Urteil vom 13. Dezember 2019 - 5 U 33/19 -, Rn. 75, juris; OLG Koblenz, Urteil vom 30. Juni 2021 - 9 U 1268/20 -, Rn. 105, juris; OLG Celle, Beschluss vom 26. Oktober 2020 - 13 U 44/20 -, Rn. 51, juris; Rathke/Hahn in:.
  • OLG Celle, 26.10.2020 - 13 U 44/20

    Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung von Lebensmitteln mit Bestandteilen der …

  • KG, 10.07.2015 - 5 U 24/15

    Wettbewerbsverstoß: Bewerbung eines Nahrungsergänzungsmittels mit …

  • KG, 13.12.2019 - 5 U 33/19
  • BGH, 12.02.2015 - I ZR 36/11

    Zur Zulässigkeit des Werbeslogans "So wichtig wie das tägliche Glas Milch!" für …

  • EuGH, 06.09.2012 - C-544/10

    Wein darf nicht als "bekömmlich" vermarktet werden

  • BGH, 17.01.2013 - I ZR 5/12

    Vitalpilze

  • BGH, 17.05.2018 - I ZR 252/16

    Für Bier darf nicht mit der Angabe "bekömmlich" geworben werden

  • BGH, 07.05.2007 - VI ZR 233/05

    Zum Unterlassensanspruch bei mehrdeutigen Äußerungen - Stolpe

  • BGH, 12.10.2004 - X ZR 176/02

    Staubsaugersaugrohr

  • BGH, 19.07.2011 - IX ZB 216/10

    Kostenverteilung bei übereinstimmender Erledigungserklärung im Falle des …

  • BGH, 25.02.1986 - X ZR 8/85

    "Schweißgemisch"; Zusammenlegung von Patentanmeldungen

  • OLG Brandenburg, 10.02.2026 - 6 U 137/24

    Ersatz der erforderlichen Aufwendungen als Anspruch eines Abmahnenden vom …

    So hat das Kammergericht den Wert für einen Streit über die Zulässigkeit der Bezeichnung "Hangover Shot" und zwei weitere damit im Zusammenhang stehende Werbeaussagen mit 30.000 EUR bewertet (Beschluss vom 10.12.2024 - 5 U 154/19, GRUR-RS 2024, 43046).
  • LG Berlin II, 16.10.2025 - 93 O 78/25
    Die Regelungen der HCVO, die nicht nur Angaben bei der Kennzeichnung oder Aufmachung, sondern auch Angaben bei der Werbung für Lebensmittel erfassen, stellen Marktverhaltensregelungen iSd § 3a UWG dar (KG, GRUR-RR 2025, 251 ).
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