Rechtsprechung
| VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- VerfGH Sachsen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Dresden, 29.03.2018 - 6 L 172/18
- OVG Sachsen, 13.12.2018 - 3 B 128/18
- VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
- VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2019, 758
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (15)
- BVerfG, 05.04.1990 - 2 BvR 413/88
Ausschluß eines Verfassungsrichters wegen wissenschaftlicher Befassung mit der …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Wissenschaftliche Äußerungen zu einer für das Verfahren bedeutsamen Rechtsfrage (§ 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 Nr. 2 BVerfGG) können deshalb für sich genommen kein Befangenheitsgrund sein (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 26. Mai 1998, BVerfGE 98, 134 [137]; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]).Vielmehr muss etwas Zusätzliches hinzutreten, das über die in § 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 BVerfGG als unbedenklich bezeichneten Tätigkeiten hinausgeht (BVerfG, Beschluss vom 26. Februar 2014 - 1 BvR 471/10 - juris; Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]; Beschluss vom 10. Mai 2000, BVerfGE 102, 122 [125]).
- BVerfG, 26.05.1998 - 1 BvL 11/94
Begründete Selbstablehnung eines Bundesverfassungsrichters
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Wissenschaftliche Äußerungen zu einer für das Verfahren bedeutsamen Rechtsfrage (§ 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 Nr. 2 BVerfGG) können deshalb für sich genommen kein Befangenheitsgrund sein (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 26. Mai 1998, BVerfGE 98, 134 [137]; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]).Die Sorge, dass der Richter die streitige Rechtsfrage nicht mehr offen und unbefangen beurteilen werde, ist dann bei lebensnaher Betrachtungsweise verständlich (BVerfG, Beschluss vom 26. Mai 1998, BVerfGE 98, 134 [137 f.]).
- BVerfG, 11.10.2011 - 2 BvR 1010/10
Befangenheitsantrag gegen den Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Wissenschaftliche Äußerungen zu einer für das Verfahren bedeutsamen Rechtsfrage (§ 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 Nr. 2 BVerfGG) können deshalb für sich genommen kein Befangenheitsgrund sein (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 26. Mai 1998, BVerfGE 98, 134 [137]; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]).Vielmehr muss etwas Zusätzliches hinzutreten, das über die in § 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 BVerfGG als unbedenklich bezeichneten Tätigkeiten hinausgeht (BVerfG, Beschluss vom 26. Februar 2014 - 1 BvR 471/10 - juris; Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]; Beschluss vom 10. Mai 2000, BVerfGE 102, 122 [125]).
- VerfGH Sachsen, 30.09.2005 - 119-VIII-04
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Die Richter haben Umstände angezeigt, die Anlass geben, eine Entscheidung über die Frage ihrer Befangenheit zu treffen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 30. September 2005 - Vf. 119-VIII-04; Beschluss vom 29. September 2011 - Vf. 84-IV-11; Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18).Von Bedeutung ist allein, ob ein Verfahrensbeteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (SächsVerfGH, Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18; Beschluss vom 29. September 2011 - Vf. 84-IV-11; Beschluss vom 27. August 2009 - Vf. 22-IV-09; Beschluss vom 30. September 2005 - Vf. 119-VIII-04).
- VerfGH Sachsen, 14.05.2018 - 43-IV-18
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Die Richter haben Umstände angezeigt, die Anlass geben, eine Entscheidung über die Frage ihrer Befangenheit zu treffen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 30. September 2005 - Vf. 119-VIII-04; Beschluss vom 29. September 2011 - Vf. 84-IV-11; Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18).Von Bedeutung ist allein, ob ein Verfahrensbeteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (SächsVerfGH, Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18; Beschluss vom 29. September 2011 - Vf. 84-IV-11; Beschluss vom 27. August 2009 - Vf. 22-IV-09; Beschluss vom 30. September 2005 - Vf. 119-VIII-04).
- VerfGH Sachsen, 29.09.2011 - 84-IV-11
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Die Richter haben Umstände angezeigt, die Anlass geben, eine Entscheidung über die Frage ihrer Befangenheit zu treffen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 30. September 2005 - Vf. 119-VIII-04; Beschluss vom 29. September 2011 - Vf. 84-IV-11; Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18).Von Bedeutung ist allein, ob ein Verfahrensbeteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (SächsVerfGH, Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18; Beschluss vom 29. September 2011 - Vf. 84-IV-11; Beschluss vom 27. August 2009 - Vf. 22-IV-09; Beschluss vom 30. September 2005 - Vf. 119-VIII-04).
- BVerfG, 07.03.2017 - 1 BvR 1314/12
Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen landesrechtliche Einschränkungen für …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Die in den Gutachten jeweils behandelten kompetenzrechtlichen Fragestellungen - auch im Hinblick auf Mindestabstandsregelungen für Spielhallen - betreffen demgegenüber eine Rechtsfrage, die durch das Bundesverfassungsgericht im Rahmen eines Verfassungsbeschwerdeverfahrens gegen landesgesetzliche Vorschriften zur Regulierung des Spielhallensektors in Berlin, Bayern und im Saarland bereits dahingehend geklärt wurde, dass die Abstandsgebote zu anderen Spielhallen sowie zu Kinder- und Jugendeinrichtungen dem "Recht der Spielhallen" zuzuordnen seien, das gemäß Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG im Zuge der Föderalismusreform ausdrücklich aus der konkurrierenden Kompetenz des Bundes herausgenommen wurde und damit nach Art. 70 GG der Gesetzgebungszuständigkeit der Länder unterfällt (BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017, BVerfGE 145, 20 [58 ff.]; vgl. auch BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6/15 - juris Rn. 19 ff.). - BVerfG, 26.02.2014 - 1 BvR 471/10
Selbstablehnung eines Richters im Verfahren "Kopftuchverbot im Schulgesetz …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Vielmehr muss etwas Zusätzliches hinzutreten, das über die in § 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 BVerfGG als unbedenklich bezeichneten Tätigkeiten hinausgeht (BVerfG, Beschluss vom 26. Februar 2014 - 1 BvR 471/10 - juris; Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]; Beschluss vom 10. Mai 2000, BVerfGE 102, 122 [125]). - BVerwG, 16.12.2016 - 8 C 6.15
Landesrechtliche Einschränkungen für Spielhallen in Berlin und Rheinland-Pfalz …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Die in den Gutachten jeweils behandelten kompetenzrechtlichen Fragestellungen - auch im Hinblick auf Mindestabstandsregelungen für Spielhallen - betreffen demgegenüber eine Rechtsfrage, die durch das Bundesverfassungsgericht im Rahmen eines Verfassungsbeschwerdeverfahrens gegen landesgesetzliche Vorschriften zur Regulierung des Spielhallensektors in Berlin, Bayern und im Saarland bereits dahingehend geklärt wurde, dass die Abstandsgebote zu anderen Spielhallen sowie zu Kinder- und Jugendeinrichtungen dem "Recht der Spielhallen" zuzuordnen seien, das gemäß Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG im Zuge der Föderalismusreform ausdrücklich aus der konkurrierenden Kompetenz des Bundes herausgenommen wurde und damit nach Art. 70 GG der Gesetzgebungszuständigkeit der Länder unterfällt (BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017, BVerfGE 145, 20 [58 ff.]; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6/15 - juris Rn. 19 ff.). - BVerfG, 10.05.2000 - 1 BvR 539/96
Besorgnis der Befangenheit eines Richters am Bundesverfassungsgericht
Auszug aus VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
Vielmehr muss etwas Zusätzliches hinzutreten, das über die in § 10 Abs. 1 SächsVerfGHG i.V.m. § 18 Abs. 3 BVerfGG als unbedenklich bezeichneten Tätigkeiten hinausgeht (BVerfG, Beschluss vom 26. Februar 2014 - 1 BvR 471/10 - juris; Beschluss vom 11. Oktober 2011 - 2 BvR 1010/10, 2 BvR 1219/10 - juris; Beschluss vom 5. April 1990, BVerfGE 82, 30 [38]; Beschluss vom 10. Mai 2000, BVerfGE 102, 122 [125]). - BVerfG, 05.02.1997 - 1 BvR 2306/96
Steiner
- OVG Sachsen, 13.12.2018 - 3 B 128/18
Glücksspiel; Spielhalle; Mindestabstand; Kohärenz; Transparenz; Werbung; …
- BVerfG, 19.01.2004 - 2 BvF 1/98
Selbstablehnung des Richters Di Fabio begründet
- VG Dresden, 29.03.2018 - 6 L 172/18
Zwangsweise Schließung von Spielhallen
- VerfGH Sachsen, 27.08.2009 - 22-IV-09
- VerfGH Sachsen, 27.06.2019 - 24-IV-19
Anforderungen an die Selbstablehnung eines Verfassungsrichters gemäß § 11 Abs. 3 …
Von Bedeutung ist allein, ob ein Verfahrensbeteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (SächsVerfGH, Beschluss vom 11. April 2019 - Vf. 5-IV-19; Beschluss vom 14. Februar 2019 - Vf. 119-IV-18; Beschluss vom 14. Mai 2018 - Vf. 43-IV-18).
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Rechtsprechung
| VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Verfassungsbeschwerde bzgl. der Untersagung des Weiterbetriebs einer Spielhalle ; Fehlende Einhaltung des erforderlichen Mindestabstand d...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Dresden, 29.03.2018 - 6 L 172/18
- OVG Sachsen, 13.12.2018 - 3 B 128/18
- VerfGH Sachsen, 11.04.2019 - 5-IV-19
- VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (13)
- BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 233/81
Brokdorf - Voraussetzungen für Verbot einer Spontandemonstration
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Demgegenüber ist eine Verfassungsbeschwerde gegen im Eilverfahren ergangene Entscheidungen auch unter Berücksichtigung des Gesichtspunktes der Subsidiarität zulässig, wenn mit ihr die Verletzung von Grundrechten durch die Eilentscheidung selbst geltend gemacht wird oder wenn die Entscheidung von keiner weiteren tatsächlichen oder einfachrechtlichen Aufklärung abhängt und die Voraussetzungen gegeben sind, unter denen gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2 SächsVerfGHG vom Erfordernis der Rechtswegerschöpfung abgesehen werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. Mai 1985, BVerfGE 69, 315 [340]; Beschluss vom 26. Januar 1988, BVerfGE 77, 381 [400 ff.] [BVerfG 26.01.1988 - 1 BvR 1561/82] ; Beschluss vom 16. Mai 1995, BVerfGE 93, 1 [BVerfG 16.05.1995 - 1 BvR 1087/91] [12]).Dies ist der Fall, wenn der fachgerichtliche Rechtsschutz im Hauptsacheverfahren nicht geeignet wäre, die Beschwerdeführerin vor einem besonders schwerwiegenden, irreparablen Eingriff in die Grundrechte zu schützen (…vgl. Hellmann in: Barczak, BVerfGG, § 90 Rn. 400 unter Verweis auf BVerfG, Beschluss vom 14. Mai 1985, BVerfGE 69, 315 [340]).
- OVG Sachsen, 13.12.2018 - 3 B 128/18
Glücksspiel; Spielhalle; Mindestabstand; Kohärenz; Transparenz; Werbung; …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Mit ihrer am 17. Januar 2019 bei dem Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen eingegangenen und mit Schriftsatz vom 18. Februar 2019 ergänzten Verfassungsbeschwerde wendet sich die Beschwerdeführerin gegen den Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2018 (3 B 128/18), der Beschwerdeführerin zugegangen am 19. Dezember 2018.Mit dem angefochtenen Beschluss vom 13. Dezember 2018 (3 B 128/18) wies das Sächsische Oberverwaltungsgericht die Beschwerde zurück.
- BVerfG, 16.05.1995 - 1 BvR 1087/91
Kruzifix im Klassenzimmer
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Demgegenüber ist eine Verfassungsbeschwerde gegen im Eilverfahren ergangene Entscheidungen auch unter Berücksichtigung des Gesichtspunktes der Subsidiarität zulässig, wenn mit ihr die Verletzung von Grundrechten durch die Eilentscheidung selbst geltend gemacht wird oder wenn die Entscheidung von keiner weiteren tatsächlichen oder einfachrechtlichen Aufklärung abhängt und die Voraussetzungen gegeben sind, unter denen gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2 SächsVerfGHG vom Erfordernis der Rechtswegerschöpfung abgesehen werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. Mai 1985, BVerfGE 69, 315 [340]; Beschluss vom 26. Januar 1988, BVerfGE 77, 381 [400 ff.] [BVerfG 26.01.1988 - 1 BvR 1561/82] ; Beschluss vom 16. Mai 1995, BVerfGE 93, 1 [BVerfG 16.05.1995 - 1 BvR 1087/91] [12]).
- BVerfG, 26.01.1988 - 1 BvR 1561/82
Zwischenlager Gorleben
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Demgegenüber ist eine Verfassungsbeschwerde gegen im Eilverfahren ergangene Entscheidungen auch unter Berücksichtigung des Gesichtspunktes der Subsidiarität zulässig, wenn mit ihr die Verletzung von Grundrechten durch die Eilentscheidung selbst geltend gemacht wird oder wenn die Entscheidung von keiner weiteren tatsächlichen oder einfachrechtlichen Aufklärung abhängt und die Voraussetzungen gegeben sind, unter denen gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2 SächsVerfGHG vom Erfordernis der Rechtswegerschöpfung abgesehen werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. Mai 1985, BVerfGE 69, 315 [340]; Beschluss vom 26. Januar 1988, BVerfGE 77, 381 [400 ff.] [BVerfG 26.01.1988 - 1 BvR 1561/82] ; Beschluss vom 16. Mai 1995, BVerfGE 93, 1 [BVerfG 16.05.1995 - 1 BvR 1087/91] [12]). - BVerfG, 25.03.1992 - 1 BvR 1859/91
Zulässigkeitsanforderungen an eine Vorabentscheidung des BVerfG - VermG
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Dies ist regelmäßig der Fall, wenn mit der Verfassungsbeschwerde Grundrechtsverletzungen gerügt werden, die sich auf die Hauptsache beziehen (SächsVerfGH, Beschluss vom 20. August 1997 - Vf. 17-IV-97 unter Verweis auf BVerfG, Beschluss vom 25. März 1992, BVerfGE 86, 15 [22] [BVerfG 25.03.1992 - 1 BvR 1859/91] ; SächsVerfGH, Beschluss vom 15. Juni 2017 - Vf. 81-IV-17). - VerfGH Sachsen, 22.05.2014 - 20-IV-14
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Ablehnung eines Eilantrages zur …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Dass das Oberverwaltungsgericht in der angegriffenen Entscheidung die sich aus Art. 38 Satz 1 SächsVerf ergebenden Maßgaben nicht hinreichend berücksichtigt habe, lässt der Vortrag der Beschwerdeführerin hingegen nicht erkennen (vgl. hierzu etwa SächsVerfGH, Beschluss vom 26. April 2012, Vf. 28-IV-12 [HS]/Vf. 29-IV-12 [e.A.]; Beschluss vom 25. April 2013 - Vf. 5-IV-13 [HS]/23-IV-13 [e.A.]; vgl. auch SächsVerfGH, Beschluss vom 22. Mai 2014 - Vf. 20-IV-14 [HS]/Vf. 21-IV-14 [e.A.]). - VerfGH Sachsen, 26.03.2009 - 23-IV-09
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Der in § 27 Abs. 2 Satz 1 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Subsidiaritätsgrundsatz verlangt, dass ein Beschwerdeführer über das Gebot der Rechtswegerschöpfung im engeren Sinn hinaus auch alle sonstigen prozessualen Möglichkeiten ergreift, um vor den Fachgerichten die Korrektur behaupteter Grundrechtsverletzungen zu erreichen (SächsVerfGH, Beschluss vom 26. März 2009 - Vf. 23-IV-09; Beschluss vom 13. Januar 2011 - Vf. 80-IV-10; st. Rspr.). - VerfGH Sachsen, 26.04.2012 - 28-IV-12
Vorübergehende Besitzeinweisung ist keine Enteigung gemäß Art. 32 Abs. 1 Satz 1 …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Dass das Oberverwaltungsgericht in der angegriffenen Entscheidung die sich aus Art. 38 Satz 1 SächsVerf ergebenden Maßgaben nicht hinreichend berücksichtigt habe, lässt der Vortrag der Beschwerdeführerin hingegen nicht erkennen (vgl. hierzu etwa SächsVerfGH, Beschluss vom 26. April 2012, Vf. 28-IV-12 [HS]/Vf. 29-IV-12 [e.A.]; Beschluss vom 25. April 2013 - Vf. 5-IV-13 [HS]/23-IV-13 [e.A.]; vgl. auch SächsVerfGH, Beschluss vom 22. Mai 2014 - Vf. 20-IV-14 [HS]/Vf. 21-IV-14 [e.A.]). - VG Dresden, 29.03.2018 - 6 L 172/18
Zwangsweise Schließung von Spielhallen
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Das Verwaltungsgericht Dresden lehnte den Antrag mit Beschluss vom 29. März 2018 (6 L 172/18) ab, weil sich die vom Antragsgegner in Ziffer 1 des angegriffenen Bescheids verfügte Untersagung des Weiterbetriebs der Spielhalle als offensichtlich rechtmäßig darstelle. - VerfGH Sachsen, 15.06.2017 - 81-IV-17
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.05.2019 - 5-IV-19
Dies ist regelmäßig der Fall, wenn mit der Verfassungsbeschwerde Grundrechtsverletzungen gerügt werden, die sich auf die Hauptsache beziehen (SächsVerfGH, Beschluss vom 20. August 1997 - Vf. 17-IV-97 unter Verweis auf BVerfG, Beschluss vom 25. März 1992, BVerfGE 86, 15 [22] [BVerfG 25.03.1992 - 1 BvR 1859/91] ; SächsVerfGH, Beschluss vom 15. Juni 2017 - Vf. 81-IV-17). - VerfGH Sachsen, 13.01.2011 - 80-IV-10
- VerfGH Sachsen, 25.04.2013 - 5-IV-13
Unbegründete Verfassungsbeschwerde gegen die Ablehnung des Antrages auf …
- VerfGH Sachsen, 20.08.1997 - 17-IV-97
- VerfGH Sachsen, 23.01.2020 - 55-IV-19 Der in § 27 Abs. 2 Satz 1 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Subsidiaritätsgrundsatz verlangt jedoch, dass ein Beschwerdeführer über das Gebot der Rechtswegerschöpfung im engeren Sinn hinaus auch alle sonstigen prozessualen Möglichkeiten ergreift, um vor den Fachgerichten die Korrektur behaupteter Grundrechtsverletzungen zu erreichen (SächsVerfGH, Beschlüsse vom 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19 und Vf. 45-IV-19 [HS]/Vf. 46-IV-19 [e.A.]; Beschluss vom 30. November 2017 - Vf. 143-IV-17 [HS]/Vf. 144-IV-17 [e.A.]; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 66-IV-15; st. Rspr.).
Davon ist regelmäßig auszugehen, wenn mit der Verfassungsbeschwerde Grundrechtsverletzungen gerügt werden, die sich nicht auf das Eilverfahren (vgl. hierzu BVerfG, Beschluss vom 16. Mai 1995, BVerfGE 93, 1 [12]), sondern auf die Hauptsache beziehen (SächsVerfGH, Beschlüsse vom 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19 und Vf. 45-IV-19 [HS]/Vf. 46-IV-19 [e.A.]; Beschluss vom 15. Juni 2017 - Vf. 81-IV-17; Beschluss vom 31. Mai 2016 - Vf. 36-IV-16; st. Rspr.).
- OVG Sachsen, 30.03.2020 - 6 B 247/19
Vollstreckung; Grundverfügung; Zwangsgeld; Androhung
Vielmehr ist sie darauf verwiesen, diese Einwände in dem Hauptsacheverfahren gegen die Untersagungsverfügung und die Androhung des Zwangsgelds geltend zu machen, nachdem ihr Eilantrag dagegen und auch eine anschließende Verfassungsbeschwerde ohne Erfolg geblieben sind (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 13. Dezember 2018 - 3 B 128/18 -, juris; SächsVerfGH, Beschl. v. 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19 -, juris). - VerfGH Sachsen, 13.03.2024 - 9-IV-22 Der in § 27 Abs. 2 Satz 1 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Grundsatz der Subsidiarität verlangt zudem, dass ein Beschwerdeführer über das Gebot der Rechtswegerschöpfung im engeren Sinn hinaus auch alle sonstigen prozessualen Möglichkeiten ergreift, um vor den Fachgerichten die Korrektur behaupteter Grundrechtsverletzungen zu erreichen (SächsVerfGH, Beschluss vom 5. November 2020 - Vf. 133-IV- 20 [HS]; Beschluss vom 23. Januar 2020 - Vf. 55-IV-19; Beschlüsse vom 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19 und Vf. 45-IV-19 [HS]/Vf. 46-IV-19 [e.A.]; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 66-IV-15; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 05.11.2020 - 133-IV-20 Der in § 27 Abs. 2 Satz 1 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Subsidiaritätsgrundsatz verlangt jedoch, dass ein Beschwerdeführer über das Gebot der Rechtswegerschöpfung im engeren Sinn hinaus auch alle sonstigen prozessualen Möglichkeiten ergreift, um vor den Fachgerichten die Korrektur behaupteter Grundrechtsverletzungen zu erreichen (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Januar 2020 - Vf. 55-IV-19; Beschlüsse vom 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19 und Vf. 45-IV-19 [HS]/Vf. 46-IV-19 [e.A.]; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 66-IV-15; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 06.05.2020 - 45-IV-20 Denn die gerügten Grundrechtsverstöße beruhen gerade auf der Versagung von Eilrechtsschutz (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 10. Mai 2008 - 2 BvR 588/08 - juris Rn. 9; BerlVerfGH…, Beschluss vom 17. Oktober 2006 - 98/06 - juris Rn. 20 jeweils unter Verweis auf BVerfG, Beschluss vom 18. Juli 1973, BVerfGE 35, 382 [397 f.]; vgl. auch SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19; Beschluss vom 15. Juni 2017 - Vf. 81-IV-17).
- VerfGH Sachsen, 10.09.2020 - 130-IV-20
Geltendmachung der gerügten Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör in …
Denn mit Blick auf Art. 38 Satz 1 SächsVerf und Art. 78 SächsVerf werden Grundrechtsverletzungen gerügt, die sich auf das Eilverfahren beziehen (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 6. Mai 2020 - Vf. 45-IV-20 [HS]/Vf. 46-IV-20 [e.A.]; Beschluss vom 23. Mai 2019 - Vf. 5-IV-19; Beschluss vom 15. Juni 2017 - Vf. 81-IV-17; BVerfG, Beschluss vom 16. Mai 1995, BVerfGE 93, 1 [12]).
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