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Rechtsprechung
   BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,40682
BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21 (https://dejure.org/2022,40682)
BGH, Entscheidung vom 06.12.2022 - II ZR 187/21 (https://dejure.org/2022,40682)
BGH, Entscheidung vom 06. Dezember 2022 - II ZR 187/21 (https://dejure.org/2022,40682)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • rechtsinformationen.bund.de

    GmbH: Schadensersatzverlangen des geschädigten Gesellschafters bei Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 826 BGB, § 47 Abs 1 GmbHG, § 241 Nr 4 AktG
    GmbH: Schadensersatzverlangen des geschädigten Gesellschafters bei Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses

  • IWW

    § 242 Abs. 2 Satz 1 AktG, § ... 852 Abs. 1 BGB, § 254 BGB, § 826 BGB, § 286 ZPO, § 559 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 559 Abs. 2 ZPO, § 16 Abs. 1 Satz 1, § 51 Abs. 1 GmbHG, § 16 Abs. 3 Satz 4 Fall 1 GmbHG, §§ 935, 936, § 920 Abs. 2, § 294 ZPO, § 16 Abs. 3 Satz 3 GmbHG, § 241 Nr. 1, 3 oder 4 AktG, § 138 BGB, § 241 Nr. 4 AktG, § 246 Abs. 1 AktG, §§ 243 ff. AktG, § 16 Abs. 1 Satz 1 GmbHG, § 852 BGB, § 852 Satz 1 BGB

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 826; GmbHG § 47 Abs. 1
    Sittenwidrig erwirkte Satzungsänderung; Anspruch auf Wiederherstellung der ursprünglichen Satzung

  • Wolters Kluwer

    Annahme einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung mit der Änderung der Satzung; Nichtigkeit von sittenwidrigen Beschlüssen der Gesellschafterversammlung einer GmbH

  • Betriebs-Berater

    Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses und darauf gestütztes Schadensersatzverlangen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 826 Gg; GmbHG § 47 Abs. 1
    Annahme einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung mit der Änderung der Satzung; Nichtigkeit von sittenwidrigen Beschlüssen der Gesellschafterversammlung einer GmbH

  • rechtsportal.de

    BGB § 826 Gg; GmbHG § 47 Abs. 1
    Annahme einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung mit der Änderung der Satzung; Nichtigkeit von sittenwidrigen Beschlüssen der Gesellschafterversammlung einer GmbH

  • datenbank.nwb.de

    GmbH: Schadensersatzverlangen des geschädigten Gesellschafters bei Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • die-aktiengesellschaft.de (Kurzinformation)

    Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses

  • fgvw.de (Kurzinformation)

    Gesellschaftsrecht: Rückgängigmachen der sittenwidrigen Satzungsänderung auch nach Ablauf der Klagefrist

  • fgvw.de (Kurzinformation)

    GmbH-Recht: Rückgängigmachen der sittenwidrigen Satzungsänderung auch nach Ablauf der Klagefrist

Besprechungen u.ä.

  • heckschen-vandeloo.de (Entscheidungsbesprechung)

    Wiederherstellung der ursprünglichen Satzung trotz Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2023, 1220
  • ZIP 2023, 355
  • MDR 2023, 309
  • WM 2023, 248
  • DB 2023, 382
  • NZG 2023, 701
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (45)

  • BGH, 01.06.1987 - II ZR 128/86

    Rechtsmißbräuchlichkeit der Einziehung eines GmbH-Geschäftsanteils

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Die Unanfechtbarkeit eines sittenwidrig erwirkten satzungsändernden Gesellschafterbeschlusses schließt ein darauf gestütztes, auf Wiederherstellung der ursprünglichen Satzung gerichtetes Schadensersatzverlangen des geschädigten Gesellschafters nicht aus, soweit ihm nicht schutzwürdige Rechte Dritter entgegenstehen (Fortführung von BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113).

    Der Beschluss muss also "für sich allein betrachtet" gegen die guten Sitten verstoßen (BGH, Urteil vom 8. Dezember 1954 - II ZR 291/53, BGHZ 15, 382, 384; Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 116 f.; Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 374 f.).

    Beschlüsse, bei denen nicht der eigentliche Beschlussinhalt, sondern "nur" Beweggrund oder Zweck unsittlich sind, oder bei denen die Sittenwidrigkeit in der Art des Zustandekommens liegt, sind lediglich anfechtbar (BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 116; Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 374 f.).

    Dabei hat der Senat ausdrücklich vorausgesetzt, dass der durch den Gesellschafterbeschluss geschädigte Gesellschafter von seinem sittenwidrig handelnden Mitgesellschafter zudem Schadensersatz in Geld oder auf dem Wege der Naturalrestitution verlangen kann (BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 121 f.).

  • BGH, 16.12.1991 - II ZR 58/91

    Abfindung der GmbH-Gesellschafter bei Zwangseinziehung des Geschaftsanteils

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Der Beschluss muss also "für sich allein betrachtet" gegen die guten Sitten verstoßen (BGH, Urteil vom 8. Dezember 1954 - II ZR 291/53, BGHZ 15, 382, 384; Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 116 f.; Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 374 f.).

    Beschlüsse, bei denen nicht der eigentliche Beschlussinhalt, sondern "nur" Beweggrund oder Zweck unsittlich sind, oder bei denen die Sittenwidrigkeit in der Art des Zustandekommens liegt, sind lediglich anfechtbar (BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 116; Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 374 f.).

    Danach war die Beschlussmängelklage freilich gleichfalls verfristet, weil eine gegen einen lediglich anfechtbaren Beschluss der Gesellschafterversammlung gerichtete Klage grundsätzlich binnen der Monatsfrist des § 246 Abs. 1 AktG zu erheben ist, sofern die Satzung keine abweichende Regelung enthält (BGH, Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 375; Urteil vom 18. April 2005 - II ZR 151/03, ZIP 2005, 985, 988; Beschluss vom 13. Juli 2009 - II ZR 272/08, ZIP 2009, 1880).

  • BGH, 19.06.2000 - II ZR 73/99

    Einziehung eines GmbH-Geschäftsanteils bei Pfändung

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Rn. 28 (a) Das Berufungsgericht ist zunächst zutreffend davon ausgegangen, dass § 242 Abs. 2 Satz 1 AktG auch satzungsändernde Beschlüsse erfasst (BGH, Urteil vom 19. Juni 2000 - II ZR 73/99, BGHZ 144, 365, 367 f.;… Beschluss vom 15. Juli 2014 - II ZB 18/13, BGHZ 202, 87 Rn. 14).

    Richtig ist ferner, dass die Vorschrift auf die GmbH entsprechend anzuwenden ist (vgl. BGH, Urteil vom 23. März 1981 - II ZR 27/80, BGHZ 80, 212, 216; Urteil vom 20. Februar 1984 - II ZR 116/83, WM 1984, 473; Urteil vom 19. Juni 2000 - II ZR 73/99, BGHZ 144, 365, 368;… Urteil vom 27. September 2011 - II ZR 279/09, ZIP 2011, 2357 Rn. 12).

  • BGH, 25.05.2020 - VI ZR 252/19

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend …

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Rn. 23 Die Qualifizierung eines Verhaltens als sittenwidrig ist eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt(st. Rspr., etwa BGH…, Urteil vom 20. November 2012 - VI ZR 268/11, ZIP 2013, 27 Rn. 25;… Urteil vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, WM 2016, 1975 Rn. 15; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 14; jeweils mwN).

    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (st. Rspr., z.B. BGH…, Urteil vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8; Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15;… Urteil vom 12. Oktober 2021 - VI ZR 879/20, DB 2021, 2890 Rn. 8; jeweils mwN).

  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 536/15

    Sittenwidrige Schädigung bei der Beteiligung an einer Fondsgesellschaft: …

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Rn. 23 Die Qualifizierung eines Verhaltens als sittenwidrig ist eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt(st. Rspr., etwa BGH…, Urteil vom 20. November 2012 - VI ZR 268/11, ZIP 2013, 27 Rn. 25; Urteil vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, WM 2016, 1975 Rn. 15;… Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 14; jeweils mwN).

    Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (BGH, Urteil vom 21. Dezember 2004 - VI ZR 306/03, BGHZ 161, 361, 366; Urteil vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, WM 2016, 1975 Rn. 16).

  • BGH, 21.02.2022 - VIa ZR 8/21

    BGH bejaht einen Anspruch nach § 852 Satz 1 BGB bei Erwerb eines vom sogenannten …

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Nach Sinn und Zweck der Vorschrift sollen demjenigen, der einen anderen durch unerlaubte Handlung schädigt und dadurch sein Vermögen mehrt, auch bei Verjährung des Schadensersatzanspruchs nicht die auf diese Weise erlangten Vorteile verbleiben (vgl. BGH…, Urteil vom 10. Februar 2022 - VII ZR 365/21, ZIP 2022, 1158 Rn. 26; Urteil vom 21. Februar 2022 - VIa ZR 8/21, BGHZ 233, 16 Rn. 58;… Urteil vom 10. Oktober 2022 - VIa ZR 542/21, juris Rn. 18; jeweils mwN).
  • BGH, 20.03.1995 - II ZR 205/94

    Treuepflicht eines Minderheitsaktionärs; Ausübung des Stimmrechts für andere

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Ob diese Erwägungen über § 826 BGB hinaus Gültigkeit beanspruchen und auch auf Fälle bloß treupflichtwidriger Stimmabgabe zu erstrecken sind, bedarf hier keiner Entscheidung (offen gelassen von BGH, Urteil vom 20. März 1995 - II ZR 205/94, BGHZ 129, 136, 160 f., für die AG;… dagegen etwa MünchKommGmbHG/Wertenbruch, 3. Aufl., Anh. § 47 Rn. 322).
  • BGH, 23.01.2018 - XI ZR 298/17

    Verwirkung des Widerrufsrechts bei Verbraucherdarlehensverträgen: Zurückweisung …

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Diese tatrichterliche Würdigung kann vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden, ob sie auf einer tragfähigen Tatsachengrundlage beruht, alle erheblichen Gesichtspunkte berücksichtigt und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt oder von einem falschen Wertungsmaßstab ausgeht (BGH, Urteil vom 16. Februar 2005 - IV ZR 18/04, VersR 2005, 629; Urteil vom 8. Juni 2005 - IV ZR 225/04, MDR 2005, 91; Urteil vom 23. Januar 2018 - XI ZR 298/17, ZIP 2018, 621 Rn. 9;… Urteil vom 16. Oktober 2018 - XI ZR 69/18, ZIP 2018, 2360 Rn. 12; jeweils mwN).
  • BGH, 02.07.2019 - II ZR 406/17

    GmbH: Einreichung einer veränderten Gesellschafterliste zum Handelsregister nach …

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Auf Grund der im einstweiligen Verfügungsverfahren erfolgten Glaubhaftmachung der Inhaberschaft der Klägerin (§ 16 Abs. 3 Satz 4 Fall 1 GmbHG, §§ 935, 936, § 920 Abs. 2, § 294 ZPO) durfte diese über die unmittelbaren Rechtswirkungen des Widerspruchs nach § 16 Abs. 3 Satz 3 GmbHG hinaus darauf vertrauen, die Beklagte werde sich als Antragsgegnerin im Widerspruchsverfahren bis zur endgültigen Klärung der materiellen Rechtslage nicht als Alleingesellschafterin gerieren (vgl. auch BGH, Urteil vom 2. Juli 2019 - II ZR 406/17, BGHZ 222, 323 Rn. 42).
  • BGH, 10.02.2022 - VII ZR 365/21

    BGH verneint einen Anspruch nach § 852 Satz 1 BGB bei Erwerb eines vom …

    Auszug aus BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21
    Nach Sinn und Zweck der Vorschrift sollen demjenigen, der einen anderen durch unerlaubte Handlung schädigt und dadurch sein Vermögen mehrt, auch bei Verjährung des Schadensersatzanspruchs nicht die auf diese Weise erlangten Vorteile verbleiben (vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 2022 - VII ZR 365/21, ZIP 2022, 1158 Rn. 26;… Urteil vom 21. Februar 2022 - VIa ZR 8/21, BGHZ 233, 16 Rn. 58;… Urteil vom 10. Oktober 2022 - VIa ZR 542/21, juris Rn. 18; jeweils mwN).
  • BGH, 28.04.2015 - VI ZR 206/14

    Haftungsabwägung bei Sturzunfall eines Skifahrers beim Passieren einer …

  • BGH, 16.10.2018 - XI ZR 69/18

    Verwirkung des Widerrufsrechts beim Verbraucherdarlehensvertrag nach Einigung …

  • BGH, 16.02.2005 - IV ZR 18/04

    Rechtsmissbräuchlichkeit der Berufung auf den Ablauf der Klagefrist durch den …

  • BGH, 27.09.2011 - II ZR 279/09

    Gesellschaftsvertrag einer GmbH: Auslegung einer Bestimmung über die Abfindung …

  • BGH, 10.11.2020 - II ZR 211/19

    Einziehung eines materiell bestehenden Geschäftsanteils aus einem in der Person …

  • BGH, 13.07.2009 - II ZR 272/08

    Frist bei Anfechtungsklagen gegen Gesellschafterversammlungsbeschlüsse der GmbH

  • BGH, 14.07.2004 - IV ZR 161/03

    Darlegungs- und Beweislast für arglistiges Verhalten des Versicherungsnehmers

  • BGH, 18.04.2005 - II ZR 151/03

    Pflicht der Gesellschafter zur Einräumung einer Kleinstbeteiligung

  • BGH, 23.11.2010 - VI ZR 244/09

    Schutzgesetzverletzung: Unerlaubte Drittstaateneinlagenvermittlung

  • BGH, 10.10.2022 - VIa ZR 542/21

    Haftung des Kraftfahrzeugherstellers in einem sog. Dieselfall: Anwendung der …

  • BGH, 15.07.2014 - II ZB 18/13

    Handelsregisterverfahren: Beschwerde eines Aktionärs gegen die Zurückweisung …

  • BGH, 08.06.2005 - IV ZR 225/04

    Treuwidrigkeit des Berufens des Versicherers auf den Ablauf der Klagefrist

  • BGH, 23.03.1981 - II ZR 27/80

    Zur Geschäftsführerbestellung vor Eintragung der GmbH und zur Frage der …

  • BGH, 08.12.1954 - II ZR 291/53

    Sittenwidrigkeit eines Gesellschafterbeschlusses

  • BGH, 20.02.1984 - II ZR 116/83

    Streit darüber, ob dem Kläger nach dem Gesellschaftsvertrag in der beschlossenen …

  • BGH, 19.07.2004 - II ZR 402/02

    Persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für …

  • BGH, 07.05.2019 - VI ZR 512/17

    Haftung des Geschäftsführers einer GmbH gegenüber Gesellschaftsgläubigern

  • BGH, 21.10.2020 - VIII ZR 261/18

    Zulässigkeit der Berufung: Beschwer des Klägers bei Ausspruch des Vorbehalts der …

  • BGH, 20.03.2014 - X ZB 18/13

    Fahrbahnerneuerung - Vergabenachprüfungsverfahren: Zulässigkeit der Beschränkung …

  • BGH, 09.05.2005 - II ZR 287/02

    Umfang der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder eine Aktiengesellschaft …

  • BGH, 16.01.2008 - XII ZR 216/05

    Umfang der Rechtskraft einer in einem Vorprozess zwischen den Parteien ergangenen …

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 295/15

    Mieterhöhungsverlangen bei Wohnraummiete: Vornahme eines Stichtagszuschlags durch …

  • BGH, 21.12.2004 - VI ZR 306/03

    Begriff des Schadens bei Erschleichung von Subventionen

  • BGH, 22.10.2013 - XI ZR 42/12

    Rechtskraftwirkung einer Entscheidung gegen eine Bank wegen fehlerhafter …

  • BGH, 26.04.2016 - XI ZR 108/15

    Bankenhaftung: Zurechenbarkeit des als Mitglied des Aufsichtsrats einer …

  • BGH, 20.05.2003 - XI ZR 248/02

    Rechtsfolgen unwirksamer Beschränkung der Revisionszulassung; Umfang des …

  • BGH, 26.06.2003 - I ZR 269/00

    Bindungswirkung eines Urteils hinsichtlich präjudizieller Rechtsverhältnisse

  • BGH, 20.11.2012 - VI ZR 268/11

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Persönliche Haftung des Geschäftsführers …

  • BGH, 29.05.1967 - II ZR 105/66

    Zulässigkeit einer Stimmrechtsbindung

  • BGH, 25.09.1986 - II ZR 262/85

    Treuepflicht der Gesellschafter einer personalistisch ausgestalteten GmbH; …

  • BGH, 17.03.1995 - V ZR 178/93

    Rechtskraft der Abweisung einer negativen Feststellungsklage

  • BGH, 19.04.2013 - V ZR 113/12

    Schadensersatzprozess wegen einer fehlgeschlagenen Vorkaufsrechtsübertragung für …

  • BGH, 24.09.2003 - XII ZR 70/02

    Rechtskräftige Feststellung des Fortbestehens eines Mietverhältnisses

  • KG, 21.10.2021 - 2 U 121/18

    Änderung des Gesellschaftsvertrags durch nur einen Mitgesellschafter mittels …

  • BGH, 12.10.2021 - VI ZR 879/20

    Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Gebrauchtwagens gegen den …

  • BGH, 16.07.2024 - II ZR 71/23

    BGH weist Klage von Martin Kind gegen seine Abberufung als Geschäftsführer der …

    Der Beschluss muss also "für sich allein betrachtet" gegen die guten Sitten verstoßen (BGH, Urteil vom 8. Dezember 1954 - II ZR 291/53, BGHZ 15, 382, 384 f.; Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 116; Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 374 f.; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 29).

    Beschlüsse, bei denen nicht der eigentliche Beschlussinhalt, sondern "nur" Beweggrund oder Zweck gegen die guten Sitten verstößt, oder bei denen die Sittenwidrigkeit in der Art des Zustandekommens liegt, sind lediglich anfechtbar (BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 116; Urteil vom 16. Dezember 1991 - II ZR 58/91, BGHZ 116, 359, 374 f.; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 29).

    Rn. 34 b) Die Bewertung eines Verhaltens als sittenwidrig ist eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt (BGH…, Urteil vom 20. Juli 2017 - IX ZR 310/14, ZIP 2017, 1571 Rn. 17; Urteil vom6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 23).

    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (BGH…, Urteil vom 15. Oktober 2013 - VI ZR 124/12, NJW 2014, 1380 Rn. 8;… Urteil vom 19. November 2013 - VI ZR 336/12, ZIP 2014, 82 Rn. 9;… Urteil vom 20. Juli 2017 - IX ZR 310/14,ZIP 2017, 1571 Rn. 16; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 23 mwN).

    Insbesondere liegt in dem Verhalten des Vereins keine sittenwidrige Ausnutzung einer formalen Rechtsposition (vgl. dazu BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 121; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 31; OLG Dresden, NZG 1999, 1109 f.;… BeckOK GmbHG/Leinekugel, Stand 1.2.2024, § 47 Anhang Rn. 27.1), weil die nur schuldrechtliche Stimmbindung die rechtliche Gesellschafterstellung nicht beschränkt.

  • BGH, 21.07.2026 - II ZB 21/22

    Kapitalanleger-Musterverfahren zum Versuch der Übernahme von Volkswagen durch …

    Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 217/03, WM 2004, 1726, 1730;… Urteil vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8;… Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 15;… Urteil vom 12. Oktober 2021 - VI ZR 879/20, DB 2021, 2890 Rn. 8; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 23; jeweils mwN).

    Rn. 61 Die Qualifizierung eines Verhaltens als sittenwidrig ist eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle durch das Rechtsbeschwerdegericht unterliegt (BGH…, Urteil vom 20. November 2012 - VI ZR 268/11, ZIP 2013, 27 Rn. 25;… Urteil vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, WM 2016, 1975 Rn. 15;… Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 14; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 23).

  • BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23

    Wohnraummiete in Berlin: Kollusives Zusammenwirken zwischen Mietinteressent und …

    Ein solches bestätigendes Verhalten wäre gegebenenfalls auch bei der Frage, ob sich das Berufen der Beklagten zu 1 auf den schriftlichen Mietvertrag mit der Klägerin als unzulässige Rechtsausübung (§ 242 BGB) darstellt, im Rahmen der hierfür vorzunehmenden umfassenden Bewertung aller maßgeblichen Umstände des Einzelfalls (…vgl. nur BGH, Urteile vom 4. Februar 2015 - VIII ZR 154/14, BGHZ 204, 145 Rn. 24 f.; vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, NJW 2023, 1220 Rn. 39; jeweils mwN) zu berücksichtigen.
  • BGH, 10.12.2024 - II ZR 37/23

    Beschlussnichtigkeitsfeststellungsklage gegen Gesellschafterbeschlüsse

    Darüber hinaus kann sich das Feststellungsinteresse selbst bei Bestandskraft eines rechtswidrigen Beschlusses noch aus der Möglichkeit ergeben, derzeit noch nicht bezifferbare Schadensersatzansprüche wegen der rechtswidrigen Beschlussfassung geltend zu machen, soweit dem nicht schutzwürdige Belange Dritter entgegenstehen (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 30 ff.;… vgl. auch MünchKommGmbHG/ Drescher, 4. Aufl., § 47 Rn. 225 mwN;… Bayer/Rauch, GmbHR 2023, 261 Rn. 19 ff.).

    Schließlich kann sich sein Feststellungsinteresse auch bei Bestandskraft der Ausschließung aus der Möglichkeit ergeben, Schadensersatzansprüche wegen der Beschlussfassung und deren Umsetzung geltend zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 30 ff. zur GmbH).

    Rn. 101 Schaden im Sinne von § 826 BGB ist nicht nur jede nachteilige Einwirkung auf die Vermögenslage, sondern darüber hinaus jede Beeinträchtigung eines rechtlich anerkannten Interesses und jede Belastung mit einer ungewollten Verpflichtung (BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 402/02, BGHZ 160, 149, 153;… Urteil vom 9. Mai 2005 - II ZR 287/02, ZIP 2005, 1270 Rn. 13; Urteil vom6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 17).

    Rn. 118 aa) Die Qualifizierung eines Verhaltens als sittenwidrig ist eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt (BGH…, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 14; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 23; jeweils mwN).

    Rn. 165 Die revisionsrechtlich nur beschränkt überprüfbare (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 39) Feststellung des Berufungsgerichts, dass die Beklagten die Klägerin nicht arglistig über die Notwendigkeit einer fristgerechten Anfechtung der Beschlussfassung getäuscht haben, ist nicht zu beanstanden.

    Dabei kann einem Gesellschafter ein eigener Schadensersatzanspruch wegen Verletzung der gesellschafterlichen Treuepflicht gegen den treupflichtwidrig handelnden Gesellschafter zustehen, wenn ihm persönlich ein über den Gesellschaftsschaden, d.h. auch über die Entwertung seiner Mitgliedschaft durch Schädigung der Gesellschaft hinausgehender eigener Vermögensschaden entstanden ist (vgl. BGH, Urteil vom 1. Juni 1987 - II ZR 128/86, BGHZ 101, 113, 121 f.;… Urteil vom 8. November 2022 - II ZR 91/22, BGHZ 235, 57 Rn. 27 f.; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 31 f.; jeweils zur GmbH;… Tröger in Westermann/ Wertenbruch, Handbuch Personengesellschaften, Stand 6/2019, § 5 Rn. 157a, 161;… MünchKommBGB/Schäfer, 9. Aufl., § 705 Rn. 281).

  • BGH, 10.02.2026 - II ZR 71/24

    Nichtigkeit freier Hinauskündigungsklauseln in Personengesellschaften und der …

    Rn. 46 Die Qualifizierung eines Verhaltens als sittenwidrig ist eine Rechtsfrage, die der uneingeschränkten Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt (st. Rspr.; siehe etwa BGH…, Urteil vom 20. November 2012 - VI ZR 268/11, ZIP 2013, 27 Rn. 25;… Urteil vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, WM 2016, 1975 Rn. 15;… Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316 Rn. 14; Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 23; jeweils mwN).
  • BGH, 17.02.2023 - V ZR 212/21

    Rechtskraftwirkung: Bedeutung der rechtskräftigen Verurteilung zur Zahlung …

    Rn. 11 aa) Im Ausgangspunkt besteht eine der Wirkungen der Rechtskraft gemäß § 322 Abs. 1 ZPO in der Bindung des Gerichts an die Vorentscheidung, wenn die im ersten Prozess rechtskräftig entschiedene Rechtsfolge im nachfolgenden Rechtsstreit eine Vorfrage darstellt (vgl. Senat, Urteil vom 17. März 1995 - V ZR 178/93, NJW 1995, 1757; BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, WM 2023, 248 Rn. 19).
  • BGH, 03.09.2026 - I ZB 104/25

    Roter Kreis

    Hiervon ist im Rechtsbeschwerdeverfahren schon deshalb auszugehen, weil die vorgreifliche Entscheidung des Bundespatentgerichts, der Löschungsgrund der fehlenden Markenfähigkeit des angegriffenen Zeichens (§ 3 Abs. 1 MarkenG aF) liege nicht vor, von der Antragstellerin nicht angefochten worden und daher entsprechend § 82 Abs. 1 Satz 1 MarkenG, § 322 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH…, Beschluss vom 16. Juli 2009 - I ZB 53/07, BGHZ 182, 325 [juris Rn. 18] - Legostein) in Rechtskraft erwachsen ist (zu § 322 Abs. 1 ZPO vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, NJW 2023, 1220 [juris Rn. 19];… Urteil vom 17. Februar 2023 - V ZR 212/21, NJW 2023, 2281 [juris Rn. 11]).
  • BGH, 23.06.2023 - V ZR 158/22

    Sondernutzungsrecht in WEG: Anfechtung eines Negativbeschlusses; …

    Da die Streitgegenstände in beiden Prozessen nicht identisch sind, ist insoweit nur eine Bindung unter dem Gesichtspunkt der so genannten Präjudizialität denkbar, an der es aber fehlt (vgl. allgemein zu den Voraussetzungen einer Präjudizialität BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/22, NJW 2023, 1220 Rn. 19 mwN).
  • BGH, 03.09.2026 - I ZB 105/25
    Hiervon ist im Rechtsbeschwerdeverfahren schon deshalb auszugehen, weil die vorgreifliche Entscheidung des Bundespatentgerichts, der Löschungsgrund der fehlenden Markenfähigkeit des angegriffenen Zeichens (§ 3 Abs. 1 MarkenG aF) liege nicht vor, von der Antragstellerin nicht angefochten worden und daher entsprechend § 82 Abs. 1 Satz 1 MarkenG, § 322 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH…, Beschluss vom 16. Juli 2009 - I ZB 53/07, BGHZ 182, 325 [juris Rn. 18] - Legostein) in Rechtskraft erwachsen ist (zu § 322 Abs. 1 ZPO vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, NJW 2023, 1220 [juris Rn. 19];… Urteil vom 17. Februar 2023 - V ZR 212/21, NJW 2023, 2281 [juris Rn. 11]).
  • BGH, 08.07.2025 - II ZR 137/23

    § 179a AktG auf Kommanditgesellschaft nicht entsprechend anwendbar

    Die Revision ist damit unbeschränkt zugelassen (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 11 mwN) und die vom Kläger parallel eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde gegenstandslos (vgl. BGH…, Urteil vom 19. April 2013 - V ZR 113/12, NJW 2013, 1948 Rn. 12;…Beschluss vom 16. Dezember 2021 - I ZR 186/20, juris Rn. 12;… Urteil vom13. Dezember 2022 - II ZR 14/21, BGHZ 235, 295 Rn. 11).

    Eine Ausnahme gilt zwar, wenn die Rechtsfrage, zu deren Klärung das Berufungsgericht die Revision zugelassen hat, sich auf einen rechtlich selbständigen, abtrennbaren Teil des Streitstoffs bezieht, auf den die Zulassungsentscheidung wirksam beschränkt werden könnte (vgl. dazu BGH…, Urteil vom 13. Dezember 2022 - II ZR 14/21, BGHZ 235, 295 Rn. 12 mwN).Voraussetzung dafür ist eine Selbständigkeit des von der Zulassungsbeschränkung erfassten Teils des Streitstoffs in dem Sinn, dass dieser in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht unabhängig von dem übrigen Prozessstoff beurteilt werden und auch im Falle einer Zurückverweisung kein Widerspruch zum nicht anfechtbaren Teil des Streitstoffs auftreten kann (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2022 - II ZR 187/21, ZIP 2023, 355 Rn. 12 mwN).

  • OLG München, 24.01.2024 - 23 U 9287/21

    Keine Legitimationswirkung des § 16 Abs. 1 S. 1 GmbHG bei Verstoß gegen Treu und …

  • KG, 09.03.2023 - 2 U 56/19

    Abberufung des Geschäftsführers einer GmbH aus wichtigem Grund; Beachtung eines …

  • OLG Jena, 22.03.2023 - 2 U 492/17
  • FG Schleswig-Holstein, 27.09.2024 - 1 K 62/24

    Zur Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Abberufung eines …

  • BGH, 10.12.2025 - II ZR 129/24

    Atypisch stille Gesellschaft: Zur Rückabwicklung einer Kapitalanlage

  • OLG Celle, 29.11.2023 - 9 U 93/22

    Wirksamkeit von Beschlüssen der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft

  • OLG Brandenburg, 14.05.2025 - 4 U 76/24

    Klage auf Feststellung der Nichtigkeit von Gesellschafterbeschlüssen wegen …

  • KG, 26.09.2023 - 2 AR 39/23

    Funktionelle Zuständigkeit der Kammern für Handelssachen für …

  • BGH, 25.02.2026 - II ZR 139/24

    Beabsichtigte Verwerfung der Revision der Beklagten gegen betreffendes Urteil …

  • BGH, 25.02.2026 - II ZR 148/24

    Beabsichtigte Verwerfung der Revision der Beklagten gegen Urteil wegen erfolgter …

  • LG Siegen, 29.04.2025 - 1 O 83/23

    Verleitung zum Vertragsbruch durch die öffentliche Hand

  • LG Augsburg, 30.12.2024 - 95 O 2674/23

    Informatorische Anhörung, Krankenunterlagen, Darlegungslast, …

  • LG Augsburg, 22.07.2025 - 124 O 3765/24

    Vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten, Gesundheitsschaden, Krankenunterlagen, …

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