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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 08.11.1984 | BGH, 02.07.1984

Rechtsprechung
   BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,54
BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83 (https://dejure.org/1984,54)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1984 - III ZR 47/83 (https://dejure.org/1984,54)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1984 - III ZR 47/83 (https://dejure.org/1984,54)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276; NRWGO § 56
    Haftung der Gemeinde bei Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages mangels Einhaltung der Gesamtvertretung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verschulden der Gemeinde bei Vertragsschluss?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Gemeinde - Verschulden - Vertrauensschaden - Haftung - Kooperationsvertrag - Gemeindliche Verpflichtungserklärung - Gesamtvertretung

Papierfundstellen

  • BGHZ 92, 164
  • NJW 1985, 1778
  • MDR 1985, 298
  • NVwZ 1985, 607 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (135)Zitiert selbst (21)

  • BGH, 13.10.1983 - III ZR 158/82

    Ungültigkeit einer formwidrigen Verpflichtungserklärung

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Diese Vorschrift normiert eine Gesamtvertretung (Senatsurteil vom 13. Oktober 1983 III ZR 158/82 = NJW 1984, 606 = DVB1.1984, 335 m.w.Nachw.;… vgl. auch von Loebell aaO., § 56 Anm. 5).

    Auch nach den Regeln der Anscheins- oder Duldungsvollmacht können die Vereinbarungen nicht als gültig behandelt werden (Senatsurteil vom 13. Oktober 1983 aaO).

    Das steht jedoch der Zuerkennung eines auf Ersatz des Vertrauensschadens gerichteten Schadensersatzanspruchs aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluß nicht entgegen, wie das Berufungsgericht in seiner Hilfsbegründung im wesentlichen zutreffend (zu § 313 BGB vgl. allerdings unten) ausgeführt hat (vgl. BGHZ 6, 330, 333; BGH Urteil vom 22. September 1960 - II ZR 40/59 = WM 1960, 1210, 1212;… BGH Urteil vom 2. März 1972 aaO; Senatsurteil vom 13. Oktober 1983 aaO).

    Ein Verschulden der Amtswalter der Beklagten bei der Anbahnung der Vertragsverhandlungen ist schon deshalb zu bejahen, weil sie die für sie geltenden Vertretungs- und Zuständigkeitsvorschriften besser kennen mußten als die Klägerin (vgl. Senatsurteil vom 13. Oktober 1983 aaO;… Reinicke aaO., S. 146).

  • BGH, 20.06.1952 - V ZR 34/51

    Haftung einer Gemeinde aus c.i.c.

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Vorschriften über die Vertretungsmacht der zur Vertretung berufenen Organe können (anders als Bestimmungen über reine Förmlichkeiten wie Schriftform, Angabe der Dienstbezeichnung, Beifügung des Amtssiegels) im Ergebnis nicht durch den Einwand des Verstoßes gegen Treu und Glauben außer Kraft gesetzt werden (BGHZ 6, 330, 333; 47, 30, .39; BGH Urteil vom 2. März 1972 - VII ZR 143/70 = NJW 1972, 940, 941;… vgl. ferner Senatsurteile vom 16. November 1978 und 13. Oktober 1983, jew. aaO;… BGB -RGRK 12. Aufl., § 89 Rdn. 9, § 125 Rdn. 67; Reinicke, Rechtsfolgen formwidrig abgeschlossener Verträge, 1969, 144 ff.; Boujong, WiVerw 1979, 48, 53 f m.w.Nachw.).

    Das steht jedoch der Zuerkennung eines auf Ersatz des Vertrauensschadens gerichteten Schadensersatzanspruchs aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluß nicht entgegen, wie das Berufungsgericht in seiner Hilfsbegründung im wesentlichen zutreffend (zu § 313 BGB vgl. allerdings unten) ausgeführt hat (vgl. BGHZ 6, 330, 333; BGH Urteil vom 22. September 1960 - II ZR 40/59 = WM 1960, 1210, 1212;… BGH Urteil vom 2. März 1972 aaO;… Senatsurteil vom 13. Oktober 1983 aaO).

    Für verhandlungsberechtigte Personen muß aber die Beklagte einstehen; sie kann insoweit auf Ersatz des (hier allein begehrten) Vertrauensinteresses in Anspruch genommen werden (BGHZ 6, 330, 334 im Anschluß an RGZ 162, 129, 156 f;… BGH Urteil vom 2. März 1972 aaO., m.w.Nachw.;… Reinicke aaO, S. 151;… BGB -RGRK aaO., § 177 Rdn. 19).

  • BGH, 02.03.1972 - VII ZR 143/70

    Rechtsmißbräuchlichkeit der Berufung einer öffentlichen Körperschaft auf die …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Vorschriften über die Vertretungsmacht der zur Vertretung berufenen Organe können (anders als Bestimmungen über reine Förmlichkeiten wie Schriftform, Angabe der Dienstbezeichnung, Beifügung des Amtssiegels) im Ergebnis nicht durch den Einwand des Verstoßes gegen Treu und Glauben außer Kraft gesetzt werden (BGHZ 6, 330, 333; 47, 30, .39; BGH Urteil vom 2. März 1972 - VII ZR 143/70 = NJW 1972, 940, 941;… vgl. ferner Senatsurteile vom 16. November 1978 und 13. Oktober 1983, jew. aaO;… BGB -RGRK 12. Aufl., § 89 Rdn. 9, § 125 Rdn. 67; Reinicke, Rechtsfolgen formwidrig abgeschlossener Verträge, 1969, 144 ff.; Boujong, WiVerw 1979, 48, 53 f m.w.Nachw.).

    Das steht jedoch der Zuerkennung eines auf Ersatz des Vertrauensschadens gerichteten Schadensersatzanspruchs aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluß nicht entgegen, wie das Berufungsgericht in seiner Hilfsbegründung im wesentlichen zutreffend (zu § 313 BGB vgl. allerdings unten) ausgeführt hat (vgl. BGHZ 6, 330, 333; BGH Urteil vom 22. September 1960 - II ZR 40/59 = WM 1960, 1210, 1212; BGH Urteil vom 2. März 1972 aaO;… Senatsurteil vom 13. Oktober 1983 aaO).

    Für verhandlungsberechtigte Personen muß aber die Beklagte einstehen; sie kann insoweit auf Ersatz des (hier allein begehrten) Vertrauensinteresses in Anspruch genommen werden (BGHZ 6, 330, 334 im Anschluß an RGZ 162, 129, 156 f; BGH Urteil vom 2. März 1972 aaO., m.w.Nachw.;… Reinicke aaO, S. 151;… BGB -RGRK aaO., § 177 Rdn. 19).

  • BGH, 08.10.1982 - V ZR 216/81

    Zum Ersatz des Vertrauensschadens verpflichtendes Verschulden bei Verhandlungen …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Ferner entspricht es gefestigter Rechtsprechung, daß ein zum Ersatz des Vertrauensschadens verpflichtendes Verschulden bei Vertragsverhandlungen auch dann in Betracht kommen kann, wenn es um den Abschluß eines nach § 313 BGB formbedürftigen Vertrages geht (BGH Urteil vom 17. Mai 1974 - V ZR 158/72 = LM § 276 [Fc] BGB Nr. 4 = WM 1974, 687, 688; BGH Urteil vom 8. Oktober 1982 - V ZR 216/81 = WM 1982, 1436 m.w.Nachw.).

    Der Bundesgerichtshof hat es lediglich abgelehnt, in den Fällen eines dem Formzwang des § 313 BGB unterliegenden Vertrages eine Haftung wegen vertrauenswidriger Verweigerung des Vertragsabschlusses ohne vorangegangenes Verschulden eintreten zu lassen (BGH Urteil vom 8. Oktober 1982 aaO; BGH Urteil vom 19. Januar 1979 - I ZR 172/76 = WM 1979, 458, 462 unter III = Betrieb 1979, 741; BGH Urteil vom 18. Oktober 1974 - V ZR 17/73 = NJW 1975, 439 44 = LM § 313 BGB Nr. 64/65).

  • BGH, 30.01.1967 - III ZR 35/65

    Bayern und das Steigenberger

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Vorschriften über die Vertretungsmacht der zur Vertretung berufenen Organe können (anders als Bestimmungen über reine Förmlichkeiten wie Schriftform, Angabe der Dienstbezeichnung, Beifügung des Amtssiegels) im Ergebnis nicht durch den Einwand des Verstoßes gegen Treu und Glauben außer Kraft gesetzt werden (BGHZ 6, 330, 333; 47, 30, .39; BGH Urteil vom 2. März 1972 - VII ZR 143/70 = NJW 1972, 940, 941;… vgl. ferner Senatsurteile vom 16. November 1978 und 13. Oktober 1983, jew. aaO;… BGB -RGRK 12. Aufl., § 89 Rdn. 9, § 125 Rdn. 67; Reinicke, Rechtsfolgen formwidrig abgeschlossener Verträge, 1969, 144 ff.; Boujong, WiVerw 1979, 48, 53 f m.w.Nachw.).
  • BGH, 18.10.1974 - V ZR 17/73

    Wirksamkeit von an sich formnichtigen Immobiliarveräußerungsverträgen in …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Der Bundesgerichtshof hat es lediglich abgelehnt, in den Fällen eines dem Formzwang des § 313 BGB unterliegenden Vertrages eine Haftung wegen vertrauenswidriger Verweigerung des Vertragsabschlusses ohne vorangegangenes Verschulden eintreten zu lassen (…BGH Urteil vom 8. Oktober 1982 aaO; BGH Urteil vom 19. Januar 1979 - I ZR 172/76 = WM 1979, 458, 462 unter III = Betrieb 1979, 741; BGH Urteil vom 18. Oktober 1974 - V ZR 17/73 = NJW 1975, 439 44 = LM § 313 BGB Nr. 64/65).
  • RG, 14.03.1939 - III 128/37

    1. Sind die auf der verfassungsmäßigen Leitungs- und Dienstgewalt eines …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Für verhandlungsberechtigte Personen muß aber die Beklagte einstehen; sie kann insoweit auf Ersatz des (hier allein begehrten) Vertrauensinteresses in Anspruch genommen werden (BGHZ 6, 330, 334 im Anschluß an RGZ 162, 129, 156 f;… BGH Urteil vom 2. März 1972 aaO., m.w.Nachw.;… Reinicke aaO, S. 151;… BGB -RGRK aaO., § 177 Rdn. 19).
  • BGH, 19.01.1979 - I ZR 172/76

    Fabrikübernahme mit beweglichem und unbeweglichem Anlagevermögen - …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Der Bundesgerichtshof hat es lediglich abgelehnt, in den Fällen eines dem Formzwang des § 313 BGB unterliegenden Vertrages eine Haftung wegen vertrauenswidriger Verweigerung des Vertragsabschlusses ohne vorangegangenes Verschulden eintreten zu lassen (…BGH Urteil vom 8. Oktober 1982 aaO; BGH Urteil vom 19. Januar 1979 - I ZR 172/76 = WM 1979, 458, 462 unter III = Betrieb 1979, 741; BGH Urteil vom 18. Oktober 1974 - V ZR 17/73 = NJW 1975, 439 44 = LM § 313 BGB Nr. 64/65).
  • BGH, 08.06.1973 - V ZR 72/72

    Erstattung der entstehenden Kosten durch eine Betriebsverlagerung - Zusicherung …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Da auch das materielle Einverständnis des zuständigen Gemeindeorgans nicht festgestellt ist (vgl. BGH Urteil vom 8. Juni 1973 - V ZR 72/72 = NJW 1973, 1494, 1495 = LM § 242 [Ca] BGB Nr. 31), binden die Verpflichtungserklärungen die Beklagte nicht (§ 56 Abs. 4 GO NW).
  • BGH, 17.05.1974 - V ZR 158/72

    Anspruch auf Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten - …

    Auszug aus BGH, 20.09.1984 - III ZR 47/83
    Ferner entspricht es gefestigter Rechtsprechung, daß ein zum Ersatz des Vertrauensschadens verpflichtendes Verschulden bei Vertragsverhandlungen auch dann in Betracht kommen kann, wenn es um den Abschluß eines nach § 313 BGB formbedürftigen Vertrages geht (BGH Urteil vom 17. Mai 1974 - V ZR 158/72 = LM § 276 [Fc] BGB Nr. 4 = WM 1974, 687, 688; BGH Urteil vom 8. Oktober 1982 - V ZR 216/81 = WM 1982, 1436 m.w.Nachw.).
  • BGH, 22.09.1960 - II ZR 40/59

    Übernahme eines Kontos durch ein Bankenkonsortium nach Konkurs einer Bank - …

  • BGH, 16.11.1978 - III ZR 81/77

    Maßnahmen zur Förderung des Fremdenverkehrs - Nutzung eines Uferstreifens - …

  • BGH, 19.11.1982 - V ZR 161/81

    Formbedürftigkeit einer Abrede über Anrechnung einer Vorauszahlung

  • BGH, 03.11.1983 - III ZR 125/82

    Pflichten des Auslobers nach Ausrichtung eines Architektenwettbewerbs

  • BGH, 01.07.1970 - IV ZR 1178/68

    Form von Maklerverträgen mit Verkaufsverpflichtung

  • BGH, 22.12.1982 - V ZR 8/81

    Zur Zulässigkeit einer Vormerkung beim Angebot an zu benennenden Dritten

  • BGH, 23.09.1977 - V ZR 90/75

    Nichtbeurkundung der Baubeschreibung im Grundstückskaufvertrag

  • BGH, 20.11.1981 - V ZR 155/80

    Genehmigung nach § 2 GrdstVG

  • BGH, 22.10.1981 - III ZR 37/80

    Verschulden bei Vertragsschluß - Wohlfahrtspflegeverband - Altenpflege - Gemeinde …

  • BGH, 12.02.1981 - VII ZR 230/80

    Berufung auf Formnichtigkeit als Verstoß gegen Treu und Glauben?

  • BGH, 30.04.1969 - V ZR 188/65

    Anspruch auf Eigentumsübertragung bei fehlender Beurkundung eines …

  • BGH, 29.03.1996 - V ZR 332/94

    Voraussetzungen des Schadensersatzes wegen des Abbruchs von Verhandlungen vor …

    Die Verantwortlichkeit des Verhandlungspartners unterliegt daher keinen Einschränkungen im Hinblick auf die Formbedürftigkeit des abzuschließenden Vertrages, sofern die Berufung auf den Formmangel zurückzuweisen ist (BGHZ 92, 164, 175 f).
  • BGH, 27.10.2008 - II ZR 158/06

    Trabrennbahn

    Unter Geschäften der laufenden Verwaltung sind Geschäfte zu verstehen, die in mehr oder weniger regelmäßiger Wiederkehr vorkommen und nach Größe, Umfang der Verwaltungstätigkeit und Finanzkraft der beteiligten Gemeinde von sachlich weniger erheblicher Bedeutung sind (BGHZ 92, 164, 173;… Urt. v. 6. Mai 1997 aaO S. 2167).
  • BGH, 18.12.2008 - IX ZR 12/05

    Haftung eines Steuerberaters für kostenlose telefonische Auskunft

    Dies ist anhand objektiver Kriterien aufgrund der Erklärungen und des Verhaltens der Parteien zu ermitteln, wobei vor allem die wirtschaftliche sowie die rechtliche Bedeutung der Angelegenheit, insbesondere für den Begünstigten, und die Interessenlage der Parteien heranzuziehen sind (BGHZ 21, 102, 106 f ; 92, 164, 168 ;… BGH, Urt. v. 16. November 1989 - IX ZR 190/88, NJW-RR 1990, 204, 205; v. 21. Juli 2005 - I ZR 312/02, NJW-RR 2006, 117, 120).
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Rechtsprechung
   BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83   

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https://dejure.org/1984,70
BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83 (https://dejure.org/1984,70)
BGH, Entscheidung vom 08.11.1984 - III ZR 132/83 (https://dejure.org/1984,70)
BGH, Entscheidung vom 08. November 1984 - III ZR 132/83 (https://dejure.org/1984,70)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    BGB §§ 171, 172, 173, 313, 607, 608
    Beurkundungsbedürftigkeit eines Betreuungsvertrages im Rahmen eines Bauherrenmodells; Vertrauen auf die Wirksamkeit einer Vollmacht

  • ibr-online

    Erwerb im Bauherrenmodell: notarielle Beurkundung; Vollmacht des Betreuers

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 730
  • ZIP 1985, 16
  • MDR 1985, 298
  • DNotZ 1985, 294 (Ls.)
  • WM 1985, 10
  • BB 1985, 82
  • DB 1985, 1224
  • BauR 1985, 85
 
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Wird zitiert von ... (90)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 13.04.1978 - III ZR 125/76

    Anspruch aus einem Darlehensvertrag auf Herausgabe von Wechselurkunden - …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Zwar liegt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ein Darlehensempfang im Sinne des § 607 BGB nur vor, wenn der Darlehensgegenstand endgültig aus dem Vermögen des Darlehensgebers ausgeschieden und dem Vermögen des Darlehensnehmers in der vereinbarten Form zugeführt worden ist (Senatsurteile vom 8. April 1965 - III ZR 238/64 = LM § 607 BGB Nr. 11 = WM 1965, 496; vom 13. April 1978 - III ZR 125/76 - NJW 1978, 2294; vgl. ferner Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 1983 - III ZR 224/82 - WM 1983, 484 und vom 22. Dezember 1983 - III ZR 51/83 -).

    Das kann allerdings auch dann der Fall sein, wenn die Darlehensvaluta auf Weisung und im Interesse des Darlehensnehmers an einen Dritten gezahlt wird und damit bereits der Darlehensgeber alles seinerseits Erforderliche für die Darlehensgewährung getan hat (Senatsurteil vom 13. April 1978 aaO).

  • BGH, 17.10.1980 - V ZR 143/79

    Zur Formbedürftigkeit eines auf Verschaffung eines Grundstücks gerichteten …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Zwar wurde durch den Vertrag nicht eine Erwerbsverpflichtung der Beklagten als Beauftragten begründet, da sie nicht - wie in den Fällen, über die der Bundesgerichtshof in den Urteilen BGHZ 85, 245, 250 und vom 17. Oktober 1980 (V ZR 143/79 - NJW 1981, 1267) zu entscheiden hatte - das Grundstück im eigenen Namen erwerben, sondern in offener Stellvertretung für die Kläger auftreten sollte.

    Ebenso wie schon nach der alten Fassung des § 313 Satz 1 BGB die Übernahme der Verpflichtung, durch den Vertragspartner als Vertreter Grundvermögen auf einen Dritten übertragen zu lassen, beurkundungspflichtig war (RGZ 81, 49), bedarf auch die Übernahme einer entsprechenden Erwerbsverpflichtung jetzt der Form des § 313 Satz 1 n.F. (BGH Urteil vom 17. Oktober 1980 a.a.O. zu 11, 2 c;… RGRK/Ballhaus 12. Aufl. § 313 BGB Rn. 32;… MünchKomm/Kanzleitner § 313 BGB Rn. 22, 42, 46 - Ergänzungsband - Staudinger/Wufka 12. Aufl. § 313 Rn. 90, 99;… Palandt/Heinrichs 43. Aufl. § 313 BGB Anm. 5 a; Wolfsteiner DNotZ 1979, 579, 585/86; Petersen FWW 1980, 7, 8/9; Korte DNotZ 1984, 82, 85 ff.; Hagen DNotZ 1984, 291).

  • RG, 03.12.1912 - III 187/12

    Auftrag und Vollmacht zur Grundstücksveräußerung

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Ebenso wie schon nach der alten Fassung des § 313 Satz 1 BGB die Übernahme der Verpflichtung, durch den Vertragspartner als Vertreter Grundvermögen auf einen Dritten übertragen zu lassen, beurkundungspflichtig war (RGZ 81, 49), bedarf auch die Übernahme einer entsprechenden Erwerbsverpflichtung jetzt der Form des § 313 Satz 1 n.F. (…BGH Urteil vom 17. Oktober 1980 a.a.O. zu 11, 2 c;… RGRK/Ballhaus 12. Aufl. § 313 BGB Rn. 32;… MünchKomm/Kanzleitner § 313 BGB Rn. 22, 42, 46 - Ergänzungsband - Staudinger/Wufka 12. Aufl. § 313 Rn. 90, 99;… Palandt/Heinrichs 43. Aufl. § 313 BGB Anm. 5 a; Wolfsteiner DNotZ 1979, 579, 585/86; Petersen FWW 1980, 7, 8/9; Korte DNotZ 1984, 82, 85 ff.; Hagen DNotZ 1984, 291).

    Während Staudinger/Dilcher (…12. Aufl. § 139 BGB Rn. 20, 21) und Thiele (…MünchKomm 2. Aufl. § 164 BGB Rn. 93, 94) die Abstraktheit auch der Innenvollmacht gegenüber dem Grundverhältnis betonen (…vgl. auch Brych in Reithmann/Brych/Manhart Kauf vom Bauträger und Bauherrenmodelle 5. Aufl. Rn. 128), meint Frotz (Verkehrsschutz im Vertretungsrecht S. 331/32; vgl. auch Korte DNotZ 1984, 88), im Zweifel ziehe die Nichtigkeit des Grundgeschäfts gemäß § 139 BGB die Nichtigkeit der Vollmacht nach sich (so auch schon RGZ 81, 49, 51; BGH Urteil vom 19. Dezember 1963 - V ZR 121/62 = WM 1964, 182, 183 zu II.).

  • BGH, 16.03.1978 - III ZR 112/76

    Auslegung einer Klausel über Bereitstellungszinsen bezüglich eines Darlehens - …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    So lassen sich Banken üblicherweise Bereitstellungszinsen schon dafür versprechen, daß sie die zugesagten Darlehensmittel zum jederzeitigen Abruf für den Kreditnehmer bereithalten (vgl. Senatsurteil vom 16. März 1978 - III ZR 112/76 = LM § 607 BGB Nr. 28 m.w.Nachw.).
  • BGH, 24.02.1983 - III ZR 224/82
    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Zwar liegt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ein Darlehensempfang im Sinne des § 607 BGB nur vor, wenn der Darlehensgegenstand endgültig aus dem Vermögen des Darlehensgebers ausgeschieden und dem Vermögen des Darlehensnehmers in der vereinbarten Form zugeführt worden ist (Senatsurteile vom 8. April 1965 - III ZR 238/64 = LM § 607 BGB Nr. 11 = WM 1965, 496; vom 13. April 1978 - III ZR 125/76 - NJW 1978, 2294; vgl. ferner Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 1983 - III ZR 224/82 - WM 1983, 484 und vom 22. Dezember 1983 - III ZR 51/83 -).
  • BGH, 08.04.1965 - III ZR 238/64

    Kreditvertrag zwischen einer Teilzahlungsbank und einem Abzahlungskäufer - …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Zwar liegt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ein Darlehensempfang im Sinne des § 607 BGB nur vor, wenn der Darlehensgegenstand endgültig aus dem Vermögen des Darlehensgebers ausgeschieden und dem Vermögen des Darlehensnehmers in der vereinbarten Form zugeführt worden ist (Senatsurteile vom 8. April 1965 - III ZR 238/64 = LM § 607 BGB Nr. 11 = WM 1965, 496; vom 13. April 1978 - III ZR 125/76 - NJW 1978, 2294; vgl. ferner Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 1983 - III ZR 224/82 - WM 1983, 484 und vom 22. Dezember 1983 - III ZR 51/83 -).
  • BGH, 22.12.1983 - III ZR 51/83

    Bestimmung des Zeitpunkts, in dem der Darlehensgegenstand aus dem Vermögen des …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Zwar liegt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ein Darlehensempfang im Sinne des § 607 BGB nur vor, wenn der Darlehensgegenstand endgültig aus dem Vermögen des Darlehensgebers ausgeschieden und dem Vermögen des Darlehensnehmers in der vereinbarten Form zugeführt worden ist (Senatsurteile vom 8. April 1965 - III ZR 238/64 = LM § 607 BGB Nr. 11 = WM 1965, 496; vom 13. April 1978 - III ZR 125/76 - NJW 1978, 2294; vgl. ferner Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 1983 - III ZR 224/82 - WM 1983, 484 und vom 22. Dezember 1983 - III ZR 51/83 -).
  • BGH, 18.12.1981 - V ZR 233/80

    Heilung des Formmangels nach § 313 Satz 2 BGB

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Da die Vollmacht der Beklagten gegenüber jedenfalls gemäß §§ 171 ff. BGB wirksam war, brauchte nicht über die Frage entschieden zu werden, ob der Formmangel des Betreuungs- und Verwaltungsvertrags entsprechend § 313 Satz 2 BGB durch die spätere notarielle Beurkundung der Vollmacht und des Grundstückskaufvertrags geheilt worden ist (vgl. BGHZ 82, 398 mit Anm. Wolfsteiner DNotZ 1982, 436, 437/38, dazu aber Hagen DNotZ 1984, 291).
  • BGH, 23.02.1968 - V ZR 188/64

    Verbot des Selbstkontrahierens bei Zusammenfassung mehrerer selbständiger …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Es ist anerkannt, daß mehrere rechtlich selbständige Rechtsgeschäfte nach dem Willen der Parteien zu einem einheitlichen Rechtsgeschäft im Sinne des § 139 BGB verbunden werden können (BGHZ 50, 12 [BGH 23.02.1968 - V ZR 188/64]/13;… RGRK/Krüger-Nieland/Zöller 12. Aufl. § 139 BGB Rn. 28 m.w.Nachw.).
  • BGH, 05.11.1982 - V ZR 228/80

    Auftrag zur Ersteigerung eines Grundstücks

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83
    Zwar wurde durch den Vertrag nicht eine Erwerbsverpflichtung der Beklagten als Beauftragten begründet, da sie nicht - wie in den Fällen, über die der Bundesgerichtshof in den Urteilen BGHZ 85, 245, 250 und vom 17. Oktober 1980 (V ZR 143/79 - NJW 1981, 1267) zu entscheiden hatte - das Grundstück im eigenen Namen erwerben, sondern in offener Stellvertretung für die Kläger auftreten sollte.
  • RG, 19.03.1924 - V 427/22

    Kann der Käufer eines Grundstücks auf die Gültigkeit der Vollmacht auch dann …

  • BGH, 22.05.1978 - III ZR 153/76

    Im Reisegewerbe vermittelter Darlehensvertrag

  • BGH, 17.05.1979 - III ZR 118/77

    Vermittlung eines Darlehensgeschäfts von Reisegewerbetreibenden - Werbung von …

  • BGH, 19.12.1963 - V ZR 121/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 25.11.1964 - V ZR 159/62

    Rechtsscheinwirkung einer formnichtigen Vollmacht

  • LG Aachen, 18.11.1982 - 4 O 599/80

    Schadensersatzanspruch wegen Amtspflichtverletzung; Pflicht zur Erteilung einer …

  • OLG Düsseldorf, 14.07.1983 - 6 U 237/82

    Zur Wirksamkeit einer Bauherrenmodell-Vollmacht

  • BAG, 16.02.2005 - 7 AZR 330/04

    Anspruch eines teilzeitbeschäftigten Betriebsratsmitglieds auf Freizeitausgleich

    Das gilt selbst dann, wenn den Abteilungsleitern eine Vollmacht nicht oder nicht wirksam erteilt worden sein sollte (vgl. BGH 8. November 1984 - III ZR 132/83 - NJW 1985, 730, zu 3 a der Gründe; 2. Mai 2000 - XI ZR 108/99 - NJW 2000, 2270, zu II 2 der Gründe; 18. September 2001 - XI ZR 321/00 - NJW 2001, 3774, zu II 5 der Gründe;… Palandt/Heinrichs BGB 64. Aufl. §§ 170 bis 173 Rn. 1).
  • BGH, 25.04.2006 - XI ZR 219/04

    Meinungsverschiedenheiten zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des …

    Dabei sind an eine Bank, die über rechtlich versierte Fachkräfte verfügt, strengere Sorgfaltsanforderungen zu stellen als an einen juristisch nicht vorgebildeten Durchschnittsbürger (BGH, Urteil vom 8. November 1984 - III ZR 132/83, WM 1985, 10, 11 und vom 10. Januar 1985 - III ZR 146/83, WM 1985, 596, 597).

    Allerdings dürfen auch im Rahmen des § 173 BGB die Anforderungen an eine Bank nicht überspannt werden (BGH, Urteil vom 8. November 1984 aaO).

  • BGH, 25.04.2006 - XI ZR 29/05

    Meinungsverschiedenheiten zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des …

    Dabei sind an eine Bank, die über rechtlich versierte Fachkräfte verfügt, strengere Sorgfaltsanforderungen zu stellen als an einen juristisch nicht vorgebildeten Durchschnittsbürger (BGH, Urteil vom 8. November 1984 - III ZR 132/83, WM 1985, 10, 11 und vom 10. Januar 1985 - III ZR 146/83, WM 1985, 596, 597).

    Allerdings dürfen auch im Rahmen des § 173 BGB die Anforderungen an eine Bank nicht überspannt werden (BGH, Urteil vom 8. November 1984 aaO).

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Rechtsprechung
   BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1364
BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83 (https://dejure.org/1984,1364)
BGH, Entscheidung vom 02.07.1984 - II ZR 259/83 (https://dejure.org/1984,1364)
BGH, Entscheidung vom 02. Juli 1984 - II ZR 259/83 (https://dejure.org/1984,1364)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Arbeitsunfähigkeit - Versorgungsbezüge - Sicherungsfall - Altersgrenze - Versorgungsempfänger

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 385 (Ls.)
  • ZIP 1984, 1127
  • MDR 1985, 298
  • NZA 1984, 356
  • BB 1984, 1942
  • BB 1985, 338
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 28.09.1981 - II ZR 181/80

    Begriff der betrieblichen Altersversorgung - Angemessenheit einer …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Denn nach der Legaldefinition des § 1 Abs. 1 Satz 1 BetrAVG kann als Versorgungsempfänger nur angesehen werden, wer (aus Anlaß eines Arbeitsverhältnisses) Leistungen der "Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung" erhält (oder zu diesem Zeitpunkt trotz Fortsetzung seines Dienstverhältnisses schon beanspruchen könnte - vgl. insoweit BGHZ 77, 233, 245 f.; Urteil vom 16.6.1980 - II ZR 195/79 = LM BetrAVG Nr. 2 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7 unter IV und V 2).

    Versorgungsleistungen, die jemand nach seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Betrieb erhält, waren daher in der Regel in dem hier maßgeblichen Zeitpunkt, wie der Senat mehrfach entschieden hat, nicht als "wirkliches" Altersruhegeld im Sinne des BetrAVG anzusehen, solange der Berechtigte nicht das 63. Lebensjahr vollendet hatte (Urteile vom 16.3.1981 - II ZR 222/79 = LM BetrAVG Nr. 5; vom 4.5.1981 - II ZR 100/80 = LM BetrAVG Nr. 4 unter 3; vom 22.6.1981 - II ZR 146/80 = LM BetrAVG Nr. 6 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7; ferner BAG WM 1984, 750 unter 2).

    Ein Ausnahmefall, in dem eine vertragliche Regelung, die die Altersgrenze für den Dienstverpflichteten allgemein vor das 63. Lebensjahr vorverlegt, aus besonderen Gründen im Rahmen des § 7 BetrAVG als verbindlich angesehen werden müßte (vgl. dazu Senatsurteil vom 16.3.1981 - II ZR 222/79 = LM BetrAVG Nr. 5 und vom 28.9.1981 a.a.O.), liegt hier nicht vor.

  • BGH, 16.03.1981 - II ZR 222/79

    Gewährung von Insolvenzschutz für eine Ruhegehaltszusage - Schutz des …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Versorgungsleistungen, die jemand nach seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Betrieb erhält, waren daher in der Regel in dem hier maßgeblichen Zeitpunkt, wie der Senat mehrfach entschieden hat, nicht als "wirkliches" Altersruhegeld im Sinne des BetrAVG anzusehen, solange der Berechtigte nicht das 63. Lebensjahr vollendet hatte (Urteile vom 16.3.1981 - II ZR 222/79 = LM BetrAVG Nr. 5; vom 4.5.1981 - II ZR 100/80 = LM BetrAVG Nr. 4 unter 3; vom 22.6.1981 - II ZR 146/80 = LM BetrAVG Nr. 6 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7; ferner BAG WM 1984, 750 unter 2).

    Ein Ausnahmefall, in dem eine vertragliche Regelung, die die Altersgrenze für den Dienstverpflichteten allgemein vor das 63. Lebensjahr vorverlegt, aus besonderen Gründen im Rahmen des § 7 BetrAVG als verbindlich angesehen werden müßte (vgl. dazu Senatsurteil vom 16.3.1981 - II ZR 222/79 = LM BetrAVG Nr. 5 …und vom 28.9.1981 a.a.O.), liegt hier nicht vor.

  • BGH, 09.06.1980 - II ZR 255/78

    Schutz des Betriebsrentengesetzes für Gesellschafter-Geschäftsführer

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Denn nach der Legaldefinition des § 1 Abs. 1 Satz 1 BetrAVG kann als Versorgungsempfänger nur angesehen werden, wer (aus Anlaß eines Arbeitsverhältnisses) Leistungen der "Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung" erhält (oder zu diesem Zeitpunkt trotz Fortsetzung seines Dienstverhältnisses schon beanspruchen könnte - vgl. insoweit BGHZ 77, 233, 245 f.; Urteil vom 16.6.1980 - II ZR 195/79 = LM BetrAVG Nr. 2 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7 unter IV und V 2).
  • BGH, 04.05.1981 - II ZR 100/80

    Klage gegen den Träger der gesetzlichen Insolvenzsicherung auf Zahlung …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Versorgungsleistungen, die jemand nach seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Betrieb erhält, waren daher in der Regel in dem hier maßgeblichen Zeitpunkt, wie der Senat mehrfach entschieden hat, nicht als "wirkliches" Altersruhegeld im Sinne des BetrAVG anzusehen, solange der Berechtigte nicht das 63. Lebensjahr vollendet hatte (Urteile vom 16.3.1981 - II ZR 222/79 = LM BetrAVG Nr. 5; vom 4.5.1981 - II ZR 100/80 = LM BetrAVG Nr. 4 unter 3; vom 22.6.1981 - II ZR 146/80 = LM BetrAVG Nr. 6 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7; ferner BAG WM 1984, 750 unter 2).
  • BGH, 22.06.1981 - II ZR 146/80

    Rechtmäßigkeit eines vertraglich geregelten Hinfälligwerdens der …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Versorgungsleistungen, die jemand nach seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Betrieb erhält, waren daher in der Regel in dem hier maßgeblichen Zeitpunkt, wie der Senat mehrfach entschieden hat, nicht als "wirkliches" Altersruhegeld im Sinne des BetrAVG anzusehen, solange der Berechtigte nicht das 63. Lebensjahr vollendet hatte (Urteile vom 16.3.1981 - II ZR 222/79 = LM BetrAVG Nr. 5; vom 4.5.1981 - II ZR 100/80 = LM BetrAVG Nr. 4 unter 3; vom 22.6.1981 - II ZR 146/80 = LM BetrAVG Nr. 6 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7; ferner BAG WM 1984, 750 unter 2).
  • BGH, 16.06.1980 - II ZR 195/79

    Anforderungen an "Versorgungsempfänger" und Anwartschaftsberechtigten im Sinne …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Denn nach der Legaldefinition des § 1 Abs. 1 Satz 1 BetrAVG kann als Versorgungsempfänger nur angesehen werden, wer (aus Anlaß eines Arbeitsverhältnisses) Leistungen der "Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung" erhält (oder zu diesem Zeitpunkt trotz Fortsetzung seines Dienstverhältnisses schon beanspruchen könnte - vgl. insoweit BGHZ 77, 233, 245 f.; Urteil vom 16.6.1980 - II ZR 195/79 = LM BetrAVG Nr. 2 und vom 28.9.1981 - II ZR 181/80 = LM BetrAVG Nr. 7 unter IV und V 2).
  • BGH, 01.06.1981 - II ZR 140/80

    Insolvenzsicherung von Betriebsrenten - Geschäftsführung - Persönliche Haftung …

    Auszug aus BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
    Eine gegenteilige Auffassung hat der Senat entgegen der Ansicht der Revision in seinem Urteil vom 1. Juni 1981 - II ZR 140/80 = ZIP 1981, 892 nicht vertreten.
  • BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83

    Versorgungszusage - Feste Altersgrenze - Versorgungsordnung - Frauen - 60. …

    Die dafür angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betrifft eine völlig andere Fallgestaltung, nämlich Versorgungszusagen, bei denen ersichtlich nicht das Ende des aktiven Arbeitslebens erwartet wurde und für die Leistungen bestimmend war (BGH vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG; vom 22. Juni 1981 - II ZR 146/80 - DB 1981, 1971; vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG und vom 2. Juli 1984 - II ZR 259/83 - BB 1985, 338).
  • BAG, 24.06.1986 - 3 AZR 645/84

    Berücksichtigung von Tantiemen bei der Berechnung der Rentenhöhe - Verhälnis …

    Auch aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 2. Juli 1984 (- II ZR 259/83 - LM Nr. 17 BetrAVG § 7) kann der PSV nichts herleiten.
  • BAG, 26.04.1988 - 3 AZR 411/86

    Versicherungspflicht bezüglich vorzeitiger Kündigung durch den Arbeitgeber …

    In der Rechtsprechung wird allerdings angenommen, daß in den Fällen, in denen ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer schon in einem jungen Lebensalter Ruhegelder zusagt, von einer insolvenzgesicherten betrieblichen Altersversorgung erst nach Vollendung des 63. Lebensjahres auszugehen sei (BGH Urteil vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG, zu II der Gründe; BGH Urteil vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG, zu V der Gründe; BGH Urteil vom 2. Juli 1981 - II ZR 259/83 - BB 1984, 1942).
  • BGH, 03.02.1986 - II ZR 54/85

    Einstellung der Leistungen des Trägers der Insolvenzsicherung wegen zunächst …

    a) Allerdings ist dem Berufungsgericht darin zu folgen, daß der Kläger in der Zeit ab seinem Ausscheiden als Geschäftsführer (1. Juli 1975) bis zu seinem 60. Geburtstag, also bis einschließlich Januar 1984, nur ein sogenanntes Übergangsgeld zu beanspruchen hatte, für den das Betriebsrentengesetz keine Insolvenzsicherung vorsieht (…Sen. Urt. v. 16.3.1981 - II ZR 222/79, LM BetrAVG Nr. 5; v. 28.9.1971 - II ZR 181/80, LM BetrAVG Nr. 7; v. 2.7.1984 - II ZR 259/83, LM BetrAVG Nr. 16; BAG WM 1984, 750, 751).
  • LG Düsseldorf, 17.04.2012 - 7 O 256/10

    Anspruch eines Mandanten auf Schadensersatz wegen der Schlechterfüllung eines …

    Versorgungsleistungen, die jemand nach seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Betreib erhält, sind nicht als "wirkliches" Altersruhegeld i.S.d. BetrAVG anzusehen, solange der Berechtigte nicht das 63. Lebensjahr vollendet hat (…BGH, Urt. v. 16.03.1981 - II ZR 222/79, zitiert nach juris, Rdnr. 25; Urt. v. 02.07.1984 - II ZR 259/83, zitiert nach juris, Rdnr. 10, m.w.Nw.; ).
  • OLG München, 13.01.2016 - 7 U 3570/15

    Anspruch eines ausgeschiedenen Bankvorstandes auf Erhöhung des aus Anlass der …

    Es trifft zwar zu (Berufungsbegründung Bl. 8), dass die Entscheidung des BGH vom 16.03.1981 (…II ZR 222/79, WM 1981, 762, [...] Rn. 26 ff; insoweit zutreffend auch Berufungsbegründung Bl. 12 zur Entscheidung des BGH vom 02.07.1984 - II ZR 259/83), wonach eine mit Vollendung des Rentenalters (dort: 63) einsetzende Rente eine typische Leistung der AV darstelle, ab diesem Zeitpunkt daher ein betriebliches Ruhegeld als Leistung iSd BetrAVG behandelt werden müsse, und eine Insolvenzsicherung gem. § 7 BetrAVG daher (erst) ab Vollendung des 63. Lebensjahres in Betracht komme, dahingehend verstanden werden kann, dass der BGH im Sinne der Berufung einen Wandel der rechtlichen Qualifikation eines Ruhegeldes (vom Übergangsgeld zur Altersversorgung) automatisch durch Überschreiten der Altersgrenze für zutreffend hält.
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