Rechtsprechung
| BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16 |
Volltextveröffentlichungen (15)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
ZPO § 531 Abs. 2
- autokaufrecht.info
Zulassung eines in der Berufungsinstanz erneut gestellten Beweisantrages
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Berufungsverfahren: Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel; Beweisantritt ohne Einzahlung des Auslagenvorschusses in erster Instanz
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 282 ZPO, § 296 Abs 1 ZPO, § 379 S 2 ZPO, § 399 ZPO, § 402 ZPO
Berufungsverfahren: Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel; Beweisantritt ohne Einzahlung des Auslagenvorschusses in erster Instanz - IWW
§ 531 Abs. 1, § ... 296 Abs. 1, § 282 ZPO, § 346 BGB, § 437 Nr. 2, §§ 440, 323 BGB, § 437 Nr. 3, § 284 BGB, § 480 BGB, § 531 Abs. 1 ZPO, § 296 Abs. 2 ZPO, §§ 402, 379 Satz 2 ZPO, § 296 ZPO, §§ 296, 528 Abs. 3 ZPO, § 296 Abs. 1 ZPO, § 561 ZPO, § 531 Abs. 2 ZPO, § 399 ZPO, § 528 Abs. 2 ZPO, § 531 ZPO, § 531 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 2 ZPO
- Wolters Kluwer
Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel in der Berufungsinstanz; Vereitelung der gebotenen Beweisführung durch die Nichtzahlung eines geforderten Vorschusses; Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein Pferd
- ra.de
- degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 379 S. 2; ZPO § 402 ; ZPO § 531 Abs. 2
Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel in der Berufungsinstanz; Vereitelung der gebotenen Beweisführung durch die Nichtzahlung eines geforderten Vorschusses; Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein Pferd - datenbank.nwb.de
Berufungsverfahren: Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel; Beweisantritt ohne Einzahlung des Auslagenvorschusses in erster Instanz
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Nachholung eines Sachverständigenbeweises in der Berufung zulässig?
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Nachholung eines Sachverständigenbeweises in der Berufung
- anwaltverein.de (Kurzinformation und Auszüge)
Verspätung in der Berufungsinstanz
- otto-schmidt.de (Kurzinformation)
Zur Zurückweisung eines Beweisantrags nach § 531 Abs. 2 ZPO
- Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht
, S. 131 (Leitsatz und Kurzinformation)
Neue Angriffsmittel: Beweisantritt ohne Einzahlung des Auslagenvorschusses
Besprechungen u.ä. (2)
- Alpmann Schmidt | RÜ2(kostenpflichtig) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Welche Angriffs- und Verteidigungsmittel sind in der Berufungsinstanz "neu"? (IBR 2017, 474)
Verfahrensgang
- LG Hanau, 25.09.2015 - 4 O 335/14
- OLG Frankfurt, 14.03.2016 - 16 U 221/15
- BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Papierfundstellen
- NJW 2017, 2288
- MDR 2017, 1043
- MDR 2017, 1230
- MDR 2017, 963
Wird zitiert von ... (31) Zitiert selbst (7)
- BGH, 05.05.1982 - VIII ZR 152/81
Abschluss eines Kaufvertrags über mehrere Kühe vor bzw. nach dem Schlachten der …
Auszug aus BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Hierzu gehört ein in der ersten Instanz angetretener Sachverständigen- oder Zeugenbeweis, der mangels Einzahlung des angeforderten Vorschusses gemäß §§ 402, 379 Satz 2 ZPO nicht erhoben worden ist, nicht ohne weiteres (in Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 5. Mai 1982, VIII ZR 152/81, NJW 1982, 2559 unter 3 a [zu § 528 Abs. 2 ZPO aF]).Zwar kann ein Antrag auf Vernehmung eines Zeugen oder auf Einholung eines Sachverständigengutachtens bei unterbliebener Einzahlung des angeforderten Auslagenvorschusses unter den Voraussetzungen des § 296 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen werden (BGH, Urteil vom 5. Mai 1982 - VIII ZR 152/81, NJW 1982, 2559 unter 2 b; Beschlüsse vom 27. November 1997 - III ZR 246/96, NJW 1998, 761 unter 1 b;… vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 97/15, GE 2016, 1207 Rn. 11).
Rn. 20 Allerdings hat der Senat in einer älteren Entscheidung (Urteil vom 5. Mai 1982 - VIII ZR 152/81, NJW 1982, 2559 unter 3 a;… ebenso MünchKommZPO/Rimmelspacher, 5. Aufl. § 520 Rn. 66;… Hk-ZPO/Wöstmann, 7. Aufl., § 531 Rn. 6) angenommen, bei einem Zeugenbeweis, für den ein in der ersten Instanz angeforderter Kostenvorschuss nicht eingezahlt worden sei, handele es sich um ein in der Berufungsinstanz neues Angriffs- oder Verteidigungsmittel im Sinne des § 528 Abs. 2 ZPO aF, das deshalb bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen dieser Vorschrift zurückgewiesen werden könne.
- BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 97/15
Zurückweisung der Berufung wegen verspäteter Einzahlung des Auslagenvorschusses …
Auszug aus BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Zwar kann ein Antrag auf Vernehmung eines Zeugen oder auf Einholung eines Sachverständigengutachtens bei unterbliebener Einzahlung des angeforderten Auslagenvorschusses unter den Voraussetzungen des § 296 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen werden (BGH, Urteil vom 5. Mai 1982 - VIII ZR 152/81, NJW 1982, 2559 unter 2 b; Beschlüsse vom 27. November 1997 - III ZR 246/96, NJW 1998, 761 unter 1 b; vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 97/15, GE 2016, 1207 Rn. 11). - BGH, 04.05.2005 - XII ZR 23/03
Zurückweisung verspäteten Vorbringens
Auszug aus BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann das Rechtsmittelgericht weder eine von der Vorinstanz unterlassene Zurückweisung nachholen noch die Zurückweisung auf eine andere als die von der Vorinstanz angewendete Verspätungsalternative stützen (BGH, Urteile vom 4. Mai 2005 - XII ZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007 unter 2 b bb;… vom 22. Februar 2006 - IV ZR 56/05, BGHZ 166, 227 Rn. 12;… vom 21. März 2013 - VII ZR 58/12, NJW-RR 2013, 655 Rn. 11).
- BGH, 21.03.2013 - VII ZR 58/12
Werklohnprozess: Rechtzeitigkeit des Parteivorbringens; Verbot der Auswechslung …
Auszug aus BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann das Rechtsmittelgericht weder eine von der Vorinstanz unterlassene Zurückweisung nachholen noch die Zurückweisung auf eine andere als die von der Vorinstanz angewendete Verspätungsalternative stützen (BGH, Urteile vom 4. Mai 2005 - XII ZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007 unter 2 b bb;… vom 22. Februar 2006 - IV ZR 56/05, BGHZ 166, 227 Rn. 12; vom 21. März 2013 - VII ZR 58/12, NJW-RR 2013, 655 Rn. 11). - BVerfG, 30.01.1985 - 1 BvR 876/84
Rechtlich nicht mehr gerechtfertigte Auslegung eines Ersturteils durch das …
- BGH, 22.02.2006 - IV ZR 56/05
Zulässigkeit der Auswechslung von Präklusionsgründen in der Berufungsinstanz
Auszug aus BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann das Rechtsmittelgericht weder eine von der Vorinstanz unterlassene Zurückweisung nachholen noch die Zurückweisung auf eine andere als die von der Vorinstanz angewendete Verspätungsalternative stützen (BGH, Urteile vom 4. Mai 2005 - XII ZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007 unter 2 b bb; vom 22. Februar 2006 - IV ZR 56/05, BGHZ 166, 227 Rn. 12;… vom 21. März 2013 - VII ZR 58/12, NJW-RR 2013, 655 Rn. 11). - BGH, 27.11.1997 - III ZR 246/96
Zurückweisung eines Beweisantritts nach Nichtzahlung des Auslagenvorschusses
Auszug aus BGH, 31.05.2017 - VIII ZR 69/16
Zwar kann ein Antrag auf Vernehmung eines Zeugen oder auf Einholung eines Sachverständigengutachtens bei unterbliebener Einzahlung des angeforderten Auslagenvorschusses unter den Voraussetzungen des § 296 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen werden (BGH, Urteil vom 5. Mai 1982 - VIII ZR 152/81, NJW 1982, 2559 unter 2 b; Beschlüsse vom 27. November 1997 - III ZR 246/96, NJW 1998, 761 unter 1 b;… vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 97/15, GE 2016, 1207 Rn. 11).
- BAG, 13.12.2023 - 5 AZR 137/23
Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen - Beweiswert der ärztlichen …
Hat das Berufungsgericht - wie hier - die Entscheidung über die Zurückweisung eines Angriffs- oder Verteidigungsmittels offengelassen, weil es das Vorbringen als nicht erheblich angesehen hat, darf das Revisionsgericht diese Entscheidung nicht nachholen, wenn es das Vorbringen für erheblich hält (vgl. BGH 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16 - Rn. 15;… 22. Mai 2012 - II ZR 233/10 - Rn. 25). - BGH, 27.02.2018 - VIII ZR 90/17
Zulässigkeit neuen Vorbringens im Berufungsverfahren: Nichtberücksichtigung des …
Um ein von § 531 Abs. 2 ZPO erfasstes neues Vorbringen in der Berufungsinstanz handelt es sich dann, wenn ein (streitiger) Vortrag bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung in erster Instanz nicht vorgebracht und daher im erstinstanzlichen Urteil zu Recht gemäß § 296a ZPO unberücksichtigt geblieben ist (im Anschluss an BGH, Urteile vom 2. April 2004, V ZR 107/03, NJW 2004, 2382 unter II 1 a mwN; vom 31. Mai 2017, VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 19).Rn. 19 a) Zwar handelt es sich dann um ein von § 531 Abs. 2 ZPO erfasstes neues Angriffs- und Verteidigungsmittel, wenn ein (streitiger) Vortrag bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung in erster Instanz nicht vorgebracht und daher im erstinstanzlichen Urteil zu Recht gemäß § 296a ZPO unberücksichtigt geblieben ist (BGH, Urteil vom 2. April 2004 - V ZR 107/03, NJW 2004, 2382 unter II 1 a mwN; vgl. auch Senatsurteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 19).
- BGH, 27.05.2021 - I ZR 119/20
Urheberrechtsverletzung im Internet: Öffentliche Zugänglichmachung eines …
Rn. 34 Neu im Sinne von § 531 Abs. 2 ZPO sind alle Angriffs- und Verteidigungsmittel, die bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung in der ersten Instanz nicht vorgebracht worden sind oder zwar zunächst vorgebracht, dann aber fallengelassen worden sind (BGH, Urteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 19).
- BGH, 09.09.2026 - VIII ZR 127/25
Wann ist die Mietsache ordnungsgemäß zurückgegeben?
In einem solchen Fall scheidet eine Zurückweisung durch das Berufungsgericht nach § 531 Abs. 1 ZPO von vornherein aus (vgl. Senatsurteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 12 ff. mwN; ebenso BGH…, Beschluss vom 25. April 2019 - I ZR 170/18, juris Rn. 16).Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann das Rechtsmittelgericht weder eine von der Vorinstanz unterlassene Zurückweisung nachholen noch die Zurückweisung auf eine andere als die von der Vorinstanz angewendete Verspätungsalternative stützen (vgl. BGH, Urteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, aaO Rn. 15;… Beschluss vom 21. März 2013 - VII ZR 58/12, NJW-RR 2013, 655 Rn. 11; jeweils mwN).
- OLG Nürnberg, 06.04.2021 - 3 U 2801/19
Was ist, wenn der Fußballspieler nicht will?
Die Beklagte hatte in erster Instanz ihren unter Beweis gestellte Sachvortrag aus der Klageerwiderung modifiziert (vgl. die obigen Ausführungen unter Ziffer B.I.4.a), weshalb die erneute Bezugnahme auf das fallengelassene Vorbringen in der Klageerwiderung ein neues Angriffs- und Verteidigungsmittel darstellt (vgl. BGH, Urteil vom 31.05.2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288, Rn. 19) und auf einer Nachlässigkeit der Beklagten beruht. - BGH, 25.04.2019 - I ZR 170/18
Verletzung des rechtlichen Gehörs: Nichtberücksichtigung eines Beweisangebots; …
In einem solchen Fall scheidet eine Zurückweisung durch das Berufungsgericht nach § 531 Abs. 1 ZPO von vornherein aus (vgl. BGH, Urteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 12 bis 14).Die bloße Nichtzahlung eines Vorschusses - wie hier - kann grundsätzlich nicht als Verzicht auf das Beweismittel angesehen werden (vgl. BGH, NJW 2017, 2288, 2289 Rn. 18 bis 21).
- BGH, 29.09.2021 - VIII ZR 226/19
Rückabwicklungsklage wegen des Kaufs eines vom sog. Dieselskandal betroffenen …
Rn. 28 Denn neu im Sinne des § 531 Abs. 2 ZPO ist ein Beweisantritt nur dann, wenn er entweder in der ersten Instanz überhaupt nicht oder zwar zunächst gestellt, aber im Folgenden auf ihn verzichtet worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 21;… Beschluss vom 25. April 2019 - I ZR 170/18, TranspR 2019, 376 Rn. 17). - BGH, 30.07.2026 - III ZR 37/25
Amtshaftungsansprüche einer gesetzlichen Krankenversicherung und …
Dem Senat ist es unabhängig von den weiteren tatbestandlichen Voraussetzungen einer Zurückweisung nach § 296 Abs. 1 ZPO verwehrt, dies im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde nachzuholen (vgl. Senat…, Beschluss vom 25. September 2025 aaO Rn. 17 zu § 531 Abs. 2 ZPO; BGH, Urteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288 Rn. 14 f;… Beschluss vom 21. März 2013 - VII ZR 58/12, NJW-RR 2013, 655 Rn. 10 f; jew. mwN). - OLG Schleswig, 25.03.2021 - 6 U 48/20
Widerrufsrecht bei Verkauf individuell angefertigter Wintergärten zur …
Das Berufungsgericht kann eine fehlerhafte Zurückweisung nicht nachholen (für den Fall eines trotz fehlenden Vorschusses eingeholten Sachverständigengutachtens: BGH, NJW 2017, 2288, Rn. 15 - beck-online -). - OLG Stuttgart, 13.11.2024 - 4 U 85/24 Das Berufungsgericht kann deshalb die vom Gericht erster Instanz unterlassene Zurückweisung nicht nachholen, selbst wenn sie fehlerhaft erfolgt ist (BGH 31.05.2017 - VIII ZR 69/16, NJW 2017, 2288; BGH NJW 80, 343), sondern ist vielmehr an die Entscheidung des Erstgerichts gebunden (BGH NJW 2006, 1741 (1742);… Anders/Gehle/Bünnigmann, 82. Aufl. 2024, ZPO § 296 Rn. 70).
- BGH, 31.01.2024 - VII ZB 57/21
Offenkundigkeit einer Rechtsnachfolge bei deren Bekanntmachung im Staatsanzeiger …
- KG, 16.11.2017 - 22 U 24/17
Berufungsverfahren: Präkludierung eines erstinstanzlichen Antrags auf Einholung …
- LG Essen, 06.11.2023 - 10 S 122/23
Beleidigungen und Bedrohungen führen zur fristlosen Kündigung
- OLG Bamberg, 11.05.2026 - 4 U 129/25
Arzthaftung, Handverletzung, Fallenlassen der Aufklärungsrüge, Risiko eines …
- OLG Bremen, 28.03.2023 - 3 U 26/22
Gerichtliche Überprüfung einer Beitragsanpassung in der privaten …
- OLG Karlsruhe, 26.02.2025 - 6 U 207/23
Emmissionsspektrometrie - Ansprüche auf Auskunft und Rechnungslegung wegen …
- OLG Schleswig, 02.07.2025 - 9 U 31/24
Partnerschaftsvertrag: Auslegung einer Präambel hinsichtlich einer verbindlichen …
- OLG Brandenburg, 03.02.2021 - 7 U 43/19
Anforderungen bei einem noch zu schließenden Maklervertrag
- OLG Bremen, 15.05.2025 - 3 U 26/24
PKV: Wirksamkeit früherer Beitragsanpassungen nach Rückkehr aus dem …
- LG Paderborn, 03.07.2024 - 1 S 77/23
Straftat = Kündigungsgrund?
- LG Essen, 06.11.2023 - 10 S 123/22
Zur Verwertung einer Filmaufnahme zu Beweiszwecken / Zur Rückbaupflicht trotz …
- LAG Hessen, 09.02.2024 - 10 Sa 945/21
Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zu dem Sozialkassenverfahren im …
- LAG Köln, 23.03.2018 - 4 Sa 946/16
Pflicht des Gerichts zur Ladung und Vernehmung eines vernehmungsunfähigen Zeugen
- OLG Celle, 27.11.2024 - 1 U 65/24
Erfolglose Berufung des Klägers gegen Ablehnung von Schmerzensgeld mangels …
- OLG Dresden, 28.08.2023 - 4 U 1107/23
Anforderungen an den Inhalt eines Beitragsanpassungsschreibens in der privaten …
- OLG München, 15.12.2023 - 27 U 3051/23
Vorsätzliche Unterverbriefung: Berufung auf Formmangel ist nicht treuwidrig!
- OLG Dresden, 06.02.2024 - 22 U 1143/23
Wer den Auslagenvorschuss nicht einzahlt, verliert!
- OLG Saarbrücken, 30.08.2017 - 1 U 153/16
Anforderungen an die Erhebung der Einrede des Schiedsvertrages
- OLG Stuttgart, 30.11.2023 - 7 U 138/23
Wirksamkeit von Beitragsanpassungen in einer privaten Krankenversicherung
- KG, 27.02.2019 - 24 U 148/18
Schadensersatz bei Beschädigung eines Stromkabels durch Tiefbauarbeiten: Anspruch …
- LG Köln, 25.07.2024 - 14 O 196/22
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Rechtsprechung
| BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16 |
Volltextveröffentlichungen (14)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Berufungsverfahren: Zulässigkeit der Berufung des Klägers bei Reduzierung des Gesamtumfangs der Klageforderung ohne Angabe der Verteilung des reduzierten Gesamtbetrags auf seine mehreren erstinstanzlich gestellten Klageanträge; Begrenzung der Berufungsverwerfung auf ...
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§ 253 Abs 2 Nr 2 ZPO, § 520 Abs 3 S 2 Nr 1 ZPO, § 522 Abs 1 ZPO
Berufungsverfahren: Zulässigkeit der Berufung des Klägers bei Reduzierung des Gesamtumfangs der Klageforderung ohne Angabe der Verteilung des reduzierten Gesamtbetrags auf seine mehreren erstinstanzlich gestellten Klageanträge; Begrenzung der Berufungsverwerfung auf ... - IWW
§ 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO, Art. 2 Abs. 1 GG, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 574 Abs. 2 ZPO, § 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO
- Wolters Kluwer
Reduktion des Gesamtumfangs der Klageforderung durch den in erster Instanz voll unterlegenen Kläger in seiner Berufung; Begrenzung der Verwerfung der Berufung als unzulässig auf einzelne Streitgenossen; Verletzung des Verfahrensgrundrechts auf wirkungsvollen Rechtsschutz
- ra.de
- degruyter.com
- rechtsportal.de
Reduktion des Gesamtumfangs der Klageforderung durch den in erster Instanz voll unterlegenen Kläger in seiner Berufung; Begrenzung der Verwerfung der Berufung als unzulässig auf einzelne Streitgenossen; Verletzung des Verfahrensgrundrechts auf wirkungsvollen Rechtsschutz
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Berufungsverfahren: Zulässigkeit der Berufung des Klägers bei Reduzierung des Gesamtumfangs der Klageforderung ohne Angabe der Verteilung des reduzierten Gesamtbetrags auf seine mehreren erstinstanzlich gestellten Klageanträge; Begrenzung der Berufungsverwerfung auf ...
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Verwerfung der Berufung - bei einzelnen Streitgenossen
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Reduzierung der Klageanträge - in der Berufungsinstanz
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Anforderungen an die Berufungsbegründung
- otto-schmidt.de (Kurzinformation)
Teilklage und Teilberufung
Verfahrensgang
- LG Berlin, 20.04.2016 - 86 O 51/13
- KG, 08.11.2016 - 9 U 56/16
- BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Papierfundstellen
- NJW-RR 2017, 1341
- MDR 2017, 1043
- MDR 2017, 963
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (10)
- BGH, 27.03.1985 - IVb ZB 20/85
Bestimmung des nachehelichen Unterhalts - Anforderung an die Begründung einer …
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Reduziert der in erster Instanz voll unterlegene Kläger in seiner Berufung den Gesamtumfang der Klageforderung ohne anzugeben, wie sich der reduzierte Gesamtbetrag auf seine mehreren erstinstanzlich gestellten Klageanträge verteilt, so steht dies nicht der Zulässigkeit der Berufung, sondern allein der Zulässigkeit der Klage entgegen und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (Anschluss an Senatsurteil vom 18. September 1986, III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956, II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985, IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631).Die unterbliebene Aufteilung des noch verlangten (Gesamt-)Betrags auf die einzelnen erstinstanzlich gestellten Klageanträge hindert entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht die Zulässigkeit der Berufung, sondern allein die Zulässigkeit der Klage (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (s. Senatsurteil vom 18. September 1986 - III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956 - II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985 - IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631; vgl. auch Senatsurteil vom 3. Dezember 1953 - III ZR 66/52, BGHZ 11, 192, 193 ff;… aA MüKoZPO/Rimmelspacher, 5. Aufl., § 520 Rn. 27 mwN).
Dies steht in Einklang damit, dass der Berufungskläger sein Rechtsmittel noch bis zum Schluss der Berufungsverhandlung erweitern kann, soweit die fristgerecht vorgetragenen Berufungsgründe die Antragserweiterung decken (s. etwa BGH, Beschluss vom 27. März 1985 aaO; Urteil vom 28. September 2000 - IX ZR 6/99, NJW 2001, 146 [insoweit nicht in BGHZ 145, 256 mit abgedruckt] …und Beschluss vom 27. März 2012 - VI ZB 74/11, NJW-RR 2012, 662 f Rn. 7 f).
- BGH, 18.09.1986 - III ZR 124/85
Notwendiger Inhalt der Berufungsbegründung - Möglichkeit der Erhöhung der …
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Reduziert der in erster Instanz voll unterlegene Kläger in seiner Berufung den Gesamtumfang der Klageforderung ohne anzugeben, wie sich der reduzierte Gesamtbetrag auf seine mehreren erstinstanzlich gestellten Klageanträge verteilt, so steht dies nicht der Zulässigkeit der Berufung, sondern allein der Zulässigkeit der Klage entgegen und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (Anschluss an Senatsurteil vom 18. September 1986, III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956, II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985, IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631).Die unterbliebene Aufteilung des noch verlangten (Gesamt-)Betrags auf die einzelnen erstinstanzlich gestellten Klageanträge hindert entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht die Zulässigkeit der Berufung, sondern allein die Zulässigkeit der Klage (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (s. Senatsurteil vom 18. September 1986 - III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956 - II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985 - IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631; vgl. auch Senatsurteil vom 3. Dezember 1953 - III ZR 66/52, BGHZ 11, 192, 193 ff;… aA MüKoZPO/Rimmelspacher, 5. Aufl., § 520 Rn. 27 mwN).
- BGH, 15.03.1956 - II ZB 19/55
Berufung wegen Teilforderung
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Reduziert der in erster Instanz voll unterlegene Kläger in seiner Berufung den Gesamtumfang der Klageforderung ohne anzugeben, wie sich der reduzierte Gesamtbetrag auf seine mehreren erstinstanzlich gestellten Klageanträge verteilt, so steht dies nicht der Zulässigkeit der Berufung, sondern allein der Zulässigkeit der Klage entgegen und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (Anschluss an Senatsurteil vom 18. September 1986, III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956, II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985, IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631).Die unterbliebene Aufteilung des noch verlangten (Gesamt-)Betrags auf die einzelnen erstinstanzlich gestellten Klageanträge hindert entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht die Zulässigkeit der Berufung, sondern allein die Zulässigkeit der Klage (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (s. Senatsurteil vom 18. September 1986 - III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956 - II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985 - IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631; vgl. auch Senatsurteil vom 3. Dezember 1953 - III ZR 66/52, BGHZ 11, 192, 193 ff;… aA MüKoZPO/Rimmelspacher, 5. Aufl., § 520 Rn. 27 mwN).
- BGH, 28.09.2000 - IX ZR 6/99
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Rechtslage bei …
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Dies steht in Einklang damit, dass der Berufungskläger sein Rechtsmittel noch bis zum Schluss der Berufungsverhandlung erweitern kann, soweit die fristgerecht vorgetragenen Berufungsgründe die Antragserweiterung decken (s. etwa BGH…, Beschluss vom 27. März 1985 aaO; Urteil vom 28. September 2000 - IX ZR 6/99, NJW 2001, 146 [insoweit nicht in BGHZ 145, 256 mit abgedruckt] …und Beschluss vom 27. März 2012 - VI ZB 74/11, NJW-RR 2012, 662 f Rn. 7 f). - BGH, 19.11.2014 - XII ZB 522/14
Unterhaltsklage des geschiedenen Ehegatten: Anforderungen an die hinreichende …
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Die Vorschrift verlangt lediglich, dass die Begründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (…s. etwa BGH, Beschlüsse vom 15. Dezember 2009 - XI ZB 36/09, NJW-RR 2010, 424 Rn. 9;… vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7 und vom 19. November 2014 - XII ZB 522/14, NJW-RR 2015, 188 Rn. 10). - BGH, 27.03.2012 - VI ZB 74/11
Berufungsverfahren: Erweiterung des Berufungsantrags zur Erreichung der …
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Dies steht in Einklang damit, dass der Berufungskläger sein Rechtsmittel noch bis zum Schluss der Berufungsverhandlung erweitern kann, soweit die fristgerecht vorgetragenen Berufungsgründe die Antragserweiterung decken (s. etwa BGH…, Beschluss vom 27. März 1985 aaO; Urteil vom 28. September 2000 - IX ZR 6/99, NJW 2001, 146 [insoweit nicht in BGHZ 145, 256 mit abgedruckt] und Beschluss vom 27. März 2012 - VI ZB 74/11, NJW-RR 2012, 662 f Rn. 7 f). - BGH, 03.12.1953 - III ZR 66/52
Rechtsnatur eines Hilfsantrages
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Die unterbliebene Aufteilung des noch verlangten (Gesamt-)Betrags auf die einzelnen erstinstanzlich gestellten Klageanträge hindert entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht die Zulässigkeit der Berufung, sondern allein die Zulässigkeit der Klage (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (s. Senatsurteil vom 18. September 1986 - III ZR 124/85, VersR 1987, 101 f sowie BGH, Beschlüsse vom 15. März 1956 - II ZB 19/55, BGHZ 20, 219, 220 f und vom 27. März 1985 - IVb ZB 20/85, FamRZ 1985, 631; vgl. auch Senatsurteil vom 3. Dezember 1953 - III ZR 66/52, BGHZ 11, 192, 193 ff;… aA MüKoZPO/Rimmelspacher, 5. Aufl., § 520 Rn. 27 mwN). - BGH, 15.12.2009 - XI ZB 36/09
Anforderungen an eine Berufungsbegründung
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Die Vorschrift verlangt lediglich, dass die Begründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (s. etwa BGH, Beschlüsse vom 15. Dezember 2009 - XI ZB 36/09, NJW-RR 2010, 424 Rn. 9;… vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7 …und vom 19. November 2014 - XII ZB 522/14, NJW-RR 2015, 188 Rn. 10). - BGH, 31.08.2010 - VIII ZB 13/10
Berufungsbegründungsschrift: Notwendiger Inhalt
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Die Vorschrift verlangt lediglich, dass die Begründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (…s. etwa BGH, Beschlüsse vom 15. Dezember 2009 - XI ZB 36/09, NJW-RR 2010, 424 Rn. 9; vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7 …und vom 19. November 2014 - XII ZB 522/14, NJW-RR 2015, 188 Rn. 10). - OLG Stuttgart, 28.09.2011 - 3 U 58/11
Berufung: Anforderungen an die Bezeichnung des Rechtsmittelführers in der …
Auszug aus BGH, 01.06.2017 - III ZB 77/16
Hinsichtlich der Entscheidung über die Berufung des Klägers zu 2 kann der Beschluss des Berufungsgerichts Bestand behalten; die Verwerfung einer Berufung als unzulässig kann auf einzelne Streitgenossen begrenzt werden (s. etwa OLG Stuttgart, NJW 2012, 1375, 1376;… MüKoZPO/Rimmelspacher aaO § 522 Rn. 12;… Ball in Musielak/Voit, ZPO, 14. Aufl., § 522 Rn. 11: PG/Lemke, ZPO, 9. Aufl., § 522 Rn. 18).
- BGH, 19.09.2017 - XI ZB 17/15
Rechtsbeschwerden nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) im …
Die Zulässigkeit eines Rechtsmittels setzt nicht notwendig einen bestimmten Antrag im Sinne des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO voraus, solange das Ziel des Rechtsmittels - wie hier - in bestimmter Weise erkennbar wird (vgl. BGH, Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, juris Rn. 8 f.). - BGH, 21.09.2017 - I ZR 29/13
Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel: …
Der Berufungskläger kann sein Rechtsmittel auch nach Ablauf der Berufungsfrist bis zum Schluss der Berufungsverhandlung erweitern, soweit die fristgerecht vorgetragenen Berufungsgründe die Antragserweiterung decken (vgl. BGH, Urteil vom 28. September 2000 - IX ZR 6/99, NJW 2001, 146, insoweit in BGHZ 145, 256 nicht abgedruckt;… Urteil vom 25. April 2013 - IX ZR 49/12, WM 2013, 1514 Rn. 18; Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, juris Rn. 9, jeweils mwN). - BGH, 05.08.2020 - VIII ZB 18/20
Anforderungen an Berufungsbegründung bei Reduzierung des Gesamtumfangs der …
Insoweit liegt ein die Zulässigkeit der Klage betreffender Mangel vor, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (Anschluss an BGH, Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 9 mwN).Die unterbliebene Aufteilung des noch verlangten Betrags auf die erstinstanzlich gestellten Klageanträge und die verschiedenen darin enthaltenen Positionen hindert entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht die Zulässigkeit der Berufung, sondern allein die Zulässigkeit der Klage (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und betrifft somit einen Mangel, der auch noch nach dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, nämlich bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz, behoben werden kann (BGH, Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 9 mwN).
Dies steht in Einklang damit, dass der Berufungskläger sein Rechtsmittel noch bis zum Schluss der Berufungsverhandlung erweitern kann, soweit die fristgerecht vorgetragenen Berufungsgründe die Antragserweiterung decken (BGH, Beschlüsse vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, aaO; vom 9. November 2004 - VIII ZB 36/04, NJW-RR 2005, 714 unter II 2 a).
- BGH, 20.08.2019 - VIII ZB 29/19
Inhaltliche Anforderung an Berufungsantrag
Die Vorschrift des § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO verlangt, dass die Berufungsbegründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (…im Anschluss an Senatsurteil vom 22. März 2006 - VIII ZR 212/04, NJW 2006, 2705 Rn. 8;… BGH, Beschlüsse vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7;… vom 10. Juni 2015 - XII ZB 611/14, NJW-RR 2015, 963 Rn. 10; vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 8; jeweils mwN).Die Vorschrift verlangt lediglich, dass die Begründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (…vgl. etwa Senatsurteil vom 22. März 2006 - VIII ZR 212/04, NJW 2006, 2705 Rn. 8;… BGH, Beschlüsse vom 15. Dezember 2009 - XI ZB 36/09, NJW-RR 2010, 424 Rn. 9;… vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7;… vom 10. Juni 2015 - XII ZB 611/14, NJW-RR 2015, 963 Rn. 10; vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 8; jeweils mwN).
- LG Berlin, 02.03.2023 - 16 O 21/19
electronic-cash-System - Ermessen des Gerichts bei der Bemessung der …
Rn. 587 Damit war die Klage im maßgeblichen Zeitpunkt, bei Schluss der mündlichen Verhandlung (BGH, Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16 -, Rn. 9, juris), insgesamt hinreichend bestimmt. - OLG Hamm, 05.03.2020 - 13 U 326/18
"Dieselskandal"; Nutzungsentschädigung; Reparaturkosten; Erweiterung des …
Rn. 39 a) Eine grundsätzlich zulässige Erweiterung des Berufungsantrags auf eine sich aus dem angefochtenen Urteil ergebende, innerhalb der Begründungsfrist aber nicht geltend gemachte Beschwer kann nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist nur auf schon in der Berufungsbegründung angeführte Gründe gestützt werden (BGH, Beschlüsse vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, Rn. 9;… vom 1. April 2015 - XII ZB 503/14, juris Rn. 20;… vom 27. März 2012 - VI ZB 74/11, juris Rn. 8;… Urteile vom 21. September 2017 - I ZR 29/13, juris Rn. 15;… vom 14. Mai 2009 - I ZR 98/06, juris Rn. 16; vgl. BGH…, Beschluss vom 21. Februar 2019 - IX ZR 190/18, juris Rn. 2). - BGH, 06.06.2019 - III ZR 83/18
Revision in Zivilsachen: Auslegung der Rechtsmittelschrift hinsichtlich des …
Dieses Recht erfordert, dass der in den Verfahrensordnungen durch Rechtsmittel eingeräumte Zugang zu den Instanzen nicht durch eine gerichtliche Auslegung und Anwendung von Prozessvorschriften in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr gerechtfertigter Weise erschwert wird (zB BVerfG, NJW 2003, 281; Senatsbeschlüsse vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 7 …und vom 29. November 2018 - III ZB 19/18, NJW-RR 2019, 180, Rn. 9; vgl. auch BGH…, Beschluss vom 2. Februar 2012 - V ZB 184/11, juris Rn. 4, insoweit nicht abgedruckt in NJW-RR 2012, 397 f).Rn. 19 Für die Erklärung, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Abänderungen beantragt werden (§ 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO), bedarf es keiner ausdrücklichen Stellung eines Sachantrags; es reicht aus, wenn die innerhalb der Begründungsfrist eingereichten Schriftsätze ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig ergeben, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil angefochten werden soll (vgl. zB Senatsbeschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 8;… BGH, Beschlüsse vom 1. April 2015 - XII ZB 503/14, NJW 2015, 1606 Rn. 11;… vom 2. Februar 2012 aaO …und vom 15. Dezember 2009 - XI ZB 36/09, WM 2010, 434 Rn. 9;… Versäumnisurteil vom 22. März 2006 - VIII ZR 212/04, NJW 2006, 2705 Rn. 8; jeweils mwN).
- BGH, 20.03.2019 - IX ZR 233/17 Dieses Recht erfordert, dass der in den Verfahrensordnungen durch Rechtsmittel eingeräumte Zugang zu den Instanzen nicht durch eine gerichtliche Auslegung und Anwendung von Prozessvorschriften in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr gerechtfertigter Weise erschwert wird (zB BVerfG, NJW 2003, 281 [BVerfG 05.08.2002 - 2 BvR 1108/02] ; Senatsbeschlüsse vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16 , NJW-RR 2017, 1341 Rn. 7 …und vom 29. November 2018 - III ZB 19/18 , NJW-RR 2019, 180, Rn. 9; vgl. auch BGH…, Beschluss vom 2. Februar 2012 - V ZB 184/11 , juris Rn. 4, insoweit nicht abgedruckt in NJW-RR 2012, 397 f).
Für die Erklärung, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Abänderungen beantragt werden ( § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO ), bedarf es keiner ausdrücklichen Stellung eines Sachantrags; es reicht aus, wenn die innerhalb der Begründungsfrist eingereichten Schriftsätze ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig ergeben, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil angefochten werden soll (vgl. zB Senatsbeschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16 , NJW-RR 2017, 1341 Rn. 8;… BGH, Beschlüsse vom 1. April 2015 - XII ZB 503/14 , NJW 2015, 1606 Rn. 11;… vom 2. Februar 2012 aaO …und vom 15. Dezember 2009 - XI ZB 36/09 , WM 2010, 434 Rn. 9;… Versäumnisurteil vom 22. März 2006 - VIII ZR 212/04 , NJW 2006, 2705 Rn. 8; jeweils mwN).
- OLG Brandenburg, 12.05.2021 - 4 U 100/20
Vergütung für Projektentwicklungsleistungen; Anerkenntnis einer Forderung; …
Die Vorschrift verlangt lediglich, dass die Begründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (BGH, Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16 -, Rn. 8, juris). - OLG Karlsruhe, 15.01.2024 - 22 U 1/21
Schadensersatz aus einem Schiffsunfall auf dem Rhein
Rn. 26 2.3 Selbst wenn man dem nicht folgen wollte, wäre die Klage zulässig, denn die Klägerin zu 1 hat im Berufungsrechtszug deutlich gemacht, dass "sämtliche Regressforderungen aus übergegangenem Recht der beteiligten Versicherer durch Abtretung an die Klägerin übergegangen sind" (Schriftsatz vom 30.11.2021, Seite 4 [AS II/53]) und dass der Forderungsübergang auf die Versicherer durch eine cessio legis erfolgte (…a.a.O., Seite 5 [AS II/54 f.]), und dadurch den Streitgegenstand hinreichend bestimmt, was - selbst wenn man eine Unzulässigkeit der Klage im 1. Rechtszug aufgrund der Ausführungen im Schriftsatz vom 24.06.2021 annehmen wollte - im Berufungsrechtszug noch zulässig ist und zur Zulässigkeit der Klage führte, da die Zulässigkeit der Klage - lediglich - zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung in der Tatsacheninstanz vorliegen muss (BGH…, Beschluss vom 5. August 2020 - VIII ZB 18/20 - [juris Rn. 15]; Beschluss vom 1. Juni 2017 - III ZB 77/16 - [juris Rn. 9];… Urteil vom 19. März 1987 - III ZR 2/86 - [juris Rn. 12]). - BGH, 20.07.2023 - V ZB 3/23
Nachbarrecht: Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Geltendmachung eines …
- BGH, 21.02.2019 - IX ZR 190/18
Zulassung der Revision gegen den die Berufung zurückweisenden Beschluss …
- OLG Celle, 03.11.2025 - 20 U 11/25
Schadensersatz; Steuerberatungsvertrag; Lohnbuchhaltung; Finanzbuchhaltung; …
- OLG München, 28.10.2025 - 8 U 2137/25
Glücksspielstaatsvertrag, Feststellungsinteresse, Gewöhnlicher Aufenthalt, …
- OLG Stuttgart, 03.03.2020 - 1 U 28/20
Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit einer herzchirurgischen Operation …
- LG Heidelberg, 21.12.2022 - 4 S 1/22
Zahlungsansprüche gegen eine Fahrzeugherstellerin aufgrund einer zur …
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