Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 21.11.2001 - 7 U 35/01t |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 276 BGB, § 11 Nr 3 AFB, § 56 VVG
Feuerversicherung: Beratungspflicht des Versicherers bei Festlegung der Versicherungssumme - Judicialis
- RA Kotz
Versicherung hat keine zwangsläufige Hinweispflicht auf Unterversicherung!
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 97 Abs. 1 § 708 Nr. 10
Beratungspflichten einer Versicherung bei der Ermittlung des Versicherungswertes - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
§ 276 BGB
Beratungspflicht des Versicherers bei Festlegung der Versicherungssumme, anlassbezogene Beratungspflicht des VU - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anspruch wegen Beratungsverschulden; Unterversicherung nach Brandschaden; Beratungs- und Unterstützungspflichten einer Feuerversicherung ; Ermittlung des Versicherungswertes einer Betriebseinrichtung
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main, 18.01.2001 - 12 O 59/00
- OLG Frankfurt, 21.11.2001 - 7 U 35/01
Papierfundstellen
- VersR 2002, 1022 (Ls.)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- OLG Köln, 12.11.1996 - 9 U 17/96
Unterversicherung, Belehrung über Versicherungssumme, Versicherung, …
Auszug aus OLG Frankfurt, 21.11.2001 - 7 U 35/01
Erst danach obliegt es dem Antragsteller in eigener Verantwortung, die richtigen Werte mitzuteilen (BGH r + s 89, 59; OLG Köln r + s 97, 93; OLG Hamm r + s 97, 30; Römer VersR 98, 1319 f.). - OLG Koblenz, 25.10.1996 - 10 U 121/96
Beratungs- und Anzeigepflichten bei Vertragsabschluß
Auszug aus OLG Frankfurt, 21.11.2001 - 7 U 35/01
Erst danach obliegt es dem Antragsteller in eigener Verantwortung, die richtigen Werte mitzuteilen (BGH r + s 89, 59; OLG Köln r + s 97, 93; OLG Hamm r + s 97, 30; Römer VersR 98, 1319 f.). - OLG Köln, 22.12.1988 - 5 U 121/88
Auszug aus OLG Frankfurt, 21.11.2001 - 7 U 35/01
Erst danach obliegt es dem Antragsteller in eigener Verantwortung, die richtigen Werte mitzuteilen (BGH r + s 89, 59; OLG Köln r + s 97, 93; OLG Hamm r + s 97, 30; Römer VersR 98, 1319 f.).
- OLG Frankfurt, 11.11.2005 - 24 U 55/05
Unterversicherung in der Hausratversicherung: Verantwortlichkeit des Versicherers …
Verletzt der Versicherer nämlich schuldhaft seine Aufklärungspflicht, dann ist er unter dem Gesichtspunkt eines Verschuldens bei Vertragsschluss - culpa in contrahendo alten Rechts - verpflichtet, den Versicherungsnehmer so zu stellen, wie er stünde, hätte er ihn richtig beraten (BGH VersR 1989, 472; OLG Frankfurt am Main NVersZ 2002, 272; OLG Hamm NJW-RR 2001, 239; OLG Düsseldorf VersR 1998, 845); konkret bedeutet dies, dass die Beklagte den Kläger - begrenzt durch dessen Mitverschulden - so zu stellen hat, als habe ihr Generalvertreter ihn im Zuge der Verhandlungen über die Anpassung des Versicherungsschutzes ordnungsgemäß auch über den anzusetzenden Versicherungswert beraten.Die Reichweite der Hinweispflicht hängt von der Schwierigkeit der Beurteilung im konkret ins Auge gefassten Versicherungsverhältnis ab (BGH VersR 1989, 472.; OLG Frankfurt am Main NVersZ 2002, 272; OLG Celle NJW-RR 2004, 604).
In solchen Konstellationen ist es in erster Linie Sache des Versicherungsnehmers selbst, den Wert der zu versichernden Sache anzugeben und so für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen (allg. OLG Frankfurt am Main NVersZ 2002, 272; OLG Düsseldorf VersR 1998, 845; OLG Hamm VersR 2005, 685; NJW-RR 2001, 239).
- OLG Celle, 20.11.2003 - 8 U 6/03
Unterversicherung in der Wohngebäudeversicherung; Vertragsanpassung mit dem Ziel …
Zwar ist es grundsätzlich Sache des Versicherungsnehmers, den Wert der zu versichernden Sache anzugeben und für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen (OLG Frankfurt/M. VersR 2002, 1022f.; OLG Koblenz r+s 1997, 93, 94; OLG Köln r+s 1997, 30, 31; OLG Hamm VersR 1996, 93, 94; 1992, 49, 50). - OLG Saarbrücken, 08.09.2004 - 5 U 682/03
Anspruch auf Schadensminderungskosten auf Grund einer Geschäftsversicherung; …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG Saarbrücken, 30.06.2005 - 5 U 656/04
Berufung des Versicherers auf Unterversicherung in der Gebäudeversicherung beim …
Zwar ist es grundsätzlich Sache des Versicherungsnehmers, den maßgeblichen Versicherungswert der zu versichernden Sachen eigenverantwortlich zu ermitteln und durch Festlegung eines entsprechenden Versicherungswertes das Risiko einer Unterversicherung zu vermeiden (BGH, Urteil vom 7.12.1988 - IVa ZR 193/87 -, VersR 1989, 472, 473; OLG Frankfurt, r+s 2002, 467, 468; Senat, VersR 2003, 195, 196; OLG Celle, NJW-RR 2004, 604, 605; OLG Koblenz, VersR 1997, 1226, 1227; OLG Hamm, VersR 1996, 93, 94; OLG Braunschweig, VersR 1976, 329).
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Rechtsprechung
| OLG München, 11.12.2001 - 21 W 2569/01 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- anwaltsblatt-datenbank.de
- rechtsportal.de
ZPO § 182 § 191
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Vollstreckungsbescheid; Ersatzzustellung; Verkehrsübliche Weise; Zustellung durch Niederlegung; Mangelhafte Zustellungsurkunde; Fehlende Beklagtenadresse
Besprechungen u.ä.
- IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Fehlende Angaben in der Zustellungsurkunde können die Vollstreckung gefährden
Verfahrensgang
- LG München I - 24 O 11601/01
- OLG München, 11.12.2001 - 21 W 2569/01
Papierfundstellen
- MDR 2002, 414
- AnwBl 2002, 375
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (2)
- BGH, 29.06.1989 - III ZR 92/87
Amtspflichten des Urkundsbeamten bei Zustellungen im Mahnverfahren; …
Auszug aus OLG München, 11.12.2001 - 21 W 2569/01
Unwirksam ist nach herrschender Meinung die Zustellung, wenn einer der Bestandteile des § 191 Nr. 1 bis 7 ZPO fehlt (BGH LM Nr. 2 zu § 191 ZPO; BGH NJW 1990, 176 = Rpfleger 1989, 417;… Thomas/Putzo a. a. O., § 191 Rn. 7;… Stein/Jonas/Roth a.a.O., § 190 Rn. 4).Unwirksam ist die Ersatzzustellung durch Niederlegung u. a. dann, wenn nicht ordnungsgemäß beurkundet ist, ob und auf welche Weise die schriftliche Mitteilung an den Adressaten weitergeleitet wurde (BGH NJW 1990, 176/177;… Zöller/Stöber a. a. O., § 191 Rn. 10 a. E.).
Spätestens mit der Rückkehr der Zustellungsurkunde an das Amtsgericht war der Zustellungsvorgang abgeschlossen und eine nachträgliche Ergänzung der Urkunde nicht mehr zulässig (vgl. BGH NJW 1990, 176;… Zöller/Stöber a. a. O., § 191 Rn. 1).
Bei der Einspruchsfrist handelt es sich gemäß §§ 339 Abs. 1, 700 ZPO um eine Notfrist, für die nach Wortlaut und Sinn des § 187 S. 2 ZPO eine Heilung von Zustellungsmängeln nicht in Betracht kommt (vgl. BGH NJW 1990, 176; SchlHOLG SchlHA 1994, 287 m. w. N.).
- OLG Frankfurt, 27.11.1997 - 20 W 442/95
Auszug aus OLG München, 11.12.2001 - 21 W 2569/01
Es ist nicht zuverlässig auszuschließen, daß Zustellungsversuch und/oder Benachrichtigung, etwa irrtümlich, bei einer anderen Wohnung als der des Adressaten erfolgt sind (vgl. auch SchlHOLG SchlHA 1994, 287: wesentlicher Mangel bei Angabe einer falschen Hausnummer in der Urkunde;… ebenso Musielak/Wolst a. a. O., § 191 Rn. 2; a. M. OLG Frankfurt/M. JurBüro 1998, 209 = OLGR 1998, 152).
- BayObLG, 31.07.2023 - 102 AR 128/23
Willkürlicher Verweisungsbeschluss bei Verneinung der örtlichen Zuständigkeit
Allenfalls bei Vorliegen eines besonders schwerwiegenden Mangels kann die Unwirksamkeit der Zustellung in Betracht kommen (…vgl. Vogt-Beheim in Anders/Gehle, ZPO, 81. Aufl. 2023, § 182 Rn. 21;… Hüßtege in Thomas/Putzo, ZPO, 44. Aufl. 2023, § 187 Rn. 7; Eyink, MDR 2008, 1255 [1257];… noch zu § 191 ZPO in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung: BGH, Urt. v. 29. Juni 1989, III ZR 92/87, NJW 1990, 176 [juris Rn. 13]; OLG München, Beschluss vom 11. Dezember 2001, 21 W 2569/01, MDR 2002, 414 [juris Rn. 7 ff.]). - OVG Niedersachsen, 23.07.2025 - 12 ME 60/25
Adressänderung; Anschriftsänderung; Fahreignungs-Bewertungssystem; Entziehung der …
Nach alledem lässt sich auch die obergerichtliche Rechtsprechung, die zu Fällen einer erst nachträglich auf der Zustellungsurkunde vorgenommenen Berichtigung ergangen ist (vgl. etwa: OLG München, Beschl. v. 11.12.2001 - 21 W 2569/01 -, MDR 2002, 414, hier zitiert nach juris, Rnrn. 12 f.), nicht auf die hier vorliegende Konstellation übertragen.
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 20.07.2001 - I-3 Wx 174/01 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Kanzlei Prof. Schweizer
Keine Stimmrechtsvertretung durch Angestellten des Eigentümer-Verwalters bei Abwahl
- rechtsportal.de
WEG § 25 Abs. 5; BGB § 164 § 167
Wohnungseigentun - Abberufung des Verwalters - Stimmverbot des Eigentümer-Verwalters - Vertretung anderer Eigentümer - Vertretung durch Nichteigentümer - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Wohnungseigentum
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Wohnungseigentümer; Verwalteramt; Stimmberechtigung des Wohnungseigentümers; Vertretung durch einen Nichtwohnungseigentümer; Stimmverbot; Wirksame Stimmabgabe
Verfahrensgang
- AG Düsseldorf - 291 II 142/00
- LG Düsseldorf - 25 T 75/01
- OLG Düsseldorf, 20.07.2001 - I-3 Wx 174/01
Papierfundstellen
- NJW-RR 2001, 1668
- NZM 2001, 992
- FGPrax 2001, 228
- ZMR 2002, 143
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 19.09.2002 - V ZB 30/02
Abstimmung über die Abberufung eines zum Verwalter bestellten Wohnungseigentümers
Nach wiederum überwiegender Auffassung gilt für diesen Grundsatz allerdings eine Ausnahme mit der Folge eines Stimmverbots für den Wohnungseigentümer, wenn über seine Abberufung als Verwalter aus wichtigem Grund zu entscheiden ist (OLG Düsseldorf, NJW-RR 2001, 1668;… Bärmann/Pick/ Merle, aaO, § 25 Rdn. 107, § 26 Rdn. 151;… Staudinger/Bub, aaO, § 26 WEG Rdn. 424;… Weitnauer/Lüke, aaO, § 25 Rdn. 21;… Weitnauer/Hauger, aaO, § 26 Rdn. 31;… Palandt/Bassenge, aaO, § 25 WEG Rdn. 16; a.A. OLG Stuttgart, OLGZ 1977, 433, 434; KG, OLGZ 1979, 29, 31 f;… RGRK-BGB/Augustin, aaO, § 25 WEG Rdn. 12;… Soergel/Stürner, aaO, § 25 WEG Rdn. 10).Die umstrittene Frage, ob der von einem Stimmverbot nach § 25 Abs. 5 WEG betroffene Wohnungseigentümer bei der Abstimmung auch von der Vertretung anderer Wohnungseigentümer ausgeschlossen ist (so etwa BayObLG, ZfIR 2002, 296, 298; KG, NJW-RR 1989, 144; OLG Zweibrücken, NZM 1998, 671; OLG Düsseldorf, NZM 1999, 285; NJW-RR 2001, 1668;… Bärmann/Pick/Merle, aaO, § 25 Rdn. 121;… Weitnauer/Lüke, aaO, § 25 Rdn. 19;… Staudinger/Bub, aaO, § 25 WEG Rdn. 282 f;… gegen ein Stimmverbot als Vertreter: MünchKomm-BGB/Röll, aaO, § 25 WEG Rdn. 32;… Bärmann/Seuß, aaO, Teil B Rdn. 189; F. Schmidt, WE 1989, 2, 3;… gegen ein Stimmverbot bei gebundener Vollmacht: Kahlen, WEG, § 25 WEG Rdn. 121 - 128;… Drabek, in: Deckert, Die Eigentumswohnung [Stand: Dezember 2001], Gruppe 5, Rdn. 153), bedarf daher keiner Entscheidung.
- OLG Hamm, 20.07.2006 - 15 W 142/05
Zur Stellung des Wohnungseigentümerverwalters als Stellvertreter
2 Z 81/85">NJW-RR 1987, 595; NZM 1998, 668; KG NJW-RR 1989, 144; OLG Düsseldorf NZM 1999, 285; NJW-RR 2001, 1668; OLG Zweibrücken WE 1991, 357; FGPrax 2002, 109). - BayObLG, 19.12.2001 - 2Z BR 15/01
Wechsel der Besetzung des Beschwerdegerichts in Wohnungseigentumssachen - …
Allerdings war der Antragsgegner zu 1 bei der Beschlussfassung über die Entlastung des Verwalters (TOP 2), über die in einem Akt entschiedene Bestellung zum Verwalter und Festsetzung der Vergütung (TOP 4) sowie über die Festsetzung der Entlohnung für hausmeisterliche Tätigkeit (TOP 6. VII) nach § 25 Abs. 5 WEG nicht stimmberechtigt (BayObLG NJW-RR 1987, 595/596; 1987, 78/79; OLG Düsseldorf ZWE 2001, 557;… vgl. auch Bärmann/Pick/Merle § 25 Rn. 108 und Rn. 104). - AG Schwarzenbek, 02.11.2021 - 2 C 54/19
Stimmrechtsverbot bezüglich Abberufung von WEG-Verwalter bei …
Denn der grundsätzlich stimmberechtigte Eigentümer soll aufgrund einer drohenden Kollision von Gemeinschafts- und Privatinteressen nicht über seine eigene Abberufung mitentscheiden, wenn die Gemeinschaft darüber aufgrund einer schweren Pflichtverletzung des Verwalters entscheidet (…OLG München vom 15.9.2010, Az. 32 Wx 16/10, Rn. 25; OLG Düsseldorf vom 20.7.2001, Az. 3 Wx 174/01; offen geblieben in BGH vom 19.9.2002, Az. V ZB, 30/02;… Merle, in: Bärmann, Wohnungseigentumsgesetz, 14. Aufl. 2018, § 25 Rn. 138;… Becker, in: Bärmann, Wohnungseigentumsgesetz, 14. Aufl. 2018, § 26 Rn. 213;… Häublein, in: Staudinger BGB, Neubearbeitung 2018 Stand 28.2.2020, WEG, § 25 Rn. 229;… Hügel/Elzer, Wohnungseigentumsgesetz, 3. Aufl. 2021, § 25 Rn. 105). - LG Saarbrücken, 20.08.2008 - 5 T 363/07
Bezeichnung von Tagesordnungspunkten
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 17.12.2001 - 16 WF 137/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
- rechtsportal.de
ZPO § 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 § 115 Abs. 2
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Rechtliche Einordnung der Abfindung; Anrechnung einer Abfindung; Prozesskostenhilfe ; Schuldentilgung mittels Abfindung
Verfahrensgang
- AG Mannheim - F 329/99
- AG Mannheim, 13.08.2001 - 5E F 329/99
- OLG Karlsruhe, 17.12.2001 - 16 WF 137/01
Papierfundstellen
- FamRZ 2002, 1196
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- OLG Karlsruhe, 25.04.1995 - 2 WF 46/95
Prozeßkostenhilfe: Anrechnung von Null-Monats-Raten bei nachträglicher Anordnung …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 17.12.2001 - 16 WF 137/01
Sollte sich nämlich bei Berücksichtigung der Kreditraten nach § 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 ZPO ergeben, dass dem Beklagten - bei Erfolgsaussicht der Rechtsverteidigung - ratenfreie Prozesskostenhilfe zu bewilligen wäre, führte die vorzeitige Tilgung und die Verkürzung der Resttilgungsdauer auf weniger als 48 Monate dazu, dass mit dem Auslaufen der verkürzten Tilgungszeit die in § 115 Abs. 1 S. 4 ZPO vorgesehenen 48 Monatsraten in vollem Umfang zu laufen beginnen, ohne dass darauf sogenannte Null-Monatsraten angerechnet werden können (vgl. OLG Karlsruhe Beschluss vom 25. April 1995 - FamRZ 1995, 1505; Senatsbeschluss vom 18. Juni 2001 - 16 WF 58/01 - nicht veröffentlicht). - OLG Karlsruhe, 02.09.1997 - 16 WF 8/97
Auszug aus OLG Karlsruhe, 17.12.2001 - 16 WF 137/01
Schuldentilgung ist regelmäßig dann missbräuchlich, wenn bei Tilgung der Prozesskostenbedarf, wie hier, bekannt ist und die getilgte Schuld noch nicht fällig (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 02. September 1997 - 16 WF 8/97 - FamRZ 1998, 489), wie dies bei der mit 37.434,16 DM valutierenden ratenweise abzutragenden Bankschuld der Fall war.
- OLG Karlsruhe, 23.01.2014 - 2 WF 271/13
Verfahrenskostenhilfe in Familiensachen: Unterhaltsabfindung als nachträglich …
Eine Unterhaltsabfindung kann, da es sich um eine grundsätzliche zweckgebundene Zuwendung handelt, die an die Stelle laufender Unterhaltszahlungen tritt, nicht als ein im Rahmen des § 120 Abs. 4 in Verbindung mit § 115 Abs. 3 ZPO nachträglich für Prozesskosten einzusetzendes Vermögen angesehen werden (…Zöller/Geimer, ZPO, 30. Aufl., § 115 Rdn. 5; OLG Saarbrücken FamRZ 2010, 2001; OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 1196 für eine Abfindung zum Ausgleich des Verlustes des Arbeitsplatzes). - OLG Celle, 05.11.2013 - 17 WF 223/13
Bewilligung der Verfahrenskostenhilfe bei beabsichtigter Veräußerung einer …
Insbesondere darf der Bedürftige anderweitig bestehende Schulden, die er in langfristigen Raten tilgt, nicht vorzeitig zurückführen, sondern muss mit dem ihm zugeflossenen Geld zunächst die Verfahrenskosten bezahlen (BGH FamRZ 1999, 644; OLG Karlsruhe FamRZ 1998, 498; 2002, 1196; 2008, 1262; OLG Bremen FamRZ 2007, 1341). - AG Konstanz, 17.07.2008 - UR II 90/08
Beratungshilfe: Voraussetzungen der Bewilligung bei einer nachträglichen …
Weiter zählen zum Einkommen auch Wertvorteile, Krankengeld, Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe, sonstige Sozialleistungen, Kindergeld, Wohngeld, BAFÖG , Steuerrückerstattungen (OLG Bremen FamRZ 1998, 1180.) , Abfindungen (OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 1196) etc.
- AG Konstanz, 16.07.2008 - UR II 89/08
Beratungshilfe: Bewilligung für die Vorbereitung und Durchführung eines …
Weiter zählen zum Einkommen auch Wertvorteile, Krankengeld, Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe, sonstige Sozialleistungen, Kindergeld, Wohngeld, BAFÖG , Steuerrückerstattungen (OLG Bremen FamRZ 1998, 1180.) , Abfindungen (OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 1196) etc. - OLG Karlsruhe, 03.11.2008 - 2 WF 144/08
Berücksichtigung des Erlöses aus dem Verkauf des Familienheims im Rahmen der …
Dies wird u.a. dann angenommen, wenn mit einer eingehenden Zahlung eine Verbindlichkeit weit vor deren Fälligkeit getilgt wird (BGH FamRZ 1999, 644 ; OLG Karlsruhe, FamRZ 2008, 1262; 2002, 1196 ;… Stein/Jonas/Bork, ZPO , 22. Auflage, § 115 Rdnr.92;… Zimmermann, Prozesskostenhilfe, 3. Auflage, Rdnr.154;… Kalthoener/Büttner/Wrobel- Sachs, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 4. Auflage, Rdnr.353). - LAG Düsseldorf, 15.03.2010 - 3 Ta 139/10
Rückkaufswert einer Lebensversicherung als verwertbares Vermögen i.R.d. …
Sind Verbindlichkeiten hingegen in langfristigen Raten zurückzuführen, so darf die Partei sie i.d.R. nicht vorzeitig tilgen, sondern muss mit dem vorhandenen Geld unter Berücksichtigung des ihr verbleibenden Schonvermögens zunächst die Prozesskosten bezahlen (BGH, Beschluss v. 25.11.1998, FamRZ 1999, 644; OLG Karlsruhe, FamRZ 2002, 1196; LAG Düsseldorf v. 12.11.2009 - 3 Ta 689/09; LAG Hamm v. 20.06.2006 - 5 Ta 195/06;… Zöller/Philippi, § 115 ZPO Rz. 46). - LAG Niedersachsen, 28.03.2003 - 17 Ta 86/03
Voraussetzungen für die Gewährung von Prozesskostenhilfe; Im Vergleichswege …
Rn. 8 Nach inzwischen überwiegender Auffassung (vgl. LAG Hamm Beschluss vom 29.05.2002 - 4 Ta 320/02 - m.w.N., LAG Nürnberg Beschluss vom 27.01.2000 - 3 Sa 140/99 - MDR 2000, 588 f m.w.N., LAG Niedersachsen Beschluss vom 26.07.1998 - 16 Ta 143/98 - LAGE § 120 ZPO Nr. 32; LAG Rheinland-Pfalz Beschluss vom 06.03.1995 - 4 Ta 14/95 - LAGE § 115 ZPO Nr. 51; LAG Nürnberg Beschluss vom 24.08.1989 - 4 Ta 39/89 LAGE § 115 ZPO Nr. 40; LAG Schleswig-Holstein Beschluss vom 24.09.1997 - 5 Ta 153/97 n. v.; OLG Karlsruhe Beschluss vom 17.12.2001 - 16 WF 137/01 - FamRZ 2002, 1196; LAG Köln Beschluss vom 09.07.2002 - 8(6) Ta 94/02 - AR-Blattei ES 1290 Nr. 31; LAG Köln Beschluss vom 22.08.1997 -10 Ta 201/97 - n.V.; LAG Berlin Beschluss vom 11.02.1983 - 9 Sa 126/82 -LAGE § 115 ZPO Nr. 6; LAG Hamburg vom 13.08.1997 - 1 Ta 3/97 LAGE § 115 ZPO Nr. 52; dagegen LAG Bremen Beschluss vom 16.08.1982 - 4 Ta 38/82 - LAGE § 115 ZPO Nr. 5 und LAG Bremen Beschluss vom 20.07.1988 - 1 Ta 38/88, - LAGE § 115 ZPO Nr. 29; auch OVG Lüneburg Beschluss vom 11.01.1990 - 14 L 240/89 - SchIHA 1990, 56) der sich das erkennende Gericht anschließt, stellt eine vom Arbeitnehmer im Vergleichswege erzielte Abfindung grundsätzlich einen nach § 115 Abs. 2 ZPO zu berücksichtigenden Vermögenswert dar. - LAG Schleswig-Holstein, 13.09.2010 - 4 Ta 126/10
Prozesskostenhilfe, Vermögen (einzusetzendes), Abfindung, Einmalzahlung, …
Eine Schuldentilgung ist rechtsmissbräuchlich, wenn - wie hier - bei Tilgung der Prozesskostenhilfebedarf bekannt ist und die getilgte Schuld noch nicht - jedenfalls nicht in voller Höhe - bedient werden muss (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 17.12.2001, 16 WF 137/01, zitiert nach juris, Rn. 4). - OLG Brandenburg, 04.06.2008 - 9 WF 139/08 Zu einer vorzeitigen Darlehenstilgung ist der Antragsteller nicht berechtigt, ein genereller Vorrang der Bedienung bestehender Darlehen gegenüber der Zahlung der Verfahrenskosten besteht nicht ( OLG Karlsruhe, FamRZ 2002, 1196 ).
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Rechtsprechung
| OLG Koblenz, 13.07.2001 - 11 UF 248/00 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
BGB § 291; ; BGB § 1381; ; BGB § 1381 Abs. 2; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 93; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711
- rechtsportal.de
- Wolters Kluwer
Zugewinnausgleich; Scheidung; Abschlussvermögen; Bewertung der Lebensversicherung; Rückkaufwert
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Montabaur, 07.04.2000 - 3 F 15/96
- OLG Koblenz, 13.07.2001 - 11 UF 248/00
Papierfundstellen
- FamRZ 2002, 1190 (Ls.)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 24.10.1990 - XII ZR 101/89
Verkündung des Urteils im Anschluß an Beweisaufnahme; Zustellung der …
Auszug aus OLG Koblenz, 13.07.2001 - 11 UF 248/00
Eine latente Steuerlast ist hier nicht zu berücksichtigen; dies zwar nicht deshalb, weil der Betrieb weitergeführt wurde, denn die grundsätzliche Notwendigkeit des Ansatzes einer latenten Steuerlast ergibt sich aus der Bewertungsmethode, die auf den Verkehrswert und damit Veräußerungswert abstellt (vgl. etwa BGH FamRZ 1991, 43). - BGH, 12.07.1995 - XII ZR 109/94
Bewertung der Anwartschaft aus einer Kapitallebensversicherung
Auszug aus OLG Koblenz, 13.07.2001 - 11 UF 248/00
2.a. höhere Bewertung für alle Lebensversicherungen 10.000,00 Die Antragsgegnerin wendet zu Recht ein, maßgebend seien nicht allein die Rückkaufwerte der Lebensversicherungen, weil diese ja unstreitig fortgeführt worden sind (vgl. hierzu BGH FamRZ 1995, 1270 und Schwab, Handbuch des Scheidungsrechts, 4. Aufl. Rdnr. VII, 65 ff).
- BGH, 08.09.2004 - XII ZR 194/01
Berechnung des Zugewinnausgleichs; Bewertung eines Unternehmens
Das Oberlandesgericht, dessen Entscheidung in FamRB 2002, 161 = OLGR Koblenz 2002, 152 = FamRZ 2002, 1190 (Leitsatz) veröffentlicht ist, geht - gestützt auf das Sachverständigengutachten - im Ansatz davon aus, daß das Maschinenbauunternehmen des Ehemannes für die Zwecke des Zugewinnausgleichs mit dem Ertragswert zu veranschlagen sei, den der Sachverständige zum 31. Dezember 1995 zutreffend mit 509.000 DM ermittelt habe.
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Rechtsprechung
| OLG Koblenz, 23.10.2001 - 11 UF 771/00 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
GVG § 23 b; ; HausrVO § 10; ; BGB § 284; ; BGB § 288; ; ZPO § 93 a; ; ZPO § 97 Abs. 2; ; ZPO § 346; ; ZPO § 515 Abs. 3; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711; ; ZPO § 713; ; ZGB Art. 187; ; ZGB Art. 202
- rechtsportal.de
Ausgleichsansprüche bei Trennung nach Art. 187 türk. ZGB
- Wolters Kluwer
Darlehen; Scheidungsverfahren; Ratenzahlung ; Einspruch; Versäumnisurteil; Gütertrennung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Mainz, 28.11.2000 - 33 F 180/00
- OLG Koblenz, 23.10.2001 - 11 UF 771/00
Papierfundstellen
- FamRZ 2002, 1344
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- BGH, 19.03.1997 - XII ZR 277/95
Zugehörigkeit von Auskunftsansprüchen zum Scheidungsverbund; Abänderung einer …
Auszug aus OLG Koblenz, 23.10.2001 - 11 UF 771/00
Es ist bezüglich des alleine in die 2. Instanz gelangten Teils von der formellen Anknüpfung (§ 119 Abs. 1 Nr. 1 GVG) auszugehen und zu entscheiden(vgl. BGH FamRZ 1997, 811). - OLG Karlsruhe, 19.05.1994 - 2 UF 179/93
Frankreich; Unterhalt; Unterhaltsanspruch; Leistungsklage; Zulässigkeit
Auszug aus OLG Koblenz, 23.10.2001 - 11 UF 771/00
Vorliegend werden derartige Ausgleichsansprüche geltend gemacht, die auch nach deutschem Recht keine Familiensachen wären (vgl. OLG Köln FamRZ 1994, 1477, Hamm FamRZ 1993, 211). - OLG Hamm, 25.05.1992 - 8 WF 160/92
Lex fori; Einordnung als Familiensache; Scheidungsverfahren eines türkischen …
Auszug aus OLG Koblenz, 23.10.2001 - 11 UF 771/00
Vorliegend werden derartige Ausgleichsansprüche geltend gemacht, die auch nach deutschem Recht keine Familiensachen wären (vgl. OLG Köln FamRZ 1994, 1477, Hamm FamRZ 1993, 211).
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Rechtsprechung
| OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de
ZPO § 115; BGB § 1629 Abs. 3
Maßgebliche Einkommensverhältnisse bei Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen in gesetzlicher Prozessstandschaft - juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Stollberg, 23.07.2001 - 4 F 205/01
- OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (9)
- OLG Karlsruhe, 08.01.2001 - 5 WF 168/00
PKH - Prozeßstandschaft - Partei - Kind - Einkommen
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
"Für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe sind auch bei einer Klage in Prozeßstandschaft nach § 1629 Abs. 3 BGB die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des klagenden Elternteils maßgeblich und nicht diejenigen des Kindes (im Anschluß an OLG Karlsruhe MDR 2001, 876 ).«.Der Senat schließt sich unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (Beschluss vom 16. Dezember 1997 - 10 WF 420/97 -) der Auffassung an, dass es bei dem Grundsatz des § 114 ZPO verbleibt und die Vermögensverhältnisse des klagenden Elternteils maßgebend sind (OLG Karlsruhe, FamRZ 1988, 636; OLG Köln, FamRZ 1984, 304; OLG Koblenz, FamRZ 1988, 637 ; OLG Köln, FamRZ 1993, 1472 ; OLG München, FamRZ 1996, 1021 ; OLG Karlsruhe, MDR 2001, 876 ;… Johannsen/Henrich/Thalmann, Eherecht, 3. Aufl., § 114 ZPO , Rdn. 2;… Zöller/Philippi, ZPO , 22. Aufl., § 114 Rdn. 8;… Thomas/Putzo, ZPO , 23. Aufl., 114, Rdn. 12).
- OLG München, 12.02.1996 - 12 WF 570/96
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Der Senat schließt sich unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (Beschluss vom 16. Dezember 1997 - 10 WF 420/97 -) der Auffassung an, dass es bei dem Grundsatz des § 114 ZPO verbleibt und die Vermögensverhältnisse des klagenden Elternteils maßgebend sind (OLG Karlsruhe, FamRZ 1988, 636; OLG Köln, FamRZ 1984, 304; OLG Koblenz, FamRZ 1988, 637 ; OLG Köln, FamRZ 1993, 1472 ; OLG München, FamRZ 1996, 1021 ; OLG Karlsruhe, MDR 2001, 876 ;… Johannsen/Henrich/Thalmann, Eherecht, 3. Aufl., § 114 ZPO , Rdn. 2;… Zöller/Philippi, ZPO , 22. Aufl., § 114 Rdn. 8;… Thomas/Putzo, ZPO , 23. Aufl., 114, Rdn. 12). - OLG Karlsruhe, 16.07.1987 - 2 WF 73/87
Unterhalt; Kindesunterhalt; Bemessung; Prozeßstandschaft
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Nach einer Auffassung ist in diesen Fällen auf die Bedürftigkeit des Kindes abzustellen (OLG Karlsruhe, FamRZ 1987, 1062 ; KG, FamRZ 1989, 82 ; OLG Dresden, 20. Senat, FamRZ 1997, 1287 ;… Kalthoener/Büttner, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 2. Aufl., Rdn. 42).
- OLG Stuttgart, 08.07.1998 - 15 WF 160/98
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Nach einer vermittelnden Auffassung ist dabei ein Prozesskostenvorschuss gegen die Eltern als Vermögen des Kindes mit zu berücksichtigen (OLG Frankfurt, FamRZ 1994, 1041 ; OLG Stuttgart, MDR 1999, 41 ). - OLG Dresden, 05.03.1997 - 20 WF 11/97
Vermögensverhältnisse für eine Prozeßkostenhilfebewilligung
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Nach einer Auffassung ist in diesen Fällen auf die Bedürftigkeit des Kindes abzustellen (OLG Karlsruhe, FamRZ 1987, 1062 ; KG, FamRZ 1989, 82 ; OLG Dresden, 20. Senat, FamRZ 1997, 1287 ;… Kalthoener/Büttner, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 2. Aufl., Rdn. 42). - OLG Frankfurt, 10.01.1994 - 3 WF 164/93
Prozeßstandschaft; Gesetzliche Vertretung; Prozeßkostenhilfeantrag; Prüfung …
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Nach einer vermittelnden Auffassung ist dabei ein Prozesskostenvorschuss gegen die Eltern als Vermögen des Kindes mit zu berücksichtigen (OLG Frankfurt, FamRZ 1994, 1041 ; OLG Stuttgart, MDR 1999, 41 ). - OLG Koblenz, 12.02.1988 - 13 WF 1404/87
Unterhalt; Prozeßstandschaft; Wirtschaftliche Verhältnisse
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Der Senat schließt sich unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (Beschluss vom 16. Dezember 1997 - 10 WF 420/97 -) der Auffassung an, dass es bei dem Grundsatz des § 114 ZPO verbleibt und die Vermögensverhältnisse des klagenden Elternteils maßgebend sind (OLG Karlsruhe, FamRZ 1988, 636; OLG Köln, FamRZ 1984, 304; OLG Koblenz, FamRZ 1988, 637 ; OLG Köln, FamRZ 1993, 1472 ; OLG München, FamRZ 1996, 1021 ; OLG Karlsruhe, MDR 2001, 876 ;… Johannsen/Henrich/Thalmann, Eherecht, 3. Aufl., § 114 ZPO , Rdn. 2;… Zöller/Philippi, ZPO , 22. Aufl., § 114 Rdn. 8;… Thomas/Putzo, ZPO , 23. Aufl., 114, Rdn. 12). - KG, 26.09.1988 - 18 WF 5938/88
Unterhalt; Kind; Prozeßstandschaft; Elternteil; Prozeßkostenhilfe
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Nach einer Auffassung ist in diesen Fällen auf die Bedürftigkeit des Kindes abzustellen (OLG Karlsruhe, FamRZ 1987, 1062 ; KG, FamRZ 1989, 82 ; OLG Dresden, 20. Senat, FamRZ 1997, 1287 ;… Kalthoener/Büttner, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 2. Aufl., Rdn. 42). - OLG Karlsruhe, 16.02.1988 - 16 UF 294/87
Auszug aus OLG Dresden, 27.08.2001 - 10 WF 543/01
Der Senat schließt sich unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (Beschluss vom 16. Dezember 1997 - 10 WF 420/97 -) der Auffassung an, dass es bei dem Grundsatz des § 114 ZPO verbleibt und die Vermögensverhältnisse des klagenden Elternteils maßgebend sind (OLG Karlsruhe, FamRZ 1988, 636; OLG Köln, FamRZ 1984, 304; OLG Koblenz, FamRZ 1988, 637 ; OLG Köln, FamRZ 1993, 1472 ; OLG München, FamRZ 1996, 1021 ; OLG Karlsruhe, MDR 2001, 876 ;… Johannsen/Henrich/Thalmann, Eherecht, 3. Aufl., § 114 ZPO , Rdn. 2;… Zöller/Philippi, ZPO , 22. Aufl., § 114 Rdn. 8;… Thomas/Putzo, ZPO , 23. Aufl., 114, Rdn. 12).
- BGH, 11.05.2005 - XII ZB 242/03
Postulationsfähigkeit des Bezirksrevisors im Rechtsbeschwerdeverfahren
Auch nach Sinn und Zweck der gesetzlichen Prozeßstandschaft in § 1629 Abs. 3 BGB sei davon keine Ausnahme geboten (OLG Köln - 25. Senat für Familiensachen - FamRZ 1984, 304; OLG Koblenz FamRZ 1988, 637; OLG Karlsruhe - 16. Senat für Familiensachen - FamRZ 1988, 636 f.; OLG Nürnberg JurBüro 1990, 754; OLG Köln - 26. Senat für Familiensachen - FamRZ 1993, 1472, 1473; OLG München FamRZ 1996, 1021; OLG Hamm - 10. Senat für Familiensachen - FamRZ 2001, 924; OLG Karlsruhe - 5. Senat für Familiensachen - FamRZ 2001, 1080 f.; OLG Dresden - 10. Senat für Familiensachen - OLGR 2002, 152;… juris PK-BGB/ Schwer 2. Aufl. 2004 § 1629 Rdn. 41;… Palandt/Diederichsen BGB 64. Aufl. § 1629 Rdn. 37;… Zöller/Philippi ZPO 25. Aufl. § 114 Rdn. 8 a;… Stein/Jonas/Bork ZPO 22. Aufl. § 114 Rdn. 7).Regelmäßig lebt dieser Ehegatte auch im gleichen Haushalt mit seinen minderjährigen Kindern, so daß sich die Höhe des Kindesunterhalts letztlich auch auf das vorhandene Familieneinkommen auswirkt (vgl. OLG Köln FamRZ 1993, 1472, 1473 und OLG Dresden OLGR 2002, 152).
- OLG Dresden, 06.02.2002 - 22 WF 750/01
Prozessstandschaft; Prozesskostenvorschussanspruch
Dies steht im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Senates (so zuletzt Beschluss vom 22.10.2001, Az. 22 WF 120/01, mit ausführlicher Begründung unter Ablehnung der vom 10. Senat des Oberlandesgerichtes Dresden im Beschluss vom 27.08.2001, Az. 10 WF 543/01, vertretenen Ansicht;… vgl. zum Meinungsstreit Zöller/Philippi, 22. Aufl., Rdnr. 8 zu § 114 ZPO mit Rechtsprechungsnachweisen).
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