Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 307 BGB, § 543 Abs 2 S 3 BGB, § 31 Abs 1 Nr 1 BRAGebO, § 118 Abs 1 BRAGebO, § 118 Abs 2 BRAGebO
Gewerberaummiete: Wirksamkeit von Ankündigungs-, Mietvorauszahlungs- und Aufrechnungsverbotsklauseln in Formularmietverträgen; Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Prozessgebühr - Judicialis
BGB § 307; ; BGB § 543 II 3; ; BRAGO § 118 I; ; BRAGO § 118 II; ; BRAGO § 31 I Nr. 1
- archive.org
Anrechnung der Kosten außergerichtlicher Kündigung auf Gebühren des Räumungsverfahrens
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zur Wirksamkeit einer Aufrechnungsklausel in Mietvertrag - Anrechnung außergerichtlicher Anwaltsgebühren auf Prozessgebühr des Räumungsverfahrens
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Wirksamkeit von Ankündigungs- und Mietvorauszahlungsklauseln
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Fristlose Kündigung des Mietvertrages wegen Zahlungsrückstands des Mieters mit zwei Monatsmieten; Anwendbarkeit des neuen Mietrechts; Zulässigkeit von Ankündigungsklauseln und Mietvorauszahlungsklauseln in Formularverträgen; Wirksamkeit des Verbots der Aufrechnung mit ...
Verfahrensgang
- LG Limburg, 07.01.2004 - 1 O 324/03
- OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
- OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 19 U 120/97
- BGH, 13.12.2005 - X ZR 2/05
Papierfundstellen
- NJW 2005, 1282
- NZM 2005, 359
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (7)
- BGH, 27.09.2000 - VIII ZR 155/99
Wirksamkeit von Neuwagen-Verkaufsbedingungen
Auszug aus OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
Zwar darf eine Bestimmung in AGB, die gegen § 307 BGB (§ 9 AGBGB a.F.) nicht im Wege der sogenannten geltungserhaltenden Reduktion auf ihren gerade noch zulässigen Inhalt zurückgeführt und damit aufrechterhalten werden (BGHZ 145, 203, 212). - BGH, 26.10.1994 - VIII ARZ 3/94
Formularmäßiger Aufrechnungsausschluß bei Vorleistungspflicht im Rahmen eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
Nach altem Recht führte die Kombination der Vorauszahlungsklausel, wonach die Miete in Abweichung von § 551 Abs. 1 BGB a.F. nicht nach Ablauf des jeweiligen Monats, sondern monatlich im Voraus zu entrichten ist, mit der Ankündigungsklausel zwar auf dem Gebiet der Wohnraummiete zu einer unangemessenen Benachteiligung des Mieters, da sie zur Einschränkung des Minderungsrechts führt und damit gegen § 537 Abs. 3 BGB a.F. verstieß (BGHZ 127, 245, 252). - OLG Celle, 29.12.1989 - 2 U 200/88
Abschlusskosten für den Mietvertrag: Muss der Mieter zahlen?
- KG, 14.02.2002 - 8 U 8203/00
Ausübung der Minderung des Mietzinses; Möglichkeit zur Vereinbarung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
Dem Mieter bleibt es vielmehr unbenommen, nach Tilgung der bis zum fristgebundenen Zugang der Aufrechnungserklärung aufgelaufenen Rückstände mit seinen Gegenansprüchen jedenfalls für die Zeit danach aufzurechnen und im Übrigen etwaige Minderungsansprüche für die Zeit davor mit der Bereicherungsklage (§ 812 I BGB) geltend zu machen (vgl. hierzu auch KG NZM 2002, 526 unter I A 1a). - BGH, 16.12.1987 - VIII ZR 48/87
Berufung auf ein mietvertragliches Aufrechnungsverbot nach Beendigung des …
Auszug aus OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
Sie enthält kein generelles Aufrechnungsverbot, sondern trägt nur dem berechtigten Interesse des Vermieters Rechnung, sich gegen eine überraschende Aufrechnung, das heißt gegen einen ihn unvorbereitet treffenden Ausfall der laufenden Einnahmen aus der Vermietung zu schützen (vgl. BGH WM 88, 508; OLG Hamburg, MDR 98, 243; OLG Hamm, MDR 97, 927). - OLG Rostock, 29.04.1997 - 1 W 91/97
Auszug aus OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
Sie enthält kein generelles Aufrechnungsverbot, sondern trägt nur dem berechtigten Interesse des Vermieters Rechnung, sich gegen eine überraschende Aufrechnung, das heißt gegen einen ihn unvorbereitet treffenden Ausfall der laufenden Einnahmen aus der Vermietung zu schützen (vgl. BGH WM 88, 508; OLG Hamburg, MDR 98, 243; OLG Hamm, MDR 97, 927). - OLG Hamm, 29.04.1997 - 7 U 92/96
Auszug aus OLG Frankfurt, 22.12.2004 - 2 U 34/04
Sie enthält kein generelles Aufrechnungsverbot, sondern trägt nur dem berechtigten Interesse des Vermieters Rechnung, sich gegen eine überraschende Aufrechnung, das heißt gegen einen ihn unvorbereitet treffenden Ausfall der laufenden Einnahmen aus der Vermietung zu schützen (vgl. BGH WM 88, 508; OLG Hamburg, MDR 98, 243; OLG Hamm, MDR 97, 927).
- BGH, 14.03.2007 - VIII ZR 184/06
Geschäftswert für die außergerichtliche Tätigkeit eines Rechtsanwalts bei …
bb) Die auch vom Berufungsgericht vertretene Gegenmeinung stellt demgegenüber auf eine wertende Betrachtung ab (…Madert in Gerold/Schmidt/von Eicken/Madert/Müller-Rabe, RVG, 17. Aufl., VV 2300, Rdnr. 40; OLG Frankfurt/Main, AGS 2005, 390 [zu § 118 BRAGO];… vgl. auch Hartmann, Kostengesetze, 37. Aufl., § 23 RVG Rdnr. 8). - LG Karlsruhe, 14.10.2005 - 9 S 177/05
Anspruch auf Räumung und Ersatz von Anwaltskosten nach fristloser Kündigung eines …
Gleiches gilt für die Frage der Anrechnung der Geschäftsgebühr einer solchen Kündigung auf die Verfahrensgebühr des nachfolgen Räumungsprozesses (vgl. einerseits OLG Köln MDR 2004, 178, andererseits OLG Frankfurt NJW 2005, 1282 f.). - OLG Düsseldorf, 26.11.2009 - 24 U 57/09
Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit
Rn. 36 Demgegenüber vertritt die überwiegende Auffassung zur Kündigung eines Mietvertrages die Ansicht, dass Kündigung und nachfolgender Räumungsprozess identische Gegenstände beträfen (OLG Frankfurt, AGS 2005, 390 zu § 118 BRAGO; AG Köln MDR 2002, 1030, noch zu § 16 Abs. 2 GKG a.F.;… Gerold/Schmidt/Madert RVG, 18. Aufl. § 23 Rn. 17;… Riedel/Sußbauer/Fraunholz RVG 9. Aufl., § 23 Rn. 9;… vgl. auch Zöller/Herget, ZPO, 28. Aufl., § 3 Rn. 16 Stichwort "Mietstreitigkeiten/ Kündigung";… Hartmann, Kostengesetze, 37. Aufl., § 23 RVG Rn. 8).
- LG Bonn, 02.03.2006 - 6 S 279/05
Gebühren für Kündigung eines Mietverhältnisses und Räumungsklage
Die Kündigung als anspruchsbegründende Voraussetzung für die Räumungsklage und der Räumungsprozess bilden bei wertender Betrachtung eine Einheit (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 22.12.2004, 2 U 34/04 zu § 118 BRAGO; a.A. OLG Köln, Beschluss vom 09.12.2003, 22 U 85/03 zu § 118 BRAGO; Schneider, MDR 2003, 1162, 1164 zur BRAGO); eine abweichende Betrachtung liefe auf eine künstliche Aufspaltung derselben Angelegenheit hinaus. - OLG Koblenz, 17.10.2005 - 12 U 1301/04
Mietvertrag: Anspruch auf Mietzinszahlung, unmittelbarer Besitz an Mietsache …
Bedenken gegen die Wirksamkeit der Ankündigungsklausel in § 13 des Mietvertrages bestünden selbst dann nicht, wenn es sich um eine vorformulierte Klausel handeln würde (vgl. OLG Frankfurt NJW 2005, 1282, 1283). - KG, 25.07.2011 - 8 U 170/10
Berufungsverfahren: Voraussetzung für eine prozessuale Bedeutung der Befangenheit …
Es entspricht ständiger Rechtsprechung der Instanzgerichte und auch des Senats, dass eine solche Klausel in Geschäftsraummietverträgen der Inhaltskontrolle des § 307 BGB standhält (vgl. Senatsurteil vom 28.Juli 2008 - 8 U 38/08 - unveröffentlicht; Senatsurteil vom 08. Dezember 2003 - 8 U 28/03 - KG Report 2004, 236; Kammergericht 12. Zivilsenat KG Report 1999, 229 und GE 2001, 1670; OLG Rostock NZM 1999, 1006; OLG Celle NJW-RR 1998, 585; OLG Hamburg GE 1998, 243; OLG Frankfurt NZM 2005, 359; OLG Koblenz Urteil vom 08.12.2005 - 2 U 163/05 - bei JURIS;… vgl. Bub/Treier/Kraemer, Handbuch des Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Auflage, III, Rdnr. 1373;… Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht - und Leasingrechts, 10. Auflage, Rdnr. 402). - LG Zweibrücken, 13.02.2007 - 3 S 144/06
Mietrecht; Rechtsanwaltsvergütung: Gegenstandswert einer außergerichtlichen …
Dies steht der Annahme entgegen, dass es sich gebührenrechtlich um zwei verschiedene Angelegenheiten handelt (OLG Frankfurt am Main vom 22.12.2004, Az.: 2 U 34/04, zitiert nach Juris). - AG Hamburg-Altona, 26.06.2006 - 316 C 163/06
Inanspruchnahme auf Räumung von Wohnraum und Zahlung vorgerichtlicher …
Das Gericht teilt die Argumentation des OLG Frankfurt, wonach auch die Kündigung als anspruchsbegründende Voraussetzung für den Herausgabeanspruch Gegenstand des Räumungsprozesses ist und Kündigung und Räumungsklage daher bei wertender Betrachtung eine Einheit bilden, was der Annahme entgegensteht, daß es sich gebührenrechtlich um zwei verschiedene Angelegenheiten handelt (Urt. v. 22.12.2004, NZM 2005, S. 359 [OLG Nürnberg 30.03.2004 - 9 W 1014/04] ).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Judicialis
GWB § 124 Abs. 1; ; GWB § ... 124 Abs. 2; ; VOB/A § 2 Nr. 1; ; VOB/A § 9 Nr. 5; ; VOB/A § 21 Nr. 1 Abs. 2; ; VOB/A § 21 Nr. 1 Abs. 1; ; VOB/A § 21 Nr. 1 Abs. 1 S. 2; ; VOB/A § 21 Nr. 1 Abs. 2; ; VOB/A § 24 Nr. 1; ; VOB/A § 25 Nr. 1 Abs. 1 lit. b); ; VOB/A § 25 Nr. 3 Abs. 3 S. 2; ; VOB/A § 25 Nr. 3 Abs. 3 S. 3; ; ZPO § 287; ; ZPO § 287 Abs. 1 S. 2; ; ZPO § 412; ; ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1; ; HGB § 12; ; HGB § 17; ; HGB §§ 48 ff a.F.; ; HGB §§ 164 ff; ; BGB § 278
- oeffentliche-auftraege.de
Schadenersatzanspruch eines Bieters: Grundsatz
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- rechtsportal.de
Keine Bindung des Zivilgerichtes an Entscheidungen der Vergabeprüfstelle des Auftraggebers; Gültigkeit eines Vertrages über Gebäudeleittechnik nach den VOB/A
- ibr-online
Schadenersatz wegen fehlerhafter Auftragsvergabe
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Auswahlwillkür
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Voraussetzungen für einen Schadenersatzanspruch wegen fehlerhaft durchgeführter Ausschreibung eines öffentlichen Auftrages; Vorvertragliches Schuldverhältnis zwischen Auftraggeber und Bieter; Bindung des Zivilgerichts an etwaige Entscheidungen der Vergabeprüfstelle des ...
Besprechungen u.ä. (3)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Fehlerhafte Wertungsentscheidung: Schadensersatz bei entgangenem Gewinn (IBR 2005, 1103)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Softwareausschreibung: Beispielhafte Aufführung von Leitfabrikaten (IBR 2005, 109)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Überschreitung des Beurteilungsspielraums bei Vergabeentscheidungen (IBR 2005, 1086)
Verfahrensgang
- LG Halle, 31.03.2004 - 11 O 73/96
- OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
- LG Halle, 21.03.2005 - 11 O 73/96
- LG Halle, 19.06.2005 - 11 O 73/96
- OLG Naumburg, 25.07.2005 - 12 W 76/05
Papierfundstellen
- BauR 2005, 914 (Ls.)
- VergabeR 2005, 261
- ZfBR 2005, 210
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (13)
- OLG Naumburg, 12.06.2001 - 1 Verg 1/01
Auslegung des Bieterwillens im Vergabeverfahren
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Dabei kommt es nicht darauf an, ob die vom Bieter vorgenommenen Änderungen zentrale oder wichtige oder eher unwesentliche Leistungspositionen betreffen oder ob die Abweichungen letztlich irgendeinen Einfluss auf die Funktionalität des Angebots haben können, weil die Vorschrift die Vergleichbarkeit der Angebote sichern soll und damit einen zentralen Aspekt des in § 2 Nr. 1 VOB/A niedergelegten Wettbewerbsprinzips betrifft (…vgl. Prieß in: Motzke/Pietzcker/Prieß, Komm. z. VOB/A, 2001, § 21 Rn. 39, 41;… Rusam in: Heiermann/Riedl/Rusam, Handkomm. z. VOB ..., 10. Aufl. 2003, § 21 Rn. 11 m.w.N.; vgl. auch BGH, Urteil v. 08.09.1998, X ZR 85/97 - "Gerüststellung", WuW 1998, 1245; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 29.11.2000, Verg 21/00, IBR 2001, 75; OLG Naumburg, Beschlüsse v. 12.06.2001, 1 Verg 1/01, und v. 17.06.2003, 1 Verg 9/03 - "Betonpflaster").Die nach Ablauf der Angebotsfrist abgegebene Erklärung der Bieterin J. , dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bieterin aus dem Angebot herausgenommen werden, ist vergaberechtlich unerheblich, weil eine Rücknahme der Änderung der Verdingungsunterlagen eine inhaltliche Angebotsänderung darstellt und damit gegen das Nachverhandlungsverbot des § 24 Nr. 1 VOB/A verstößt (vgl. OLG Naumburg, Beschluss v. 12.06.2001, 1 Verg 1/01;… OLG Düsseldorf a.a.O., BayObLG, Beschluss v. 16.09.2002, Verg 19/02 - "Fassadenarbeiten", VergabeR 2002, 644).
- BGH, 16.10.2001 - X ZR 100/99
Ausübung des Ermessens im Rahmen der Auftragsvergabe
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Bei der weiteren Wertung sind bieterbezogene Kriterien nicht mehr von Bedeutung; insbesondere darf ein vermeintliches "Mehr an Eignung" nicht zur Bevorzugung eines Angebotes führen (vgl. BGH, Urteil v. 16.10.2001, X ZR 100/99, ZfBR 2002, 184). - BGH, 17.02.1999 - X ZR 101/97
Erteilung eines Auftrags aufgrund einer über die Ausschreibung hinausgehenden …
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Der Senat verkennt dabei nicht, dass sich die gerichtliche Kontrolle von Vergabeentscheidungen in der letzten Wertungsstufe darauf begrenzt, ob der Auftraggeber die eigenen Vorgaben - also die bekannt gemachten Zuschlagskriterien und die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen - und damit die Grenzen seines Beurteilungsspielraumes bzw. Ermessens eingehalten hat und ob die Wertungen den Eintritt willkürlicher Ergebnisse ermöglichen (vgl. BGH, Urteil v. 17.02.1999, X ZR 101/97 - "Krankenhauswäsche", ZVgR 1999, 105).
- OLG Düsseldorf, 29.11.2000 - Verg 21/00
Ausschluß von nicht der Leistungsbeschreibung entsprechenden Angeboten
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Dabei kommt es nicht darauf an, ob die vom Bieter vorgenommenen Änderungen zentrale oder wichtige oder eher unwesentliche Leistungspositionen betreffen oder ob die Abweichungen letztlich irgendeinen Einfluss auf die Funktionalität des Angebots haben können, weil die Vorschrift die Vergleichbarkeit der Angebote sichern soll und damit einen zentralen Aspekt des in § 2 Nr. 1 VOB/A niedergelegten Wettbewerbsprinzips betrifft (…vgl. Prieß in: Motzke/Pietzcker/Prieß, Komm. z. VOB/A, 2001, § 21 Rn. 39, 41;… Rusam in: Heiermann/Riedl/Rusam, Handkomm. z. VOB ..., 10. Aufl. 2003, § 21 Rn. 11 m.w.N.; vgl. auch BGH, Urteil v. 08.09.1998, X ZR 85/97 - "Gerüststellung", WuW 1998, 1245; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 29.11.2000, Verg 21/00, IBR 2001, 75; OLG Naumburg, Beschlüsse v. 12.06.2001, 1 Verg 1/01, und v. 17.06.2003, 1 Verg 9/03 - "Betonpflaster"). - OLG Naumburg, 26.02.2004 - 1 Verg 17/03
Rechtsfolgen unterschiedlicher Veröffentlichung der Anforderungen an die …
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Ungeachtet des Umstandes, dass die Mitwirkung eines externen Beraters die Grenze der bloßen Unterstützung nicht überschreiten darf und die Beklagte ohnehin verpflichtet ist, die Eigenverantwortlichkeit für die Vergabeentscheidung zu wahren (vgl. OLG Naumburg, Beschluss v. 26.02.2004, 1 Verg 17/03 - "Versicherungsberater I", IBR 2004, 218), hat sie jedenfalls im Außenverhältnis zu den Bietern des Vergabeverfahrens für ein Verschulden ihrer Beraterin nach § 278 BGB einzustehen. - BGH, 08.09.1998 - X ZR 85/97
Ausschluß eines Angebots wegen Änderung der Verdingungsunterlagen; Aufbürdung …
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Dabei kommt es nicht darauf an, ob die vom Bieter vorgenommenen Änderungen zentrale oder wichtige oder eher unwesentliche Leistungspositionen betreffen oder ob die Abweichungen letztlich irgendeinen Einfluss auf die Funktionalität des Angebots haben können, weil die Vorschrift die Vergleichbarkeit der Angebote sichern soll und damit einen zentralen Aspekt des in § 2 Nr. 1 VOB/A niedergelegten Wettbewerbsprinzips betrifft (…vgl. Prieß in: Motzke/Pietzcker/Prieß, Komm. z. VOB/A, 2001, § 21 Rn. 39, 41;… Rusam in: Heiermann/Riedl/Rusam, Handkomm. z. VOB ..., 10. Aufl. 2003, § 21 Rn. 11 m.w.N.; vgl. auch BGH, Urteil v. 08.09.1998, X ZR 85/97 - "Gerüststellung", WuW 1998, 1245; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 29.11.2000, Verg 21/00, IBR 2001, 75; OLG Naumburg, Beschlüsse v. 12.06.2001, 1 Verg 1/01, und v. 17.06.2003, 1 Verg 9/03 - "Betonpflaster"). - BGH, 03.06.2004 - X ZR 30/03
Anforderungen an die Überprüfbarkeit eines Angebots
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Nach der ständigen Rechtsprechung des X. Zivilsenates des Bundesgerichtshofs (vgl. zuletzt Urteil v. 03.06.2004, X ZR 30/03 - "Klärschlamm", WuW 2004, 988, 989 m.w.N.), der der erkennende Senat in seiner eigenen ständigen Rechtsprechung folgt (vgl. zuletzt Urteil v. 22.03.2004, 1 U 99/03 - "Doppelposition", und Urteil v. 29.04.2003, 1 U 119/02 - "Einzelfrist"), kommt bei einer fehlerhaft durchgeführten Ausschreibung eines öffentlichen Auftrages für den übergangenen erstrangigen Bieter ein Schadenersatzanspruch wegen Verschuldens des Auftragsgebers bei den Vertragsverhandlungen (c.i.c.) in Betracht. - BayObLG, 16.09.2002 - Verg 19/02
Ausschluss des Angebots im Vergabeverfahren bei Änderungen an …
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Die nach Ablauf der Angebotsfrist abgegebene Erklärung der Bieterin J. , dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bieterin aus dem Angebot herausgenommen werden, ist vergaberechtlich unerheblich, weil eine Rücknahme der Änderung der Verdingungsunterlagen eine inhaltliche Angebotsänderung darstellt und damit gegen das Nachverhandlungsverbot des § 24 Nr. 1 VOB/A verstößt (vgl. OLG Naumburg, Beschluss v. 12.06.2001, 1 Verg 1/01; OLG Düsseldorf a.a.O., BayObLG, Beschluss v. 16.09.2002, Verg 19/02 - "Fassadenarbeiten", VergabeR 2002, 644). - OLG Naumburg, 29.04.2003 - 1 U 119/02
Schadensersatzansprüche wegen schuldhafter Verletzung vorvertraglicher Pflichten …
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Nach der ständigen Rechtsprechung des X. Zivilsenates des Bundesgerichtshofs (vgl. zuletzt Urteil v. 03.06.2004, X ZR 30/03 - "Klärschlamm", WuW 2004, 988, 989 m.w.N.), der der erkennende Senat in seiner eigenen ständigen Rechtsprechung folgt (vgl. zuletzt Urteil v. 22.03.2004, 1 U 99/03 - "Doppelposition", und Urteil v. 29.04.2003, 1 U 119/02 - "Einzelfrist"), kommt bei einer fehlerhaft durchgeführten Ausschreibung eines öffentlichen Auftrages für den übergangenen erstrangigen Bieter ein Schadenersatzanspruch wegen Verschuldens des Auftragsgebers bei den Vertragsverhandlungen (c.i.c.) in Betracht. - OLG Naumburg, 17.06.2003 - 1 Verg 9/03
Beiladung eines Bieters im Beschwerdeverfahren
Auszug aus OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
Dabei kommt es nicht darauf an, ob die vom Bieter vorgenommenen Änderungen zentrale oder wichtige oder eher unwesentliche Leistungspositionen betreffen oder ob die Abweichungen letztlich irgendeinen Einfluss auf die Funktionalität des Angebots haben können, weil die Vorschrift die Vergleichbarkeit der Angebote sichern soll und damit einen zentralen Aspekt des in § 2 Nr. 1 VOB/A niedergelegten Wettbewerbsprinzips betrifft (…vgl. Prieß in: Motzke/Pietzcker/Prieß, Komm. z. VOB/A, 2001, § 21 Rn. 39, 41;… Rusam in: Heiermann/Riedl/Rusam, Handkomm. z. VOB ..., 10. Aufl. 2003, § 21 Rn. 11 m.w.N.; vgl. auch BGH, Urteil v. 08.09.1998, X ZR 85/97 - "Gerüststellung", WuW 1998, 1245; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 29.11.2000, Verg 21/00, IBR 2001, 75; OLG Naumburg, Beschlüsse v. 12.06.2001, 1 Verg 1/01, und v. 17.06.2003, 1 Verg 9/03 - "Betonpflaster"). - OLG Naumburg, 02.04.2001 - 1 Verg 4/01
Auftrag "Einrichtung von Voice over IP an den Standorten ... der Hochschule A."
- OLG Naumburg, 18.06.1999 - 1 U 42/99
Anspruch auf Schadenersatz nach den Grundsätzen des Verschuldens bei …
- OLG Naumburg, 31.08.1998 - 11 U 72/98
Schadensersatz aus c.i.c. bei Verletzung von Verfahrensvorschrift?
- OLG Naumburg, 13.10.2008 - 1 Verg 10/08
Antragsrecht der Beigeladenen nach § 118 Abs. 1 GWB analog - Keine Anwendbarkeit …
Die allgemeinen zivil- und handelsrechtlichen Vorschriften, die mangels ausdrücklicher Regelungen im Vergaberecht subsidiär anzuwenden sind, sehen eine Pflicht zur Vorlage einer Vollmachtsurkunde bei einem Handeln in Vertretung nicht vor, sondern lediglich die Pflicht, dass der Wille, in fremdem Namen aufzutreten, deutlich zu Tage tritt, und dass das Handeln im Rahmen einer dem Vertreter bereits eingeräumten Vertretungsmacht erfolgt (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 26. Oktober 2004, 1 U 30/04 - VergabeR 2005, 261, vgl. aber auch für strengere Vorgaben der Verdingungsunterlagen OLG Naumburg, Urteil vom 18. Juni 1999, 1 U 42/99 - veröffentlicht in juris). - VK Saarland, 01.03.2005 - 1 VK 01/05
Angebot mit VOB-abweichenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Es kommt auch nicht darauf an, ob die vom Bieter vorgenommenen Änderungen zentrale oder wichtige oder eher unwesentliche Leistungspositionen betreffen oder ob die Abweichungen letztlich irgendeinen Einfluss auf die Funktionalität des Angebotes haben können (OLG Naumburg, Urteil vom 26.10.04, IBR 2005, 109).Nur durch den Ausschluss eines solchen Angebots kann die für den Wettbewerb wichtige Vergleichbarkeit der Angebote aller Bieter sichergestellt werden (VÜA Bayern, Beschluss vom 12.05.1999 Aktenzeichen VÜA 13/98, IBR 1999, 400, so auch VÜA Bayern, IBR 19, 298; OLG Naumburg, Urteil vom 26.10.04 - IBR 2005, 109).
- VK Bund, 27.01.2005 - VK 1-225/04
Telekommunikationsausrüstung
Änderungen der Leistungsbeschreibung als Teil der Verdingungsunterlagen stellen Verstöße gegen § 21 Nr. 1 Abs. 3 VOL/A dar; dementsprechend sind Angebote, denen abgeänderte Leistungsbeschreibungen zugrunde liegen, zwingend auszuschließen (vgl. für die inhaltsgleiche Regelung in § 25 Nr. 1 Abs. 1 lit. b) i.V.m. § 21 Nr. 1 Abs. 2 VOB/A: Bundesgerichtshof, Urteil vom 8. September 1998, X ZR 85/97; OLG Naumburg, Beschluss vom 26. Oktober 2004, 1 U 30/04).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 05.11.2004 - 1 U 47/04 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- ibr-online
Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie kann auch konkludent erfolgen!
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
BGB § 443; ZPO § 264 § 533
Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit einer Sache; Zulässigkeit der Änderung der Anträge des erstinstanzlich obsiegenden Klägers in der Berufungsinstanz
Verfahrensgang
- LG Hamburg, 13.02.2004 - 332 O 553/02
- OLG Hamburg, 05.11.2004 - 1 U 47/04
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (1)
- BGH, 19.03.2004 - V ZR 104/03
Bindung des Berufungsgerichts an die erstinstanzlich getroffenen Feststellungen; …
Auszug aus OLG Hamburg, 05.11.2004 - 1 U 47/04
Auch unterliegen die nach § 264 Nr. 2 und 3 ZPO privilegierten Änderungen des Klagantrages nicht den für die Klageänderung im Berufungsverfahren in § 533 ZPO aufgestellten besonderen Erfordernissen (vgl. BGH vom 19.03.2004 - V ZR 104/03, BGH Report 2004, 1110 mit Anmerkung Kramer).
- OLG München, 23.12.2015 - 15 U 2063/14
Steuerberaterhaftung bei unzureichender Beratung eines italienischen …
Rn. 145 Die Auslegung als Anschlussberufung ist vorliegend nach dem Grundsatz der wirkungsfreundlichen Auslegung geboten, denn der Kläger kann nur im Weg der Anschlussberufung erreichen, dass sein behaupteter Anspruch nicht in der erstinstanzlich zuerkannten Gestalt der Freistellung, sondern wie jetzt begehrt - darüber hinausgehend - als Zahlungsanspruch rechtskräftig wird (vgl. OLG Hamburg, Urt. v. 05.11.2004, Az. 1 U 47/04, OLGR 2005, 226;… BGH, Urt. v. 24.11.1977, Az. VII ZR 160/76, MDR 1978, 398, Rn. 16 bei Juris;… Heßler in Zöller, ZPO, 31. Aufl., § 524 Rn. 2). - OLG Hamm, 13.03.2020 - 7 U 82/19
Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Kfz mit Motor EA 189
Da es sich gem. § 264 Nr. 2 ZPO um keinen Fall der Klageänderung i.S.d. § 263 ZPO handelt, unterliegt die im Berufungsrechtszug vorgenommene Klageerweiterung auch nicht den Beschränkungen des § 533 Nr. 1 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 19.03.2004, V ZR 104/03 - juris; OLG Saarbrücken, Urteil vom 22.06.2005, 1 U 567/04, MDR 2006, 227; OLG Hamburg, Urteil vom 05.11.2004, 1 U 47/04, OLGR 2005, 226). - KG, 25.06.2024 - 21 U 98/23
Vertragsstrafe wegen verzögerter Fertigstellung eines Bauvorhabens
Stellt der erstinstanzlich obsiegende Kläger seinen Feststellungsantrag im Berufungsrechtszug teilweise auf Zahlung um, so ist darin eine Anschlussberufung zu sehen, die nicht den für die Klageänderung im Berufungsverfahren in § 533 ZPO aufgestellten besonderen Erfordernissen unterliegt (Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 05.11.2004 - 1 U 47/2004 - Rn. 60, zitiert nach juris).
- OLG Hamm, 28.08.2018 - 24 U 127/16
Unfall während der Fahrt eines Museumszuges
Vielmehr ist eine stillschweigende Anschlussberufung bereits dadurch möglich, dass der Berufungsbeklagte seinerseits einen Antrag auf Abänderung des angefochtenen Urteils stellt, etwa wie im Streitfall durch einen Übergang vom Feststellungsantrag zum Zahlungsantrag, und dadurch klar und eindeutig der Wille zum Ausdruck kommt, eine Änderung des vorinstanzlichen Urteils zugunsten des Rechtsmittelbeklagten zu erreichen (vgl. OLGR Hamburg 2005, 226, 227;… Zöller/Heßler, a. a. O., Rn 6). - OLG Düsseldorf, 28.01.2010 - 2 U 89/06
Ansprüche auf Unterlassung und Rechnungslegung wegen Verletzung eines …
Infolgedessen liegt eine Klageerweiterung im Sinne des § 264 Nr. 2 ZPO vor, die im Berufungsverfahren nicht an die in § 533 ZPO normierten Zulässigkeitsvoraussetzungen der Sachdienlichkeit oder Einwilligung gebunden ist (vgl. OLG Saarbrücken, MDR 2006, 227; OLG Hamburg, OLGR 2005, 226;… Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl., § 533 Rdnr. 3). - OLG Frankfurt, 24.04.2015 - 13 U 193/12
Baurecht: Schadenersatz für Feuchtigkeitsschäden im Keller einer Doppelhaushälfte
Dieses Rechtsschutzziel des Klägers - Übergang vom Feststellungsantrag in einen Leistungsantrag - ist nur im Rahmen einer Anschlussberufung zu erreichen (vgl. OLG Hamburg, Urt. v. 05.11.2004, 1 U 47/04, juris Rn. 60;… OLG Hamm, Urt. v. 19.09.2003, 19 U 56/02 juris Rn. 29;… Zöller/Heßler, ZPO, 30. A. 2014, § 524 Rn. 33).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Köln, 17.12.2004 - 16 Wx 228/04 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- rechtsportal.de
BGB § 426
Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen den WEG -Verwalter wegen Pflichtverletzungen - Wolters Kluwer
Streit über Pflichten bei der Verwaltung gemeinschaftlichen Eigentums; Obliegenheitsverletzung durch nicht rechtzeitige Meldung eines Wasserschadens in einer Eigentumsanlage an die Elementarversicherung; Verwaltungszuständigkeit der Eigentümergemeinschaft für die ...
- ibr-online
Regress gegen Verwalter: Wer ist anspruchsberechtigt?
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Köln - 204 II 63/97
- LG Köln, 07.10.2004 - 29 T 74/03
- OLG Köln, 17.12.2004 - 16 Wx 228/04
Papierfundstellen
- NZM 2005, 307 (Ls.)
- ZMR 2005, 66
- ZMR 2006, 66
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 02.10.1991 - V ZB 9/91
Beteiligteneigenschaft der Wohnungseigentümer bei Geltendmachung von …
Auszug aus OLG Köln, 17.12.2004 - 16 Wx 228/04
Nur dann, wenn die Sorgfaltspflichtverletzung des Verwalters einen Schaden einzig und allein bei einem einzelnen Wohnungseigentümer verursacht, können Schadensersatzansprüche von dem betroffenen Wohnungseigentümer allein gerichtlich verfolgt werden (vgl. BGH NJW 1992, 182 f; KG NZM 2000, 677 f). - KG, 19.04.2000 - 24 W 1184/00
Anspruch eines Wohnungseigentümers gegen den Verwalter auf Wiederherstellung …
Auszug aus OLG Köln, 17.12.2004 - 16 Wx 228/04
Nur dann, wenn die Sorgfaltspflichtverletzung des Verwalters einen Schaden einzig und allein bei einem einzelnen Wohnungseigentümer verursacht, können Schadensersatzansprüche von dem betroffenen Wohnungseigentümer allein gerichtlich verfolgt werden (vgl. BGH NJW 1992, 182 f; KG NZM 2000, 677 f).
- LG Köln, 21.03.2019 - 29 S 53/18 Rn. 55 Den Beklagten ist zwar darin zu folgen, dass die Ansprüche aus der Verletzung des Verwaltervertrags, soweit Gemeinschaftseigentum betroffen ist, nur der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer zustehen (vgl. Jennißen-Heinemann, WEG, § 27 Rn.169; Spielbauer/Then-Spielbauer, WEG, § 26 Rn.45) und die Geltendmachung des Anspruchs einen entsprechenden Beschluss der Eigentümerversammlung voraussetzt (vgl. OLG Köln ZMR 2006, 66).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".