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Rechtsprechung
   BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,7343
BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23 (https://dejure.org/2025,7343)
BGH, Entscheidung vom 26.03.2025 - VIII ZR 152/23 (https://dejure.org/2025,7343)
BGH, Entscheidung vom 26. März 2025 - VIII ZR 152/23 (https://dejure.org/2025,7343)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wohnraummiete in Berlin: Kollusives Zusammenwirken zwischen Mietinteressent und dem Geschäftsführer der vermietenden GmbH wegen Vereinbarung einer extrem niedrigen Miete bei Kenntnis des Mietinteressenten und Lebensgefährten der späteren Mieterin von einem Missbrauch der ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 138 Abs 1 BGB, § 141 BGB, § 166 BGB, § 241 Abs 1 BGB, § 242 BGB
    Wohnraummiete in Berlin: Kollusives Zusammenwirken zwischen Mietinteressent und dem Geschäftsführer der vermietenden GmbH wegen Vereinbarung einer extrem niedrigen Miete bei Kenntnis des Mietinteressenten und Lebensgefährten der späteren Mieterin von einem Missbrauch der ...

  • IWW

    § 546 Abs. 1, § ... 985 BGB, § 987 Abs. 1, § 990 Abs. 1 BGB, § 138 Abs. 1, 2 BGB, § 138 BGB, § 242 BGB, § 166 BGB, § 138 Abs. 1 BGB, § 141 BGB, 2, § 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2 BGB, § 35 Abs. 1 GmbHG, § 37 Abs. 1, 2 GmbHG, § 37 Abs. 2 Satz 1 GmbHG, §§ 164 ff. BGB, § 166 Abs. 1 BGB, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 144 BGB

  • Betriebs-Berater

    Kollusives Zusammenwirken zwischen Vertreter des Vermieters (hier: Geschäftsführer einer GmbH) und Mieter

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kollusives Zusammenwirken zwischen Mieter und Vermieter-Vertreter zum Nachteil des Vermieters

Kurzfassungen/Presse (5)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Kollusives Zusammenwirken bei Mietverträgen: Günstig Mieten nicht gleich illegal

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Geschäftsführer der Vermieterin - und sein kollusive Zusammenwirken mit dem Mieter

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Abschluss eines Wohnraummietvertrags zum Nachteil des Vermieters

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Frage eines kollusiven Zusammenwirkens zwischen Mieter und Geschäftsführer der vermietenden GmbH

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Zum kollusiven Zusammenwirken im Sinne von § 138 Abs. 1 ... BGB zwischen dem Vertreter des Vermieters (hier: dem Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und dem Mieter bei Abschluss eines Wohnraummietvertrags zum Nachteil des Vermieters sowie zur unzulässigen Rechtsausübung (§ 242 BGB) durch den Mieter bei von ihm erkanntem oder sich ihm aufdrängenden Missbrauch der Vertretungsmacht (im Anschluss an BGH, Urteile vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1; vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17 f.; vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9).
    Kollusives Zusammenwirken

Besprechungen u.ä.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2025, 776
  • ZIP 2025, 1098
  • NZM 2025, 345
  • NZG 2025, 1003
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (37)

  • BGH, 09.01.2024 - II ZR 220/22

    Publizität des Handelsregisters: Berufung eines Dritten auf die fehlende …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Rn. 19 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26 unter II; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 27. Februar 2008 - IV ZR 270/06, NJW-RR 2008, 977 Rn. 10 f.;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22 mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20 mwN;… siehe auch BGH, Urteile vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9; vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35 mwN).

    Rn. 20 Auch wenn ein Fall der Kollusion nicht vorliegt, muss der Vertretene ein von seinem Vertreter abgeschlossenes Rechtsgeschäft dann nicht gegen sich gelten lassen, wenn der andere Vertragsteil den Missbrauch der Vertretungsmacht erkannt hat oder er diesen zwar nicht erkannt hat, aber nach den Umständen hätte erkennen müssen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 31. Januar 1991 - VII ZR 291/88, BGHZ 113, 315, 320;… vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, aaO;… vom 8. März 2012 - IX ZR 51/11, NJW 2012, 2099 Rn. 11;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, aaO Rn. 18 mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, aaO; vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

    Das Risiko einer missbräuchlichen Verwendung der Vertretungsmacht hat grundsätzlich der Vertretene zu tragen (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35; jeweils mwN).

    In einem solchen Fall kann er aus dem formal durch die Vertretungsmacht des Geschäftsführers gedeckten Geschäft keine vertraglichen Rechte oder Einwendungen herleiten (…vgl. BGH, Urteile vom 18. Oktober 2017 - I ZR 6/16, aaO, Rn. 22;… vom 8. Januar 2019 - II ZR 364/18, BGHZ 220, 354 Rn. 40;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9; vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO; jeweils mwN).

    Rn. 39 (a) Da grundsätzlich der Vertretene das Risiko eines Vollmachtsmissbrauchs zu tragen hat, setzt der Einwand einer unzulässigen Rechtsausübung gegenüber dem Geschäftsgegner eine auf massiven Verdachtsmomenten beruhende objektive Evidenz des Missbrauchs der Vertretungsmacht voraus (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 21;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 18;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; jeweils mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9; vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35).

    Diese objektive Evidenz ist insbesondere dann gegeben, wenn sich nach den gegebenen Umständen die Notwendigkeit einer Rückfrage des Geschäftsgegners bei dem Vertretenen geradezu aufdrängt (…BGH, Urteile vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, aaO mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, aaO; vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

  • BGH, 09.05.2014 - V ZR 305/12

    Schadensersatzanspruch eines Großhändlers für Presseerzeugnisse wegen der …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Zum kollusiven Zusammenwirken im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB zwischen dem Vertreter des Vermieters (hier: dem Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und dem Mieter bei Abschluss eines Wohnraummietvertrags zum Nachteil des Vermieters sowie zur unzulässigen Rechtsausübung (§ 242 BGB) durch den Mieter bei von ihm erkanntem oder sich ihm aufdrängenden Missbrauch der Vertretungsmacht (im Anschluss an BGH, Urteile vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1; vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17 f.;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9).

    Rn. 19 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26 unter II; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 27. Februar 2008 - IV ZR 270/06, NJW-RR 2008, 977 Rn. 10 f.; vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22 mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20 mwN;… siehe auch BGH, Urteile vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35 mwN).

    Rn. 20 Auch wenn ein Fall der Kollusion nicht vorliegt, muss der Vertretene ein von seinem Vertreter abgeschlossenes Rechtsgeschäft dann nicht gegen sich gelten lassen, wenn der andere Vertragsteil den Missbrauch der Vertretungsmacht erkannt hat oder er diesen zwar nicht erkannt hat, aber nach den Umständen hätte erkennen müssen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 31. Januar 1991 - VII ZR 291/88, BGHZ 113, 315, 320;… vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, aaO;… vom 8. März 2012 - IX ZR 51/11, NJW 2012, 2099 Rn. 11; vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, aaO Rn. 18 mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, aaO;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

    In einem solchen Fall ist der andere Vertragsteil wegen einer nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) unzulässigen Rechtsausübung gehindert, sich auf die Wirksamkeit des Rechtsgeschäfts zu berufen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, aaO).

    Rn. 39 (a) Da grundsätzlich der Vertretene das Risiko eines Vollmachtsmissbrauchs zu tragen hat, setzt der Einwand einer unzulässigen Rechtsausübung gegenüber dem Geschäftsgegner eine auf massiven Verdachtsmomenten beruhende objektive Evidenz des Missbrauchs der Vertretungsmacht voraus (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 21; vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 18;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; jeweils mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35).

  • BGH, 29.10.2020 - IX ZR 212/19

    Bereicherungsanspruch des Zuwendenden bei einem Darlehen

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Zum kollusiven Zusammenwirken im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB zwischen dem Vertreter des Vermieters (hier: dem Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und dem Mieter bei Abschluss eines Wohnraummietvertrags zum Nachteil des Vermieters sowie zur unzulässigen Rechtsausübung (§ 242 BGB) durch den Mieter bei von ihm erkanntem oder sich ihm aufdrängenden Missbrauch der Vertretungsmacht (im Anschluss an BGH, Urteile vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17 f.; vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9).

    Rn. 19 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26 unter II; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 27. Februar 2008 - IV ZR 270/06, NJW-RR 2008, 977 Rn. 10 f.;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22 mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20 mwN; siehe auch BGH, Urteile vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35 mwN).

    Rn. 20 Auch wenn ein Fall der Kollusion nicht vorliegt, muss der Vertretene ein von seinem Vertreter abgeschlossenes Rechtsgeschäft dann nicht gegen sich gelten lassen, wenn der andere Vertragsteil den Missbrauch der Vertretungsmacht erkannt hat oder er diesen zwar nicht erkannt hat, aber nach den Umständen hätte erkennen müssen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 31. Januar 1991 - VII ZR 291/88, BGHZ 113, 315, 320;… vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, aaO;… vom 8. März 2012 - IX ZR 51/11, NJW 2012, 2099 Rn. 11;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, aaO Rn. 18 mwN; vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, aaO;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

    In einem solchen Fall kann er aus dem formal durch die Vertretungsmacht des Geschäftsführers gedeckten Geschäft keine vertraglichen Rechte oder Einwendungen herleiten (…vgl. BGH, Urteile vom 18. Oktober 2017 - I ZR 6/16, aaO, Rn. 22;… vom 8. Januar 2019 - II ZR 364/18, BGHZ 220, 354 Rn. 40; vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO; jeweils mwN).

    Rn. 39 (a) Da grundsätzlich der Vertretene das Risiko eines Vollmachtsmissbrauchs zu tragen hat, setzt der Einwand einer unzulässigen Rechtsausübung gegenüber dem Geschäftsgegner eine auf massiven Verdachtsmomenten beruhende objektive Evidenz des Missbrauchs der Vertretungsmacht voraus (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 21;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 18;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; jeweils mwN; vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35).

  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 74/14

    Kreditfinanzierter Erwerb eines Appartements: Missbrauch der Vertretungsmacht …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Rn. 19 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26 unter II; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 27. Februar 2008 - IV ZR 270/06, NJW-RR 2008, 977 Rn. 10 f.;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17; vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22 mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20 mwN;… siehe auch BGH, Urteile vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35 mwN).

    Rn. 39 (a) Da grundsätzlich der Vertretene das Risiko eines Vollmachtsmissbrauchs zu tragen hat, setzt der Einwand einer unzulässigen Rechtsausübung gegenüber dem Geschäftsgegner eine auf massiven Verdachtsmomenten beruhende objektive Evidenz des Missbrauchs der Vertretungsmacht voraus (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 21;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 18; vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; jeweils mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35).

    Diese objektive Evidenz ist insbesondere dann gegeben, wenn sich nach den gegebenen Umständen die Notwendigkeit einer Rückfrage des Geschäftsgegners bei dem Vertretenen geradezu aufdrängt (BGH, Urteile vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, aaO mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, aaO;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

    Zwar kann das Revisionsgericht die Beurteilung des Vorliegens einer objektiven Evidenz des Missbrauchs selbst vornehmen, wenn die Feststellungen des Berufungsgerichts ein abgeschlossenes Tatsachenbild ergeben (vgl. BGH, Urteile vom 29. Juni 1999 - XI ZR 277/98, NJW 1999, 2883 unter I 2 b mwN; vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 23, und XI ZR 483/14, WM 2016, 1437 Rn. 25).

  • BGH, 11.05.2017 - IX ZR 238/15

    Rechtsanwaltsvertrag: Auskehrung einer für den Mandanten eingezogenen Forderung …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Rn. 19 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26 unter II; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 27. Februar 2008 - IV ZR 270/06, NJW-RR 2008, 977 Rn. 10 f.;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22 mwN; vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20 mwN;… siehe auch BGH, Urteile vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35 mwN).

    Das Risiko einer missbräuchlichen Verwendung der Vertretungsmacht hat grundsätzlich der Vertretene zu tragen (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 22; vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35; jeweils mwN).

    Rn. 39 (a) Da grundsätzlich der Vertretene das Risiko eines Vollmachtsmissbrauchs zu tragen hat, setzt der Einwand einer unzulässigen Rechtsausübung gegenüber dem Geschäftsgegner eine auf massiven Verdachtsmomenten beruhende objektive Evidenz des Missbrauchs der Vertretungsmacht voraus (…vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 21;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 18;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22; vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; jeweils mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35).

    Diese objektive Evidenz ist insbesondere dann gegeben, wenn sich nach den gegebenen Umständen die Notwendigkeit einer Rückfrage des Geschäftsgegners bei dem Vertretenen geradezu aufdrängt (…BGH, Urteile vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, aaO mwN; vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, aaO;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

  • BGH, 13.12.2012 - III ZR 298/11

    Verjährungsbeginn für Schadensersatzansprüche gegen den Kapitalanlageberater: …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Rn. 34 (aa) Zwar muss sich eine Person das Wissen eines Dritten entsprechend § 166 Abs. 1 BGB und mit Rücksicht auf Treu und Glauben (§ 242 BGB) dann als eigenes Wissen zurechnen lassen, wenn sie den Dritten mit der Erledigung bestimmter Angelegenheiten in eigener Verantwortung betraut hat; in diesen Fällen ist der Dritte als ihr "Wissensvertreter" zu behandeln (st. Rspr.;… vgl. nur BGH, Urteile vom 30. März 2011 - VIII ZR 94/10, NJW 2011, 2874 Rn. 26; vom 13. Dezember 2012 - III ZR 298/11, NJW 2013, 448 Rn. 19;… vom 26. September 2023 - XI ZR 98/22, NJW 2023, 3790 Rn. 22; jeweils mwN).

    Die hierauf gegründete Zurechnung umfasst nicht nur das positive Wissen des Wissensvertreters, sondern auch seine leichtfertige oder grob fahrlässige Unkenntnis (vgl. BGH, Urteile vom 13. Dezember 2012 - III ZR 298/11, aaO;… vom 26. Mai 2020 - VI ZR 186/17, NJW 2020, 2534 Rn. 15; jeweils mwN).

    Denn die vorgenannten Grundsätze erfahren keine Ausnahme, wenn und soweit es um die Wissenszurechnung eines Ehegatten (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 - III ZR 298/11, NJW 2013, 448 Rn. 20) oder - wie hier - nichtehelichen Lebensgefährten geht (…vgl. MünchKommBGB/Schubert, 10. Aufl., § 166 Rn. 130 mwN).

    Die hiernach erforderliche willentliche und bewusste Einschaltung des Dritten als Wissensvertreter darf nicht schlicht vermutet, sondern muss vom Tatrichter auf der Grundlage hinreichend tragfähiger Anhaltspunkte festgestellt werden (vgl. BGH, Urteile vom 13. Dezember 2012 - III ZR 298/11, aaO Rn. 23;… vom 25. Mai 2023 - IX ZR 116/21, aaO).

  • BGH, 05.11.2003 - VIII ZR 218/01

    Kollusives Zusammenwirken verwandter Geschäftsführer zweier Gesellschaften; …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Zum kollusiven Zusammenwirken im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB zwischen dem Vertreter des Vermieters (hier: dem Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und dem Mieter bei Abschluss eines Wohnraummietvertrags zum Nachteil des Vermieters sowie zur unzulässigen Rechtsausübung (§ 242 BGB) durch den Mieter bei von ihm erkanntem oder sich ihm aufdrängenden Missbrauch der Vertretungsmacht (im Anschluss an BGH, Urteile vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17 f.;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9).

    Rn. 19 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. nur BGH, Urteile vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, NJW 1989, 26 unter II; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, NJW-RR 2004, 247 unter II 1;… vom 27. Februar 2008 - IV ZR 270/06, NJW-RR 2008, 977 Rn. 10 f.;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 17;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22 mwN;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20 mwN;… siehe auch BGH, Urteile vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35 mwN).

    Rn. 20 Auch wenn ein Fall der Kollusion nicht vorliegt, muss der Vertretene ein von seinem Vertreter abgeschlossenes Rechtsgeschäft dann nicht gegen sich gelten lassen, wenn der andere Vertragsteil den Missbrauch der Vertretungsmacht erkannt hat oder er diesen zwar nicht erkannt hat, aber nach den Umständen hätte erkennen müssen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 31. Januar 1991 - VII ZR 291/88, BGHZ 113, 315, 320; vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, aaO;… vom 8. März 2012 - IX ZR 51/11, NJW 2012, 2099 Rn. 11;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, aaO Rn. 18 mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, aaO;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, aaO).

  • BGH, 25.05.2023 - IX ZR 116/21

    Factoring: Zurechnung der Kenntnis des Verkäufers von Zahlungsunfähigkeit

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Rn. 36 Sollte der Beklagte zu 2 hingegen ohne Vertretungsmacht oder ohne Auftrag der Beklagten zu 1 gehandelt haben, bedürfte es für eine Wissenszurechnung des Bestehens konkreter Anhaltspunkte dafür, dass sein Tätigwerden der Beklagten zu 1 bekannt war und von ihr wenigstens gebilligt wurde (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 25. Mai 2023 - IX ZR 116/21, NZI 2023, 827 Rn. 20 mwN).

    Die hiernach erforderliche willentliche und bewusste Einschaltung des Dritten als Wissensvertreter darf nicht schlicht vermutet, sondern muss vom Tatrichter auf der Grundlage hinreichend tragfähiger Anhaltspunkte festgestellt werden (…vgl. BGH, Urteile vom 13. Dezember 2012 - III ZR 298/11, aaO Rn. 23; vom 25. Mai 2023 - IX ZR 116/21, aaO).

  • BGH, 11.02.2003 - XI ZR 130/02

    Bestätigung eines unverbindlichen Börsentermingeschäfts

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Rn. 45 Die tatrichterliche Würdigung von den Parteien abgegebener Erklärungen als Bestätigung ist in der Revisionsinstanz nur beschränkt daraufhin überprüfbar, ob dabei gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind oder ob sie auf Verfahrensfehlern beruht (vgl. BGH, Urteile vom 21. April 1998 - XI ZR 273/97, NJW 1998, 2528 unter II 3; vom 11. Februar 2003 - XI ZR 130/02, WM 2003, 676 unter II 3 a;… vom 4. Dezember 2012 - V ZR 142/14, NZM 2016, 582 Rn. 9 f.).

    Denn aus einem schlüssigen Verhalten ist ein Bestätigungswille nur zu entnehmen, wenn jeder Beteiligte das Verhalten eindeutig als Bestätigung auffassen muss, mithin jede andere den Umständen nach einigermaßen verständliche Deutung ausscheidet; sobald das Verhalten auch auf anderen Gründen beruhen kann, ist grundsätzlich eine Bestätigung nicht anzunehmen (vgl. BGH, Urteile vom 28. April 1971 - VIII ZR 258/69, NJW 1971, 1795 unter II 3 e cc; vom 2. Februar 1990 - V ZR 266/88, BGHZ 110, 220, 223;… vom 11. August 2010 - XII ZR 192/08, NJW 2010, 3362 Rn. 37;… vom 16. Dezember 2021 - VII ZR 398/21, NJW 2022, 1674 Rn. 17 [jeweils zu § 144 BGB]; siehe auch BGH, Urteil vom 11. Februar 2003 - XI ZR 130/02, aaO unter II 3 b dd aE).

  • BGH, 01.02.2012 - VIII ZR 307/10

    Vertragsübernahme: Pflicht des Übernehmers zur Übernahme der Verbindlichkeiten …

    Auszug aus BGH, 26.03.2025 - VIII ZR 152/23
    Das Risiko einer missbräuchlichen Verwendung der Vertretungsmacht hat grundsätzlich der Vertretene zu tragen (vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35; jeweils mwN).

    Rn. 39 (a) Da grundsätzlich der Vertretene das Risiko eines Vollmachtsmissbrauchs zu tragen hat, setzt der Einwand einer unzulässigen Rechtsausübung gegenüber dem Geschäftsgegner eine auf massiven Verdachtsmomenten beruhende objektive Evidenz des Missbrauchs der Vertretungsmacht voraus (vgl. BGH, Urteile vom 1. Februar 2012 - VIII ZR 307/10, NJW 2012, 1718 Rn. 21;… vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 18;… vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, BKR 2016, 383 Rn. 22;… vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, NJW 2017, 3373 Rn. 20; jeweils mwN;… vom 29. Oktober 2020 - IX ZR 212/19, NZI 2021, 197 Rn. 9;… vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, NZG 2024, 452 Rn. 35).

  • BGH, 18.10.2017 - I ZR 6/16

    Unwirksamkeit eines von einem einzelvertretungsberechtigten GmbH-Geschäftsführer …

  • BGH, 05.12.1983 - II ZR 56/82

    Weiterleitung von Geldbeträgen - Steuerberater - Gesellschafterversammlung - …

  • BGH, 04.02.2015 - VIII ZR 154/14

    Kein Rechtsmissbrauch des Vermieters bei Kündigung wegen eines bei Abschluss des …

  • BGH, 04.12.2015 - V ZR 142/14

    Anfechtbarkeit eines Wohnungseigentumskaufvertrages: Auswirkungen einer …

  • BGH, 11.08.2010 - XII ZR 192/08

    Arglistanfechtung des Gewerberaummietvertrages: Pflicht des Mieters zur …

  • BGH, 16.07.2021 - V ZR 119/20

    Sachmängelhaftung beim Grundstückskauf: Unzutreffende öffentliche Äußerung über …

  • BGH, 16.12.2021 - VII ZR 389/21

    Schadensersatzansprüche gegen die AUDI AG im Zusammenhang mit einem "verbrieften …

  • BGH, 09.06.2020 - VIII ZR 315/19

    Nichtzulassungsbeschwerde nach Klageabweisung für ein Nacherfüllungsverlangen …

  • BGH, 29.06.1999 - XI ZR 277/98

    Offensichtlichkeit des Mißbrauchs einer umfassenden Kontovollmacht

  • BGH, 08.11.1991 - V ZR 260/90

    Grobes Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung; Zurechnung des Wissens …

  • BGH, 28.04.1971 - VIII ZR 258/69

    Umfang der Offenbarungspflichten des Verkäufers beim Verkauf eines Pkw; …

  • BGH, 10.05.1995 - VIII ZR 264/94

    Behandlung eines mangels ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung schwebend unwirksamen …

  • BGH, 06.12.2022 - II ZR 187/21

    GmbH: Schadensersatzverlangen des geschädigten Gesellschafters bei …

  • BGH, 14.06.2016 - XI ZR 483/14

    Abwicklung eines Grundstückserwerbs durch beauftragten und bevollmächtigten …

  • BGH, 02.02.1990 - V ZR 266/88

    Bestätigung eines Rechtsgeschäfts

  • BGH, 28.11.2008 - BLw 4/08

    Voraussetzungen für das Wirksamwerden einer fehlgeschlagenen Umstrukturierung …

  • BGH, 21.04.1998 - XI ZR 273/97

    Bestätigung eines zunächst unverbindlichen Börsentermingeschäfts

  • BGH, 08.01.2019 - II ZR 364/18

    GmbH: Analoge Anwendung des Rechts der Aktiengesellschaft bei Übertragung des …

  • BGH, 05.12.2018 - VIII ZR 17/18

    Wohnraummiete: Gebrauchsgewährungs- und Erhaltungspflicht des Vermieters …

  • BGH, 26.05.2020 - VI ZR 186/17

    Lauf der regelmäßigen Verjährungsfrist mangels grob fahrlässiger Unkenntnis von …

  • BGH, 15.05.2024 - VIII ZR 226/22

    Widerrufsrecht eines in Deutschland wohnhaften Verbrauchers bei Abschluss von …

  • BGH, 26.09.2023 - XI ZR 98/22

    Anspruch eines Kreditinstituts auf Rückzahlung einer Darlehensvaluta nach …

  • BGH, 17.05.1988 - VI ZR 233/87

    Sittenwidrigkeit eines unter Mißbrauchs der Vertretungsmacht zustandegekommenen …

  • BGH, 31.01.1991 - VII ZR 291/88

    Mißbrauch der Vertretungsmacht bei der Vergabe von Zusatzaufträgen im Rahmen …

  • BGH, 30.03.2011 - VIII ZR 94/10

    Zur Zurechenbarkeit von Refinanzierungsvereinbarungen des Leasingnehmers mit …

  • BGH, 27.02.2008 - IV ZR 270/06

    Anforderungen an die Feststellung des Missbrauchs der Vertretungsmacht eines …

  • BGH, 08.03.2012 - IX ZR 51/11

    Missverhältnis von Leistungen bei Immobilienpräsentation: Monatliche …

  • BGH, 08.10.2025 - VIII ZR 18/24

    Veräußerung von vermieteten Wohnräumen an eine Personenhandelsgesellschaft; …

    Die von den Klägern vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde ist gegenstandslos, weil das Berufungsgericht die Revision unbeschränkt zugelassen hat (…vgl. Senatsurteile vom 15. Mai 2024 - VIII ZR 226/22, NJW 2024, 2680 Rn. 19; vom 26. März 2025 - VIII ZR 152/23, ZIP 2025, 1098 Rn. 6 mwN;… vom 21. Mai 2025 - VIII ZR 201/23, juris Rn. 7 mwN).
  • OLG Frankfurt, 12.05.2026 - 9 U 32/25

    Voraussetzung der Übertragung satzungsmäßiger Kerntätigkeit des Vereins auf …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (BGH, Urteil vom 26.3.2025 - VIII ZR 152/23, juris Rn. 19).

    In einem solchen Fall ist der andere Vertragsteil wegen einer nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) unzulässigen Rechtsausübung gehindert, sich auf die Wirksamkeit des Rechtsgeschäfts zu berufen (vgl. BGH…, Urteil vom 9.5.2014 - V ZR 305/12, juris Rn. 18; BGH, Urteil vom 26.3.2025 - VIII ZR 152/23, juris Rn. 20).

    Vielmehr kommen im Gegenteil weitere, die Annahme des kollusiven Zusammenwirkens verstärkende Umstände hinzu, die in der Zusammenschau mit allen weiteren Umständen auf Grundlage des bisherigen Vorbringens und Akteninhalts den Schluss auf das bewusste kollusive Zusammenwirken der vertragsunterzeichnenden Personen zum Nachteil des Beklagten zulassen (vgl. hierzu: BGH…, Urteil vom 5.11.2003 - VIII ZR 218/01, juris Rn. 14; BGH, Urteil vom 26.03.2025 - VIII ZR 152/23, juris Rn. 22).

  • OLG München, 09.04.2025 - 7 U 162/23

    Nichtigkeit der Abtretung eines Kommanditanteils wegen Kollusion bei …

    Rn. 35 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt ein Rechtsgeschäft, welches ein Vertreter im bewussten Zusammenwirken mit dem anderen Vertragsteil unter missbräuchlicher Verwendung seiner Vertretungsmacht zum Nachteil des Vertretenen (kollusiv) abschließt, gegen die guten Sitten und ist nach § 138 BGB nichtig, s. BGH, Urteil vom 26. März 2025 - VIII ZR 152/23, juris Rn. 19; BGH, Urteil vom 17. Mai 1988 - VI ZR 233/87, juris Rn. 9 f.; Urteil vom 5. November 2003 - VIII ZR 218/01, juris Rn. 12; Urteil vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, juris Rn. 17; Urteil vom 14. Juni 2016 - XI ZR 74/14, juris Rn. 22; Urteil vom 11. Mai 2017 - IX ZR 238/15, juris Rn. 20; Urteil vom 9. Januar 2024 - II ZR 220/22, juris Rn. 35.
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