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   BGH, 06.06.2019 - I ZR 67/18   

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BGH, 06.06.2019 - I ZR 67/18 (https://dejure.org/2019,22987)
BGH, Entscheidung vom 06.06.2019 - I ZR 67/18 (https://dejure.org/2019,22987)
BGH, Entscheidung vom 06. Juni 2019 - I ZR 67/18 (https://dejure.org/2019,22987)
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Volltextveröffentlichungen (18)

  • IWW

    § 3a UWG, § ... 4 Nr. 11 UWG, § 4 Abs. 2 Satz 2 RDGEG, § 4a Abs. 1 RVG, § 49b Abs. 2 Satz 1 BRAO, § 34e GewO, § 34d Abs. 2 GewO, § 265 ZPO, § 265 Abs. 1 ZPO, § 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 123 Abs. 3 UmwG, § 399 Fall 1 BGB, § 399 BGB, § 8 Abs. 3 UWG, §§ 8, 3, 4 Nr. 11 UWG, §§ 3, 3a UWG, § 8 Abs. 3 Nr. 1 UWG, § 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG, § 204 VVG, § 49b Abs. 2 BRAO, § 4a RVG, § 4a Abs. 1 Satz 1 RVG, § 4 Abs. 1 Satz 1 RDGEG, § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RDG, § 4 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 RDGEG, § 4 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 RDGEG, § 1 Abs. 1 Satz 1 RDGEG, § 1 Abs. 1 Satz 2 RDGEG, § 13 RDG, § 1 Abs. 3 Satz 1 und 2 RDGEG, § 1 Abs. 3 Satz 1 RDGEG, § 10 Abs. 1 RDG, § 1 Abs. 3 Satz 2 RDGEG, § 2 RDGEG, § 34e Abs. 1 GewO, § 156 Abs. 3 GewO, § 34d Abs. 7 GewO, § 156 Abs. 3 Satz 1 GewO, § 156 Abs. 3 Satz 3 GewO, § 4 RDGEG, § 49b BRAO, § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG, § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RDG, § 4 Abs. 1 Satz 1 Fall 2 RDGEG, § 1 Abs. 2 RDG, Richtlinie 2002/92/EG, § 1 Abs. 3 Satz 2, Abs. 4 Satz 4, Abs. 6 Satz 1 RDGEG, § 3 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 1 und 3 RDGEG, § 1 RDGEG, § 1 Abs. 3 RDG, § 652 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 34d Abs. 2 Satz 2 GewO, § 42a Abs. 4 VVG, § 59 Abs. 4 VVG, § 59 Abs. 4 Satz 1 VVG, Richtlinie (EU) 2016/97, Art. 12 Abs. 1 GG, § 4 Abs. 1 RDGEG, § 4 Abs. 2 RDGEG, § 2 Abs. 1 RDG, § 49 Abs. 2 Satz 1 BRAO, § 97 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    Erfolgshonorar für Versicherungsberater

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Erfolgshonorar für Versicherungsberater

    § 399 BGB, § 3a UWG, § 123 Abs 3 UmwG, § 49b Abs 2 S 1 BRAO, Art 1 § 1 Abs 1 S 2 Nr 2 RBerG

  • Wolters Kluwer

    Erfolgshonorar für Versicherungsberater

  • Betriebs-Berater

    Verbot der Vereinbarung eines Erfolgshonorars für Versicherungsmakler

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur ausnahmsweisen Zulässigkeit der Übertragung eines wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruchs von einem Unternehmen auf ein anderes; zum Verbot der Vereinbarung eines Erfolgshonorars nach § 49b Abs. 2 Satz 1 BRAO für einen Versicherungsberater; kein Abschluss eines ...

  • Anwaltsblatt

    § 399 BGB, § 265 ZPO, § 3 UWG 2004, § 49b BRAO, § 1 RDGEG
    Jede Kanzlei darf bei verbotenem Erfolgshonorar abmahnen

  • Anwaltsblatt

    § 399 BGB, § 265 ZPO, § 3 UWG 2004, § 49b BRAO, § 1 RDGEG
    Jede Kanzlei darf bei verbotenem Erfolgshonorar abmahnen

  • Anwaltsblatt

    § 399 BGB, § 265 ZPO, § 3 UWG 2004, § 49b BRAO, § 1 RDGEG
    Jede Kanzlei darf bei verbotenem Erfolgshonorar abmahnen

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Übertragung eines wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruchs von einem Unternehmen auf ein anderes im Wege der Einzelrechtsübertragung oder der Ausgliederung; Übernahme der Stellung des übertragenden Rechtsträgers in vollem Umfang durch das aufnehmende Unternehmen im ...

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbsrecht/Berufsrecht: Erfolgshonorar für Versicherungsberater

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Übertragung eines wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruchs von einem Unternehmen auf ein anderes im Wege der Einzelrechtsübertragung ("Erfolgshonorar für Versicherungsberater")

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    § 49b Abs. 2 Satz 1 BRAO ist eine Marktverhaltensregelung - Abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß durch Vereinbarung eines Erfolgshonorars

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Verbot der Vereinbarung eines Erfolgshonorars für Versicherungsmakler

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 399 BGB, § 265 ZPO, § 3 UWG 2004, § 49b BRAO, § 1 RDGEG
    Jede Kanzlei darf bei verbotenem Erfolgshonorar abmahnen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kein Erfolgshonorar für Versicherungsberater bei Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung

Besprechungen u.ä. (2)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 399 BGB, § 265 ZPO, § 3 UWG 2004, § 49b BRAO, § 1 RDGEG
    Jede Kanzlei darf bei verbotenem Erfolgshonorar abmahnen

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz und ausführliche Zusammenfassung, mit Kommentierung)

    - WIDGE.de -, - Inter -, Tarifwechselberatung durch Versicherungsberater, Unzulässigkeit, Erfolgshonorar, Erfolgsvergütung, erfolgsabhängiges Vermittlungshonorar, Tarifwechsel in der Krankenversicherung, Tarifwechselberatung, Tarifwechsel, Krankenversicherung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 3065
  • ZIP 2019, 2032
  • MDR 2019, 1395
  • GRUR 2019, 970
  • VersR 2019, 1563
  • WM 2019, 1608
  • AnwBl 2019, 558
  • AnwBl Online 2019, 631
  • AnwBl Online 2019, 786
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 27.11.2019 - VIII ZR 285/18

    Zur Vereinbarkeit der Tätigkeit des registrierten Inkassodienstleisters "Lexfox"

    Zu diesen Personen gehören die registrierten Personen nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG (Inkassodienstleister) jedoch nicht, so dass auf sie § 4 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 und 2 RDGEG schon nach dem Wortlaut nicht anwendbar ist (ebenso Tolksdorf, aaO S. 1405 f.; Remmertz, aaO; ders., BRAK-Mitt 2019, 219, 220; jeweils mwN; siehe auch BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, WRP 2019, 1304 Rn. 45).

    Diese Ausführungen zeigen ebenso wie bereits der Wortlaut des § 4 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 RDGEG, dass der Gesetzgeber die registrierten Inkassodienstleister (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG) von dem in § 4 Abs. 2 Satz 2 RDGEG enthaltenen Verboten der Vereinbarung eines Erfolgshonorars und/oder einer Kostenübernahme ausnehmen wollte (so auch BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, aaO Rn. 44).

  • BGH, 05.11.2019 - XI ZR 650/18

    Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen

    Für die Auslegung einer Gesetzesvorschrift ist jedoch der in dieser zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers maßgeblich, so wie er sich aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den diese hineingestellt ist (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, WM 2019, 1608 Rn. 66 mwN).
  • BGH, 05.11.2019 - XI ZR 11/19

    Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen

    Für die Auslegung einer Gesetzesvorschrift ist jedoch der in dieser zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers maßgeblich, so wie er sich aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den diese hineingestellt ist (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, WM 2019, 1608 Rn. 66 mwN).
  • BGH, 05.11.2020 - I ZR 234/19

    Zweitmarkt für Lebensversicherungen

    Ein konkretes Wettbewerbsverhältnis ist daher anzunehmen, wenn zwischen den Vorteilen, die die eine Partei durch eine Maßnahme für ihr Unternehmen oder das eines Dritten zu erreichen sucht, und den Nachteilen, die die andere Partei dadurch erleidet, eine Wechselwirkung in dem Sinne besteht, dass der eigene Wettbewerb gefördert und der fremde Wettbewerb beeinträchtigt werden kann und die von den Parteien angebotenen Waren oder Dienstleistungen einen wettbewerblichen Bezug zueinander aufweisen (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 2014 - I ZR 43/13, GRUR 2014, 1114 Rn. 32 = WRP 2014, 1307 - nickelfrei; Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, GRUR 2015, 1129 Rn. 19 = WRP 2015, 1326 - Hotelbewertungsportal; Urteil vom 26. Januar 2017 - I ZR 217/15, GRUR 2017, 918 Rn. 16 = WRP 2017, 1085 - Wettbewerbsbezug; Urteil vom 19. April 2018 - I ZR 154/16, BGHZ 218, 236 Rn. 17 - Werbeblocker II; Urteil vom 20. Dezember 2018 - I ZR 112/17, GRUR 2019, 189 Rn. 58 = WRP 2019, 317 - Crailsheimer Stadtblatt II; Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, GRUR 2019, 970 Rn. 23 = WRP 2019, 1304 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater, mwN).

    Bezogen auf einen konkreten, bereits bestehenden Versicherungsvertrag stehen Versicherungsmakler oder -berater und Versicherer im Wettbewerb um die Erbringung von Beratungsleistungen, etwa zu der Frage, ob der Vertrag im Interesse des Versicherungsnehmers geändert, gekündigt oder durch einen anderen Vertrag ersetzt werden sollte (vgl. BGH, Urteil vom 21. April 2016 - I ZR 151/15, GRUR 2016, 1193 Rn. 16 und 18 = WRP 2016, 1354 - Ansprechpartner; BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 25 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

    Der Wettbewerbsbezug wird nicht dadurch in Frage gestellt, dass die Erbringer der Beratungsleistungen bei der Beratung der Versicherten unterschiedliche Interessen haben (BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 26 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

  • BGH, 02.10.2019 - I ZR 19/19

    Unterlassung des Angebots von Rechtsdienstleistungen eines Versicherungsberaters

    Sie hat mitgeteilt, sie habe nach Erlass des Senatsurteils vom 6. Juni 2019 (I ZR 67/18, GRUR 2019, 970 = WRP 2019, 1304 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater) am 30. August 2019 gegenüber der I.  Krankenversicherung AG eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben.

    Die Vorschrift dient damit dem Verbraucherschutz und ist eine Marktverhaltensregelung (BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 32 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

    Aus den im Einführungsgesetz zum Rechtsdienstleistungsgesetz enthaltenen Übergangsregelungen folgt, dass Versicherungsberater, denen bereits nach dem außer Kraft getretenen Rechtsberatungsgesetz eine Erlaubnis zur Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten erteilt war, zu den registrierten Erlaubnisinhabern zählen (BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 36 bis 49 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater, mwN).

    Das Verbot der Vereinbarung eines Erfolgshonorars galt allerdings nicht nur für solche Alterlaubnisinhaber, sondern auch für Neuerlaubnisinhaber, also für Versicherungsberater, die - wie die Beklagte - nach dem Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetzes eine solche Erlaubnis gemäß § 34e GewO aF (§ 34d Abs. 2 GewO nF) erlangt hatten (BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 50 bis 55 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

    b) An dieser Rechtslage hat entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts weder die Rechtsprechung des Senats noch die seit dem 23. Februar 2018 geltende Neufassung von § 34d Abs. 2 Satz 2 GewO etwas geändert (BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 56 bis 66 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

    Die Beratung zu einem Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung ist eine Rechtsdienstleistung im Sinne von § 2 Abs. 1 RDG (vgl. BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 72 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

    Die von der Beklagten beanspruchte Vergütung in Höhe der durch den Tarifwechsel ersparten hälftigen jährlichen Prämiendifferenz stellt ein Erfolgshonorar im Sinne von § 49b Abs. 2 Satz 1 BRAO dar (vgl. BGH, GRUR 2019, 970 Rn. 73 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).

  • OLG Dresden, 09.10.2020 - 14 U 807/20
    Die Parteien sind nicht auf demselben Markt tätig und versuchen nicht, gleichartige Dienstleistungen in demselben Endverbraucherkreis abzusetzen (vgl. BGH GRUR 2019, 970 Rn. 23 - Erfolgshonorar für Versicherungsberater).
  • BGH, 08.04.2020 - VIII ZR 130/19

    Inzidentprüfung einer unanfechtbaren Entscheidung über das Ablehnungsgesuch durch

    Die hierauf gestützte Annahme der Revisionserwiderung, darin liege ein mit Art. 3 Abs. 1 GG nicht mehr zu vereinbarendes Ungleichgewicht zwischen beiden Berufsfeldern, das dazu führe, dass die vorliegend entfaltete Tätigkeit der Klägerin als unzulässig anzusehen sei, trifft jedoch schon deshalb nicht zu, weil die mit der Verbotsnorm des § 49b Abs. 2 Satz 2 BRAO inhaltlich übereinstimmende Vorschrift des § 4 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 2 RDGEG sowohl nach ihrem Wortlaut als auch nach ihren in den Gesetzesmaterialien niedergelegten Zielsetzungen (BT-Drucks. 16/3655, S. 80) nur auf den in § 4 Abs. 1 Satz 1 RDGEG aufgeführten Personenkreis und damit nicht auf einen registrierten Inkassodienstleister (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG) - wie die Klägerin - Anwendung findet (Senatsurteil vom 27. November 2019 - VIII ZR 285/18, aaO Rn. 185, 179 ff.; vgl. auch BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, WRP 2019, 1304 Rn. 44) und es für diese Unterscheidung sachliche Gründe gibt.
  • OLG München, 27.02.2020 - 29 U 2584/19

    Arzt, Berufung, Leistungen, Zahnarzt, Leistungsbeschreibung, Gewerbebetrieb,

    Das ist gegeben, wenn beide Parteien gleichartige Waren oder Dienstleistungen innerhalb desselben Endverbraucherkreises abzusetzen versuchen und daher das Wettbewerbsverhalten des einen den anderen beeinträchtigen, das heißt im Absatz behindern oder stören kann (BGHZ 168, 314 = NJW 2006, 3490 Rn. 14 - Kontaktanzeigen; BGH, GRUR 2012, 193 = WRP 2012, 201 Rn. 17 - Sportwetten im Internet II); auch wenn die Parteien keine gleichartigen Waren oder Dienstleistungen abzusetzen versuchen, besteht ein konkretes Wettbewerbsverhältnis, wenn zwischen den Vorteilen, die die eine Partei durch eine Maßnahme für ihr Unternehmen oder das Dritter zu erreichen sucht, und den Nachteilen, die die andere Partei dadurch erleidet, eine Wechselwirkung in dem Sinne besteht, dass der eigene Wettbewerb gefördert und der fremde Wettbewerb beeinträchtigt werden kann und die von den Parteien angebotenen Waren oder Dienstleistungen einen wettbewerblichen Bezug zueinander aufweisen (BGH NJW 2019, 3065 Rn. 232; BGH GRUR 2017, 918 = WRP 2017, 1085 Rn. 16 u. 19 m.w.N. - Wettbewerbsbezug; BGH NJW 2019, 763 = GRUR 2019, 189 = WRP 2019, 317 Rn. 58 - Crailsheimer Stadtblatt II).
  • BGH, 06.05.2020 - VIII ZR 120/19

    Klage aus abgetretenem Recht des Wohnraummieters gegenüber der beklagten

    Die hierauf gestützte Annahme der Revisionserwiderung, darin liege ein mit Art. 3 Abs. 1 GG nicht mehr zu vereinbarendes Ungleichgewicht zwischen beiden Berufsfeldern, das dazu führe, dass die vorliegend entfaltete Tätigkeit der Klägerin als unzulässig anzusehen sei, trifft jedoch schon deshalb nicht zu, weil die mit der Verbotsnorm des § 49b Abs. 2 Satz 2 BRAO inhaltlich übereinstimmende Vorschrift des § 4 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 2 RDGEG sowohl nach ihrem Wortlaut als auch nach ihren in den Gesetzesmaterialien niedergelegten Zielsetzungen (BT-Drucks. 16/3655, S. 80) nur auf den in § 4 Abs. 1 Satz 1 RDGEG aufgeführten Personenkreis und damit nicht auf einen registrierten Inkassodienstleister (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG) - wie die Klägerin - Anwendung findet (Senatsurteil vom 27. November 2019 - VIII ZR 285/18, aaO Rn. 185, 179 ff.; vgl. auch BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 67/18, WRP 2019, 1304 Rn. 44) und es für diese Unterscheidung sachliche Gründe gibt.
  • OLG Düsseldorf, 04.11.2020 - 27 U 3/20

    Vergabe einer Stromnetzkonzession: Bieter haben Anspruch auf Akteneinsicht!

    Nicht entscheidend sind die subjektiven Vorstellungen der am Gesetzgebungsverfahren Beteiligten, die - wie jedenfalls hier in Bezug auf eine Bindung der Gemeinde an eine etwaige Kenntlichmachung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen - im Gesetzeswortlaut keinen Niederschlag gefunden haben (BGH, Urteil vom 06.06.2019 - I ZR 67/18, zitiert nach juris, Tz. 66).
  • BGH, 19.12.2019 - I ZB 78/18

    Spreewälder GurkenDem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung von

  • AGH Nordrhein-Westfalen, 11.09.2020 - 1 AGH 45/19
  • AGH Nordrhein-Westfalen, 11.09.2020 - 1 AGH 44/19
  • LAG Köln, 06.03.2020 - 9 Ta 3/20

    Rechtsweg; Zulässigkeit eines Erfolgshonorars; negative Feststellungsklage gegen

  • OLG Düsseldorf, 08.04.2020 - 27 U 9/19
  • LG München I, 31.01.2020 - 22 O 9792/19

    Darlehensvertrag, Widerruf, Leistungen, Widerrufsrecht, Vertragsschluss,

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