Rechtsprechung
| BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Deutsches Notarinstitut
BGB §§ 135, 136; ZPO §§ 804, 829
Bindung des Pfändungsgläubigers und Hinterlegungsanweisung - JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Kaufpreisrestzahlung eines Pfandgläubigers gegen einen Drittschuldner - Befreiende Kaufpreiszahlung eines Drittschuldners auf ein Notaranderkonto gegenüber einem Pfandgläubiger - Vorliegen einer Treuhandbindung der Kaufpreisforderung bei einer Vereinbarung ...
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB §§ 135, 136, 404; ZPO §§ 804, 829, 851
Notaranderkonto; Ablösung; Pfandrecht; Drittschuldner; Treuhand; Kaufpreis; Zahlung; treuhänderische Zweckbindung; Grundstückskaufpreis; Pfändungsgläubiger - FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Beachtlichkeit von Zahlungsbestimmungen des Drittschuldners
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Pfändung nach Kaufpreishinterlegung beim Notar
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Wann ist Kaufpreisforderung des Bauträgers pfändungssicher? (IBR 1998, 223)
Papierfundstellen
- NJW 1998, 746
- ZIP 1998, 294
- MDR 1998, 237 (Ls.)
- DNotZ 1998, 626
- NZM 1998, 202
- ZMR 1998, 153
- WM 1998, 40
- DB 1998, 514
- Rpfleger 1998, 117
Wird zitiert von ... (45) Zitiert selbst (16)
- BGH, 13.12.1984 - IX ZR 89/84
Ersatz von Anwaltskosten des Drittschuldners
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Es kann dahinstehen, ob der Käufer als Drittschuldner eine entsprechende Einwendung gegenüber dem Verkäufer dem Pfändungsgläubiger trotz wirksamer Pfändung entgegenhalten kann (§§ 804 Abs. 2 ZPO, 1275, 404, 412 BGB; so BGH, Urt. v. 13. Dezember 1984 - IX ZR 89784, WM 1985, 238, 240) oder ob eine zweckgebundene Forderung unpfändbar ist (§ 851 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 399 Fall 1 BGB; so BGH 94, 316, 322: Prozeßkostenvorschuß;… BGH, Urt. v. 30. März 1978 - VII ZR 331/75, WM 1978, 553 f: Vorschuß auf Architektenhonorar).Die Vereinbarung im Rahmen eines Kaufvertrages, die Kaufpreisforderung einer treuhänderischen Zweckbindung zur Ablösung dinglicher Belastungen des gekauften Grundstücks oder Wohnungseigentums zu unterwerfen, kann der Gläubiger und Vollstreckungsschuldner nicht einseitig andern; deswegen muß auch ein Pfändungsgläubiger eine solche Forderungsbindung gegen sich gelten lassen (BGH, Urt. v. 13. Dezember 1984 - IX ZR 89/84, aaO).
Die kaufvertragliche Hinterlegungs- und Ablösevereinbarung, deren Schutzwirkung sich auf die begünstigten Grundpfandgläubiger erstreckte, blieb vielmehr verbindlich und war deswegen weiter auszuführen (…vgl. Sandkühler, aaO § 23 Rdnr. 39); die damit verbundene Anweisung hatte der Streithelfer zu beachten (§§ 23, 24 BNotO; vgl. BGH, Urt. v. 13. Dezember 1984 - IX ZR 89/84, aaO).
- BGH, 22.12.1971 - VIII ZR 162/70
Einwendungen des Drittschuldners
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Zu Recht ist das Berufungsgericht insoweit von einer Beweislast des beklagten Drittschuldners ausgegangen (vgl. BGHZ 58, 25, 30).Jedenfalls erwirbt der Pfändungsgläubiger, der an die Stelle des Vollstreckungsschuldners und Forderungsgläubigers tritt, durch die Pfändung und Überweisung keine weitergehenden Rechte, als sie diesem gegen den Drittschuldner zustehen (BGHZ 58, 25, 27).
- BGH, 25.03.1983 - V ZR 268/81
Rechtsfolgen der irrtümlichen Falschbezeichnung bei einem Grundstückskaufvertrag
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Ein solcher gemeinsamer Wille der Vertragschließenden ginge dem Wortlaut des Vertrages vor (…vgl. BGH, Urt. v. 1. Oktober 1987 - IX Z - 117/86, WM 1987, 1520, 1522; v. 20. Januar 1994 - VII ZR 174/92, WM 1994, 551, 553; auch BGHZ 74, 116, 119; 87, 150, 152;… BGH, Urt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 561; v. 30. März 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902).
- BGH, 16.03.1995 - IX ZR 72/94
Sittenwidrigkeit der Abtretung sämtlicher Kundenforderungen unmittelbar vor dem …
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Dieser hätte den bei Vertragsschluß im voraus abgetretenen Anspruch erst erlangt! als er nach den vertraglichen Voraussetzungen (§ 5 Nr. 6) entstanden ist (vgl. BGHZ 88, 205, 206; BGH, Urt. v. 16. März 1995 - IX ZR 72/94, NJW 1995, 1668, 1671). - BGH, 25.03.1983 - V ZR 168/81
Hinterlegung beim Notar und Vertragserfüllung
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Die Kaufpreisforderung ist jedoch erloschen, als mit Einwilligung des Verkäufers der entsprechende Betrag an die OLB ausgezahlt worden ist (§ 362 Abs. 2 mit § 185 Abs. 1 BGB; vgl. BGHZ 87, 156, 163). - BGH, 26.01.1983 - VIII ZR 258/81
Rechtswirkungen der Pfändung einer rechtshängigen Forderung
- BGH, 20.01.1994 - VII ZR 174/92
Wirksamkeit von unter Verstoß gegen die Formvorschriften der Gemeindeordnung …
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Ein solcher gemeinsamer Wille der Vertragschließenden ginge dem Wortlaut des Vertrages vor (…vgl. BGH, Urt. v. 1. Oktober 1987 - IX Z - 117/86, WM 1987, 1520, 1522; v. 20. Januar 1994 - VII ZR 174/92, WM 1994, 551, 553; auch BGHZ 74, 116, 119; 87, 150, 152;… BGH, Urt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 561; v. 30. März 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902). - BGH, 30.03.1995 - IX ZR 98/94
Auslegung einer Bürgschaftserklärung; Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft für …
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Ein solcher gemeinsamer Wille der Vertragschließenden ginge dem Wortlaut des Vertrages vor (…vgl. BGH, Urt. v. 1. Oktober 1987 - IX Z - 117/86, WM 1987, 1520, 1522; v. 20. Januar 1994 - VII ZR 174/92, WM 1994, 551, 553; auch BGHZ 74, 116, 119; 87, 150, 152;… BGH, Urt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 561; v. 30. März 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902). - BGH, 02.02.1989 - IX ZR 99/88
Anforderungen an Schriftform einer Bürgschaftsverpflichtung
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Ein solcher gemeinsamer Wille der Vertragschließenden ginge dem Wortlaut des Vertrages vor (…vgl. BGH, Urt. v. 1. Oktober 1987 - IX Z - 117/86, WM 1987, 1520, 1522; v. 20. Januar 1994 - VII ZR 174/92, WM 1994, 551, 553; auch BGHZ 74, 116, 119; 87, 150, 152; BGH, Urt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 561; v. 30. März 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902). - BGH, 01.10.1987 - IX ZR 117/86
Schutzwirkung eines Anwaltsvertrages zu Gunsten Dritter; Beweislast für Erreichen …
Auszug aus BGH, 20.11.1997 - IX ZR 152/96
Ein solcher gemeinsamer Wille der Vertragschließenden ginge dem Wortlaut des Vertrages vor (vgl. BGH, Urt. v. 1. Oktober 1987 - IX Z - 117/86, WM 1987, 1520, 1522; v. 20. Januar 1994 - VII ZR 174/92, WM 1994, 551, 553; auch BGHZ 74, 116, 119; 87, 150, 152;… BGH, Urt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 561; v. 30. März 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902). - BGH, 17.02.1994 - IX ZR 158/93
Erfüllung der Kaufpreisschuld eines Grundstückskäufers bei Hinterlegung des …
- BGH, 15.05.1985 - IVb ZR 33/84
Beitreibung eines Prozeßkostenvorschusses nach 317 Beendigung des Prozesses
- BGH, 19.09.1983 - II ZR 12/83
Vorausabtretung einer Auseinandersetzungsforderung
- BGH, 23.03.1979 - V ZR 24/77
Formzwang und unschädliche Falschbezeichnung
- BGH, 30.03.1978 - VII ZR 331/75
Unpfändbarkeit von Vorschüssen auf Architektenhonorar
- LG Frankfurt/Main, 11.10.1988 - 9 T 993/88
- BGH, 26.11.1999 - V ZR 432/98
Weitere Verwendung einer erloschenen Auflassungsvormerkung
Das Berufungsgericht hat insbesondere nicht verkannt, daß der tatsächliche Wille der Vertragsschließenden entscheidend ist und nicht der Vertragswortlaut (BGH, Urt. v. 20. November 1997, IX ZR 152/96, NJW 1998, 746, 747 m.w.N.). - BGH, 19.12.2013 - IX ZR 127/11
Insolvenzanfechtung: Erfüllungshalber abgetretene Forderung als inkongruente …
- BGH, 29.03.2001 - IX ZR 34/00
BGH läßt "Pfändung in die offene Kreditlinie" zu
- BGH, 26.04.2012 - IX ZR 67/09
Insolvenzanfechtung: Weiterveräußerung eines sicherungsübereigneten Warenlagers …
Soll durch die Zahlung des Kaufpreises ein an der Kaufsache bestehendes Recht der Bank des Verkäufers abgelöst werden, so unterliegt die Kaufpreisforderung einer treuhänderischen Bindung, wenn der Kaufpreis nach der vertraglichen Vereinbarung nur auf das bei der betreffenden Bank im Soll geführte Konto des Verkäufers gezahlt werden darf; diese treuhänderische Bindung müssen auch die Gläubiger des Verkäufers gegen sich gelten lassen (BGH, Urteil vom 17. Juni 2004 - IX ZR 124/03, ZInsO 2004, 856, 857; vgl. auch BGH, Urteil vom 20. November 1997 - IX ZR 152/96, WM 1998, 40, 43; vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 270/98, WM 2000, 264, 266). - BGH, 05.07.2018 - IX ZR 126/17
Schenkungsanfechtung: Beurteilungsmaßstab für das Vorliegen einer freigiebigen …
Rn. 18 aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haben Zahlungen auf ein Notaranderkonto in der Regel - wenn die Vertragsparteien nichts anderes vereinbart haben - keine Erfüllungswirkung (BGH, Urteil vom 25. März 1983 - V ZR 168/81, BGHZ 87, 156, 163; vom 17. Februar 1994 - IX ZR 158/93, NJW 1994, 1403, 1404; vom 20. November 1997 - IX ZR 152/96, NJW 1998, 746, 747;… vom 7. Dezember 2006 - IX ZR 161/04, NJW-RR 2007, 845 Rn. 12). - BGH, 17.06.2004 - IX ZR 124/03
Anfechtbarkeit der Verrechnung im Kontokorrent und der Verpfändung eines …
Darf in einem solchen Fall der Käufer des Grundstücks den Kaufpreis (ganz oder teilweise) nur auf ein debitorisch geführtes Konto bei der betreffenden Bank einzahlen, so unterliegt der Kaufpreisanspruch einer treuhänderischen Bindung, die sogar ein Gläubiger des Verkäufers gegen sich gelten lassen muß (vgl. BGH, Urt. v. 20. November 1997 - IX ZR 152/96, ZIP 1998, 294, 296 f; vom 16. Dezember 1999 - IX ZR 270/98, ZIP 2000, 265, 266 f). - BGH, 07.12.2006 - IX ZR 161/04
Rechtsfolgen der Freigabe und Abtretung des Kaufpreisanspruchs in einem …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 87, 157, 162;… BGH, Urt. v. 17. Februar 1994 - IX ZR 158/93, NJW 1994, 1403, 1404; v. 20. November 1997 - IX ZR 152/96, NJW 1998, 746, 747) haben Zahlungen auf ein Notaranderkonto in der Regel - wenn die Vertragsparteien nichts anderes vereinbart haben - keine Erfüllungswirkung. - BGH, 07.06.2001 - IX ZR 195/00
Auszahlung einer zweckgebundenen Darlehenssumme in der Insolvenz des …
Ob diese Rechtsfolge ganz allgemein oder nur unter der zusätzlichen Voraussetzung eintritt, daß der Zweckbindung treuhänderischer Charakter zukommt, hat der Senat bisher offengelassen (vgl. BGH, Urt. v. 20. November 1997 - IX ZR 152/96, WM 1998, 40, 41; v. 16. Dezember 1999 - IX ZR 270/98, WM 2000, 264, 265) und braucht auch hier nicht entschieden zu werden. - BGH, 03.12.1999 - IX ZR 332/98
Haftungsausfüllende Kausalität bei Beratungsverschulden des Rechtsanwalts
Wenn sich die Vertragschließenden über einen bestimmten Inhalt der zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen einig sind, kommt der Vertrag mit diesem Inhalt zustande, auch wenn er im Wortlaut der schriftlichen Urkunde keinen Niederschlag gefunden hat oder dieser sogar etwas anderes besagt (BGH, Urt. v. 20. November 1997 - IX ZR 152/96, NJW 1998, 746, 747). - BGH, 08.05.2002 - I ZR 28/00
Führen von Vergleichsverhandlungen als Anerkenntnis; Pflicht zur Vernehmung eines …
Die betreffende Behauptung war entscheidungserheblich, weil ein übereinstimmender Wille der Parteien, wie ihn die Beklagte zu 1 hier behauptet hat, auch dann maßgebend ist, wenn er im Inhalt der Erklärung keinen oder nur einen unvollkommenen Ausdruck gefunden hat (st. Rspr.; vgl. BGHZ 20, 109, 110; 71, 243, 247;… BGH, Urt. v. 29.3.1996 - II ZR 263/94, NJW 1996, 1678, 1679 [insoweit nicht in BGHZ 132, 263]; Urt. v. 20.11.1997 - IX ZR 152/96, NJW 1998, 746, 747;… Urt. v. 7.2.2002 - I ZR 304/99, WRP 2002, 552, 554 - Unikatrahmen, jeweils m.w.N.). - BGH, 18.05.2001 - V ZR 353/99
Grundbuchberichtigung nach Parzellenverwechslung; Erlaß eines Teilurteils bei …
- AG Brandenburg, 25.08.2015 - 31 C 279/14
Vertrag ist Vertrag!
- BAG, 20.11.2001 - 3 AZR 28/01
Abfindung oder Umgestaltung der Versorgung
- BGH, 16.12.1999 - IX ZR 270/98
Treuhänderische Bindung der Kaufpreiszahlung
- OLG Düsseldorf, 31.10.2006 - 23 U 39/06
Schadensersatz wegen mangelhafter Bauleistungen nach VOB/B
- OLG Düsseldorf, 16.04.2002 - 24 U 199/01
Abgrenzung zwischen Wohn- und Gewerberaummiete beim Mischmietverhältnis
- OLG Düsseldorf, 25.11.2008 - 4 U 4/08
Auslegung eines Vertrages über die Zurverfügungstellung von Grundbesitz zu …
- VerfGH Bayern, 12.05.2009 - 4-VII-08
Popularklage gegen das Bayerische Strafvollzugsgesetz
- OLG Rostock, 13.07.2005 - 1 W 25/05
Pfändung eines auf einem Notaranderkonto hinterlegten Grundstückskaufpreises: …
- LG Köln, 09.12.2010 - 14 O 590/10
Unpfändbarkeit einer abgetretenen, zweckgebundenen Forderung
- OLG Jena, 28.06.2000 - 6 Verg 2/00
Zuschlagswirksamkeit in der Vergabeprüfung (Hauptsache)
- OLG Hamm, 06.12.2007 - 28 U 58/07
Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren
- OLG Frankfurt, 20.07.2007 - 3 Ws 437/07
Strafvollzug: Pfändbarkeit einer zweckgebundenen Einzahlung eines Dritten auf das …
- OLG Düsseldorf, 03.05.2011 - 24 U 150/10
Unterschriften müssen gesamten Vertragsinhalt decken!
- OLG Düsseldorf, 10.04.2025 - 5 U 2/24
- OLG Düsseldorf, 17.01.2013 - 2 U 8/12
Anforderungen an die Darlegung des Aufwands bei Vereinbarung der Abrechnung von …
- OLG Rostock, 13.07.2005 - 1 W 255/05
- OLG Hamm, 30.10.2007 - 28 U 46/07
Anwaltshaftung wegen verjährter Gewährleistungsansprüche aufgrund falscher …
- OLG Hamm, 08.11.2007 - 28 U 100/07
Abgrenzung beschränktes und unbeschränktes Mandat im Rahmen der Anwaltshaftung
- OLG Düsseldorf, 31.10.2006 - 23 U 39/05
Mangelhaftigkeit der Installation einer klimatechnischen Anlage; Geltendmachung …
- AG Passau, 07.05.2020 - 4 M 1551/20
Unpfändbarkeit der "Corona-Soforthilfen"
- OLG Jena, 08.06.2000 - 6 Verg 2/00
Vergabeprüfung der Zuschlagswirksamkeit
- LG Krefeld, 16.05.2017 - 7 O 79/16
- OLG Stuttgart, 31.07.2012 - 5 U 148/11
Kaufvertrag über Rindfleisch: Schadenersatzanspruch wegen Mängeln der …
- OLG Frankfurt, 19.02.2003 - 13 U 24/01
Zur Frage der Pflicht zur Duldung der Zwangsvollstreckung aus einem abstrakten …
- KG, 10.07.2002 - 11 U 40/01
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wegen Nichtabsendung eines …
- OLG Düsseldorf, 15.03.1999 - 9 U 155/98
Auslegung einer notariellen Vereinbarung; Heilung einer formnichtigen Nebenabrede
- LAG Hessen, 16.10.2007 - 4 TaBV 136/07
Zur Unterrichtung des Betriebsrats über die vorläufige Durchführung einer …
- OLG Düsseldorf, 28.09.1999 - 24 U 214/98
Pflichten eines Rechtsanwalts bei beabsichtigter Pfändung des Kaufpreisanspruchs …
- LG München I, 18.05.2018 - 37 O 13142/17
Merchandisingrechte an literarischem Werk und Verfilmungsvertrag
- BAG, 14.10.1998 - 3 AZR 331/97
Versorgungszusage im eigenen oder fremden Namen - Entgegennahme der Beiträge zur …
- VG Cottbus, 03.02.2021 - 6 L 33/20
Gebühren
- OLG Hamm, 22.11.2000 - 13 U 108/00
- LG Köln, 11.07.2007 - 23 O 392/06
- OLG Jena, 08.06.2000 - 6 Verg-(6) 2/00
Umfang des Rechts auf Akteneinsicht im Vergabeverfahren; Antrag auf Anordnung der …
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Rechtsprechung
| BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Wolters Kluwer
- archive.org
- rechtsportal.de
BGB § 626; ZPO § 287
Darlegungs- und Beweislast bei außerordentlicher Kündigung des Dienstvertrages durch den Dienstverpflichteten; Fristlose Kündigung eines Weiterbildungsvertrages - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
- BGH, 26.09.2002 - III ZR 165/96
Papierfundstellen
- NJW 1998, 748
- MDR 1998, 237
- VersR 1998, 502
- WM 1998, 716
- WM 1999, 716
- DB 1998, 571
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (8)
- BGH, 06.04.1995 - III ZR 183/94
Amtspflichten der Kommunalverwaltung bei Besetzung einer öffentlich …
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Es sieht auch die Möglichkeit, daß der Geschädigte in bestimmten Fällen dem anderen Teil den Nachweis überlassen kann, daß der Schaden nicht auf die Pflichtverletzung zurückzuführen ist, wenn Pflichtverletzung und zeitlich nachfolgender Schaden feststehen, was etwa dann in Betracht kommt, wenn nach der Lebenserfahrung eine tatsächliche Vermutung oder eine tatsächliche Wahrscheinlichkeit für den ursächlichen Zusammenhang besteht (vgl. Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 22. Mai 1986 - III ZR 237/84 - NJW 1986, 2829, 2831; vom 3. März 1983 - III ZR 34/82 - NJW 1983, 2241, 2242 und vom 8. Dezember 1977 - III ZR 46/75 - VersR 1978, 281, 282).Dem Geschädigten können darüber hinaus, weil es um eine Frage der haftungsausfüllenden Kausalität geht, die Beweiserleichterungen des § 287 ZPO zugute kommen, die die Anforderungen an die Darlegung verringern (Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 6. Oktober 1994 - III ZR 134/93 - NJW-RR 1995, 248, 249 f; vom 8. Juni 1989 - III ZR 63/88 - NJW 1989, 2945, 2946 …und vom 22. Mai 1986 aaO S. 2832).
- BGH, 22.05.1986 - III ZR 237/84
Amtspflicht des Vormundschaftsrichters bei Erteilung einer …
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Es sieht auch die Möglichkeit, daß der Geschädigte in bestimmten Fällen dem anderen Teil den Nachweis überlassen kann, daß der Schaden nicht auf die Pflichtverletzung zurückzuführen ist, wenn Pflichtverletzung und zeitlich nachfolgender Schaden feststehen, was etwa dann in Betracht kommt, wenn nach der Lebenserfahrung eine tatsächliche Vermutung oder eine tatsächliche Wahrscheinlichkeit für den ursächlichen Zusammenhang besteht (vgl. Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 22. Mai 1986 - III ZR 237/84 - NJW 1986, 2829, 2831; vom 3. März 1983 - III ZR 34/82 - NJW 1983, 2241, 2242 und vom 8. Dezember 1977 - III ZR 46/75 - VersR 1978, 281, 282).Dem Geschädigten können darüber hinaus, weil es um eine Frage der haftungsausfüllenden Kausalität geht, die Beweiserleichterungen des § 287 ZPO zugute kommen, die die Anforderungen an die Darlegung verringern (Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 6. Oktober 1994 - III ZR 134/93 - NJW-RR 1995, 248, 249 f; vom 8. Juni 1989 - III ZR 63/88 - NJW 1989, 2945, 2946 und vom 22. Mai 1986 aaO S. 2832).
- BVerfG, 17.04.1991 - 1 BvR 419/81
Gerichtliche Prüfungskontrolle
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Hiernach wird das Berufungsgericht im Rahmen des Hauptantrages - auch unter Berücksichtigung eines dem Beklagten bei prüfungsspezifischen Wertungen verbleibenden Entscheidungsspielraums (vgl. BVerfGE 84, 34, 52) - zu klären haben, ob die Exmatrikulation unwirksam gewesen ist.
- BGH, 06.10.1994 - III ZR 134/93
Haftung der Notare im Landesdienst in Baden-Württemberg
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Dem Geschädigten können darüber hinaus, weil es um eine Frage der haftungsausfüllenden Kausalität geht, die Beweiserleichterungen des § 287 ZPO zugute kommen, die die Anforderungen an die Darlegung verringern (Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 6. Oktober 1994 - III ZR 134/93 - NJW-RR 1995, 248, 249 f; vom 8. Juni 1989 - III ZR 63/88 - NJW 1989, 2945, 2946 …und vom 22. Mai 1986 aaO S. 2832). - BGH, 03.03.1983 - III ZR 34/82
Gerichtliche Aufhebung einer Prüfungsentscheidung wegen Voreingenommenheit eines …
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Es sieht auch die Möglichkeit, daß der Geschädigte in bestimmten Fällen dem anderen Teil den Nachweis überlassen kann, daß der Schaden nicht auf die Pflichtverletzung zurückzuführen ist, wenn Pflichtverletzung und zeitlich nachfolgender Schaden feststehen, was etwa dann in Betracht kommt, wenn nach der Lebenserfahrung eine tatsächliche Vermutung oder eine tatsächliche Wahrscheinlichkeit für den ursächlichen Zusammenhang besteht (vgl. Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 22. Mai 1986 - III ZR 237/84 - NJW 1986, 2829, 2831; vom 3. März 1983 - III ZR 34/82 - NJW 1983, 2241, 2242 und vom 8. Dezember 1977 - III ZR 46/75 - VersR 1978, 281, 282). - BGH, 08.12.1977 - III ZR 46/75
Amtshaftungsklage wegen Verstoßes eines Landes gegen die beamtenrechtliche …
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Es sieht auch die Möglichkeit, daß der Geschädigte in bestimmten Fällen dem anderen Teil den Nachweis überlassen kann, daß der Schaden nicht auf die Pflichtverletzung zurückzuführen ist, wenn Pflichtverletzung und zeitlich nachfolgender Schaden feststehen, was etwa dann in Betracht kommt, wenn nach der Lebenserfahrung eine tatsächliche Vermutung oder eine tatsächliche Wahrscheinlichkeit für den ursächlichen Zusammenhang besteht (vgl. Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 22. Mai 1986 - III ZR 237/84 - NJW 1986, 2829, 2831; vom 3. März 1983 - III ZR 34/82 - NJW 1983, 2241, 2242 und vom 8. Dezember 1977 - III ZR 46/75 - VersR 1978, 281, 282). - BGH, 08.06.1989 - III ZR 63/88
Amtspflicht des Krankenhausträgers- und -personals zur Ermöglichung der …
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Dem Geschädigten können darüber hinaus, weil es um eine Frage der haftungsausfüllenden Kausalität geht, die Beweiserleichterungen des § 287 ZPO zugute kommen, die die Anforderungen an die Darlegung verringern (Senat BGHZ 129, 226, 233; Urteile vom 6. Oktober 1994 - III ZR 134/93 - NJW-RR 1995, 248, 249 f; vom 8. Juni 1989 - III ZR 63/88 - NJW 1989, 2945, 2946 …und vom 22. Mai 1986 aaO S. 2832). - BAG, 13.07.1972 - 2 AZR 364/71
Schadensersatzanspruch - Kündigung - Streitgenosse
Auszug aus BGH, 13.11.1997 - III ZR 165/96
Dabei wird das Berufungsgericht die Prüfung nachzuholen haben, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen dem Beklagten, der die Beweislast hierfür trägt (vgl. BAG, JZ 1973, 58, 59 f [BAG 13.07.1972 - 2 AZR 364/71]), ein Recht zur außerordentlichen Kündigung des Ausbildungsvertrages außerhalb eines förmlichen Prüfungsverfahrens zustand.
- OLG Saarbrücken, 23.12.2003 - 4 U 199/03
Direktunterrichtsvertrag: Wirksamkeit eines Kündigungsausschlusses für die ersten …
Zwischen der Klägerin und der Beklagten ist unstreitig am 29.06.2001 durch die Unterzeichnung des Formulars "Anmeldung Studienziel Psychologische Beraterin" (vgl. Bl. 19 d. A.) ein Direktunterrichtsvertrag zustande gekommen, welcher einen Dienstvertrag i. S. d. §§ 611 ff BGB darstellt (vgl. BGH, NJW 1998, 748;… Wolf/Horn/Lindacher-Wolf, AGB-Gesetz, 4. Auflage, § 9 AGBG, Rdnr. U1 u. U2). - LG Bielefeld, 09.04.2009 - 21 S 46/08
Nachhilfeunterricht - keine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten
Rn. 9 Bei einem Unterrichtsvertrag handelt es sich um einen Dienstvertrag (vgl. BGH NJW 1985, 2585, 2585; NJW 1998, 748, 748). - AG Oldenburg/Holstein, 03.08.2010 - 22 C 880/09
Direktunterrichtsvertrag - Zustande kommen
Zwischen den Parteien ist durch die Unterzeichnung des Formulars ein sog. Direktunterrichtsvertrag zustande gekommen, der einen Dienstvertrag darstellt (vgl. BGH, Urt. v. 13.11.1997, III ZR 165/96, NJW 1998, 748;… OLG Saarbrücken, Urt. v. 23.12.2003, 4 U 199/03, OLGR 2004, 295, juris Rn. 22).
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Rechtsprechung
| BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)
Rechtsweg bei Streitigkeiten über fiskalische Hilfsgeschäfte der Krankenkassen: Sozialgerichtliche Zuständigkeit zur teilweisen Aufhebung eines Hilfsmittellieferungsvertrages der Krankenkassenverbände
- Wolters Kluwer
Rechtsweg für eine Klage auf teilweise Aufhebung eines zwischen dem Deutschen Apothekerverband e.V. und Krankenkassenverbänden geschlossenen Hilfsmittellieferungsvertrages - Voraussetzungen für die Zuständigkeit der Sozialgerichte
- rechtsportal.de
SGG § 51 Abs. 2 S. 1 Nr. 3; GVG § 17a Abs. 4 S. 4
Rechtsweg für eine Klage auf Aufhebung eines Hilfsmittellieferungsvertrages - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1998, 825
- MDR 1998, 237
Wird zitiert von ... (22) Zitiert selbst (8)
- BSG, 29.09.1994 - 3 BS 2/93
Krankenkasse - Streitgegenstand - Rechtsweg
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Damit ist klargestellt, daß sog. fiskalische Hilfsgeschäfte - hierbei handelt es sich um Geschäfte, welche die Krankenkassen als Teilnehmer am allgemeinen Wirtschaftsverkehr abschließen, etwa die Anmietung von Verwaltungsgebäuden oder der Abschluß von Gebäudeunterhaltungsverträgen - von § 51 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 SGG nicht erfaßt werden sollen (vgl. BSG, Beschl. v. 29.09.1994 - 3 BS 2/93, NZS 1995, 142, 143 = NJW 1995, 1575 [BSG 29.09.1994 - 3 BS 2/93] ).Soweit es in dem Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung vom 24. November 1988 heißt, daß die Regelungen der Nummern 2 und 3 des § 51 Abs. 2 SGG auf Maßnahmen beschränkt sind, die unmittelbar der Erfüllung der den Krankenkassen nach dem SGB V obliegenden öffentlich-rechtlichen Aufgaben dienen, wird in dieser Äußerung nur nach der Art der Maßnahme und nicht nach der Art der aus einer Maßnahme abgeleiteten Ansprüche unterschieden (vgl. BSG NZS 1995, 142, 144 = NJW 1995, 1575 [BSG 29.09.1994 - 3 BS 2/93] ).
Das bedeutet, daß das für eine Anspruchsgrundlage zuständige Gericht auch über solche Anspruchsgrundlagen entscheidet, die für sich allein die Zuständigkeit einer anderen Gerichtsbarkeit begründen würden (vgl. BGH, Beschl. v. 18.05.1995 - I ZB 22/94, NJW 1995, 2295, 2296 - Remailing I; BSG NZS 1995, 142, 144 = NJW 1995, 1575, 1576) [BSG 29.09.1994 - 3 BS 2/93] .
- GemSOGB, 10.04.1986 - GmS-OGB 1/85
Rechtsweg für Streitigkeiten zwischen Trägern der gesetzlichen …
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Derartige Leistungsbeschaffungsverträge sind nach den Entscheidungen des Gemeinsamen Senats der Obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 10. April 1986 (BGHZ 97, 312, 316) [BGH 10.04.1986 - GmS-OGB 1/85] und 29. Oktober 1987 (BGHZ 102, 280, 286 f.) privatrechtlicher Natur, weil der öffentlichen Hand bei der Beschaffung von Waren und Leistungen, die sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigt, hoheitliche Mittel nicht zu Gebote stehen.Sie muß sich in diesem Bereich vielmehr nach den für jedermann geltenden Bestimmungen, also auf privatrechtlicher Ebene, versorgen (vgl. BGHZ 97, 312, 316) [BGH 10.04.1986 - GmS-OGB 1/85] .
- BGH, 25.06.1991 - KZR 19/90
Abschluss von Verträgen mit selbstständigen Krankenpflegern - Flächendeckende …
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Außerdem ist das Verhältnis zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern insoweit durch Rechtssätze des öffentlichen Rechts geprägt (vgl. BGH, Urt. v. 25.06.1991 - KZR 19/90, WuW/E 2721, 2724 = NJW 1992, 1561, 1562).Der Annahme, daß im Streitfall der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist, steht schließlich auch nicht entgegen, daß der Bundesgerichtshof in zwei Urteilen vom 12. März 1991 (BGHZ 114, 218) und 25. Juni 1991 (WuW/E 2721 = NJW 1992, 1561) nach der Änderung des § 51 Abs. 2 Satz 1 SGG für Rechtsstreitigkeiten von Leistungserbringern mit Krankenkassen bzw. deren Verbänden den Rechtsweg zu den Zivilgerichten bejaht hat.
- BGH, 12.03.1991 - KZR 26/89
"Einzelkostenerstattung"; Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Kartellgerichten in …
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Der Annahme, daß im Streitfall der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist, steht schließlich auch nicht entgegen, daß der Bundesgerichtshof in zwei Urteilen vom 12. März 1991 (BGHZ 114, 218) und 25. Juni 1991 (WuW/E 2721 = NJW 1992, 1561) nach der Änderung des § 51 Abs. 2 Satz 1 SGG für Rechtsstreitigkeiten von Leistungserbringern mit Krankenkassen bzw. deren Verbänden den Rechtsweg zu den Zivilgerichten bejaht hat. - GemSOGB, 29.10.1987 - GmS-OGB 1/86
Rechtsweg bei Rechtsstreitigkeiten zwischen Leistungserbringern und Trägern der …
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Derartige Leistungsbeschaffungsverträge sind nach den Entscheidungen des Gemeinsamen Senats der Obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 10. April 1986 (BGHZ 97, 312, 316) [BGH 10.04.1986 - GmS-OGB 1/85] und 29. Oktober 1987 (BGHZ 102, 280, 286 f.) privatrechtlicher Natur, weil der öffentlichen Hand bei der Beschaffung von Waren und Leistungen, die sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigt, hoheitliche Mittel nicht zu Gebote stehen. - BSG, 30.03.1993 - 3 RK 1/93
Rechtwegverweisung - Nichtärztlicher Psychotherapeut - Erstattungsfähigkeit
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Die Entscheidung, ob für die streitgegenständliche Klage der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist, hängt daher maßgeblich davon ab, ob das Schwergewicht des Rechtsstreits bei dem Aufgabenbereich anzusiedeln ist, dessen Erfüllung den Krankenkassen unmittelbar aufgrund der öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des SGB V obliegt (vgl. BSGE 66, 159, 160 f.; 72, 148, 151 f.). - BSG, 24.01.1990 - 3 RK 11/88
Marktbeherrschende Stellung - Preise - Rechtsweg - Heilmittel
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Die Entscheidung, ob für die streitgegenständliche Klage der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist, hängt daher maßgeblich davon ab, ob das Schwergewicht des Rechtsstreits bei dem Aufgabenbereich anzusiedeln ist, dessen Erfüllung den Krankenkassen unmittelbar aufgrund der öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des SGB V obliegt (vgl. BSGE 66, 159, 160 f.; 72, 148, 151 f.). - BGH, 18.05.1995 - I ZB 22/94
"Remailing"; Rechtsweg für eine Klage der Deutschen Post AG aufgrund des …
Auszug aus BGH, 05.06.1997 - I ZB 26/96
Das bedeutet, daß das für eine Anspruchsgrundlage zuständige Gericht auch über solche Anspruchsgrundlagen entscheidet, die für sich allein die Zuständigkeit einer anderen Gerichtsbarkeit begründen würden (vgl. BGH, Beschl. v. 18.05.1995 - I ZB 22/94, NJW 1995, 2295, 2296 - Remailing I; BSG NZS 1995, 142, 144 = NJW 1995, 1575, 1576) [BSG 29.09.1994 - 3 BS 2/93] .
- BSG, 22.04.2008 - B 1 SF 1/08 R
Zuständigkeit der Sozialgerichte für Klagen gegen Entscheidungen der …
Hierauf stellte der BGH 1997 klar, dass auch insoweit jedenfalls dann der Rechtsweg zu den SGen eröffnet sei, wenn das Schwergewicht des Rechtsstreits einen Aufgabenbereich betreffe, der dem Träger öffentlicher Verwaltung aufgrund sozialrechtlicher Normen zur Erfüllung zugewiesen sei, unabhängig davon, ob der Anspruch auf eine zivilrechtliche oder öffentlich-rechtliche Grundlage gestützt werde (BGH NJW 1998, 825, 826: Sozialrechtsweg für Klage einer Vereinigung von Orthopädietechnikern auf Aufhebung eines zwischen einem ApothekerVerband und Krankenkassenverbänden geschlossenen Hilfsmittellieferungsvertrages; weitere Rspr-Nachweise bei Engelmann, NZS 2000, 213, 216 Fn 35-38). - OLG Stuttgart, 14.12.1998 - 2 W 52/98
Rechtsweg für die Klage eines Wettbewerbsverbandes gegen eine gesetzliche …
Das Gesicht des zulässigen Rechtswegs entscheidet dann gemäß § 17 Abs. 2 GVG den Rechtsstreit unter allen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten (BGH WRP 98, 1076 f = NJW 98, 3418, 3419 - Verbraucherschutzverband gegen Ersatzkasse; NJW 98, 2743, 2744 [II 2 a] - Maßnahmen der Mitgliederwerbung; WRP 97, 1199, 1201 [II 2 d] - Hilfsmittellieferungsvertrag), auch wenn es für sich betrachtet um einen rechtswegfremden Gesichtspunkt handeln würde.ee) In BGH WRP 97, 1199 = NJW 98, 825 f - Hilfsmittellieferungsvertrag hatte der Dachverband der Innungsverbände für Orthopädietechnik gegen den Dachverband der Landesapothekerverbände auf Aufhebung eines mit einem Krankenkassenverband geschlossenen Hilfsmittellieferungsvertrag geklagt, da die Apotheker zur darin vereinbarten Abgabe von Hilfsmitteln nicht zugelassen seien, jenen Vertragspartnern die Kompetenz zum Vertragsabschluß gefehlt habe.
Anders als in BGH WRP 97, 1199 - Hilfsmittellieferungsvertrag geht es hier aber nicht um öffentlich-rechtliche Zulassungsvoraussetzungen und Vertragsabschlußkompetenz, hier soll nicht eingegriffen werden in Kernfunktionen des Kassenwesens.
aa) Die Anwendung des § 51 Abs. 2 SGG berührt nicht die spezielle (Rechtsweg-)Zuweisung bürgerlich-rechtlicher Streitigkeiten zu den Kartellgerichten in § 87 Abs. 1 GWB ; eine Zuweisung kartellrechtlicher Streitigkeiten an die Sozialgerichte ist - wie der Bundesgerichtshof mit Blick auf die durchweg Vorrang genießende kartellrechtliche Zuständigkeitsregelung entschieden hat - nicht erfolgt (Bornkamm in Langen/Bunte, Kommentar zum deutschen und europäischen Kartellrecht, 8, Aufl. [1997], § 87, 6; vgl. auch BGH WRP 97, 1199, 1201 - Hilfsmittellieferungsvertrag).
- BGH, 15.09.1999 - I ZB 59/98
Arzneimittelversorgung; Rechtsweg zu den Sozialgerichten
Allerdings beschränken sich die in § 51 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 3 SGG enthaltenen Regelungen, wie dem Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung vom 24. November 1988 (BT-Drucks. 11/3480) zu entnehmen ist, auf Maßnahmen, die unmittelbar der Erfüllung der den Krankenkassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen nach dem SGB V obliegenden öffentlich-rechtlichen Aufgaben dienen (BGH, Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 26/96, WRP 1997, 1199, 1200 - Hilfsmittellieferungsvertrag).Die Entscheidung, ob für die streitgegenständliche Klage der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist, hängt daher maßgeblich davon ab, ob das Schwergewicht des Rechtsstreits in einem Aufgabenbereich anzusiedeln ist, dessen Erfüllung den Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen unmittelbar aufgrund der öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des SGB V obliegt (BGH WRP 1997, 1199, 1200 - Hilfsmittellieferungsvertrag).
- BGH, 14.03.2000 - KZB 34/99
Hörgeräteakustik; Rechtsweg für Ansprüche eines Leistungserbringers gegen eine …
Aufgrund dieser aus dem Jahre 1988 stammenden Regelung sollten für Rechtsstreitigkeiten der beschriebenen Art ungeachtet ihres zivil- oder öffentlich-rechtlichen Charakters die Sozialgerichte zuständig sein (vgl. BGH, Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 26/96, WRP 1997, 1199 - Hilfsmittellieferungsvertrag; Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 42/96, GRUR 1998, 506; Beschl. v. 15.1.1998 - I ZB 20/97, GRUR 1998, 744 = WRP 1998, 624 - Maßnahmen der Mitgliederwerbung; Beschl. v. 15.9.1999 - I ZB 59/98, WRP 2000, 98 - Arzneimittelversorgung). - BGH, 11.12.2001 - KZB 12/01
LDL-Behandlung; Gerichtliche Zuständigkeit für bereits bei den ordentlichen …
Zwar sind den Sozialgerichten nach § 51 Abs. 2 Nr. 3 SGG, und zwar schon in der zum Zeitpunkt der Klageerhebung geltenden Fassung, neben den in § 51 Abs. 1 SGG bezeichneten öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten auch bürgerlich-rechtliche Streitigkeiten zugewiesen, die "in Angelegenheiten nach dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch entstehen ... auf Grund von Entscheidungen oder Verträgen der Krankenkassen oder ihrer Verbände" (vgl. BGH, Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 26/96, WRP 1997, 1199 - Hilfsmittellieferungsvertrag). - BGH, 30.09.1999 - III ZB 15/99
Zivilrechtsweg für Streitigkeiten über Rahmenvereinbarung zwecks Belieferung mit …
In der Rechtsprechung wird daher bis in die jüngste Zeit von der privatrechtlichen Natur solcher Beschaffungsverträge ausgegangen (vgl. BSG, Urteil vom 10. Juli 1996 - 3 RK 11/95 - SGb 1997, 224, 225 zu einem Vertrag mit einem Heilmittelerbringer; BGH, Beschluß vom 5. Juli 1997 - I ZB 26/96 - NJW 1998, 825 zu einem Hilfsmittellieferungsvertrag), wobei dieser Frage im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung wegen der Zuweisung von solchen Streitigkeiten zu den Sozialgerichten im allgemeinen keine entscheidende Bedeutung mehr zukommt. - BGH, 15.01.1998 - I ZB 20/97
Rechtsweg für Streitigkeiten zwischen einer Betriebskrankenkasse und einer AOK …
Das bedeutet, daß das für eine Anspruchsgrundlage zuständige Gericht auch über solche Anspruchsgrundlagen zu befinden hat, die für sich allein die Zuständigkeit einer anderen Gerichtsbarkeit begründen würden (vgl. BGH, Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 26/96, WRP 1997, 1199, 1201 - Hilfsmittellieferungsvertrag; BSG NSZ 1995, 142, 144 = NJW 1995, 1575, 1576). - BGH, 14.05.1998 - I ZB 17/98
Rechtsweg für eine Klage gegen eine Ersatzkasse wegen Unterlassung von …
Das bedeutet, daß das für eine Anspruchsgrundlage zuständige Gericht auch über solche Normen zu befinden hat, die für sich allein die Zuständigkeit einer anderen Gerichtsbarkeit begründen würden (vgl. BGH, Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 26/96, WRP 1997, 1199, 1201 - Hilfsmittellieferungsvertrag; BGH WRP 1998, 624; BSG NZS 1995, 142, 144 = NJW 1995, 1575, 1576). - BGH, 19.12.2002 - I ZB 24/02
Rechtsweg für Ansprüche gegen eine Ersatzkasse wegen Werbung für den Bezug von …
Die Entscheidung, ob für das streitgegenständliche Verfahren der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist, hängt daher maßgeblich davon ab, ob das Schwergewicht des Rechtsstreits bei solchen Aufgaben anzusiedeln ist, deren Erfüllung den Krankenkassen unmittelbar aufgrund der öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des SGB V obliegt (vgl. BGH, Beschl. v. 5.6.1997 - I ZB 26/96, WRP 1997, 1199, 1200 - Hilfsmittellieferungsvertrag; Beschl. v. 15.9.1999 - I ZB 59/98, GRUR 2000, 251, 252 = WRP 2000, 98 - Arzneimittelversorgung; Beschl. v. 8.9.2000 - I ZB 21/99, GRUR 2001, 87 = WRP 2000, 1303 - Sondenernährung). - LAG Baden-Württemberg, 19.06.2017 - 19 Ta 10/17
Rechtsweg in Angelegenheiten des SEBG - Gewerkschaftlicher Unterlassungsanspruch
Das bedeutet, dass das für eine Anspruchsgrundlage zuständige Gericht auch über solche Anspruchsgrundlagen zu befinden hat, die für sich allein die Zuständigkeit einer anderen Gerichtsbarkeit begründen würden (BGH 5. Juni 1997 - I ZB 26/96 - Rn. 23, zitiert nach juris). - BGH, 08.09.2000 - I ZB 21/99
Rechtsweg zu den Sozialgerichten für Klage gegen eine Betriebskrankenkasse wegen …
- BGH, 05.06.1997 - I ZB 42/96
Rechtsweg für Streitigkeiten einer Therapeutin und einer KV über die Ausstellung …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.05.2006 - L 16 KR 73/01
Krankenversicherung
- OLG München, 20.01.2000 - U (K) 4428/99
Zulässigkeit des Ausschlusses von der Verordnungsfähigkeit durch den …
- BGH, 06.04.1998 - I ZB 42/97
Rechtsweg für Rechtsstreitigkeiten zwischen einer Ersatzkasse und einer …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 24.07.2003 - L 5 B 22/03
Krankenversicherung
- OLG Hamburg, 19.10.2000 - 3 U 199/99
Entscheidung über den Rechtsweg im einstweiligen Verfügungsverfahren; Rechtsnatur …
- KG, 25.02.2002 - 9 W 317/01
Zuständigkeit der Sozialgerichtsbarkeit
- OLG Hamburg, 19.10.2000 - 3 U 200/99
- OLG München, 11.11.1999 - U (K) 4428/99
Bundesausschuß; Richtlinie; Kompetenz; Ausschluß einer Arzneimittelgruppe; …
- LSG Thüringen, 07.11.2002 - L 6 B 8/02
- LG Erfurt, 19.12.1997 - 1 HKO 408/97
Wettbewerbsbeschränkung: Zulässigkeit der Errichtung eines zentralen …
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