Rechtsprechung
| BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Beteiligung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts an einer KG
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
HGB § 161; BGB § 705
Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Kommanditistin einer Kommanditgesellschaft - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann Kommanditistin sein
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Rechtsbeschwerde; GbR; KG; Vorlage an den BGH; GmbH & Co. KG; Eintritt einer GbR in eine KG
- datenbank.nwb.de (Leitsatz)
Gesellschaftsrecht; Eintritt einer BGB-Gesellschaft als Kommanditistin in eine KG
Verfahrensgang
- BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
- BGH, 16.07.2001 - II ZB 23/00
Papierfundstellen
- NJW-RR 2002, 36
- ZIP 2000, 2165
- FGPrax 2001, 29
- BB 2000, 2380
- DB 2000, 2362
- Rpfleger 2001, 84
- BayObLGZ 2000, 265
- NZG 2001, 123
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (11)
- OLG Zweibrücken, 24.11.1981 - 3 W 93/81
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann als Kommanditistin in eine Kommanditgesellschaft eintreten (Vorlage an den Bundesgerichtshof wegen Abweichung von OLG Zweibrücken OLGZ 1982, 155).Der Senat kann über sie nicht befinden, ohne von der im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit auf weitere Beschwerde ergangenen Entscheidung des Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 24.11.1981 - 3 W 93/81 - (OLGZ 1982, 155) abzuweichen.
Die Rechtsprechung hat sie bisher verneint (vgl. BGHZ 46, 291/296; BGH NJW-RR 1987, 416; WM 1990, 586/587; OLG Zweibrücken OLGZ 1982, 155).
Dem steht die auf weitere Beschwerde ergangene Entscheidung des OLG Zweibrücken vom 24.11.1981 (OLGZ 1982, 155) entgegen, nach der eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts keinen Kommanditanteil halten kann.
- BGH, 02.10.1997 - II ZR 249/96
BGB -Gesellschaft als Gesellschafterin einer anderen Gesellschaft; …
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
(1) Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der auch der Senat folgt, kann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, unabhängig von der Frage ihrer Rechts- oder Teilrechtsfähigkeit, als Teilnehmerin am Rechtsverkehr grundsätzlich jede Rechtsposition einnehmen, es sei denn, es stünden spezielle Rechtsvorschriften entgegen (vgl. nur BGHZ 1360 254/257; BGH NJW 1998, 376).Unter anderem kann sie Mitglied einer juristischen Person oder deren Vorgesellschaft sein (vgl. für die Aktiengesellschaft BGHZ 118, 83; für die GmbH BGHZ 78, 311; für die Genossenschaft BGHZ 116, 86), ebenso aber auch Gesellschafterin einer anderen BGB-Gesellschaft (BGH NJW 1998, 376).
(3) Geht man mit dem Senat davon aus, dass die Gesellschaft bürgerlichen Rechts Kommanditistin einer Personenhandelsgesellschaft sein kann, wird sie hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Gesellschafterin zu sein, für alle Handelsgesellschaften und die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. BGH NJW 1998, 376) gleich behandelt.
- BGH, 04.11.1991 - II ZB 10/91
Mitgliedschaft einer GbR in einer Genossenschaft
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Unter anderem kann sie Mitglied einer juristischen Person oder deren Vorgesellschaft sein (vgl. für die Aktiengesellschaft BGHZ 118, 83; für die GmbH BGHZ 78, 311; für die Genossenschaft BGHZ 116, 86), ebenso aber auch Gesellschafterin einer anderen BGB-Gesellschaft (BGH NJW 1998, 376).(4) Für die vom Senat für zutreffend angesehene Auffassung spricht auch, dass dadurch Probleme vermieden werden, die auftreten können, wenn eine Personenhandelsgesellschaft, die Gesellschafterin einer anderen Personenhandelsgesellschaft ist, wegen veränderter Umstände zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts wird und damit nach der herrschenden Auffassung nicht mehr Gesellschafterin einer anderen Handelsgesellschaft sein kann (vgl. BGHZ 116, 86/89).
- BGH, 13.04.1992 - II ZR 277/90
BGB -Gesellschaft als AG-Gesellschafter - Haftung der BGB -Gesellschafter für …
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Unter anderem kann sie Mitglied einer juristischen Person oder deren Vorgesellschaft sein (vgl. für die Aktiengesellschaft BGHZ 118, 83; für die GmbH BGHZ 78, 311; für die Genossenschaft BGHZ 116, 86), ebenso aber auch Gesellschafterin einer anderen BGB-Gesellschaft (BGH NJW 1998, 376).Für diese Verpflichtung haben auch die Gesellschafter der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gesamtschuldner einzustehen, und zwar ohne die Möglichkeit einer einseitigen Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen; die Haftung kann im Verhältnis zu den Gläubigern der Kommanditgesellschaft nur durch individualvertragliche Vereinbarung ausgeschlossen oder beschränkt werden (vgl. BGH NJW 1999, 3483;. siehe auch BGHZ 78, 311 und 118, 83/99 sowie Breuninger S.67).
- BGH, 03.11.1980 - II ZB 1/79
Haftung für Einlageverpflichtung bei Übernahme einer GmbH-Stammeinlage durch …
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Unter anderem kann sie Mitglied einer juristischen Person oder deren Vorgesellschaft sein (vgl. für die Aktiengesellschaft BGHZ 118, 83; für die GmbH BGHZ 78, 311; für die Genossenschaft BGHZ 116, 86), ebenso aber auch Gesellschafterin einer anderen BGB-Gesellschaft (BGH NJW 1998, 376).Für diese Verpflichtung haben auch die Gesellschafter der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gesamtschuldner einzustehen, und zwar ohne die Möglichkeit einer einseitigen Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen; die Haftung kann im Verhältnis zu den Gläubigern der Kommanditgesellschaft nur durch individualvertragliche Vereinbarung ausgeschlossen oder beschränkt werden (vgl. BGH NJW 1999, 3483;. siehe auch BGHZ 78, 311 und 118, 83/99 sowie Breuninger S.67).
- BGH, 27.09.1999 - II ZR 371/98
Haftung von Mitgliedern einer Personengesellschaft "mbH"
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Für diese Verpflichtung haben auch die Gesellschafter der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gesamtschuldner einzustehen, und zwar ohne die Möglichkeit einer einseitigen Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen; die Haftung kann im Verhältnis zu den Gläubigern der Kommanditgesellschaft nur durch individualvertragliche Vereinbarung ausgeschlossen oder beschränkt werden (vgl. BGH NJW 1999, 3483;. siehe auch BGHZ 78, 311 und 118, 83/99 sowie Breuninger S.67). - BGH, 19.02.1990 - II ZR 42/89
Überführung des Vermögens einer Personenhandelsgesellschaft auf eine GbR unter …
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Die Rechtsprechung hat sie bisher verneint (vgl. BGHZ 46, 291/296; BGH NJW-RR 1987, 416; WM 1990, 586/587; OLG Zweibrücken OLGZ 1982, 155). - BGH, 12.12.1966 - II ZR 41/65
Vertreterklausel in der Kommanditgesellschaft
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Die Rechtsprechung hat sie bisher verneint (vgl. BGHZ 46, 291/296; BGH NJW-RR 1987, 416; WM 1990, 586/587; OLG Zweibrücken OLGZ 1982, 155). - BGH, 07.07.1986 - II ZR 167/85
Unbeschränkte Haftung des Kommanditisten für Wechselverbindlichkeiten der …
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Die Rechtsprechung hat sie bisher verneint (vgl. BGHZ 46, 291/296; BGH NJW-RR 1987, 416; WM 1990, 586/587; OLG Zweibrücken OLGZ 1982, 155). - BayObLG, 24.05.1985 - BReg. 2 Z 61/84
Partielle Grundbuchfähigkeit der KG in Gründung
Auszug aus BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00
Bei der Eintragung einer solchen Gesellschaft als Gesellschafterin einer Personenhandelsgesellschaft können im Handelsregister, ähnlich wie im Grundbuch (vgl. § 47 GBO und BayObLGZ 1985, 212/213), die einzelnen Gesellschafter mit dem Zusatz "in Gesellschaft bürgerlichen Rechts" eingetragen werden (vgl. Schmidt, Gesellschaftsrecht S.1307;… Breuninger aaO S.69;… Klamroth aaO S.801). - EuG, 15.02.2000 - T-1/00
Gustav Hölzl, Günter Wiegert, Firma Molkerei Wagenfeld Karl Niemann GmbH & Co. …
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
Einziehung von Telefongebühren durch Mobilfunkunternehmen bei Sittenwidrigkeit von Teledienstverträgen über Telefonsexgespräche und Wirksamkeit des Telefonvertrages
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 138 Abs. 1 BGB ; § 139 BGB ; § 147 Abs. 1 S. 2 BGB ; § 611 BGB ; § 2 TeledienstG ; § 3 TeledienstG ; § 5 TeledienstG ; § 15 Abs. 1 Telekommunikationsverordnung (TKV)
Telefonsex; Vergütungsvereinbarung; Sittenwidrigkeit ; Sondernummer; Telefonvertrag; Teledienstvertrag; Nichtigkeit - Judicialis
BGB § 138 Abs. 1; ; BGB § 139; ; BGB § 147 Abs. 1 S. 2; ; BGB § 611; ; TeledienstG § 2; ; TeledienstG § 3; ; TeledienstG § 5; ; Telekommunikationsverordnung (TKV) § 15 Abs. 1
- dialerundrecht.de
- rechtsportal.de
Vergütung von Telefonsex
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- beck.de (Leitsatz)
Telefonsexgespräche - Mobilfunk
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Telefonsex; Vergütungsvereinbarung; Sittenwidrigkeit ; Sondernummer; Telefonvertrag; Teledienstvertrag; Nichtigkeit
Verfahrensgang
- LG Hannover, 09.05.2000 - 14 O 5245/99
- OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
- BGH, 22.11.2001 - III ZR 5/01
Papierfundstellen
- MMR 2001, 704
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- OLG Stuttgart, 21.04.1999 - 9 U 252/98
Sittenwirdrigkeit eines Telefonsexvertrags, 0190-Nummer
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Das bloße Wählen einer einschlägigen Nummer ist kein Rechtsgeschäft (Medicus EWiR 2000, S. 7 (8)).Das trifft erst recht auf Verträge zu, bei denen der Telefonsex selbst wesentlicher Vertragsgegenstand ist (…OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, S. 1431; OLG Stuttgart ZIP 1999, S. 1217 (1218)).
Das Wählen einer einschlägigen Nummer macht den Telefonvertrag weder ganz noch zum Teil nichtig (Medicus EWiR 2000, S. 7 (8)).
Die - objektive - Nichtigkeit des Teledienstvertrages gilt auch für das Rechtsverhältnis des Diensteanbieters zum Telefonnetzbetreiber (Medicus EWiR 2000, S. 7 (8)).
- OLG Koblenz, 12.08.1999 - 8 U 970/99
Gebührenanspruch der Deutschen Telekom bei "Sex"-Gesprächen
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Es verstößt nicht gegen Normen des Strafrechts (OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930;… LG Hamburg, a. a. O.) und ist nicht einmal ordnungswidrig (…BGH NJW 1998, S. 2895 (2896); OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930).Sie sind objektiv nicht darauf gerichtet, den Telefonsex zu fördern (OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930; OLG Hamm MMR 2000, 371;… a. A. (jeweils betr. Deutsche Telekom) OLG Düsseldorf, a. a. O., S. 1432;… OLG Stuttgart a. a. O. S. 1219; LG Bonn MMR 2000, 377).
Das führt jedoch nicht dazu, dass der Telefonnetzbetreiber auch die nichtige Forderung einziehen kann (a. A. OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930;… OLG Hamm a. a. O.).
- BGH, 09.06.1998 - XI ZR 192/97
Förderung von Telefonsex durch den Vertrieb von Telefonkarten
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Verträge, die darauf gerichtet sind, Telefonsex kommerziell zu fördern, sind sittenwidrig (BGH NJW 1998, S. 2895).Es verstößt nicht gegen Normen des Strafrechts (…OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930;… LG Hamburg, a. a. O.) und ist nicht einmal ordnungswidrig (BGH NJW 1998, S. 2895 (2896);… OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930).
- OLG Hamm, 23.11.1999 - 26 U 139/99
Annahme der Nichtigkeit eines Telefondienstvertrags wegen Sittenwidrigkeit; …
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Das kann jedoch nicht auf Dienste, die die Kontaktaufnahme mit einem zufälligen, ständig wechselnden Kreis von Teilnehmern zum Gegenstand haben ('Chat-Lines', 'Dating-Lines' und 'Flirt-Lines'), übertragen werden (OLG Hamm, MMR 2000, S. 371;… Piepenbrock/Müller, MMR, Beilage 12/99, S. 8f).Sie sind objektiv nicht darauf gerichtet, den Telefonsex zu fördern (…OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930; OLG Hamm MMR 2000, 371;… a. A. (jeweils betr. Deutsche Telekom) OLG Düsseldorf, a. a. O., S. 1432;… OLG Stuttgart a. a. O. S. 1219; LG Bonn MMR 2000, 377).
- OLG Düsseldorf, 08.06.1999 - 20 U 100/98
Ansprüche der Deutschen Telekom aus Telefonsexgesprächen unter einer …
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Das trifft erst recht auf Verträge zu, bei denen der Telefonsex selbst wesentlicher Vertragsgegenstand ist (OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, S. 1431;… OLG Stuttgart ZIP 1999, S. 1217 (1218)). - LG Hannover, 09.05.2000 - 14 O 5245/99
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
21 U 36/00 14 O 5245/99 LG Hannover . - LG Hamburg, 10.05.1996 - 303 O 339/95
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Das Führen derartiger Gespräche wiegt nicht so schwer wie die warengleiche Vermarktung des menschlichen Körpers im Bordell (LG Hamburg NJW-RR 1997, S. 178). - LG Bonn, 28.10.1999 - 7 O 243/99
Auszug aus OLG Celle, 29.11.2000 - 21 U 36/00
Sie sind objektiv nicht darauf gerichtet, den Telefonsex zu fördern (…OLG Koblenz, NJW-RR 2000, S. 930; OLG Hamm MMR 2000, 371;… a. A. (jeweils betr. Deutsche Telekom) OLG Düsseldorf, a. a. O., S. 1432;… OLG Stuttgart a. a. O. S. 1219; LG Bonn MMR 2000, 377).
- OLG Stuttgart, 09.05.2001 - 9 U 18/01
Telefonsexverträge unter 0190-Servicenummern - Sittenwidrigkeit - Telefonvertrag …
Teilweise wird die Auffassung vertreten, das Telekommunikationsunternehmen biete das Telefonsexgespräch als eigenes Endkundenprodukt an (Schütz/Lober, MMR 1999, Heft 8 VI), teilweise, Vertragspartner sei hinsichtlich der gesamten Leistung das Telekommunikationsunternehmen, das nach § 278 BGB für das sittenwidrige Verhalten des Telefonsexanbieters als seines Erfüllungsgehilfen einzustehen habe (Helmut Hoffmann, MMR 1999, 483, 486), teils wird unterschieden zwischen dem Telefonvertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen und dem Telefondienstvertrag mit dem Telefonsexanbieter (OLGR Celle 2001, 40).Der Senat vermag dem Oberlandesgericht Celle (OLGR Celle 2001, 40) nicht zu folgen.
- LG Coburg, 14.04.2004 - 22 O 673/03
Rückabwicklung eines Fahrzeugkaufvertrages wegen arglistiger Täuschung bzw. …
Die Bagatellgrenze wird regelmäßig bei Reparaturkosten von etwa 500 EUR gezogen ( OLG Frankfurt vom 7.7.2000, - 25 U 62/00 , juris-Fundstelle, zugleich: OLGR Frankfurt 2001, 29) .
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
- rechtsportal.de
Haftung der Gemeinde für aus der Kanalisation austretendes Regenwasser)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Amtspflichtverletzung; Schadensersatz; Überschwemmungsschäden ; Abwasserkanalisation; Regenwasser; Oberflächenwasser; Höhere Gewalt ; Objektplanung ; Baugenehmigungsverfahren; Regenrückhaltebecken
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Haftung der Gemeinde für Überschwemmungsschäden (IBR 2001, 237)
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2001, 147
- BauR 2001, 120
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (10)
- BGH, 11.07.1991 - III ZR 177/90
Beweisanforderungen bei der Wirkungshaftung; Anforderungen an die Auslegung der …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Die mit dem konzentrierten Transport des Abwassers in einer Rohrleitung typischerweise verbundene Betriebsgefahr (vgl. BGH NJW 1990, 1167 S. 1168 = BGHZ 109, 8; NJW 1992, 39 S.40; NJW 1996, 3208) hat sich vorliegend realisiert, indem es aufgrund einer hohen Niederschlagsintensität am Schadenstag zu einem Wasseraustritt aus Kanalschächten im Bereich des RRB bzw. der Kreuzung Spittel-/ Seestraße gekommen ist, der zu einer Überflutung des Untergeschosses des Anwesens der Klägerin geführt hat.Dass ein gemeindliches Kanalisationsnetz zu den unter § 2 HaftpflG fallenden Rohrleitungsanlagen gehört, entspricht herrschender Meinung (…BGH NJW 1984, a.a.O., NJW 1990, a.a.O.; NJW 1992 S. 39;… Filthaut, HaftpflG, 3. Aufl., § 2 Rdn.11).
- BGH, 18.02.1999 - III ZR 272/96
Amtspflichten einer Gemeinde bei der Planung und Erstellung von …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Für Fehler bei der Planung, der Herstellung und dem Betrieb einer solchen Anlage hat die Gemeinde daher nach Amtshaftungsgrundsätzen einzustehen (s.u.a. BGH NJW 1998, 1307; DVBl 1999, 609 S. 610). - BGH, 30.07.1998 - III ZR 263/96
Amtshaftung einer Gemeinde wegen unzureichender Dimensionierung der …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Allerdings scheidet eine Wirkungshaftung nach § 2 HaftpflG für Schäden aus, die ihren Grund darin haben, daß in einer Abwasseranlage ein Rückstau entsteht, der sich innerhalb des Rohrleitungssystems fortsetzt und durch die Anlage in das Gebäude des Anschließers eindringt (…BGH NJW 1984 a.a.O.; BGH VersR 1999, 230;… Filthaut, a.a.O. Rdn.27 m. w. RsprNachw.).
- BGH, 13.06.1996 - III ZR 40/95
Voraussetzungen der Gefährdungshaftung für Wasserschäden
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Die mit dem konzentrierten Transport des Abwassers in einer Rohrleitung typischerweise verbundene Betriebsgefahr (vgl. BGH NJW 1990, 1167 S. 1168 = BGHZ 109, 8; NJW 1992, 39 S.40; NJW 1996, 3208) hat sich vorliegend realisiert, indem es aufgrund einer hohen Niederschlagsintensität am Schadenstag zu einem Wasseraustritt aus Kanalschächten im Bereich des RRB bzw. der Kreuzung Spittel-/ Seestraße gekommen ist, der zu einer Überflutung des Untergeschosses des Anwesens der Klägerin geführt hat. - BGH, 05.10.1989 - III ZR 66/88
Auslegung der gemeindlichen Regenwasserkanalisation; Amtspflichtverletzung durch …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Die mit dem konzentrierten Transport des Abwassers in einer Rohrleitung typischerweise verbundene Betriebsgefahr (vgl. BGH NJW 1990, 1167 S. 1168 = BGHZ 109, 8; NJW 1992, 39 S.40; NJW 1996, 3208) hat sich vorliegend realisiert, indem es aufgrund einer hohen Niederschlagsintensität am Schadenstag zu einem Wasseraustritt aus Kanalschächten im Bereich des RRB bzw. der Kreuzung Spittel-/ Seestraße gekommen ist, der zu einer Überflutung des Untergeschosses des Anwesens der Klägerin geführt hat. - BGH, 02.04.1987 - III ZR 149/85
Amtspflichten des Amtsvormunds bei Aushandelung eines Arbeitsvertrages
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Für privatrechtliche Versicherungsleistungen, die sich der Geschädigte mit seinen Prämienleistungen "erkauft" hat, ist anerkannt, dass diese generell keine anderweitige Ersatzmöglichkeit darstellen (s. etwa BGH NJW 1987, 2664 S. 2666;… Staudinger-Schäfer, BGB, 12. Aufl., § 839 Rdn. 377). - BGH, 07.07.1983 - III ZR 119/82
Wasserleitung II - Haftung im öffentlich-rechtlichen Benutzungsverhältnis
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Stadt kommt im Streitfall nicht in Betracht, da der eingetretene Schaden nicht auf mechanischen Einwirkungen der Rohrleitungsanlage als solche zurückzuführen ist, vielmehr auf die typischen Wirkungen des transportierten Abwassers (vgl. BGH NJW 1984, 615 S. 616). - BGH, 11.12.1997 - III ZR 52/97
Auslegung einer gemeindlichen Abwasser- und Regenwasserkanalisation
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Für Fehler bei der Planung, der Herstellung und dem Betrieb einer solchen Anlage hat die Gemeinde daher nach Amtshaftungsgrundsätzen einzustehen (s.u.a. BGH NJW 1998, 1307; DVBl 1999, 609 S. 610). - BGH, 11.10.1990 - III ZR 134/88
Amtshaftung einer Gemeinde wegen fehlender Entwässerung bzw. fehlendem …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
Eine Gemeinde ist unter dem Gesichtspunkt des Hochwasserschutzes und der Verkehrssicherung verpflichtet, Wohngrundstücke im Rahmen des Zumutbaren vor den Gefahren zu schützen, die durch Überschwemmungen auftreten können (BGH NJW-RR 1991, 733;… DVBl 1999, a.a.O.). - BGH, 27.05.1993 - III ZR 142/92
fehlerhafte Prüfungsentscheidung - Art. 12 GG, Enteignungsgleicher Eingriff, …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.10.1999 - 19 U 93/98
4) Ist demnach die Haftung der Beklagten aus Amtspflichtverletzung begründet, kann dahinstehen, ob daneben auch ein Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff gegeben ist (vgl. hierzu etwa BGH NJW 1994, 1468), oder, wie die Klägerin meint, aus den der bau- und wasserrechtlichen Genehmigung des Landratsamts vom 25.06.1985 (I,325) beigefügten Auflagen und Bedingungen, namentlich der Ziff. 1.4, wonach die Beklagte u.a. für alle Schäden Dritter infolge des Betriebs der Kanalisationsanlage haftet, ein Ersatzanspruch hergeleitet werden kann.
- BGH, 22.04.2004 - III ZR 108/03
Rückstau in der Kanalisation nach Jahrhundertregen
b) Ob und inwieweit sich die Gemeinde in Fällen, in denen ein seltener Starkregen zu einem Rückstau in der Kanalisation und daher zu einem Wiederaustritt des Niederschlagswassers aus dem Kanalnetz geführt hat, auf höhere Gewalt berufen kann, ist streitig (bejahend OLG Düsseldorf ZMR 1994, 326, 328 für eine Wiederkehrzeit von 100 Jahren; OLG München OLG-Report 2000, 62 für ein Regenereignis mit höherer als 10jähriger bis zu 40jähriger Wiederkehr; OLG Zweibrücken BADK-Inf. 1991, 53 f. bei 20jähriger oder 25- bis 100jähriger Wiederkehrzeit;… Filthaut, HPflG, 6. Aufl., § 2 Rn. 74 für einen sogenannten "Jahrhundertregen"; verneinend bei einer Wiederkehrzeit von 10 Jahren OLG Karlsruhe NVwZ-RR 2001, 147, 148; die Revision gegen dieses Urteil hat der Senat durch Beschluß vom 19. Oktober 2000 - III ZR 322/99 - nicht angenommen; OLG Rostock VersR 2003, 909, 911 bei einer Wiederkehrzeit von 20 Jahren, sofern die Kapazität der Anlage [Regenrückhaltebecken] nicht den veränderten Umständen angepaßt wurde). - BGH, 26.04.2001 - III ZR 102/00
Haftung der Gemeinde bei aus der Kanalisation austretendem Oberflächenwasser
Der Senat hat bisher offengelassen, ob sich in derartigen Fällen die Annahme höherer Gewalt schon deshalb verbietet, weil die Schadensfolge nicht einem betriebsfremden "Drittereignis" zuzurechnen, sondern Ausfluß des mit dem Betrieb der Anlage verbundenen besonderen Risikos ist (BGHZ 109, 8, 14 f.; eine Berufung auf höhere Gewalt lassen dagegen bei katastrophenartigen Unwettern zu: OLG Düsseldorf ZMR 1994, 326, 328; OLG München OLG-Report 2000, 62; OLG Zweibrücken BADK-Inf. 1991, 53, 54;… Filthaut, HPflG, 5. Aufl., § 2 Rn. 74; verneinend für Regenfälle mit einer Wiederkehrzeit von zehn Jahren OLG Karlsruhe NVwZ-RR 2001, 147, 148; die hiergegen eingelegte Revision hat der Senat mit Beschluß vom 19. Oktober 2000 - III ZR 322/99 - nicht angenommen). - VG Düsseldorf, 12.05.2015 - 17 K 71/09
Eröffnung des Verwaltungsrechtsweg für die Abwehr und Unterlassung künftiger …
Rn. 33 vgl. BVerwG, Urteil vom 2. November 1973 - 4 C 36.72 -, juris Rn. 13; VG Regensburg, Urteil vom 16. November 2009 - RO 8 K 09.1966 -, juris Rn. 15; BGH, Urteil vom 11. März 2004 - III ZR 274/03 -, juris Rn. 11; BGH, Urteil vom 27. Januar 1983 - III ZR 70/81 -, juris Rn. 4; BGH, Urteil vom 19. Februar 1976 - III ZR 13/74 -, juris Rn. 13; OLG Karlsruhe, Urteil vom 7. Oktober 1999 - 19 U 93/98 -, juris Rn. 68; OLG München, Urteil vom 29. September 2005 - 1 U 2278/05 -, juris Rn. 101 f.Rn. 59 vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 5. Dezember 2002 - 1 A 10202/02 -, juris Rn. 22; VG Köln, Urteil vom 20. Januar 2009 - 14 K 5406/06 -, juris Rn. 21 f.; BGH, Urteil vom 11. Oktober 1990 - III ZR 134/88 -, juris Rn. 11; OLG Hamm, Urteil vom 23. Juli 2010 - 11 U 145/08 -, juris Rn. 32, 43; OLG Karlsruhe, Urteil vom 7. Oktober 1999 - 19 U 93/98 -, juris Rn. 22 ff.
- OLG Karlsruhe, 05.07.2001 - 19 U 19/01
Leistungsanspruch gegenüber einer dynamischen Sachversicherung bzgl. eines …
In der Rechtsprechung werden die Begriffe "Überschwemmung" und "Überflutung" oftmals synonym verwandt (…vergl. BGH - Urt. v. 26.4.2001 - III ZR 102/00; OLG München OLGR 1998, 200; Senat OLGR 2001, 40). - OLG Brandenburg, 16.01.2007 - 2 U 24/06
Staats- und Amtshaftung: Schadensersatz wegen eines Überschwemmungsschadens bei …
Dieselbe Ansicht vertreten das OLG Karlsruhe in einem Fall, bei dem es um die Haftung der Gemeinde für Überschwemmungsschäden durch aus der Abwasserkanalisation ausgetretenes Regenwasser ging (Urteil vom 7. Oktober 1999, NVwZ-RR 2001, 147) und das OLG Jena für den Fall eines Überflutungsschadens aus einem im Bau befindlichen Abwasserkanal (Urteil vom 6. November 2001, OLG-NL 2002, 38). - OVG Niedersachsen, 05.02.2007 - 9 LA 11/06
Rechtmäßigkeit der Befreiung eines Grundstücks vom Anschlusszwang und …
Diesen Einschätzungen entspricht es, dass in der zivilgerichtlichen Rechtsprechung (…vgl. z.B. BGH, Urt. v. 22.4.2004 - III ZR 108/03 - zit. n. juris; OLG Karlsruhe, Urt. v. 7.10.1999 - 19 U 93/98 - BauR 2001, 120) Starkregenfälle mit einer geschätzten Wiederkehrzeit von ca. 10 Jahren nicht als höhere Gewalt im Sinne von § 2 Abs. 3 Nr. 3 Haftpflichtgesetz angesehen werden.
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 13.07.2000 - 18 U 37/00 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
AktG § 120 Abs. 2 Satz 2; ; GmbHG § 32 a Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 515 Abs. 3; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711
- rechtsportal.de
AktG § 120 Abs. 2, S. 2 analog; GmbHG § 46 Nr. 5
Ermessensspielraum bei der Entscheidung über die Entlastung des Geschäftsführers - Wolters Kluwer
Gesellschafterversammlung; Beschluss; Entlastung der Geschäftsführung; Pflichtverstöße; Nichtigkeit eines Entlastungsbeschlusses; Anfechtung von Gesellschafterbeschlüssen
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Köln, 18.11.1999 - 83 O 42/99
- OLG Köln, 13.07.2000 - 18 U 37/00
Papierfundstellen
- VersR 2001, 905
- DB 2001, 31
- NZG 2000, 1135
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (3)
- BGH, 21.04.1997 - II ZR 175/95
Pflichten des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft konkretisiert
Auszug aus OLG Köln, 13.07.2000 - 18 U 37/00
Soweit die Berufung unter Hinweis auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu dem Handlungsspielraum des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft (ZIP 1997, 883) einen geringeren Ermessensspielraum postuliert, kann dem nicht gefolgt werden. - BGH, 20.05.1985 - II ZR 165/84
Anspruch des GmbH-Geschäftsführers auf Entlastung
Auszug aus OLG Köln, 13.07.2000 - 18 U 37/00
Es soll nicht verkannt werden, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs(vgl. BGHZ 94, 324 und die dort zitierten Entscheidungen) der für die Aktiengesellschaft geltenden § 120 Abs. 2 Satz 2 AktG nicht zur Schließung einer gesetzlichen Lücke des GmbH-Gesetzes entsprechende Anwendung findet. - OLG Köln, 02.06.1999 - 5 U 196/98
Auszug aus OLG Köln, 13.07.2000 - 18 U 37/00
Es wird auf die diesbezüglichen Ausführungen des zwischen den Parteien ergangenen Urteils des Oberlandesgerichts zu 5 U 196/98 vom 2.6.1999 verwiesen, denen der Senat vollinhaltlich folgt.
- LG Frankfurt/Main, 26.01.2018 - 3 O 8/17
Entlastungsbeschluss ffür Komplementärin, Reichweite des Ermessens der …
Dies hat aber nicht zur Folge, dass die Gesellschaft daran gehindert wäre, über den Anspruch zu verfügen, insbesondere auf ihn zu verzichten (…BGH NJW 1985, S. 2830, 2831) oder dem betroffenen Gesellschaftsorgan Entlastung zu erteilen (OLG Köln NJOZ 2001, S. 1018, 1019) mit der Folge, dass der actio pro socio der Boden entzogen wird (…BGH vom 27.6.1957 II ZR 15/56, JURIS Rz. 19).Ein Entlastungsbeschluss ist mithin dann mit Erfolg angreifbar, wenn keine andere Entscheidung als die Versagung denkbar ist und die Entlastung missbräuchlich ist (…BGH NZG 2009, S. 1307, 1308 [BGH 04.05.2009 - II ZR 169/07] ; OLG München BeckRS 2015, 12951;… OLG Köln NZG 1999, S. 1228, 1229 [OLG Köln 26.03.1999 - 19 U 108/96] ; NJOZ 2001, S. 1018).
- LG Köln, 28.03.2019 - 83 O 64/17 Hingegen führt der Umstand der actio pro socio des Klägers nicht dazu, dass die Gesellschaft gehindert wäre, über den Anspruch zu verfügen, insbesondere auf ihn zu verzichten (vgl. BGH NJW 1985, 2830 ff.) oder dem betroffenen Gesellschaftsorgan Entlastung zu erteilen (vgl. OLG Köln, NJOZ 2001, 1018 ff.).
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 27.09.2000 - 7 U 234/98 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
HGB § 25 Abs. 1; ; BGB § 417; ; BGB § 322; ; ZPO § 727 Abs. 1; ; ZPO § 729 Abs. 2; ; ZPO § 267; ; ZPO § 330 Abs. 3; ; ZPO § 92 Abs. 2
- rechtsportal.de
Haftung bei Firmenfortführung - Eingliederung in eigenes Unternehmen
- Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)
Firmenübernahme; Haftung des Erwerbers; Zahlungsansprüche; Rechtsschutzbedürfnis; Rechtsnachfolge; Handelsregister; Parteiwechsel ; Teilerwerb
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Gießen - 2 O 351/98
- OLG Frankfurt, 27.09.2000 - 7 U 234/98
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (3)
- BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
Haftung des Verkäufers für unzutreffende Gewichtsangabe
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.09.2000 - 7 U 234/98
Eine Geschäftsfortführung kann nämlich auch dann vorliegen, wenn der Erwerber das Handelsgeschäft nicht als selbständiges weiterfahrt, sondern etwa in sein eigenes so eingliedert, dass das erworbene Unternehmen nach außen nicht mehr selbständig hervortritt, trotzdem aber die Firma des Veräußerers fortführt (BGH NJW 1992, 912;… MK-Lieb, a.a.O. Rz. 60). - BGH, 27.02.1985 - VIII ZR 328/83
Gewährleistung bei einem Leasingvertrag; Geltung einer Wandelungsvereinbarung …
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.09.2000 - 7 U 234/98
Allerdings hindert hinsichtlich der Forderung aus dem arbeitsgerichtlichen Vergleich die bestehende Einrede den Eintritt des Schuldnerverzuges (vgl. BGHZ 94, 44), so dass insoweit kein Zinsanspruch besteht. - OLG Frankfurt, 20.11.1979 - 5 U 36/79
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.09.2000 - 7 U 234/98
Für die zur Haftung aus § 25 Abs. 1 HGB unerlässliche Fortführung der bisherigen Firma genügt es, wenn sich die Firmennamen in ihrem Keim so gleichen, dass nach der maßgeblichen Verkehrsanschauung von einer Identität auszugehen ist (OLG Frankfurt NJW 80, 1397; MK-Lich, a.a.0.
- OLG Celle, 05.07.2005 - 16 U 13/05
Streit über eine offene Forderung aus Warenlieferungen; Folgen der Abtretung von …
Erheblich ist vielmehr allein die tatsächliche Weiterführung des Geschäfts (OLGR Frankfurt 2001, 67; zit. nach Juris).
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