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Rechtsprechung
   BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,11119
BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23 (https://dejure.org/2024,11119)
BGH, Entscheidung vom 21.03.2024 - V ZB 10/23 (https://dejure.org/2024,11119)
BGH, Entscheidung vom 21. März 2024 - V ZB 10/23 (https://dejure.org/2024,11119)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Vollzug der Teilung eines in Berlin bebauten Grundstücks in Wohnungseigentum im Grundbuch

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 878 BGB, § 8 WoEigG, § 250 Abs 1 S 1 BauGB, § 250 Abs 1 S 3 BauGB, § 250 Abs 5 S 1 BauGB
    Vollzug der Teilung eines in Berlin bebauten Grundstücks in Wohnungseigentum im Grundbuch

  • IWW

    § 8 WEG, § ... 250 Abs. 1 Satz 3 BauGB, § 250 BauGB, § 250 Abs. 1 Satz 1 BauGB, § 878 BGB, § 78 Abs. 1 GBO, § 78 Abs. 3 GBO, § 71 FamFG, § 250 Abs. 5 Satz 1 BauGB, §§ 873, 875, 877 BGB, § 9a Abs. 1 Satz 2 WEG, § 8 Abs. 2 Satz 2 WEG, § 172 Abs. 1 Satz 4 BauGB, § 250 Abs. 1 Satz 1, 3 BauGB, § 22 Abs. 6 Satz 1 BauGB, §172 Abs. 1 Satz 6 BauGB, § 7 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 WEG, § 3 Abs. 3 WEG, § 8 Abs. 2 WEG, § 144 BauGB, § 18 Abs. 1 GBO, § 74 GBO, § 17 GBO, § 18 Abs. 1 Satz 1 GBO, § 18 Abs. 1 Satz 2 GBO, § 18 GBO, § 22 Abs. 1 GNotKG, § 36 Abs. 3 GNotKG

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 878; WEG § 8; BauGB § 250
    Vollzug einer Teilungserklärung; Genehmigungsvorbehalt aufgrund Umwandlungsverordnung; maßgeblicher Zeitpunkt der Antragsstellung

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 878; WEG § 8; BauGB § 250; GBO § 71 Abs. 1, § 74
    Erforderliche Genehmigung gem. § 250 BauGB nach (erfolgreicher) Grundbuchbeschwerde bei zwischenzeitlichem Inkrafttreten von UmwandlungsVO

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB § 878; WEG § 8; BauGB § 250; GBO §§ 71 Abs. 1, 74
    Beibringung der Abgeschlossenheitserklärung erstmals im Beschwerdeverfah-ren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Entsprechende Anwendbarkeit des § 878 BGB auf die sich aus dem Genehmigungserfordernis auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 250 Abs. 1 Satz 1, 3 BauGB ergebende Verfügungsbeschränkung des teilenden Grundstückseigentümers

  • datenbank.nwb.de

    Vollzug der Teilung eines in Berlin bebauten Grundstücks in Wohnungseigentum im Grundbuch

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anwendungsbereich des § 878 BGB

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Vollzug der Teilung eines in Berlin bebauten Grundstücks in Wohnungseigentum im Grundbuch

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Anwendung von § 878 BGB auf die Teilungserklärung des Wohnungseigentümers

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2024, 1875
  • MDR 2024, 838
  • DNotZ 2025, 346
  • NZM 2024, 550
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 12.10.2016 - V ZB 198/15

    Wohnungsgrundbuchsache: Eintragungshindernis bei nachträglicher …

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 10 b) Der Senat hat die entsprechende Anwendung von § 878 BGB auf die Teilungserklärung des Wohnungseigentümers gleichwohl bejaht (vgl. Senat, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, ZfIR 2017, 113 Rn. 13 ff.).

    Deshalb schützt § 878 BGB vor nachträglichen Beschränkungen der Verfügungsmacht, wobei dieser Schutz nicht nur dem Verfügungsempfänger, sondern auch dem Verfügenden und damit dem Grundstückseigentümer beziehungsweise dem Inhaber eines dinglichen Rechts zugutekommt (vgl. Senat, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, ZfIR 2017, 113 Rn. 16 f. mwN).

    Rn. 11 2. Bejaht hat der Senat in dieser Grundsatzentscheidung außerdem die entsprechende Anwendung von § 878 BGB für das aus § 172 Abs. 1 Satz 4 BauGB folgende Genehmigungserfordernis im Bereich sogenannter Erhaltungssatzungen (vgl. Senat, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, ZfIR 2017, 113 Rn. 20 ff.).

    § 878 BGB gilt grundsätzlich für alle Verfügungsbeschränkungen, unabhängig davon, woraus sich diese ergeben (vgl. Senat, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, ZfIR 2017, 113 Rn. 20).

    Der aus § 250 Abs. 5 Satz 1 BauGB folgende Genehmigungsvorbehalt führt zu einer - § 22 Abs. 6 Satz 1 BauGB nachgebildeten - Grundbuchsperre (vgl. BT-Drucks. 19/24838 S. 33;… Battis in Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 15. Aufl., § 250 Rn. 8), mit der die Einhaltung des Genehmigungsvorbehalts ohne Eintragung in das Grundbuch und damit ohne besonderen Verwaltungsaufwand erreicht wird (vgl. Senat, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, aaO Rn. 25 zu § 172 Abs. 1 Satz 6 BauGB).

    Dem Gesetzgeber wäre es zwar unbenommen gewesen, für die aus § 250 BauGB folgende Verfügungsbeschränkung etwas anderes zu regeln und insbesondere eine von § 878 BGB abweichende Sonderregelung zu treffen (vgl. Senat, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, aaO Rn. 20).

  • BGH, 17.06.1997 - XI ZR 119/96

    Rechtsfolgen nachträglich eingetretener Verfügungsbeschränkungen

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 17 aa) War die Zurückweisung des Eintragungsantrags rechtsfehlerfrei und wird der zurückweisende Beschluss lediglich aufgrund neuer Tatsachen (§ 74 GBO) aufgehoben, ist die nicht fristgebundene Grundbuchbeschwerde wie ein neuer Antrag zu behandeln (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juni 1997 - XI ZR 119/96, BGHZ 136, 87, 92;… Staudinger/Heinze, BGB [30.6.2021], § 878 Rn. 45;… Erman/Artz, BGB, 17. Aufl., § 878 Rn. 13;… NK-BGB/Krause, BGB, 5. Aufl., § 878 Rn. 17;… Demharter, GBO, 33. Aufl., § 13 Rn. 10;… Meikel/Böttcher, GBO, 12. Aufl., Nach § 20 Rn. 79;… Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 16. Aufl., Rn. 119; s.a. bereits Senat, Beschluss vom 23. Mai 1958 - V ZB 12/58, BGHZ 27, 310, 315 f. zu § 17 GBO).

    Rn. 18 bb) Die rechtsfehlerfreie Zurückweisung des Eintragungsantrags, durch die der Eintragungsantrag zunächst im Sinne von § 17 GBO erledigt ist (vgl. Senat, Urteil vom 25. Februar 1966 - V ZR 129/63, BGHZ 45, 186, 191), stellt eine Zäsur dar; der Eintragungsantrag ist nicht mehr anhängig und das Verfahren jedenfalls bis zur Einlegung einer Beschwerde beendet (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juni 1997 - XI ZR 119/96, BGHZ 136, 87, 93).

    Dies gilt unabhängig davon, ob - wie im Fall insolvenzbedingter Verfügungsbeschränkungen (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 17. Juni 1997 - XI ZR 119/96, BGHZ 136, 87) - Rechte Dritter betroffen sein können oder nicht; für solche Überlegungen ist im formalen Grundbuchverfahren kein Raum.

  • KG, 16.11.2021 - 1 W 347/21

    Nichtigkeit der UmwandlungsVOBln 2021 Begründung oder Teilung von …

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 15 bb) Gleichwohl wird vertreten, dass einem Eintragungsantrag die (nur) vor Verzögerungen im Grundbuchverfahren schützende Rechtsposition aus § 878 BGB nicht zugutekomme, wenn die Abgeschlossenheitsbescheinigung bei Antragstellung (noch) nicht vorliege (vgl. Häublein, ZWE 2022, 37, 41); andernfalls stehe derjenige, der einen unvollständigen Antrag einreiche, besser als derjenige, der warte, bis er alle Voraussetzungen erfülle und alle Unterlagen zusammengetragen habe (ebenso bei Fehlen einer Genehmigung nach § 144 BauGB OLG Karlsruhe, FGPrax 2022, 243, 244;… ähnlich MüKoBGB/Lettmaier, 9. Aufl., § 878 Rn. 29;… Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 16. Aufl., Rn. 121).

    Rn. 27 (d) Ob das Bezirksamt die Erteilung der Abgeschlossenheitsbescheinigung zunächst zu Unrecht versagt hat, mit anderen Worten ob die Beteiligte schon vor Zurückweisung ihres Vollzugsantrags Anspruch auf Erteilung der Abgeschlossenheitsbescheinigung gehabt hätte, ist durch das Grundbuchamt, wie das Berufungsgericht zutreffend annimmt, im Eintragungsverfahren nicht zu prüfen (…vgl. Abramenko in Jennißen, WEG, 8. Aufl., § 7 Rn. 46; Häublein, ZWE 2022, 37, 41).

  • OLG Karlsruhe, 25.08.2022 - 19 W 7/21

    Voraussetzungen für Gerichtskostenvorschuss im Grundbuchverfahren

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 15 bb) Gleichwohl wird vertreten, dass einem Eintragungsantrag die (nur) vor Verzögerungen im Grundbuchverfahren schützende Rechtsposition aus § 878 BGB nicht zugutekomme, wenn die Abgeschlossenheitsbescheinigung bei Antragstellung (noch) nicht vorliege (vgl. Häublein, ZWE 2022, 37, 41); andernfalls stehe derjenige, der einen unvollständigen Antrag einreiche, besser als derjenige, der warte, bis er alle Voraussetzungen erfülle und alle Unterlagen zusammengetragen habe (ebenso bei Fehlen einer Genehmigung nach § 144 BauGB OLG Karlsruhe, FGPrax 2022, 243, 244;… ähnlich MüKoBGB/Lettmaier, 9. Aufl., § 878 Rn. 29;… Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 16. Aufl., Rn. 121).

    Auch hat das Grundbuchamt keine eigenen Ermittlungen anzustellen (vgl. OLG Karlsruhe, FGPrax 2022, 243, 244;… Abramenko in Jennißen, aaO Rn. 47).

  • BGH, 12.11.1993 - V ZR 174/92

    Amtspflichten des Grundbuchbeamten bei der Abschreibung von Grundstücksteilen; …

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 14 aa) Allerdings handelt es sich nicht um eine materiell-rechtliche Voraussetzung für die Wirksamkeit der Teilungserklärung, sondern (lediglich) um eine verfahrensrechtliche Eintragungsvoraussetzung, deren Zweck es ist, dem Grundbuchamt die Prüfung bautechnischer Fragen zu erleichtern (vgl. Senat, Urteil vom 12. November 1993, BGHZ 124, 100, 105 ff.; BVerwG NJW 1997, 71, 74;… Erman/Grziwotz, BGB, 17. Aufl., § 7 WEG Rn. 8;… Abramenko in Jennißen, WEG, 8. Aufl., § 7 Rn. 45;… BeckOGK WEG/Meier [1.6.2023], § 7 Rn. 82;… BeckOK WEG/Kral [2.4.2024], § 7 Rn. 78).

    Rn. 20 (1) Das Vorliegen der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist Voraussetzung dafür, dass das Grundbuchamt die Begründung von Wohnungseigentum bzw. die Teilung durch den Eigentümer vollziehen darf (vgl. Senat, Urteil vom 12. November 1993, BGHZ 124, 100, 105 ff.;… Bärmann/Armbrüster, WEG, 15. Aufl., § 7 Rn. 105;… Abramenko in Jennißen, WEG, 8. Aufl., § 7 Rn. 47;… Vandenhouten in Niedenführ/Schmidt-Räntsch/Vandenhouten, WEG, 13. Aufl., § 7 Rn. 32;… BeckOK WEG/Kral [2.4.2024], § 7 Rn. 80;… BeckOGK WEG/Meier [1.6.2023], § 7 Rn. 82).

  • BGH, 27.04.2023 - V ZB 58/22

    Anweisung des Grundbuchamts zur Eintragung eines Amtswiderspruchs gegen Löschung …

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Die entsprechende Würdigung des Beschwerdegerichts ist im Rechtsbeschwerdeverfahren nur eingeschränkt überprüfbar (vgl. nur Senat, Beschluss vom 27. April 2023 - V ZB 58/22, NJW-RR 2023, 863 Rn. 23).
  • BVerwG, 08.12.1995 - 8 C 37.93

    Nachträgliche Kraftloserklärung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 14 aa) Allerdings handelt es sich nicht um eine materiell-rechtliche Voraussetzung für die Wirksamkeit der Teilungserklärung, sondern (lediglich) um eine verfahrensrechtliche Eintragungsvoraussetzung, deren Zweck es ist, dem Grundbuchamt die Prüfung bautechnischer Fragen zu erleichtern (vgl. Senat, Urteil vom 12. November 1993, BGHZ 124, 100, 105 ff.; BVerwG NJW 1997, 71, 74;… Erman/Grziwotz, BGB, 17. Aufl., § 7 WEG Rn. 8;… Abramenko in Jennißen, WEG, 8. Aufl., § 7 Rn. 45;… BeckOGK WEG/Meier [1.6.2023], § 7 Rn. 82;… BeckOK WEG/Kral [2.4.2024], § 7 Rn. 78).
  • BGH, 25.02.1966 - V ZR 129/63

    Schutz der Rechtsposition des Auflassungsempfängers

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 18 bb) Die rechtsfehlerfreie Zurückweisung des Eintragungsantrags, durch die der Eintragungsantrag zunächst im Sinne von § 17 GBO erledigt ist (vgl. Senat, Urteil vom 25. Februar 1966 - V ZR 129/63, BGHZ 45, 186, 191), stellt eine Zäsur dar; der Eintragungsantrag ist nicht mehr anhängig und das Verfahren jedenfalls bis zur Einlegung einer Beschwerde beendet (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juni 1997 - XI ZR 119/96, BGHZ 136, 87, 93).
  • BayObLG, 31.01.1997 - 2Z BR 7/97

    Erwerbsverbot als Eintragungshindernis - Zwischenverfügung bei durch …

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 23 (b) Ob dem Grundbuchamt ein echtes, nach pflichtgemäßem Ermessen auszuübendes Wahlrecht zwischen Antragszurückweisung und Zwischenverfügung zusteht, wenn - behebbare - Eintragungsvoraussetzungen fehlen, lässt sich dem Wortlaut von § 18 Abs. 1 Satz 1 GBO nicht eindeutig entnehmen (für ein solches Wahlrecht etwa RGZ 126, 107, 111; BayObLGZ 1997, 55, 58; OLG München, DNotZ 2008, 934, 935; OLG Düsseldorf, NotBZ 2010, 411;… für einen grundsätzlichen Vorrang der Zwischenverfügung dagegen Meikel/Böttcher, GBO, 12. Aufl., § 18 Rn. 32;… KEHE/Volmer, Grundbuchrecht, 9. Aufl., § 18 Rn. 21 ff.;… BeckOK GBO/Zeiser [1.3.2024], § 18 Rn. 10;… Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 16. Aufl., § 18 Rn. 428).
  • BGH, 23.05.1958 - V ZB 12/58

    Zwangshypothek und Zwischenverfügung

    Auszug aus BGH, 21.03.2024 - V ZB 10/23
    Rn. 17 aa) War die Zurückweisung des Eintragungsantrags rechtsfehlerfrei und wird der zurückweisende Beschluss lediglich aufgrund neuer Tatsachen (§ 74 GBO) aufgehoben, ist die nicht fristgebundene Grundbuchbeschwerde wie ein neuer Antrag zu behandeln (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juni 1997 - XI ZR 119/96, BGHZ 136, 87, 92;… Staudinger/Heinze, BGB [30.6.2021], § 878 Rn. 45;… Erman/Artz, BGB, 17. Aufl., § 878 Rn. 13;… NK-BGB/Krause, BGB, 5. Aufl., § 878 Rn. 17;… Demharter, GBO, 33. Aufl., § 13 Rn. 10;… Meikel/Böttcher, GBO, 12. Aufl., Nach § 20 Rn. 79;… Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 16. Aufl., Rn. 119; s.a. bereits Senat, Beschluss vom 23. Mai 1958 - V ZB 12/58, BGHZ 27, 310, 315 f. zu § 17 GBO).
  • BGH, 25.10.1967 - V ZB 3/67

    Verwirkung der Beschwerde in Grundbuchsachen

  • OLG München, 10.06.2008 - 34 Wx 39/08

    Grundbuch: ausnahmsweise Zurückweisung eines Eintragungsantrags bei …

  • RG, 23.10.1919 - V B 25/29

    1. Kann das Absehen vom Erlaß einer Zwischenverfügung nach § 18 der …

  • BGH, 21.03.2024 - V ZB 17/23

    Zur Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen eine Zwischenverfügung des …

    Rn. 9 b) Dahinstehen kann, ob dem Grundbuchamt ein echtes, nach pflichtgemäßem Ermessen auszuübendes Wahlrecht zwischen Antragszurückweisung und Zwischenverfügung zusteht, wenn - behebbare - Eintragungsvoraussetzungen fehlen (näher Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, juris Rn. 23 mwN).

    Rn. 15 (1) Richtig ist allerdings, dass § 878 BGB auf die sich aus dem Genehmigungserfordernis auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 250 Abs. 1 Satz 1, 3 BauGB ergebende Verfügungsbeschränkung des teilenden Grundstückseigentümers entsprechend anwendbar ist (s. hierzu Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, juris Rn. 11).

    Das Grundbuchamt darf dann die Eintragung gemäß § 250 Abs. 5 Satz 1 BauGB nur bei Nachweis einer Genehmigung vornehmen (s. hierzu ebenfalls Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, juris Rn. 17 f.).

    Es ist bereits umstritten, ob einem Antragsteller die Schutzwirkung des § 878 BGB überhaupt zugutekommen kann, wenn von ihm beizubringende Unterlagen bei Antragstellung (noch) nicht vorliegen (s. näher hierzu Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, juris Rn. 15).

  • BGH, 19.09.2024 - V ZB 66/23

    Genehmigung der Teilung bestehender Wohngebäude; angemessene Frist zur Hebung …

    Rn. 9 b) Die entsprechende Anwendung von § 878 BGB auf die Teilungserklärung des Grundstückseigentümers gemäß § 8 WEG führt zu keinem anderen Ergebnis (vgl. ausführlich Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 7 ff.).

    Zur näheren Begründung wird auf den Beschluss des Senats vom 21. März 2024 (V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 12 ff.) verwiesen.

    Rn. 13 (1) Das Vorliegen der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist Voraussetzung dafür, dass das Grundbuchamt die Begründung von Wohnungseigentum bzw. die Teilung durch den Eigentümer vollziehen darf (vgl. Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 20 mwN).

    Einigkeit besteht nämlich darüber, dass eine Zwischenverfügung zur Beibringung von fehlenden Unterlagen, insbesondere solchen, die erst in einem anderen Verwaltungsverfahren eingeholt werden müssen (hier: Abgeschlossenheitsbescheinigung), jedenfalls ermessensgerecht ist und dass der Antrag jedenfalls nach Ablauf einer mit der Zwischenverfügung gesetzten angemessenen Frist zurückgewiesen werden darf (vgl. zum Ganzen Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 22 f.).

    Ist dagegen ersichtlich, dass eine Hebung des Hindernisses binnen angemessener Frist nicht möglich sein wird, steht das Hindernis einem unbehebbaren gleich und der Antrag ist zurückzuweisen (vgl. erneut Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 25 mwN).

    Abgesehen davon, dass hier nichts für eine entsprechende Unkenntnis beziehungsweise ein mangelndes Bewusstsein für nachteilige wirtschaftliche Folgen seitens der durch ihren Notar als Verfahrensbevollmächtigten vertretenen Beteiligten spricht, kommt es auf subjektive Umstände im formalen Grundbuchverfahren nicht an (vgl. Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 18).

  • BGH, 28.11.2024 - V ZB 24/23

    Eintragungshindernis bezüglich der Teilung von Eigentum

    Rn. 7 2. Die entsprechende Anwendung von § 878 BGB auf die Teilungserklärung des Grundstückseigentümers gemäß § 8 WEG führt zu keinem anderen Ergebnis (vgl. ausführlich Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 7 ff.).

    Zur näheren Begründung wird auf die Beschlüsse des Senats vom 21. März 2024 (V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 12 ff.) und vom 19. September 2024 (…V ZB 66/23, juris Rn. 11) verwiesen.

    Rn. 11 aa) Das Vorliegen der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist Voraussetzung dafür, dass das Grundbuchamt die Begründung von Wohnungseigentum bzw. die Teilung durch den Eigentümer vollziehen darf (vgl. Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 20 mwN).

    Einigkeit besteht nämlich darüber, dass eine Zwischenverfügung zur Beibringung von fehlenden Unterlagen, insbesondere solchen, die erst in einem anderen Verwaltungsverfahren eingeholt werden müssen (hier: Abgeschlossenheitsbescheinigung), jedenfalls ermessensgerecht ist und dass der Antrag jedenfalls nach Ablauf einer mit der Zwischenverfügung gesetzten angemessenen Frist zurückgewiesen werden darf (vgl. zum Ganzen Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 22 f.).

    Ist dagegen ersichtlich, dass eine Hebung des Hindernisses binnen angemessener Frist nicht möglich sein wird, steht das Hindernis einem unbehebbaren gleich und der Antrag ist zurückzuweisen (vgl. erneut Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 25 mwN).

  • BGH, 20.12.2024 - V ZR 277/23

    Erhaltungssatzung bzw. -verordnung: Begründung von Wohnungs- oder Teileigentum …

    Rn. 21 a) Das gilt zunächst unabhängig davon, dass § 878 BGB analog ebenfalls auf das Genehmigungserfordernis aus § 250 Abs. 1 Sätze 1, 3 BauGB Anwendung findet (vgl. hierzu Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 11), sodass die von dem Beklagten erklärte Teilung im Ausgangspunkt keiner Genehmigung nach § 250 Abs. 5 Satz 1 BauGB bedurfte und keine Grundbuchsperre bestand.

    Für diesen nach Inkrafttreten der Umwandlungsverordnung gestellten neuen Antrag gilt die Genehmigungspflicht aus § 250 Abs. 5 Satz 1 BauGB; § 878 BGB analog findet auf diesen neuen Antrag keine Anwendung (vgl. Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, NJW 2024, 1875 Rn. 19).

  • BGH, 17.09.2025 - V ZB 22/24

    Eintritt der Bindungswirkung § 878 BGB bei Teilung in Wohnungs-/Teileigentum

    Die Vorschrift ist aber auf die Teilungserklärung nach § 8 Abs. 1 WEG entsprechend anwendbar (vgl. Senat…, Beschluss vom 12. Oktober 2016 - V ZB 198/15, ZfIR 2017, 113 Rn. 13 ff.), und zwar auch im Hinblick auf die sich aus dem Genehmigungserfordernis auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 250 Abs. 1 Sätze 1 und 3 BauGB ergebende Verfügungsbeschränkung des teilenden Grundstückseigentümers (vgl. Senat, Beschluss vom 21. März 2024 - V ZB 10/23, ZfIR 2024, 350 Rn. 11).
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