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Rechtsprechung
   BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,1144
BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05 (https://dejure.org/2006,1144)
BFH, Entscheidung vom 07.03.2006 - VII R 11/05 (https://dejure.org/2006,1144)
BFH, Entscheidung vom 07. März 2006 - VII R 11/05 (https://dejure.org/2006,1144)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 74, § 69, § 251 Abs. 3; FGO § 57 Nr. 1, § 60; InsO § 85 Abs. 2, § 86, § 87

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    AO 1977 § 74; AO 1977 § 69; AO 1977 § 251 Abs. 3; FGO § 57 Nr. 1; FGO § 60; InsO § 85 Abs. 2; InsO § 86; InsO § 87
    Unterbrechung des Verfahrens durch Insolvenz des Klägers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Geltendmachung eines Haftungsanspruchs als Insolvenzforderung; Aufnahme eines Passivprozesses; Beteiligtenfähigkeit des Schuldners

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Insolvenz des Haftungsschuldners

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Aufnahme eines durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Haftungsschuldners unterbrochenen Rechtsstreits über die Rechtmäßigkeit eines Haftungsbescheides vom Insolvenzverwalter bzw. vom Finanzamt; Geltendmachung des noch unerfüllten ...

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Geltendmachung eines Haftungsanspruchs als Insolvenzforderung

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    AO § 74 J: 1977, FGO § 60 Abs 3, FGO § 67, InsO § 85, InsO § 87, InsO § 179, InsO § 180 Abs 2, InsO § 184, AO § 5 J: 1977
    Anfechtungsklage; Aufnahme; Beiladung; Beteiligter; Ermessen; Feststellung; Haftung; Insolvenz; Unterbrechung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 212, 11
  • ZIP 2006, 968
  • BB 2006, 1151
  • DB 2006, 1196
  • AnwBl 2006, 185
  • BStBl II 2006, 573
 
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Wird zitiert von ... (57)Zitiert selbst (12)

  • BFH, 23.02.2005 - VII R 63/03

    Feststellung von Steuerforderungen in der Insolvenz durch Aufnahme des …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Die Aufnahme durch das FA ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BFH-Entscheidungen vom 23. Februar 2005 VII R 63/03, BFHE 209, 23, BStBl II 2005, 591; vom 18. Dezember 2003 II B 31/00, BFHE 204, 35, BStBl II 2004, 237, …und vom 10. August 1993 VII B 46/91, BFH/NV 1994, 293), da das FA eine Insolvenzforderung geltend macht und eine Befriedigung aus der Masse begehrt.

    Wie der Senat entschieden hat, kommt der Erlass eines Feststellungsbescheides nach § 251 Abs. 3 AO 1977 nicht mehr in Betracht, wenn bereits ein Steuer- oder Haftungsbescheid existiert, der vom Schuldner vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens angefochten worden ist (Senatsentscheidung in BFHE 209, 23, BStBl II 2005, 591).

  • BGH, 27.10.2003 - II ZA 9/02

    Anforderungen an die Aufnahme des unterbrochenen Passivprozesses durch den …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Dies würde selbst dann gelten, wenn er im Prüfungstermin als einziger die Forderung bestritten hätte (BGH-Beschluss vom 27. Oktober 2003 II ZA 9/02, ZIP 2003, 2271).
  • BGH, 14.04.2005 - IX ZR 221/04

    Wann liegt Aktivprozeß der Masse vor?

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Nicht entscheidend ist dabei die formelle Parteirolle, sondern allein, ob in dem anhängigen Rechtsstreit über eine Pflicht zu einer Leistung gestritten wird, die in die Masse zu gelangen hat (Beschluss des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 14. April 2005 IX ZR 221/04, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht --ZIP-- 2005, 952, m.w.N.).
  • BFH, 18.12.2003 - II B 31/00

    Änderungsbescheid bei anhängiger Nichtzulassungsbeschwerde

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Die Aufnahme durch das FA ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BFH-Entscheidungen vom 23. Februar 2005 VII R 63/03, BFHE 209, 23, BStBl II 2005, 591; vom 18. Dezember 2003 II B 31/00, BFHE 204, 35, BStBl II 2004, 237, …und vom 10. August 1993 VII B 46/91, BFH/NV 1994, 293), da das FA eine Insolvenzforderung geltend macht und eine Befriedigung aus der Masse begehrt.
  • BFH, 22.01.1997 - I R 101/95

    Revisionsbegründung - Verfahrensfehler - Zeugeneigenschaft - Eröffnung des …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Unter Verstoß gegen § 57 Nr. 1 FGO hat das FG den Revisionskläger im Insolvenzfeststellungsstreit als Beteiligten behandelt, obwohl dieser aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und der Bestellung eines Insolvenzverwalters die Beteiligtenfähigkeit verloren hatte (BFH-Urteil vom 22. Januar 1997 I R 101/95, BFHE 182, 269, BStBl II 1997, 464).
  • BFH, 26.11.1987 - V R 133/81

    Hinreichende Bezeichnung - Umsatzsteuerforderung - Verfahren

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Die Rechtmäßigkeit der Beanspruchung einer Steuerforderung als Insolvenzforderung ist im Einspruchs- bzw. Klageverfahren zu klären (BFH-Urteil vom 26. November 1987 V R 133/81, BFHE 151, 345, BStBl II 1988, 199).
  • BFH, 23.11.1994 - VIII R 51/94

    Beteiligten- und Prozessfähig einer im Handelsregister gelöschten Gesellschaft …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Wird der Schuldner dennoch --etwa in der irrigen Annahme einer eigenen Prozessführungsbefugnis-- in einem vom Insolvenzverwalter aufgenommenen Prozess tätig, so ist er durch Beschluss des FG aus dem Prozess zu weisen (BFH-Entscheidungen vom 10. Juni 1970 III R 128/67, BFHE 99, 348, BStBl II 1970, 665, 666, und vom 23. November 1994 VIII R 51/94, BFH/NV 1995, 663).
  • BFH, 10.08.1993 - VII B 46/91

    Voraussetzungen für die Aufnahme des Beschwerdeverfahrens gegen die …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Die Aufnahme durch das FA ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BFH-Entscheidungen vom 23. Februar 2005 VII R 63/03, BFHE 209, 23, BStBl II 2005, 591; vom 18. Dezember 2003 II B 31/00, BFHE 204, 35, BStBl II 2004, 237, und vom 10. August 1993 VII B 46/91, BFH/NV 1994, 293), da das FA eine Insolvenzforderung geltend macht und eine Befriedigung aus der Masse begehrt.
  • BFH, 26.02.1970 - IV B 93/69

    Verfahrensmangel - Verfahrensrechtliche Bestimmungen - Irrtum in der Auslegung - …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Die Rechtsverletzung des FG kann der Senat auch ohne ausdrückliche Rüge berücksichtigen, denn nach der Rechtsprechung des BFH stellt die Verletzung von § 57 Nr. 1 FGO keinen Verfahrensfehler, sondern eine Verletzung materiellen Rechts dar (BFH-Beschluss vom 26. Februar 1970 IV B 93/69, BFHE 99, 6, BStBl II 1970, 545).
  • BFH, 10.06.1970 - III R 128/67

    Finanzgerichtliches Verfahren - Unterbrechung aufgrund Konkurseröffnung - …

    Auszug aus BFH, 07.03.2006 - VII R 11/05
    Wird der Schuldner dennoch --etwa in der irrigen Annahme einer eigenen Prozessführungsbefugnis-- in einem vom Insolvenzverwalter aufgenommenen Prozess tätig, so ist er durch Beschluss des FG aus dem Prozess zu weisen (BFH-Entscheidungen vom 10. Juni 1970 III R 128/67, BFHE 99, 348, BStBl II 1970, 665, 666, …und vom 23. November 1994 VIII R 51/94, BFH/NV 1995, 663).
  • BGH, 10.10.1973 - VIII ZR 9/72
  • BFH, 07.10.1986 - IX R 125/86

    Rüge der unterlassenen Beiladung als absoluter Revisionsgrund

  • FG Düsseldorf, 12.10.2006 - 11 K 2025/06

    Insolvenzverfahren; Rechtsstreitunterbrechung; Titulierte Forderung; Widerspruch; …

    4.) Die Beklagten tragen als Streitgenossen die Kosten des Rechtsstreites bis auf die Gerichtskosten des Revisionsverfahrens VII R 11/05, die nicht erhoben werden.

    Dieses Urteil ist vom Bundesfinanzhof durch Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573 aufgehoben worden und die Sache ist an das Finanzgericht Düsseldorf zurückverwiesen worden.

    Rn. 25 Am 17.05.2006 hat der Senat gemäß den Vorgaben des Bundesfinanzhofes im Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05; a. a. O.; beschlossen, der bisherige Kläger, der Beklagte zu 2 (Herr C), wird aus dem Verfahren 11 K 2025/06 F gewiesen.

    Rn. 27 Mit Schriftsatz vom 14. Juli 2006 hat das Finanzamt angekündigt, dass es unter Bezugnahme auf die Ausführungen des Bundesfinanzhofs in seinem Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, a. a. O., beantragen werde, seine Forderung in Höhe von 1.049.136 EUR zur Beseitigung des vorliegenden Widerspruchs zur Tabelle festzustellen.

    Zur Begründung dieses Antrags wiederholt das Finanzamt seine bereits im Verfahren 11 K 3350/02 H und im Revisionsverfahren VII R 11/05 dargelegten Argumente.

    Außerdem habe es im Revisionsverfahren VII R 11/05 bereits die Meinung vertreten, gemäß § 184 Satz 2 InsO habe auch der damalige Revisionskläger, der Beklagte zu 2, die Stellung eines Verfahrensbeteiligten erlangt.

    Diese Aufnahmebefugnis steht dem Finanzamt unabhängig von der Obliegenheit des Insolvenzverwalters, den Rechtsstreit gemäß § 179 Abs. 2 InsO i. V. mit § 180 Abs. 2 InsO aufzunehmen, zu (vgl. BFH-Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573).

    Soweit für die Feststellung einer Forderung der Rechtsweg zum ordentlichen Gericht nicht gegeben ist, ist die Feststellung nach § 185 Satz 1 InsO bei dem zuständigen anderen Gericht - im Streitfall also beim Finanzgericht - zu betreiben (vgl. BFH-Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573).

    Zwar könnte eine Klagerücknahme des Insolvenzverwalters als eine konkludente Rücknahme des Widerspruches ausgelegt werden (vgl. BFH-Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573).

    Rn. 48 Zwar hat der Senat gemäß den Vorgaben des Bundesfinanzhofes im Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573, am 17.05.2006 beschlossen, der bisherige Kläger, der Beklagte zu 2 (Herr C), wird aus dem Verfahren 11 K 2025/06 F gewiesen.

    Rn. 50 Entgegen der Ansicht der Beklagten ergibt sich aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573, nicht, dass das Finanzamt als Kläger den Rechtsstreit nicht gemäß § 184 Satz 2 InsO i. V. m. § 185 InsO gegen den Beklagten zu 2 (Herrn C) aufnehmen kann.

    Denn dieses Urteil ist vom Bundesfinanzhof durch Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573, ohne Einschränkung aufgehoben und die Sache ist an das Finanzgericht Düsseldorf zurückverwiesen worden.

    Rn. 61 Die Kostenentscheidung ergibt sich aus § 135 FGO bis auf die Gerichtskosten des Revisionsverfahrens, die gemäß dem BFH-Urteil vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11 BStBl II 2006, 573 nicht zu erheben sind.

  • BFH, 13.11.2007 - VII R 61/06

    Aufnahme eines durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens unterbrochenen …

    Dieses Urteil hat der erkennende Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) durch seine Entscheidung vom 7. März 2006 VII R 11/05 (BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573) aufgehoben und die Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.

    Mit Schriftsätzen vom 14., 18. und 25. Juli 2006 hat das FA unter Bezugnahme auf die Ausführungen des BFH in seinem Urteil in BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573 die Feststellung der Haftungsforderung zur Tabelle zur Beseitigung der von dem Schuldner und Insolvenzverwalter erhobenen Widersprüche beantragt.

    Das FA habe den Rechtsstreit insoweit nicht aufnehmen können (§ 184 Satz 2 i.V.m. § 185 Satz 2 InsO), da der Schuldner durch Entscheidung des BFH in BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573 aus dem Verfahren gewiesen worden sei und von dieser Entscheidung eine Bindungswirkung nach § 126 Abs. 5 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgehe.

    Wie der Senat bereits in seiner Entscheidung in BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573 erkannt hat, war das FA befugt, den durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners unterbrochenen Anfechtungsrechtsstreit (§ 155 FGO i.V.m. § 240 Satz 1 der Zivilprozessordnung --ZPO--) gegenüber dem Insolvenzverwalter nach § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 2 InsO aufzunehmen.

    Das Senatsurteil in BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573 steht dem nicht entgegen.

    a) Nach § 184 Satz 2 InsO kann das FA den durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens unterbrochenen Rechtsstreit gegenüber dem widersprechenden Schuldner aufnehmen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573).

    b) Dass der Schuldner im Insolvenzfeststellungsverfahren nach § 184 Satz 2 InsO nicht beteiligtenfähig sei, lässt sich aus der Entscheidung in BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573 nicht ableiten.

  • BFH, 27.09.2017 - XI R 9/16

    Haftungsbescheid; Einwendungsausschluss des Geschäftsführers einer GmbH bei …

    Rn. 36 ff) Widerspricht hingegen der Insolvenzschuldner der Forderungsanmeldung des FA (§ 174 InsO) gemäß § 178, § 184 InsO, musste nach der im Streitfall maßgeblichen Rechtslage gemäß § 184 Satz 2 InsO a.F. (vgl. Art. 103c Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung) das FA das unterbrochene Einspruchsverfahren gegenüber dem Insolvenzschuldner aufnehmen, um dessen Widerspruch zu beseitigen (vgl. BFH-Urteile vom 7. März 2006 VII R 11/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573; vom 13. November 2007 VII R 61/06, BFHE 220, 289, BStBl II 2008, 790; Loose, AO-Steuerberater 2007, 101, 102;… ebenso zu § 184 Abs. 2 InsO n.F. BFH-Beschluss vom 15. März 2013 VII B 49/12, BFH/NV 2013, 1451, Rz 7;… BFH-Urteil vom 16. September 2015 XI R 47/13, BFH/NV 2016, 428, Rz 31; Leipold, Deutsche Steuer-Zeitung 2012, 103, 112).
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