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Rechtsprechung
   BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,4919
BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R (https://dejure.org/2010,4919)
BSG, Entscheidung vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R (https://dejure.org/2010,4919)
BSG, Entscheidung vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R (https://dejure.org/2010,4919)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • lexetius.com

    Gesetzliche Unfallversicherung - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Sozialdatenschutz - Gutachterauswahlrecht - etwaige Verletzung - Rügeobliegenheit des Versicherten gegenüber dem Unfallversicherungsträger: unverzügliche Mitteilung

  • openjur.de

    Gesetzliche Unfallversicherung; sozialrechtliches Verwaltungsverfahren; Sozialdatenschutz; Löschungsanspruch gem § 84 Abs 2 S 1 SGB 10; Gutachterauswahlrecht gem § 200 Abs 2 Halbs 1 SGB 7; etwaige Verletzung; Heilung; Rügeobliegenheit des Versicherten ...

  • rechtsinformationen.bund.de

    Gesetzliche Unfallversicherung - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Sozialdatenschutz - Löschungsanspruch gem § 84 Abs 2 S 1 SGB 10 - Gutachterauswahlrecht gem § 200 Abs 2 Halbs 1 SGB 7 - etwaige Verletzung - Heilung - Rügeobliegenheit des Versicherten gegenüber dem ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 200 Abs 2 Halbs 1 SGB 7, § 21 Abs 2 SGB 10, § 67 SGB 10, §§ 67 ff SGB 10, § 67c SGB 10
    Gesetzliche Unfallversicherung - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Sozialdatenschutz - Löschungsanspruch gem § 84 Abs 2 S 1 SGB 10 - Gutachterauswahlrecht gem § 200 Abs 2 Halbs 1 SGB 7 - etwaige Verletzung - Heilung - Rügeobliegenheit des Versicherten gegenüber dem ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anerkennung einer Berufskrankheit in der gesetzlichen Unfallversicherung; Anspruch des Versicherten auf Löschung eines medizinischen Sachverständigengutachtens

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Verwaltungsverfahren - Entfernung eines Gutachtens aus den Akten - Datenschutz - Gutachtenerteilung an Gemeinschaftspraxis - möglicher Verstoß gegen Auswahl- oder Widerspruchsrecht iSd § 200 Abs. 2 SGB VII - Rügeobliegenheit des Versicherten - Verteidigung des Auswahlrechts ...

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anerkennung einer Berufskrankheit in der gesetzlichen Unfallversicherung; Anspruch des Versicherten auf Löschung eines medizinischen Sachverständigengutachtens

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA 2011, 336
  • NZS 2011, 473
 
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Wird zitiert von ... (62)Zitiert selbst (6)

  • BSG, 05.02.2008 - B 2 U 8/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Gutachten - Beweis - Beweisverwertungsverbot - …

    Auszug aus BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R
    Der Verfahrensfehler bleibt ggf nur noch nach Maßgabe des § 42 Satz 1 SGB X rechtserheblich und kann nicht gesondert angefochten werden (…so auch Kranig in: Hauck/Noftz, SGB VII, K § 200 RdNr 26 und K § 199 RdNr 5; aA Thüringer LSG, Urteil vom 22.1.2009 - L 1 U 1089/06 - Juris RdNr 40; offen gelassen ua in BSGE 100, 25, 39 f, RdNr 57 f mwN; kritisch dazu C. Wagner in jurisPK-SGB VII, § 200 RdNr 51). Er führt zur Aufhebung des verfahrensabschließenden Verwaltungsakts, wenn nicht offensichtlich ist, dass die Auswahlrechtsverletzung die Entscheidung der Verwaltung in der Sache nicht beeinflusst hat.
  • BVerwG, 09.06.2010 - 6 C 5.09

    Polizeiliches Informationssystem; Verbunddatei; "Gewalttäter Sport" Speicherung; …

    Auszug aus BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R
    Der Kläger hat sie (entsprechend der Rechtsprechung des Senats…, Urteil vom 21.3.2006 - B 2 U 24/04 R - SozR 4-1300 § 84 Nr. 1 RdNr 25; vgl auch BVerwG, Urteil vom 9.6.2010 - 6 C 5/09) mit einer Verpflichtungsklage (Verpflichtung der Beklagten zur Feststellung eines Anspruchs auf Löschung) kombiniert.
  • BVerwG, 22.06.1994 - 6 C 37.92

    Prüfungsrecht - Prüfling - Obliegenheiten - Ausschlußfrist - Geltendmachung von …

    Auszug aus BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R
    Deshalb wird die Verletzung, auch wenn sie ungeheilt bleibt, mit dem Abschluss des Verwaltungsverfahrens grundsätzlich unbeachtlich (vgl zur Rügeobliegenheit im Prüfungsrecht BVerwGE 96, 126, 129 ff, Juris-RdNr 18 f).
  • BSG, 21.03.2006 - B 2 U 24/04 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Unzulässigkeit einer isolierten Leistungsklage - …

    Auszug aus BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R
    Der Kläger hat sie (entsprechend der Rechtsprechung des Senats, Urteil vom 21.3.2006 - B 2 U 24/04 R - SozR 4-1300 § 84 Nr. 1 RdNr 25; vgl auch BVerwG, Urteil vom 9.6.2010 - 6 C 5/09) mit einer Verpflichtungsklage (Verpflichtung der Beklagten zur Feststellung eines Anspruchs auf Löschung) kombiniert.
  • BSG, 13.10.1992 - 5 RJ 16/92

    Ausländer - Änderung des Geburtsdatums - Vergabe einer neuen Versicherungsnummer

    Auszug aus BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R
    Rn. 20 § 20 Abs. 2 Nr. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), der gemäß § 1 Abs. 2 BDSG nur auf personenbezogene Daten anwendbar ist, ist gegenüber § 84 Abs. 2 Satz 1 SGB X subsidiär (§ 1 Abs. 3 Satz 1 BDSG; vgl auch § 84 Abs. 1a SGB X; offen gelassen im BSG-Urteil vom 13.10.1992 - 5 RJ 16/92 - BSGE 71, 170 ff).
  • LSG Thüringen, 22.01.2009 - L 1 U 1089/06

    Anspruch auf Gewährung von Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung …

    Auszug aus BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R
    Der Verfahrensfehler bleibt ggf nur noch nach Maßgabe des § 42 Satz 1 SGB X rechtserheblich und kann nicht gesondert angefochten werden (…so auch Kranig in: Hauck/Noftz, SGB VII, K § 200 RdNr 26 und K § 199 RdNr 5; aA Thüringer LSG, Urteil vom 22.1.2009 - L 1 U 1089/06 - Juris RdNr 40; offen gelassen ua in BSGE 100, 25, 39 f, RdNr 57 f mwN; kritisch dazu C. Wagner in jurisPK-SGB VII, § 200 RdNr 51). Er führt zur Aufhebung des verfahrensabschließenden Verwaltungsakts, wenn nicht offensichtlich ist, dass die Auswahlrechtsverletzung die Entscheidung der Verwaltung in der Sache nicht beeinflusst hat.
  • BSG, 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R

    (Sozialgerichtliches Verfahren - Begründungsmangel iS des § 128 Abs 1 S 2 SGG: …

    Ein Verfahrensverstoß im Verwaltungsverfahren kann rechtzeitig noch im Gerichtsverfahren gerügt werden (Aufgabe von BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R = SozR 4-2700 § 200 Nr. 2).

    Rn. 22 Soweit der erkennende Senat diese Grundsätze aus der ZPO iVm § 202 S 1 SGG auch auf das Verwaltungsverfahren übertragen und in der Vergangenheit entschieden hat, dass bei im Verwaltungsverfahren erfolgten Verfahrensverstößen spätestens mit Erlass des Widerspruchsbescheids ein Rügeverlust eintrete (BSG Urteil vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 34), wird diese Rechtsprechung ausdrücklich aufgegeben.

    Soweit der Senat zur Begründung angegeben hat, der Bürger sei hier der einzige, der eine Verletzung seines Auswahlrechts rechtzeitig abwenden oder eine Heilung dieses Verfahrensfehlers rechtzeitig anstoßen könne (BSG Urteil vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 36), erscheint dies wenig überzeugend, kann doch auch die Verwaltung durch einen einfachen Blick auf das ihr übersandte Gutachten jeweils feststellen, ob der im Rahmen des § 200 Abs. 2 Halbs 1 SGB VII vom Bürger ausgewählte Gutachter überhaupt und in welchem Umfang tätig geworden ist.

    Das Auswahlrecht bezweckt ausschließlich, im jeweiligen Verwaltungsverfahren einen inhaltlich richtigen und für den Versicherten akzeptablen verfahrensabschließenden Verwaltungsakt vorzubereiten und vermittelt verglichen zum Widerspruchsrecht nach § 200 Abs. 2 Halbs 2 SGB VII dem Versicherten eine erheblich schwächere Rechtsposition, weil er sich zwar zu den vorgeschlagenen Gutachtern äußern und ggf einen Gegenvorschlag machen kann, der UV-Träger dem aber nicht folgen muss (Senatsurteil vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 35 f; vgl Bieresborn in Francke/Gagel/Bieresborn, Der Sachverständigenbeweis im Sozialrecht, 2. Aufl 2017, 64).

  • BSG, 14.05.2020 - B 14 AS 7/19 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Sozialdatenschutz - Sammlung …

    Einer Verpflichtungsklage (das noch offen lassend BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 14) steht entgegen, dass auf die Entfernung der Kontoauszüge ein Rechtsanspruch besteht, soweit die Voraussetzungen dafür vorliegen, und daher im Erfolgsfall weitere Verwaltungsentscheidungen nicht zu ergehen haben.

    Rn. 24 a) Rechtsgrundlage der Speicherung der vom Jobcenter erhobenen Sozialdaten in einem Dateisystem iS von Art. 4 Nr. 6 DSGVO - auch durch Aufnahme in eine papiergeführte Leistungsakte (vgl zur entsprechenden Rechtslage nach § 67 Abs. 6 Satz 2 Nr. 1 SGB X idF des 2. SGBÄndG BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 23) - für die Zwecke des auf die Entscheidung über einen Leistungsantrag gerichteten Verwaltungsverfahrens iS von § 8 SGB X ist § 67c Abs. 1 Satz 1 SGB X (zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Akte hier idF des BDSGÄndG 2001 seit dem 26.11.2019; inhaltsgleich idF des 2. DSAnpUG-EU), nicht aber § 51b Abs. 3 SGB II; insoweit ist der Anwendungsbereich des § 51b SGB II beschränkt auf die Verarbeitung von Sozialdaten, die an die Bundesagentur für Arbeit übermittelt wurden (…"und an die Bundesagentur übermittelten Daten", vgl BSG vom 25.1.2012 - B 14 AS 65/11 R - BSGE 110, 75 = SozR 4-1200 § 35 Nr. 4, RdNr 40;… ebenso Harich in Eicher/Luik, SGB II, 4. Aufl 2017, § 51b RdNr 1;… Lenze in LPK-SGB II, 6. Aufl 2017, § 51b RdNr 4; O"Sullivan in Estelmann, SGB II, § 51b RdNr 5, Dezember 2016; Voelzke in Hauck/Noftz, SGB II, § 51b RdNr 8, Stand XII/17).

  • BSG, 18.01.2011 - B 2 U 5/10 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Sozialdatenschutz - sozialgerichtliches …

    Hier kann aber dahingestellt bleiben, ob die anwaltlich vertretene Klägerin rechtzeitig die Verletzung des Auswahlrechts bei Einholung des Gutachtens Dr S gerügt und der Begutachtung durch diesen Arzt widersprochen hätte (vgl auch BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - Juris RdNr 33 f;… zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen), denn die Beklagte hat schon das Auswahlrecht der Klägerin nicht verletzt.
  • VG Karlsruhe, 27.05.2013 - 2 K 3249/12

    Löschung von gespeicherten personenbezogenen Daten

    Nach Maßgabe von § 23 Abs. 1 Nr. 2 LDSG hat derjenige, um dessen personenbezogene Daten es geht, einen Anspruch auf Löschung (vgl. BVerwG, Beschluss vom 04.03.2004 - 1 WB 32.03 - BVerwGE 120, 188 = NVwZ 2004, 626;… Mallmann in Simitis, BDSG, 7. Aufl., § 20 Rn. 2 und 35; zu der Parallelnorm des § 84 Abs. 2 Satz 1 SGB X: BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R - NZS 2011, 473).
  • BSG, 11.04.2013 - B 2 U 34/11 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Verstoß gegen § 200 Abs 2 SGB 7 - …

    Zwar bezieht sich der Antrag der Klägerin nicht auf einzelne Passagen mit Sozialdaten in den streitigen Dokumenten (vgl zu dieser Frage BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 23). Der geltend gemachte Löschungsanspruch nach § 84 SGB X würde aber leer laufen, wenn aus einem Dokument - quasi Zeile für Zeile - die beanstandeten Sozialdaten benannt und deren Löschung, Entfernung usw jeweils einzeln beantragt werden müsste.

    Die Beklagte hat nach den Maßstäben des Sozialdatenschutzes zulässig gehandelt (§ 67c Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 SGB X), als sie den Schriftsatz vom 18.4.2005 und die beratungsärztliche Stellungnahme des Dr. H. vom 27.3.2006 zur Erfüllung ihrer Aufgaben in die Verwaltungsakte einfügte, denn sie hatte auf Antrag der Klägerin über das Bestehen eines Anspruchs auf Feststellung einer Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung (§ 56 SGB VII) zu entscheiden (vgl auch BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 23)..

  • BSG, 07.05.2019 - B 2 U 26/17 R

    Anspruch auf Gewährung einer Verletztenrente in der gesetzlichen …

    Rn. 22 Soweit der erkennende Senat diese Grundsätze aus der ZPO iVm § 202 S 1 SGG auch auf das Verwaltungsverfahren übertragen und in der Vergangenheit entschieden hat, dass bei im Verwaltungsverfahren erfolgten Verfahrensverstößen spätestens mit Erlass des Widerspruchsbescheids ein Rügeverlust eintrete (BSG Urteil vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 34), wird diese Rechtsprechung ausdrücklich aufgegeben.

    Soweit der Senat zur Begründung angegeben hat, der Bürger sei hier der einzige, der eine Verletzung seines Auswahlrechts rechtzeitig abwenden oder eine Heilung dieses Verfahrensfehlers rechtzeitig anstoßen könne (BSG Urteil vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 36), erscheint dies wenig überzeugend, kann doch auch die Verwaltung durch einen einfachen Blick auf das ihr übersandte Gutachten jeweils feststellen, ob der im Rahmen des § 200 Abs. 2 Halbs 1 SGB VII vom Bürger ausgewählte Gutachter überhaupt und in welchem Umfang tätig geworden ist.

    Das Auswahlrecht bezweckt ausschließlich, im jeweiligen Verwaltungsverfahren einen inhaltlich richtigen und für den Versicherten akzeptablen verfahrensabschließenden Verwaltungsakt vorzubereiten und vermittelt verglichen zum Widerspruchsrecht nach § 200 Abs. 2 Halbs 2 SGB VII dem Versicherten eine erheblich schwächere Rechtsposition, weil er sich zwar zu den vorgeschlagenen Gutachtern äußern und ggf einen Gegenvorschlag machen kann, der UV-Träger dem aber nicht folgen muss (Senatsurteil vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 RdNr 35 f; Bieresborn in Francke/Gagel/Bieresborn, Der Sachverständigenbeweis im Sozialrecht, 2. Aufl 2017, 64).

  • LSG Bayern, 30.01.2025 - L 17 U 103/21

    Kein Anspruch auf Entfernung oder Löschung von Dokumenten aus Art. 17 Abs. 1 und …

    Wer einen Löschungsanspruch nach Art. 17 Abs. 1 und 2 DSGVO geltend macht, muss die Sozialdaten, deren Löschung er begehrt, so genau bezeichnen, dass im Urteil klar ausgesprochen werden kann, was die Beklagte aus ihren Akten löschen soll (Anschluss an BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R, juris Rn. 15).

    Rn. 24 Zutreffende Klageart für die geltend gemachten Ansprüche ist die kombinierte Anfechtungs- und Leistungsklage (§ 54 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 SGG), gerichtet auf Entfernung der im Antrag bezeichneten Schriftstücke aus der Verwaltungsakte durch schlicht-hoheitliches Handeln unter Aufhebung des Bescheids vom 25.02.2020 in Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 05.08.2020 (vgl. BSG…, Urteil vom 14.05.2020 - B 14 AS 7/19 R, juris Rn. 17; BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R, juris Rn. 14 zur Abgrenzung zur Verpflichtungsklage; LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 21.11.2023 - L 3 U 181/21, juris Rn. 63).

    Im Verwaltungsverfahren weigerte sich der Kläger (Schreiben vom 06.02.2020) entgegen der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (vgl. BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R, juris Rn. 15) die (aus seiner Sicht) zu entfernenden Dokumente genau zu bezeichnen.

    Denn grundsätzlich sind diejenigen Sozialdaten, deren Löschung begehrt werden, so genau zu bezeichnen, dass im Urteil hätte klar ausgesprochen werden können, was die Beklagte aus ihren Akten hätte löschen sollen (BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R, juris Rn. 15).

    Auch § 20 Abs. 2 Nr. 1 BDSG, der gemäß § 1 Abs. 2 BDSG nur auf personenbezogene Daten anwendbar ist, ist subsidiär (BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R, juris Rn. 20).

    Es ist bereits fraglich, ob ein Beweisverwertungsverbot überhaupt eine Fernwirkung hat und ob ein Beweisverwertungsverbot wiederum einen Löschungsanspruch zur Folge hat (vgl. dazu eher ablehnend BSG, Urteil vom 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R, juris Rn. 12: "Denn der Löschungsanspruch hängt allein von der Unzulässigkeit einer Speicherung von Sozialdaten ab. Hingegen ist für diesen Anspruch unerheblich, ob ein von der Verwaltung eingeholtes und tatsächlich nicht gelöschtes (Verwaltungs-) Gutachten vom Gericht gewürdigt werden darf oder einem Beweisverwertungsverbot unterfällt und deshalb für die Überzeugungsbildung des Gerichts nicht verwertbar ist.").

  • LSG Berlin-Brandenburg, 06.12.2018 - L 32 AS 2045/16

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Sozialdatenschutz - Anspruch eines …

    Die Löschung selbst stellt hingegen keinen Verwaltungsakt, sondern einen Realakt dar, so dass das darauf gerichtete Begehren mit der allgemeinen Leistungsklage zu verfolgen ist, womit insgesamt die kombinierte Anfechtungs- und Leistungsklage die zulässige Klageart darstellt (BSG…, Urteil vom 11. April 2013 - B 2 U 34/11 R, Rdnrn. 15 und 17, zitiert nach juris, abgedruckt in SozR 4-2700 § 200 Nr. 4;… Bieresborn in von Wulffen/Schütze, Sozialgesetzbuch Zehntes Buch, 8. Auflage 2014, § 84 Rdnr. 3; noch offengelassen, mit welcher Klage die Anfechtungsklage zulässigerweise verbunden werden kann: BSG, Urteil vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R, Rdnr. 14, zitiert nach juris, abgedruckt in SozR 4-2700 § 200 Nr. 2).

    Rn. 29 Diesem Erfordernis wird genügt, wenn die Sozialdaten, deren Löschung begehrt wird, so genau bezeichnet sind, dass im Urteil klar ausgesprochen werden kann, was gelöscht werden soll (BSG, Urteil vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R, Rdnr. 15, zitiert nach juris, abgedruckt in SozR 4-2700 § 200 Nr. 2).

    Rn. 37 § 84 Abs. 2 SGB X a. F. begründet einen Rechtsanspruch des von den unrichtigen Sozialdaten bzw. des von der unzulässigen Speicherung der Sozialdaten betroffenen Bürgers, auch wenn diese Vorschriften nur als Verpflichtung normiert sind, denn sie stellen zugleich eine drittschützende Norm zugunsten des jeweiligen Bürgers dar (…Bieresborn in von Wulffen/Schütze, a. a. O., § 84 Rdnrn. 3 und 6 a; BSG, Urteil vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R, Rdnrn. 17 und 19, zitiert nach juris; BSG, Urteil vom 11. April 2013 - B 2 U 34/11 R, Rdnrn. 19 und 20, zitiert nach juris; anders noch BSG…, Urteil vom 21. Februar 1996 - 5 RJ 82/95, Rdnr. 18, zitiert nach juris).

  • LSG Hessen, 23.03.2012 - L 9 U 27/11

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - gesetzliche Unfallversicherung - …

    Damit sind auch im Sinne der Verarbeitung nach § 67 Abs. 6 SGB X die aus der unzulässigen Übermittlung und der daraus folgenden Nutzung der Sozialdaten (§ 67 Abs. 7 SGB X) durch den Beratungsarzt stammende Datenspeicherungen, nämlich die Archivierung der beratungsärztlichen Stellungnahmen in der Akte vom Löschungsanspruch erfasst, da sich aus dem gespeicherten Schriftstück unzulässig genutzte Sozialdaten, nämlich die gutachtliche Auswertung und das gutachtliche Ergebnis, ergeben (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 28. Oktober 2011 - L 8 U 5734/10; die Frage, ob das Leistungsbegehren auf Löschung eines "Gutachtens" hinreichend bestimmt ist noch offen lassend: BSG, Urteil vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R -, juris).

    Daher kommt auch der Verstoß gegen eine (nur) verwaltungsverfahrensrechtliche Norm wie § 200 Abs. 2 SGB VII ( BSG, Urteil vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R -, juris) als Grund für ein Speicherverbot in Frage.

    Auch dies ist - wie zwischen den Beteiligten unstreitig ist - mit der Widerspruchserhebung gegen den die Anerkennung einer Berufskrankheit ablehnenden Bescheid vom 11. Januar 2007 und damit unverzüglich geschehen (s. BSG , Urteil vom 20. Juli 2010 - B 2 U 17/09 R -, juris).

  • BSG, 09.12.2010 - B 13 R 83/09 R

    Leistungen zur Teilhabe - Arbeitsleben - Kraftfahrzeug - Kfz-Hilfe - Zuschuss - …

    Denn im vorliegenden Fall kann im Revisionsverfahren bereits das Vorliegen wesentlicher Anspruchsvoraussetzungen für die Bewilligung von Kfz-Hilfe nicht abschließend beurteilt werden, sodass nur eine Zurückverweisung an das Berufungsgericht in Frage kommt (vgl BSG vom 20.7.2010 - B 2 U 17/09 R - Juris RdNr 14, zur Veröffentlichung in SozR 4-2700 § 200 Nr. 2 vorgesehen).
  • LSG Thüringen, 12.01.2015 - L 4 AS 1231/14

    Sozialgerichtliches Verfahren - Sozialdatenschutz - Entfernung eines vom …

  • LSG Hessen, 25.07.2017 - L 3 U 22/11

    1. Für die Feststellung der Diagnose eines CRPS ist Voraussetzung, dass die …

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.10.2016 - L 14 U 266/14

    Sozialgerichtliches Verfahren - Verwertbarkeit eines Sachverständigenbeweises - …

  • LSG Baden-Württemberg, 28.10.2011 - L 8 U 5734/10

    Gesetzliche Unfallversicherung - Anspruch auf Löschung von …

  • SG Berlin, 27.06.2017 - S 208 KR 2111/16

    Krankenversicherung - Ausstellung einer elektronischen Gesundheitskarte - …

  • LSG Sachsen-Anhalt, 06.04.2011 - L 10 U 164/05

    Anerkennung einer Berufskrankheit aufgrund Verfahrensfehlers

  • LSG Baden-Württemberg, 23.10.2015 - L 8 U 1012/14

    Gesetzliche Unfallversicherung - Sozialdatenschutz - Löschungsanspruch gem § 84 …

  • LSG Baden-Württemberg, 30.06.2017 - L 8 U 729/16

    Sozialgerichtliches Verfahren - Verwertbarkeit eines nachträglich genehmigten und …

  • LSG Bayern, 13.06.2013 - L 17 U 239/11

    Ein Beratungsarzt des Unfallversicherungsträgers ist bei Vorliegen eines …

  • LSG Sachsen-Anhalt, 20.11.2013 - L 6 U 42/12

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit gem BKV Anl 1 Nr 2108 - …

  • LSG Baden-Württemberg, 09.06.2011 - L 10 U 3206/10
  • LSG Baden-Württemberg, 23.02.2022 - L 3 U 2360/19
  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.03.2018 - L 32 AS 2305/15

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Sozialdatenschutz - Anspruch des Bürgers …

  • LSG Hessen, 20.09.2017 - L 6 SF 10/16

    Entschädigung wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens

  • LSG Baden-Württemberg, 25.10.2013 - L 8 U 541/13

    Gesetzliche Unfallversicherung - Sozialdatenschutz - Anwendbarkeit des § 220 Abs …

  • BSG, 18.01.2011 - B 2 U 256/10 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Verfahrensfehler - …

  • LSG Bayern, 20.06.2017 - L 8 U 185/16

    Zur Beweiswürdigung widersprechender Gutachten

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.10.2016 - L 14 U 267/14

    Sozialgerichtliches Verfahren - Verwertbarkeit eines Sachverständigenbeweises - …

  • LSG Baden-Württemberg, 12.02.2013 - L 10 U 3750/12

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - keine zwangsläufige Aufhebung eines …

  • SG Aachen, 30.09.2011 - S 6 U 193/10

    Ausgangsbescheid wird nicht wegen unrichtiger Rechtsanwendung i.S.d. § 44 Abs. 1 …

  • BSG, 22.06.2026 - B 2 U 10/26 B
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.01.2016 - L 17 U 30/06

    Arbeitsunfall eines selbständigen Rechtsanwalts

  • BSG, 21.03.2017 - B 4 AS 379/16 B

    SGB II - Leistungen

  • LSG Baden-Württemberg, 27.06.2017 - L 9 U 4288/15

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Benennung eines Gutachters im …

  • LSG Berlin-Brandenburg, 13.04.2015 - L 25 AS 111/15

    Prozesskostenhilfe - hinreichende Aussicht auf Erfolg - Löschung von Sozialdaten …

  • LSG Baden-Württemberg, 25.02.2011 - L 8 U 2815/10

    Sozialrechtsdatenschutz gem § 200 Abs 2 Halbs 2 SGB 7 iVm § 76 Abs 2 SGB 10 - …

  • LSG Bayern, 29.01.2020 - L 3 U 367/18

    Unverwertbare Beweismittel, Verstoß gegen Arbeitsschutzvorschriften, …

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2025 - L 15 U 276/23
  • LSG Baden-Württemberg, 26.03.2015 - L 6 U 1017/13

    Gesetzliche Unfallversicherung - Wie-Berufskrankheit - genereller …

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 30.11.2011 - L 3 U 220/10

    Gesetzliche Unfallversicherung - Sozialdatenschutz - kein Vorschlagsrecht des …

  • LSG Thüringen, 04.08.2022 - L 1 U 723/21

    Sozialgerichtliches Verfahren - Selbstentscheidung des abgelehnten Richters über …

  • BSG, 08.03.2017 - B 4 AS 449/16 B

    SGB II - Leistungen; Anspruch auf Entfernung von Kontoauszügen aus einer …

  • SG Augsburg, 07.12.2015 - S 8 AS 860/15

    Höhere vorläufige Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts

  • LSG Sachsen-Anhalt, 11.09.2013 - L 6 U 22/12

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Einstellung des Verfahrens durch den …

  • LSG Sachsen-Anhalt, 11.09.2012 - L 6 U 22/12

    Rechtmäßigkeit eines Versagungsbescheids über die Einstellung eines …

  • SG Augsburg, 31.05.2016 - S 8 AS 266/16

    Höhere Leistungen in Bezug auf die Bedarfe für Unterkunft und Heizung

  • LSG Baden-Württemberg, 19.12.2014 - L 8 U 1669/13
  • LSG Baden-Württemberg, 03.03.2026 - L 9 U 2337/22
  • SG Augsburg, 24.11.2015 - S 8 AS 984/15

    Keine Publikationspflicht für Unterkunftskostenkonzept

  • LSG Sachsen-Anhalt, 01.12.2011 - L 6 U 113/05

    Nachweisanforderungen hinsichtlich geltend gemachter weiterer Unfallfolgen im …

  • BSG, 11.09.2019 - B 13 R 4/19 BH

    Ablehnung eines Prozesskostenhilfeantrags

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.05.2017 - L 4 U 288/10

    Gewährung von Rente wegen der Folgen eines Arbeitsunfalls; Bemessung des Grades …

  • LSG Baden-Württemberg, 15.09.2017 - L 6 U 2510/16
  • LSG Baden-Württemberg, 29.06.2012 - L 8 U 5961/09
  • LSG Baden-Württemberg, 19.12.2014 - L 8 U 1668/13
  • LSG Hamburg, 11.10.2011 - L 3 U 11/09
  • SG Altenburg, 20.07.2021 - S 3 U 1883/19
  • SG Düsseldorf, 11.01.2024 - S 6 U 520/23
  • SG Gelsenkirchen, 14.04.2023 - S 13 U 218/20
  • LSG Baden-Württemberg, 19.03.2013 - L 9 U 2034/07
  • LSG Baden-Württemberg, 19.09.2012 - L 3 U 2234/12
  • LSG Baden-Württemberg, 30.09.2021 - L 12 U 3845/19
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09   

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https://dejure.org/2009,6068
OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09 (https://dejure.org/2009,6068)
OLG Köln, Entscheidung vom 10.06.2009 - 2 U 17/09 (https://dejure.org/2009,6068)
OLG Köln, Entscheidung vom 10. Juni 2009 - 2 U 17/09 (https://dejure.org/2009,6068)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verfahren bei unzulässiger Beschwerde gegen eine Entscheidung des Berufungsgerichts

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2010, 287
  • MDR 2009, 1411
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 20.03.2002 - XII ZB 27/02

    Umdeutung einer Beschwerde gegen eine Beschwerdeentscheidung des Landgerichts in …

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Eine - unzulässige - "Beschwerde" gegen einen Beschluss des Berufungsgerichts ist dann, wenn eine Umdeutung des Rechtsmittels in eine Rechtsbeschwerde und deren Vorlage an den Bundesgerichtshof nach dessen Rechtsprechung (BGH NJW 2002, 1958) nicht möglich sind, von dem Berufunsgericht selbst als unzulässig zu verwerfen.

    Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs setzten eine solche Umdeutung in entsprechender Anwendung von § 140 BGB und die Vorlage der Sache an diesen obersten Gerichtshof des Bundes voraus, daß die Voraussetzungen einer Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erfüllt sind (vgl. BGH NJW 2002, 1958).

    Zudem wäre es als Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof unzulässig, weil die Beschwerdeschrift nicht von einem dort zugelassenen Rechtsanwalt unterschrieben ist (vgl. BGH NJW 2002, 1958; BGH NZI 2002, 399; BGH ZInsO 2004, 441).

  • BVerfG, 30.04.2003 - 1 PBvU 1/02

    Rechtsschutz gegen den Richter I

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Mit dem von dem von dem Bundesverfassungsgericht betonten Grundsatz der Rechtsmittelklarheit (vgl. BVerfG - Plenum - NJW 2003, 1924 [1928 f.]) wäre es nicht zu vereinbaren, im Gesetz nicht vorgesehene Rechtsbehelfe zuzulassen (vgl. Senat, OLG-Report Köln 2005, 253; vgl. auch BFH, Beschluß vom 12. August 2008 - II S 11/08 - BFH, Beschluß vom 13. August 2008 - III S 34/08 - BGH Beschluß vom 15. Januar 2009 - IX S 28/08 - Entscheidungen des Bundesfinanzhofs hier jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 16.12.2008 - VIII ZB 78/06

    Ablehnung eines wiederholten Antrags auf Prozesskostenhilfe bei Missbrauch des …

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Für eine Gegenvorstellung besteht zudem kein Rechtsschutzbedürfnis, weil eine Prozeßkostenhilfe versagende Entscheidung - auch des Berufungsgerichts - nicht in materieller Rechtskraft erwächst (vgl. BGH NJW 2004, 2005 f.; BGH FamRZ 2005, 788 f.; BGH FamRZ 2009, 496 f.), so daß ein abgelehntes Prozeßkostenhilfegesuch unter Vermeidung des die Ablehnung tragenden Mangels wiederholt werden kann.
  • BGH, 21.03.2002 - IX ZB 18/02

    Postulationsfähigkeit bei Einlegung der Rechtsbeschwerde

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Zudem wäre es als Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof unzulässig, weil die Beschwerdeschrift nicht von einem dort zugelassenen Rechtsanwalt unterschrieben ist (vgl. BGH NJW 2002, 1958; BGH NZI 2002, 399; BGH ZInsO 2004, 441).
  • BGH, 16.12.2008 - IX ZA 46/08

    Gegenstand der Beschwerde bei unwirksamer Beschwerdeentscheidung des …

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Daß eine solche Verwerfung durch den iudex a quo dann ausgeschlossen ist, wenn er die Sache einem Rechtsmittelgericht vorzulegen hat (vgl. BGH NJW-RR 2009, 718), steht dem nicht entgegen, weil hier die Voraussetzungen einer derartigen Vorlage nicht gegeben sind.
  • OLG Frankfurt, 10.01.2005 - 1 W 1/05

    Prozesskostenhilfe: Unstatthaftigkeit der Beschwerde gegen eine Antragsablehnung …

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Der selbst als Rechtsanwalt zugelassene Kläger verkennt, daß gegen den Prozeßkostenhilfe versagenden Beschluß des Berufungsgerichts vom 11. Mai 2009 das Rechtsmittel der Beschwerde nicht gegeben ist (vgl. OLG Frankfurt, OLG-Report 2005, 593; Karlsruhe, OLG-Report 2007, 590 f.).
  • BGH, 10.03.2005 - XII ZB 19/04

    Mutwilligkeit der isolierten Geltendmachung von Scheidungsfolgesachen; Materielle …

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Für eine Gegenvorstellung besteht zudem kein Rechtsschutzbedürfnis, weil eine Prozeßkostenhilfe versagende Entscheidung - auch des Berufungsgerichts - nicht in materieller Rechtskraft erwächst (vgl. BGH NJW 2004, 2005 f.; BGH FamRZ 2005, 788 f.; BGH FamRZ 2009, 496 f.), so daß ein abgelehntes Prozeßkostenhilfegesuch unter Vermeidung des die Ablehnung tragenden Mangels wiederholt werden kann.
  • BFH, 29.08.2008 - X B 155/08

    Umdeutung eines Rechtsmittels

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Es ist ein Gebot der Rechtssicherheit, Rechtskundige mit ihrer Prozeßerklärung beim Wort zu nehmen (vgl. BFH, Beschluß vom 29. August 2008 - X B 155/08 -, juris;… BFH/NV 2007, 931 mit. weit. Nachw.).
  • BFH, 07.01.2007 - VIII B 157/06

    Isolierte Kostenentscheidung; Verzögerungsgebühr; Umdeutung

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Es ist ein Gebot der Rechtssicherheit, Rechtskundige mit ihrer Prozeßerklärung beim Wort zu nehmen (vgl. BFH, Beschluß vom 29. August 2008 - X B 155/08 -, juris; BFH/NV 2007, 931 mit. weit. Nachw.).
  • OLG Karlsruhe, 03.08.2006 - 15 W 35/06

    Prozesskostenhilfe: Anfechtung der Entscheidung bei Zurückweisung des Antrags …

    Auszug aus OLG Köln, 10.06.2009 - 2 U 17/09
    Der selbst als Rechtsanwalt zugelassene Kläger verkennt, daß gegen den Prozeßkostenhilfe versagenden Beschluß des Berufungsgerichts vom 11. Mai 2009 das Rechtsmittel der Beschwerde nicht gegeben ist (vgl. OLG Frankfurt, OLG-Report 2005, 593; Karlsruhe, OLG-Report 2007, 590 f.).
  • OLG Köln, 16.03.2005 - 2 W 4/05

    Gegenvorstellung im Beschwerdeverfahren

  • BFH, 13.08.2008 - III S 34/08

    Statthaftigkeit der Gegenvorstellung nach wie vor offen

  • BFH, 12.08.2008 - II S 11/08

    Ablehnung eines Antrags auf Prozesskostenhilfe - keine Gegenvorstellung gegen …

  • BFH, 15.01.2009 - IX S 28/08

    Beschwerde und Gegenvorstellung gegen abweisenden Prozesskostenhilfe-Beschluss

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Rechtsprechung
   KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09.Kart   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,57276
KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09.Kart (https://dejure.org/2012,57276)
KG, Entscheidung vom 29.10.2012 - 2 U 17/09.Kart (https://dejure.org/2012,57276)
KG, Entscheidung vom 29. Oktober 2012 - 2 U 17/09.Kart (https://dejure.org/2012,57276)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Deutsche Bahn verlangt zu viel Geld für Bahnhöfe

Besprechungen u.ä.

  • derenergieblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Schattenseiten des Monopols - Gericht erklärt bestimmte Bahnhofs-Entgelte für unverbindlich Millionenansprüche für Bundesländer?

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (7)

  • BGH, 18.10.2011 - KZR 18/10

    Stornierungsentgelt

    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Vielmehr ist die Vertragslücke durch eine entsprechende Anwendung von § 315 BGB zu schließen (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 - KZR 18/10 - Stornierungsentgelt;… WuW/E DE-R 3417 ff. Juris Rz. 12 f.).

    Der Zweck der eisenbahnrechtlichen Regelungen besteht darin, eine Bandbreite zulässiger Entgelte zu bestimmen und einen diskriminierungsfreien Zugang zur Eisenbahninfrastruktur zu gewährleisten, um ein betriebssicheres, attraktives und wettbewerbskonformes Angebot zu schaffen (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 a.a.O. Juris Rz. 16 f.).

    Demgegenüber ist nach § 315 BGB die Interessenlage der Parteien unter Berücksichtigung des Vertragszwecks und der Bedeutung der Leistung maßgeblich (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 a.a.O. Juris Rz. 17).

    Hinzu kommen die deutlich schwächeren Möglichkeiten des EVU, sich nach dem AEG gegen die Festsetzung des Nutzungsentgelts durch das Eisenbahninfrastrukturunternehmen zu wehren (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 a.a.O. Juris Rz. 20).

    Der Billigkeitskontrolle nach § 315 BGB steht schließlich nicht entgegen, dass diejenigen EVU, die keine gerichtliche Klärung herbeiführen, ggf. entgegen der Regelung in § 24 Abs. 4 EIBV bzw. § 21 Abs. 6 EIBV höhere Entgelte zahlen müssen (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 a.a.O. Juris Rz. 22).

    Insbesondere lässt auch die Entscheidung des BGH, wonach das Eisenbahninfrastrukturunternehmen die sachlich nicht gerechtfertigte Schlechterstellung der anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen in der folgenden Fahrplanperiode durch Änderung des Tarifsystems zu beseitigen hat (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 a.a.O. Juris Rz. 22), dem Eisenbahninfrastrukturunternehmen die volle unternehmerische Entscheidungsfreiheit, wie die Änderung geschehen soll.

    Nach § 315 BGB ist maßgeblich, ob die Klägerin im Rahmen ihres nach dem eisenbahnrechtlichen Regulierungsrecht bestehenden Ermessens bei der Preisfestsetzung auch die über den diskriminierungsfreien Netzzugang hinausgehenden Interessen der Beklagten angemessen berücksichtigte (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011 a.a.O. Juris Rz. 17), Die Darlegungs- und Beweislast für die Voraussetzungen der Billigkeit trägt die Klägerin als diejenige Vertragspartei, die das Leistungsbestimmungsrecht ausgeübt hat (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2011, a.a.O. Juris Rz. 24).

  • BGH, 18.10.2005 - KZR 36/04

    Stromnetznutzungsentgelt

    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Der Bescheid der Bundesnetzagentur vom 10. März 2006 (Anlage K 4) ist nicht präjudiziell und hat keinen Einfluss auf die Darlegungslast der Klägerin, sondern kann allenfalls bei der Bewertung der für die Billigkeit maßgeblichen Umstände von Bedeutung sein (vgl. BGHZ 164, 336 ff. Juris Rz. 20).
  • KG, 29.10.2012 - 2 U 10/09
    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Das Ergebnis dieser Beobachtung ist die Erklärung der Ungültigkeit der Preisbestimmung nach den ABP vorn 30. Oktober 2009 - d. h. letztlich nach dem mit dem SPS 05 eingeführten Kategoriepreismodell - mit Wirkung ab 1. Mai 2010 durch den Bescheid der Bundesnetzagentur vom 10. Dezember 2009, den die Beklagte im Berufungsverfahren auszugsweise zitiert hat und der dem Senat im Verfahren KG 2 U 10/09 Kart.
  • KG, 09.04.2009 - 19 U 21/08

    Rechtsnatur eines Infrastrukturvertrages zwischen einem Eisenbahninfrastruktur- …

    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Abgesehen davon hat der 19. Zivilsenat des Kammergerichts in seinem Urteil vom 19. April 2009 zum Geschäftszeichen 19 U 21/08 die Anwendung von § 315 BGB im Ergebnis dahinstehen lassen (…TranspR 2010, 194 ff. Juris Rz. 38).
  • BGH, 09.05.2000 - VI ZR 173/99

    Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung

    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Abgesehen davon, dass die Klägerin die Stationsnutzung nicht jederzeit im Sinne einer Realofferte zur Verfügung stellt (…vgl. dazu OLG Koblenz NJW-RR 2006, 1065 ff. Juris Rz. 19), weil die Nutzung von der Einbindung der gewünschten Stationshalte in den jährlich neu zu bestimmenden Netzfahrplan abhängig ist, verbietet sich eine Auslegung der tatsächlichen Nutzung der Strecken durch die Beklagte als konkludente Annahme eines Angebots der Klägerin (vgl. dazu BGH NJW 2000, 3429 ff. Juris Rz. 29).
  • BGH, 18.10.2007 - III ZR 277/06

    Erhebung von Nutzungsentgelten für die Benutzung der Infrastruktureinrichtungen …

    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Aber auch im Übrigen sieht der Senat keinen Anlass zur Vorlage, weil die richtige Anwendbarkeit des Gemeinschaftsrechts so offenkundig ist, dass kein Raum für vernünftige Zweifel bleibt (vgl. BGHZ 174, 48 ff. Juris Rz. 17 m. w. N.).
  • OLG Koblenz, 02.02.2006 - 6 U 1179/05

    Energielieferungsvertrag: Verpflichtung zur Zahlung von durch den Stromabnehmer …

    Auszug aus KG, 29.10.2012 - 2 U 17/09
    Abgesehen davon, dass die Klägerin die Stationsnutzung nicht jederzeit im Sinne einer Realofferte zur Verfügung stellt (vgl. dazu OLG Koblenz NJW-RR 2006, 1065 ff. Juris Rz. 19), weil die Nutzung von der Einbindung der gewünschten Stationshalte in den jährlich neu zu bestimmenden Netzfahrplan abhängig ist, verbietet sich eine Auslegung der tatsächlichen Nutzung der Strecken durch die Beklagte als konkludente Annahme eines Angebots der Klägerin (…vgl. dazu BGH NJW 2000, 3429 ff. Juris Rz. 29).
  • BVerfG, 08.10.2015 - 1 BvR 3509/13

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerden von Eisenbahninfrastrukturunternehmen wegen …

    Rn. 5 3. In vier von fünf der hiesigen Ausgangsverfahren nahm das Kammergericht auch zur Unionsrechtskonformität einer neben die eisenbahnrechtlichen Entgeltregulierungsvorschriften tretenden zivilgerichtlichen Billigkeitskontrolle Stellung (Kammergericht, Urteil vom 17. Januar 2013 - 2 U 10/11 .Kart - Urteil vom 29. Oktober 2012 - 2 U 10/09 .Kart - Urteil vom 29. Oktober 2012 - 2 U 17/09 .Kart - Urteil vom 5. November 2012 - 2 U 15/10 .Kart -).
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 10.06.2010 - I-2 U 17/09   

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https://dejure.org/2010,12169
OLG Düsseldorf, 10.06.2010 - I-2 U 17/09 (https://dejure.org/2010,12169)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 10.06.2010 - I-2 U 17/09 (https://dejure.org/2010,12169)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 10. Juni 2010 - I-2 U 17/09 (https://dejure.org/2010,12169)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    PatG § 10 Abs. 1
    Ansprüche wegen mittelbarer Verletzung eines Patents für ein Münzschloss mit einer Koppelungseinrichtung zum Anbau an Einkaufswagen

  • Wolters Kluwer

    Ansprüche wegen mittelbarer Verletzung eines Patents für ein Münzschloss mit einer Koppelungseinrichtung zum Anbau an Einkaufswagen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 13.06.2006 - X ZR 153/03

    "Deckenheizung"; Begriff der mittelbaren Patentverletzung; Anforderungen an die …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 10.06.2010 - 2 U 17/09
    Da überdies die Wendung "geeignet und bestimmt" im Umfang der letzten beiden Worte nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (GRUR 2006, 839 - Deckenheizung) unbestimmt ist, andererseits aber das Wort "geeignet" für sich allein nicht genügt, um die Beschränkung des Urteilsausspruches auf Angebote und Lieferungen im Anwendungsbereich des § 10 PatG zum Ausdruck zu bringen, hat der Senat die Worte "und bestimmt" nicht nur aus der Entscheidungsformel des landgerichtlichen Urteils gestrichen, sondern durch die Worte "und dazu vorgesehen waren" ersetzt.
  • OLG Düsseldorf, 16.12.2004 - 2 U 71/03

    Schadensersatz- bzw. Unterlassungsanspruch wegen Patentverletzung

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 10.06.2010 - 2 U 17/09
    Rn. 10 A vertrieb zunächst entsprechend beschaffene Gegenstände unter der Bezeichnung "B E" und wurde deswegen vom erkennenden Senat mit Urteil vom 16. Dezember 2004 (I - 2 U 71/03 = 4b O 269/02 LG Düsseldorf; Anlage H 2) wegen Verletzung des Klagepatents verurteilt.
  • LG München I, 01.03.2006 - 21 O 4582/05

    Münzschloss

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 10.06.2010 - 2 U 17/09
    Mit Urteil vom 1. März 2006 (21 O 4582/05, Anlage B 9) gab das Landgericht München I der negativen Feststellungsklage hinsichtlich der Ausführungsform "D" statt und erlegte die auf die Ausführungsform "C" entfallenden Kosten des Rechtsstreits gemäß § 91a ZPO der Klägerin auf, die dieses Urteil form- und fristgerecht mit der Berufung angefochten hat.
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - VI-2 U (Kart) 17/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,20247
OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - VI-2 U (Kart) 17/09 (https://dejure.org/2010,20247)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 22.12.2010 - VI-2 U (Kart) 17/09 (https://dejure.org/2010,20247)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 22. Dezember 2010 - VI-2 U (Kart) 17/09 (https://dejure.org/2010,20247)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Rückforderung überhöhter Netzdurchleitungsentgelte

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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (6)

  • OLG Düsseldorf, 26.11.2008 - 2 U (Kart) 12/07

    Darlegungs- und Beweislast bei Rückforderung angeblich überhöhter …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 17/09
    Rn. 6 Das Landgericht hat - unter Zurückweisung der auf Rückzahlung für die Jahre 2000 bis 2002 gerichteten Klage wegen Verjährung - in Anlehnung an das Urteil des Senats vom 26.11.2008 (VI-2 U (Kart) 12/07) das Entgelt für die Jahre 2003 und 2004 auf 0, 00 EUR festgesetzt und die Beklagte zur Zahlung von 9.463,66 Euro netto zuzüglich MWSt.

    Rn. 21 a) Wie das Landgericht zu Recht unter Hinweis auf die Entscheidung des Senats vom 26. November 2008 (VI-2 U [Kart] 12/07, ZNER 2009, 46 m.w.N.) ausgeführt hat, ist die Vorschrift des § 315 Abs. 1 BGB einschlägig.

    Rn. 25 Das Landgericht hat das billige Entgelt im Anschluss an das Urteil des Senats vom 26.11.2008 (VI-2 U (Kart) 12/07) auf 0, 00 EUR festgesetzt.

  • BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 57/04

    Rechte des Mieters bei unterbliebener Nebenkostenabrechnung

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 17/09
    Erst dann steht dem Zahlenden ein Anspruch auf Rückzahlung des zu viel Gezahlten zu (vgl. BGH NJW 2005, 1499; 2006, 2552 für Vorauszahlungen auf Betriebskosten).
  • BGH, 29.03.2006 - VIII ZR 191/05

    Rechte des Mieters bei unterlassener Nebenkostenabrechnung

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 17/09
    Erst dann steht dem Zahlenden ein Anspruch auf Rückzahlung des zu viel Gezahlten zu (vgl. BGH NJW 2005, 1499; 2006, 2552 für Vorauszahlungen auf Betriebskosten).
  • BGH, 20.07.2010 - EnZR 23/09

    Stromnetznutzungsentgelt IV

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 17/09
    Rn. 26 Der Bundesgerichtshof hat jedoch in seiner Entscheidung vom 20. Juli 2010 (EnZR 23/09) in einem vergleichbaren Fall eine Schätzung für grundsätzlich möglich erachtet.
  • OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 34/09

    Rückforderung überhöhter Netzdurchleitungsentgelte

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 17/09
    Im Termin vom 07. Juli 2010 ist unter diesem Gesichtspunkt der im Parallelverfahren 2 U (Kart) 34/09 angesprochene Bescheid (Anlage K 8) erörtert worden.
  • OLG Düsseldorf, 04.11.2009 - 2 U (Kart) 8/08

    Verjährung von deliktischen und bereicherungsrechtlichen Ansprüchen im …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 17/09
    Rn. 32 Grundsätzlich entsteht ein Anspruch auf Rückgewähr des Geleisteten nach § 812 Abs. 1 S. 1 BGB bereits mit der Leistung (vgl. Teilurteil des Senats vom 04.11.2009 - VI-2 U (Kart) 8/08).
  • OLG Düsseldorf, 19.10.2011 - 3 U (Kart) 10/11

    Rückabwicklung überhöhter Nutzungsentgelte zwischen Netzbetreiber und Netznutzer

    Aufgrund dessen ist die Verwertung der Ergebnisse der unmittelbar nach dem Inkrafttreten des Energiewirtschaftsgesetzes 2005 und der Stromnetzentgeltverordnung durchgeführten Genehmigungsverfahren auch im Hinblick auf den streitgegenständlichen Zeitraum der Jahre 2002 bis 2005 angezeigt (vergleiche: BGH…, Urteil vom 20.07.2010, EnZR 23/09 "Stromnetznutzungsentgelt IV", juris, LS u. Rn. 41ff, OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.12.2010, VI-2 U (Kart) 17/09, juris, Rn. 22ff;… Urteil vom 22.12.2010, VI-2 U (Kart) 34/09, juris, Rn. 24ff, jeweils unter ausdrücklicher Aufgabe der früheren Rechtsprechung, nach der beim Fehlen einer schlüssigen Darlegung des Netzbetreibers das Netznutzungsentgelt auf 0 EUR festzusetzen war, so zuletzt OLG Düsseldorf, Urteil vom 18.03.2010, VI-2 U (Kart) 5/06, juris, LS 4).

    Insgesamt schätzt der Senat daher den Kürzungsbetrag, ebenso wie das Landgericht, auf insgesamt mindestens 40 % (für einen Zuschlag auf das Regulierungsergebnis auch: OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.12.2010, VI-2 U (Kart) 17/09, juris, Rn. 24; Urteil vom 22.12.2010, VI-2 U (Kart) 34/09, juris, Rn. 27, jeweils Kürzung um weitere 10%; OLG Koblenz, Urteil vom 09.06.2011, unveröffentlicht, Anlage BB 2, Umdruck S.8f, Kürzung um weitere 30%; OLG Stuttgart, Urteil vom 05.05.2011, 2 U 147/10, unveröffentlicht, Anlage BB 1, Umdruck S. 20f, Kürzung um weitere 22 %; OLG Nürnberg, Urteil vom 01.03.2011, 1 U 2040/10, juris, Rn. 67).

    Bei der geltend gemachten Forderung auf Rückzahlung überhöhter Entgelte handelt es sich nicht um eine Entgeltforderung im Sinne des § 288 Abs. 2 BGB (…vergleiche: Grüneberg in Palandt, BGB, 69. Aufl., 2010, § 286, Rn. 27;… § 288, Rn. 8; so auch: OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 22.12.2010, VI-2 U (Kart) 34/09, juris, Rn. 41 u. VI-2 U (Kart) 17/09, juris, R 38; OLG Celle, Urteil vom 17.06.2010, 13 U 155/09 (Kart), juris, Rn. 60; für die Anwendbarkeit des § 288 Abs. 2 BGB ohne nähere Erörterung allerdings Emmerich in Immenga/Mestmäcker, GWB, 4. Aufl., § 33, Rn. 67).

  • OLG Düsseldorf, 20.02.2013 - 2 U (Kart) 1/12

    Billigkeit der Preisbestimmung durch den Betreiber eines Stromverteilnetzes

    Rn. 31 Da die Klägerin ihre Rückforderungsansprüche auf dieser Grundlage konkret beziffert hat, kommt es nicht darauf an, dass den ersten Genehmigungsverfahren vor der Bundesnetzagentur eine lediglich rasterhafte Prüfung der Kostenfaktoren zugrunde gelegen hat und nur Prüfungsschwerpunkte gesetzt worden sind, was der Senat in anderen Fällen zum Anlass genommen hat,  dem Kürzungssatz einen Zuschlag hinzuzufügen (vgl. Senat, Urteile vom 22.12.2010 - VI-2 ( (Kart) 34/09 und VI-2 U (Kart) 17/09 sowie auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 19.10.2011 - VI-3 U (Kart) 10/11).
  • OLG Frankfurt, 23.04.2013 - 11 U 84/11

    Zur Billigkeit von Stationsnutzungsentgelten der Deutschen Bahn nach dem …

    Zwar kann die Feststellung, dass die Entgeltfestsetzung durch den Leistungserbringer unbillig ist, nicht zur Konsequenz haben, dass die Leistung unentgeltlich in Anspruch genommen werden kann (…vgl. BGH NJW 2011, 212, 215 Rdnr. 51 - Netznutzungsentgelt IV); es kommt dann eine gerichtliche Schätzung etwa unter Zugrundelegung von Festsetzungen der Regulierungsbehörde in Betracht (OLG Düsseldorf vom 22.12.2010 VI-2 U (Kart) 17/09).
  • OLG München, 23.02.2012 - U 3365/11

    Billigkeitskontrolle für Trassenentgelte im Eisenbahnsektor

    Rn. 57 a) Der Kartellsenat des OLG Düsseldorf hat - entgegen der Rechtsmeinung der Beklagten - seine Rechtsauffassung, dass eine Schätzung unzulässig ist, wenn sie "völlig in der Luft hängen würde" (…vgl. Greger in: Zöller, ZPO, 29. Aufl. 2012, § 287 ZPO RdNr. 4), nicht etwa aufgegeben, sondern in den beiden Urteilen vom 22. Dezember 2010 - Az. VI-2 U (Kart) 17/09 bzw. VI-2 U (Kart) 34/09, auf die sich die Beklagte berufen hat (vgl. Bl. 295, 350 d. A.), die von der Regulierungsbehörde für den Zeitraum nach Inkrafttreten des Energiewirtschaftsgesetzes im Rahmen durchgeführter Stromentgeltgenehmigungsverfahren vorgenommenen Kürzungen als hinreichende Grundlage für eine Schätzung ausreichen lassen (vgl. juris, dort Tz. 22 ff. bzw. Tz. 23 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 24.04.2013 - 2 U (Kart) 8/12

    Billigkeit der Preisbestimmung durch den Betreiber eines Stromverteilnetzes

    Rn. 45 Da die Klägerin ihre Rückforderungsansprüche auf dieser Grundlage konkret beziffert hat, kann unberücksichtigt bleiben, dass den ersten Genehmigungsverfahren vor der Bundesnetzagentur eine lediglich rasterhafte Prüfung der Kostenfaktoren zugrunde gelegen hat und nur Prüfungsschwerpunkte gesetzt worden sind, was der Senat entsprechend seiner Praxis in anderen Fällen (Urteile vom 22.12.2010, VI-2 U (Kart) 34/09 und VI-2 U (Kart) 17/09; vgl. auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 19.10.2011, VI-3 U (Kart) 10/11) zum Anlass genommen hat, dem Kürzungssatz einen Zuschlag hinzuzufügen.
  • OLG Düsseldorf, 21.11.2012 - 2 U (Kart) 5/06

    Gerichtliche Kontrolle der Befugnis des Netzbetreibers zur Bestimmung der …

    Rn. 22 Der Umstand, dass den ersten Genehmigungsverfahren vor der Bundesnetzagentur eine lediglich rasterhafte Prüfung der Kostenfaktoren zugrunde gelegen hat und nur Prüfungsschwerpunkte gesetzt worden sind, veranlasst den Senat entsprechend seiner Praxis, an dem Kürzungssatz von 19 % einen Zuschlag anzubringen (vgl. Senat, Urteile vom 22.12.2010 - VI-2 ( (Kart) 34/09 und VI-2 U (Kart) 17/09 sowie auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 19.10.2011 - VI-3 U (Kart) 10/11).

    Rn. 24 Der Zinsanspruch folgt aus § 286 Abs. 1 Satz 2, § 288 Abs. 1 und § 291 BGB (vgl. dazu Senat, Urt. v. 22.12.2010 - VI-2 U (Kart) 17/09).

  • OLG Nürnberg, 01.03.2011 - 1 U 2040/10

    Rückforderung zuviel gezahlter Netznutzungsentgelte: Verjährungsbeginn bei …

    Die Verjährung hat aus diesem Grund erst mit Erteilung der jährlichen Abrechnung im Folgejahr begonnen, so dass auch für Ansprüche aus 2004 die Verjährungsfrist erst am 31.12.2008 abgelaufen wäre (ebenso OLG Düsseldorf Urt. v. 22.12.2010 VI-2 U (Kart) 17/09).

    Zu diesem Kürzungssatz wäre grundsätzlich noch ein Zuschlag zu addieren, weil die Regulierungsbehörden bei der ersten Entgeltgenehmigung nur eine eingeschränkte Prüfung der Kostenpositionen durchgeführt haben (OLG Düsseldorf Urteil vom 22.12.2010 VI-2 U (Kart) 17/09).

  • LG Frankfurt/Main, 01.10.2014 - 6 O 218/13
    Zwar kann die Feststellung, dass die Entgeltfestsetzung durch den Leistungserbringer unbillig ist, nicht zur Konsequenz haben, dass die Leistung unentgeltlich in Anspruch genommen werden kann (…vgl. BGH NJW 2011, 212, 215 Rdnr. 51 - Netznutzungsentgelt IV); es kommt dann eine gerichtliche Schätzung etwa unter Zugrundelegung von Festsetzungen der Regulierungsbehörde in Betracht (OLG Düsseldorf vom 22.12.2010 VI-2 U (Kart) 17/09).
  • OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 34/09

    Rückforderung überhöhter Netzdurchleitungsentgelte

    Rn. 26 Auch im Parallelverfahren VI-2 U (Kart) 17/09 hat die Beklagte keine hinreichenden Angaben zur Entgeltbestimmung getätigt.
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Rechtsprechung
   BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,63731
BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B (https://dejure.org/2009,63731)
BSG, Entscheidung vom 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B (https://dejure.org/2009,63731)
BSG, Entscheidung vom 09. März 2009 - B 2 U 17/09 B (https://dejure.org/2009,63731)
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Volltextveröffentlichung

Verfahrensgang

  • SG Kiel - S 5 U 166/02
  • LSG Schleswig-Holstein - L 8 U 65/05
  • BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (5)

  • BSG, 30.01.2007 - B 2 U 23/05 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Unfallkausalität - drogenbedingte …

    Auszug aus BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B
    9 Zu der Frage, welcher Grad an Wahrscheinlichkeit und welche weiteren Voraussetzungen erforderlich sind, um eine von mehreren Ursachen als wesentliche Ursache im Sinne der Theorie der wesentlichen Bedingungen ansehen zu können, liegt eine Vielzahl von Urteilen aus der Rechtsprechung des Senats vor (vgl nur BSG vom 30.1.2007 - B 2 U 23/05 R - BSGE 98, 79 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 22 RdNr 14 f mwN).
  • BSG, 07.10.2005 - B 1 KR 107/04 B

    Keine Revisionszulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung bei Fragen tatsächlicher …

    Auszug aus BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B
    8 Der Kläger hat aber nicht aufgezeigt, dass diese Fragen klärungsbedürftig sind (vgl dazu BSG SozR 4-1500 § 160a Nr. 9).
  • BSG, 16.07.2004 - B 2 U 41/04 B

    Unzulässigkeit der Nichtzulassungsbeschwerde

    Auszug aus BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B
    Eine solche Abweichung ist nur dann hinreichend bezeichnet, wenn aufgezeigt wird, mit welcher genau bestimmten entscheidungserheblichen rechtlichen Aussage die angegriffene Entscheidung des LSG von welcher ebenfalls genau bezeichneten Aussage - hier des BSG - abweicht (BSG SozR 4-1500 § 160a Nr. 4).
  • BSG, 31.07.1975 - 5 BJ 28/75

    Nichtzulassungsbeschwerde - Zulässigkeit - Bezeichnung des Beweisantrags - …

    Auszug aus BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B
    Diese Voraussetzung ist nicht formell, sondern materiell im Sinne von "ohne hinreichenden Grund" zu verstehen (BSG SozR 1500 § 160 Nr. 5).
  • BSG, 19.06.2008 - B 2 U 76/08 B
    Auszug aus BSG, 09.03.2009 - B 2 U 17/09 B
    Der Verfahrensmangel ist nur ordnungsgemäß bezeichnet, wenn schlüssig aufgezeigt wird, inwiefern nach den dem LSG vorliegenden Beweismitteln Fragen zum tatsächlichen und medizinischen Sachverhalt aus rechtlicher Sicht des LSG erkennbar offengeblieben sind und das LSG sich deshalb zu einer weiteren Aufklärung des Sachverhalts hätte gedrängt fühlen müssen (BSG vom 19.6.2008 - B 2 U 76/08 B - mwN).
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