Rechtsprechung
| BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R |
Volltextveröffentlichungen (12)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Sozialgerichtsbarkeit.de
Unfallversicherung
- openjur.de
- Bundessozialgericht
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gemäß § 2 Absatz 1 Nummer 8 Buchstabe a
- rechtsinformationen.bund.de
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 8 Buchst a SGB 7 - Kindertagespflege durch die Großmutter - Einbindung des Jugendamtes - Vermittlung durch das Jugendamt: Benennung einer geeigneten Tagespflegeperson - selbstbeschaffte ...
- rechtsprechung-im-internet.de
Art 3 Abs 1 GG, § 2 Abs 1 Nr 8 Buchst a Alt 2 SGB 7, § 105 SGB 7, § 106 SGB 7, § 109 S 1 SGB 7
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 8 Buchst a SGB 7 - Kindertagespflege durch die Großmutter - Einbindung des Jugendamtes - Vermittlung durch das Jugendamt: Benennung einer geeigneten Tagespflegeperson - selbstbeschaffte ... - Wolters Kluwer
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
(Volltext/Leitsatz)
Unfall eines Säuglings während der Betreuung durch die Großmutter - hypoxischer Hirnschaden des Säuglings - Großmutter zu Schadensersatz und Schmerzensgeld verurteilt - kein Arbeitsunfall - Klagebefugnis aus § 109 SGB VII - § 2 Abs. 1 Nr. 8a SGB VII setzt Namhaftmachung der ...
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Kein Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung für die Betreuung oder Beaufsichtigung von Kindern durch die Großeltern als geeignete Tagespflegeperson
- datenbank.nwb.de
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 8 Buchst a SGB 7 - Kindertagespflege - geeignete Tagespflegeperson - Registrierung beim Jugendamt - Vermittlung durch das Jugendamt - Selbstbeschaffung - Nachweis - Kenntnisgabe - Obliegenheit - ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (9)
- Bundessozialgericht (Terminbericht)
Gesetzliche Unfallversicherung
- lto.de (Kurzinformation)
Gesetzliche Unfallversicherung: Großmutter ist keine "geeignete Tagespflegeperson"
- beck-aktuell.de (Kurzinformation)
Großmutter keine "geeignete Tagespflegeperson"
- famrz.de (Kurzinformation)
Kein automatischer Unfallversicherungsschutz bei Betreuung durch Oma
- archive.is (Pressebericht, 19.06.2018)
Kein Unfallschutz bei Oma-Enkel-Betreuung
- vdk.de (Kurzinformation)
Unfallversicherung haftet nicht für Unfall bei privater Betreuung
- rae-sh.com (Kurzinformation)
Keine Ansprüche gegen die gesetzliche Unfallversicherung bei der Kinderbetreuung durch die Großeltern!
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Kein gesetzlicher Unfallschutz für durch Großmutter betreutes Kind ohne Einbeziehung des Jugendamtes - Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz setzt zumindest Information des Jugendamtes über Identität der Tagespflegeperson voraus
- Bundessozialgericht (Terminbericht)
C.E.S. ./. Unfallkasse Sachsen-Anhalt, beigeladen: D. M.
Unfallversicherung
Besprechungen u.ä.
- Wolters Kluwer (Entscheidungsbesprechung)
Kein automatischer Unfallversicherungsschutz bei Betreuung durch die Großmutter
Verfahrensgang
- SG Magdeburg, 24.03.2014 - S 10 U 143/13
- LSG Sachsen-Anhalt, 16.11.2016 - L 6 U 58/14
- BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Papierfundstellen
- NJW 2019, 1020
- NZS 2019, 154
- FamRZ 2019, 328
- FamRZ 2019, 654
Wird zitiert von ... (38) Zitiert selbst (48)
- BSG, 29.11.2011 - B 2 U 27/10 R
Haftungsprivilegierte Person - Schadensersatz - Feststellungsbefugnis - …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Sie sind mithin berechtigt, im eigenen Namen eine Rechtsposition feststellen zu lassen, die materiell-rechtlich nicht ihnen selbst, sondern dem vermeintlichen Versicherten zusteht, und damit gleichzeitig verfahrensrechtlich befugt, eine behördliche oder gerichtliche Entscheidung, die gegenüber dem potentiell Versicherten ergangen ist, an dessen Stelle anzugreifen und überprüfen zu lassen (gesetzliche Verfahrens- und Prozessstandschaft, vgl dazu BSG vom 29.11.2011 - B 2 U 27/10 R - BSGE 109, 285 = SozR 4-2700 § 109 Nr. 1 RdNr 18 f).Der verletzte Beigeladene war im Unfallzeitpunkt möglicherweise nach § 2 Abs. 1 Nr. 8 Buchst a Alt 2 SGB VII kraft Gesetzes unfallversichert und macht zivilrechtlich titulierte Schadenersatzansprüche gegen die Klägerin geltend, die subsidiär an seiner Stelle (BSG vom 29.11.2011 - B 2 U 27/10 R - BSGE 109, 285 = SozR 4-2700 § 109 Nr. 1 RdNr 23 …und vom 31.1.2012 - B 2 U 12/11 R - SozR 4-2700 § 112 Nr. 1 RdNr 33) das Revisionsverfahren betreibt und feststellen lassen möchte, ob ein Arbeitsunfall (Versicherungsfall iS des § 7 Abs. 1 SGB VII) vorliegt.
Dabei ist zu unterscheiden: Begehrt ein Unternehmer iS des § 104 Abs. 1 SGB VII die Feststellung eines Versicherungsfalls, beruht seine potentielle Haftungsbeschränkung und verfahrensrechtliche Position nicht auf seiner Eigenschaft als Versicherter, sodass eine Kostenprivilegierung nach § 183 SGG ausscheidet (BSG vom 8.12.2016 - B 2 U 123/16 B - SozR 4-1920 § 52 Nr. 17, vom 30.8.2016 - B 2 U 40/16 B - SozR 4-1500 § 183 Nr. 12 und bereits vom 29.11.2011 - B 2 U 27/10 R - BSGE 109, 285 = SozR 4-2700 § 109 Nr. 1, RdNr 31 f;… vgl auch Breitkreuz in ders/ Fichte, SGG, 2. Aufl 2014, § 183 RdNr 13; aA Krauß in Roos/Wahrendorf, SGG, 2014, § 183 RdNr 47).
In einem solchen Fall gilt für alle Beteiligten des betreffenden Rechtszugs einheitlich das Kostenregime der §§ 184 bis 195 SGG mit der Folge, dass sich die zugunsten des einen Beteiligten bestehende Kostenfreiheit auf den anderen, nicht kostenprivilegierten Beteiligten erstreckt (BSG vom 29.11.2011 - B 2 U 27/10 R - BSGE 109, 285 = SozR 4-2700 § 109 Nr. 1).
- BSG, 30.08.2016 - B 2 U 40/16 B
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Zulässigkeit - …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Dabei ist zu unterscheiden: Begehrt ein Unternehmer iS des § 104 Abs. 1 SGB VII die Feststellung eines Versicherungsfalls, beruht seine potentielle Haftungsbeschränkung und verfahrensrechtliche Position nicht auf seiner Eigenschaft als Versicherter, sodass eine Kostenprivilegierung nach § 183 SGG ausscheidet (BSG vom 8.12.2016 - B 2 U 123/16 B - SozR 4-1920 § 52 Nr. 17, vom 30.8.2016 - B 2 U 40/16 B - SozR 4-1500 § 183 Nr. 12 und bereits vom 29.11.2011 - B 2 U 27/10 R - BSGE 109, 285 = SozR 4-2700 § 109 Nr. 1, RdNr 31 f;… vgl auch Breitkreuz in ders/ Fichte, SGG, 2. Aufl 2014, § 183 RdNr 13; aA Krauß in Roos/Wahrendorf, SGG, 2014, § 183 RdNr 47).Dagegen sind Personen, die nach §§ 105, 106 SGB VII aufgrund ihrer Versicherteneigenschaft mutmaßlich in ihrer Haftung beschränkt sind und deshalb als Prozessstandschafter einen fremden Anspruch im eigenen Namen verfolgen dürfen, an dem Rechtsstreit in ihrer Eigenschaft als "Versicherte" iS des § 183 SGG beteiligt und damit kostenprivilegiert (BSG vom 30.8.2016 - B 2 U 40/16 B - SozR 4-1500 § 183 Nr. 12).
- BVerwG, 26.10.2017 - 5 C 19.16
Ersatz von Aufwendungen für einen selbstbeschafften Platz in einer …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Dies ergibt sich aus dem Kontext, in den § 23 Abs. 1 SGB VIII gestellt ist, sowie aus § 36a Abs. 3 S 1 Nr. 1 SGB VIII (idF der Neubekanntmachung des SGB VIII vom 14.12.2006, BGBl I 3134), der auf die dort nicht ausdrücklich geregelte Selbstbeschaffung eines Angebots zur frühkindlichen Förderung analog anzuwenden ist (zu dieser Analogie ausführlich BVerwG vom 12.9.2013 - 5 C 35/12 - BVerwGE 148, 13 RdNr 23 ff und vom 26.10.2017 - 5 C 19/16 - Juris RdNr 11 ff).Der Sachgrund für die Benennungsobliegenheit, die die erziehungsberechtigten Personen bei der Selbstbeschaffung nach § 23 Abs. 1 SGB VIII gegenüber dem Jugendamt trifft, besteht darin, für den qualitätsorientierten Ausbau der Kindertagespflege die fachliche und wirtschaftliche Steuerungskompetenz der Jugendämter zu stärken und gleichzeitig zu verhindern, dass ihr Wächteramt (Art. 6 Abs. 2 S 2 GG, § 1 Abs. 2 S 2 SGB VIII) bzw ihre Entscheidungskompetenzen unterlaufen werden (BT-Drucks 15/3676 S 2 f, 26; BVerwG vom 26.10.2017, aaO, Juris RdNr 14).
- BSG, 23.01.2018 - B 2 U 8/16 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Schüler - schulisch veranlasste …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Beschaffen sich personensorge- und erziehungsberechtigte Personen - wie hier die Mutter des Beigeladenen - die Tagespflegeperson selbst, geschieht dies in Ausübung des vorbehaltlos gewährleisteten Grundrechts auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder (Art. 6 Abs. 2 S 1 GG, § 1 Abs. 2 S 1 SGB VIII; zum Ganzen vgl BSG vom 23.1.2018 - B 2 U 8/16 R - NJW 2018, 1418 RdNr 20 f zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen).Die in § 2 Abs. 1 Nr. 8 Buchst a bis c SGB VII aufgeführten Tatbestände der sog unechten Unfallversicherung finden ihre gemeinsame Rechtfertigung in der Tatsache, dass der "Staat" iwS einen Verantwortungsbereich schafft, in den er Kinder, Schüler sowie Studierende aufnimmt und für den er folglich die Verantwortung trägt (zum räumlichen Verantwortungsbereich beim Schulbesuch vgl BSG vom 23.1.2018 - B 2 U 8/16 R - NJW 2018, 1418 RdNr 20 f zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen;… zu Studierenden vgl BSG vom 4.12.2014 - B 2 U 10/13 R - BSGE 118, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 32, B 2 U 13/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 31 und B 2 U 14/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 30; hierzu Schlaeger SGb 2016, 80).
- BGH, 12.07.2017 - XII ZB 350/16
Umgang des Kindes mit Großeltern: Kindeswohldienlichkeit bei Ablehnung des …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Für die Erlaubnisfreiheit der Kindertagespflege im konkreten Fall spricht zudem, dass Großeltern nach § 1607 Abs. 1 BGB ersatzweise zur Gewährung von (Betreuungs-)Unterhalt verpflichtet sein können und nach § 1685 Abs. 1 BGB ein eigenes durchsetzbares Recht auf Umgang mit ihrem Enkelkind haben, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient (zur fehlenden Kindeswohldienlichkeit BGH vom 12.7.2017 - XII ZB 350/16 - NJW 2017, 2908 RdNr 26 ff). - BVerfG, 08.04.1997 - 1 BvR 48/94
Altschulden
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Hinsichtlich der verfassungsrechtlichen Anforderungen an den die Ungleichbehandlung tragenden Sachgrund ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche Grenzen für den Gesetzgeber, die von gelockerten, auf das Willkürverbot beschränkten Bindungen bis hin zu strengen Verhältnismäßig-keitserfordernissen reichen können (BVerfG vom 26.1.1993 - 1 BvL 38/92 - ua BVerfGE 88, 87; BVerfG vom 8.4.1997 - 1 BvR 48/94 - BVerfGE 95, 267; BVerfG vom 6.7.2010 - 1 BvL 9/06; BVerfG vom 7.2.2012 - 1 BvL 14/07- BVerfGE 130, 240). - BVerfG, 26.01.1993 - 1 BvL 38/92
Transsexuelle II
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Hinsichtlich der verfassungsrechtlichen Anforderungen an den die Ungleichbehandlung tragenden Sachgrund ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche Grenzen für den Gesetzgeber, die von gelockerten, auf das Willkürverbot beschränkten Bindungen bis hin zu strengen Verhältnismäßig-keitserfordernissen reichen können (BVerfG vom 26.1.1993 - 1 BvL 38/92 - ua BVerfGE 88, 87; BVerfG vom 8.4.1997 - 1 BvR 48/94 - BVerfGE 95, 267; BVerfG vom 6.7.2010 - 1 BvL 9/06; BVerfG vom 7.2.2012 - 1 BvL 14/07- BVerfGE 130, 240). - BVerfG, 27.02.2007 - 1 BvL 10/00
Beschäftigungsförderungsgesetz
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Er verletzt das Grundrecht vielmehr nur, wenn er eine Gruppe von Normadressaten im Vergleich zu anderen Normadressaten anders behandelt, obwohl zwischen beiden Gruppen keine Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht bestehen, dass sie die ungleiche Behandlung rechtfertigen könnten (BVerfG vom 27.2.2007 - 1 BvL 10/00 - BVerfGE 117, 272 = SozR 4-2600 § 58 Nr. 7 stRspr). - BVerfG, 07.02.2012 - 1 BvL 14/07
Ausschluss von Nicht-EU-Bürgern von der Gewährung des Landeserziehungsgeldes nach …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Hinsichtlich der verfassungsrechtlichen Anforderungen an den die Ungleichbehandlung tragenden Sachgrund ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche Grenzen für den Gesetzgeber, die von gelockerten, auf das Willkürverbot beschränkten Bindungen bis hin zu strengen Verhältnismäßig-keitserfordernissen reichen können (BVerfG vom 26.1.1993 - 1 BvL 38/92 - ua BVerfGE 88, 87; BVerfG vom 8.4.1997 - 1 BvR 48/94 - BVerfGE 95, 267; BVerfG vom 6.7.2010 - 1 BvL 9/06; BVerfG vom 7.2.2012 - 1 BvL 14/07- BVerfGE 130, 240). - BSG, 04.12.2014 - B 2 U 13/13 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Studierende - Arbeitsunfall - sachlicher …
Auszug aus BSG, 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R
Die in § 2 Abs. 1 Nr. 8 Buchst a bis c SGB VII aufgeführten Tatbestände der sog unechten Unfallversicherung finden ihre gemeinsame Rechtfertigung in der Tatsache, dass der "Staat" iwS einen Verantwortungsbereich schafft, in den er Kinder, Schüler sowie Studierende aufnimmt und für den er folglich die Verantwortung trägt (…zum räumlichen Verantwortungsbereich beim Schulbesuch vgl BSG vom 23.1.2018 - B 2 U 8/16 R - NJW 2018, 1418 RdNr 20 f zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen; zu Studierenden vgl BSG vom 4.12.2014 - B 2 U 10/13 R - BSGE 118, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 32, B 2 U 13/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 31 und B 2 U 14/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 30; hierzu Schlaeger SGb 2016, 80). - BSG, 30.11.1994 - 11 RAr 89/94
Beschränkung des Akteneinsichtsrechts
- BVerfG, 06.07.2010 - 1 BvL 9/06
Zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und …
- BSG, 04.12.2014 - B 2 U 10/13 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …
- BSG, 04.12.2014 - B 2 U 14/13 R
Gesetzliche Unfallversicherung - sachlicher Zusammenhang - Arbeitsunfall - …
- BSG, 26.07.2006 - B 3 KR 6/06 B
Zulässigkeit einer kombinierten Kostenentscheidung nach § 193 SGG und § 197a SGG
- BSG, 08.12.2016 - B 2 U 123/16 B
Sozialgerichtliches Verfahren - gesetzliche Unfallversicherung - …
- BVerwG, 05.12.1996 - 5 C 51.95
Kinder- und Jugendhilferecht - Anspruch auf Förderung eines Kindes in …
- BSG, 05.07.2016 - B 2 U 5/15 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Wegeunfall - Betriebsweg - …
- BVerfG, 19.07.2016 - 2 BvR 470/08
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen die diskriminierende Preisgestaltung …
- BVerfG, 26.05.1993 - 1 BvR 208/93
Besitzrecht des Mieters
- BSG, 24.07.2012 - B 2 U 9/11 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Begriff der Verrichtung und der …
- BSG, 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Unfallkausalität - zweistufige …
- BSG, 17.12.2015 - B 2 U 8/14 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - sachlicher Zusammenhang - …
- BVerwG, 12.09.2013 - 5 C 35.12
Analogie; Analogieschluss; Anspruch auf Kindergartenplatz; Anspruch auf …
- BSG, 04.07.2013 - B 2 U 3/13 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - sachlicher Zusammenhang - …
- BSG, 18.06.2013 - B 2 U 10/12 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Überfall - Schutzbereich - …
- BSG, 26.06.2014 - B 2 U 7/13 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …
- BSG, 04.07.2013 - B 2 U 12/12 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - sachlicher Zusammenhang - Dauer der …
- BGH, 23.02.2006 - III ZR 164/05
Haftung des Jugendamts bei vorläufiger Unterbringung in einer Pflegefamilie
- BVerfG, 08.07.1997 - 1 BvR 1934/93
Fink
- BSG, 17.12.2015 - B 2 U 2/14 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge - …
- BGH, 19.10.2005 - VIII ZR 217/04
Rechtskraft der Ursprungsentscheidung nach Zurückweisung der …
- BSG, 24.06.1998 - B 9 SB 17/97 R
Sozialgerichtliches Verfahren - fehlendes Rechtsschutzbedürfnis - isolierte …
- BSG, 27.06.2000 - B 2 U 21/99 R
Unfallversicherungsschutz bei täglicher Kinderbetreuung durch die Großmutter
- BGH, 19.02.1986 - IVb ZR 71/84
Schadensersatzhaftung - Schadensersatzanspruch - Sittenwidrigkeit - Unrichtiger …
- BSG, 31.01.2012 - B 2 U 12/11 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - gesetzliche Unfallversicherung - …
- OLG Stuttgart, 28.05.1998 - 1 Ws 78/98
Körperverletzung mit Todesfolge ; Misshandlung von Schutzbefohlenen; Fahrlässige …
- BSG, 22.03.2012 - B 8 SO 24/10 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Zulässigkeit der Klage - fehlendes …
- BGH, 16.08.2016 - VI ZR 497/15
Gesetzliche Unfallversicherung: Grob fahrlässige Verursachung eines …
- BSG, 17.12.2015 - B 2 U 17/14 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Anwendbarkeit der unechten Leistungsklage gem § …
- BSG, 05.07.1994 - 2 RU 24/93
Unfallversicherungsschutz - Betreuung eines Enkelkindes
- BVerfG, 05.10.2015 - 2 BvR 2503/14
Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Willkürverbots durch unhaltbare …
- OLG Oldenburg, 02.09.1996 - Ss 249/96
Garantenstellung eines zur Betreuung eines Kleinkindes eingesetzten …
- BVerfG, 19.11.2015 - 2 BvR 2088/15
Auslieferung an die Vereinigten Staaten von Amerika zum Zwecke der …
- LSG Sachsen-Anhalt, 16.11.2016 - L 6 U 58/14
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 8 …
- BSG, 26.09.1986 - 2 RU 45/85
Rechtskraft eines Urteils - Sittenwidrige Herbeiführung - Zurücktreten
- BGH, 18.10.1977 - VI ZR 62/76
Statthaftigkeit der Sprungrevision
- BGH, 15.09.2015 - VI ZR 419/14
- BSG, 20.08.2019 - B 2 U 1/18 R
Gesetzliche Unfallversicherung - kein Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr …
Die Verrichtung muss ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht haben (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität; stRspr BSG, zB vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46 RdNr 13…, vom 30.3.2017 - B 2 U 15/15 R - NZS 2017, 625 = NJW 2017, 2858, vom 5.7.2016 - B 2 U 19/14 R - BSGE 121, 297 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 36, vom 4.12.2014 - B 2 U 10/13 R - BSGE 118, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 32 und B 2 U 13/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 31, vom 26.6.2014 - B 2 U 4/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 52 RdNr 11…, vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 47 RdNr 12…, vom 14.11.2013 - B 2 U 15/12 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 27 RdNr 11…, vom 15.5.2012 - B 2 U 16/11 R - BSGE 111, 52 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 21, RdNr 10 mwN…, vom 24.7.2012 - B 2 U 9/11 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 44 RdNr 25 f …und vom 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R - BSGE 112, 177 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 46, RdNr 20). Diese Voraussetzungen sind hier erfüllt. - BSG, 08.12.2021 - B 2 U 4/21 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall im häuslichen Bereich - …
Die Verrichtung muss ein zeitlich begrenztes von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht haben (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität; stRspr;… vgl BSG Urteil vom 27.11.2018 - B 2 U 28/17 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 68 RdNr 17 - "Sales and Key Account Managerin"; BSG Urteil vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46 RdNr 13;… BSG Urteil vom 5.7.2016 - B 2 U 5/15 R - BSGE 122, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 35, RdNr 13 mwN - "Sturz beim Wasserholen " ). - BSG, 30.01.2020 - B 2 U 2/18 R
Sozialgerichtliches Verfahren - kombinierte Anfechtungs- und Verpflichtungsklage …
Ein Arbeitsunfall setzt mithin voraus, dass die Verrichtung zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer oder sachlicher Zusammenhang), sie zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis geführt (Unfallkausalität) und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht hat (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität; stRspr, BSG zB Urteile vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46, RdNr 13; vom 30.3.2017 - B 2 U 15/15 R - NZS 2017, 625 = NJW 2017, 2858;… vom 5.7.2016 - B 2 U 19/14 R - BSGE 121, 297 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 36, RdNr 11;… vom 4.12.2014 - B 2 U 10/13 R - BSGE 118, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 32, RdNr 11 und B 2 U 13/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 31 RdNr 11;… vom 26.6.2014 - B 2 U 4/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 52 RdNr 11;… vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 47 RdNr 12;… vom 14.11.2013 - B 2 U 15/12 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 27 RdNr 11;… vom 15.5.2012 - B 2 U 16/11 R - BSGE 111, 52 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 21, RdNr 10 mwN;… vom 24.7.2012 - B 2 U 9/11 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 44 RdNr 25 f …und vom 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R - BSGE 112, 177 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 46, RdNr 20).
- BSG, 27.11.2018 - B 2 U 28/17 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Home Office - Betriebsweg - …
Die Verrichtung muss ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht haben (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität; stRspr, vgl zuletzt BSG vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR <vorgesehen> = Juris RdNr 13;… vom 5.7.2016 - B 2 U 5/15 R - BSGE 122, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 35, RdNr 13 - "Sturz beim Wasserholen";… BSG vom 17.12.2015 - B 2 U 8/14 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 55 RdNr 9;… BSG vom 26.6.2014 - B 2 U 7/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 53 RdNr 11;… BSG vom 4.7.2013 - B 2 U 3/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 50 RdNr 10 und - B 2 U 12/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 49 RdNr 14;… BSG vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 47 RdNr 12;… BSG vom 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R - BSGE 112, 177 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 46, RdNr 20;… BSG vom 24.7.2012 - B 2 U 9/11 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 44 RdNr 26 f). - BSG, 12.06.2025 - B 1 KR 40/24 R
Schließt die im Sinne einer materiellen Präklusion wirkende Regelung des § 8 Satz …
Beim Rechtsschutzinteresse ist auf die Frage abzustellen, ob angesichts der besonderen Umstände des Falls die Klageerhebung deshalb nicht erforderlich ist, weil der Kläger seine Rechte auf einfachere Weise verwirklichen kann oder die Klage aus anderen Gründen unnütz ist (vgl. BSG, Urteil vom 19.06.2018 - B 2 U 2/17 R - juris Rn. 12, Keller, a.a.O. m.w.N.). - BSG, 30.01.2020 - B 2 U 20/18 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfallversicherung - sachlicher Zusammenhang …
Ein Arbeitsunfall setzt mithin voraus, dass die Verrichtung zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer oder sachlicher Zusammenhang), sie zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis geführt (Unfallkausalität) und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht hat (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität; stRspr, BSG zB Urteile vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46 RdNr 13; vom 30.3.2017 - B 2 U 15/15 R - NZS 2017, 625 = NJW 2017, 2858;… vom 5.7.2016 - B 2 U 19/14 R - BSGE 121, 297 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 36, RdNr 11;… vom 4.12.2014 - B 2 U 10/13 R - BSGE 118, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 32, RdNr 11 und B 2 U 13/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 31 RdNr 11;… vom 26.6.2014 - B 2 U 4/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 52 RdNr 11;… vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 47 RdNr 12;… vom 14.11.2013 - B 2 U 15/12 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 27 RdNr 11;… vom 15.5.2012 - B 2 U 16/11 R - BSGE 111, 52 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 21, RdNr 10 mwN;… vom 24.7.2012 - B 2 U 9/11 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 44 RdNr 25 f …und vom 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R - BSGE 112, 177 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 46, RdNr 20). - BSG, 10.08.2021 - B 2 U 2/20 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Betriebsweg - Rechtsprechung der …
Ein Arbeitsunfall setzt mithin voraus, dass die Verrichtung zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer oder sachlicher Zusammenhang), sie zu dem zeitlichen begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis geführt (Unfallkausalität) und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht hat (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität;… stRspr, BSG zB Urteile vom 30.1.2020 - B 2 U 20/18 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 74 RdNr 9 und B 2 U 2/18 R - BSGE 130, 1 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 70, RdNr 20, vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46 RdNr 13, vom 30.3.2017 - B 2 U 15/15 R - NZS 2017, 625 = NJW 2017, 2858 …und vom 5.7.2016 - B 2 U 19/14 R - BSGE 121, 297 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 36, RdNr 11 jeweils mwN). - BSG, 26.11.2019 - B 2 U 8/18 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Gerichtsbescheid - verdecktes Teilurteil - …
Die Verrichtung muss ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht haben (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität;… vgl BSG stRspr, Urteile vom 20.8.2019 - B 2 U 1/18 R - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen; vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46 RdNr 13; vom 30.3.2017 - B 2 U 15/15 R - NZS 2017, 625 = NJW 2017, 2858, RdNr 14;… BSG vom 5.7.2016 - B 2 U 19/14 R - BSGE 121, 297 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 36, RdNr 11;… vom 4.12.2014 - B 2 U 10/13 R - BSGE 118, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 32, RdNr 11 und B 2 U 13/13 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 31 RdNr 11;… vom 26.6.2014 - B 2 U 4/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 52 RdNr 11;… vom 14.11.2013 - B 2 U 15/12 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 27 RdNr 11;… vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 47 RdNr 12;… vom 15.5.2012 - B 2 U 16/11 R - BSGE 111, 52 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 21, RdNr 10;… vom 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R - BSGE 112, 177 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 46, RdNr 20 …und vom 24.7.2012 - B 2 U 9/11 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 44 RdNr 25 f). Die Feststellungen des LSG genügen nicht, um abschließend zu beurteilen, ob der Kläger "infolge" (§ 8 Abs. 1 Satz 1 SGB VII) einer Verrichtung, die mit seiner (grundsätzlich) versicherten Tätigkeit als beschäftigter Fahrdienstleiter (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII) in einem sachlichen Zusammenhang stand (dazu I.), einen Unfall (§ 8 Abs. 1 Satz 2 SGB VII) erlitten hat (dazu II.). - BSG, 27.11.2018 - B 2 U 8/17 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Betriebsweg - häusliche …
Die Verrichtung muss ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht haben (Unfallkausalität und haftungsbegründende Kausalität; stRspr, vgl zuletzt BSG vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - <SozR vorgesehen> = Juris RdNr 13;… BSG vom 5.7.2016 - B 2 U 5/15 R - BSGE 122, 1 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 35, RdNr 13 - "Sturz beim Wasserholen";… BSG vom 17.12.2015 - B 2 U 8/14 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 55 RdNr 9;… BSG vom 26.6.2014 - B 2 U 7/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 53 RdNr 11;… BSG vom 4.7.2013 - B 2 U 3/13 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 50 RdNr 10 und - B 2 U 12/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 49 RdNr 14;… BSG vom 18.6.2013 - B 2 U 10/12 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 47 RdNr 12;… BSG vom 13.11.2012 - B 2 U 19/11 R - BSGE 112, 177 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 46, RdNr 20;… BSG vom 24.7.2012 - B 2 U 9/11 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 44 RdNr 26 f). - BSG, 28.06.2022 - B 2 U 16/20 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Umweg - sachlicher Zusammenhang - …
Ein Arbeitsunfall setzt mithin voraus, dass die Verrichtung zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist (innerer oder sachlicher Zusammenhang), sie zu dem zeitlich begrenzten, von außen auf den Körper einwirkenden Ereignis geführt (Unfallkausalität) und dadurch einen Gesundheitserstschaden oder den Tod des Versicherten objektiv und rechtlich wesentlich verursacht hat (haftungsbegründende Kausalität; stRspr, BSG zB Urteile vom 30.1.2020 - B 2 U 20/18 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 74 RdNr 9 - "geteilte Schicht" und B 2 U 2/18 R - BSGE 130, 1 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 70, RdNr 20 - "Wohnung der Freundin", vom 19.6.2018 - B 2 U 2/17 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 46 RdNr 13, vom 30.3.2017 - B 2 U 15/15 R - NJW 2017, 2858 - "Barbesuch" …und vom 5.7.2016 - B 2 U 19/14 R - BSGE 121, 297 = SozR 4-2700 § 2 Nr. 36, RdNr 11, jeweils mwN). - BSG, 23.06.2020 - B 2 U 12/18 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Wegeunfall - sachlicher …
- BSG, 24.09.2025 - B 2 U 12/23 R
Wettkandidat bei Wetten, dass..? kann als Unternehmer unfallversichert sein
- BSG, 27.11.2018 - B 2 U 15/17 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …
- LSG Bayern, 12.05.2021 - L 3 U 373/18
Gesetzliche Unfallversicherung: Arbeitsunfall im Home-Office wegen spezifisch …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.04.2021 - L 12 SO 61/21
Übernahme der Kosten des Krankenhauses für eine stationäre Behandlung durch den …
- LSG Berlin-Brandenburg, 21.03.2023 - L 3 U 66/21
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …
- LSG Bayern, 10.02.2021 - L 3 U 54/20
Unfallversicherung: Unterbrechung des versicherten Weges um Verschlossenheit des …
- BSG, 06.05.2021 - B 5 RE 4/20 R
Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung bei …
- BSG, 22.06.2023 - B 2 U 19/21 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 8 …
- LSG Bayern, 10.02.2021 - L 3 U 333/19
Unfallversicherung: Unfallversicherungsschutz bei einer für eine Gemeinde …
- LSG Bayern, 11.12.2025 - L 17 U 209/21
Heime sind keine Tageseinrichtungen nach § 8 Abs. 1 Nr. 8 SGB VII
- BSG, 24.09.2025 - B 2 U 13/23 R
Welcher satzungsmäßige Höchst-Jahresarbeitsverdienst ist maßgeblich, wenn die …
- LSG Bayern, 19.01.2026 - L 3 U 161/24
Arbeitsunfall, Berufskrankheit, Infektionsgefahr, Beweislast, Kausalität, …
- LSG Bayern, 06.12.2022 - L 17 U 168/21
Ausführen eines Pferdes während der Abwesenheit der Halterin als …
- LSG Bayern, 24.04.2025 - L 17 U 302/20
Auch bei Mitarbeit im Familienbetrieb liegt kein Beschäftigungsverhältnis im …
- LSG Berlin-Brandenburg, 08.10.2020 - L 3 U 134/19
Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - Abweg - sachlicher Zusammenhang - …
- LSG Bayern, 27.11.2024 - L 2 U 344/22
Versicherte Tätigkeit, Versicherungsschutz, Hinterbliebenenleistungen, …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 06.09.2024 - L 3 R 619/22
- LSG Hamburg, 12.10.2023 - L 1 BA 18/22
- LSG Berlin-Brandenburg, 05.10.2023 - L 3 U 18/18
Arbeitsunfall - Lärmeinwirkung - Lärmtrauma - Mini-Lärmtrauma - akustischer …
- LSG Baden-Württemberg, 17.12.2025 - L 3 U 1352/22
- LSG Bayern, 10.02.2021 - L 3 U 54/19
Versicherter Wegeunfall - Weg vom Firmenparkplatz zur Arbeitsstätte - wenige …
- LSG Sachsen-Anhalt, 20.08.2019 - B 2 U 1/18
- SG Nürnberg, 14.12.2022 - S 18 KG 21/22
Rechtsschutzinteresse, Rechtsschutzbedürfnis, Leistungsklage, Antrag auf …
- LSG stützt sich tragend darauf, dass der Weg der Eheleute vom dritten Ort unangemessen länger ist al, 10.08.2021 - B 2 U 2/20
Gemeinsame Fahrt von Eheleuten mit dem Motorrad nach Urlaubsabwesenheit zur …
- LSG Baden-Württemberg, 19.04.2023 - L 5 KR 1586/21
- LSG Baden-Württemberg, 09.07.2025 - L 2 SO 3061/23
- LSG Baden-Württemberg, 23.01.2024 - L 13 R 112/21
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17 (Kart) |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
§ 23a EnWG; §§ 33, 19 GWB
Regulierte Preise: Keine Basis für Vergleichsmarktbetrachtung bei Rückforderungsbegehren - juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Düsseldorf, 15.12.2016 - 4b O 103/15
- LG Dortmund, 21.12.2016 - 8 O 14/15
- OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17 (Kart)
- LG Düsseldorf, 24.03.2020 - 4b O 73/18
- LG Düsseldorf, 01.02.2022 - 4c O 76/20
- OLG Düsseldorf, 07.04.2022 - 2 U 17/20
- OLG Düsseldorf, 03.11.2022 - 2 U 17/20
- OLG Düsseldorf, 03.11.2022 - 2 U 58/22
- OLG Düsseldorf, 14.12.2022 - 2 U 2/17
- OLG Düsseldorf, 23.02.2023 - 2 U 58/22
- OLG Düsseldorf, 20.04.2023 - 2 U 58/22
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (26)
- BGH, 22.07.2014 - KZR 27/13
Stromnetznutzungsentgelt VI - Bereicherungsrechtliche Rückforderung von …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Hat der Bereicherungsgläubiger die Zahlungen unter dem Vorbehalt der Rückforderung erbracht, hat der Netzbetreiber die Billigkeit des Entgelts darzulegen und zu beweisen (BGH Urteil v. 22.07.2014, KZR 27/13, juris-Tz. 15 m.w.Nachw. - Stromnetznutzungsentgelt VI).Fehlt es an einem solchen Vorbehalt, trifft den Netznutzer nach allgemeinen Grundsätzen die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass das verlangte Entgelt nicht der Billigkeit entspricht (BGH Urteil v. 22.07.2014, KZR 27/13, juris-Tz. 14 m.w.Nachw. - Stromnetznutzungsentgelt VI).
Der nicht beweisbelasteten Partei obliegt es im Rahmen des ihr Zumutbaren die Behauptung der positiven Tatsachen aufzustellen, deren Unrichtigkeit sodann die beweisbelastete Partei nachzuweisen hat (BGH Urteil v. 22.02.2011, XI ZR 261/09, juris-Tz. 19, 20; BGH Urteil v. 22.07.2014, KZR 27/13, juris-Tz. 17 m.w.Nachw. - Stromnetznutzungsentgelt VI).
Dem Netzbetreiber ist bei der Festlegung des Preises gemäß § 315 Abs. 1 BGB ein Ermessensspielraum eingeräumt mit der Folge, dass es nicht nur ein einziges Entgelt gibt, das der Billigkeit entspricht (BGH Urteil v. 22.07.2014, KZR 27/13, juris-Tz. 22 - Stromnetznutzungsentgelte VI).
- BGH, 28.06.2005 - KVR 17/04
Stadtwerke Mainz
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Trotz der schmalen Basis ist die Vergleichbarkeit der Preise gewährleistet, wenn der Vergleichspreis möglichst genau ermittelt und durch die Einbeziehung von Sicherheitszuschlägen auf den ermittelten wettbewerbsanalogen Preis die Unsicherheiten der schmalen Vergleichsbasis ausgeglichen werden (BGHZ 163, 282, juris-Tz. 24 - Stadtwerke Mainz; BGH WuW/E 2309, 2311, juris-Tz. 17 - Glockenheide).Das führt dazu, dass individuelle, allein auf eine unternehmerische Entschließung zurückgehende Umstände außer Betracht zu bleiben haben, dagegen strukturelle Gegebenheiten, die jeden Anbieter treffen und von ihm bei seiner Entgeltgestaltung beachtet werden müssen, den Ansatz von Zu- oder Abschlägen rechtfertigen (BGHZ 163, 282, juris-Tz. 26, 27 - Stadtwerke Mainz).
Wie bereits ausgeführt steht dies nach höchstrichterlicher Rechtsprechung der Ermittlung des Wettbewerbspreises nicht entgegen (BGHZ 163, 282, juris-Tz. 24 - Stadtwerke Mainz).
- BGH, 15.05.2012 - EnZR 105/10
Stromnetznutzungsentgelt V
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Soweit der Senat in der Vergangenheit die sekundäre Darlegungslast aus § 315 BGB im vorregulierten Zeitraum auf Ansprüche nach § 33 Abs. 3 Satz 1 GWB übertragen hat (Urteil vom 26.11.2008, VI-2 U (Kart) 12/07, juris-Tz. 42; Urteil vom 18.03.2010, VI-2 U Kart 5/06, juris-Tz. 45), hält er hieran wegen der danach ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 15.05.2012, EnZR 105/10) nicht mehr fest.Die Beklagte zu 3. kann sich auch im Rahmen des Schadensersatzanspruchs auf die Indizwirkung der behördlichen Entgeltgenehmigungen berufen (vgl. BGH, Beschluss vom 15.05.2012, EnZR 105/10, juris-Tz. 41).
- BGH, 22.07.2014 - KZR 13/13
Bereicherungsrechtliche Rückforderung von Stromnetznutzungsentgelten: …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Es reicht aus, dass es zumutbar ist, eine nicht ganz risikolose Feststellungsklage zu erheben (BGH, Beschluss vom 22.07.2014, KZR 13/13, juris-Tz. 23).Das reicht aus, um von einer Kenntnis gem. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB ausgehen zu können (vgl. BGH, Urteil vom 22.07.2014, KZR 13/13, juris-Tz. 48).
- BGH, 07.12.2010 - KZR 41/09
Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Netzentgelte: Schlüssigkeit der Darlegung; …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Rn. 74 Der Anspruch auf Rückzahlung überhöhter Netzentgelte entsteht mit der Zahlung des Netzentgelts (BGH, Beschluss vom 07.12.2010, KZR 41/09, juris-Tz. 8; BGH, Beschluss vom 23.06.2009, EnZR 49/08, juris-Tz. 6ff).Rn. 115 Im Rahmen eines kartellrechtlichen Schadensersatzanspruchs muss der Anspruchsteller den von ihm behaupteten Kartellverstoß darlegen und beweisen (BGH, Beschluss vom 07.12.2010, KZR 41/09, juris-Tz. 6; OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 15.12.2011, 2 U 35/11, juris-Tz. 86;… Bornkamm in Lange/Bunte, Kartellrecht, 12. Auflage, § 33 GWB Rz. 145;… Emmerich in Immenga/Mestmäcker, Wettbewerbsrecht, 5. Auflage, § 33 GWB Rz. 82).
- OLG Düsseldorf, 14.03.2007 - Kart 5/06
Beeinträchtigung des Wettbewerbs auf Angebotsmarkt für die Befüllung von …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Soweit der Senat in der Vergangenheit die sekundäre Darlegungslast aus § 315 BGB im vorregulierten Zeitraum auf Ansprüche nach § 33 Abs. 3 Satz 1 GWB übertragen hat (Urteil vom 26.11.2008, VI-2 U (Kart) 12/07, juris-Tz. 42; Urteil vom 18.03.2010, VI-2 U Kart 5/06, juris-Tz. 45), hält er hieran wegen der danach ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 15.05.2012, EnZR 105/10) nicht mehr fest. - OLG Düsseldorf, 13.08.2014 - 2 U (Kart) 2/13
Rückforderung überzahlter Netznutzungsentgelte für die Lieferung elektrischer …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Bei dieser Sachlage kommt es deshalb nicht darauf an, ob eine Anwendung von § 19 Abs. 4 Nr. 2 GWB 2005 mit Inkrafttreten des EnWG 2005 zum 13.07.2005 infolge der in § 111 EnWG getroffenen Regelung ausgeschlossen (so Senat, Urteil vom 13.08.2014, VI-2 U (Kart) 2/13, juris-Tz. 37). - OLG Düsseldorf, 26.11.2008 - 2 U (Kart) 12/07
Darlegungs- und Beweislast bei Rückforderung angeblich überhöhter …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Soweit der Senat in der Vergangenheit die sekundäre Darlegungslast aus § 315 BGB im vorregulierten Zeitraum auf Ansprüche nach § 33 Abs. 3 Satz 1 GWB übertragen hat (Urteil vom 26.11.2008, VI-2 U (Kart) 12/07, juris-Tz. 42; Urteil vom 18.03.2010, VI-2 U Kart 5/06, juris-Tz. 45), hält er hieran wegen der danach ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 15.05.2012, EnZR 105/10) nicht mehr fest. - OLG Naumburg, 15.12.2011 - 2 U 35/11
Netznutzungsentgelt: Verjährungshemmung durch Mahnbescheid bei einem …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Rn. 115 Im Rahmen eines kartellrechtlichen Schadensersatzanspruchs muss der Anspruchsteller den von ihm behaupteten Kartellverstoß darlegen und beweisen (BGH, Beschluss vom 07.12.2010, KZR 41/09, juris-Tz. 6; OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 15.12.2011, 2 U 35/11, juris-Tz. 86;… Bornkamm in Lange/Bunte, Kartellrecht, 12. Auflage, § 33 GWB Rz. 145;… Emmerich in Immenga/Mestmäcker, Wettbewerbsrecht, 5. Auflage, § 33 GWB Rz. 82). - BGH, 29.01.2008 - XI ZR 160/07
Sicherungswirkung der Bürgschaft eines Bauträgers; Fälligkeit der Forderung aus …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
Rn. 77 Ein Gläubiger, der einen Bereicherungsanspruch aus § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB verfolgt, hat Kenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen, wenn er von der Leistung und den Tatsachen weiß, aus denen sich das Fehlen des Rechtsgrunds ergibt (BGHZ 175, 161 Rz. 26). - BGH, 05.07.2005 - X ZR 60/04
Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch das Revisionsgericht
- BGH, 20.01.2009 - XI ZR 504/07
Fehlende Gesamtbetragsangabe im Darlehensvertrag
- BGH, 05.02.1999 - V ZR 353/97
Beweiskraft einer über ein Rechtsgeschäft aufgenommenen Urkunde
- BGH, 14.08.2008 - KVR 39/07
Vattenfall
- BGH, 18.10.2005 - KZR 36/04
Stromnetznutzungsentgelt
- BGH, 22.02.2011 - XI ZR 261/09
Lastschriftbuchungen im Einzugsermächtigungsverfahren: Beweislast der …
- BGH, 07.02.2006 - KZR 8/05
Stromnetznutzungsentgelt II
- BGH, 23.06.2009 - EnZR 49/08
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Verjährung eines …
- OLG Celle, 17.06.2010 - 13 U 155/09
Festsetzung des Netznutzungsentgelts bei fehlendem Sachvortrag des Netzbetreibers …
- BGH, 30.03.2011 - KZR 70/10
Rückforderung von Netznutzungsentgelten: Ausschluss des Anspruchs im …
- OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - 2 U (Kart) 34/09
Rückforderung überhöhter Netzdurchleitungsentgelte
- OLG München, 20.05.2010 - U (K) 4653/09
Überhöhte Zahlungen von Stromnetznutzungsentgelten: Ausschluss von …
- OLG Celle, 17.06.2010 - 13 U 5/10
- LG Dortmund, 21.12.2016 - 8 O 14/15
- BSG, 13.07.2010 - B 2 U 147/10 B
- OLG Nürnberg, 01.03.2011 - 1 U 2040/10
Rückforderung zuviel gezahlter Netznutzungsentgelte: Verjährungsbeginn bei …
- OLG Düsseldorf, 29.03.2023 - 27 U 6/21
Rechtmäßigkeit der Versorgungsbedingungen und Preisanpassungsregelung eines …
Rn. 49 Die Kläger haben folglich darzulegen, dass die Beklagte vorsätzlich oder fahrlässig ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht hat, indem sie von den Klägern Entgelte verlangt hat, die von denjenigen abweichen, die sich bei wirksamem Wettbewerb aller Voraussicht nach ergeben würden (OLG Düsseldorf, Urteil vom 31. Oktober 2018, VI-2 U 2/17 (Kart), BeckRS 2018, 31124 Rn. 61).Denn nur so kann der herangezogene Vergleichsmarkt geeignetes und ausreichend sicheres Vergleichsmaterial liefern (BGH, Beschluss vom 21. Oktober 1986, KVR 7/85, GRUR 1987, 310, 311; OLG Düsseldorf, Urteil vom 31. Oktober 2018, VI-2 U 2/17 (Kart), BeckRS 2018, 31124 Rn. 54).
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Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- aufrecht.de
Werbung mit "Umweltfreundlich produziert"
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Irreführende Werbeaussagen "umweltfreundlich produziert" und "geprüfte Qualität"
Verfahrensgang
- LG Stuttgart, 29.12.2016 - 36 O 60/16
- OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (6)
- OLG München, 27.10.2016 - 29 U 1152/16
Erfolgreiche Klage auf Unterlassung und Zahlung von Rechtsverfolgungskosten
Auszug aus OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Der Vortrag der Streithelferin belegt, dass sie gar nicht in der Lage gewesen wäre, zeitnah einen Verkauf der beanstandeten Briefkästen und Zeitungsrollen zu verhindern, unabhängig davon, dass das damalige Verhalten der Streithelferin eine solche Kooperationsbereitschaft auch nicht nahelegt (OLG Koblenz, Urteil vom 22.02.2017, 9 U 654/16, Anlage FN 371a, Bl. 1429, 1439; OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 21).Irgendein Entgegenkommen in diesem Punkt ist dem Schreiben nicht zu entnehmen (OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 18).
Damit können die Abmahnungen ohne weiteres erst nach dem Eingang dieses Schreibens versandt worden sein (OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 20).
Kein Indiz für eine Missbräuchlichkeit liegt in dem Umstand, dass der Klägervertreter auch selbst ermittelt hat (OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 20), denn der von der Streithelferin angesprochene E-Mail-Verkehr zwischen der Klägerin und ihrem Prozessbevollmächtigten vom 05./08.06.2015 zeigt, dass sich die Abmahntätigkeit des Prozessbevollmächtigten der Klägerin gerade nicht verselbständigt hat, sondern jeweils auf Absprachen mit der Klägerin beruhte, wobei diesen Absprachen sachliche Motive (fortdauernde Verweigerungshaltung der Streithelferin, später Verkündungstermin vor dem LG Hagen) zugrunde lagen.
(i) Die von beiden Seiten ausführlich thematisierten Strafanzeigen der Klägerin gegen den Prozessbevollmächtigten der Beklagten sind für den vorliegenden Rechtsstreit ohne Belang, da sie weder ein Indiz für noch gegen ein rechtsmissbräuchliches Verhalten sind (OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 20).
Der Streit der Parteien hierüber spielt keine Rolle, weil zum Zeitpunkt der Abmahnungen das Schreiben des Prozessbevollmächtigten der Beklagten vom 12.08.2015 vorgelegen hat, in dem der Beklagtenvertreter ausführte: "Die von uns Vertretenen haben die streitgegenständlichen Briefkästen und Zeitungsrollen mit den von Ihrer Partei zu Recht oder zu Unrecht inkriminierten Hinweisen geliefert bekommen." Angesichts dieses Schreibens, das zwanglos als Bestätigung der vorgeworfenen Verstöße verstanden werden kann, kann von einer Abmahnung "ins Blaue hinein" nicht mehr gesprochen werden (OLG Koblenz, Urteil vom 22.02.2017, 9 U 654/16, Anlage FN 371a, Bl. 1429, 1441; OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 20).
Die isolierte Bezeichnung des Produkts "umweltfreundlich produziert" ist daher irreführend, denn die Werbeaussage lässt offen, in Bezug auf welchen konkreten Aspekt des Produktionsprozesses eine Umweltfreundlichkeit vorliegen soll (OLG Koblenz, Urteil vom 22.02.2017, 9 U 654/16, Anlage FN 371a, Bl. 1429, 1443; OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 22).
Die von der Streithelferin weiter ins Feld geführte, externe Zertifizierung nach ISO 9001 betrifft das Qualitätsmanagementsystem einer Organisation und hat mit der suggerierten Qualitätsprüfung des einzelnen Produkts ohnehin nichts zu tun (OLG München, Urteil vom 27.10.2016, 29 U 1152/16, Anlage FN 313, S. 23).
- OLG Brandenburg, 14.02.2018 - 4 U 61/16
Rückforderung von Privatdarlehen: Verteilung der Darlegung- und Beweislast bei …
Auszug aus OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Die Fristsetzung selbst ist - entgegen der vom OLG Zweibrücken (Hinweisbeschluss vom 04.10.2016, 4 U 61/16, Anlage NI 15, S. 3 f) und OLG Karlsruhe (Urteil vom 07.12.2016, 6 U 47/16, [Anlage B10 im Verfahren 2 U 37/17, S. 22]) vertretenen Ansicht - kein Beleg für einen Rechtsmissbrauch.Etwaige Vorbereitungen der Abmahnungen noch während der laufenden Fristen wären kein Beleg für ein missbräuchliches Verhalten, weshalb es auf den Streit der Parteien hierüber nicht ankommt (a.A. OLG Zweibrücken, Hinweisbeschluss vom 04.10.2016, 4 U 61/16, Anlage NI 15, S. 4 f.).
Der diesbezügliche Einwand der Beklagten, dass mit dem Schreiben vom 03.08.2015 bereits alle [...]-Gesellschafter abgemahnt gewesen seien, ist nicht richtig (so aber OLG Zweibrücken, Hinweisbeschluss vom 04.10.2016, 4 U 61/16, Anlage NI 15, S. 5; OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.04.2017, I-15 U 51/16 [Anlage NI 45 im Verfahren 2 U 37/17, Bl. 527, 551]; OLG Köln, Urteil vom 10.02.2017, 6 U 22/16 [Anlage NI 44 im Verfahren 2 U 37/17, Bl. 503, 519]).
- OLG Stuttgart, 01.09.2016 - 2 U 57/16
Abmahnung gegen hagebau
Auszug aus OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Soweit der Senat in zwei parallelen Rechtsstreiten (Az. 2 U 24/16 und Az. 2 U 57/16) einen Rechtsmissbrauch verneint habe, sei zu beachten, dass sich der vorliegend zur Entscheidung anstehende Sachverhalt von dem in den genannten Rechtsstreiten unterscheide:.Nachdem der Senat am 01.09.2016 in den Parallelverfahren 2 U 24/16 und 2 U 57/16 zugunsten der Klägerin entschieden hatte, forderte der Klägervertreter die Beklagte mit Schreiben vom 05.09.2016 auf, hinsichtlich der im OLG-Bezirk Stuttgart noch vakanten Gesellschafter eine strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben und die entstandenen Abmahnkosten auszugleichen (Anlage FN 270a, Anlagenband I).
- BGH, 20.10.1988 - I ZR 219/87
Umweltengel
Auszug aus OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Sie muss daher bereits in der Blickfangwerbung über die in Frage stehenden Eigenschaften eindeutig aufklären (BGHZ 105, 277, 281 - Umweltengel). - OLG Köln, 10.02.2017 - 6 U 22/16
"Briefkästen umweltfreundlich produziert"
Auszug aus OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Der diesbezügliche Einwand der Beklagten, dass mit dem Schreiben vom 03.08.2015 bereits alle [...]-Gesellschafter abgemahnt gewesen seien, ist nicht richtig (…so aber OLG Zweibrücken, Hinweisbeschluss vom 04.10.2016, 4 U 61/16, Anlage NI 15, S. 5; OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.04.2017, I-15 U 51/16 [Anlage NI 45 im Verfahren 2 U 37/17, Bl. 527, 551]; OLG Köln, Urteil vom 10.02.2017, 6 U 22/16 [Anlage NI 44 im Verfahren 2 U 37/17, Bl. 503, 519]). - LG Hagen, 10.07.2015 - 23 O 25/15
200 Abmahnungen bei 6.000 EUR Gewinn = Rechtsmissbrauch
Auszug aus OLG Stuttgart, 14.09.2017 - 2 U 2/17
Wir schlagen daher vor und raten dringendst an, um völlig unnötige Weiterungen im Verhältnis zwischen Ihrer Mandantin und den von uns Vertretenen zu vermeiden, dass Sie den rechtskräftigen Ausgang des einstweiligen Verfügungsverfahrens "[...]" vs. "[...]" vor dem Landgericht Hagen zu dem Aktenzeichen 23 O 25/15 abwarten.
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 14.12.2022 - 2 U 2/17 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de
1. Da das Verletzungsgericht an den Erteilungsakt - und folglich auch an dessen weiteres Schicksal im Rechtsbestandsverfahren - gebunden ist, ist es ausgeschlossen, im Verletzungsprozess eine Patentauslegung und/oder eine Schutzbereichsbestimmung vorzunehmen, mit denen ...
- rechtsportal.de
Ansprüche wegen Patentverletzung Keine Patentauslegung und/oder Schutzbereichsbestimmung im Verletzungsprozess Patent für eine lichtemittierende Vorrichtung Schluss auf eine Nichtbenutzung Wortsinngemäße Patentbenutzung
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Unzulässigkeit der Vornahme einer Patentauslegung im Verletzungsprozess durch das Verletzungsgericht
Verfahrensgang
- LG Düsseldorf, 15.12.2016 - 4b O 103/15
- LG Dortmund, 21.12.2016 - 8 O 14/15
- OLG Düsseldorf, 31.10.2018 - 2 U 2/17
- LG Düsseldorf, 24.03.2020 - 4b O 73/18
- LG Düsseldorf, 01.02.2022 - 4c O 76/20
- OLG Düsseldorf, 07.04.2022 - 2 U 17/20
- OLG Düsseldorf, 03.11.2022 - 2 U 17/20
- OLG Düsseldorf, 03.11.2022 - 2 U 58/22
- OLG Düsseldorf, 14.12.2022 - 2 U 2/17
- OLG Düsseldorf, 23.02.2023 - 2 U 58/22
- OLG Düsseldorf, 20.04.2023 - 2 U 58/22
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- BGH, 14.06.2016 - X ZR 29/15
Pemetrexed - Europäisches Patent: Voraussetzungen einer Patentverletzung mit …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.12.2022 - 2 U 2/17
Anders als im Rahmen der äquivalenten Benutzung (vgl. dazu BGH, GRUR 2016, 921 - Pemetrexed) spielt es keine Rolle, aus welchen Gründen - formellen oder materiellen - im Rechtsbestandsverfahren Patentgegenstände fallen gelassen worden sind.Soweit der Bundesgerichtshof (GRUR 2016, 921 - Pemetrexed) im Zusammenhang mit einer äquivalenten Patentbenutzung danach differenziert, aus welchen Gründen - formellen oder materiellen - im Rechtsbestandsverfahren Patentgegenstände fallen gelassen worden sind, und dann, wenn hierfür der (formelle) Widerrufsgrund der unzulässigen Erweiterung ausschlaggebend gewesen ist, keinen Anlass für eine Beschränkung des Schutzbereichs annimmt, sind diese Grundsätze auf den Bereich wortsinngemäßer Verletzung jedenfalls dann nicht übertragbar, wenn der Patentanspruch durch den Teilwiderruf - wie hier - eine abweichende Anspruchsfassung erhalten hat, die dem Fachmann deutlich macht, dass und in welcher Weise der Schutz des Klagepatents verkürzt worden ist.
- BGH, 12.07.2011 - X ZR 75/08
Reifenabdichtmittel
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.12.2022 - 2 U 2/17
Rn. 112 Die aufgezeigte Differenzierung entspricht im Übrigen auch der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 12. Juli 2011 - X ZR 75/08 - Reifenabdichtmittel), der bereits entschieden hat, dass, wenn den ursprünglichen Unterlagen der Patentanmeldung zu entnehmen ist, dass ein Erzeugnis bestimmte Bestandteile "enthalten" soll, damit nicht ohne weiteres auch als zur Erfindung gehörend offenbart ist, dass ihm keine weiteren Bestandteile hinzugefügt werden dürfen, sondern dass es für die Annahme, dass das Erzeugnis ausschließlich aus den genannten Bestandteilen "besteht", vielmehr in der Regel darüber hinausgehender Anhaltspunkte wie etwa des Hinweises, dass das ausschließliche Bestehen des Erzeugnisses aus den genannten Bestandteilen besondere Vorteile hat oder sonst erwünscht ist, bedarf.
- OLG Düsseldorf, 16.05.2024 - 2 U 70/23
Schutzfähigkeit des Klagepatents "Vorrichtung zum Herstellen von bandförmigen …
Da das Verletzungsgericht an den Erteilungsakt - und folglich auch an dessen weiteres Schicksal im Rechtsbestandsverfahren - gebunden ist, ist es ausgeschlossen, dass im Verletzungsprozess eine Patentauslegung und/oder eine Schutzbereichsbestimmung vorgenommen werden, mit denen solche Gegenstände, die dem Patentinhaber im Rechtsbestandsverfahren als Schutzgegenstand genommen worden sind, wieder in das Patent und seinen Schutz einbezogen werden (Senat, Urt. v. 14.12.2022 - I-2 U 2/17, GRUR-RS 2022, 38378 Rn. 23 - Lichtemittierendes Bauelement). - OLG Düsseldorf, 18.07.2024 - 2 U 27/24
Klagegebrauchsmuster betreffend eine Zentrifuge zum Zentrifugieren einer …
Rn. 209 Zwar entspricht es der Rechtsprechung des Senats zum Patentrecht, dass das Verletzungsgericht wegen der strikten Bindung an den Erteilungsakt und dessen weiteres Schicksal daran gehindert ist, im Wege der Auslegung Ausführungsformen in den Schutzbereich des Wortsinns einzubeziehen, um die das Patent nach dem Inhalt einer Rechtsbestandsentscheidung beschränkt worden ist (Senat, Urt. v. 14.12.2022 - I-2 U 2/17, GRUR-RS 2022, 38378 Rn. 23 - Lichtemittierende Bauelemente;… Urt. v. 23.11.2023 - I-2 U 36/17, GRUR-RS 2023, 35703 Rn. 99 - Zusammensetzung auf der Basis von Zirkoniumoxid und Ceroxid;… Urt. v. 02.05.2024 - I-2 U 70/23;… Kühnen, Hdb. d. Patentverletzung, 16. Auflage, 2024, Kap. A. Rn. 125).Auf die Gründe für die erfolgte Beschränkung kommt es dabei nicht an, weshalb auch solche Ausführungsvarianten, die wegen unzulässiger Erweiterung der Anmeldung ausgenommen worden sind, nicht in den Wortsinn des Patentanspruchs einbezogen werden dürfen (Senat, Urt. v. 14.12.2022 - I-2 U 2/17, GRUR-RS 2022, 38378 Rn. 23- Lichtemittierende Bauelemente;… Kühnen, a.a.O., Kap. A. Rn. 125).
- OLG Düsseldorf, 29.01.2026 - 2 U 68/24
Energieführungskette
Rn. 296 verhindert, so dass eine patentgemäße Ausgestaltung zwar vorliegt, indes gleichermaßen konstruktive Maßnahmen ergriffen worden sind, die eine patentgemäße Nutzungsmöglichkeit ausschließen (vgl. hierzu allg. Senat, Urt. v. 14.12.2022 - I-2 U 2/17, GRUR-RS 2022, 38378 Rn. 27 - Lichtemittierendes Bauelement;… Kühnen, Hdb. d. Patentverletzung, 17. Auflage, 2026, Kap. A Rn. 55f.), liegt eine Patentbenutzung jedenfalls insoweit vor, wie die RSC-Kette nach ihrer Fertigstellung und vor ihrem Einbau in den Führungskanal den Vorgaben des Klagepatents entspricht. - LG München I, 02.08.2023 - 21 O 5693/22
Darlegungs- und Beweislast für den FRAND-Einwand
Denn während in der Chemie das Hinzufügen eines weiteren Stoffs zu dem eigentlichen Wirkstoff erfindungsschädliche Auswirkungen haben kann (vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 14.12.2022 - 2 U 2/17, GRUR-RS 2022, 38378 - Lichtemittierendes Bauelement), ist dies jedenfalls für die vorliegende Erfindung und insbesondere für das Verwenden weiterer als der vier im Anspruch genannten Parameter weder dargetan noch ersichtlich.
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Rechtsprechung
| BSG, 13.07.2017 - B 2 U 2/17 S |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
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Rechtsprechung
| BSG, 16.03.2017 - B 2 U 2/17 B |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
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