Rechtsprechung
| BFH, 30.09.2003 - III R 6/02 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- lexetius.com
HwO § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2, § ... 7 Abs. 4 Sätze 1 und 2; InvZulG 1996 § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a; UmwG 1995 § 1 Abs. 1 Nr. 4, § 190 Abs. 1, § 191 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2, § 202 Abs. 1 Nr. 1
- Judicialis
HwO § 1 Abs. 1 Satz 1; ; HwO § ... 1 Abs. 2; ; HwO § 7 Abs. 4 Satz 1; ; HwO § 7 Abs. 4 Satz 2; ; InvZulG 1996 § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a; ; UmwG 1995 § 1 Abs. 1 Nr. 4; ; UmwG 1995 § 190 Abs. 1; ; UmwG 1995 § 191 Abs. 1 Nr. 2; ; UmwG 1995 § 191 Abs. 2 Nr. 2; ; UmwG 1995 § 202 Abs. 1 Nr. 1
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
HwO § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2, § ... 7 Abs. 4 Sätze 1 und 2; InvZulG 1996 § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a; UmwG 1995 § 1 Abs. 1 Nr. 4, § 190 Abs. 1, § 191 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2, § 202 Abs. 1 Nr. 1
Investitionszulage für GmbH & Co. KG nach Formwechsel - Simons & Moll-Simons
HwO § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2, § 7 Abs. 4 Sätze 1 und 2; InvZulG 1996 § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a; UmwG 1995 § 1 Abs. 1 Nr. 4, § 190 Abs. 1, § 191 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr.... 2, § 202 Abs. 1 Nr. 1
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
HwO § 1 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2; HwO § ... 7 Abs. 4 Sätze 1 und 2; InvZulG 1996 § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a; UmwG 1995 § 1 Abs. 1 Nr. 4; UmwG 1995 § 190 Abs. 1; UmwG 1995 § 191 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2; UmwG 1995 § 202 Abs. 1 Nr. 1
Investitionszulage nach Formwechsel einer GmbH - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Erhöhte Investitionszulage nach § 5 InvZulG bei Formwechsel
- datenbank.nwb.de
Fortgeltung der Eintragung in die Handwerksrolle bei formwechselnder Umwandlung einer GmbH & Co. KG
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Fortgeltung der Eintragung in die Handwerksrolle
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Die formwechselnde Umwandlung bestimmendes Prinzip der rechtlichen und wirtschaftlichen Identität des Rechtsträgers alter und neuer Rechtsform; Gewerberechtliche Behandlung einer GmbH & Co. KG wie eine Kapitalgesellschaft; Zulagenrechtliche Fortgeltung der einer GmbH ...
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Thüringen, 23.01.2002 - III 32/01
- BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Papierfundstellen
- BFHE 203, 553
- BB 2004, 91 (Ls.)
- DB 2004, 234 (Ls.)
- BStBl II 2004, 85
- BauR 2004, 547 (Ls.)
- NZG 2004, 439
Wird zitiert von ... (29) Zitiert selbst (12)
- BFH, 04.12.1996 - II B 116/96
Keine ernsthaften Zweifel, daß formwechselnde Umwandlung einer …
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
An dieser zivilrechtlichen Kontinuität des Rechtsträgers ändert sich auch insoweit nichts, als der Rechtsträger in der neuen Rechtsform als Personenhandelsgesellschaft nicht selbst Träger des Unternehmensvermögens sein kann, sondern dieses den Gesellschaftern zur gesamten Hand zusteht (BFH-Beschluss vom 4. Dezember 1996 II B 116/96, BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661, m.w.N.;… Schmitt/Hörtnagl/Stratz, Umwandlungsgesetz/Umwandlungssteuergesetz, 3. Aufl., § 190 UmwG Rz. 6).b) Sofern keine abweichenden Sonderregelungen bestehen, sind diese zivilrechtlichen Vorgaben des Umwandlungsrechts auch maßgebend für das Steuerrecht (BFH-Urteil in BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661, zur Bindung an das Umwandlungsrecht bei der Grunderwerbsteuer, und BFH-Beschluss in BFHE 145, 110, BStBl II 1986, 230, zur Rechtswirksamkeit eines noch an die Gesellschaft unter der Firma der alten Rechtsform gerichteten Bescheids) und ebenso für das Zulagenrecht (…Jasper/Söhnksen/Rosarius, Investitionsförderung Handbuch, § 1 InvZulG 1996 Rz. 27 und 28; vgl. BFH-Urteil vom 7. April 1989 III R 54/88, BFHE 157, 270, BStBl II 1989, 805, zum Anspruch auf Investitionszulage im Falle einer Verschmelzung).
- BFH, 21.10.1985 - GrS 4/84
Wirksamkeit von Verwaltungsakten - GmbH als Adressat - Erlöschen durch Umwandlung …
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Es kommt weder zu einer Gesamtrechtsnachfolge (vgl. Beschluss des Großen Senats des BFH vom 21. Oktober 1985 GrS 4/84, BFHE 145, 110, BStBl II 1986, 230, unter C. II. 2) wie in den anderen Formen der Umwandlung (z.B. bei der Verschmelzung, vgl. § 20 Abs. 1 Nr. 1 UmwG 1995, dazu BFH-Urteil vom 17. Dezember 2000 III R 35/98, BFHE 194, 294, BStBl II 2001, 316, unter II. 1. der Gründe) noch bedarf es der Übertragung der einzelnen Vermögensgegenstände.b) Sofern keine abweichenden Sonderregelungen bestehen, sind diese zivilrechtlichen Vorgaben des Umwandlungsrechts auch maßgebend für das Steuerrecht (BFH-Urteil in BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661, zur Bindung an das Umwandlungsrecht bei der Grunderwerbsteuer, und BFH-Beschluss in BFHE 145, 110, BStBl II 1986, 230, zur Rechtswirksamkeit eines noch an die Gesellschaft unter der Firma der alten Rechtsform gerichteten Bescheids) und ebenso für das Zulagenrecht (…Jasper/Söhnksen/Rosarius, Investitionsförderung Handbuch, § 1 InvZulG 1996 Rz. 27 und 28; vgl. BFH-Urteil vom 7. April 1989 III R 54/88, BFHE 157, 270, BStBl II 1989, 805, zum Anspruch auf Investitionszulage im Falle einer Verschmelzung).
- BFH, 07.12.2000 - III R 35/98
Doppelstöckige Personengesellschaft: Sonderbetriebsvermögen
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Es kommt weder zu einer Gesamtrechtsnachfolge (vgl. Beschluss des Großen Senats des BFH vom 21. Oktober 1985 GrS 4/84, BFHE 145, 110, BStBl II 1986, 230, unter C. II. 2) wie in den anderen Formen der Umwandlung (z.B. bei der Verschmelzung, vgl. § 20 Abs. 1 Nr. 1 UmwG 1995, dazu BFH-Urteil vom 17. Dezember 2000 III R 35/98, BFHE 194, 294, BStBl II 2001, 316, unter II. 1. der Gründe) noch bedarf es der Übertragung der einzelnen Vermögensgegenstände.Diese Rechtsauffassung wird dadurch bestärkt, dass zulagenrechtlich die Personengesellschaft als solche --soweit es sich um eine Mitunternehmerschaft i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) handelt-- anspruchs- und antragsberechtigt ist (§ 1 Abs. 1 Satz 2, § 5 Abs. 2 Satz 2 InvZulG 1996; BFH-Urteil in BFHE 194, 294, BStBl II 2001, 316, unter II. 2. a der Gründe, m.w.N.).
- BVerwG, 26.04.1994 - 1 C 17.92
Handwerk - Zweigstelle - Betriebsleiter - Handwerksrolle - Eigenständigkeit - …
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Eine GmbH & Co. KG, deren alleinige Komplementärin eine GmbH ist, ist aber nach dem Urteil des BVerwG vom 26. April 1994 1 C 17/92 (BVerwGE 95, 363, m.w.N.) wegen der für sie geltenden Haftungsbeschränkung handwerksrechtlich wie eine juristische Person zu behandeln. - BVerwG, 24.11.1992 - 1 C 9.91
Fahrschule; BGB -Gesellschaft
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Im Gewerberecht können, soweit keine anderweitigen speziellen Regelungen bestehen, nur natürliche oder juristische Personen Gewerbetreibende sein (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 24. November 1992 1 C 9/91, BVerwGE 91, 186, 190, m.w.N.). - BFH, 28.01.1999 - III R 77/96
Erhöhte Investitionszulage bei Betriebsaufspaltung
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Auch hat der Senat in Fällen der Betriebsaufspaltung die Eintragung des Betriebsunternehmens in die Handwerksrolle im Wege der sog. Merkmalsübertragung dem Besitzunternehmen zugerechnet und dem investierenden Besitzunternehmen die erhöhte Zulage gewährt, ohne dass es eingetragen war (vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1999 III R 77/96, BFHE 188, 194, BStBl II 1999, 610;… vom 28. Januar 1999 III R 13/97, BFH/NV 1999, 1378). - BFH, 28.01.1999 - III R 13/97
InvZul; Betriebsaufspaltung
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Auch hat der Senat in Fällen der Betriebsaufspaltung die Eintragung des Betriebsunternehmens in die Handwerksrolle im Wege der sog. Merkmalsübertragung dem Besitzunternehmen zugerechnet und dem investierenden Besitzunternehmen die erhöhte Zulage gewährt, ohne dass es eingetragen war (vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1999 III R 77/96, BFHE 188, 194, BStBl II 1999, 610; vom 28. Januar 1999 III R 13/97, BFH/NV 1999, 1378). - BFH, 12.11.1996 - III R 17/96
Erhöhte Investitionszulage auch bei Eintragung in die Handwerksrolle nach Ablauf …
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Die erhöhte Investitionszulage wird grundsätzlich nur gewährt, wenn der Anspruchsberechtigte zum Zeitpunkt der Investition in die Handwerksrolle eingetragen war oder zumindest schon die Eintragung beantragt hatte (Senatsurteil vom 12. November 1996 III R 17/96, BFHE 182, 230, BStBl II 1998, 29). - BFH, 14.09.1999 - III R 38/98
Eintragung in die Handwerksrolle; InvZul
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Der BFH habe aber in dieser Entscheidung keine weiteren Ausnahmen vom Erfordernis der Eintragung in die Handwerksrolle zugelassen (ebenso BFH-Urteil vom 14. September 1999 III R 38/98, BFH/NV 2000, 223). - BFH, 25.06.1993 - III R 11/88
Keine Ausnahme von der Verbleibensregelung bei Einzelveräußerung von …
Auszug aus BFH, 30.09.2003 - III R 6/02
Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 25. Juni 1993 III R 11/88 (BFHE 172, 278, BStBl II 1993, 769) dürfe zwar das Investitionszulagenrecht als wesentlich jüngeres Recht den Gebrauch von seit langem anerkannten Rechtsinstituten nicht erschweren. - FG Thüringen, 23.01.2002 - III 32/01
Erhöhter Investitionszulagenanspruch der nach formwechselnder Umwandlung einer …
- BFH, 07.04.1989 - III R 54/88
Begünstigungsvolumen - Vergleichsvolumen - Rechtsnachfolge - Verschmelzung zweier …
- BAG, 20.09.2016 - 3 AZR 77/15
Betriebliche Altersversorgung - Wirksamkeit einer Versorgungszusage - …
Eine solche Umwandlung zeichnet sich nach § 190 Abs. 1 UmwG gerade dadurch aus, dass die rechtliche und die wirtschaftliche Kontinuität des Rechtsträgers erhalten bleibt (vgl. etwa BFH 30. September 2003 - III R 6/02 - zu II 2 a der Gründe, BFHE 2003, 553). - BFH, 08.10.2008 - I R 3/06
Steuerliche Behandlung von Versorgungsverpflichtungen bei Umwandlung einer …
Der Formwechsel führt mithin nicht zum Erlöschen des ursprünglich bestehenden und zur Entstehung eines neuen Rechtsträgers; vielmehr besteht vor und nach dem Formwechsel ein und dasselbe Rechtssubjekt (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85;… Decher in Lutter, Umwandlungsgesetz, 3. Aufl., § 190 Rz 3; Meister/Klöcker in Kallmeyer, Umwandlungsgesetz, § 190 Rz 6 und § 202 Rz 13;… Kübler in Semler/Stengel, Umwandlungsgesetz, 2. Aufl., § 202 Rz 2).bb) Diese zivilrechtliche Vorgabe vollzieht das Steuerrecht im Grundsatz nach (BFH-Urteile vom 19. August 1958 I 78/58 U, BFHE 67, 509, BStBl III 1958, 468; in BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85; ebenso Bundesministerium der Finanzen --BMF--, Schreiben vom 25. März 1998, BStBl I 1998, 268, Tz. 01.05;… Dötsch in Dötsch/Patt/Pung/Möhlenbrock, Umwandlungssteuerrecht, 6. Aufl., § 9 UmwStG Rz 3;… Schaumburg/Schumacher in Lutter, a.a.O., Anhang § 304 Rz 32).
- BGH, 12.06.2008 - III ZR 38/07
Amtshaftung wegen Nichterteilung einer Genehmigung zum Krankentransport
Lediglich für die nur formwechselnde Umwandlung einer GmbH in eine GmbH & Co. KG nach dem Umwandlungsgesetz hat der Bundesfinanzhof unterschieden, dass die der GmbH erteilte personenbezogene Erlaubnis zur Ausübung eines Handwerks und deren Eintragung in die Handwerksrolle zulassungsrechtlich fortgelten (BFHE 203, 553, 555 ff.).
- BFH, 14.02.2007 - II R 66/05
Formwechsel eines auf Vermögensbindung gerichteten Vereins in Kapitalgesellschaft …
Der Formwechsel des Vereins wird danach ebenso wie ganz allgemein der Formwechsel von Rechtsträgern nach dem UmwG bestimmt durch die Identität des Rechtsträgers (rechtliche Identität), die Kontinuität seines Vermögens (wirtschaftliche Identität), aber die Diskontinuität seiner Verfassung (BFH-Urteil vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85). - BFH, 09.04.2008 - II R 32/06
Verfassungsmäßigkeit der grunderwerbsteuerrechtlichen Erfassung von übertragenden …
Hingegen wahrt eine formwechselnde Umwandlung die Identität des Rechtsträgers (…vgl. Stratz in Schmitt/Hörtnagl/Stratz, a.a.O., § 190 UmwG Rz 5 ff., m.w.N.), so dass mangels Rechtsträgerwechsel kein steuerbarer Erwerbsvorgang vorliegt (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661; BFH-Urteil vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85;… BFH-Beschluss in BFH/NV 2007, 2351). - BFH, 22.11.2011 - VII R 22/11
Kein Übergang einer stromsteuerrechtlichen Erlaubnis durch Verschmelzung - kein …
Zur formwechselnden Umwandlung, die durch die Beteiligung nur eines Rechtsträgers und durch dessen zivilrechtliche Kontinuität gekennzeichnet ist, hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass vorbehaltlich bestehender Sonderregelungen die zivilrechtlichen Vorgaben des Umwandlungsrechts auch für das Steuerrecht maßgebend sind und eine personenbezogene Erlaubnis zum selbständigen Betrieb eines Handwerks auch nach dem Formwechsel fortbesteht (BFH-Urteil vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85). - OLG Düsseldorf, 12.12.2007 - Verg 34/07
Anforderungen an vom Auftraggeber geforderte Eignungsnachweise in öffentlichen …
Genauso hat der Bundesfinanzhof in einem Fall, in dem der Formwechsel steuerrechtlich erheblich war, entschieden (Urt. v. 30.9.2003 - III R 6/02). - BFH, 16.02.2011 - II R 60/09
Kein rückwirkender Wegfall der Steuervergünstigungen nach § 13a ErbStG a. F. für …
Diese zivilrechtlichen Vorgaben des Umwandlungsrechts sind auch für das Steuerrecht maßgebend, soweit keine abweichenden Sonderregelungen bestehen (BFH-Urteile vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85, und vom 14. Februar 2007 II R 66/05, BFHE 217, 176, BStBl II 2007, 621). - BFH, 04.11.2004 - III R 2/03
Eintragung einer GmbH
Zulagenrechtlich ist die Personengesellschaft als solche --soweit es sich um eine Mitunternehmerschaft i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 3 EStG handelt-- anspruchs- und antragsberechtigt (§ 1 Abs. 1 Satz 2 InvZulG 1993; BFH-Urteile vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85, unter II. 2. b der Gründe; in BFHE 194, 294, BStBl II 2001, 316, unter II. 2. a der Gründe, m.w.N.).Die GmbH & Co. KG ist deshalb entsprechend § 7 Abs. 4 Satz 1 HwO in die Handwerksrolle einzutragen, wenn der von ihr bestellte Betriebsleiter die Voraussetzungen für die Eintragung erfüllt (BFH-Urteil in BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85, unter II. 2. c aa der Gründe).
- OVG Niedersachsen, 12.05.2015 - 7 ME 1/15
Aussetzung; Gewerbetreibender; Glücksspielstaatsvertrag; Kapitalgesellschaft; …
Verwiesen werde auf das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 30. September 2003 (Az.: III R 6/02).Rn. 13 Diese im Gewerberecht überkommene Rechtsauffassung hat zur Konsequenz, dass gewerberechtliche Erlaubnisse nur dann erhalten bleiben können, wenn es sich sowohl bei dem formwechselnden Rechtsträger als auch bei dem Rechtsträger neuer Rechtsform um Gewerbetreibende handelt (vgl. VG Gießen, Urteil vom 30.08.2000 - 8 E 592/99 -, GewArch 2001, 80; Gaiser, "Die Umwandlung und die Auswirkungen auf personenbezogene öffentlich-rechtliche Erlaubnisse - Ein unlösbarer Konflikt zwischen Umwandlungsrecht und Gewerberecht?", DB 2000, 361; a. A.: BFH, Urteil vom 30.09.2003 - III R 6/02 -, juris, zur Eintragung in die Handwerksrolle; kritisch: Odenthal, "Das Schicksal personenbezogener gewerberechtlicher Erlaubnisse bei der Umwandlung von Gesellschaften", GewArch 2005, 132).
- VGH Hessen, 25.07.2011 - 9 A 103/11
Immissionsschutzrechtliche Genehmigung einer Windkraftanlage
- VGH Baden-Württemberg, 29.03.2010 - 2 S 939/08
Zum Anspruch einer Gemeinde auf Ersatz von Gewerbesteuerausfall nach Feststellung …
- BFH, 23.03.2005 - III R 20/03
Kein gesetzlicher Beteiligtenwechsel mangels Gesamtrechtsnachfolge bei …
- BFH, 20.11.2006 - VIII R 45/05
Formwechselnde Umwandlung einer KapG in PersG
- BFH, 07.07.2004 - II R 3/02
Sachliche Unbilligkeit der Erhebung von Grunderwerbsteuer
- BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04
Rechtsanwaltsgesellschaften in der Rechtsform der AG; Postulationsfähigkeit
- FG Münster, 24.06.2005 - 11 K 3961/04
Formwechsel
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.02.2013 - 13 A 2661/11
Übertragbarkeit eines telekommunikationsrechtlichen Wegerechts als …
- SG Karlsruhe, 17.12.2010 - S 1 KA 575/10
Medizinisches Versorgungszentrum - Umwandlung des Trägers von GmbH in …
- VK Münster, 28.08.2007 - VK 14/07
Kein Ausschluss wegen formwechselnder Umwandlung
- FG Berlin-Brandenburg, 04.11.2009 - 7 K 7024/07
Kontrollen gegen Schwarzarbeit ohne schriftliche Ankündigung
- VK Münster, 28.08.2007 - VK 15/07
Kein Ausschluss wegen formwechselnder Umwand
- FG Schleswig-Holstein, 28.09.2016 - 2 K 41/16
Formwechsel einer an einer Personengesellschaft beteiligten Kapitalgesellschaft …
- FG Hamburg, 07.09.2006 - 7 K 38/05
Umwandlungssteuerrecht: Kein Vermögensübergang bei einer der Veräußerung der …
- FG Köln, 08.04.2004 - 11 K 3261/99
Zurückweisung einer Rechtsanwalts-AG wegen fehlender Zulassung
- VG Cottbus, 22.08.2013 - 1 K 1019/12
Schulrecht
- OVG Sachsen, 26.08.2008 - 3 B 7/08
übereinstimmende Erledigungserklärung; Kostenverteilung; erfolgloses …
- FG Köln, 11.02.2004 - 11 K 5324/02
Zurückweisung einer Rechtsanwalts-AG wegen fehlender Zulassung
- SG Kassel, 17.12.2010 - S 1 KA 575/10
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Rechtsprechung
| BFH, 20.08.2003 - I R 81/02 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- lexetius.com
KStG 1991 § 8 Abs. 4
- Judicialis
KStG 1991 § 8 Abs. 4
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
KStG 1991 § 8 Abs. 4
Verlust der wirtschaftlichen Identität einer GmbH bei - Simons & Moll-Simons
KStG 1991 § 8 Abs. 4
- Owlit
KStG 1991 § 8 Abs. 4
Untergang des Verlustabzugs bei Umstrukturierung - rechtsportal.de
KStG (1991) § 8 Abs. 4
Verlustabzug bei konzerninterner Umstrukturierung - datenbank.nwb.de
Verlust der wirtschaftlichen Identität i. S. des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1991 bei konzerninterner Umstrukturierung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Übernahme der Anteile an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) durch eine Personengesellschaft; Konzerninterne Umstrukturierung; Verlust der wirtschaftlichen Identität einer GmbH
In Nachschlagewerken
- smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
- Mantelkauf
- Der Mantelkauftatbestand bis einschließlich VZ 2007
- Wirtschaftliche Identität
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG München, 22.10.2002 - 6 K 3813/01
- BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
Papierfundstellen
- BFHE 203, 424
- NJW-RR 2004, 904
- ZIP 2004, 165
- BB 2004, 91
- DB 2004, 43
- BStBl II 2004, 614
- NZG 2004, 343
Wird zitiert von ... (26) Zitiert selbst (9)
- BFH, 19.12.2001 - I R 58/01
Beurteilung des Merkmals des "überwiegend neuen Betriebsvermögens" i. S. von § 8 …
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
§ 8 Abs. 4 KStG 1991 definiert die "wirtschaftliche Identität" einer Körperschaft nicht, sondern bestimmt in Satz 2 lediglich beispielhaft ("insbesondere"; vgl. Senatsurteile vom 13. August 1997 I R 89/96, BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829; vom 8. August 2001 I R 29/00, BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392; Senatsbeschlüsse vom 19. Dezember 2001 I R 58/01, BFHE 197, 248, BStBl II 2002, 395;… vom 4. September 2002 I R 78/01, BFH/NV 2003, 348), wann eine wirtschaftliche Identität nicht mehr gegeben ist.Auf den Beitrittsaufforderungsbeschluss des Senats in BFHE 197, 248, BStBl II 2002, 395 wird, um Wiederholungen zu vermeiden, verwiesen.
Die betreffende Revision I R 58/01 ist zwischenzeitlich zurückgenommen und das Revisionsverfahren eingestellt worden, so dass eine Entscheidung, ob der Senat an seiner bisherigen Rechtsprechung festhält, derzeit noch aussteht.
- BFH, 13.08.1997 - I R 89/96
Verlustabzug bei Mantelkauf
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
§ 8 Abs. 4 KStG 1991 definiert die "wirtschaftliche Identität" einer Körperschaft nicht, sondern bestimmt in Satz 2 lediglich beispielhaft ("insbesondere"; vgl. Senatsurteile vom 13. August 1997 I R 89/96, BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829; vom 8. August 2001 I R 29/00, BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392; Senatsbeschlüsse vom 19. Dezember 2001 I R 58/01, BFHE 197, 248, BStBl II 2002, 395;… vom 4. September 2002 I R 78/01, BFH/NV 2003, 348), wann eine wirtschaftliche Identität nicht mehr gegeben ist.Nach Maßgabe der bisherigen Senatsrechtsprechung hat die XY-GmbH ihren Geschäftsbetrieb damit überwiegend mit neuem Betriebsvermögen i.S. des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1991 wiederaufgenommen (Senatsurteile in BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829, und in BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392).
- BFH, 08.08.2001 - I R 29/00
Verlustabzug: Wirtschaftliche Identität der GmbH
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
§ 8 Abs. 4 KStG 1991 definiert die "wirtschaftliche Identität" einer Körperschaft nicht, sondern bestimmt in Satz 2 lediglich beispielhaft ("insbesondere"; vgl. Senatsurteile vom 13. August 1997 I R 89/96, BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829; vom 8. August 2001 I R 29/00, BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392; Senatsbeschlüsse vom 19. Dezember 2001 I R 58/01, BFHE 197, 248, BStBl II 2002, 395;… vom 4. September 2002 I R 78/01, BFH/NV 2003, 348), wann eine wirtschaftliche Identität nicht mehr gegeben ist.Nach Maßgabe der bisherigen Senatsrechtsprechung hat die XY-GmbH ihren Geschäftsbetrieb damit überwiegend mit neuem Betriebsvermögen i.S. des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1991 wiederaufgenommen (Senatsurteile in BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829, und in BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392).
- BFH, 28.11.2002 - III R 1/01
Gewerblicher Grundstückshandel bei Anteilsveräußerungen
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
Dass die Personengesellschaft aus ertragsteuerrechtlicher Sicht als "transparent" behandelt wird und die Beteiligung an der Untergesellschaft den Gesellschaftern der Obergesellschaft anteilig unmittelbar zugerechnet wird (§ 39 Abs. 2 Nr. 2 der Abgabenordnung; vgl. dazu z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 28. November 2002 III R 1/01, BFHE 201, 133, BStBl II 2003, 250, 255, m.w.N.), ist in diesem Zusammenhang unbeachtlich (…anders z.B. Dötsch in Dötsch/Eversberg/ Jost/Witt, a.a.O., § 8 KStG n.F. Rz. 39;… s. auch B. Lang in Ernst & Young, KStG, § 8 Rz. 1291 ff.; Djanani/Brähler/Zölch, BB 2000, 1497). - BFH, 29.10.1986 - I R 202/82
Voraussetzung des Verlustabzugs bei Kapitalgesellschaften (Verlustabzug beim sog. …
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
Ziel des § 8 Abs. 4 KStG 1991 ist es in erster Linie, den Handel mit "GmbH-Mänteln" und vortragsfähigen Verlusten zu unterbinden (vgl. BTDrucks 127/97;… Simon in Heckschen/Simon, a.a.O., § 13 Rz. 10 f., m.w.N.; Senatsurteile vom 29. Oktober 1986 I R 202/82 und I R 318 bis 319/83, BFHE 148, 153 und 158, BStBl II 1987, 308 und 310). - BFH, 04.09.2002 - I R 78/01
Beitrittsaufforderung an BMF: Anteilsübertragung i.S.v. § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG …
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
§ 8 Abs. 4 KStG 1991 definiert die "wirtschaftliche Identität" einer Körperschaft nicht, sondern bestimmt in Satz 2 lediglich beispielhaft ("insbesondere"; vgl. Senatsurteile vom 13. August 1997 I R 89/96, BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829; vom 8. August 2001 I R 29/00, BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392; Senatsbeschlüsse vom 19. Dezember 2001 I R 58/01, BFHE 197, 248, BStBl II 2002, 395; vom 4. September 2002 I R 78/01, BFH/NV 2003, 348), wann eine wirtschaftliche Identität nicht mehr gegeben ist. - FG München, 22.10.2002 - 6 K 3813/01
Anwendung von § 8 Abs. 4 KStG a.F. auch auf Veräußerungen innerhalb eines …
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
Das Urteil des Finanzgerichts (FG) München vom 22. Oktober 2002 6 K 3813/01 ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2003, 265 abgedruckt. - FG Baden-Württemberg, 26.07.2001 - 6 K 358/00
Verlust der wirtschaftlichen Identität i.S.d. § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG i.d.F. v. …
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
Für ein teleologisch eingeschränktes Verständnis dieser Voraussetzung besteht auch insoweit keine Veranlassung (ebenso FG Baden-Württemberg, Außensenate Stuttgart, Urteil vom 26. Juli 2001 6 K 358/00, EFG 2002, 863; insoweit zutreffend auch BMF-Schreiben in BStBl I 1999, 455 Tz. 28;… Frotscher in Frotscher/Maas, a.a.O., § 8 KStG Rz. 191 g ff. und Rz. 185 a;… s. auch Simon in Heckschen/ Simon, a.a.O., § 13 Rz. 32, allerdings nur für Übertragungen an fremde dritte Personen). - FG Berlin, 03.09.2002 - 7 K 7227/01
Verlust der wirtschaftlichen Identität einer Kapitalgesellschaft bei …
Auszug aus BFH, 20.08.2003 - I R 81/02
Teilweise wird in derartigen Fallkonstellationen eine Konzernklausel befürwortet (vgl. z.B. Orth, Der Konzern 2003, 378 ff.; Moog, Der Betrieb --DB-- 2000, 1638, 1640, jeweils m.w.N.; s. auch Hörger/Endres, GmbH-Rundschau --GmbHR-- 1999, 569, 572; Cloppenburg/Strunk, Betriebs-Berater --BB-- 1999, 1095; Eilers/Wielands, Finanz-Rundschau 1998, 828; Bock/Meissner, GmbHR 1999, 1069, 1073; Fey/Neyer, GmbHR 2000, 705; Berg/Schmich, DB 2003, 1291, 1294 f.; FG Berlin, Urteil vom 3. September 2002 7 K 7227/01, EFG 2003, 186).
- BFH, 12.07.2012 - I R 23/11
Abtretung der Besserungsanwartschaft auf eine Gesellschafterforderung an einen …
Wenn aber das Gesetz keine Handhabe dafür bietet, den Anwendungsbereich der Verlustabzugsbeschränkung zugunsten des Steuerpflichtigen teleologisch auf die Fälle zu beschränken, in denen es tatsächlich um den Handel mit Verlustvorträgen geht (Senatsurteil vom 20. August 2003 I R 81/02, BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614), dann kann der Vorschrift umgekehrt auch keine allgemeine Wertentscheidung dahingehend entnommen werden, dass infolge eines "schädlichen" Anteilserwerbs nicht nur ein bestehender Verlustabzug nach § 10d EStG 1997 zum Wegfall kommen, sondern darüber hinaus auch Gestaltungen, die in anderer Weise als durch die Fortgeltung eines Verlustabzugs nach § 10d EStG 1997 zu einer Verlustkonservierung führen, zu neutralisieren sind. - FG Münster, 04.11.2015 - 9 K 3478/13
Gebotenheit von Billigkeitsmaßnahmen nach dem Entfallen von Verlustvorträgen bei …
Aufgrund der Rechtsprechung zu der Vorgängerregelung in § 8 Abs. 4 KStG a.F. (vgl. BFH-Urteile vom 20.08.2003 I R 61/01, BFHE 203, 135, BStBl II 2004, 616, vom 20.08.2003 I R 81/02, BFHE 203, 84, BStBl II 2004, 614) war dem Gesetzgeber auch die Problematik von Anteilsübertragungen im Konzern bekannt. - BFH, 27.08.2008 - I R 78/01
Mantelkaufregelungen teilweise verfassungswidrig
Werden die Anteile an einer GmbH anlässlich einer Kapitalerhöhung von einer KG übernommen, an der die übrigen Gesellschafter der GmbH mittelbar im letztlich selben Verhältnis beteiligt sind, liegt ein schädlicher Anteilseignerwechsel i.S. von § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1996 vor (Bestätigung des Senatsurteils vom 20. August 2003 I R 81/02, BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614).b) Darüber, wie sich die geschilderten Vorgänge auswirken, wenn sie --wie im Streitfall-- mit einer weiterhin beherrschenden, nunmehr anstatt der unmittelbaren aber mittelbaren Beteiligung der Altgesellschafter --im Streitfall A, B, C, D sowie E-- verbunden sind, hat der Senat zwischenzeitlich durch Urteil vom 20. August 2003 I R 81/02 (BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614) entschieden.
- BFH, 28.05.2008 - I R 87/07
Verlustabzug - Verlust der wirtschaftlichen Identität - Anteilsübertragung und …
Sie müssen Voraussetzungen erfüllen, die mit den in Satz 2 genannten wirtschaftlich vergleichbar sind (ständige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 20. August 2003 I R 61/01 und I R 81/02, BFHE 203, 135 und 424, BStBl II 2004, 616 und 614; vom 5. Juni 2007 I R 9/06, BFHE 218, 207).Sie müssen Voraussetzungen erfüllen, die mit den in Satz 2 genannten wirtschaftlich vergleichbar sind (vgl. etwa Senatsurteile vom 13. August 1997 I R 89/96, BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829; vom 8. August 2001 I R 29/00, BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392;… Senatsbeschluss in BFH/NV 2003, 348; Senatsurteile vom 20. August 2003 I R 61/01 und I R 81/02, BFHE 203, 135 und 424, BStBl II 2004, 616 und 614; vom 5. Juni 2007 I R 9/06, BFHE 218, 207; Gosch, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2003, 1917, 1918; Rengers in Blümich, EStG/KStG/GewStG, § 8 KStG Rz 918; Roser in Gosch, KStG, § 8 Rz 1410; Schloßmacher in Herrmann/Heuer/Raupach, EStG/KStG, § 8 KStG Rz 441; kritisch Orth, Finanz-Rundschau --FR-- 2004, 613, 620;… Dötsch in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Die Körperschaftsteuer, § 8 Abs. 4 KStG nF Rz 36 f. und derselbe in Gocke/Gosch/Lang, Festschrift Wassermeyer, 2005, S. 113, 130 f.).
- BFH, 05.06.2007 - I R 9/06
Verlust der wirtschaftlichen Identität nach § 8 Abs. 4 KStG 1996 a.F. - Mit einer …
Diese müssen Voraussetzungen erfüllen, die mit den in Satz 2 genannten wirtschaftlich vergleichbar sind (vgl. etwa Senatsurteile in BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829; vom 8. August 2001 I R 29/00, BFHE 196, 178, BStBl II 2002, 392; vom 20. August 2003 I R 81/02, BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614; vom 20. August 2003 I R 61/01, BFHE 203, 135, BStBl II 2004, 616). - BFH, 22.08.2006 - I R 25/06
Formelle Verfassungsmäßigkeit der Änderung von § 8 Abs. 4 KStG 1996/1999
Der Senat bezieht sich insoweit, um Wiederholungen zu vermeiden, auf sein Urteil vom 20. August 2003 I R 81/02 (BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614), an dem er festhält.Vielmehr ist insofern auf das formale Innehaben der unmittelbaren Beteiligung an der verlustbehafteten Kapitalgesellschaft abzustellen (vgl. abermals Senatsurteil in BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614).
- BFH, 23.01.2013 - I R 70/11
Verlustabzug nach Verschmelzung von Genossenschaften
Rn. 17 Entscheidend ist, dass das Tatbestandsmerkmal der Übertragung eines Anteils in § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1999 in der Senatsrechtsprechung einer eher formalen Deutung unterliegt (s. insbesondere die Senatsurteile vom 20. August 2003 I R 81/02, BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614, und I R 61/01, BFHE 203, 135, BStBl II 2004, 616; Senatsbeschluss vom 22. August 2006 I R 25/06, BFHE 214, 424, BStBl II 2007, 793; Senatsurteil in BFHE 222, 528).Dies bezieht sich sowohl auf seinen Gegenstand --es geht um das Nennkapital unabhängig von einem Stimmrechtsanteil-- als auch auf seine Abgrenzung --es ist nur auf die unmittelbare Anteilsübertragung abzustellen-- (s. insbesondere die Senatsurteile in BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614, und in BFHE 203, 135, BStBl II 2004, 616).
Der Senat hat dieses Regelungsverständnis nach der Maßgabe des oben beschriebenen Verhältnisses von § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1999 zu § 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 1999 ausdrücklich auch auf die sog. Generalklausel des § 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 1999 bezogen (s. nochmals die Senatsurteile in BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614, und in BFHE 203, 135, BStBl II 2004, 616).
- FG Berlin, 16.01.2006 - 8 K 8465/05
Verlustabzug gemäß § 8 Abs. 4KStG bei Zuführung neuen Betriebsvermögens …
Der Wechsel von der mittelbaren zu unmittelbare Beteiligung stehe dem Verlust der wirtschaftliche Identität nicht entgegen (BFH Urteil vom 20. August 2003,BStBl II 2004, 614).Dies verdeutlicht der Wortlaut der Norm durch den Gebrauch der Formulierung "insbesondere" (vergl. BFH vom 20. August 2003 I R 81/02 BStBl. II 2004, 614).
Der Senat folgt in diesem Zusammenhang der vom Bundesfinanzhof im Urteil vom 20.08.2003 (I R 81/02, BStBl. II 2004.614) vertretenen Auffassung, dass - wie im Streitfall - auch der Wechsel von einer mittelbaren zu einer unmittelbaren Beteiligung geeignet ist, den Verlustabzug nach § 8 Abs. 4 KStG auszuschließen.
- FG Berlin-Brandenburg, 14.11.2007 - 12 K 8379/03
Mantelkauf: Kein Verlust der wirtschaftlichen Identität bei bloßem …
Zweck der Regelung ist es, den Handel mit "GmbH-Mänteln" und vortragsfähigen Verlusten zu unterbinden (Urteil des Bundesfinanzhofes - BFH - vom 20. August 2003 - I R 81/02, BStBl. II 2004, 614, unter II.2.a)bb) der Gründe m.w.N.).Dabei ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass sich die wirtschaftliche Identität oder auch wirtschaftliche Persönlichkeit einer Kapitalgesellschaft als Rechtsperson in erster Linie durch ihren Unternehmensgegenstand und ihr verfügbares Betriebsvermögen bestimmen (vgl. BFH in BStBl. II 2004, 614, a.a.O..).
Wenn § 8 Abs. 4 KStG in dieser ursprünglichen Fassung bereits - auch - auf Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse abstellte, reicherte die Vorschrift dadurch die - sachlich geprägte - Unternehmensidentität um eine personelle Komponente an (ebenso BFH in BStBl. II 2004, 614, a.a.O..).
- FG Berlin, 20.04.2006 - 8 K 8465/05
Voraussetzung des Fehlens der wirtschaftlichen Identität einer …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - FG Nürnberg, 02.12.2008 - I 71/04
Verlustabzug nach § 8 Abs. 4 KStG i.d.F. des StRefG 1990 bei Anteilsverkäufen und …
- FG Berlin, 16.12.2005 - 8 K 8465/05
- FG Münster, 06.04.2022 - 13 K 3550/19
Steuerliche Berücksichtigung der Abschreibung einer Forderung gegenüber einer …
- FG Baden-Württemberg, 14.03.2005 - 6 K 314/02
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Anteilsübertragung im Gesellschafterkreis und Anwendung des § 8 Abs. 4 KStG 2002
- FG Köln, 04.09.2014 - 13 K 2837/12
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Anwendbarkeit des § 8 Abs. 4 KStG 1997 - Kein Verlust der wirtschaftlichen …
- LG Nürnberg-Fürth, 19.12.2007 - 4 HKO 5431/07
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- FG Hessen, 25.03.2021 - 4 K 1109/18
Verlust der wirtschaftlichen Identität bei Übernahme einer Tätigkeit als …
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Rechtsprechung
| BFH, 19.11.2003 - I R 19/03 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
EStG 1996 § 32b Abs. 1 Nrn. 2 und 3 und Abs. 2
- Judicialis
EStG 1996 § 32b Abs. 1 Nr. 2; ; EStG 1996 § 32b Abs. 1 Nr. 3; ; EStG 1996 § 32b Abs. 2
- IWW
- Simons & Moll-Simons
EStG 1996 § 32b Abs. 1 Nrn. 2 und 3 und Abs. 2
- rechtsportal.de
EStG (1996) § 32b Abs. 1 Nr. 2, 3, Abs. 2
Progressionsvorbehalt bei Zuzug ins Inland - datenbank.nwb.de
Berücksichtigung ausländischer Einkünfte beim Zuzug ins Inland im Rahmen des Progressionsvorbehalts
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- IWW (Kurzinformation)
Progressionsvorbehalt bei Weg-/Zuzug im Jahr
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Zuzug eines Arbeitnehmers vom Ausland ins Inland; Berücksichtigung von Einkünften im Wege des Progressionsvorbehalts; Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
- gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)
Zuzug aus dem Ausland
In Nachschlagewerken
- smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
- Unbeschränkte und beschränkte Einkommensteuerpflicht
- Wechsel der Einkommensteuerpflicht
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Hamburg, 12.02.2003 - V 194/98
- BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
Papierfundstellen
- BFHE 204, 155
- BB 2004, 91
- DB 2004, 578
- BStBl II 2004, 549
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (5)
- BFH, 19.12.2001 - I R 63/00
§ 32b Abs. 1 Nr. 2 EStG ist bereits anwendbar, wenn das DBA es nicht verbietet
Auszug aus BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
Verzieht ein Arbeitnehmer im Verlauf eines Kalenderjahres vom Ausland ins Inland, so sind seine in diesem Kalenderjahr vor dem Zuzug erzielten Einkünfte im Wege des Progressionsvorbehalts zu berücksichtigen (Bestätigung der Senatsurteile vom 19. Dezember 2001 I R 63/00, BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302, und vom 15. Mai 2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBl II 2002, 660).Das Finanzgericht (FG) Hamburg wies die dagegen gerichtete Klage --dem Senatsurteil vom 19. Dezember 2001 I R 63/00 (BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302) zwar im Ergebnis, in der Begründung allerdings nur eingeschränkt folgend-- als unbegründet ab.
Wegen der Einzelheiten der Begründung wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf das Senatsurteil in BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302, dort unter II.5., Bezug genommen (vgl. auch Senatsurteil vom 15. Mai 2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBl II 2002, 660).
- FG Köln, 10.12.2002 - 7 K 1169/99
Progressionsvorbehalt auch bei Fehlen der beschränkten/unbeschränkten …
Auszug aus BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
Dieses ermöglicht vielmehr ein schlüssiges Ineinandergreifen mit dem gewandelten Verständnis der Doppelbesteuerungsabkommen, die grundsätzlich Steuerbefreiungs- und Steuerermäßigungsvorschriften, nicht aber steuerbegründende oder steuerverschärfende Vorschriften enthalten (…vgl. bezogen auf den Progressionsvorbehalt Wassermeyer in Debatin/ Wassermeyer, Doppelbesteuerungsabkommen, Art. 23A MA Rz. 123; FG Köln, Urteil vom 10. Dezember 2002 7 K 1169/99, EFG 2003, 699, IStR 2003, 272, 274).Er steht einer solchen Auslegung jedenfalls nicht entgegen (vgl. im Einzelnen Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, ebenda; FG Köln, Urteil in EFG 2003, 699, IStR 2003, 272, 274; anders z.B. Achter, IStR 2003, 203; Sabatschus, IStR 2002, 623, 624).
Zwischenzeitlich wurde eine solche Rechtsgrundlage aber mit § 32b Abs. 1 Nr. 2 und 3 EStG 1996 --erstmals anzuwenden im Veranlagungszeitraum 1975-- in das Einkommensteuergesetz eingefügt (durch das Einkommensteuer-Reformgesetz 1974 vom 5. August 1974, BGBl I 1974, 1769, BStBl I 1974, 530), so dass es einer (zusätzlichen) Rechtsgrundlage im Abkommen selbst nicht mehr bedarf (…ebenso Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, a.a.O., Art. 23A MA Rz. 123; derselbe, IStR 2003, 421; FG Köln, Urteil in EFG 2003, 699, IStR 2003, 272, 273; s. auch Mössner, Recht der Internationalen Wirtschaft 2003, 294, 295; anders Vogel, IStR 2003, 419).
- BFH, 15.05.2002 - I R 40/01
Progressionsvorbehalt in Wegzugsfällen
Auszug aus BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
Verzieht ein Arbeitnehmer im Verlauf eines Kalenderjahres vom Ausland ins Inland, so sind seine in diesem Kalenderjahr vor dem Zuzug erzielten Einkünfte im Wege des Progressionsvorbehalts zu berücksichtigen (Bestätigung der Senatsurteile vom 19. Dezember 2001 I R 63/00, BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302, und vom 15. Mai 2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBl II 2002, 660).Wegen der Einzelheiten der Begründung wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf das Senatsurteil in BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302, dort unter II.5., Bezug genommen (vgl. auch Senatsurteil vom 15. Mai 2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBl II 2002, 660).
- BVerfG, 10.03.1971 - 2 BvL 3/68
Doppelbesteuerung Schweiz
Auszug aus BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
b) Das Regelungsverständnis des Senats widerspricht nicht dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 10. März 1971 2 BvL 3/68 (BVerfGE 30, 272, BStBl II 1973, 431) und verletzt nicht die dadurch begründete Bindungswirkung (vgl. § 31 des Gesetzes betreffend das Bundesverfassungsgericht). - FG Hamburg, 12.02.2003 - V 194/98
Progressionsvorbehalt bei zeitweise unbeschränkter Steuerpflicht:
Auszug aus BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
Sein Urteil vom 12. Februar 2003 V 194/98 ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2003, 857 abgedruckt.
- BFH, 07.03.2007 - I R 17/06
Progressionsvorbehalt; Doppelansässigkeit
Wenn das DBA die Besteuerung der Einkünfte gestattet und keine anderweitige Regelung enthält, ist für die Anwendung des Progressionsvorbehalts allein das innerstaatliche Steuerrecht entscheidend (s. insoweit auch Senatsurteile vom 15. Mai 2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBl II 2002, 660; vom 19. November 2003 I R 19/03, BFHE 204, 155, BStBl II 2004, 549; vom 17. Dezember 2003 I R 14/02, BFHE 204, 263, BStBl II 2004, 260;… vom 20. September 2006 I R 59/05, BFH/NV 2007, 346, 348 - zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt;… Senatsbeschluss vom 25. April 2006 I B 146/05, BFH/NV 2006, 2045; s. auch Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, Art. 23A MA Rz 123; Mössner, Recht der Internationalen Wirtschaft 2003, 294, 295 f.;… a.A. z.B. Vogel in Vogel/ Lehner, DBA, 4. Aufl., Art. 23 Rz 213).Um insoweit eine gleichheitsgerechte und verfassungskonforme steuerliche Behandlung ganzjährig unbeschränkt Steuerpflichtiger einerseits und zeitweilig unbeschränkt Steuerpflichtiger andererseits zu erreichen, bei denen nach § 32b Abs. 1 Nr. 2 EStG 1997 ein Progressionsvorbehalt anzuwenden ist, wenn ausländische Einkünfte nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegen, ist der Wortlaut des § 32b Abs. 1 Nr. 3 EStG 1997 in der Weise zu reduzieren, dass es auf eine abkommensrechtliche Freistellung nicht ankommt (s. auch Senatsurteile in BFHE 204, 155, BStBl II 2004, 549, zu II.3. der Gründe;… in BFH/NV 2007, 346, 348).
- BFH, 01.02.2012 - I R 34/11
Ausländischer Veräußerungsverlust und Progressionsvorbehalt - Steuerbegünstigung …
Im Übrigen steht der Anwendung des Progressionsvorbehalts nicht entgegen, dass die ausländischen --nicht der beschränkten Steuerpflicht unterfallenden-- Einkünfte in Zeitabschnitten des Veranlagungszeitraums bezogen wurden, in denen keine unbeschränkte Steuerpflicht bestand (Senatsurteile vom 19. Dezember 2001 I R 63/00, BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302; vom 15. Mai 2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBl II 2002, 660; vom 19. November 2003 I R 19/03, BFHE 204, 155, BStBl II 2004, 549). - FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Berücksichtigung ausländischer Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit im Rahmen …
Die Einbeziehung ausländischer Einkünfte in den besonderen Steuersatz gemäß § 32 b Abs. 1 Nr. 3 EStG scheidet nur dann aus, wenn - anders als im Streitfall - ein Abkommen dies ausdrücklich verbietet (BFH-Urteile vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; vom 19.12.2001 I R 63/00, BStBl II 2003, 302).Vielmehr bewirkt sie im Gegenteil, dass im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleichbehandelt werden (vgl. BFH-Urteile vom 15.05.2002 I R 40/01, BStBl II 2002, 660; vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549;… Beschluss vom 19.07.2010 I B 10/10, BFH/NV 2011, 17).
Vielmehr entspricht die Einbeziehung ausländischer Einkünfte in den Progressionsvorbehalt bei unbeschränkt steuerpflichtigen Personen grundsätzlich dem Prinzip der Besteuerung eines jeden nach seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (vgl. BFH-Urteile vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; vom 19.12.2001 I R 63/00, BStBl II 2003, 302).
- BFH, 19.07.2010 - I B 10/10
Progressionsvorbehalt bei steuerfreien Auslandseinkünften ist mit EU-Recht …
Vielmehr bewirkt sie im Gegenteil, dass im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleich behandelt werden (ebenso Senatsurteil vom 19. November 2003 I R 19/03, BFHE 204, 155, BStBl II 2004, 549). - FG Düsseldorf, 31.01.2006 - 3 K 846/03
Progressionsvorbehalt; DBA-USA; unbeschränkte Steuerpflicht; abkommensrechtliche …
b) In zwei neueren Urteilen (Urteil vom 19. Dezember 2001, I R 63/00 BFHE 197, 495, BStBl. II 2003, 302 und Urteil vom 19. November 2003 I R 19/03 BFHE 204, 155,BStBl. II 2004, 549) hat der BFH ausgeführt, dass er in Abkehr von seiner früheren Rechtsprechung nicht mehr daran festhalte, dass Regelungen in einem DBA über die Anwendung des Progressionsvorbehaltes eine konstituierende Wirkung zukomme. - FG Düsseldorf, 31.01.2012 - 13 K 1178/10
Unterziehung von in Kasachstan erzielten Einkünften der deutschen …
Aufgrund des gewandelten Rechtsverständnisses vom Verhältnis DBA - § 32b EStG ist auch die im Streitfall gegebene Doppelansässigkeit nicht mehr problematisch, vgl. BFH-Urteile vom 19.12.2001 I R 63/00, BFHE 197, 495, BStBl II 2003, 302; vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549 und vom 7.3.2007 I R 17/06, BFH/NV 2007, 1638). - FG Schleswig-Holstein, 15.08.2012 - 2 K 9/11
Abgetretene britische Rentenbeiträge mindern weder den Progressionsvorbehalt noch …
Vielmehr bewirkt sie im Gegenteil, dass im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleich behandelt werden (BFH-Urteil vom 19. November 2003 I R 19/03, BFHE 204, 155, BStBl II 2004, 549). - FG Baden-Württemberg, 13.05.2014 - 5 K 259/13
Progressionsvorbehalt der Einkünfte der Ortskraft des griechischen …
Wenn das DBA die Besteuerung der Einkünfte gestatte und keine anderweitige Regelung enthalte, sei für die Anwendung des Progressionsvorbehalts allein das innerstaatliche Steuerrecht entscheidend (BFH-Urteile vom 15.05.2002 I R 40/01, BFHE 199, 224, BStBI II 2002, 660; vom 19.11.2003 I R 19/03, BFHE 204, 155, BStBI II 2004, 549; vom 17.12.2003 I R 14/02, BFHE 204, 263, BStBI II 2004, 260 und vom 20.09.2006 I R 59/05, BStBI II 2007, 756). - FG Düsseldorf, 12.06.2003 - 14 K 7130/02
Unbeschränkte Steuerpflicht; Progressionsvorbehalt; DBA-Japan; …
Rn. 40 Hieran ändert auch die Anhängigkeit einer erneuten Revision (Az.: I R 19/03) nichts. - FG Rheinland-Pfalz, 13.05.2014 - 5 K 259/13
Berücksichtigung von Einkünften im Rahmen des Progressionsvorbehalts
Wenn das DBA die Besteuerung der Einkünfte gestatte und keine anderweitige Regelung enthalte, sei für die Anwendung des Progressionsvorbehalts allein das innerstaatliche Steuerrecht entscheidend ( BFH-Urteile vom 15.05.2002 I R 40/01 , BFHE 199, 224, BStBI II 2002, 660; vom 19.11.2003 I R 19/03 , BFHE 204, 155, BStBI II 2004, 549; vom 17.12.2003 I R 14/02 , BFHE 204, 263, BStBI II 2004, 260 und vom 20.09.2006 I R 59/05 , BStBI II 2007, 756). - FG Düsseldorf, 10.07.2003 - 14 K 503/03
Unbeschränkte Steuerpflicht; Progressionsvorbehalt; DBA-Japan; …
- FG Düsseldorf, 10.07.2003 - 14 K 887/03
Unbeschränkte Steuerpflicht; Progressionsvorbehalt; DBA-Japan; …
- FG Düsseldorf, 10.07.2003 - 14 K 1084/03
Progressionsvorbehalt bei zeitweise unbeschränkter Steuerpflicht eines britischen …
- FG Düsseldorf, 12.06.2003 - 14 K 130/02
Versteuerung von Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit; Einbeziehung von in …
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Rechtsprechung
| BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
EStG § 15a Abs. 1, 2, 4
- Judicialis
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
EStG § 15a Abs. 1, 2, 4
Verlustverwertungsbegrenzung nach - Simons & Moll-Simons
EStG § 15a Abs. 1, 2, 4
- rechtsportal.de
EStG § 15a Abs. 1, 2, 4
Verrechenbar Verlust bei Wechsel der Gesellschafterstellung - datenbank.nwb.de
Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG bei unterjährigem Wechsel der Gesellschafterstellung vom Komplementär zum Kommanditisten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Wechsel eines Komplementärs in die Rechtsstellung eines Kommanditisten während des Wirtschaftsjahrs; Beachtung der Verlustverwertungsbeschränkung für das gesamte Wirtschaftsjahr; Entstehen eines negativen Kapitalkontos
In Nachschlagewerken
- smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
- Verluste bei beschränkter Haftung
- Umwandlung der Rechtsstellung
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG München, 21.08.2002 - 1 K 2710/01
- BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Papierfundstellen
- BFHE 203, 484
- NJW-RR 2004, 763
- ZIP 2004, 412
- BB 2004, 1834
- BB 2004, 91
- DB 2004, 228
- BStBl II 2004, 118
- NZG 2004, 199
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (10)
- BFH, 14.12.1995 - IV R 106/94
Keine Auswirkungen von nachträglichen Einlagen eines beschränkt haftenden …
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Nur diese Beurteilung nach dem sog. Stichtagsprinzip entspricht zudem --wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14. Dezember 1995 IV R 106/94 (BFHE 179, 368, BStBl II 1996, 226, 229, 230) im Einzelnen dargelegt hat-- dem Willen des Gesetzgebers, die Verlustverrechnung nach Maßgabe der Haftungsverhältnisse am jeweiligen Bilanzstichtag zu begrenzen, sei es auf den Betrag der zu diesem Zeitpunkt geleisteten Einlage (§ 15a Abs. 1 Satz 1 EStG; vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 11/98, BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166, 168), sei es auf den Betrag der am Bilanzstichtag gegebenen Außenhaftung aufgrund einer entsprechenden Eintragung im Handelsregister (§ 15a Abs. 1 Satz 2 EStG i.V.m. § 171 Abs. 1 HGB; dazu BFH-Beschluss vom 28. Mai 1993 VIII B 11/92, BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665).aa) Zwar ist es nach ständiger Rechtsprechung des BFH Zweck des § 15a EStG, den steuerrechtlichen Verlustausgleich des Kommanditisten (beschränkt haftenden Gesellschafters) mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsquellen auf den zivilrechtlichen Haftungsumfang --als Ausdruck seiner (aktuellen) wirtschaftlichen Belastung-- zu begrenzen (BFH-Urteil in BFHE 179, 368, BStBl II 1996, 226, 230).
- BFH, 11.05.1995 - IV R 44/93
Verlustverrechnung - Verlustanteil - Umwandlung
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Hiervon ist auch im Streitfall auszugehen, ohne dass der erkennende Senat im anhängigen Verfahren dazu Stellung zu nehmen hätte, ob die beschriebenen Rechtsfolgen bereits an die Änderung des Gesellschaftsvertrags oder erst an die Eintragung des geänderten Status in das Handelsregister anknüpfen (…zur zivilrechtlichen Unterscheidung sowohl betr. den Wechsel in die Stellung eines Kommanditisten als auch den umgekehrten Fall vgl. Hillmann bzw. Strohn in Ebenroth/Boujong/Joost, Handelsgesetzbuch, Kommentar, Bd. 1, , § 176 Rz. 29 und § 130 Rz. 5, 9, jeweils m.w.N.; offen BFH-Urteil vom 11. Mai 1995 IV R 44/93, BFHE 177, 466).c) Mit den vorstehend dargelegten Rechtsgrundsätzen weicht der erkennende Senat nicht vom BFH-Urteil in BFHE 177, 466 ab.
- BFH, 28.05.1993 - VIII B 11/92
Kein erweiterter Verlustausgleich nach § 15a Abs. 1 Sätze 2 und 3 EStG bei …
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Nur diese Beurteilung nach dem sog. Stichtagsprinzip entspricht zudem --wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14. Dezember 1995 IV R 106/94 (BFHE 179, 368, BStBl II 1996, 226, 229, 230) im Einzelnen dargelegt hat-- dem Willen des Gesetzgebers, die Verlustverrechnung nach Maßgabe der Haftungsverhältnisse am jeweiligen Bilanzstichtag zu begrenzen, sei es auf den Betrag der zu diesem Zeitpunkt geleisteten Einlage (§ 15a Abs. 1 Satz 1 EStG; vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 11/98, BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166, 168), sei es auf den Betrag der am Bilanzstichtag gegebenen Außenhaftung aufgrund einer entsprechenden Eintragung im Handelsregister (§ 15a Abs. 1 Satz 2 EStG i.V.m. § 171 Abs. 1 HGB; dazu BFH-Beschluss vom 28. Mai 1993 VIII B 11/92, BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665).Demgemäß ist weder eine Außenhaftung des Kommanditisten für eine noch nicht ins Handelsregister eingetragene Haftsummenerhöhung nach § 172 Abs. 2 HGB (BFH-Beschluss in BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665) noch die Haftung des in eine Handelsgesellschaft eintretenden Kommanditisten für die zwischen seinem Eintritt und dessen Eintragung ins Handelsregister begründeten Verbindlichkeiten gemäß § 176 Abs. 2 HGB (BFH-Urteil vom 14. Dezember 1999 IX R 7/95, BFHE 190, 432, BStBl II 2000, 265) geeignet, dem Kommanditisten ausgleichsfähige Verluste zu vermitteln.
- FG München, 21.08.2002 - 1 K 2710/01
§ 15a EStG bei Übergang während des Wirtschaftsjahres von der Komplementärs- in …
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Der nach erfolglosem Einspruch erhobenen Klage gab das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2003, 36 veröffentlichten Gründen teilweise statt.Die auf die Monate Januar und Februar 1995 entfallenden ausgleichsfähigen Verluste schätzte es --pro rata temporis-- auf 201 263 DM (= 2/12 aus 1 207 576 DM; vgl. EFG 2003, 36).
- BFH, 14.10.2003 - VIII R 38/02
Verrechenbare Verluste bei Umwandlung einer KG in eine oHG
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
cc) Aus den vorstehenden Grundsätzen folgt nicht nur, dass in Fällen des Wechsels der Rechtsstellung des bisherigen Kommanditisten in die Stellung eines persönlich haftenden Gesellschafters § 15a EStG im Hinblick auf den dem Gesellschafter für das Wj der Beteiligungsumwandlung zuzurechnenden Verlust keine Anwendung findet und damit auch den auf den Zeitraum vor der Haftungserweiterung entfallenden Verlustanteil nicht erfasst (gl.A. Schulze-Osterloh in Herrmann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz, Kommentar, § 15a EStG Anm. 202 a.E.;… Schmidt/Wacker, a.a.O., § 15a Rz. 183; R 138d Abs. 1 Satz 2 EStR 2002; zur weiter gehenden Frage, ob die für die vorangegangenen Wj festgestellten verrechenbaren Verluste durch die geänderte Rechtsstellung in ausgleichsfähige Verluste umzuqualifizieren sind, vgl. Senatsurteil vom heutigen Tage VIII R 38/02, zur Veröffentlichung vorgesehen). - BFH, 28.03.2000 - VIII R 28/98
Verlustausgleich nach §15 a EStG bei eigenkapitalersetzenden Darlehen
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Der Senat verweist insoweit auf sein Urteil vom 28. März 2000 VIII R 28/98 (BFHE 191, 347, BStBl II 2000, 347). - BFH, 14.12.1999 - IX R 7/95
Erweiterter Verlustausgleich für Kommanditisten
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Demgemäß ist weder eine Außenhaftung des Kommanditisten für eine noch nicht ins Handelsregister eingetragene Haftsummenerhöhung nach § 172 Abs. 2 HGB (BFH-Beschluss in BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665) noch die Haftung des in eine Handelsgesellschaft eintretenden Kommanditisten für die zwischen seinem Eintritt und dessen Eintragung ins Handelsregister begründeten Verbindlichkeiten gemäß § 176 Abs. 2 HGB (BFH-Urteil vom 14. Dezember 1999 IX R 7/95, BFHE 190, 432, BStBl II 2000, 265) geeignet, dem Kommanditisten ausgleichsfähige Verluste zu vermitteln. - BFH, 18.04.2000 - VIII R 11/98
Verlustausgleich nach § 15 a EStG
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Nur diese Beurteilung nach dem sog. Stichtagsprinzip entspricht zudem --wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14. Dezember 1995 IV R 106/94 (BFHE 179, 368, BStBl II 1996, 226, 229, 230) im Einzelnen dargelegt hat-- dem Willen des Gesetzgebers, die Verlustverrechnung nach Maßgabe der Haftungsverhältnisse am jeweiligen Bilanzstichtag zu begrenzen, sei es auf den Betrag der zu diesem Zeitpunkt geleisteten Einlage (§ 15a Abs. 1 Satz 1 EStG; vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 11/98, BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166, 168), sei es auf den Betrag der am Bilanzstichtag gegebenen Außenhaftung aufgrund einer entsprechenden Eintragung im Handelsregister (§ 15a Abs. 1 Satz 2 EStG i.V.m. § 171 Abs. 1 HGB; dazu BFH-Beschluss vom 28. Mai 1993 VIII B 11/92, BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665). - BGH, 22.09.1980 - II ZR 204/79
Zur Haftung des GmbH-Geschäftsführers und früheren Komplementärs in der GmbH & …
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Abgesehen davon, dass seine Einstandspflicht unter einer doppelten Nachhaftungsbegrenzung steht (Fünfjahresgrenze sowie Klageerhebung oder gleichstehende Maßnahme;… vgl. Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch, 30. Aufl., § 160 Rz. 2 ff.) und diese --entgegen der früheren Rechtslage (dazu Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. September 1980 II ZR 204/79, BGHZ 78, 114)-- selbst dann zu beachten ist, wenn der Gesellschafter nach der Beteiligungsumwandlung geschäftsführend tätig wird (§ 160 Abs. 3 Satz 2 HGB; zur zeitlichen Anwendung vgl. Art. 35 und 36 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch), hat die Vorinstanz verkannt, dass der erweiterte Verlustausgleich nach § 15a Abs. 1 Satz 2 EStG weder auf die Nachhaftung des Kommanditisten analog § 159 HGB a.F. (…dazu Baumbach/Hopt, a.a.O., § 159 Rz. 1) noch auf § 160 HGB n.F. Bezug nimmt. - BFH, 13.11.1997 - IV B 119/96
Erweiterter Verlustausgleich bei Bürgschaften
Auszug aus BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02
Abgesehen davon, dass dieses neue Vorbringen in der Revisionsinstanz nicht mehr berücksichtigt werden kann (…Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl., § 118 Rz. 36, m.w.N.), könnte es auch materiell-rechtlich der Klage nicht zum Erfolg verhelfen (vgl. BFH-Beschluss vom 13. November 1997 IV B 119/96, BFHE 184, 509, BStBl II 1998, 109).
- BFH, 27.04.2005 - II R 52/02
Rückwirkender Wegfall der Steuer für Grundstücksschenkungen bei endgültigem …
Tatsächliche Feststellungen hierzu kann der Senat nicht nachholen (BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118, unter II. 2.;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, § 118 Rz. 36, 42, m.w.N.). - BFH, 29.05.2008 - VI R 11/07
Telefoninterviewer als Arbeitnehmer - Schätzung der Höhe der …
Denn nach ständiger Rechtsprechung des BFH kann neuer Tatsachenvortrag in der Revisionsinstanz nicht mehr berücksichtigt werden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118;… vom 10. März 2005 II R 55/03, BFH/NV 2005, 1309;… vom 29. März 2007 IX R 14/06, BFH/NV 2007, 1471;… Gräber/Ruban, a.a.O., § 118 Rz 36, m.w.N.). - BFH, 10.03.2005 - II R 54/03
Schenkungsteuerrechtlich kein Durchgangserwerb des Kindes bei Zuwendung an das …
Auch kann ein Vortrag neuer Tatsachen im Revisionsverfahren nicht berücksichtigt werden (BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118, unter II. 2.); dies betrifft im Streitfall die Behauptungen zu dem geplanten Erweiterungsbau, dessen beabsichtigter Finanzierung und den Einkommensverhältnissen der E. Abgesehen davon vermag der Senat nicht zu erkennen, inwiefern aus der Behauptung, der einkommenslosen E sei eine Finanzierung des geplanten Bauvorhabens nicht möglich gewesen, ein eigener Entscheidungsspielraum der E über die Verwendung des --ohnehin zu keinem Zeitpunkt auf sie übergegangenen-- Miteigentumsanteils folgen soll.
- BFH, 20.09.2007 - IV R 70/05
Eintritt einer GmbH in eine Kommanditgesellschaft - Wertaufstockung gemäß § 24 …
Die Vorschrift ist im Streitfall bereits nach ihrem Wortlaut nicht einschlägig, da weder aufgrund des Wechsels des Klägers zu 2. (J.) in die Rechtsstellung eines Kommanditisten (s. dazu BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118) noch aufgrund des Beitritts der R-GmbH als Komplementärin Betriebsvermögen in die KG eingebracht wurde. - BFH, 12.02.2004 - IV R 70/02
Wechsel vom Kommanditisten zum Komplementär
Wie der Bundesfinanzhof (BFH) aber mit Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02 (zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt) entschieden hat, ergibt sich aus dem Zusammenhang mit den weiteren Bestimmungen des § 15a EStG, dass die Vorschrift mit Rücksicht auf die Voraussetzung der Kommanditistenstellung an die Verhältnisse am Ende des Wirtschaftsjahres der Verlustentstehung anknüpft.b) Daraus hat der BFH für den Wechsel der Gesellschafterstellung im Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02 gefolgert: Wer von der Stellung als persönlich haftender Gesellschafter in die Stellung eines Kommanditisten wechselt, unterliegt ungeachtet seiner handelsrechtlichen Nachhaftung gemäß § 160 Abs. 3 des Handelsgesetzbuchs (HGB) mit dem gesamten Verlustanteil für das Wirtschaftsjahr des Wechsels der Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a Abs. 1 EStG.
- FG Berlin-Brandenburg, 23.08.2011 - 6 K 6261/08
Feststellungsbescheid nach § 15a Abs. 4 EStG als Grundlagenbescheid für den …
Die weiterbestehende Nachhaftung nach § 160 Handelsgesetzbuch -HGB- sei nicht dazu geeignet, dem Gesellschafter das Recht zur Verlustverrechnung zu vermitteln (Hinweis auf BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, Sammlung der Entscheidungen des BFH -BFHE- 203, 484, Bundessteuerblatt -BStBl.- II 2004, 118).Rn. 48 Der BFH (Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl. II 2004, 118) scheint hingegen § 160 HGB als eigene Anspruchsgrundlage anzusehen und hat entschieden, dass im Fall des Wechsels eines Komplementärs in die Stellung eines Kommanditisten die Nachhaftung gem. § 160 Abs. 3 HGB für die vor dem Wechsel begründeten Verbindlichkeiten der Gesellschaft nicht zu einer erweiterten Außenhaftung gem. § 15a Abs. 1 Satz 2 f. EStG führt.
Auch der Verweis der BFH (Urteil vom 14. Oktober 2003, a. a. O.) auf die zeitliche Begrenzung der Nachhaftung steht der Annahme einer ausreichenden Außenhaftung nicht entgegen; denn dies dürfte nach Auffassung des Senats erst berücksichtigt werden, wenn die Nachhaftungsfrist tatsächlich abgelaufen ist.
- BFH, 20.09.2007 - IV R 10/07
Vorgezogene Einlagen eines atypisch stillen Gesellschafters - …
Wechselt ein Komplementär während des Wirtschaftsjahres in die Rechtsstellung eines Kommanditisten, so ist die Verlustverwertungsbeschränkung des § 15a EStG für das gesamte Wirtschaftsjahr und damit für den dem Gesellschafter insgesamt zuzurechnenden Anteil am Verlust zu beachten (BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118). - BFH, 18.12.2007 - VI R 13/05
Krankenkassenbeiträge von Grenzgängern zur Schweiz
Soweit die Kläger hierzu im Revisionsverfahren weitere Tatsachen vorgetragen haben, können diese nicht berücksichtigt werden (BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118, 121). - BFH, 19.03.2025 - XI R 2/23
Zur Verlustnutzung nach Beendigung einer zweigliedrigen KG durch Anwachsung auf …
Rn. 32 aa) Zwar erfolgte die Anwachsung auf die Klägerin nach den Feststellungen des FG bereits zum 30.12.2011, was --aus dem Stichtagsprinzip folgend-- an sich bedeutet, dass § 15a EStG bei der KG für das gesamte Jahr 2011 nicht mehr anzuwenden gewesen wäre (vgl. BFH-Urteil vom 14.10.2003 - VIII R 81/02, BFHE 203, 484, BStBl II 2004, 118, unter II.1.a cc; Brandis/Heuermann/Stutzmann, § 15a EStG Rz 261; vgl. auch zur Maßgeblichkeit der Wirksamkeit des Gesellschafterbeschlusses BFH-Urteil vom 12.02.2004 - IV R 70/02, BFHE 205, 199, BStBl II 2004, 423, unter 2.). - BFH, 12.02.2004 - IV R 26/02
Umwandlung der Rechtsstellung als Kommanditist in diejenige eines Komplementärs
Wie der Bundesfinanzhof (BFH) aber mit Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02 (BFH/NV 2004, 264) entschieden hat, ergibt sich aus dem Zusammenhang mit den weiteren Bestimmungen des § 15a EStG, dass die Vorschrift mit Rücksicht auf die Voraussetzung der Kommanditistenstellung an die Verhältnisse am Ende des Wirtschaftsjahrs der Verlustentstehung anknüpft.b) Daraus hat der BFH für den Wechsel der Gesellschafterstellung im Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 81/02 gefolgert: Wer von der Stellung als persönlich haftender Gesellschafter in die Stellung eines Kommanditisten wechselt, unterliegt ungeachtet seiner handelsrechtlichen Nachhaftung gemäß § 160 Abs. 3 des Handelsgesetzbuchs (HGB) mit dem gesamten Verlustanteil für das Wirtschaftsjahr des Wechsels der Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a Abs. 1 EStG.
- BFH, 10.03.2005 - II R 55/03
SchSt: Durchgangserwerb - Zuwendung an Schwiegersohn
- FG Schleswig-Holstein, 26.10.2004 - 5 K 336/02
Zur Anerkennung von "Finanzplandarlehen" als verlustausgleichsfähige …
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Rechtsprechung
| BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Simons & Moll-Simons
EStG § 24 Nr. 1 Buchst. a, § 34 Abs. 2 Nr. 2
- Owlit
EStG § 24 Nr. 1 Buchst. a; EStG § 34 Abs. 2 Nr. 2
Entschädigung für Geschäftsführer nach Anteilsveräußerung - rechtsportal.de
EStG § 24 Nr. 1 lit. a § 34 Abs. 2 Nr. 2
Steuerbegünstigte Entschädigung und Anteilsveräußerung - datenbank.nwb.de
Kein notwendiger Zusammenhang zwischen Anteilsveräußerung und Aufgabe der Geschäftsführertätigkeit
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Entschädigung für die freiwillige Aufgabe der Geschäftsführertätigkeit; Entschädigung für die Aufgabe der Pensionsansprüche; Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA)
- gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)
Abfindung nach Aufgabe der Geschäftsführertätigkeit
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Düsseldorf, 14.05.2002 - 6 K 7467/98
- BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02
Papierfundstellen
- BFHE 203, 420
- NJW-RR 2004, 541
- BB 2004, 91
- DB 2004, 167
- BStBl II 2004, 106
- BStBl II 2004, 56
- NZG 2004, 535
Wird zitiert von ... (19) Zitiert selbst (5)
- BFH, 10.04.2003 - XI R 4/02
Abfindung eines Pensionsanspruchs begünstigte Entschädigung?
Auszug aus BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02
Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH setzt eine Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand; der Steuerpflichtige darf das schadenstiftende Ereignis nicht aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (…vgl. BFH-Urteile in BFH/NV 2002, 638; vom 4. September 2002 XI R 53/01, BFHE 200, 275, BStBl II 2003, 177; vom 10. April 2003 XI R 4/02, BFH/NV 2003, 1366).So kann bei einem zunächst freiwilligen Entschluss zum Anteilsverkauf eine Zwangslage zum Verzicht auf Versorgungsansprüche dadurch entstehen, dass der Erwerber nicht bereit ist, die Versorgungsverpflichtungen zu übernehmen (…BFH in BFH/NV 2002, 638; in BFHE 200, 275, BStBl II 2003, 177; in BFH/NV 2003, 1366); der Anteilsverkauf und der Verzicht auf die Versorgungsansprüche sind also getrennt zu beurteilen.
Auf Grund dieses Umstandes besteht kein relevanter Ursachenzusammenhang zwischen dem --freiwilligen-- Verkauf der Geschäftsanteile an der GmbH und der Auflösung des Dienstverhältnisses; insoweit sind der Verzicht auf Versorgungsansprüche --wie er der Entscheidung vom 10. April 2003 XI R 4/02 zugrunde lag-- und die Auflösung eines Dienstverhältnisses gleich zu behandeln.
- BFH, 12.12.2001 - XI R 38/00
Entschädigung; Zwangslage
Auszug aus BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02
Die Auffassung des FA widerspreche dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12. Dezember 2001 XI R 38/00 (BFH/NV 2002, 638).Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH setzt eine Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand; der Steuerpflichtige darf das schadenstiftende Ereignis nicht aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (vgl. BFH-Urteile in BFH/NV 2002, 638; vom 4. September 2002 XI R 53/01, BFHE 200, 275, BStBl II 2003, 177;… vom 10. April 2003 XI R 4/02, BFH/NV 2003, 1366).
So kann bei einem zunächst freiwilligen Entschluss zum Anteilsverkauf eine Zwangslage zum Verzicht auf Versorgungsansprüche dadurch entstehen, dass der Erwerber nicht bereit ist, die Versorgungsverpflichtungen zu übernehmen (BFH in BFH/NV 2002, 638; in BFHE 200, 275, BStBl II 2003, 177;… in BFH/NV 2003, 1366); der Anteilsverkauf und der Verzicht auf die Versorgungsansprüche sind also getrennt zu beurteilen.
- BFH, 04.09.2002 - XI R 53/01
Entschädigung bei Liquidation einer GmbH
Auszug aus BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02
Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH setzt eine Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand; der Steuerpflichtige darf das schadenstiftende Ereignis nicht aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (…vgl. BFH-Urteile in BFH/NV 2002, 638; vom 4. September 2002 XI R 53/01, BFHE 200, 275, BStBl II 2003, 177;… vom 10. April 2003 XI R 4/02, BFH/NV 2003, 1366).So kann bei einem zunächst freiwilligen Entschluss zum Anteilsverkauf eine Zwangslage zum Verzicht auf Versorgungsansprüche dadurch entstehen, dass der Erwerber nicht bereit ist, die Versorgungsverpflichtungen zu übernehmen (…BFH in BFH/NV 2002, 638; in BFHE 200, 275, BStBl II 2003, 177;… in BFH/NV 2003, 1366); der Anteilsverkauf und der Verzicht auf die Versorgungsansprüche sind also getrennt zu beurteilen.
- BFH, 06.03.2002 - XI R 51/00
Entlassungsentschädigung und Pensionsanspruch
Auszug aus BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02
Die Auflösung des Dienstverhältnisses ist vom Arbeitgeber veranlasst, wenn dieser die entscheidenden Ursachen für die Auflösung gesetzt hat (vgl. BFH-Urteil vom 6. März 2002 XI R 51/00, BFHE 198, 468, BStBl II 2002, 516). - FG Düsseldorf, 14.05.2002 - 6 K 7467/98
Gesellschafter-Geschäftsführer; Anteilsverkauf; Abfindung; Pensionszusage; …
Auszug aus BFH, 13.08.2003 - XI R 18/02
Das Finanzgericht (FG) gab der Klage teilweise statt; die Entscheidung des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2002, 1450 veröffentlicht.
- BVerfG, 07.07.2010 - 2 BvL 1/03
Entgangene Einnahmen
Der Entschädigungsberechtigte muss seine Rechte zwar nicht ohne seinen Willen verloren, aber doch in einer gewissen Zwangslage aufgegeben haben, nämlich unter einem erheblichen wirtschaftlichen, rechtlichen oder tatsächlichen Druck; er darf das schadenstiftende Ereignis nicht aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (vgl. BFH, Urteil vom 13. August 2003 - XI R 18/02 -, BStBl II 2004, S. 106 f. = BFHE 203, 420 ). - BSG, 17.02.2011 - B 10 EG 17/09 R
Elterngeld - Höhe - Berechnung - Bemessung - Bemessungszeitraum - Einkommen - …
Er darf das schadensstiftende Ereignis nicht aus eigenem Antrieb herbeigeführt haben (BFH Urteil vom 13.8.2003 - XI R 18/02 - BFHE 203, 420, 422 mwN; vgl auch BVerfG Beschluss vom 7.7.2010 - 2 BvL 1/03, 2 BvL 57/06, 2 BvL 58/06 - juris RdNr 77). - BFH, 10.10.2025 - IX R 4/24
Entgeltlicher Verzicht auf Nießbrauch bei einem vermieteten Grundstück
Rn. 31 aa) Nach der bislang sowohl zu den Gewinn- als auch zu den Überschusseinkunftsarten ergangenen Rechtsprechung setzt eine Entschädigung im Sinne des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG tatbestandlich voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand (vgl. BFH-Urteile vom 20.07.1978 - IV R 43/74, BFHE 125, 271, BStBl II 1979, 9, unter 1.c; vom 24.10.1990 - X R 161/88, BFHE 162, 329, BStBl II 1991, 337, unter 3.;… vom 21.09.1993 - IX R 32/90, BFH/NV 1994, 308, unter 1.b; vom 13.08.2003 - XI R 18/02, BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106, unter II.1., sowie vom 16.09.2015 - III R 22/14, Rz 21; vgl. zur Entwicklung der Rechtsprechung Hüttemann, Der Betrieb --DB-- 2024, 478, 481 f.).
- BFH, 11.01.2005 - IX R 67/02
Abfindung für vorzeitige Aufhebung des Mietvertrages
cc) Eine Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG setzt ferner voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand (ständige Rechtsprechung;… vgl. BFH-Urteile in BFH/NV 1994, 308; vom 13. August 2003 XI R 18/02, BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106).Diesem Erfordernis liegt die Überlegung zugrunde, dass die Steuerermäßigung nach § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG nur in den Fällen gerechtfertigt ist, in denen sich der Steuerpflichtige in einer Zwangssituation befindet und sich dem zusammengeballten Zufluss der Einnahmen nicht entziehen kann (BFH-Urteil in BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106).
- FG Münster, 23.03.2009 - 9 K 319/02
Abfindung von Pensionszusagen
In einem solchen Fall ist der Abschluss der Abfindungsvereinbarung vielmehr betrieblich und nicht gesellschaftsrechtlich veranlasst (vgl. etwa Gosch, FR 1997, 640;… Wochinger in Ernst & Young, Verdeckte Gewinnausschüttungen und verdeckte Einlagen, Fach 4 Stichwort Pensionszusagen Rz. 135;… Lang in Ernst & Young, KStG, § 8 Rz. 1168; Grögler/Urban, DStR 2006, 1389; Förster, DStR 2006, 2149; Lederle, GmbH-Rundschau 2004, 209; Altenberg, GmbH-StB 2008, 334 sowie Briese, GmbHR 2008, 568; s. a. BFH-Urteil vom 13.08.2003 XI R 18/02, BStBl II 2003, 748 zur Annahme einer Zwangslage i.S.v. § 24 EStG in diesen Fällen). - BFH, 22.01.2009 - IV R 12/06
Mitunternehmerschaft von Ehegatten - Vorgreiflichkeit des Feststellungsverfahrens …
cc) Eine Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG setzt ferner voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand (…ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 21. September 1993 IX R 32/90, BFH/NV 1994, 308; vom 13. August 2003 XI R 18/02, BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106).Diesem Erfordernis liegt die Überlegung zugrunde, dass die Steuerermäßigung nach § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG nur in den Fällen gerechtfertigt ist, in denen sich der Steuerpflichtige in einer Zwangssituation befindet und sich dem zusammengeballten Zufluss der Einnahmen nicht entziehen kann (BFH-Urteil in BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106).
- BFH, 16.09.2015 - III R 22/14
Entschädigung für die vorzeitige Beendigung eines Grundstückspachtvertrages
Denn die Steuerermäßigung nach § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG ist nur gerechtfertigt, wenn der Steuerpflichtige sich aufgrund einer Zwangssituation dem zusammengeballten Zufluss der Einnahmen nicht entziehen kann (…BFH-Urteile in BFH/NV 2009, 933; vom 13. August 2003 XI R 18/02, BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106). - BFH, 20.11.2012 - IX R 10/11
Abfindungsfreibetrag/gewerblicher Grundstückshandel/privates Veräußerungsgeschäft
Dass die Motivationslage des Klägers für die Mitwirkung als Gesellschafter an der Willensbildung der Gesellschaft zugleich durch seine eigenen Vorteile als Arbeitnehmer bestimmt sein konnte, ändert nichts daran, dass die vom FG festgestellte Veranlassung der vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch die GmbH möglich war (vgl. auch BFH-Urteil vom 13. August 2003 XI R 18/02, BFHE 203, 420, BStBl II 2004, 106). - FG Rheinland-Pfalz, 15.09.2011 - 4 K 2653/08
Voraussetzungen einer Steuerbegünstigung nach § 34 Abs. 2 EStG
Rn. 26 b) Eine Entschädigung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG setzt ferner voraus, dass der Ausfall der Einnahmen entweder von dritter Seite veranlasst wurde oder, wenn er vom Steuerpflichtigen selbst oder mit dessen Zustimmung herbeigeführt worden ist, dieser unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tatsächlichem Druck stand (ständige Rechtsprechung;… vgl. BFH-Urteile 21. September 1993 IX R 32/90, a.a.O., und vom 13. August 2003 XI R 18/02, BStBl II 2004, 106).Diesem Erfordernis liegt die Überlegung zugrunde, dass die Steuerermäßigung nach § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG nur in den Fällen gerechtfertigt ist, in denen sich der Steuerpflichtige in einer Zwangssituation befindet und sich dem zusammengeballten Zufluss der Einnahmen nicht entziehen kann (BFH-Urteil vom 13. August 2003 XI R 18/02, a.a.O.).
- FG Münster, 28.11.2016 - 8 K 2945/14 Dementsprechend liegt eine Entschädigung nur vor, wenn die bisherige Grundlage für den Erfüllungsanspruch weggefallen ist und der an die Stelle der bisherigen Einnahmen getretene Ersatzanspruch auf einer neuen Rechts- oder Billigkeitsgrundlage beruht (vgl. BFH-Urteil vom 13.08.2003 XI R 18/02, BStBl. II 2004, 106).
Diesem Erfordernis liegt die Überlegung zu Grunde, dass die Steuerermäßigung nach § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG nur in den Fällen gerechtfertigt ist, in denen sich der Steuerpflichtige in einer Zwangssituation befindet und sich dem zusammengeballten Zufluss der Einnahmen nicht entziehen kann (vgl. BFH-Urteil vom 13.08.2003 XI R 18/02, BStBl. II 2004, 106).
- FG Niedersachsen, 01.09.2010 - 2 K 306/08
Begünstigte Besteuerung der aufgrund der Aufhebung eines Mietverhältnisses …
- BFH, 06.06.2007 - VIII B 154/06
Verletzung des Rechts auf Gehör durch Nichtbeachtung eines nachgereichten …
- FG Münster, 05.05.2011 - 3 K 4151/08
Abfindungszahlung an einen Arbeitnehmer für dessen Erfindungen nach Beendigung …
- BFH, 25.08.2005 - XI B 40/04
Entschädigungszahlung
- FG München, 26.07.2016 - 6 K 1608/13
Keine ermäßigte Besteuerung einer Entschädigung für den Wechsel in eine neue …
- BFH, 24.11.2004 - XI B 89/04
GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer: Verzicht auf Pensionszusagen - Entschädigung
- FG Niedersachsen, 03.12.2003 - 2 K 395/01
Außergewöhnliche Belastungen durch die Übernahme von Bestattungskosten und …
- FG Hessen, 27.06.2012 - 11 K 459/07
Abgrenzung zwischen laufenden Einkünften aus selbständiger Tätigkeit und einer …
- FG München, 18.05.2010 - 13 K 2532/07
Abfindung für die Auflösung des Dienstverhältnisses - gewerblicher …
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Rechtsprechung
| BFH, 17.09.2003 - I R 8/02 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
GewStG 1991 § 9 Nr. 1 Satz 2
- Judicialis
GewStG 1991 § 9 Nr. 1 Satz 2
- IWW
- Simons & Moll-Simons
GewStG 1991 § 9 Nr. 1 Satz 2
- rechtsportal.de
GewStG (1991) § 9 Nr. 1 S. 2
Erweiterte Gewerbeertragskürzung bei Grundstücksunternehmen - datenbank.nwb.de
Erweiterte Gewerbeertragskürzung auch bei Betreuung nicht selbst errichteter Wohnungsbauten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Baubetreuung bei der Errichtung von Wohngebäuden als nach dem Gewerbesteuerrecht unschädliche Nebentätigkeit
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Düsseldorf, 23.11.2001 - 18 K 4218/97
- BFH, 17.09.2003 - I R 8/02
Papierfundstellen
- BFHE 203, 504
- BB 2004, 91
- DB 2004, 287
- BStBl II 2004, 243
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (4)
- BFH, 30.07.1969 - I R 21/67
Gewerbesteuerliche Organschaft
Auszug aus BFH, 17.09.2003 - I R 8/02
Die Verwaltung bereits fertig gestellter fremder Gebäude ist als Betreuung von Wohnungsbauten i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG 1991 anzusehen, auch wenn diese Gebäude vom Grundstücksunternehmen nicht selbst errichtet worden sind (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 30. Juli 1969 I R 21/67, BFHE 96, 362, BStBl II 1969, 629; gegen Abschn. 62 Abs. 1 Nr. 2 Satz 21 GewStR 1990/Abschn. 60 Abs. 1 Nr. 3 Satz 18 GewStR 1998).Die Finanzverwaltung (Abschn. 62 Abs. 1 Nr. 2 Satz 21 GewStR 1990/Abschn. 60 Abs. 1 Nr. 3 Satz 18 GewStR 1998) und damit auch das FA sind hingegen --in Anlehnung an das Senatsurteil vom 30. Juli 1969 I R 21/67 (BFHE 96, 362, BStBl II 1969, 629)-- der Auffassung, fertig gestellte fremde Wohnungsbauten könnten nur dann i.S. von § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG 1991 "betreut" werden, wenn sie von dem verwaltenden Unternehmen selbst errichtet worden seien.
"Betreute Wohnungsbauten" i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG 1991 können auch solche fremden Wohnungsbauten sein, die nicht von dem Wohnungsbauunternehmen errichtet worden sind (…ebenso z.B. Stäuber in Lenski/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, Kommentar, § 9 Nr. 1 Rz. 168;… Gosch in Blümich, Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, § 9 GewStG Rz. 96; Hofbauer, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1983, 598, 601; anders Jonas/Müller, DStR 1988, 623;… Güroff in Glanegger/ Güroff, Gewerbesteuergesetz, 5. Aufl., § 9 Nr. 1 Rz. 29; vom Senat im Urteil in BFHE 96, 362, BStBl II 1969, 629 im Ergebnis offen gelassen).
- BFH, 17.10.2002 - I R 24/01
Die Beteiligung einer Grundstücksverwaltungsgesellschaft an einer …
Auszug aus BFH, 17.09.2003 - I R 8/02
Die erweiterte Kürzung war ihr nach allem zu gewähren, ohne dass es noch auf den (absoluten und relativen) Umfang dieser Tätigkeit im Vergleich zu der eigentlichen Haupttätigkeit ankäme (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2002 I R 24/01, BFHE 200, 54, BStBl II 2003, 355 einerseits, Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 27. Februar 2002 IV S 7-10/01, BFH/NV 2002, 1052 andererseits). - BFH, 27.02.2002 - IV S 7/01
Grundstücksverwaltung i.S.d. § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG
Auszug aus BFH, 17.09.2003 - I R 8/02
Die erweiterte Kürzung war ihr nach allem zu gewähren, ohne dass es noch auf den (absoluten und relativen) Umfang dieser Tätigkeit im Vergleich zu der eigentlichen Haupttätigkeit ankäme (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2002 I R 24/01, BFHE 200, 54, BStBl II 2003, 355 einerseits, Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 27. Februar 2002 IV S 7-10/01, BFH/NV 2002, 1052 andererseits). - FG Düsseldorf, 23.11.2001 - 18 K 4218/97
Grundbesitzverwaltung; Gewerbeertrag-Kürzung; Wohnungsverwaltung; Genossenschaft; …
Auszug aus BFH, 17.09.2003 - I R 8/02
Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf gab ihr mit Urteil vom 23. November 2001 18 K 4218/97 G statt; das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2002, 483 abgedruckt.
- BFH, 14.06.2005 - VIII R 3/03
Keine erweiterte Gewerbeertragskürzung bei Betriebsverpachtung - …
Unschädlich ist insoweit die von der Klägerin nach der Betriebsverpachtung weiterhin betriebene Wohnungsverwaltung (vgl. BFH-Urteil vom 17. September 2003 I R 8/02, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243). - BFH, 15.04.2021 - IV R 32/18
Gemischt genutzte Gebäude keine Wohnungsbauten i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG
Rn. 13 2. Zwischen den Beteiligten ist zu Recht nicht im Streit, dass auch die Verwaltung bereits fertig gestellter fremder Gebäude als Betreuung von Wohnungsbauten i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG anzusehen ist (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 17.09.2003 - I R 8/02, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243). - BFH, 23.03.2023 - III R 49/20
Hausreinigung und die Folgen für die erweiterte Kürzung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 …
Rn. 14 aa) Unter Betreuung eines Gebäudes versteht man sowohl die Baubetreuung als auch die Bewirtschaftungsbetreuung des bereits fertiggestellten Gebäudes (vgl. BFH-Urteile vom 15.04.2021 - IV R 32/18, BFHE 272, 360, BStBl II 2021, 624, Rz 13, und vom 17.09.2003 - I R 8/02, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rz 11; Brandis/Heuermann/Gosch, § 9 GewStG Rz 97;… Güroff in Glanegger/Güroff, GewStG, 10. Aufl., § 9 Nr. 1 Rz 29a).
- FG Berlin-Brandenburg, 29.10.2019 - 8 K 8045/19
Keine erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei kürzungsschädlicher …
Zwar gehören zu den Wohnungsbauten im Sinne von § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG auch fremde Wohnungsbauten, die nicht von dem betreuenden Unternehmen errichtet worden sind (vgl. BFH, Urteil vom 17. September 2003 - I R 8/02 -, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rn. 9 mwN.).Die herrschende Meinung konkretisiert das gesetzlich nicht geregelte Tatbestandsmerkmal der Betreuung zwar anhand der Begriffe Baubetreuung und Bewirtschaftungsbetreuung (vgl. BFH vom 17.09.2003 - I R 8/02 -, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rn. 11).
Rn. 35 Unter Betreuung in diesem Sinne ist die Baubetreuung bei der Errichtung von Wohngebäuden, aber auch die Bewirtschaftungsbetreuung des bereits fertig gestellten Gebäudes, also die Tätigkeit des Grundstücksunternehmens als Verwalter von Wohnungseigentumsanlagen i.S. der §§ 26 ff. des Gesetzes über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht -Wohnungseigentumsgesetz (WEG)- zu verstehen (BFH vom 17.09.2003 - I R 8/02 -, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rn. 11).
- FG Berlin-Brandenburg, 28.10.2019 - 8 K 8045/19
Gewerbesteuermessbetrag 2012
Zwar gehören zu den Wohnungsbauten im Sinne von § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG auch fremde Wohnungsbauten, die nicht von dem betreuenden Unternehmen errichtet worden sind (vgl. BFH, Urteil vom 17. September 2003 - I R 8/02 -, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rn. 9 mwN.).Die herrschende Meinung konkretisiert das gesetzlich nicht geregelte Tatbestandsmerkmal der Betreuung zwar anhand der Begriffe Baubetreuung und Bewirtschaftungsbetreuung (vgl. BFH vom 17.09.2003 - I R 8/02 -, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rn. 11).
Unter Betreuung in diesem Sinne ist die Baubetreuung bei der Errichtung von Wohngebäuden, aber auch die Bewirtschaftungsbetreuung des bereits fertig gestellten Gebäudes, also die Tätigkeit des Grundstücksunternehmens als Verwalter von Wohnungseigentumsanlagen i.S. der §§ 26 ff. des Gesetzes über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht -Wohnungseigentumsgesetz (WEG)-- zu verstehen (BFH vom 17.09.2003 - I R 8/02 -, BFHE 203, 504, BStBl II 2004, 243, Rn. 11).
- FG Berlin-Brandenburg, 07.07.2020 - 8 K 8320/17
Gewerbesteuermessbetrag 2012
Sie verweist hierzu auf die Tätigkeit als Verwalter von Wohnungseigentumsanlagen i.S. der §§ 26 ff. WEG (BFH, Urteil vom 17. September 2003, I R 8/02, BStBl. II 2004, 243).
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Rechtsprechung
| BFH, 22.10.2003 - V R 103/01 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
UStG 1991/1993 § 18 Abs. 9; UStDV 1991/1993 § 61 Abs. 3; Richtlinie 77/388/EWG Art. 4 Abs. 4 2. Unterabs.
- Judicialis
UStG 1991/1993 § 18 Abs. 9; ; UStDV 1991/1993 § 61 Abs. 3; ; Richtlinie 77/388/EWG Art. 4 Abs. 4 2. Unterabs.
- IWW
- Simons & Moll-Simons
UStG 1991/1993 § 18 Abs. 9; UStDV 1991/1993 § 61 Abs. 3; Richtlinie 77/388/EWG Art. 4 Abs. 4 2. Unterabs
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
UStG § 2, § 18 Abs. 9; UStDV § 61 Abs. 3
Unternehmerbescheinigung gem. § 61 Abs. 3 UStDV - rechtsportal.de
Unternehmerbescheinigung beim Vorsteuervergütungsverfahren
- datenbank.nwb.de
Unternehmerbescheinigung i. S. des § 61 Abs. 3 UStDV als Voraussetzung für Vergütung von Vorsteuern
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Bewertung einer Unternehmerbescheinigung als Nachweis über die Ansässigkeit als Steuerpflichtiger; Vergütung der Vorsteuerbeträge an nicht im Ausland ansässige Unternehmer; Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens; Harmonisierung der Rechtsvorschriften der ...
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Köln, 26.10.2000 - 2 K 7140/96
- BFH, 22.10.2003 - V R 103/01
Papierfundstellen
- BFHE 203, 519
- BB 2004, 91
- DB 2004, 170
- BStBl II 2004, 30
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (3)
- BFH, 29.10.1986 - VII R 110/82
Auszug aus BFH, 22.10.2003 - V R 103/01
Der Senat ist als Revisionsgericht nicht nur an die eigentlichen tatrichterlichen Feststellungen der Vorinstanz, sondern auch an deren tatrichterliche Würdigung gebunden, wenn die Folgerungen des FG nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 29. Oktober 1986 VII R 110/82, BFHE 148, 90). - FG Köln, 26.10.2000 - 2 K 7140/96
Nachweis der Unternehmereigenschaft im Vergütungsverfahren
Auszug aus BFH, 22.10.2003 - V R 103/01
Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2002, 233 veröffentlichtem Urteil ab. - Generalanwalt beim EuGH, 13.04.2000 - C-136/99
Monte Dei Paschi Di Siena
Auszug aus BFH, 22.10.2003 - V R 103/01
Mit seiner Anfrage an die niederländische Finanzbehörde hat das BfF von seiner Befugnis Gebrauch gemacht, sich an die Behörde des Mitgliedstaats zu wenden, die die Bescheinigung ausgestellt hat, um Informationen einzuholen (vgl. zu diesem Vorgehen die Schlussanträge des Generalanwalts Antonio Saggio vom 13. April 2000 Rs. C-136/99 --Société Monte Dei Paschi Di Siena--, Slg. 2000, I-6111 Randnr. 13).
- BFH, 22.01.2004 - V R 71/01
Vorsteuervergütungsverfahren
Dies kann z.B. der Fall sein, wenn anderslautende Auskünfte aus dem Mitgliedstaat vorliegen, der die Bescheinigung ausgestellt hat (vgl. BFH-Urteil vom 22. Oktober 2003 V R 103/01, BFH/NV 2004, 297) oder wenn Tatsachen vorliegen, die dafür sprechen, dass der Steuerpflichtige in dem ausstellenden Staat nur seinen "rechtlichen Sitz" hat (vgl. BFH-Urteil in BFHE 203, 193, BStBl II 2003, 819).
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