Rechtsprechung
| EuGH, 04.10.2024 - C-171/23 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Europäischer Gerichtshof
UPCAFFE
Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Art. 287 Nr. 19 - Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze für Kleinunternehmer - Missbräuchliche Praxis durch Gründung einer neuen Gesellschaft
- Europäischer Gerichtshof
UP CAFFE
Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Art. 287 Nr. 19 - Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze für Kleinunternehmer - Missbräuchliche Praxis durch Gründung einer neuen Gesellschaft
- IWW
- Betriebs-Berater
Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze für Kleinunternehmer - missbräuchliche Praxis durch Gründung einer neuen Gesellschaft (Kroatisches Vorabentscheidungsersuchen)
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei) (Volltext und Entscheidungsanmerkung)
Missbräuchliche Verwendung der Kleinunternehmerfreigrenze
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Art. 287 Nr. 19 - Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze für Kleinunternehmer - Missbräuchliche Praxis durch Gründung einer neuen Gesellschaft
- rechtsportal.de
Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Art. 287 Nr. 19 - Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze für Kleinunternehmer - Missbräuchliche Praxis durch Gründung einer neuen Gesellschaft
- datenbank.nwb.de
Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Art. 287 Nr. 19 - Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze für Kleinunternehmer - Missbräuchliche Praxis durch Gründung einer neuen Gesellschaft
Besprechungen u.ä.
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei) (Volltext und Entscheidungsanmerkung)
Missbräuchliche Verwendung der Kleinunternehmerfreigrenze
Sonstiges (3)
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)
UP CAFFE
- Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)
EGRL 112/2006
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)
UPCAFFE
Verfahrensgang
- Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
- EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Papierfundstellen
- BB 2024, 2389 (EF)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (8)
- EuGH, 18.12.2014 - C-131/13
Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti - Vorlagen zur Vorabentscheidung - …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Rn. 15 Es fragt sich jedoch, ob sich die kroatische Steuerverwaltung in Anbetracht der sich aus dem Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a. (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455), ergebenden Grundsätze unmittelbar auf den allgemeinen unionsrechtlichen Grundsatz des Verbots missbräuchlicher Praktiken berufen kann, um eine solche Besteuerung zu rechtfertigen.Rn. 25 Der Gerichtshof hat nämlich bereits entschieden, dass die nationalen Behörden und Gerichte, sofern eine etwaige Versagung eines sich aus der Mehrwertsteuerrichtlinie ergebenden Rechts den allgemeinen Grundsatz widerspiegelt, wonach sich niemand missbräuchlich oder betrügerisch auf die im Rechtssystem der Union vorgesehenen Rechte berufen darf, dieses Recht generell zu versagen haben, unabhängig davon, welches Recht aus dem Bereich der Mehrwertsteuer vom Rechtsmissbrauch oder von der betrügerischen Handlung betroffen ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 46).
Rn. 29 Zweitens geht in Bezug auf die rechtlichen Konsequenzen, die im Fall der Feststellung einer missbräuchlichen Praxis zu ziehen wären, aus ständiger Rechtsprechung hervor, dass die Bekämpfung von Steuerhinterziehungen, Steuerumgehungen und etwaigen Missbräuchen ein Ziel ist, das von der Mehrwertsteuerrichtlinie anerkannt und gefördert wird (…vgl. entsprechend Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 71, sowie vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 42).
Rn. 31 Hinsichtlich des vom vorlegenden Gericht in seiner Frage angesprochenen Umstands, dass das nationale Recht keine spezifischen Bestimmungen über das Verbot missbräuchlicher Praktiken enthalte, ist zum einen darauf hinzuweisen, dass die nationalen Gerichte gehalten sind, das nationale Recht so weit wie möglich im Licht des Wortlauts und der Zielsetzung der Mehrwertsteuerrichtlinie auszulegen, um das mit dieser verfolgte Ziel zu erreichen, was erfordert, dass die nationalen Gerichte unter Berücksichtigung des gesamten nationalen Rechts und unter Anwendung der in diesem anerkannten Auslegungsmethoden alles tun, was in ihrer Zuständigkeit liegt (vgl. entsprechend Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 52).
Rn. 32 Es ist somit Sache des vorlegenden Gerichts, festzustellen, ob das kroatische Recht Rechtsregeln - sei es eine Vorschrift oder einen allgemeinen Grundsatz -, wonach Rechtsmissbrauch verboten ist, oder andere Vorschriften über Steuerhinterziehung oder -umgehung enthält, die im Einklang mit den Anforderungen des Unionsrechts in Bezug auf die Bekämpfung von Steuerhinterziehung ausgelegt werden könnten (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 53 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 34 Sollte sich jedoch herausstellen, dass das kroatische Recht keine solchen konform auslegbaren Regeln enthält, kann daraus zum anderen jedenfalls nicht der Schluss gezogen werden, dass die nationalen Behörden und Gerichte daran gehindert wären, die Anforderungen der Mehrwertsteuerrichtlinie zu beachten und somit den Vorteil aus einem in dieser Richtlinie vorgesehenen Recht im Fall einer missbräuchlichen Praxis zu versagen (vgl. entsprechend Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 54).
Rn. 35 Denn nach ständiger Rechtsprechung kann eine Richtlinie zwar nicht selbst Verpflichtungen eines Einzelnen begründen, so dass sich ein Mitgliedstaat ihm gegenüber nicht auf die Richtlinie als solche berufen kann, die Konstellation, auf die sich diese Rechtsprechung bezieht, erfasst aber nicht den Fall, dass ein Recht infolge einer missbräuchlichen Praxis versagt wird (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 55).
Rn. 36 Eine solche Versagung entspricht dem Grundsatz, auf den in Rn. 25 des vorliegenden Urteils hingewiesen worden ist, wonach sich niemand in missbräuchlicher Weise auf Vorschriften des Unionsrechts berufen darf, da die Anwendung dieser Vorschriften nicht so weit gehen kann, dass missbräuchliche Praktiken gedeckt werden (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 56 …sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 27 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 37 Da missbräuchliche Tätigkeiten kein in der Unionsrechtsordnung vorgesehenes Recht begründen können, bedeutet die Versagung eines sich hier aus der Mehrwertsteuerrichtlinie ergebenden Vorteils nicht, dass dem Einzelnen nach dieser Richtlinie eine Verpflichtung auferlegt wird, sondern ist die schlichte Folge der Feststellung, dass die objektiven Voraussetzungen für die Erlangung des angestrebten Vorteils, die in dieser Richtlinie in Bezug auf dieses Recht vorgeschrieben sind, in Wirklichkeit nicht erfüllt sind, und daher ist für eine solche Versagung keine spezielle Rechtsgrundlage erforderlich (vgl. entsprechend Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 57 …sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 32 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 38 Somit geht es in diesem Fall vielmehr darum, dass sich der Steuerpflichtige nicht auf ein in der Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehenes Recht berufen kann, wenn die objektiven Voraussetzungen für dessen Kriterien wegen einer missbräuchlichen Praxis, mit welcher der vom Steuerpflichtigen selbst bewirkte Umsatz einhergeht, nicht erfüllt sind (vgl. entsprechend Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 58).
Demnach müssen die nationalen Behörden und Gerichte im Fall einer missbräuchlichen Praxis, mit der bezweckt wird, in den Genuss der in Art. 287 Nr. 19 Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehenen Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze zu kommen, die Inanspruchnahme dieser Regelung versagen, auch wenn das nationale Recht keine dahin gehenden spezifischen Bestimmungen enthält (vgl. entsprechend Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 62 …und vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 33).
- EuGH - C-163/13 (anhängig)
Turbu.com
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Rn. 15 Es fragt sich jedoch, ob sich die kroatische Steuerverwaltung in Anbetracht der sich aus dem Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a. (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455), ergebenden Grundsätze unmittelbar auf den allgemeinen unionsrechtlichen Grundsatz des Verbots missbräuchlicher Praktiken berufen kann, um eine solche Besteuerung zu rechtfertigen.Rn. 25 Der Gerichtshof hat nämlich bereits entschieden, dass die nationalen Behörden und Gerichte, sofern eine etwaige Versagung eines sich aus der Mehrwertsteuerrichtlinie ergebenden Rechts den allgemeinen Grundsatz widerspiegelt, wonach sich niemand missbräuchlich oder betrügerisch auf die im Rechtssystem der Union vorgesehenen Rechte berufen darf, dieses Recht generell zu versagen haben, unabhängig davon, welches Recht aus dem Bereich der Mehrwertsteuer vom Rechtsmissbrauch oder von der betrügerischen Handlung betroffen ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 46).
Rn. 29 Zweitens geht in Bezug auf die rechtlichen Konsequenzen, die im Fall der Feststellung einer missbräuchlichen Praxis zu ziehen wären, aus ständiger Rechtsprechung hervor, dass die Bekämpfung von Steuerhinterziehungen, Steuerumgehungen und etwaigen Missbräuchen ein Ziel ist, das von der Mehrwertsteuerrichtlinie anerkannt und gefördert wird (…vgl. entsprechend Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 71, sowie vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 42).
Rn. 31 Hinsichtlich des vom vorlegenden Gericht in seiner Frage angesprochenen Umstands, dass das nationale Recht keine spezifischen Bestimmungen über das Verbot missbräuchlicher Praktiken enthalte, ist zum einen darauf hinzuweisen, dass die nationalen Gerichte gehalten sind, das nationale Recht so weit wie möglich im Licht des Wortlauts und der Zielsetzung der Mehrwertsteuerrichtlinie auszulegen, um das mit dieser verfolgte Ziel zu erreichen, was erfordert, dass die nationalen Gerichte unter Berücksichtigung des gesamten nationalen Rechts und unter Anwendung der in diesem anerkannten Auslegungsmethoden alles tun, was in ihrer Zuständigkeit liegt (vgl. entsprechend Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 52).
Rn. 32 Es ist somit Sache des vorlegenden Gerichts, festzustellen, ob das kroatische Recht Rechtsregeln - sei es eine Vorschrift oder einen allgemeinen Grundsatz -, wonach Rechtsmissbrauch verboten ist, oder andere Vorschriften über Steuerhinterziehung oder -umgehung enthält, die im Einklang mit den Anforderungen des Unionsrechts in Bezug auf die Bekämpfung von Steuerhinterziehung ausgelegt werden könnten (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 53 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 34 Sollte sich jedoch herausstellen, dass das kroatische Recht keine solchen konform auslegbaren Regeln enthält, kann daraus zum anderen jedenfalls nicht der Schluss gezogen werden, dass die nationalen Behörden und Gerichte daran gehindert wären, die Anforderungen der Mehrwertsteuerrichtlinie zu beachten und somit den Vorteil aus einem in dieser Richtlinie vorgesehenen Recht im Fall einer missbräuchlichen Praxis zu versagen (vgl. entsprechend Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 54).
Rn. 35 Denn nach ständiger Rechtsprechung kann eine Richtlinie zwar nicht selbst Verpflichtungen eines Einzelnen begründen, so dass sich ein Mitgliedstaat ihm gegenüber nicht auf die Richtlinie als solche berufen kann, die Konstellation, auf die sich diese Rechtsprechung bezieht, erfasst aber nicht den Fall, dass ein Recht infolge einer missbräuchlichen Praxis versagt wird (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 55).
Rn. 36 Eine solche Versagung entspricht dem Grundsatz, auf den in Rn. 25 des vorliegenden Urteils hingewiesen worden ist, wonach sich niemand in missbräuchlicher Weise auf Vorschriften des Unionsrechts berufen darf, da die Anwendung dieser Vorschriften nicht so weit gehen kann, dass missbräuchliche Praktiken gedeckt werden (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 56 …sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 27 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 37 Da missbräuchliche Tätigkeiten kein in der Unionsrechtsordnung vorgesehenes Recht begründen können, bedeutet die Versagung eines sich hier aus der Mehrwertsteuerrichtlinie ergebenden Vorteils nicht, dass dem Einzelnen nach dieser Richtlinie eine Verpflichtung auferlegt wird, sondern ist die schlichte Folge der Feststellung, dass die objektiven Voraussetzungen für die Erlangung des angestrebten Vorteils, die in dieser Richtlinie in Bezug auf dieses Recht vorgeschrieben sind, in Wirklichkeit nicht erfüllt sind, und daher ist für eine solche Versagung keine spezielle Rechtsgrundlage erforderlich (vgl. entsprechend Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 57 …sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 32 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 38 Somit geht es in diesem Fall vielmehr darum, dass sich der Steuerpflichtige nicht auf ein in der Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehenes Recht berufen kann, wenn die objektiven Voraussetzungen für dessen Kriterien wegen einer missbräuchlichen Praxis, mit welcher der vom Steuerpflichtigen selbst bewirkte Umsatz einhergeht, nicht erfüllt sind (vgl. entsprechend Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 58).
Demnach müssen die nationalen Behörden und Gerichte im Fall einer missbräuchlichen Praxis, mit der bezweckt wird, in den Genuss der in Art. 287 Nr. 19 Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehenen Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze zu kommen, die Inanspruchnahme dieser Regelung versagen, auch wenn das nationale Recht keine dahin gehenden spezifischen Bestimmungen enthält (vgl. entsprechend Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 62 …und vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 33).
- EuGH, 22.11.2017 - C-251/16
Das Verbot missbräuchlicher Praktiken im Mehrwertsteuerbereich ist unabhängig von …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Rn. 36 Eine solche Versagung entspricht dem Grundsatz, auf den in Rn. 25 des vorliegenden Urteils hingewiesen worden ist, wonach sich niemand in missbräuchlicher Weise auf Vorschriften des Unionsrechts berufen darf, da die Anwendung dieser Vorschriften nicht so weit gehen kann, dass missbräuchliche Praktiken gedeckt werden (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 56 sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 27 und die dort angeführte Rechtsprechung).Rn. 37 Da missbräuchliche Tätigkeiten kein in der Unionsrechtsordnung vorgesehenes Recht begründen können, bedeutet die Versagung eines sich hier aus der Mehrwertsteuerrichtlinie ergebenden Vorteils nicht, dass dem Einzelnen nach dieser Richtlinie eine Verpflichtung auferlegt wird, sondern ist die schlichte Folge der Feststellung, dass die objektiven Voraussetzungen für die Erlangung des angestrebten Vorteils, die in dieser Richtlinie in Bezug auf dieses Recht vorgeschrieben sind, in Wirklichkeit nicht erfüllt sind, und daher ist für eine solche Versagung keine spezielle Rechtsgrundlage erforderlich (…vgl. entsprechend Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 57 sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 32 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Demnach müssen die nationalen Behörden und Gerichte im Fall einer missbräuchlichen Praxis, mit der bezweckt wird, in den Genuss der in Art. 287 Nr. 19 Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehenen Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze zu kommen, die Inanspruchnahme dieser Regelung versagen, auch wenn das nationale Recht keine dahin gehenden spezifischen Bestimmungen enthält (…vgl. entsprechend Urteile vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 62 und vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 33).
Zwar hat der Gerichtshof im Übrigen in Rn. 48 jenes Urteils den Schwerpunkt auf das Vorliegen von Vorschriften des innerstaatlichen Rechts über Rechtsmissbrauch, Steuerhinterziehung oder Steuerumgehung gelegt, die richtlinienkonform ausgelegt werden können, diese Rechtsprechung betrifft jedoch die genannte Vorschrift des Sekundärrechts und ist daher nicht auf den allgemeinen Grundsatz des Verbots missbräuchlicher Praktiken anwendbar (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 22. November 2017, Cussens u. a. , C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 38).
Rn. 40 Es ist schließlich hinzuzufügen, dass im Fall von missbräuchlichen Praktiken die betroffenen Umsätze in der Weise neu zu definieren sind, dass auf die Lage abgestellt wird, die ohne die diese missbräuchliche Praxis darstellenden Umsätze bestanden hätte, und dass diese Umqualifizierung jedoch nicht über das hinausgehen darf, was erforderlich ist, um die genaue Erhebung der Mehrwertsteuer sicherzustellen und Steuerhinterziehungen zu verhindern (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 92, 94 und 98…, vom 22. Dezember 2010, Weald Leasing, C-103/09, EU:C:2010:804, Rn. 48 und 52 sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 46).
Rn. 41 Der Gerichtshof hat ebenfalls klargestellt, dass die Anwendung des Grundsatzes des Verbots missbräuchlicher Praktiken auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer zunächst voraussetzt, dass die Situation bestimmt wird, wie sie ohne die diese missbräuchliche Praxis darstellenden Umsätze bestanden hätte, und sodann diese "umqualifizierte" Situation anhand der einschlägigen Bestimmungen des nationalen Rechts und der Mehrwertsteuerrichtlinie beurteilt wird (vgl. entsprechend Urteil vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 47).
- EuGH, 21.02.2006 - C-255/02
DIE SECHSTE MEHRWERTSTEUERRICHTLINIE LÄSST EINEN VORSTEUERABZUG NICHT ZU, WENN …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Das Missbrauchsverbot ist nämlich nicht relevant, wenn die fraglichen Umsätze eine andere Erklärung haben können als nur die Erlangung von Steuervorteilen (vgl. entsprechend Urteil vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 74 und 75).Rn. 29 Zweitens geht in Bezug auf die rechtlichen Konsequenzen, die im Fall der Feststellung einer missbräuchlichen Praxis zu ziehen wären, aus ständiger Rechtsprechung hervor, dass die Bekämpfung von Steuerhinterziehungen, Steuerumgehungen und etwaigen Missbräuchen ein Ziel ist, das von der Mehrwertsteuerrichtlinie anerkannt und gefördert wird (vgl. entsprechend Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 71, …sowie vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a., C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 42).
Rn. 40 Es ist schließlich hinzuzufügen, dass im Fall von missbräuchlichen Praktiken die betroffenen Umsätze in der Weise neu zu definieren sind, dass auf die Lage abgestellt wird, die ohne die diese missbräuchliche Praxis darstellenden Umsätze bestanden hätte, und dass diese Umqualifizierung jedoch nicht über das hinausgehen darf, was erforderlich ist, um die genaue Erhebung der Mehrwertsteuer sicherzustellen und Steuerhinterziehungen zu verhindern (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 92, 94 und 98…, vom 22. Dezember 2010, Weald Leasing, C-103/09, EU:C:2010:804, Rn. 48 und 52 …sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 46).
- EuGH, 05.07.2007 - C-321/05
Kofoed - Richtlinie 90/434/EWG - Gemeinsames Steuersystem für Fusionen, …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Rn. 39 Das Urteil vom 5. Juli 2007, Kofoed (C-321/05, EU:C:2007:408), auf das sich UP CAFFE beruft, um gleichwohl die Erforderlichkeit spezifischer nationaler Bestimmungen über den Rechtsmissbrauch geltend zu machen, um die Versagung der Inanspruchnahme der Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze zu begründen, steht dieser Feststellung nicht entgegen. - EuGH, 22.12.2010 - C-103/09
Weald Leasing - Sechste Mehrwertsteuerrichtlinie - Begriff der missbräuchlichen …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Rn. 40 Es ist schließlich hinzuzufügen, dass im Fall von missbräuchlichen Praktiken die betroffenen Umsätze in der Weise neu zu definieren sind, dass auf die Lage abgestellt wird, die ohne die diese missbräuchliche Praxis darstellenden Umsätze bestanden hätte, und dass diese Umqualifizierung jedoch nicht über das hinausgehen darf, was erforderlich ist, um die genaue Erhebung der Mehrwertsteuer sicherzustellen und Steuerhinterziehungen zu verhindern (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a., C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 92, 94 und 98, vom 22. Dezember 2010, Weald Leasing, C-103/09, EU:C:2010:804, Rn. 48 und 52 …sowie vom 22. November 2017, Cussens u. a., C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 46). - EuGH, 25.06.2024 - C-626/22
Der Betrieb des Stahlwerks Ilva muss ausgesetzt werden, wenn er schwere und …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Rn. 22 Somit ist im Hinblick auf die Vermutung der Entscheidungserheblichkeit der Vorlagefragen, die das Unionsrecht betreffen, und im Hinblick auf den Umstand, dass der Gerichtshof über die tatsächlichen und rechtlichen Angaben verfügt, die für eine zweckdienliche Beantwortung der ihm vorgelegten Frage erforderlich sind (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 25. Juni 2024, 11va u. a., C-626/22, EU:C:2024:542, Rn. 47 und die dort angeführte Rechtsprechung), davon auszugehen, dass das vorlegende Gericht mit seiner Frage im Wesentlichen wissen möchte, ob die Mehrwertsteuerrichtlinie im Licht des Grundsatzes des Verbots missbräuchlicher Praktiken dahin auszulegen ist, dass wenn feststeht, dass die Gründung einer Gesellschaft eine missbräuchliche Praxis darstellt, mit der bezweckt wird, weiterhin in den Genuss der Regelung über die Mehrwertsteuerfreigrenze gemäß Art. 287 Nr. 19 dieser Richtlinie für eine Tätigkeit zu kommen, die zuvor im Rahmen dieser Regelung von einer anderen Gesellschaft ausgeübt wurde, diese Richtlinie verlangt, dass die so gegründete Gesellschaft diese Regelung nicht in Anspruch nehmen kann, auch wenn es in der nationalen Rechtsordnung keine spezifischen Bestimmungen gibt, in denen das Verbot solch missbräuchlicher Praktiken verankert ist. - EuGH, 09.07.2020 - C-716/18
AJFP Caraş-Severin und DGRFP Timişoara - Vorlage zur Vorabentscheidung …
Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Diese Regelung soll damit sowohl den Kleinunternehmen als auch den Steuerverwaltungen einen solchen Verwaltungsaufwand ersparen (Urteil vom 9. Juli 2020, AJPF Caraş-Severin und DGRFP Timişoara, C-716/18, EU:C:2020:540, Rn. 40).
- Generalanwalt beim EuGH, 22.05.2025 - C-524/23
Kommission/ Belgien (Directive 2016/1164 - Double imposition) - …
{FN:31} Urteile vom 4. Oktober 2024, UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:840, Rn. 40), vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 46), vom 22. Dezember 2010, Weald Leasing (…C-103/09, EU:C:2010:804, Rn. 48), und vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 94).{FN:34} Urteile vom 4. Oktober 2024, UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:840, Rn. 36), vom 26. Februar 2019, T Danmark und Y Denmark (…C-116/16 und C-117/16, EU:C:2019:135, Rn. 70), vom 11. Juli 2018, Kommission/Belgien (…C-356/15, EU:C:2018:555, Rn. 99), und vom 12. September 2006, Cadbury Schweppes und Cadbury Schweppes Overseas (…C-196/04, EU:C:2006:544, Rn. 35).
- BFH, 14.01.2025 - VII R 8/21
Nacherhebung von Einfuhrzoll auf Kontingentwaren aufgrund rechtsmissbräuchlicher …
Diese ständige Rechtsprechung ist nicht nur im Bereich der Einfuhrabgaben, sondern auch auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer anerkannt (vgl. EuGH-Urteile UPCAFFE vom 04.10.2024 - C - 171/23, EU:C:2024:840, Rz 23 und Halifax u.a. vom 21.02.2006 - C-255/02, EU:C:2006:121, Rz 74 f.). - Generalanwalt beim EuGH, 03.07.2025 - C-796/23
Vorabentscheidungsersuchen - Steuerrecht - Mehrwertsteuer - Richtlinie …
{FN:8} Vgl. meine Schlussanträge in der Rechtssache UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:417, Nr. 54) und Urteil vom 4. Oktober 2024, UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:840, Rn. 27).{FN:9} Siehe dazu insbesondere Urteil vom 4. Oktober 2024, UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:840, Rn. 23 ff.), und vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 31 ff.).
- FG Münster, 08.04.2025 - 15 K 2500/22
Umsatzsteuer - Kleinunternehmerregelung, Frage der missbräuchlichen Verwendung
Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung führt eine zweckwidrige Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung zu ihrer Versagung beim leistenden Unternehmer (siehe z. B. BFH, Urteile vom 11. Juli 2018, XI R 36/17, HFR 2019, 505; vom 11. Juli 2018, XI R 26/17, BFHE 262, 535; EuGH, Urteil vom 4. Oktober 2024, C-171/23, ECLI:EU:C:2024:840).
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Rechtsprechung
| Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Europäischer Gerichtshof
UPCAFFE
Vorlage zur Vorabentscheidung - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Regelung zur Befreiung von Kleinunternehmern - Missbrauch im Mehrwertsteuerrecht durch Gründung einer neuen Gesellschaft - Unionsrechtliches Verbot missbräuchlichen Verhaltens im ...
- rechtsportal.de
RL (EU) 2006/112 Art. 287
Unionsrechtliches Verbot missbräuchlichen Verhaltens im Mehrwertsteuerrecht durch Gründung einer neuen Gesellschaft
Verfahrensgang
- Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
- EuGH, 04.10.2024 - C-171/23
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (41)
- EuGH, 18.12.2014 - C-131/13
Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti - Vorlagen zur Vorabentscheidung - …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:5} Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 49 und 62).{FN:7} Schlussanträge des Generalanwalts Poiares Maduro in der Rechtssache Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2005:200, Nr. 69) sowie des Generalanwalts Szpunar in den verbundenen Rechtssachen Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a. (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2217, Nr. 63).
{FN:8} Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 42 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).
{FN:9} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 33), und vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 62).
{FN:10} Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 59).
{FN:11} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 32), und vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 57); grundlegend bereits Urteil vom 14. Dezember 2000, Emsland-Stärke (…C-110/99, EU:C:2000:695, Rn. 56).
{FN:31} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 43 und die dort angeführte Rechtsprechung), vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 60), sowie andeutungsweise vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 84).
- EuGH - C-163/13 (anhängig)
Turbu.com
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:5} Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 49 und 62).{FN:7} Schlussanträge des Generalanwalts Poiares Maduro in der Rechtssache Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2005:200, Nr. 69) sowie des Generalanwalts Szpunar in den verbundenen Rechtssachen Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti u. a. (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2217, Nr. 63).
{FN:8} Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 42 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).
{FN:9} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 33), und vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 62).
{FN:10} Urteil vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 59).
{FN:11} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 32), und vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 57); grundlegend bereits Urteil vom 14. Dezember 2000, Emsland-Stärke (…C-110/99, EU:C:2000:695, Rn. 56).
{FN:31} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 43 und die dort angeführte Rechtsprechung), vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 60), sowie andeutungsweise vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 84).
- EuGH, 21.02.2006 - C-255/02
DIE SECHSTE MEHRWERTSTEUERRICHTLINIE LÄSST EINEN VORSTEUERABZUG NICHT ZU, WENN …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
Vgl. auch Urteil vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 85).{FN:19} Grundlegend Urteil vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 74); zuletzt auch Urteil vom 26. Februar 2019, T Danmark und Y Denmark (…C-116/16 und C-117/16, EU:C:2019:135, Rn. 97).
{FN:27} Urteil vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 75).
{FN:28} Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (…C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 40), und Urteil vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 73).
{FN:31} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (…C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 43 und die dort angeführte Rechtsprechung), vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (…C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 60), sowie andeutungsweise vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 84).
{FN:41} Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (…C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 40), sowie Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 73), und vom 17. Dezember 2015, WebMindLicenses (…C-419/14, EU:C:2015:832, Rn. 42).
- EuGH, 08.11.2022 - C-885/19
"Tax rulings": Der Gerichtshof entscheidet, dass das Gericht zu Unrecht den …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:16} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), und vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97).{FN:17} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), und vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97).
{FN:33} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (…C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
{FN:38} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (…C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
{FN:40} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (…C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
- EuGH, 05.12.2023 - C-451/21
Die von der Europäischen Kommission vorgenommene Prüfung der Steuervorbescheide, …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:16} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), und vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97).{FN:17} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), und vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97).
{FN:33} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (…C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
{FN:38} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (…C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
{FN:40} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (…C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
- EuGH, 08.05.2019 - C-566/17
Związek Gmin Zagłębia Miedziowego - Vorlage zur Vorabentscheidung …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
Vgl. in diesem Sinne auch Urteil vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).{FN:33} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
{FN:38} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
{FN:40} Urteile vom 5. Dezember 2023, Luxemburg u. a./Kommission (…C-451/21 P und C-454/21 P, EU:C:2023:948, Rn. 119), vom 8. November 2022, Fiat Chrysler Finance Europe/Kommission (…C-885/19 P und C-898/19 P, EU:C:2022:859, Rn. 97), und vom 8. Mai 2019, Związek Gmin Zagłębia Miedziowego (C-566/17, EU:C:2019:390, Rn. 39).
- EuGH, 22.11.2017 - C-251/16
Das Verbot missbräuchlicher Praktiken im Mehrwertsteuerbereich ist unabhängig von …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:9} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 33), und vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (…C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 62).{FN:11} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 32), und vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (…C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 57); grundlegend bereits Urteil vom 14. Dezember 2000, Emsland-Stärke (…C-110/99, EU:C:2000:695, Rn. 56).
{FN:31} Urteile vom 22. November 2017, Cussens u. a. (C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 43 und die dort angeführte Rechtsprechung), vom 18. Dezember 2014, Schoenimport "Italmoda" Mariano Previti (…C-131/13, C-163/13 und C-164/13, EU:C:2014:2455, Rn. 60), sowie andeutungsweise vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 84).
{FN:43} Urteil vom 22. November 2017, Cussens u. a. (C-251/16, EU:C:2017:881, Rn. 46).
- EuGH, 09.01.2023 - C-289/22
A.T.S. 2003 - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 99 der Verfahrensordnung - …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:6} Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 42).{FN:28} Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 40), und Urteil vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 73).
{FN:29} Vgl. Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 40).
{FN:41} Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 40), sowie Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 73), und vom 17. Dezember 2015, WebMindLicenses (…C-419/14, EU:C:2015:832, Rn. 42).
- EuGH, 26.10.2010 - C-97/09
Schmelz - Sechste Mehrwertsteuerrichtlinie - Art. 24 Abs. 3 und 28i - Richtlinie …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:20} Vgl. Urteile vom 9. Juli 2020, AJPF Caraş-Severin und DiGRFP Timişoara (…C-716/18, EU:C:2020:540, Rn. 40), vom 2. Mai 2019, Jarmuškienė (…C-265/18, EU:C:2019:348, Rn. 37), und vom 26. Oktober 2010, Schmelz (C-97/09, EU:C:2010:632, Rn. 63), sowie meine Schlussanträge in der Rechtssache Schmelz (C-97/09, EU:C:2010:354, Rn. 33).{FN:21} Urteil vom 26. Oktober 2010, Schmelz (C-97/09, EU:C:2010:632, Rn. 77).
{FN:23} Urteile vom 9. Juli 2020, AJPF Caraş-Severin und DiGRFP Timişoara (…C-716/18, EU:C:2020:540, Rn. 40), vom 2. Mai 2019, Jarmuškienė (…C-265/18, EU:C:2019:348, Rn. 37), und vom 26. Oktober 2010, Schmelz (C-97/09, EU:C:2010:632, Rn. 63 und 68).
- EuGH, 17.12.2015 - C-419/14
Die Übertragung des Know-hows, durch das der Betrieb der Erotik-Website …
Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 16.05.2024 - C-171/23
{FN:30} Urteile vom 17. Dezember 2015, WebMindLicenses (C-419/14, EU:C:2015:832, Rn. 35), und vom 20. Juni 2013, Newey (…C-653/11, EU:C:2013:409, Rn. 46).{FN:41} Beschluss vom 9. Januar 2023, A.T.S. 2003 (…C-289/22, EU:C:2023:26, Rn. 40), sowie Urteile vom 21. Februar 2006, Halifax u. a. (…C-255/02, EU:C:2006:121, Rn. 73), und vom 17. Dezember 2015, WebMindLicenses (C-419/14, EU:C:2015:832, Rn. 42).
{FN:42} Vgl. Urteile vom 17. Dezember 2015, WebMindLicenses (C-419/14, EU:C:2015:832, Rn. 52), und vom 20. Juni 2013, Newey (…C-653/11, EU:C:2013:409, Rn. 50).
- EuGH, 26.02.2019 - C-116/16
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{FN:5} Schlussanträge in der Rechtssache UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:417, Nrn. 53 ff.), in der Rechtssache Valstybinė mokesčių inspekcija prie Lietuvos Respublikos finansų ministerijos u. a. (Vereinbarung über eine gemeinsame Tätigkeit) (C-312/19, EU:C:2020:310, Nrn. 63 ff.) und in der Rechtssache Schmelz (C-97/09, EU:C:2010:354, Nr. 33 a. E.).{FN:8} Vgl. meine Schlussanträge in der Rechtssache UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:417, Nr. 54) und Urteil vom 4. Oktober 2024, UP CAFFE (…C-171/23, EU:C:2024:840, Rn. 27).
- Generalanwalt beim EuGH, 22.05.2025 - C-234/24
Brose Prievidza - Vorlage zur Vorabentscheidung - Gemeinsames …
{FN:27} Vgl. meine Schlussanträge in der Rechtssache UP CAFFE (C-171/23, EU:C:2024:417, Nrn. 52 ff.). - Generalanwalt beim EuGH, 06.03.2025 - C-482/23
Kommission/ Dänemark (Transports de cabotage) - Vertragsverletzung eines …
Für das Schrifttum vgl. insbesondere Paunio, E., "Legal certainty - form and substance", Legal Certainty in Multilingual EU Law: Language, Discourse, and Reasoning at the European Court of Justice, London, 2016, S. 51 bis 99. Darüber hinaus müssen die Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes sowohl von den Organen der Europäischen Union als auch von den Mitgliedstaaten bei der Ausübung der Befugnisse zur Durchführung von Unionsrechtsakten beachtet werden (vgl. entsprechend zur Anwendung von Richtlinien Schlussanträge der Generalanwältin Kokott in der Rechtssache UP CAFFE, C-171/23, EU:C:2024:417, Nr. 66 und die dort angeführte Rechtsprechung).
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