Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - I-10 U 164/05 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
ZPO § 138 Abs. 2; ; ZPO § ... 138 Abs. 3; ; ZPO § 172 Abs. 2; ; ZPO § 339 Abs. 1; ; ZPO § 340; ; ZPO § 343; ; BGB § 242; ; BGB § 259; ; BGB § 288 Abs. 1; ; BGB § 291; ; BGB § 535 Abs. 2; ; HGB § 128; ; NMV § 29; ; HeizKV § 9 Ab. 3; ; PV § 4 Nr. 1; ; PV § 4 Nr. 7
- IWW
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB §§ 242, 535; ZPO § 138 Abs. 3; NMV § 29
Einwendung gegen Betriebskostennachforderung nur nach Belegeinsicht; Anspruch auf Fotokopien der Rechnungsbelege; Ort der Belegeinsichtnahme; Hausmeisterkosten; Hauswartkosten - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mietrecht: Fälligkeit von Betriebskosten mit Erteilung der formell ordnungsgemäßen Abrechnung durch den Vermieter
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Voraussetzungen der Wirksamkeit einer Betriebskostenabrechnung für gewerblich angemietete Immobilien; Einsichtsrechte des Mieters oder Pächters in die für die Betriebskostenabrechung relevanten Unterlagen des Vermieters oder Verpächters
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Betriebskostenabrechnung: Pauschale Beanstandungen unzulässig!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Rechnungskopien müssen nur im Ausnahmefall übermittelt werden
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Beanstandung von Nebenkostenabrechnungen (IMR 2007, 12)
Papierfundstellen
- GE 2006, 1230
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (5)
- BGH, 08.03.2006 - VIII ZR 78/05
Abrechnung von Betriebskosten im Wohnraummietrecht
Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - 10 U 164/05
Der Anspruch des Vermieters auf Bezahlung der vom Mieter zu tragenden Betriebskosten wird grundsätzlich mit der Erteilung einer formell ordnungsgemäßen Abrechnung fällig (BGH, Urt. v. 8.3.2006, VIII ZR 78/05).Auf die Überlassung von Fotokopien gegen Kostenerstattung hat der Mieter weder aus einer entsprechenden Anwendung des § 29 NMV noch aus § 242 BGB einen Anspruch (BGH, Urt. v. 8.3.2006, VIII ZR 78/05 für die Wohnraummiete; Senat, WuM 93, 411 für gewerbliche Mietverhältnisses).
Insoweit trifft den Vermieter, der den Mieter auf die Belegeinsicht verweist, bereits vor Ort eine entsprechende Erläuterungspflicht (BGH, Urt. v. 8.3.2006, VIII ZR 78/05).
- OLG Düsseldorf, 08.06.2000 - 10 U 94/99
Zur Umlagefähigkeit von Beleuchtungskosten, Instandhaltungs- bzw. …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - 10 U 164/05
Macht der Mieter - wie hier die Beklagten - von seinem Einsichtsrecht keinen Gebrauch, bleibt sein Bestreiten nach § 138 Abs. 3 ZPO unberücksichtigt (OLG Düsseldorf, NZM 2000, 762; ZMR 2003, 570; LG Berlin, GE 2003, 1492; GE 2001, 1469). - BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 371/04
Anforderungen an die Form einer Nebenkostenabrechnung; Zusammenfassung von …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - 10 U 164/05
Nach ständiger Rechtsprechung (zuletzt BGH, Urt. v. 20.7.2005, GE 2005, 1118 = ZMR 2005, 937) ist eine Betriebskostenabrechnung formell ordnungsgemäß, wenn sie den allgemeinen Anforderungen des § 259 BGB genügt und bei Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten folgende Mindestangaben enthält: Eine Zusammenstellung der Gesamtkosten, die Angabe und Erläuterung der zugrunde gelegten Verteilerschlüssel, die Berechnung des Anteils des Mieters und den Abzug der Vorauszahlungen des Mieters. - OLG Düsseldorf, 06.05.2003 - 24 U 99/02
Zum Recht auf außerordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses trotz …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - 10 U 164/05
Macht der Mieter - wie hier die Beklagten - von seinem Einsichtsrecht keinen Gebrauch, bleibt sein Bestreiten nach § 138 Abs. 3 ZPO unberücksichtigt (OLG Düsseldorf, NZM 2000, 762; ZMR 2003, 570; LG Berlin, GE 2003, 1492; GE 2001, 1469). - OLG Düsseldorf, 22.04.1993 - 10 U 193/92
Auszug aus OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - 10 U 164/05
Auf die Überlassung von Fotokopien gegen Kostenerstattung hat der Mieter weder aus einer entsprechenden Anwendung des § 29 NMV noch aus § 242 BGB einen Anspruch (…BGH, Urt. v. 8.3.2006, VIII ZR 78/05 für die Wohnraummiete; Senat, WuM 93, 411 für gewerbliche Mietverhältnisses).
- OLG Düsseldorf, 09.07.2015 - 10 U 126/14
Anforderungen an die Abrechnung der Betriebskosten in einem …
Ob und gegebenenfalls wann der Vermieter die in Rechnung gestellten Betriebskosten bezahlt hat, ist entgegen der in anderem Zusammenhang vertretenen Rechtsauffassung des Beklagten für die materielle Berechtigung der Betriebskostenabrechnungen ohnehin belanglos (Senat, Urt. v. 22.6.2006,I-10 U 164/05).v. 13.9.2009 aaO., Rn. 6; Senat, Urt. v. 8.6.2000, 10 U 94/99; v. 15.12.2005, I-10 U 80/05; v. 22.6.2006, I-10 U 164/05; v. 4.7.2013 aaO., mwN.; v. 21.5.2015, I-10 U 29/15; OLG Düsseldorf, Urt. v. 6.5.2006, I-24 U 99/02; v. 21.4.2009, I-24 U 160/08; v. 12.4.2011,I-24 U 106/10; Palandt-Weidenkaff, § 535 BGB, Rn. 99; Staudinger-Emmerich, § 535 BGB, Rn. 79a mwN.).
- OLG Düsseldorf, 21.05.2015 - 10 U 29/15
Umfang der Umlage von Betriebskosten bei einem Gewerberaummietvertrag
Dieser Obliegenheit kann sich der Mieter nicht dadurch entziehen, das er den Kostenansatz der Abrechnung schlichtweg bestreitet; setzt er sich vielmehr durch Verzicht auf die Belegeinsichtnahme zur Erhebung konkreter Rügen außer Stande, ist ihm über § 138 Abs. 3 ZPO auch im Rechtsstreit der Einwand unrichtiger Kostenabrechnung abgeschnitten (…BGH, Hinweisbeschluss vom 13.9.2009 aaO. Rn. 6; Senat, Urteile vom 8.6.2000 - 10 U 94/99, vom 15.12.2005 - 10 U 80/05, vom 22.6.2006 - 10 U 164/05 - …und vom 4.7.2013 aaO. mwN.; OLG Düsseldorf [24. ZS], Urteile vom 6.5.2006 - 24 U 99/02, vom 21.4.2009 - 24 U 160/08 - und vom 12.4.2011 - 24 U 106/10;… Palandt-Weidenkaff, § 535 BGB, Rn. 99;… Staudinger-Emmerich, § 535 BGB, Rn. 79a mwN.).Die vereinbarte Umlage von Betriebskosten ist erst dann ausgeschlossen, wenn dem Mieter - wie vorliegend beim Aufzug (oben II.4.) - die Nutzung von Räumlichkeiten oder Einrichtungen aufgrund tatsächlicher Umstände oder vertraglicher Abrede objektiv unmöglich ist; seine subjektive Entscheidung, von einer ihm eröffneten Nutzungsmöglichkeit - aus welchen Gründen auch immer - kein Gebrauch machen zu wollen, ist für die Umlagefähigkeit bedeutungslos (BGH, Urteile vom 28.4.2004 - VIII ZR 178/03 …und vom 27.6.2007 - VIII ZR 202/06 - Rn. 25; Senat, Urteil vom 22.6.2006 - 10 U 164/05; OLG Köln, Urteil vom 24.6.2008 - 22 U 131/07; AG Neuss, Urteil vom 3.11.1995 - 36 C 234/95; Schmid, NZM 2014, 572, 575;… Palandt-Weidenkaff, § 535 BGB, Rn. 89).
- OLG Düsseldorf, 15.12.2011 - 10 U 96/11
Umfang der Überwälzung von Betriebskosten auf den Mieter
Ob es sich hierbei um eine Doppelberechnung handelt, hätte die Klägerin zunächst durch Einsichtnahme in die zugrunde liegenden Belege klären müssen (OLG Düsseldorf, Urt. v. 22.6.2006, DWW 2006, 378 = GE 2006, 1230 = GuT 2006, 233 = NJOZ 2007, 1079 = OLGR 2006, 747 - I-10 U 164/05).
- AG Brandenburg, 27.05.2021 - 31 C 295/19
Anforderungen an eine formell ordnungsgemäße Abrechnung?
Die vereinbarte Umlage von Betriebskosten ist nämlich erst dann ausgeschlossen, wenn dem Mieter die Nutzung von Räumlichkeiten oder Einrichtungen aufgrund tatsächlicher Umstände oder vertraglicher Abrede objektiv unmöglich ist; seine subjektive Entscheidung, von einer ihm eröffneten Nutzungsmöglichkeit - aus welchen Gründen auch immer - keinen oder nur einen geringen Gebrauch machen zu wollen, ist für die Umlagefähigkeit der Betriebskosten somit bedeutungslos (BGH, Urteil vom 27.06.2007, Az.: VIII ZR 202/06, u.a. in: NJW 2007, Seiten 3060 f.; BGH, Urteil vom 28.04.2004, Az.: VIII ZR 178/03, u.a. in: NJW-RR 2004, Seiten 945 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.05.2015, Az.: I-10 U 29/15, u.a. in: Mietrecht kompakt 2016, Seiten 39 f. = "juris"; OLG Köln, Urteil vom 24.06.2008, Az.: 22 U 131/07, u.a. in: NZM 2008, Seite 806 OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.06.2006, Az.: 10 U 164/05; AG Neuss, Urteil vom 03.11.1995, Az.: 36 C 234/95; Schmid, NZM 2014, Seiten 572 ff.;… Weidenkaff, in: Palandt BGB-Kommentar, 80. Aufl. 2021, § 535 BGB, Rn. 89). - OLG Düsseldorf, 27.03.2012 - 24 U 123/11
Umfang der Verpflichtung zur Tragung von Mietnebenkosten eines Gewerbeobjekts
Ein pauschales Bestreiten einzelner Positionen ohne Einsicht in die Kostenbelege ist nämlich unzulässig (vgl. Senat, ZMR 2003, 570 = OLGR 2003, 379; NZM 2010, 866; OLG Düsseldorf [10. ZS], OLGR 2001, 59; DWW 2006, 198 = OLGR 2006, 492; DWW 2006, 378 = OLGR 2006, 747). - OLG Düsseldorf, 04.07.2013 - 10 U 52/13
Anforderungen an die Abrechnung der Betriebskosten
Erst wenn diese Belegeinsicht diese Fragen nicht beantworten kann und der Mieter dies nachvollziehbar darlegt, ist der Vermieter ggf. zu einer weitergehenden Erläuterung verpflichtet (…BGH, Hinweisbeschl. vom 13.09.11 - 13.09.11 - NZM 2012, 96 [Rn. 6]); Senat, Urt. vom 8.6.2000 - 10 U 94/99 - DWW 2000, 194 = NZM 2000, 762; vom 15.12.2005 - 10 U 80/05 - NJOZ 2002, 2655; vom 22.6.2006 - 10 U 164/05 - DWW 2006, 378 = GuT 2006, 233 = OLGR 2006, 757 = NJOZ 2007, 1079 und vom 15.12.2011 - 10 U 96/11 - ZMR 2012, 184 = NJOZ 2012, 1871). - AG Köln, 03.02.2011 - 221 C 362/10
Anspruch des Mieters gegen den Vermieter auf Einsicht in die Originalbelege der …
Ausnahmsweise kann der Mieter daher nach Treu und Glauben Übermittlung von Fotokopien der Rechnungsbelege verlangen, wenn ihm die Einsichtnahme in die Abrechnungsunterlagen in den Räumen des Vermieters oder dessen ortsnaher Hausverwaltung nicht zugemutet werden kann, etwa weil Mieter und Vermieter heillos zerstritten sind oder der Ort der Belegeinsicht - wie hier - nicht in zumutbarer Weise und angemessener Zeit zu erreichen ist oder der in einer entfernt liegenden Stadt wohnende Vermieter sich trotz Aufforderung des Mieters weigert, die Belege am Ort des Mietobjekts zur Einsicht bereitzustellen (OLG Düsseldorf, Urt. v. 22.06.2006 - 10 U 164/05 - GuT 2006, 233).Dies gilt auch dann, wenn sich Vermieter weigert, die Belege am Wohnort des Mieters zur Einsicht vorzulegen (OLG Düsseldorf, Urt. v. 22.06.2006 - 10 U 164/05 - GuT 2006, 233).
- OLG Koblenz, 30.07.2007 - 12 U 353/06
Prüfungspflicht des freizustellenden Vermieters bei Verletzung einer aus einem …
Will der Mieter sich erfolgreich gegen eine Betriebskostennachforderung des Vermieters verteidigen, setzt dies in Ausübung seines Prüfungsrechts grundsätzlich die vorherige Einsichtnahme in die Berechnungsunterlagen voraus (vgl. OLG Düsseldorf OLG-Report Düsseldorf 2006, 747 f.). - AG Stadthagen, 10.07.2024 - 4 C 531/23
Die Betriebskostenabrechnung und ihre Folgen
Die Einwendungen müssen substantiiert erfolgen und hierzu ggf. Einsicht in die Belege genommen werden (OLG Düsseldorf, Urt. v. 22.06.2006 - 10 U 164/05). - AG Stadthagen, 10.07.2025 - 4 C 531/23
Betriebskosten: Wer Belege nicht prüft, verliert seinen Anspruch
Die Einwendungen müssen substantiiert erfolgen und hierzu ggf. Einsicht in die Belege genommen werden (OLG Düsseldorf, Urt. v. 22.06.2006 - 10 U 164/05).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| KG, 06.04.2006 - 8 U 99/05 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 280; ; BGB § 280 Abs. 3; ; BGB § 281; ; BGB § 281 Abs. 1; ; BGB § 288; ; BGB § 307 Abs. 2 Nr. 1; ; BGB § 546 a
- Deutsches Notarinstitut
BGB §§ 781, 535, 546
Deklaratorisches Schuldanerkenntnis des Mieters für Schönheitsreparaturen bei Bitte um Fristverlängerung
- grundeigentum-verlag.de
BGB §§ 535, 781
Bitte um Fristverlängerung für Schönheitsreparaturen als deklaratorisches Schuldanerkenntnis auch ohne wirksame Klausel - rechtsportal.de
Ersuchen des Mieters um Fristverlängerung zur Durchführung erbetener Schönheitsreparaturen als deklaratorisches Schuldanerkenntnis?
- ibr-online
Wohnraummietrecht - Bitte um Fristverlängerung = Schuldanerkenntnis?
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (6)
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Renovierungspflicht - bei Anerkennung muß sie durchgeführt werden
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Wer Fristverlängerung für Schönheitsreparaturen beantragt anerkennt damit seine Pflicht, sie durchzuführen
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Schönheitsreparaturen: Bitte um Fristverlängerung kann deklaratorisches Anerkenntnis des Anspruchs darstellen - Mieter hatten sich gegenüber der Hausverwaltung unnötig festgelegt
- 123recht.net (Kurzinformation, 11.10.2006)
Schönheitsreparatur auch bei unwirksamer Klausel im Mietvertrag!
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Schadensersatz wegen Nichtdurchführung von Schönheitsreparaturen; Anerkennung der Verpflichtung zur Durchführung von Schönheitsreparaturen durch deklaratorisches Schuldanerkenntnis
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Deklaratorisches Schuldanerkenntnis zur Übernahme der Schönheitsreparaturen
Besprechungen u.ä.
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Bitte um Fristverlängerung kann deklaratorisches Anerkenntnis des Anspruchs darstellen! (IMR 2006, 1051)
Verfahrensgang
- AG Berlin-Charlottenburg, 12.05.2005 - 222 C 284/04
- KG, 06.04.2006 - 8 U 99/05
- KG, 06.06.2006 - 8 U 99/05
Papierfundstellen
- GE 2006, 1230
Wird zitiert von ... (4)
- AG Brandenburg, 13.02.2023 - 31 C 210/21
Gut Ding will Weile haben: Nicht bei Warmwasser!
Werden insofern nämlich bei der Rückgabe der Mietwohnung die vorgefundenen Mängel/Schäden bzw. noch durchzuführenden Reparaturen oder aber die Mangelfreiheit in einem schriftlichen Wohnungsabnahmeprotokoll nicht festgehalten, ist es der Vermieterin nämlich grundsätzlich versagt, sich später dann auf etwaige Mängel bzw. noch durchzuführende Reparaturen zu berufen, die bei der Abnahme offenbar waren oder hätten wahrgenommen werden können (BGH, Urteil vom 14.01.2009, Az.: VIII ZR 71/08, u.a. in: NJW 2009, Seiten 1075 f.; BGH, Urteil vom 10.11.1982, Az.: VIII ZR 252/81, u.a. in: NJW 1983, Seiten 446 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 10.05.2012, Az.: I-28 U 166/11, u.a. in: MDR 2012, Seite 1155; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.12.2011, Az.: I-6 W 210/11, u.a. in: WuM 2012, Seiten 214 f.; KG Berlin, WuM 2006, Seiten 436 f. = Grundeigentum 2006, Seite 1230; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2004, Seiten 813 f.; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2003, Seite 1080 = NJW-RR 2004, Seite 300; KG Berlin, Grundeigentum 2003, Seiten 524 f.; OLG Celle, MDR 1998, Seiten 149 f.; OLG Celle, MDR 1997, Seiten 224 ff.; LG Düsseldorf, Beschluss vom 16.12.2010, Az.: 21 S 362/09, u.a. in: Info M 2011, Seite 467; LG Hannover, Urteil vom 16.10.2009, Az.: 4 S 43/07, u.a. in: ZMR 2011, Seiten 212 f.; LG Potsdam, Urteil vom 26.02.2009, Az.: 11 S 127/08, u.a. in: Grundeigentum 2009, Seiten 519 ff. = ZMR 2009, Seiten 761 f. LG Berlin, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 62 S 349/04, u.a. in: MM 2005, Seite 146; LG München I, Urteil vom 25.09.2002, Az.: 15 S 22038/01, u.a. in: NZM 2003, Seite 714; LG Berlin, ZMR 1999, Seite 638; LG Hamburg, ZMR 1999, Seiten 405 f. = NZM 1999, Seiten 838 f.; LG Berlin, Grundeigentum 1998, Seite 618; LG Braunschweig, Urteil vom 28.10.1994, Az.: 6 S 175/94, u.a. in: WuM 1997, Seite 470; LG Aachen, WuM 1981, Seite 163; LG Berlin, ZMR 1992, Seiten 25 f. = Grundeigentum 1992, Seiten 547 f.; LG Kassel, WuM 1974, Seiten 235 f.; .; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.05.2015, Az.: 31 C 58/14; AG Leonberg, WuM 2013, Seiten 219 f.; AG Halle/Saale, Urteil vom 24.02.2011, Az.: 93 C 3977/09, u.a. in: "juris"; AG Hamburg, Urteil vom 20.02.2006, Az.: 644 C 111/05, u.a. in: "juris"; AG Potsdam, Grundeigentum 2010, Seiten 627 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 32 C 137/04, u.a. in: Grundeigentum 2005, Seiten 1555 ff. = BeckRS 2005, Nr. 30996294; AG Pforzheim, WuM 2005, Seite 56; AG Lörrach, WuM 2003, Seite 438; AG Köln, WuM 2001, Seiten 153 ff.; AG Braunschweig, WuM 1998, Seite 252; AG Lörrach, WuM 1997, Seite 218 f.; AG Münster, WuM 1990, Seite 201; AG Wesel, WuM 1987, Seite 84 AG Münster, WuM 1987, Seite 53).Dies bedeutet: Die Kläger/Mieter können nur für die Schäden/Mängel/Reparaturen verantwortlich gemacht werden, die im Protokoll auch vermerkt worden sind (BGH, Urteil vom 14.01.2009, Az.: VIII ZR 71/08, u.a. in: NJW 2009, Seiten 1075 f.; BGH, Urteil vom 10.11.1982, Az.: VIII ZR 252/81, u.a. in: NJW 1983, Seiten 446 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 10.05.2012, Az.: I-28 U 166/11, u.a. in: MDR 2012, Seite 1155; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.12.2011, Az.: I-6 W 210/11, u.a. in: WuM 2012, Seiten 214 f.; KG Berlin, WuM 2006, Seiten 436 f. = Grundeigentum 2006, Seite 1230; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2004, Seiten 813 f.; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2003, Seite 1080 = NJW-RR 2004, Seite 300; KG Berlin, Grundeigentum 2003, Seiten 524 f.; OLG Celle, MDR 1998, Seiten 149 f.; OLG Celle, MDR 1997, Seiten 224 ff.; LG Düsseldorf, Beschluss vom 16.12.2010, Az.: 21 S 362/09, u.a. in: Info M 2011, Seite 467; LG Hannover, Urteil vom 16.10.2009, Az.: 4 S 43/07, u.a. in: ZMR 2011, Seiten 212 f.; LG Potsdam, Urteil vom 26.02.2009, Az.: 11 S 127/08, u.a. in: Grundeigentum 2009, Seiten 519 ff. = ZMR 2009, Seiten 761 f. LG Berlin, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 62 S 349/04, u.a. in: MM 2005, Seite 146; LG München I, Urteil vom 25.09.2002, Az.: 15 S 22038/01, u.a. in: NZM 2003, Seite 714; LG Berlin, ZMR 1999, Seite 638; LG Hamburg, ZMR 1999, Seiten 405 f. = NZM 1999, Seiten 838 f.; LG Berlin, Grundeigentum 1998, Seite 618; LG Braunschweig, Urteil vom 28.10.1994, Az.: 6 S 175/94, u.a. in: WuM 1997, Seite 470; LG Aachen, WuM 1981, Seite 163; LG Berlin, ZMR 1992, Seiten 25 f. = Grundeigentum 1992, Seiten 547 f.; LG Kassel, WuM 1974, Seiten 235 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.05.2015, Az.: 31 C 58/14; AG Leonberg, WuM 2013, Seiten 219 f.; AG Halle/Saale, Urteil vom 24.02.2011, Az.: 93 C 3977/09, u.a. in: "juris"; AG Hamburg, Urteil vom 20.02.2006, Az.: 644 C 111/05, u.a. in: "juris"; AG Potsdam, Grundeigentum 2010, Seiten 627 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 32 C 137/04, u.a. in: Grundeigentum 2005, Seiten 1555 ff. = BeckRS 2005, Nr. 30996294; AG Pforzheim, WuM 2005, Seite 56; AG Lörrach, WuM 2003, Seite 438; AG Köln, WuM 2001, Seiten 153 ff.; AG Braunschweig, WuM 1998, Seite 252; AG Lörrach, WuM 1997, Seite 218 f.; AG Münster, WuM 1990, Seite 201; AG Wesel, WuM 1987, Seite 84; AG Münster, WuM 1987, Seite 53).
- LG Saarbrücken, 11.12.2009 - 10 S 26/08
Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Gesundheitsbeeinträchtigung
Das KG Berlin (Urt. v. 06.04.06 - 8 U 99/05 - zitiert nach juris) vertritt demgegenüber die Auffassung, dass Folge des deklaratorischen Anerkenntnisses der Ausschluss des Erklärenden mit allen Einwendungen tatsächlicher und rechtlicher Natur, die der Erklärende bei Abgabe des Anerkenntnisses hatte oder mit denen er wenigstens rechnen musste, sei. - OLG Celle, 18.01.2010 - 7 U 201/09
Ersatzfähigkeit der Umsatzsteuer im Rahmen vertraglicher Schadensersatzansprüche …
Rn. 5 Die im Mietrecht ergangene Entscheidung des Kammergerichts (KG Berlin WuM 2006, 436), selbst wenn ihr zu folgen wäre, hat jedenfalls im Werkvertragsrecht keine Bedeutung. - AG Hamburg, 31.08.2006 - 44 C 27/06
Ausschluss der Geltendmachung einer Einwendung des Fehlens der rechtlichen …
Hiergegen spricht bereits die unstreitige geschäftliche Unerfahrenheit des Beklagten zu 1) wie auch die dem Wortlaut nach eindeutige mietvertragliche Vereinbarung, deren Unwirksamkeit dem juristischen Laien nicht erkennbar gewesen ist (anderer Auffassung: KG Berlin WuM 2006, 436, 437) .
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| KG, 01.12.2005 - 8 U 249/04 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 812 Abs. 1
- Kanzlei Prof. Schweizer
Fristverlängerung bei Schönheitsreparaturen
- grundeigentum-verlag.de
BGB §§ 533, 812
Bitte um Fristverlängerung für Schönheitsreparaturen als deklaratorisches Schuldanerkenntnis; Ende des Mietverhältnisses; Mietvertrag - rechtsportal.de
BGB § 535; BGB § 812 Abs. 1
Mietvertrag: Zur Entstehung von Schadenersatzansprüchen gegen den Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses - Wolters Kluwer
Schadensersatz wegen nicht durchgeführter Schönheitsreparaturen
- ibr-online
Nicht durchgeführte Schönheitsreparaturen: Schuldanerkenntnis
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- rechtsindex.de (Kurzinformation)
Bitte um Fristverlängerung bedeutet Anerkenntnis der Schuld
- anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)
Bitte um Fristverlängerung bei Schönheitsreparaturen ist Schuldanerkenntnis!
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Schönheitsreparaturen: Bittet der Mieter um Fristverlängerung bedeutet dies eine Anerkenntnis der Schuld - Mieter kann später keine Einwände mehr vorbringen
- rechtsportal.de (Leitsatz)
ZPO § 520 Abs. 3
Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Mietminderung
Verfahrensgang
- AG Berlin-Schöneberg, 18.11.2004 - 8 C 587/02
- KG, 01.12.2005 - 8 U 249/04
Papierfundstellen
- NZM 2006, 292
- GE 2006, 1230
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (1)
- LG Berlin, 08.01.2002 - 63 S 413/00
Auszug aus KG, 01.12.2005 - 8 U 249/04
Der Berücksichtigung einer Minderung steht entgegen der Auffassung der Kläger auch nicht die Entscheidung des Landgerichts in dem zwischen den Parteien vorangegangenen Rechtsstreit 63 S 413/00 vom 8. Januar 2001 entgegen.
- KG, 18.07.2016 - 8 U 234/14
Fristlose Kündigung des Geschäftsraummietvertrags wegen Zahlungsverzugs: …
Denn insoweit erwächst das Urteil des Landgerichts nur für den dort streitgegenständlichen Zeitraum in Rechtskraft und entfaltet keine Bindungswirkung hinsichtlich des hier streitgegenständlichen Zeitraums ab April 2013 (vgl. KG Berlin, Urteil vom 01. Dezember 2005 - 8 U 249/04 -, juris; OLG Düsseldorf…, Urteil vom 23. Oktober 1997 - 10 U 39/97 -, Rn. 21, juris;… Fischer, a. a. O., IX Rn. 258).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".