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Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.01.1968

Rechtsprechung
   BGH, 19.01.1968 - V ZR 190/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1968,416
BGH, 19.01.1968 - V ZR 190/64 (https://dejure.org/1968,416)
BGH, Entscheidung vom 19.01.1968 - V ZR 190/64 (https://dejure.org/1968,416)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 1968 - V ZR 190/64 (https://dejure.org/1968,416)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vormerkungswidrig eingetragener Eigentümer - Schadensersatz wegen Verzugs der Abgabe der Zustimmungserklärung zur Eintragung ins Grundbuch - Anwendung der allgemeinen Vorschriften des Schuldrechts auf dem Gebiet des Sachenrechts

  • archive.org

    BGB §§ 888, 284 ff.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 49, 263
  • NJW 1968, 788
  • MDR 1968, 395
  • DNotZ 1968, 552
  • DB 1968, 481
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 01.10.1958 - V ZR 26/57

    Bewilligung der Vormerkung, nachträgliche Insolvenz

    Auszug aus BGH, 19.01.1968 - V ZR 190/64
    Bei der Feststellung des Zweckes und des Inhalts der Vorschrift des § 888 BGB ist davon auszugehen, daß die Vormerkung, soweit sie hier in Betracht kommt, nur der Sicherung des Anspruchs auf Einräumung eines Rechts an einem Grundstück dient und die daraus sich ergebende dingliche Gebundenheit des Grundstücks (vgl. Urteil des Senats vom 1. Oktober 1958 - V ZR 26/57 = BGKZ 28, 182, 185/186) sich darin erschöpft, daß jede nach der Eintragung der Vormerkung getroffene Verfügung insoweit unwirksam ist, als sie den gesicherten Anspruch vereiteln oder beeinträchtigen würde (§ 883 Anm. 1 und 2 BGB).
  • BGH, 21.12.1960 - V ZR 54/60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.01.1968 - V ZR 190/64
    Der Senat wies die Revision der Beklagten mit Versäumnisurteil vom 11. September 1960 - V ZR 54/60 - zurück und hielt das Versäumnisurteil mit Urteil vom 21. Dezember 1960 aufrecht.
  • BGH, 11.03.1959 - V ZR 160/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.01.1968 - V ZR 190/64
    Der Senat verwies die Sache mit Urteil vom 11. März 1959 - V ZR 160/57 - zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Oberlandesgericht zurück.
  • BGH, 07.10.1964 - V ZR 107/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.01.1968 - V ZR 190/64
    Der Senat hat mit Urteil vom 7. Oktober 1964 - V ZR 107/62 - die ein Verschulden der Firma B. B. verneinende Auffassung des Berufungsgerichts mit folgender Begründung als rechtsirrtumsfrei erklärt: Das zweite Berufungsurteil in dem zweiten Rechtsstreit der Beklagten gegen den Kläger sei erst mit dem zweiten Revisionsurteil vom 21. Dezember 1960 und damit erst kurz vor der am 10. Januar 1961 erfolgten Eigentumseintragung des Klägers rechtskräftig geworden; der Firma B. B. sei demnach nichts anderes übrig geblieben, als den Ausgang des gerichtlichen Verfahrens abzuwarten, in das sie selbst nicht habe eingreifen können.
  • BGH, 23.03.2023 - V ZR 67/22

    Kein Schadensersatz statt der Leistung bei beim Unterlassungsanspruch des …

    Es ist daher für jeden dinglichen Anspruch gesondert zu prüfen, ob die Vorschriften des allgemeinen Schuldrechts auf ihn angewendet werden können (vgl. Senat, Urteil vom 19. Januar 1968 - V ZR 190/64, BGHZ 49, 263, 265 f.;… Urteil vom 4. Dezember 2015 - V ZR 202/14, BGHZ 208, 133 Rn. 6).
  • BGH, 04.12.2015 - V ZR 202/14

    Verzugsschadensersatzanspruch gegen den vormerkungswidrig Grundbucheingetragenen …

    Ist der vormerkungswidrig Eingetragene mit der Erfüllung des Zustimmungsanspruchs nach § 888 Abs. 1 BGB in Verzug, haftet er gemäß § 280 Abs. 1 u. 2, § 286 BGB und gemäß § 288 BGB auf Ersatz des Verzögerungsschadens (teilweise Aufgabe von Senat, Urteil vom 19. Januar 1968, V ZR 190/64, BGHZ 49, 263).

    Rn. 6 a) Der Senat hat das allerdings bisher anders gesehen und die Anwendbarkeit der Bestimmungen über die Haftung des Schuldners für den Verzögerungsschaden (seinerzeit §§ 286, 288 BGB aF, die den geltenden § 280 Abs. 1 u. 2, §§ 286, 288 BGB entsprechen) auf den Zustimmungsanspruch nach § 888 BGB verneint (Urteil vom 19. Januar 1968 - V ZR 190/64, BGHZ 49, 263, 267 f.).

    Diese Prüfung ergebe, dass die Vorschriften über die Haftung des Schuldners für Verzögerungsschäden nach Zweck und Inhalt der Vorschrift nicht auf den Zustimmungsanspruch gemäß § 888 BGB angewandt werden könnten (Senat, Urteil vom 19. Januar 1968 - V ZR 190/64, aaO, S. 265 f.).

  • BGH, 02.07.2010 - V ZR 240/09

    Anspruch des Vormerkungsberechtigten auf Zustimmung zur Löschung einer …

    Rn. 10 § 888 Abs. 1 BGB begründet einen unselbständigen Hilfsanspruch, der allein der Verwirklichung des durch die Vormerkung gesicherten Anspruchs dient (vgl. Senat, BGHZ 49, 263, 267;… Urt. v. 5. Dezember 2003, V ZR 341/02, WM 2004, 1601, 1602;… MünchKomm-BGB/Kohler, § 888 Rdn. 1; Wolf, NZM 2008, 29, 31).
  • BGH, 04.04.2003 - V ZR 322/02

    Wirkung von Vereinbarungen der Wohnungseigentümer gegenüber dem Sondernachfolger

    Zu seiner Erfüllung bleibt der Schuldner verpflichtet (Senat, BGHZ 49, 263, 266).

    Demgegenüber schuldet die Beklagte zu 2 nach § 888 BGB nicht die Auflassung, sondern nur die grundbuchmäßige Zustimmung, also die Erteilung der Bewilligung (§ 19 GBO, in der Form des § 29 GBO) zur Eintragung des Klägers als Miteigentümer der Gartenfläche (vgl. Senat, BGHZ 49, 263, 266 f).

  • BGH, 14.06.1996 - V ZR 85/95

    Berufung auf mangelnde Form des Vertragseintritts in einen Grundstückskaufvertrag

    Zu dessen Erfüllung bleibt nach wie vor der Schuldner verpflichtet (BGHZ 49, 263, 266).
  • BGH, 02.06.1972 - V ZR 154/70

    Dingliches Wohnrecht

    Ebensowenig stichhaltig ist der Hinweis auf die §§ 990, 987 BGB, aus denen dem Grundeigentümer angeblich gegen den Wohnberechtigten ein Anspruch auf den Mietzins erwächst; in Wirklichkeit ist das nicht der Fall (…so zutreffend Palandt/Degenhart, BGB 31. Aufl. § 1093 Anm. 1 b), weil die das Verhältnis zwischen Eigentümer und Besitzer regelnden Vorschriften der §§ 987 ff BGB das Bestehen eines Herausgabeanspruchs nach § 985 BGB voraussetzen (BGHZ 49, 263, 264) [BGH 19.01.1968 - V ZR 190/64], den indessen der Eigentümer gegen den Wohnberechtigten gerade nicht hat (§§ 986, 1036 Abs. 1, 1093 Abs. 1 Satz 2 BGB; vgl. über den Anwendungsbereich der §§ 987-993 BGB auch die Urteile des Senats vom 10. April 1963, V ZR 221/61, WM 1963, 811, 812, und vom 2. Oktober 1970, V ZR 125/68, WM 1970, 1366, 1367).
  • BGH, 10.10.1988 - II ZR 92/88

    Erwerb eines mit einer Vormerkung auf Einräumung einer Sicherungshypothek …

    Zur Erfüllung des durch die Vormerkung gesicherten Anspruchs ist nur dar Schuldner verpflichtet; die Vormerkung dient lediglich der Sicherung dieses Anspruchs (BGHZ 49, 263, 266).
  • BGH, 07.06.1990 - IX ZR 237/89

    Verfügung unter Nichtbeachtung eines relativen Veräußerungsverbots

    Die Zustimmung des Erwerbers nach § 888 BGB ersetzt nicht die Einigung des Gläubigers mit seinem Schuldner, daß dieser jenem aufgrund des durch Vormerkung oder Veräußerungsverbot geschützten Anspruchs das Eigentum oder sonstige dingliche Rechte überträgt (vgl. BGHZ 49, 263, 266;… BGH, Urt. v. 8. November 1985 - V ZR 153/84, LM BGB § 435 Nr. 1; v. 24. Juni 1988 - V ZR 51/87, LM BGB § 888 Nr. 5).
  • OLG Dresden, 21.01.1999 - 21 U 2423/98

    Rechtsstellung des Auflassungsvormerkungsberechtigten

    Nach h. M. kommt dieser Zustimmung lediglich verfahrensrechtliche, keine materiell-rechtliche Bedeutung zu, da mit ihr nur dem formellen Konsensprinzig (§ 19 GBO) Genüge getan werden soll (BGHZ 49, 263, 266; BayObLG NJW-RR 1990, 722, 724;… Palandt-Bassenge, aaO, § 888 Rdn. 4;… Staudinger-Gursky, aaO, § 888 Rdn. 16).
  • BGH, 18.04.1986 - V ZR 8/85

    Zahlung von erhöhtem Erbbauzins - Rechtswirkungen einer eingetragenen Vormerkung …

    Ganz abgesehen von sonstigen Bedenken steht dem bereits entgegen, daß auf den in § 888 BGB normierten Zustimmungsanspruch des Vormerkungsberechtigten die Verzugsvorschriften des Schuldrechts (§§ 284 ff BGB) nicht anwendbar sind (BGHZ 49, 263).
  • LG Köln, 14.08.2008 - 15 O 750/05

    Aktivlegitimation bei Klageerhebung eines einzelnen Teilhabers einer …

  • OLG Hamm, 09.08.2013 - 15 W 209/13

    Eigentumsverhältnisse an einem Grundstück in einer Veräußerungskette

  • OLG Frankfurt, 07.04.2004 - 13 U 242/01

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Grundlose Weigerung des …

  • BGH, 24.06.1988 - V ZR 51/87

    Sicherung des Vormerkungsberechtigten gegenüber dem Drittbewerber

  • BGH, 08.11.1985 - V ZR 153/84

    Pflicht des Grundstücksverkäufers zur lastenfreien Übertragung des Eigentums

  • BGH, 27.04.1979 - V ZR 218/77

    Bestimmungsrecht einer Vertragspartei zu übereignender Teilfläche

  • OLG Zweibrücken, 21.06.2001 - 4 U 94/00

    Grundstückskauf - Löschungsanspruch des Käufers gegen Verkäufer - …

  • BGH, 10.10.1988 - II ZR 103/88

    Anspruch auf Beseitigung einer Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf …

  • BGH, 20.01.1978 - V ZR 171/75

    Anspruch auf Zustimmung zur Eigentumsumschreibung - Finanzierung der Errichtung …

  • LG Marburg, 23.05.2007 - 3 T 120/07

    Kein lastenfreier Eigentumserwerb: Löschung der Verfügung?

  • LG Augsburg, 26.02.1986 - 4 T 644/86
  • OLG Celle, 04.10.1985 - 11 U 239/84

    Unwirksamkeit einer Maklerklausel bei Aufhebung eines Kaufvertrages

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Rechtsprechung
   BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1968,4351
BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64 (https://dejure.org/1968,4351)
BGH, Entscheidung vom 12.01.1968 - V ZR 186/64 (https://dejure.org/1968,4351)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 1968 - V ZR 186/64 (https://dejure.org/1968,4351)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Anforderungen an die Ermittlung des Schadensverursachers - Voraussetzungen für die Verletzung auf Grund einer Verkehrssicherungspflicht

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1968, 395
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 23.04.1956 - III ZR 299/54

    Hoheitlicher Charakter eines Feuerwehreinsatzes

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Sie ist in der Revisionsinstanz nur daraufhin nachprüfbar, ob Verstöße gegen Denkgesetze oder Erfahrungsregeln vorliegen und ob bei der Abwägung rechtsirrtümliche Überlegungen angestellt worden sind (vgl. BGHZ 20, 290, 293 [BGH 23.04.1956 - III ZR 299/54]; BGH Urteil vom 17. November 1958 - III ZR 167/57, VersR 1959, 233).
  • BGH, 17.11.1958 - III ZR 167/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Sie ist in der Revisionsinstanz nur daraufhin nachprüfbar, ob Verstöße gegen Denkgesetze oder Erfahrungsregeln vorliegen und ob bei der Abwägung rechtsirrtümliche Überlegungen angestellt worden sind (vgl. BGHZ 20, 290, 293 [BGH 23.04.1956 - III ZR 299/54]; BGH Urteil vom 17. November 1958 - III ZR 167/57, VersR 1959, 233).
  • BGH, 27.01.1967 - V ZR 80/64

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Die neue Verhandlung gibt dem Oberlandesgericht Gelegenheit, den Sachverhalt auch unter dem Gesichtspunkt der schuldhaften Verletzung der Unterhaltungspflicht nach §§ 114 Abs. 4, 115 Abs. 3 PrWG zu prüfen (vgl. BGH Urteil vom 21. Januar 1967 - V ZR 80/64 S. 8; PrOVG Zeitschrift für Agrar- und Wasserrecht Bd. 25 S. 209; Bergdolt, Preußisches Wasserrecht S. 274).
  • BGH, 27.09.1967 - Ib ZR 32/66

    Beförderung von Kies, Sand und Splitt mittels Lastzugs im Güternahverkehr - …

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Sofern der Tatrichter in den Urteilsgründen die tatsächlichen Grundlagen seiner auf freier Überzeugung beruhenden Entscheidung dargelegt hat, kann das Revisionsgericht nur prüfen, ob diese Entscheidung auf grunsätzlich fehlerhaften Erwägungen beruht, ob wesentliche Tatsachen außer acht gelassen oder sonstige Rechtsvorschriften oder Denk- oder Erfahrungssätze verletzt worden sind (vgl. BGH Urteil vom 27. September 1967 - Ib ZR 32/66 S. 13).
  • BGH, 09.11.1967 - III ZR 98/67

    Rechtsgrundlage für Haftung wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht für …

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Denjenigen, der eine besondere Gefahrenquelle eröffnet und in der Lage ist, ihr abzuhelfen, trifft die Rechtspflicht, die zur Abwendung von Gefahren notwendigen Maßnahmen zu ergreifen; das gilt insbesondere bei unvermuteten Gefahren (BGH Urteile vom 30. Januar 1961 - III ZR 226/59, VersR 1961, 371, 372 und vom 9. November 1967 - III ZR 98/67 S. 11 f).
  • BGH, 11.11.1966 - V ZR 191/63
    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Danach war die Beklagte zur Beseitigung der von der Einleitungsanlage (infolge der verstärkten Benutzung) ausgehenden Gefahr für das Eigentum der Kläger tatsächlich in der Lage (vgl. BGH Urteil vom 11. November 1966 - V ZR 191/63, LM BGB § 1004 Nr. 90).
  • BGH, 23.10.1952 - III ZR 273/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Diese Schuldform erfordert sorgfaltswidriges Verhalten (bewußte oder unbewußte Fahrlässigkeit) und Zumutbarkeit des Verhaltens gemäß der vorhandenen Erkenntnis oder der zu gewinnenden Erkenntnis (vgl. BGH Urteil vom 23. Oktober 1952 - III ZR 273/51, LM BGB § 828 Nr. 1).
  • BGH, 30.01.1961 - III ZR 226/59

    Schadensersatz wegen schuldhafter Verletzung der Verkehrssicherungspflicht - …

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Denjenigen, der eine besondere Gefahrenquelle eröffnet und in der Lage ist, ihr abzuhelfen, trifft die Rechtspflicht, die zur Abwendung von Gefahren notwendigen Maßnahmen zu ergreifen; das gilt insbesondere bei unvermuteten Gefahren (BGH Urteile vom 30. Januar 1961 - III ZR 226/59, VersR 1961, 371, 372 und vom 9. November 1967 - III ZR 98/67 S. 11 f).
  • BGH, 07.01.1960 - III ZR 49/59

    Anspruchsgegner bei Schäden durch Stationierungsstreitkräfte

    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Bei den von Stationierungsstreitkräften allein zu verantwortenden Schäden ist allerdings ein unmittelbarer Anspruch gegen die Bundesrepublik nicht gegeben (vgl. BGH Urteil vom 7. Januar 1960 - III ZR 49/59 S. 5; ferner Arnolds, DRiZ 1961, 79).
  • BGH, 19.04.1961 - V ZR 202/59
    Auszug aus BGH, 12.01.1968 - V ZR 186/64
    Eine solche Gefahrenquelle sieht das Oberlandesgericht in der "Erweiterung des Kasernengeländes zwischen 1951 und 1953 und der dadurch hervorgerufenen zusätzlichen Ableitung von Abwasser in den Bach" (vgl. hierzu BGH Urteil vom 19. April 1961 - V ZR 202/59 S. 7 und 14).
  • BGH, 01.07.1955 - V ZR 97/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 13.06.1996 - III ZR 40/95

    Voraussetzungen der Gefährdungshaftung für Wasserschäden

    Haftungsbegründend kann eine Gefahr erst dann werden, wenn sich für ein sachkundiges Urteil die naheliegende Möglichkeit ergibt, daß Rechtsgüter anderer verletzt werden können (vgl. BGH, Urteile vom 12. Januar 1968 - V ZR 186/64 = LM BGB § 823. Dc Nr. 80 = MDR 1968, 395; vom 15. April 1975 - VI ZR 19/74 = VersR 1975, 812; vom 16. September 1975 - VI ZR 156/74 = BGHWarn 1975 Nr. 156 = VersR 1976, 149, 150; vom 10. Oktober 1978 - VI ZR 98 u. 99/77 = BGHWarn 1978 Nr. 234 = VersR 1978, 1163, 1164/1165; st. Rspr.).

    Der Bundesgerichtshof hat im übrigen für den Fall des Einleitens zusätzlicher Abwässer in einen Bach bereits entschieden, daß eine im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht vorbeugend zu verhütende naheliegende Gefahr für die Anlieger auch dann vorliegen kann, wenn sie sich erst durch die plötzliche Zuführung großer Regenwassermengen und die dadurch hervorgerufene Überbeanspruchung des Bachs aktualisiert (vgl. das auch vom Berufungsgericht zitierte Urteil vom 12. Januar 1968 - V ZR 186/64 = LM BGB § 823 Dc Nr. 80 = BGHWarn 1968 Nr. 11 = MDR 1968, 395).

  • AG Brandenburg, 07.05.2021 - 31 C 69/19

    Anspruch eines Versicherungsunternehmens gegen ein örtliches …

    Wie die herrschende Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 04.04.2002, Az.: III ZR 70/01, u.a. in: VersR 2002, Seiten 1423 f.; BGH, Urteil vom 04.12.2001, Az.: VI ZR 447/00, u.a. in: NJW-RR 2002, Seiten 525 ff.; BGH, Urteil vom 18.02.1999, Az.: III ZR 272/96, u.a. in: VersR 1999, Seiten 1412 ff.; BGH, Urteil vom 27.01.1983, Az.: III ZR 70/81, u.a. in: MDR 1983, Seite 733; BGH, Urteil vom 12.01.1968, Az.: V ZR 186/64, u.a. in: MDR 1968, Seite 395; OLG Brandenburg, Urteil vom 31.07.2002, Az.: 14 U 33/00, u.a. in: "juris"; LG Kiel, Urteil vom 16.03.2018, Az.: 12 O 346/17, u.a. in: AIZ 2018, Nr. 6, 45; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 02.11.2006, Az.: 31 (33) C 4/03, u.a. in: r + s 2007, Seiten 167 f.;… Hager, in: Staudinger, Neubearbeitung 2009, § 823 BGB, Rn. E 277) insofern aber bereits ausgeführt hat, hat der Verkehrspflichtige alle Sicherungsvorkehrungen zur Abwehr etwaiger von der Anlage ausgehender Gefahren, wozu insbesondere Überschwemmungsgefahren gehören, zu treffen.
  • BGH, 23.03.1970 - V ZR 78/67

    Dem Bauträger zustehende, in der Bauabrechnung eingesetzte …

    Ohne Rechtsirrtum (vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1968 - V ZR 186/64, S. 15) sieht das Oberlandesgericht eine Fahrlässigkeit darin, daß der Kläger bei der Zahlung des Honorars die gesetzlichen Bestimmungen nicht beachtet hat; er hätte wissen oder sich darüber Klarheit verschaffen müssen, daß das Architektenhonorar nach der Bauklasse VII (und nicht III) zu bemessen war.
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