Rechtsprechung
| OLG Koblenz, 29.07.1999 - 5 U 1787/98 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Judicialis
BGB § 326; ... ; BGB § 677; ; BGB § 684; ; BGB § 812; ; BGB § 818 Abs. 2; ; BGB § 818 Abs. 3; ; ZPO § 287; ; ZPO § 92 Abs. 1 Satz 1; ; ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1; ; ZPO § 91 a; ; ZPO § 97 Abs. 2; ; ZPO § 708 Nr 10; ; ZPO § 713 ZPO
- Kanzlei Prof. Schweizer
Unterlassene Schönheitsreparaturen bei Auszug des Mieters
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB §§ 326, 677, 684, 812
Schönheitsreparatur; Geschäftsführung ohne Auftrag; Endrenovierung; Aufwendungsersatz
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 536, § 326, § 677, § 684, § 812
Schönheitsreparaturen; Aufwendungsersatzanspruch des Vermieters - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Mietvertrag; Jährliche Mietsteigerung; Nebenkostenvorauszahlung; Schönheitsreparaturen; Renovierungskosten; Geschäftsführung ohne Auftrag
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Miete - Vertragliche Pflicht zur Renovierung durch einen Hauptmieter
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Renovierungspflicht
- vermieter-ratgeber.de (Kurzinformation/Auszüge)
Vermieterwechsel
Besprechungen u.ä.
- mieterschutzbund-berlin.de (Kurzanmerkung)
Frisch renoviert
Papierfundstellen
- NJW-RR 2000, 82
- MDR 1999, 1496
- MDR 2000, 446 (Ls.)
- NZM 2000, 234
- ZMR 2000, 219
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BGH, 08.03.1990 - III ZR 81/88
Aufwendungsersatzanspruch des Eigentümers eines vermieteten Grundstücks
Auszug aus OLG Koblenz, 29.07.1999 - 5 U 1787/98
Deshalb zog sie - auch wenn nicht zu erkennen ist, dass sie dem Willen der Beklagten entsprochen hätte - unabhängig vom Eintritt eines Leistungsverzuges bereicherungsrechtliche Ausgleichsansprüche des Klägers gemäß § 684 BGB nach sich (BGHZ 110, 313, 315;… anders nur im Anwendungsbereich bestimmter Sondervorschriften wie namentlich des § 633 BGB, vgl. BGHZ 92, 123, 125 und Sprau in Palandt, BGB, 57. Aufl., vor § 677 Rn. 8 ff.).Die von der Beklagten insoweit in den Vordergrund gerückte grundsätzliche Rechtsfrage, ob die allgemeinen schuldrechtlichen Bestimmungen über den Schuldnerverzug einen Bereicherungsausgleich hindern oder nicht, ist durch BGHZ 110, 313, 315 und namentlich BGH MDR 1958, 686 hinreichend höchstrichterlich geklärt.
- BGH, 23.10.1991 - XII ZR 144/90
Erleichterung der Beweisführung und Darlegungslast bei Anspruch auf Ersatz des …
Auszug aus OLG Koblenz, 29.07.1999 - 5 U 1787/98
Allerdings ist es trotz der Lückenhaftigkeit des Klägervortrags gemäß § 287 ZPO gerechtfertigt, dem Kläger im Wege der Schätzung einen Ersatzanspruch in Höhe eines Teils der geltend gemachten Renovierungskosten zuzubilligen (BGH NJW-RR 1992, 202, 203;… Greger in Zöller, ZPO, 21. Aufl., § 287 Rdnr. 5). - BGH, 12.07.1984 - VII ZR 268/83
Kosten der Rechtsverfolgung bei formularmäßiger Freizeichnung des Bauträgers von …
Auszug aus OLG Koblenz, 29.07.1999 - 5 U 1787/98
Deshalb zog sie - auch wenn nicht zu erkennen ist, dass sie dem Willen der Beklagten entsprochen hätte - unabhängig vom Eintritt eines Leistungsverzuges bereicherungsrechtliche Ausgleichsansprüche des Klägers gemäß § 684 BGB nach sich (BGHZ 110, 313, 315; anders nur im Anwendungsbereich bestimmter Sondervorschriften wie namentlich des § 633 BGB, vgl. BGHZ 92, 123, 125 und Sprau in Palandt, BGB, 57. Aufl., vor § 677 Rn. 8 ff.).
- BayObLG, 07.10.2002 - 4Z SchH 8/02
Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis im schiedsgerichtlichen Verfahren bei …
Ihm fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, weil bereits ein Hauptsacheverfahren vor einem staatlichen Gericht rechtshängig ist und dort die Schiedseinrede nach § 1032 Abs. 1 ZPO erhoben wurde (vgl. OLG Koblenz OLGR 2000, 4;… Schwab/Walter Schiedsgerichtsbarkeit 6. Aufl. V Rn. 12;… Bredow in Anm. zu OLG Hamm BB 1999 Beil. 11 S. 10 und Henn Schiedsverfahrensrecht 3. Aufl. S. 43 Fn. 337;… a.A. MK/Münch ZPO 2. Aufl. § 1032 Rn. 11, 12 und wohl auch Musielak/Voit ZPO 3. Aufl. § 1032 Rn. 10 - 14). - AG Bremen, 08.11.2019 - 3 C 52/18
Vermieter öffentlich geförderten Wohnraums darf nicht mit Mietrückständen gegen …
Aus dem beschränkten Sicherungszweck der Mietsicherheit nach § 9 Absatz 5 WoBindG ergibt sich ein Verbot der Aufrechnung mit anderen Ansprüchen (LG Berlin ZMR 2002, 666; LG Aachen WuM 2006, 101; AG Köln WuM 2000, 22; AG Köln, Urteil vom 01. August 2007 - 203 C 175/07 -). - OLG Düsseldorf, 29.09.2005 - 10 U 147/04
Anwaltshaftung: Keine Haftung wegen Unterlassung der Einleitung …
Da dem Vermieter ein Schadensersatzanspruch nur unter den engen Voraussetzungen des § 326 BGB zugebilligt wird und diese Regelung für Leistungsstörungen im Mietverhältnis eine spezielle und erschöpfende Regelung enthält, bleibt für die Anwendung der Bereicherungsvorschriften kein Raum (…Scheuer, in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., Kap. V Rz. 195; OLG Hamburg, MDR 1973, 587 [588] und NJW 1973, 2211; a.A.: OLG Koblenz, NJW-RR 2000, 82). - OLG Köln, 09.03.2010 - 19 Sch 2/10 Hierdurch würde zudem die Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen gefördert, der durch eine Aussetzung des Verfahrens nach § 148 ZPO nicht wirkungsvoll begegnet werden kann (OLG Koblenz OLGR 2000, 4; BayObLGZ 2002, 324 ff.; OLGR München 2007, 188;… Geimer in Zöller, ZPO, 27. Aufl., § 1032 Rn. 23;… Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 28. Aufl., § 1032 Rn. 5).
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Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 01.07.1999 - 9 WF 94/99 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Abänderbarkeit des einen Prozesskostenhilfeantrag ablehnenden Beschlusses; Voraussetzungen für die Aufhebung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Cottbus, 24.03.1999 - 53 F 293/98
- AG Cottbus, 14.04.1999 - 53 F 293/98
- OLG Brandenburg, 01.07.1999 - 9 WF 94/99
Papierfundstellen
- MDR 2000, 174
- FamRZ 2000, 1229
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- OLG Hamm, 25.02.1994 - 8 WF 61/94
Prozeßkostenhilfe; Bewilligung; Gründe der Aufhebung; Kindesunterhalt; Umstellung …
Auszug aus OLG Brandenburg, 01.07.1999 - 9 WF 94/99
Ein nach Bewilligung der Prozeßkostenhilfe eintretender Beurteilungswechsel des bewilligenden Gerichts rechtfertigt danach die Aufhebung der Bewilligungebensowenig wie eine rechtsirrig erfolgte Bewilligung (OLG Hamm,FamRZ 1994, 1268, 1269). - OLG Hamm, 12.03.1986 - 1 WF 75/86
Auszug aus OLG Brandenburg, 01.07.1999 - 9 WF 94/99
Eine sachlich unzutreffende Bewilligung der Prozeßkostenhilfe kann, wenn der Fehler beim Gericht liegt, von Amts wegen nur unter den Voraussetzungen des § 124 Ziff. 1 bis 4 ZPO aufgehoben werden (OLG Hamm, FamRZ 1986, 583).
- OLG Schleswig, 31.01.2012 - 10 WF 249/11
Verfahrenskostenhilfe für Stufenantrag
Diese Ansicht entspricht jedoch nicht dem Wortlaut der Bestimmung und ist so generell auch nicht mit einem abstrakten Vertrauensschutz zu rechtfertigen (so aber OLG Köln v. 8.1.2001 - 27 WF 216/00, FamRZ 2001, 1534; OLG Brandenburg v. 1.7.1999 - 9 WF 94/99, FamRZ 2000, 1229; OLG Frankfurt v. 21.1.2002 - 1 WF 154/01, MDR 2002, 785). - LAG Hamm, 27.01.2006 - 4 Ta 745/05
Aufhebung der PKH-Bewilligung wegen Nichtvorliegens der …
Hat die Partei richtige und vollständige Angaben zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen gemacht und hat das Prozessgericht uneingeschränkt Prozesskostenhilfe bewilligt, ist eine Abänderung oder Aufhebung von Amts wegen aufgrund einer geänderten Beurteilung der Sach- und Rechtslage (OLG Stuttgart v. 05.04.1984 - 15 WF 140/84, FamRZ 1984, 722 = Justiz 1984, 397; OLG Hamburg v. 15.11.1995 - 12 WF 146/95, FamRZ 1996, 874 = Rpfleger 1996, 163; OLG Karlsruhe v. 31.05.2000 - 2 WF 40/00 + 2 WF 41/00, juris Dok-Nr. KORE401822001; a.A. OLG Köln v. 08.06.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226; OLG Zweibrücken v. 26.09.1984 - 2 WF 172/83, Rpfleger 1985, 165) oder einer rechtsirrig erfolgten Bewilligung nicht zulässig (OLG Hamm v. 28.05.1984 - 3 WF 125/84, JurBüro 1985, 1266 = NJW 1984, 2837 = Rpfleger 1984, 432; OLG Brandenburg v. 01.07.1999 - 9 WF 94/99, FamRZ 2000, 1229 = MDR 2000, 174 = OLGR Brandenburg 2000, 61; a.A. OLG Bremen v. 05.03.1985 - 5 WF 237/84 [b], FamRZ 1985, 728; OLG Zweibrücken v. 07.03.1988 - 2 WF 12/88, JurBüro 1988, 1062 [Mümmler]). - OLG Köln, 08.01.2001 - 27 WF 216/00
Familienrecht; Vertrauensschutz bei bewilligter Prozeßkostenhilfe
Aus Gründen des Vertrauensschutzes darf das Gericht die ihm bekannten und für seine Entscheidung maßgebenden Angaben der Partei zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht nachträglich abweichend bewerten (vgl. OLG Köln FamRZ 1997, 754; OLG Hamburg FamRZ 1996, 874, 875 = Rechtspfleger 1996, 163, 164 ; OLG Bremen EzFamR ZPO § 124 Nr. 2 = FuR1991, 112; OLG Brandenburg MDR 2000, 174;… Zöller/Philppi, ZPO 22. Aufl. § 124 Rdn. 13;… Kalthoener/Büttner,/Wrobel-Sachs, Prozesskosten- und Beratungshilfe, 2.Aufl. Rdn. 845 jew. m.w.Nachw.).
- LAG Hamm, 07.03.2003 - 4 Ta 609/02
Berücksichtigung des schutzwürdigen Vertrauens der Partei bei …
Hat die Partei richtige und vollständige Angaben zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen gemacht und hat das Prozeßgericht uneingeschränkt Prozeßkostenhilfe bewilligt, ist eine Abänderung oder Aufhebung von Amts wegen aufgrund einer geänderten Beurteilung der Sach- und Rechtslage (OLG Stuttgart v. 05.04.1984 - 15 WF 140/84, FamRZ 1984, 722 = Justiz 1984, 397; OLG Hamburg v. 15.11.1995 - 12 WF 146/95, FamRZ 1996, 874 = Rpfleger 1996, 163; OLG Karlsruhe v. 31.05.2000 - 2 WF 40/00 + 2 WF 41/00, n.v.; a.A. OLG Köln v. 08.06.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226; OLG Zweibrücken v. 26.09.1984 - 2 WF 172/83, Rpfleger 1985, 165) oder einer rechtsirrig erfolgten Bewilligung nicht zulässig (OLG Hamm v. 28.05.1984 - 3 WF 125/84, JurBüro 1985, 1266 = NJW 1984, 2837 = Rpfleger 1984, 432; OLG Brandenburg v. 01.07.1999 - 9 WF 94/99, FamRZ 2000, 1229 = MDR 2000, 174 = OLGR Brandenburg 2000, 61; a.A. OLG Bremen v. 05.03.1985 - 5 WF 237/84 [b], FamRZ 1985, 728; OLG Zweibrücken v. 07.03.1988 - 2 WF 12/88, JurBüro 1988, 1062 [Mümmler]). - LAG Hamm, 30.06.2003 - 18 Ta 350/03
Abänderung, Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse, Vertrauensschutz, …
Hat die Partei richtige und vollständige Angaben zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen gemacht und hat das Prozessgericht uneingeschränkt Prozesskostenhilfe bewilligt, ist eine Abänderung oder Aufhebung von Amts wegen aufgrund einer geänderten Beurteilung der Sach- und Rechtslage (OLG Stuttgart v. 05.04.1984 - 15 WF 140/84, FamRZ 1984, 722 = Justiz 1984, 397; OLG Hamburg v. 15.11.1995 - 12 WF 146/95, FamRZ 1996, 874 = Rpfleger 1996, 163; OLG Karlsruhe v. 31.05.2000 - 2 WF 40/00 + 2 WF 41/00, n.v.; a.A. OLG Köln v. 08.06.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226; OLG Zweibrücken v. 26.09.1984 - 2 WF 172/83, Rpfleger 1985, 165) oder wegen einer rechtsirrig erfolgten Bewilligung nicht zulässig (vgl. LAG Hamm, Beschluss vom 07.03.2003 - 4 Ta 609/02 - m.w.N.; OLG Hamm v. 28.05.1984 - 3 WF 125/84, JurBüro 1985, 1266 = NJW 1984, 2837 = Rpfleger 1984, 432; OLG Brandenburg v. 01.07.1999 - 9 WF 94/99, FamRZ 2000, 1229 = MDR 2000, 174 = OLGR Brandenburg 2000, 61; a.A. OLG Bremen v. 05.03.1985 - 5 WF 237/84 [b], FamRZ 1985, 728; OLG Zweibrücken v. 07.03.1988 - 2 WF 12/88, JurBüro 1988, 1062 [Mümmler]). - LAG Hamm, 04.06.2003 - 4 Ta 355/03
Berücksichtigung des schutzwürdigen Vertrauens der Partei bei …
Hat die Partei richtige und vollständige Angaben zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen gemacht und hat das Prozeßgericht uneingeschränkt Prozeßkostenhilfe bewilligt, ist eine Abänderung oder Aufhebung von Amts wegen aufgrund einer geänderten Beurteilung der Sach- und Rechtslage (OLG Stuttgart v. 05.04.1984 - 15 WF 140/84, FamRZ 1984, 722 = Justiz 1984, 397; OLG Hamburg v. 15.11.1995 - 12 WF 146/95, FamRZ 1996, 874 = Rpfleger 1996, 163; OLG Karlsruhe v. 31.05.2000 - 2 WF 40/00 + 2 WF 41/00, n.v.; a.A. OLG Köln v. 08.06.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226; OLG Zweibrücken v. 26.09.1984 - 2 WF 172/83, Rpfleger 1985, 165) oder einer rechtsirrig erfolgten Bewilligung nicht zulässig (OLG Hamm v. 28.05.1984 - 3 WF 125/84, JurBüro 1985, 1266 = NJW 1984, 2837 = Rpfleger 1984, 432; OLG Brandenburg v. 01.07.1999 - 9 WF 94/99, FamRZ 2000, 1229 = MDR 2000, 174 = OLGR Brandenburg 2000, 61; a.A. OLG Bremen v. 05.03.1985 - 5 WF 237/84 [b], FamRZ 1985, 728; OLG Zweibrücken v. 07.03.1988 - 2 WF 12/88, JurBüro 1988, 1062 [Mümmler]). - LAG Hamm, 20.01.2020 - 14 Ta 8/20 Zudem ist der die Prozesskostenhilfe bewilligende Beschluss - abgesehen vom Beschwerderecht der Staatskasse nach § 127 Abs. 3 ZPO - gemäß § 127 Abs. 2 Satz 1 ZPO unanfechtbar (vgl. OLG Brandenburg 1. Juli 1999 - 9 WF 94/99 - juris, Rn. 4;… Dürbeck/Gottschalk, aaO., Rn. 994, 1013;… Zöller/Schultzky, aaO., § 124 ZPO Rn. 3, 16).
- OLG Brandenburg, 10.07.2002 - 9 WF 101/02
Umfang der Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Stufenklage
Ein nach Bewilligung der Prozesskostenhilfe eintretender Beurteilungswechsel des bewilligenden Gerichts rechtfertigt danach die Aufhebung der Bewilligung ebenso wenig wie eine rechtsirrig erfolgte Bewilligung (OLG Hamm, FamRZ 1994, 1268, 1269; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1229, 1230). - OVG Niedersachsen, 06.07.2000 - 12 O 2468/00
Prozesskostenhilfebewilligung: Aufhebung
Ändert das Gericht, das dem hilfebedürftigen Beteiligten zuvor Prozesskostenhilfe gewährt hat, lediglich seine Beurteilung hinsichtlich der Erfolgsaussichten der Klage - wie hier das Verwaltungsgericht im angefochtenen Beschluss vom 19. Juni 2000 - , so schließt dies an sich eine Aufhebung aus (…Olbertz, in: Schoch/Schmidt-Assmann/Pietzner, aaO, RdNr. 60 zu § 166;… Hartmann, in: Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 58. Aufl. 2000, RdNrn. 7 u. 8 zu § 124), weil sich § 124 ZPO hierauf nicht bezieht und eine allein auf eine geänderte Beurteilung gestützte Abänderung ebenfalls nicht zulässig ist (OLG Brandenburg, Beschl. v. 1.7.1999 - 9 WF 94/99 - , MDR 2000, 174).
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 10.05.1999 - 22 U 52/98 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de
BGB § 93 § 94 § 95 § 97
Wesentlicher Bestandteil des Grundstücks - Streckmetallzaunelemente - Wolters Kluwer
Wirksamkeit des Verkaufs einer Hundezwingeranlage auf einem Grundstück; Formerfordernis beim Verkauf einer Hundezwingeranlage
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Dortmund, 19.12.1997 - 12 O 104/96
- OLG Hamm, 10.05.1999 - 22 U 52/98
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (2)
- BGH, 10.10.1986 - V ZR 247/85
Formbedürftigkeit des Mietvertrages im Rahmen eines Mietkaufmodells
Auszug aus OLG Hamm, 10.05.1999 - 22 U 52/98
Eine rechtliche Einheit ist gewollt, wenn der eine Vertrag mit dem anderen "stehen und fallen" soll (vgl. BGH 101, 396; NJW 87, 1069; 94, 2885; 97, 252). - OLG Hamm, 04.07.1996 - 22 U 164/95
Auszug aus OLG Hamm, 10.05.1999 - 22 U 52/98
Es war der Zahlungsverzug des Klägers, der die Zwangsversteigerung herbeiführte (vgl. Hamm, NJW-RR 97, 272).
- AG Hamburg, 14.08.2006 - 644 C 689/04
Beseitigung eines auf dem Nachbargrundstück errichteten Jägerzauns
Zäune stellen Zubehör i.S. des § 97 Abs. 1 BGB dar (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 10.5.1999 - 22 U 52/98, OLGR Hamm 2000, 5, 6).Der streitgegenständliche Jägerzaun ist auch nicht lediglich ein Scheinbestandteil i.S. des § 95 BGB, weil er nicht nur zu einem vorübergehenden Zweck mit dem Grundstück verbunden worden ist (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 10.5.1999 - 22 U 52/98, OLGR Hamm 2000, 5 f. [Steckmetallzaunelemente eines Auslaufs für Tiere sind Scheinbestandteile des Grundstücks]).
- OLG Hamm, 17.10.2019 - 24 U 146/18
Grundstücksnachbarin haftet für Schäden an zwei Ferraris
Bei dem Zaun hat es sich nicht um einen Scheinbestandteil des Grundstücks i.S.d. § 95 Abs. 1 Satz 1 BGB gehandelt, da gerade keine nur vorübergehende Verbindung mit dem Grundstück festzustellen ist (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 10. Mai 1999 - 22 U 52/98 - zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 09.03.2000 - 13 U 21/99 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 675 BGB; § 670 BGB; § 13 VOB/B; § 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG
Rückgriffsanspruch aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag; Anspruch auf Aufwendungsersatz; Mängel an einem Bau; Verstoß einer Vertragsklausel gegen Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) - Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)
Rückgriffsanspruch aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag; Anspruch auf Aufwendungsersatz; Mängel an einem Bau; Verstoß einer Vertragsklausel gegen Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Bürge zahlt auf Gewährleistungsbürgschaft: Rückgriffsanspruch gegen den Auftragnehmer? (IBR 2001, 190)
Verfahrensgang
- LG Hannover, 03.12.1998 - 2 O 268/98
- OLG Celle, 09.03.2000 - 13 U 21/99
Papierfundstellen
- BauR 2000, 1356
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 19.09.1985 - IX ZR 16/85
Beginn der Verjährung des Schadensersatzanspruchs wegen Nichterfüllung von …
Auszug aus OLG Celle, 09.03.2000 - 13 U 21/99
Dieser hat vor der Leistung an den Gläubiger dessen Anspruch sorgfältig unter Berücksichtigung aller ihm bekannter Umstände zu prüfen und sich insbesondere durch Befragung des Schuldners über etwa vorhandene Einreden und Einwendungen kundig zu machen (vgl. BGHZ 95, 375, 388 [BGH 19.09.1985 - IX ZR 16/85], OLG Hamm NJW-RR 1997, 307, 308) [OLG Hamm 12.08.1996 - 2 U 227/95]. - OLG Hamm, 12.08.1996 - 2 U 227/95
Auszug aus OLG Celle, 09.03.2000 - 13 U 21/99
Dieser hat vor der Leistung an den Gläubiger dessen Anspruch sorgfältig unter Berücksichtigung aller ihm bekannter Umstände zu prüfen und sich insbesondere durch Befragung des Schuldners über etwa vorhandene Einreden und Einwendungen kundig zu machen (vgl. BGHZ 95, 375, 388 [BGH 19.09.1985 - IX ZR 16/85], OLG Hamm NJW-RR 1997, 307, 308) [OLG Hamm 12.08.1996 - 2 U 227/95].
- OLG Brandenburg, 30.06.2004 - 7 U 178/03
Regelungen und Form zur Auftragserteilung einer Bürgschaft
Hat das Auftragsverhältnis - wie hier - die Erteilung einer Bürgschaft zum Gegenstand, so gehören zu den Aufwendungen nach § 670 BGB auch und insbesondere die Zahlungen, die der Bürge in Erfüllung seiner Verpflichtung an den Bürgschaftsnehmer auskehrt (vgl. BGHZ 95, 375, 388; OLG Köln, NJW-RR 2002, 1164, 1165; OLG Celle, OLGR 2001, 17).
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Rechtsprechung
| OLG Oldenburg, 29.09.1999 - 2 U 157/99 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 278 BGB; § 29a StVZO
KfZ-Versicherungsschutz im asiatischen Teil der Türkei; Übergabe der grünen Versicherungskarte ohne Belehrung über die Beschränkung der Fahrzeugversicherung auf den europäischen Teil - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
KfZ-Versicherungsschutz im asiatischen Teil der Türkei; Übergabe der grünen Versicherungskarte ohne Belehrung über die Beschränkung der Fahrzeugversicherung auf den europäischen Teil
Papierfundstellen
- NJW-RR 2000, 245
- MDR 2000, 450
- VersR 2000, 1010 (Ls.)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (5)
- BGH, 19.03.1986 - IVa ZR 182/84
Eintrittspflicht des Kfz-Versicherers für Unfall im Ausland bei angegebener …
Auszug aus OLG Oldenburg, 29.09.1999 - 2 U 157/99
Gleichwohl entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH VersR 1986, 541, 542 = MDR 1986, 739; BGH VersR 1969, 1088; BGH VersR 1964, 840; ebenso OLG Hamm VersR 1990, 82, 84) [OLG Hamm 26.04.1989 - 20 U 252/88], dass die Aushändigung der Versicherungsbestätigung gemäß § 29 a StVZO an einen Versicherungsnehmer, der einen einheitlichen Antrag auf Abschluss einer Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung gestellt hat, sofern sie ohne den Hinweis erfolgt, es werde ihm nur vorläufige Deckung in der Haftpflichtversicherung gewährt, dazu führt, dass der Versicherer regelmäßig auch zur Gewährung vorläufigen Deckungsschutzes in der Fahrzeugversicherung verpflichtet ist.Die damit zustande gekommene Individualvereinbarung geht Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor (BGH VersR 1986, 541, 542).
- BGH, 28.10.1992 - IV ZR 326/91
Anknüpfung an gemeinsames Aufenthaltsstatut bei Verkehrsunfall - Einschränkungen …
Auszug aus OLG Oldenburg, 29.09.1999 - 2 U 157/99
Das gilt nur dann nicht, wenn der Versicherer gleichzeitig erklärt, den Versicherungsschutz für die Türkei örtlich oder seinem Umfang nach begrenzen zu wollen (BGHZ 120, 87 = VersR 1993, 88 = NJW 1993, 1007). - OLG Hamm, 26.04.1989 - 20 U 252/88
Auszug aus OLG Oldenburg, 29.09.1999 - 2 U 157/99
Gleichwohl entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH VersR 1986, 541, 542 = MDR 1986, 739; BGH VersR 1969, 1088; BGH VersR 1964, 840; ebenso OLG Hamm VersR 1990, 82, 84) [OLG Hamm 26.04.1989 - 20 U 252/88], dass die Aushändigung der Versicherungsbestätigung gemäß § 29 a StVZO an einen Versicherungsnehmer, der einen einheitlichen Antrag auf Abschluss einer Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung gestellt hat, sofern sie ohne den Hinweis erfolgt, es werde ihm nur vorläufige Deckung in der Haftpflichtversicherung gewährt, dazu führt, dass der Versicherer regelmäßig auch zur Gewährung vorläufigen Deckungsschutzes in der Fahrzeugversicherung verpflichtet ist. - BGH, 08.10.1969 - IV ZR 627/68
Anforderungen an die Deckungszusage bei einer Haftpflichtversicherung - Umfang …
Auszug aus OLG Oldenburg, 29.09.1999 - 2 U 157/99
Gleichwohl entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH VersR 1986, 541, 542 = MDR 1986, 739; BGH VersR 1969, 1088; BGH VersR 1964, 840; ebenso OLG Hamm VersR 1990, 82, 84) [OLG Hamm 26.04.1989 - 20 U 252/88], dass die Aushändigung der Versicherungsbestätigung gemäß § 29 a StVZO an einen Versicherungsnehmer, der einen einheitlichen Antrag auf Abschluss einer Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung gestellt hat, sofern sie ohne den Hinweis erfolgt, es werde ihm nur vorläufige Deckung in der Haftpflichtversicherung gewährt, dazu führt, dass der Versicherer regelmäßig auch zur Gewährung vorläufigen Deckungsschutzes in der Fahrzeugversicherung verpflichtet ist. - BGH, 08.06.1964 - II ZR 163/61
Auszug aus OLG Oldenburg, 29.09.1999 - 2 U 157/99
Gleichwohl entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH VersR 1986, 541, 542 = MDR 1986, 739; BGH VersR 1969, 1088; BGH VersR 1964, 840; ebenso OLG Hamm VersR 1990, 82, 84) [OLG Hamm 26.04.1989 - 20 U 252/88], dass die Aushändigung der Versicherungsbestätigung gemäß § 29 a StVZO an einen Versicherungsnehmer, der einen einheitlichen Antrag auf Abschluss einer Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung gestellt hat, sofern sie ohne den Hinweis erfolgt, es werde ihm nur vorläufige Deckung in der Haftpflichtversicherung gewährt, dazu führt, dass der Versicherer regelmäßig auch zur Gewährung vorläufigen Deckungsschutzes in der Fahrzeugversicherung verpflichtet ist.
- OLG Hamm, 15.01.2020 - 20 U 198/19
Kfz-Kaskoversicherung: Versicherungsschutz im asiatischen Teil der Türkei; …
Rn. 28 Mithin ist eine Verletzung der Beratungspflicht der Beklagten aus § 6 Abs. 4 VVG vorliegend nur deshalb denkbar, weil die Beklagte eine grüne Versicherungskarte ausstellte, in der das Länderkürzel für die Türkei nicht gestrichen war, und weil dadurch bei einem durchschnittlichen Versicherungsnehmer unabhängig davon, dass sich die grüne Versicherungskarte nur auf die Haftpflichtversicherung bezieht, ohne eine entsprechende Klarstellung die Fehlvorstellung entstehen kann, er genieße auch für die Kaskoversicherung Versicherungsschutz im gesamten Gebiet der Türkei (vgl. OLG Oldenburg, Urteil vom 29.09.1999 - 2 U 157/99, NVersZ 2000, 388). - OLG Celle, 29.01.2026 - 11 U 119/25
Zurückweisung der Berufung mangels Anspruchs auf Schadesnersatz wegen …
Der Senat versteht das Urteil allerdings dahin, dass ein Versicherer im Allgemeinen zunächst einmal davon ausgehen muss, dass ein Versicherungsnehmer nicht über die räumliche Begrenzung des Versicherungsschutzes aufgeklärt ist, und dies erst recht, wenn der Versicherungsnehmer von sich aus auf den Versicherer zutritt und von Plänen berichtet, mit dem versicherten Fahrzeug in die Türkei zu fahren, ohne ausdrücklich mitzuteilen, dass er Kenntnis von der räumlichen Begrenzung des (Kasko-) Versicherungsschutzes hat (vgl. auch OLG Oldenburg, Urteil vom 29. September 1999 - 2 U 157/99, juris Rn. 4 f.). - OLG Stuttgart, 15.08.2002 - 13 U 213/01
Welche Verkehrssicherungspflicht bei Gefahren durch Stromkabel?
Arbeitnehmer des Unternehmers (hier der Beklagte Ziff. 2), die den Bau zumindest weitgehend in eigener Verantwortung leiten, sind Dritten gegenüber ebenfalls verkehrssicherungspflichtig (OLG Stuttgart NJW-RR 2000, 245).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 07.12.1999 - 24 U 226/98 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Herausgabeanspruch aus einem anwaltlichen Treuhandverhältnis; Zulässigkeit einer Aufrechnung mit Honorarforderungen; Unwirksamkeit der Honorarvereinbarung wegen Verstoßes gegen das Formerfordernis des § 3 Abs. 1 S. 1 Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO); Heilung ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Wirksamkeit der Vereinbarung eines Anwaltshonorars
Verfahrensgang
- LG Duisburg, 24.09.1998 - 9 O 96/98
- OLG Düsseldorf, 07.12.1999 - 24 U 226/98
Papierfundstellen
- MDR 2000, 420
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (3)
- BGH, 30.09.1992 - VIII ZR 196/91
Widerruf nach Abzahlungsgesetz bei Bierlieferungsvertrag
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.12.1999 - 24 U 226/98
Höchstrichterlich ist dazu inzwischen entschieden, dass das in einer Widerrufsbelehrung enthaltene Empfangsbekenntnis, auch wenn es sich nur auf die Widerrufsbelehrung bezieht, die Belehrung unwirksam macht (BGH NJW 1993, 64). - OLG Düsseldorf, 21.10.1997 - 24 U 171/96
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.12.1999 - 24 U 226/98
Der Senat hat demgemäß entschieden, dass u.a. auch ein .Empfangsbekenntnis im Honorarvordruck die gesamte Honorarvereinbarung nichtig werden lässt (NJW-RR 1998, 855 = AnwBl. 1998, 102). - LG Aachen, 18.11.1982 - 4 O 599/80
Schadensersatzanspruch wegen Amtspflichtverletzung; Pflicht zur Erteilung einer …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.12.1999 - 24 U 226/98
Sie wird aber nicht erstmals im zweiten Rechtszug geltend gemacht, was gemäß § 530 Abs. 2 ZPO nur eingeschränkt möglich ist (BGH NJW 1983, 205 [LG Aachen 18.11.1982 - 4 O 599/80]).
- OLG Düsseldorf, 29.06.2006 - 24 U 196/04
Zu anwaltlichen Honorarvereinbarungen
Das ist etwa bei Bestimmungen über Stundung, Ratenzahlung, Erfüllungsort und außerdem zu vergütende Nebenleistungen der Fall (…vgl. BGH aaO und AnwBl. 1978, 227; OLG München NJW 1993, 3336; Senat MDR 1998, 498; 2000, 420 und 2004, 58; OLG Hamm AGS 1998, 98, 99;… Gebauer/Schneider, BRAGO § 3 Rn. 61, 66;… Riedel/Sußbauer/Fraunholz, BRAGO, 8. Aufl. § 3 Rn. 17;… Gerold/Schmidt/v. Eicken/Madert, BRAGO, 15. Aufl., § 3 Rn. 5;… Hartmann, Kostengesetze, 33. Aufl., § 3 BRAGO Rn. 18; vgl auch BGH MDR 2000, 629 zu der rechtsähnlichen Bestimmung des § 2 Abs. 2 S. 1 GOÄ). - OLG Düsseldorf, 08.02.2011 - 24 U 112/09
Formularmäßige Vereinbarung einer Zeittaktklausel in einer Honorarvereinbarung
Die Unterzeichnung soll (nur) sicherstellen, dass die Rechnungen von dem Rechtsanwalt (oder einem bevollmächtigten Vertreter) erstellt und überprüft worden sind (vgl. Senat, OLGR 2009, 226 ff.; MDR 2000, 420). - OLG Düsseldorf, 29.08.2006 - 24 U 183/05
Anforderungen an die Form einer Honorarvereinbarung; Rechtsfolgen eines …
Das ist etwa bei Bestimmungen über Stundung, Ratenzahlung, Erfüllungsort und außerdem zu vergütende Nebenleistungen der Fall (…vgl. BGH aaO und AnwBl. 1978, 227; OLG München NJW 1993, 3336; Senat MDR 1998, 498; 2000, 420 und 2004, 58; OLG Hamm AGS 1998, 98, 99;… Gebauer/Schneider, BRAGO § 3 Rn. 61, 66;… Riedel/Sußbauer/Fraunholz, BRAGO, 8. Aufl. § 3 Rn. 17;… Gerold/Schmidt/v.Eicken/Madert, BRAGO, 15. Aufl., § 3 Rn. 5;… Hartmann, Kostengesetze, 33. Aufl., § 3 BRAGO Rn. 18; vgl auch BGH MDR 2000, 629 zu der rechtsähnlichen Bestimmung des § 2 Abs. 2 S. 1 GOÄ).Mit der Honorarabrede hat es, wie der Senat wiederholt entschieden hat (MDR 2000, 420 = OLGR Düsseldorf 2000, 288 und MDR 2004, 58 = AnwBl 2004, 128) gar nichts zu tun.
Auf die Frage, ob das Empfangsbekenntnis in einer Honorarvereinbarung überhaupt einen Sinn macht (vgl. dazu N. Schneider MDR 2004, 59, 60), ob es (auch) aus anderen Gründen unwirksam ist (vgl. dazu Senat MDR 2000, 420 = OLGR Düsseldorf 2000, 288 und N. Schneider aaO) und ob es konkret geeignet ist, entsprechend dem Schutzzweck der Norm den Mandanten zu verwirren und/oder abzulenken (…Senat aaO), kommt es nach der Zielrichtung des § 3 Abs. 1 Satz 1 BRAGO nicht entscheidend an.
- OLG Düsseldorf, 11.11.2008 - 24 U 36/08
Unwirksamkeit einer vor dem 1. Juli 2008 per Telefax getroffenen …
a) Der Senat vertritt in ständiger Rechtsprechung die Auffassung, dass der Rechtsanwalt, der auf der Grundlage einer unwirksamen Abrede Honorar in einer Höhe verlangt, das die gesetzlichen Gebühren überschreitet, nicht die Abrechnung des gesetzlichen Honorars entbehrlich macht, wenn er dieses (hilfsweise) beansprucht (vgl. Senat MDR 2000, 420; MDR 2004, 58 = AnwBl 2004, 128; vgl. auch BGH NJW 1971, 2227f sub Nr. 6; NJW 2002, 2774, 2775).Sie kann in einem vom Rechtsanwalt unterzeichneten prozessualen Schriftsatz enthalten sein (Senat MDR 2000, 420, BGH NJW 2002, 2774, 2775), etwa in Gestalt eines echten Hilfsvorbringens (…Senat aaO) oder als Anlage zu einem solchen Schriftsatz (BGH NJW 2002, 2774, 2775), etwa in Gestalt einer "Vergleichsrechnung", die dazu dienen soll, die vom Mandanten (etwa auch) geleugnete Angemessenheit des vereinbarten Honorars darzustellen (…BGH aaO); vom Rechtsanwalt, der der Überzeugung ist, das von ihm verlangte Honorar sei wirksam vereinbart worden, kann nicht erwartet werden, dass er dem Mandanten gegen seine Überzeugung eine förmliche Rechnung über das gesetzliche Honorar erteilt.
- OLG Düsseldorf, 13.07.2011 - 15 U 282/09
Anspruch eines Rechtsanwalts auf Honorarvergütung und auf Erstattung verauslagter …
Entgegenstehende Judikate (OLG Düsseldorf Urt. v. 7.12.1999, 14 U 226/98 = MDR 2000, 420;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 18.02.2010, I-24 U 183/05;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 29.8.2006, I-24 U 183/05) vermögen nicht zu überzeugen und sind überholt. - OLG Hamm, 15.11.2012 - 28 U 32/12
Begriff mehrerer Angelegenheiten im Sinne von § 13 BRAGO
Damit besteht letztlich kein Zweifel daran, dass diese Berechnung vom Beklagten herrührt, auch wenn die Klägerin persönlich nur nicht unterzeichnete Abschriften dieser Schriftsätze erhielt (OLG Düsseldorf MDR 2000, 420). - OLG Düsseldorf, 29.07.2003 - 24 U 70/03
Rechtsanwaltsvergütung: Wirksamkeit einer Vergütungsvereinbarung
Entsprechend hat der Senat bereits entschieden (MDR 2000, 420), und zwar unter Bezugnahme auf eine frühere Entscheidung (MDR 1998, 498) über eine ebenfalls vereinbarungsfeindliche vorformulierte Honorarabrede zum Gerichtsstand über alle Ansprüche des Rechtsanwalts aus dem Mandatsverhältnis (nicht nur solche aus der Honorarvereinbarung). - OLG Düsseldorf, 30.07.2002 - 24 U 193/01
Honorar-Schluss-Abrechnung des Rechtsanwalts nach Mandatsbeendigung - …
Eine vom Gläubiger erklärte Aufrechnung ist deshalb eine unfreiwillige Leistung im Sinne des § 3 Abs. 1 S. 2 BRAGO (Senat MDR 2000, 420;… Gerold/Schmidt/v. Eicken/Madert, aaO, § 3 Rn. 7). - OLG Düsseldorf, 07.12.2009 - 24 U 89/09
Rückforderung eines an einen Strafverteidiger gezahlten, die gesetzlichen …
Das Gesetz geht nämlich davon aus, dass solche Honorarschuldner, die unter den genannten Umständen eine formunwirksam vereinbarte Honorarverbindlichkeit erfüllen, nicht schutzwürdig sind (vgl. BGH NJW 2003, 819, 821 sub Nr. 11.3a,cc; NJW 2004, 2818, 2819 jew. m. w. N.; Senat MDR 2009, 654 = OLGR Düsseldorf 2009, 226; vgl. auch Senat OLGR Düsseldorf 2000, 228). - OLG Köln, 16.01.2002 - 17 W 201/01 Rn. 17 Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Düsseldorf in den vom Antragsteller angezogenen Entscheidungen vom 21.10.1997 (24 U 171/96 - in: AnwBl. 1998, 102 = OLGR 1998, 63) und vom 7.12.1999 (24 U 226/98 - in: MDR 2000, 420 = StraFo 2001, 399 - GA 41-53) ist die Vereinbarung eines die gesetzlichen Gebühren übersteigenden Honorars zwischen dem Rechtsanwalt und seinem Handanten unwirksam, wenn in dem diese Abrede enthaltenden Vordruck des Rechtsanwalts zusätzlich die Erklärung des Mandanten enthalten ist, er habe ein Exemplar der Vereinbarung erhalten.
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 20.04.2000 - 14 UF 29/00 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
KindUG § 3 Abs. 2; ; KindUG § 3; ; ZPO § 652; ; ZPO § 646; ; ZPO § 646 Abs. 2 Satz 3; ; ZPO § 645; ; ZPO § 646 Abs. 1; ; ZPO § 646 Abs. 2; ; ZPO § 91; ; RPflG § 11
- rechtsportal.de
KindUG Art. 5 § 3 Abs. 2; ZPO §§ 652, 645 Abs. 1
Dynamisierung von Alttiteln gemäß Art. 5 § 3 Abs. 2 KindUG - Wolters Kluwer
Umstellung eines Titels; Unterhalt; Kindesunterhalt; Regelbetrag; Dynamisierung von Alttiteln
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Bergisch Gladbach, 28.12.1999 - 28 FH 11/99
- OLG Köln, 20.04.2000 - 14 UF 29/00
Papierfundstellen
- FamRZ 2000, 1163
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- OLG Köln, 26.10.1999 - 25 UF 212/99
Dynamisierung von Alt-Titeln mit Zuschlag über 50 % im vereinfachten Verfahren
Auszug aus OLG Köln, 20.04.2000 - 14 UF 29/00
Aus dem Bereich des OLG Köln ist eine zur Veröffentlichung vorgesehene Entscheidung des 25. Zivilsenats (Beschluß vom 26.10.1999 - 25 UF 212/99 -) bekannt, in welcher der Senat - wie das OLG Düsseldorf - die Anwendung der 150 %-Grenze bei der Dynamisierung von Alttiteln verneint. - OLG Düsseldorf, 02.12.1999 - 4 UF 262/99
Auszug aus OLG Köln, 20.04.2000 - 14 UF 29/00
Der erkennende Senat schließt sich der zutreffenden Begründung des OLG Düsseldorf (a.a.O., so jetzt auch OLG Düsseldorf (4. Familiensenat) OLG-Report 2000, 125) an und verweist ergänzend auf Art. 4 des Gesetzentwurfs zum Kinderrechteverbesserungsgesetz - KindRVerbG - (BT.-Drucksache 14/2096).
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