Rechtsprechung
| OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Justiz Sachsen
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- Judicialis
HWG § 1 a.F.; ; HWG § 2; ; HWG § ... 3; ; HWG § 1 Nr. 1 a.F.; ; HWG § 1 Abs. 2 a.F.; ; HWG § 2 Abs. 1 Satz 4 a.F.; ; HWG § 3 Abs. 1 Satz 1 a.F.; ; HGB § 235; ; BGB § 123; ; BGB § 134; ; BGB § 138; ; BGB § 812; ; ZPO § 711; ; ZPO § 713; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 708 Nr. 10
- IWW
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auf die atypisch stille Beteiligung an einer Gesellschaft; Gesetzliche Anforderungen an eine Belehrung über Widerrufsrecht
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)
Kein Rückzahlungsanspruch bei Widerruf eines Beteiligungsvertrages an einer atypischen stillen Gesellschaft
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anspruch auf Rückzahlung einer gezahlten Einlage; Anspruch auf Auseinandersetzung einer Gesellschaft ; Anwendung der Grundsätze über die fehlende Gesellschaft bei atypisch stiller Beteiligung an einer Gesellschaft; Gesetzliche Anforderungen an eine Belehrung über ein ...
Verfahrensgang
- LG Chemnitz, 06.02.2002 - 8 O 4499/01
- OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
Papierfundstellen
- ZIP 2002, 1293
- MDR 2002, 1324
- WM 2002, 2334
- WM 2002, 2335
- BB 2002, 1776
Wird zitiert von ... (23) Zitiert selbst (15)
- BGH, 29.06.1992 - II ZR 284/91
Abgrenzung der atypischen stillen Gesellschaft von sonstigen Rechtsverhältnissen
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
aa) Nach den Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft kann der Anleger bei der in Vollzug gesetzten Gesellschaft seine Mitgliedschaft allein durch ein ex nunc, d.h. für die Zukunft, wirkendes Austrittsrecht beenden, selbst wenn Nichtigkeitsgründe vorliegen bzw. ein Anfechtungsrecht wegen arglistiger Täuschung besteht (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW-RR 1988, 1379; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415) oder ein Widerruf nach dem Haustürwiderrufsgesetz erfolgt ist (vgl. BGH, ZIP 2001, 1364; OLG Oldenburg, Az: 15 U 10/02, Urteil vom 27.05.2002).bb) Nach ständiger Rechtsprechung finden die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auch auf die stille Gesellschaft (vgl. BGHZ 55, 5; BGH, WM 1972, 1056), insbesondere auch auf die atypische stille Gesellschaft (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW 1993, 2107; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415; OLG Dresden, NZG 1999, 1237;… OLG Oldenburg, a.a.O.) Anwendung.
Dies folgt daraus, dass der Anspruch des ausscheidenden stillen Gesellschafters auf Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens regelmäßig erst nach der Auseinandersetzung mit der Fertigstellung der Auseinandersetzungsbilanz fällig wird, da er sich erst dann berechnen lässt (vgl.BGH, NJW 1992, 2696;… Röhricht/Graf v. Westphalen, HGB, 2. Aufl., § 235 Rdn. 4, 15;… Ebenroth/Boujong u.a., HGB, § 235 Rdn. 20).
Nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. nur WM 1976, 1030; NJW 1992, 2696) kann, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen worden ist, der ausgeschiedene stille Gesellschafter aber ausnahmsweise Rückzahlung ohne vorherige Auseinandersetzung fordern, wenn vor Beendigung der Auseinandersetzung mit Sicherheit feststeht, dass er jedenfalls einen bestimmten Betrag verlangen kann.
- BGH, 02.07.2001 - II ZR 304/00
Beteiligung an einer Publikums- BGB -Gesellschaft; Frist und Adressat für den …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
aa) Nach den Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft kann der Anleger bei der in Vollzug gesetzten Gesellschaft seine Mitgliedschaft allein durch ein ex nunc, d.h. für die Zukunft, wirkendes Austrittsrecht beenden, selbst wenn Nichtigkeitsgründe vorliegen bzw. ein Anfechtungsrecht wegen arglistiger Täuschung besteht (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW-RR 1988, 1379; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415) oder ein Widerruf nach dem Haustürwiderrufsgesetz erfolgt ist (vgl. BGH, ZIP 2001, 1364; OLG Oldenburg, Az: 15 U 10/02, Urteil vom 27.05.2002).Vielmehr hat der BGH in seiner Entscheidung vom 02.07.2001 (ZIP 2001, 1364), die im Übrigen den vorgenannten Entscheidungen des OLG Stuttgart und des OLG Rostock zeitlich nachfolgte, ausgeführt, dass der auf das Haustürwiderrufsgesetz gestützte Widerruf zur Anwendung der Grundsätze über den fehlerhaften Gesellschaftsbeitritt führt.
Der hier vertretenen Auffassung steht auch nicht entgegen, dass der BGH in seiner Entscheidung vom 02.07.2001 (ZIP 2001, 1364) den geltend gemachten Rückgewähranspruch nach § 3 HWG als begründet angesehen hat.
- BGH, 29.06.1970 - II ZR 158/69
Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auf typische stille …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
bb) Nach ständiger Rechtsprechung finden die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auch auf die stille Gesellschaft (vgl. BGHZ 55, 5; BGH, WM 1972, 1056), insbesondere auch auf die atypische stille Gesellschaft (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW 1993, 2107; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415; OLG Dresden, NZG 1999, 1237;… OLG Oldenburg, a.a.O.) Anwendung.Ein solches Rechtsverhältnis verdient vielmehr bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Anfechtungs- oder Nichtigkeitsgrund geltend gemacht wird, im Interesse der Gesellschafter Bestandsschutz, sofern nicht ausnahmsweise die rechtliche Anerkennung des von den Parteien gewollten und tatsächlich vorhandenen Zustandes aus gewichtigen Belangen der Allgemeinheit oder bestimmter besonderer schutzwürdiger Personen unvertretbar ist (vgl. BGHZ 55, 5 f.).
Andererseits reicht nach der Rechtsprechung des BGH ein betrügerisches Verhalten bei Abschluss des Gesellschaftsvertrages nicht aus, wenn der Vorteil allein in dem Abschluss des stillen Gesellschaftsvertrages selbst liegt (vgl. BGHZ 55, 5).
- OLG Hamm, 02.03.1999 - 27 U 257/98
Anfechtung der Einlagerückzahlung an stillen Gesellschafter durch den …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
aa) Nach den Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft kann der Anleger bei der in Vollzug gesetzten Gesellschaft seine Mitgliedschaft allein durch ein ex nunc, d.h. für die Zukunft, wirkendes Austrittsrecht beenden, selbst wenn Nichtigkeitsgründe vorliegen bzw. ein Anfechtungsrecht wegen arglistiger Täuschung besteht (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW-RR 1988, 1379; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415) oder ein Widerruf nach dem Haustürwiderrufsgesetz erfolgt ist (vgl. BGH, ZIP 2001, 1364; OLG Oldenburg, Az: 15 U 10/02, Urteil vom 27.05.2002).bb) Nach ständiger Rechtsprechung finden die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auch auf die stille Gesellschaft (vgl. BGHZ 55, 5; BGH, WM 1972, 1056), insbesondere auch auf die atypische stille Gesellschaft (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW 1993, 2107; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415; OLG Dresden, NZG 1999, 1237;… OLG Oldenburg, a.a.O.) Anwendung.
Vorgenannte Ausnahmefälle werden z.B. angenommen, wenn der Zweck der Gesellschaft mit dem Gesetz (§ 134 BGB) oder den guten Sitten (§ 138 BGB) unvereinbar ist bzw. bei arglistigen Täuschungen in Fällen mit besonders schwerwiegenden Folgen (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415 m.w.N.).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.03.2003 - L 15 U 10/02
Nichtvorliegen eines Wegeunfalles - Fahruntüchtigkeit durch Einwirkung von …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
Denn entgegen der Auffassung des Klägers ist die Widerrufsbelehrung ordnungsgemäß (so auch die von der Beklagten vorgelegten Urteile: OLG Oldenburg, Az: 15 U 10/02, Urteil vom 27.05.2002; LG Oldenburg, Az: 2 O 2848/01 und Az: 2 O 3175/01; Urteile vom 14.12.2001; LG Ravensburg, Az: 4 O 1931/01, Urteil vom 31.01.2002; a.A. - soweit ersichtlich - nur LG Berlin, Az: 2 O 142/00, Beschluss vom 25.07.2000).aa) Nach den Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft kann der Anleger bei der in Vollzug gesetzten Gesellschaft seine Mitgliedschaft allein durch ein ex nunc, d.h. für die Zukunft, wirkendes Austrittsrecht beenden, selbst wenn Nichtigkeitsgründe vorliegen bzw. ein Anfechtungsrecht wegen arglistiger Täuschung besteht (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW-RR 1988, 1379; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415) oder ein Widerruf nach dem Haustürwiderrufsgesetz erfolgt ist (vgl. BGH, ZIP 2001, 1364; OLG Oldenburg, Az: 15 U 10/02, Urteil vom 27.05.2002).
- BGH, 08.07.1976 - II ZR 34/75
Gründung einer stillen Gesellschaft - Kündigung der stillen Gesellschaft - …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
Nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. nur WM 1976, 1030; NJW 1992, 2696) kann, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen worden ist, der ausgeschiedene stille Gesellschafter aber ausnahmsweise Rückzahlung ohne vorherige Auseinandersetzung fordern, wenn vor Beendigung der Auseinandersetzung mit Sicherheit feststeht, dass er jedenfalls einen bestimmten Betrag verlangen kann. - BGH, 27.04.1994 - VIII ZR 223/93
Anforderungen an Inhalt und drucktechnische Gestaltung der Widerrufsbelehrung
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
Die Widerrufsbelehrung muss lediglich zutreffend und unzweideutig das Ereignis benennen, welches nach dem Gesetz den Lauf der Frist auslöst, nämlich die Aushändigung der Vertragsurkunde (vgl. BGH, NJW 1994, 1800). - BGH, 26.06.1989 - II ZR 128/88
Abgrenzung Innengesellschaft zum partiarischen Rechtsgeschäft; Auflösung einer …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
Die Einzelansprüche aus dem Gesellschaftsverhältnis sind dabei lediglich unselbständige Rechnungsposten der Auseinandersetzungsrechnung und können daher grundsätzlich nicht mehr selbständig geltend gemacht werden (vgl. nur BGH, WM 1989, 1850, NJW-RR 1991, 614). - BGH, 24.05.1993 - II ZR 136/92
Aufklärungspflichten gegenüber Arbeitnehmer bei vermögenswirksamen …
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
bb) Nach ständiger Rechtsprechung finden die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft auch auf die stille Gesellschaft (vgl. BGHZ 55, 5; BGH, WM 1972, 1056), insbesondere auch auf die atypische stille Gesellschaft (vgl. BGH, NJW 1992, 2696; NJW 1993, 2107; OLG Hamm, NJW-RR 1999, 1415; OLG Dresden, NZG 1999, 1237;… OLG Oldenburg, a.a.O.) Anwendung. - BGH, 19.01.1967 - II ZR 27/65
Stille Gesellschaft - Fehlen der Geschäftsgrundlage
Auszug aus OLG Dresden, 19.06.2002 - 8 U 630/02
Dies wird bereits aus der Entscheidung des BGH vom 19.01.1967 (WM 67, 315) deutlich, in der der BGH die Laufzeit einer stillen Gesellschaft von 30 Jahren für unbedenklich erklärt hat, mit der der Zweck verfolgt wurde, auf Lebenszeit wirtschaftlich gesichert zu sein. - BGH, 16.05.1988 - II ZR 316/87
Anfechtung eines Teilhaberschaftsvertrages - Bestätigung eines …
- OLG Rostock, 01.03.2001 - 1 U 122/99
Haustürgeschäfte - Beitritt eines Gesellschafters zu Publikumgesellschaft - …
- BGH, 07.07.1972 - V ZR 132/70
Verkauf eines Grundstücks an die Bundesbahn - Rücktritt von einem …
- OLG Stuttgart, 14.09.1999 - 6 U 72/99
- OLG Dresden, 17.05.1999 - 7 U 2338/98
- OLG Braunschweig, 03.09.2003 - 3 U 252/02
Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises für Aktien; Beendigung der Beteiligung …
Liegt ein solcher Fehler vor, besteht ein Kündigungsrecht mit der Folge einer gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung (…BGH 29.6.1992 - II ZR 284/91 = NJW 1992, S. 2696 (2698);… OLG Karlsruhe 28.8.2002 - 6 U 14/02 = ZIP 2003, S. 203 (205); OLG Dresden 19.6.2002 - 8 U 630/02 = BB 2002, S. 1776 (1776);… Thüringer OLG 26.2.2003 - 4 U 786/02 = DB 2003, S. 766 (766);… OLG Stuttgart 6.11.2002 - 14 U 21/02 = ZIP 2003, S. 763 (764)).Die rechtliche Anerkennung der fehlerhaften Gesellschaft findet allerdings dort ihre Grenze, wo gewichtige Interessen der Allgemeinheit oder einzelner Personen entgegenstehen (…BGH 16.12.2002 - II ZR 109/01 = BB 2003, S. 217 (219); OLG Dresden 19.6.2002 - 8 U 630/02 = BB 2002, S. 1776 (1777); OLG Hamm 2.3.1999 - 27 U 257/98 = NJW-RR 1999, S. 1415 (1417); OLG Stuttgart 8.1.2001 - 6 U 57/00 = OLG-Report Karlsruhe / Stuttgart 2001, S. 332 (337); Thüringer OLG 26.2.2003 - 4 U 786/02 = DB 2003, S. 766 (766)).
Soweit ersichtlich ist die Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft bei Publikumsgesellschaften allgemein wie auch bei atypischen stillen Gesellschaften im Besonderen in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte nach wie vor weitgehend anerkannt (…vgl. aus neuerer Zeit OLG Stuttgart 29.7.2002 - 6 U 42/02 = ZIP 2002, S. 1885 (1889) und Urteil vom 6.11.2002 - 14 U 21/02 = ZIP 2003, S. 763 (764); OLG Hamm 26.11.2002 - 27 U 66/02 = BB 2003, S. 653 (654); OLG Karlsruhe 28.8.2002 - 6 U 14/02 = ZIP 2003, S. 202 (203); OLG Dresden 19.6.2002 - 8 U 630/02 = BB 2002, S. 1776 (1777)).
Dabei ist es unerheblich, ob der getäuschte Anleger den Weg der Anfechtung nach § 123 BGB wählt oder aber Schadensersatz wegen eines Verschuldens beim Vertragsschluss verlangt (…vgl. etwa BGH 2.7.2001 - II ZR 304/00 = JZ 2002, S. 247 (249); OLG Stuttgart 6.11.2002 - 14 U 21/02 = ZIP 2003, S. 763 (764, 766); OLG Hamm 26.11.2002 - 27 U 66/02 = BB 2003, S. 653 (654, 655); OLG Stuttgart 8.1.2001 - 6 U 57/00 = OLG-Report Karlsruhe / Stuttgart 2001, S. 332 (337); OLG Dresden 19.6.2002 - 8 U 630/02 = BB 2002, S. 1776 (1777); OLG München 21.12.1999 - 25 U 3744/99 = NJW-RR 2000, S. 624 (625)).
Dieses gilt nach der Rechtsprechung zahlreicher Oberlandesgerichte auch im Anwendungsbereich eines Haustürgeschäftes (…OLG Stuttgart 29.7.2002 - 6 U 42/02 = ZIP 2002, S. 1885 (1891); OLG Dresden 19.6.2002 - 8 U 639/02 = BB 2002, S. 1776 (1776)).
- OLG Braunschweig, 03.09.2003 - 3 U 231/02
Anspruch auf Rückzahlung von Gesellschaftseinlagen; Beteiligung als stiller …
Liegt ein solcher Fehler vor, besteht ein Kündigungsrecht mit der Folge einer gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung (BGH, NJW 1992, Seite 2696 (2698); OLG Karlsruhe, ZIP 2003, Seite 203 (205); OLG Dresden, BB 2002, Seite 1776 (1776); OLG Stuttgart, ZIP 2003, Seite 763 (764)).b) Die rechtliche Anerkennung der fehlerhaften Gesellschaft findet nur dort ihre Grenze, wo gewichtige Interessen der Allgemeinheit oder einzelner Personen entgegenstehen (BGH, BB 2003, Seite 217 (219); OLG Dresden, BB 2002, Seite 1776 (1777); OLG Hamm, NJW-RR 1999, Seite 1415 (1417); OLG Stuttgart, OLG-Report Karlsruhe/Stuttgart 2001, Seite 332 (337)).
Dabei ist es unerheblich, ob der getäuschte Anleger den Weg der Anfechtung nach § 123 BGB wählt oder aber Schadenersatz wegen eines Verschuldens beim Vertragsschluss bzw. einer positiven Vertragsverletzung verlangt (BGH, JZ 2002, Seite 247 (249); OLG Stuttgart, ZIP 2003, Seite 763 (764, 766); OLG Hamm, BB 2003, Seite 653 (654, 655); OLG Dresden, BB 2002 Seite 1776 (1777); OLG München, NJW-RR 2000, Seite 624 (625)).
Soweit ersichtlich, ist die Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft bei Publikumsgesellschaften allgemein wie auch bei atypischen stillen Gesellschaften in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte nach wie vor weitgehend anerkannt (vgl. OLG Stuttgart, ZIP 2002, Seite 1885 und ZIP 2003, Seite 763 (764); OLG Hamm, BB 2003, S. 653; OLG Karlsruhe, ZIP 2003, Seite 202 (203); OLG Dresden, ZIP 2002, S. 1293)).
- OLG Oldenburg, 09.03.2006 - 1 U 134/05
Rechtsfolgen des Widerrufs eines ein Gesellschaftsverhältnis begründenden …
Der BGH hat in Kenntnis des Konflikts zwischen dem Verbraucherschutzgebot des Art. 5 Abs. 2 Haustür-RiLi und den Folgen "seiner" Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft letztere auch für die Beurteilung der Folgen des mangelhaften Beitritts zu einer Personengesellschaft für anwendbar erklärt (…Gegen einen Vorrang des Verbraucherschutzes auch Ulmer in MK-BGB, 4. Aufl., § 705 Rn. 329 m.w.N.; OLG Stuttgart ZIP 2002, 1885, 1890; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1296).
- OLG Schleswig, 05.12.2002 - 5 U 28/02
Beitritt als atypischer stiller Gesellschafter; Rückabwicklung nach Prospekt- …
Obwohl es bei der stillen Gesellschaft anders als bei einer OHG oder einer BGB-Gesellschaft nicht zur gesamthänderischen Bindung von Gesellschaftsvermögen oder gar wie bei den echten Kapitalgesellschaften zu einer juristischen Verselbständigung der Rechtsträgerschaft am Gesellschaftsvermögen kommt, wendet die Rechtsprechung diese Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft seit BGHZ 8, 157 ff. auch weit überwiegend auf die stille Gesellschaft an (BGHZ 55, 5, 8 ff.; BGH NJW 1992, 2696, 2698; BGH NJW 1993, 2107, 2107 f.; BGH ZIP 2001, 1364, 366; 27. Zivilsenat des OLG Hamm NJW-RR 1999, 1415, 1416 f.; 20. Zivilsenat des OLG Stuttgart, OLGR 1989, 285, 287; OLG Celle NZG 2000, 85, 86 f.; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1295).Konsequenterweise wird daher auch im Falle von Kapitalanlagegesellschaften die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen des Anlegers durch die Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft zu Gunsten einer gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung beschränkt (BGH ZIP 2000, 1430, 1432; BGH ZIP 2001, 1364, 1366; 20. Zivilsenat des OLG Stuttgart, OLGR 1999, 285, 287; OLG München NJW-RR 2000, 624, 625; KG NZG 2001, 1045, 1048; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1295 f.).
- KG, 19.01.2004 - 8 U 191/03
Anfechtung des Gesellschaftvertrages einer stillen Gesellschaft, Aufklärung über …
Die Widerrufsbelehrung ist - entgegen der Ansicht des Klägers - ordnungsgemäß (so auch OLG Dresden ZIP 2002 1293 = OLG Report 2002, 364; OLG Oldenburg Urteil vom 27. Mai 2002 - 15 U 10/02; OLG Stuttgart Urteil vom 24. Juni 2002 - 43/02; OLG München Urteil vom 27. November 2002 - 27 U 286/02; diverse Urteile verschiedener Gerichte, die von der Beklagten vorgelegt worden sind; a.A. nur OLG München Urteil vom 14.04.1994 - 29 U 6458/93; LG Berlin Beschluss vom 25.Juli 2000 - 2 O 142/00; AG Bernau Urteil vom 15.September 1998 - 12 C 7/98).Denn durch den zweiten Satz wird unmissverständlich deutlich, dass die Widerrufsbelehrung erst mit der Aushändigung der Widerrufsbelehrung beginnt (OLG Dresden ZIP 2002, 1293 = OLG Report 2002, 364).
Dem haben sich die Instanzgerichte angeschlossen (vgl. beispielsweise OLG Hamm NJW-RR 1999, 1415; OLG Stuttgart ZIP 2003, 763 = OLG Report 2003, 212; OLG Braunschweig OLG Report 2003, 450 und OLG Report 2003, 248; OLG Dresden OLG - Report 2002, 364 = ZIP 2002, 1293).
- OLG Celle, 16.07.2004 - 9 U 15/04
Wirksamkeit einer Kapitalanlage; Beurteilung des Bestehens eines …
Der BGH wendet die Grundsätze über fehlerhafte Gesellschaften auf atypische wie auf typische stille Beteiligungen an (BGH NJW 1993, 2107 [BGH 24.05.1993 - II ZR 136/92]; ebenso u.a. OLG Frankfurt/M. NJW-RR 2004, 36, 38 [OLG Frankfurt am Main 01.07.2003 - 14 U 148/02]; OLG Hamm WM 2004, 129, 130 [OLG Hamm 30.04.2003 - 8 U 92/02]; OLG Stuttgart ZIP 2003, 763, 765 [OLG Stuttgart 06.11.2002 - 14 U 21/02] - Real Direkt AG; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1295 - Securenta;… MünchKomm.Rn. 21 Die Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft, die die Konsequenz haben, dass der Gesellschafter eine Rückzahlung der Einlage nur nach Maßgabe des Abfindungsanspruchs gem. § 235 HGB verlangen kann (OLG Stuttgart ZIP 2003, 763, 765 f. [OLG Stuttgart 06.11.2002 - 14 U 21/02]
; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1296; s. ferner BGH NJW 2001, 2718, 2720 [BGH 02.07.2001 - II ZR 304/00]; NJW 2000, 3558, 3560 [BGH 27.06.2000 - XI ZR 174/99]) [BGH 27.06.2000 - XI ZR 174/99] können nicht dadurch unterlaufen werden, dass ein Schadensersatzanspruch, wie er sich bei isolierter Betrachtung - die Richtigkeit der Behauptungen des Klägers unterstellt - aus Delikt oder cic ergeben würde, in die Abschichtungsbilanz eingestellt wird (im Ergebnis ebenso OLG Frankfurt/M. NJW-RR 2004, 36, 39) [OLG Frankfurt am Main 01.07.2003 - 14 U 148/02]. - OLG Braunschweig, 05.02.2003 - 3 U 266/02
Einlagenrückforderungen eines atypischen stillen Gesellschafters bei …
Soweit der Kläger demgegenüber aus Gründen des Verbraucherschutzes und aus der hohen Zahl der Anleger beim zugrunde liegenden Anlagemodell eine Ausnahme von der Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft herleiten will, wird auf die Entscheidung des BGH vom 2.7.2001 - II ZR 304/00 = NJW 2001, 2718 hingewiesen, in der die Geltung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auch - dort zum HausTWG - im Zusammenhang mit verbraucherschützenden Gesetzen (vgl. auch OLG Dresden ZIP 2002, 1293) und ausdrücklich auch für eine Publikumsgesellschaft bejaht ist.Soweit ersichtlich ist die Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft bei Publikumsgesellschaften allgemein wie auch bei atypisch stillen Gesellschaften in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte auf der Grundlage der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nach wie vor so weitgehend anerkannt, dass eine einheitliche Rechtsprechung nicht gefährdet erscheint (vgl. aus neuester Zeit OLG Stuttgart ZIP 2002, 1885; OLG Dresden ZIP 2002, 1293).
- OLG Schleswig, 12.12.2002 - 5 U 7/02
Wirksamkeit des Beitritts eines atypischen stillen Gesellschafters zu einer …
Obwohl es bei der stillen Gesellschaft anders als bei einer oHG oder einer BGB -Gesellschaft nicht zur gesamthänderischen Bindung von Gesellschaftsvermögen oder gar wie bei den echten Kapitalgesellschaften zu einer juristischen Verselbständigung der Rechtsträgerschaft am Gesellschaftsvermögen kommt, wendet die Rechtsprechung diese Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft seit BGHZ 8, 157 ff. auch weit überwiegend auf die stille Gesellschaft an (BGHZ 55, 5, 8 ff.; BGH NJW 1992, 2696, 2698; BGH NJW 1993, 2107, 2107 f.; BGH ZIP 2001, 1364, 366; 27. Zivilsenat des OLG Hamm NJW-RR 1999, 1415, 1416 f.; 20. Zivilsenat des OLG Stuttgart, OLGR 1989, 285, 287; OLG Celle NZG 2000, 85, 86 f.; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1295).Konsequenterweise wird daher auch im Falle von Kapitalanlagegesellschaften die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen des Anlegers durch die Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft zu Gunsten einer gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung beschränkt (BGH ZIP 2000, 1430, 1432; BGH ZIP 2001, 1364, 1366; 20. Zivilsenat des OLG Stuttgart, OLGR 1999, 285, 287; OLG München NJW-RR 2000, 624, 625; KG NZG 2001, 1045, 1048; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1295 f.).
- OLG Frankfurt, 01.07.2003 - 14 U 148/02
Atypische stille Gesellschaft: Unwirksamkeit des Beteiligungsvertrags auf Grund …
Der Kläger kann daher seinen Schadensersatzanspruch nur nach Maßgabe einer Abschichtungsbilanz geltend machen (ebenso OLG Dresden WM 02, 2334; OLG Stuttgart DB 03, 764). - OLG Stuttgart, 24.11.2003 - 6 U 35/03
Finanzierung des Beitritts zu einem Immobilienfonds: Widerrufsbelehrung im …
Tatsächlich besteht ein Schadensersatzanspruch gegen die Gesellschaft jedoch nicht, weil der Vorwurf der arglistigen Täuschung durch den Initiator nach ständiger Rechtsprechung den übrigen, nur kapitalistisch beteiligten Gesellschaftern und damit der Gesellschaft nicht zugerechnet werden kann (BGH 21.07.2003, WM 03, 1762 = ZIP 03, 1592; BGHZ 63, 338 m.w.N.; BGHZ 148, 201; OLG Stuttgart ZIP 01, 692, seitdem ständige Rechtsprechung, zuletzt veröffentlicht in OLGR 03, 69 und OLGR 03, 212 für eine stille Gesellschaft; OLG München ZIP 00, 2295 und ZIP 03, 338; OLG Dresden MDR 02, 1324; OLG Koblenz ZIP 02, 1979). - OLG Dresden, 21.11.2002 - 8 U 933/02
Rechtsstellung des atypisch stillen Gesellschafters nach erfolgreicher Anfechtung …
- OLG Stuttgart, 06.11.2002 - 14 U 21/02
Kapitalanlage durch Beteiligung als atypischer stiller Gesellschafter: Behandlung …
- OLG Jena, 05.02.2003 - 7 U 1305/01
Irreführende Aussagen in einem Werbeprospekt für eine Anlageform: Rückforderung …
- FG Berlin-Brandenburg, 20.11.2007 - 6 K 1045/04
Steuerrechtliche Anerkennung einer GmbH & atypisch Still: zivilrechtliche …
- OLG Jena, 26.02.2003 - 4 U 786/02
Rückabwicklung einer stillen Gesellschaft nach Widerruf der Beitrittserklärung
- OLG Jena, 26.02.2003 - 4 U 704/02
Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Einlagen im Wege der Rückabwicklung einer …
- KG, 23.07.2004 - 5 U 61/03
Beitritt zu einer Immobilienfonds-GbR: Rechtsfolgen der Nichtigkeit des …
- OLG Bamberg, 18.08.2003 - 4 U 213/02
Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo wegen nicht ordnungsgemäßer …
- OLG Bamberg, 16.02.2004 - 4 U 66/03
Forderung
- OLG Jena, 26.02.2003 - 3 HKO 486/01
- OLG Düsseldorf, 23.01.2004 - 16 U 93/02
- OLG Düsseldorf, 17.09.2004 - 16 U 204/03
- LG Berlin, 16.03.2006 - 57 S 74/05
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Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 11.06.2002 - 8 W 603/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Judicialis
ZPO § 91 Abs. 1; ; BRAGO § 52
- rechtsportal.de
ZPO § 91 Abs. 1; BRAGO § 52
Parteireisekosten zum BGH, Verkehrsanwalt eines Verbrauchervereins - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erstattungsfähigkeit von Parteireisekosten zum BGH; Notwendigkeit der Einschaltung eines Verkehrsanwalts für einen Verbraucherverein; Geltendmachung von Verkehrsanwaltskosten
Verfahrensgang
- LG Stuttgart, 22.09.1998 - 20 O 467/96
- OLG Stuttgart, 11.06.2002 - 8 W 603/01
Papierfundstellen
- Rpfleger 2002, 657
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BGH, 09.05.2001 - IV ZR 138/99
Zur Wirksamkeit von Klauseln in Lebensversicherungsverträgen
Auszug aus OLG Stuttgart, 11.06.2002 - 8 W 603/01
Die Rechtspflegerin hat die von der kostenpflichtigen Beklagten zu erstattenden Kosten des Rechtsstreits über die Gültigkeit von Allgemeinen Versicherungsbedingungen durch drei Instanzen (zuletzt: BGHZ 147, 373 = NJW 2001, 1061 = VersR 2001, 809) im wesentlichen antragsgemäß festgesetzt. - OLG Köln, 03.11.1999 - 17 W 201/99
Erstattungsfähigkeit von Verkehrsanwaltskosten
Auszug aus OLG Stuttgart, 11.06.2002 - 8 W 603/01
Die Berufung des Beschwerdeführervertreters auf die Grundsatzentscheidung des Kostensenats des OLG Köln (OLGR 2000, 33 = JurBüro 2000, 253 = VersR 2001, 257 ua) geht fehl. - OLG Köln, 18.07.2001 - 17 W 167/01
Rechtsanwaltsvergütung: Kosten des Verkehrsanwalts
Auszug aus OLG Stuttgart, 11.06.2002 - 8 W 603/01
Im Beschluss vom 18.7.2001 (17 W 167/01; AnwBl. 2002, 116) sind diese Einschränkungen gerade für eine Verbraucherzentrale bestätigt worden. - OLG Stuttgart, 18.03.1992 - 8 W 433/91
Auszug aus OLG Stuttgart, 11.06.2002 - 8 W 603/01
Es ist anerkannt und auch ständige Rechtsprechung des Senats (Die Justiz 1992, 185 = RPfl 1992, 448 = JurBüro 1992, 471;… MünchKommZPO / Belz, 2. Aufl. 2000, § 91 Rn 80;… Zöller/Herget, 23. Aufl. 2002, § 91 Rn 13, "Reisekosten der Partei", je m. RsprNw.), dass die Kosten für die Teilnahme einer Partei an Terminen zur mündlichen Verhandlung oder Beweisaufnahme in aller Regel erstattungsfähig sind.
- BGH, 13.12.2007 - IX ZB 112/05
Erstattung der Reisekosten eines auswärtigen Rechtsanwalts bei Geltendmachung von …
Diese heute allgemein anerkannten Grundsätze (vgl. OLG Celle NJW 2003, 2994; OLG München NJW-RR 2003, 1584; OLG Stuttgart JurBüro 2002, 536; OLG Brandenburg MDR 2000, 1216;… Musielak/Wolst, ZPO 5. Aufl. § 91 Rn. 63;… Zöller/Herget, aaO § 91 Rn. 13 "Reisekosten der Partei";… HK-ZPO/Gierl, 2. Aufl. § 91 Rn. 25;… Thomas/Putzo/Hüßtege, ZPO 28. Aufl. § 91 Rn. 16) bedeuten indes nicht, dass ausnahmslos jede oder gar beliebig viele Reisen der Partei an den Ort des Prozessgerichts erstattungsfähig wären. - OLG Düsseldorf, 27.09.2005 - 6 W 47/05
Zur Erstattungsfähigkeit von Reisekosten wegen einem gerichtlichen …
Dies entspricht der inzwischen weitaus überwiegenden obergerichtlichen Rechtsprechung (…OLG Düsseldorf NJW-RR 1996, S. 342;… OLG Hamm MDR 1992, S. 196 f.;… OLG Koblenz MDR 1995, S. 424;… OLG Brandenburg MDR 2000, S. 1216 f.; OLG Stuttgart JurBüro 2002, S. 536;… OLG München NJW-RR 2003, S. 1584;… OLG Celle NJW 2003, S. 2994 f.). - LAG München, 16.06.2003 - 10 Ta 252/03
Reisekostenerstattung zugunsten der Partei auch bei nicht angeordneter Teilnahme …
Dabei ist auch die Teilnahme an einer mündlichen Verhandlung, die das Revisionsgericht angeordnet hat, kostenrechtlich eine notwendige Wahrnehmung von Terminen (vgl. OLG Stuttgart JurBüro 2002, 536). - OLG Frankfurt, 01.06.2012 - 18 W 79/12
Erstattungsfähigkeit von Reisekosten eines Rechtsanwalts, der für einen …
Diese müssen personell, sachlich und finanziell so ausgestattet sein, dass sie mit den ihnen zustehenden Rechtsansprüchen und den Möglichkeiten ihrer Durchsetzung so vertraut sind, dass sie dazu in der Lage sind, einen Prozessbevollmächtigten am Sitz des Prozessgerichts schriftlich und telefonisch zu instruieren OLG Frankfurt a.a.O., OLGR Stuttgart 2002, 364; OLGR Köln 2008, 406, zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
FEVG § 3 Satz 2; ; FEVG § 7 Abs. 1; ; FGG § 12; ; FGG § 27 Abs. 1; ; ZPO § 546; ; AuslG § 64 Abs. 3; ; AuslG § 103 Abs. 2; ; AuslG § 57 Abs. 2 S. 4
- rechtsportal.de
AuslG § 57 Abs. 2 S. 4
Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Strafhaft - Wolters Kluwer
Asylbewerber; Unerlaubte Einreise; Falsche Ausweispapiere; Vorläufige Festnahme; Urkundenfälschung; Untersuchungshaft; Einweisung in Psychiatrische Klinik
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Köln - 5076 XIV 153/02
- LG Köln, 06.05.2002 - 1 T 124/02
- OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (7)
- BVerfG, 15.12.2000 - 2 BvR 347/00
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Abschiebungshaft
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, dass in jeder Lage des Verfahrens das öffentliche Interesse an der Sicherung der Abschiebung und das Freiheitsinteresse des Betroffenen abgewogen und geprüft wird, ob die Anordnung bzw. Aufrechterhaltung der Haft (noch) erforderlich ist (vgl. z. B. BVerfG NVwZ-Beilage I 2001, 26 = AuAS 2001, 54). - OLG Köln, 20.06.2001 - 16 Wx 122/01
Abschiebehaft und Schutz der Familie
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Der an sich wegen der Abschiebungsvoraussetzungen an die Entscheidung der Ausländerbehörde gebundene Haftrichter hat zwar ausnahmsweise Gesichtspunkte zu berücksichtigen, die den verfassungsrechtlichen Schutz von Ehe und Familie gem. Art. 6 GG betreffen, etwa zur Verhinderung der Schaffung vollendeter Tatsachen, wenn verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz nicht rechtzeitig zu erlangen ist, oder durch nachträglich eingetretene Umstände die Anordnung von Abschiebungshaft als Mittel der Sicherung unnötig wird (vgl. hierzu Senat OLGReport Köln 2001, 279). - OLG Düsseldorf, 25.01.2001 - 26 Wx 6/01
Abschiebung bei Ermittlungsverfahren gegen Ausländer
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Diese Frist beginnt in dem hier gegebenen Fall der Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern mit der Anordnung selbst, also hier ab dem 06.03.2002 zu laufen; denn die Sicherungshaft darf nicht dazu dienen, es der Ausländerbehörde zu ermöglichen, den Ausgang eines längeren Ermittlungs- oder Strafverfahrens abzuwarten (vgl. OLG Düsseldorf FGPrax 2001, 130 = InfAuslR 2001, 340; SchlHOLG FGPrax 2000, 167 = InfAuslR 2000, 449; KG FGPrax 1995, 83; OLG Hamm NVwZ-RR 1993, 273; LG Bielefeld InfAuslR 2001, 347).
- OLG Schleswig, 06.04.2000 - 2 W 45/00
D (A), Abgelehnte Asylbewerber, Abschiebungshaft, Sicherungshaft, …
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Diese Frist beginnt in dem hier gegebenen Fall der Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern mit der Anordnung selbst, also hier ab dem 06.03.2002 zu laufen; denn die Sicherungshaft darf nicht dazu dienen, es der Ausländerbehörde zu ermöglichen, den Ausgang eines längeren Ermittlungs- oder Strafverfahrens abzuwarten (vgl. OLG Düsseldorf FGPrax 2001, 130 = InfAuslR 2001, 340; SchlHOLG FGPrax 2000, 167 = InfAuslR 2000, 449; KG FGPrax 1995, 83; OLG Hamm NVwZ-RR 1993, 273; LG Bielefeld InfAuslR 2001, 347). - OLG Hamm, 24.08.1992 - 15 W 219/92
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Diese Frist beginnt in dem hier gegebenen Fall der Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern mit der Anordnung selbst, also hier ab dem 06.03.2002 zu laufen; denn die Sicherungshaft darf nicht dazu dienen, es der Ausländerbehörde zu ermöglichen, den Ausgang eines längeren Ermittlungs- oder Strafverfahrens abzuwarten (vgl. OLG Düsseldorf FGPrax 2001, 130 = InfAuslR 2001, 340; SchlHOLG FGPrax 2000, 167 = InfAuslR 2000, 449; KG FGPrax 1995, 83; OLG Hamm NVwZ-RR 1993, 273; LG Bielefeld InfAuslR 2001, 347). - KG, 06.12.1994 - 1 W 6129/94
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Diese Frist beginnt in dem hier gegebenen Fall der Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern mit der Anordnung selbst, also hier ab dem 06.03.2002 zu laufen; denn die Sicherungshaft darf nicht dazu dienen, es der Ausländerbehörde zu ermöglichen, den Ausgang eines längeren Ermittlungs- oder Strafverfahrens abzuwarten (vgl. OLG Düsseldorf FGPrax 2001, 130 = InfAuslR 2001, 340; SchlHOLG FGPrax 2000, 167 = InfAuslR 2000, 449; KG FGPrax 1995, 83; OLG Hamm NVwZ-RR 1993, 273; LG Bielefeld InfAuslR 2001, 347). - LG Bielefeld, 13.06.2001 - 25 T 273/01
D (A), Tunesier, Algerier, Identitätstäuschung, Abgelehnte Asylbewerber, …
Auszug aus OLG Köln, 24.05.2002 - 16 Wx 91/02
Diese Frist beginnt in dem hier gegebenen Fall der Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern mit der Anordnung selbst, also hier ab dem 06.03.2002 zu laufen; denn die Sicherungshaft darf nicht dazu dienen, es der Ausländerbehörde zu ermöglichen, den Ausgang eines längeren Ermittlungs- oder Strafverfahrens abzuwarten (vgl. OLG Düsseldorf FGPrax 2001, 130 = InfAuslR 2001, 340; SchlHOLG FGPrax 2000, 167 = InfAuslR 2000, 449; KG FGPrax 1995, 83; OLG Hamm NVwZ-RR 1993, 273; LG Bielefeld InfAuslR 2001, 347).
- BGH, 04.12.2014 - V ZB 77/14
Abschiebungshaftsache: Sicherungshaftanordnung vor dem Ende einer laufenden …
Obwohl die Abschiebungshaft erst nach dem Ende der Straf- oder Untersuchungshaft vollzogen wird, berechnet sich der Haftzeitraum von der Haftanordnung an (zutreffend LG Verden, InfAuslR 2012, 425 f.; ähnlich OLG Köln, OLGR 2002, 364 f.; OLG München, OLGR 2005, 439 f.; OLG Düsseldorf, InfAuslR 2008, 38 f.;… im Ergebnis auch Prütting/Helms/Jennissen, FamFG, 3. Aufl., § 425 Rn. 11). - BGH, 12.05.2011 - V ZB 309/10
Anordnung von Abschiebungshaft ist bei Vorliegen von vom Ausländer nicht zu …
Dies gilt auch im Fall der Anordnung von Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Strafhaft (OLG München…, Beschluss vom 24. Mai 2005 - 34 Wx 052/05, Rn. 9, juris; OLG Köln, OLGR Köln 2002, 364). - OLG Köln, 16.12.2002 - 16 Wx 252/02
Berechnung der Dreimonatsfrist des § 57 Abs. 2 S. 3 AuslG
Die Sicherungshaft soll nicht dazu dienen, es der Ausländerbehörde zu ermöglichen, den Ausgang eines längeren Ermittlungs- oder Strafverfahrens abzuwarten ( Senat vom 24.5.2002 - 16 Wx 91/02 - m.w.N. ).Der Senat hat schon wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ausländerbehörde gehalten ist, bereits während der Vollstreckung der Untersuchungshaft die ihr möglichen und notwendigen Vorbereitungen für die beabsichtigte Abschiebung zu treffen ( vgl. Senat z.B. Beschluss vom 10.8.2001 - 16 Wx 159/01 - und vom 24.5.2002 - 16 Wx 91/02).
- OLG München, 24.05.2005 - 34 Wx 52/05
Erlass der Haftanordnung als maßgeblicher Zeitpunkt für Prognose möglicher …
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Prognose, ob die Abschiebung innerhalb der nächsten drei Monate möglich erscheint, ist auch im Fall der Überhaft der Erlass der Haftanordnung, nicht der mutmaßliche Beginn des Vollzugs der Abschiebungshaft (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 24.5.2002, Az. 16 Wx 91/02). - OLG Köln, 28.05.2003 - 16 Wx 115/03
Sicherungshaft als Überhaft zu einer Untersuchungshaft
Eine derartige Handhabung widerspricht dem hohem Rang des Freiheitsgrundrechts eines Betroffenen und hätte vor allem die Folge, dass die nach Art. 104 Abs. 1 S. 1, 2. Alt. GG erforderliche richterliche Kontrolle der Voraussetzungen des § 57 Abs. 2 S. 4 AuslG nicht mehr gewährleistet wäre; denn die Dreimonatsfrist des § 57 Abs. 2 S. 4 AuslG beginnt im Falle der Anordnung von Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern bereits mit der Anordnung selbst (vgl. z. B. Senatsbeschlüsse vom 16.12.2002 - 16 Wx 252/02 - und 24.05.2002 - 16 Wx 91/02 - = OLGR 2002, 364 = NVwZ-Beilage I 4/2003, 8; OLG Düsseldorf FGPrax 2001, 130 = InfAuslR 2001, 340; SchlHOLG FGPrax 2000, 167 = InfAuslR 2000, 449; KG FGPrax 1995, 83; OLG Hamm NVwZ-RR 1993, 273; LG Bielefeld InfAuslR 2001, 347). - OLG Köln, 26.08.2002 - 16 Wx 156/02
Verfahrensrecht; Abschiebehaft nach Untersuchungshaft
Ferner hat der Senat schon wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ausländerbehörde gehalten ist, bereits während der Vollstreckung der Untersuchungshaft die ihr möglichen und notwendigen Vorbereitungen für die beabsichtigte Abschiebung (Beschaffung von Passersatzpapieren) zu treffen (vgl. Senat z.B. Beschluss vom 10.8.2001 - 16 Wx 159/01 und vom 24.5.2002 - 16 Wx 91/02). - OLG Naumburg, 15.08.2008 - 6 Wx 6/08
D (A), Abschiebungshaft, Verfahrensrecht, Anhörung, Landgericht, Beschwerde, …
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Prognose, ob die Abschiebung innerhalb der nächsten drei Monate möglich erscheint, ist jedoch auch im Fall der Überhaft der Erlass der Haftanordnung, nicht der mutmaßliche Beginn des Vollzugs der Abschiebungshaft (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 24. Mai 2002 16 Wx 91/02 - zitiert nach juris;… vgl. auch OLG München, aaO). - LG Freiburg, 09.03.2004 - 4 T 55/04
Ausländerrecht: Unzulässige Anordnung von Abschiebungshaft bei Erteilung einer …
Rn. 10 Überdies hat die Ausländerbehörde aus Gründen der Verhältnismäßigkeit das Abschiebungsverfahren mit größtmöglicher Beschleunigung zu betreiben (vgl. OLG Köln, OLGR 2002, 364). - AG Frankfurt/Main, 14.08.2008 - 934 XIV 1689/08
Sicherungshaft: Beginn der Dreimonatsfrist im Zusammenhang mit einer …
Denn die Dreimonatsfrist des § 62 Abs. 2 S. 4 AufenthG beginnt im Falle der Anordnung von Sicherungshaft als Überhaft im Anschluss an eine Untersuchungs- oder Strafhaft nicht erst mit deren Vollzug, sondern bereits mit der Anordnung selbst (OLG Köln, OLGR Köln 2002, 364 zum früheren - wortgleichen - § 57 Abs. 2 S. 4 AuslG). - OLG Celle, 30.11.2007 - 22 W 53/07
D (A), Abschiebungshaft, Strafhaft, Untersuchungshaft, Überhaft, …
Mit weiterer oberlandesgerichtlicher Rechtsprechung geht auch der Senat von der rechtlichen Zulässigkeit und dem Bedürfnis von Abschiebungsüberhaft grundsätzlich aus (vgl. Beschluss vom 27. Mai 2005, 22 W 21/05; OLG Düsseldorf, FGPrax 2001, 130; OLG Köln JMBl NW 2007, 236; OLG Köln vom 24. Mai 2002, 16 Wx 91/02, BeckRS 2002 30261525).
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 27.02.2002 - 13 U 121/01 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
RBerG § 1 Abs. 1; ; RBerG § 6 Abs. 2; ; BGB § 134; ; ZPO § 543 I 1; ; ZPO § 97; ; ZPO § 708 Nr. 10
- rechtsportal.de
Einschaltung eines Inkassobüros durch Mietwagenunternehmen als Verstoß gegen Rechtsberatungsgesetz
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Unfallersatztarif; Schadensersatzanspruch auf Ersatz der Mietwagenkosten; Nichtigkeit von Abtretungen aufgrund der Umgehung des Rechtsberatungsgesetzes; Abtretung von Schadensersatzansprüchen eines Unfallgeschädigten an ein Inkassobüro auf Veranlassung eines ...
Verfahrensgang
- LG Dortmund, 18.04.2001 - 21 O 355/00
- OLG Hamm, 27.02.2002 - 13 U 121/01
Papierfundstellen
- NZV 2003, 286
- VersR 2003, 220
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 07.05.1996 - VI ZR 138/95
Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten
Auszug aus OLG Hamm, 27.02.2002 - 13 U 121/01
Auf die die Parteien interessierende Frage nach der Ersatzfähigkeit von Kosten nach dem Unfallersatztarif (vgl. dazu BGH r+s 96, 266 mit kritischer Anmerkung Lemcke) hat der Senat nicht einzugehen. - BGH, 10.05.1974 - I ZR 46/73
Möglichkeit des Mietwagenunternehmers sich von unfallgeschädigten Kunden …
Auszug aus OLG Hamm, 27.02.2002 - 13 U 121/01
Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn die Forderungen zur Sicherung vom Geschädigten an die Autovermietung abgetreten würden, der Geschädigte selbst die Durchsetzung der Ansprüche in die Hand nimmt und sich das Mietwagenunternehmen erst dann einschaltet, wenn der Geschädigte keine Zahlung erhält und nachdem das Mietwagenunternehmen den Kunden erfolglos zur Zahlung der Mietwagenkosten aufgefordert hat (BGH NJW 74, 1244).
- BGH, 18.03.2003 - VI ZR 152/02
Zum Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz bei der Regulierung von Unfallschäden …
Das Berufungsgericht führt in dem angefochtenen Urteil (veröffentlicht in OLG-Report Hamm 2002, 364 und Schaden-Praxis 2002, 203) aus: .
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 17.07.2000 - 23 W 351/00 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
ZPO § 91 Abs. 2; ; BRAGO § 43 Abs. 1 Nr. 2
- rechtsportal.de
Unnötiger Anwaltswechsel nach Widerspruch gegen Mahnbescheid durch einen beim Empfangsgericht nicht zugelassenen Anwalt
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Unnötiger Anwaltswechsel; Widerspruch; Mahnbescheid; Empfangsgericht ; Nicht zugelassener Anwalt
Verfahrensgang
- LG Münster, 26.05.2000 - 2 O 174/98
- OLG Hamm, 17.07.2000 - 23 W 351/00
- OLG Hamm, 30.07.2001 - 23 W 133/01
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Rechtsprechung
| OLG Bamberg, 17.09.2001 - 4 U 35/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
HGB § 90 a; ; HGB § ... 90 a Abs. 1; ; HGB § 90 a Abs. 1 S. 3; ; HGB § 83; ; UmwG § 126 Abs. 1 Ziff. 9; ; UmwG § 133; ; UmwG § 131; ; UmwG § 131 Abs. 1 Nr. 2; ; UmwG § 131 Abs. 1 Nr. 1; ; UmwG § 133 Abs. 3; ; BGB § 225 S. 2; ; BGB § 198; ; BGB § 15; ; BGB § 406; ; BGB § 407; ; BGB § 409; ; BGB § 410; ; BGB § 242; ; BGB § 222 Abs. 1; ; ZPO § 91 Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 2; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711; ; ZPO § 545 Abs. 2 S. 1; ; ZPO §§ 3 ff.
- rechtsportal.de
Verjährung eines Anspruchs auf Karenzentschädigung wegen Wettbewerbsverbotes
- Wolters Kluwer
Wettbewerbsverbot; Karenzentschädigung; Handelsvertreter; Kündigung; Verjährung; Fälligkeit
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Abkürzung der Verjährung, Spaltung, Abspaltung, Umwandlung
Verfahrensgang
- LG Würzburg - 1 IHO 2945/97
- OLG Bamberg, 17.09.2001 - 4 U 35/01
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BGH, 03.04.1996 - VIII ZR 3/95
Auskunftspflicht des Handelsvertreters über Geschäfte mit Konkurrenzunternehmen; …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.09.2001 - 4 U 35/01
Diese vertragliche Verjährungsverkürzung ist - abweichend von den Regeln des § 83 HGB - jedenfalls in einem Individualvertrag zulässig, § 225 S. 2 BGB (BGHZ 75, 218 und BGH NJW 1996, 2097). - BGH, 12.10.1979 - I ZR 166/78
Verjährung der Ansprüche des Handelsvertreters
Auszug aus OLG Bamberg, 17.09.2001 - 4 U 35/01
Diese vertragliche Verjährungsverkürzung ist - abweichend von den Regeln des § 83 HGB - jedenfalls in einem Individualvertrag zulässig, § 225 S. 2 BGB (BGHZ 75, 218 und BGH NJW 1996, 2097).
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