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Weitere Entscheidung unten: OLG Zweibrücken, 03.11.2006

Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,3261
OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05 (https://dejure.org/2006,3261)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 11.04.2006 - 2 W 249/05 (https://dejure.org/2006,3261)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 11. April 2006 - 2 W 249/05 (https://dejure.org/2006,3261)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    GBO § 53 Abs. 1 Satz 1; ; GBO § 71 Abs. 2 Satz 2; ; GBO § 74; ; GBO § 79 Abs. 2; ; BGB § 894; ; BGB § 899

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eintragung eines Amtswiderspruchs in das Grundbuch im Beschwerdewege

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Grundbuchrecht - Eintragung eines Amtswiderspruchs im Beschwerdeweg

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Prüfungspflicht und Amtswiderspruch

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Eintragung eines Amtswiderspruchs ohne "Gesetzesverletzung"; Auslegung des § 71 Abs. 2 S. 2 Grundbuchordnung (GBO)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FGPrax 2006, 150
  • FGPrax 2007, 11 (Ls.)
  • Rpfleger 2006, 536
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (9)

  • OLG Celle, 11.10.1989 - 4 W 279/89
    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Das Gebot eines effektiven Rechtsschutzes (Art. 19 Abs. 4, 20 Abs. 3 GG) verlangt keine von der des § 53 Abs. 1 Satz 1 GBO abweichende Auslegung des § 71 Abs. 2 Satz 2 GBO (Abweichung von OLG Celle, 4 W 279/89 - Rpfleger 1990, 112; Vorlage an den BGH).

    Allerdings sieht sich der Senat an einer dahingehenden abschließenden Entscheidung gehindert, weil einer solchen der auf eine weitere Beschwerde ergangene Beschluss des 4. Zivilsenats des OLG Celle vom 11.10.1989 - 4 W 279/89 (Rpfleger 1990, 112) entgegensteht.

    Die Notwendigkeit einer von der des § 53 Abs. 1 GBO abweichenden Auslegung des § 71 Abs. 2 Satz 2 GBO ergebe sich aus der unterschiedlichen Zielrichtung beider Vorschriften, namentlich daraus, dass die letztgenannte - bei verfassungskonformem Verständnis (Art. 14, 19 Abs. 4, 20 Abs. 3 GG) - einen effektiven Rechtsschutz gewähren müsse, zumal bei Zwangseintragungen im Vollstreckungswege ohne vorheriges rechtliches Gehör des Schuldners (Rpfleger 1990, 112, 113 unter 1. b).

  • OLG Stuttgart, 11.12.1989 - 8 W 378/89

    Gesellschafter-Ausschließungen; Abschluss gerichtlicher Klärung; Hinausschieben …

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dieser Auffassung möchte auch der Senat folgen; er befindet sich damit im Einklang mit den Oberlandesgerichten Hamm (FGPrax 2005, 192 = ZfIR 2005, 825) und Frankfurt (FGPrax 2003, 197) sowie einem Teil des Schrifttums (…Demharter, a.a.O. § 53 Rn. 23 ; Münzberg, Rpfleger 1990, 252; Eickmann, ZfIR 2005, 827).

    Im Übrigen kann die Eintragung des Widerspruchs im einstweiligen Verfügungsverfahren sogar dann erfolgen, wenn der Antragsteller die Unrichtigkeit des Grundbuchs nicht glaubhaft gemacht hat, sofern er dem Antragsgegner wegen drohender Nachteile Sicherheit leistet (…§§ 921 Satz 1, 236 ZPO, dazu Zöller/Vollkommer, ZPO, 25. Aufl., § 921 Rn. 7, die §§ 921 Satz 1 im einstweiligen Verfügungsverfahren für anwendbar halten) - eine Möglichkeit, die beim Amtswiderspruch nach §§ 71 Abs. 2, 53 Abs. 1 GBO nicht einmal besteht (Münzberg, Rpfleger 1990, 252, 253).

  • OLG Hamm, 21.02.2005 - 15 W 34/05

    Eintragung einer Zwangshypothek bzw. eines dagegen gerichteten Amtswiderspruchs

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dieser Auffassung möchte auch der Senat folgen; er befindet sich damit im Einklang mit den Oberlandesgerichten Hamm (FGPrax 2005, 192 = ZfIR 2005, 825) und Frankfurt (FGPrax 2003, 197) sowie einem Teil des Schrifttums (…Demharter, a.a.O. § 53 Rn. 23 ; Münzberg, Rpfleger 1990, 252; Eickmann, ZfIR 2005, 827).

    Maßgebend ist auch hier allein die dem Grundbuchamt zugewiesene formelle Prüfungskompetenz, nicht hingegen die materiell-rechtliche Richtigkeit der Eintragung (vgl. auch OLG Hamm FGPrax 2005, 192 = ZfIR 2005, 825, 826).

  • BGH, 24.06.2005 - V ZR 350/03

    Verjährung der Ansprüche der Wohnungseigentümergemeinschaft auf Zahlung von …

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dieser Auffassung möchte auch der Senat folgen; er befindet sich damit im Einklang mit den Oberlandesgerichten Hamm (FGPrax 2005, 192 = ZfIR 2005, 825) und Frankfurt (FGPrax 2003, 197) sowie einem Teil des Schrifttums (…Demharter, a.a.O. § 53 Rn. 23 ; Münzberg, Rpfleger 1990, 252; Eickmann, ZfIR 2005, 827).
  • BGH, 13.07.1959 - V ZB 6/59

    Amtswiderspruch bei unrichtigem Grundbuch

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Eine solche liegt - wie der BGH bereits in der Entscheidung vom 13.07.1959 (BGHZ 30, 255 = NJW 1959, 1635) festgestellt hat - nicht vor, wenn das Grundbuchamt auf den ihm unterbreiteten Sachverhalt das Gesetz zutreffend angewendet hat, dieser aber unrichtig gewesen ist, ohne dass dies dem zuständigen Rechtspfleger bekannt gewesen ist oder bei gehöriger Prüfung hätte erkannt werden müssen.
  • OLG Frankfurt, 12.12.2002 - 20 W 352/02

    Grundbucheintragung von Sicherungshypotheken wegen Gerichtskosten: Behandlung von …

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dieser Auffassung möchte auch der Senat folgen; er befindet sich damit im Einklang mit den Oberlandesgerichten Hamm (FGPrax 2005, 192 = ZfIR 2005, 825) und Frankfurt (FGPrax 2003, 197) sowie einem Teil des Schrifttums (…Demharter, a.a.O. § 53 Rn. 23 ; Münzberg, Rpfleger 1990, 252; Eickmann, ZfIR 2005, 827).
  • RG, 22.12.1931 - II B 30/31

    Kann eine sog. unechte Gesamtvertretung der Aktiengesellschaft eine Prokura …

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dies gilt auch dann, wenn nach Erledigung der Hauptsache nur noch über die Kosten zu entscheiden ist (RGZ 62, 140, 142; 134, 303, 304;… Demharter, GBO, 24. Aufl., § 79 Rn. 17; vgl. auch OLG Hamm FamRZ 1995, 1595 zu § 28 Abs. 2 FGG;… Keidel/Meyer-Holz, FGG, 15. Aufl. § 28 Rn. 14).
  • OLG Hamm, 02.02.1995 - 15 W 295/94

    Unterbringungsmaßnahme; Öffentliches Recht; Einstweilige Unterbringung; …

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dies gilt auch dann, wenn nach Erledigung der Hauptsache nur noch über die Kosten zu entscheiden ist (RGZ 62, 140, 142; 134, 303, 304;… Demharter, GBO, 24. Aufl., § 79 Rn. 17; vgl. auch OLG Hamm FamRZ 1995, 1595 zu § 28 Abs. 2 FGG;… Keidel/Meyer-Holz, FGG, 15. Aufl. § 28 Rn. 14).
  • RG, 09.12.1905 - V 326/05

    Stellung des Grundbuchrichters zu Eintragungsanträgen eines Erstehers, der als …

    Auszug aus OLG Schleswig, 11.04.2006 - 2 W 249/05
    Dies gilt auch dann, wenn nach Erledigung der Hauptsache nur noch über die Kosten zu entscheiden ist (RGZ 62, 140, 142; 134, 303, 304;… Demharter, GBO, 24. Aufl., § 79 Rn. 17; vgl. auch OLG Hamm FamRZ 1995, 1595 zu § 28 Abs. 2 FGG;… Keidel/Meyer-Holz, FGG, 15. Aufl. § 28 Rn. 14).
  • OLG Frankfurt, 29.01.2007 - 20 W 366/06

    Zwangsvollstreckungsrecht: Umfang der Prüfpflicht des Grundbuchamtes bei …

    Ob im Beschwerdeweg die Eintragung eines Amtswiderspruchs gegen die Zwangssicherungshypothek erreicht werden kann, auch wenn bei Eintragung keine Gesetzesverletzung im Sinn des § 53 Abs. 1 Satz 1 GBO vorliegt (vgl. Vorlagebeschluss des OLG Schleswig Rpfleger 2006, 536), bleibt offen.

    Dies hat zu einem Vorlagebeschluss des OLG Schleswig vom 11.04.2006 -2 W 249/05- (Rpfleger 2006, 536) geführt, über den der BGH durch Beschluss vom 09.11.2006 -V ZB 66/06- (zitiert nach juris) entschieden hat, in dem er die Sache an das OLG zur Entscheidung in eigener Zuständigkeit zurückgegeben hat, da nicht dieselbe Rechtsfrage betroffen sei.

  • OLG Nürnberg, 15.03.2012 - 15 W 300/12

    Eintragung eines Amtswiderspruchs im Grundbuch: Eintragung einer …

    Eine Rechtsschutzlücke zu Lasten des Betroffenen entsteht dadurch nicht, weil er einen Anspruch nach § 894 BGB geltend machen kann und diesen durch Eintragung eines Widerspruchs auch im Wege einer einstweiligen Verfügung vorläufig sichern kann (§ 899 BGB); dieser Weg ist genauso effektiv wie § 71 Abs. 2 GBO (ebenso Schl.-Holst. OLG FGPrax 2006, 150).
  • KG, 08.07.2010 - 1 W 249/10

    Grundbuch: Rechtsmittel gegen die Eintragung einer Zwangshypothek unter …

    Denn für die Buchung eines Amtswiderspruchs müssen beide Voraussetzungen des § 53 Abs. 1 S.1 GBO erfüllt sein, so dass das Grundbuchamt die Eintragung unter Verletzung gesetzlicher Vorschriften vorgenommen haben muss (…Senat, NJW-RR 1987, a.a.O., S. 593; OLG Frankfurt, FGPrax 2003, 197 f.; OLG Hamm, Rpfleger 2005, 532 f.; OLG Schleswig, FGPrax 2006, 150 f.; OLG München, FGPrax 2008, 235 f.;… Demharter, a.a.O., § 53 Rn. 23, § 71 Rn. 49).
  • OLG Düsseldorf, 15.10.2014 - 3 Wx 178/14

    Grundbuchsache - Verletzung gesetzlicher Vorschriften bei der Eintragung eines …

    Das gilt auch dann, wenn der Amtswiderspruch im Beschwerdewege verlangt wird (…vgl. Demharter a.a.O. § 23, Rdnr. 23;… Holzer, a.a.O., § 53 Rdnr. 24; OLGR Schleswig 2006, 473 - 475; a.A. OLG Celle, RPfleger 1990, 112 für eine im Wege der Zwangsvollstreckung vorgenommene Eintragung, die zwar nicht unter einer Rechtsverletzung im Sinne von § 53 GBO erfolgt ist, aber objektiv der Rechtsordnung widerspricht).
  • OLG Schleswig, 24.08.2011 - 2 W 261/10

    Finanzamtsersuchen

    Die Eintragung eines Amtswiderspruchs kann auch auf diesem Wege nur verlangt werden, wenn die beanstandete Eintragung unter Verletzung gesetzlicher Vorschriften im Sinne des § 53 Abs. 1 S. 1 GBO erfolgt ist (h. M., vgl. nur Senat, FGPrax 2006, S. 150 f.;… Demharter, Grundbuchordnung, 28. Auflage, § 53 Rn. 23 - jeweils m. w. N.).
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Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,2529
OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06 (https://dejure.org/2006,2529)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 03.11.2006 - 3 W 188/06 (https://dejure.org/2006,2529)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 03. November 2006 - 3 W 188/06 (https://dejure.org/2006,2529)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    Prüfungskompetenz des Grundbuchamts bei Antrag auf Eintragung einer Auflassungsvormerkung

  • ibr-online

    Keine weitergehende Prüfungskompetenz des Grundbuchamtes

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Prüfungspflicht bei Testamentsvollstreckerverfügung

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Umfang der Prüfungskompetenz des Grundbuchamtes bei der Eintragung einer Auflassungsvomerkung; Möglichkeit der Ablehnung der Eintragung durch das Grundbuchamt; Frage der Rechtsmacht des Testamentsvollstreckers zur Veräußerung eines Nachlassgrundstücks; Sinn und Zweck der ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FGPrax 2007, 11
  • FamRZ 2007, 570
  • Rpfleger 2007, 194
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (5)

  • OLG Zweibrücken, 15.11.2000 - 3 W 175/00

    Prüfungskompetenz des Grundbuchamtes - Verfügung des Testamentsvollstreckers über …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06
    Vor diesem Hintergrund hat der Senat in einem Fall der beantragten Eigentumsumschreibung dem Grundbuchamt ein Prüfungsrecht hinsichtlich der Befugnis des Testamentsvollstreckers zur Verfügung über den Nachlassgegenstand zugebilligt (Beschluss vom 15. November 2000 - 3 W 175/00 -, Rpfleger 2001, 173 = DNotZ 2001, 399).
  • OLG Zweibrücken, 26.08.2003 - 3 W 171/03

    Grundbuchverfahren: Wirksamkeit einer nicht unterschriebenen Zwischenverfügung; …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06
    b) Eine weitergehende Prüfungskompetenz, als das formelle Konsensprinzip (§ 19 GBO) vorsieht, hat das Grundbuchamt grundsätzlich nicht (OLG Hamburg NJW-RR 1999, 600, 601 m.w.N.; Senat, Beschluss vom 26. August 2003 - 3 W 171/03 -, FG Prax 2003, 249 f).
  • BayObLG, 14.01.1993 - 2Z BR 102/92

    Sicherung von Rückübertragungsansprüchen für Ehegatten in Gütergemeinschaft

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06
    Nur wenn das Grundbuchamt aus den vorgelegten Urkunden und aus ihm sonst bekannten Umständen mit Sicherheit erkennt, dass der zu sichernde Anspruch nicht entstanden ist und auch künftig nicht mehr entstehen kann, ist die beantragte Eintragung einer Auflassungsvormerkung abzulehnen; bloße Zweifel an der Wirksamkeit des zugrunde liegenden Vertrags können die Zurückweisung des Eintragungsantrags hingegen nicht rechtfertigen (BayObLGZ 1993, 1, 2 f = NJW-RR 1993, 472; BayObLG DNotZ 1995, 63 f; BayObLG Rpfleger 2003, 573 f: Möglicher Verstoß gegen das Schenkungsverbot des § 1804 BGB;… MüKo./Wacke BGB 4. Aufl., § 883 Rdnr. 12 und § 885 Rdnr. 26;… Palandt/Bassenge, BGB 65. Aufl., § 885 Rdnr. 14; Böhringer, BWNotZ 2006, 118, 122).
  • OLG Hamburg, 17.11.1998 - 2 Wx 71/96

    Prüfungpflicht und Verfügungsbefungnis

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06
    b) Eine weitergehende Prüfungskompetenz, als das formelle Konsensprinzip (§ 19 GBO) vorsieht, hat das Grundbuchamt grundsätzlich nicht (OLG Hamburg NJW-RR 1999, 600, 601 m.w.N.; Senat, Beschluss vom 26. August 2003 - 3 W 171/03 -, FG Prax 2003, 249 f).
  • BayObLG, 24.03.1994 - 2Z BR 24/94

    Eintragung einer Auflassungsvormerkung bei Zweifeln des Grundbuchbamts an der …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 03.11.2006 - 3 W 188/06
    Nur wenn das Grundbuchamt aus den vorgelegten Urkunden und aus ihm sonst bekannten Umständen mit Sicherheit erkennt, dass der zu sichernde Anspruch nicht entstanden ist und auch künftig nicht mehr entstehen kann, ist die beantragte Eintragung einer Auflassungsvormerkung abzulehnen; bloße Zweifel an der Wirksamkeit des zugrunde liegenden Vertrags können die Zurückweisung des Eintragungsantrags hingegen nicht rechtfertigen (BayObLGZ 1993, 1, 2 f = NJW-RR 1993, 472; BayObLG DNotZ 1995, 63 f; BayObLG Rpfleger 2003, 573 f: Möglicher Verstoß gegen das Schenkungsverbot des § 1804 BGB;… MüKo./Wacke BGB 4. Aufl., § 883 Rdnr. 12 und § 885 Rdnr. 26;… Palandt/Bassenge, BGB 65. Aufl., § 885 Rdnr. 14; Böhringer, BWNotZ 2006, 118, 122).
  • OLG Frankfurt, 16.09.2010 - 20 W 360/10

    Anforderungen des Nachweises der fehlenden Unentgeltlichkeit durch den …

    Bei Bewilligung einer Eigentumsvormerkung durch den Testamentsvollstrecker stellt sich die Frage der Entgeltlichkeit für das Grundbuchamt grundsätzlich nicht (…vgl. Demharter, a.a.O., § 52 Rz. 25;… Meikel/Böhringer, a.a.O., § 52 Rz. 60;… Zeiser in BeckOK GBO, Stand 01.06.2010, § 52 Rz. 77;… Zimmermann, Die Testamentsvollstreckung, 3. Aufl., Rz. 474; OLG Zweibrücken FGPrax 2007, 11).

    Nur wenn das Grundbuchamt aus den vorgelegten Urkunden und aus ihm sonst bekannten Umständen mit Sicherheit erkennt, dass der zu sichernde Anspruch nicht entstanden ist und auch künftig nicht mehr entstehen kann, ist die beantragte Eintragung einer Auflassungsvormerkung abzulehnen; bloße Zweifel an der Wirksamkeit des zugrundeliegenden Vertrags können die Zurückweisung des Eintragungsantrags hingegen nicht rechtfertigen (vgl. dazu im Einzelnen OLG Zweibrücken FGPrax 2007, 11).

    Auf die Frage, ob der als Gegenleistung für die Übertragung des Grundbesitzes vereinbarte Kaufpreis also gerechtfertigt ist oder der Testamentsvollstrecker das Grundstück "unter Wert" veräußert hat - nur hierauf hat das Grundbuchamt ausweislich der Begründung seiner Zwischenverfügung abgestellt -, kommt es mithin erst im Falle des Antrags auf Eintragung der Auflassung (OLG Zweibrücken FGPrax 2007, 11) und noch nicht im gegebenen Zusammenhang an.

  • OLG München, 06.12.2011 - 34 Wx 403/11

    Grundbuchverfahren: Darlegung der Entgeltlichkeit einer Verfügung eines …

    Weil aber eine (teilweise) unentgeltliche Verfügung auch dann voll wirksam werden kann, wenn die Erben oder Vermächtnisnehmer zustimmen, erweist sich deren Wirksamkeit oder Unwirksamkeit erst bei der Vornahme der endgültigen Eintragung (vgl. OLG Zweibrücken FGPrax 2007, 11;… Hügel/Zeiser GBO 2. Aufl. § 52 Rn. 77).
  • OLG Saarbrücken, 17.01.2023 - 5 W 98/22

    Grundbuch: Nachweis der Verfügungsbefugnis des die Eintragungen einer Grundschuld …

    Unbeschadet der - bei Eintragung einer Auflassungsvormerkung möglicherweise (noch) nicht zu prüfenden, vgl. OLG Zweibrücken, FamRZ 2007, 570; OLG Frankfurt, ZEV 2011, 534 - Frage der Unentgeltlichkeit (§ 2205 Satz 3 BGB) stellte die Bewilligung der Vormerkung ein dem Testamentsvollstrecker grundsätzlich verbotenes Insichgeschäft (§ 181 BGB) dar, dessen Berechtigung hier nicht erwiesen wurde:.
  • OLG Koblenz, 27.11.2006 - 6 W 558/06

    Prozessuale Stellung der Erben im Rechtsstreit gegen den Testamentsvollstrecker

    Aus den vorgelegten Beschlüssen des Landgerichts Trier vom 26.09.2006 - 4 T 7/06 - und des OLG Zweibrücken vom 03.11.2006 - 3 W 188/06 - ist Gegenteiliges nicht abzuleiten.
  • OLG München, 30.09.2016 - 34 Wx 303/16

    Hinreichende Bestimmtheit eines eine Vormerkung betreffenden Eintragungsvermerks

    Denn es ist nichts dafür ersichtlich, geschweige denn positiv bekannt (vgl. OLG Zweibrücken FGPrax 2007, 11;… Demharter Anhang zu § 44 Rn. 88;… Hügel/Kral § 44 Rn. 70), dass der gesicherte Anspruch aus der Ankaufsvereinbarung untergegangen ist.
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