Rechtsprechung
| BFH, 16.10.2024 - I R 24/22 |
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EStG § 3 Nr 40, EStG § ... 15 Abs 1 S 1 Nr 2, EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 3, EStG § 16 Abs 1 S 1 Nr 2, EStG § 16 Abs 1 S 1 Nr 3, EStG § 20 Abs 1 Nr 1 S 3, EStG § 35 Abs 2 S 1, EStG § 50d Abs 11, KStG § 8a, KStG § 9 Abs 1 S 1 Nr 1, KStG § 8b, AO § 171 Abs 10, AO § 175 Abs 1 Nr 1, AO § 179 Abs 1, AO § 180 Abs 1 S 1 Nr 2 Buchst a, AO § 181 Abs 5 S 2, AO § 182 Abs 1, FGO § 41 Abs 2, FGO § 60 Abs 3 S 1, FGO § 48, FGO § 96 Abs 1 S 3, FGO § 100 Abs 1 S 1, FGO § 101 S 1, FGO § 101 S 2, FGO § 126 Abs 2, FGO § 126 Abs 3 S 1 Nr 1, FGO § 135 Abs 1, FGO § 135 Abs 3, FGO § 135 Abs 5, FGO § 136 Abs 1 S 1, FGO § 139 Abs 4, EStG VZ 2005, EStG VZ 2006, EStG VZ 2007, KStG VZ 2005, KStG VZ 2006, KStG VZ 2007
Gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter
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Gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter
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§ 3 Nr 40 EStG 2002, § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG 2002, § 15 Abs 1 S 1 Nr 3 EStG 2002, § 16 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG 2002, § 16 Abs 1 S 1 Nr 3 EStG 2002
Gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter - IWW
§ 20 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes, § ... 181 Abs. 5 Satz 2 der Abgabenordnung, § 181 Abs. 5 AO, § 8a des Körperschaftsteuergesetzes, § 3 Nr. 40 EStG, § 8a KStG, § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG, § 182 Abs. 1 AO, § 60 Abs. 3 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 48 FGO, § 100 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 101 Satz 2 FGO, § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KStG, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FGO, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG, § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG, § 50d Abs. 11 EStG, § 15 Abs. 1 EStG, § 175 Abs. 1 Nr. 1, § 171 Abs. 10 AO, § 179 Abs. 1 AO, § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG, § 8b KStG, § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO, § 126 Abs. 2 FGO, § 41 FGO, § 96 Abs. 1 Satz 3 FGO, § 41 Abs. 2 FGO, § 101 Satz 1 FGO, § 135 Abs. 1, 3, 5, § 136 Abs. 1 Satz 1, § 139 Abs. 4 FGO, § 45 Abs. 1 Satz 3 des Gerichtskostengesetzes, § 136 Abs. 1 Satz 3 FGO, § 135 Abs. 3, Abs. 5 Satz 1 FGO
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Gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter
Kurzfassungen/Presse (2)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Neubescheidungsklage - und die Grenzen zulässiger Klageanträge
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
KGaA - und die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen
Sonstiges (3)
- Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)
AO § 180 Abs 1 S 1 Nr 2 Buchst a ; EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 3 ; KStG § 9 Abs 1 Nr 1
- IWW (Verfahrensmitteilung)
EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 3, AO § 180 Abs 1 S 1 Nr 2 Buchst a, KStG § 9 Abs 1 Nr 1
Kommanditgesellschaft auf Aktien, Einheitliche und gesonderte Feststellung - Bundesfinanzhof (Terminmitteilung)
Verfahrensgang
- FG Köln, 04.05.2022 - 12 K 1274/18
- BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Papierfundstellen
- ZIP 2025, 1160
- NZG 2025, 810
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (44)
- FG Köln, 04.05.2022 - 12 K 1274/18
Streit um die Durchführung einer gesonderten und einheitlichen Feststellung in …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Auf die Revision der Kläger werden das Urteil des Finanzgerichts Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 und die Einspruchsentscheidungen des Beklagten vom 07.06.2019 sowie die gegenüber den Klägern und den Beigeladenen ergangenen negativen Feststellungsbescheide des Beklagten für 2001 bis 2007 vom 03.05.2018 aufgehoben.Die Klagen blieben erfolglos (Urteil des Finanzgerichts --FG-- Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2023, 84).
das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben sowie den Beklagten unter Aufhebung der Bescheide über die Ablehnung der Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für 2004 bis 2007, jeweils vom 03.05.2018, zu verpflichten, mit Bezug auf die Beteiligung des Klägers zu 1. als persönlich haftenden Gesellschafter der damaligen … KGaA betreffend die Feststellungszeiträume 2004 bis 2007 geänderte Bescheide über die (einheitliche und) gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 Buchst. a AO (i.V.m. § 181 Abs. 5 AO) mit dem Inhalt zu erlassen, dass.
hilfsweise (im Falle der Ablehnung des vorstehenden Antrags) das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben und zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen.
das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben sowie den Beklagten unter Aufhebung der Bescheide über die Ablehnung der Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für 2001 bis 2007, jeweils vom 03.05.2018, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 07.06.2019, zu verpflichten, mit Bezug auf die Beteiligung des Klägers zu 2. als persönlich haftenden Gesellschafter der damaligen … KGaA betreffend die Feststellungszeiträume 2001 bis 2007 geänderte Bescheide über die (einheitliche und) gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 Buchst. a AO (i.V.m. § 181 Abs. 5 AO) mit dem Inhalt zu erlassen, dass.
hilfsweise (im Falle der Ablehnung des vorstehenden Antrags) das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben und zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen.
das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben sowie den Beklagten unter Aufhebung der Bescheide über die Ablehnung der Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für 2004, 2006 und 2007, jeweils vom 03.05.2018, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 07.06.2019, zu verpflichten, mit Bezug auf die Beteiligung des Klägers zu 3. als persönlich haftenden Gesellschafter der damaligen … KGaA betreffend die Feststellungszeiträume 2004, 2006 und 2007 geänderte Bescheide über die (einheitliche und) gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 Buchst. a AO (i.V.m. § 181 Abs. 5 AO) mit dem Inhalt zu erlassen, dass.
hilfsweise (im Falle der Ablehnung des vorstehenden Antrags) das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben und zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen.
das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben sowie den Beklagten unter Aufhebung der Bescheide über die Ablehnung der Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für 2001 bis 2007, jeweils vom 03.05.2018, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 07.06.2019, zu verpflichten, mit Bezug auf die Beteiligung des Klägers zu 4. als persönlich haftenden Gesellschafter der damaligen … KGaA betreffend die Feststellungszeiträume 2001 bis 2007 geänderte Bescheide über die (einheitliche und) gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 Buchst. a i.V.m. § 181 Abs. 5 AO mit dem Inhalt zu erlassen, dass.
hilfsweise (im Falle der Ablehnung des vorstehenden Antrags) das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben und zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen.
das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben sowie den Beklagten unter Aufhebung der Bescheide über die Ablehnung der Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für 2001 bis 2007, jeweils vom 03.05.2018, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 07.06.2019, zu verpflichten, mit Bezug auf die Beteiligung des Klägers zu 5. als persönlich haftenden Gesellschafter der damaligen … KGaA betreffend die Feststellungszeiträume 2001 bis 2007 geänderte Bescheide über die (einheitliche und) gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 Buchst. a i.V.m. § 181 Abs. 5 AO mit dem Inhalt zu erlassen, dass.
hilfsweise (im Falle der Ablehnung des vorstehenden Antrags) das angefochtene Urteil des FG Köln vom 04.05.2022 - 12 K 1274/18 aufzuheben und zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen.
- BFH, 01.06.2022 - I R 44/18
Transparente Besteuerung einer KGaA nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
a) entsprechend dem BFH-Urteil vom 01.06.2022 - I R 44/18 (…BFH/NV 2022, 1365) die an … KGaA unmittelbar ausgeschütteten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten Dividenden, die keine Schachteldividenden sind (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.)' sowie die Veräußerungsgewinne/-verluste aus der unmittelbaren und mittelbaren (durch Organgesellschaften beziehungsweise durch nachgeschaltete Mitunternehmerschaften) Veräußerung von Kapitalgesellschaftsbeteiligungen, die beim Kläger zu 4. dem Halbeinkünfteverfahren nach § 3 Nr. 40 EStG unterliegen,.a) entsprechend dem BFH-Urteil vom 01.06.2022 - I R 44/18 (…BFH/NV 2022, 1365) die an … KGaA unmittelbar ausgeschütteten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten Dividenden, die keine Schachteldividenden sind (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.)' sowie die Veräußerungsgewinne/-verluste aus der unmittelbaren und mittelbaren (durch Organgesellschaften beziehungsweise durch nachgeschaltete Mitunternehmerschaften) Veräußerung von Kapitalgesellschaftsbeteiligungen, die beim Kläger zu 5. dem Halbeinkünfteverfahren nach § 3 Nr. 40 EStG unterliegen,.
Rn. 17 aa) Nach ständiger BFH-Rechtsprechung besteht zwar zwischen der KGaA und ihrem persönlich haftenden Gesellschafter keine Mitunternehmerschaft, jedoch wird der persönlich haftende Gesellschafter wie ein Mitunternehmer behandelt; insoweit beruht die Ertragsbesteuerung des persönlich haftenden Gesellschafters auf einer transparenten Betrachtungsweise (s. z.B. Senatsurteil vom 04.05.1965 - I 186/64 U, BFHE 82, 471, BStBl III 1965, 418; BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.a; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26; vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 19).
Die transparente Betrachtungsweise hat der BFH bereits in zahlreichen Entscheidungen insbesondere mit der gesellschaftsrechtlichen Stellung der persönlich haftenden Gesellschafter (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.c und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 28), mit dem engen systematischen Zusammenhang des für Mitunternehmer geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG mit dem für persönlich haftende Gesellschafter einer KGaA geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26 und vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 16), mit der Regelung in § 16 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 und 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 29), in § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG (…s. Senatsurteil vom 24.01.2024 - I R 54/20, BFH/NV 2024, 827, Rz 15 f.) und in § 50d Abs. 11 EStG (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 25 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 53) sowie mit der konsequenten Umsetzung des Halbeinkünfteverfahrens (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 23 und 30 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 56) begründet.
Rn. 18 bb) Aus dieser transparenten Betrachtungsweise folgt, dass der Handelsbilanzgewinn als gemeinsame Einkunftsquelle der KGaA und ihres persönlich haftenden Gesellschafters steuerrechtlich in einen der Körperschaftsteuer unterliegenden Teil, der von der KGaA zu versteuern ist (Anwendung von § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KStG) und einen der transparenten Sphäre des persönlich haftenden Gesellschafters zuzuordnenden Teil (Anwendung von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG) aufgespalten wird, der beim persönlich haftenden Gesellschafter --abhängig von seiner Rechtsform-- der Einkommen- oder der Körperschaftsteuer unterliegt (Senatsurteil vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 19 und 21).
Nach der Systematik des § 15 Abs. 1 EStG ist von einer weitgehenden Gleichstellung des persönlich haftenden Gesellschafters mit einem Mitunternehmer auszugehen, soweit dem nicht besondere gesetzgeberische Grundentscheidungen entgegenstehen (s. Senatsurteile vom 07.09.2016 - I R 57/14, BFHE 255, 427, Rz 14 ff. und vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 15 sowie BFH-Beschluss vom 16.04.2010 - IV B 94/09, BFH/NV 2010, 1272, Rz 27).
- BFH, 19.05.2010 - I R 62/09
Sog. Schachtelprivileg nach Art. 20 DBA-Frankreich für Dividendeneinnahmen einer …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
b) entsprechend dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19.05.2010 - I R 62/09 (BFHE 230, 18, BFH/NV 2010, 1919) die an die … KGaA unmittelbar gezahlten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten DBA-Schachteldividenden (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.) und.b) entsprechend dem BFH-Urteil vom 19.05.2010 - I R 62/09 (BFHE 230, 18, BFH/NV 2010, 1919) die an die … KGaA unmittelbar gezahlten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten DBA-Schachteldividenden (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.) und.
b) entsprechend dem BFH-Urteil vom 19.05.2010 - I R 62/09 (BFHE 230, 18, BFH/NV 2010, 1919) die an die … KGaA unmittelbar gezahlten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten DBA-Schachteldividenden (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.) und.
b) entsprechend dem BFH-Urteil vom 19.05.2010 - I R 62/09 (BFHE 230, 18, BFH/NV 2010, 1919) die an … KGaA unmittelbar gezahlten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten DBA-Schachteldividenden (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.) und.
b) entsprechend dem BFH-Urteil vom 19.05.2010 - I R 62/09 (BFHE 230, 18, BFH/NV 2010, 1919) die an … KGaA unmittelbar gezahlten und dieser mittelbar über Organgesellschaften beziehungsweise nachgeschalteten Mitunternehmerschaften zugerechneten DBA-Schachteldividenden (einschließlich fiktiver Dividenden nach § 8a KStG a.F.) und.
- BFH, 02.06.2005 - III R 66/04
Bestimmung des vorrangig Kindergeldberechtigten i.S. des § 64 Abs. 3 Satz 2 EStG …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Es ist Sache des FA, im Rahmen der Neubescheidung die Einkünfte der Höhe nach festzustellen und den Beteiligten des Feststellungsverfahrens zuzuordnen (BFH-Urteile vom 07.04.1987 - IX R 103/85, BFHE 150, 124, BStBl II 1987, 707;… vom 20.04.2004 - VIII R 13/03, BFH/NV 2004, 1253; vom 02.06.2005 - III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184 …und vom 24.02.2010 - III R 73/07, BFH/NV 2010, 1429, Rz 12).Lehnt das FA aber bereits den Erlass eines Bescheids aus formellen Gründen ab, fehlt es an einer abänderbaren Sachentscheidung (s. BFH-Urteil vom 02.06.2005 - III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184).
Der Umstand, dass die Kläger insoweit unterlegen sind, als anstelle des im erstinstanzlichen Verfahren beantragten Verpflichtungsurteils ein Neubescheidungsurteil ergangen ist, ist in Fällen, in denen wegen fehlender Verpflichtung zur Herbeiführung der Spruchreife lediglich eine Neubescheidung ausgesprochen werden kann, bei der Ermittlung der von den Klägern zu tragenden Kosten nicht zu berücksichtigen (s. BFH-Urteile vom 02.06.2005 - III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184 …und vom 24.02.2010 - III R 73/07, BFH/NV 2010, 1429).
- BFH, 25.07.2019 - IV R 47/16
Anwendung von § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG im Feststellungsverfahren - …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Zu diesen Besteuerungsgrundlagen gehört auch die Feststellung, ob und in welcher Höhe in den Einkünften aus Gewerbebetrieb Bestandteile enthalten sind, die unter § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG oder unter § 8b KStG fallen (s. BFH-Urteil vom 25.07.2019 - IV R 47/16, BFHE 265, 273, BStBl II 2020, 142, Rz 14).Dem FA steht es dabei grundsätzlich frei, ob es die steuerpflichtigen Einkünfte als Nettobetrag oder die unter § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG beziehungsweise § 8b KStG fallenden Einkünfte brutto feststellt, solange im letztgenannten Fall für den Empfänger des Feststellungsbescheids erkennbar ist, dass zur Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte ein weiterer Rechenschritt erforderlich ist (s. BFH-Urteil vom 25.07.2019 - IV R 47/16, BFHE 265, 273, BStBl II 2020, 142; weitere Nachweise bei Brandis in Tipke/Kruse, § 180 AO Rz 56).
- BFH, 15.03.2017 - I R 41/16
Ergänzungsbilanz eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA bei die …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Rn. 17 aa) Nach ständiger BFH-Rechtsprechung besteht zwar zwischen der KGaA und ihrem persönlich haftenden Gesellschafter keine Mitunternehmerschaft, jedoch wird der persönlich haftende Gesellschafter wie ein Mitunternehmer behandelt; insoweit beruht die Ertragsbesteuerung des persönlich haftenden Gesellschafters auf einer transparenten Betrachtungsweise (s. z.B. Senatsurteil vom 04.05.1965 - I 186/64 U, BFHE 82, 471, BStBl III 1965, 418; BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.a; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26; vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 19).Die transparente Betrachtungsweise hat der BFH bereits in zahlreichen Entscheidungen insbesondere mit der gesellschaftsrechtlichen Stellung der persönlich haftenden Gesellschafter (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.c und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 28), mit dem engen systematischen Zusammenhang des für Mitunternehmer geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG mit dem für persönlich haftende Gesellschafter einer KGaA geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26 und vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 16), mit der Regelung in § 16 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 und 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 29), in § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG (…s. Senatsurteil vom 24.01.2024 - I R 54/20, BFH/NV 2024, 827, Rz 15 f.) und in § 50d Abs. 11 EStG (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 25 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 53) sowie mit der konsequenten Umsetzung des Halbeinkünfteverfahrens (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 23 und 30 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 56) begründet.
- BFH, 21.06.1989 - X R 14/88
Zur Art und zur Ermittlung der Einkünfte des persönlich haftenden Gesellschafters …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Rn. 17 aa) Nach ständiger BFH-Rechtsprechung besteht zwar zwischen der KGaA und ihrem persönlich haftenden Gesellschafter keine Mitunternehmerschaft, jedoch wird der persönlich haftende Gesellschafter wie ein Mitunternehmer behandelt; insoweit beruht die Ertragsbesteuerung des persönlich haftenden Gesellschafters auf einer transparenten Betrachtungsweise (s. z.B. Senatsurteil vom 04.05.1965 - I 186/64 U, BFHE 82, 471, BStBl III 1965, 418; BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.a; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26; vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 19).Die transparente Betrachtungsweise hat der BFH bereits in zahlreichen Entscheidungen insbesondere mit der gesellschaftsrechtlichen Stellung der persönlich haftenden Gesellschafter (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.c und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 28), mit dem engen systematischen Zusammenhang des für Mitunternehmer geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG mit dem für persönlich haftende Gesellschafter einer KGaA geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26 und vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 16), mit der Regelung in § 16 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 und 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 29), in § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG (…s. Senatsurteil vom 24.01.2024 - I R 54/20, BFH/NV 2024, 827, Rz 15 f.) und in § 50d Abs. 11 EStG (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 25 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 53) sowie mit der konsequenten Umsetzung des Halbeinkünfteverfahrens (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 23 und 30 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 56) begründet.
- BFH, 05.07.2002 - IV B 42/02
Stille Gesellschaft; mehrere stille Gesellschafter; Gewinnermittlung
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Rn. 13 1. Die Kläger sind hinsichtlich der ihnen gegenüber ergangenen negativen Feststellungsbescheide des FA, durch die bindend festgestellt wird, dass keine gemeinschaftlichen Einkünfte vorliegen, persönlich klagebefugt (s. allgemein BFH-Beschluss vom 05.07.2002 - IV B 42/02, BFH/NV 2002, 1447, Rz 43, m.w.N.;… s.a. Senatsurteil vom 18.08.2015 - I R 42/14, BFH/NV 2016, 164, Rz 19;… Senatsbeschluss vom 24.01.2018 - I B 81/17, BFH/NV 2018, 515, Rz 14; weitere Nachweise bei Brandis in Tipke/Kruse, § 48 FGO Rz 28).Streiten die Beteiligten --wie im vorliegenden Verfahren-- darüber, ob mehrere den Tatbestand der Einkunftserzielung gemeinsam verwirklichen, ist die Beiladung aller angeblich Beteiligten entsprechend ihrer Klagebefugnis nach § 48 FGO (s. zu II.1.) erforderlich (z.B. BFH-Beschlüsse vom 05.07.2002 - IV B 42/02, BFH/NV 2002, 1447;… vom 29.09.2006 - IV R 2/05, BFH/NV 2007, 91;… BFH-Urteile vom 07.11.2006 - VIII R 5/04, BFH/NV 2007, 906;… vom 19.01.2017 - IV R 5/16, BFH/NV 2017, 755;… vom 28.11.2019 - IV R 43/16, BFH/NV 2020, 511; weitere Nachweise bei Brandis in Tipke/Kruse, § 60 FGO Rz 41).
- BFH, 24.02.2010 - III R 73/07
Ungewissheit über Wohnsitz von Kindern in Deutschland oder in Polen - Fehlende …
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Es ist Sache des FA, im Rahmen der Neubescheidung die Einkünfte der Höhe nach festzustellen und den Beteiligten des Feststellungsverfahrens zuzuordnen (BFH-Urteile vom 07.04.1987 - IX R 103/85, BFHE 150, 124, BStBl II 1987, 707;… vom 20.04.2004 - VIII R 13/03, BFH/NV 2004, 1253; vom 02.06.2005 - III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184 und vom 24.02.2010 - III R 73/07, BFH/NV 2010, 1429, Rz 12).Der Umstand, dass die Kläger insoweit unterlegen sind, als anstelle des im erstinstanzlichen Verfahren beantragten Verpflichtungsurteils ein Neubescheidungsurteil ergangen ist, ist in Fällen, in denen wegen fehlender Verpflichtung zur Herbeiführung der Spruchreife lediglich eine Neubescheidung ausgesprochen werden kann, bei der Ermittlung der von den Klägern zu tragenden Kosten nicht zu berücksichtigen (s. BFH-Urteile vom 02.06.2005 - III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184 und vom 24.02.2010 - III R 73/07, BFH/NV 2010, 1429).
- BFH, 24.01.2024 - I R 54/20
§ 35 Abs. 2 Satz 2 EStG gilt auch für die phG einer KGaA
Auszug aus BFH, 16.10.2024 - I R 24/22
Die transparente Betrachtungsweise hat der BFH bereits in zahlreichen Entscheidungen insbesondere mit der gesellschaftsrechtlichen Stellung der persönlich haftenden Gesellschafter (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.c und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 28), mit dem engen systematischen Zusammenhang des für Mitunternehmer geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG mit dem für persönlich haftende Gesellschafter einer KGaA geltenden § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e; Senatsurteile vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 26 und vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 16), mit der Regelung in § 16 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 2 und 3 EStG (s. BFH-Urteil vom 21.06.1989 - X R 14/88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881, unter 2.e und Senatsurteil vom 15.03.2017 - I R 41/16, BFHE 258, 246, Rz 29), in § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG (s. Senatsurteil vom 24.01.2024 - I R 54/20, BFH/NV 2024, 827, Rz 15 f.) und in § 50d Abs. 11 EStG (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 25 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 53) sowie mit der konsequenten Umsetzung des Halbeinkünfteverfahrens (s. Senatsurteile vom 01.06.2022 - I R 44/18, BFHE 277, 263, Rz 23 und 30 …und vom 07.02.2024 - I R 8/19, BFH/NV 2024, 759, Rz 56) begründet.Denn aus § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG folgt, dass die transparente Behandlung des persönlich haftenden Gesellschafters und das Vorliegen einer gemeinsamen Einkunftsquelle nicht von einer durch ihn erbrachten Sondereinlage abhängt, sondern zum Beispiel auch durch eine Tätigkeitsvergütung ausgelöst wird (Senatsurteil vom 24.01.2024 - I R 54/20, BFH/NV 2024, 827, Rz 19).
- BFH, 11.04.2005 - GrS 2/02
Gesonderte und einheitliche Feststellung bei Beteiligung an einer sog. …
- BFH, 07.09.2016 - I R 57/14
Keine Ergänzungsbilanz für persönlich haftenden Gesellschafter einer KGaA bei …
- BVerwG, 24.10.2006 - 6 B 47.06
Streitgegenstand der Bescheidungsklage; bei der Neubescheidung zugrunde zu …
- BFH, 20.11.2018 - VIII R 39/15
Gesonderte und einheitliche Feststellung von Kapitaleinkünften in sog. …
- BFH, 07.02.2024 - I R 8/19
"Bondstripping" durch Luxemburger SICAV mit KGaA als Gesellschafterin - …
- BFH, 02.12.2015 - I R 13/14
Währungsverluste bei Liquidation einer ausländischen (hier: US-amerikanischen) …
- BFH, 07.04.1987 - IX R 103/85
Immobilien-KG - Feststellung von Einkünften - Gesonderte und einheitliche …
- BFH, 28.11.2019 - IV R 43/16
Unzulässigkeit eines erstmals im Revisionsverfahren gestellten …
- BFH, 17.05.2023 - I R 42/19
Keine gesonderte Feststellung des Bestands des steuerlichen Einlagekontos bei …
- BFH, 12.02.2015 - IV R 48/11
Einkünftefeststellung für atypisch stille Gesellschaft als Grundlagenbescheid der …
- BFH, 11.11.2010 - IV R 17/08
Vorruhestandsbeihilfe des Freistaates Sachsen: Kein Wahlrecht zur …
- BFH, 19.01.2017 - IV R 5/16
Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19. 1. 2017 IV R 10/14 - Klagebefugnis …
- BFH, 07.11.2006 - VIII R 5/04
Stille Gesellschaft: Mitunternehmerstellung
- BFH, 29.03.2012 - IV R 18/08
Faktisches Abstandnehmen vom Eintretenlassen der Folgerungen eines realisierten …
- BFH, 19.02.1981 - IV R 152/76
Zur Frage der Behandlung einer sog. Innengesellschaft als Mitunternehmerschaft i. …
- BFH, 22.01.2015 - IV S 17/14
Anwendung von § 63 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GKG - Rechtsschutzbedürfnis für die …
- BFH, 24.01.2018 - I B 81/17
Feststellung von nach DBA von der Bemessungsgrundlage ausgenommenen Einkünften - …
- BFH, 20.04.2004 - VIII R 13/03
Betriebsaufspaltung: sachliche Verflechtung
- BFH, 18.08.2015 - I R 42/14
Beschränkte Einspruchsbefugnis auch bei inländischen Gesellschaftern einer …
- BFH, 17.10.2023 - VII R 19/20
Zur Verletzung des Steuergeheimnisses
- BFH, 16.04.2010 - IV B 94/09
Ausscheiden des Komplementärs einer KGaA unter Begründung einer atypisch stillen …
- BFH, 19.02.2020 - I R 38/17
Feststellungsverfahren bei Möglichkeit des Bestehens einer Mitunternehmerschaft
- BFH, 14.07.2022 - III R 40/20
Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 02.06.2022 III R 9/21 - Kein Erlöschen …
- BFH, 29.09.2006 - IV R 2/05
Beiladung des stillen Gesellschafters
- BFH, 23.01.1985 - II R 2/83
Revision - Kostentragung - Beigeladener
- BFH, 05.11.1992 - I R 38/92
Voraussetzungen für Verlustvortrag und Verlustrücktrag
- BFH, 27.10.2023 - I E 4/23
Erinnerung gegen den Kostenansatz; Streitwert in einem "Goldfinger-Fall"
- BFH, 18.04.2018 - IV E 1/18
Streitwert im Gewinnfeststellungsverfahren bei Beteiligung einer …
- BFH, 27.04.2020 - IX E 7/20
Streitwert im Verfahren der gesonderten und einheitlichen Feststellung
- BFH, 04.05.1965 - I 186/64 U
Hinzurechnung der an persönlich haftende Gesellschafter einer …
- FG Hamburg, 09.07.2015 - 3 K 308/14
Zurechnung steuerfreier Einkünfte in der KGaA; versäumte einheitliche …
- FG Schleswig-Holstein, 12.04.2011 - 5 K 136/07
Keine gesonderte Feststellung der Einkünfte aus einer Beteiligung als persönlich …
- FG München, 16.01.2003 - 7 K 5340/01
Keine gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünfte des Komplementärs …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.01.2023 - 1 A 4449/19
Verpflichtung der Behörde zur Aufhebung des Ruhensbescheides
- BFH, 21.05.2026 - IV R 21/23
Übertragung stiller Reserven aus Rücklage nach § 6b Abs. 3 EStG auf …
Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass bei Erlass des Bescheids die Streitfrage, ob Einkünfte einer KGaA und deren phG gesondert und einheitlich festzustellen sind, noch nicht entschieden war; eine solche Entscheidung hat der BFH erst mit Urteil vom 16.10.2024 - I R 24/22 (BFHE 287, 301) getroffen. - FG Hamburg, 03.06.2026 - 5 K 174/16
Einkommensteuer: Zur Anwendung des § 50d Abs. 11 EStG a.F. auf doppelstöckige …
- BFH, 18.12.2024 - I R 14/21
Gewinnfeststellung bei "Einmann"-KGaA
NV: Die Grundsätze des Senatsurteils vom 16.10.2024 - I R 24/22 (Der Betrieb 2025, 773) zur Erforderlichkeit einer gesonderten und einheitlichen Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter gelten auch dann, wenn die KGaA nur einen persönlich haftenden Gesellschafter hat, der zudem auch Inhaber sämtlicher Kommanditaktien ist ("Einmann"-KGaA).Wie der erkennende Senat jedoch mit Urteil vom 16.10.2024 - I R 24/22, BFHE 287, 301 (Der Betrieb --DB-- 2025, 773) entschieden hat, sind die Einkünfte aus Gewerbebetrieb der KGaA sowie ihre Verteilung auf die KGaA (Anwendung des § 9 Abs. 1 Nr. 1 KStG) und auf deren persönlich haftenden Gesellschafter (Anwendung des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG) sowie mit ihnen im Zusammenhang stehende andere Besteuerungsgrundlagen entsprechend den für Mitunternehmerschaften geltenden Grundsätzen Gegenstand eines vorzuschaltenden eigenständigen Verfahrens zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO, das vorliegend noch für jedes der Streitjahre durchzuführen ist.
Rn. 22 2. Die im Senatsurteil vom 16.10.2024 - I R 24/22, BFHE 287, 301 (DB 2025, 773) entwickelten Grundsätze gelten auch dann, wenn es sich --wie im Streitfall-- um eine "Einmann"-KGaA handelt, bei der der persönlich haftende Gesellschafter zugleich Inhaber sämtlicher Kommanditaktien ist.
- BFH, 11.03.2026 - I R 13/25
Zweistufige Gewinnfeststellung bei einer "Personengesellschaft & atypisch Still"
Mehrere Personen sind an Einkünften beteiligt, wenn sie "gemeinsam" --in einer Gesellschaft oder Gemeinschaft-- den Tatbestand der Einkunftserzielung verwirklichen (ständige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteil vom 16.10.2024 - I R 24/22, BFHE 287, 301; BFH-Urteile vom 21.10.2015 - IV R 43/12, BFHE 252, 193, BStBl II 2016, 517; vom 20.11.2018 - VIII R 39/15, BFHE 263, 112, BStBl II 2019, 239). - BFH, 15.10.2025 - I R 27/22
Feststellung von Besteuerungsgrundlagen einer KGaA
NV: Die Grundsätze der Senatsurteile vom 16.10.2024 - I R 24/22 (…BFH/NV 2025, 597) und vom 18.12.2024 - I R 14/21 (…BFH/NV 2025, 865) zur Erforderlichkeit einer gesonderten und einheitlichen Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter gelten auch dann, wenn Streitgegenstand der Körperschaftsteuerbescheid der KGaA ist.Rn. 13 1. Wie der Senat mit Urteil vom 16.10.2024 - I R 24/22 (…BFH/NV 2025, 597) entschieden hat, sind die Einkünfte aus Gewerbebetrieb der KGaA sowie deren Verteilung auf das von den Kommanditaktionären gehaltene Grundkapital der KGaA (Anwendung des § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KStG) und auf die persönlich haftenden Gesellschafter (Anwendung des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG) sowie damit im Zusammenhang stehende andere Besteuerungsgrundlagen entsprechend den für Mitunternehmerschaften geltenden Grundsätzen Gegenstand eines vorzuschaltenden eigenständigen Verfahrens zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO.
Rn. 14 2. Wie bei Mitunternehmerschaften ist Gegenstand der in diesen vorrangigen Verfahren zu treffenden Feststellungen auch die Frage, ob und in welcher Höhe in den Einkünften aus Gewerbebetrieb Bestandteile enthalten sind, die unter § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG oder unter § 8b KStG fallen und deren Besteuerung sich dementsprechend danach richtet, wem sie im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung zuzurechnen sind (Senatsurteil vom 16.10.2024 - I R 24/22, BFH/NV 2025, 597, m.w.N.).
- FG Düsseldorf, 05.11.2025 - 2 K 3874/15
Gestaltungsmissbrauch beim Bondstripping im Betriebsvermögen - Einschaltung einer …
Zwar hat der BFH zeitlich nach der Revisionsentscheidung vom 07.02.204 die zuvor nicht abschließend geklärte Frage, ob die Ergebnisanteile des persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA Gegenstand eines Verfahrens zur gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung bei der KGaA sind, durch Urteile vom 16.10.2024 (I R 24/22, BFH/NV 2025, 597) und vom 18.12.2024 (…I R 14/21, BFH/NV 2025, 865) dahingehend beantwortet, dass die gemeinsamen Einkünfte sowie deren Verteilung auf eine KGaA und ihre persönlich haftenden Gesellschafter grundsätzlich gesondert und einheitlich festzustellen sind, auch wenn es sich - wie vorliegend - um eine "Einmann"-KGaA handelt, bei der der persönlich haftende Gesellschafter zugleich Inhaber sämtlicher Kommanditaktien ist.Rn. 176 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung, der der Senat folgt, ist im Gewinnfeststellungsverfahren der Mitunternehmerschaft zu entscheiden, ob und in welcher Höhe in den Einkünften solche enthalten sind, die unter § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG bzw. § 8b des Körperschaftsteuergesetzes - KStG - fallen, weil diese Regelungen die Höhe der festzustellenden steuerpflichtigen Einkünfte der Mitunternehmerschaft i.S.d. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO betreffen (BFH-Urteile vom 25.07.2019 IV R 47/16, BStBl II 2020, 142; vom 16.10.2024 I R 24/22, BFH/NV 2025, 597).
- FG Münster, 16.07.2026 - 8 K 1784/23 Einkünfte, an denen im Sinne von § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO mehrere Personen beteiligt sind, liegen vor, wenn mehrere Personen "gemeinsam" den Tatbestand der Einkunftserzielung verwirklichen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH, Urteil vom 20.11.2018 VIII R 39/15, BFHE 263, 112, BStBl. II 2019, 239; BFH, Urteil vom 16.10.2024 I R 24/22, BFHE 287, 301).
- VG Potsdam, 31.03.2026 - 3 K 2640/19 Bei der Bestimmung der aus dem Tenor ersichtlichen Kostenquote berücksichtigt der Einzelrichter, dass eine Neubescheidung aufgrund der fehlenden gerichtlichen Möglichkeit zur Herbeiführung der Spruchreife ausgesprochen werden kann (vgl. BFH, Urteil vom 16. Oktober 2024 - I R 24/22 -, juris, Rn. 31).
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