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Rechtsprechung
   BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,19701
BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24 (https://dejure.org/2025,19701)
BGH, Entscheidung vom 29.07.2025 - VI ZR 426/24 (https://dejure.org/2025,19701)
BGH, Entscheidung vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24 (https://dejure.org/2025,19701)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Nennung des Namens eines Bundestagsabgeordneten in Demonstrationsaufruf

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 S 1 GG, Art 2 Abs 1 S 1 GG, Art 5 Abs 1 S 2 GG, § 823 BGB, Art 85 Abs 2 EUV 2016/679

  • IWW

    § 823 Abs. 1 BGB, Art. ... 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 82 DSGVO, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 8 Abs. 1 EMRK, Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 Abs. 1 EMRK, Art. 82 Abs. 1 DSGVO, Art. 6, Art. 7 DSGVO, Art. 85 DSGVO, Art. 85 Abs. 2 DSGVO, Art. 24, Art. 32 DSGVO, Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG, Art. 10 Abs. 1 Satz 2 EMRK, § 3 Nr. 61 TKG, § 3 Nr. 63 TKG, Art. 21 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 8 GG, § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2, § 818 Abs. 2 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2 BGB, § 18 Abs. 1, Abs. 3 PartG, Art. 267 AEUV, Art. 95 Abs. 3 Satz 1 GG

  • Betriebs-Berater

    Kein Schadensersatzanspruch nach namentlicher Nennung in Demonstrationsaufruf

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • rechtsportal.de

    Klage auf Unterlassung einer Äußerung; Auslegung des Begriffs "Unternehmen der Presse"; Zahlung einer Geldentschädigung wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung; Unbefugte Nutzung des Namens eines Bundestagsabgeordneten zu kommerziellen Zwecken

  • datenbank.nwb.de

    Nennung des Namens eines Bundestagsabgeordneten in Demonstrationsaufruf

Kurzfassungen/Presse (7)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Namensnennung in Demonstrationsaufruf

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Kein Schadensersatzanspruch wegen namentlicher Nennung eines Bundestagsabsabgeordneten in einem Demonstrationsaufruf

  • lto.de (Pressebericht, 29.07.2025)

    Keine Rechtsverletzung wegen Mehrdeutigkeit: Linken-Fraktionschef Pellmann scheitert beim BGH

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Namen eines linken Bundestagsabgeordneten - im Demonstrationsaufruf einer rechtsextremen Kleinstpartei

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Kein Schadensersatz nach namentlicher Nennung in Demonstrationsaufruf der Freien Sachsen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Nicht gewollte Namensnennung in einem Demo-Aufruf begründet keinen Anspruch auf Schadensersatz

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Klage auf Schadensersatz wegen namentlicher Nennung in einem Demonstrationsaufruf

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • (Für BGHZ vorgesehen)
  • NJW 2025, 3219
  • GRUR 2025, 1600
 
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Wird zitiert von ... (32)Zitiert selbst (57)

  • BVerfG, 25.10.2005 - 1 BvR 1696/98

    Stolpe - Unterlassungsanspruch bei mehrdeutigen Äußerungen

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Rn. 20 a) Weichenstellend für die Prüfung einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist die zutreffende Erfassung des Inhalts der angegriffenen Äußerung, insbesondere die Klärung, in welcher Hinsicht sie ihrem objektiven Sinn nach das Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen beeinträchtigt (…vgl. Senatsurteil vom 1. August 2023 - VI ZR 308/21, AfP 2023, 409 Rn. 8; BVerfGE 114, 339, 348 f., juris Rn. 31;… BVerfG, AfP 2023, 142 Rn. 15;… NJW 2025, 1642 Rn. 16 f.).

    Fernliegende Deutungen sind auszuschließen (…vgl. Senatsurteile vom 19. November 2024 - VI ZR 87/24, K&R 2025, 177 Rn. 41;… vom 1. August 2023 - VI ZR 308/21, AfP 2023, 409 Rn. 8; BVerfGE 114, 339, 348 f., juris Rn. 31; jeweils mwN).

    Zeigt sich aber, dass ein unvoreingenommenes und verständiges Publikum die Äußerung als mehrdeutig wahrnimmt oder verstehen erhebliche Teile des Publikums den Inhalt jeweils unterschiedlich, ist bei der weiteren Prüfung von einem mehrdeutigen Inhalt auszugehen (…vgl. Senatsurteil vom 4. Juni 2019 - VI ZR 440/18, AfP 2019, 517 Rn. 12; BVerfGE 114, 339, 348 f., juris Rn. 31;… BVerfGK 18, 33, 39 f., juris Rn. 21 f.;… BVerfG, NJW 2025, 1642 Rn. 19).

    So ist einer auf Unterlassung einer Äußerung gerichteten Klage grundsätzlich bereits dann stattzugeben, wenn die Äußerung einen mehrdeutigen Aussagegehalt aufweist und in einer der nicht fernliegenden Deutungsvarianten das allgemeine Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen verletzt (…vgl. Senatsurteile vom 4. Juni 2019 - VI ZR 440/18, AfP 2019, 517 Rn. 19;… vom 10. Dezember 2024 - VI ZR 230/23, AfP 2025, 37 Rn. 17; BVerfGE 114, 339, 349 ff., juris Rn. 33 ff.;… BVerfGK 18, 33, 39, juris Rn. 21).

    Demgegenüber ist bei der Prüfung zivilrechtlicher Sanktionen - wozu auch der Anspruch auf Geldentschädigung gehört - der rechtlichen Beurteilung diejenige Deutungsvariante zu Grunde zu legen, die dem in Anspruch Genommenen günstiger ist und den Betroffenen weniger beeinträchtigt (…vgl. Senatsurteil vom 25. November 2003 - VI ZR 226/02, VersR 2004, 343, juris Rn. 26; BVerfGE 114, 339, 349, juris Rn. 33).

    Lassen die Formulierung oder die Umstände der Äußerung eine nicht das Persönlichkeitsrecht verletzende Deutung zu, so verstößt die Verurteilung zum Schadensersatz, zum Widerruf oder zur Berichtigung gegen Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG (vgl. BVerfGE 114, 339, 349, juris Rn. 33;… BVerfG NJW 2025, 1642 Rn. 19).

  • BGH, 21.01.2021 - I ZR 120/19

    Unzulässige Nutzung eines Prominentenbildes als "Klickköder"

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Denn die Entscheidung, ob und in welcher Weise der eigene Name für Werbezwecke zur Verfügung gestellt werden soll, ist wesentlicher - vermögensrechtlicher - Bestandteil des Persönlichkeitsrechts (…vgl. Senatsurteil vom 20. März 2012 - VI ZR 123/11, AfP 2012, 260 Rn. 23 ff.;… BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 15 - Luftfahrzeugkennzeichen; vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 26 - Clickbaiting und I ZR 207/19, AfP 2021, 150 Rn. 74;… vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, 219, 232, juris Rn. 49 ff., 79 - Marlene Dietrich).

    Sie ist dann zu bejahen, wenn sich der als Verletzer in Anspruch Genommene die kommerzielle Verwertungsbefugnis der namentlich genannten Person anmaßt bzw. die dem Namen zukommenden kommerziellen Verwertungsmöglichkeiten für seine Geschäftsinteressen dienstbar macht (…vgl. Senatsurteil vom 20. März 2012 - VI ZR 123/11, AfP 2012, 260 Rn. 27 f.; BGH, Urteil vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 27 mwN - Clickbaiting;… vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, 219, juris Rn. 51 - Marlene Dietrich).

    Dies ist etwa dann der Fall, wenn er den Namen in einer Weise verwendet, die den Werbe- und Imagewert des Namensträgers ausnutzt, indem er dessen Person als Vorspann für die Anpreisung eines Produkts vermarktet oder durch den Gebrauch des Namens zumindest die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das beworbene Produkt gelenkt hat (…vgl. BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 25 - Luftfahrzeugkennzeichen; vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 28 mwN - Clickbaiting).

    Die Annahme einer Aufmerksamkeitswerbung (…vgl. dazu BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 25 - Luftfahrzeugkennzeichen; vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 28 mwN - Clickbaiting) scheidet bei dieser Sachlage aus.

  • EuGH, 14.02.2019 - C-345/17

    Buivids - Vorlage zur Vorabentscheidung - Verarbeitung personenbezogener Daten - …

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Rn. 42 Der nationale Gesetzgeber hat sich in der Begründung zum 21. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zudem der weiten Auslegung des Begriffs des Journalismus angeschlossen, wie er unionsrechtlich autonom im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung verstanden wird (vgl. dazu EuGH, Urteile vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 51 ff. - Buivids;… [Große Kammer] vom 16. Dezember 2008 - C-73/07, K&R 2009, 102 Rn. 56 - Satamedia).

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofes zur Vorgängerregelung in Art. 9 der Datenschutz-Richtlinie gelten die vorgesehenen Befreiungen und Ausnahmen indes nicht nur für Medienunternehmen, sondern für jeden, der journalistisch tätig ist (EuGH, Urteile vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 52 - Buivids;… [Große Kammer] vom 16. Dezember 2008 - C-73/07, K&R 2009, 102 Rn. 58 - Satamedia;… Schlussanträge von Generalanwältin Kokott vom 8. Mai 2008 - C-73/07, juris Rn. 65 - Satamedia; Schlussanträge von Generalanwältin Sharpston vom 27. September 2018 - C-345/17, juris Rn. 53 f. - Buivids).

    Das Medienprivileg ist nur dann in der gebotenen Weise technologieneutral (vgl. EuGH, Urteil vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 57 - Buivids), wenn die Auslegung auch der Entwicklung und Nutzung neuer Medien Rechnung trägt (vgl. Grages/Neben, K&R 2019, 300, 302;… zum verfassungsrechtlichen Pressebegriff siehe auch BeckOK InfoMedienR/Kühling, 48. Ed. [Stand: 1. Mai 2025], Art. 5 GG Rn. 88).

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs erfolgt eine Verarbeitung personenbezogener Daten zu journalistischen Zwecken dann, wenn sie zum Zweck hat, Informationen, Meinungen oder Ideen, mit welchem Übertragungsmittel auch immer, in der Öffentlichkeit zu verbreiten (EuGH, Urteile vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 53 - Buivids;… [Große Kammer] vom 16. Dezember 2008 - C-73/07, K&R 2009, 102 Rn. 61 - Satamedia).

  • EuGH, 16.12.2008 - C-73/07

    Der Gerichtshof präzisiert das Verhältnis zwischen Datenschutz und Pressefreiheit

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Rn. 42 Der nationale Gesetzgeber hat sich in der Begründung zum 21. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zudem der weiten Auslegung des Begriffs des Journalismus angeschlossen, wie er unionsrechtlich autonom im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung verstanden wird (…vgl. dazu EuGH, Urteile vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 51 ff. - Buivids; [Große Kammer] vom 16. Dezember 2008 - C-73/07, K&R 2009, 102 Rn. 56 - Satamedia).

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofes zur Vorgängerregelung in Art. 9 der Datenschutz-Richtlinie gelten die vorgesehenen Befreiungen und Ausnahmen indes nicht nur für Medienunternehmen, sondern für jeden, der journalistisch tätig ist (…EuGH, Urteile vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 52 - Buivids; [Große Kammer] vom 16. Dezember 2008 - C-73/07, K&R 2009, 102 Rn. 58 - Satamedia; Schlussanträge von Generalanwältin Kokott vom 8. Mai 2008 - C-73/07, juris Rn. 65 - Satamedia;… Schlussanträge von Generalanwältin Sharpston vom 27. September 2018 - C-345/17, juris Rn. 53 f. - Buivids).

    Unter Bezugnahme auf Randnummer 58 des Urteils des Gerichtshofs der Union vom 16. Dezember 2008 (C-73/07, K&R 2009, 102 - Satamedia) führt es aus, dass der Begriff der Presse weit auszulegen sei und beispielsweise auch selbständige Journalisten, die nicht in redaktionelle Strukturen eingebunden sind, Unternehmen der Presse sein könnten.

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs erfolgt eine Verarbeitung personenbezogener Daten zu journalistischen Zwecken dann, wenn sie zum Zweck hat, Informationen, Meinungen oder Ideen, mit welchem Übertragungsmittel auch immer, in der Öffentlichkeit zu verbreiten (…EuGH, Urteile vom 14. Februar 2019 - C-345/17, AfP 2019, 222 Rn. 53 - Buivids; [Große Kammer] vom 16. Dezember 2008 - C-73/07, K&R 2009, 102 Rn. 61 - Satamedia).

  • BVerfG, 27.08.2019 - 1 BvR 811/17

    Zu der Bedeutung der Meinungsfreiheit bei der Einschätzung einer Äußerung als …

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Der Begriff "Unternehmen der Presse" ist aber verfassungs- und europarechtskonform dahingehend auszulegen, dass er alle Anbieter von Telemedien zu journalistischen Zwecken erfasst (vgl. auch BVerfG, AfP 2019, 514; BVerfG…, Beschluss vom 10. Juli 2019 - 1 BvR 1197/19, juris Rn. 3 f.).

    Rn. 45 (c) Dies trägt auch dem Umstand Rechnung, dass die politischen Parteien ihre traditionelle Parteipresse (…zum Begriff Reffken, Politische Beteiligungen an Medienunternehmen, 2007, S. 51 ff.) nahezu vollständig aufgegeben haben und für ihre Beiträge zur Meinungsbildung nunmehr auf digitale Medien setzen (vgl. beispielsweise BVerfG, AfP 2019, 514).

    Denn auch politische Parteien können sich auf die Medienfreiheit berufen (…vgl. BVerfGE 121, 30, 56 ff., juris Rn. 107 ff.; BVerfG, AfP 2019, 514 Rn. 15;… Grabenwarter in Dürig/Scholz/Herzog, GG, 106. EL, Art. 5 Rn. 238;… Wendt in von Münch/Kunig, GG, 7. Aufl., Art. 5 Rn. 22;… Klafki in von Münch/Kunig, GG, 7. Aufl., Art. 21 Rn. 42;… Sachs/Bethge, GG, 10. Aufl., Art. 5 Rn. 78;… Sachs/Koch, GG, 10. Aufl., Art. 21 Rn. 54;… Towigh/Ulrich in BK-GG, 205. EL, Art. 21 Rn. 274;… Degenhart in BK-GG, 185. EL, Art. 5 Abs. 1 und 2 Rn. 278;… BeckOK GG/Schemmer, 61. Ed. [Stand: 15. März 2025], Art. 5 Rn. 40;… Unterrichtung durch die Kommission unabhängiger Sachverständiger zu Fragen der Parteienfinanzierung, BT-Drs. 14/6710, S. 43 f.).

    Den Parteien steht es insbesondere grundsätzlich frei, ob und, wenn ja, welcher Medien sie sich zur Erfüllung ihres Auftrags, an der politischen Willensbildung mitzuwirken (Art. 21 Abs. 1 Satz 1 GG), innerhalb der verfassungsrechtlich gesetzten Grenzen bedienen wollen (…vgl. BVerfGE 121, 30, 57, juris Rn. 109; BVerfG, AfP 2019, 514 Rn. 15).

  • BGH, 01.12.1999 - I ZR 49/97

    Verwendung von Name und Bild Marlene Dietrichs zu Werbezwecken - BGH stärkt …

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    So ist bereits tatbestandlich zwischen den dem verfassungsrechtlich geschützten Kern der Persönlichkeitsentfaltung angehörenden ideellen Bestandteilen des Persönlichkeitsrechts und den lediglich einfachrechtlich geschützten vermögenswerten Bestandteilen des Persönlichkeitsrechts zu unterscheiden (…siehe nur BVerfG, GRUR 2006, 1049, 1050 f., juris Rn. 24 ff. - Blauer Engel;… BGH, Urteile vom 26. Oktober 2006 - I ZR 182/04, BGHZ 169, 340 Rn. 21 - Rücktritt des Finanzministers;… vom 5. Juni 2008 - I ZR 96/07, AfP 2008, 596 Rn. 14 - Zerknitterte Zigarettenschachtel; vgl. zur Herleitung der unterschiedlichen Ansprüche BGH, Urteil vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, juris Rn. 48-51 - Marlene Dietrich;… sowie zum postmortalen Persönlichkeitsschutz Senatsurteil vom 6. Dezember 2005 - VI ZR 265/04, BGHZ 165, 203, 206 ff., juris Rn. 11-17).

    Denn die Entscheidung, ob und in welcher Weise der eigene Name für Werbezwecke zur Verfügung gestellt werden soll, ist wesentlicher - vermögensrechtlicher - Bestandteil des Persönlichkeitsrechts (…vgl. Senatsurteil vom 20. März 2012 - VI ZR 123/11, AfP 2012, 260 Rn. 23 ff.;… BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 15 - Luftfahrzeugkennzeichen;… vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 26 - Clickbaiting und I ZR 207/19, AfP 2021, 150 Rn. 74; vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, 219, 232, juris Rn. 49 ff., 79 - Marlene Dietrich).

    Sie ist dann zu bejahen, wenn sich der als Verletzer in Anspruch Genommene die kommerzielle Verwertungsbefugnis der namentlich genannten Person anmaßt bzw. die dem Namen zukommenden kommerziellen Verwertungsmöglichkeiten für seine Geschäftsinteressen dienstbar macht (…vgl. Senatsurteil vom 20. März 2012 - VI ZR 123/11, AfP 2012, 260 Rn. 27 f.; BGH…, Urteil vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 27 mwN - Clickbaiting; vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, 219, juris Rn. 51 - Marlene Dietrich).

    Jedenfalls greift die Beklagte damit nicht in die dem Kläger ausschließlich zugewiesene kommerzielle Verwertungsbefugnis ein (vgl. BGH, Urteil vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, 220, juris Rn. 51 - Marlene Dietrich: "vermögenswertes Ausschließlichkeitsrecht").

  • BGH, 16.05.2024 - I ZR 45/23

    Luftfahrzeugkennzeichen - Verletzung des Unternehmenspersönlichkeitsrechts durch …

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Denn die Entscheidung, ob und in welcher Weise der eigene Name für Werbezwecke zur Verfügung gestellt werden soll, ist wesentlicher - vermögensrechtlicher - Bestandteil des Persönlichkeitsrechts (…vgl. Senatsurteil vom 20. März 2012 - VI ZR 123/11, AfP 2012, 260 Rn. 23 ff.; BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 15 - Luftfahrzeugkennzeichen;… vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 26 - Clickbaiting und I ZR 207/19, AfP 2021, 150 Rn. 74;… vom 1. Dezember 1999 - I ZR 49/97, BGHZ 143, 214, 219, 232, juris Rn. 49 ff., 79 - Marlene Dietrich).

    Dies ist etwa dann der Fall, wenn er den Namen in einer Weise verwendet, die den Werbe- und Imagewert des Namensträgers ausnutzt, indem er dessen Person als Vorspann für die Anpreisung eines Produkts vermarktet oder durch den Gebrauch des Namens zumindest die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das beworbene Produkt gelenkt hat (vgl. BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 25 - Luftfahrzeugkennzeichen;… vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 28 mwN - Clickbaiting).

    Die Annahme einer Aufmerksamkeitswerbung (vgl. dazu BGH, Urteile vom 16. Mai 2024 - I ZR 45/23, VersR 2024, 1545 Rn. 25 - Luftfahrzeugkennzeichen;… vom 21. Januar 2021 - I ZR 120/19, GRUR 2021, 636 Rn. 28 mwN - Clickbaiting) scheidet bei dieser Sachlage aus.

  • BVerfG, 09.11.2022 - 1 BvR 523/21

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde einer Zeitungsherausgeberin gegen die …

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Rn. 20 a) Weichenstellend für die Prüfung einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist die zutreffende Erfassung des Inhalts der angegriffenen Äußerung, insbesondere die Klärung, in welcher Hinsicht sie ihrem objektiven Sinn nach das Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen beeinträchtigt (…vgl. Senatsurteil vom 1. August 2023 - VI ZR 308/21, AfP 2023, 409 Rn. 8;… BVerfGE 114, 339, 348 f., juris Rn. 31; BVerfG, AfP 2023, 142 Rn. 15;… NJW 2025, 1642 Rn. 16 f.).

    Die Behauptung innerer Tatsachen basiert regelmäßig auf Schlussfolgerungen aus dem Verhalten der betroffenen Person, die durch Elemente der Stellungnahme und des Dafürhaltens des Äußernden geprägt sind (…vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2024 - VI ZR 230/23, AfP 2025, 37 Rn. 26;… EGMR, AfP 2016, 24 Rn. 63 - Axel Springer AG v. Deutschland (Nr. 2); BVerfG, AfP 2023, 142 Rn. 24).

    Eine andere Beurteilung ist aber dann geboten, wenn die Absicht oder Beweggründe nach außen kundgetan wurden oder Gegenstand der Äußerung ein in der Vergangenheit liegendes Verhalten eines Dritten ist und die Klärung seiner Motivlage anhand äußerer Indiztatsachen möglich erscheint (…vgl. Senatsurteil vom 22. April 2008 - VI ZR 83/07, BGHZ 176, 175 Rn. 19; BVerfG, AfP 2023, 142 Rn. 24;… NJW 2007, 2686, 2688, juris Rn. 28).

  • BGH, 10.12.2024 - VI ZR 230/23

    Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Journalisten durch Äußerung im …

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    So ist einer auf Unterlassung einer Äußerung gerichteten Klage grundsätzlich bereits dann stattzugeben, wenn die Äußerung einen mehrdeutigen Aussagegehalt aufweist und in einer der nicht fernliegenden Deutungsvarianten das allgemeine Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen verletzt (…vgl. Senatsurteile vom 4. Juni 2019 - VI ZR 440/18, AfP 2019, 517 Rn. 19; vom 10. Dezember 2024 - VI ZR 230/23, AfP 2025, 37 Rn. 17;… BVerfGE 114, 339, 349 ff., juris Rn. 33 ff.;… BVerfGK 18, 33, 39, juris Rn. 21).

    Denn sie sind der Überprüfung mit Mitteln des Beweises zugänglich (vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2024 - VI ZR 230/23, AfP 2025, 37 Rn. 24 mwN).

    Die Behauptung innerer Tatsachen basiert regelmäßig auf Schlussfolgerungen aus dem Verhalten der betroffenen Person, die durch Elemente der Stellungnahme und des Dafürhaltens des Äußernden geprägt sind (vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2024 - VI ZR 230/23, AfP 2025, 37 Rn. 26;… EGMR, AfP 2016, 24 Rn. 63 - Axel Springer AG v. Deutschland (Nr. 2);… BVerfG, AfP 2023, 142 Rn. 24).

  • BVerwG, 29.10.2015 - 1 B 32.15

    Reichweite des datenschutzrechtlichen Medienprivilegs

    Auszug aus BGH, 29.07.2025 - VI ZR 426/24
    Hierunter können auch politische Parteien fallen, selbst wenn sie nicht über eine organisatorisch selbständige, für Publikationen zuständige Abteilung verfügen (Abgrenzung zu BVerwG, Beschluss vom 29. Oktober 2015 - 1 B 32/15, K&R 2016, 66).

    Soweit zur Darstellung der bisherigen Rechtslage dabei auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Oktober 2015 - 1 B 32/15 (K&R 2016, 66) und die dortige Randnummer 5 mit weiteren Nachweisen Bezug genommen wird, kommt dem keine den Geltungsbereich des Medienprivilegs einschränkende Bedeutung zu.

    Der in der Begründung zum 21. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zitierte Beschluss betraf die Vorgängerregelung des § 57 RStV (BVerwG, Beschluss vom 29. Oktober 2015 - 1 B 32/15, K&R 2016, 66); diese hat jedoch mit Blick auf die zwischenzeitliche Anwendbarkeit der Datenschutz-Grundverordnung wie oben dargestellt maßgebliche Änderungen erfahren.

  • BVerfG, 16.01.2025 - 1 BvR 1182/24

    Schutz der Meinungsfreiheit und Strafbarkeit wegen Beleidigung …

  • BGH, 01.08.2023 - VI ZR 308/21

    Persönlichkeitsrechtsverletzung in der Berichterstattung von …

  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 125/20

    Influencer II - Wettbewerbsverstoß durch Schleichwerbung in den sozialen Medien: …

  • BVerfG, 12.03.2008 - 2 BvF 4/03

    Parteibeteiligung an Rundunkunternehmen

  • BVerwG, 21.03.2019 - 7 C 26.17

    Kein presserechtlicher Auskunftsanspruch für Unternehmen mit vorwiegend …

  • BGH, 12.10.2021 - VI ZR 489/19

    Ärztebewertungsportal "JAMEDA"

  • BGH, 20.03.2012 - VI ZR 123/11

    Postmortaler Persönlichkeitsschutz: Anspruch der Eltern auf Geldentschädigung für …

  • BGH, 29.01.2019 - VI ZR 481/17

    Verkehrsunfall eines Leasingfahrzeugs: Recht des Leasingnehmers gegen den …

  • BVerfG, 08.09.2010 - 1 BvR 1890/08

    Versagung des Anspruchs eines Milchkonzerns auf Unterlassung der öffentlichen …

  • BGH, 04.06.2019 - VI ZR 440/18

    Erstattung von Rechtsanwaltskosten für eine Abmahnung wegen …

  • BGH, 19.11.2024 - VI ZR 87/24

    Zulässigkeit identifizierender Berichterstattung über Schlagstockeinsatz eines …

  • EuGH, 04.05.2023 - C-300/21

    Der bloße Verstoß gegen die DSGVO begründet keinen Schadenersatzanspruch

  • BGH, 23.06.2009 - VI ZR 196/08

    Lehrerbewertungen im Internet

  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 90/20

    Zur Pflicht von Influencerinnen, ihre Instagram-Beiträge als Werbung zu …

  • BVerfG, 24.10.2001 - 1 BvR 1190/90

    Sitzblockaden III

  • EuGH, 04.10.2024 - C-21/23

    DSGVO: Die Mitgliedstaaten können Mitbewerbern eines mutmaßlichen Verletzers von …

  • BGH, 21.01.2021 - I ZR 207/19

    Rechtmäßigkeit der Bildnis- und Namensnutzung für ein "Urlaubslotto"

  • BGH, 22.04.2008 - VI ZR 83/07

    Richtigstellungsanspruch des BKA gegen FOCUS

  • BGH, 13.01.2022 - I ZR 35/21

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Förderung des Absatzes eines fremden Unternehmens …

  • BGH, 09.02.2010 - VI ZR 243/08

    Sedlmayr-Mord bei SpOn - Namensnennung in Pressearchiven

  • BGH, 07.07.2020 - VI ZR 246/19

    Persönlichkeitsrechtsverletzung in der Presse: Zulässigkeit einer Wort- und …

  • BGH, 22.02.2022 - VI ZR 1175/20

    Persönlichkeitsrechtsverletzung in der Presseberichterstattung: Voraussetzungen …

  • EGMR, 10.07.2014 - 48311/10

    EGMR-Urteil zu Schröder und Gazprom: Pressefreiheit gestärkt

  • BGH, 07.07.2020 - VI ZR 250/19

    Rechtsstreit um die Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung über ein …

  • BGH, 15.02.2022 - VI ZR 692/20

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Löschung von personenbezogenen Daten in einem …

  • BGH, 16.02.2021 - VI ZA 6/20

    Prozesskostenhilfe: Erfolgsaussicht einer Klage auf Geldentschädigung nach der …

  • BGH, 17.12.2024 - VI ZR 311/23

    Haftung der Quelle einer Veröffentlichung als mittelbarer Störer für die …

  • BVerfG, 21.03.2007 - 1 BvR 2231/03

    Verfassungsrechtliche Grenzen der Verdachtsberichtserstattung in der Presse

  • Generalanwalt beim EuGH, 06.02.2025 - C-492/23

    Elektronischer Geschäftsverkehr und DSGVO: Generalanwalt Szpunar nimmt …

  • BGH, 17.10.2023 - VI ZR 192/22

    Persönlichkeitsrechtsverletzung: Interessenabwägung bei identifizierender …

  • BGH, 28.07.2022 - I ZR 171/21

    Persönlichkeitsrechtsverletzung: Bezugnahme auf Fachaussagen eines Arztes in …

  • BGH, 14.03.1995 - VI ZR 52/94

    GG - Pressefreiheit

  • BGH, 15.05.2025 - VI ZR 5/24

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerden

  • BVerfG, 10.07.2019 - 1 BvR 1197/19

    Nichtannahmebeschluss: Verfassungsbeschwerde gegen gesetzgeberisches Unterlassen …

  • BGH, 26.10.2006 - I ZR 182/04

    Sixt-Werbung mit Lafontaine-Bild wegen satirischer Natur zulässig

  • BGH, 11.10.2022 - VI ZR 35/22

    Zuparken eines Pkw Porsche: Schadensersatz wegen Nutzungsausfall; Zumutbarkeit …

  • BVerfG, 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04

    Der blaue Engel

  • BGH, 05.06.2008 - I ZR 96/07

    Zerknitterte Zigarettenschachtel

  • BGH, 06.12.2005 - VI ZR 265/04

    Zum postmortalen Geldentschädigungsanspruch

  • BGH, 25.11.2003 - VI ZR 226/02

    Zur Beurteilung mehrdeutiger Äußerungen in einer Fernsehsendung - Klinik Monopoly

  • BGH, 21.01.2025 - VI ZR 141/24

    Verkehrsunfallhaftung: Geltendmachung deliktischer Schadensersatzansprüche bei …

  • BGH, 22.05.1984 - VI ZR 228/82

    Unterbrechung der Verjährung durch Erhebung einer Teilleistungsklage

  • BGH, 27.05.1993 - III ZR 59/92

    Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer Amtspflichtverletzung, …

  • OLG Dresden, 23.04.2024 - 4 U 3/24

    Einbeziehen des "Lizenzwerts" eines Betroffenen in die Bemessung der …

  • BGH, 10.02.1993 - XII ZR 239/91

    Bürgerlich-rechtliche Streitigkeit bei Bereicherungsanspruch des …

  • BGH, 14.07.1967 - V ZR 112/64
  • BGH, 25.04.1989 - VI ZB 13/89

    Bemessung der Berufungsbeschwer bei Entscheidung über die Haftungsquote durch …

  • LG Berlin II, 17.03.2026 - 27 O 379/25

    Unterlassungsanspruch gegen eine Presseberichterstattung über das sog. "Potsdamer …

    Rn. 38 1) Für die Prüfung einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist die zutreffende Erfassung des Inhalts der angegriffenen Äußerung, insbesondere die Klärung, in welcher Hinsicht sie ihrem objektiven Sinn nach das Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen beeinträchtigt, weichenstellend (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, NJW 2025, 3219, Rn. 20).

    Fernliegende Deutungen sind auszuschließen (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.).

    Zeigt sich aber, dass ein unvoreingenommenes und verständiges Publikum die Äußerung als mehrdeutig wahrnimmt oder verstehen erhebliche Teile des Publikums den Inhalt jeweils unterschiedlich, ist bei der weiteren Prüfung von einem mehrdeutigen Inhalt auszugehen (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005 - 1 BvR 1696/98, NJW 2006, 307, Rn. 35;… Beschluss vom 8. September 2010 - 1 BvR 1890/08, NJW 2010, 3501, Rn. 21;… Beschluss vom 16. Januar 2025 - 1 BvR 1182/24, NJW 2025, 1634, Rn. 19; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O., Rn. 21; Kammer…, Urteil vom 16. September 2025 - 27 O 135/25 , GRUR-RS 2025, 24554, Rn. 22).

    Einer auf Unterlassung einer Äußerung gerichteten Klage ist bereits dann stattzugeben, wenn die Äußerung einen mehrdeutigen Aussagegehalt aufweist und lediglich in einer nicht fernliegenden Deutungsvarianten das allgemeine Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen verletzt (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005, a.a.O., Rn. 33 ff.;… Beschluss vom 8. September 2010, a.a.O.; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.).

    Dieses Verständnis ist deshalb der weiteren äußerungsrechtlichen Beurteilung zu Grunde zu legen (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005, a.a.O., Rn. 33 ff.;… Beschluss vom 8. September 2010, a.a.O.; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.).

  • BGH, 29.09.2026 - VI ZR 402/24

    Anfertigung von Pressefotos und deren Weitergabe an Zeitschriftenredaktionen zur …

    Auch wenn beides als "Verarbeitung" personenbezogener Daten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung eingestuft werden kann (vgl. Art. 4 Nr. 1 und 2 DSGVO), müssen sich diese Tätigkeiten des Beklagten nicht an den materiellen Anforderungen an die Datenverarbeitung nach Art. 6 und 7 DSGVO messen lassen mit der Folge, dass ein auf die Verletzung dieser Bestimmungen gestützter Schadensersatzanspruch aus Art. 82 DSGVO nicht in Betracht kommt (Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 36 mwN).

    Die Formulierung ist weit zu verstehen (vgl. dazu und zum Folgenden Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 41).

    Damit erfasst der Begriff des Journalismus nicht nur die "Qualitätsmedien", sondern auch andere Formen der öffentlichen Berichterstattung (vgl. Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 40 ff. mwN).

    Rn. 20 Zwar kann bei einer Einordnung eines Datenverarbeitungsvorgangs als "zu journalistischen Zwecken" auf das Erfordernis eines Mindestmaßes an eigener inhaltlicher Bearbeitung der bereitgestellten Informationen nicht verzichtet werden (Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 51); daran hat der Senat insbesondere auch festgehalten unter dem Blickwinkel, dass der Wortlaut des Art. 85 Abs. 2 DSGVO eine Beschränkung für allein zu journalistischen Zwecken erfolgende Datenverarbeitungen nicht mehr vorsieht (vgl. Senatsurteile vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 44;… vom 12. Oktober 2021 - VI ZR 489/19, BGHZ 231, 263 Rn. 15-21).

    § 23 Abs. 1 Satz 1 MStV erfasst alle Anbieter von Telemedien zu journalistischen Zwecken (vgl. Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 40).

    § 23 MStV setzt nicht voraus, dass die Datenverarbeitung "eigenen" journalistischen Zwecken dient (vgl. Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 40 ff.;… Fiedler in BeckOK Informations- und Medienrecht, 52. Ed., Stand: 1. August 2025, MStV § 23 Rn. 45).

  • BGH, 12.05.2026 - VI ZR 346/24

    Identifizierende Berichterstattung über behauptet extrem rechten Unternehmer in …

    Rn. 10 1. Den der rechtlichen Prüfung zugrunde zu legenden - im Revisionsverfahren in vollem Umfang überprüfbaren (vgl. nur Senat, Urteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 22 mwN) - Aussagegehalt der angegriffenen Äußerungen hat das Berufungsgericht allerdings zutreffend ermittelt.

    Rn. 14 Im Streitfall sind deshalb das durch Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 8 Abs. 1 EMRK gewährleistete Interesse des Klägers am Schutz seines Persönlichkeitsrechts mit dem in Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 Abs. 1 EMRK verankerten Recht der Beklagten auf Meinungsfreiheit und dem von ihr verfolgten Informationsinteresse der Öffentlichkeit (vgl. nur Senat, Urteile vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 28;… vom 17. Dezember 2024 - VI ZR 311/23, BGHZ 242, 283 Rn. 21 f. mwN) abzuwägen.

  • BGH, 23.04.2026 - I ZR 41/24

    Der Schatz von Oggersheim - Keine Gewinnherausgabe wegen des Buchs "Vermächtnis - …

    Beides unterliegt in vollem Umfang der revisionsrechtlichen Prüfung (…vgl. BGH, GRUR 2022, 665 [juris Rn. 13, 48 f.] - Tina Turner; BGH…, Urteil vom 28. Juli 2022 - I ZR 171/21, GRUR 2022, 1694 [juris Rn. 22 bis 25] = WRP 2022, 1513 - Reizdarmsyndrom, mwN;… BGH, GRUR 2024, 864 [juris Rn. 17 und 31] - Luftfahrzeugkennzeichen; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 [juris Rn. 59], jeweils mwN).
  • BGH, 21.07.2026 - VI ZR 93/25

    Zulässigkeit von Bildveröffentlichungen nach dem abgestuften Schutzkonzept bei …

    Rn. 10 1. Im hier betroffenen Bereich einer Beitragsveröffentlichung zu journalistischen Zwecken durch einen Anbieter von Telemedien beurteilt sich wegen des Medienprivilegs (Art. 85 Abs. 2 DSGVO i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 4 MStV) die Zulässigkeit von Bildveröffentlichungen nach der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats nach dem abgestuften Schutzkonzept der §§ 22, 23 KUG (…grundlegend Senatsurteil vom 6. März 2007 - VI ZR 51/06, BGHZ 171, 275 Rn. 9 ff.;… vgl. hiernach etwa Senatsurteile vom 10. März 2009 - VI ZR 261/07, BGHZ 180, 114 Rn. 9;… vom 22. November 2011 - VI ZR 26/11, VersR 2012, 192 Rn. 23;… vom 27. September 2016 - VI ZR 310/14, NJW 2017, 804 Rn. 5;… vom 6. Februar 2018 - VI ZR 76/17, VersR 2018, 554 Rn. 10;… vom 29. Mai 2018 - VI ZR 56/17, VersR 2018, 1136 Rn. 9;… vom 7. Juli 2020 - VI ZR 250/19, VersR 2021, 189 Rn. 9;… vom 27. Mai 2025 - VI ZR 337/22, VersR 2025, 1344 Rn. 11; jeweils mwN; zum Medienprivileg für Telemedien vgl. auch Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 37 ff.), das sowohl mit verfassungsrechtlichen Vorgaben (…vgl. BVerfGE 120, 180, 211, juris Rn. 78 ff.) als auch mit der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (…vgl. EGMR, NJW 2012, 1053 Rn. 114 ff.) im Einklang steht.
  • BGH, 10.03.2026 - VI ZR 194/23

    Auch "falsche Meinung" des SPIEGELS über Tipico geschützt

    Rn. 21 b) Im Streitfall sind das durch Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 8 Abs. 1 EMRK gewährleistete Interesse der Kläger am Schutz ihres Persönlichkeitsrechts mit dem in Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 Abs. 1 EMRK verankerten Recht der Beklagten auf Meinungsfreiheit und dem von ihr verfolgten Informationsinteresse der Öffentlichkeit abzuwägen (vgl. nur Senatsurteile vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 28;… vom 17. Dezember 2024 - VI ZR 311/23, BGHZ 242, 283 Rn. 22).

    Dies scheidet bei Werturteilen und Meinungsäußerungen aus, weil sie durch das Element der Stellungnahme und des Dafürhaltens gekennzeichnet sind und sich deshalb nicht als wahr oder unwahr erweisen lassen (vgl. Senatsurteile vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279, Rn. 29 ff.;… vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, AfP 2015, 41 Rn. 8;… BVerfGE 90, 241, 247, juris Rn. 26; jeweils mwN).

    Sie darf nicht aus dem sie betreffenden - sprachlichen und situativen - Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (st. Rspr., vgl. nur Senatsurteile vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279, Rn. 20;… vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, AfP 2015, 41 Rn. 9;… BVerfG, Beschlüsse vom 3. November 2025 - 1 BvR 573/25, K&R 2026, 33 Rn. 33;… vom 11. Dezember 2025 - 1 BvR 986/25, juris Rn. 25; jeweils mwN).

  • OLG München, 16.06.2026 - 18 U 217/25

    ZDF Magazin Royale

    Demgegenüber ist bei der Prüfung zivilrechtlicher Sanktionen - wozu auch der Anspruch auf Geldentschädigung gehört - der rechtlichen Beurteilung diejenige Deutungsvariante zugrunde zu legen, die dem in Anspruch Genommenen günstiger ist und den Betroffenen weniger beeinträchtigt (BGH, Urteil vom 29.07.2025, NJW 2025, 3219 Rn. 21 m.w.N.).

    Dem steht nicht entgegen, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten als Ergebnis eines öffentlichen Kommunikationsprozesses in Rede steht (vgl. BGH, Urteil vom 29.07.2025 - VI ZR 426/24, NJW 2025, 3219 Rn. 36).

    Ist dies der Fall, so muss sich der Datenverarbeitungsvorgang nicht an Art. 6 und 7 DS-GVO messen lassen mit der Folge, dass ein auf die Verletzung dieser Bestimmungen gestützter Schadensersatzanspruch aus Art. 82 DS-GVO nicht in Betracht kommt (vgl. BGH, Urteil vom 29.07.2025 - VI ZR 426/24 NJW 2025, 3219 Rn. 35 ff. m.w.N.).

    Insbesondere betreffen die Ausführungen zu § 23 MStV die Auslegung nationalen Rechts (vgl. BGH, Urteil vom 29.07.2025 - VI ZR 426/24, NJW 2025, 3219 Rn. 63 m.w.N.).

  • BGH, 28.04.2026 - VI ZR 113/25

    TAZ gegen Querdenker: Versehentliche Meinungsäußerungen sind anders zu behandeln …

    Rn. 8 2. Den der rechtlichen Prüfung zugrunde zu legenden - im Revisionsverfahren in vollem Umfang überprüfbaren (vgl. nur Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 22 mwN) - Aussagegehalt der angegriffenen Äußerung hat das Berufungsgericht zutreffend ermittelt.

    Rn. 12 b) Im Streitfall sind deshalb das durch Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 8 Abs. 1 EMRK gewährleistete Interesse des Klägers am Schutz seines Persönlichkeitsrechts mit dem in Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 Abs. 1 EMRK verankerten Recht der Beklagten auf Meinungsfreiheit und dem von ihr verfolgten Informationsinteresse der Öffentlichkeit (vgl. nur Senatsurteile vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 28;… vom 17. Dezember 2024 - VI ZR 311/23, BGHZ 242, 283 Rn. 21 f. mwN) abzuwägen.

    Da solche inneren Tatsachen anderen verschlossen bleiben, solange sie nicht kundgetan werden, basiert ihre Behauptung zwangsläufig auf Schlussfolgerungen aus dem Verhalten der betroffenen Person, die durch Elemente der Stellungnahme und des Dafürhaltens des Äußernden geprägt sind (…vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2024 - VI ZR 230/23, AfP 2025, 37 Rn. 26;… BVerfG, AfP 2023, 142 Rn. 24; zur Abgrenzung vgl. Senatsurteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, BGHZ 244, 279 Rn. 31).

  • LG Berlin II, 18.08.2026 - 27 O 298/26

    Correctiv hat zu Guttenberg verkürzt und verzerrend zitiert

    Rn. 18 a. Für die Prüfung einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist die zutreffende Erfassung des Inhalts der angegriffenen Äußerung, insbesondere die Klärung, in welcher Hinsicht sie ihrem objektiven Sinn nach das Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen beeinträchtigt, weichenstellend (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, NJW 2025, 3219, Rn. 20).

    Fernliegende Deutungen sind auszuschließen (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.; Kammer…, Urteil vom 17. März 2026 - 27 O 379/25 , BeckRS 2026, 6163 Rn. 24).

    Zeigt sich aber, dass ein unvoreingenommenes und verständiges Publikum die Äußerung als mehrdeutig wahrnimmt oder verstehen erhebliche Teile des Publikums den Inhalt jeweils unterschiedlich, ist bei der weiteren Prüfung von einem mehrdeutigen Inhalt auszugehen (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005 - 1 BvR 1696/98, NJW 2006, 307, Rn. 35;… Beschluss vom 8. September 2010 - 1 BvR 1890/08, NJW 2010, 3501, Rn. 21;… Beschluss vom 16. Januar 2025 - 1 BvR 1182/24, NJW 2025, 1634, Rn. 19; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O., Rn. 21).

    Einer auf Unterlassung einer Äußerung gerichteten Klage ist bereits dann stattzugeben, wenn die Äußerung einen mehrdeutigen Aussagegehalt aufweist und lediglich in einer nicht fernliegenden Deutungsvarianten das allgemeine Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen verletzt (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005, a.a.O., Rn. 33 ff.;… Beschluss vom 8. September 2010, a.a.O.; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.).

  • LG Berlin II, 14.07.2026 - 27 O 236/26
    Für die Prüfung einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist die zutreffende Erfassung des Inhalts der angegriffenen Äußerung, insbesondere die Klärung, in welcher Hinsicht sie ihrem objektiven Sinn nach das Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen beeinträchtigt, weichenstellend (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 29. Juli 2025 - VI ZR 426/24, NJW 2025, 3219, Rn. 20).

    Fernliegende Deutungen sind auszuschließen (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.; Kammer…, Urteil vom 17. März 2026 - 27 O 379/25 , BeckRS 2026, 6163 Rn. 24).

    Zeigt sich aber, dass ein unvoreingenommenes und verständiges Publikum die Äußerung als mehrdeutig wahrnimmt oder verstehen erhebliche Teile des Publikums den Inhalt jeweils unterschiedlich, ist bei der weiteren Prüfung von einem mehrdeutigen Inhalt auszugehen (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005 - 1 BvR 1696/98, NJW 2006, 307, Rn. 35;… Beschluss vom 8. September 2010 - 1 BvR 1890/08, NJW 2010, 3501, Rn. 21;… Beschluss vom 16. Januar 2025 - 1 BvR 1182/24, NJW 2025, 1634, Rn. 19; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O., Rn. 21).

    Einer auf Unterlassung einer Äußerung gerichteten Klage ist bereits dann stattzugeben, wenn die Äußerung einen mehrdeutigen Aussagegehalt aufweist und lediglich in einer nicht fernliegenden Deutungsvarianten das allgemeine Persönlichkeitsrecht des von ihr Betroffenen verletzt (st. Rspr., vgl. nur BVerfG…, Beschluss vom 25. Oktober 2005, a.a.O., Rn. 33 ff.;… Beschluss vom 8. September 2010, a.a.O.; BGH, Urteil vom 29. Juli 2025, a.a.O.).

  • LG Berlin II, 01.09.2026 - 27 O 331/26
  • BGH, 23.03.2026 - VI ZR 365/23

    Kein Anspruch auf vorzeitiges "Verbrenner-Aus"

  • LG Berlin II, 01.09.2026 - 27 O 339/26
  • LG Berlin II, 11.08.2026 - 27 O 294/26
  • LG Berlin II, 04.08.2026 - 27 O 281/26

    Unvollständige Presseberichterstattung: Beweislast des Mediums

  • OLG Celle, 26.01.2026 - 5 U 231/25

    Wahrung des Bestimmtheitsgrundsatzes bei ehrenschutzrechtlichen …

  • LG Berlin II, 21.04.2026 - 27 O 112/26

    Zulässigkeit der Wort- und Bildberichterstattung über ein Strafverfahren im …

  • LG Berlin II, 12.05.2026 - 27 O 136/26

    Zulässigkeit einer identifizierenden Wort- und Bildberichterstattung

  • OLG Dresden, 13.08.2026 - 4 U 508/26
  • OLG Frankfurt, 27.11.2025 - 6 U 361/24

    Nichtanwendbarkeit der DSGVO bei Weiterleitung privater Chatnachrichten

  • OLG Stuttgart, 29.04.2026 - 4 U 353/24

    Ansprüche von Nutzern sozialer Netzwerke (Meta) wegen der Verwendung von …

  • LG Berlin II, 24.02.2026 - 27 O 42/26

    Rechtliche Beurteilung von Äußerungen einer Schauspielerin über eine …

  • OLG Stuttgart, 29.04.2026 - 4 U 372/24

    Ansprüche von Nutzern sozialer Netzwerke wegen der Verwendung von Business-Tools

  • LG Berlin II, 28.07.2026 - 27 O 244/26

    "Framing": Selektive Berichterstattung ist kein Journalismus

  • LG Berlin II, 10.03.2026 - 27 O 51/26

    Örtliche Zuständigkeit bei Unterlassungsanspruch wegen online abrufbarer Äußerung

  • OLG Celle, 14.01.2026 - 5 U 240/25

    Rechtliche Behandlung von ehrenschutzrechtlichen Löschungs-, Unterlassungs- und …

  • LG Berlin II, 18.12.2025 - 27 O 393/25

    Zulässigkeit einer strafprozessbegleitenden Verdachtsberichterstattung über …

  • OLG Frankfurt, 26.02.2026 - 1 U 32/24

    Geldentschädigung für Veröffentlichung eines Tätigkeitsberichts eines kommunalen …

  • LG Augsburg, 06.02.2026 - 21 O 3453/25

    Verdachtsberichterstattung, Persönlichkeitsrecht, Unterlassungsanspruch, …

  • LG Berlin II, 03.02.2026 - 27 O 23/26

    Gegendarstellungsfähigkeit eines Zeitungstitels mit dem pauschalen Vorwurf der …

  • LG Berlin II, 16.12.2025 - 27 O 386/25

    Unterlassungsanspruch wegen unzulässiger Verdachtsberichterstattung über einen …

  • OLG Celle, 17.09.2025 - 5 W 63/25

    Ehrenschutzrechtlicher Unterlassungsanspruch gegen eine Presseberichterstattung …

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