Rechtsprechung
| BFH, 20.03.2019 - X K 4/18 |
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GVG § 198 Abs 1 S 1, GVG § 198 Abs 1 S 2, GVG § 198 Abs 2, GVG § 198 Abs 4 S 1, GVG § 198 Abs 5 S 2, GVG § 198 Abs 6 Nr 1 Halbs 1, FGO § 133a, FGO § 142 Abs 1, ZPO § 118 Abs 1, ZPO § 118 Abs 2
Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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§ 198 Abs 1 S 1 GVG, § 198 Abs 1 S 2 GVG, § 198 Abs 2 GVG, § 198 Abs 4 S 1 GVG, § 198 Abs 5 S 2 GVG
Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens - IWW
§ 198 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG), VO (EG) Nr. 883/2004, § ... 198 GVG, § 198 Abs. 2 GVG, § 247 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), § 839 BGB, Art. 34 Satz 3 des Grundgesetzes, § 198 Abs. 6 Nr. 1 Halbsatz 1 GVG, Art. 20 Abs. 3 GG, § 198 Abs. 6 Nr. 1 GVG, § 198 Abs. 6 Nr. 1 Halbsatz 3 GVG, § 133a FGO, § 133a Abs. 1 Satz 1 FGO, § 198 Abs. 5 Satz 2 GVG, § 12 des Gesetzes über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen (StrEG), § 91a Abs. 1, § 269 Abs. 2 der Zivilprozessordnung, § 66 Satz 2 FGO, § 56 FGO, § 12 StrEG, § 56 Abs. 1 FGO, § 56 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 FGO, § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG, § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG, § 77 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 198 Abs. 1 GVG, § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 142 Abs. 1 FGO, § 118 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 118 Abs. 1 Satz 3 Halbsatz 1 ZPO, § 118 Abs. 2 Satz 2 ZPO, § 118 Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 FGO, § 6 Abs. 1 Nr. 5 des Gerichtskostengesetzes, § 133a Abs. 3 FGO, § 198 Abs. 2 Satz 1 GVG, § 198 Abs. 2 Satz 3 GVG, § 198 Abs. 2 Satz 4 GVG, § 198 Abs. 3 Satz 1 GVG, § 15 BKGG, § 17a Abs. 2 GVG, § 198 Abs. 4 Satz 1 GVG, § 288 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 136 Abs. 1 Satz 1 FGO
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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GVG § 198
Entschädigung wegen überlanger Dauer eines PKH-Verfahrens - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Ansprüche wegen rechtsstaatswidriger Verzögerung eines PKH-Verfahrens
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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Entschädigungsklage wegen überlanger Verfahrensdauer - und der PKH-Antrag in der Klagefrist
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
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Überlange Verfahrensdauer eines isolierten PKH-Verfahrens
Verfahrensgang
- FG Hamburg, 14.05.2014 - 6 K 214/13
- FG Hamburg, 21.07.2016 - 6 K 192/14
- FG Hamburg, 21.07.2016 - 6 K 276/15
- BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Papierfundstellen
- BFHE 263, 498
- BStBl II 2020, 16
Wird zitiert von ... (23) Zitiert selbst (23)
- BFH, 07.11.2013 - X K 13/12
Unangemessene Dauer eines finanzgerichtlichen Klageverfahrens
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird hierzu auf das Senatsurteil vom 7. November 2013 X K 13/12 (BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz 48 ff.) Bezug genommen.Insbesondere ist die Dauer eines Gerichtsverfahrens nicht schon dann "unangemessen", wenn die Betrachtung eine Abweichung vom Optimum ergibt; vielmehr muss eine deutliche Überschreitung der äußersten Grenzen des Angemessenen feststellbar sein (Senatsurteil in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz 53).
Sie ist in besonderem Maße vom Schwierigkeitsgrad des Verfahrens, dem Verhalten der Verfahrensbeteiligten und Dritter sowie der Intensität der Bearbeitung durch das Gericht abhängig (Senatsurteil in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz 67 f.).
Rn. 55 Zum Zwecke der Typisierung und Rechtsvereinfachung hat der Senat die Vermutung aufgestellt, dass die Dauer eines finanzgerichtlichen Klageverfahrens i.S. von § 198 Abs. 1 GVG noch angemessen ist, wenn das Gericht gut zwei Jahre nach dem Eingang der Klage mit Maßnahmen beginnt, die das Verfahren einer Entscheidung zuführen sollen, und die damit begonnene dritte Phase des Verfahrensablaufs nicht durch nennenswerte Zeiträume unterbrochen wird, in denen das Gericht die Akte unbearbeitet lässt (Senatsurteil in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz 69 ff.; vgl. zuletzt Senatsurteile vom 6. Juni 2018 X K 2/16, BFH/NV 2018, 1149, Rz 34, sowie in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz 69).
Ebenso wie bei einem finanzgerichtlichen Klageverfahren (vgl. Senatsurteil in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz 73) gilt der vorliegend grundsätzlich zu beachtende Acht-Monats-Zeitraum indes nicht, wenn der Antragsteller rechtzeitig und in nachvollziehbarer Weise Gründe vorträgt, aus denen sich eine besondere Eilbedürftigkeit für eine Entscheidung ergeben.
- BGH, 13.04.2017 - III ZR 277/16
Entschädigungsanspruch wegen sachlich nicht gerechtfertigter …
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Rn. 34 Das Gesetz geht somit von einem an einer bestimmten Hauptsache (die auch ein vorgeschaltetes PKH-Verfahren sein kann) orientierten Begriff des Gerichtsverfahrens aus, so dass --jedenfalls außerhalb des Bereichs des Insolvenzverfahrens (vgl. hierzu § 198 Abs. 6 Nr. 1 Halbsatz 3 GVG)-- nicht jeder einzelne Antrag oder jedes einzelne Gesuch als gesondertes Gerichtsverfahren zu werten ist (BGH-Urteil vom 13. April 2017 III ZR 277/16, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2017, 2478, Rz 11).Diese stellt nach allgemeinem Verständnis kein Rechtsmittel, sondern einen Rechtsbehelf dar, durch den das Gericht veranlasst werden soll, eine von ihm getroffene Entscheidung von Amts wegen nach einer Selbstkontrolle zu korrigieren (Seer in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, Vorb. zu §§ 115 bis 134 FGO, Rz 40, m.w.N.; vgl. zur verfahrensrechtlichen Unselbständigkeit von Anhörungsrüge und Gegenvorstellung bei Entschädigungsklagen auch BGH-Urteil in NJW 2017, 2478, Rz 12 f.).
- KAG Mainz, 23.10.2018 - M 18/18
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Rn. 22 Der erkennende Senat hat der Klägerin mit Beschluss vom 1. Oktober 2018 X S 18/18 (PKH), zugestellt am 27. Oktober 2018, PKH für die von ihr beabsichtigte Entschädigungsklage bewilligt und ihr einen Prozessbevollmächtigten beigeordnet.Dass die Klägerin trotz dieser Formulierung ihr Begehren auf die verschuldensunabhängige Haftung nach § 198 GVG stützen wollte, ergibt sich für den Senat allerdings durch die Bezugnahme auf den Beschluss X S 18/18 (PKH), in dem die PKH-Bewilligung für eine Entschädigungsklage tenoriert wurde.
- BVerfG, 13.03.1990 - 2 BvR 94/88
Gleichheitssatz - Prozeßkostenhilfe - Erfolgsaussichten - Ungeklärte Rechtsfragen
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Rn. 31 Sowohl wegen der ausdrücklichen Erwähnung im Gesetz als auch vor dem Hintergrund des verfassungsrechtlichen Gebots der Rechtsschutzgleichheit von bemittelten und unbemittelten Rechtsschutzsuchenden (Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG; vgl. hierzu u.a. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 13. März 1990 2 BvR 94/88, BVerfGE 81, 347, unter C.I.1.) entspricht es höchstrichterlichen Rechtsprechungsgrundsätzen, denen der Senat folgt, dass jedenfalls ein vom Hauptsacheverfahren isoliert geführtes PKH-Verfahren dem Anwendungsbereich des § 198 GVG unterfällt. - BGH, 05.12.2013 - III ZR 73/13
Entschädigung wegen überlanger Dauer eines selbständigen Beweisverfahrens und …
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Kommt sie zu spät, kann dies den Anspruch auf Gewährung effektiven Rechtsschutzes verletzen (…Urteil des Bundessozialgerichts --BSG-- vom 7. September 2017 B 10 ÜG 3/16 R, SozR 4-1720 § 198 Nr. 14, Rz 28 f., m.w.N.; Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 5. Dezember 2013 III ZR 73/13, BGHZ 199, 190, Rz 23; vgl. zudem BTDrucks 17/3802, 23). - BFH, 17.04.2013 - X K 3/12
Entschädigungsklage: Unangemessene Dauer eines finanzgerichtlichen Verfahrens - …
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Zumindest vor diesem Hintergrund hatte das neuerliche PKH-Gesuch trotz des noch nicht abgeschlossenen Erstverfahrens auch bei konkreter Betrachtung für die Klägerin Bedeutung (vgl. hierzu auch Senatsurteil vom 17. April 2013 X K 3/12, BFHE 240, 516, BStBl II 2013, 547). - BVerfG, 22.05.2012 - 2 BvR 820/11
Stattgebender Kammerbeschluss: Versagung von PKH unter Entscheidung einer bislang …
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Der PKH-Beschluss darf insbesondere die Hauptsache nicht vorwegnehmen (BVerfG-Beschluss vom 22. Mai 2012 2 BvR 820/11, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 2012, 1390, Rz 11 ff.). - BSG, 21.02.2013 - B 10 ÜG 1/12 KL
Überlanges Gerichtsverfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - unangemessene Dauer - …
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Rn. 41 Soweit diese Frist an die Rechtskraft anknüpft, ist bei Entscheidungen, die nicht der materiellen Rechtskraft fähig sind, auf die formelle Rechtskraft abzustellen, d.h. maßgeblicher Zeitpunkt ist deren Zustellung bzw. Bekanntgabe (vgl. insoweit zu § 198 Abs. 6 Nr. 1 GVG BSG-Urteil vom 21. Februar 2013 B 10 ÜG 1/12 KL, BSGE 113, 75, Rz 24). - BFH, 19.03.2014 - X K 8/13
Unangemessene Verfahrensdauer bei 34-monatiger Untätigkeit des Finanzgerichts im …
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Diese beträgt mit Blick darauf, dass trotz des im Gesetz benannten Jahresbetrags auch Monatsbeträge zugesprochen werden können (Senatsurteil vom 19. März 2014 X K 8/13, BFHE 244, 521, BStBl II 2014, 584, Rz 37), bei einer Verzögerung von einem Jahr und sechs Monaten 1.800 EUR. - BFH, 26.10.2016 - X K 2/15
Entschädigungsklage: Verfahrensförderung - Verzögerungsrüge
Auszug aus BFH, 20.03.2019 - X K 4/18
Insbesondere zwingt eine solche Rüge, mit der nicht zugleich auf die besonderen Umstände für eine möglichst beschleunigte Bearbeitung hingewiesen wird, das Gericht nicht zu einer sofortigen Bearbeitung der Sache (Senatsurteil vom 26. Oktober 2016 X K 2/15, BFHE 255, 407, BStBl II 2017, 350, Rz 43). - BGH, 01.10.1986 - IVa ZR 108/85
Wahrung der Klagefrist durch Anbringung eines Prozeßkostenhilfegesuchs
- BGH, 30.11.2006 - III ZB 23/06
Wahrung der Frist zur Stellung eines Antrags auf Entschädigung für eine …
- BFH, 14.02.2012 - V S 1/12
Zugangsvermutung bei Bekanntgabe von Verwaltungsakten; Verteilung der Beweislast, …
- BFH, 12.07.2017 - X K 3/16
Entschädigungsklage: Wahrung der Klagefrist, Bestimmtheit des Zahlungsantrags auf …
- BFH, 06.06.2018 - X K 2/16
Entschädigungsklage: Klageerhebung vor Beendigung des Ausgangsverfahrens, …
- BFH, 13.09.2000 - VI B 134/00
Kindergeld für Ausländer mit Aufenthaltsbefugnis
- BFH, 08.11.2013 - X S 41/13
Wiederholter Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe
- BFH, 22.03.2012 - XI B 1/12
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Verstreichen der Frist für die …
- BFH, 12.03.2013 - X S 12/13
Keine Verkürzung der Sechs-Monats-Frist des § 198 Abs. 5 Satz 1 GVG - Fristbeginn …
- BFH, 27.12.2000 - XI B 123/00
Prozesskostenhilfe - Beschwerde - Umfang der PKH - Einkommensteuer - …
- BFH, 25.04.2002 - XI S 15/02
PKH-Ablehnung durch BFH; erneuter Antrag
- BFH, 13.01.1997 - X B 87/95
Bemessung der wirtschaftlichen Mittel anhand der wirtschaftlichen …
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 19.12.2018 - L 12 SF 49/17
Überlanges PKH-Verfahren - Entschädigungsklage - Wahlrecht des Klägers zwischen …
- BFH, 14.04.2021 - X K 3/20
Überlange Verfahrensdauer bei Nichtbearbeitung eines von einem unzuständigen …
Die für isolierte finanzgerichtliche PKH-Verfahren ohne wesentliche Besonderheiten geltende Vermutung, dass die Verfahrensdauer noch angemessen ist, wenn das Gericht gut acht Monate nach der Einleitung des Verfahrens mit Maßnahmen zur Entscheidungsfindung beginnt und ab diesem Zeitpunkt nicht für nennenswerte Zeiträume inaktiv bleibt (BFH-Urteil vom 20.03.2019 - X K 4/18, BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 56 ff.), ist hier nicht anwendbar.Sie ist der Auffassung, die vom Senat (Urteil vom 20.03.2019 - X K 4/18, BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16) für PKH-Verfahren angenommene typisierende Vermutung einer angemessenen Dauer, sofern das Gericht gut acht Monate nach der Einleitung des Verfahrens mit Maßnahmen zu dessen Erledigung beginne, sei hier nicht anwendbar, weil das SG das PKH-Verfahren dem FG bereits entscheidungsreif vorgelegt habe.
Dabei kann der Senat --ebenso wie in seinem Urteil in BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 42 ff.-- offenlassen, ob er sich der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) anschließen könnte, wonach es sich bei § 198 Abs. 5 Satz 2 GVG um eine nicht wiedereinsetzungsfähige materiell-rechtliche Ausschlussfrist handeln soll, eine unverzüglich (innerhalb von zwei Wochen) nach Zugang des PKH-Beschlusses erhobene Entschädigungsklage aber fristgerecht sein soll (…BSG-Urteil vom 07.09.2017 - B 10 ÜG 1/17 R, SozR 4-1710 Art. 23 Nr. 5, Rz 22, 27).
Rn. 25 Auch bei einem isolierten PKH-Verfahren handelt es sich um ein taugliches Ausgangsverfahren, dessen unangemessene Dauer zu einem Entschädigungsanspruch führen kann (vgl. ausführlich Senatsurteil in BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 30 f.).
So besteht für ein finanzgerichtliches PKH-Verfahren die Vermutung einer noch angemessenen Verfahrensdauer, wenn das Gericht gut acht Monate nach der Einleitung des Verfahrens mit Maßnahmen zur Entscheidungsfindung beginnt und ab diesem Zeitpunkt nicht für nennenswerte Zeiträume inaktiv wird (zum Ganzen Senatsurteil in BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 56 ff.).
Einem solchen Beteiligten kann aber jedenfalls bei einem ohnehin bereits vorrangig zu fördernden PKH-Verfahren nicht zugemutet werden, einen längeren Zeitraum --auch nicht die vom Senat in seinem Urteil in BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16 für den Regelfall des PKH-Verfahrens genannten acht Monate-- auf den Beginn der Verfahrensförderung durch das neu zuständige Gericht zu warten.
- BSG, 24.03.2022 - B 10 ÜG 4/21 R
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - unangemessene …
Rn. 24 (1) Maßgeblich für die Beurteilung der angemessenen Dauer eines Gerichtsverfahrens ist nach der insoweit übereinstimmenden Rechtsprechung des BSG und der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes dessen Gesamtdauer (stRspr;… zB BSG Urteil vom 17.12.2020 - B 10 ÜG 1/19 R - BSGE 131, 153 = SozR 4-1720 § 198 Nr. 20, RdNr 45;… BSG Urteil vom 27.3.2020 - B 10 ÜG 4/19 R - SozR 4-1720 § 198 Nr. 19 RdNr 11;… BSG Urteil vom 3.9.2014 - B 10 ÜG 2/13 R - BSGE 117, 21 = SozR 4-1720 § 198 Nr. 3, RdNr 24; BVerwG Beschluss vom 4.7.2017 - 5 B 11/17 D - juris RdNr 13; BVerwG Urteil vom 27.2.2014 - 5 C 1/13 D - juris RdNr 12; BVerwG Urteil vom 11.7.2013 - 5 C 23/12 D - juris RdNr 16 f; BGH Urteil vom 5.12.2013 - III ZR 73/13 - juris RdNr 20 f; BAG Beschluss vom 13.12.2017 - 5 AZA 84/17 - juris RdNr 7; BFH Urteil vom 20.3.2019 - X K 4/18 - juris RdNr 33). - BGH, 04.09.2025 - III ZR 96/24
6-Monats-Frist für Entschädigungsklage ist prozessuale Ausschlussfrist!
Rn. 33 Der Bundesfinanzhof prüft die Einhaltung der Klagefrist des § 198 Abs. 5 Satz 2 GVG ebenfalls im Rahmen der Zulässigkeit der Klage, hat deren dogmatische Einordnung bisher allerdings dahinstehen lassen (BFH, Urteil vom 14. April 2021 - X K 3/20, juris Rn. 20 ff und BFHE 263, 498 Rn. 39 ff).Der Wortlaut der Vorschrift spricht somit für deren Einordnung als prozessuale Ausschlussfrist (BFHE 263, 498 Rn. 46;… Frehse aaO S. 1167, 1170;… Röhl in Schlegel/Voelzke aaO).
- BFH, 06.11.2024 - X K 7/22
Überlange Dauer eines Kostenfestsetzungs- und Erinnerungsverfahrens
Insoweit besteht für ein finanzgerichtliches PKH-Verfahren die Vermutung einer noch angemessenen Dauer gemäß § 198 Abs. 1 GVG, sofern das Gericht gut acht Monate nach der Einleitung des Verfahrens mit Maßnahmen zur Entscheidung beginnt und ab diesem Zeitpunkt nicht für nennenswerte Zeiträume inaktiv bleibt (vgl. Senatsurteil vom 20.03.2019 - X K 4/18, BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 56 und Rz 64).Rn. 40 aa) Ob dies schon daraus folgt, dass nach einer in der Literatur vertretenen Ansicht im finanzgerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach § 149 FGO --anders als im finanzgerichtlichen Klage- oder PKH-Verfahren (vgl. hierzu Senatsurteil vom 20.03.2019 - X K 4/18, BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 61)-- der Untersuchungsgrundsatz nicht gelten soll, vielmehr wegen der Anwendung der zivilprozessualen Regeln (§ 155 Satz 1 FGO i.V.m. §§ 103 ff. der Zivilprozessordnung --ZPO--) der Verhandlungsgrundsatz und der Dispositionsgrundsatz zur Anwendung kämen (vgl. Schwarz in Hübschmann/Hepp/Spitaler --HHSp--, § 149 FGO Rz 11; Brandis in Tipke/Kruse, § 149 FGO Rz 1), braucht der Senat nicht zu entscheiden.
Rn. 45 d) So wie auch sonst im Interesse einer einheitlichen Rechtsanwendung die Dauer der ersten und zweiten Phase finanzgerichtlicher Verfahren zu typisieren ist (vgl. Senatsurteil vom 20.03.2019 - X K 4/18, BFHE 262, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 62 ff.), besteht für ein finanzgerichtliches Kostenfestsetzungs- und Erinnerungsverfahren die Vermutung einer noch angemessenen Dauer gemäß § 198 Abs. 1 GVG, sofern --in der Regel-- der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle bei der Kostenfestsetzung gut sechs Monate nach Einleitung des Verfahrens durch den Kostenfestsetzungsantrag, der Richter im Erinnerungsverfahren gut zwölf Monate nach Einlegung der Erinnerung in die (dritte) Phase der aktiven Bearbeitung eintritt, also mit Maßnahmen zur Herbeiführung einer Entscheidung beginnt und ab diesem Zeitpunkt nicht für nennenswerte Zeiträume inaktiv ist.
- BSG, 21.03.2024 - B 10 ÜG 1/23 R
Überlanges Kostenverfahren - Entschädigungsklage - Ermittlung der unangemessenen …
Zudem hat das Entschädigungsgericht zutreffend erkannt, dass das anschließende Verfahren über die (gesetzlich nicht ausdrücklich geregelte) Gegenvorstellung (allgemein zur Frage der Statthaftigkeit einer Gegenvorstellung nach Einführung der Anhörungsrüge zum 1.1.2005 durch das Anhörungsrügengesetz vom 9.12.2004 <BGBl I 3220> vgl BSG Beschluss vom 28.9.2017 - B 10 ÜG 17/17 C - juris RdNr 9; BSG Beschluss vom 29.6.2022 - B 5 R 61/22 AR - juris RdNr 7; BSG Beschluss vom 12.6.2023 - B 4 AS 51/23 C - juris RdNr 5, jeweils mwN) zwar kein eigenständiges Gerichtsverfahren ist, dem Kostenfestsetzungs- und Erinnerungsverfahren jedoch entschädigungsrechtlich als Annexverfahren zuzuordnen und somit entschädigungsrechtlich Teil eines einheitlichen Gerichtsverfahrens iS des § 198 Abs. 6 Nr. 1 Halbsatz 1 GVG ist (vgl BFH Urteil vom 20.3.2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498 - juris RdNr 36, 77; BGH Urteil vom 13.4.2017 - III ZR 277/16 - juris RdNr 13;… zur Anhörungsrüge bereits BSG Urteil vom 10.7.2014 aaO RdNr 14;… BGH Urteil vom 13.4.2017 aaO RdNr 12; BGH Urteil vom 21.5.2014 - III ZR 355/13 - juris RdNr 10, 12).In Anbetracht des Umstands, dass es sich bei der Gegenvorstellung nicht um ein eigenständiges, für das Ausgangsgericht der Sache nach unbekanntes Verfahren, sondern um einen Rechtsbehelf handelt, mit dem der Rechtsschutzsuchende die Korrektur der vorherigen Entscheidung im Wege der richterlichen Selbstkontrolle anstrebt (vgl BSG Beschluss vom 21.8.2009 - B 11 AL 12/09 C - juris RdNr 6), und hierfür weder eine erneute Vollprüfung noch gar Ermittlungen notwendig sind, erscheint im Regelfall eine zusätzliche Vorbereitungs- und Bedenkzeit von drei Monaten angemessen (vgl BFH Urteil vom 20.3.2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498 - juris RdNr 77 f, der es allerdings für das finanzgerichtliche Verfahren als noch angemessen erachtet, wenn das Ausgangsgericht gut sechs Monate nach dem Eingang der Gegenvorstellung Maßnahmen ergreift, die zu einer Entscheidung führen; vgl auch LSG Berlin-Brandenburg Urteil vom 6.5.2022 - L 37 SF 216/20 EK AS - juris RdNr 40, das für das Anhörungsrügeverfahren dem Ausgangsgericht eine zusätzliche Vorbereitungs- und Bedenkzeit von in der Regel drei Monaten zubilligt).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 31.08.2023 - L 11 SF 116/21
Anspruch auf Entschädigung im sozialgerichtlichen Verfahren wegen überlanger …
Die Bearbeitungsdauer für diesen Rechtsbehelf ist demnach der Gesamtdauer des Verfahrens hinzuzurechnen (vgl. Bundesfinanzhof , Urteil vom 20. März 2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498;… Bundesgerichtshof , Urteil vom 13. April 2017 - III ZR 277/16 - juris-Rn. 13, m.w.N.).In Anbetracht des Umstandes, dass es sich hierbei nicht um ein eigenständiges, für das Gericht der Sache nach unbekanntes Verfahren, sondern um einen Antrag handelt, mit dem der Rechtsschutzsuchende lediglich die Korrektur der vorherigen Entscheidung anstrebt, sind - in Anlehnung an den o.g. Maßstab des § 88 Abs. 2 SGG - drei Monate als Vorbereitungs- und Bedenkzeit angemessen (weitergehend: BFH, Urteil vom 20. März 2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498 - juris-Rn. 78ff.).
- BSG, 11.06.2024 - B 10 ÜG 3/23 R
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - sozialgerichtliches …
Bei der Klagefrist des § 198 Abs. 5 Satz 2 GVG handelt es sich um eine nicht wiedereinsetzungsfähige materiell-rechtliche Ausschlussfrist (…BSG Urteil vom 7.9.2017 - B 10 ÜG 1/17 R - SozR 4-1710 Art. 23 Nr. 5 RdNr 22 und 29;… BSG Urteil vom 10.7.2014 - B 10 ÜG 8/13 R - SozR 4-1720 § 198 Nr. 2 RdNr 12; BSG Beschluss vom 19.12.2019 - B 10 ÜG 2/19 RH - juris RdNr 8), nach deren Ablauf materiell eine Verwirkung des Entschädigungsanspruchs eintritt (vgl BFH Urteil vom 20.3.2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498 - juris RdNr 43; OLG Karlsruhe Urteil vom 1.10.2013 - 23 SchH 13/12 EntV, 23 SchH 13/12 - juris RdNr 16; Ott in Steinbeiß-Winkelmann/Ott, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren, 2013, § 198 GVG RdNr 255).. - BFH, 16.02.2022 - X S 16/21
Gebührenhöhe für nach dem 31.12.2020 eingegangene Anhörungsrügen
Rn. 32 b) Zudem ist der Senat in einem Entschädigungsklageverfahren wegen überlanger Verfahrensdauer gemäß § 198 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) davon ausgegangen, dass eine sich an ein isoliertes Verfahren auf PKH-Bewilligung anschließende Anhörungsrüge ein Rechtsbehelf ist, der auf die Fortführung des ursprünglichen Verfahrens gerichtet ist (Urteil vom 20.03.2019 - X K 4/18, BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 36).Die Anhörungsrüge gemäß § 133a FGO ist aber mangels Devolutiv- und Suspensiveffekts kein Rechtsmittel, sondern lediglich ein subsidiärer Rechtsbehelf (vgl. Senatsurteil in BFHE 263, 498, BStBl II 2020, 16, Rz 36; Bergkemper in HHSp, § 133a FGO Rz 3, 8).
- OLG Braunschweig, 17.01.2022 - 4 EK 12/21
Prozesskostenhilfe für eine beabsichtigte Entschädigungsklage gemäß § 198 GVG; …
Rn. 41 Zwar ist vor dem Hintergrund, dass die beabsichtigte Entschädigungsklage nur unter der Bedingung der Bewilligung der beantragten Prozesskostenhilfe erhoben werden soll, zur Wahrung effektiver Rechtsschutzgewährung der Antragstellerin im vorliegenden Fall bereits auf den Zeitpunkt des Eingangs des Prozesskostenhilfeantrages abzustellen (BGH, Urteil vom 1. Oktober 1986 - IV a ZR 108/85 - juris; BGH, Beschluss vom 30. November 2006 - III ZB 23/06 - juris; BFH, Urteil vom 20. März 2019 - X K 4/18 - juris Rn. 42 ff.; OLG Celle…, Urteil vom 16. November 2016 - 23 Sch 7/17 - juris Rn. 6 f.).Rn. 45 Es ist umstritten, ob ein vorgelagertes Verfahren zur Bewilligung von Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe ein vom Hauptsacheprozess getrennt zu betrachtendes eigenständiges Gerichtsverfahren i.S.d. § 198 Abs. 1 Nr. 1 GVG darstellt (dafür: BFH, Urteil vom 20.03.2019 - X K 4/18 - juris Rn. 34;… Mayer in Kissel/Mayer, GVG, 10. Aufl., § 198 Rn. 7;… Lückemann in Zöller, 34. Aufl., § 198 GVG Rn.12;… Ott in Steinbeiß-Winkelmann, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren, 2013, § 198 GVG Rn. 42 und 59;… wohl auch Gohde, Der Entschädigungsanspruch wegen unangemessener Verfahrensdauer nach den §§ 198 ff. GVG, 2020, S. 155;… Hofmarksrichter, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren im Lichte der Vorgaben des EGMR, 2017, S. 57;… bzgl. des isolierten PKH-Verfahrens: Jakobs in Stein/Jonas, § 198 GVG Rn. 17 und Wittschier in Musielak/Voit, 18. Aufl. § 198 GVG Rn. 3; dagegen: OLG Celle…, Urteil vom 16. November 2016 - 23 SchH 7/16 - juris Rn. 15 ff.; offen: OLG Dresden…, Urteil vom 19. Februar 2019 - 18 EK 27/18 - juris Rn. 32 ff.; zum PKH- Verfahren neben der Hauptsache: BSG…, Urteil vom 7. September 2017 - B 10 ÜG 3/16 R - juris Rn. 27 ff. in Abgrenzung zum isolierten PKH-, oder VKH- Verfahren (BSG…, Urteil vom 10. Juli 2014 - B 10 ÜG 8/13 R - juris Rn. 16 ff. und 20)).
- BSG, 21.03.2024 - B 10 ÜG 2/23 R
Überlanges Gerichtsverfahren - fortgeführtes PKH-Verfahren nach Erledigung der …
Rn. 19 a) Das BSG hat bereits entschieden, dass die überlange Dauer eines der Hauptsache vorgelagerten und damit isoliert geführten PKH-Verfahrens einen eigenständigen Entschädigungsanspruch begründen kann (…BSG Urteil vom 7.9.2017 - B 10 ÜG 3/16 R - SozR 4-1720 § 198 Nr. 14 RdNr 28; ebenso BFH Urteil vom 20.3.2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498 - juris RdNr 31; BGH Urteil vom 5.12.2013 - III ZR 73/13 - BGHZ 199, 190 - juris RdNr 23;… Lückemann in Zöller, ZPO, 35. Aufl 2024, § 198 GVG RdNr 12). Spiegelbildlich ebenso in den Anwendungsbereich des § 198 GVG fällt die überlange Dauer eines nach Erledigung der Hauptsache isoliert fortgeführten Verfahrens auf Gewährung von PKH.Der Anspruch auf Rechtsschutzgleichheit gebietet bei Verfahren zur Bewilligung von PKH eine angemessen schnelle richterliche Entscheidung; ihre Verzögerung kann den Anspruch auf Gewährung effektiven Rechtsschutzes verletzen (BSG Beschluss vom 8.9.2020 - B 9 V 3/20 BH - juris RdNr 17; BFH Urteil vom 20.3.2019 - X K 4/18 - BFHE 263, 498 - juris RdNr 31; BGH Urteil vom 5.12.2013 - III ZR 73/13 - BGHZ 199, 190 - juris RdNr 23; Begründung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung vom 17.11.2010 zum ÜGG, BT-Drucks 17/3802, S 23).
- LSG Berlin-Brandenburg, 22.09.2022 - L 37 SF 294/20
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - zulässige Beschränkung auf …
- LSG Berlin-Brandenburg, 07.08.2024 - L 38 SF 282/23
- BFH, 23.03.2022 - X K 6/20
Überlange Verfahrensdauer und Wiedergutmachung auf andere Weise als durch …
- BSG, 26.03.2026 - B 10 ÜG 3/24 R
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - vorprozessuale …
- BSG, 26.03.2026 - B 10 ÜG 2/24 R
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - materieller Nachteil - …
- LSG Hessen, 08.07.2020 - L 6 SF 8/19
Rechtsschutz bei unangemessener Dauer eines gerichtlichen Verfahrens
- BSG, 23.03.2026 - B 10 ÜG 11/25 BH
- LSG Berlin-Brandenburg, 06.05.2022 - L 37 SF 216/20
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - kein Ersatz von …
- BSG, 18.02.2021 - B 10 ÜG 8/20 B
Nichtzulassungsbeschwerde - überlanges Gerichtsverfahren - gleichzeitig neben dem …
- OVG Berlin-Brandenburg, 03.02.2026 - 3 A 7.25
Entschädigungsklage; isoliertes Prozesskostenhilfeverfahren als …
- BFH, 29.04.2025 - X S 2/25
Prozesskostenhilfe für eine Entschädigungsklage wegen überlanger Dauer eines …
- BSG, 18.02.2021 - B 10 ÜG 9/20 B
Entschädigung wegen überlanger Dauer eines Verfahrens auf Bewilligung von …
- LSG Saarland, 08.09.2021 - L 2 SF 3/21
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