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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,3940
OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11 (https://dejure.org/2012,3940)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 09.05.2012 - 6 U 38/11 (https://dejure.org/2012,3940)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 09. Mai 2012 - 6 U 38/11 (https://dejure.org/2012,3940)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • openjur.de
  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Die Nutzung von Daten ehemaliger Kunden für Werbeanschreiben ist unzulässig

  • aufrecht.de

    Datenschutz als Marktverhaltensregel abmahnbar

  • ponte-press.de PDF (Volltext/Auszüge)

    Ein Angebot an einen ehemaligen Kunden unter Nutzung interner Daten ist wettbewerbswidrig

  • ra.de
  • info-it-recht.de

    Personenbezogene Daten ehemaliger Kunden dürfen nicht durch Stromversorger für Werbeschreiben verwendet werden

  • omsels.info PDF
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbswidrigkeit eines konkurrierenden Angebots des früheren Energieversorgers

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vertragsnachbearbeitung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (16)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Datenschutzrecht und Abmahnungen: Datenschutzverstöße können abgemahnt werden - auch fehlende Datenschutzerklärung

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen (hier §§ 4, 28 BDSG) kann ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß sein

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Keine Verwertung von Kundendaten für Werbeschreiben

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Verwertung früher erlangter Kundendaten

  • nomos.de PDF (Kurzinformation)

    Datenschutzrechtlicher Verstoß beim Versuch der Zurückgewinnung von Stromkunden führt zu Wettbewerbsverstoß

  • heise.de (Pressebericht, 22.08.2012)

    Abwerbeversuch kann Wettbewerbsrecht und Datenschutz verletzen

  • rechtsindex.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Auch bei geschäftlichen E-Mails ist Datenschutz unumgänglich...

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine Verwertung früher erlangter Kundendaten für neues Werbeschreiben

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Datenschutzverstöße sind Wettbewerbsverletzungen

  • antiquariatsrecht.de (Kurzinformation)

    Zur wettbewerbsrechtlichen Abmahnung wegen Verletzung des Datenschutzes

  • cr-online.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Sind Datenschutzverstöße abmahnfähig?

  • lutzabel.com (Kurzinformation)

    Datenschutzvorschriften und Wettbewerbsrecht

  • loebisch.com (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrecht: Abmahnung bei Verstoß gegen Datenschutzrecht!

  • onlinehaendler-news.de (Kurzinformation)

    Uneinheitliche Rechtsprechung zur Abmahnfähigkeit von Datenschutzrechtsverstößen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrechtliche Abmahnung wegen Verletzung des Datenschutzes

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die Wettbewerbswidrigkeit eines konkurrierenden Angebots des früheren Energieversorgers

Besprechungen u.ä.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2012, 3312
  • GRUR-RR 2012, 396
  • K&R 2012, 762
  • ZNER 2012, 554
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (11)

  • OLG Köln, 19.11.2010 - 6 U 73/10

    Wettbewerbswidrigkeit der Verwendung der Vertragsdaten ausgeschiedener …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Auf die Frage, ob auch nach der seit dem 01.09.2009 geltenden Fassung des § 28 BDSG ein Verstoß vorläge (vgl. dazu [nach dem mitgeteilten Sachverhalt wohl ohne Entscheidungsrelevanz] OLG Köln CR 2011, 680 m. Anm. Eckhardt), kommt es daher im Streitfall nicht an.

    Rn. 24 Der Senat teilt aber die Auffassung des Oberlandesgerichts Köln (Urt. v. 19.11.2010, Az. 6 U 73/10, auszugsweise veröffentlicht in CR 2011, 680, abrufbar in juris), dass für die Verfolgung dieses Interesses die Nutzung der Information, dass der ehemalige Kunde zur Beklagten gewechselt hat, nicht "erforderlich" im Sinne des § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BDSG a.F. ist und dass das schutzwürdige Interesse des Kunden am Ausschluss der Nutzung überwiegt.

    Soweit sie solche Daten zum Zwecke der Werbung nutzt, ist dieses Marktverhalten durch den Schutz der Daten nach Maßgabe des Bundesdatenschutzgesetzes im Interesse der Betroffenen geregelt (OLG Köln CR 2011, 680).

  • EuGH, 24.11.2011 - C-468/10

    ASNEF - Verarbeitung personenbezogener Daten - Richtlinie 95/46/EG - Art. 7 …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Der von der Richtlinie gesetzte Rahmen ist verlassen, wenn Regelungen getroffen werden, die mit den Grundsätzen der Richtlinie unvereinbar sind (…vgl. EuGH Urt. v. 06.11.2003, C-101/01, Slg. 2003 S. 1-12971 Tz. 95 ff. - Lindqvist; Urt. v. 24.11.2011, C-468/10 u. C-469/10, EuZW 2012, 37 = CR 2012, 29 Tz. 28 ff., insbes.

    Das ist etwa dann der Fall, wenn die in Art. 7 lit. f der Richtlinie vorgesehene Interessenabwägung für Daten bestimmter Herkunft dadurch vermieden wird, dass für diese eine Verarbeitung von vornherein ausgeschlossen wird (EuGH CR 2012, 29 Tz. 45 ff.).

  • BGH, 12.07.2007 - I ZR 18/04

    Jugendgefährdende Inhalte auf Internet-Auktionsplattformen

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Der Anwendungsbereich des § 4 Nr. 11 UWG ist also nicht auf solche Marktverhaltensregelungen beschränkt, die eine spezifisch wettbewerbsbezogene Schutzfunktion in dem Sinne aufweisen, dass sie die Marktteilnehmer speziell vor dem Risiko einer unlauteren Beeinflussung ihres Marktverhaltens schützen (vgl. BGH WRP 2011, 858 Tz. 34 - BIO TABAK; BGH GRUR 2010, 754 Tz. 20-23 - Golly Telly; BGH GRUR 2007, 890 Tz. 35 - Jugendgefährdende Medien bei eBay;… Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 4 UWG Rn. 11.35d m.w.N.).
  • EuGH, 06.11.2003 - C-101/01

    Bodil Lindqvist - Verwendung personenbezogener Daten im Internet

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Der von der Richtlinie gesetzte Rahmen ist verlassen, wenn Regelungen getroffen werden, die mit den Grundsätzen der Richtlinie unvereinbar sind (vgl. EuGH Urt. v. 06.11.2003, C-101/01, Slg. 2003 S. 1-12971 Tz. 95 ff. - Lindqvist; Urt. v. 24.11.2011, C-468/10 u. C-469/10, EuZW 2012, 37 = CR 2012, 29 Tz. 28 ff., insbes.
  • BGH, 14.04.2011 - I ZR 133/09

    Werbung mit Garantie

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Anders ist es aber, wenn die jeweilige Verhaltenspflicht ihre Grundlage im Unionsrecht hat und die UGP-Richtlinie diese unionsrechtliche Regelung unberührt lässt (vgl. BGH GRUR 2010, 852 Tz. 15 - Gallardo Spyder; BGH WRP 2011, 866 Tz. 19 - Werbung mit Garantie; BGH WRP 2011, 1146 Tz. 15 - Vorrichtung zur Schädlingsbekämpfung;… Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 4 Rn. 11.6a).
  • BGH, 11.05.2006 - I ZR 250/03

    Kraftfahrzeuganhänger mit Werbeschildern

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Sie wird aus Sicht des Senats auch nicht durch die dort zitierte Entscheidung "Kraftfahrzeuganhänger mit Werbeschildern" (BGH GRUR 2006, 872) gestützt.
  • BGH, 04.11.2010 - I ZR 139/09

    BIO TABAK

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Der Anwendungsbereich des § 4 Nr. 11 UWG ist also nicht auf solche Marktverhaltensregelungen beschränkt, die eine spezifisch wettbewerbsbezogene Schutzfunktion in dem Sinne aufweisen, dass sie die Marktteilnehmer speziell vor dem Risiko einer unlauteren Beeinflussung ihres Marktverhaltens schützen (vgl. BGH WRP 2011, 858 Tz. 34 - BIO TABAK; BGH GRUR 2010, 754 Tz. 20-23 - Golly Telly; BGH GRUR 2007, 890 Tz. 35 - Jugendgefährdende Medien bei eBay;… Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 4 UWG Rn. 11.35d m.w.N.).
  • BGH, 04.02.2010 - I ZR 66/09

    Gallardo Spyder

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Anders ist es aber, wenn die jeweilige Verhaltenspflicht ihre Grundlage im Unionsrecht hat und die UGP-Richtlinie diese unionsrechtliche Regelung unberührt lässt (vgl. BGH GRUR 2010, 852 Tz. 15 - Gallardo Spyder; BGH WRP 2011, 866 Tz. 19 - Werbung mit Garantie; BGH WRP 2011, 1146 Tz. 15 - Vorrichtung zur Schädlingsbekämpfung;… Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 4 Rn. 11.6a).
  • BGH, 10.12.2009 - I ZR 189/07

    Golly Telly

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Der Anwendungsbereich des § 4 Nr. 11 UWG ist also nicht auf solche Marktverhaltensregelungen beschränkt, die eine spezifisch wettbewerbsbezogene Schutzfunktion in dem Sinne aufweisen, dass sie die Marktteilnehmer speziell vor dem Risiko einer unlauteren Beeinflussung ihres Marktverhaltens schützen (vgl. BGH WRP 2011, 858 Tz. 34 - BIO TABAK; BGH GRUR 2010, 754 Tz. 20-23 - Golly Telly; BGH GRUR 2007, 890 Tz. 35 - Jugendgefährdende Medien bei eBay;… Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 4 UWG Rn. 11.35d m.w.N.).
  • OLG München, 12.01.2012 - 29 U 3926/11

    Wettbewerbsverstoß eines Gasversorgungsunternehmen im Zusammenhang mit …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 09.05.2012 - 6 U 38/11
    Der gegenteiligen Auffassung des Oberlandesgerichts München (Urt. v. 12.01.2012, 29 U 3926/11, CR 2012, 269), die eine generelle Betrachtung des Schutzzwecks des BDSG in den Vordergrund stellt, vermag der Senat nicht zu folgen.
  • BGH, 01.06.2011 - I ZR 25/10

    Vorrichtung zur Schädlingsbekämpfung

  • OLG Hamburg, 25.10.2018 - 3 U 66/17

    Datenschutz bei Bestellbögen, Allergenbestellbögen - Wettbewerbsverstoß bei der …

    Rn. 74 Das ist in der Rechtsprechung bezogen auf die Nutzung von Daten zu Werbezwecken nach § 28 Abs. 3 BDSG a.F. bejaht worden (…OLG Stuttgart, MMR 2007, 437, Rn. 27; OLG Köln, MMR 2009, 845; CR 2011, 680; ZD 2012, 421; OLG Karlsruhe, ZD 2012, 432, Rn. 34; OLG Dresden, BeckRS 2014, 15220, insoweit unklar, ob nur die dort ebenfalls allein streitige Regelung des § 28 Abs. 3 BDSG a.F. oder § 28 BDSG a.F. generell als marktverhaltensregelnd angesehen worden ist ).
  • LG Düsseldorf, 09.03.2016 - 12 O 151/15

    Like-Button von Facebook verletzt geltendes Datenschutzrecht

    Gesetze, die die Erhebung von Daten betreffen, schützen im Einzelfall nicht nur das Persönlichkeitsrecht und das informationelle Selbstbestimmungsrecht, sondern auch den Wettbewerb an sich (vgl. etwa die Entscheidungen des OLG Hamburg vom 27.06.2013, Az. 3 U 26/12, OLG Köln vom 19.11.2010, Az. 6 U 73/10; OLG Karlsruhe vom 09.05.2012, Az. 6 U 38/11 und des KG Berlin vom 24.01.2014, Az. 5 U 42/12; ferner: Huppertz/Ohrmann, CR 2011, 449), und es ist zu berücksichtigen, dass die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung der Erhebung elektronischer Daten diese nicht nur als Wirtschaftsgut erscheinen lässt, sondern auch die Entwicklung des Verständnisses des Datenschutzrechts beeinflusst.
  • KG, 22.09.2017 - 5 U 155/14

    App-Zentrum - Datenschutz: Einwilligung in Datenweitergabe durch Anklicken eines …

    Rn. 55 § 28 Abs. 3 Satz 1, § 4a Abs. 1 Satz 1, Satz 2 BDSG (Senat, K&R 2014, 280;… Köhler in: Köhler/Bornkamm, UWG, 35. Auflage, § 3a Rn. 1.74; im Ergebnis ebenso OLG Köln, NJW 2014, 1820, 1821; OLG Karlsruhe, WRP 2012, 1439) sowie § 13 Abs. 1 TMG (…Senat, MMR 2011, 464 juris Rn. 38 hinsichtlich eines Verbraucherschutzes;… weitergehend sogar OLG Hamburg, WRP 2013, 1203 juris Rn. 58;… OLG Köln, WRP 2016, 885 juris Rn. 35 ff;… Köhler, aaO, § 3a Rn. 1.310) dienen auch dem Verbraucherschutz und sind Marktverhaltensregelungen im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG aF/§ 3a UWG nF.
  • KG, 24.01.2014 - 5 U 42/12

    Freundefinder ist unzumutbare Belästigung/Anwendbarkeit deutschen …

    154 § 28 Abs. 3 Satz 1, § 4a Abs. 1 BDSG sind Marktverhaltensvorschriften im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG (vergleiche OLG Karlsruhe, NJW 2012, 3312, juris Rn. 32ff;… OLG Stuttgart, GRUR-RR 2007, 330, juris Rn. 27;… OLG Köln, CR 2011, 680, juris Rn. 13;… Köhler, am angegebenen Ort, § 4 Rn. 11.42;… a. A. OLG München, GRUR-RR 2012, 395, juris Rn. 26ff; KG, 2. ZS/Kartellsenat, Beschluss vom 5. Oktober 2007, 2 W 1/07 Kart, Umdruck Seite 5;… OLG Frankfurt, GRUR 2005, 785, juris Rn. 29).
  • BGH, 27.03.2025 - I ZR 223/19

    Befugnis von Wettbewerbern zur Verfolgung von Verstößen gegen das …

    Rn. 70 b) Für datenschutzrechtliche Bestimmungen wird allerdings vertreten, dass diese - teils mit Ausnahme der Datenverarbeitung zu Zwecken der Werbung - keine Marktverhaltensregelungen darstellen, weil sie lediglich das Persönlichkeitsrecht beziehungsweise die informationelle Selbstbestimmung schützen, während es beim Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb um den Schutz der wirtschaftlichen Entscheidungsfreiheit als Konsument sowie einen Schutz der Allgemeinheit gegen Wettbewerbsauswüchse gehe (…vgl. OLG Düsseldorf, RDV 2004, 222 [juris Rn. 8];… OLG Frankfurt, GRUR 2005, 785 [juris Rn. 29];… OLG Köln, GRUR-RR 2010, 34 [juris Rn. 5];… OLG München, GRUR-RR 2012, 395 [juris Rn. 28 f.]; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2012, 396 [juris Rn. 32 bis 34]; OLG Dresden, Urteil vom 26. März 2013 - 14 U 1776/12, BeckRS 2014, 15220;… Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, 40. Aufl., § 3a Rn. 1.74a [anders nunmehr Köhler/Odörfer in Köhler/Feddersen aaO, 43. Aufl., § 3a Rn. 1.74a];… Ohly in Ohly/Sosnitza aaO § 3a Rn. 79;… Büttner in Festschrift Erdmann, 2002, S. 545, 559; Gärtner/Heil, WRP 2005, 20, 22; Heckmann/Gierschmann/Selk, CR 2018, 728, 729).
  • OLG Naumburg, 07.11.2019 - 9 U 6/19

    Medikamentenhandel über Amazon-Marketplace I - Unterlassungsanspruch eines …

    Rn. 67 Vor Inkrafttreten der DSGVO war außerdem in der Rechtsprechung bereits anerkannt, dass die Nutzung von Daten zu Werbezwecken nach § 28 Abs. 3 BDSG a.F. als Marktverhaltensregel anzusehen ist (…OLG Stuttgart, MMR 2007, 437, Rn. 27; OLG Köln, MMR 2009, 845; CR 2011, 680; ZD 2012, 421; OLG Karlsruhe, ZD 2012, 432, Rn. 34; OLG Dresden, BeckRS 2014, 15220, insoweit unklar, ob nur die dort ebenfalls allein streitige Regelung des § 28 Abs. 3 BDSG a.F. oder § 28 BDSG a.F. generell als marktverhaltensregelnd angesehen worden ist).
  • LG Frankfurt/Main, 18.02.2014 - 10 O 86/12

    Vorheriger Hinweis auf Trackingtool Piwik

    Auch eine dem Schutz von Rechten oder Rechtsgütern dienende Vorschrift ist dann eine Marktverhaltensvorschrift, wenn das geschützte Interesse gerade durch die Marktteilnahme berührt wird (OLG Karlsruhe, Urteil vom 09.05.2012, OLGKARLSRUHE Aktenzeichen 6U3811 6 U 38/11, zitiert nach Juris Tz. 34).

    Auf dieser Grundlage können Datenschutzvorschriften jedenfalls auch Marktverhaltensregeln sein, wenn sie die Grenzen der Zulässigkeit der Nutzung der Daten für Zwecke der Werbung bestimmen (vgl. OLG Köln, Urteil vom 14.08.2009, OLGKOELN Aktenzeichen 6U7009 6 U 70/09, zitiert nach Juris Tz. 5; zu § 28 Absatz 3 BDSG OLG Karlsruhe, Urteil vom 09.05.2012, OLGKARLSRUHE Aktenzeichen 6U3811 6 U 38/11, zitiert nach Juris Tz. 34; a. A. zu § 28 Absatz 3 BDSG OLG München, Urteil vom 12.01.2012, OLGMUENCHEN Aktenzeichen 29U392611 29 U 3926/11, zitiert nach Juris Tz. 29; vgl. auch zu § 13 TMG als Marktverhaltensregel OLG Hamburg, Urteil vom 27.06.2013, OLGHAMBURG Aktenzeichen 3U2612 3 U 26/12, zitiert nach Juris Tz. 58 unter Verweis auf die Erwägungsgründe zu Art. 10 der Datenschutzrichtlinie 95/46/EG; a. A. zu § 13 TMG KG Berlin, Beschluss vom 29.04.2011, 5 W 88/11, zitiert nach Juris Tz. 38 ff.).

  • BGH, 08.10.2015 - I ZR 225/13

    Zur Frage der Zulässigkeit einer Werbung in Deutschland für eine Eizellspende

    Eine Vorschrift, die dem Schutz von Rechten, Rechtsgütern oder sonstigen Interessen von Marktteilnehmern dient, ist eine Marktverhaltensregelung, wenn das geschützte Interesse gerade durch die Marktteilnahme (vgl. OLG Köln, GRUR-RR 2010, 34; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2012, 396, 399;… MünchKomm.UWG/Schaffert aaO § 4 Nr. 11 Rn. 60), also durch den Abschluss von Austauschverträgen und den nachfolgenden Verbrauch oder Gebrauch der erworbenen Ware oder in Anspruch genommenen Dienstleistung berührt wird (…vgl. GroßKomm.UWG/Metzger aaO § 4 Nr. 11 Rn. 38;… Köhler in Köhler/Bornkamm aaO § 4 Rn. 11.35d).
  • VG Hamburg, 24.04.2017 - 13 E 5912/16

    Zur Verwendung personenbezogener Daten deutscher WhatsApp-Nutzer durch Facebook

    Wann die Nutzung personenbezogener Daten für die Verfolgung eines berechtigten Interesses erforderlich im genannten Sinne ist, hängt auch davon ab, in welchem Maße die Interessen des Betroffenen Schutz verdienen; je mehr Schutz sie verdienen, desto eher kann dem Nutzenden eine alternative, wenn auch weniger effiziente Art der Verfolgung seines berechtigten Interesses ohne Nutzung der personenbezogenen Daten zugemutet werden (OLG Karlsruhe, Urt. v. 9.5.2012, 6 U 38/11, juris Rn. 24).
  • OLG Naumburg, 07.11.2019 - 9 U 39/18

    Medikamentenhandel über Amazon-Marktplace II, Apothekenvertrieb über Marketplace …

    Rn. 58 Vor Inkrafttreten der DSGVO war außerdem in der Rechtsprechung bereits anerkannt, dass die Nutzung von Daten zu Werbezwecken nach § 28 Abs. 3 BDSG a.F. als Marktverhaltensregeln anzusehen sind (…OLG Stuttgart, MMR 2007, 437, Rn. 27; OLG Köln, MMR 2009, 845; CR 2011, 680; ZD 2012, 421; OLG Karlsruhe, ZD 2012, 432, Rn. 34; OLG Dresden, BeckRS 2014, 15220, insoweit unklar, ob nur die dort ebenfalls allein streitige Regelung des § 28 Abs. 3 BDSG a.F. oder § 28 BDSG a.F. generell als marktverhaltensregelnd angesehen worden ist).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 31.07.2015 - 12 N 71.14

    Datenschutzrechtliche Anordnung - telefonische Einholung der Einwilligung in …

  • OLG Köln, 17.01.2014 - 6 U 167/13

    Rechte eines Rechtsanwalts an aufgrund einer Auskunft einer Vorgesellschaft …

  • OLG Düsseldorf, 30.11.2015 - 15 U 138/14

    Wettbewerbswidrigkeit des Anbietens nicht zugelassener LED-Fahrzeugleuchten

  • OLG Naumburg, 14.11.2019 - 9 U 24/19

    Wettbewerbsverstoß einer ausländischen Internet-Versandapotheke: Nichtausweisung …

  • LG Stendal, 14.03.2019 - 31 O 43/18

    Wettbewerbsverstoß: Nichtausweisung von Rabatten einer Versandapotheke auf den …

  • OLG Köln, 20.02.2015 - 6 U 136/14

    Wettbewerbswidrigkeit der Übermittlung persönlicher Daten der Kunden eines …

  • OLG Schleswig, 13.11.2025 - 6 U 36/24

    Zurückweisung der Berufung des Verbraucherverbandes mangels …

  • LG Karlsruhe, 29.01.2016 - 13 O 118/15

    - ERGO 3 -, Vermittlerwechsel, Anschreiben an die VN, HV als Dritter, …

  • LG Bremen, 12.09.2013 - 9 O 868/13
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Rechtsprechung
   BFH, 31.01.2012 - I R 1/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,8667
BFH, 31.01.2012 - I R 1/11 (https://dejure.org/2012,8667)
BFH, Entscheidung vom 31.01.2012 - I R 1/11 (https://dejure.org/2012,8667)
BFH, Entscheidung vom 31. Januar 2012 - I R 1/11 (https://dejure.org/2012,8667)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser" - Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG - Gleichheitssatz gilt auch im Verhältnis von Hoheitsträgern untereinander

  • openjur.de

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser"; Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG; Gleichheitssatz gilt auch im Verhältnis von Hoheitsträgern untereinander

  • Bundesfinanzhof

    GG Art 3 Abs 1, GG Art 100 Abs 1 S 1, GG Art 123 Abs 1, KAEAnO § 2 Abs 1, KAEAnO § 2 Abs 2, KAEAnO § 2 Abs 4, KAV § 2 Abs 2, KStG § 8 Abs 3 S 2
    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser" - Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG - Gleichheitssatz gilt auch im Verhältnis von Hoheitsträgern untereinander

  • rechtsinformationen.bund.de

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser" - Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG - Gleichheitssatz gilt auch im Verhältnis von Hoheitsträgern untereinander

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 3 Abs 1 GG, Art 100 Abs 1 S 1 GG, Art 123 Abs 1 GG, § 2 Abs 1 KAEAnO, § 2 Abs 2 KAEAnO
    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser" - Gegenstand der richterlichen Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG - Gleichheitssatz gilt auch im Verhältnis von Hoheitsträgern untereinander

  • IWW
  • ponte-press.de PDF (Volltext/Auszüge)

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei KA-Zahlung an eine Gemeinde oberhalb der preisrechtlichen Höchstsätze

  • Betriebs-Berater

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser"

  • ra.de
  • x (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Wasserkonzessionsabgaben - Nichtigkeit von § 2 Abs.4 KAE

  • rechtsportal.de

    Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) bei Leistung von Konzessionsabgaben unter Überschreitung von preisrechtlichen Höchstsätzen von einer GmbH an ihren Gesellschafter (hier: Gemeinde)

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser"

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) bei Leistung von Konzessionsabgaben unter Überschreitung von preisrechtlichen Höchstsätzen von einer GmbH an ihren Gesellschafter (hier: Gemeinde)

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser"

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe "Wasser"

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe Wasser

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Höhe der zulässigen Konzessionsabgabe

Besprechungen u.ä.

  • x (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Wasserkonzessionsabgaben - Nichtigkeit von § 2 Abs.4 KAE

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 236, 368
  • NVwZ-RR 2012, 488
  • BB 2012, 994
  • BStBl II 2012, 694
  • ZNER 2012, 554
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (16)

  • BFH, 06.04.2005 - I R 15/04

    Konzessionsabgabe einer Versorgungs-GmbH

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Rn. 11 b) Diese Grundsätze gelten auch für Zahlungen einer Konzessionsabgabe, wenn deren Empfänger (Gebietskörperschaft) an dem leistenden Versorgungsbetrieb unmittelbar oder --wie im Streitfall-- mittelbar beteiligt ist (vgl. z.B. Senatsurteile vom 6. April 2005 I R 15/04, BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196, m.w.N.;… vom 9. Dezember 2010 I R 28/09, BFH/NV 2011, 850).

    Rn. 12 c) Bei der Bestimmung des Preises, den ein Versorgungsunternehmen an einen unbeteiligten Dritten zu zahlen hätte, sind preisrechtliche Regelungen (Verordnungen) betreffend die Höhe der Konzessionsabgaben zu berücksichtigen (vgl. dazu Senatsurteile vom 1. September 1982 I R 44/78, BFHE 136, 412, BStBl II 1982, 783; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196;… in BFH/NV 2011, 850).

    Allerdings verdrängen bloße Indiz- und Beweisanzeichen nicht den Grundsatz, dass bei der Frage nach dem Vorliegen einer vGA auf alle Umstände des jeweiligen Einzelfalls abzustellen ist (…Senatsurteile in BFH/NV 2011, 850;… vom 4. September 2002 I R 48/01, BFH/NV 2003, 347; in BFHE 203, 114, BStBl II 2003, 926; vom 14. Juli 2004 I R 111/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196;… s. auch Gosch KStG, 2. Aufl., § 8 Rz 940 und § 4 Rz 133;… Streck/Alvermann, KStG, 7. Aufl., § 4 Rz 60; Meier/Semelka in Herrmann/Heuer/Raupach, § 4 KStG Rz 126; in der Sache auch Klingebiel in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Kommentar zum KStG und EStG, Anh zu § 8 Abs. 3 KStG "Konzessionsabgaben" Rz 6;… Wallenhorst in Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine, Stiftungen und der juristischen Personen des öffentlichen Rechts, 6. Aufl., Kap. H Rz 46).

  • BFH, 09.12.2010 - I R 28/09

    VGA bei Konzessionsabgaben

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Rn. 11 b) Diese Grundsätze gelten auch für Zahlungen einer Konzessionsabgabe, wenn deren Empfänger (Gebietskörperschaft) an dem leistenden Versorgungsbetrieb unmittelbar oder --wie im Streitfall-- mittelbar beteiligt ist (vgl. z.B. Senatsurteile vom 6. April 2005 I R 15/04, BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196, m.w.N.; vom 9. Dezember 2010 I R 28/09, BFH/NV 2011, 850).

    Rn. 12 c) Bei der Bestimmung des Preises, den ein Versorgungsunternehmen an einen unbeteiligten Dritten zu zahlen hätte, sind preisrechtliche Regelungen (Verordnungen) betreffend die Höhe der Konzessionsabgaben zu berücksichtigen (vgl. dazu Senatsurteile vom 1. September 1982 I R 44/78, BFHE 136, 412, BStBl II 1982, 783; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196; in BFH/NV 2011, 850).

    Allerdings verdrängen bloße Indiz- und Beweisanzeichen nicht den Grundsatz, dass bei der Frage nach dem Vorliegen einer vGA auf alle Umstände des jeweiligen Einzelfalls abzustellen ist (Senatsurteile in BFH/NV 2011, 850;… vom 4. September 2002 I R 48/01, BFH/NV 2003, 347; in BFHE 203, 114, BStBl II 2003, 926; vom 14. Juli 2004 I R 111/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196;… s. auch Gosch KStG, 2. Aufl., § 8 Rz 940 und § 4 Rz 133;… Streck/Alvermann, KStG, 7. Aufl., § 4 Rz 60; Meier/Semelka in Herrmann/Heuer/Raupach, § 4 KStG Rz 126; in der Sache auch Klingebiel in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Kommentar zum KStG und EStG, Anh zu § 8 Abs. 3 KStG "Konzessionsabgaben" Rz 6;… Wallenhorst in Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine, Stiftungen und der juristischen Personen des öffentlichen Rechts, 6. Aufl., Kap. H Rz 46).

  • BFH, 23.07.2003 - I R 80/02

    VGA: Nicht erdienbare Pensionszusage

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Maßstab für den hiernach anzustellenden Fremdvergleich ist das Handeln eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters, der gemäß § 43 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anwendet (z.B. Senatsurteile vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BFHE 203, 114, BStBl II 2003, 926; vom 20. August 2008 I R 19/07, BFHE 222, 494, BStBl II 2011, 60).

    Allerdings verdrängen bloße Indiz- und Beweisanzeichen nicht den Grundsatz, dass bei der Frage nach dem Vorliegen einer vGA auf alle Umstände des jeweiligen Einzelfalls abzustellen ist (…Senatsurteile in BFH/NV 2011, 850;… vom 4. September 2002 I R 48/01, BFH/NV 2003, 347; in BFHE 203, 114, BStBl II 2003, 926; vom 14. Juli 2004 I R 111/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196;… s. auch Gosch KStG, 2. Aufl., § 8 Rz 940 und § 4 Rz 133;… Streck/Alvermann, KStG, 7. Aufl., § 4 Rz 60; Meier/Semelka in Herrmann/Heuer/Raupach, § 4 KStG Rz 126; in der Sache auch Klingebiel in Dötsch/Jost/Pung/Witt, Kommentar zum KStG und EStG, Anh zu § 8 Abs. 3 KStG "Konzessionsabgaben" Rz 6;… Wallenhorst in Wallenhorst/Halaczinsky, Die Besteuerung gemeinnütziger Vereine, Stiftungen und der juristischen Personen des öffentlichen Rechts, 6. Aufl., Kap. H Rz 46).

  • BVerwG, 20.11.1990 - 1 C 30.89

    Neueinführung von Konzessionsabgaben ist erlaubt

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Hinsichtlich der Konzessionsabgaben für Wasser gilt sie jedoch als vorkonstitutionelles Recht insoweit gemäß Art. 123 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) fort, als sie dem GG nicht widerspricht (z.B. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 20. November 1990 1 C 30/89, BVerwGE 87, 133, m.w.N.; Senatsurteil vom 18. Dezember 1956 I 140/56 U, BFHE 64, 452, BStBl III 1957, 169).

    Dies ist bei der KAE nicht der Fall (vgl. im Einzelnen BVerwG-Urteil in BVerwGE 87, 133).

  • BFH, 01.09.1982 - I R 44/78

    Konzessionsabgabe als verdeckte Gewinnausschüttung, wenn nicht ein bestimmter …

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Rn. 12 c) Bei der Bestimmung des Preises, den ein Versorgungsunternehmen an einen unbeteiligten Dritten zu zahlen hätte, sind preisrechtliche Regelungen (Verordnungen) betreffend die Höhe der Konzessionsabgaben zu berücksichtigen (vgl. dazu Senatsurteile vom 1. September 1982 I R 44/78, BFHE 136, 412, BStBl II 1982, 783; in BFHE 210, 14, BStBl II 2006, 196;… in BFH/NV 2011, 850).

    Einbezogen werden können auch Verwaltungsanweisungen, wie sie sich seinerzeit in Abschn. 32 Abs. 2 Nr. 2 KStR 1990 i.V.m. dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 30. März 1994 (BStBl I 1994, 264), für nachfolgende Jahre: BMF-Schreiben vom 9. Februar 1998 (BStBl I 1998, 209) und vom 27. September 2002 (BStBl I 2002, 940), niederschlugen; das jedenfalls insoweit, als sich darin der Finanzverwaltung zugängliche Erfahrungen widerspiegeln, deren Berücksichtigung unter dem Gesichtspunkt des Betriebsvergleichs geboten erscheint (s. z.B. Senatsurteil in BFHE 136, 412, BStBl II 1982, 783).

  • BVerfG, 07.02.1991 - 2 BvL 24/84

    Krankenhausumlage

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Sein objektiv-rechtlicher Gehalt ist daher auch bei der konkreten Normenkontrolle zu beachten (ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG--, z.B. Beschlüsse vom 7. Februar 1991 2 BvL 24/84, BVerfGE 83, 363; vom 19. Juni 1973 1 BvL 39/69, 1 BvL 14/72, BVerfGE 35, 263; vom 14. April 1987 1 BvR 775/84, BVerfGE 75, 192;… Rüfner in: Dolzer/Vogel/Graßhof [Hg.], BK, Art. 3 Abs. 1 Rz 159;… Jarass/Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 11. Aufl., Art. 3 Rz 6).
  • BVerfG, 19.06.1973 - 1 BvL 39/69

    Behördliches Beschwerderecht

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Sein objektiv-rechtlicher Gehalt ist daher auch bei der konkreten Normenkontrolle zu beachten (ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG--, z.B. Beschlüsse vom 7. Februar 1991 2 BvL 24/84, BVerfGE 83, 363; vom 19. Juni 1973 1 BvL 39/69, 1 BvL 14/72, BVerfGE 35, 263; vom 14. April 1987 1 BvR 775/84, BVerfGE 75, 192;… Rüfner in: Dolzer/Vogel/Graßhof [Hg.], BK, Art. 3 Abs. 1 Rz 159;… Jarass/Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 11. Aufl., Art. 3 Rz 6).
  • BFH, 17.12.1997 - I R 70/97

    VGA bei Vergütungen an beherrschenden Gesellschafter

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Ist der begünstigte Gesellschafter ein beherrschender, so kann nach ständiger Rechtsprechung eine vGA auch dann anzunehmen sein, wenn die Kapitalgesellschaft eine Leistung an ihn oder an eine ihm nahe stehende Person erbringt, für die es an einer klaren, im Voraus getroffenen, zivilrechtlich wirksamen und tatsächlich durchgeführten Vereinbarung fehlt (vgl. z.B. Senatsurteile vom 17. Dezember 1997 I R 70/97, BFHE 185, 224, BStBl II 1998, 545; vom 27. März 2001 I R 27/99, BFHE 195, 228, BStBl II 2002, 111, jeweils m.w.N.; vom 8. Oktober 2008 I R 61/07, BFHE 223, 131, BStBl II 2011, 62).
  • BFH, 08.10.2008 - I R 61/07

    Verdeckte Gewinnausschüttung an dem Gesellschafter nahe stehende …

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Ist der begünstigte Gesellschafter ein beherrschender, so kann nach ständiger Rechtsprechung eine vGA auch dann anzunehmen sein, wenn die Kapitalgesellschaft eine Leistung an ihn oder an eine ihm nahe stehende Person erbringt, für die es an einer klaren, im Voraus getroffenen, zivilrechtlich wirksamen und tatsächlich durchgeführten Vereinbarung fehlt (vgl. z.B. Senatsurteile vom 17. Dezember 1997 I R 70/97, BFHE 185, 224, BStBl II 1998, 545; vom 27. März 2001 I R 27/99, BFHE 195, 228, BStBl II 2002, 111, jeweils m.w.N.; vom 8. Oktober 2008 I R 61/07, BFHE 223, 131, BStBl II 2011, 62).
  • BVerfG, 14.04.1987 - 1 BvR 775/84

    Sparkassen

    Auszug aus BFH, 31.01.2012 - I R 1/11
    Sein objektiv-rechtlicher Gehalt ist daher auch bei der konkreten Normenkontrolle zu beachten (ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG--, z.B. Beschlüsse vom 7. Februar 1991 2 BvL 24/84, BVerfGE 83, 363; vom 19. Juni 1973 1 BvL 39/69, 1 BvL 14/72, BVerfGE 35, 263; vom 14. April 1987 1 BvR 775/84, BVerfGE 75, 192;… Rüfner in: Dolzer/Vogel/Graßhof [Hg.], BK, Art. 3 Abs. 1 Rz 159;… Jarass/Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Kommentar, 11. Aufl., Art. 3 Rz 6).
  • BFH, 14.07.2004 - I R 111/03

    Steuerfreie Zuschläge für Gesellschafter-Geschäftsführer?

  • BFH, 27.03.2001 - I R 27/99

    "Nur-Gewinntantiemezusage" als vGA

  • BFH, 20.08.2008 - I R 19/07

    Eigenkapitalersatzrechtliche Erstattungsverpflichtungen gegenüber …

  • BFH, 04.09.2002 - I R 48/01

    Pensionszusage; vGA

  • FG Rheinland-Pfalz, 10.02.2010 - 1 K 1292/06

    Angemessenheit der Konzessionsabgabe eines Versorgungsunternehmens für Wasser: …

  • BFH, 18.12.1956 - I 140/56 U

    Steuerliche Bedeutung der Anordnung über die Zulässigkeit von Konzessionsabgaben …

  • BGH, 14.07.2015 - KVR 77/13

    Kartellrechtliches Missbrauchsverfahren wegen überhöhter Wasserpreise

    Rn. 50 Die Berechnung der Konzessionsabgaben richtet sich nach der KAE, die für den Bereich der Wasserversorgung durch die am 1. September 1992 in Kraft getretene Verordnung über die Konzessionsabgaben für Strom und Gas (KAV) nicht außer Kraft gesetzt worden ist, sondern als vorkonstitutionelles Recht insoweit weitergilt, als sie dem Grundgesetz nicht widerspricht (BFH, DStR 2012, 855 Rn. 14).
  • BFH, 30.01.2013 - II R 6/12

    Eintritt des Besserungsfalls nach Verkauf eines "Besserungsscheins" zum …

    Maßstab für den hiernach anzustellenden Fremdvergleich ist das Handeln eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters, der gemäß § 43 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anwendet (…BFH-Urteile vom 24. August 2011 I R 5/10, BFH/NV 2012, 271, Rz 27; vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BFHE 236, 368, BStBl II 2012, 694, Rz 10, und vom 15. Februar 2012 I R 19/11, BFHE 236, 452, Rz 16, je m.w.N.).
  • BFH, 10.04.2013 - I R 45/11

    Verpflichtung zur Verrechnungspreisdokumentation nach § 90 Abs. 3 AO ist …

    Für den größten Teil der entschiedenen Fälle hat der Senat die Veranlassung durch das Gesellschaftsverhältnis angenommen, wenn die Kapitalgesellschaft ihrem Gesellschafter oder einer diesem nahe stehenden Person einen Vermögensvorteil zuwendet, den sie bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einem Nichtgesellschafter nicht gewährt hätte (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Senatsurteile vom 16. März 1967 I 261/63, BFHE 89, 208, BStBl III 1967, 626; vom 3. Mai 2006 I R 124/04, BFHE 214, 80, BStBl II 2011, 547; vom 8. Oktober 2008 I R 61/07, BFHE 223, 131, BStBl II 2011, 62;… vom 22. Dezember 2010 I R 47/10, BFH/NV 2011, 1019; vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BFHE 236, 368, BStBl II 2012, 694).
  • FG Köln, 09.08.2018 - 13 K 1200/15

    Kapitalertragsteuer/Körperschaftsteuer: Fremdübliche Konzessionsabgaben sind …

    Er halte aber entsprechend der Rechtsprechung des BFH auch eine Orientierung an dem BMF-Schreiben insoweit für möglich, wie sich darin der Finanzverwaltung zugängliche Erfahrungen widerspiegelten, deren Berücksichtigung unter dem Gesichtspunkt des Betriebsvergleiches geboten erscheine (…vgl. BFH-Urteile vom 9. Dezember 2010 I R 28/09, BFH/NV 2011, 850 und vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BFH/NV 2012, 877).

    Der Versorgungsbetrieb darf seiner Trägerkörperschaft durch die Konzessionszahlungen keine Vermögensvorteile zuwenden, die er unter sonst gleichen Umständen bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einem Nichtgesellschafter nicht gewährt hätte (vgl. BFH-Urteile vom 6. April 2005 I R 15/04, BStBl II 2006, 196;… vom 9. Dezember 2010 I R 28/09, BFH/NV 2011, 850 und vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BStBl II 2012, 694).

    Rn. 110 Da die KAV, anders als die (nur) für die Wassersparte weiterhin anwendbare KAE (…vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 9. Dezember 2010 I R 28/09, BFH/NV 2011, 850 und vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BStBl II 2012, 694; Belcke/Westermann, BB 2018, 1431 m.w.N.) keine auf das einzelne Zahlungsjahr bezogene Mindestgewinnregelung wie in § 5 Abs. 1 KAE vorsieht, ist grundsätzlich im Wege des Fremdvergleichs unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles zu prüfen, ob eine vGA vorliegt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 6. April 2005 I R 15/04, BStBl II 2006, 196;… Gosch, KStG, § 8 Rdnr. 940;… vgl. auch Märtens in Gosch, KStG, § 4 Rdnr. 133;… Klingebiel in Dötsch/Pung/ Möhlenbrock, KStG, Anhang zu § 8 Abs. 3 KStG Rdnr. 5;… Kohlhepp in Schnitger/Fehrenbacher, KStG, 2012, § 8 Rdnr. 545, Stichwort: Konzessionsabgaben).

  • FG Baden-Württemberg, 12.09.2017 - 6 K 1472/16

    Auslegung des Begriffs wirtschaftlicher Vorteil und des Sachzusammenhangs im …

    Nach dieser materiell-rechtlichen Wertentscheidung richtet sich die prozessuale Stellung, so dass in den Fällen der ertragsteuerlichen Organschaft grundsätzlich nur der Organträger klagebefugt ist (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BFHE 236, 368, BStBl II 2012, 694; Urteil des Finanzgerichts --FG-- Berlin vom 9. Dezember 2003 7 K 7106/03, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2004, 766;… Gräber/Levedag, Finanzgerichtsordnung, 8. Aufl., § 40 Rz 133; von Beckerath in Beermann/Gosch, FGO § 40 Rz 209).
  • FG Niedersachsen, 08.06.2015 - 3 K 72/15

    Schenkungssteuerpflicht verdeckter Gewinnausschüttungen an eine einem …

    Maßstab für den hiernach anzustellenden Fremdvergleich ist das Handeln eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters, der gemäß § 43 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anwendet (…BFH-Urteile vom 24. August 2011 I R 5/10, BFH/NV 2012, 271, Rz 27; vom 31. Januar 2012 I R 1/11, BFHE 236, 368, BStBl II 2012, 694, Rz 10, und vom 15. Februar 2012 I R 19/11, BFHE 236, 452, Rz 16, je m.w.N.).
  • VG Düsseldorf, 22.04.2015 - 16 K 5269/14

    Erhebung von Verwaltungsgebühren im Rahmen von Straßenaufbrucharbeiten

    Rn. 39 vgl. BFH, Urteil vom 31. Januar 2012, I R 1/11, Rn. 14 - juris.
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Rechtsprechung
   LG Kiel, 03.02.2012 - 14 O 83/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,54882
LG Kiel, 03.02.2012 - 14 O 83/10 (https://dejure.org/2012,54882)
LG Kiel, Entscheidung vom 03.02.2012 - 14 O 83/10 (https://dejure.org/2012,54882)
LG Kiel, Entscheidung vom 03. Februar 2012 - 14 O 83/10 (https://dejure.org/2012,54882)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Schleswig-Holstein

    § 1 EnWG, § 46 Abs 2 S 2 EnWG, § 46 Abs 3 EnWG vom 07.07.2005, § 134 BGB, § 19 GWB
    Neuvergabe von Stromkonzessionen: Überlassungsanspruch einer Gemeinde gegen örtliches Stromversorgungsunternehmen bei Neukonzessionierung; Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung bei Rekommunalisierung durch Gründung eines Eigenbetriebs; Folgen eines ...

  • nomos.de PDF (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Rekommunalisierungswünsche und Netzübernahmen im Rahmen der Vergabe von Strom- und Gaskonzessionsverträgen

  • ponte-press.de PDF (Volltext/Auszüge)

    Die Vergabe einer Konzession muss transparent und nicht diskriminierend durchgeführt werden

  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • Wolters Kluwer

    Anspruch einer Gemeinde auf Übertragung des Eigentums am örtlichen Stromversorgungsnetz; Abgrenzung einer Übernahme auf Wunsch des Stromversorgers von einem Recht der Gemeinde zum Erwerb; Notwendigkeit konkreter Anhaltspunkte für eine drohende Zerstörung der ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä.

  • nomos.de PDF (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Rekommunalisierungswünsche und Netzübernahmen im Rahmen der Vergabe von Strom- und Gaskonzessionsverträgen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZNER 2012, 554
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (3)

  • BGH, 17.10.2003 - V ZR 429/02

    Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Verbot der Umgehung des Gegenanwalts; …

    Auszug aus LG Kiel, 03.02.2012 - 14 O 83/10
    Rn. 88 Anders muss es aber jedenfalls dann sein, wenn das Verbot ohne die Nichtigkeitsfolge eines Verstoßes dagegen weitgehend leer liefe bzw. wenn der Zweck des Gesetzes nicht anders zu erreichen ist und die durch das Rechtsgeschäft getroffene Regelung nicht hingenommen werden kann (vgl. BGH NJW 2003, 3692 und NJW 2000, 1186).
  • BGH, 14.12.1999 - X ZR 34/98

    Beschenkter Sparkassenangestellter

    Auszug aus LG Kiel, 03.02.2012 - 14 O 83/10
    Rn. 88 Anders muss es aber jedenfalls dann sein, wenn das Verbot ohne die Nichtigkeitsfolge eines Verstoßes dagegen weitgehend leer liefe bzw. wenn der Zweck des Gesetzes nicht anders zu erreichen ist und die durch das Rechtsgeschäft getroffene Regelung nicht hingenommen werden kann (vgl. BGH NJW 2003, 3692 und NJW 2000, 1186).
  • BGH, 24.09.2002 - KZR 4/01

    Wettbewerbswidrige Vergabe gemeindlicher Räume an eigenes Unternehmen

    Auszug aus LG Kiel, 03.02.2012 - 14 O 83/10
    Die öffentliche Hand, die sich privatwirtschaftlich betätigen will, darf sich hierbei nicht dadurch einen unsachlichen Vorsprung vor ihren Mitbewerbern verschaffen, dass sie ihre hoheitlichen Befugnisse zur Durchsetzung ihrer privatwirtschaftlichen Interessen und zur Förderung ihres Wettbewerbs einsetzt oder die privaten Mitbewerber mit Mitteln verdrängt, die diesen nicht zugänglich sind, ihr dagegen aufgrund ihrer öffentlich-rechtlichen Sonderstellung zur Verfügung stehen (BGH, Urteil vom 24.09.2002, KZR 4/01 - Kommunaler Schilderprägebetrieb).
  • LG München I, 01.08.2012 - 37 O 22218/11

    Kartellrechtsverstoß: Nichtigkeit eines Stromkonzessionsvertrages wegen Verstoßes …

    Rn. 131 2. Ob neben dem Verstoß gegen § 3 KAV wegen Mängeln beim Verfahren der Auswahl durch die Gemeinde N. auch ein Kartellverstoß vorliegt - der ebenfalls zur Nichtigkeit des Konzessionsvertrages führen könnte (vgl. LG Kiel, Urt. vom 03.02.2012, Az. 14 O 83/10 und 14 O 12/11) -, kann im Ergebnis offen bleiben, wenn auch hierfür einiges spricht.
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Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,29509
OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11 (https://dejure.org/2012,29509)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 15.06.2012 - 1 U 605/11 (https://dejure.org/2012,29509)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 15. Juni 2012 - 1 U 605/11 (https://dejure.org/2012,29509)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ponte-press.de PDF (Volltext/Auszüge)

    Unwirksame Strom- und Gaspreise infolge kartellrechtlicher Preishöhenkontrolle

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Papierfundstellen

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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (23)

  • BGH, 19.11.2008 - VIII ZR 138/07

    Kontrolle des Gaspreises gemäß § 315 BGB nach Tariferhöhung des Gasversorgers

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Rn. 14 Vereinbart haben die Parteien hier zunächst den bei Abschluss der Versorgungsverträge von der Klägerin geforderten Preis, auch wenn es sich bei diesem Preis um den allgemeinen Tarif der Klägerin für die Versorgung mit Strom, Gas und Trinkwasser handelte; hat der Abnehmer den zuvor maßgeblichen Preis im Wege einer vertraglichen Vereinbarung akzeptiert, kann er gegenüber dem neuen (erhöhten) Preis auch nicht einwenden, schon der alte Preis sei unbillig überhöht gewesen (BGH NJW 2009, 502; NJW 2007, 1672).

    Indem der Kunde weiterhin Leistungen des Versorgungsunternehmens bezieht, ohne in angemessener Zeit eine Überprüfung der Billigkeit etwaiger Preiserhöhungen nach § 315 BGB zu verlangen, kommt auch über nach dem Vertragsschluss erhöhte Preise konkludent eine vertragliche Einigung der Parteien zustande (st. Rspr., z. B. BGH NJW 2009, 502).

    Rn. 19 Unabhängig davon, ob dem Beklagten im streitigen Zeitraum alternative Angebote zum Gasbezug zur Verfügung standen, ist eine Billigkeitskontrolle der Gaspreise insoweit nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ausgeschlossen, weil sie der Intention des Gesetzgebers zuwider liefe, der eine staatliche Prüfung und Genehmigung dieser Tarife wiederholt abgelehnt und lediglich durch Änderung des § 29 GWB ein verschärftes kartellrechtliches Instrumentarium zur Bekämpfung missbräuchlich überhöhter Energiepreise geschaffen hat (BGH NJW 2009, 502).

    Rn. 76 Wie der Bundesgerichtshof zu der vergleichbaren Bestimmung des § 4 AVBGasV entschieden hat, begründet die Formulierung von § 4 AVBWasserV ein einseitiges Preisänderungsrecht des Versorgungsunternehmens nach § 315 BGB (BGH NJW 2007, 2540; NJW 2009, 502).

  • BGH, 07.12.2010 - KZR 5/10

    Entega II

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Rn. 32 Der für die Beurteilung einer marktbeherrschenden Stellung eines Gasversorgers sachlich maßgebliche Markt ist kein einheitlicher Wärmeenergiemarkt, sondern der Markt für die leitungsgebundene Versorgung von Endkunden mit Gas; in räumlicher Hinsicht wird dieser Markt - solange keine Veränderung der bisherigen Wettbewerbsverhältnisse eintritt - durch das Versorgungsgebiet des - bis zur rechtlichen Öffnung des Gasmarkts für Endverbraucher - einzigen örtlichen Anbieters bestimmt (BGH NJW 2009, 1212; ZNER 2011, 163).

    Maßgeblich ist, ob die tatsächlichen Marktverhältnisse weiterhin davon bestimmt werden, dass das Gasversorgungsunternehmen in seinem herkömmlichen Versorgungsgebiet über ein natürliches Monopol an der Netzstruktur verfügt (BGH NJW-RR 2011, 774 Entega II).

    Der Vortrag deckt sich mit den Ausführungen - bezogen auf das Jahr 2005 - im Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 13.12.2005 (NVwZ 2006, 962: "Solange nicht davon ausgegangen werden kann, dass für die Gasnetze ein nicht nur rechtlich abgesichertes, sondern auch praktisch handhabbares Durchleitungssystem besteht, das anderen Weiterverteilern die Möglichkeit einräumt, Nachfrager zu Wettbewerbsbedingungen zu beliefern, verfügen Gasversorgungsunternehmen in ihren herkömmlichen Versorgungsgebieten auch weiterhin über ein natürliches Monopol") und - bezogen auf das Jahr 2006 - im Beschluss vom 7.12.2010 (ZNER 2011, 163).

    Dass die Klägerin Strom bundesweit liefert und dass der Anteil der Klägerin an dem durch das Netz der M. durchgeleiteten Strom Haushalts- und Gewerbekunden umfasst, führt zu keiner anderen Beurteilung: für die Frage der marktbeherrschenden Stellung im Verhältnis zum Beklagten kommt es gerade auf das örtliche Netz an; ihren Status in diesem Bereich büßt die Klägerin nicht ein, wenn sie auch auf anderen Märkten tätig wird (vgl. BGH NJW-RR 2011, 774 Entega II).

  • BGH, 18.10.2005 - KZR 36/04

    Stromnetznutzungsentgelt

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Rn. 22 (1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft das Versorgungsunternehmen die Darlegungs- und Beweislast für die Billigkeit der Ermessensausübung bei Festsetzung des Leistungsentgelts (§ 315 Abs. 3 BGB) dann, wenn das Versorgungsunternehmen hieraus Ansprüche gegen die andere Vertragspartei erhebt (BGH NJW 2003, 3131; NJW 2006, 684).

    28 aa) Die Anwendung von § 19 Abs. 1, Abs. 4 Nr. 2 GWB wird durch die Preiskontrolle nach § 315 BGB nicht ausgeschlossen; es handelt sich um zwei voneinander unabhängige Rechtsgrundlagen (st. Rspr., z. B. BGH NJW 2007, 2540; NJW 2006, 684).

    Eine extrem hohe Differenz zwischen Herstellkosten und Erlös kann jedenfalls als Indiz dafür gewertet werden, dass die Preise bei wirksamem Wettbewerb nicht durchsetzbar wären (…Bechtold, aaO, § 19 Rn. 93;… Nothdurft, in: Langen/Bunte, Kartellrecht, 11. Aufl., GWB, § 19 Rn. 108, 113; BGH NJW 2006, 684 Rn. 29 - Netznutzungsentgelt, zitiert nach juris; OLG Düsseldorf ZNER 2002, 229).

  • BGH, 10.12.2008 - KVR 2/08

    Stadtwerke Uelzen

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Nach diesem sind dem relevanten (Angebots-) Markt alle Produkte oder Dienstleistungen zuzurechnen, die aus der Sicht der Nachfrager nach Eigenschaft, Verwendungszweck und Preislage zur Deckung eines bestimmten Bedarfs austauschbar sind (BGH NJW 2009, 1212).

    Rn. 32 Der für die Beurteilung einer marktbeherrschenden Stellung eines Gasversorgers sachlich maßgebliche Markt ist kein einheitlicher Wärmeenergiemarkt, sondern der Markt für die leitungsgebundene Versorgung von Endkunden mit Gas; in räumlicher Hinsicht wird dieser Markt - solange keine Veränderung der bisherigen Wettbewerbsverhältnisse eintritt - durch das Versorgungsgebiet des - bis zur rechtlichen Öffnung des Gasmarkts für Endverbraucher - einzigen örtlichen Anbieters bestimmt (BGH NJW 2009, 1212; ZNER 2011, 163).

    Rn. 34 Die Vermutung ist allerdings widerlegbar, vor allem durch den Nachweis, dass das Unternehmen wesentlichem Wettbewerb ausgesetzt ist, die Marktgegenseite also ausreichende und zumutbare Bezugsalternativen besitzt (…Bechtold, aaO, § 19 Rn. 65, 48; BGH NJW 2009, 1212).

  • BGH, 29.04.2008 - KZR 2/07

    Erdgassondervertrag

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Unabhängig davon, ob die dortige Preisänderungsklausel unter 4., die nach ihrem Wortlaut allein auf die Erhöhung von Steuern, Gebühren, Abgaben oder sonstigen öffentlichen Belastungen abstellt, überhaupt allgemeine Preisänderungen erfasst, ist sie auch bei Auslegung als allgemeines einseitiges Preisänderungsrecht wegen Verstoßes gegen § 307 BGB unwirksam, weil sie einseitig auf Preiserhöhungen ausgelegt ist, weder darauf abstellt, ob die Kostensteigerungen durch Kostensenkungen an anderer Stelle ausgeglichen werden noch sicherstellt, dass Preisänderungen zu Lasten und zu Gunsten des Kunden nach gleichen Maßstäben vorgenommen werden (vgl. BGH NJW 2008, 2172; NJW 2009, 2662; NJW 2010, 993).

    Die Annahme eines einseitigen Preisänderungsrechts zumindest im Wege ergänzender Vertragsauslegung scheidet aus, da nach 7.1 der Stromlieferungsbedingungen der Klägerin eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum Monatsende zusteht und sie daher durch Lösung vom Vertrag vermeiden kann und konnte, dass sich das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung einseitig zu ihren Ungunsten verschiebt (BGH NJW 2011, 1342; NJW 2009, 578; NJW 2008, 2172).

  • BGH, 02.02.2010 - KVR 66/08

    Wasserpreise Wetzlar

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Eine Vergleichbarkeit setzt nicht nur die Ermittlung der Preise nach gleichen Maßstäben voraus, sondern auch die Vergleichbarkeit wesentlicher Elemente der Kostenstruktur; erst dann kann den Preisen ein Maßstab für den Vergleich der Preise entnommen werden (vgl. BGH NJW 2010, 2573 - Wasserpreise Wetzlar Tz. 30 ff. - zitiert nach juris).

    Der Beklagte hat die Anlage B 18 mit Schriftsatz vom 18.1.2011 bereits in erster Instanz vorgelegt (Bl. 624 d. A.) und in der Berufungsbegründung darauf Bezug genommen (Bl. 680, 710/711 d. A.); die Entscheidung des Bundesgerichtshofes, auf die er mit seinem Vortrag Bezug nimmt (NJW 2010, 2573 - Wetzlarer Wasserpreise), datiert vom 2.2.2010.

  • BGH, 11.11.2008 - KVR 60/07

    E. ON/Stadtwerke Eschwege

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Die Beteiligung entsprach nach den vom Beklagten zitierten und von der Klägerin nicht bestrittenen Dokumenten (u. a. Jahresberichte der E., Beschlüsse und Schriftsätze des Bundeskartellamtes und eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf) einer Strategie der E. (100 bzw. 134 Minderheitsbeteiligungen an kommunalen Stadtwerken und Regionalversorgern, Bl. 108, 329/331 d. A.) und anderer Konzerne, nach dem Wegfall gesicherter Absatzmärkte auf vertikalem Weg die bisherige Marktstellung zu sichern (Bl. 108/110, 330/331 d. A.); die entsprechenden Feststellungen des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat auch der Bundesgerichtshof gebilligt (BGH NJW-RR 2009, 264 E.ON/Stadtwerke Eschwege Rz. 63 zitiert nach juris).

    Die gesellschaftsrechtliche Verbindung stellt unter diesen Voraussetzungen einen Anreiz dar, Leistungen von Konzernunternehmen des Partners zu beziehen und bildet eine Hemmschwelle dagegen, mit ihm in Wettbewerb zu treten; die Entsendung von zwei Mitgliedern in den Aufsichtsrat der Klägerin (Bl. 107 d. A.) begründet die Gefahr, dass die Gaslieferantin der Klägerin Einblick in die Angebote von Wettbewerbern bei der Vergabe künftiger Lieferverträge erhält und das eigene Angebotsverhalten daran ausrichten kann (vgl. BGH NJW-RR 2009, 264 E.ON/Stadtwerke Eschwege Rz. 62 - zitiert nach juris).

  • BGH, 09.02.2011 - VIII ZR 295/09

    Zu Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Die Annahme eines einseitigen Preisänderungsrechts zumindest im Wege ergänzender Vertragsauslegung scheidet aus, da nach 7.1 der Stromlieferungsbedingungen der Klägerin eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum Monatsende zusteht und sie daher durch Lösung vom Vertrag vermeiden kann und konnte, dass sich das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung einseitig zu ihren Ungunsten verschiebt (BGH NJW 2011, 1342; NJW 2009, 578; NJW 2008, 2172).

    Denn die entsprechende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist nicht anwendbar, wenn kein wirksames Preisänderungsrecht vereinbart ist; auch der zu Beginn des Versorgungsverhältnisses geltende Preis wird dann nicht zum vereinbarten Preis (BGH NJW 2011, 1342 Tz. 40 ff.; NJW 2011, 50 Tz. 59 - zitiert nach juris).

  • BGH, 13.06.2007 - VIII ZR 36/06

    Anwendung von § 315 BGB auf Gaspreise

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    28 aa) Die Anwendung von § 19 Abs. 1, Abs. 4 Nr. 2 GWB wird durch die Preiskontrolle nach § 315 BGB nicht ausgeschlossen; es handelt sich um zwei voneinander unabhängige Rechtsgrundlagen (st. Rspr., z. B. BGH NJW 2007, 2540; NJW 2006, 684).

    Rn. 76 Wie der Bundesgerichtshof zu der vergleichbaren Bestimmung des § 4 AVBGasV entschieden hat, begründet die Formulierung von § 4 AVBWasserV ein einseitiges Preisänderungsrecht des Versorgungsunternehmens nach § 315 BGB (BGH NJW 2007, 2540; NJW 2009, 502).

  • BGH, 14.07.2010 - VIII ZR 246/08

    Zu Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen

    Auszug aus OLG Nürnberg, 15.06.2012 - 1 U 605/11
    Das gilt auch für Sonderkundenverträge, soweit eine wirksame Preisänderungsklausel vereinbart ist (BGH NJW 2011, 50 Rz. 66).

    Denn die entsprechende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist nicht anwendbar, wenn kein wirksames Preisänderungsrecht vereinbart ist; auch der zu Beginn des Versorgungsverhältnisses geltende Preis wird dann nicht zum vereinbarten Preis (BGH NJW 2011, 1342 Tz. 40 ff.; NJW 2011, 50 Tz. 59 - zitiert nach juris).

  • BGH, 30.04.2003 - VIII ZR 279/02

    Zustandekommen eines Wasserversorgungsvertrages; Festsetzung des …

  • BGH, 28.03.2007 - VIII ZR 144/06

    Anwendung von § 315 BGB auf Strompreise

  • EuGH, 24.07.2003 - C-280/00

    DER GERICHTSHOF ENTSCHEIDET, DASS EIN FINANZIELLER AUSGLEICH, DER NUR DIE …

  • BGH, 15.07.2009 - VIII ZR 225/07

    Unwirksame Preisanpassungsklausel in Gasversorgungssondervertrag

  • BGH, 17.12.2008 - VIII ZR 274/06

    Unwirksame Preisanpassungsklausel in einem Gasversorgungs-Sondervertrag

  • BGH, 28.10.2009 - VIII ZR 320/07

    Unwirksame Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderverträgen

  • BGH, 06.04.2011 - VIII ZR 273/09

    Zur Wirksamkeit von Preisanpassungsklauseln in Fernwärmelieferverträgen

  • BGH, 04.11.2003 - KZR 16/02

    Kein Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Kopplungsangebote für …

  • BGH, 10.10.1991 - III ZR 100/90

    Gerichtliche Billigkeitskontrolle tariflicher Abwasserentgelte eines …

  • BGH, 30.03.2006 - VII ZR 249/04

    Gerichtsstand für Ansprüche aus einem Architektenvertrag bei im EG-Ausland zu …

  • BGH, 21.09.2005 - VIII ZR 7/05

    Anforderungen an die Ausgestaltung der Baukostenzuschüsse in der Wasserversorgung

  • BGH, 19.01.1983 - VIII ZR 81/82

    Bestimmung der Leistung - Stromversorgung - Sonderabnehmer - Bestehender …

  • BGH, 13.12.2005 - KVR 13/05

    Stadtwerke Dachau

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dejure.org Übersicht OLG Nürnberg

Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 10.11.2011 - 2 U 87/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,4915
OLG Naumburg, 10.11.2011 - 2 U 87/11 (https://dejure.org/2011,4915)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 10.11.2011 - 2 U 87/11 (https://dejure.org/2011,4915)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 10. November 2011 - 2 U 87/11 (https://dejure.org/2011,4915)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt

    § 11 Abs 1 EEG 2004, § 11 Abs 3 EEG 2004, § 32 Abs 1 EEG 2009, § 32 Abs 2 EEG 2009, § 66 Abs 1 EEG 2009
    Stromeinspeisevergütung bei einer Solarforschungsanlage: Anforderungen an den Nachweis der erstmaligen Inbetriebnahme einer Fotovoltaikanlage; Vergütungshöhe für Solarstrom aus Anlagen an oder auf sonstigen baulichen Anlagen

  • Clearingstelle EEG

    EEG 2004 § 11; EEG 2009 § 3; EEG 2009 § 32; EEG 2009 § 66
    EEG-Vergütung für PV-Forschungsanlagen

  • ponte-press.de PDF (Volltext/Auszüge)

    Zum EEG-Vergütungsanspruch für aufgeständerte Photovoltaikanlagen

  • rechtsportal.de

    EEG 2009 § 32 Abs. 1
    Anforderungen an den Nachweis des Zeitpunkts der erstmaligen Inbetriebnahme einer Fotovoltaikanlage; Höhe der Vergütung für Solarstrom aus Anlagen an oder auf sonstigen baulichen Anlagen

  • rechtsportal.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • blogspot.com (Kurzinformation)

    OLG Naumburg bestätigt Clearingstelle EEG

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anforderungen an den Nachweis des Zeitpunkts der erstmaligen Inbetriebnahme einer Fotovoltaikanlage; Bestimmung der Vergütungshöhe für Solarstrom aus Anlagen an oder auf sonstigen baulichen Anlagen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZNER 2012, 554
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (2)

  • BGH, 17.11.2010 - VIII ZR 277/09

    Erneuerbare Energien: Voraussetzungen des Anspruchs auf Einspeisevergütung für …

    Auszug aus OLG Naumburg, 10.11.2011 - 2 U 87/11
    Der Senat folgt mit seiner Auffassung auch der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. Urteil v. 17.11.2010, VIII ZR 277/09, BGHZ 187, 311, in juris vor allem Tz. 31 ff.; bezogen auf § 11 Abs. 3 EEG 2004; ebenso Urteil v. 09.02.2011, VIII ZR 35/10, ZNER 2011, 184, hier zitiert nach juris).

    Rn. 43 aa) Allerdings sind bei der Feststellung der Zwecke der Errichtung der baulichen Anlagen auch subjektive Vorstellungen des Errichters zu berücksichtigen, soweit sie auch für einen objektiven Dritten erkennbar sind (vgl. BGH, Urteil v. 17.11.2010, a.a.O. unter Berufung auf die entsprechende Spruchpraxis der Clearingstelle EEG;… Oschmann/ Sösemann, a.a.O., Rn. 38).

  • BGH, 09.02.2011 - VIII ZR 35/10

    Stromeinspeisevergütung: Ausschließliche Anbringung einer Photovoltaikanlage an …

    Auszug aus OLG Naumburg, 10.11.2011 - 2 U 87/11
    Der Senat folgt mit seiner Auffassung auch der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. Urteil v. 17.11.2010, VIII ZR 277/09, BGHZ 187, 311, in juris vor allem Tz. 31 ff.; bezogen auf § 11 Abs. 3 EEG 2004; ebenso Urteil v. 09.02.2011, VIII ZR 35/10, ZNER 2011, 184, hier zitiert nach juris).
  • OLG Brandenburg, 05.01.2021 - 6 U 129/19
    Die Darlegungs- und Beweislast hierfür trägt die Klägerin, die sich auf die für sie günstigeren früheren Inbetriebnahmen beruft (…vgl. OLG Naumburg, Urteile vom 11.07.2013 - 2 U 3/13, juris Rn. 49 und vom 10.11.2011 - 2 U 87/11, juris Rn. 21).

    Nicht erforderlich für die Herstellung der technischen Betriebsbereitschaft ist daher nach einhelliger Auffassung und entgegen dem klägerischen Rechtsvortrag der Anschluss der Anlage an das Netz (vgl. OLG Naumburg, Urteile vom 10.11.2011 - 2 U 87/11, juris Rn. 20 …und vom 11.07.2013 - 2 U 3/13, juris Rn. 33;… Oschmann, aaO, Rn. 116;… Reshöft/ Schäfermeier, aaO, Rn. 79;… Ekardt/Hennig in Frenz/Müggenborg, EEG, 3. Aufl. 2013, § 3 Rn. 70;… Salje, EEG, 6. Aufl. 2012, § 3 Rn. 188; Müller, RdE 2004, 237, 246).

    Indizien für die technische Bereitschaft und ein willentliches Inbetriebsetzen einer Anlage bzw. eines Generators können ferner die Unterzeichnung von Inbetriebnahmeprotokollen der Herstellerfirma, die erste in einem bestimmten Zeitraum dokumentierte bzw. abgerechnete Einspeisung oder auch frühere Eigenerklärungen des Anlagebetreibers sein (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 10.11.2011 - 2 U 87/11, juris Rn. 24 ff.;… BeckOK EEG/Ruttloff, 10. Ed. 01.05.2020, EEG 2017 § 3 Nr. 30 Rn. 10;… BerlKomm EEG/Hennig/von Bredow/Valentin EEG 2014 § 5 Rn. 133).

    Die Funktion der nach ihrer Authentizität nicht bestrittenen und von der Klägerin selbst beauftragten und im Rechtsverkehr verwendeten Zertifikate diente somit schon damals jedenfalls indirekt der Klarstellung der vorliegenden Streitfrage, weshalb ihnen besondere beweisrechtliche Bedeutung zukommt (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 10.11.2011 - 2 U 87/11, juris Rn. 24 ff.).

    Die Klägerin hat demgegenüber nicht mit konkret auf die einzelnen Anlagen bezogenen Tatsachenvortrag dargelegt, weshalb die Zertifikate/Referenzgutachten aus dem Jahr 2005 inhaltlich fehlerhaft sein sollen, was der Schlüssigkeit ihres nunmehr vom Inhalt der zuvor im Rechtsverkehr verwendeten Zertifikate abweichenden Vortrages entgegensteht (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 10.11.2011 - 2 U 87/11, juris Rn. 24 ff.).

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Rechtsprechung
   VG Halle, 08.05.2012 - 2 A 72/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,23336
VG Halle, 08.05.2012 - 2 A 72/11 (https://dejure.org/2012,23336)
VG Halle, Entscheidung vom 08.05.2012 - 2 A 72/11 (https://dejure.org/2012,23336)
VG Halle, Entscheidung vom 08. Mai 2012 - 2 A 72/11 (https://dejure.org/2012,23336)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • ZNER 2012, 554
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (4)

  • VGH Bayern, 17.09.1992 - 6 B 92.2315
    Auszug aus VG Halle, 08.05.2012 - 2 A 72/11
    Im Verwaltungsprozess wird der Streitgegenstand durch den Klageantrag bestimmt und durch die Klagebegründung präzisiert (vgl. Bay. VGH, Urt. v. 17.09.1992 - 6 B 92.2315 -, juris).

    Rn. 19 Für den Kläger folgt aus § 91 Abs. 1 VwGO ein Wahlrecht, ob er einen nach Erhebung der Anfechtungsklage erlassenen, den angegriffenen Bescheid abändernden, neuen Bescheid im Wege der Klageerweiterung in das anhängige Klageverfahren mit einbezieht oder ob er diesen neuen Bescheid selbständig angreift (vgl. Bay. VGH, Urt. v. 17.09.1992, a.a.O.).

  • BVerwG, 15.04.1983 - 8 C 170.81

    Rechtmäßigkeit einer Beitragssatzerhöhung bei rückwirkender Ersetzung einer wegen …

    Auszug aus VG Halle, 08.05.2012 - 2 A 72/11
    Wer einen Bescheid anficht, muss grundsätzlich auch die Verschlechterung seiner Position in Kauf nehmen und kann deshalb ein entgegenstehende Vertrauen aufgrund dieses Bescheides nicht bilden" (vgl. BVerwG, Urt. v. 15.04.1983 - 8 C 170.81 -, BVerwGE 67, 129).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 31.01.2002 - A 2 S 387/99
    Auszug aus VG Halle, 08.05.2012 - 2 A 72/11
    Für die Frage der Gesamtbewertbarkeit kommt es wesentlich auf die Konzeption des Bauherrn und auf die Funktion des Vorhabens an (vgl. OVG LSA, Beschl. v. 31.01.2002 - A 2 S 387/99 -, juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.10.1999 - 3 A 755/99

    Bestandskraft der Beitragsfestsetzung und Nacherhebung)

    Auszug aus VG Halle, 08.05.2012 - 2 A 72/11
    Die Klägerin kann sich auch nicht mit Erfolg auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes berufen, weil der zunächst ergangene Beitragsbescheid regelmäßig ausschließlich ein rechtmäßiger belastender Verwaltungsakt ist, nicht aber auch ein rechtswidriger begünstigender, der die Erklärung enthält, eine weitere Forderung solle ausgeschlossen sein (vgl. OVG Münster, Beschl. v. 26.10.1999 - 3 A 755/99 - KStZ 2000, 174;… Driehaus, Erschließungs-und Ausbaubeiträge, 9. Auflage 2011, § 28 Rn. 23).
  • VG Göttingen, 10.06.2013 - 2 B 649/12

    Baugebühren; Bemessung; Erlass; Freiflächenphotovoltaikanlage; …

    Für Photovoltaikanlagen zur Flachdachmontage hat das VG Halle unter Hinweis auf § 6 Abs. 2 Satz 5 BauGVO ebenfalls entschieden, dass bei der Ermittlung der anrechenbaren Bauwerte von den Kosten für die Herstellung der Anlage auszugehen ist (Urteil vom 8. Mai 2012 - 2 A 72/11 -, REE 2012, S. 111 ff., zit. nach juris Rn. 33).
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