Rechtsprechung
| OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
ZPO § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; ; UrhG § ... 2 Abs. 2; ; UrhG § 8 Abs. 2 Satz 3; ; UrhG § 15 Abs. 2 Nr. 1; ; UrhG § 19 Abs. 1; ; UrhG § 24; ; UrhG § 51; ; UrhG § 51 Nr. 2; ; UrhG § 97 Abs. 1; ; UrhG § 97 Abs. 2 Satz 1; ; BGB § 242
- kanzlei.biz
Theaterstück "Kinski - Wie ein Tier in einem Zoo" verstößt gegen das Urheberrecht
- kanzlei.biz
Theaterstück "Kinski - Wie ein Tier in einem Zoo" verstößt gegen das Urheberrecht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Verletzung der Urheberrechts an den Werken Klaus Kinskis durch das Theaterstück "Kinski - Wie ein Tier in einem Zoo"; Sprachwerke i.S.d. § 2 Abs. 1 Nr. 1 Urheberrechtsgesetz (UrhG) als alle persönlichen geistigen Schöpfungen; Begründung persönlicher geistiger Schöpfungen ...
- Wolters Kluwer
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (7)
- MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)
Kein Theater mit Kinski-Zitaten - Theaterinszenierung "Kinski - Wie ein Tier in einem Zoo" verletzt die Urheberrechte der Erben Kinskis
Kostenlosen MIR-Newsletter abonnieren - Anzeige - Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Keine Kinski-Zitate
- presserecht-aktuell.de (Pressemitteilung)
Theaterinszenierung mit Kinski-Zitaten verboten
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Theater-Inszenierung mit Klaus Kinski-Zitaten urheberrechtswidrig
- spiegel.de (Pressebericht, 05.08.2009)
"Wie ein Tier in einem Zoo" - Gericht verbietet Kölner Kinski-Stück
- ebnerstolz.de (Kurzinformation)
Urheberrecht: Innerer Abstand zum Ursprungswerk ist zwingend notwendig
- anwalt.de (Kurzinformation)
Urheberrechtsschutz von Interviews
Verfahrensgang
- LG Köln, 14.01.2009 - 28 O 647/08
- LG Köln, 25.02.2009 - 28 O 647/08
- OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Papierfundstellen
- GRUR-RR 2010, 143
- ZUM 2009, 961
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (26)
- BVerfG, 29.06.2000 - 1 BvR 825/98
Germania 3
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Die durch Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG geforderte kunstspezifische Betrachtung verlangt darüber hinaus, bei der Auslegung und Anwendung des § 51 Nr. 2 UrhG die innere Verbindung der zitierten Stellen mit den Gedanken und Überlegungen des Zitierenden auch als Mittel künstlerischen Ausdrucks und künstlerischer Gestaltung anzuerkennen (BVerfG GRUR 2001, 149, 151 f. - Germania 3).Dabei hängt die Zulässigkeit der Verwendung eines fremden Textes im Rahmen eines Kunstwerkes nicht davon ab, ob der Künstler sich mit dem Text "auseinandersetzt"; maßgeblich ist vielmehr allein, ob dieser sich funktional in die künstlerische Gestaltung und Intention des Werkes einfügt und damit als integraler Bestandteil einer eigenständigen künstlerischen Aussage erscheint (BVerfG GRUR 2001, 149, 152 - Germania 3).
cc) Eine andere Beurteilung ist nicht im Hinblick auf die vom Bundesverfassungsgericht zum Zitatrecht (§ 51 UrhG) entwickelten Grundsätze (BVerfG GRUR 2001, 149, 151 f. - Germania 3) geboten, denn diese können entgegen der Auffassung des Landgerichts auf die Anwendung des § 24 UrhG nicht übertragen werden.
- BGH, 11.03.1993 - I ZR 264/91
Freie Benutzung urheberrechtlich geschützter Elemente einer Comic-Serie - Asterix
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Liegt eine solche nicht vor, kann zwar gleichwohl eine freie Bearbeitung angenommen werden, es ist aber eine strenge Beurteilung geboten (vgl. BGH GRUR 1994, 191, 193 - Asterix-Persiflagen).Denn es ist nicht zulässig, sich eines fremden Werks zu bedienen, um damit eine eigene Aussage, die ohne Bezug zu diesem Werk ist, ins Bild zu setzen (vgl. BGH GRUR 1994, 191, 206 - Asterix-Persiflage; vgl. auch Rütz WRP 2004, 323, 326).
- BGH, 26.09.1980 - I ZR 17/78
Verletzung von Nutzungsrechten an einem Musikstück - Vorliegen einer abhängigen …
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Eine freie Benutzung liegt dann vor, wenn angesichts der Eigenart des neuen Werkes die entlehnten eigenpersönlichen Züge des geschützten älteren Werkes verblassen (vgl. BGH GRUR 1981, 267, 269 - Dirlada m.w.N.).Besitzt das benutzte Werk dagegen nur einen geringen eigenschöpferischen Gehalt, wird man eher den für eine freie Benutzung erforderlichen Abstand bejahen können (vgl. BGH GRUR 1981, 267, 269 - Dirlada; GRUR 1991, 531, 532 - Brown Girl I; GRUR 1991, 533, 534 - Brown Girl II).
- OLG Köln, 08.04.2005 - 6 U 107/04
Verletzergewinn und Gemeinkostenanteil bei Urheberrechtsverletzung durch …
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Die Beklagten haften insofern als Gesamtschuldner (OLG Köln GRUR-RR 2005, 247, 249 - Loseblattwerk). - OLG Köln, 24.06.1983 - 6 U 11/83
Video-Kopieranstalt
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Wer fremde Werke nutzt, muss in Zweifelsfällen Rechtsrat einholen (OLG Köln GRUR 1983, 568, 570 - Video-Kopieranstalten). - BGH, 14.05.2009 - I ZR 98/06
Tripp-Trapp-Stuhl
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Bei der Beurteilung, ob eine unfreie Bearbeitung oder eine freie Benutzung vorliegt, ist durch Vergleich der einander gegenüberstehenden Werke zu ermitteln, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang eigenschöpferische Züge des älteren Werkes übernommen worden sind; maßgebend für die Entscheidung ist letztlich ein Vergleich des jeweiligen Gesamteindrucks der Gestaltungen, in dessen Rahmen sämtliche übernommenen schöpferischen Züge in einer Gesamtschau zu berücksichtigen sind (BGH, Urteil vom 14. Mai 2009 - I ZR 98/06 - Tripp-Trapp, mwN.). - BGH, 09.05.1985 - I ZR 52/83
Inkasso-Programm
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Sprachwerke sind alle persönlichen geistigen Schöpfungen, deren Inhalt durch eine Sprache als Ausdrucksmittel geäußert wird (BGH GRUR 1985, 1041, 1046 - Inkassoprogramm; BGH GRUR 1961, 85, 87 - Pfiffikusdose; BGH GRUR 1963, 633, 634 - Rechenschieber; OLG Düsseldorf GRUR 1990, 263, 265 - Automatenspielplan). - BGH, 06.05.1999 - I ZR 199/96
Tele-Info-CD
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Eine persönliche geistige Schöpfung kann ebenso durch eine sprachliche Gestaltung, die durch eine individuelle Gedankenführung geprägt ist, wie auch durch eine individuelle Auswahl oder Darstellung des Inhalts begründet werden (BGH WRP 1999, 831, 833 - Tele-Info-CD; BGH GRUR 1997, 459, 460 - CB-Info Bank I; OLG Köln GRUR-RR 2003, 265 ff.). - BGH, 16.01.1997 - I ZR 9/95
CB-infobank I
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Eine persönliche geistige Schöpfung kann ebenso durch eine sprachliche Gestaltung, die durch eine individuelle Gedankenführung geprägt ist, wie auch durch eine individuelle Auswahl oder Darstellung des Inhalts begründet werden (BGH WRP 1999, 831, 833 - Tele-Info-CD; BGH GRUR 1997, 459, 460 - CB-Info Bank I; OLG Köln GRUR-RR 2003, 265 ff.). - BGH, 10.12.1987 - I ZR 198/85
"Vorentwurf II"; Urheberrechtsschutzfähigkeit eines Grundrisses für ein …
Auszug aus OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09
Ein Urheber genießt Schutz nicht nur für sein Werk als Ganzes, sondern auch für einzelne Werkteile (vgl. BGH GRUR 1989, 419 - Bauaußenkante; BGH GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; BGH GRUR 2002, 799, 800 - Stadtbahnfahrzeug; OLG Köln GRUR-RR 2001, 97/98 - Suchdienst für Zeitungsartikel). - BGH, 24.01.1991 - I ZR 72/89
"Brown Girl II"; Urheberrechtsschutzfähigkeit der Bearbeitung eines Volksliedes
- BGH, 08.05.2002 - I ZR 98/00
"Stadtbahnfahrzeug"; Umfang des Unterlassungsanspruchs; Berechtigtes Interesse …
- OLG Köln, 27.10.2000 - 6 U 71/00
Internet-Suchdienst für Zeitungsartikel - Urheberrecht des Pressehauses bei "deep …
- LG Berlin, 16.03.2000 - 16 S 12/99
Schadensersatz bei Screenshots ohne Quellenangabe
- BGH, 04.12.1986 - I ZR 189/84
Filmzitat; Zitierfreiheit für Filmwerke
- BGH, 24.01.1991 - I ZR 78/89
Brown Girl I
- BGH, 23.05.1985 - I ZR 28/83
Geistchristentum; Zulässigkeit von Zitaten aus Werken
- BGH, 17.10.1958 - I ZR 180/57
" Kleinzitat"
- BGH, 27.03.1963 - Ib ZR 129/61
Kein Schriftwerkschutz für Rechenschieber
- BGH, 07.03.1985 - I ZR 70/82
"Liedtextwiedergabe"; Abdruck eines urheberrechtlich geschützten Liedtextes
- BGH, 23.06.1961 - I ZR 105/59
Fernsprechbuch
- OLG Köln, 18.06.2003 - 6 U 25/03
Urheberrechtsschutz an einem Wanderführer
- BGH, 15.11.1960 - I ZR 58/57
Notwendigkeit eines bezugnehmenden Warenvergleichs - Zulässigkeit des Teilurteils …
- LG Köln, 25.02.2009 - 28 O 647/08
- OLG Düsseldorf, 21.02.1989 - 20 U 54/87
Automaten-Spielplan
- OLG Frankfurt, 09.03.1989 - 6 U 76/85
Verletzerzuschlag
- LG Köln, 09.06.2021 - 28 O 417/20 Es genügt, dass einige der übernommenen Interviewäußerungen persönliche geistige Schöpfungen des Klägers im Sinne von § 2 Abs. 2 UrhG sind, da dieser nicht die Unterlassung von einzelnen Antworten, sondern des gesamten wiedergegebenen Interviews begehrt (vgl. OLG Köln, Urteil vom 31.7. 2009 - 6 U 52/09, beck-online).
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 23.09.2009 - 6 U 52/09 |
Volltextveröffentlichungen (11)
- openjur.de
Schadenersatzanspruch wegen eines Wettbewerbsverstoßes: Anspruch auf Erstattung von Detektivkosten
- Judicialis
ZPO § 286; ; ZPO § 890; ; UWG § 4 Nr. 10; ; UWG § 9; ; BGB § 670
- IWW
- aufrecht.de
Erstattungsfähigkeit von Detektivkosten bei Wettbewerbsverstoß
- RA Kotz (Volltext/Leitsatz)
Detektivkosten bei Ermittlung von Wettbewerbsverstößen
- info-it-recht.de
Zur Frage der Erstattungsfähigkeit von Detektivkosten bei Wettbewerbsverstoß
- ra.de
- sewoma.de
Erstattung von Detektivkosten
- kanzlei.biz
Detektivkosten im Bereich des unlauteren Wettbewerbs sind ersatzfähig
- rechtsportal.de
Erstattungsfähigkeit von Detektivkosten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (13)
- damm-legal.de (Kurzinformation)
§§ 3, 4 Nr. 10 UWG
Die Überwachung von Wettbewerbsverstößen Dritter ist erstattungsfähig - in gewissem Maße - Oberlandesgericht Karlsruhe (Pressemitteilung)
Unternehmer muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
- ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)
Unternehmer muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Detektivkosten bei der Wettbewerber-Behinderung
- rechtsindex.de (Pressemitteilung)
Ersatz von Detektivkosten bei konkreten Verdacht
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Erstattung von Detektivkosten zum Nachweis einer Wettbewerbsbehinderung
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Unfeiner Wettbewerb unter Plakatierern - Konkurrent schaltete Detektei ein, um das Abhängen von Plakaten zu beweisen
- nwb.de (Kurzmitteilung)
Unternehmer muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
- dr-bahr.com (Pressemitteilung)
Unternehmer muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
- wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)
Wettbewerbsverstoß löst Schadensersatzanspruch aus: Unternehmer muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
- it-recht-kanzlei.de (Pressemitteilung)
Unternehmer: Muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
- 123recht.net (Pressemeldung, 30.9.2009)
Firma muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen // Plakatierer ließ unlautere Umtriebe von Konkurrent beweisen
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erstattungsfähigkeit von Detektivkosten
Verfahrensgang
- LG Heidelberg, 30.01.2009 - 11 O 113/08
- OLG Karlsruhe, 23.09.2009 - 6 U 52/09
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BGH, 13.01.2004 - XI ZR 355/02
Beratungspflichten der Bank bei Empfehlung eines Bauherrenmodells; Rechtsnatur …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.09.2009 - 6 U 52/09
Selbst wenn das noch nicht geschehen sein sollte und der Aufwendungsersatzanspruch gegen den Kläger deshalb im Grundsatz auf Freistellung gerichtet wäre, könnte der Kläger den Beklagten, der einen Schadensersatzanspruch dem Grunde nach in Abrede stellt und damit die Freistellung ernsthaft und endgültig verweigert, auf Zahlung in Anspruch nehmen (§ 250 S. 2 BGB, vgl. BGH NJW 2004, 1868). - BAG, 17.09.1998 - 8 AZR 5/97
Schadensersatz wegen Detektivkosten
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.09.2009 - 6 U 52/09
Voraussetzung für die Erstattungsfähigkeit von Aufwendungen, die zum Nachweis von Wettbewerbsverstößen anfallen, ist zunächst ein konkreter Verdacht gegen den in Anspruch Genommenen (vgl. zum Arbeitsrecht BAG NJW 1999, 308;… LAG Rh.-Pfalz, Urt. v. 15.05.2000, Az. 10 Sa 70/08, zitiert nach juris). - LAG Rheinland-Pfalz, 15.05.2008 - 10 Sa 70/08
Schadensersatzanspruch des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer wegen …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.09.2009 - 6 U 52/09
Voraussetzung für die Erstattungsfähigkeit von Aufwendungen, die zum Nachweis von Wettbewerbsverstößen anfallen, ist zunächst ein konkreter Verdacht gegen den in Anspruch Genommenen (vgl. zum Arbeitsrecht BAG NJW 1999, 308; LAG Rh.-Pfalz, Urt. v. 15.05.2000, Az. 10 Sa 70/08, zitiert nach juris).
- BGH, 04.06.2013 - 1 StR 32/13
Überwachung von Personen mittels an Fahrzeugen angebrachter GPS-Empfänger ist …
cc) Werden aus Gründen der Beweisführung Detektive zur Observation eingesetzt, so kann das Beweisführungsinteresse die Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts des Observierten etwa dann zulässig machen, wenn ein konkreter Verdacht gegen diesen besteht, die detektivische Tätigkeit zur Klärung der Beweisfrage erforderlich ist und nicht andere, mildere Maßnahmen als genügend erscheinen (vgl. OLG Köln, Urteil vom 3. August 2012 - I-20 U 98/12, 20 U 98/12; vgl. auch BGH, Urteil vom 20. Mai 2009 - IV ZR 274/06 mwN; zu den Maßstäben der Pflicht des Observierten zur Übernahme der Detektivkosten vgl. auch BAG, Urteil vom 28. Oktober 2010 - 8 AZR 547/09 mwN; OLG Karlsruhe, Urteil vom 23. September 2009 - 6 U 52/09, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 24. Februar 2009 - II-10 WF 34/08; vgl. auch OLG Oldenburg, Beschluss vom 20. Mai 2008 - 13 WF 93/08;… Zöller, ZPO, 29. Aufl., § 91 Rn. 13 (Sb. Herget) sowie § 788 Rn. 13 (Sb. Stöber) zum Stichwort Detektivkosten jew. mwN). - OLG München, 10.11.2011 - 29 U 1614/11
Unlauterer Wettbewerb: Fehlende Meisterpräsenz im Ladengeschäft eines …
Erforderlich ist eine Abgrenzung zu allgemeinen Vorsorgekosten, etwa Kosten der allgemeinen Marktbeobachtung, die nicht erstattungsfähig sind (vgl. OLG Karlsruhe NJOZ 2010, 1421 [1422]). - OLG Hamm, 16.06.2015 - 4 U 32/14
"Le-Pliage"-ähnliche Taschen dürfen nicht verkauft werden
Erforderlich ist eine Abgrenzung zu allgemeinen Vorsorgekosten, etwa Kosten der allgemeinen Marktbeobachtung, die nicht erstattungsfähig sind (OLG Karlsruhe, NJOZ 2010, 1421, 1422; OLG München, WRP 2012, 579;… Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 9 Rn. 1.29). - OLG Saarbrücken, 07.03.2018 - 1 U 17/17
Rauchverbot in Gaststätten - Unlauterer Wettbewerb: Verstoß gegen das …
Sie sind dem Kläger mangels Mitbewerbereigenschaft zwar nicht als Schadensersatz gemäß § 9 Satz 1 UWG (hierzu: OLG Karlsruhe, Urteil vom 23.9.2009 - 6 U 52/09, bei Juris Rn. 12) zu ersetzen, aber nach dem Dafürhalten des Senats unter dem Gesichtspunkt eines Anspruchs nach § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG auf Erstattung der erforderlichen Kosten für die berechtigte vorgerichtliche Abmahnung (…vgl. Köhler/Bornkamm, aaO, § 9 Rn. 1.11;… JurisPK- UWG/Link, aaO, § 9 Rn. 14 i.V.m. § 12 Rn. 30 ff.).
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Rechtsprechung
| LSG Sachsen-Anhalt, 05.08.2010 - L 6 U 52/09 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Unfallversicherung
- openjur.de
- Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt
§ 2 Abs 1 Nr 17 SGB 7, § 4 Abs 4 SGB 7, § 8 Abs 1 SGB 7, § 14 SGB 11
Umfang des Unfallversicherungsschutzes bei einer Pflegeperson
- ra.de
- Wolters Kluwer
Öffnen einer Tür für einen Pflegedienst als Pflege und Feststellung eines Arbeitsunfalls bei einem Unfall auf dem Weg zu der zu öffnenden Tür
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Magdeburg, 08.06.2009 - S 8 U 95/08
- LSG Sachsen-Anhalt, 05.08.2010 - L 6 U 52/09
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (1)
- BSG, 27.08.1998 - B 10 KR 4/97 R
Pflegeversicherung - Voraussetzung für die Berücksichtigung von …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 05.08.2010 - L 6 U 52/09
Der unmittelbare Rahmen wird bestimmt, indem für jede der in § 14 Abs. 4 SGB XI aufgezählten Verrichtungen in lebensnaher Betrachtungsweise geprüft wird, welche Abfolgen von Tätigkeiten damit umschrieben werden (BSG, Urt. v. 27.8. 1998 - B 10 KR 4/97 R - SozR 3-3300 § 14 Nr. 7).
- LSG Sachsen-Anhalt, 21.06.2018 - L 6 U 106/16
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Betriebsweg - Pflegeperson - …
Die Einbeziehung der Pflegetätigkeit i. S. des § 14 Abs. 4 SGB XI setzt zunächst voraus, dass die konkrete Hilfeleistung mit dem Wortlaut bzw. dem Begriff der betreffenden Katalogverrichtung des § 14 Abs. 4 SGB XI jedenfalls bei weiter Auslegung vereinbar ist, es also einen "sachlichen Zusammenhang" gibt (…vgl. BSG, 27.8.1998, B 10 KR 4/97 R, SozR 3-3300 § 14 Nr. 7;… BSG, 12.11.2003, B 3 P 5/02 R, SozR 4-3300 § 14 Nr. 3, Rn. 17; Urteil des Senats vom 5.8.2010, L 6 U 52/09 , Rn. 17 , juris).Dies bedarf keiner weiteren Abgrenzung, da auch nach Auffassung des Senats die Pflegeversicherung keine vollständige Absicherung des Pflegerisikos bewirkt und daher Pflegepersonen i. S. des § 19 SGB XI nicht bei allen Pflegemaßnahmen, sondern nur bei den in § 14 Abs. 4 SGB XI aufgezählten gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens unfallversichert sind (siehe zum Öffnen einer Tür auch Urteil des Senats vom 5.8.2010, L 6 U 52/09 , Rn. 17 , juris).
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