Weitere Entscheidung unten: KG, 24.07.2018

Rechtsprechung
   OLG Braunschweig, 19.02.2019 - 7 U 134/17   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • niedersachsen.de (Pressemitteilung)

    Berufungsurteil zur Abgas-Thematik

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Kein Schadensersatz für Käufer von VW-Schummel-Diesel mit Abschaltautomatik - Revision zum BGH zugelassen

  • lto.de (Pressebericht, 19.02.2019)

    Diesel-Klage gegen VW abgewiesen: "Der Weg zum BGH ist jetzt frei"

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Erstes Berufungsurteil im Zusammenhang mit der Abgas-Thematik

  • juris.de (Pressemitteilung)

    Erstes Berufungsurteil des OLG Braunschweig zur Abgas-Thematik

  • ndr.de (Pressebericht, 19.02.2019)

    Kunde gegen Volkswagen: Klage abgewiesen

  • ndr.de PDF (Pressemitteilung)

    Abgas-Thematik

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Abgasmanipulation hat nur Umweltschutz verletzt, keine Käuferrechte

  • Jurion (Kurzinformation)

    Berufungsurteil im Zusammenhang mit der Abgas-Thematik

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    VW-Abgasskandal: Fahrzeugbesitzer hat keinen Anspruch auf Schadensersatz gegen die Volkswagen AG - OLG Braunschweig sieht keine rechtliche Grundlage für Schadensersatzanspruch


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • lto.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Abgasskandal: VW-Kunde geht wohl leer aus

  • ndr.de (Pressemeldung zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 18.12.2018)

    Wenig Chancen für VW-Diesel-Kunden

Besprechungen u.ä.

  • tagesschau.de (Interview mit Bezug zur Entscheidung, 19.02.2019)

    "Das Rennen ist weiter offen"

Sonstiges (2)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (3)  

  • LG Erfurt, 25.03.2019 - 8 O 1045/18
    Das auch für die anhängige Musterfeststellungsklage zuständige Oberlandesgericht Braunschweig hat jüngst in einem umfassend begründeten Urteil dargelegt, dass und warum sämtliche möglichen Anspruchsgrundlagen zu verneinen sind (OLG Braunschweig, Urt. v. 19.02.2019 - 7 U 134/17, juris).

    Eine sog. Sachwalterhaftung erscheint derzeit fernliegend; dies gilt auch für Ansprüche aus einem selbständigen Garantievertrag oder für sonstige quasivertragliche Haftungsbegründungen (s. nur OLG Braunschweig, Urt. v. 19.02.2019 - 7 U 134/17, juris Rn. 76 ff.).

    Es fehlt aktuell an hinreichenden Feststellungen und Belegen zur Verwirklichung des Tatbestandes des § 826 BGB durch die Vorstandsmitglieder der Beklagten (s. im Einzelnen OLG Braunschweig, Urt. v. 19.02.2019 - 7 U 134/17, juris Rn. 179 ff.).

    cc) Für eine Haftung aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB gibt es zurzeit ebenfalls zu wenig Anknüpfungspunkte (ablehnend auch OLG Braunschweig, Urt. v. 19.02.2019 - 7 U 134/17, juris Rn. 166 ff.).

    Man mag die einschlägigen Normen weder als Schutzgesetze i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB ansehen, noch einen Verstoß gegen diese Regeln annehmen (so mit eingehender Begründung etwa OLG Braunschweig, Urt. v. 19.02.2019 - 7 U 134/17, juris Rn. 103 ff.; LG Braunschweig, Urt. v. 03.01.2019 - 11 O 1172/18 ua, juris Rn. 43 ff.).

  • LG Frankfurt/Main, 28.03.2019 - 1 O 121/16

    Herstellerhaftung für ein mit unzulässiger Abschaltsoftware ausgestattetes

    Der Schutzzweck des § 826 BGB ist erfüllt (Abweichung von OLG Braunschweig, Urt. v. 19.2.2019, 7 U 134/17).

    Ein Sittenverstoß der Beklagten zu 2) liegt auch unmittelbar in der Verletzung der genannten Abgasnormen der Verordnung (EG) Nr. 715/2007, namentlich des vom Bundesgerichtshof in dem zitierten Beschluss genannten Art. 5 Abs. 2. Sofern Ansprüche aus § 826 BGB in sog. "Abgasskandalfällen" mit der Begründung verneint werden, der Verstoß gegen das Verbot unzulässiger Abschalteinrichtungen nach dieser EU-Norm falle nicht in den Schutzzweck der verletzten Norm, insbesondere würden §§ 6 Abs. 2, 27 Abs. 1 der EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung (EG-FGV) keinen Individualrechtsschutz entfalten (OLG Braunschweig Urt. v. 19.2.2019, 7 U 134/17, Seite 59 ff.; LG Hagen, Urt. v. 16.6.2017, 8 O 218/16; LG Frankfurt, Urt. v. 7.11.2018, 2-12 O 392/17), schließt sich die Kammer auch dieser Ansicht nicht an.

  • LG Landau/Pfalz, 20.12.2018 - 2 O 127/18
    bb) Soweit in der Rechtsprechung (zuletzt: OLG Braunschweig, Urteil vom 19. Februar 2019, Az.7 U 134/17) die Auffassung vertreten wird, eine Haftung nach § 826 BGB scheide schon deshalb aus, weil die Verordnung (EG) Nr. 715/2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, gegen die die Beklagte durch den Einsatz der Software und die Manipulation des Prüfungsverfahrens verstoßen hat, nicht dem Schutz individueller Vermögensinteressen, sondern gesamtgesellschaftlichen Zielen diene und deshalb Vermögensschäden im Zusammenhang mit dem Verstoß der Beklagten nicht unter den Schutzbereich des § 826 BGB fielen (vgl. LG Köln, Urteil vom 07.10.2016 - 7 O 138/16 LG Ellwangen, Urteil vom 10.06.2016 - 5 O 385/15 LG Braunschweig, Urteil vom 19. Mai 2017 - 11 O 4153/16 juris), vermag sich das erkennende Gericht dieser Ansicht nicht anzuschließen.
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Rechtsprechung
   KG, 24.07.2018 - 7 U 134/17   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de

    BGB § 648
    Sicherungsrechte des Bauunternehmers wegen Ansprüchen auf Vergütung für nicht erbrachte Leistungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Sicherungshypothek sichert keine "Kündigungsvergütung"!

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Sicherungsrechte des Bauunternehmers wegen Ansprüchen auf Vergütung für nicht erbrachte Leistungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Sicherungshypothek für Vergütung nicht erbrachter Leistungen! (IBR 2018, 627)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 314
  • NZBau 2018, 755
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