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Rechtsprechung
   OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,13718
OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01 (https://dejure.org/2003,13718)
OVG Bremen, Entscheidung vom 30.09.2003 - 1 A 251/01 (https://dejure.org/2003,13718)
OVG Bremen, Entscheidung vom 30. September 2003 - 1 A 251/01 (https://dejure.org/2003,13718)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • bremen.de PDF

    Gesicherte Erschließung eines Grundstücks durch Notwegerecht

  • Oberverwaltungsgericht Bremen

    BauGB § 30 Abs 1; BGB § 917 Abs 1; BremLBO § 4 Abs 1; BremLBO § 72
    Gesicherte Erschließung eines Grundstücks durch Notwegerecht - Erschließung; nachbarliches Gemeinschaftsverhältnis; Notwegerecht

  • Judicialis

    BauGB § 30 Abs 1 520; ; BremLBO § 4 Abs. 1; ; BremLBO § 72; ; BGB § 917 Abs. 1

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    BauGB § 30 Abs. 1; BremLBO § 4 Abs. 1, § 72; BGB § 917 Abs. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Bauplanungsrechtliches Erfordernis einer gesicherten Erschließung eines Baugrundstücks; Sicherstellung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung durch Anbindung an öffentliches Wegenetz und Verlegung von Versorgungsleitungen und Entsorgungsleitungen; Nichtgeeignetheit ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • UPR 2004, 239
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 22.06.1990 - V ZR 59/89

    Entstehung eines Notleitungsrechts

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Der Nachbar braucht die durch die Baugenehmigung bewirkte unmittelbare Rechtsverschlechterung nicht hinzunehmen (…BVerwG, U. v. 26.03.1976 - IV C 7/74 - NJW 1976, S. 1987 = BVerwGE 50, S. 282;… U. v. 04.06.1996 - 4 C 15/95 - NVwZ-RR 1997, S. 271;… B. v. 11.05.1998 - 4 B 45/98 - NJW-RR 1999, S. 165; ebenso BGH, U. v. 22.06.1990 - V ZR 59/89 - NJW 1991, S. 176).

    (4) Gegenständlich erfasst das Notwegerecht die Zufahrt zum Grundstück des Klägers, darüber hinaus aber auch ein Notleitungsrecht (BGH, U. v. 22.06.1990 - V ZR 58/89 - NJW 1991, S. 176).

  • BVerwG, 11.05.1998 - 4 B 45.98

    Nachbarschutz - Abwehrrecht gegen rechtswidrige Baugenehmigung

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Der Nachbar braucht die durch die Baugenehmigung bewirkte unmittelbare Rechtsverschlechterung nicht hinzunehmen (…BVerwG, U. v. 26.03.1976 - IV C 7/74 - NJW 1976, S. 1987 = BVerwGE 50, S. 282;… U. v. 04.06.1996 - 4 C 15/95 - NVwZ-RR 1997, S. 271; B. v. 11.05.1998 - 4 B 45/98 - NJW-RR 1999, S. 165;… ebenso BGH, U. v. 22.06.1990 - V ZR 59/89 - NJW 1991, S. 176).

    Sofern gesetzlich nichts anderes bestimmt, sind die Gerichte der einzelnen Gerichtszweige befugt, rechtswegübergreifend alle Fragen, die für den geltend gemachten Anspruch präjudiziell sind, selbständig und eigenverantwortlich zu beurteilen (BVerwG, B. v. 11.05.1998, a.a.O., m. w. N.).

  • BVerwG, 26.03.1976 - IV C 7.74

    Nachbarrechtlicher Abwehranspruch gegen eine rechtswidrige ein Notwegerecht nach …

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Der Nachbar braucht die durch die Baugenehmigung bewirkte unmittelbare Rechtsverschlechterung nicht hinzunehmen (BVerwG, U. v. 26.03.1976 - IV C 7/74 - NJW 1976, S. 1987 = BVerwGE 50, S. 282;… U. v. 04.06.1996 - 4 C 15/95 - NVwZ-RR 1997, S. 271;… B. v. 11.05.1998 - 4 B 45/98 - NJW-RR 1999, S. 165;… ebenso BGH, U. v. 22.06.1990 - V ZR 59/89 - NJW 1991, S. 176).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat dies ausdrücklich für den Fall in Erwägung gezogen, dass die Inanspruchnahme des Nachbargrundstücks nur unwesentlich ist (BVerwG, U. v. 26.03.1976, a.a.O.).

  • BGH, 23.03.1990 - V ZR 58/89

    Begriff der wesentlichen Geräuschimmissionen; Ansprüche bei Volksfestlärm; …

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    (4) Gegenständlich erfasst das Notwegerecht die Zufahrt zum Grundstück des Klägers, darüber hinaus aber auch ein Notleitungsrecht (BGH, U. v. 22.06.1990 - V ZR 58/89 - NJW 1991, S. 176).
  • BGH, 21.05.1992 - III ZR 14/91

    Amtshaftung von Bauaufsichtsbehörde und Gemeinde bei rechtswidriger Ablehnung …

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Die Möglichkeit einer Befreiung erstreckt sich auch auf das bauordnungsrechtliche Erfordernis der Zugangs- und Zufahrtssicherung (vgl. BGH, U. v. 21.05.1992 - III ZR 14/91 - BauR 1992, S. 595).
  • BGH, 31.01.2003 - V ZR 143/02

    Entstehung eines nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnisses durch spätere …

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Das nachbarliche Gemeinschaftsverhältnis stellt eine Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB) für den besonderen Bereich des notwendigen Zusammenlebens von Grundstücksnachbarn dar, aus dem eine Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme entspringt (BGH, U. v. 31.01.2003 - V ZR 143/02 - m. w. N. in: juris;… Bassenge, in: Palandt, BGB, 62. Aufl., § 903 Rdnr. 13).
  • BGH, 11.07.2003 - V ZR 199/02

    Nachbarliches Gemeinschaftsverhältnis nach Aufteilung eines Grundstücks

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Gerade aufgrund einer Grundstücksteilung können aber nachbarliche Verhältnisse entstehen, die eine besondere Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme begründen (vgl. BGH, U. v. 11.07.2003 - V ZR 199/02 - in: juris).
  • BVerwG, 31.10.1990 - 4 C 45.88

    Sicherung der Erschließung im Außenbereich - Ersatzbau

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Auch das Bundesverwaltungsgericht hat nicht ausgeschlossen, dass in besonders gelagerten Fällen unbeschadet des Fehlens einer förmlichen Sicherung des Zugangs durch eine Grunddienstbarkeit oder eine Baulast aufgrund vorangegangenen Verhaltens der Beteiligten Bindungen entstanden sein können, die die Annahme einer gesicherten Erschließung rechtfertigen können (U. v. 31.10.1990 - 4 C 55/88 - NVwZ 1991, S. 1076).
  • BVerwG, 04.06.1996 - 4 C 15.95

    Bauordnungsrecht: Begriff der ordnungsmäßigen Grundstücksnutzung, …

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Der Nachbar braucht die durch die Baugenehmigung bewirkte unmittelbare Rechtsverschlechterung nicht hinzunehmen (…BVerwG, U. v. 26.03.1976 - IV C 7/74 - NJW 1976, S. 1987 = BVerwGE 50, S. 282; U. v. 04.06.1996 - 4 C 15/95 - NVwZ-RR 1997, S. 271;… B. v. 11.05.1998 - 4 B 45/98 - NJW-RR 1999, S. 165;… ebenso BGH, U. v. 22.06.1990 - V ZR 59/89 - NJW 1991, S. 176).
  • BVerwG, 24.10.1980 - 4 C 3.78

    Zulässigkeit eines auf Feststellung gerichteten Hilfsantrags bei Änderung der …

    Auszug aus OVG Bremen, 30.09.2003 - 1 A 251/01
    Denn eine Teilung, die eine - wie hier - vorhandene, bisher zulässige Bebauung vom öffentlichen Verkehrsnetz abschneidet, darf nicht genehmigt werden (BVerwG, U. v. 24.10.1980 - 4 C 3/78 - NJW 1981, S. 2436;… U. v. 09.10.1981 - 4 C 47/78 - NJW 1982, S. 1061).
  • BVerwG, 23.01.1992 - 4 NB 2.90

    Verwaltungsprozessrecht: Antragsbefugnis im Normenkontrollverfahren; …

  • BVerwG, 09.10.1981 - 4 C 42.78

    Voraussetzungen für die Versagung der Bodenverkehrsgenehmigung für ein …

  • BVerwG, 12.06.1981 - 4 C 44.78

    Warenautomaten - Schaukästen - Sondernutzungsgebühren - Ortssatzung - Zeitlicher …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2009 - 7 A 2548/08

    Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung für ein Grundstück ohne eine befahrbare …

    Rn. 48 Eine weitere Bebauung sei auch nach den zu § 242 BGB beispielsweise vom OVG Bremen (Urteil vom 30 September 2003 - 1 A 251/01 -, UPR 2004, 239) entwickelten Grundsätzen des nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnisses von den Klägern hinzunehmen.

    Rn. 92 Ein der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Bremen vom 30. September 2003 - 1 A 251/01 -, UPR 2004, 239 vergleichbarer Sachverhalt ist hier nicht gegeben.

  • VG Freiburg, 26.06.2014 - 4 K 404/14

    Einstufung eines Grundstücks als Wald

    Die zwischen den Beteiligten strittige Frage, ob § 2 LWaldG auf die streitgegenständlichen Grundstücke Anwendung findet, ist daher im Rahmen von § 43 VwGO ebenso zu betrachten wie die Frage des Bestehens eines Biotops (OVG Sachsen, Urteil vom 09.05.2007 - 1 B 882/06 -, juris; OVG Niedersachsen, Urteil vom 10.03.2005 - 8 LB 4072/01 -, juris) oder eines öffentlichen Weges (OVG Hamburg, Urteil vom 08.12.2005 - 4 Bf 314/02 -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26.11.2003 - 1 A 251/01 -, juris) auf dem Grundstück des Klägers oder dessen Lage in einem Naturschutzgebiet (OVG Hamburg, Urteil vom 26.02.1998 - Bf II 52/94 -, juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.04.2011 - 7 A 956/10
    Rn. 11 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 30. Oktober 2009 - 7 A 2548/08 -, BRS 74 Nr. 132 = BauR 2010, 446, Beschlüsse vom 27. April 2007 - 7 A 2722/06 - und vom 5. Oktober 1998 - 10 A 6429/96 - OVG Bremen, Urteil vom 30. September 2003 - 1 A 251/01 -, BRS 66 Nr. 71.

    Rn. 15 Vgl. OVG Bremen, Urteil vom 30. September 2003 - 1 A 251/01 -, BRS 66 Nr. 71 m. w. N.

  • VG Schleswig, 17.12.2007 - 1 A 53/06
    Die Recht- und Verfassungsmäßigkeit der Beitragserhebung, insbesondere soweit damit die Tierkörperbeseitigung finanziert werde, habe das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in seinen Urteilen vom 05.04.2004 (Az.: 1 A 251/01, 1 A 17/02 und 1 A 18/02) ausführlich geprüft und gewürdigt.

    Hinsichtlich des bisherigen Finanzierungssystems durch Erhebung eines Beitrages zur Tierkörperbeseitigung hatte das Gericht Folgendes ausgeführt (Urteile vom 05.04.2004: 1 A 17/02, 1 A 18/02 und 1 A 251/01): bb) Die Beiträge zur Tierkörperbeseitigung erfüllen auch die Anforderungen, die an Beiträge im abgabenrechtlichen Sinne zu stellen sind.

  • VG München, 23.04.2024 - M 1 K 21.6

    Drittanfechtung einer Baugenehmigung, Hinterliegergrundstück, fehlende …

    In dem von der Beigeladenen hierzu herangezogenen Urteil des OVG Bremen (v. 30.9.2003 - 1 A 251/01 - abrufbar unter https://www.oberverwaltungsgericht.bremen.de) wird hierfür darauf abgestellt, ob es sich um einen Eingriff handelt, der als unwesentlich hinzunehmen sei.
  • VG Braunschweig, 02.12.2014 - 1 A 246/12

    Afghanistan: Subsidiären Schutz zuerkannt.

    Er reiste bereits im Jahr 2001 in die Bundesrepublik Deutschland ein und stellte einen Asylantrag, der mit Urteil des erkennenden Gerichts vom 23.04.2003 unanfechtbar abgelehnt wurde (Az.: 1 A 251/01).
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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,5040
VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785 (https://dejure.org/2003,5040)
VGH Bayern, Entscheidung vom 02.10.2003 - 1 CS 03.1785 (https://dejure.org/2003,5040)
VGH Bayern, Entscheidung vom 02. Oktober 2003 - 1 CS 03.1785 (https://dejure.org/2003,5040)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    VwGO § 146 Abs. 4 Satz 1; ; VwGO § 146 Abs. 4 Satz 3; ; VwGO § 146 Abs. 4 Satz 4; ; VwGO § 146 Abs. 4 Satz 6; ; WEG § 13 Abs. 1 Halbsatz 2; ; WEG § 21 Abs. 2; ; BauNVO § 15 Abs. 1 Satz 2

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Nachbarwiderspruch gegen Baugenehmigung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • kommunen-in-nrw.de (Kurzinformation)

    Nachbarrechte des Wohnungseigentümers

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verletzung nachbarschützender Vorschriften; Verletzung des Gebietsbewahrungsanspruchs und des Gebots der Rücksichtnahme; Geltendmachung von baurechtlichen Nachbarrechten durch einen Wohnungseigentümer wegen Beeinträchtigung seines Sondereigentums

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2004, 248
  • NZM 2004, 235
  • DÖV 2004, 673
  • UPR 2004, 239
 
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Wird zitiert von ... (62)Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 02.02.2000 - 4 B 87.99

    Bebauungsplan; Immissionsschutz; Gewerbegebiet; erheblich belästigende …

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Die Festsetzungen eines Bebauungsplans über die Art der baulichen Nutzung vermitteln unabhängig von einer Beeinträchtigung des Nachbarn einen Abwehranspruch gegen jedes diesen Festsetzungen widersprechende Vorhaben (BVerwG vom 16.9.1993 E 94, 151/156; vom 23.8.1996 E 101, 364/374 f.; vom 2.2.2000 NVwZ 2000, 679 f.).

    Mit dem Anspruch auf Bewahrung des Gebietscharakters kann einer "schleichende Umwandlung" des Baugebiets entgegengetreten werden (BVerwG vom 2.2.2000 NVwZ 2000, 679 f.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.1991 - 11 B 2967/90

    Nachbarrechte; Sondereigentum; Planungsrechtliche Frage der Bauweise; …

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Eine Beeinträchtigung des gemeinschaftlichen Eigentums kann er, anders als ein Teilhaber einer Bruchteilsgemeinschaft (vgl. § 744 Abs. 2 BGB), nur in den engen Grenzen einer Notgeschäftsführung (§ 21 Abs. 2 WEG) und nur in Prozessstandschaft für die Eigentümergemeinschaft abwehren (wie OVG NRW vom 28.2.1991 NVwZ-RR 1992, 11).

    Eine Beeinträchtigung des gemeinschaftlichen Eigentums kann er, anders als ein Teilhaber einer Bruchteilsgemeinschaft (vgl. § 744 Abs. 2 BGB), nur in den engen Grenzen einer Notgeschäftsführung (§ 21 Abs. 2 WEG) und nur in Prozessstandschaft für die Eigentümergemeinschaft abwehren (wie OVG NRW vom 28.2.1991 NVwZ-RR 1992, 11).

  • BVerwG, 24.02.2000 - 4 C 23.98

    Diskothek; Gewerbebetrieb, sonstiger; Vergnügungsstätte; Industriegebiet; …

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Wegen dieser Bindungen kann sich ein Nachbar gegen jede in dem Baugebiet unzulässige Nutzung wenden, um schon den Beginn einer Veränderung des Gebietscharakters zu verhindern, die ihn stören oder zur Rücksichtnahme zwingen könnte (BVerwG vom 24.2.2000 NVwZ 2000, 1054/1055).
  • VGH Baden-Württemberg, 12.04.2002 - 7 S 653/02

    Inhalt der Beschwerdebegründung - bestimmter Antrag

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Er muss die Begründung des Verwaltungsgerichts aufgreifen und konkret darlegen, aus welchen Erwägungen heraus er diese für unrichtig hält (BayVGH vom 7.4.2003 NVwZ 2003, 766; vom 16.1.2003 NVwZ 2003, 632; VGH BW vom 12.4.2002 NVwZ 2002, 883/884).
  • VGH Bayern, 25.08.1997 - 2 ZB 97.00681

    Anspruch des planbetroffenen Nachbarn auf Erhaltung der Eigenart des Baugebiets; …

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Ausnahmsweise können auch Nachbarn des Baugebiets den Gebietsbewahrungsanspruch geltend machen, wenn sich aus der Begründung des Bebauungsplans oder aus anderen Unterlagen des Planaufstellungsverfahrens ergibt, dass die Gemeinde mit der Gebietsfestsetzung auch die angrenzenden Grundstücke schützen wollte (vgl. BayVGH vom 25.8.1997, BayVBl 1998, 532/533 = NVwZ-RR 1999, 226/227; NdsOVG vom 26.4.2001 ZfBR 2002, 280/281).
  • VGH Baden-Württemberg, 14.03.2001 - 8 S 1989/00

    Sachentscheidung trotz verfristeten Widerspruchs - Heilung

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Es reicht nicht aus, dass sich das Grundstück im Geltungsbereich desselben Bebauungsplans befindet (a. A. VGH BW vom 14.3.2001 VBlBW 2001, 487/490 mit ablehnender Anmerkung von Schütz, VBlBW 2002, 371).
  • OVG Niedersachsen, 27.04.2001 - 1 MB 1190/01

    Großflächiger Einzelhandelsbetrieb in einem allgemeinen Wohngebiet

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Ausnahmsweise können auch Nachbarn des Baugebiets den Gebietsbewahrungsanspruch geltend machen, wenn sich aus der Begründung des Bebauungsplans oder aus anderen Unterlagen des Planaufstellungsverfahrens ergibt, dass die Gemeinde mit der Gebietsfestsetzung auch die angrenzenden Grundstücke schützen wollte (vgl. BayVGH vom 25.8.1997, BayVBl 1998, 532/533 = NVwZ-RR 1999, 226/227; NdsOVG vom 26.4.2001 ZfBR 2002, 280/281).
  • VGH Bayern, 07.04.2003 - 10 CS 03.339

    Verschärfte Anforderungen an die Beschwerdebegründung nach § 146 Abs. 4 S. 3 …

    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Er muss die Begründung des Verwaltungsgerichts aufgreifen und konkret darlegen, aus welchen Erwägungen heraus er diese für unrichtig hält (BayVGH vom 7.4.2003 NVwZ 2003, 766; vom 16.1.2003 NVwZ 2003, 632; VGH BW vom 12.4.2002 NVwZ 2002, 883/884).
  • VGH Bayern, 07.07.2003 - 1 NE 03.984
    Auszug aus VGH Bayern, 02.10.2003 - 1 CS 03.1785
    Ein Antrag, den Vollzug der Satzung über die dritte Änderung des Bebauungsplans Nr. 111 vorläufig auszusetzen, hatte keinen Erfolg (Beschluss des Senats vom 7.7.2003 - 1 NE 03.984).
  • VGH Bayern, 12.07.2012 - 2 B 12.1211

    Klagebefugnis eines Sondereigentümers; kein gebietsübergreifender …

    Rn. 21 a) Für das Geltendmachen von Rechten aus ihrem ideellen Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum fehlt der Klägerin die Befugnis (vgl. BayVGH vom 2.10.2003 Az. 1 CS 03.1785 BayVBl 2004, 664; vom 12.9.2005 Az. 1 ZB 05.42 BayVBl 2006, 374; vom 23.2.2007 Az. 1 CS 06.3219 - juris; vom 6.11.2008 Az. 14 ZB 08.2327 - juris; vom 21.1.2009 Az. 9 CS 08.1330-1336 - juris; OVG NW vom 28.2.1991 Az. 11 B 2967/90 NVwZ-RR 1992, 11).

    Grundsätzlich kann der einzelne Wohnungseigentümer (§ 1 Abs. 2 WEG) baurechtliche Nachbarrechte aus eigenem Recht nach § 13 Abs. 1 Halbsatz 2 WEG geltend machen, wenn eine konkrete Beeinträchtigung seines Sondereigentums im Raum steht (vgl. BVerwG vom 20.8.1992 Az. 4 B 92/92 - juris; BayVGH vom 2.10.2003 Az. 1 CS 03.1785 BayVBl 2004, 664; vom 11.2.2004 Az. 2 CS 04.18 - juris; vom 10.6.2008 Az. 2 CS 08.1298 - juris; vom 21.1.2009 Az. 9 CS 08.1330-1336 - juris; vom 22.3.2010 Az. 15 CS 10.352 - juris; offen gelassen in BayVGH vom 12.9.2005 Az. 1 ZB 05.42 BayVBl 2006, 374;… Schwarzer/König, BayBO, 4. Aufl. 2012, Art. 66 BayBO RdNr. 12).

    Insoweit ist bereits fraglich, ob die Verletzung von Bauplanungsrecht überhaupt eine Beeinträchtigung des Sondereigentums darstellen kann oder ob dies ausschließlich das gesamte Grundstück und damit die Wohnungseigentümergemeinschaft als solche betrifft (…vgl. dazu BayVGH vom 12.9. 2005 a.a.O., dort aber offen gelassen; vom 2.10.2003 a.a.O., dort aber nicht entscheidungserheblich, da die Verletzung von Bauplanungsrecht offensichtlich nicht vorlag).

    Eine Ausnahme dahingehend, dass sich aus der Begründung des Bebauungsplans oder anderen Unterlagen des Planaufstellungsverfahrens ergeben würde, dass die Beklagte mit der Gebietsfestsetzung - hier des MK 1 - auch die angrenzenden Grundstücke hätte schützen wollen, lässt sich nicht erkennen und wurde auch nicht substanziiert vorgetragen (vgl. BayVGH vom 2.10.2003 a.a.O.;… vom 28.6. 2012 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 12.09.2005 - 1 ZB 05.42

    Antrag auf Zulassung der Berufung; Ablehnung ohne Prüfung der Zulassungsgründe, …

    Er kann solche Abwehrrechte nur in den engen Grenzen der Notgeschäftsführung (§ 21 Abs. 2 WEG) und nur Namens der teilrechtsfähigen Wohnungseigentümergemeinschaft (vgl. BGH vom 2.6.2005 NJW 2005, 2061/2062) geltend machen (teilweise Änderung der Rechtsprechung des Senats; vgl. BayVGH vom 2.10.2003 BayVBl 2004, 664; vom 11.11.2004 - 1 N 03.983).

    Der Senat hält die Auffassung, dass ein Notgeschäftsführer in Prozessstandschaft - und damit eigenen Namens - für die Eigentümergemeinschaft tätig werde (BayVGH vom 2.10.2003 - 1 CS 03.1785, BayVBl 2004, 664; vom 11.11.2004 - 1 N 03.983), nicht aufrecht, weil sie die Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums (BGH vom 2.6.2005 NJW 2005, 2061/2062) nicht ausreichend berücksichtigt.

    Es kann offen bleiben, ob an der im Beschluss des Senats vom 2. Oktober 2003 (1 CS 03.1785 - BayVBl 2004, 665) vertretenen, die Entscheidung nicht tragenden Auffassung, dass ein Wohnungseigentümer baurechtliche Nachbarrechte wegen Beeinträchtigung seines Sondereigentums in vollem Umfang und aus eigenem Recht geltend machen könne, festzuhalten ist.

  • VG Hamburg, 12.02.2016 - 7 E 6816/15

    Zur Rechtswidrigkeit einer Baugenehmigung für eine zentrale …

    Notwendig ist eine Belegenheit sowohl des Vorhabengrundstücks wie auch des Grundstücks, von dem aus der Gebietserhaltungsanspruch geltend gemacht wird, innerhalb "desselben Baugebiets" (vgl. auch OVG Hamburg, Beschluss vom 16.11.2015, 2 Bs 165/15, S. 14; OVG Münster…, Beschluss vom 28.11.2002, 10 B 1618/02, juris, Rn. 5 ff.; VGH München, Beschluss vom 2.10.2003, 1 CS 03.1785, NVwZ-RR 2004, S. 248 f.; OVG Bremen…, Urteil vom 13.2.2015, 1 B 355/14, juris, Rn. 29; VG Minden…, Urteil vom 29.9.2915, 1 K 2703/14, juris, Rn. 20 ff.; VG Ansbach…, Urteil vom 3.12.2014, AN 9 K 12.01753, juris, Rn. 76; VG Gelsenkirchen…, Beschluss vom 5.5.2011, 10 L 358/11, juris, Rn. 26; Schröer, NZBau 2008, 169 f.).
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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,3297
VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02 (https://dejure.org/2003,3297)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17.10.2003 - 3 S 2298/02 (https://dejure.org/2003,3297)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17. Oktober 2003 - 3 S 2298/02 (https://dejure.org/2003,3297)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ortsteil, Einfügen, Dorfgebiet, Gebot der Rücksichtnahme

  • ibr-online

    Bebauungskomplex aus neun Wohngebäuden: Ortsteil i.S.v. § 34 Abs. 1 BauGB!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Aufhebung einer Baugenehmigung für eine Nutzungsänderung einer bestehenden Straußwirtschaft in eine Gaststätte; Schutz der Anwohner vor Lärm- und Geruchsimmissionen eines Biergartens; Einfügen in die Eigenart der näheren Umgebung eines Dorfgebietes; Organischer ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VBlBW 2004, 345
  • BauR 2004, 1497 (Ls.)
  • BauR 2004, 1827 (Ls.)
  • BauR 2004, 1914
  • UPR 2004, 239 (Ls.)
  • UPR 2004, 239 BauR 2004, 1497 (Leitsatz) BauR 2004, 1827 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (24)

  • BVerwG, 30.04.1969 - IV C 38.67

    Rechtsmittel

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Für das erforderliche städtebauliche Gewicht lässt sich keine bestimmte Mindestzahl an Gebäuden festlegen (BVerwG, Urteil vom 30.4.1969 - IV C 38.67 -, BRS 22, Nr. 76; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 10.9.1998 - 3 S 1866/98 -, VBlBW 1999, 139).

    Nach den Umständen des Einzelfalls können demgegenüber fünf bis sechs Gebäude hierfür ausreichen (vgl. BVerwG, Urteil vom 30.4.1969, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26.3.1984 - 8 S 1895/83 -, BauR 1984, 496).

    Dass 6 Gebäude einen Ortsteil darstellen, mag zwar nicht nahe liegen, lässt sich aber nicht ausschließen (BVerwG, Urteil vom 30.4.1969, a.a.O.).

  • BVerwG, 06.11.1968 - IV C 31.66

    Bebauungszusammenhang i.S. von §§ 34, 19 Abs. 1 BBauG; Fehlende Bindungswirkung …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Für die Frage, ob ein Bebauungskomplex nach seinem Gewicht als Ortsteil oder als Splittersiedlung anzusehen ist, kommt es auf die Siedlungsstruktur der jeweiligen Gemeinde an (vgl. BVerwG, Urteil vom 3.12.1998 - 4 C 7.98 -, NVwZ 1999, 527; vgl. auch Urteile vom 17.2.1984 - 4 C 56.79 -, Buchholz 406.11, § 35 BBauG, Nr. 211 = BRS 42, Nr. 80 und vom 6.11.1968 - IV C 31.66 -, BVerwGE 31, 22).

    Etwas Anderes gilt etwa bei einer behelfsmäßigen oder völlig regellosen und in dieser Anordnung geradezu funktionslosen Bebauung, auch eine bandartige oder einzeilige Bebauung mag unter entsprechenden Voraussetzungen die Annahme einer organischen Siedlungsstruktur ausschließen können (vgl. BVerwG, Urteil vom 6.11.1968, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.03.1984 - 8 S 1895/83

    Vorliegen eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Nach den Umständen des Einzelfalls können demgegenüber fünf bis sechs Gebäude hierfür ausreichen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 30.4.1969, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26.3.1984 - 8 S 1895/83 -, BauR 1984, 496).

    Ein Bebauungskomplex mit 7 Wohngebäuden und mehreren Gebäuden der Landeswasserversorgung kann genauso ein Ortsteil sein (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 9.6.1986 - 8 S 2077/85 -) wie ein Bebauungskomplex von 5 Wohnhäusern und 5 landwirtschaftlichen Nebengebäuden (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26.3.1984 - 8 S 1895/83 -, BauR 1984 496 = BRS 42, Nr. 63) oder ein Bebauungskomplex mit 12 Wohngebäuden (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 8.7.1986 - 8 S 2815/85 -, BauR 1987, 59 = BRS 46, Nr. 81).

  • BVerwG, 26.05.1978 - 4 C 9.77

    Bekanntmachung der Entwürfe und der Genehmigung von Bebauungsplänen; Verhältnis …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Überschreitet das Vorhaben den vorgegebenen Rahmen, so ist es aber nur ausnahmsweise zulässig, wenn es nicht selbst oder infolge seiner Vorbildwirkung geeignet ist, bodenrechtlich beachtliche Spannungen zu begründen oder vorhandene Spannungen zu erhöhen (st. Rspr.; vgl. BVerwG, Urteile vom 26.5.1978 - 4 C 9.77 -, BVerwGE 55, 369 = PBauE § 12 BauGB, Nr. 1 und vom 15.12.1994 - 4 C 19.93 -, Buchholz 406.11, § 34 BauGB, Nr. 173 = PBauE, § 34 Abs. 1 BauGB, Nr. 28 sowie Beschluss vom 29.10.1997 - 4 B 8.97 -, Buchholz 406.11, § 34 BauGB, Nr. 187 jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 23.09.1999 - 4 C 6.98

    Im Zusammenhang bebauter Ortsteil; Eigenart der näheren Umgebung; allgemeines …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Welche Anforderungen sich hieraus im Einzelnen ergeben, hängt maßgeblich davon ab, was einerseits dem Rücksichtnahmebegünstigten und andererseits dem Rücksichtnahmeverpflichteten nach Lage der Dinge zuzumuten ist, was sich nach der jeweiligen Situation der benachbarten Grundstücke beurteilt (vgl. hierzu: BVerwG, Beschluss vom 29.10.2002 - 4 Bebauungsplan 60.02 -, Buchholz 406.19, Nachbarschutz Nr. 165 sowie Urteile vom 7.12.2000 - 4 C 3.00 -, NVwZ 2001, 813 = DVBl. 2001, 645, vom 23.9.1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = NVwZ 2000, 1050 und vom 05.08.1983 - 4 C 96.79 -, BVerwGE 67, 334; Oberverwaltungsgericht für das Land Schleswig-Holstein, Urteil vom 8.7.1993, Az: 1 L 118/92 ).
  • BVerwG, 11.01.1999 - 4 B 128.98

    Rücksichtnahmegebot; unbeplanter Innenbereich; Einfügen; Nachbarklage; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Da das Rücksichtnahmegebot keine allgemeine Härteklausel ist, die über den speziellen Vorschriften des Städtebaurechts oder gar des gesamten öffentlichen Baurechts steht, sondern Bestandteil einzelner gesetzlicher Vorschriften des Baurechts ist, kann es im Rahmen des § 34 Abs. 1 BauGB nur verletzt sein, wenn sich ein Vorhaben objektiv-rechtlich nach Art oder Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise oder der zu überbauenden Grundstücksfläche - wie hier - nicht in die Eigenart seiner näheren Umgebung einfügt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 11.1.1999 - 4 B 128.98 -, NVwZ 1999, 879).
  • BVerwG, 06.10.1989 - 4 C 14.87

    Nachbarrechtlicher Abwehranspruch gegen unter Verstoß gegen nachbarschützende …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Die Interessen der Beteiligten haben ein unterschiedliches Gewicht, je nach dem, ob es um ein Vorhaben geht, das nach § 5 Abs. 2 BauNVO i.V.m. § 34 Abs. 2 BauGB allgemein zulässig ist, also nur ausnahmsweise über § 15 Abs. 1 BauNVO unzulässig sein kann, oder ob es um ein Vorhaben geht, das sich nicht nach § 34 Abs. 1 BauGB einfügt, also nur ausnahmsweise zulässig sein kann (BVerwG, Urteil vom 6.10.1989 - 4 C 14.87 -, BVerwGE 82, 343 zum Verhältnis § 15 BauNVO und § 31 Abs. 2 BauGB).
  • BVerwG, 15.12.1994 - 4 C 19.93

    Verwaltungsprozeßrecht: Begriff des Behördenvertreters i.S. von § 67 Abs. 1 S. 3 …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Überschreitet das Vorhaben den vorgegebenen Rahmen, so ist es aber nur ausnahmsweise zulässig, wenn es nicht selbst oder infolge seiner Vorbildwirkung geeignet ist, bodenrechtlich beachtliche Spannungen zu begründen oder vorhandene Spannungen zu erhöhen (st. Rspr.; vgl. BVerwG, Urteile vom 26.5.1978 - 4 C 9.77 -, BVerwGE 55, 369 = PBauE § 12 BauGB, Nr. 1 und vom 15.12.1994 - 4 C 19.93 -, Buchholz 406.11, § 34 BauGB, Nr. 173 = PBauE, § 34 Abs. 1 BauGB, Nr. 28 sowie Beschluss vom 29.10.1997 - 4 B 8.97 -, Buchholz 406.11, § 34 BauGB, Nr. 187 jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 05.08.1983 - 4 C 96.79

    Funktionslos-Werden eines Bebauungsplans; Nachbarschützende Funktion des § 15 …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Welche Anforderungen sich hieraus im Einzelnen ergeben, hängt maßgeblich davon ab, was einerseits dem Rücksichtnahmebegünstigten und andererseits dem Rücksichtnahmeverpflichteten nach Lage der Dinge zuzumuten ist, was sich nach der jeweiligen Situation der benachbarten Grundstücke beurteilt (vgl. hierzu: BVerwG, Beschluss vom 29.10.2002 - 4 Bebauungsplan 60.02 -, Buchholz 406.19, Nachbarschutz Nr. 165 sowie Urteile vom 7.12.2000 - 4 C 3.00 -, NVwZ 2001, 813 = DVBl. 2001, 645, vom 23.9.1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = NVwZ 2000, 1050 und vom 05.08.1983 - 4 C 96.79 -, BVerwGE 67, 334; Oberverwaltungsgericht für das Land Schleswig-Holstein, Urteil vom 8.7.1993, Az: 1 L 118/92 ).
  • BVerwG, 07.12.2000 - 4 C 3.00

    Stellplätze; Drittschutz; Nachbarschutz; Wohnbereich; Gewerbegebiet; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.10.2003 - 3 S 2298/02
    Welche Anforderungen sich hieraus im Einzelnen ergeben, hängt maßgeblich davon ab, was einerseits dem Rücksichtnahmebegünstigten und andererseits dem Rücksichtnahmeverpflichteten nach Lage der Dinge zuzumuten ist, was sich nach der jeweiligen Situation der benachbarten Grundstücke beurteilt (vgl. hierzu: BVerwG, Beschluss vom 29.10.2002 - 4 Bebauungsplan 60.02 -, Buchholz 406.19, Nachbarschutz Nr. 165 sowie Urteile vom 7.12.2000 - 4 C 3.00 -, NVwZ 2001, 813 = DVBl. 2001, 645, vom 23.9.1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = NVwZ 2000, 1050 und vom 05.08.1983 - 4 C 96.79 -, BVerwGE 67, 334; Oberverwaltungsgericht für das Land Schleswig-Holstein, Urteil vom 8.7.1993, Az: 1 L 118/92 ).
  • BVerwG, 29.10.1997 - 4 B 8.97

    Bauplanungsrecht - Einfügen eines Vorhabens in den unbeplanten Innenbereich, …

  • BVerwG, 19.01.1996 - 4 B 7.96

    Bauplanungsrecht: Voraussetzungen für die Geltendmachung eines nachbarlichen …

  • OVG Saarland, 23.05.2000 - 2 R 3/99

    Anfechtung der Baugenehmigung eines Rinderstalls; Nachbarliche Abwehrrechte unter …

  • OVG Schleswig-Holstein, 08.07.1993 - 1 L 118/92

    Folmelle Baurechtswidrigkeit; Materielle Baurechtswidrigkeit; Nachbarschutz; …

  • VGH Baden-Württemberg, 08.01.2002 - 5 S 1973/01

    Dorfgebiet - Wohnen und Landwirtschaft

  • BVerwG, 03.12.1998 - 4 C 7.98

    Innenbereich, unbeplanter; Bebauungszusammenhang; Ortsteil; Gemeindegrenze; …

  • BVerwG, 17.02.1984 - 4 C 56.79

    Verlust der Genehmigungsfähigkeit eines Außenbereichsvorhabens durch …

  • BVerwG, 27.09.1989 - 8 C 88.88

    Kommunalabgabe - Widerspruchsverfahren - Kostenerstattung - Ausschluss

  • BVerwG, 19.04.1994 - 4 B 77.94

    Bauplanungsrecht: Unzulässigkeit der Streubebauung im Innenbereich, Anforderungen …

  • VGH Baden-Württemberg, 08.07.1986 - 8 S 2815/85

    Voraussetzung für eine Baugenehmigung in einem Weiler mit 12 Wohngebäuden

  • VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 8 S 3206/96

    Motorradwerkstatt als nicht wesentlich störender Gewerbebetrieb in Streubebauung, …

  • VGH Baden-Württemberg, 10.09.1998 - 3 S 1866/98

    Abgrenzung des Bebauungszusammenhangs von einer Splittersiedlung; zur Bebauung im …

  • VGH Baden-Württemberg, 09.06.1986 - 8 S 2077/85

    Zulässigkeit eines Bauvorhabens innerhalb eines Bebauungskomplexes mit 7 …

  • VGH Baden-Württemberg, 02.05.1988 - 8 S 2618/87

    Widerspruchsabhilfe nach Vorlage an Widerspruchsbehörde

  • VGH Baden-Württemberg, 16.04.2014 - 3 S 1962/13

    Abbruchverfügung für Wochenendhaus; Bebauungszusammenhang; Einschreitenskonzept …

    Rn. 31 Ein vorhandener Bebauungszusammenhang ist als Ortsteil nach § 34 Abs. 1 Satz 1 BauGB anzusehen, wenn er nach der Zahl der vorhandenen Bauten ein gewisses Gewicht besitzt und Ausdruck einer organischen Siedlungsstruktur ist (…BVerwG, st. Rspr seit Urt. v. 6.11.1968 - IV C 31.66 - BVerwGE 31, 22;… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 18.1.2011 - 8 S 600/09 - VBlBW 2011, 308; Urt. d. Senats v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 - VBlBW 2004, 345).
  • VG Neustadt, 18.04.2013 - 4 K 943/12

    Nutzungsänderung von Straußwirtschaft in ganzjährig betriebenes Restaurant …

    Etwas anderes gilt etwa bei einer behelfsmäßigen oder völlig regellosen und in dieser Anordnung geradezu funktionslosen Bebauung, auch eine bandartige oder einzeilige Bebauung mag unter entsprechenden Voraussetzungen die Annahme einer organischen Siedlungsstruktur ausschließen können (VGH Baden-Württemberg, BauR 2004, 1914).

    Denn die eher zufällige Anhäufung von elf Wohnhäusern mit Nebengebäuden besitzt weder nach der Zahl der vorhandenen Bauten das nötige städtebauliche Gewicht, noch drückt sich in ihr eine organische Siedlungsstruktur aus (s. VGH Baden-Württemberg, BauR 2004, 1914).

  • VG Gera, 12.02.2015 - 5 K 1399/12

    Unzumutbarkeit von Veranstaltungslärm aus einem Dorfgemeinschaftshaus in einem …

    Der auf der Freifläche entstehende Lärm ist angesichts der Tatsache, dass die Gespräche am maßgeblichen Messpunkt mit ihrem Informationsgehalt zu verstehen sind, besonders störend (vgl. dazu VGH Bad.-Württ., Urteil vom 17. Oktober 2003 - 3 S 2298/02 - VBlBW 2004, 345; VG Karlsruhe, Urteil vom 27. August 2014 - 4 K 741/12 -, juris).
  • VG Stuttgart, 19.08.2024 - 6 K 946/24

    Errichtung eines Wohnhauses im Außenbereich; landwirtschaftlicher …

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat es für die Annahme eines Ortsteils in (kleineren) "Gemeinden mit einer durch eine Vielzahl verstreuter Weiler geprägten Siedlungsstruktur" ausreichen lassen, wenn fünf Wohngebäude, ein Betriebsgebäude und neun weitere Wirtschaftsgebäude mit 19 Einwohnern vorhanden waren (…Urt. v. 18.01.2011, a.a.O.; im Urt. v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 - VBlBW 2004, 345 neun Wohnhäuser mit Nebengebäuden sowie landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden).
  • VG Ansbach, 13.12.2021 - AN 17 S 21.01515

    Baugenehmigung zur Erweiterung einer Zimmerei im Außenbereich

    Auch bei größeren Gebäudeansammlungen ist nicht automatisch Innenbereichsqualität anzunehmen, wenn es sich um eine zufällige Anhäufung handelt, die nicht Ausdruck einer organisch gewachsenen Siedlungsstruktur ist (VGH BW, U.v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 - juris Rn. 26 m.w.N.;… s.a. Mitschang/Reidt in Battis/Krautzberger/Löhr (BKL), BauGB, 14. Aufl. 2019, § 34 Rn. 16).
  • VG Stuttgart, 19.10.2006 - 6 K 4293/05

    Voraussetzungen an einen im Zusammenhang erbauten Ortsteil

    Für die Frage, ob ein Bebauungskomplex nach seinem Gewicht als Ortsteil oder als Splittersiedlung anzusehen ist, kommt es auf die Siedlungsstruktur der jeweiligen Gemeinde an (vgl. zum Ganzen VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 -, Vensa = VBlBW 2004, 345 = BRS 66, 446).

    So können im Einzelfall fünf bis sechs Gebäude bereits ausreichen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.10.2003 a.a.O. m.w.N.).

  • VG Karlsruhe, 27.08.2014 - 4 K 741/12

    Zulässigkeit der Außenbewirtschaftung einer Gaststätte im allgemeinen Wohngebiet

    Der Lärm der Außenbewirtschaftung ist für die Bewohner der umliegenden Gebäude - mit anderen Worten - deshalb nicht zuzumuten, weil sie in ihrer Ruhephase getroffen werden, in der sie besonders auf die Nutzung der Wohnung angewiesen sind und damit besonders schutzbedürftig sind (vgl. dazu VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 - VBlBW 2004, 345).
  • VG Ansbach, 10.01.2022 - AN 17 S 21.01511

    Eilantrag des Nachbarn (Erlebnisbauernhof) gegen Erweiterung und teilweise …

    Auch bei größeren Gebäudeansammlungen ist nicht automatisch Innenbereichsqualität anzunehmen, wenn es sich um eine zufällige Anhäufung handelt, die nicht Ausdruck einer organisch gewachsenen Siedlungsstruktur ist (VGH BW, U.v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 - juris Rn. 26 m.w.N.;… s.a. Mitschang/Reidt in Battis/Krautzberger/Löhr (BKL), BauGB, 14. Aufl. 2019, § 34 Rn. 16).
  • VG Freiburg, 05.12.2007 - 3 K 1407/06

    Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung ; Anforderungen an …

    Vielmehr reicht es für die Feststellung, die Eigenart der näheren Umgebung entspreche einem Dorfgebiet, aus, dass Wirtschaftsstellen landwirtschaftlicher Betriebe - neben Wohngebäuden und sonstigen Betrieben - (noch) vorhanden sind und das Gebiet dörflich prägen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.10.2003 - 3 S 2298/02 -, m.w.N.).
  • VG Hannover, 15.03.2021 - 12 A 2924/17

    Dorfgebiet; Euro-Format; faktisches Dorfgebiet; Fremdwerbung; …

    Rn. 33 Schon ein - letzter - landwirtschaftlicher Betrieb führt dazu, dass dessen nähere Umgebung als faktisches Dorfgebiet einzustufen ist (vgl. OVG NRW…, Beschl. vom 29.08.2018 - 8 B 743/18 -, BeckRS 2018, 25665 Rn. 7; Sächs. OVG…, Urt. vom 03.09.2015 - 1 A 538/12 -, juris Rn. 19; VGH Ba.-Wü., Urt. vom 17.10.2003 - 3 S 2298/02 -, juris Rn. 29; VG München…, Urt. vom 25.09.2019 - M 29 K 17.30 -, juris Rn. 22;… Karber in BeckOK BauNVO, Stand 15.12.2020, § 5 Rn. 16), da dessen Charakter nicht von einem bestimmten prozentualen Mischungsverhältnis der zulässigen Nutzungsarten abhängt (BVerwG…, Beschl. vom 19.01.1996 - 4 B 7.96 -, juris Rn. 5; Sächs. OVG…, Urt. vom 09.03.2018 - 1 A 552/15 -, juris Rn. 39; BayVGH…, Urt. vom 16.10.2013 - 15 B 12.1808 -, juris Rn. 18; VGH Ba.-Wü., Urt. vom 17.10.2003 - 3 S 2298/02 -, juris Rn. 29; VG Augsburg…, Urt. vom 07.11.2007 - Au 4 K 07.966 -, juris Rn. 34;… Söfker in Ernst-Zinkahn-Bielenberg, BauGB, Loseblatt Stand August 2020, BauNVO § 5 Rn. 11).
  • VG München, 25.09.2012 - M 1 K 12.2406

    Vorbescheid; Abgrenzung Innen- und Außenbereich; öffentliche Belange

  • VG Ansbach, 20.07.2021 - AN 17 K 20.00498

    Umnutzung eines Grundstückes mit ehemaligem Brennereigebäude zu Wohnzwecken

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dejure.org Übersicht VGH Baden-Württemberg

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,4262
VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03 (https://dejure.org/2003,4262)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 03.11.2003 - 3 S 439/03 (https://dejure.org/2003,4262)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 03. November 2003 - 3 S 439/03 (https://dejure.org/2003,4262)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Eingeschränkte Erteilung eines Bauvorbescheids; innenstadtrelevante Einzelhandelsbetriebe in Gewerbegebiet

  • Judicialis

    BauGB § 31 Abs. 1; ; BauNVO § 1 Abs. 5; ; BauNVO § 1 Abs. 9; ; BauNVO § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2; ; LBO § 57

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)

    BauGB § 31 Abs. 1; BauNVO § 1 Abs. 5, 9, § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2; LBO § 57.

  • rechtsportal.de

    Baugenehmigung, Bauvorbescheid, Bauleitplanung, BauNVO : Ausnahme, Bauvorbescheid, Einzelhandelsbetrieb, Gewerbegebiet, Innenstadtrelevante Branchen, Versorgungsbedarf

  • ibr-online

    Ausschluss innenstadtrelevanter Einzelhandelsbetriebe

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Erteilung einer Bauvorbescheides wegen planungsrechtlicher Zulässigkeit; Festsetzung eines eingeschränkten Gewerbegebietes in einem Bebauungsplan; Einzelhandelsbetriebe mit innenstadtrelevanten Branchen zur Versorgung der Bevölkerung eines Ortsteils mit Waren des ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2004, 1051 (Ls.)
  • BauR 2004, 1497 (Ls.)
  • UPR 2004, 239 (Ls.)
  • ZfBR 2004, 480 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (17)

  • BVerwG, 15.03.2000 - 4 B 18.00

    Klage gegen die Genehmigung für die Einrichtung einer Prägewerkstatt für …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Ob und ggf. wann etwa eine teilweise Änderung der im Bebauungsplan festgesetzten Nutzungsart die Grundzüge der Planung berührt, lässt sich nicht allgemeingültig formulieren (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.3.2000 - 4 B 18.00 -, NvWZ-RR 2000, 759), sondern hängt von der jeweiligen Planungssituation ab.

    Etwas Anderes gilt nur ausnahmsweise bei qualitativ und quantitativ geringfügigen Änderungen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.3.2000 - a.a.O. - Brügelmann/Gierke, BauGB, Stand 1998, § 13 RdNr. 48 m.w.N.).

  • VG Stuttgart, 18.12.2002 - 2 K 1040/01

    Zulassung eines Einzelhandelsbetriebs ohne Verknüpfung mit der …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart vom 18. Dezember 2002 - 2 K 1040/01 - geändert und die Klage abgewiesen.

    Auf die am 28.2.2001 erhobene Klage verpflichtete das Verwaltungsgericht Stuttgart die Beklagte mit Urteil vom 18.12.2002 - 2 K 1040/01 - zur Erteilung des beantragten Bauvorbescheids.

    das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 18.12.2002 - 2 K 1040/01 - zu ändern und die Klage abzuweisen.

  • BVerwG, 05.03.1999 - 4 B 5.99
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Diese mit der Novellierung verbundene strukturelle Änderung der Befreiungsregelung hat das Tatbestandsmerkmal der "Grundzüge der Planung" jedoch unberührt gelassen, (vgl. BVerwG, Beschluss vom 5.3.1999 - 4 B 5/99 -, NVwZ 1999, 1110).

    Sie darf - jedenfalls von Festsetzungen, die für die Planung tragend sind - nicht aus Gründen erteilt werden, die sich in einer Vielzahl gleichgelagerter Fälle oder gar für alle von einer bestimmten Festsetzung betroffenen Grundstücke anführen ließen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 5.3.1999 - a.a.O. -, m.w.N.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 16.6.2003 - 3 S 2324/02 -).

  • BVerwG, 27.03.1998 - 4 C 14.96

    Bauvorbescheid.

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    In entsprechender Anwendung dieser Vorschrift ist auch bei Erledigung eines Verpflichtungsbegehrens eine Fortsetzungsfeststellungsklage grundsätzlich statthaft (vgl. BVerwG, Urteil vom 27.3.1998 - 4 C 14.96 -, BVerwGE 106, 295 = PBauE § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO Nr. 3, m.w.N.).

    Die Zulässigkeit einer Fortsetzungsfeststellungsklage setzt voraus, dass die ursprüngliche Verpflichtungsklage zulässig gewesen ist, ein erledigendes Ereignis eingetreten ist, ein klärungsfähiges Rechtsverhältnis besteht und ein Feststellungsinteresse vorliegt (vgl. BVerwG, Urteil vom 27.3.1998 - a.a.O. -).

  • BVerwG, 22.05.1987 - 4 C 77.84

    Zulässigkeit eines erst in der Berufungsinstanz gestellten hilfsweisen …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Vielmehr kann die besondere städtebauliche Begründung für einen auf bestimmte Arten der baulichen oder sonstigen Anlagen begrenzten planerischen Zugriff der Gemeinde gerade in der konkreten Planungssituation und einer sich hieraus ergebenden Beschränkung auf einen Ausschnitt der an sich nach § 1 Abs. 5 BauNVO insgesamt ausschließbaren Nutzungsart liegen (vgl. BVerwG, Urteil vom 22.5.1987 - 4 C 77.84 -, BVerwGE 77, 317 = PBauE § 1 Abs. 9 BauNVO Nr. 1).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes kann ein Kläger auch, sofern sich während der Anhängigkeit einer auf die Erteilung einer Bau- oder Bebauungsgenehmigung gerichteten Verpflichtungsklage die Rechtslage zu seinem Nachteil ändert, dem aufrechterhaltenem Verpflichtungsbegehren hilfsweise einen Antrag hinzufügen, mit dem er die Feststellung begehrt, dass sein Vorhaben nach der alten Rechtslage zulässig gewesen ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 22.5.1987 - 4 C 77.84 -, a.a.O.).

  • BVerwG, 22.05.1987 - 4 N 4.86

    Zulässigkeit des Ausschlusses von einzelnen Nutzungen im Bebauungsplan; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Dabei ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, dass § 1 Abs. 5 BauNVO der Gemeinde gestattet, in einem Bebauungsplan auch einzelne der unter einer Nummer einer Baugebietsvorschrift der Baunutzungsverordnung zusammengefassten Arten von Nutzungen auszuschließen (vgl. BVerwG, Urteil vom 22.5.1987 - 4 N 4/86 -, BVerwGE 77, 308 = PBauE § 1 Abs. 5 BauNVO Nr. 2).

    § 1 Abs. 9 BauNVO gestattet eine über § 1 Abs. 5 BauNVO hinausgehende Differenzierung, indem er ermöglicht, die Zulässigkeit oder den Ausschluss nur bestimmter Arten der in den Baugebieten allgemein oder nur ausnahmsweise zulässigen baulichen oder sonstigen Anlagen festzusetzen, also unterhalb der Nutzungsbegriffe der Baunutzungsverordnung durch Bildung von Unterarten zu typisieren (vgl. BVerwG, Urteil vom 22.5.1987 - 4 N 4/86 -, a.a.O.).

  • BVerwG, 25.02.1997 - 4 NB 30.96

    Verwaltungsprozeßrecht - Änderungs- oder Ergänzungsplan als Gegenstand eines …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Dabei geht das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass die Nichtigkeit einzelner Festsetzungen dann nicht zur Gesamtnichtigkeit des Bebauungsplans führt, wenn die übrigen Festsetzungen für sich betrachtet noch eine den Anforderungen des § 1 BauGB gerecht werdende, sinnvolle städtebauliche Ordnung bewirken können und wenn außerdem hinzukommt, dass die Gemeinde nach ihrem im Planungsverfahren zum Ausdruck gekommenen Willen im Zweifel auch einen Plan dieses eingeschränkten Inhalts beschlossen hätte (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25.2.1997 - 4 NB 30.96 -, NVwZ 1997, 896 = PBauE § 47 Abs. 1 VwGO Nr. 3, m.w.N.).

    Auch nachträglich eingetretene Umstände, die Rückschlüsse auf den hypothetischen Willen zulassen, können in diesem Zusammenhang geeignet sein, Erkenntnisse in der einen oder anderen Richtung zu vermitteln (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25.2.1997, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 16.06.2003 - 3 S 2324/02

    Befreiung nach BauGB § 31 - keine Atypik notwendig

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Sie darf - jedenfalls von Festsetzungen, die für die Planung tragend sind - nicht aus Gründen erteilt werden, die sich in einer Vielzahl gleichgelagerter Fälle oder gar für alle von einer bestimmten Festsetzung betroffenen Grundstücke anführen ließen (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 5.3.1999 - a.a.O. -, m.w.N.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 16.6.2003 - 3 S 2324/02 -).
  • BVerwG, 27.07.1998 - 4 BN 31.98

    Bebauungsplan; Festsetzungen über Einzelhandelsbetriebe; Branchendifferenzierung; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Damit ermöglicht § 1 Abs. 9 BauNVO beispielsweise den Ausschluss von Einzelhandelsbetrieben bestimmter Branchen, wenn die Differenzierung marktüblichen Gegebenheiten entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 27.7.1998 - 4 BN 31.98 -, ZfBR 1998, 317 = PBauE § 1 Abs. 9 BauNVO Nr. 9).
  • BVerwG, 18.01.1993 - 4 B 230.92

    Grundsätzliche Klärungsbedürftigkeit der Frage der Zulässigkeit eines …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03
    Entscheidend ist vielmehr, ob eine Nutzung sich dem Gebiet, in dem sie liegt, funktional zuordnen lässt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.1.1993 - 4 B 230.92 -, Buchholz 406.12, § 4 BauNVO, Nr. 7 = PBauE § 4 BauNVO, Nr. 5 zu § 4 Abs. 2 Nr. 2 BauNVO).
  • BVerwG, 16.07.2003 - 6 C 19.02

    Telekommunikation; Umstellen eines Verpflichtungsantrag auf einen …

  • VGH Baden-Württemberg, 21.06.1994 - 5 S 2726/93

    Allgemeines Wohngebiet - Gebietsverträglichkeit einer Gaststätte

  • BVerwG, 31.01.1995 - 4 NB 48.93

    Bebauungsplan - Typenzwang - Festsetzungskatalog - Festsetzungskombination - …

  • BVerwG, 06.12.2000 - 4 BN 59.00

    Bebauungsplan; Abwägungsgebot; private Belange; Erschließung; Teilnichtigkeit; …

  • BVerwG, 06.05.1993 - 4 NB 32.92

    Bebauungsplan - Eingeschränktes Industriegebiet - Bestandschutz

  • BVerwG, 15.08.1991 - 4 N 1.89

    Änderung übergeleiteter Bebauungspläne, Einschränkung der Nutzungsart

  • BVerwG, 03.05.1993 - 4 NB 13.93

    Anforderungen an das Normenkontrollgericht hinsichtlich seiner Vorlagepflicht …

  • VGH Baden-Württemberg, 25.09.2018 - 5 S 978/17

    Rechtmäßigkeit einer Bauvoranfrage - Gültigkeit eines Bebauungsplans und eines …

    Rn. 60 Werden in einem Antrag auf Erteilung eines Bauvorbescheids mehrere Fragen zur Klärung gestellt, kommt als Minus die Erteilung eines positiven Bauvorbescheids nur hinsichtlich einer der aufgeworfenen Fragen in Betracht, soweit der Antragsteller ein Interesse an einem solchermaßen beschränkten Bauvorbescheid hat (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 3.11.2003 - 3 S 439/03 - juris Leitsatz 1 und Rn. 19 f.).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.07.2015 - 3 S 2492/13

    Anlagenbezogene Festsetzungen im Bebauungsplan - Beschränkung der Freisetzung von …

    Durch sie wird der festsetzungsfähige Inhalt eines Bebauungsplans abschließend geregelt (BVerwG, Beschl. v. 31.1.1995 - 4 NB 48.93 - DVBl 1995, 520; Urt. des Senats v. 3.11.2003 - 3 S 439/03 - BRS 66 Nr. 80).
  • OVG Hamburg, 11.09.2018 - 2 Bf 43/15

    Bauvorbescheid zur Errichtung eines Reihenmittelhauses; Festsetzung "RH" - …

    Einzelne Fragen können verneint, andere bejaht werden (…Alexejew, Hamburgisches Bauordnungsrecht, Stand Januar 2018, § 63 Rn. 28; VGH Mannheim, Urt. v. 3.11.2003, 3 S 439/03, juris Rn. 20).
  • VGH Baden-Württemberg, 16.05.2006 - 3 S 914/05

    Unzulässigkeit der Errichtung einer Windkraftanlage innerhalb des …

    Werden in einem Antrag auf Erteilung eines Bauvorbescheids - wie vorliegend - mehrere Fragen zur Klärung gestellt, kommt als Minus die Erteilung eines positiven Bauvorbescheids hinsichtlich eines Teils der aufgeworfenen Fragen nur in Betracht, soweit der Antragsteller ein Interesse an einem solchermaßen beschränkten Bauvorbescheid hat (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 3.11.2003 - 3 S 439/03 -, BRS 66 Nr. 80).
  • VG Freiburg, 30.11.2018 - 4 K 1509/18

    Unzulässigwerden einer Untätigkeitsklage durch Zurückstellungsentscheidung …

    Rn. 28 2.1 Hat sich der mit einer Anfechtungsklage angegriffene Verwaltungsakt während des gerichtlichen Verfahrens durch Zurücknahme oder anders erledigt, so spricht das Gericht nach § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auf Antrag durch Urteil aus, dass der Verwaltungsakt rechtswidrig ist, wenn der Kläger ein berechtigtes Interesse an dieser Feststellung hat (vgl. zum Folgenden VGH Bad.-Württ., Urteile vom 18.03.2010 - 8 S 3293/08 -, juris, vom 29.10.2003 - 3 S 439/03 -, juris, und vom 27.02.2003 - 5 S 1279/01 -, juris).

    Diese Wendung kennzeichnet die Interessenlage in einer Weise, aus der sich eine entsprechende Anwendung des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO in den Fällen nachträglich geänderter Rechtslage rechtfertigt (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 29.10.2003 - 3 S 439/03 -, juris; OVG NRW, Urteil vom 22.02.2017 - 7 A 1397/15 -, juris).

  • VG Freiburg, 22.09.2020 - 13 K 3129/19

    Unvollständigkeit der Bauvorlagen bei einer Bauvoranfrage; schädliche …

    Rn. 52 Ein Rechtsanspruch auf Erteilung eines Bauvorbescheids besteht, wenn ein entsprechender bescheidungsfähiger Antrag gestellt wurde (vgl. Bayerischer VGH…, Beschluss vom 02.12.2010 - 15 ZB 08.1428 -, juris Rn. 14; vgl. auch VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 17.02.1995 - 5 S 733/94 -, juris Rn. 41, bzgl. eines Baugenehmigungsantrags) und öffentlich-rechtliche Vorschriften den zur Klärung gestellten Fragen nicht entgegenstehen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 03.11.2003 - 3 S 439/03 -, juris Rn. 21;… Sauter, Landesbauordnung für Baden-Württemberg, 3. Aufl., Loseblatt, Stand: November 2019, § 57 Rn. 7).

    Dabei ist maßgeblich für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung (VGH Baden-Württemberg, Urteile vom 03.11.2003, a.a.O. …und vom 26.05.2020 - 8 S 1081/19 -, juris Rn. 44 ).

  • VGH Baden-Württemberg, 28.01.2005 - 8 S 2831/03

    Nutzungsausschlüsse nur bei schlüssigem Plankonzept

    (GE 1) dem Typenzwang und damit § 1 Abs. 9 BauGB widerspricht (so VGH Bad.-Württ., Urt. v. 3.11.2003 - 3 S 439/03 -, juris S. 5 f.), und der Satzungsgeber für diesen Fall einen Ausschluss des Einzelhandels im Interesse der Versorgung des Gebiets nicht gewollt hätte, wie die Klägerin meint.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.07.2011 - 2 D 39/09

    Zulässigkeit der Kontingentierung von Nutzungsoptionen in einem Sondergebiet …

    Rn. 93 Vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 3. November 2003 - 3 S 439/03 -, BRS 66 Nr. 80 = juris Rn. 26; Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautz-berger, BauGB, Loseblatt, Band 2, Stand: Januar 2011, § 31 Rn. 22.
  • VG Karlsruhe, 12.04.2018 - 12 K 924/16

    Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit einer Wandöffnung zwischen einem Lebensmittel- …

    Da es sich bei der bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Zulässigkeit eines Bauvorhabens um rechtlich voneinander trennbare Fragestellungen handelt, ist davon auszugehen, dass der umfassend formulierte Bauvorbescheidsantrag der Klägerin als Minus stets auch die Frage nach der bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit enthalten hat und diese nunmehr allein noch Gegenstand der vorliegenden Klage sein kann (vgl. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 03.11.2003 - 3 S 439/03 -, juris).

    Dabei ist, wie regelmäßig auch sonst bei Verpflichtungsbegehren, für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung maßgeblich (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 03.11.2003 - 3 S 439/03 -, juris).

  • VG Karlsruhe, 20.12.2018 - 2 K 12861/17

    Wechsel im Klageverfahren von Baugenehmigung zum Bauvorbescheid - Bestimmung des …

    Dabei ist, wie regelmäßig auch sonst bei Verpflichtungsbegehren, für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung maßgeblich (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 03.11.2003 - 3 S 439/03 -, BRS 66 Nr. 80).
  • VG Freiburg, 15.10.2009 - 6 K 358/09

    Begehren der Erteilung eines Bauvorbescheids; Rechtmäßigkeit eines …

  • VG Freiburg, 20.12.2005 - 6 K 1328/05

    Zentrenkonzept der Stadt Konstanz

  • VG Karlsruhe, 07.06.2018 - 10 K 1237/16

    Feststellung der Rechtswidrigkeit eines Zurückstellungsbescheides nach …

  • VG Sigmaringen, 09.11.2006 - 8 K 1936/04

    Planungsrechtliche Zulässigkeit eines Einzelhandelsbetriebs unter 800 …

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dejure.org Übersicht VGH Baden-Württemberg

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,5071
VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02 (https://dejure.org/2003,5071)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 26.09.2003 - 5 S 1599/02 (https://dejure.org/2003,5071)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 (https://dejure.org/2003,5071)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Feststellungsklage - Außerkrafttreten eines Planfeststellungsbeschlusses - Zuständigkeit des VGH/OVG; Unanfechtbarkeit; Planausführung

  • Judicialis

    VwGO § 43 Abs. 1; ; VwGO § 48 Abs. 1 Nr. 8; ; FStrG § 17 Abs. 7 Satz 1; ; (L)VwVfG § 75 Abs. 1 Satz 1

  • rechtsportal.de

    Rechtsweg, Zuständigkeit, Verweisung, Feststellungsklage, Fortsetzungsfeststellungsklage und allgemeine Leistungsklage einschließlich Unterlassungsklage, Straße Planung - Oberverwaltungsgericht, Erstinstanzliche Zuständigkeit, Feststellungsklage, ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Bau und Änderungen von Bundesfernstraßen; Unanfechtbarkeit des Planfeststellungsbeschluss; Beginn der 5-jährigen Ausführungsfrist

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2004, 391 (Ls.)
  • DVBl 2004, 391 UPR 2004, 239 (Ls.)
  • UPR 2004, 239
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (9)

  • VGH Baden-Württemberg, 28.03.1996 - 5 S 1301/95

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung: Zuständigkeit des Straßenbaulastträgers …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Die vom Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss erhobene Klage wurde mit Senatsurteil vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 - (neben anderen Klagen) abgewiesen; die hiergegen eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 21.02.1997 - 4 B 177.96 -zurück.

    Dem Senat liegen die Gerichtsakten des Verfahrens 5 S 1301/95, der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe vom 30.12.1994 nebst Planunterlagen sowie die vom Beklagten eingereichten Unterlagen vor.

    Mit Beschluss vom 21.02.1997 - 4 B 177.96 - hat das Bundesverwaltungsgericht die Nichtzulassungsbeschwerde u. a. des Klägers gegen das auch seine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 30.12.1994 abweisende Senatsurteil vom 18.03.1996 - 5 S 1301/95 - zurückgewiesen.

    Dies ist hier ausweislich der Gerichtsakten des Verfahrens 5 S 1301/95 am 05.03.1997 geschehen.

  • BVerwG, 21.02.1997 - 4 B 177.96

    Fernstraßenrecht - Bestandsaufnahme von Natur und Landschaft sowie …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Die vom Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss erhobene Klage wurde mit Senatsurteil vom 28.03.1996 - 5 S 1301/95 - (neben anderen Klagen) abgewiesen; die hiergegen eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 21.02.1997 - 4 B 177.96 -zurück.

    Mit Beschluss vom 21.02.1997 - 4 B 177.96 - hat das Bundesverwaltungsgericht die Nichtzulassungsbeschwerde u. a. des Klägers gegen das auch seine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 30.12.1994 abweisende Senatsurteil vom 18.03.1996 - 5 S 1301/95 - zurückgewiesen.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.10.1984 - 7 A 22/84
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Die Klagen sind als Feststellungsklagen i. S. des § 43 Abs. 1 VwGO zulässig (vgl. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 02.10.1984 - 7 A 22/84 - DÖV 1985, 367 und Kügel in Obermayer, Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl., RdNr. 121 zu § 75).

    Umstritten ist, ob der Beginn der Plandurchführung ein nach außen erkennbares Tätigwerden verlangt (…bejahend: Dürr a.a.O. und in Knack, Verwaltungsverfahrensgesetz, 7. Aufl., RdNr. 107 zu § 75; verneinend: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 02.10.1984 - 7 A 22/84 - a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2001 - 15 A 5184/99

    Anwendung der Tiefenbegrenzung

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Danach kann dahinstehen, ob auch die öffentliche Ausschreibung des Brückenbauwerks zur Überführung der B 535 über die zu verlegende B 36 in der 50. Kalenderwoche des Jahres 2001 - die selbst nach Meinung der Kläger nach außen wirke - als eine fristwahrende Maßnahme der Plandurchführung angesehen werden könnte (verneinend wohl BVerwG, Beschl. v. 07.08.2002 - 4 A 16.02 - NVwZ-RR 2002, 296 = DÖV 2003, 86).
  • BVerwG, 24.11.1989 - 4 C 41.88

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung - Längsgeteilte Bundesautobahn - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Zum anderen wächst die Unsicherheit der mit enteignungsrechtlicher Vorwirkung planbetroffenen Grundeigentümer, ob ihre Grundstücke zur Verwirklichung des Straßenbauvorhabens benötigt und ihnen im Wege der Enteignung zu Gunsten des Baulastträgers (§ 19 FStrG) entzogen werden (vgl. BVerwG, Urt. v. 24.11.1989 - 4 C 41.88 - BVerwGE 84, 123).
  • BVerwG, 26.01.1994 - 6 C 2.92

    Revision - Beschwerde - Rechtskraft - Wiederaufnahme - Ausschlußfrist - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Diese "Ablehnung der Beschwerde", mit der nach § 133 Abs. 5 Satz 3 VwGO das Senatsurteil rechtskräftig geworden ist, wurde wirksam mit dem gerichtsinternen Vorgang der Herausgabe des ablehnenden Beschlusses aus dem Gericht zur Post (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.01.1994 - 6 C 2.92 - BVerwGE 95, 64).
  • BVerwG, 23.12.1992 - 4 B 188.92
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Zudem sollen über die Vorschrift des § 17 Abs. 7 Satz 1 FStrG "Vorratsplanungen" verhindert werden (vgl. BVerwG, Beschl. v. 23.12.1992 - 4 B 188.92 - DÖV 1993, 433).
  • VGH Baden-Württemberg, 01.10.1998 - 5 S 1358/97

    Rechte mittelbar Betroffener bei endgültiger Aufgabe des planfestgestellten …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Demgemäß hat der erkennende Gerichtshof seine erstinstanzliche Zuständigkeit angenommen für Rechtsstreitigkeiten um den Widerruf bzw. die Rücknahme eines Planfeststellungsbeschlusses (…vgl. Urt. v. 12.09.1996 - 8 S 511/96 -) sowie um dessen Aufhebung nach § 77 Satz 1 LVwVfG (vgl. Senatsurt. v. 01.10.1998 - 5 S 1358/97 -).
  • OVG Saarland, 24.10.1995 - 2 M 4/94
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 5 S 1599/02
    Daneben hatte die Straßenbauverwaltung Flächen auch freihändig erworben (zum Grunderwerb als Plandurchführung vgl. auch OVG Saarland, Urt. v. 24.10.1995 - 2 M 4/94 - Juris, Ronellenfitsch, a.a.O., RdNr.245 zu § 17 und Hermanns in DÖV 2003, 714).
  • VG Düsseldorf, 19.02.2008 - 3 K 3972/06

    Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Landstraße L 239 n …

    Rn. 29 Vgl.: Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim (VGH BW), Urteil vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 -, NuR 2004, S. 810 ff. und juris.

    Rn. 48 Vgl. VGH BW, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.; Oberverwaltungsgericht des Saarlandes in Saarlouis (OVG SAAR), Urteil vom 24. Oktober 1995 - 2 M 4/94 -, juris; Kopp/Ramsauer, Verwaltungsverfahrensgesetz, Kommentar, 9. Auflage 2005, § 75 Rn. 34; Schütz, Die Verlängerung von Planfeststellungsbeschlüssen, UPR 2002, S. 172 ff., S. 173; Stoermer, Die Geltungsdauer von Planfeststellungsbeschlüssen, NZV 2002, S. 303 ff., S. 306.

    Rn. 62 Vgl. VGH BW, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.; VG München, Beschluss vom 1. Dezember 2005 - M 2 S 05.3067 -, juris; Knack, a.a.O., § 75 Rn. 105.

    Rn. 64 Vgl. BVerwG, Urteil vom 24. November 1989 - 4 C 41/88 -, BVerwGE 84, S. 123 ff. und juris; VGH BW, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O; Knack, a.a.O., § 75 Rn. 105.

    Rn. 70 Vgl. nur OVG NRW, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O..

    Rn. 72 Vgl. VGH BW, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O..

    Grundsätzlich nicht ausreichend sind nur verwaltungsinterne Maßnahmen, wie z.B. die Bauentwurfsplanung oder die Einstellung in die Finanzplanung; VG München, Beschluss vom 1. Dezember 2005, a.a.O.; Knack, a.a.O. § 75 Rn. 107; Kopp/Ramsauer, a.a.O., § 75 Rn. 36; Bonk/Neumann in Stelkens/Bonk/Sachs, a.a.O., § 76 Rn. 76; vgl. ebenso: Kodal, Straßenrecht, 1995, Kapitel 35, Nr. 21.11.; offen gelassen: VGH BW, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O. (allerdings in seiner Entscheidung auf nach Außen erkennbare Tätigkeiten abstellend); nachgehend: BVerwG, Beschluss vom 8. Januar 2004, a.a.O.; ein nach Außen erkennbares Tätigwerden verneinend: OVG RP, Urteil vom 2. Oktober 1984, a.a.O.; Ziekow, a.a.O., § 75 Rn. 38.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.2022 - 11 A 3457/20

    Ortsumgehung in Hückelhoven darf nicht mehr gebaut werden

    Rn. 30 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 27. Juni 2014 - 16 D 31/13.AK -, juris, Rn. 41; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 -, juris, Rn. 15.

    Rn. 39 Vgl. allgemein zur Subsidiarität BVerwG, Urteil vom 29. April 1997 - 1 C 2.95 -, Buchholz 310 § 43 VwGO Nr. 127 = juris, Rn. 25; OVG NRW, Urteil vom 26. November 2003 - 11 A 251/01 -, juris, Rn. 53; vgl. zur hiesigen Konstellation VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 -, NuR 2004, 810 = juris, Rn. 15 f.; i. E. auch BVerwG, Urteil vom 21. Oktober 2009 - 9 C 9.08 -, BVerwGE 135, 110 (114) = juris, Rn. 13.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2014 - 16 D 31/13

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Oberverwaltungsgerichts für Streitigkeiten um …

    Rn. 33 Bejahend VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 -, NuR 2004, 810 = juris, Rn. 14 m.w.N.; Schmidt, in: Eyermann, Kommentar zur VwGO, 14. Aufl. 2014, § 48 Rn. 16 m.w.N.; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 18. März 2009 - 9 A 39.07 -, BVerwGE 133, 239 = juris, Rn. 20; verneinend Bay. VGH, Beschluss vom 30. Oktober 2002 - 8 A 02.40063 -, a.a.O.; vgl. auch OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 30. Oktober 2003 - 1 C 10611/03 -, NVwZ-RR 2004, 697 f. = juris, Rn. 5.

    Rn. 48 Vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Oktober 2009 - 9 C 9.08 -, BVerwGE 135, 110 = juris, Rn. 11; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 -, a.a.O., juris, Rn. 15; Deutsch, in: Mann/Sennekamp/Uechtritz, Kommentar zum VwVfG, 2014, § 75 Rn. 201; Neumann, in: Stelkens/Bonk/Sachs, Kommentar zum VwVfG, 8. Aufl. 2014, § 75 Rn. 98.

  • BVerwG, 26.11.2020 - 7 B 9.20

    Aufhebung eines Planfeststellungsbeschlusses aus § 75 Abs. 4 ThürVwVfG

    Diesem Zweck würde weniger entsprochen, wenn noch ein konstitutiver Akt der Aufhebung erforderlich wäre (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 26. September 2003 - 5 S 1599/02 - NuR 2004, 810).
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