Rechtsprechung
   BGH, 12.11.2015 - I ZR 168/14   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    BGB § 312b Abs. 1 Satz 1 und 2 in der Fassung vom 2. Dezember 2004, § 312d Abs. 1 in der Fassung vom 29. Juli 2009, § 355 Abs. 2 in der Fassung vom 2. Dezember 2004, § 425 Abs. 1 und 2

  • IWW

    § 14 Abs. 1 BGB-InfoV, § ... 305 c Abs. 1, § 309 Nr. 11 Buchst. a BGB, § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 312b BGB, § 312d Abs. 1 Satz 1 BGB, § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 355 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 14 Abs. 1 der BGB-InfoV, § 355 Abs. 2 BGB, § 355 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 355 Abs. 3 Satz 3 BGB, § 14 Abs. 1, 3 BGB-InfoV, Art. 229 § 22 Abs. 2 EGBGB, § 563 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO, § 355 BGB, § 312b Abs. 1 Satz 1 BGB, § 312b Abs. 2 BGB, § 13 BGB, § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB, §§ 312b, 312d BGB, § 312b Abs. 1 Satz 2 BGB, § 312b Abs. 3 Nr. 3 BGB, § 495 Abs. 1 BGB, §§ 355, 357 BGB, § 425 Abs. 1 BGB, §§ 422 bis 424 BGB, § 425 Abs. 2 BGB, § 767 Abs. 2 BGB, § 286 BGB, § 286 Abs. 1 Satz 2 BGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 312b Abs 1 S 1 BGB vom 02.12.2004, § 312b Abs 1 S 2 BGB vom 02.12.2004, § 312d Abs 1 BGB vom 29.07.2009, § 355 Abs 2 BGB vom 02.12.2004, § 414 BGB
    Schuldbeitritt: Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines Fernabsatzvertrages; Anwendbarkeit der Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte auf Sicherungsgeschäfte; Darlegungslast des Klägers bei Klageforderung gegen einen Gesamtschuldner; Umfang der Haftung des Beitretenden

  • JurPC

    Darlegungs- und Beweislast für Nutzung von Fernkommunikationsmitteln

  • Jurion
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB 2004 §§ 312b Abs. 1 S. 1 u. 2, 355 Abs. 2; BGB 2009 § 312d Abs. 1; BGB §§ 305c Abs. 1, 307 Abs. 1 S. 2, 309 Nr. 11 lit. a; EGBGB Art. 229 § 22 Abs. 2
    Darlegungs- und Beweislast bei Fernabsatzgeschäften; Anwendung der Vorschriften über Fernabsatzverträge auf Sicherungsgeschäfte

  • Betriebs-Berater

    Darlegungs- und Beweislast für die ausschließliche Verwendung von Fernkommunikationsmitteln

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Darlegungs- und Beweislast des Verbrauchers für die ausschließliche Verwendung von Fernkommunikationsmitteln beim Vertragsschluss; keine Anwendung der Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte auf Sicherungsgeschäfte wie den Schuldbeitritt eines Verbrauchers, wenn nach den getroffenen Vereinbarungen der Unternehmer keine vertragscharakteristische Leistung schuldet; zur Anwendung der Vorschriften über den Haustürwiderruf und den Widerruf eines Verbraucherkredits auf den von einem Verbraucher erklärten Schuldbeitritt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Darlegungslast bei Fernabsatzgeschäften: Wer muss was beweisen?

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Anwendung der Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte auf Sicherungsgeschäfte wie den Schuldbeitritt eines Verbrauchers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • ferner-alsdorf.de (Auszüge)

    Verbraucherrecht: Darlegungs- und Beweislast für Fernabsatzvertrag

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schuldbeitritt - Verzugszinsen und die Kosten der Rechtsverfolgung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Darlegungslast - und der Prozess gegen den zweiten Gesamtschuldner

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Widerrufsbelehrung als vertraglich eingeräumtes Widerrufsrecht?

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Widerrufsbelehrung - und der "früheste" Beginn der Widerrufsfrist

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fernabsatzgeschäfte - und die Beweislast des Verbrauchers

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schuldbeitritt im Fernabsatz?

  • Jurion (Kurzinformation)

    Grundsätzlich keine Anwendung der Vorschriften des Fernabsatzes auf Schuldbeitritt von Verbraucher

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Darlegungs- und Beweislast für Nutzung von Fernkommunikationsmitteln bei Ausübung des Widerrufsrechts

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Anwendung der Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte auf Sicherungsgeschäfte

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2016, 1640
  • MDR 2016, 817
  • DNotZ 2016, 609
  • WM 2016, 968



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 12.07.2016 - XI ZR 564/15  

    Zur Wirksamkeit des Widerrufs einer auf Abschluss eines

    aa) Zum einen informierte die Widerrufsbelehrung mittels des Einschubs des Worts "frühestens" unzureichend deutlich über den Beginn der Widerrufsfrist (vgl. Senatsurteil vom 28. Juni 2011 - XI ZR 349/10, WM 2011, 1799 Rn. 34; BGH, Urteile vom 19. Juli 2012 - III ZR 252/11, BGHZ 194, 150 Rn. 13, vom 15. August 2012 - VIII ZR 378/11, BGHZ 194, 238 Rn. 9, vom 1. März 2012 - III ZR 83/11, NZG 2012, 427 Rn. 15, vom 25. September 2014 - III ZR 440/13, WM 2015, 193 Rn. 18 und vom 12. November 2015 - I ZR 168/14, WM 2016, 968 Rn. 15; Beschluss vom 10. Februar 2015 - II ZR 163/14, juris Rn. 14; aA Schmidt-Kessel/Gläser, WM 2014, 965, 970 f.).

    Entsprechend kann sich der Unternehmer auf die Schutzwirkungen des § 14 Abs. 1 BGB-InfoV aF berufen, wenn er gegenüber dem Verbraucher ein Formular verwendet, das dem Muster für die Widerrufsbelehrung in der jeweils maßgeblichen Fassung in den Grenzen des § 14 Abs. 3 BGB-InfoV aF sowohl inhaltlich als auch in der äußeren Gestaltung vollständig entspricht (vgl. Senatsurteile vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 13, vom 23. Juni 2009 - XI ZR 156/08, WM 2009, 1497 Rn. 15 und vom 28. Juni 2011 - XI ZR 349/10, WM 2011, 1799 Rn. 36 ff.; BGH, Urteile vom 12. April 2007 - VII ZR 122/06, BGHZ 172, 58 Rn. 12, vom 19. Juli 2012 - III ZR 252/11, BGHZ 194, 150 Rn. 15, vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 219/08, WM 2010, 721 Rn. 20, vom 1. März 2012 - III ZR 83/11, NZG 2012, 427 Rn. 17, vom 18. März 2014 - II ZR 109/13, WM 2014, 887 Rn. 15, vom 25. September 2014 - III ZR 440/13, WM 2015, 193 Rn. 18 und vom 12. November 2015 - I ZR 168/14, WM 2016, 968 Rn. 18; Beschluss vom 10. Februar 2015 - II ZR 163/14, juris Rn. 8).

  • BGH, 07.07.2016 - I ZR 30/15  

    Widerrufsrecht von Verbrauchern bei im Fernabsatz geschlossenen

    Um der daraus erwachsenden Gefahr von Fehlentscheidungen des Verbrauchers zu begegnen, wird ihm ein Widerrufsrecht eingeräumt (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 2003 - VIII ZR 295/01, BGHZ 154, 239, 242 f. zu § 3 FernAbsG; Urteil vom 30. November 2010 - VIII ZR 337/09, BGHZ 187, 268 Rn. 23; Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14, WM 2016, 968 Rn. 30).

    Zu diesem Zeitpunkt soll der Gefahr von Fehlentscheidungen des Verbrauchers begegnet werden, weil er aufgrund der räumlichen Distanz die vom Unternehmer angebotene Ware in der Regel nicht vor Vertragsschluss in Augenschein nehmen oder sich Kenntnis von den Eigenschaften der Dienstleistung verschaffen kann (Erwägungsgrund 14 der Richtlinie 97/7/EG; Begründung zum Regierungsentwurf eines Gesetzes über Fernabsatzverträge und andere Fragen des Verbraucherrechts sowie zur Umstellung von Vorschriften auf Euro, BT-Drucks. 14/2658, S. 15; vgl. BGH, WM 2016, 968 Rn. 30).

  • BGH, 07.07.2016 - I ZR 68/15  

    Widerrufsrecht besteht auch bei Immobilien-Maklerverträgen im Fernabsatz

    Um der daraus erwachsenden Gefahr von Fehlentscheidungen des Verbrauchers zu begegnen, wird ihm ein Widerrufsrecht eingeräumt (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 2003 - VIII ZR 295/01, BGHZ 154, 239, 242 f. zu § 3 FernAbsG; Urteil vom 30. November 2010  - VIII ZR 337/09, BGHZ 187, 268 Rn. 23; Urteil vom 12. November 2015  - I ZR 168/14, WM 2016, 968 Rn. 30).

    Zu diesem Zeitpunkt soll der Gefahr von Fehlentscheidungen des Verbrauchers begegnet werden, weil er aufgrund der räumlichen Distanz die vom Unternehmer angebotene Ware in der Regel nicht vor Vertragsschluss in Augenschein nehmen oder sich Kenntnis von den Eigenschaften der Dienstleistung verschaffen kann (Erwägungsgrund 14 der Richtlinie 97/7/EG; Begründung zum Regierungsentwurf eines Gesetzes über Fernabsatzverträge und andere Fragen des Verbraucherrechts sowie zur Umstellung von Vorschriften auf Euro, BT-Drucks. 14/2658, S. 15; vgl. BGH, WM 2016, 968 Rn. 30).

  • OLG Koblenz, 14.10.2016 - 8 U 1038/15  

    Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrags: Zulässigkeit einer

    Die von der Beklagten verwendete Formulierung, die Frist beginne "frühestens mit Erhalt dieser Belehrung", belehrt den Verbraucher, wie der Bundesgerichtshof bereits wiederholt entschieden hat, nicht richtig über den nach § 355 Abs. 2 BGB maßgeblichen Beginn der Widerrufsfrist, weil sie nicht umfassend und zudem irreführend ist (BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, juris; Beschluss vom 10. Februar 2015 - II ZR 163/14, juris, Rn. 14; BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 - III ZR 557/13 Rn. 19 m.w.N., juris; Urteil vom 19. Juli 2012 - III ZR 252/11, juris Rn. 13, m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, Rn. 18, juris) kann sich ein Unternehmer auf die Schutzwirkung des § 14 Abs. 1 BGB-InfoV nur berufen, wenn die Widerrufsbelehrung dem Muster der Anlage 2 zu dieser Bestimmung in der jeweils maßgeblichen Fassung sowohl inhaltlich als auch in der äußeren Gestaltung vollständig entspricht (BGH, Urteil vom 28. Juni 2011 - XI ZR 349/10 -, Rn. 37, juris; BGH, Urteil vom 18. März 2014 - II ZR 109/13 -, NJW 2014, 2022 Rn. 15, jeweils m.w.N.).

    Unerheblich ist deshalb auch, ob die Abweichungen von der Musterbelehrung nur in der Aufnahme von zutreffenden Zusatzinformationen zugunsten des Belehrungsempfängers bestehen (BGH, Urteil vom 18. März 2014 - II ZR 109/13 -, Rn. 16, juris; Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, Rn. 18, juris).

  • OLG Karlsruhe, 16.05.2017 - 17 U 81/16  

    Verbraucherdarlehensvertrags: Anforderungen an eine Widerrufsbelehrung; Widerruf

    Entsprechend kann sich der Unternehmer auf die Schutzwirkungen des § 14 Abs. 1 BGB-InfoV aF berufen, wenn er gegenüber dem Verbraucher ein Formular verwendet, das dem Muster für die Widerrufsbelehrung in der jeweils maßgeblichen Fassung in den Grenzen des § 14 Abs. 3 BGB-InfoV aF sowohl inhaltlich als auch in der äußeren Gestaltung vollständig entspricht (vgl. BGH, Urteile vom 10.03.2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 13, vom 23.06.2009 - XI ZR 156/08, WM 2009, 1497 Rn. 15, vom 28.06.2011 - XI ZR 349/10, WM 2011, 1799 Rn. 36 ff.; vom 12.04.2007 - VII ZR 122/06, BGHZ 172, 58 Rn. 12, vom 19.07.2012 - III ZR 252/11, BGHZ 194, 150 Rn. 15, vom 09.12.2009 - VIII ZR 219/08, WM 2010, 721 Rn. 20, vom 01.03.2012 - III ZR 83/11, NZG 2012, 427 Rn. 17, vom 18.03.2014 - II ZR 109/13, WM 2014, 887 Rn. 15, vom 25.09.2014 - III ZR 440/13, WM 2015, 193 Rn. 18 und vom 12.11.2015 - I ZR 168/14, WM 2016, 968 Rn. 18; Beschluss vom 10.02.2015 - II ZR 163/14, juris Rn. 8).
  • OLG Koblenz, 07.10.2016 - 8 U 1325/15  

    Darlehensrecht: Widerruf der Willenserklärung zum Abschluss eines

    Die von der Beklagten verwendete Formulierung, die Frist beginne " frühestens mit Erhalt dieser Belehrung ", belehrt den Verbraucher, wie der Bundesgerichtshof bereits wiederholt entschieden hat, nicht richtig über den nach § 355 Abs. 2 BGB maßgeblichen Beginn der Widerrufsfrist, weil sie nicht umfassend und zudem irreführend ist (BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, juris; Beschluss vom 10. Februar 2015 - II ZR 163/14, juris Rn. 14; BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 - III ZR 557/13 Rn. 19 m.w.N., juris; Urteil vom 19. Juli 2012 - III ZR 252/11, juris Rn. 13 m.w.N., BGHZ 194, 150; Urteil vom 28. Juni 2011 - XI ZR 349/10 -, Rn. 34 m.w.N., juris).

    28 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, Rn. 18, juris m.w.N.) kann sich ein Unternehmer auf die Schutzwirkung des § 14 Abs. 1 BGB-InfoV a.F. nur berufen, wenn die Widerrufsbelehrung dem Muster der Anlage 2 zu dieser Bestimmung in der jeweils maßgeblichen Fassung sowohl inhaltlich als auch in der äußeren Gestaltung vollständig entspricht (BGH, Urteil vom 28. Juni 2011 - XI ZR 349/10 -, Rn. 37, juris m. z. N. BGHZ 194, 150 Rn. 15; BGH, Urteil vom 18. März 2014 - II ZR 109/13, NJW 2014, 2022 Rn. 15, jeweils m.w.N.).

    Unerheblich ist deshalb auch, ob die Abweichungen von der Musterbelehrung nur in der Aufnahme von zutreffenden Zusatzinformationen zugunsten des Belehrungsempfängers bestehen (BGH, NJW 2014, 2022 Rn. 16 Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, Rn. 18, juris).

  • LG Berlin, 10.03.2017 - 63 S 248/16  

    Möglichkeit eines Mieters, seine Zustimmung zu einer Mieterhöhung zu widerrufen

    Wegen der angenommenen widerleglichen Vermutung gem. § 312c Abs. 1 BGB ist ferner davon auszugehen, dass - wenn wie hier feststeht, dass der Vertrag unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen wurde - der Unternehmer die Beweislast dafür trägt, dass dies nicht im Rahmen eines Fernabsatzsystems geschehen ist (zuletzt: BGH v.12.11.2015 - I ZR 168/14, WM 2016, 968).
  • BGH, 29.09.2016 - I ZR 11/15  

    Bodenschutzrechtlicher Ausgleichsanspruch: Haftung des Gesamtrechtsnachfolgers

    Das Revisionsgericht prüft nur, ob der Auslegungsstoff vollständig berücksichtigt ist und gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt sind (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2013 - I ZR 52/12, GRUR 2014, 258 Rn. 11 = WRP 2014, 178 - Pippi-Langstrumpf-Kostüm I; Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14, WM 2016, 968 Rn. 9).
  • OLG Koblenz, 29.07.2016 - 8 U 922/15  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Anspruch des Darlehensnehmers auf Rückzahlung der

    Im Hinblick auf den angegebenen Fristbeginn - "Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung" - war die Widerrufsbelehrung unzureichend, da sie den Verbraucher nicht eindeutig über den Beginn der Widerrufsfrist aufklärt (vgl. u.a. BGH, Urteil vom 12. November 2015, I ZR 168/14).(Rn.23).

    23 Die Widerrufsbelehrung war im Hinblick auf den angegebenen Fristbeginn (" Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung ") unzureichend, da sie den Verbraucher nicht eindeutig über den Beginn der Widerrufsfrist aufklärt (BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, juris; Beschluss vom 10. Februar 2015 - II ZR 163/14, juris Rn. 14; BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 - III ZR 557/13 Rn. 19 m.w.N., juris; Urteil vom 19. Juli 2012 - III ZR 252/11, juris Rn. 13 m.w.N., BGHZ 194, 150; Urteil vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 219/08 Rn. 13, 15 m.w.N., WM 2010, 721).

    Unerheblich ist deshalb auch, ob die Abweichungen von der Musterbelehrung nur in der Aufnahme von zutreffenden Zusatzinformationen zugunsten des Belehrungsempfängers bestehen (vgl. zu allem BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, Rn. 18, juris m.w.N.).

  • OLG Koblenz, 05.08.2016 - 8 U 1091/15  

    Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrag: Belehrung über den Beginn der

    Unerheblich ist deshalb auch, ob die Abweichungen von der Musterbelehrung nur in der Aufnahme von zutreffenden Zusatzinformationen zugunsten des Belehrungsempfängers bestehen (vgl. zu allem BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 168/14 -, Rn. 18, juris m.w.N.).
  • OLG Koblenz, 07.10.2016 - 8 U 1167/15  
  • BGH, 07.03.2017 - EnZR 56/15  

    Energielieferungsvertrag: Zustandeskommen eines Grundversorgungsvertrags bei

  • OLG Koblenz, 29.07.2016 - 8 U 948/15  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Zulässigkeit einer Feststellungsklage trotz

  • OLG Koblenz, 29.07.2016 - 8 U 927/15  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Anspruch auf Rückzahlung der

  • OLG Köln, 03.07.2017 - 12 U 86/16  
  • OLG Brandenburg, 02.11.2016 - 4 U 18/15  
  • OLG Brandenburg, 02.11.2016 - 4 U 35/15  
  • LG Konstanz, 26.09.2016 - B 3 O 188/15  
  • LG Berlin, 02.09.2016 - 4 O 150/15  
  • OLG Köln, 27.03.2017 - 12 U 86/16  
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