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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,572
OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2004,572)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 25.05.2004 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2004,572)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 25. Mai 2004 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2004,572)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • IWW
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Forderungsabtretung - Unwirksamkeit wegen Verstoß gegen Bankgeheimnis

  • hsfonline.de PDF (Pressemitteilung und Volltext)

    Bankgeheimnis gilt auch bei Forderungsabtretungen

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abtretungsverbot infolge des Bankgeheimnisses

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 399
    Verstoß gegen Bankgeheimnis bei Abtretung von Darlehensansprüchen ohne Einwilligung des Darlehensnehmers

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die Forderungsabtretung und an das Bankgeheimnis

Besprechungen u.ä.

  • dr-schulte.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kreditübertragung - Kundenfreundliches Urteil

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 3266
  • ZIP 2004, 1449
  • WM 2004, 1386
  • BB 2004, 1650
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (8)

  • LG Frankfurt/Main, 17.12.2004 - 21 O 96/02

    Bankgeheimnis steht einer Forderungsabtretung nicht entgegen

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    Zwischen dem Streithelfer und den Klägern schwebt diesbezüglich ein Rechtsstreit am Landgericht Frankfurt a. M. (Az.: 2/21 O 96/02).

    Eine Ausnahme aufgrund vertragswidrigen Verhaltens der Darlehensnehmer könne der Entscheidung nicht zugrunde gelegt werden, weil die Verfügungskläger das Bestehen der Darlehensrückzahlungsansprüche bestritten hätten und diesbezüglich ein Rechtsstreit am Landgericht Frankfurt am Main anhängig sei (Az.: 2/21 O 96/02).

    Vielmehr erscheint es angesichts der Tatsache, dass der Streithelfer die (rückabgetretenen ?) Forderungen in einem Verfahren beim Landgericht Frankfurt a. M. gegen die Verfügungskläger geltend macht (Az. 2/21 O 96/02), angemessen, die Verwertung der verpfändeten Aktien für einen begrenzten Zeitraum zu unterbinden, damit zwischenzeitlich eine weitere Klärung der Rechtslage erfolgen kann.

  • BGH, 27.05.1971 - VII ZR 85/69

    Baumaterial - § 399 BGB, Kollision mit verlängertem Eigentumsvorbehalt, § 455 BGB …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    Er tritt nämlich mit der Übernahme seines Amtes lediglich in die Rechte und Pflichten des Insolvenzschuldners ein und kann daher für die Masse grundsätzlich nicht mehr und keine anderen Rechte beanspruchen als dem Insolvenzschuldner zustehen (BGHZ 55, 228-242 m.w.NL = NJW 1971, 1750 ff. für den Konkursverwalter).

    Eine solche Rechtstellung würde lediglich der Umgehung des Abtretungsverbotes dienen und dem mit der beschränkten Übertragbarkeit der Forderung der Insolvenzschuldnerin von den damaligen Vertragspartnern verfolgten Zweck zuwiderlaufen (BGHZ 56, 228 ff. = NJW 1971, 1750 ff. für den gleichgelagerten Fall einer Ermächtigung zur Prozeßführung).

  • BGH, 23.10.2001 - XI ZR 63/01

    Anwendbarkeit des VerbrKrG auf einen Kreditvertrag einer BGB -Gesellschaft; …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    Dazu gehört nicht die Verwaltung eigenen Vermögens, die auch dann grundsätzlich dem privaten Bereich zugerechnet wird, wenn es sich um die Anlage beträchtlichen Kapitals handelt (BGHZ 149, 80 f. mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
  • BGH, 25.03.1993 - IX ZR 192/92

    Nichtige Abtretung der anwaltlichen Honorarforderung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    Bei Ärzten, Steuerberatern, Rechtsanwälten und Vertretern ähnlicher Berufe, die wegen des Umgangs mit persönlichen und privaten Geheimnissen ihrer Vertragspartner alle der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, wird die Abtretung von Forderungen gegen den Mandanten ohne Einwilligung desselben daher für unzulässig gehalten (BGH NJW 1996, 2087 für Steuerberater; BGH NJW 1993, 1638 f. für Rechtsanwalt; neuerdings BGH NJW 2004, 1464 f. für Verfahrenspfleger).
  • BGH, 13.05.1982 - III ZR 164/80

    Streit um die Rückzahlung eines Darlehens nach erfolgter Abtretung und …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    In der Entscheidung BGH NJW 1982, 2768-2770= WM 1982, 839-841 wird zwar die dort vorliegende Abtretung einer Bank für wirksam gehalten, der BGH geht auf die Problematik des Bankgeheimnisses jedoch in keiner Weise ein.
  • BGH, 22.05.1996 - VIII ZR 194/95

    Wirksamkeit eines Kaufvertrages über eine Steuerberaterpraxis

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    Bei Ärzten, Steuerberatern, Rechtsanwälten und Vertretern ähnlicher Berufe, die wegen des Umgangs mit persönlichen und privaten Geheimnissen ihrer Vertragspartner alle der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, wird die Abtretung von Forderungen gegen den Mandanten ohne Einwilligung desselben daher für unzulässig gehalten (BGH NJW 1996, 2087 für Steuerberater; BGH NJW 1993, 1638 f. für Rechtsanwalt; neuerdings BGH NJW 2004, 1464 f. für Verfahrenspfleger).
  • OLG Dresden, 26.01.2004 - 21 (10) WF 783/03

    Zulässigkeit der Abtretung des Vergütungsanspruchs eines Verfahrenspflegers zu …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    Bei Ärzten, Steuerberatern, Rechtsanwälten und Vertretern ähnlicher Berufe, die wegen des Umgangs mit persönlichen und privaten Geheimnissen ihrer Vertragspartner alle der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, wird die Abtretung von Forderungen gegen den Mandanten ohne Einwilligung desselben daher für unzulässig gehalten (BGH NJW 1996, 2087 für Steuerberater; BGH NJW 1993, 1638 f. für Rechtsanwalt; neuerdings BGH NJW 2004, 1464 f. für Verfahrenspfleger).
  • OLG Düsseldorf, 07.09.1993 - 20 U 224/92

    Unwirksamkeit eines Abtretungsausschlusses für Honorarforderungen

    Auszug aus OLG Frankfurt, 25.05.2004 - 8 U 84/04
    In der Vereinbarung einer solchen Vertragspflicht ist in der Regel ein stillschweigender Ausschluss der Abtretung gemäß § 399 BGB enthalten (OLG Düsseldorf NJW-RR 1994, 438;… Palandt/Heinrichs, 63. Aufl., § 399 Rn. 8).
  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 195/05

    Bankgeheimnis und Bundesdatenschutzgesetz hindern nicht die wirksame Abtretung …

    Die von der Revision im Anschluss an eine - vereinzelt gebliebene - Entscheidung des OLG Frankfurt/Main (WM 2004, 1386, 1387) vorgebrachten Gegenargumente überzeugen nicht.

    Gegen die Auffassung, jede Zession verletze wegen der mit ihr verbundenen Informationspflichten stets die Verschwiegenheitspflicht des Kreditinstituts (vgl. OLG Frankfurt/Main WM 2004, 1386, 1387), spricht zudem, dass § 402 BGB zwar eine typisierende, aber keineswegs zwingende Regelung enthält, sondern abbedungen oder beschränkt werden kann.

    aa) Entgegen der Ansicht der Revision, die sich insoweit ebenfalls nur auf die Entscheidung des OLG Frankfurt/Main (WM 2004, 1386, 1387 f.) stützen kann, lässt sich ein gesetzliches Abtretungsverbot nicht mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit der Abtretung von Honorarforderungen von Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern und Vertretern ähnlicher Berufe (vgl. BGHZ 115, 123, 124 ff. betr. Arzt/Zahnarzt; BGHZ 122, 115, 117 betr. Rechtsanwalt; BGH, Urteil vom 22. Mai 1996 - VIII ZR 194/95, WM 1996, 1815, 1816 betr. Steuerberater; ebenso OLG Dresden NJW 2004, 1464 betr.

  • OLG Köln, 15.09.2005 - 8 U 21/05

    Verstoß der Abtretung von Darlehensrückzahlungsforderungen einer Bank gegen das …

    Der Streitpunkt betrifft daher die im Rahmen der Schlüssigkeitsprüfung zu klärende und vom Beklagten erst im Nachverfahren unter Berufung auf eine Entscheidung des OLG Frankfurt (NJW 2004, 3266 ff.) aufgeworfene Rechtsfrage der Wirksamkeit der Abtretung.

    Der von der Klägerin angeführten Entscheidung des OLG Frankfurt (NJW 2004, 3266 ff.), mit der für den Fall von Konsumentenkrediten demgegenüber aus dem Bankgeheimnis ein Abtretungsverbot hergeleitet wird, ist nicht zu folgen.

    Dies gilt zum einen für die auf der Grundlage der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und der Instanzgerichte entschiedenen Frage der Bindungswirkung eines Anerkenntnis-Vorbehaltsurteils, zum anderen aber auch hinsichtlich der als Einzelentscheidung anzusehenden Entscheidung des OLG Frankfurts (NJW 2004, 3266 ff.) zur Frage eines aus dem Bankgeheimnis folgenden Abtretungsverbotes, zumal diese Entscheidung im einstweiligen Rechtsschutzverfahren ergangen ist.

  • OLG Stuttgart, 13.12.2005 - 6 U 119/05

    Bankdarlehen im Zusammenhang mit einem geschlossenen Immobilienfonds: …

    Dem kann entgegen dem OLG Frankfurt (WM 2004, 1386, 1387) und dem LG auch nicht dadurch begegnet werden, dass argumentiert wird, dass das Bankgeheimnis als "Diskretions- und Verschwiegenheitspflicht" auch ohne AGB im Bankvertrag wurzele.

    Für die Klägerin Ziff. 2 und die Beklagten hat die Zulassung zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zu erfolgen (§ 543 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt ZPO), weil des OLG Frankfurt (WM 2004, 1386, 1387) bei der Frage des Abtretungsverbots anders entscheidet als der Senat.

  • LG Frankfurt/Main, 17.12.2004 - 21 O 96/02

    Bankgeheimnis steht einer Forderungsabtretung nicht entgegen

    Insoweit wird auf die Entscheidungen des OLG Frankfurt/M. vom 26.3.2002 (2 W 8/02) und vom 25.5.2004 (8 U 84/04, ZIP 2004, 1449 (m. Bespr. Stiller, S.2027 u. Jobe, S.2415), dazu EWiR 2004, 741 (Freitag)) verwiesen.

    Zwar hat das OLG Frankfurt/M. ein stillschweigendes Abtretungsverbot bei Vereinbarung eines Bankgeheimnisses angenommen (OLG Frankfurt/M. ZIP 2004, 1449), jedoch geht die überwiegende Meinung davon aus, dass eine Abtretung als solche wirksam ist, aber bei Offenbarung eines Geheimnisses im Zuge der Abtretung die Bank dem Kunden zum Schadensersatz verpflichtet ist (Früh, WM 2000, 497; Koberstein-Windpassinger, WM 1999, 473;… Bruchner, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, Bd. I, § 39 Rz.29; Toth-Feher/Schick, ZIP 2004, 491; BGH ZIP 1982, 1051 = NJW 1982, 2768).

    auch LG Koblenz ZIP 2005, 21, das - gegen OLG Frankfurt/M. ZIP 2004, 1449 - zu demselben Ergebnis kommt.

  • LG Koblenz, 25.11.2004 - 3 O 496/03

    Abtretbarkeitsanspruch einer Bank auf Rückzahlung eines Darlehens

    Das Bankgeheimnis begründet kein Verbot der Abtretung von Bankforderungen, und zwar weder gem. § 399 Alt.2 BGB noch aus Gewohnheitsrecht noch aufgrund Analogie zu § 203 Abs. 1 StGB, § 134 BGB (entgegen OLG Frankfurt/M. ZIP 2004, 1449).

    Stellt sich der Beklagte insoweit auf den Standpunkt, erst durch das Urteil des OLG Frankfurt/M. vom 25.5.2004 - 8 U 84/04, ZIP 2004, 1449 (m. Bespr. Stiller, S.2027 und Jobe, S.2415), dazu EWiR 2004, 741 (Freitag) , von der Unwirksamkeit einer Forderungsabtretung wegen des Verstoßes gegen das Bankgeheimnis erfahren zu haben, erscheint sein Hinweis auf die vermeintliche Unzulässigkeit eines erneuten Klägerwechsels wenig nachvollziehbar.

    Hätte der Bundesgerichtshof - so die Vermutung des OLG Frankfurt/M. - angesichts einer regelmäßig vorliegenden Unwirksamkeit einer Abtretung von Bankforderungen eines Kreditinstitutes gegen seine Kunden die Abtretung lediglich aufgrund ¹besonderer GründeÂ" (vgl. OLG Frankfurt/M. ZIP 2004, 1449 ) ausnahmsweise für wirksam erachtet, wären diese ¹besonderen GründeÂ" zweifelsohne in jenem Urteil vom 13.5.1982 ausführlich erörtert worden.

    Eine derartige Differenzierung, wie sie in den Ausführungen des OLG Frankfurt/M. anklingt (vgl. ZIP 2004, 1449 ), verlangt eine vorab vorzunehmende rechtliche Würdigung des Sachverhaltes, die gerade erst im Laufe eines Verfahrens festgestellt werden kann.

  • LG Ravensburg, 20.01.2005 - 6 O 399/04

    Zulässigkeit der Abtretung der Ansprüche eines Kreditengagements und einer dafür …

    Die zu dieser Problematik ergangene Entscheidung des OLG Frankfurt am Main vom 25.05.2004, NJW 2004, 3266 sei aus mehrfachen Gründen nicht einschlägig.

    Auf Grund dieses "Bankgeheimnisses" sind Banken ihren Kunden zur umfassenden Geheimhaltung des Geschäftsverkehrs, besonders von Stand und Bewegung der Konten des Kunden, verpflichtet (OLG Frankfurt, NJW 2004, 3266 m.w.N.: Baumbach/Hopt, HGB, 31. Aufl., Bankgeschäfte [7] A/9, S. 1483;… Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrecht, § 39 Rdnr. 7, a.A. für Fälle wie den vorliegenden - Zessionar ist gleichfalls Bank - Heinrichs, in: Palandt, 64. Aufl., § 399 Rn. 8).

    Eine solche Vereinbarung enthält notwendigerweise einen stillschweigenden Ausschluss der Abtretung gem. § 399, 2. Alt. BGB (OLG Frankfurt, NJW 2004, 3266): Die Bank geht mit persönlichen und privaten Geheimnissen ihrer Vertragspartner um und ist zu deren Wahrung verpflichtet.

    Auch der Bundesgerichtshof hat diese Frage bisher in keiner Weise positiv entschieden [entgegen Rogner, NJW 2004, 3230 (Fn. 1), betrifft die Entscheidung BGH, NJW 1982, 2768 = WM 1982, 839 ausschließlich die Beurteilung einer anderweitigen AGB-Bestimmung als Abtretungsverbot, worauf bereits die besprochene Entscheidung OLG Frankfurt, NJW 2004, 3266 hingewiesen hat].

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 115/05

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an …

    Die vom OLG Frankfurt (Urteil vom 25. Mai 2004, 8 U 84/04, NJW 2004, 3266) vorgebrachten Gründe vermögen nicht zu überzeugen.

    Der Senat beantwortet diese Frage in Übereinstimmung beispielsweise mit dem OLG Stuttgart (Urteil vom 13. Dezember 2005, 6 U 119/05) in Abweichung vom OLG Frankfurt a.M. (Urteil vom 25. Mai 2004, 8 U 84/04, NJW 2004, 3266).

  • LG München I, 29.03.2007 - 5 HKO 11176/06

    Zur Nichtigkeit von Verträgen, die auf die Ausgliederung eines Kreditportfolios …

    Zwar wird vereinzelt die Ansicht vertreten, das Bankgeheimnis begründe mit Blick auf § 399 2. Alt. BGB ein Abtretungsverbot (so OLG Frankfurt ZIP 2004, 1449 ff.).

    Dem Schutzbedürfnis des Bankkunden wird dadurch hinreichend Rechnung getragen, dass bei unberechtigter Offenbarung die Bank dem Kunden zum Schadensersatz verpflichtet sein kann (vgl. nur OLG Köln ZIP 2005, 1773, 1774 [OLG Köln 15.09.2005 - 8 U 21/05] ; Nobbe WM 2005, 1537, 1541; Cahn WM 2004, 2041, 2048; Stiller ZIP 2004, 2027, 2031) [OLG Frankfurt am Main 25.05.2004 - 8 U 84/04] .

  • OLG Stuttgart, 06.04.2005 - 9 U 188/04

    Darlehensvertrag: Auslegung der getroffenen Vereinbarung

    Die Beklagte wendet weiter ein, die Klägerin habe den Ausfall als anspruchsbegründendes Merkmal nicht ordnungsgemäß dargelegt, sie sei aufgrund eines nach einem Urteil des OLG Frankfurt vom 20.4.2004 (WM 04, 1386) anzunehmenden stillschweigenden Abtretungsverbots nicht aktivlegitimiert.

    Soweit sich die Beklagte gegen die Abtretung der ... an die Klägerin vom 4.9.2001 unter Berufung auf ein im Darlehensvertrag angeblich stillschweigend vereinbartes Abtretungsverbot unter Berufung auf eine Entscheidung des OLG Frankfurt (WM 2004, 1386) berufen will, teilt der Senat nicht die in jenem Urteil vertretene Rechtsauffassung (dazu LG Koblenz WM 2005, 30; LG Frankfurt ZIP 2005, 115; Böhm BB 2004, 1641; Freitag EWiR 2004, 741; Rinze WM 2004, 1597; Langenbucher BKR 2004, 333; Stiller ZIP 2004, 2027; Cahn WM 2004, 2041).

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 133/05

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an …

    Die vom OLG Frankfurt (Urteil vom 25. Mai 2004, 8 U 84/04, NJW 2004, 3266) vorgebrachten Gründe vermögen nicht zu überzeugen.

    Der Senat beantwortet diese Frage in Übereinstimmung beispielsweise mit dem OLG Stuttgart (Urteil vom 13. Dezember 2005, 6 U 119/05) in Abweichung vom OLG Frankfurt a.M. (Urteil vom 25. Mai 2004, 8 U 84/04, NJW 2004, 3266).

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 121/05

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an …

  • OLG Koblenz, 11.05.2006 - 5 U 1140/05

    Darlegungs- und Beweislast im Prozess des Haupt- gegen den Nebenbürgen bei …

  • LG Stuttgart, 13.09.2005 - 12 O 682/04

    Finanzierte Kapitalanlage: Abwicklung einer finanzierten …

  • LG Bonn, 17.03.2005 - 3 O 657/03

    Aktivlegitimation einer Verbraucherzentrale für Inkassoklagen bei …

  • LG Nürnberg-Fürth, 25.02.2008 - 10 O 11030/06

    Bankkredit: Abtretung einer grundpfandrechtlich gesicherten Kreditforderung von …

  • OLG Hamm, 06.02.2006 - 31 U 133/05

    Wirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung von Immobilienfonds

  • OLG Dresden, 11.01.2006 - 8 U 1373/05

    Wirksamkeit einer zur Finanzierung einer Immoblienfonds-Beteiligung durch einen …

  • OLG Stuttgart, 22.06.2005 - 9 U 34/05

    Wirksamkeitsvoraussetzungen der Forderungsabtretung einer Bank unter …

  • AG Hamburg-Blankenese, 09.02.2005 - 508 C 411/04

    Arrestgrund der Gefahr einer Vollstreckungsbeeinträchtigung

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Rechtsprechung
   OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03, 8 U 694/03 - 84/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,4201
OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03, 8 U 694/03 - 84/04 (https://dejure.org/2004,4201)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 28.10.2004 - 8 U 694/03, 8 U 694/03 - 84/04 (https://dejure.org/2004,4201)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 28. Oktober 2004 - 8 U 694/03, 8 U 694/03 - 84/04 (https://dejure.org/2004,4201)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung im Bankverkehr/positive Vertragsverletzung des Lastschriftabkommens: Rechtsmissbräuchliche Ausübung des Widerspruchs im Rahmen der Scheck- und Lastschriftreiterei

  • Judicialis

    ZPO § 511; ; ZPO § 513; ; ZPO § 517; ; ZPO § 519; ; ZPO § 520; ; ZPO § 529; ; ZPO § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; ; ZPO § 546; ; BGB § 124 Abs. 1; ; BGB § 124 Abs. 2; ; BGB § 826

  • Judicialis

    ZPO § 511; ; ZPO § 513; ; ZPO § 517; ; ZPO § 519; ; ZPO § 520; ; ZPO § 529; ; ZPO § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; ; ZPO § 546; ; BGB § 124 Abs. 1; ; BGB § 124 Abs. 2; ; BGB § 826

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    BGB § 124 Abs. 1, 2 ; BGB § 826
    Lastschriftabkommen der Banken; "unfreiwilliger" Widerspruch

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung; Anspruch auf Schadensersatz wegen rechtsmissbräuchlicher Ausübung einer Widerspruchsmöglichkeit

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 280 Abs. 1, § 826
    Zur Frage, ob die Verleitung zum Widerspruch im Lastschrifteinzugsermächtigungsverfahren einen Schadensersatzanspruch begründen kann

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Voraussetzungen für eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung; Anspruch auf Schadensersatz wegen rechtsmissbräuchlicher Ausübung einer Widerspruchsmöglichkeit

Hinweis zu den Links:
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2005, 1660
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (8)

  • BGH, 25.06.1979 - II ZR 253/78

    Wiedervergütung eines Lastschriftbetrages von seiten der Gläubigerbank - …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Er wäre zwar zu bejahen, wenn der Gläubiger A. GmbH über den zunächst gutgeschriebenen Betrag vor Einlegung des Widerspruchs verfügt hätte und alsdann zur Rückzahlung nicht mehr in der Lage gewesen wäre (vgl. BGH NJW 1979, 2146/2147; NJW 1983, 220/222).

    Hingegen verursacht der Widerspruch nach allgemeiner Meinung dann noch keinen Schaden der Gläubigerbank, wenn der eingezogene Betrag zuvor lediglich mit einem Debet des Lastschriftgläubigers verrechnet worden ist (vgl. BGH NJW 1979, 2146/2147; NJW 1983, 220/222;… OLG Hamm, a.a.O., Seite 274;… Staudinger, Bearbeitung 2003, Rn. 261 zu § 826 BGB;… Canaris, BankvertragsR, 2. Bearbeitung, Rn. 608;… Palandt-Heinrichs, 63. Aufl., Rn. 19 vor § 249 BGB sowie Rn. 30 zu § 676 f. BGB; Bauer WM 1981, 1186/1199).

  • BGH, 20.09.1982 - II ZR 186/81

    Angriffs- und Verteidigungsmittel - Beweislast - Lastschrift - Bank - Schaden - …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Er wäre zwar zu bejahen, wenn der Gläubiger A. GmbH über den zunächst gutgeschriebenen Betrag vor Einlegung des Widerspruchs verfügt hätte und alsdann zur Rückzahlung nicht mehr in der Lage gewesen wäre (vgl. BGH NJW 1979, 2146/2147; NJW 1983, 220/222).

    Hingegen verursacht der Widerspruch nach allgemeiner Meinung dann noch keinen Schaden der Gläubigerbank, wenn der eingezogene Betrag zuvor lediglich mit einem Debet des Lastschriftgläubigers verrechnet worden ist (vgl. BGH NJW 1979, 2146/2147; NJW 1983, 220/222;… OLG Hamm, a.a.O., Seite 274;… Staudinger, Bearbeitung 2003, Rn. 261 zu § 826 BGB;… Canaris, BankvertragsR, 2. Bearbeitung, Rn. 608;… Palandt-Heinrichs, 63. Aufl., Rn. 19 vor § 249 BGB sowie Rn. 30 zu § 676 f. BGB; Bauer WM 1981, 1186/1199).

  • BGH, 14.02.1989 - XI ZR 141/88

    Widerruf des Widerspruchs im Einzugsermächtigungsverfahren

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Insoweit ist anerkannt, dass ein Widerspruch im Rahmen des Lastschriftverfahrens unwiderruflich ist (vgl. BGH NJW 1989, 1672).
  • BGH, 24.06.1985 - II ZR 277/84

    Widerspruch - Genehmigung im Einzugsermächtigungsverfahren

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Soweit der Erstrichter einen Bereicherungsanspruch der Klägerin gegen die Beklagte schon mangels wirksamer Anfechtung bzw. Widerrufs des die Grundlage der streitgegenständlichen Lastschriftrückgabe und Rückbelastung bildenden, für die beteiligten Banken verbindlichen (vgl. BGH NJW 1979, 1652; 2145; NJW 1985, 2326) Widerspruchs vom 12.04.2002 verneint hat, lässt dies Rechtsfehler nicht erkennen.
  • BGH, 28.05.1979 - II ZR 85/78

    Widerspruch des Zahlungspflichtigen im Lastschriftverfahren

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Soweit der Erstrichter einen Bereicherungsanspruch der Klägerin gegen die Beklagte schon mangels wirksamer Anfechtung bzw. Widerrufs des die Grundlage der streitgegenständlichen Lastschriftrückgabe und Rückbelastung bildenden, für die beteiligten Banken verbindlichen (vgl. BGH NJW 1979, 1652; 2145; NJW 1985, 2326) Widerspruchs vom 12.04.2002 verneint hat, lässt dies Rechtsfehler nicht erkennen.
  • OLG Naumburg, 27.06.2002 - 2 U 157/01

    Zu den Folgen einer rechtsmissbräuchlichen Ausübung eines Widerspruchs im Rahmen …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Der Senat hält mit dem OLG Hamm (OLGR 1998, 271 ff., m.w.N.) und dem OLG Naumburg (WM 2003, 433 ff., m.w.N.) zwar dafür, im Falle einer - ausweislich des unstreitigen Tatbestandes der angefochtenen Entscheidung vorliegend gegebenen - Lastschriftreiterei einen Schadensersatzanspruch der Gläubigerbank (Erste Inkassostelle) gegen die Schuldnerbank (Zahlstelle) gemäß § 826 BGB bzw. aus pVV des Lastschriftabkommens wegen rechtsmissbräuchlicher Ausübung der Widerspruchsmöglichkeit grundsätzlich zu bejahen, wenn die Schuldnerbank im eigenen Interesse den Schuldner zum Widerspruch animiert, um sich dadurch selbst Vorteile daraus zu verschaffen, dass das mit der Lastschriftreiterei im Zusammenhang stehende Insolvenzrisiko hinsichtlich des Lastschriftgläubigers durch anschließende Rückgabe der Lastschriften auf die Gläubigerbank verlagert wird.
  • BGH, 28.05.1979 - II ZR 219/77

    Anspruch der Schuldner gegen die Gläubigerbank auf Wiedervergütung von …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Denn im Verhältnis zur Gläubigerbank hat eine eigenständige Beurteilung des Widerspruchs zu erfolgen (vgl. OLG Hamm, a.a.O., Seite 272 a.E., unter Verweis auf BGH NJW 1979, 2145/2146 = WM 1979, 828/829).
  • OLG Schleswig, 13.03.2001 - 3 U 174/99

    Widerspruch im Lastschriftverfahren in der wirtschaftlichen Krise

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 28.10.2004 - 8 U 694/03
    Abgesehen davon, dass es der Beklagten bei Lichte besehen zuvörderst um die Rückführung des Minus-Saldos ihres Kunden M. AG ging, mithin eigennützige Motive im Vordergrund standen, würde auch eine mit dem Widerspruch angestrebte Gleichbehandlung der Gläubiger nach der Rechtsprechung keinen anerkennenswerten Grund darstellen (vgl. OLG Schleswig NJW-RR 2001, 1206/1207 m.w.N.).
  • OLG Köln, 07.04.2010 - 13 U 57/09

    Anforderungen an einen Rechnungsabschluss im Kontokorrentverhältnis

    Rn. 42 Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Frage, ob ein Schuldner gegenüber dem Lastschriftgläubiger auch dann sittenwidrig handelt, wenn sein Widerspruch nicht einen einzelnen Gläubiger begünstigen, sondern unmittelbar vor dem Insolvenzantrag die künftige Masse "zusammenhalten" soll, zwar zunächst in einer Entscheidung vom 4. November 2004 noch ausdrücklich offen gelassen (IX ZR 22/03, NJW 2005, 675, 676; OLG Schleswig (NJW-RR 2001, 1206, 1207) und OLG Saarbrücken (WM 2005, 1660, juris Tz. 31) haben in der Folgezeit in dem Ziel der Gläubigergleichbehandlung keinen anerkennenswerten Grunds gesehen).
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Rechtsprechung
   OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,5249
OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2005,5249)
OLG Rostock, Entscheidung vom 14.10.2005 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2005,5249)
OLG Rostock, Entscheidung vom 14. Oktober 2005 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2005,5249)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    BGB § 242; ; BGB § 305 II; ; BGB §§ 305 ff.; ; BGB § 661 a; ; ZPO § 513 Abs. 2; ; ZPO § 522 Abs. 2

  • rechtsportal.de

    Zur internationalen Zuständigkeit deutscher Gerichte bei Gewinnzusagen eines ausländischen Unternehmens

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    EUGVVO 44/2001 Art. 5; EUGVVO 44/2001 Art. 15; EUGVVO 44/2001 Art. 22; EUGVVO 44/2001 Art. 24; EUGVVO 44/2001 Art. 25 f.; EUGVVO 44/2001 Art. 66; EuGVÜ Art. 5; EuGVÜ Art. 13; ZPO § 513; ZPO § 522
    Zuständigkeit --> Besonderer Vertragsgerichtsstand

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Bestehen eines Anspruchs auf eine Gewinnzusage; Überprüfung eines Hinweises auf einschränkende Vergabebedingungen; Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2006, 209
  • MDR 2006, 559
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 28.11.2002 - III ZR 102/02

    Fehlende internationale Zuständigkeit als Revisionsgrund; Internationaler …

    Auszug aus OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04
    Die Vorschrift des § 513 Abs. 2 ZPO steht einer Prüfung dieser Frage in der Berufungsinstanz nicht entgegen, weil diese Regelung trotz ihres weit gefassten Wortlautes nicht die internationale Zuständigkeit betrifft (vgl. BGH, Urteil vom 28.11.2002, NJW 2003, S. 426, 426f. m. w. N.).

    Aus diesem Grund kommt es letztlich nicht darauf an, dass im Anwendungsbereich des EuGVÜ nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 20.01.2005 (…NJW 2005, S. 811 ff.) die internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte im Falle einer grenzüberschreitenden Gewinnmitteilung an einen deutschen Verbraucher entgegen der vom Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 28.11.2002 (NJW 2003, S. 426 ff.) vertretenen Auffassung nicht mehr ohne weiteres daraus hergeleitet werden kann, dass entweder eine Verbrauchersache oder ein Anspruch aus unerlaubter Handlung vorliege (…eingehend dazu: Leible, Luxemburg locuta, Gewinnmitteilung finita?, NJW 2005, S. 796 ff.).

    Denn zum einen ist die richtige Anwendung des Gemeinschaftsrechts so offenkundig, dass für vernünftige Zweifel kein Raum bleibt (vgl. zur Entbehrlichkeit der Vorlage in einem solchen Fall - im Grundsatz zutreffend - BGH, Urteil vom 28.11.2002, NJW 2003, 426, 428 m.w.N.).

    Denn diese - allein von den nationalen Gerichten zu entscheidende - Frage bedarf hier deswegen keiner Entscheidung, weil es auch bei Annahme eines nur einseitigen Rechtsgeschäfts oder einer geschäftsähnlichen Handlung (BGH, Urt. v. 28.11.2002, NJW 2003, 426, 427;… OLG München, Urt. v. 05.02.2004, NJW 2004, 1671, 1672) nicht zweifelhaft sein kann, dass im Rahmen des Tatbestandsmerkmals "Eindruck erwecken" i.S.v. § 661 a BGB ein Hinweis auf einschränkende Vergabebedingungen am Maßstab des § 305 II BGB zu prüfen ist.

  • EuGH, 20.01.2005 - C-27/02

    Engler

    Auszug aus OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04
    Aus diesem Grund kommt es letztlich nicht darauf an, dass im Anwendungsbereich des EuGVÜ nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 20.01.2005 (NJW 2005, S. 811 ff.) die internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte im Falle einer grenzüberschreitenden Gewinnmitteilung an einen deutschen Verbraucher entgegen der vom Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 28.11.2002 (…NJW 2003, S. 426 ff.) vertretenen Auffassung nicht mehr ohne weiteres daraus hergeleitet werden kann, dass entweder eine Verbrauchersache oder ein Anspruch aus unerlaubter Handlung vorliege (…eingehend dazu: Leible, Luxemburg locuta, Gewinnmitteilung finita?, NJW 2005, S. 796 ff.).

    Denn der Senat weicht insoweit nicht von einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ab, sondern befindet sich in Übereinstimmung mit der vom Europäischen Gerichtshof in seinem Urteil vom 20.01.2005 (NJW 2005, S. 811ff.) vorgenommenen Auslegung, in welchem der Europäische Gerichtshof ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen ist, dass es sich in einem derartigen Fall um einen Anspruch aus Vertrag (i. S. v. Art. 5 Nr. 1 EuGVÜ) handele.

    Soweit sie in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat nochmals die Frage der Anwendbarkeit der §§ 305ff. BGB - insbesondere des § 305 II BGB mangels Vorliegens eines Vertrages - problematisiert hat, kann dahingestellt bleiben, ob nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 20.01.2005 - der in einem solchen Fall einen Vertrag i.S.v. Art. 5 Nr. 1 EuGVÜ angenommen hat (a.a.O. NJW 2005, 811, 814 Rdz. 60f. der Entscheidungsgründe) - Veranlassung bestehen könnte, auch einen Vertrag i.s.v. § 305 II BGB zu bejahen.

  • OLG München, 05.02.2004 - 19 U 4690/03

    Begriff der Gewinnzusage

    Auszug aus OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04
    Denn diese - allein von den nationalen Gerichten zu entscheidende - Frage bedarf hier deswegen keiner Entscheidung, weil es auch bei Annahme eines nur einseitigen Rechtsgeschäfts oder einer geschäftsähnlichen Handlung (…BGH, Urt. v. 28.11.2002, NJW 2003, 426, 427; OLG München, Urt. v. 05.02.2004, NJW 2004, 1671, 1672) nicht zweifelhaft sein kann, dass im Rahmen des Tatbestandsmerkmals "Eindruck erwecken" i.S.v. § 661 a BGB ein Hinweis auf einschränkende Vergabebedingungen am Maßstab des § 305 II BGB zu prüfen ist.

    Denn die vom Gesetzgeber beabsichtigte verbraucherschützende Funktion des § 661 a BGB macht die Anwendung der in den §§ 305ff. BGB enthaltenen Rechtsgedanken, die aus der auf § 242 BGB beruhenden Rechtsprechung zum "Kleingedruckten" hervorgegangen sind, auf die eine Gewinnzusage einschränkenden Vergabebedingungen erforderlich (so auch ausdrücklich OLG München, Urt. v. 05.02.2004, a.a.O. S. 1672).

  • BGH, 16.10.2003 - III ZR 106/03

    Verfassungsmäßigkeit der Haftung für Gewinnzusagen

    Auszug aus OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04
    Die Beklagte erscheint demgegenüber insoweit - wie in der mündlichen Verhandlung dargelegt - nicht schutzwürdig, weil sie das Risiko, aufgrund versandter Gewinnzusagen den Preis leisten zu müssen, selbst steuern kann (ebenso BGH, Urteil vom 16.10.2003, NJW 2003, S. 3620, 3621).
  • EuGH, 09.12.1987 - 218/86

    SAR Schotte / Parfums Rothschild

    Auszug aus OLG Rostock, 14.10.2005 - 8 U 84/04
    Der Europäische Gerichtshof hat in seinem insoweit grundlegenden Urteil vom 09.12.1987 (NJW 1988, S. 625) diesen Begriff dahingehend definiert, dass "ein Mittelpunkt geschäftlicher Tätigkeit gemeint ist, der auf Dauer als Außenstelle eines Stammhauses hervortritt, eine Geschäftsführung hat und sachlich so ausgestattet ist, dass er in der Weise Geschäfte mit Dritten betreiben kann, dass diese, obgleich sie wissen, dass möglicherweise ein Rechtsverhältnis mit dem im Ausland ansässigen Stammhaus begründet wird, sich nicht unmittelbar an dieses zu wenden brauchen, sondern Geschäfte an dem Mittelpunkt geschäftlicher Tätigkeit abschließen können, der dessen Außenstelle ist" (…a. a. O., Rdz. 10 der Entscheidungsgründe).
  • BGH, 31.05.2011 - VI ZR 154/10

    Auslegung des LugÜ I obliegt den deutschen Gerichten; Zuständigkeit deutscher …

    Vor den deutschen Zivilgerichten ist danach im Gegensatz zu § 39 ZPO keine Einlassung zur Hauptsache erforderlich; zuständigkeitsbegründend ist bereits eine rügelose Einlassung in der Klageerwiderung (OLG Düsseldorf, JR 1991, 243, 244; OLG Frankfurt, IPRax 2000, 525; OLG Hamm, RIW 1999, 540; OLG Rostock, OLGR 2006, 271, 272 f.;… Musielak/Stadler, ZPO, 8. Aufl., VO (EG) 44/2001 Art. 24 Rn. 3;… MünchKommZPO/Gottwald, 3. Aufl., Art. 24 EuGVO Rn. 7;… Zöller/Geimer, ZPO, 28. Aufl. Art. 24 EG-VO Rn. 5;… Kropholler/von Hein, Europäisches Zivilprozessrecht, Kommentar zum EuGVO, 9. Aufl., Art. 24 EuGVO Rn. 7, 15).
  • KG, 06.07.2007 - 1 W 144/07

    Wirksamkeit einer Ersatzzustellung an einen Minderjährigen (hier: 11jähriges …

    Grundsätzlich führt schon die Erhebung einer Einwendung oder Einrede, die ihren Grund nicht im Gebührenrecht hat, zur Ablehnung der Festsetzung; eine Substantiierung der Einwendung ist nicht erforderlich (Senat, RVG-Report 2007, 62; OLG Koblenz, MDR 2006, 559 f.).
  • BGH, 31.05.2011 - VI ZR 161/10

    Schadensersatzbegehren sind als Klage "aus" einem Vertrag wegen Verschuldens bei …

    Vor den deutschen Zivilgerichten ist danach im Gegensatz zu § 39 ZPO keine Einlassung zur Hauptsache erforderlich; zuständigkeitsbegründend ist bereits eine rügelose Einlassung in der Klageerwiderung (OLG Düsseldorf, JR 1991, 243, 244; OLG Frankfurt, IPRax 2000, 525; OLG Hamm, RIW 1999, 540; OLG Rostock, OLGR 2006, 271, 272 f.;… Musielak/Stadler, ZPO, 8. Aufl., Art. 24 EuGVO Rn. 3;… MünchKommZPO/Gottwald, 3. Aufl., Art. 24 EuGVO Rn. 7;… Zöller/Geimer, ZPO, 28. Aufl., Art. 24 EG-VO Rn. 5;… Kropholler/von Hein, Europäisches Zivilprozessrecht, Kommentar zum EuGVO, 9. Aufl., Art. 24 EuGVO Rn. 7, 15).
  • AG Düsseldorf, 22.11.2019 - 25 C 467/18

    Reisevertrag - Schadensersatzansprüche bei Flugannullierung

    Die zuständigkeitseröffnende Wirkung der rügelosen Einlassung ist nicht davon abhängig, dass das Gericht den Beklagten auf die Möglichkeit, die internationale Unzuständigkeit zu rügen, hingewiesen hat, (Rostock OLG-Report 2006, 271, 272).
  • OLG Saarbrücken, 13.09.2012 - 8 U 275/11

    Internationale Zuständigkeit: Ausschließlicher Gerichtsstand der Belegenheit bei …

    Rn. 21 Zu Recht hat das Landgericht die internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte, die trotz der Vorschrift des § 513 Abs. 3 ZPO vom Berufungsgericht zu prüfen ist (BGH NJW 2003, 426 ff. Tz. 9; OLG Rostock NJW-RR 2006, 209 f. Tz. 14, jeweils zitiert nach juris;… Zöller/Heßler, ZPO, 29. Auflage § 513 Rn. 8) nach Art. 22 Nr. 1 der Verordnung [EG] Nr. 44/2001 vom 22.12.2000 des Rates über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (nachfolgend EuGVVO) bejaht.
  • LG Bonn, 31.10.2023 - 15 O 184/22
    Die Rüge darf aber jedenfalls nicht nach der Abgabe derjenigen Stellungnahme erhoben werden, die nach dem innerstaatlichen Prozessrecht als das erste Verteidigungsvorbringen vor dem angerufenen Gericht anzusehen ist (vgl. OLG Rostock, Urteil vom 14.10.2005 - 8 U 84/04, NJW-RR 2006, 209).
  • AG Stuttgart, 21.05.2024 - 18 C 3625/23
    Die Rüge darf aber jedenfalls nicht nach der Abgabe derjenigen Stellungnahme erhoben werden, die nach dem innerstaatlichen Prozessrecht als das erste Verteidigungsvorbringen vor dem angerufenen Gericht anzusehen ist (vgl. OLG Rostock, Urteil vom 14.10.2005 - 8 U 84/04).
  • LG Detmold, 29.09.2022 - 4 O 303/21

    Online-Glücksspiel, Forderungskauf, internationale Zuständigkeit

    Die Rüge darf aber jedenfalls nicht nach der Abgabe derjenigen Stellungnahme erhoben werden, die nach dem innerstaatlichen Prozessrecht als das erste Verteidigungsvorbringen vor dem angerufenen Gericht anzusehen ist (vgl. OLG Rostock, Urteil vom 14.10.2005 - 8 U 84/04, NJW-RR 2006, 209).
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Rechtsprechung
   OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04   

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https://dejure.org/2005,13648
OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2005,13648)
OLG Celle, Entscheidung vom 25.01.2005 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2005,13648)
OLG Celle, Entscheidung vom 25. Januar 2005 - 8 U 84/04 (https://dejure.org/2005,13648)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 176 Abs. 1 VVG; § 812 Abs. 1 S. 1, 1. Alt. BGB; § 6 AGBG; § 172 VVG
    Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Rentenversicherungsprämien nach Auskunft über die Höhe ermittelter Rückkaufswerte; Wirksamkeit der für die Berechnung des Rückkaufswertes geltenden Versicherungsbedingungen; Möglichkeit einer ergänzenden Vertragsauslegung bei ...

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Rentenversicherungsprämien nach Auskunft über die Höhe ermittelter Rückkaufswerte; Wirksamkeit der für die Berechnung des Rückkaufswertes geltenden Versicherungsbedingungen; Möglichkeit einer ergänzenden Vertragsauslegung bei ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    Zulässigkeit des Treuhänderverfahrens in der Lebensversicherung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2005, 535
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 09.05.2001 - IV ZR 121/00

    Zur Wirksamkeit von Klauseln in Lebensversicherungsverträgen

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Nachdem der Bundesgerichtshof vergleichbare Klauseln in Lebensversicherungsverträgen anderer Versicherer (§§ 6 Abs. 3, 15 AVB), für unwirksam erklärt hatte (BGH vom 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 und IV ZR 138/99 -), führte die Beklagte ein Treuhänderverfahren mit dem Ziel der Klauselersetzung nach § 172 Abs. 2 VVG durch.

    Entsprechende Allgemeine Versicherungsbedingungen eines anderen Versicherers hat der BGH ( Urteile v. 09.05.2001 AZ. IV ZR 121/00, VersR 2001, 839 und IV ZR 121/00 VersR 2001, 841) als unwirksam eingestuft, insbesondere, da eine für einen durchschnittlichen Versicherungsnehmer transparente Regelung der anfänglichen Abzüge für Stornogebühren und Abschlusskosten von den eingezahlten Prämien angesichts der verstreuten Regelungen fehle und ein Hinweis auf die Rückkaufwertetabelle im Versicherungsschein auch nicht vorhanden gewesen sei.

    Die Beklagte hatte davon auszugehen, dass die §§ 6 Abs. 3, 15 AVB in der ursprünglichen Fassung unwirksam waren, nachdem der Bundesgerichtshof ( BGH, Urteile v. 09.05.2001 AZ. IV ZR 121/00, VersR 2001, 839 und IV ZR 121/00 VersR 2001, 841) dies in Bezug auf entsprechende Klauseln anderer Versicherer festgestellt hatte.

    Rn. 21 Die an die Stelle der nichtigen Klauseln getretene neue Regelung der §§ 6, 15 AVB ist, ausgehend von den vom Bundesgerichtshof in seinen Entscheidungen vom 9. Mai 2001 (a.a.O.) aufgestellten Grundsätzen, nunmehr ausreichend transparent.

  • BGH, 09.05.2001 - IV ZR 138/99

    Zur Wirksamkeit von Klauseln in Lebensversicherungsverträgen

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Nachdem der Bundesgerichtshof vergleichbare Klauseln in Lebensversicherungsverträgen anderer Versicherer (§§ 6 Abs. 3, 15 AVB), für unwirksam erklärt hatte (BGH vom 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 und IV ZR 138/99 -), führte die Beklagte ein Treuhänderverfahren mit dem Ziel der Klauselersetzung nach § 172 Abs. 2 VVG durch.

    Entsprechende Allgemeine Versicherungsbedingungen eines anderen Versicherers hat der BGH ( Urteile v. 09.05.2001 AZ. IV ZR 121/00, VersR 2001, 839 und IV ZR 121/00 VersR 2001, 841) als unwirksam eingestuft, insbesondere, da eine für einen durchschnittlichen Versicherungsnehmer transparente Regelung der anfänglichen Abzüge für Stornogebühren und Abschlusskosten von den eingezahlten Prämien angesichts der verstreuten Regelungen fehle und ein Hinweis auf die Rückkaufwertetabelle im Versicherungsschein auch nicht vorhanden gewesen sei.

    Die Beklagte hatte davon auszugehen, dass die §§ 6 Abs. 3, 15 AVB in der ursprünglichen Fassung unwirksam waren, nachdem der Bundesgerichtshof ( BGH, Urteile v. 09.05.2001 AZ. IV ZR 121/00, VersR 2001, 839 und IV ZR 121/00 VersR 2001, 841) dies in Bezug auf entsprechende Klauseln anderer Versicherer festgestellt hatte.

  • BGH, 03.11.1999 - VIII ZR 269/98

    Option zur Verlängerung eines Vertrages in AGB

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Rn. 13 Eine ergänzende Vertragsauslegung ist auch bei einer Unwirksamkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen (…BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96 = NJW 1998, S. 450 (451) [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96] [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96]; BGH 1.2.1984 - VIII ZR 54/83 = BGHZ 90, 69 (73, 74) [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH 22.1.1992 - IV R 59/91 = BGHZ 117, 92 (98, 99) [BGH 22.01.1992 - IV ZR 59/91]; BGH 3.1.1999 - VII ZR 269/98 = NJW 2000, S. 1110 (1114) [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98] [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98], vgl. allgemein Palandt/Heinrichs, 64. Aufl. 2005, Rdnr. 7 ff. zu § 306 BGB).
  • BGH, 01.02.1984 - VIII ZR 54/83

    Rechtsfolgen der Unwirksamkeit der Tagespreisklausel in den AGB des …

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Rn. 13 Eine ergänzende Vertragsauslegung ist auch bei einer Unwirksamkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen (…BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96 = NJW 1998, S. 450 (451) [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96] [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96]; BGH 1.2.1984 - VIII ZR 54/83 = BGHZ 90, 69 (73, 74) [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH 22.1.1992 - IV R 59/91 = BGHZ 117, 92 (98, 99) [BGH 22.01.1992 - IV ZR 59/91];… BGH 3.1.1999 - VII ZR 269/98 = NJW 2000, S. 1110 (1114) [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98] [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98], vgl. allgemein Palandt/Heinrichs, 64. Aufl. 2005, Rdnr. 7 ff. zu § 306 BGB).
  • BGH, 22.01.1992 - IV ZR 59/91

    Rückgewähranspruch des Versicherers bei Rentenbezug des Versicherungsnehmers in …

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Rn. 13 Eine ergänzende Vertragsauslegung ist auch bei einer Unwirksamkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen (…BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96 = NJW 1998, S. 450 (451) [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96] [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96]; BGH 1.2.1984 - VIII ZR 54/83 = BGHZ 90, 69 (73, 74) [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH 22.1.1992 - IV R 59/91 = BGHZ 117, 92 (98, 99) [BGH 22.01.1992 - IV ZR 59/91];… BGH 3.1.1999 - VII ZR 269/98 = NJW 2000, S. 1110 (1114) [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98] [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98], vgl. allgemein Palandt/Heinrichs, 64. Aufl. 2005, Rdnr. 7 ff. zu § 306 BGB).
  • BGH, 13.11.1997 - IX ZR 289/96

    Rechtsfolgen der Erstreckung einer Bürgschaft auf einen betragsmäßig nicht …

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Rn. 13 Eine ergänzende Vertragsauslegung ist auch bei einer Unwirksamkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen (BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96 = NJW 1998, S. 450 (451) [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96] [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96]; BGH 1.2.1984 - VIII ZR 54/83 = BGHZ 90, 69 (73, 74) [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH 22.1.1992 - IV R 59/91 = BGHZ 117, 92 (98, 99) [BGH 22.01.1992 - IV ZR 59/91];… BGH 3.1.1999 - VII ZR 269/98 = NJW 2000, S. 1110 (1114) [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98] [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98], vgl. allgemein Palandt/Heinrichs, 64. Aufl. 2005, Rdnr. 7 ff. zu § 306 BGB).
  • BFH, 12.11.1992 - IV R 59/91

    Fehlerhaftigkeit eines Bilanzansatzes

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Rn. 13 Eine ergänzende Vertragsauslegung ist auch bei einer Unwirksamkeit von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausgeschlossen (…BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96 = NJW 1998, S. 450 (451) [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96] [BGH 13.11.1997 - IX ZR 289/96]; BGH 1.2.1984 - VIII ZR 54/83 = BGHZ 90, 69 (73, 74) [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH 22.1.1992 - IV R 59/91 = BGHZ 117, 92 (98, 99) [BGH 22.01.1992 - IV ZR 59/91];… BGH 3.1.1999 - VII ZR 269/98 = NJW 2000, S. 1110 (1114) [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98] [BGH 03.11.1999 - VIII ZR 269/98], vgl. allgemein Palandt/Heinrichs, 64. Aufl. 2005, Rdnr. 7 ff. zu § 306 BGB).
  • OLG Braunschweig, 08.10.2003 - 3 U 69/03

    Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Versicherungsprämien; Kapitalbildende …

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Das Treuhänderverfahren ist für alle Arten der Lebensversicherung, einschließlich der Rentenversicherung anwendbar und nach zutreffender wohl überwiegender Ansicht im Hinblick auf die vom Gesetzgeber angestrebte umfassende Regelung in § 172 Abs. 2 VVG (trotz der Einschränkung in Absatz 1 der Vorschrift für Risiken mit ungewisser Leistungspflicht) - zumindest entsprechend - auch bei Risiken mit sicherer Einstandpflicht des Versicherers anwendbar (vgl. dazu Prölss/Kolhosser VVG, 27. Aufl. 2004, Rdnr. 3 vor § 159 VVG und Rdnr. 30 zu § 172 VVG m.w.N., OLG Braunschweig VersR 2003, 1520 ff. 1521) [OLG Braunschweig 08.10.2003 - 3 U 69/03].
  • LG Hannover, 12.06.2003 - 19 S 108/02

    Neuberechnung des Rückkaufswertes bei gekündigten Kapitallebensversicherungen

    Auszug aus OLG Celle, 25.01.2005 - 8 U 84/04
    Der Ansicht des Landgerichts Hannover im Urteil vom 12. Juni 2003 - 19 S 108/02 - (Bl. 162 ff. d.A.) ist nicht zu folgen.
  • BGH, 12.10.2005 - IV ZR 162/03

    Ersetzung unwirksamer Klauseln in den Allgemeinen Bedingungen der …

    Die Oberlandesgerichte folgen, soweit ersichtlich, im Wesentlichen der in der Literatur überwiegend vertretenen Ansicht (Stuttgart VersR 2001, 1141 m. Anm. Lorenz; München VersR 2003, 1024; Braunschweig VersR 2003, 1520; Celle VersR 2005, 535; Nürnberg, Urteil vom 11. Juli 2005 - 8 U 3187/04; anders für bei Wirksamwerden der Änderung gekündigte Verträge Düsseldorf, Urteil vom 13. Mai 2005 - I-4 U 146/04).
  • BGH, 12.10.2005 - IV ZR 177/03

    Ersetzung unwirksamer Klauseln in den Allgemeinen Bedingungen der …

    Die Oberlandesgerichte folgen, soweit ersichtlich, im Wesentlichen der in der Literatur überwiegend vertretenen Ansicht (Stuttgart VersR 2001, 1141 m. Anm. Lorenz; München VersR 2003, 1024; Braunschweig VersR 2003, 1520; Celle VersR 2005, 535; Nürnberg, Urteil vom 11. Juli 2005 - 8 U 3187/04; anders für bei Wirksamwerden der Änderung gekündigte Verträge Düsseldorf, Urteil vom 13. Mai 2005 - I-4 U 146/04).
  • BGH, 12.10.2005 - IV ZR 245/03

    Ersetzung unwirksamer Klauseln in den Allgemeinen Bedingungen der …

    Die Oberlandesgerichte folgen, soweit ersichtlich, im Wesentlichen der in der Literatur überwiegend vertretenen Ansicht (Stuttgart VersR 2001, 1141 m. Anm. Lorenz; München VersR 2003, 1024; Braunschweig VersR 2003, 1520; Celle VersR 2005, 535; Nürnberg, Urteil vom 11. Juli 2005 - 8 U 3187/04 ; anders für bei Wirksamwerden der Änderung gekündigte Verträge Düsseldorf, Urteil vom 13. Mai 2005 - I-4 U 146/04).
  • LG Dortmund, 07.04.2005 - 2 S 54/04

    Berechnung des Rückkaufswertes sowie Abzug der Abschlusskosten einer …

    Dabei sei zu berücksichtigen, dass ein ersatzloser Wegfall der Abschlusskosten wegen deren Bedeutung für die Kalkulation der Versicherungsleistung die Interessen der Beteiligten erheblich berühren würde, so dass unter der Fragestellung, welche Regelung die Parteien getroffen hätten, wenn ihnen bei Vertragsschluss die Unwirksamkeit der Abrechnungsklausel bekannt gewesen wäre, diese eine Verteilung der Abschlusskosten auf 10 Jahre in Anlehnung an die Regelungen des § 1 Absatz 1 Nr. 8 AltZertG vereinbart hätten (LG Hildesheim, VersR 2003, 1290 = NJOZ 2003, 3339. c) Schließlich wird ungeachtet der Unwirksamkeit der ursprünglich verwendeten Klauseln wegen Intransparenz die Anwendung des "Zillmer-Verfahrens" bei der Berechnung des Rückkaufswertes jedenfalls dann befürwortet, wenn der Versicherer ein wirksames Klauselersetzungsverfahren nach § 172 Absatz 2 VVG durchgeführt hat (OLG München, VersR 2003, 1024; OLG Braunschweig, NJOZ 2003, 3332 ff. = VersR 2003, 1520; OLG Celle VersR 2005, 535; LG Aachen VersR 2003, 1022; LG Saarbrücken VersR 2003, 1291; LG Wiesbaden VersR 2003, 1232).

    a) Entgegen der Auffassung des Klägers findet § 172 Absatz 2 VVG nicht nur auf reine Risikoversicherungen, sondern auf alle Arten von Lebensversicherungen Anwendung (OLG München VersR 2003, 1024; OLG Stuttgart VersR 2001, 1141; OLG Braunschweig VersR 2003, 1520; OLG Celle VersR 2005, 535; LG Hamburg VersR 2005, 537; LG Würzburg, VersR 2005, 538;… Prölss/Martin, VVG, 27. Auflage, § 172, Rd.-Nr. 30 m. w. N. - auch zu der Gegenauffassung - ; Brömmelmeyer in Beckmann/Matusche - Beckmann, Versicherungsrechtshandbuch, 2004, § 42, Rd.-Nr. 72 ff; Höra/Müller-Stein in Münchener Anwaltshandbuch VersR 2004, § 24, Rd.-Nr. 207).

    Die aus der allgemeinen Handlungsfreiheit folgende Vertragsfreiheit findet jedoch ihre Schranken in § 172 Absatz 2 VVG, der seinerseits einer verfassungsrechtlichen Prüfung Stand hält (OLG Braunschweig VersR 2003, 1520; OLG Celle VersR 2005, 535).

  • BGH, 12.10.2006 - IV ZR 245/03

    Lebensversicherung (kapitalbildende): Rückkaufswert und Stornoabzug II

    Die Oberlandesgerichte folgen, soweit ersichtlich, im Wesentlichen der in der Literatur überwiegend vertretenen Ansicht (Stuttgart VersR 2001, 1141 m. Anm. Lorenz; München VersR 2003, 1024; Braunschweig VersR 2003, 1520; Celle VersR 2005, 535; Nürnberg, Urteil vom 11. Juli 2005 - 8 U 3187/04 ; anders für bei Wirksamwerden der Änderung gekündigte Verträge Düsseldorf, Urteil vom 13. Mai 2005 - I-4 U 146/04).
  • OLG Nürnberg, 11.07.2005 - 8 U 3187/04

    Ansprüche auf Rückzahlung von Beiträgen aus einem Lebensversicherungsvertrag; …

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