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Weitere Entscheidungen unten: EGMR, 02.05.2006 | EGMR, 21.02.2006

Rechtsprechung
   EuGH, 03.05.2007 - C-386/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,2651
EuGH, 03.05.2007 - C-386/05 (https://dejure.org/2007,2651)
EuGH, Entscheidung vom 03.05.2007 - C-386/05 (https://dejure.org/2007,2651)
EuGH, Entscheidung vom 03. Mai 2007 - C-386/05 (https://dejure.org/2007,2651)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Besondere Zuständigkeiten - Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich - Gerichtsstand des Erfüllungsorts der vertraglichen ...

  • Judicialis

    EG Art. 68; ; EG Art. 234; ; Verordnung (EG) Nr. 44/2001 Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich

  • Europäischer Gerichtshof

    Color Drack

    Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Besondere Zuständigkeiten - Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich - Gerichtsstand des Erfüllungsorts der vertraglichen ...

  • EU-Kommission PDF

    Color Drack

    Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Besondere Zuständigkeiten - Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich - Gerichtsstand des Erfüllungsorts der vertraglichen ...

  • EU-Kommission

    Color Drack

    COJC

  • Wolters Kluwer

    Möglichkeit der Klage gegen den Verkäufer beweglicher Sachen mit Sitz im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats vor dem Gericht eines von zwei verschiedenen in einem anderen Mitgliedstaat gelegenen Erfüllungsorten; Vereinbarung der Teillieferung/Lieferung an verschiedene ...

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Gerichtsstand des Erfüllungsorts: Bei mehreren Lieferorten in einem Mitgliedstaat ist das Gericht der Hauptlieferung zuständig; ist der Ort der Hauptlieferung nicht feststellbar, kann der Kläger den Beklagten vor dem Gericht des Lieferorts seiner Wahl verklagen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts: Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Besondere Zuständigkeiten - Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Europäischer Gerichtshof (Leitsatz)

    Color Drack

    Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Besondere Zuständigkeiten - Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich - Gerichtsstand des Erfüllungsorts der vertraglichen ...

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Europäische Gerichtszuständigkeit bei mehreren Lieferorten

  • taylorwessing.com (Kurzinformation)

    Gerichtsstände des Erfüllungsorts

Sonstiges (2)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)
  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Vorabentscheidungsersuchen des Obersten Gerichtshofes (Österreich) - Auslegung des Artikels 5 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2007, 1799
  • EuZW 2007, 370
  • BB 2007, 529
 
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Wird zitiert von ... (49)Zitiert selbst (2)

  • EuGH, 13.07.2006 - C-103/05

    Reisch Montage - Verordnung (EG) Nr. 44/2001- Artikel 6 Nummer 1 - Mehrere …

    Auszug aus EuGH, 03.05.2007 - C-386/05
    Rn. 18 Daher ist Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich der Verordnung Nr. 44/2001 im Licht der Entstehungsgeschichte, der Ziele und der Systematik dieser Verordnung auszulegen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 13. Juli 2006, Reisch Montage, C-103/05, Slg. 2006, I-6827, Randnr. 29, und vom 14. Dezember 2006, ASML, C-283/05, Slg. 2006, I-0000, Randnr. 22).

    Rn. 20 Damit soll die Verordnung den Rechtsschutz der in der Gemeinschaft ansässigen Personen in der Weise verbessern, dass ein Kläger ohne Schwierigkeiten festzustellen vermag, welches Gericht er anrufen kann, und ein Beklagter entsprechend vorhersehen kann, vor welchem Gericht er verklagt werden kann (vgl. Urteil Reisch Montage, Randnrn.

    Rn. 21 Ausgangspunkt der in der Verordnung Nr. 44/2001 enthaltenen Zuständigkeitsregeln ist dabei der generelle Gerichtsstand des Wohnsitzes des Beklagten gemäß Art. 2 dieser Verordnung, der durch besondere Gerichtsstände ergänzt wird (vgl. Urteil Reisch Montage, Randnr. 22).

  • EuGH, 14.12.2006 - C-283/05

    ASML - Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von …

    Auszug aus EuGH, 03.05.2007 - C-386/05
    Rn. 18 Daher ist Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich der Verordnung Nr. 44/2001 im Licht der Entstehungsgeschichte, der Ziele und der Systematik dieser Verordnung auszulegen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 13. Juli 2006, Reisch Montage, C-103/05, Slg. 2006, I-6827, Randnr. 29, und vom 14. Dezember 2006, ASML, C-283/05, Slg. 2006, I-0000, Randnr. 22).
  • EuGH, 09.07.2009 - C-204/08

    DIE FLUGGÄSTE EINES INNERGEMEINSCHAFTLICHEN FLUGES KÖNNEN IHRE KLAGE AUF …

    Der Gerichtshof habe zum ersten Gedankenstrich dieser Vorschrift, der den Verkauf beweglicher Sachen betreffe, zunächst entschieden, dass mit dieser Regel eines besonderen Gerichtsstands für vertragliche Streitigkeiten der Lieferort als autonomes Anknüpfungskriterium festgelegt werde, das auf sämtliche Klagen aus ein und demselben Vertrag über den Verkauf beweglicher Sachen und nicht nur auf diejenige aus der Lieferverpflichtung an sich anwendbar sei (Urteil vom 3. Mai 2007, Color Drack, C-386/05, Slg. 2007, I-3699, Randnr. 26).

    Der Gerichtshof habe ferner entschieden, dass diese Regel auch im Fall mehrerer Lieferorte gelte und dass in diesem Fall unter Erfüllungsort der Ort zu verstehen sei, an dem die engste Verknüpfung zwischen dem Vertrag und dem zuständigen Gericht bestehe, wobei die engste Verknüpfung im Allgemeinen am Ort der Hauptlieferung gegeben sei, die nach wirtschaftlichen Kriterien zu bestimmen sei (Urteil Color Drack, Randnr. 40).

    Schließlich habe der Gerichtshof dargelegt, dass dann, wenn der Ort der Hauptlieferung nicht festgestellt werden könne, jeder der Lieferorte eine hinreichende Nähe zum Sachverhalt des Rechtsstreits aufweise und dass der Kläger den Beklagten in einem solchen Fall vor dem Gericht des Lieferorts seiner Wahl verklagen könne (Urteil Color Drack, Randnr. 42).

    Rn. 30 In Wirklichkeit wird der Gerichtshof mit diesen Fragen um Antwort darauf ersucht, ob dieser Wendung im Fall einer Dienstleistung wie der im Ausgangsverfahren in Rede stehenden dieselbe Auslegung zu geben ist, wie sie der Gerichtshof im Urteil Color Drack dem ersten Gedankenstrich der genannten Vorschrift im Fall mehrerer Lieferorte für bewegliche Sachen in ein und demselben Mitgliedstaat gegeben hat.

    Rn. 32 Der Gerichtshof hat insoweit zunächst darauf hingewiesen, dass die in Art. 5 Nr. 1 der Verordnung Nr. 44/2001 vorgesehene Regel eines besonderen Gerichtsstands für vertragliche Streitigkeiten, die die grundsätzliche Regel des Gerichtsstands des Wohnsitzes des Beklagten ergänzt, dem Ziel der räumlichen Nähe entspricht und ihren Grund in der engen Verknüpfung zwischen dem Vertrag und dem zur Entscheidung berufenen Gericht hat (Urteil Color Drack, Randnr. 22).

    Für solche Fälle wird somit der Ort der Lieferung der beweglichen Sachen als autonomes Anknüpfungskriterium festgelegt, das auf sämtliche Klagen aus ein und demselben Kaufvertrag anwendbar ist (Urteil Color Drack, Randnrn.

    Rn. 34 In Anbetracht der Ziele der räumlichen Nähe und der Vorhersehbarkeit hat der Gerichtshof entschieden, dass die in Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich der Verordnung Nr. 44/2001 aufgestellte Regel auch im Fall mehrerer Lieferorte in einem Mitgliedstaat anwendbar ist, da nur ein Gericht für die Entscheidung über alle Klagen aus dem Vertrag zuständig sein soll (Urteil Color Drack, Randnrn.

    Rn. 35 Für einen solchen Fall mehrerer Lieferorte innerhalb eines Mitgliedstaats hat der Gerichtshof schließlich ausgeführt, dass der Ort, an dem die engste Verknüpfung zwischen dem Vertrag und dem zuständigen Gericht besteht, der Ort der Hauptlieferung ist, die nach wirtschaftlichen Kriterien zu bestimmen ist, und dass, wenn der Ort der Hauptlieferung nicht festgestellt werden kann, jeder der Lieferorte eine hinreichende Nähe zum Sachverhalt des Rechtsstreits aufweist; in diesem Fall kann der Kläger den Beklagten vor dem Gericht des Lieferorts seiner Wahl verklagen (Urteil Color Drack, Randnrn.

    Rn. 36 Die Erwägungen, auf die sich der Gerichtshof gestützt hat, um zu der im Urteil Color Drack formulierten Auslegung zu gelangen, gelten auch bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen, und zwar auch in Fällen, in denen die Dienstleistungen nicht nur in einem Mitgliedstaat erbracht werden.

  • BGH, 26.04.2018 - VII ZR 139/17

    Internationale Zuständigkeit: Überprüfung der Behauptung einer bestimmten Form …

    Rn. 40 b) Art. 7 Nr. 1 Buchst. b) zweiter Gedankenstrich Brüssel-Ia-VO knüpft für die Bestimmung des Erfüllungsorts an die vertragscharakteristische Leistung - die Erbringung der Dienstleistung - an und legt einen einheitlichen Erfüllungsort für sämtliche Klagen aus dem Vertrag, mithin sowohl für Klagen bezüglich der zu erbringenden Dienstleistung, als auch für Klagen bezüglich der Gegenleistung, fest (…vgl. EuGH, NZI 2014, 919 Rn. 41;… NJW 2010, 1189 Rn. 43; NJW 2007, 1799 Rn. 26).
  • EuGH, 25.02.2010 - C-381/08

    Car Trim - Gerichtliche Zuständigkeit in Zivil- und Handelssachen - Verordnung …

    Rn. 47 Der Gerichtshof stützt sich zur Beantwortung der Frage auf die Entstehungsgeschichte, die Ziele und die Systematik der Verordnung (vgl. Urteile vom 3. Mai 2007, Color Drack, C-386/05, Slg. 2007, I-3699, Randnr. 18, und vom 9. Juli 2009, Rehder, C-204/08, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 31).

    Rn. 48 Nach ständiger Rechtsprechung entspricht die in Art. 5 Nr. 1 der Verordnung für vertragliche Streitigkeiten vorgesehene besondere Zuständigkeitsregel, die die Grundregel der Zuständigkeit nach dem Wohnsitz des Beklagten ergänzt, dem Ziel der räumlichen Nähe und ist durch die enge Verknüpfung von Vertrag und zur Entscheidung berufenem Gericht begründet (vgl. Urteile Color Drack, Randnr. 22, und Rehder, Randnr. 32).

    Rn. 49 Was den Erfüllungsort der den Gegenstand des Verfahrens bildenden Verpflichtung betrifft, definiert die Verordnung in ihrem Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich dieses Anknüpfungskriterium für den Verkauf beweglicher Sachen autonom, um das Hauptziel der Vereinheitlichung der Gerichtsstandsregeln im Bestreben nach Vorhersehbarkeit zu stärken (vgl. in diesem Sinne Urteile Color Drack, Randnr. 24, und Rehder, Randnr. 33).

    Rn. 50 Im Rahmen der Verordnung wird somit mit dieser Regel eines besonderen Gerichtsstands für vertragliche Streitigkeiten der Lieferort als autonomes Anknüpfungskriterium festgelegt, das auf sämtliche Klagen aus ein und demselben Vertrag über den Verkauf beweglicher Sachen und nicht nur auf diejenige aus der Lieferverpflichtung an sich anwendbar ist (Urteil Color Drack, Randnr. 26).

  • EuGH, 11.03.2010 - C-19/09

    Wood Floor Solutions Andreas Domberger - Gerichtliche Zuständigkeit und …

    Rn. 15 Nach Ansicht des vorlegenden Gerichts, das beabsichtigt, die erstinstanzliche Entscheidung zu bestätigen, gelten die im Urteil vom 3. Mai 2007, Color Drack (C-386/05, Slg. 2007, I-3699), genannten Grundsätze auch dann, wenn sich die verschiedenen Orte der Dienstleistungserbringung in mehreren Mitgliedstaaten befinden; der "Erfüllungsort" im Sinne von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b zweiter Gedankenstrich der Verordnung müsse anhand des Ortes der Hauptleistung oder des Tätigkeitsschwerpunkts des Dienstleistungserbringers bestimmt werden.

    Rn. 17 Der Gerichtshof habe jedoch im Urteil Color Drack klargestellt, dass sich seine Antworten in dieser Rechtssache auf den Fall mehrerer Lieferorte in einem einzigen Mitgliedstaat beschränkten und einer Entscheidung im Fall mehrerer Lieferorte in verschiedenen Mitgliedstaaten nicht vorgriffen.

    Rn. 22 Insoweit ist erstens darauf hinzuweisen, dass der Gerichtshof im Urteil Color Drack die Auffassung vertreten hat, dass die in Art. 5 Nr. 1 der Verordnung vorgesehene Regel eines besonderen Gerichtsstands für vertragliche Streitigkeiten, die die grundsätzliche Regel des Gerichtsstands des Wohnsitzes des Beklagten ergänzt, dem Ziel der räumlichen Nähe entspricht und ihren Grund in der engen Verknüpfung zwischen dem Vertrag und dem zur Entscheidung berufenen Gericht hat (Urteil Color Drack, Randnr. 22; Urteile vom 9. Juli 2009, Rehder, C-204/08, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 32, und vom 25. Februar 2010, Car Trim, C-381/08, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 48).

    Für solche Fälle wird somit der Ort der Lieferung der beweglichen Sachen als autonomes Anknüpfungskriterium festgelegt, das auf sämtliche Klagen aus ein und demselben Kaufvertrag anwendbar ist (Urteile Color Drack, Randnrn.

    Rn. 24 In Anbetracht der Ziele der räumlichen Nähe und der Vorhersehbarkeit hat der Gerichtshof entschieden, dass die in Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich der Verordnung aufgestellte Regel auch im Fall mehrerer Lieferorte in einem Mitgliedstaat anwendbar ist, da nur ein Gericht für die Entscheidung über alle Klagen aus dem Vertrag zuständig sein soll (Urteile Color Drack, Randnrn.

    Rn. 25 Zweitens hat der Gerichtshof in der Folge entschieden, dass die Erwägungen, auf die er sich gestützt hat, um zu der im Urteil Color Drack formulierten Auslegung zu gelangen, auch bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen gelten, und zwar auch in Fällen, in denen die Dienstleistungen nicht nur in einem Mitgliedstaat erbracht werden (Urteil Rehder, Randnr. 36).

    Rn. 31 Hierzu ist erstens daran zu erinnern, dass der Gerichtshof im Urteil Color Drack entschieden hat, dass bei der Anwendung der in Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Gedankenstrich der Verordnung enthaltenen Regel eines besonderen Gerichtsstands für vertragliche Streitigkeiten im Fall des Verkaufs beweglicher Sachen, wenn es mehrere Lieferorte gibt, unter dem Erfüllungsort grundsätzlich der Ort zu verstehen ist, an dem die engste Verknüpfung zwischen dem Vertrag und dem zuständigen Gericht besteht, wobei dies im Allgemeinen der Ort der Hauptlieferung sein wird (Urteil Color Drack, Randnr. 40).

    Es ist Sache des angerufenen nationalen Gerichts, anhand der ihm vorgelegten Beweismittel über seine Zuständigkeit zu befinden (vgl. Urteil Color Drack, Randnr. 41).

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 67/16

    Verbrauchergerichtsstand: Vorliegen eines Kapitalanlagevertrags zu …

    Dies gilt aber nicht für das Gericht des Erfüllungsorts, weil der Grund für den besonderen Gerichtsstand für vertragliche Streitigkeiten in der besonders engen Verbindung zwischen dem Vertrag und dem Gericht des Erfüllungsorts besteht (EuGH, Urteil vom 3. Mai 2007, C-386/05, Color Drack, NJW 2007, 1799 Rn. 22 f) und diese besondere Verbindung unabhängig davon besteht, ob vertragliche Ansprüche auf Dritte übergegangen sind (BGH…, Urteil vom 22. April 2009 - VIII ZR 156/07, NJW 2009, 2606 Rn. 14 f).
  • LG Köln, 14.05.2024 - 33 O 178/23

    Kabel nicht gezogen: Meta muss Telekom für Peering bezahlen

    Die Zuständigkeit gemäß Art. 7 Nr. 1 b) EuGVVO ist autonom einheitlich für alle Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis festgelegt worden (EuGH NJW 2007, 1799 Rn. 24, 26;… BGH NJW 2010, 3452 Rn. 19 f.), einschließlich der Zahlungsverpflichtung des Käufers bzw. des Dienstleistungsgläubigers (…EuGH NJW 2010, 1059 Rn. 50;… BGH NJW 2010, 2452 Rn. 19 f.).
  • EuGH, 23.04.2009 - C-533/07

    Falco Privatstiftung und Rabitsch - Gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung …

    16 und 22, sowie vom 3. Mai 2007, Color Drack, C-386/05, Slg. 2007, I-3699, Randnr. 18).

    24 und 25, sowie Color Drack, Randnr. 20).

    Rn. 23 Ausgangspunkt der in der Verordnung Nr. 44/2001 enthaltenen Zuständigkeitsregeln ist dabei der generelle Gerichtsstand des Wohnsitzes des Beklagten gemäß Art. 2 dieser Verordnung, der durch besondere Gerichtsstände ergänzt wird (vgl. Urteile Reisch Montage, Randnr. 22, und Color Drack, Randnr. 21).

  • Generalanwalt beim EuGH, 22.04.2021 - C-30/20

    Volvo m.fl. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in …

    Der Gerichtshof hat entschieden, dass "[d]iese Bestimmung, die sowohl die internationale als auch die örtliche Zuständigkeit festlegt, bezweckt, die Vorschriften über die internationale Zuständigkeit zu vereinheitlichen (vgl. in diesem Sinne Urteil Color Drack, C-386/05, EU:C:2007:262, Rn. 30)"{FN-VERWEIS:145}.

    {FN:15} C-386/05, EU:C:2007:262.

    {FN:18} C-386/05, EU:C:2007:262.

    {FN:28} C-386/05, EU:C:2007:262.

    {FN:35} Vgl. Urteil vom 3. Mai 2007, Color Drack (C-386/05, EU:C:2007:262, Rn. 30).

    {FN:97} Vgl. in Bezug auf die besondere Zuständigkeit für vertragliche Streitigkeiten für die Bestimmung des Ortes der Hauptlieferung nach wirtschaftlichen Kriterien, insoweit Urteil vom 3. Mai 2007, Color Drack (C-386/05, EU:C:2007:262, Rn. 40 und 45).

    Vgl. für vertragliche Streitigkeiten Urteil vom 3. Mai 2007, Color Drack (C-386/05, EU:C:2007:262, Rn. 37 und 44).

  • BGH, 09.07.2008 - VIII ZR 184/07

    Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften betreffend die …

    Dieses Kriterium habe er auf sämtliche Klagen aus ein und demselben Vertrag über den Verkauf beweglicher Sachen und nicht nur auf diejenigen aus der Lieferverpflichtung an sich angewendet wissen wollen (Urteil vom 3. Mai 2007 - C-386/05, Slg. 2007, I-3699, Rdnr. 26, 39 - Color Drack GmbH/Lexx International Vertriebs GmbH).

    Zugleich hat der Gerichtshof entschieden, dass die genannte Regel auch im Falle mehrerer Lieferorte in einem Mitgliedstaat anwendbar sei und dass bei mehreren Lieferorten unter dem Erfüllungsort im Sinne des Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Spiegelstrich EuGVVO grundsätzlich derjenige Ort zu verstehen sei, an dem die engste Verknüpfung zwischen dem Vertrag und dem zuständigen Gericht bestehe (Urteil vom 3. Mai 2007, aaO, Rdnr. 40).

    Er hat nur den mit Art. 5 Nr. 1 Buchst. b EuGVVO verfolgten Zweck hervorgehoben, die Vorschriften über die internationale Zuständigkeit in Zivil- und Handelssachen durch Zuständigkeitsvorschriften zu vereinheitlichen, die in hohem Maße vorhersehbar sind und es ermöglichen, den Gerichtsstand unmittelbar und ohne Verweis auf die innerstaatlichen Regeln der Mitgliedstaaten zu bestimmen (Urteil vom 3. Mai 2007, aaO, Rdnr. 19 f., 30).

    Nach dem genannten Zweck der Verordnung 44/2001, die Vorschriften über die internationale Zuständigkeit in Zivil- und Handelssachen durch Zuständigkeitsvorschriften zu vereinheitlichen, und unter Berücksichtigung des Ziels, bei einer Mehrzahl von Erfüllungsorten eine einheitliche gerichtliche Zuständigkeit für alle Klagen möglichst bei dem Gericht zu begründen, zu dem über den nach wirtschaftlichen Kriterien zu bestimmenden Ort der Hauptlieferung die engste Verbindung besteht (EuGH, Urteil vom 3. Mai 2007, aaO, Rdnr. 39 f.;… so auch schon zu Art. 5 Nr. 1 EuGVÜ Urteil vom 19. Februar 2002, aaO, Rdnr. 32), erscheint es geboten, die Zuständigkeit für Rechtsstreitigkeiten über Vertragspflichten aus den zwischen den Parteien streitigen Lieferverträgen grundsätzlich an einem einzigen Erfüllungsort zu konzentrieren.

    Angesichts des mit Art. 5 Nr. 1 EuGVVO verfolgten Ziels, aus Gründen der Sachnähe dasjenige Gericht als zur Entscheidung berufen anzusehen, zu dem über den Erfüllungsort der vertragscharakteristischen Leistung die engste räumliche Verbindung besteht (vgl. EuGH, Urteil vom 3. Mai 2007, aaO, Rdnr. 22 f., 40), liegt es nahe, eine Anknüpfung nach dem jeweiligen Schwerpunkt der nach wirtschaftlichen Kriterien zu bestimmenden vertraglichen Leistungspflichten zu wählen, wie dies angesichts des Fehlens anderer tauglicher Anknüpfungskriterien ähnlich etwa in Art. 3 Abs. 2 CISG oder Art. 6 Abs. 2 des UN-Übereinkommens über die Verjährung beim internationalen Warenkauf vom 14. Juni 1974 geschehen ist.

    aa) Die Frage, von welchem Lieferort bei Anwendung des Art. 5 Nr. 1 Buchst. b erster Spiegelstrich EuGVVO auszugehen ist, wenn es sich bei dem zu Grunde liegenden Kauf um einen Versendungskauf handelt, war vor Erlass des Urteils des Gerichtshofs vom 3. Mai 2007 (aaO) umstritten und ist umstritten geblieben (vgl. Piltz, NJW 2007, 1801, 1802).

  • BGH, 09.04.2013 - X ZR 105/12

    Gilt die Fluggastrechteverordnung auch für Flüge aus der Schweiz in Drittstaaten?

    Wie diese dient sie dem Zweck, für Liefer- und Dienstleistungsverträge eine einheitliche Zuständigkeitsregel für Klagen aus Kauf- und Dienstleistungsverträgen zu bestimmen (vgl. EuGH, Urteile vom 3. Mai 2007 - C386/05, Slg. 2007, I-3699 Rn. 26 und 36 - Color Drack;… vom 9. Juli 2009 - C204/08, Slg. 2009, I-6073 Rn. 34 - Rehder).
  • BGH, 15.01.2015 - I ZR 88/14

    Internationale und örtliche Zuständigkeit deutscher Gerichte für eine …

  • BGH, 22.04.2009 - VIII ZR 156/07

    Begriff des Erfüllungsorts i.S. von Art. 5 Nr. 1 EuGVVO

  • Generalanwalt beim EuGH, 10.09.2020 - C-59/19

    Wikingerhof - Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der Freiheit, der Sicherheit …

  • EuGH, 07.11.2019 - C-213/18

    Guaitoli u. a. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in …

  • Generalanwalt beim EuGH, 19.10.2017 - C-274/16

    flightright - Vorabentscheidungsersuchen - Verordnungen (EG) Nr. 44/2001 und (EU) …

  • BGH, 22.04.2008 - X ZR 76/07

    Begriff des Erfüllungsorts bei einer Flugreise

  • OLG Düsseldorf, 10.02.2026 - 6 U 3/24

    Telekom Deutschland GmbH kann von Meta-Tochterunternehmen Entgelt für …

  • EuGH, 18.12.2014 - C-400/13

    Sanders und Huber - Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der Freiheit, der …

  • OLG München, 17.04.2008 - 23 U 4589/07

    Örtliche und internationale Zuständigkeit: Bestimmung des Erfüllungsortes bei …

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 66/16

    Ausrichtung der Kapitalanlagefalls-Rechtsanwaltstätigkeit auf Deutschland

  • Generalanwalt beim EuGH, 20.06.2019 - C-213/18

    Guaitoli u. a. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Verordnung (EG) …

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 9/16

    Tätigkeitsausrichtung bei internationalem Verbrauchergerichtsstand und …

  • EuGH, 30.06.2022 - C-652/20

    Allianz Elementar Versicherung - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle …

  • Generalanwalt beim EuGH, 24.09.2009 - C-381/08

    Car Trim - Gerichtliche Zuständigkeit und Vollstreckung von Entscheidungen in …

  • EuGH, 16.04.2026 - C-672/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in Zivil- und …

  • OLG Oldenburg, 25.02.2014 - 13 U 86/13

    Handelsvertretervertrag: Internationale Zuständigkeit eines deutschen Gerichts …

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 103/16

    Verbrauchergerichtsstand bei privaten Anlagegeschäften eines Unternehmers

  • BGH, 02.04.2025 - VII ZR 248/23

    Handelsvertretervertrag: Internationale Zuständigkeit für Ausgleichsanspruch …

  • Generalanwalt beim EuGH, 12.01.2010 - C-19/09

    Wood Floor Solutions Andreas Domberger - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Art. 5 Nr. …

  • OLG Karlsruhe, 15.01.2009 - 4 U 72/07

    Voraussetzungen einer schriftlichen Gerichtsstandsvereinbarung; Begriff des …

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 10/16

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige …

  • LG Frankfurt/Main, 22.12.2016 - 24 S 123/16

    Anschlussflug verpasst - Ausgleichanspruch

  • Generalanwalt beim EuGH, 10.04.2018 - C-88/17

    Zurich Insurance und Metso Minerals - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle …

  • BGH, 09.02.2017 - IX ZR 39/16

    Vertrieb von Anlageprodukten durch eine in der Schweiz ansässige …

  • Generalanwalt beim EuGH, 07.03.2024 - C-774/22

    FTI Touristik (Élément d'extranéité) - Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der …

  • BayObLG, 24.02.2026 - 101 AR 9/26

    Zuständigkeitsbestimmung, Verweisungsbeschluss, Kompetenzkonflikt, Erfüllungsort, …

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.04.2025 - C-672/23

    Electricity & Water Authority of the Government of Bahrain u. a. - Vorlage zur …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.09.2019 - C-272/18

    Verein für Konsumenteninformation - Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der …

  • Generalanwalt beim EuGH, 04.09.2014 - C-400/13

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  • Generalanwalt beim EuGH, 08.02.2024 - C-425/22

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  • Generalanwalt beim EuGH, 16.06.2022 - C-265/21

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  • OLG Dresden, 29.11.2024 - 22 U 516/24
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  • OLG Düsseldorf, 18.02.2014 - 24 U 58/13

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  • OLG Stuttgart, 24.01.2023 - 5 U 174/22

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  • LG Baden-Baden, 29.07.2009 - 2 O 135/09
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Rechtsprechung
   EGMR, 02.05.2006 - 50692/99   

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https://dejure.org/2006,26406
EGMR, 02.05.2006 - 50692/99 (https://dejure.org/2006,26406)
EGMR, Entscheidung vom 02.05.2006 - 50692/99 (https://dejure.org/2006,26406)
EGMR, Entscheidung vom 02. Mai 2006 - 50692/99 (https://dejure.org/2006,26406)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    AYDIN TATLAV c. TURQUIE

    Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 6 Abs. 3 Buchst. b, Art. 10, Art. 10 Abs. 1, Art. 10 Abs. 2, Art. 41 MRK
    Violation de l'art. 10 Violation de l'art. 6-1 Violation de l'art. 6-3-b Dommage matériel et préjudice moral - réparation pécuniaire (globale) Remboursement frais et dépens - procédure nationale Remboursement frais et dépens - procédure de la Convention ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • IRIS Merlin (Kurzinformation)

    Tatlav gegen die Türkei

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2007, 1799 (Ls.)
  • NVwZ 2007, 314
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (6)

  • EGMR, 07.12.1976 - 5493/72
    Auszug aus EGMR, 02.05.2006 - 50692/99
    Rn. 22 La Cour rappelle les principes fondamentaux qui se dégagent de sa jurisprudence relative à l'article 10, tels qu'elle les a exposés notamment dans les arrêts Handyside c. Royaume-Uni (arrêt du 7 décembre 1976, série A no 24) et Fressoz et Roire c. France ([GC], no 29183/95, § 45, CEDH 1999-I): la liberté d'expression constitue l'un des fondements essentiels d'une société démocratique, l'une des conditions primordiales de son progrès et de l'épanouissement de chacun.
  • EGMR, 20.09.1994 - 13470/87
    Auszug aus EGMR, 02.05.2006 - 50692/99
    En se référant à l'affaire Otto-Preminger-Institut c. Autriche (arrêt du 20 septembre 1994, série A no 295-A, p. 19, § 49), il estime que l'ingérence litigieuse, qui est proportionnelle aux buts légitimes de la protection de la morale et des droits d'autrui, devrait être considérée comme relevant de la marge d'appréciation de l'Etat.
  • EGMR, 25.05.1993 - 14307/88

    Kokkinakis ./. Griechenland

    Auszug aus EGMR, 02.05.2006 - 50692/99
    Rn. 25 Un État peut donc légitimement estimer nécessaire de prendre des mesures visant à réprimer certaines formes de comportement, y compris la communication d'informations et d'idées jugées incompatibles avec le respect de la liberté de pensée, de conscience et de religion d'autrui (voir, dans le contexte de l'article 9, Kokkinakis c. Grèce, arrêt du 25 mai 1993, série A no 260-A, et Otto-Preminger-Institut, précité, § 47).
  • EGMR, 21.01.1999 - 29183/95
    Auszug aus EGMR, 02.05.2006 - 50692/99
    Rn. 22 La Cour rappelle les principes fondamentaux qui se dégagent de sa jurisprudence relative à l'article 10, tels qu'elle les a exposés notamment dans les arrêts Handyside c. Royaume-Uni (arrêt du 7 décembre 1976, série A no 24) et Fressoz et Roire c. France ([GC], no 29183/95, § 45, CEDH 1999-I): la liberté d'expression constitue l'un des fondements essentiels d'une société démocratique, l'une des conditions primordiales de son progrès et de l'épanouissement de chacun.
  • EGMR, 13.09.2005 - 42571/98
    Auszug aus EGMR, 02.05.2006 - 50692/99
    Toutefois, la Cour n'observe pas, dans les propos litigieux, un ton insultant visant directement la personne des croyants, ni une attaque injurieuse pour des symboles sacrés, notamment des Musulmans, même si, à la lecture du livre, ceux-là pourront certes se sentir offusqués par ce commentaire quelque peu caustique de leur religion (voir, a contrario, İ.A. c. Turquie, no 42571/98, § 29, CEDH 2005-...).
  • EGMR, 31.01.2006 - 64016/00

    GINIEWSKI c. FRANCE

    Auszug aus EGMR, 02.05.2006 - 50692/99
    Dès lors, la Cour conclut à la violation de l'article 10 de la Convention (voir, l'arrêt Giniewski c. France, no 64016/00, § 55, 31 janvier 2006).
  • VG München, 01.07.2024 - M 30 K 22.4912

    Bayerischer Verfassungsschutz darf die AfD beobachten und hierüber die …

    Rn. 203 (d) Die dargestellten Äußerungen gehen aufgrund ihres beleidigenden Charakters über eine bloße Ablehnung der religiösen Vorstellungen von Muslimen, die diese in einer durch Pluralismus, Toleranz und offener Geisteshaltung gekennzeichneten demokratischen Gesellschaft hinnehmen müssten (vgl. EGMR, U.v. 2.5.2006 - 50692/99 - NVwZ 2007, 314/315 f.), hinaus.
  • VGH Baden-Württemberg, 06.11.2024 - 1 S 1798/23

    Beobachtung politischer Parteien

    Die Beschwerde geht nicht ansatzweise darauf ein, dass nach Art. 10 Abs. 2 EMRK die Ausübung des Rechts der freien Meinungsäußerung mit Pflichten und Verantwortung verbunden ist, dass daher bei religiösen Glaubensvorstellungen dazu die Verpflichtung zählen kann, sich Äußerungen zu enthalten, die für andere grundlos beleidigend sind, dass ein Vertragsstaat es zu Recht als notwendig ansehen kann, Maßnahmen zu ergreifen, die darauf abzielen, bestimmte Verhaltensweisen zu verhindern, darunter Äußerungen, die mit der Achtung der Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit anderer für unvereinbar gehalten werden, und dass die gegensätzlichen Interessen der Meinungsfreiheit und des Rechts auf Achtung der Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit gegeneinander abzuwägen sind (EGMR, Urt. v. 02.05.2006 - 50692/99 - NVwZ 2007, 314, Rn. 23 ff. - Aydin Tatlav ./. Türkei).
  • EGMR, 13.10.2015 - 37428/06

    [FRE]

    Le Gouvernement rappelle que dans son arrêt Aydın Tatlav c. Turquie (no 50692/99, § 27, 2 mai 2006), la Cour a indiqué que « ceux qui choisissent d'exercer la liberté de manifester leur religion, qu'ils appartiennent à une majorité ou à une minorité religieuse, ne peuvent raisonnablement s'attendre à le faire à l'abri de toute critique ; [ils] doivent tolérer et accepter le rejet par autrui de leurs croyances religieuses et même la propagation par autrui de doctrines hostiles à leur foi ".
  • VG Berlin, 01.03.2018 - 26 K 158.16

    Widerruf eines Lehrauftrags wegen angeblicher Lehrauftragsverletzung; Religiöse …

    Er muss es hinnehmen, dass andere seine religiösen Vorstellungen ablehnen, und muss sogar die Verkündung von Lehren hinnehmen, die seinen Glauben anfeinden (vgl. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Urteil vom 2. Mai 2006 - 50692/99 -, NVwZ 2007, 314).
  • EGMR, 21.12.2010 - 34690/05

    [ENG]

    This power of appreciation is not, however, unlimited but goes hand in hand with European supervision by the Court, whose task it is to give a final ruling on whether a restriction is reconcilable with freedom of expression as protected by Article 10 (for an analysis of the relevant principles in more detail, see Giniewski v. France, no. 64016/00, §§ 43-54, ECHR 2006-I; Aydın Tatlav v. Turkey, no. 50692/99, §§ 22-27, 2 May 2006; Gündüz v. Turkey, no. 35071/97, § 38, ECHR 2003-XI; and Murphy v. Ireland, no. 44179/98, §§ 65-69, ECHR 2003-IX (extracts), including the further references cited therein).
  • EGMR, 16.10.2007 - 36305/03

    TARA AND POIATA v. MOLDOVA

    This power of appreciation is not, however, unlimited but goes hand in hand with European supervision by the Court, whose task it is to give a final ruling on whether a restriction is reconcilable with freedom of expression as protected by Article 10 (for the recapitulation of the relevant principles in more detail, see Giniewski v. France, no. 64016/00, §§ 43-54, ECHR 2006-...; Aydın Tatlav v. Turkey, no. 50692/99, §§ 22-27, 2 May 2006; Gündüz v. Turkey, no. 35071/97, § 38, ECHR 2003-XI; and Murphy v. Ireland, no. 44179/98, §§ 65-69, ECHR 2003-IX (extracts), with further references).
  • EGMR, 31.10.2006 - 72208/01

    KLEIN v. SLOVAKIA

    This power of appreciation is not, however, unlimited but goes hand in hand with European supervision by the Court, whose task it is to give a final ruling on whether a restriction is reconcilable with freedom of expression as protected by Article 10 (for the recapitulation of the relevant principles in more detail, see Giniewski v. France, no. 64016/00, §§ 43-54, ECHR 2006-...; Aydın Tatlav v. Turkey, no. 50692/99, §§ 22-27, 2 May 2006; Gündüz v. Turkey, no. 35071/97, § 38, ECHR 2003-XI; Murphy v. Ireland, no. 44179/98, §§ 65-69, ECHR 2003-IX (extracts), with further references).
  • EGMR, 01.07.2008 - 17343/04

    FLUX v. MOLDOVA (No. 5)

    This power of appreciation is not, however, unlimited but goes hand in hand with European supervision by the Court, whose task it is to give a final ruling on whether a restriction is reconcilable with freedom of expression as protected by Article 10 (for the recapitulation of the relevant principles in more detail, see Giniewski v. France, no. 64016/00, §§ 43-54, ECHR 2006-...; Aydın Tatlav v. Turkey, no. 50692/99, §§ 22-27, 2 May 2006; Gündüz v. Turkey, no. 35071/97, § 38, ECHR 2003-XI; and Murphy v. Ireland, no. 44179/98, §§ 65-69, ECHR 2003-IX (extracts), with further references).
  • EGMR, 12.02.2008 - 17294/04

    FLUX v. MOLDOVA (No. 4)

    This power of appreciation is not, however, unlimited but goes hand in hand with European supervision by the Court, whose task it is to give a final ruling on whether a restriction is reconcilable with freedom of expression as protected by Article 10 (for the recapitulation of the relevant principles in more detail, see Giniewski v. France, no. 64016/00, §§ 43-54, ECHR 2006-...; Aydın Tatlav v. Turkey, no. 50692/99, §§ 22-27, 2 May 2006; Gündüz v. Turkey, no. 35071/97, § 38, ECHR 2003-XI; and Murphy v. Ireland, no. 44179/98, §§ 65-69, ECHR 2003-IX (extracts), with further references).
  • EGMR, 29.04.2008 - 73715/01

    KUTLULAR c. TURQUIE

    Certes, c'est en premier lieu aux autorités nationales qu'il revient d'évaluer s'il existe un tel besoin susceptible de justifier cette ingérence et, à cette fin, elles jouissent d'une marge d'appréciation « élargie'lorsqu'est en cause la liberté d'expression dans des domaines susceptibles d'offenser des convictions personnelles intimes relevant de la morale ou de la religion (voir Otto-Preminger-Institut c. Autriche, arrêt du 20 septembre 1994, série A no 295-A, § 50 et, Aydın Tatlav c. Turquie, no 50692/99, § 24, 2 mai 2006).
  • EGMR, 12.06.2007 - 32558/03

    FLUX v. MOLDOVA (No. 3)

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   EGMR, 21.02.2006 - 50959/99   

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EGMR, 21.02.2006 - 50959/99 (https://dejure.org/2006,29188)
EGMR, Entscheidung vom 21.02.2006 - 50959/99 (https://dejure.org/2006,29188)
EGMR, Entscheidung vom 21. Februar 2006 - 50959/99 (https://dejure.org/2006,29188)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    ODABASI ET KOÇAK c. TURQUIE

    Art. 10, Art. 10 Abs. 1, Art. 10 Abs. 2, Art. 41 MRK
    Violation de l'art. 10 Dommage matériel - demande rejetée Préjudice moral - réparation pécuniaire Remboursement partiel frais et dépens - procédure de la Convention ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2007, 1799 (Ls.)
  • NVwZ 2007, 313
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (7)

  • EGMR, 26.09.1995 - 17851/91

    Radikalenerlaß

    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Ce faisant, la Cour doit se convaincre que les autorités nationales ont appliqué des règles conformes aux principes consacrés à l'article 10 et ce, de surcroît, en se fondant sur une appréciation acceptable des faits pertinents (Vogt c. Allemagne, arrêt du 26 septembre 1995, série A no 323, pp. 25-26, § 52, et Jerusalem c. Autriche, no 26958/95, § 33, CEDH 2001-II, assorti d'autres références).
  • EGMR, 08.07.1986 - 9815/82

    Bruno Kreisky

    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Pour les jugements de valeur, cette exigence est irréalisable et porte atteinte à la liberté d'opinion elle-même, élément fondamental du droit garanti par l'article 10 (Lingens c. Autriche, arrêt du 8 juillet 1986, série A no 103, p. 28, § 46, et Oberschlick c. Autriche (no 1), arrêt du 23 mai 1991, série A no 204, p. 27, § 63).
  • EGMR, 23.05.1991 - 11662/85

    Oberschlick ./. Österreich

    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Pour les jugements de valeur, cette exigence est irréalisable et porte atteinte à la liberté d'opinion elle-même, élément fondamental du droit garanti par l'article 10 (Lingens c. Autriche, arrêt du 8 juillet 1986, série A no 103, p. 28, § 46, et Oberschlick c. Autriche (no 1), arrêt du 23 mai 1991, série A no 204, p. 27, § 63).
  • EGMR, 27.02.2001 - 26958/95
    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Ce faisant, la Cour doit se convaincre que les autorités nationales ont appliqué des règles conformes aux principes consacrés à l'article 10 et ce, de surcroît, en se fondant sur une appréciation acceptable des faits pertinents (Vogt c. Allemagne, arrêt du 26 septembre 1995, série A no 323, pp. 25-26, § 52, et Jerusalem c. Autriche, no 26958/95, § 33, CEDH 2001-II, assorti d'autres références).
  • EGMR, 25.11.1999 - 23118/93

    NILSEN AND JOHNSEN v. NORWAY

    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Cette liberté est soumise aux exceptions énoncées à l'article 10 § 2, qu'il convient toutefois d'interpréter strictement (Nilsen et Johnsen c. Norvège [GC], no 23118/93, § 43, CEDH 1999-VIII, et Lehideux et Isorni c. France, arrêt du 23 septembre 1998, Recueil des arrêts et décisions 1998-VII, p. 2886, § 52).
  • EGMR, 15.10.2002 - 27692/95

    KARAKOC ET AUTRES c. TURQUIE

    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Rn. 31 S'agissant de la perte de revenus alléguée, la Cour considère que les preuves soumises ne permettent pas de parvenir à une quantification précise du manque à gagner résultant pour les requérants de la violation de l'article 10 de la Convention (voir, dans le même sens, Karakoç et autres c. Turquie, nos 27692/95, 28138/95 et 28498/95, § 69, 15 octobre 2002, et Feridun Yazar et autres c. Turquie, no 42713/98, 23 septembre 2004).
  • EGMR, 23.09.2004 - 42713/98

    FERIDUN YAZAR ET AUTRES c. TURQUIE

    Auszug aus EGMR, 21.02.2006 - 50959/99
    Rn. 31 S'agissant de la perte de revenus alléguée, la Cour considère que les preuves soumises ne permettent pas de parvenir à une quantification précise du manque à gagner résultant pour les requérants de la violation de l'article 10 de la Convention (voir, dans le même sens, Karakoç et autres c. Turquie, nos 27692/95, 28138/95 et 28498/95, § 69, 15 octobre 2002, et Feridun Yazar et autres c. Turquie, no 42713/98, 23 septembre 2004).
  • VG Münster, 22.10.2009 - 8 K 960/09

    Aufenthaltserlaubnis, Ausweisung, Resozialisierung, notwendig in einer …

    Ein Eingriff in das Recht aus Art. 8 Abs. 1 EMRK ist vielmehr notwendig in einer demokratischen Gesellschaft", wenn er einem dringenden sozialen Bedürfnis entspricht und insbesondere verhältnismäßig zu dem verfolgten legitimen Ziel ist (ständige Rechtsprechung: EGMR, z. B. Urteil vom 30. November 1999 - 34374/97 -, InfAuslR 2000, 53, 55 = NVwZ 2000, 1401; zu Art. 10 EMRK Urteil vom 21. Februar 2006 - 50959/99 -, NVwZ 2007, 313).

    Insbesondere ist zu prüfen, ob Regeln angewendet wurden, die mit den in Art. 8 EMRK niedergelegten Grundsätzen übereinstimmen (…EGMR - Plenum -, Urteil vom 7. Dezember 1976 - 5493/72 -, a.a.O.; zu Art. 10 EMRK Urteil vom 21. Februar 2006 - 50959/99 -, NVwZ 2007, 313).

  • EGMR, 15.05.2018 - 6312/13

    LUTSKEVICH v. RUSSIA

    In this context, the Court reiterates that while the respondent State in principle remains free to choose the means by which it will comply with this obligation, it is for the Committee of Ministers to assess whether those means are compatible with the conclusions set out in the Court's judgment and consistent with the approach adopted by the Convention organs in similar cases (see, for example, Maestri v. Italy [GC], no. 39748/98, § 47, ECHR 2004-I, and the Resolution of the Committee of Ministers ResDH(2010)63 of 3 June 2010 on the execution of the judgment in Odabaşı and Koçak v. Turkey, no. 50959/99, 21 February 2006).
  • VG Würzburg, 23.02.2022 - W 8 E 22.237

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Verkürzung des Genesenenstatus gerichtetes …

    Eine Klage bzw. ein einstweiliger Rechtsschutz mit dem alleinigen Ziel der Nichtigkeitsfeststellung einer Norm könne nicht auf § 43 VwGO gestützt werden, da eine solche Klage auf kein Rechtsverhältnis abziele, sondern eine Umgehung des § 47 VwGO ermöglichen würde; dasselbe gelte für eine Klage auf Feststellung der Unanwendbarkeit einer Rechtsnorm wegen eines Verstoßes gegen höherrangiges Recht (BVerwG, U.v. 23.8.2007 - 7 C 13.06 - NVwZ 2007, 313.11).
  • EGMR, 30.01.2018 - 63686/13

    STEPAN ZIMIN v. RUSSIA

    In this context, the Court reiterates that while the respondent State in principle remains free to choose the means by which it will comply with this obligation, it is for the Committee of Ministers to assess whether those means are compatible with the conclusions set out in the Court's judgment and consistent with the approach adopted by the Convention organs in similar cases (see, for example, Maestri v. Italy [GC], no. 39748/98, § 47, ECHR 2004-I, and the Resolution of the Committee of Ministers ResDH(2010)63 of 3 June 2010 on the execution of the judgment in Odabaşı and Koçak v. Turkey, no. 50959/99, 21 February 2006).
  • EGMR, 30.01.2018 - 4966/13

    BARABANOV v. RUSSIA

    In that context, the Court reiterates that while the respondent State in principle remains free to choose the means by which it will comply with this obligation, it is for the Committee of Ministers to assess whether those means are compatible with the conclusions set out in the Court's judgment and consistent with the approach adopted by the Convention organs in similar cases (see, for example, Maestri v. Italy [GC], no. 39748/98, § 47, ECHR 2004-I, and the Resolution of the Committee of Ministers ResDH(2010)63 of 3 June 2010 on the execution of the judgment in Odabaşı and Koçak v. Turkey, no. 50959/99, 21 February 2006).
  • VG Aachen, 16.12.2008 - 2 K 90/05
    Rn. 56 vgl. Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Urteil vom 24. Januar 2007 - 1 BvR 382/05 -, NVwZ 2007, 313; Beschluss vom 8. Dezember 2004 - 1 BvR 1238/04 -, NVwZ-RR 2005, 227; Nichtannahmebeschluss vom 28. Februar 2002 - 1 BvR 1676/01 -, NJW 2002, 1638 und dazu auch EGMR, Entscheidung vom 3. Juli 2007 - 32015/02 - , NVwZ 2008, 1215.
  • EGMR, 30.01.2018 - 62630/13

    POLIKHOVICH v. RUSSIA

    In that context, the Court reiterates that while the respondent State in principle remains free to choose the means by which it will comply with this obligation, it is for the Committee of Ministers to assess whether those means are compatible with the conclusions set out in the Court's judgment and consistent with the approach adopted by the Convention organs in similar cases (see, for example, Maestri v. Italy [GC], no. 39748/98, § 47, ECHR 2004-I, and the Resolution of the Committee of Ministers ResDH(2010)63 of 3 June 2010 on the execution of the judgment in Odabaşı and Koçak v. Turkey, no. 50959/99, 21 February 2006).
  • EGMR, 23.06.2015 - 34823/05

    [FRE]

    S'agissant ensuite du but de l'ingérence, la Cour accepte que la condamnation du requérant visait à protéger la réputation et les droits d'autrui (Odabaşı et Koçak c. Turquie, no 50959/99, § 18, 21 février 2006, Dilipak et Karakaya c. Turquie nos 7942/05 et 24838/05, §§ 117 et 130-131, 4 mars 2014, et Murat Vural, précité, § 60).
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