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Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 28.01.2011

Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,4251
OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09 (https://dejure.org/2010,4251)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 19.10.2010 - 2 A 15.09 (https://dejure.org/2010,4251)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 19. Oktober 2010 - 2 A 15.09 (https://dejure.org/2010,4251)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 47 Abs 2 S 1 VwGO, § 47 Abs 2a VwGO, § 1 Abs 3 BauGB, § 1 Abs 6 Nr 5 BauGB, § 1 Abs 6 Nr 7 BauGB
    Bebauungsplan: Einbeziehung der öffentlichen Grünfläche in die Ermittlung der zulässigen Geschossfläche

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 47 Abs 2 S 1 VwGO, § ... 47 Abs 2a VwGO, § 1 Abs 3 BauGB, § 1 Abs 6 Nr 5 BauGB, § 1 Abs 6 Nr 7 BauGB, § 1 Abs 7 BauGB, § 1a Abs 2 BauGB, § 2 Abs 4 BauGB, § 3 Abs 2 BauGB, § 5 Abs 2 Nr 1 BauGB, § 8 Abs 2 S 1 BauGB, § 9 Abs 1 Nr 11 BauGB, § 9 Abs 1 Nr 15 BauGB, § 9 Abs 1 Nr 25 BauGB, § 13 Abs 2 BauGB, § 13 Abs 3 S 1 BauGB, § 13a BauGB, § 34 BauGB, § 35 BauGB, § 214 Abs 1 S 1 Nr 1 BauGB, § 214 Abs 2 Nr 2 BauGB, § 214 Abs 2a Nr 1 BauGB, § 233 Abs 1 BauGB, § 4 BauNVO, § 16 Abs 2 BauNVO, § 17 BauNVO, § 19 Abs 2 BauNVO, § 19 Abs 3 BauNVO, § 20 Abs 2 BauNVO, § 6 BauO BE
    Normenkontrolle (Stattgabe); Bebauungsplan; allgemeines Wohngebiet; Baukörperausweisung; Grünfestsetzungen; Gehrecht zu Gunsten der Allgemeinheit; Plannachbarn; Antragsbefugnis; Präklusion; Bebauungsplan der Innenentwicklung; Nachverdichtung; beschleunigtes Verfahren; ...

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wirksamkeit eines Bebauungsplans

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    Bebauungsplan für Grundstücke an der Württembergischen Straße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin unwirksam

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (20)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.12.2007 - 2 A 3.07

    Bebauungsplan für das "Spreedreieck" unwirksam

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein Bebauungsplan nicht schon deswegen abwägungsfehlerhaft, weil die Gemeinde ihn ohne alternative Planungen auf der Grundlage eines vom künftigen Bauherrn vorgelegten Projektentwurfs für ein Großvorhaben aufgestellt hat, das im Geltungsbereich des Plans verwirklicht werden soll (BVerwG, Beschluss vom 28. August 1987 - 4 N 1.86 -, BRS 47 Nr. 3; ebenso Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, …und vom 4. Dezember 2009 - OVG 2 A 23.08 -, juris Rn. 45).

    Nicht zum Bauland zählen hingegen Flächen, die nach ihrem Zweck nicht für eine Bebauung vorgesehen sind, wie etwa nach § 9 Abs. 1 Nr. 15 BauGB festgesetzte private Grünflächen oder solche Flächen, die zur Verbindung des Baugrundstücks mit der öffentlichen Verkehrsfläche notwendig sind und mithin der straßenmäßigen Erschließung dienen (vgl. Urteil des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24;… König, in: König/Stock/Roeser, BauNVO, 2. Aufl. 2003, § 19 Rn. 13b).

    Rn. 56 Im Ergebnis kommt eine Anrechnung der betreffenden Fläche auf die für die Ermittlung der zulässigen Geschossfläche nach § 19 Abs. 3 S. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 2 BauNVO maßgebende Fläche des Baugrundstücks im vorliegenden Fall ebenso wenig in Betracht wie in dem dem erwähnten Urteil des Senats vom 18. Dezember 2007 (a.a.O.) zugrunde liegenden Fall einer dem Baugrundstück zugeordneten Fläche, die zur Verbindung des Baugrundstücks mit der öffentlichen Verkehrsfläche notwendig ist und mithin der straßenmäßigen Erschließung dient.

    Dies ist deshalb nicht unbedenklich, weil die Unterschreitung der bauordnungsrechtlich vorgeschriebenen Abstandsflächen grundsätzlich eine Beeinträchtigung der gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Sinne des § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauNVO indiziert (vgl. Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, a.a.O., und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

    Die Auswirkungen derartiger Festsetzungen auf die betroffenen Schutzgüter müssen jedoch in der Abwägung hinreichend berücksichtigt werden (vgl. Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, a.a.O., und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

    Ob der Plangeber diese Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung zu Recht angenommen hat, beurteilt sich dabei maßgeblich nach der Begründung des Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5; zum Ganzen auch Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, vom 18. Juni 2008 - OVG 2 A 11.07 -, vom 20. November 2009 - OVG 2 A 19.07 -, juris, und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

    Im vorliegenden Fall berühren die Abwägungsfehler in Bezug auf die Ermittlung der Geschossflächenzahl und die Annahme der Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenze des Maßes der baulichen Nutzung das Planungskonzept insgesamt, da sich ohne wirksame Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung keine sinnvolle städtebauliche Ordnung bewirken lässt (vgl. Urteil des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 30.09.2010 - 2 A 22.08

    Bebauungsplan; Normenkontrolle; Rechtsschutzbedürfnis; Abwägungsausfall; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Dies ist deshalb nicht unbedenklich, weil die Unterschreitung der bauordnungsrechtlich vorgeschriebenen Abstandsflächen grundsätzlich eine Beeinträchtigung der gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Sinne des § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauNVO indiziert (…vgl. Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, a.a.O., und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

    Die Auswirkungen derartiger Festsetzungen auf die betroffenen Schutzgüter müssen jedoch in der Abwägung hinreichend berücksichtigt werden (…vgl. Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, a.a.O., und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

    Ob der Plangeber diese Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung zu Recht angenommen hat, beurteilt sich dabei maßgeblich nach der Begründung des Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5; zum Ganzen auch Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, vom 18. Juni 2008 - OVG 2 A 11.07 -, vom 20. November 2009 - OVG 2 A 19.07 -, juris, und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 04.12.2009 - 2 A 23.08

    Normenkontrolle (erfolglos); Bebauungsplan; ehemaliger Güterbahnhof; Wohngebiet; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Auf eine gegenwärtig etwa bestehende Marktlage kommt es schon deshalb nicht an, weil durch Bebauungspläne die planerischen Voraussetzungen für die bauliche und sonstige Nutzung des Plangebiets für mehrere Jahrzehnte geschaffen werden (vgl. Urteil des Senats vom 4. Dezember 2009 - OVG 2 A 23.08 -, juris Rn. 29).

    Es ist deshalb unschädlich, wenn eine an sich stimmige städtebauliche Planung mit der Folge verbunden ist, dass die durch sie bedingte Werterhöhung einen privaten Verkauf der Fläche erst lukrativ macht (vgl. Urteil des Senats vom 4. Dezember 2009, a.a.O., Rn. 30).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein Bebauungsplan nicht schon deswegen abwägungsfehlerhaft, weil die Gemeinde ihn ohne alternative Planungen auf der Grundlage eines vom künftigen Bauherrn vorgelegten Projektentwurfs für ein Großvorhaben aufgestellt hat, das im Geltungsbereich des Plans verwirklicht werden soll (BVerwG, Beschluss vom 28. August 1987 - 4 N 1.86 -, BRS 47 Nr. 3; ebenso Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, und vom 4. Dezember 2009 - OVG 2 A 23.08 -, juris Rn. 45).

  • BVerwG, 25.11.1999 - 4 CN 17.98

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Feststellung der Nichtigkeit; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    In diesem Sinne setzen § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 3 BauNVO eine städtebauliche Ausnahmesituation voraus (vgl. BVerwG, Urteile vom 25. November 1999 - 4 CN 17.98 -, NVwZ 2000, 813, und vom 31. August 2000 - 4 CN 6.99 -, BVerwGE 112, 41).

    Der Ansatz, dass es sich bei der Lage eines Plangebietes innerhalb des Berliner S-Bahnrings stets um eine "Ausnahmesituation" handele, widerspricht der Regelungssystematik und steht nicht in Einklang mit der zitierten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach § 17 Abs. 1 BauNVO gerade auch im großstädtischen Raum Geltung für den städtebaulichen Regelfall beansprucht (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. November 1999, a.a.O., S. 815).

  • BVerwG, 26.01.1994 - 4 NB 42.93

    Überprüfung einer Vorschrift in einem Normenkontrollverfahren - Aufstellung eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Ob der Plangeber diese Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung zu Recht angenommen hat, beurteilt sich dabei maßgeblich nach der Begründung des Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5; zum Ganzen auch Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, vom 18. Juni 2008 - OVG 2 A 11.07 -, vom 20. November 2009 - OVG 2 A 19.07 -, juris, und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).

    Insbesondere geht es vorliegend auch nicht um die nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts als besonderer städtebaulicher Grund im Sinne des § 17 Abs. 2 BauNVO anerkennungswürdige Umsetzung einer besonderen, qualifizierten planerischen Lösung bzw. städtebaulichen Idee (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5;… vgl. auch Fickert/Fieseler, BauNVO, 11. Aufl. 2008, § 17 Rn. 28) sowie um die Berücksichtigung stadtgestalterischer Gesichtspunkte in einer städtebaulich herausgehobenen Situation (vgl. hierzu OVG Berlin, Urteil vom 14. Januar 1994 - OVG 2 A 9.91 -, NVwZ-RR 1995, 69, 71; Beschluss vom 9. November 1999 - OVG 2 SN 25.99 -, BRS 62 Nr. 27).

  • BVerwG, 31.08.2000 - 4 CN 6.99

    Eingriff, naturschutzrechtlicher; Innenbereich; Landesrecht; Maß der baulichen …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    In diesem Sinne setzen § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 3 BauNVO eine städtebauliche Ausnahmesituation voraus (vgl. BVerwG, Urteile vom 25. November 1999 - 4 CN 17.98 -, NVwZ 2000, 813, und vom 31. August 2000 - 4 CN 6.99 -, BVerwGE 112, 41).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.06.2008 - 2 A 11.07

    Bebauungsplan "Brücker Zentrum"

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Ob der Plangeber diese Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung zu Recht angenommen hat, beurteilt sich dabei maßgeblich nach der Begründung des Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5; zum Ganzen auch Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, vom 18. Juni 2008 - OVG 2 A 11.07 -, vom 20. November 2009 - OVG 2 A 19.07 -, juris, und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.11.2009 - 2 A 19.07

    Normenkontrolle (Stattgabe); Bebauungsplan; Wohnungseigentümergemeinschaft; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Ob der Plangeber diese Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung zu Recht angenommen hat, beurteilt sich dabei maßgeblich nach der Begründung des Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5; zum Ganzen auch Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, BRS 71 Nr. 24, vom 18. Juni 2008 - OVG 2 A 11.07 -, vom 20. November 2009 - OVG 2 A 19.07 -, juris, und vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -).
  • BVerwG, 22.05.1987 - 4 C 57.84

    Darstellung von Flächen für die Landwirtschaft in einem Flächennutzungsplan als …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Im Hinblick darauf, dass die nach § 9 Abs. 8 BauGB beizufügende Begründung des Bebauungsplans nicht nur dokumentiert, welche Motive für den Plan und seinen Inhalt im einzelnen maßgebend waren, sondern die Aussagen zu den zentralen Punkten des Bauleitplans, deren Inhalt, Ziele und Auswirkungen verdeutlichen soll (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. Mai 1987 - 4 C 57.84 -, BVerwG 77, 300, 306), hat der Senat unter Berücksichtigung der Erläuterungen in der Planbegründung keine Zweifel, dass der Plangeber mit den textlichen Festsetzungen Nr. 6 und Nr. 11 das städtebauliche Ziel verfolgt, im Bereich der nicht überbaubaren und nicht unterbaubaren Grundstücksfläche K im westlichen Teil des Plangebietes eine öffentlich zugängliche Grünfläche planungsrechtlich zu ermöglichen und dauerhaft zu sichern.
  • BVerwG, 06.04.1993 - 4 NB 43.92

    Gesamtnichtigkeit eines Bebauungsplans bei fehlender Abtrennbarkeit eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 19.10.2010 - 2 A 15.09
    Die Unwirksamkeit einzelner Festsetzungen eines Bebauungsplanes hat nur dann nicht die Gesamtunwirksamkeit zur Folge, wenn die übrigen Festsetzungen für sich betrachtet noch eine den Anforderungen des § 1 BauGB gerecht werdende, sinnvolle Ordnung bewirken können und wenn zusätzlich die Gemeinde nach ihrem im Planungsverfahren zum Ausdruck gekommenen Willen im Zweifel auch einen Plan dieses eingeschränkten Inhalts beschlossen hätte (vgl. BVerwG, Beschluss vom 6. April 1993 - 4 NB 43.92 -, BRS 55 Nr. 31).
  • BVerwG, 23.01.1997 - 4 NB 7.96

    Bauplanungsrecht - Maß der baulichen Nutzung, Rechtsänderung durch BauNVO 1990

  • OVG Berlin, 14.01.1994 - 2 A 9.91

    Bauleitplanung: Verletzung des Entwicklungsgebots des § 8 Abs. 2 BauGB , …

  • OVG Berlin, 09.11.1999 - 2 SN 25.99

    Anordnung einer aufschiebenden Wirkung ; Nichtigkeit eines Bebauungsplans ; …

  • BVerwG, 12.12.1969 - IV C 105.66

    Rechtsnatur der Genehmigung eines Bebauungsplans; Rechtsfolgen der …

  • BVerwG, 11.05.1999 - 4 BN 15.99

    Bebauungsplan; Planänderung; Ausschluß von Nutzungsarten im Gewerbegebiet; …

  • BVerwG, 09.04.2008 - 4 CN 1.07

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Teilbarkeit; Teilunwirksamkeit; …

  • BVerwG, 26.02.1999 - 4 CN 6.98

    Normenkontrolle; Antragsbefugnis; Verkehrsimmissionen; Bebauungsplan; Entwicklung …

  • BVerwG, 28.08.1987 - 4 N 1.86

    Voraussetzungen für die Annahme einer Verletzung des Abwägungsgebots im …

  • BVerwG, 12.06.2008 - 4 BN 8.08

    Verletzung des Abwägungsgebots hinsichtlich der Zunahme der Lrämbelastung nicht …

  • VerfGH Bayern, 13.07.2009 - 3-VII-09

    Überprüfung eines Bebauungsplans

  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.09.2011 - 2 A 8.11

    Bebauungsplan für das sog. Wertheim-Areal unwirksam

    Nicht zum Bauland zählen hingegen Flächen, die nach ihrem Zweck nicht für eine Bebauung vorgesehen sind, wie etwa nach § 9 Abs. 1 Nr. 15 BauGB festgesetzte private Grünflächen oder solche Flächen, die zur Verbindung des Baugrundstücks mit der öffentlichen Verkehrsfläche notwendig sind und mithin der straßenmäßigen Erschließung dienen (…vgl. Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007 - OVG 2 A 3.07 -, juris Rn. 80 und vom 19. Oktober 2010 - OVG 2 A 15.09 -, juris Rn. 54 ff.).

    Ob der Plangeber diese Voraussetzungen für eine Überschreitung der Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung zu Recht angenommen hat, beurteilt sich dabei maßgeblich nach der Begründung des Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 1994 - 4 NB 42.93 -, Buchholz 406.12 § 17 BauNVO Nr. 5;… zum Ganzen auch Urteile des Senats vom 18. Dezember 2007, a.a.O., vom 30. September 2010 - OVG 2 A 22.08 -, juris, und vom 19. Oktober 2010, a.a.O.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.11.2012 - 10 A 10.09

    Pflicht zur Ausweisung von Grundflächenzahl und Größe der Grundflächen bei …

    Rn. 40 Die Vorschrift des § 13 a BauGB ist durch das "Gesetz zur Erleichterung von Planungsvorhaben für die Innenentwicklung der Städte" vom 21. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3316) - BauGB 2007 - mit Wirkung vom 1. Januar 2007 eingeführt worden und daher unproblematisch auf das vorliegende Planverfahren anwendbar, das erst nach Inkrafttreten förmlich eingeleitet wurde (vgl. § 233 Abs. 1 Satz 1 BauGB; zur möglichen Anwendung auch auf bereits laufende Planverfahren OVG Bln-Bbg, Urteil vom 19. Oktober 2010 - OVG 2 A 15.09 -, juris Rn. 33).

    Hierunter sind solche Planungen zu verstehen, die der Erhaltung, Erneuerung, Fortentwicklung, Anpassung und dem Umbau vorhandener Ortsteile dienen (vgl. § 1 Abs. 6 Nr. 4 BauGB) und abzugrenzen sind von Bebauungsplänen, die gezielt Flächen außerhalb der Ortslagen einer Bebauung zuführen (vgl. im Einzelnen OVG Bln-Bbg, Urteil vom 19. Oktober 2010, a.a.O., Rn. 34;… Stüer, Der Bebauungsplan, 4. Aufl. 2009, Rn. 186).

  • VGH Bayern, 04.08.2017 - 9 N 15.378

    Lärmschutz durch vorhabenbezogenen Bebauungsplan

    Es ist daher nicht ersichtlich, dass der Flächennutzungsplan durch die Änderung seine Bedeutung als kommunales Steuerungsinstrument der städtebaulichen Entwicklung "im Großen und Ganzen" verloren hat (vgl. OVG BB, U.v. 19.10.2010 - OVG 2 A 15.09 - juris Rn. 42;… BVerwG, U.v. 26.2.1999 - 4 CN 6.98 - juris Rn. 21 - zu § 214 BauGB).
  • BVerwG, 28.10.2020 - 4 BN 44.20

    Unzulässiger Normenkontrollantrag eines Plannachbarn

    Dies entspricht im Kern der Rechtsprechung anderer Oberverwaltungsgerichte (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19. Oktober 2010 - 2 A 15.09 - juris Rn. 28; VGH Kassel…, Urteil vom 20. April 2017 - 3 C 725/14.N - juris Rn. 24; VGH München…, Beschluss vom 8. Mai 2019 - 15 NE 19.551 u.a. - juris Rn. 35; VGH Mannheim, Urteil vom 15. September 2015 - 3 S 975/14 - BRS 83 Nr. 178; vgl. auch OVG Lüneburg, Urteil vom 26. Juli 2017 - 1 KN 171/16 - ZfBR 2017, 803 ).
  • VerfGH Bayern, 17.07.2020 - 23-VII-19

    Unbegründete Popularklage gegen Bebauungsplan

    Solche Außenbereichsinseln werden nach ganz überwiegender Auffassung in der fachgerichtlichen Rechtsprechung (…OVG RhPf vom 24.2.2010 - 1 C 10852/09 - juris Rn. 39; OVG Berlin-BbG vom 19.10.2010 - OVG 2 A 15.09 - juris Rn. 35;… OVG Saarl vom 11.10.2012 - 2 B 276/12 - juris Rn. 18;… VGH BW vom 29.10.2013 NVwZ-RR 2014, 171 Rn. 24;… OVG NW vom 17.5.2017 - 10 D 2/16.NE - juris Rn. 22;… vgl. BVerwG vom 4.11.2015 BVerwGE 153, 174 Rn. 25) und im Schrifttum (…Battis in Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 14. Aufl. 2019, § 13 a Rn. 4;… Krautzberger in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, § 13 a Rn. 27;… Jaeger in Spannowsky/Uechtritz, BeckOK BauGB, § 13 a Rn. 8) von dem in § 13 a BauGB verwendeten Begriff der Innenentwicklung erfasst.
  • VGH Hessen, 06.04.2017 - 4 C 969/16

    Zwei Bebauungspläne für Verlagerung eines Lebensmittelmarkts innerhalb des …

    Maßgeblich ist, ob der Flächennutzungsplan seine Bedeutung als kommunales Steuerungsinstrument der städtebaulichen Entwicklung im Wesentlichen behalten oder verloren hat (BVerwG…, Urteil vom 26. Februar 1999 - 4 CN 6.98 -, juris Rdnr. 21; Hessischer VGH zu § 155b BBauG: Urteil vom 4. Juni 1982 - 3 OE 36/83 -, BRS 47, 62; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19. Oktober 2010 - 2 A 15.09 -, juris Rdnr. 42;… Krautzberger in Ernst/Zinkhahn/Bielenberg/Krautzberger, a.a.O., § 13a Rdnr. 74).
  • OVG Bremen, 04.03.2026 - 1 LA 86/24

    Bauland; Baulandqualität; Sich überlagernde Festsetzungen; Antrag auf Zulassung …

    Es hat die durch § 9 Abs. 1 Nr. 15 BauGB festgesetzten Grünflächen, die einhellig nicht als Bauland qualifiziert werden (…vgl. nur BVerwG, Beschl. v. 24.04.1991 - 4 NB 24.90, juris Rn. 6 und v. 29.11.1994 - 8 B 171.94, juris Rn. 3;… BayVGH, Urt. v. 27.02.2018 - 15 N 16.2381, juris Rn. 34;… OVG SH, Urt. v. 08.07.2015 - 4 LB 47/14, juris Rn. 28; OVG Bln-Bbg, Urt. v. 19.10.2010 - OVG 2 A 15.09, juris Rn. 54;… OVG NRW, Beschl. v. 23.12.2009 - 15 A 2133/09, juris Rn. 17;… NdsOVG, Urt. v. 27.08.2001 - 1 K 2816/00, juris Rn. 29), damit lediglich vergleichend herangezogen.

    Damit zeigt er indes nicht substantiiert auf, dass die Festsetzung im Sinne eines "Etikettenschwindels" zu Unrecht auf § 7 Abs. 4 BremNatSchG a.F. gestützt wurde, obwohl tatsächlich eine Festsetzung nach § 9 Abs. 1 Nr. 25 BauGB anzunehmen wäre, die nach wohl herrschender Meinung der Einordnung als Bauland nicht entgegenstünde (vgl. nur OVG Bln-Bbg, Urt. v. 19.10.2010 - OVG 2 A 15.09, juris Rn. 54;… OVG NRW, Beschl. v. 23.12.2009 - 15 A 2133/09, juris Rn. 15;… VGH BW, Urt. v. 04.07.2003 - 8 S 1251/03, juris Rn. 3; NdsOVG, Beschl. v. 17.01.1986 - 9 B 37/85, ZfBR 1986, 184;… Ziegler/Seith, in: Brügelmann, BauGB, Sept. 2017 § 19 BauNVO Rn. 30;… Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, 160. EL August 2025, § 19 BauNVO Rn. 15).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.06.2011 - 2 S 47.11

    Wirkungen des Eintritts der Rechtskraft eines den Bebauungsplan aufhebenden …

    Soweit sie geltend machen, in ihrem Recht auf effektiven Rechtsschutz aus Art. 19 Abs. 4 GG beeinträchtigt zu sein, da der Antragsgegner und die Beigeladene sie durch ein "einvernehmliches Zusammenwirken" unter Ausnutzung der durch die Nichtzulassungsbeschwerden nach § 133 Abs. 4 VwGO eingetretenen Hemmung der Rechtskraft des Normenkontrollurteils des Senats vom 19. Oktober 2010 - OVG 2 A 15.09 - "um den Erfolg ihres mit erheblichem zeitlichem und finanziellem Aufwand betriebenen Normenkontrollverfahrens" brächten und "vollendete Tatsachen" schüfen, übersehen sie die unterschiedlichen Gegenstände und Voraussetzungen der Rechtsschutzverfahren.
  • OVG Schleswig-Holstein, 06.05.2025 - 1 KN 10/20

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans; Festsetzung eines Sondergebiets …

    Maßgeblich ist, ob der Flächennutzungsplan seine Bedeutung als kommunales Steuerungsinstrument der städtebaulichen Entwicklung im "Großen und Ganzen" behalten oder verloren hat (OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 19. Oktober 2010 - OVG 2 A 15.09 -, juris Rn. 42 mit Verweis auf BVerwG, Urteil vom 26. Februar 1999 - 4 CN 6.98 -, juris).
  • VG Hamburg, 18.12.2015 - 9 E 5465/15

    Baugenehmigung ohne Bauantrag: Keine nachbarschützende Wirkung!

    Diesem Ergebnis entspricht, dass auch unter der Geltung der Baunutzungsverordnung bei der Bemessung der bebaubaren Fläche nach § 19 Abs. 3 Satz 1 BauNVO allein die Fläche des Baugrundstücks maßgebend ist, "die im Bauland und hinter der im Bebauungsplan festgesetzten Straßenbegrenzungslinie" liegt (zum Begriff des Baulandes: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil v. 19.10.2010 - 2 A 15.09, Rz. 54).
  • VG Berlin, 19.04.2011 - 19 K 256.10

    Leipziger Platz: Nachbarklagen gegen Bauvorbescheide erfolglos

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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 28.01.2011 - 2 A 15.09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,16869
OVG Berlin-Brandenburg, 28.01.2011 - 2 A 15.09 (https://dejure.org/2011,16869)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 28.01.2011 - 2 A 15.09 (https://dejure.org/2011,16869)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 28. Januar 2011 - 2 A 15.09 (https://dejure.org/2011,16869)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 86 Abs 1 VwGO, § 105 VwGO, § 117 Abs 3 VwGO, § 118 VwGO, § 119 VwGO, § 160 Abs 4 ZPO
    Tatbestandsberichtigungsanträge (erfolglos); Normenkontrollurteil; Tatbestandsergänzung; Unrichtigkeit; (keine) Auslassung wesentlicher Punkte; Sachaufklärungspflicht; Sachverhaltswertung; nebensächliche Punkte; Bezugnahme auf Schriftsätze; Protokolle und andere ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erstmalige Aufnahme tatsächlicher Feststellungen und Geltendmachung von Verstößen gegen die gerichtliche Sachaufklärungspflicht nach § 86 Abs. 1 Verwaltungsgerichtsordnung ( VwGO ) durch einen Antrag auf Tatbestandsberichtigung i.S.d § 119 Abs. 1 VwGO

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Erstmalige Aufnahme tatsächlicher Feststellungen und Geltendmachung von Verstößen gegen die gerichtliche Sachaufklärungspflicht nach § 86 Abs. 1 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) durch einen Antrag auf Tatbestandsberichtigung i.S.d § 119 Abs. 1 VwGO

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 11.06.2007 - 5 B 143.07

    Mitwirkung - entsprechende Anwendung - konkret - Befangenheit - rechtliches Gehör

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.01.2011 - 2 A 15.09
    Die Berichtigung setzt jedoch berichtigungsfähige tatsächliche Feststellungen voraus; § 119 VwGO vermittelt keinen Anspruch darauf, dass solche Feststellungen erstmals aufgenommen werden (vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. Juni 2007 - 5 B 143.07 -, juris;… Rennert, a.a.O.).
  • KG, 22.01.2002 - 23 U 6712/99
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.01.2011 - 2 A 15.09
    Nicht protokollierte Äußerungen eines Verfahrensbeteiligten in der mündlichen Verhandlung müssen jedenfalls dann nicht im Urteilstatbestand wiedergegeben werden, wenn ihre Aufnahme in das Verhandlungsprotokoll nicht gemäß § 105 VwGO i.V.m. § 160 Abs. 4 Satz 1 ZPO beantragt worden ist oder das Gericht von ihrer Aufnahme in das Verhandlungsprotokoll gemäß § 105 VwGO i.V.m. § 160 Abs. 4 Satz 2 und 3 ZPO absehen konnte, weil es - nach der Rechtsaufassung des Gerichts - auf die Äußerung nicht ankommt; denn ein Verfahrensbeteiligter kann nicht im Wege der Tatbestandsberichtigung die Beurkundung eines mündlichen Vorbringens erzwingen, dessen Nichtbeurkundung im Verhandlungsprotokoll er hinzunehmen gehabt hätte (vgl. KG, Beschluss vom 22. Januar 2002 - 23 U 6712/99 -, juris).
  • VG Berlin, 29.11.2018 - 10 K 300.15

    Verpflichtung eines Galvanikbetriebes zur Installation von den aktuellen …

    Die Unrichtigkeit des Tatbestandes im Sinne des § 119 VwGO, zu dem - wie hier - auch in den Entscheidungsgründen des Urteils enthaltene Feststellungen tatsächlicher Art gehören, kann sich aus der unzutreffenden oder widersprüchlichen Darstellung des Sachverhalts, aber auch aus der Auslassung wesentlicher Punkte ergeben (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.01.2011 - OVG 2 A 15.09 -).
  • VG Berlin, 17.01.2019 - 10 K 300.15

    Tatbestandsberichtigung im Verwaltungsrechtsstreit

    Die Unrichtigkeit des Tatbestandes im Sinne des § 119 VwGO, zu dem - wie hier - auch in den Entscheidungsgründen des Urteils enthaltene Feststellungen tatsächlicher Art gehören, kann sich aus der unzutreffenden oder widersprüchlichen Darstellung des Sachverhalts, aber auch aus der Auslassung wesentlicher Punkte ergeben (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.01.2011 - OVG 2 A 15.09 -).
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