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Rechtsprechung
   BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,10207
BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20 (https://dejure.org/2024,10207)
BFH, Entscheidung vom 24.04.2024 - VII R 57/20 (https://dejure.org/2024,10207)
BFH, Entscheidung vom 24. April 2024 - VII R 57/20 (https://dejure.org/2024,10207)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    AO § 191 Abs 1 S 2, AnfG § 1, AnfG § 2, AnfG § 3, FGO § 118 Abs 2, BGB § 1936, AO § 45, AO § 278 Abs 2, AO § 231 Abs 2 S 1 Nr 3
    Auswirkung einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid

  • rechtsinformationen.bund.de

    Auswirkung einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 191 Abs 1 S 2 AO, § 1 AnfG, § 2 AnfG, § 3 AnfG, § 118 Abs 2 FGO
    Auswirkung einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid

  • IWW

    § 191 Abs. 1 Satz 2 der Abgabenordnung (AO), §§ ... 1, 3 Abs. 1 des Anfechtungsgesetzes (AnfG), § 1 Abs. 1 AnfG, § 3 Abs. 1 Satz 1 AnfG, § 2 AnfG, § 278 Abs. 2 Satz 1 AO, § 191 AO, §§ 1 ff. AnfG, § 278 AO, § 126a der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 126a FGO, § 126 Abs. 2 FGO, § 191 Abs. 1 Satz 1 Alternative 2 AO, § 191 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 AO, § 9 AnfG, § 191 Abs. 1 Satz 1 und 2 AO, § 118 Abs. 2 FGO, § 8 Abs. 2 AnfG, § 14 AnfG, § 47 AO, § 1936 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), § 1953 Abs. 1, 2 BGB, § 1925 Abs. 1 BGB, § 1964 Abs. 1 BGB, § 2 Halbsatz 1 AnfG, § 278 Abs. 2 AO, §§ 268 ff. AO, § 278 Abs. 1 AO, § 191 Abs. 1 Satz 2 AO, § 3 AnfG, § 4 Abs. 1 AnfG, § 768 Abs. 1 Satz 2 BGB, §§ 47, 232 AO, § 228 Satz 1 AO, § 229 Abs. 1 Satz 1 AO, § 228 Satz 2 AO, Art. 97 § 14 Abs. 5 i.V.m. Art. 97 § 1 Abs. 12 Satz 1 des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung, §§ 370, 373, 374 AO, § 231 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO, § 231 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO, § 231 Abs. 3 AO, § 231 Abs. 4 AO, §§ 249 ff. AO, §§ 309 ff. AO, § 231 Abs. 1 AO, § 232 AO, § 804 Abs. 3 der Zivilprozessordnung, § 282 Abs. 3 AO, § 135 Abs. 2 FGO

  • Betriebs-Berater

    Auswirkung einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 191 Abs. 1 S. 2; AnfG § 2
    Auswirkung einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid; Grundsatz der Akzessorietät

  • datenbank.nwb.de

    Auswirkung einer Fiskalerbschaft auf einen Duldungsbescheid

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fiskalerbschaft - und der Duldungsbescheid

Sonstiges (2)

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    AO § 47 ; AO § 191 Abs 1 ; AO § 231 ; AnfG § 2 ; AnfG § 3

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    AO § 47, AO § 191 Abs 1, AO § 231, AnfG § 2, AnfG § 3
    Duldungsbescheid, Anfechtung, Fiskalerbschaft, Akzessorietät

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2024, 1732
  • NZI 2024, 547
  • BB 2024, 1173 (Ls.)
  • DB 2024, 1384
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (21)

  • BFH, 07.03.2006 - VII R 12/05

    Fiskalerbschaft - Gemeinschaftssteuer - Ertragshoheit - Verwaltungshoheit - …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Das FG schloss sich zur Begründung dem Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584) an, welches den Fall der Duldung des Vollstreckungszugriffs im Umfang des Wertes unentgeltlicher Zuwendungen des anderen Ehegatten nach § 278 Abs. 2 Satz 1 AO betrifft.

    Die Grundsätze des Senatsurteils vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584) könnten auf den Streitfall nicht übertragen werden, da dieses Urteil mit der besonderen Ausgestaltung des § 278 AO begründet worden sei.

    Rn. 22 bb) Dementsprechend bestehen Zweifel, dass es im Streitfall infolge einer Fiskalerbschaft tatsächlich zu einer Vereinigung von Forderung und Schuld in einer Person --der sogenannten Konfusion-- gekommen und die Abgabenschuld der S gemäß § 47 AO erloschen ist (zur Konfusion vgl. Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b aa (1) der Gründe; Boeker in Hübschmann/Hepp/Spitaler --HHSp--, § 47 AO Rz 51).

    Rn. 27 (1) Der Senat hat mit Urteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe) entschieden, der Inanspruchnahme des Empfängers einer unentgeltlichen Zuwendung von Vermögensgegenständen im Falle des § 278 Abs. 2 AO durch Duldungsbescheid stehe nicht entgegen, dass sich die Steuerschuld durch Konfusion erledigt habe.

    Rn. 29 (2) Bei der zitierten Entscheidung hat sich der Senat von der Erwägung leiten lassen, dass die uneingeschränkte Akzessorietät der Verpflichtung des zusammen veranlagten Zuwendungsempfängers im Falle der Konfusion der Steuerschuld bei einer Fiskalerbschaft dem Zweck des § 278 Abs. 2 Satz 1 AO zuwiderliefe, dem Steuergläubiger im Gegenzug zur Vollstreckungsbegrenzung durch Aufteilungsbescheid nach § 278 Abs. 2 Satz 1 AO den Zugriff auf die Vermögenswerte zu bewahren, die dem Vermögen des Erblassers durch unentgeltliche Übertragung auf den zusammen veranlagten anderen Ehegatten entzogen worden sind (Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe).

    Rn. 31 (3) Zudem schließt der Senat aus den folgenden Erwägungen, dass einer Inanspruchnahme nach § 278 Abs. 2 AO und einer Inanspruchnahme auf der Grundlage einer Anfechtung nach §§ 1 ff. AnfG eine vergleichbare Interessenlage zugrunde liegt und die Erwägungen des Senatsurteils vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584) daher auf den Streitfall übertragbar sind.

    Rn. 37 (4) Aus dem genannten Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584) hat die Vorinstanz daher zu Recht den Schluss gezogen, in Fällen der Fiskalerbschaft sei die Akzessorietät auch im Falle eines auf einer Anfechtung beruhenden Duldungsbescheids eingeschränkt.

    Dementsprechend ist in der Rechtsprechung schon mehrfach betont worden, dass das Fehlen einer gesetzlichen Regelung im Anfechtungsgesetz zur Durchbrechung der Akzessorietät nicht notwendig den Rückschluss zulässt, dass die Forderung erloschen sein müsse (vgl. Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe; BGH-Urteil vom 14.06.1995 - IV ZR 212/94, NJW 1995, 2287).

    Rn. 40 Auch der Senat hat in seinem Urteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe) bereits darauf hingewiesen, dass in der zivilgerichtlichen Rechtsprechung das Erlöschen einer (Haupt-)Forderung durch Konfusion für den Gläubiger nicht zum Verlust eines Rechts führen dürfe, das gerade zur Sicherung bei Ausfall der Hauptforderung diene (Urteil des Oberlandesgerichts --OLG-- Hamm vom 16.06.1994 - 6 U 227/93, Versicherungsrecht --VersR-- 1995, 454; Urteil des Schleswig-Holsteinischen OLG vom 28.07.1998 - 6 U 14/98, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 1999, 1528; Urteil des OLG Düsseldorf vom 09.02.1999 - 4 U 38/98, VersR 1999, 1009).

  • BFH, 10.11.2020 - VII R 55/18

    Zur Duldungspflicht des Rechtsnachfolgers gemäß § 15 AnfG

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Ein Wahlrecht, ob das FA einen Duldungsbescheid erlässt oder eine auf das Anfechtungsgesetz gestützte Klage erhebt, hat es nicht, weshalb auch diesbezügliche Ermessenserwägungen des FA entbehrlich sind (Senatsurteile vom 10.11.2020 - VII R 55/18, BFHE 271, 312, Rz 33 und vom 30.06.2020 - VII R 63/18, BFHE 270, 7, BStBl II 2021, 191, Rz 19).

    Rn. 25 An einem vollstreckbaren Schuldtitel im Sinne des § 2 AnfG fehlt es grundsätzlich, wenn der Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis erloschen ist (Senatsurteil vom 10.11.2020 - VII R 55/18, BFHE 271, 312, Rz 35 zu einem in § 47 AO genannten Erlöschensgrund; Boeker in HHSp, § 191 AO Rz 250; Jatzke in Gosch, AO § 191 Rz 11; BeckOK AO/Specker, 26. Ed. [01.10.2023], AO § 191 Rz 343-349).

    Eine Duldungsinanspruchnahme kommt nicht mehr in Betracht, wenn hinsichtlich des Anspruchs, zu dessen Durchsetzung die Anfechtung erfolgt ist, im Zeitpunkt des Ergehens der letzten belastenden Behördenentscheidung, hier also der Einspruchsentscheidung, Zahlungsverjährung eingetreten ist (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsurteil vom 10.11.2020 - VII R 55/18, BFHE 271, 312, Rz 36).

  • BGH, 14.06.1995 - IV ZR 212/94

    Fortbestehen des Rückforderungsanspruchs nach Überleitung auf den Träger der …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Die Forderung (hier die Steuerschuld) hat als fortbestehend fingiert zu werden, wenn dies nach der Interessenlage etwa mit Rücksicht auf Rechte Dritter an der Forderung geboten erscheint (Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 14.06.1995 - IV ZR 212/94, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1995, 2287).

    Dementsprechend ist in der Rechtsprechung schon mehrfach betont worden, dass das Fehlen einer gesetzlichen Regelung im Anfechtungsgesetz zur Durchbrechung der Akzessorietät nicht notwendig den Rückschluss zulässt, dass die Forderung erloschen sein müsse (vgl. Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe; BGH-Urteil vom 14.06.1995 - IV ZR 212/94, NJW 1995, 2287).

  • BFH, 23.10.2018 - VII R 44/17

    Duldungsbescheid wegen auf Vorauszahlungsbescheid beruhender Steuerforderung

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Vorbehaltsurteil">14 AnfG nicht mehr erforderlich war und das ursprüngliche Fehlen dieses Vorbehalts durch Ergehen der Einspruchsentscheidung geheilt worden ist (vgl. zur Notwendigkeit des Vorbehalts gemäß § 14 AnfG Senatsurteil vom 23.10.2018 - VII R 44/17, BFHE 262, 330, BStBl II 2019, 142, Rz 11).

    Denn der sich aus der Anfechtung ergebende Duldungsanspruch wird in seinem Umfang durch die (im Bescheid) angegebenen Forderungen begrenzt (Senatsurteil vom 23.10.2018 - VII R 44/17, BFHE 262, 330, BStBl II 2019, 142, Rz 14).

  • FG Düsseldorf, 31.10.2019 - 9 K 1482/17

    Anfechtung wegen Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis außerhalb des …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 31.10.2019 - 9 K 1482/17 AO wird als unbegründet zurückgewiesen.

    Rn. 6 Das FG wies die dagegen gerichtete Klage mit Urteil vom 31.10.2019 - 9 K 1482/17 AO (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2021, 166) ab.

  • BFH, 21.06.2010 - VII R 27/08

    Unterbrechung der Zahlungsverjährung auch bei rechtswidriger Aufforderung zur …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Rn. 45 Eine Unterbrechungswirkung gemäß § 231 Abs. 1 AO tritt auch dann ein, wenn die Vollstreckungsmaßnahme alsbald aufgehoben wird (Senatsbeschluss vom 21.06.2010 - VII R 27/08, BFHE 229, 492, BStBl II 2011, 331, Rz 14) oder erfolglos bleibt (Heuermann in HHSp, § 231 AO Rz 39; Loose in Tipke/Kruse, § 231 AO Rz 25).
  • BFH, 30.09.2010 - VII B 61/10

    Duldungsbescheid bei Übertragung einer Miteigentumshälfte durch den Ehegatten - …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Rn. 36 Für die Vergleichbarkeit spricht weiter, dass ein auf § 3 AnfG gestützter Duldungsbescheid gegebenenfalls einen solchen nach § 278 Abs. 2 AO enthalten kann (Senatsbeschluss vom 30.09.2010 - VII B 61/10, Rz 9 und 10).
  • BFH, 18.12.2001 - VII R 56/99

    Zusammenveranlagung - Gesamtschuld - Teilschulden - Vollstreckung - …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Stützt das FA die Anfechtung der Vermögensübertragung nach § 278 Abs. 2 AO auf einen Bescheid, so ist dieser ein besonderer Duldungsbescheid, der als lex specialis den allgemeinen Anfechtungsmöglichkeiten nach dem Anfechtungsgesetz vorgeht (Senatsurteil vom 18.12.2001 - VII R 56/99, BFHE 197, 19, BStBl II 2002, 214, unter II.5.b bb der Gründe).
  • BFH, 20.08.1991 - VII R 86/90

    Pfändung - Rente - Existenzminimum

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Dabei ist es für die Wirksamkeit der Pfändung einer künftigen Forderung ohne Bedeutung, ob über deren Höhe Gewissheit besteht und ob die Forderung überhaupt zur Entstehung gelangen wird (Senatsurteil vom 20.08.1991 - VII R 86/90, BFHE 165, 165, BStBl II 1991, 869, unter II.2.a der Gründe).
  • OLG Hamm, 16.06.1994 - 6 U 227/93

    Haftungsverteilung bei Kollision eines überholenden Fahrzeugs mit einem …

    Auszug aus BFH, 24.04.2024 - VII R 57/20
    Rn. 40 Auch der Senat hat in seinem Urteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05 (BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe) bereits darauf hingewiesen, dass in der zivilgerichtlichen Rechtsprechung das Erlöschen einer (Haupt-)Forderung durch Konfusion für den Gläubiger nicht zum Verlust eines Rechts führen dürfe, das gerade zur Sicherung bei Ausfall der Hauptforderung diene (Urteil des Oberlandesgerichts --OLG-- Hamm vom 16.06.1994 - 6 U 227/93, Versicherungsrecht --VersR-- 1995, 454; Urteil des Schleswig-Holsteinischen OLG vom 28.07.1998 - 6 U 14/98, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 1999, 1528; Urteil des OLG Düsseldorf vom 09.02.1999 - 4 U 38/98, VersR 1999, 1009).
  • FG Köln, 29.09.2005 - 15 K 6405/03

    Unterbrechung der Zahlungsverjährung bei Vollstreckungsmaßnahmen

  • FG Münster, 24.01.2023 - 7 V 2136/22

    Aufhebung der Vollziehung eines Haftungsbescheids gegen Täter einer …

  • OVG Sachsen, 11.06.2019 - 5 B 63/19

    Unterbrechung, Verjährung, Kommunalabgabe, Pfändung; Vollstreckungsmaßnahme, …

  • OLG Saarbrücken, 07.03.2006 - 4 U 659/04

    Zwangsvollstreckung: Pfändung künftiger Kaufpreisforderungen; Bezeichnung der …

  • OLG Schleswig, 28.07.1998 - 6 U 14/98

    Anspruch auf Löschungsbewilligung ; Sicherungsfähigkeit und Eintragungsfähigkeit …

  • OLG Düsseldorf, 09.02.1999 - 4 U 38/98

    Sicherungsabtretung der Rechte aus einer Versicherung an den Versicherer für ein …

  • BFH, 30.06.2020 - VII R 63/18

    Zur Duldungsinanspruchnahme des Kontoinhabers im Fall einer "Kontoleihe"

  • BFH, 20.10.2016 - VI R 27/15

    Schadensersatzleistungen als Erwerbsaufwendungen - Beschluss gemäß § 126a FGO …

  • BFH, 01.02.2012 - I R 57/10

    Abschreibungsbeginn bei Windkraftanlagen - Übergang des wirtschaftlichen …

  • BFH, 07.07.2015 - VII R 49/13

    Ausschluss der Anrechnung von Steuerabzügen - Annahme einer Beschränkung der …

  • BFH, 23.03.1993 - VII R 113/91

    Keine Einbeziehung von Quotakosten in den Zollwert

  • BFH, 06.08.2024 - VII R 32/22

    Erlass eines Duldungsbescheids nach Restschuldbefreiung des Steuerschuldners

    Rn. 51 (b) Darüber hinaus hat der Senat einen Duldungsbescheid aufrechterhalten, nachdem die Steuerforderung durch eine Vereinigung von Gläubiger- und Schuldnerstellung (sogenannte Konfusion) infolge einer Fiskalerbschaft erloschen war, und zwar zum einen im Falle einer Anfechtung nach §§ 1 ff. AnfG (Senatsbeschluss vom 24.04.2024 - VII R 57/20, Rz 26) und zum anderen in der Konstellation des § 278 Abs. 2 AO nach Aufteilung einer Gesamtschuld (Senatsurteil vom 07.03.2006 - VII R 12/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b bb (3) der Gründe).

    Diese Interessenlage bestehe im Falle des Erlöschens der Steuerforderung durch Konfusion (hier durch eine Fiskalerbschaft) fort; daher sei es aufgrund des Sicherungszwecks geboten, in diesem Fall das Fortbestehen der Steuerschuld zu fingieren (Senatsbeschluss vom 24.04.2024 - VII R 57/20, Rz 30 und 37).

    Eine uneingeschränkte Akzessorietät, die an die Vollstreckbarkeit gegenüber dem Schuldner anknüpfen würde, würde die unterschiedliche Interessenlage gegenüber dem Duldungsverpflichteten außer Acht lassen und dem Zweck der Vollstreckungsvorschriften widersprechen (vgl. Senatsbeschluss vom 24.04.2024 - VII R 57/20, Rz 37 a.E. zum Anfechtungsgesetz).

  • BFH, 15.01.2026 - IV R 25/23

    Zur Entgeltlichkeit der Übertragung eines Mitunternehmeranteils

    Dieser Fall kann auch dann eintreten, wenn --wie im Streitfall-- alle vorhandenen gesetzlichen Erben das Erbe ausschlagen (§ 1953 Abs. 1 und 2 BGB, vgl. auch BFH-Beschluss vom 24.04.2024 - VII R 57/20, BFHE 284, 389, BStBl II 2024, 706, Rz 21).
  • FG Münster, 24.01.2023 - 7 V 2136/22

    Aufhebung der Vollziehung eines Haftungsbescheids gegen Täter einer …

    Das FG Düsseldorf hat diese Rechtsprechung auf Duldungsbescheide nach § 191 Abs. 1 Satz 1 AO i.V.m. §§ 1, 3 Abs. 1 AnfG übertragen (FG Düsseldorf Urteil vom 31.10.2019 9 K 1482/17 AO, EFG 2021, 166; die dagegen vom BFH zugelassene Revision ist anhängig unter VII R 57/20).
  • FG Baden-Württemberg, 21.01.2025 - 1 K 1359/22

    Rechtmäßigkeit eines Duldungsbescheids: Duldung der Zwangsvollstreckung bei …

    Ein Wahlrecht, ob das FA einen Duldungsbescheid erlässt oder eine auf das Anfechtungsgesetz gestützte Klage erhebt, hat es nicht, weshalb auch diesbezügliche Ermessenserwägungen des FA entbehrlich sind (Beschluss des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 24.04.2024 - VII R 57/20, BStBl II 2024, 706, Rn. 16).
  • FG Sachsen, 14.05.2025 - 3 K 596/23
    Daher hat auch der Bundesfinanzhof und verschiedene Finanzgerichte die Duldungsinanspruchnahme bei Säumniszuschlägen ohne Vorliegen eines Abrechnungsbescheides bislang nicht infrage gestellt, allerdings ohne auf diese Frage gesondert einzugehen (zuletzt BFH-Urteil vom 24. April 2024 VII R 57/20 - juris;… vom 23. August 2022 VII R 21/21, juris, dort unter Rz. 24 zur Inanspruchnahme für Säumniszuschläge ohne vorliegenden Abrechnungsbescheid; FG Münster, Urteil vom 8. Mai 2024 7 K 1991/20 AO - juris).
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