Rechtsprechung
| OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Bestimmung des Fristbeginns in einem sog. Übergangsfall; Teleologische Reduktion der Fristenvergleichsregelung des Art. 229 § 6 Abs. 4 Einführungsgesetz zum BGB (EGBGB); Voraussetzungen für die Anrechenbarkeit erlangter Steuervorteile auf den Schadenersatz
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- kanzlei-klumpe.de
, S. 7 (Leitsatz)
Verjährungsfrist und Fristenlauf bei gescheiterten Kapitalanlagen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Maßgebliches Recht bei Konkurrenz von kurzer, kenntnisabhängiger und längerer, kenntnisunabhängiger Fristenberechnung
Verfahrensgang
- LG Würzburg, 09.06.2005 - 1 IHO 432/05
- OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05
- OLG Bamberg, 28.10.2005 - 4 U 148/05
Papierfundstellen
- NJW 2006, 304
Wird zitiert von ... (27) Zitiert selbst (3)
- BGH, 22.03.1979 - VII ZR 259/77
nachhaltig empfohlenes Abschreibungsmodell - Anlagevermittler, § 676 BGB aF (§ …
Auszug aus OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Steuervorteile nicht auszugleichen, wenn der erlangte Schadensbetrag seinerseits der Versteuerung unterliegt (BGHZ 74, 103). - BGH, 14.01.2002 - II ZR 40/00
Verjährung von Prospekthaftungsansprüchen aus dem Beitritt zu einem geschlossenen …
Auszug aus OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05
Das ist nach § 15 EStG jeweils der Fall, wenn es sich um Einkommen handelt, das einem klagenden Anleger aus einer unternehmerischen Beteiligung zufließt (vgl. BGH, VersR 2002, 1251, 1253 [BGH 14.01.2002 - II ZR 40/00]). - BGH, 25.11.1981 - IVa ZR 286/80
Beteiligungsmodell britischer Spirituosenmarkt - § 675 Abs. 2 BGB, Abgrenzung …
Auszug aus OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05
Die Annahme von Mitverschulden in einem derartigen Fall setzt vielmehr das Vorliegen besonderer Umstände voraus wie etwa die Tatsache, dass begründeter Anlass zum Misstrauen bestand (ständige Rechtsprechung, vgl. etwa BGH, NJW 1982, 1095 [BGH 25.11.1981 - IVa ZR 286/80]).
- BGH, 23.01.2007 - XI ZR 44/06
Verjährungsfrist in Überleitungsfällen von subjektiven Voraussetzungen abhängig
Das wird von der überwiegend vertretenen Auffassung bejaht (OLG Bamberg NJW 2006, 304; OLG Braunschweig ZIP 2006, 180, 183; OLG Karlsruhe ZIP 2006, 1855, 1857; OLG Stuttgart ZIP 2005, 2152, 2156; LG Berlin VuR 2005, 457, 458;… AnwK-BGB/Budzikiewicz/Mansel Art. 229 § 6 EGBGB Rdn. 60 ff.;… Erman/Schmidt-Räntsch, BGB 11. Aufl., Anh. Vor § 194 zu Art. 229 § 6 EGBGB Rdn. 9;… Finkenauer, in: Ehmann/Sutschet, Modernisiertes Schuldrecht § 14 S. 317;… Henrich, in: Beck'scher Online-Kommentar BGB, Stand: 1. März 2006, § 194 Rdn. 26;… MünchKommBGB/Grothe 5. Aufl. Vor § 194 Rdn. 39;… Palandt/Heinrichs, BGB 66. Aufl. Art. 229 § 6 EGBGB Rdn. 1, 6; Bussmann MDR 2005, 1392; Gerneth BKR 2006, 312, 315; Gsell NJW 2002, 2197, 2199; Heß NJW 2002, 253, 258; Karst/Schmidt-Hieber DB 2004, 1766, 1767 f.; Loritz ZfIR 2005, 709, 711; Reiter/Methner VuR 2006, 424 ff.; Rohlfing MDR 2006, 721, 722; Schulte-Nölke/Hawxwell NJW 2005, 2117, 2120; Staudinger ZIP 2004, 1752, 1754).Die Beklagte, die als Schuldnerin die Darlegungs- und Beweislast für Beginn und Ablauf der Verjährung und damit für die Kenntnis der Kläger gemäß § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB trägt (vgl. OLG Bamberg NJW 2006, 304; OLG Karlsruhe ZIP 2006, 1855, 1858;… Palandt/Heinrichs, BGB 66. Aufl. § 199 Rdn. 46), ist dem nicht entgegengetreten.
- OLG Bremen, 02.03.2006 - 2 U 20/02
Anforderungen an die Belehrung über das Widerrufsrecht nach dem HWiG im …
Ob auch im Rahmen dieser Überleitungsvorschrift der § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB Anwendung findet, ist streitig (bejahend mit weiteren Nachweisen OLG Bamberg, NJW 2006, 304; a.A. z.B. Assmann/Wagner, NJW 2005, 3169 ff.), wobei zudem problematisch ist, ob vor Erlass der maßgeblichen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom 25.10.2005 überhaupt von einer Kenntnis des Beklagten über einen solchen Anspruch ausgegangen werden kann. - OLG Stuttgart, 26.06.2013 - 4 U 156/12
Urheberrechtsverletzung durch öffentliches Zugänglichmachen von Lichtbildern im …
Rn. 36 Für die Darlegungs- und Beweislast gilt, dass der Schuldner den Beginn und den Ablauf der Verjährungsfrist beweisen muss, dazu gehört auch die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis des Gläubigers (…BGH NJW 2008, 2576 [2578 Rn. 25];… BGH NJW 2007, 1584 Rn. 32; OLG Bamberg NJW 2006, 304).
- OLG Düsseldorf, 08.05.2007 - 23 U 163/06
Zum Verjährungsbeginn nach § 199 BGB : Übergang vom alten Verjährungsrecht - …
Dem Schutzgedanken der Überleitungsvorschriften entspricht es eine kürzere Verjährungsfrist nur anzuwenden, wenn alle Voraussetzungen der kurzen Frist, also auch die Kenntnis von den anspruchsbegründenen Umständen vorliegen (…so schon RG Urt. v. 7.6.1910 - II 559/09, RGZ 73, 434, 437 zu der vergleichbaren Regelung des Art. 169 Abs. 2 Satz 1 EGBGB;… VG Oldenburg Urt. v. 8.2.2007 - 6 A 3169/05; OLG München Beschl. v. 7.2.2007 - 34 Wx 129/06;… OLG Celle - Urt. v. 16.1.2007 - 16 U 160/06;… OLG Zweibrücken Urt. v. 23.1.2006 - 7 U 7/05;… OLG Braunschweig Urt. v. 30.11.2005 - 3 U 21/03, ZGS 2006, 79; OLG Bamberg Beschl. v. 6.10.2005 - 4 U 148/05, NJW 2006, 304;… Staudinger/Peters, BGB, Neubearbeitung 2003, Art. 229, § 6 EGBGB Rdn. 11;… MünchKomm/Grothe, BGB, 5. Auflage 2006 zu §§ 1-240 BGB, vor § 194 Rdn. 39;… MünchKomm/Grothe, BGB, 4. Auflage 2006, Art. 229, § 6 EGBGB Rdn. 11 Erman/Schmidt-Ränsch, BGB, 11. Auflage 2006, Anh. v. § 194 Rdn. 9) Art. 229 § 6 Rdn. 5; Schulte-Nölke/Hawxwell, NJW 2005, 2117, 2119; Heß, NJW 2002, 253, 258; Gsell, NJW 2002, 1297, 1299). - OVG Saarland, 27.04.2007 - 1 R 22/06
Rechtscharakter von Besoldungszahlungen an Beamte - Rückforderung von Bezügen - …
Allerdings ist nach der überzeugenden herrschenden zivilrechtlichen Rechtsprechung der Beginn dieser regelmäßigen Verjährungsfrist auch in diesen Überleitungsfällen unter Einbeziehung der subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (n.F.) zu berechnen so BGH, Urteil vom 23.01.2007 - Xl ZR 44/06 - OLG Zweibrücken, Urteil vom 23.01.2006 - 7 U 7/05 -, jeweils zitiert nach Juris; OLG Braunschweig, Urteil vom 30.11.2005 - 3 U 21/03 -, ZGS 2006, 79, 80; OLG Bamberg, Beschluss vom 06.10.2005 - 4 U 148/05 -, NJW 2006, 304; ebenso AnwK-BGB/Budzikiewicz/Mansel Art. 229 § 6 EGBGB Rdnr. 60 ff.; Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 11. Auflage, Anh. Vor § 194 zu Art. 229 § 6 EGBGB Rdnr. 9; Henrich, in: Beck' scher Online-Kommentar BGB - Stand: 01.03.2006 - § 194 Rdnr. 26; Münchner Kommentar, BGB, 5. Auflage, Vor § 194 Rdnr. 39; Palandt/Heinrichs, BGB, 66. Auflage, Art. 229 § 6 EGBGB Rdnrn. 1,6; a.A. Juris PraxisKommentar, BGB, 2. Auflage, § 199 RdNr. 31; Assmann/Wagner, Die Verjährung so genannter Altansprüche der Erwerber von Anlagen des freien Kapitalanlagemarkts, NJW 2005, 3169 ff. - OLG Karlsruhe, 18.07.2006 - 17 U 320/05
Finanzierter Beitritt zum geschlossenen Immobilienfonds: Unwirksamkeit des …
Ganz überwiegend wird hierzu allerdings die Meinung vertreten, dass zur Bestimmung des Fristbeginns die Vorschrift des § 199 Abs. 1 BGB n.F. hinzuzuziehen sei (OLG Braunschweig ZIP 2006, 180; OLG Bamberg NJW 2006, 304; OLG Stuttgart ZIP 2005, 2152;… MünchKommBGB/Grothe, 4. Aufl., Bd. 11, EGBGB Art. 229 § 6 Rn. 12;… Palandt/Heinrichs, BGB, 65. Aufl., EGBGB Art. 229 § 6 Rn. 6;… Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 11. Aufl., Bd. I, Anh Vor § 194 Rn. 9;… Bamberger/Roth/Henrich, BGB, 2003, Bd. 1, Vor § 194 Rn. 14;… Staudinger/Peters, EGBGB, 2003, Art. 229 § 6 Rn. 11;… Budzikiewicz/Mansel in: Anwaltskommentar BGB, 2005, Bd. 1, Art. 229 § 6 EGBGB Rn. 60 ff., 62; Rohlfing MDR 2006, 721; Schulte-Nölke/ Hawxwell NJW 2005, 2117; Gsell NJW 2002, 1297; Heß NJW 2002, 253, 258;… a. A.: OLG Celle, Urt. v. 24.05.2006 - 3 U 246/05 sowie der 1. Zivilsenat des OLG Karlsruhe, allerdings nur obiter dictum in einem Hinweisbeschluss gem. § 522 Abs. 2 ZPO vom 19.12.2005, 1 U 206/05; Assmann/Wagner NJW 2005, 3169, 3171; Wagner ZfIR 2006, 321, 324).Infolgedessen seien die neuen kürzeren Fristen einschließlich sämtlicher Tatbestandsvoraussetzungen des Fristbeginns nach neuem Verjährungsrecht anzuwenden (OLG Bamberg NJW 2006, 304; Gsell, NJW 2002, 1297).
- OLG Köln, 04.07.2006 - 3 U 5/06
Verjährung von Rückgriffsansprüchen gegen Streitverkündeten; Überleitung zum …
Auch in der Entstehungsgeschichte der Vorschrift findet sich kein Anhalt dafür, dass der Gesetzgeber hier für die Fälle, in denen nach neuem Recht die regelmäßige Verjährungsfrist gilt, eine Fristberechnung ab dem 1.1.2002 ausschließen wollte (im Ergebnis ebenso OLG Bamberg, NJW 2006, 304); genau das wäre aber die Konsequenz, wenn insoweit die gem. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB n.F. erforderliche Kenntnis als am 1.1.2002 eingetreten fingiert würde mit der Folge des Verjährungsbeginns erst mit Ablauf des 31.12.2002 (so Kandelhard, NJW 2005, 630 ff.; Staudinger/Peters, Art. 229 § 6 EGBGB Rn11).Die gem. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB n.F. erforderliche Voraussetzung für eine Fristberechnung ab dem 1.1.2002, dass der Kläger bereits vor diesem Zeitpunkt Kenntnis von den den Anspruch begründenden Umständen erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen (vgl. OLG Bamberg, NJW 2006, 304; Schulte-Nölke/Hawxwell, NJW 2005, 2120; Palandt-Heinrichs Art. 229 § 6 EGBGB Rn1), ist gegeben.
- OLG Hamm, 26.04.2007 - 22 U 117/06
Schadensersatz wegen schuldhafter Falschberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb …
Vielmehr ist der Vorschrift zu entnehmen, dass alle vor dem 01.01.2002 entstandenen Ansprüche, für die die Regelverjährung gilt, bis zum Jahreswechsel 2004/2005 verjährt sind, wenn die subjektiven Voraussetzungen des Verjährungsbeginns des § 199 BGB (Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis der Anspruchsvoraussetzungen) am 01.01.2002 vorgelegen haben (vgl. BGH v. 23.01.2007 -XI ZR 44/06; OLG Celle OLGR 2007, 171; OLG Bamberg NJW 2006, 304;… Palandt-Heinrichs, 66. Aufl., Art. 229 § 6 EGBGB, Rn 1). - OLG München, 07.02.2007 - 34 Wx 129/06
Verjährung von Wohngeldansprüchen - Zurechnung der Verwalterkenntnis
Es ist streitig, ob der Fristbeginn zum 1.1.2002 an die subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 BGB n.F. anknüpft (h.M.; siehe OLG Stuttgart ZIP 2005, 2152; OLG Karlsruhe ZIP 2006, 1855; OLG Bamberg NJW 2006, 304;… Palandt/Heinrichs Art. 229 § 6 EGBGB Rn. 1 m.w.N., Rn. 4) oder ob es beim Fristbeginn nach § 201 BGB a.F. verbleibt, der lediglich auf den objektiven Umstand der Anspruchsentstehung abstellt (so Assmann/Wagner NJW 2005, 3169/3171 f.). - OLG Düsseldorf, 27.04.2006 - 24 U 171/05
Ablauf der Verjährungsfrist für Ansprüche von Leasingnehmern bei Bürgschaften von …
Auch in der veröffentlichten Rechtsprechung wird etwas anderes nicht vertreten (vgl. OLG Bamberg NJW 2006, 304; vgl. auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 28. Oktober 2005, Az. 16 U 8/05; OLG Jena, Beschluss vom 13.3.2006 - 2 W 68/06, OLG-NL 2006, 83).Soweit Art. 229 § 6 Abs. 4 EGBGB teilweise einschränkend dahin verstanden wird, dass der 01. Januar 2002 der "früheste" Verjährungsbeginn sein kann und ein späterer Zeitpunkt in Betracht kommen kann, wenn der Anspruchsteller erst nach dem 01. Januar 2002 die erforderliche Kenntnis erlangt (OLG Bamberg, NJW 2006, 304; Gsell, NJW 2002, 1298; Palandt/Heinrichs, a.a.O., Art. 229 § 6 EGBGB rn.
- OLG Düsseldorf, 08.09.2009 - 24 U 28/09
Zeitpunkt der Entstehung der Bürgschaftsforderung bei der Besicherung von …
- OLG Hamm, 26.04.2007 - 22 U 129/06
Schadensersatz wegen schuldhafter Falschberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb …
- LG München II, 20.09.2007 - 9B O 6618/06
- OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Verjährung in Überleitungsfall bei arglistig verschwiegenen Mängeln
- KG, 05.03.2007 - 23 U 113/06
Gesellschaftsrecht: Durchsetzungssperre bei isolierter Geltendmachung eines …
- KG, 30.01.2007 - 4 U 192/05
Kreditfinanzierter Wohnungskauf: Haftung einer finanzierenden Bausparkasse und …
- OLG Saarbrücken, 24.04.2007 - 4 U 410/06
Verjährung; Treuhandvertrag: Verjährung von Ansprüchen wegen behaupteter …
- OLG Düsseldorf, 09.12.2009 - 2 U (Kart) 10/06
Pflichten des Netzbetreibers; Begriff der kürzesten Entfernung i.S. von § 3 Abs. …
- OLG Hamm, 26.04.2007 - 22 U 130/06
Schadensersatz wegen schuldhafter Falschberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb …
- OLG Hamm, 07.12.2006 - 5 U 143/00
- OLG Saarbrücken, 27.11.2007 - 4 U 682/06
Voraussetzungen eines rechtsverbindlichen Beratungsvertrags in sozialrechtlichen …
- KG, 13.02.2007 - 4 U 85/06
- OLG Hamm, 19.10.2006 - 4 U 36/06
Haftung aus pVV wegen Verletzung der Auskunftspflicht des Anlageberaters bzw. …
- LG Dortmund, 15.12.2006 - 3 O 799/04
Badenia, CIC und unerlaubte Handlung
- LG Landshut, 08.03.2006 - 24 O 2958/05
- VG Oldenburg, 08.02.2007 - 6 A 3169/05
Rückforderung überzahlter Dienstbezüge - halber Familienzuschlag der Stufe 1
- VG Ansbach, 17.06.2008 - AN 1 K 06.03608
Verjährung von Besoldungsansprüchen; Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände …
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 19.01.2006 - 4 U 148/05 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
GeschmG § 1 Nr. 5; ; GeschmG § 2; ; GeschmG § 7; ; GeschmG § 8; ; GeschmG § 38; ; GeschmG § 42; ; UrhG § ... 2; ; UrhG § 31; ; UrhG § 97 Abs. 1; ; UWG § 3; ; UWG § 4 Nr. 9; ; UWG § 4 Nr. 9 a; ; UWG § 4 Nr. 9 b; ; UWG § 11; ; ZPO § 935; ; ZPO § 940
- aufrecht.de
Nicht Schöpfungshöhe, sondern Unterscheidbarkeit entscheidend im Geschmacksmusterprozess
- iprecht.de
Eigentümlichkeit
- rechtsportal.de
Voraussetzungen für die Annahme der Eigenart eines Geschmacksmusters im Sinne von § 2 Abs. 3 GeschmMG
- Wolters Kluwer
Zulässigkeitsvoraussetzungen für ein Verfahren im einstweiligen Rechtsschutz; Anforderungen an den Begriff der Eigenart im Geschmacksmustergesetz (GeschmG); Kriterium des Wiedererkennungswerts aus Sicht des informierten Benutzers gem. § 2 Abs. 3 GeschmG; ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Bielefeld, 09.09.2005 - 10 O 99/05
- OLG Hamm, 19.01.2006 - 4 U 148/05
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (1)
- BGH, 15.02.2001 - I ZR 333/98
Sitz-Liegemöbel; Anmeldung eines Geschmacksmusters mit mehreren Fotografien
Auszug aus OLG Hamm, 19.01.2006 - 4 U 148/05
Es ist unerheblich, ob ein Dritter auf die entscheidende Gestaltungsidee auch hätte kommen können, ob also das Können eines durchschnittlichen Designers überschritten wird, damit eine Eigentümlichkeit des eingetragenen Musters angenommen werden konnte (BGH GRUR 2001, 503 - Sitz-Liegemöbel;… Eichmann/von Falckenstein a.a.O. § 2 Rz. 12).
- OLG Hamburg, 01.07.2009 - 5 U 183/07
Geschmacksmusterschutz: Anforderungen an eine vorherige Offenbarung eines Musters …
Die Prüfungen der Eigenart und der Neuheit verlaufen aber sehr ähnlich - hier wie dort geht es um einen Einzelvergleich mit Mustern des vorbestehenden Formenschatzes (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 19.01.2006, Az. 4 U 148/05, Rz. 42, zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 138; ; BGB § 767 Abs. 2; ; BGB § 398; ; BGB § 765; ; BGB § 138 Abs. 1; ; ZPO § 141; ; ZPO § 356
- Deutsches Notarinstitut
BGB § 171; BGB § 172; ZPO § 794 Abs. 1 Nr. 5
Keine Berufung auf Unwirksamkeit der Zwangsvollstreckungsunterwerfung trotz Verstoß der zugrundeliegenden Vollmacht gegen Rechtsberatungsgesetz bei wirksamer Verpflichtung zur Grundschuldbestellung
- rechtsportal.de
BGB § 138; BGB § 765
Sittenwidrigkeit eines Bürgschaftsvertrages wegen krasser finanzieller Überforderung des Bürgen - Wolters Kluwer
Anspruch aus abgetretenem Recht auf Grund einer Bürgschaft; Anforderungen an die hinreichende Bestimmtheit einer Bürgschaft; Voraussetzungen für die Einhaltung des Schriftformerfordernisses eines Bürgschaftsvertrages; Sittenwidrigkeit eines Bürgschaftsvertrages
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Cottbus, 20.06.2005 - 2 O 248/04
- OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (8)
- BGH, 29.06.1999 - XI ZR 10/98
Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft wegen finanzieller Überforderung des Bürgen
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Die Annahme eines sittenwidrigen Ausnutzens der Lage des Bürgen kommt darüber hinaus nur dann in Betracht, wenn dem Kreditgeber die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Bürgen und die Tatsachen, die eine emotionale Verbundenheit zu dem Hauptschuldner begründen, zum Zeitpunkt der Bürgschaftsübernahme bekannt sind oder er sich einer entsprechenden Kenntnis zumindest bewusst verschlossen hat (zur Kenntnis von den Einkommens- und Vermögensverhältnissen vgl. nur: BGH NJW 1999, 2584, 2587; zur Kenntnis von der emotionalen Nähebeziehung zum Hauptschuldner vgl. nur BGH NJW 1997, 1005 und NJW 2002, 744, 745).Fraglich ist allerdings, ob diese Gleichstellung auch so weit gerechtfertigt ist, dass die Zedentin als Brauerei sich - wie ein Kreditinstitut (vgl. dazu nur BGH NJW 1999, 2584, 2587) - entgegenhalten lassen muss, ihr sei die - unterstellt - objektiv nicht ausreichende Leistungsfähigkeit der Beklagten bekannt gewesen, weil sie sich keine Selbstauskunft der Beklagten über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse hat vorlegen lassen sondern sich auf die Einholung einer Bürgelauskunft beschränkt hat (die insoweit ohne Aussagewert ist).
- BGH, 29.02.1996 - IX ZR 153/95
Wirksamkeit eines durch Blankounterschrift erteilten Bürgschaftsversprechens; …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Auch unter dem Gesichtspunkt der Schriftform fehlt es nicht daran, dass der Gläubiger, der Hauptschuldner und die verbürgte Hauptschuld sich wenigstens in hinlänglich klaren Umrissen (vgl. dazu nur: BGHZ 132, 119 ff.) aus der Bürgschaftsurkunde selbst ergeben müssen. - BGH, 25.01.2005 - XI ZR 28/04
Sittenwidrigkeit der Verbürgung des kraß überforderten Ehepartners für ein …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
aa) Wie der BGH in einer Vielzahl von Entscheidungen gleich lautend ausgeführt hat, reicht selbst der Umstand, dass ein Bürge voraussichtlich nicht einmal die vertragliche Zinslast aus dem pfändbaren Teil seines Einkommens oder Vermögens tragen kann, regelmäßig nicht aus, um das Unwerturteil der Sittenwidrigkeit zu begründen (vgl. nur: BGH NJW 2005, 971, 972).
- BGH, 04.12.2001 - XI ZR 56/01
Mitunterzeichnung des Darlehensvertrages durch den finanziell überforderten …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Die Annahme eines sittenwidrigen Ausnutzens der Lage des Bürgen kommt darüber hinaus nur dann in Betracht, wenn dem Kreditgeber die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Bürgen und die Tatsachen, die eine emotionale Verbundenheit zu dem Hauptschuldner begründen, zum Zeitpunkt der Bürgschaftsübernahme bekannt sind oder er sich einer entsprechenden Kenntnis zumindest bewusst verschlossen hat (zur Kenntnis von den Einkommens- und Vermögensverhältnissen vgl. nur: BGH NJW 1999, 2584, 2587; zur Kenntnis von der emotionalen Nähebeziehung zum Hauptschuldner vgl. nur BGH NJW 1997, 1005 und NJW 2002, 744, 745). - BGH, 18.12.2002 - XII ZR 253/01
Wahrung der Schriftform eines Mietvertrages; Bezugnahme auf Anlagen
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Die frühere Rechtsprechung, wonach die Einheitlichkeit einer Urkunde auch eine körperliche Verbindung erforderte, ist inzwischen durch den BGH aufgegeben worden (vgl. nur BGH NJW 2003, 1248). - BGH, 13.11.2001 - XI ZR 82/01
Zur Sittenwidrigkeit von Mithaftungsübernahmen naher Angehöriger gegenüber …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Zwar wird man die Zedentin, die als Brauerei im Zusammenhang mit langfristigen Bindungen von Gastronomen regelmäßig auch Kredite vergibt, unter dem Gesichtspunkt einer strukturellen Überlegenheit gegenüber dem Darlehensnehmer sowie einem Bürgen grundsätzlich einem gewerblichen Kreditgeber im Sinne der vom BGH aufgestellten Grundsätze zur Sittenwidrigkeit von Angehörigenbürgschaften gleichstellen können (vgl. zur Gleichstellung gewerblicher Kreditgeber mit Kreditinstituten nur: BGH NJW 2002, 746, 747). - BGH, 23.01.1997 - IX ZR 55/96
Übernahme einer Bürgschaft durch den nichtehelichen Lebenspartner des …
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
Die Annahme eines sittenwidrigen Ausnutzens der Lage des Bürgen kommt darüber hinaus nur dann in Betracht, wenn dem Kreditgeber die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Bürgen und die Tatsachen, die eine emotionale Verbundenheit zu dem Hauptschuldner begründen, zum Zeitpunkt der Bürgschaftsübernahme bekannt sind oder er sich einer entsprechenden Kenntnis zumindest bewusst verschlossen hat (zur Kenntnis von den Einkommens- und Vermögensverhältnissen vgl. nur: BGH NJW 1999, 2584, 2587; zur Kenntnis von der emotionalen Nähebeziehung zum Hauptschuldner vgl. nur BGH NJW 1997, 1005 und NJW 2002, 744, 745). - BGH, 28.02.2002 - IX ZR 153/00
Sittenwidrigkeit eines Bürgschaftsversprechens wegen Überforderung des Bürgen
Auszug aus OLG Brandenburg, 14.06.2006 - 4 U 148/05
bb) Die Übernahme der Bürgschaft durch die Beklagte ist - ihre krasse finanzielle Überforderung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses als wahr unterstellt - auch nicht deshalb gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig, weil der Zedentin zur Last zu legen wäre, dass die Beklagte durch andere - der Zedentin zuzurechnende - Umstände, insbesondere durch Äußerungen, die das zu übernehmende Risiko verharmlosten (vgl. dazu nur: BGH NJW-RR 2002, 1130), in ihrer Entschließungsfreiheit beeinträchtigt worden wäre.
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - I-4 U 148/05 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Pflichtverletzung eines Streithelfers aus dem Steuerberaterverhältnis und Inanspruchnahme der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung; Verpflichtung des Streithelfers zur Beantragung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung der Einspruchsfrist
Verfahrensgang
- LG Düsseldorf, 19.05.2005 - 11 O 329/04
- OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - I-4 U 148/05
- BGH, 08.04.2009 - IV ZR 113/06
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (6)
- BGH, 20.06.2001 - IV ZR 101/00
Bindung des Haftpflichtversicherers an Feststellungen im Haftpflichtprozeß
Auszug aus OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 4 U 148/05
Zutreffend ist, dass die Beklagte für den Umstand, dass der Streithelfer wissentlich gehandelt hat, beweisbelastet ist (BGH NJW-RR 2001, 1311 (1312)). - BFH, 16.11.2005 - VI R 151/99
Aufwendungen für eine zweitägige Betriebsveranstaltung bei Einhaltung der …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 4 U 148/05
Rn. 43 Wissentlich in Sinne des § 4 Nr. 5 AVB S 94 handelt derjenige, der die verletzte Pflicht positiv gekannt und sie zutreffend gesehen hat (BGH NJW 2006, 289 (291)) und subjektiv das Bewusstsein hatte, pflichtwidrig zu handeln (BGH NJW 2006, 1311 (1312)). - OLG Koblenz, 11.07.2005 - 12 U 702/04
Schadensersatzklage nach Verkehrsunfall: Richterliche Hinweispflicht bei neuem …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 4 U 148/05
Eine Hinweispflicht bestand nicht (OLGR Koblenz 2005, 815).
- OLG Hamm, 16.07.2003 - 20 U 36/03
Umfang der Bindungswirkung des Haftpflichturteils für den Deckungsprozess
Auszug aus OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 4 U 148/05
Dementsprechend entfaltet der Haftungsprozess diesbezüglich keine Bindungswirkung für den Deckungsprozess (BGH NJW-RR 2003, 1311 (1312); OLG Hamm VersR 2004, 727, 728). - KG, 14.05.2003 - 24 W 341/01
Wohnungseigentumsverfahren: Befugnisse des Gerichts bei der …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 4 U 148/05
Dementsprechend entfaltet der Haftungsprozess diesbezüglich keine Bindungswirkung für den Deckungsprozess (BGH NJW-RR 2003, 1311 (1312); OLG Hamm VersR 2004, 727, 728). - LG Düsseldorf, 19.05.2005 - 11 O 329/04
Eintrittspflichtigkeit i.R.e. Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungsvertrags; …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 4 U 148/05
Rn. 28 das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 19.05.2005, Aktenzeichen 11 O 329/04 wird aufgehoben,.
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Rechtsprechung
| OLG Bamberg, 28.10.2005 - 4 U 148/05 |
Verfahrensgang
- LG Würzburg, 09.06.2005 - 1 IHO 432/05
- OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05
- OLG Bamberg, 28.10.2005 - 4 U 148/05
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