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Weitere Entscheidung unten: BGH, 04.02.2025

Rechtsprechung
   BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,1523
BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23 (https://dejure.org/2025,1523)
BGH, Entscheidung vom 04.02.2025 - XI ZR 61/23 (https://dejure.org/2025,1523)
BGH, Entscheidung vom 04. Februar 2025 - XI ZR 61/23 (https://dejure.org/2025,1523)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wirksamkeit einer Verwahrentgeltklausel in Giroverträgen einer Sparkasse

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB, § 307 Abs 3 S 1 BGB, § 307 Abs 3 S 2 BGB, § 1 UKlaG
    Wirksamkeit einer Verwahrentgeltklausel in Giroverträgen einer Sparkasse

  • IWW

    § 1 UKlaG, §§ ... 307 bis 309 BGB, §§ 1, 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UKlaG, § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 2, Abs. 3 Satz 2 BGB, § 8 Abs. 1 Nr. 1 UKlaG, § 559 Abs. 1 Satz 1, § 314 ZPO, § 320 ZPO, § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 1 Abs. 1 UKlaG, § 307 Abs. 3 Satz 2 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 890 Abs. 2 ZPO, § 5 UKlaG, § 13 Abs. 1, 3 UWG, § 291 BGB, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO

  • Betriebs-Berater

    Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen")

  • Verbraucherzentrale Bundesverband PDF

    Erfolgreiche Klagen der Verbraucherzentralen: Bundesgerichtshof erklärt Klauseln zu Negativzinsen für unzulässig

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • datenbank.nwb.de

    Wirksamkeit einer Verwahrentgeltklausel in Giroverträgen einer Sparkasse

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten und von Klauseln zu Entgelten für eine Ersatz-BankCard und eine Ersatz-PIN

  • lto.de (Kurzinformation)

    Verwahrentgelt von Banken: Negativzinsen auf Einlagen teils unzulässig

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verwahrentgelte ("Negativzinsen") bei Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Keine Negativzinsen auf Tagesgeld- und Sparkonten!

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Erfolgreiche Klagen der Verbraucherzentralen: Bundesgerichtshof erklärt Klauseln zu Negativzinsen für unzulässig

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Klauseln zu Negativzinsen auf Spareinlagen unwirksam

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Klauseln über Negativzinsen teilweise unzulässig

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2025, 1749
  • NJW-RR 2025, 684
  • ZIP 2025, 875
  • ZIP 2025, 884
  • MDR 2025, 531
  • VersR 2025, 575
  • WM 2025, 570
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (28)

  • BGH, 05.11.1991 - XI ZR 246/90

    Prüfungsmaßstab im Kontrollverfahren nach § 13 AGB im Hinblick auf das …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Bei der Auslegung einer Klausel muss zwar auch der Inhalt anderer, mit der beanstandeten Klausel zu einer Einheit verbundener Formularbedingungen und ihr Zusammenwirken berücksichtigt werden (Senatsurteile vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90, BGHZ 116, 1, 4 und vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90, WM 1991, 2055, 2056).

    Das gilt auch bei der Beurteilung der Transparenz einer AGB-Klausel im Verfahren nach dem Unterlassungsklagengesetz (vgl. Senatsurteil vom 5. November 1991, aaO S. 2056 zum Verbandsklageverfahren nach § 13 Abs. 2 AGBG in der bis zum 29. Juni 2006 geltenden Fassung, künftig: aF).

    Sachverhaltsmerkmale, die nicht Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind, bleiben grundsätzlich außer Betracht (Senatsurteil vom 5. November 1991, aaO).

    Auch das sonstige Verhalten des Verwenders vor und bei Vertragsabschluss darf nicht berücksichtigt werden (Senatsurteil vom 5. November 1991, aaO).

    Eine intransparente Klausel ist ohne Rücksicht auf außerhalb der Klausel gegebene Zusatzinformationen im Verfahren nach § 1 UKlaG uneingeschränkt zu verbieten (…vgl. Senatsurteile vom 15. Oktober 1991, aaO und vom 5. November 1991, aaO S. 2056, jeweils zum Verfahren nach § 13 Abs. 2 AGBG aF).

  • BGH, 15.10.1991 - XI ZR 192/90

    Verstoß gegen das Transparenzgebot

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Bei der Auslegung einer Klausel muss zwar auch der Inhalt anderer, mit der beanstandeten Klausel zu einer Einheit verbundener Formularbedingungen und ihr Zusammenwirken berücksichtigt werden (Senatsurteile vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90, BGHZ 116, 1, 4 und vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90, WM 1991, 2055, 2056).

    Eine intransparente Klausel ist ohne Rücksicht auf außerhalb der Klausel gegebene Zusatzinformationen im Verfahren nach § 1 UKlaG uneingeschränkt zu verbieten (vgl. Senatsurteile vom 15. Oktober 1991, aaO …und vom 5. November 1991, aaO S. 2056, jeweils zum Verfahren nach § 13 Abs. 2 AGBG aF).

  • BGH, 09.05.2023 - XI ZR 544/21

    Pflicht zur Zahlung von "Negativzinsen" aus einem Schuldscheindarlehen

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Wie der Senat mit heute verkündetem Urteil in der Sache XI ZR 65/23 (…Rn. 22 ff.) entschieden und eingehend begründet hat, stellt auch die hier vorliegende Klausel, die bei der gebotenen objektiven, nicht am Willen der Vertragsparteien zu orientierenden Auslegung, für die in erster Linie ihr Wortlaut maßgebend ist (vgl. Senatsurteil vom 9. Mai 2023 - XI ZR 544/21, BGHZ 237, 71 Rn. 18), dahin auszulegen ist, dass mit ihr Einlagen auf von Verbrauchern neu eröffneten Girokonten ab einem Guthaben von 5.000,01 EUR mit 0, 7% p.a. bepreist werden sollen, eine kontrollfreie Preisabrede dar.

    Mit dem Begriff "Verzinsung" ist die Gegenleistung für die Zurverfügungstellung eines Geldbetrages gemeint (vgl. Senatsurteil vom 9. Mai 2023 - XI ZR 544/21, BGHZ 237, 71 Rn. 56).

  • BGH, 03.07.1996 - VIII ZR 221/95

    Hinweis auf Taschenkontrollen als AGB

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Rn. 16 Der Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingung setzt gemäß § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB eine Vertragsbedingung, das heißt eine Erklärung des Verwenders voraus, die den Vertragsinhalt regeln soll (Senatsurteil vom 8. März 2005 - XI ZR 154/04, BGHZ 162, 294, 297; BGH, Urteil vom 3. Juli 1996 - VIII ZR 221/95, BGHZ 133, 184, 187).

    Eine Vertragsbedingung liegt danach vor, wenn ein allgemeiner Hinweis nach seinem objektiven Wortlaut bei den Empfängern den Eindruck hervorruft, es solle damit der Inhalt eines vertraglichen oder vorvertraglichen Rechtsverhältnisses bestimmt werden (BGH, Urteile vom 3. Juli 1996, aaO, vom 4. Februar 2009 - VIII ZR 32/08, BGHZ 179, 319 Rn. 11…, vom 9. April 2014 - VIII ZR 404/12, BGHZ 200, 362 Rn. 23 ff. …und vom 21. November 2023 - XI ZR 290/22, BGHZ 239, 52 Rn. 14).

  • BGH, 25.07.2017 - XI ZR 260/15

    Preisklausel für sogenannte smsTAN

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Diese Vorgabe dient der zweifelsfreien Festlegung des Streitgegenstands (Senatsurteil vom 25. Juli 2017 - XI ZR 260/15, BGHZ 215, 292 Rn. 18 mwN).

    Rn. 13 Die Berechnungsmethode zur Höhe des Verwahrentgelts, wie sie in Ziffer 1.2 der Anlage B1 sowie in Anlage B2 enthalten ist, ist entgegen der Auffassung der Revision nicht streitgegenständlich, da der Wortlaut dieser Klauseln nicht gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 1 UKlaG im Klageantrag wiedergegeben ist (vgl. Senatsurteil vom 25. Juli 2017 - XI ZR 260/15, BGHZ 215, 292 Rn. 35).

  • BGH, 14.01.2014 - XI ZR 355/12

    Zur Wirksamkeit einer klauselmäßigen Behaltensvereinbarung für …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Das Transparenzgebot verpflichtet den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen nach Treu und Glauben, den Regelungsgehalt einer Klausel möglichst klar und überschaubar darzustellen (Senatsurteil vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, BGHZ 199, 355 Rn. 23).

    Dabei ist auf die Erwartungen und Erkenntnismöglichkeiten eines durchschnittlichen Vertragspartners des Verwenders im Zeitpunkt des Vertragsschlusses abzustellen (Senatsurteil vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, BGHZ 199, 355 Rn. 23 mwN und Senatsbeschluss vom 24. April 2018 - XI ZR 335/17, juris).

  • BGH, 20.03.2018 - XI ZR 309/16

    Unwirksame Klausel zur Aufrechnung durch Bankkunden

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Rn. 32 f) Eine Wiederholungsgefahr ist auf der Grundlage der Feststellungen des Berufungsgerichts zu bejahen, da die Beklagte die Wirksamkeit der Klausel verteidigt und die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung abgelehnt hat (vgl. Senatsurteil vom 20. März 2018 - XI ZR 309/16, BGHZ 218, 132 Rn. 23; BGH, Urteile vom 18. April 2002 - III ZR 199/01, WM 2002, 1355 f. …und vom 25. Juli 2012 - IV ZR 201/10, BGHZ 194, 208 Rn. 80).
  • BGH, 15.11.2022 - XI ZR 551/21

    Unwirksamkeit der Klausel zu einem Jahresentgelt in der Ansparphase von …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Rn. 24 bb) Diesen Anforderungen wird die angegriffene Entgeltklausel, die der Senat selbst auslegen kann (Senatsurteil vom 15. November 2022 - XI ZR 551/21, BGHZ 235, 102 Rn. 19 mwN), entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht gerecht.
  • BGH, 05.05.2015 - XI ZR 214/14

    Zur Wirksamkeit einer Klausel zum ordentlichen Kündigungsrecht der Sparkassen

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Rn. 34 g) Die vom Kläger mit dem Klageantrag zu 1b geltend gemachte Rechtsfolge, der Beklagten die Erhebung eines Entgelts auf der Grundlage der angegriffenen Klausel zu untersagen, ist ebenfalls auszusprechen, wenngleich der Ausspruch nur klarstellende Wirkung hat, da in der Erhebung eines auf die Klausel gestützten Entgelts eine Verwendung liegt (vgl. Senatsurteil vom 5. Mai 2015 - XI ZR 214/14, BGHZ 205, 220 Rn. 23), die bereits vom Unterlassungsantrag zu 1a umfasst ist.
  • BGH, 13.09.2012 - I ZR 230/11

    Biomineralwasser

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 61/23
    Dass die Abmahnung der Beklagten nur teilweise berechtigt war, steht dem nicht entgegen (vgl. BGH, Urteile vom 10. Dezember 2009 - I ZR 149/07, WRP 2010, 1023, 1029 und vom 13. September 2012 - I ZR 230/11, BGHZ 194, 314 Rn. 72).
  • BGH, 25.07.2012 - IV ZR 201/10

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln in Lebens- und Rentenversicherungsverträgen

  • BGH, 10.06.2020 - VIII ZR 289/19

    Einbeziehung von Gesamtklauselwerken in die Auslegung Allgemeiner …

  • BGH, 10.12.2009 - I ZR 149/07

    Sondernewsletter

  • BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01

    Formularmäßige Vereinbarung einer Deaktivierungsgebühr in AGB eines …

  • BGH, 10.07.1990 - XI ZR 275/89

    Funktion, Reichweite und Kriterien des Transparenzgebots bei Preisnebenabreden

  • BGH, 08.05.2018 - XI ZR 790/16

    Preisklauseln für eine sogenannte Zinscap-Prämie bzw. Zinssicherungsgebühr

  • BGH, 04.02.2009 - VIII ZR 32/08

    Von einem Verbraucherverband beanstandete Hinweise im Katalog eines …

  • BGH, 31.07.2013 - VIII ZR 162/09

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln zur Änderung des Gaspreises in …

  • BGH, 08.03.2005 - XI ZR 154/04

    Zum Schadenersatzanspruch einer Bank nach Rückgabe einer Lastschrift mangels …

  • BGH, 09.04.2014 - VIII ZR 404/12

    AGB-Kontrollklage gegen eine Kraftfahrzeugleasinggesellschaft: Abgrenzung …

  • BGH, 21.11.2023 - XI ZR 290/22

    Wirksamkeit einer Klausel zu Abschluss- und Vermittlungskosten in einem …

  • BGH, 04.02.2025 - XI ZR 65/23

    Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen …

  • BGH, 19.10.2022 - IV ZR 185/20

    Wirksamkeit der Formulierung "unerwartete und schwere" Erkrankung in den …

  • BGH, 14.07.2010 - VIII ZR 246/08

    Zu Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen

  • OLG Dresden, 30.03.2023 - 8 U 1389/21

    Verwahrentgelte für Guthaben auf Girokonten

  • OLG Stuttgart, 23.09.2015 - 9 U 48/15

    Sparvertrag: Einbeziehung von Angaben aus einem Werbeflyer in die vertragliche …

  • BGH, 08.10.2015 - I ZR 136/14

    Allgemeine Marktnachfrage - Verteilungsplan der GEMA im Bereich U-Musik: …

  • BGH, 24.04.2018 - XI ZR 335/17

    Inhaltskontrolle bei Agio-Klausel in Bauspardarlehen

  • BGH, 01.10.2026 - III ZR 205/25

    Intransparenz Allgemeiner Geschäftsbedingungen zur Erhöhung einer …

    Eine Täuschungsabsicht des Verwenders ist allerdings nicht erforderlich (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 61/23, WM 2025, 570 Rn. 22 mwN).

    Es genügt, dass der Verwender seinem Vertragspartner die Erfassung ihm günstiger oder nachteiliger Vertragsinhalte erschwert (…vgl. Senat, Urteile vom 13. März 2025 - III ZR 426/23, NJW 2025, 1400 Rn. 44 …und vom 10. Juli 2025 - III ZR 59/24, K&R 2025, 579 Rn. 25;… BGH, Urteile vom 12. September 2024 aaO Rn. 28 und vom 4. Februar 2025 aaO Rn. 22 f).

  • BGH, 07.07.2026 - XI ZR 129/24

    Entgeltinformation der Bank als AGB auf dem Prüfstand

    Der Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingung setzt damit eine Erklärung des Verwenders voraus, die den Vertragsinhalt regeln soll (BGH, Urteile vom 3. Juli 1996 - VIII ZR 221/95, BGHZ 133, 184, 187 mwN …und vom 4. Februar 2009 - VIII ZR 32/08, BGHZ 179, 319 Rn. 11; Senatsurteile vom 8. März 2005 - XI ZR 154/04, BGHZ 162, 294, 297…, vom 21. November 2023 - XI ZR 290/22, BGHZ 239, 52 Rn. 14 mwN und vom 4. Februar 2025 - XI ZR 61/23, WM 2025, 570 Rn. 16).

    Maßgebend für die Beantwortung der Frage, ob ein solcher Eindruck besteht, sind - ebenso wie bei der Auslegung des Inhalts von Allgemeinen Geschäftsbedingungen - die Sicht eines rechtlich nicht vorgebildeten Durchschnittskunden und die dabei typischerweise gegebenen Verhältnisse (BGH…, Urteil vom 3. Juli 1996, aaO S. 188 …und vom 4. Februar 2009, aaO;… Senatsurteile vom 21. November 2023, aaO und vom 4. Februar 2025, aaO).

    Die ausdrückliche Bezugnahme auf den Preisaushang sowie auf das Preis- und Leistungsverzeichnis unter dem zweiten Aufzählungszeichen versteht der Durchschnittskunde allerdings zugleich dahin, dass die in der Entgeltinformation konkret genannten Entgelte mit denjenigen des Preisaushangs und/oder des Preis- und Leistungsverzeichnisses - bei denen es sich jeweils um Allgemeine Geschäftsbedingungen handelt (…vgl. Senatsurteile vom 25. Juli 2017 - XI ZR 260/15, BGHZ 215, 292 Rn. 19 ff. und vom 4. Februar 2025 - XI ZR 61/23, WM 2025, 570 Rn. 17) - übereinstimmen und auch so Vertragsbestandteil werden sollen.

    Das ist der Fall, wenn sie nach ihrem Wortlaut bei potentiellen Vertragspartnern den Eindruck vermitteln, dass sie Vertragsinhalt werden sollen (vgl. Senatsurteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 61/23, WM 2025, 570 Rn. 17; vgl. auch BGH, Urteil vom 2. Juli 1987 - III ZR 219/86, BGHZ 101, 271, 275 zu § 13 AGBG und OLG Stuttgart, WM 2016, 1340, 1342).

  • LG München I, 20.04.2026 - 29 O 15948/25

    Negativzinsen, Verwahrentgelt, Hauptleistungspflicht, Transparenzgebot, …

    Rn. 9 Am 4. Februar 2025 entschied der BGH in vier Urteilen mit den Aktenzeichen XI ZR 61/23, XI ZR 65/23, XI ZR 161/23 und XI ZR 183/23, dass Klauseln, mit denen Banken Verwahrentgelte für Sparverträge und Girokonten erhoben hatten, unwirksam sind.

    Anders als in den beiden "Kapitalanlageentscheidungen" des BGH betreffend Tagesgeld (Az. XI ZR 161/23, Rn. 38) und Spareinlagen (Az. XI ZR 183/23, Rn. 45) ergäbe sich die Unwirksamkeit der Regelung zu Erhebung von Negativzinsen aufgrund des Verstoßes gegen das gesetzliche Leitbild des § 488 Abs. 1 Satz 2 BGB.

    Entscheidend ist allein, dass die Negativverzinsung als solche - unabhängig von ihrer Höhe - gerade nicht verhandelbar war (vgl.BGH, Urteil vom 4.2.2025 - XI ZR 183/23, NJW-RR 2025, 687 Rn. 32).

    Ob eine Klausel nach diesen Grundsätzen eine kontrollfähige Preisnebenabrede oder eine kontrollfreie Preisabrede enthält, ist durch Auslegung zu ermitteln, BGH Urteil vom 4.2.2025 - XI ZR 65/23.).

    Hierzu führt der BGH (Urteil vom 4.2.2025 - XI ZR 65/23) aus:.

    Rn. 37 a. Die gesetzliche Vermutung des § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB ist als widerlegt anzusehen, wenn die Klausel auf der Grundlage einer umfassenden Interessenabwägung den Kunden gleichwohl nicht unangemessen benachteiligt (BGHZ 199, 355, BGH 04.02.2025, Az. XI ZR 183/23 und XI ZR 161/23).

  • LG Hanau, 05.06.2026 - 7 O 1455/25

    Keine unangemessene Benachteiligung nach AGB durch Negativzinsen

    Die Klägerin ist unter Berücksichtigung der Urteile des Bundesgerichtshofes zu Az.: XI ZR 61/23, XI ZR 65/23, XI ZR 161/23 und XI ZR 183/23 der Auffassung, dass die als Allgemeine Geschäftsbedingungen zu qualifizierenden Klauseln zu Verwahrentgelten unwirksam seien.

    Der Hinterleger geht keine Verpflichtung zur Hinterlegung ein (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 65/23 -, BGHZ 243, 9-28).

    Dies gilt insbesondere auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. v.a. BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 161/23 -, BGHZ 243, 29-51).

    Im Lichte dessen ist auch zu berücksichtigen, dass der Bundesgerichtshof in einem weiteren Fall betreffend die nach Treu und Glauben geschuldete Leistung explizit dahingehend argumentiert, dass es der vom historischen Gesetzgeber vorgegebene Zweck von Spareinlagen sei, das Vermögen von natürlichen Personen mittel- bis langfristig aufzubauen (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71).

  • LG Köln, 28.04.2026 - 21 O 480/25
    In den vom BGH zu entscheidenden Fällen (XI ZR 61/23 und XI ZR 65/23) waren die Klauseln der Höhe nach unbestimmt, weil sie Verwahrentgelte erst nach einem bestimmten Freibetrag vorsahen und nicht darüber informierten, auf welches Guthaben sich das Verwahrentgelt bezieht.
  • LG Frankfurt/Main, 23.06.2026 - 27 O 58/26
    Diese unterscheiden ihn fundamental von den Fallkonstellationen, die Gegenstand der Entscheidungen des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 04.02.2025 zu Az. XI ZR 61/23, XI ZR 65/23 sowie XI ZR 161/23 waren, aber auch von solchen, in denen sog. Verwahrentgeltklauseln zwischen Geschäftsbanken und Unternehmern geschlossen wurden.

    Dass Bankzinsen kaufmännisch nicht stunden-, sondern tageweise berechnet werden, darf bei professionalen Marktteilnehmern vorausgesetzt werden (vgl. auch Piekenbrock, WuB 2025, 181, 182).

  • LG Regensburg, 14.08.2026 - 83 O 2312/25

    Negativzinsen, Darlehensvertrag, Inhaltskontrolle, Unangemessene Benachteiligung, …

    Diese unterscheiden sich damit signifikant von den den vier Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 04.02.2025 (Az.: XI ZR 61/23, Az.: XI ZR 65/23, Az.: XI ZR 161/23 und Az.: XI ZR 183/23) zugrundeliegenden Giroverträgen, Tagesgeldern bzw. Sparverträgen, die im Ergebnis als unregelmäßige Verwahrung zu qualifizieren sind, § 700 Abs. 1 BGB bzw. jedenfalls maßgeblich die Elemente derselben aufweisen.
  • LG Essen, 30.04.2026 - 6 O 415/25
    Denn der Begriff der "Allgemeinen Geschäftsbedingung" gemäß § 305 Abs. 1 S. 1 BGB setzt eine Vertragsbedingung, d.h. eine Erklärung des Verwenders voraus, die den Vertragsinhalt regeln soll (vgl. BGH, Urteil vom 04.02.2025, Az. XI ZR 61/23, m.w.N., zitiert nach juris).
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 305 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB, § 307 Abs 2 Nr 1 BGB, § 307 Abs 3 S 1 BGB
    Wirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten

  • IWW

    §§ 1, ... 2 UKlaG, § 700 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, §§ 700, 488 BGB, § 355 HGB, § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a ZPO, 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UKlaG, § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB, § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 310 Abs. 3 Nr. 1 BGB, § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB, §§ 305 ff. BGB, § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 305c Abs. 2 BGB, §§ 488 ff. BGB, § 700 Abs. 1 BGB, § 21 Abs. 2 Satz 1 KWG, § 242 BGB, § 5 UKlaG, § 13 Abs. 1, 3 UWG, § 291 BGB, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 561 ZPO, § 8 Abs. 1 Satz 1 UWG, § 3 Abs. 1, § 3a UWG, § 4 UKlaG, § 8 Abs. 1 Satz 1 Fall 1, Abs. 3 Nr. 3 UWG, § 1 UKlaG

  • Betriebs-Berater

    Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten und von Klauseln zu Entgelten für eine Ersatz-BankCard und eine Ersatz-PIN

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zivilrecht/Wettbewerbsrecht: Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten

  • datenbank.nwb.de

    Wirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten

  • ibr-online

Kurzfassungen/Presse (3)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten und von Klauseln zu Entgelten für eine Ersatz-BankCard und eine Ersatz-PIN

  • lto.de (Kurzinformation)

    Verwahrentgelt von Banken: Negativzinsen auf Einlagen teils unzulässig

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Negativzinsen auf Bankguthaben teils unzulässig

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 243, 52
  • NJW 2025, 1749
  • NJW-RR 2025, 687
  • ZIP 2025, 634
  • ZIP 2025, 757
  • MDR 2025, 532
  • VersR 2025, 702
  • WM 2025, 482
  • JR 2026, 95
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (48)

  • BGH, 13.05.2014 - XI ZR 405/12

    Allgemeine Geschäftsbedingungen über ein Bearbeitungsentgelt für Privatkredite …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Preisnebenabreden, die keine echte (Gegen-)Leistung zum Gegenstand haben, sondern mit denen der Klauselverwender allgemeine Betriebskosten, Aufwand für die Erfüllung gesetzlich oder nebenvertraglich begründeter eigener Pflichten oder für sonstige Tätigkeiten auf den Kunden abwälzt, die der Verwender im eigenen Interesse erbringt, sind ebenfalls der Inhaltskontrolle unterworfen (…st. Rspr., Senatsurteile vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 16, vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 24…, vom 16. Februar 2016 - XI ZR 454/14, BGHZ 209, 71 Rn. 23…, vom 10. September 2019 - XI ZR 7/19, BGHZ 223, 130 Rn. 16 …und vom 18. Januar 2022 - XI ZR 505/21, BGHZ 232, 227 Rn. 11, jeweils mwN).

    Diese hat sich nach dem objektiven Inhalt und typischen Sinn der in Rede stehenden Klausel einheitlich danach zu richten, wie ihr Wortlaut von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der regelmäßig beteiligten Verkehrskreise verstanden wird (Senatsurteile vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 25 …und vom 18. Januar 2022, aaO, jeweils mwN).

    Außer Betracht zu bleiben haben Verständnismöglichkeiten, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend und nicht ernstlich in Erwägung zu ziehen sind (Senatsurteile vom 13. Mai 2014, aaO …und vom 4. Juli 2017 - XI ZR 562/15, BGHZ 215, 172 Rn. 25).

    Rn. 52 bb) Die unangemessene Benachteiligung der Verbraucher wird durch diese Abweichung indiziert (Senatsurteile vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 390…, vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 21, vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 69 …und vom 19. Januar 2016 - XI ZR 388/14, BGHZ 208, 290 Rn. 30).

    Diese Vermutung ist zwar als widerlegt anzusehen, wenn die Klausel auf der Grundlage einer umfassenden Interessenabwägung den Kunden gleichwohl nicht unangemessen benachteiligt (…Senatsurteile vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, BGHZ 199, 355 Rn. 45 und vom 13. Mai 2014, aaO).

  • BGH, 25.10.2016 - XI ZR 9/15

    Zulässigkeit eines pauschalen Entgelts für geduldete Überziehungen

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Klauseln, die das Hauptleistungsversprechen allerdings abweichend vom Gesetz oder von der nach Treu und Glauben geschuldeten Leistung einschränken, verändern, ausgestalten oder modifizieren, sind inhaltlich zu kontrollieren (Senatsurteil vom 25. Oktober 2016 - XI ZR 9/15, BGHZ 212, 329 Rn. 21).

    Rn. 45 (3) Die in Sparverträgen verwendeten Klauseln unterliegen vielmehr deswegen der AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle, weil sie die vorbezeichnete Hauptleistung abweichend von der nach Treu und Glauben geschuldeten Leistung verändern (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2016 - XI ZR 9/15, BGHZ 212, 329 Rn. 21).

    Hiervon ist insbesondere auszugehen, wenn die Abweichung vom gesetzlichen Leitbild sachlich gerechtfertigt und der gesetzliche Schutzzweck auf andere Weise sichergestellt ist (…Senatsurteile vom 14. Januar 2014, aaO und vom 25. Oktober 2016 - XI ZR 9/15, BGHZ 212, 329 Rn. 32, jeweils mwN).

    Die vergleichsweise geringe Höhe eines Entgelts ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aber grundsätzlich kein geeignetes Kriterium, um eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher zu rechtfertigen (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2016 - XI ZR 9/15, BGHZ 212, 329 Rn. 40; BGH, Urteile vom 29. Oktober 1956 - II ZR 79/55, BGHZ 22, 90, 98, vom 29. September 1960 - II ZR 25/59, BGHZ 33, 216, 219 und vom 12. Mai 1980 - VII ZR 166/79, BGHZ 77, 126, 131).

  • BGH, 14.12.2017 - I ZR 184/15

    Folgenbeseitigungsanspruch: Versicherer müssen Kunden über fehlerhafte Klauseln …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Rn. 61 Das Berufungsgericht wird im wiedereröffneten Berufungsverfahren die Grundsätze des Urteils des Bundesgerichtshofs vom 14. Dezember 2017 (I ZR 184/15, WM 2018, 436 Rn. 41 ff., 70 f.) zu beachten haben.

    Danach kann ein Beseitigungsanspruch nach § 8 Abs. 1 Satz 1 UWG grundsätzlich auf eine gemäß § 3 Abs. 1, § 3a UWG i.V.m. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unzulässige Handlung gestützt werden (BGH, Urteile vom 14. Dezember 2017, aaO Rn. 41 …und vom 11. September 2024 - I ZR 168/23, WM 2024, 1822 Rn. 23).

    Da der vom Kläger geltend gemachte Beseitigungsanspruch vorliegend nicht auf Rückzahlung rechtsgrundlos vereinnahmter Entgelte an die betroffenen Verbraucher gerichtet ist, sondern auf die Versendung von individualisierten Berichtigungsschreiben, wird er in dem vorliegenden Verfahren nach dem Unterlassungsklagengesetz nicht nach Maßgabe des Urteils des Bundesgerichtshofs vom 11. September 2024 (…I ZR 168/23, aaO Rn. 33 ff.) unter dem Gesichtspunkt der Spezialität von der Bestimmung des § 1 UKlaG und dessen eingeschränkter Rechtsfolgenregelung verdrängt (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2017, aaO Rn. 43 ff.).

  • BGH, 11.09.2024 - I ZR 168/23

    Wettbewerbsrechtlicher Beseitigungsanspruch umfasst nicht die Rückzahlung zu …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Danach kann ein Beseitigungsanspruch nach § 8 Abs. 1 Satz 1 UWG grundsätzlich auf eine gemäß § 3 Abs. 1, § 3a UWG i.V.m. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unzulässige Handlung gestützt werden (…BGH, Urteile vom 14. Dezember 2017, aaO Rn. 41 und vom 11. September 2024 - I ZR 168/23, WM 2024, 1822 Rn. 23).

    Der Kläger ist als qualifizierter Verbraucherverband in die beim Bundesamt für Justiz geführte Liste qualifizierter Einrichtungen eingetragen (§ 4 UKlaG) und damit grundsätzlich zur Geltendmachung eines Beseitigungsanspruchs gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Fall 1, Abs. 3 Nr. 3 UWG berechtigt (vgl. BGH, Urteil vom 11. September 2024, aaO Rn. 24).

    Da der vom Kläger geltend gemachte Beseitigungsanspruch vorliegend nicht auf Rückzahlung rechtsgrundlos vereinnahmter Entgelte an die betroffenen Verbraucher gerichtet ist, sondern auf die Versendung von individualisierten Berichtigungsschreiben, wird er in dem vorliegenden Verfahren nach dem Unterlassungsklagengesetz nicht nach Maßgabe des Urteils des Bundesgerichtshofs vom 11. September 2024 (I ZR 168/23, aaO Rn. 33 ff.) unter dem Gesichtspunkt der Spezialität von der Bestimmung des § 1 UKlaG und dessen eingeschränkter Rechtsfolgenregelung verdrängt (BGH…, Urteil vom 14. Dezember 2017, aaO Rn. 43 ff.).

  • BGH, 18.01.2022 - XI ZR 505/21

    Rückzahlung von Verwaltungskosten im Zusammenhang mit zwei zwischen den Parteien …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Preisnebenabreden, die keine echte (Gegen-)Leistung zum Gegenstand haben, sondern mit denen der Klauselverwender allgemeine Betriebskosten, Aufwand für die Erfüllung gesetzlich oder nebenvertraglich begründeter eigener Pflichten oder für sonstige Tätigkeiten auf den Kunden abwälzt, die der Verwender im eigenen Interesse erbringt, sind ebenfalls der Inhaltskontrolle unterworfen (…st. Rspr., Senatsurteile vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 16…, vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 24…, vom 16. Februar 2016 - XI ZR 454/14, BGHZ 209, 71 Rn. 23…, vom 10. September 2019 - XI ZR 7/19, BGHZ 223, 130 Rn. 16 und vom 18. Januar 2022 - XI ZR 505/21, BGHZ 232, 227 Rn. 11, jeweils mwN).

    Rn. 38 Ob eine Klausel nach diesen Grundsätzen eine kontrollfähige Preisnebenabrede oder eine kontrollfreie Preisabrede enthält, ist durch Auslegung zu ermitteln, die der Senat selbst vornehmen kann (…st. Rspr., Senatsurteile vom 13. November 2012 - XI ZR 500/11, BGHZ 195, 298 Rn. 15…, vom 10. September 2019 - XI ZR 7/19, BGHZ 223, 130 Rn. 17 und vom 18. Januar 2022 - XI ZR 505/21, BGHZ 232, 227 Rn. 12).

    Diese hat sich nach dem objektiven Inhalt und typischen Sinn der in Rede stehenden Klausel einheitlich danach zu richten, wie ihr Wortlaut von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der regelmäßig beteiligten Verkehrskreise verstanden wird (…Senatsurteile vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 25 und vom 18. Januar 2022, aaO, jeweils mwN).

  • BGH, 14.01.2014 - XI ZR 355/12

    Zur Wirksamkeit einer klauselmäßigen Behaltensvereinbarung für …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Diese Vermutung ist zwar als widerlegt anzusehen, wenn die Klausel auf der Grundlage einer umfassenden Interessenabwägung den Kunden gleichwohl nicht unangemessen benachteiligt (Senatsurteile vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, BGHZ 199, 355 Rn. 45 …und vom 13. Mai 2014, aaO).

    Hiervon ist insbesondere auszugehen, wenn die Abweichung vom gesetzlichen Leitbild sachlich gerechtfertigt und der gesetzliche Schutzzweck auf andere Weise sichergestellt ist (Senatsurteile vom 14. Januar 2014, aaO …und vom 25. Oktober 2016 - XI ZR 9/15, BGHZ 212, 329 Rn. 32, jeweils mwN).

  • BGH, 21.04.2009 - XI ZR 78/08

    BGH erklärt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen für unwirksam

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Preisnebenabreden, die keine echte (Gegen-)Leistung zum Gegenstand haben, sondern mit denen der Klauselverwender allgemeine Betriebskosten, Aufwand für die Erfüllung gesetzlich oder nebenvertraglich begründeter eigener Pflichten oder für sonstige Tätigkeiten auf den Kunden abwälzt, die der Verwender im eigenen Interesse erbringt, sind ebenfalls der Inhaltskontrolle unterworfen (st. Rspr., Senatsurteile vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 16…, vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 24…, vom 16. Februar 2016 - XI ZR 454/14, BGHZ 209, 71 Rn. 23…, vom 10. September 2019 - XI ZR 7/19, BGHZ 223, 130 Rn. 16 …und vom 18. Januar 2022 - XI ZR 505/21, BGHZ 232, 227 Rn. 11, jeweils mwN).

    Rn. 52 bb) Die unangemessene Benachteiligung der Verbraucher wird durch diese Abweichung indiziert (Senatsurteile vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 390, vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 21…, vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12, BGHZ 201, 168 Rn. 69 …und vom 19. Januar 2016 - XI ZR 388/14, BGHZ 208, 290 Rn. 30).

  • BGH, 18.06.2019 - XI ZR 768/17

    Entgelte für Bareinzahlungen und Barauszahlungen am Bankschalter

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Da Allgemeine Geschäftsbedingungen wie revisible Rechtsnormen zu behandeln sind, ist ihre Auslegung - nicht anders als die Überprüfung ihrer Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht - Rechtsfrage, die ohne Bindung an das Parteivorbringen zu erfolgen hat (…vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 2017 - XI ZR 72/16, WM 2017, 1599 Rn. 28 und vom 18. Juni 2019 - XI ZR 768/17, BGHZ 222, 240 Rn. 39, jeweils mwN).

    Rn. 41 (b) Hauptleistungspflichten sind nach allgemeinen Grundsätzen nur die für die Eigenart des jeweiligen Schuldverhältnisses prägenden Bestimmungen, die für die Einordnung in die verschiedenen Typen der Schuldverhältnisse entscheidend sind (Senatsurteil vom 18. Juni 2019 - XI ZR 768/17, BGHZ 222, 240 Rn. 25).

  • BGH, 13.11.2012 - XI ZR 500/11

    Engeltklauseln für Pfändungsschutzkonten

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Rn. 38 Ob eine Klausel nach diesen Grundsätzen eine kontrollfähige Preisnebenabrede oder eine kontrollfreie Preisabrede enthält, ist durch Auslegung zu ermitteln, die der Senat selbst vornehmen kann (st. Rspr., Senatsurteile vom 13. November 2012 - XI ZR 500/11, BGHZ 195, 298 Rn. 15…, vom 10. September 2019 - XI ZR 7/19, BGHZ 223, 130 Rn. 17 …und vom 18. Januar 2022 - XI ZR 505/21, BGHZ 232, 227 Rn. 12).

    Hiermit verbundene Tätigkeiten stellen vielmehr auf die Hauptleistungspflicht bezogene bloße Nebenleistungspflichten dar, die der Vorbereitung, der ordnungsgemäßen Durchführung und der Sicherung der Hauptleistung dienen und diese ergänzen (Senatsurteil vom 13. November 2012 - XI ZR 500/11, BGHZ 195, 298 Rn. 23 mwN).

  • BGH, 20.01.2016 - VIII ZR 26/15

    Vertrag über die Lieferung von Arzneimitteln: Stellen von Vertragsbedingungen bei …

    Auszug aus BGH, 04.02.2025 - XI ZR 183/23
    Der (einseitige) Wunsch einer Partei, bestimmte von ihr bezeichnete vorformulierte Vertragsbedingungen zu verwenden, ist grundsätzlich ausreichend (…BGH, Urteile vom 17. Februar 2010, aaO Rn. 12 und vom 20. Januar 2016 - VIII ZR 26/15, WM 2016, 668 Rn. 24).

    Das Merkmal des Stellens von Vertragsbedingungen entfällt erst dann, wenn der Verbraucher Gelegenheit dazu erhält, alternativ eigene Textvorschläge mit der effektiven Möglichkeit ihrer Durchsetzung in die Verhandlung einzubringen (…vgl. Senatsurteil vom 13. Mai 2014 - XI ZR 170/13, WM 2014, 1325 Rn. 25; BGH, Urteil vom 20. Januar 2016 - VIII ZR 26/15, WM 2016, 668 Rn. 25; Schild von Spannenberg, WM 2017, 1443, 1445).

  • BGH, 17.02.2010 - VIII ZR 67/09

    Zur Anwendbarkeit der Vorschriften über Allgemeine Geschäftsbedingungen beim Kauf …

  • BGH, 10.09.2019 - XI ZR 7/19

    Unwirksame Klausel über Bearbeitungsentgelt für Treuhandauftrag bei …

  • BGH, 29.01.2003 - XII ZR 92/01

    Umfang der Revisionszulassung

  • BGH, 19.03.2019 - XI ZR 9/18

    Anforderungen an das Aushandeln einer Klausel in allgemeinen Geschäftsbedingungen

  • BGH, 14.05.2019 - XI ZR 345/18

    Kündigung von Sparverträgen "S-Prämiensparen flexibel"

  • BGH, 20.03.2018 - XI ZR 309/16

    Unwirksame Klausel zur Aufrechnung durch Bankkunden

  • BGH, 19.01.2016 - XI ZR 388/14

    Zur Unwirksamkeit einer Formularklausel über die Nichtberücksichtigung …

  • BGH, 25.07.2012 - IV ZR 201/10

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln in Lebens- und Rentenversicherungsverträgen

  • BGH, 13.04.2010 - XI ZR 197/09

    Zur Zinsberechnung in Prämiensparverträgen bei unwirksamer Zinsänderungsklausel

  • BGH, 18.05.1999 - XI ZR 219/98

    Bankgebühren für die Bearbeitung von Pfändungsmaßnahmen unzulässig

  • BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01

    Formularmäßige Vereinbarung einer Deaktivierungsgebühr in AGB eines …

  • BGH, 04.02.2025 - XI ZR 65/23

    Unwirksamkeit von Klauseln zu Verwahrentgelten ("Negativzinsen") in Verträgen …

  • BGH, 24.01.2023 - XI ZR 257/21

    Musterfeststellungsklage zur Wirksamkeit von Zinsänderungsklauseln in …

  • BGH, 25.07.2023 - XI ZR 221/22

    Kündigungsrecht einer Sparkasse bei einem Prämiensparvertrag mit …

  • BGH, 09.03.1995 - III ZR 55/94

    Begriff der Einlage

  • BGH, 29.10.1956 - II ZR 79/55

    Finanzierung eines Abzahlungsgeschäfts

  • BGH, 12.05.1980 - VII ZR 166/79

    Haftungsbegrenzung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reinigungsgewerbes

  • BGH, 29.09.1960 - II ZR 25/59

    Freizeichnung bei Versicherungsschutz

  • BGH, 22.11.2016 - XI ZR 434/15

    Zur Wirksamkeit einer Widerrufsinformation bei einem Immobiliardarlehensvertrag

  • BGH, 04.07.2017 - XI ZR 562/15

    Zur Zulässigkeit formularmäßig vereinbarter Bearbeitungsentgelte bei …

  • BGH, 04.07.2017 - XI ZR 233/16

    Zur Zulässigkeit formularmäßig vereinbarter Bearbeitungsentgelte bei …

  • BGH, 23.01.2003 - VII ZR 210/01

    Zur Wirksamkeit von Vertragsstrafen in Bauverträgen

  • BGH, 13.05.2014 - XI ZR 170/13

    Allgemeine Geschäftsbedingungen über ein Bearbeitungsentgelt für Privatkredite …

  • BGH, 12.11.2004 - V ZR 42/04

    Kosten einer von dem Berechtigten und dem Eigentümer gemeinsam nutzbaren Anlage

  • BGH, 08.05.2018 - XI ZR 790/16

    Preisklauseln für eine sogenannte Zinscap-Prämie bzw. Zinssicherungsgebühr

  • BGH, 16.02.2016 - XI ZR 454/14

    Zu Formularklauseln über Abzugsbeträge bei Förderdarlehen (KfW-Darlehen)

  • BGH, 28.07.2015 - XI ZR 434/14

    Unwirksame Entgeltklausel für Buchungen bei der Führung von Geschäftsgirokonten

  • OLG Stuttgart, 27.03.2019 - 4 U 184/18

    Anforderungen an die Wirksamkeit einer Zinsanpassungsklausel in Riester-Verträgen

  • BGH, 27.09.2011 - XI ZR 182/10

    Zwei Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern

  • BGH, 09.05.2023 - XI ZR 544/21

    Pflicht zur Zahlung von "Negativzinsen" aus einem Schuldscheindarlehen

  • BGH, 05.03.2013 - VIII ZR 137/12

    Wohnraummiete: Inhaltskontrolle für salvatorische Klauseln in einem …

  • BGH, 20.06.2017 - XI ZR 72/16

    Verbraucherdarlehensvertrag: Zulässigkeit eines Teilurteils bei gleichzeitiger …

  • BGH, 27.03.1991 - IV ZR 90/90

    Aushandeln einer Eigenverkaufsklausel beim Maklervertrag

  • OLG Frankfurt, 05.10.2023 - 3 U 286/22

    Klausel über Verwahr- und Guthabenentgelte für Spareinlagen

  • BGH, 01.03.2013 - V ZR 31/12

    Erbbaurecht: "Stellen" von Allgemeinen Geschäftsbedingungen in einem von einer …

  • BGH, 05.12.1995 - X ZR 14/93

    Zusicherung einer Eigenschaft im Werkvertragsrecht; Formularmäßiger Ausschluß von …

  • BGH, 17.01.2008 - IX ZR 172/06

    Umfang des Schadens bei schuldhafter Pflichtverletzung des steuerlichen Beraters; …

  • BGH, 03.03.2005 - IX ZR 45/04

    Umfang der Zulassung der Revision

  • BGH, 10.07.2025 - III ZR 61/24

    Erfassung von Erstverträgen und Vertragsverlängerungen durch § 56 Abs. 1 Satz 1 …

    Diese Auslegung kann der Senat selbst vornehmen, da Allgemeine Geschäftsbedingungen wie revisible Rechtsnormen zu behandeln und infolgedessen von dem Revisionsgericht frei auszulegen sind (st. Rspr.; vgl. nur Senat…, Urteil vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, NJW 2021, 1392 Rn. 30; BGH, Urteile vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23, BGHZ 243, 52 Rn. 38;… vom 15. Februar 2024 - VII ZR 42/22, BGHZ 239, 300 Rn. 32 …und vom 8. September 2021 - VIII ZR 97/19, WM 2022, 1384 Rn. 17; jew. mwN).

    Ansatzpunkt für die bei einer Formularklausel gebotene objektive, nicht am Willen der konkreten Vertragspartner zu orientierende Auslegung ist dabei in erster Linie ihr Wortlaut (st. Rspr.;… vgl. nur Senat aaO Rn. 32; BGH, Urteile vom 4. Februar 2025 aaO;… vom 15. Februar 2024 aaO …und vom 8. September 2021 aaO Rn. 18, 21; jew. mwN).

    Denn damit ist die scheinbar "kundenfeindlichste" Auslegung im Ergebnis die dem Kunden günstigste (…Senat aaO Rn. 33; BGH, Urteile vom 4. Februar 2025 aaO …und vom 8. September 2021 aaO Rn. 19 f; jew. mwN).

  • BGH, 10.12.2025 - IV ZR 34/25

    Zulässigkeit einer Klausel in einer fondsgebundenen Rentenversicherung sog. …

    Die Beklagte hat die für eine Widerlegung regelmäßig erforderliche Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung verweigert und verteidigt durchgehend die angebliche Rechtmäßigkeit der beanstandeten Klausel (…vgl. Senatsurteil vom 25. Juli 2012 aaO; BGH, Urteile vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23, BGHZ 243, 52 Rn. 56;… vom 18. April 2002 - III ZR 199/01, NJW 2002, 2386 [juris Rn. 10]).
  • OLG Köln, 14.10.2026 - 13 U 49/26

    Negativzinsen, Sozialversicherungsträger, Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Der (einseitige) Wunsch einer Partei, bestimmte von ihr bezeichnete vorformulierte Vertragsbedingungen zu verwenden, ist grundsätzlich ausreichend (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 30 m.w.N.).

    Er muss sich also deutlich und ernsthaft zur gewünschten Änderung einzelner Klauseln bereit erklären (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 31).

    Selbst wenn die Beklagte - wie vorliegend unstreitig ohnehin nicht - die Höhe des Zinssatzes zur Verhandlung gestellt hätte, liegt darin kein Aushandeln der Bestimmungen zur Erhebung des Guthabenentgelts als solches, die von der Klägerin vorliegend angegriffen werden (vgl. auch insofern BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 32).

    Preisnebenabreden, die keine echte (Gegen-)Leistung zum Gegenstand haben, sondern mit denen der Klauselverwender allgemeine Betriebskosten, Aufwand für die Erfüllung gesetzlich oder nebenvertraglich begründeter eigener Pflichten oder für sonstige Tätigkeiten auf den Kunden abwälzt, die der Verwender im eigenen Interesse erbringt, sind ebenfalls der Inhaltskontrolle unterworfen (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 37 m.w.N.).

    Außer Betracht zu bleiben haben Verständnismöglichkeiten, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend und nicht ernstlich in Erwägung zu ziehen sind (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 38 m.w.N.).

    Rn. 57 Ausgehend von der historischen Unterscheidung in § 13 Abs. 1 der Verordnung über die Bedingungen, zu denen Kreditinstitute Kredite gewähren und Einlagen entgegennehmen dürfen (Zinsverordnung) vom 20.02.1965 (BGBl. I, 33, aufgehoben durch § 1 Nr. 1 der Verordnung über die Aufhebung der Zinsverordnung und von Bestimmungen über die Kosten für Teilzahlungsfinanzierungskredite und Kleinkredite vom 29.03.1967, BGBl. I, 352), wonach es drei Einlagenarten gibt, nämlich Sichteinlagen, befristete Einlagen und Spareinlagen, ist zunächst festzustellen, dass nach der neuesten Rechtsprechung des BGH insbesondere Spareinlagen dem Recht der unregelmäßigen Verwahrung unterfallen (für Sparverträge: BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 42;… Urteil vom 14. Mai 2019, aaO, Rn. 27).

    Rn. 59 Ob diese als Darlehen zu qualifizieren sind oder ebenfalls als unregelmäßiger Verwahrungsvertrag, hängt nach der neueren Rechtsprechung neben der nicht gegebenen jederzeitigen Verfügbarkeit davon ab, ob die Klägerin vertraglich verpflichtet war, der Beklagten den anzulegenden Geldbetrag zu überlassen (vgl. auch insofern BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 42;… Urteil vom 14. Mai 2019, aaO, Rn. 27).

  • OLG Köln, 14.10.2026 - 13 U 50/26

    Negativzinsen, Sozialversicherungsträger, Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Der (einseitige) Wunsch einer Partei, bestimmte von ihr bezeichnete vorformulierte Vertragsbedingungen zu verwenden, ist grundsätzlich ausreichend (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 30 m.w.N.).

    Er muss sich also deutlich und ernsthaft zur gewünschten Änderung einzelner Klauseln bereit erklären (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 31).

    Selbst wenn die Beklagte - wie vorliegend unstreitig ohnehin nicht - die Höhe des Zinssatzes zur Verhandlung gestellt hätte, liegt darin kein Aushandeln der Bestimmungen zur Erhebung des Guthabenentgelts als solches, die von der Klägerin vorliegend angegriffen werden (vgl. auch insofern BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 32).

    Preisnebenabreden, die keine echte (Gegen-)Leistung zum Gegenstand haben, sondern mit denen der Klauselverwender allgemeine Betriebskosten, Aufwand für die Erfüllung gesetzlich oder nebenvertraglich begründeter eigener Pflichten oder für sonstige Tätigkeiten auf den Kunden abwälzt, die der Verwender im eigenen Interesse erbringt, sind ebenfalls der Inhaltskontrolle unterworfen (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 37 m.w.N.).

    Außer Betracht zu bleiben haben Verständnismöglichkeiten, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend und nicht ernstlich in Erwägung zu ziehen sind (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 38 m.w.N.).

    Rn. 59 Ausgehend von der historischen Unterscheidung in § 13 Abs. 1 der Verordnung über die Bedingungen, zu denen Kreditinstitute Kredite gewähren und Einlagen entgegennehmen dürfen (Zinsverordnung) vom 20.02.1965 (BGBl. I, 33, aufgehoben durch § 1 Nr. 1 der Verordnung über die Aufhebung der Zinsverordnung und von Bestimmungen über die Kosten für Teilzahlungsfinanzierungskredite und Kleinkredite vom 29.03.1967, BGBl. I, 352), wonach es drei Einlagenarten gibt, nämlich Sichteinlagen, befristete Einlagen und Spareinlagen, ist zunächst festzustellen, dass nach der neuesten Rechtsprechung des BGH insbesondere Spareinlagen dem Recht der unregelmäßigen Verwahrung unterfallen (für Sparverträge: BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 42;… Urteil vom 14. Mai 2019, aaO, Rn. 27).

    Rn. 61 Ob diese als Darlehen zu qualifizieren sind oder ebenfalls als unregelmäßiger Verwahrungsvertrag, hängt nach der neueren Rechtsprechung neben der nicht gegebenen jederzeitigen Verfügbarkeit davon ab, ob die Klägerin vertraglich verpflichtet war, der Beklagten den anzulegenden Geldbetrag zu überlassen (vgl. auch insofern BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 42;… Urteil vom 14. Mai 2019, aaO, Rn. 27).

  • OLG Köln, 14.10.2026 - 13 U 48/26

    Negativzinsen, Sozialversicherungsträger, Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Der (einseitige) Wunsch einer Partei, bestimmte von ihr bezeichnete vorformulierte Vertragsbedingungen zu verwenden, ist grundsätzlich ausreichend (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 30 m.w.N.).

    Er muss sich also deutlich und ernsthaft zur gewünschten Änderung einzelner Klauseln bereit erklären (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 31).

    Selbst wenn die Beklagte - wie vorliegend unstreitig ohnehin nicht - die Höhe des Zinssatzes zur Verhandlung gestellt hätte, liegt darin kein Aushandeln der Bestimmungen zur Erhebung des Guthabenentgelts als solches, die vom Kläger vorliegend angegriffen werden (vgl. auch insofern BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 32).

    Preisnebenabreden, die keine echte (Gegen-)Leistung zum Gegenstand haben, sondern mit denen der Klauselverwender allgemeine Betriebskosten, Aufwand für die Erfüllung gesetzlich oder nebenvertraglich begründeter eigener Pflichten oder für sonstige Tätigkeiten auf den Kunden abwälzt, die der Verwender im eigenen Interesse erbringt, sind ebenfalls der Inhaltskontrolle unterworfen (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 37 m.w.N.).

    Außer Betracht zu bleiben haben Verständnismöglichkeiten, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend und nicht ernstlich in Erwägung zu ziehen sind (BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 38 m.w.N.).

    Rn. 58 Ausgehend von der historischen Unterscheidung in § 13 Abs. 1 der Verordnung über die Bedingungen, zu denen Kreditinstitute Kredite gewähren und Einlagen entgegennehmen dürfen (Zinsverordnung) vom 20.02.1965 (BGBl. I, 33, aufgehoben durch § 1 Nr. 1 der Verordnung über die Aufhebung der Zinsverordnung und von Bestimmungen über die Kosten für Teilzahlungsfinanzierungskredite und Kleinkredite vom 29.03.1967, BGBl. I, 352), wonach es drei Einlagenarten gibt, nämlich Sichteinlagen, befristete Einlagen und Spareinlagen, ist zunächst festzustellen, dass nach der neuesten Rechtsprechung des BGH insbesondere Spareinlagen dem Recht der unregelmäßigen Verwahrung unterfallen (für Sparverträge: BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 42;… Urteil vom 14. Mai 2019, aaO, Rn. 27).

    Rn. 60 Ob diese als Darlehen zu qualifizieren sind oder ebenfalls als unregelmäßiger Verwahrungsvertrag, hängt nach der neueren Rechtsprechung neben der nicht gegebenen jederzeitigen Verfügbarkeit davon ab, ob der Kläger vertraglich verpflichtet war, der Beklagten den anzulegenden Geldbetrag zu überlassen (vgl. auch insofern BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, aaO, Rn. 42;… Urteil vom 14. Mai 2019, aaO, Rn. 27).

  • OLG Frankfurt, 13.06.2025 - 3 U 286/22

    Folgenbeseitigungsverpflichtung einer Bank bei Verwendung unwirksamer AGB

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Beklagte mit Urteil vom 04.02.2025 (Az. XI ZR 183/23, NJW-RR 2025, 687) rechtskräftig u. a. verurteilt, für Verträge über Spareinlagen mit Verbrauchern gem. §§ 1 und 2 UKlaG die Verwendung von Klauseln zu unterlassen, die für einen bestimmten Freibetrag übersteigende Geldeinlagen den Verbraucher zur Zahlung eines Verwahr- bzw. Guthabenentgelts verpflichten.

    Der BGH hat mit Urteil vom 05.02.2025 (Az. IV ZR 183/23, NJW-RR 2025, 687) das angefochtene Urteil gem. § 562 Abs. 1 ZPO aufgehoben, die Sache hinsichtlich der Klageanträge Nr. 1, 2, 3 und 6 gem. § 563 Abs. 3 ZPO selbst entschieden und die Sache hinsichtlich der Klageanträge Nr. 4 und Nr. 5 zur erneuten Verhandlung und Entscheidung über die Berufung der Beklagten und die Anschlussberufung des Klägers an den Senat zurückverwiesen.

    Im Umfang der teilweisen Zurückverweisung durch das Urteil des BGH vom 04. Februar 2025 (Az. XI ZR 183/23, NJW-RR 2025, 687) gem. § 563 Abs. 1 ZPO ist noch über die sowohl durch die Berufung der Beklagten als auch durch die Anschlussberufung des Klägers angegriffene Entscheidung des Landgerichts betreffend Auskunft (Tenor Nr. 4) und Folgenbeseitigung (Tenor Nr. 5) zu entscheiden, und zwar unter Berücksichtigung der Grundsätze des Urteils des BGH vom 14. Dezember 2017 (…Az. I ZR 184/15, Rn. 41 ff., zitiert nach juris).

    Der BGH hat jedoch - für den Senat bindend (§ 563 Abs. 2 ZPO) - festgestellt, dass die Beklagte auch diese im Wortlaut veränderten Klauseln i.S.v. § 305 Abs. 1 S. 1 BGB gestellt hat (BGH, Urteil vom 04.02.2025, Az. XI ZR 183/23, NJW-RR 2025, 687, Rn. 29 ff.).

  • BGH, 21.10.2025 - EnZR 97/23

    Operative Gründe

    Das begehrte Berichtigungsschreiben ist geeignet, die Fehlvorstellung der Kunden über die Höhe der geschuldeten Entgelte für die Energielieferung zu beseitigen (…vgl. BGH, Urteile vom 14. Dezember 2017 - I ZR 184/15, WM 2018, 436 Rn. 25 - Klauselersetzung;… vom 25. April 2019 - I ZR 93/17, MDR 2019, 752 Rn. 11 - Prämiensparverträge;… vom 23. April 2020 - I ZR 85/19, RdE 2020, 366 Rn. 26 - Preisänderungsregelung; vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23, BGHZ 243, 52 Rn. 60 f.).
  • BGH, 08.04.2025 - VIII ZR 245/22

    Heranziehung im Vormietverhältnis vereinbarter, bei dessen Beendigung aber noch …

    Denn das Aushandeln muss sich nach dem Gesetzeswortlaut jeweils auf bestimmte Vertragsbedingungen beziehen ("im Einzelnen") und führt nur in diesem Umfang ("soweit") zur Nichtanwendung der §§ 305 ff. BGB (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteile vom 19. Juni 1996 - VIII ZR 189/95, ZIP 1996, 1997 unter II 1 c bb; vom 23. Januar 2003 - VII ZR 210/01, BGHZ 153, 311, 322 f. [jeweils zu § 1 AGBGB aF]; vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23, WM 2025, 482 Rn. 31;… Beschlüsse vom 5. März 2013 - VIII ZR 137/12, NZM 2013, 307 Rn. 7 ff.;… vom 19. März 2019 - XI ZR 9/18, aaO;… vom 6. März 2024 - VIII ZR 79/22, NZM 2024, 376 Rn. 24).
  • BGH, 28.10.2025 - X ZR 110/24

    Wirksamkeit einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines …

    Rn. 23 Kontrollfähig sind hingegen so genannte Preisnebenabreden, d.h. Klauseln, die sich nur mittelbar auf den Preis auswirken und an deren Stelle bei Fehlen einer wirksamen vertraglichen Regelung dispositives Gesetzesrecht, allgemeine Rechtsgrundsätze oder aus der Natur des Vertrages im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung ableitbare Rechte treten können (BGH…, Urteil vom 25. Oktober 2016 - XI ZR 9/15, BGHZ 212, 329 = NJW 2017, 1018 Rn. 22; Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23, BGHZ 243, 52 = NJW-RR 2025, 687 Rn. 37).
  • LG Bochum, 11.06.2026 - 1 O 536/25

    Verwahrentgelt bei institutionellen Kündigungsgeldanlagen zulässig

    Rn. 33 Selbst wenn man aber davon ausginge, dass die Beklagte die Höhe des Verwahrentgelts (also das "wie") zur Verhandlung gestellt hätte, so läge hierin kein Aushandeln der Bestimmungen zur Erhebung des Entgelts als solches (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 32).

    Ob eine Klausel nach diesen Grundsätzen eine kontrollfähige Preisnebenabrede oder eine kontrollfreie Preisabrede enthält, ist durch Auslegung zu ermitteln (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 37 - 38).

    (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 43ff).

    Dieser vom historischen Gesetzgeber vorgegebene Zweck von Spareinlagen, das Vermögen von natürlichen Personen mittel- bis langfristig aufzubauen, ist nach wie vor prägend für Sparverträge (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 2025 - XI ZR 183/23 -, BGHZ 243, 52-71, Rn. 46f).

    Rn. 51 Die gesetzliche Vermutung des § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB gilt als widerlegt, wenn eine Interessenabwägung ergibt, dass eine unangemessene Benachteiligung in der Gesamtschau nicht vorliegt (vgl. BGH, Urteil vom 04.02.2025, XI ZR 183/23, 52, - juris).

    Außerdem konnten Kreditinstitute seinerzeit aufgrund des vorherrschenden Marktzinsniveaus die durch die Einlagen ihrer Kunden im Passivgeschäft zur Verfügung gestellte Liquidität nicht im Rahmen eines hinreichend renditeträchtigen Aktivgeschäfts verwenden (vgl. BGH, Urteil vom 04.02.2025, XI ZR 183/23, 53, - juris).

  • LG Regensburg, 14.08.2026 - 83 O 2312/25

    Negativzinsen, Darlehensvertrag, Inhaltskontrolle, Unangemessene Benachteiligung, …

  • LG Bochum, 11.06.2026 - 1 O 543/25
  • LG Stuttgart, 25.03.2026 - 29 O 350/25

    Verwahrentgelte bzw. negative Zinsen auf befristete Bankeinlagen (Termingelder) …

  • LG Köln, 28.04.2026 - 21 O 480/25
  • OLG Frankfurt, 27.03.2026 - 3 UKL 1/25

    Vorvertragliche Entgeltinformationen sind keine AGB

  • LG Karlsruhe, 21.05.2026 - 2 O 237/25

    Wirksamkeit einer Negativzinsabrede bei einer Termineinlage im institutionellen …

  • LG Essen, 30.04.2026 - 6 O 415/25
  • LG München I, 20.04.2026 - 29 O 15948/25

    Negativzinsen, Verwahrentgelt, Hauptleistungspflicht, Transparenzgebot, …

  • LG Hanau, 05.06.2026 - 7 O 1455/25

    Keine unangemessene Benachteiligung nach AGB durch Negativzinsen

  • LG Karlsruhe, 22.06.2026 - 2 O 245/25

    Negativzinsen auf Termineinlagen im Geldmarktgeschäft wirksam

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