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Rechtsprechung
   BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,832
BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09 (https://dejure.org/2010,832)
BVerwG, Entscheidung vom 16.11.2010 - 1 C 17.09 (https://dejure.org/2010,832)
BVerwG, Entscheidung vom 16. November 2010 - 1 C 17.09 (https://dejure.org/2010,832)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • lexetius.com

    GG Art. 6; AufenthG § ... 1 Abs. 2 Nr. 1, § 5 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2, § 6 Abs. 4, § 14 Abs. 1 Nr. 2, § 27 Abs. 1, Abs. 3 Satz 2, § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 55 Abs. 2 Nr. 1, § 99 Abs. 1 Nr. 2; FreizügG/EU §§ 1, 2 Abs. 1, § 11 Abs. 2; EMRK Art. 8; AufenthV § 39 Nr. 3; AEUV Art. 21 Abs. 1
    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug zu Deutschen; Heirat in Dänemark; drittstaatsangehöriger Ehegatte; Schengen-Visum; Besuchsvisum; nationales Visum; erforderliches Visum; Visumerfordernis; Falschangaben im Visumverfahren; Ausweisungsgrund; Rechtsanspruch auf ...

  • openjur.de

    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug zu Deutschen; Heirat in Dänemark; drittstaatsangehöriger Ehegatte; Schengen-Visum; Besuchsvisum; nationales Visum; erforderliches Visum; Visumerfordernis; Falschangaben im Visumverfahren; Ausweisungsgrund; Rechtsanspruch auf ...

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 6
    Aufenthaltserlaubnis; Ausweisungsgrund; Besuchsvisum; Ehegattennachzug zu Deutschen; Falschangaben im Visumverfahren; Heirat in Dänemark; Inländerdiskriminierung; Nachholung des Visumverfahrens; Rechtsanspruch auf Aufenthaltserlaubnis; Rückkehrerfälle; Schengen-Visum; ...

  • rechtsinformationen.bund.de

    Aufenthaltserlaubnis zwecks Ehegattennachzugs zu Deutschen; unionsrechtliches Freizügigkeitsrecht; Visumerfordernis; Aufenthaltszweck; Falschangaben im Visumverfahren; Ausweisungsgrund

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 1 Abs 2 Nr 1 AufenthG 2004, § 5 Abs 1 Nr 2 AufenthG 2004, § 5 Abs 2 S 1 AufenthG 2004, § 5 Abs 2 S 2 AufenthG 2004, § 6 Abs 4 AufenthG 2004
    Aufenthaltserlaubnis zwecks Ehegattennachzugs zu Deutschen; unionsrechtliches Freizügigkeitsrecht; Visumerfordernis; Aufenthaltszweck; Falschangaben im Visumverfahren; Ausweisungsgrund

  • Wolters Kluwer

    Anspruch des drittstaatsangehörigen Ehegatten eines deutschen Staatsangehörigen auf ein unionsrechtliches Aufenthaltsrecht in den sog. Rückkehrerfällen; Nachhaltiger Gebrauch des unionsrechtlichen Freizügigkeitsrechts durch den deutschen Staatsangehörigen; Bestimmung des ...

  • Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)

    AufenthV § 39 Nr. 3, AufenthG § 5 Abs. 2 S. 2
    Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen, Heirat in Dänemark, Visumsverfahren, Schengen-Visum, deutscher Ehegatte, Unionsbürger, freizügigkeitsberechtigt, Ausweisungsgrund, Ermessen, Rückkehr, Aufenthaltszweck

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch des drittstaatsangehörigen Ehegatten eines deutschen Staatsangehörigen auf ein unionsrechtliches Aufenthaltsrecht in den sog. Rückkehrerfällen; Nachhaltiger Gebrauch des unionsrechtlichen Freizügigkeitsrechts durch den deutschen Staatsangehörigen; Bestimmung des ...

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Kein visumfreier Ehegattennachzug nach falschen Angaben für Besuchsvisum

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Falsche Angaben für das Besuchsvisum

  • migrationsrecht.net (Kurzinformation)

    Keine Freizügigkeit drittstaatsangehöriger Ehegatten Deutscher nach Eheschließung in Dänemark

  • migrationsrecht.net (Kurzinformation)

    Keine Freizügigkeit drittstaatsangehöriger Ehegatten Deutscher nach Eheschließung in Dänemark

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Kein visumfreier Ehegattennachzug nach falschen Angaben für Besuchsvisum

Besprechungen u.ä.

  • Informationsverbund Asyl und Migration PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Der unionsrechtliche, aber nicht geregelte Anspruch auf Familiennachzug (RA Thomas Oberhäuser; Asylmagazin 2011, S. 223-227)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 138, 122
  • NVwZ 2011, 495
  • FamRZ 2011, 561
  • DVBl 2011, 447
  • DÖV 2011, 414
 
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Wird zitiert von ... (214)Zitiert selbst (31)

  • EuGH, 25.07.2008 - C-127/08

    DER NICHT DIE UNIONSBÜRGERSCHAFT BESITZENDE EHEGATTE EINES UNIONSBÜRGERS DARF …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Dies gilt auch, wenn die Ehe erst in dem anderen Mitgliedstaat geschlossen wurde, und ist unabhängig von dem Zeitpunkt der Einreise und der Rechtmäßigkeit des bisherigen Aufenthalts des Ehegatten in dem Staat der Staatsangehörigkeit des Unionsbürgers (EuGH…, Urteil vom 11. Dezember 2007 a.a.O. Rn. 27 ff., 45) oder dem anderen Mitgliedstaat (EuGH, Urteil vom 25. Juli 2008 - Rs. C-127/08, Metock - NVwZ 2008, 1097 Rn. 48 ff.).

    Dieses Recht der Mitgliedstaaten hat der EuGH in seinen Entscheidungen aber immer wieder ausdrücklich anerkannt und betont, dass die Vertragsbestimmungen über die Freizügigkeit nicht auf Tätigkeiten anwendbar sind, die mit keinem relevanten Element über die Grenzen eines Mitgliedstaates hinausweisen (EuGH, Urteile vom 25. Juli 2008 a.a.O. Rn. 77 …und vom 1. April 2008 - Rs. C-212/06, Gouvernement de la Communauté française etc. - Slg. 2008, I-1683 Rn. 39 m.w.N.).

  • EuGH, 11.12.2007 - C-291/05

    Eind - Freizügigkeit - Arbeitnehmer - Aufenthaltsrecht eines Familienangehörigen, …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Rn. 10 Allerdings unterfallen nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) ausnahmsweise auch Familienangehörige von Deutschen den unionsrechtlichen Nachzugsregelungen, nämlich dann, wenn es sich um sog. Rückkehrerfälle handelt (EuGH, Urteile vom 7. Juli 1992 - Rs. C-370/90, Singh - InfAuslR 1992, 341 und vom 11. Dezember 2007 - Rs. C-291/05, Eind - InfAuslR 2008, 114).

    Dies gilt auch, wenn die Ehe erst in dem anderen Mitgliedstaat geschlossen wurde, und ist unabhängig von dem Zeitpunkt der Einreise und der Rechtmäßigkeit des bisherigen Aufenthalts des Ehegatten in dem Staat der Staatsangehörigkeit des Unionsbürgers (EuGH, Urteil vom 11. Dezember 2007 a.a.O. Rn. 27 ff., 45) oder dem anderen Mitgliedstaat (EuGH…, Urteil vom 25. Juli 2008 - Rs. C-127/08, Metock - NVwZ 2008, 1097 Rn. 48 ff.).

  • EuGH, 01.04.2008 - C-212/06

    BESTIMMTE ASPEKTE DES FLÄMISCHEN SYSTEMS DER PFLEGEVERSICHERUNG STEHEN IM …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Dieses Recht der Mitgliedstaaten hat der EuGH in seinen Entscheidungen aber immer wieder ausdrücklich anerkannt und betont, dass die Vertragsbestimmungen über die Freizügigkeit nicht auf Tätigkeiten anwendbar sind, die mit keinem relevanten Element über die Grenzen eines Mitgliedstaates hinausweisen (…EuGH, Urteile vom 25. Juli 2008 a.a.O. Rn. 77 und vom 1. April 2008 - Rs. C-212/06, Gouvernement de la Communauté française etc. - Slg. 2008, I-1683 Rn. 39 m.w.N.).

    Dies hat der EuGH auf einen ähnlichen Vorstoß der Generalanwältin Sharpston in ihren Schlussanträgen vom 28. Juni 2007, Rn. 121 in der Rechtssache C-212/06 durch Urteil vom 1. April 2008 a.a.O., Rn. 37 bis 39 ausdrücklich bestätigt.

  • EuGH, 05.06.1997 - C-64/96

    Land Nordrhein-Westfalen / Uecker und Jacquet / Land Nordrhein-Westfalen

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Dies widerspricht allerdings der bisherigen gefestigten Rechtsprechung des EuGH, nach der Unionsrecht auf rein innerstaatliche Sachverhalte keine Anwendung findet und über etwaige Benachteiligungen, denen Staatsangehörige eines Mitgliedstaates nach dem Recht dieses Staates ausgesetzt sein können, allein im Rahmen des internen Rechtssystems dieses Staates zu entscheiden ist (neben den oben zitierten Urteilen vom 25. Juli 2008 und 1. April 2008 auch Urteil vom 5. Juni 1997 - Rs. C-64/96 und C-65/96, Uecker und Jacquet - Slg. 1997, I-3171 Rn. 23).

    Dies hat der EuGH auf einen ähnlichen Vorstoß der Generalanwältin Sharpston in ihren Schlussanträgen vom 28. Juni 2007, Rn. 121 in der Rechtssache C-212/06 durch Urteil vom 1. April 2008 a.a.O., Rn. 37 bis 39 ausdrücklich bestätigt.

  • VGH Baden-Württemberg, 08.07.2008 - 11 S 1041/08

    Ehegattennachzug; Einreise mit Schengen-Visum; Eintreten offensichtlicher …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Soweit in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung teilweise angenommen wird, dass § 39 Nr. 3 AufenthV gerade bei einer Eheschließung nach der Einreise auch den Fall eines von vornherein beabsichtigten Daueraufenthalts erfassen solle und deshalb der Ausweisungsgrund, der auf dem entsprechenden Verstoß gegen die Visumvorschriften beruhe, bei Anwendung dieser Vorschrift außer Betracht bleiben müsse (so OVG Münster, Beschluss vom 16. September 2008 - 19 B 871/08 - im Anschluss an VG Aachen, Beschluss vom 16. Mai 2008 - 8 L 445/07 - zu § 39 Nr. 5 AufenthV, juris), folgt der Senat dem nicht (ebenso die überwiegende obergerichtliche Rechtsprechung: vgl. nur OVG Münster…, Beschluss vom 10. Juni 2010 - 18 B 606/10 - juris Rn. 8 ff.; VGH Mannheim, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 S 1041/08 - InfAuslR 2008, 444; VGH München, Beschluss vom 18. Mai 2009 - 10 CS 09.853 - InfAuslR 2009, 291).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.09.2008 - 19 B 871/08
    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Soweit in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung teilweise angenommen wird, dass § 39 Nr. 3 AufenthV gerade bei einer Eheschließung nach der Einreise auch den Fall eines von vornherein beabsichtigten Daueraufenthalts erfassen solle und deshalb der Ausweisungsgrund, der auf dem entsprechenden Verstoß gegen die Visumvorschriften beruhe, bei Anwendung dieser Vorschrift außer Betracht bleiben müsse (so OVG Münster, Beschluss vom 16. September 2008 - 19 B 871/08 - im Anschluss an VG Aachen, Beschluss vom 16. Mai 2008 - 8 L 445/07 - zu § 39 Nr. 5 AufenthV, juris), folgt der Senat dem nicht (ebenso die überwiegende obergerichtliche Rechtsprechung: vgl. nur OVG Münster…, Beschluss vom 10. Juni 2010 - 18 B 606/10 - juris Rn. 8 ff.; VGH Mannheim, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 S 1041/08 - InfAuslR 2008, 444; VGH München, Beschluss vom 18. Mai 2009 - 10 CS 09.853 - InfAuslR 2009, 291).
  • VGH Bayern, 18.05.2009 - 10 CS 09.853

    Zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis trotz erschlichenem Schengen-Visum

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Soweit in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung teilweise angenommen wird, dass § 39 Nr. 3 AufenthV gerade bei einer Eheschließung nach der Einreise auch den Fall eines von vornherein beabsichtigten Daueraufenthalts erfassen solle und deshalb der Ausweisungsgrund, der auf dem entsprechenden Verstoß gegen die Visumvorschriften beruhe, bei Anwendung dieser Vorschrift außer Betracht bleiben müsse (so OVG Münster, Beschluss vom 16. September 2008 - 19 B 871/08 - im Anschluss an VG Aachen, Beschluss vom 16. Mai 2008 - 8 L 445/07 - zu § 39 Nr. 5 AufenthV, juris), folgt der Senat dem nicht (ebenso die überwiegende obergerichtliche Rechtsprechung: vgl. nur OVG Münster…, Beschluss vom 10. Juni 2010 - 18 B 606/10 - juris Rn. 8 ff.; VGH Mannheim, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 S 1041/08 - InfAuslR 2008, 444; VGH München, Beschluss vom 18. Mai 2009 - 10 CS 09.853 - InfAuslR 2009, 291).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.06.2010 - 18 B 606/10

    Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen, Schengen-Visum, Besuchsvisum, Heirat …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Soweit in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung teilweise angenommen wird, dass § 39 Nr. 3 AufenthV gerade bei einer Eheschließung nach der Einreise auch den Fall eines von vornherein beabsichtigten Daueraufenthalts erfassen solle und deshalb der Ausweisungsgrund, der auf dem entsprechenden Verstoß gegen die Visumvorschriften beruhe, bei Anwendung dieser Vorschrift außer Betracht bleiben müsse (so OVG Münster, Beschluss vom 16. September 2008 - 19 B 871/08 - im Anschluss an VG Aachen, Beschluss vom 16. Mai 2008 - 8 L 445/07 - zu § 39 Nr. 5 AufenthV, juris), folgt der Senat dem nicht (ebenso die überwiegende obergerichtliche Rechtsprechung: vgl. nur OVG Münster, Beschluss vom 10. Juni 2010 - 18 B 606/10 - juris Rn. 8 ff.; VGH Mannheim, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 S 1041/08 - InfAuslR 2008, 444; VGH München, Beschluss vom 18. Mai 2009 - 10 CS 09.853 - InfAuslR 2009, 291).
  • VG Aachen, 16.05.2008 - 8 L 445/07

    D (A), Erfassungsbescheinigung, Türken, Stillhalteklausel, Antragstellung, …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Soweit in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung teilweise angenommen wird, dass § 39 Nr. 3 AufenthV gerade bei einer Eheschließung nach der Einreise auch den Fall eines von vornherein beabsichtigten Daueraufenthalts erfassen solle und deshalb der Ausweisungsgrund, der auf dem entsprechenden Verstoß gegen die Visumvorschriften beruhe, bei Anwendung dieser Vorschrift außer Betracht bleiben müsse (so OVG Münster, Beschluss vom 16. September 2008 - 19 B 871/08 - im Anschluss an VG Aachen, Beschluss vom 16. Mai 2008 - 8 L 445/07 - zu § 39 Nr. 5 AufenthV, juris), folgt der Senat dem nicht (ebenso die überwiegende obergerichtliche Rechtsprechung: vgl. nur OVG Münster…, Beschluss vom 10. Juni 2010 - 18 B 606/10 - juris Rn. 8 ff.; VGH Mannheim, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 S 1041/08 - InfAuslR 2008, 444; VGH München, Beschluss vom 18. Mai 2009 - 10 CS 09.853 - InfAuslR 2009, 291).
  • EuGH, 19.10.2004 - C-200/02

    EIN MÄDCHEN IM KLEINKINDALTER, DAS DIE STAATSANGEHÖRIGKEIT EINES MITGLIEDSTAATS …

    Auszug aus BVerwG, 16.11.2010 - 1 C 17.09
    Vielmehr kann auch ein Gebrauchmachen von dem allgemeinen mit der Unionsbürgerschaft verbundenen Freizügigkeitsrecht nach Art. 21 Abs. 1 AEUV geeignet sein, die Anwendbarkeit der unionsrechtlichen Familiennachzugsregeln zu begründen (vgl. EuGH, Urteil vom 19. Oktober 2004 - Rs. C-200/02, Chen - InfAuslR 2004, 413 Rn. 34 ff.).
  • EuGH, 08.03.2011 - C-34/09

    Die Unionsbürgerschaft gebietet, dass ein Mitgliedstaat es Staatsangehörigen …

  • BVerfG, 13.06.2006 - 1 BvR 1160/03

    Gleichheit im Vergaberecht

  • BGH, 27.04.2005 - 2 StR 457/04

    Zur Strafbarkeit von Ausländern wegen unerlaubten Aufenthalts in der …

  • EuGH, 25.07.2002 - C-459/99

    DER GERICHTSHOF BESTÄTIGT DIE BEDEUTUNG, DIE DER GEWÄHRLEISTUNG DES SCHUTZES DES …

  • EuGH, 11.07.2002 - C-60/00

    EIN ANGEHÖRIGER EINES MITGLIEDSTAATS, DER IN DIESEM STAAT WOHNT UND EINE …

  • BVerwG, 16.12.2008 - 1 C 37.07

    Anspruch, Asylantrag, Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltstitel; gesetzlicher …

  • BVerwG, 04.09.2007 - 1 C 43.06

    Aufenthaltserlaubnis, Sperrwirkung der Ausweisung, Befristung, Ehegattennachzug, …

  • EuGH, 07.07.1992 - C-370/90

    The Queen / Immigration Appeal Tribunal und Surinder Singh, ex parte Secretary of …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2007 - 18 B 1535/07

    Aufenthaltstitel Schengen-Visum Einreise Zweckwechsel Eheschließung Dänemark …

  • EuGH, 14.04.2005 - C-157/03

    Kommission / Spanien - Vertragsverletzung - Richtlinien 68/360/EWG, 73/148/EWG, …

  • BVerwG, 18.06.1996 - 1 C 17.95

    Ausländerrecht: Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung bei Einreise …

  • VGH Baden-Württemberg, 14.03.2006 - 11 S 1797/05

    Zum erforderlichen Visum für eine Aufenthaltserlaubnis - hier: …

  • VGH Hessen, 16.03.2005 - 12 TG 298/05

    Einreise ohne erforderliches Visum; Auslösung der Fiktionswirkung; …

  • VGH Baden-Württemberg, 25.01.2010 - 11 S 2181/09

    Anspruch des Ehegatten auf längerfristigen Aufenthalt aus Art. 21 Abs. 1 AEUV

  • BVerfG, 08.11.1989 - 1 BvR 986/89

    Verfassungsmäßigkeit des Lokalisationsgebots nach § 18 BRAO

  • OVG Niedersachsen, 28.08.2008 - 13 ME 131/08

    Erfordernis der Einholung eines den aktuellen Aufenthaltszweck abdeckenden Visums …

  • VGH Hessen, 22.01.2010 - 3 B 2948/09

    Umfang der passiven Dienstleistungsfreiheit

  • OVG Bremen, 26.06.2009 - 1 B 552/08

    Falsche Angaben bei Beantragung des Schengen-Visums; Erfüllung eines …

  • VG Darmstadt, 23.10.2009 - 5 L 557/09

    Die Eheschließung mit einem Deutschen in Dänemark vermittelt einem …

  • OVG Bremen, 17.08.2010 - 1 B 166/10

    Anspruch einer Person mit gambischer Staatsangehörigkeit und einem Ehegatten mit …

  • VG Darmstadt, 06.10.2010 - 5 L 492/10
  • BSG, 30.01.2013 - B 4 AS 54/12 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - kein Leistungsausschluss wegen Aufenthalts …

    Unionsbürger sind jedoch nicht verpflichtet, die Rechtmäßigkeit ihres Aufenthalts durch eine entsprechende Bescheinigung nachzuweisen (BVerwG Urteil vom 16.11.2010 - 1 C 17/09, BVerwGE 138, 122 ff).
  • BVerwG, 04.09.2012 - 10 C 12.12

    Visum; Drittstaatsangehörige; Afghanistan; Familienzusammenführung; …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stellt es keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG dar, wenn der nationale Gesetzgeber Regelungen des Unionsrechts nicht auf Familienangehörige von inländischen Unionsbürgern überträgt, die - wie der Ehemann der Klägerin - unionsrechtlich nicht privilegiert sind (vgl. Urteil vom 16. November 2010 - BVerwG 1 C 17.09 - BVerwGE 138, 122 Rn. 15 m.w.N.).
  • BVerwG, 11.01.2011 - 1 C 23.09

    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug zu Deutschen; Einreise; Heirat in …

    Dafür reicht ein Kurzaufenthalt zum Zweck der Eheschließung in einem anderen Mitgliedstaat (hier: Dänemark) nicht aus (wie Urteil vom 16. November 2010 - BVerwG 1 C 17.09 ).

    Welches Visum als das erforderliche Visum im Sinne von § 5 Abs. 2 Satz 1 AufenthG anzusehen ist, bestimmt sich nach dem Aufenthaltszweck, der mit der im Bundesgebiet beantragten Aufenthaltserlaubnis verfolgt wird (wie Urteil vom 16. November 2010 - BVerwG 1 C 17.09 ).

    Vielmehr ist für eine "Mitnahme" des Freizügigkeitsstatus in den Heimatstaat und eine entsprechende Begünstigung des drittstaatsangehörigen Ehegatten erforderlich, dass der Unionsbürger mit einer gewissen Nachhaltigkeit von seiner Freizügigkeit Gebrauch macht (Urteil vom 16. November 2010 - BVerwG 1 C 17.09 - Rn. 9 ff. - zur Veröffentlichung in der Sammlung BVerwGE vorgesehen, so auch die ganz überwiegende verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung: VGH Mannheim, Beschluss vom 25. Januar 2010 - 11 S 2181/09 - InfAuslR 2010, 143; VGH München…, Beschluss vom 29. September 2009 - 19 CS 09.14 05 - juris Rn. 8; VG Darmstadt, Beschluss vom 23. Oktober 2009 - 5 L 557/09.DA(2) - InfAuslR 2010, 67; nachgehend VGH Kassel…, Beschluss vom 22. Januar 2010 - 3 B 2948/09 - juris Rn. 16 ff.).

    Welches Visum im Sinne von § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AufenthG als das erforderliche Visum anzusehen ist, bestimmt sich nach dem Aufenthaltszweck, der mit der im Bundesgebiet beantragten Aufenthaltserlaubnis verfolgt wird (Urteil vom 16. November 2010 - BVerwG 1 C 17.09 - Rn. 19, so auch die ganz überwiegende Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte: neben dem Berufungsurteil etwa VGH Kassel, Beschluss vom 16. März 2005 - 12 TG 298/05 - NVwZ 2006, 111; VGH Mannheim…, Beschluss vom 14. März 2006 - 11 S 1797/05 - juris Rn. 12 ff.; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 28. August 2008 - 13 ME 131/08 - juris Rn. 3; OVG Bremen…, Beschluss vom 26. Juni 2009 - 1 B 552/08 - juris Rn. 30; zur alten Rechtslage noch offengelassen im Urteil vom 18. Juni 1996 - BVerwG 1 C 17.95 - BVerwGE 101, 265 ).

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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 10.11.2011 - 1 C 17/09   

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https://dejure.org/2011,58031
OVG Sachsen, 10.11.2011 - 1 C 17/09 (https://dejure.org/2011,58031)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 10.11.2011 - 1 C 17/09 (https://dejure.org/2011,58031)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (11)

  • VG Leipzig, 23.05.2018 - 1 K 1093/15
    Dieses habe den den Normenkontrollantrag ablehnenden Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 10.11.2011 - 1 C 17/09 - aufgehoben, soweit darin der Antrag abgelehnt worden sei, Kapitel 11.3 des Regionalplans X___________ 2008 für unwirksam zu erklären.

    Insoweit steht dem Planungsgeber ein Gestaltungsspielraum zu, den dieser eigenverantwortlich ausfüllen darf und im Rahmen dessen er sich auch bei der Kollision zwischen verschiedenen Belangen für die Bevorzugung des einen und damit für die Rückstellung eines anderen Belangs entscheiden kann (vgl. SächsOVG, Urt. v. 25.3.2014 - 1 C 4/11 - Urt. v. 10.11.2011 - 1 C 17/09 -, zum Regionalplan X___________ 2008, juris).

    Gemessen daran bestehen zwar Bedenken, ob Kapitel 11.3 - Energetische Windnutzung - des Regionalplans X___________ 2008 wirksam ist, denn anders als das Sächsische Oberverwaltungsgericht im vorgenannten Normenkontrollurteil vom 10.11.2011 (a. a. O.) hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 11.4.2013 (…a. a. O.) Bedenken hinsichtlich der fehlenden Differenzierung zwischen harten und weichen Tabuzonen geäußert.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung ausdrücklich festgestellt, dass das Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts im Normenkontrollverfahren vom 10.11.2011, 1 C 17/09, an keinen weiteren Bundesrechtsverstößen leidet.

    aa) Die Zulässigkeit der Festsetzung von Siedlungsabständen ist in der Rechtsprechung geklärt (vgl. u. a. BVerwG, Urt. v. 17.12.2002 - 4 C 15.01 - SächsOVG, Urt. v. 3.7.2012 - 4 B 808/06 -, Urt. v. 10.11.2011 - 1 C 17/09;… Urt. v. 7.4.2005 - 1 D 2/03 - OVG Lüneburg, Urt. v. 14.5.2014 - 12 KW 244/12 - juris).

    Die in Kapitel 11.3 des Regionalplans X___________ 2008 im Einzelnen geregelten Abstände sind auch weder vom Sächsischen Oberverwaltungsgericht in seinem Normenkontrollurteil vom 10.11.2011 (Az.: 1 C 17/09) noch im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11.4.2013 (Az.: 4 CN 2.12) beanstandet worden.

    Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der mit der Regionalplanung generell angestrebten planerischen Strukturierung, die gerade nicht auf die Situation einzelner Anlagenstandorte ausgerichtet sei, sondern das Anliegen verfolge, den Raum zu ordnen, um die bauliche Entwicklung im Außenbereich zu steuern (SächsOVG, Urt. v. 10.11.2011, a. a. O., Rn. 8 juris).

    Insoweit könnte bereits ein Fall vorliegen, in welchem im Interesse der Planerhaltung nicht dem gesamten Regelungsbereich zu Kapitel 11.3 - Energetische Windnutzung - die Verbindlichkeit zu versagen wäre, sondern - entsprechend dem Rechtsgedanken des § 139 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - nur den von dem jeweiligen Fehler bzw. möglichen Fehler erfassten Festlegungen, soweit dies im Gesamtgefüge noch Sinn machen würde (vgl. u. a. OVG M-V, Urt. v. 3.4.2013 - 4 K 24/11 - OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 16.6.2014 - OVG 10 A 8.10 - SächsOVG, Urt. v. 10.11.2011, a. a. O., juris, allerdings zur Trennbarkeit einzelner Kapitel eines Regionalplans).

    Es hat auch ausdrücklich bestätigt, dass die Einschätzung des Oberverwaltungsgerichts, die Vorrang- und Eignungsgebiete seien ausreichend dimensioniert, um der Windenergie substanziell Raum zu verschaffen, nicht mit einem Bundesrechtverstoß behaftet sei (vgl. BVerwG, Urt. 11.4.2013 - 4 CN 2.12 - SächsOVG, Urt. v. 10.11.2011 - 1 C 17/09 -, a. a. O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.07.2013 - 2 D 46/12

    Wirksamkeit der Änderung des Flächennutzungsplans zur Darstellung von …

    Rn. 82 Vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 20. Mai 2010 - 4 C 7.09 -, BVerwGE 137, 74 = BRS 76 Nr. 103 = juris Rn. 28; Sächs. OVG, Urteil vom 10. November 2011 - 1 C 17/09 -, juris Rn. 56; Nds. OVG, Urteil vom 9. Oktober 2008 - 12 KN 35/07 -, ZfBR 2009, 150 = juris Rn. 22.
  • OVG Sachsen, 19.07.2012 - 1 C 40/11

    Regionalplan, Windenergieanlage, Konzentrationsflächenplanung, Vorranggebiet, …

    Rn. 36 Die Beachtlichkeit der Verletzung materiell-rechtlicher Vorschriften richtet sich bundesrechtlich nach § 28 Abs. 2 ROG i. V. m. § 12 Abs. 2 bis Abs. 4 ROG (SächsOVG, NK-Urt. v. 10. November 2011 - 1 C 17/09 -, Rn. 34;… Spannowsky, in: Spannowsky/ Runkel/Goppel, ROG, § 12 Rn. 36;… § 28 Rn. 12), wobei die landesrechtlichen Planerhaltungsvorschriften nur "ergänzend" weiter heranzuziehen sind.

    Rn. 38 Für die Überprüfung des Kapitels 2.5 der Gesamtfortschreibung zu der Frage, ob der Rechtsvorgänger des Antragsgegners die öffentlichen und privaten Belange, soweit sie erkennbar und von Bedeutung waren, gegeneinander und untereinander fehlerfrei abgewogen hat (§ 7 Abs. 7 ROG a. F.; § 6 Abs. 5 Satz 2, Abs. 3 Satz 1 SächsLPlG a. F.), geht der Senat in ständiger Rechtsprechung (zuletzt: NK-Urt. v. 10. November 2011 - 1 C 17/09 -, nicht rechtskräftig, Zulassung der Revision gem. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO durch BVerwG, Beschl. v. 19. Juni 2012 - 4 BN 12.12 - nunmehr anhängig unter 4 CN 2.12) von dem aus dem Abwägungsgebot abzuleitenden Grundsatz aus, dass eine Gesamtfortschreibung fehlerhaft ist, wenn eine Abwägung überhaupt nicht stattgefunden hat, wenn in die Abwägung nicht an Belangen eingestellt wurde, was hätte eingestellt werden müssen, oder wenn der Ausgleich zwischen den Belangen in einer Weise vorgenommen wurde, die zur objektiven Gewichtigkeit einzelner Belange außer Verhältnis steht.

    Vielmehr genügt es, wenn sich die Erwägungen des Planungsgebers zur Ermittlung der Konzentrationsflächen im Rahmen der gerichtlichen Kontrolle durch die Begründung des Plans, durch eine Erläuterung der Planung etwa in der mündlichen Verhandlung oder in anderer Weise durch die Verfahrensakten nachweisen lassen (vgl. SächsOVG, NK-Urt. v. 10. November - 1 C 17/09 - Rn. 23, UA S. 12), wobei auch hier die allgemeinen Grundsätze zur materiellen Beweislast (…vgl. Kopp/Schenke, VwGO, 18. Aufl., § 108 Rn. 12 ff.) anzuwenden sind.

  • OVG Sachsen, 11.09.2018 - 4 A 162/16

    Windkraftanlage; Regionalplan; Vorranggebiet; Eignungsgebiet; Rügefrist für …

    Rn. 12 Mit Normenkontrollurteil vom 10. November 2011 - 1 C 17/09 - wies das Sächsische Oberverwaltungsgericht den Normenkontrollantrag ab.

    Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in seinem den Regionalplan 2008 betreffenden Normenkontrollurteil vom 10. November 2011 (- 1 C 17/09 -, juris Rn. 42 f.) ausgeführt, dass der Regionalplan formell und - im Hinblick auf die für das Kapitel 11.3.

    Rn. 61 Vor diesem Hintergrund erscheint es ausgeschlossen, dass bei einer ausreichenden und nicht nur auf die Festlegung der Siedlungsabstände beschränkten Differenzierung zwischen harten und weichen Tabuzonen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 11. April 2013 - 4 CN 2.12 -, juris Rn. 8; SächsOVG, Urt. v. 10. November 2011 - 1 C 17/09 - juris Nr. 50 ff) bei der Ermittlung von Vorrang- und Eignungsgebieten ein solches am Vorhabenstandort ausgewiesen worden wäre.

    Soweit er vorträgt, der Beigeladene habe bei der Gesamtabwägung von Anfang an eine sehr restriktive Steuerung der Windenergienutzung vorgenommen, das öffentliche Interesse an der Nutzung der Windenergie nicht hinreichend berücksichtigt sowie die Windhöffigkeit nicht ausreichend ermittelt und in der Abwägung berücksichtigt, verweist der Senat auf diesbezügliche Einschätzung im Normenkontrollurteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (Urt. v. 10. November 2011 - 1 C 17/09 -, juris Rn. 53):.

  • OVG Thüringen, 08.04.2014 - 1 N 676/12

    Normenkontrolle eines Regionalplans; Unwirksamkeit der Ausweisung von …

    Rn. 52 Die Festlegungen zur Windenergienutzung im Regionalplan sind selbständig angreifbar, da die sonstigen Teile des Plans aufgrund ihres eigenständigen und von der angegriffenen Konzentrationsflächenplanung losgelösten Regelungsgehalts von dieser ohne weiteres abtrennbar sind (vgl. dazu etwa Sächs. OVG, Urteil vom 10.11.2011 - 1 C 17/09 -, juris Rdn. 39; vgl. auch - auf einen "sachlichen Teilplan Windenergienutzung" im Sinne des dortigen Landesrechts abstellend - OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Urteil vom 03.04.2013 - 4 K 24/11 -, juris Rdn. 58; s. zu dieser Möglichkeit auch § 7 Abs. 1 Satz 2 ROG).
  • VGH Hessen, 23.09.2015 - 4 C 358/14

    Ein Mindestabstand von 1.000 m zwischen Windkraftanlagen und Siedlungsgebieten …

    Schließlich existiert auch keine normative Gewichtungsvorgabe, nach der im Sinne einer speziellen Förderungspflicht der Windenergienutzung bestmöglich Rechnung zu tragen ist (vgl. OVG Sachsen, Urteil vom 10. November 2011 - 1 C 17/09 -, juris ).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.06.2013 - 4 K 27/10

    Normenkontrolle gegen Festsetzungen im Regionalen Raumentwicklungsprogramm …

    Ein Anwendungsfall ist die Festlegung von Vorrang- oder Eignungsgebieten für Windenergieanlagen (beispielhaft etwa SächsOVG, Urt. v. 10.11.2011 - 1 C 17/09 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. 14.09.2010 - OVG 2 A 1.10 -, juris;… OVG Lüneburg, Urt. v. 26.03.2009 - 12 KN 11/07 -, juris;… Sächs. OVG, Urt. v. 17.04.2005 - 1 D 2/03 -, juris).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 03.04.2013 - 4 K 24/11

    Normenkontrolle gegen Festsetzungen im Regionalen Raumentwicklungsprogramm …

    Rn. 55 Da die Antragstellerin der Konzentrationsplanung insgesamt die Eignung abspricht, ihrer gemeindlichen Planungshoheit rechtwirksam Vorgaben zu machen, steht die Frage, inwieweit die Heranziehung des Rechtsgedankens aus § 139 BGB zur Teilbarkeit einer Norm die verwaltungsgerichtliche Kontrolle einer solchen Raumordnungsplanung im Ergebnis auf die Teile des Normgefüges beschränkt, auf die sich die geltend gemachte Rechtsverletzung bezieht, der Antragsbefugnis nicht entgegen (vgl. SächsOVG, Urt. v. 10.11.2011 - 1 C 17/09 -, juris Rn. 38 f. zu einem Nomenkontrollantrag eines Anlagenbetreibers gegen einen Regionalplan insgesamt).
  • OVG Sachsen, 29.07.2015 - 4 A 209/14

    Windkraftanlage, Regionalplan, Abwägungsfehler, Tabuzonen, Rüge

    Rn. 52 6. Es kann dahinstehen, ob Abweichungen von SächsOVG, Urt. v. 10. November 2011 - 1 C 17/09 - und von BVerwG, Urt. v. 11. April 2013 - 4 CN 2/12 - vorliegen.
  • OVG Sachsen, 25.03.2014 - 1 C 4/11

    Regionalplan, Konzentrationsflächenplanung, Windenergienutzung, Windkraftanlage, …

    Nachdem das Bundesverwaltungsgericht die rechtlichen Anforderungen an den Abwägungsvorgang zu einer Konzentrationsflächenplanung für die Windenergienutzung nach § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB zu den unterschiedlichen Tabuzonen und zur Dokumentationspflicht des Plangebers in den beiden vorgenannten Urteilen sowohl für Bauleitpläne als auch für Regionalpläne eindeutig bestimmt hat, hält der erkennende Senat an seiner insoweit teilweise abweichenden Rechtsprechung (vgl. u. a. NK-Urt. v. 10. November 2011 - 1 C 17/09 -, juris) nicht mehr fest.
  • VG Kassel, 25.10.2017 - 7 K 117/15

    Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Errichtung und Betrieb einer …

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Rechtsprechung
   BVerwG, 24.09.2009 - 1 C 17.09   

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