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Rechtsprechung
   EGMR, 01.04.2010 - 12852/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,25702
EGMR, 01.04.2010 - 12852/08 (https://dejure.org/2010,25702)
EGMR, Entscheidung vom 01.04.2010 - 12852/08 (https://dejure.org/2010,25702)
EGMR, Entscheidung vom 01. April 2010 - 12852/08 (https://dejure.org/2010,25702)
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (9)

  • EGMR, 25.10.2005 - 58453/00

    Rechtssache N. gegen DEUTSCHLAND

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Mit Urteil vom 25. Oktober 2005 stellte der Gerichtshof fest, dass Artikel 14 i.V.m. Artikel 8 der Konvention verletzt wurde (siehe N. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 58453/00, 25. Oktober 2005).

    In Bezug auf das erste Verfahren machte die Regierung geltend, dass es im Sinne von Artikel 25 Absatz 2 der Konvention im Wesentlichen mit einer vom Gerichtshof bereits entschiedenen Sache übereinstimme, und verwies insoweit auf eine frühere Entscheidung (N. ./. Deutschland (Entsch.), Individualbeschwerde Nr. 58453/00, 17. Juni 2003).

    Er verwies u.a. auf seine Schriftsätze im Beschwerdeverfahren Nr. 58453/00, in denen er gerügt hatte, dass sein Kindergeldanspruch unteilbar sei und das Verfahren nicht hätte getrennt werden dürfen und dass das Bundesverfassungsgericht es 1999 abgelehnt habe, eine einstweilige Anordnung zu seinen Gunsten zu erlassen.

  • EGMR, 28.06.1978 - 6232/73

    König ./. Deutschland

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Dezember 2001, und K../. Deutschland, Urteil vom 28. Juni 1978 Serie A Bd. 27, Rdnr. 98).
  • EGMR, 12.07.2001 - 44759/98

    Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren durch überlange Verfahrensdauer; …

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Folglich fallen steuerrechtliche Streitigkeiten nicht in den Bereich der zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen, obwohl sie notwendigerweise finanzielle Auswirkungen auf den Steuerzahler haben (siehe Ferrazzini ./. Italien, [GK], Individualbeschwerde Nr. 44759/98, Rdnr. 29, ECHR 2001-VII).
  • EGMR, 27.06.2000 - 30979/96
    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Die Angemessenheit der Verfahrensdauer ist im Lichte der Umstände der Rechtssache sowie unter Berücksichtigung folgender Kriterien zu beurteilen: Komplexität der Rechtssache, Verhalten des Beschwerdeführers sowie der zuständigen Behörden und Bedeutung des Rechtsstreits für den Beschwerdeführer (siehe u.v.a. Frydlender ./. Frankreich [GK], Nr. 30979/96, Rdnr. 43, ECHR 2000-VII).
  • EGMR, 15.02.2007 - 19124/02

    Rechtssache K. gegen DEUTSCHLAND

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Diese Entscheidung muss allerdings unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände des Falls verhältnismäßig sein (siehe mit weiteren Verweisen K. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 19124/02, Rdnr. 43, 15. Februar 2007).
  • EGMR, 10.02.2009 - 30209/05

    J. N. (II) gegen Deutschland

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Der Gerichtshof erinnert daran, dass es im Fall eines systemischen Unrechts aufgrund eines verfassungswidrigen Gesetzes angemessen sein kann, eine Übergangsfrist vorzusehen, wie auch das Bundesverfassungsgericht dies getan hat, damit der Staat auf die Entscheidung reagieren und eine gesetzliche Neuregelung vornehmen kann (siehe N. ./. Deutschland (Entsch.), Individualbeschwerde Nr. 30209/05, 10. Februar 2009).
  • EGMR, 20.12.2001 - 23959/94

    JANSSEN v. GERMANY

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Der zu berücksichtigende Zeitraum beginnt mit dem Tag, an dem der Beschwerdeführer seinen Widerspruch einlegte; dies ist ein notwendiger erster Schritt, bevor ein sozialgerichtliches Verfahren anhängig gemacht werden kann (siehe J. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 23959/94, Rdnr. 40, 20.
  • EGMR, 30.11.2006 - 66824/01

    LESAR v. SLOVENIA

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    Zu dem Vorbringen der Regierung, dass die zahlreichen Anträge des Beschwerdeführers offensichtlich unbegründet gewesen seien, merkt der Gerichtshof an, dass dem Beschwerdeführer die vollständige Erschöpfung der ihm nach innerstaatlichem Recht zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfe zwar nicht angelastet werden kann, sein Verhalten aber eine objektive Tatsache darstellt, die bei der Entscheidung darüber, ob die "angemessene Frist" überschritten wurde, zu berücksichtigen ist (siehe Lesar ./. Slowenien, Individualbeschwerde Nr. 66824/01, Rdnr. 30, 30.
  • EGMR, 11.12.2003 - 50064/99

    GIRARDI v. AUSTRIA

    Auszug aus EGMR, 01.04.2010 - 12852/08
    November 2006, und Girardi ./. Österreich, Individualbeschwerde Nr. 50064/99, Rdnr. 56, 11.
  • EGMR, 02.09.2010 - 46344/06

    Beschwerderecht gegen lange Verfahren gefordert

    Nach seinem Urteil in der Rechtssache Sürmeli (…a.a.O., Rdnrn. 115-116) hat der Gerichtshof in zahlreichen weiteren Urteilen Verletzungen des Gebots der angemessenen Frist nach Artikel 6 Absatz 1 der Konvention in Zivilverfahren1 festgestellt: N. ./. Deutschland (Nr. 27250/02, 29. Juni 2006); S. ./. Deutschland (Nr. 38033/02, 13. Juli 2006); G. ./. Deutschland (Nr. 66491/01, 5. Oktober 2006); K. ./. Deutschland (Nr.. 75204/01, 5. Oktober 2006); H. ./. Deutschland (Nr. 20027/02, 11. Januar 2007); K. ./. Deutschland (Nr. 19124/02, 15. Februar 2007); L. ./. Deutschland (Nr. 14635/03, 26. April 2007); S. ./. Deutschland (Nr. 76680/01, 10. Mai 2007); N. ./. Deutschland (Nr. 39741/02, 12. Juli 2007); G. ./. Deutschland (Nr. 1679/03, 10. Januar 2008); B. ./. Deutschland (Nr. 10732/05, 9. Oktober 2008); L. ./. Deutschland (Nr. 58911/00, 6. November 2008); A. ./. Deutschland (Nr. 44036/02, 4. Dezember 2008); B. ./. Deutschland /Nr. 7634/05, 5. März 2009); D. ./. Deutschland (Nr. 7369/04, 26. März 2009); H. ./. Deutschland (Nr. 1182/05, 9. April 2009); B. ./. Deutschland (Nr. 1479/08, 23. April 2009); D. ./. Deutschland (Nr. 17878/04, 11. Juni 2009); M. ./. Deutschland (Nr. 71972/01, 11. Juni 2009); B. ./. Deutschland (Nr. 8453/04, 16. Juli 2009); E. ./. Deutschland (Nr. 1126/05, 16. Juli 2009); K. ./. Deutschland (Nr. 37820/06, 8. Oktober 2009); S. ./. Deutschland (Nr. 47757/06, 8. Oktober 2009); A. ./. Deutschland (Nr. 54215/08, 26. November 2009); K. ./.Deutschland (Nr. 40009/04, 7. Januar 2010); W. ./. Deutschland (Nrn. 42402/05 und 42423/05, 21. Januar 2010); M. ./. Deutschland (Nr. 36395/07, 25. Februar 2010) und N. ./. Deutschland (Nr. 12852/08, 1. April 2010).
  • BVerfG, 05.08.2013 - 1 BvR 2965/10

    Teilweise stattgebender Kammerbeschluss: Überlange Dauer eines …

    Dies gilt gerade bei einer Verfahrensverzögerung durch Aussetzung (vgl. EGMR, Urteil vom 1. April 2010 - Nr. 12852/08 -, juris, Rn. 44), denn eine Entscheidung über eine Aussetzung liegt nach § 148 ZPO - anders als bei einem übereinstimmenden Antrag der Parteien auf Ruhen des Verfahrens nach § 251 ZPO - im Ermessen des Gerichts, das hierüber auch ohne Antrag von Amts wegen zu befinden hat.
  • BSG, 21.02.2013 - B 10 ÜG 1/12 KL

    Überlanges Gerichtsverfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - unangemessene Dauer - …

    In drei Verfahren davon hat der EGMR von der Festsetzung einer Entschädigung abgesehen (s Urteile in den Sachen 40009/04 vom 7.1.2010, 36395/07 vom 25.2.2010 und 12852/08 vom 1.3.2010), in zwei Verfahren, weil der Beschwerdeführer selbst in erheblichem Umfang Verzögerungen verursacht hatte, und in einem Verfahren, weil eine Kausalität zwischen der Verletzung des Art. 6 Abs. 1 EMRK und dem geltend gemachten immateriellen Nachteil nicht vorlag.
  • EGMR, 05.12.2013 - 46344/06

    RUMPF ET 70 AUTRES AFFAIRES CONTRE L'ALLEMAGNE

    12852/08.

    12852/08.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2012 - 3 A 1.12

    Rechtsschutz wegen der überlangen Dauer eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens

    Bei anderer Gelegenheit beschränkt er sich jedoch auf die Feststellung der Verletzung des Art. 6 Abs. 1 EMRK wegen überlanger Dauer nur eines bestimmten Verfahrensabschnitts (EGMR, Urteil vom 1. April 2010, Beschwerde Nr. 12852/08, Rn. 48;… Urteile vom 24. Juni 2010, Beschwerde Nr. 21423/07, Rn. 34, sowie Beschwerde Nr. 39444/08, Rn. 62 f.;… Urteil vom 21. Januar 2010, Beschwerden Nr. 42402/05 und 42423/05, Rn. 61;… vgl. auch Grabenwarter/Pabel, in: Grote/Marauhn, EMRK, 2006, Rn. 105, unter Bezugnahme auf das Urteil des EGMR vom 21. Dezember 1999 [Beschwerde Nr. 26297/95], das allerdings [Rn. 37] ausdrücklich auch auf die Gesamt-Verfahrensdauer abstellt).
  • OLG München, 24.11.2016 - 34 SchH 5/16

    Prüfung des Bestehens einer Schiedsvereinbarung - prima facie Beurteilung

    Rn. 41 cc) Der sich aus dem Rechtsstaatsprinzip ergebende Justizgewährungsanspruch und das Gebot effektiven Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1, Art. 19 Abs. 4, Art. 20 Abs. 3 GG; vgl. BVerfGE 88, 118/123 f.; 107, 395/401 ff.; BVerfGK 17, 512/515; BVerfG NJW 2013, 3432 f.; BGH NJW-RR 2005, 925/926; NJW 2009, 2539) sowie das Recht auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 EMRK (vgl. EGMR vom 1.4.2010, 12852/08, juris Rn. 43 f.) stehen der Aussetzung hier nicht entgegen.
  • LSG Sachsen-Anhalt, 29.11.2012 - L 10 SF 5/12

    Entschädigung wegen überlangen Gerichtsverfahrens - Altverfahren - Angemessenheit …

    Rn. 204 Dies entspricht auch der ständigen (st.) Rspr. des EGMR (…vgl. Urteile vom 24. Juni 2010, 21423/07 [Rn. 30], 25756/09 [Rn. 21], …sowie vom 30. März 2010, 46682/07 [Rn. 36];… 29. Mai 2012, 53126/07 [Rn. 83], jeweils zitiert nach Juris), der ausdrücklich berücksichtigt, dass ein Verfahren zwar in einer Instanz lange anhängig war, in einer späteren Instanz jedoch innerhalb eines kurzen Zeitraums abgeschlossen wurde (…EGMR, 7. Januar 2010, 40009/04, Juris Rn. 151;… 22. März 2012, 23338/09 Juris Rn. 83) und sogar Verfahren verschiedener Gerichtsbarkeiten zusammenrechnet (LSG und Finanzgericht; 1. April 2010, 12852/08, Juris Rn. 48;… siehe zur gemeinsamen Berücksichtigung der Verfahrensdauer vor dem Verwaltungs- und Oberverwaltungsgericht 24. Juni 2010, 21423/07, Juris Rn. 34).
  • BFH, 09.12.2011 - III B 67/11

    Rüge überlanger Verfahrensdauer in Kindergeldsachen - Darlegung von …

    Rn. 9 cc) Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Art. 6 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten in Kindergeldsachen nach dem Einkommensteuergesetz für anwendbar erklärt hat (Urteil vom 1. April 2010 12852/08, juris, Rdnr. 32).

    Danach kommt es für die Frage der Angemessenheit der Verfahrensdauer zwar auf den Zeitraum seit Einspruchseinlegung als ersten Schritt, um ein finanzgerichtliches Verfahren anhängig zu machen, an (vgl. EGMR-Urteil vom 1. April 2010 12852/08, juris, Rdnr. 33).

  • BSG, 21.02.2013 - B 10 ÜG 2/12 KL

    Elterngeld sowie Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer

    In drei Verfahren davon hat der EGMR von der Festsetzung einer Entschädigung abgesehen (s Urteile in den Sachen 40009/04 vom 7.1.2010, 36395/07 vom 25.2.2010 und 12852/08 vom 1.3.2010), in zwei Verfahren, weil der Beschwerdeführer selbst in erheblichem Umfang Verzögerungen verursacht hatte, und in einem Verfahren, weil eine Kausalität zwischen der Verletzung des Art. 6 Abs. 1 EMRK und dem geltend gemachten immateriellen Nachteil nicht vorlag.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.03.2013 - 3 A 13.12

    Rechtsschutz wegen der Dauer eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens

    Die Verzögerung, die durch die Nichterteilung seines Einverständnisses mit einer Entscheidung durch die Berichterstatterin gemäß § 87a Abs. 2 VwGO eingetreten sein mag, ist zwar als objektive Tatsache zu berücksichtigen (vgl. zur Inanspruchnahme eines gesetzlich vorgesehenen Rechts: EGMR, Urteile vom 1. April 2010, Beschwerde Nr. 12852/08, Rn. 38;… vom 8. Oktober 2009, Beschwerde Nr. 47757/06, Rn. 35, …und vom 8. Juni 2006, Beschwerde Nr. 75529/01 [Sürmeli] Rn. 131), fällt jedoch nicht ins Gewicht (vgl. EGMR…, Urteil vom 24. Juni 2010, Beschwerde Nr. 25756/09, Rn. 25, 27), da nicht erkennbar ist, dass das Verwaltungsgericht bei Erteilung des Einverständnisses zügiger entschieden hätte.
  • EGMR, 21.12.2010 - 974/07

    Aussetzung nach § 396 AO kann Schadenersatz begründen

  • FG Hamburg, 28.10.2010 - 3 K 81/10

    FGO/MRK: Keine Verfahrensrechts-Zuständigkeit des EGMR in Steuerprozessen

  • EGMR, 12.09.2023 - 67568/16

    CENTRE FOR INDEPENDENT LIVING v. BULGARIA

  • EGMR, 06.09.2016 - 4964/11

    LAZAUSKAI v. LITHUANIA

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