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Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.03.2016

Rechtsprechung
   BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13   

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BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13 (https://dejure.org/2016,7341)
BGH, Entscheidung vom 24.03.2016 - IX ZR 259/13 (https://dejure.org/2016,7341)
BGH, Entscheidung vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13 (https://dejure.org/2016,7341)
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  • lexetius.com

    BGB § 137 Satz 2, § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2, § 1197 Abs. 1; InsO § 38, § 55 Abs. 1 Nr. 3

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsinformationen.bund.de

    Insolvenzverfahren: Verwertung einer zur Masse gehörenden Eigentümergrundschuld durch den Insolvenzverwalter

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 137 S 2 BGB, § 812 Abs 1 S 1 Alt 2 BGB, § 1197 Abs 1 BGB, § 38 InsO, § 55 Abs 1 Nr 3 InsO
    Insolvenzverfahren: Verwertung einer zur Masse gehörenden Eigentümergrundschuld durch den Insolvenzverwalter

  • IWW

    § 55 Abs. 1 Nr. 3 InsO, § ... 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2 BGB, § 1197 Abs. 1 BGB, § 804 Abs. 1 ZPO, § 282 AO, § 1192 Abs. 1, § 1168 Abs. 1, 2 BGB, § 35 Abs. 1 InsO, § 892 BGB, §§ 1196, 1191, 1192 BGB, § 1198 BGB, § 106 Abs. 1 Satz 1 InsO, § 883 BGB, § 106 InsO, § 873 Abs. 1, § 925 BGB, § 19 GBO, § 38 InsO, § 87 InsO, § 158 Abs. 1 BGB, § 42 InsO, § 137 Satz 2 BGB, § 91 Abs. 1 InsO, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 137 S. 2, 812 Abs. 1 S. 1 Var. 2, 1197 Abs. 1; InsO §§ 38, 55 Abs. 1 Nr. 3
    Keine Hinderung des Insolvenzverwalters bei vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründetem, rein schuldrechtlichem Verbot der Revalutierung und Übertragung einer Grundschuld

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Massezugehörigkeit einer Eigentümergrundschuld; Betreiben der Zwangsvollstreckung durch den Verwalter zum Zwecke der Befriedigung in dem Insolvenzverfahren über das Vermögen des Grundstückseigentümers

  • zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 137 Satz 2, § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2, § 1097 Abs. 1; InsO §§ 38, 55 Abs. 1 Nr. 3
    Verwertung von (Eigentümer-)grundschuld durch den Insolvenzverwalter bei nur schuldrechtlichem Anspruch des Eigentümers auf Nichtvalutierung

  • ra.de
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)

    Zur Masse gehörende Eigentümergrundschuld

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB § 137 Satz 2, § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2, § 1197 Abs. 1; InsO §§ 38, 55 Abs. 1 Nr. 3
    Zwangsvollstreckung aus zur Masse gehörender Eigentümergrundschuld, schuldrechtliche Verpflichtung zur Nichtübertragung und Nichtrevalutierung einer Grundschuld

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Massezugehörigkeit einer Eigentümergrundschuld; Betreiben der Zwangsvollstreckung durch den Verwalter zum Zwecke der Befriedigung in dem Insolvenzverfahren über das Vermögen des Grundstückseigentümers

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zwangsvollstreckung aus Eigentümergrundschuld?

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Verwertung einer zur Masse gehörenden Eigentümergrundschuld durch den Insolvenzverwalter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Eigentümergrundschuld in der Insolvenzmasse

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Berechtigung des Insolvenzverwalters zur Zwangsvollstreckung aus Eigentümergrundschulden

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Berechtigung des Insolvenzverwalters zur Zwangsvollstreckung aus Eigentümergrundschulden

  • soziale-schuldnerberatung-hamburg.de (Kurzinformation)

    Verwertung einer zur Masse gehörenden Eigentümergrundschuld durch den Insolvenzverwalter

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Insolvenzverwalter darf Grundschuld auch bei Ausschluss der Revalutierung verwerten! (IVR 2016, 150)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 3239
  • ZIP 2016, 31
  • ZIP 2016, 828
  • MDR 2016, 1050
  • MDR 2016, 1414
  • NZI 2016, 451
  • WM 2016, 799
  • Rpfleger 2016, 490
  • MittBayNot 2016, 439
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 18.12.1987 - V ZR 163/86

    Pfändung von Eigentümergrundschulden durch die Finanzbehörde

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Gehört eine Eigentümergrundschuld zur Masse, kann der Verwalter in dem Insolvenzverfahren über das Vermögen des Grundstückseigentümers aus ihr die Zwangsvollstreckung zum Zwecke der Befriedigung betreiben (Anschluss an BGH vom 18. Dezember 1987, V ZR 163/86, BGHZ 103, 30).

    Der Bundesgerichtshof hat bereits entschieden, dass § 1197 Abs. 1 BGB nicht für die Pfandgläubiger gilt (BGH, Urteil vom 18. Dezember 1987 - V ZR 163/86, BGHZ 103, 30, 36 f).

    Der Pfändungsgläubiger vollstrecke zu seiner eigenen Befriedigung, nicht zu einem - im Hinblick auf nachrangige Gläubiger nicht gerechtfertigten - Vorteil des Eigentümers (BGH, Urteil vom 18. Dezember 1987, aaO S. 37 f).

  • BGH, 16.05.1975 - V ZR 24/74

    Eigentümergrundschuld und Auflassungsvormerkung

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Die durch den Verwalter handelnde Masse hatte dadurch die Möglichkeit, die Grundschulden als Berechtigte mit voller Wirkung an einen Dritten abzutreten, ohne dass es etwa auf dessen Gutgläubigkeit (§ 892 BGB) ankäme (BGH, Urteil vom 16. Mai 1975 - V ZR 24/74, BGHZ 64, 316, 320 f).

    Der Eigentümer kann die Eigentümergrundschuld als Grundschuld oder unter Umwandlung in eine Hypothek (§ 1198 BGB) auf Dritte übertragen oder sonst darüber verfügen, zum Beispiel sie verpfänden oder einem nachstehenden Gläubiger das Vorrecht vor ihr einräumen (BGH, Urteil vom 16. Mai 1975 - V ZR 24/74, BGHZ 64, 316, 318).

    Er ist aber nicht gehindert, schon bei Bestellung der Eigentümergrundschuld (oder auch später) den jeweiligen Eigentümer der sofortigen Zwangsvollstreckung aus der Grundschuld zu unterwerfen (BGH, Urteil vom 16. Mai 1975, aaO S. 318 f).

  • BGH, 25.03.1986 - IX ZR 104/85

    Entscheidung über einen erstinstanzlichen nicht beschiedenen Anspruch im …

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Ein Grundstückseigentümer, der Sicherungsgrundschulden bestellt, hat aus dem Sicherungsvertrag gegen den Sicherungsnehmer einen durch den Wegfall des Sicherungszwecks aufschiebend bedingten schuldrechtlichen Anspruch auf Abtretung, auf Verzicht oder auf Aufhebung des nicht valutierten Teils der Grundschulden (BGH, Urteil vom 25. März 1986 - IX ZR 104/85, NJW 1986, 2108, 2109, insoweit in BGHZ 97, 280 nicht abgedruckt;… vom 19. April 2013 - V ZR 47/12, BGHZ 197, 155 Rn. 7).

    Soweit den Übergebern daher aus den Sicherungsverträgen nach Wegfall des Sicherungszwecks Ansprüche auf Rückgewähr der Grundschulden gegen die Grundschuldinhaberin zustanden, haben sie diese in dem Übergabevertrag vom 29. Januar 2001 an den Schuldner abgetreten (vgl. BGH, Urteil vom 25. März 1986, aaO S. 2110).

  • BGH, 06.07.1989 - IX ZR 277/88

    rechtsgrundlos erteilte Grundschuld - § 1191 BGB, Pfändung des …

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Durch die Pfändung der Rückgewähransprüche ist jedoch kein Pfandrecht an den Grundschulden selbst begründet worden (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 1989 - IX ZR 277/88, BGHZ 108, 237, 241 f).

    Dadurch sind Eigentümergrundschulden entstanden, die so nach § 35 Abs. 1 InsO in die Masse gefallen sind (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 1989, aaO S. 246).

  • BGH, 10.11.2011 - IX ZR 142/10

    Insolvenzverfahren: Begründung eines Rechts auf abgesonderte Befriedigung durch …

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Rn. 23 (2) Aus dem vom Berufungsgericht für seine Ansicht zitierten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. November 2011 (IX ZR 142/10, BGHZ 191, 277) ergibt sich nichts Anderes.
  • BGH, 18.03.1999 - I ZR 33/97

    Hypotonietee - HWG - Krankheiten mit Werbeverbot

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Das Verbot einer reformatio in peius steht dieser Entscheidung nicht entgegen (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1956 - III ZR 97/55, BGHZ 23, 36, 50; vom 18. März 1999 - I ZR 33/97, WAP 1999, 918, 920 mwN).
  • BGH, 20.12.1956 - III ZR 97/55

    Zusicherung der Einstellung als Beamter

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Das Verbot einer reformatio in peius steht dieser Entscheidung nicht entgegen (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1956 - III ZR 97/55, BGHZ 23, 36, 50; vom 18. März 1999 - I ZR 33/97, WAP 1999, 918, 920 mwN).
  • BGH, 19.07.2012 - I ZR 70/10

    Urheberrecht: Fortbestand von abgeleiteten Unterlizenzen beim Erlöschen der …

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Rn. 12 a) Der Eingriffskondiktion nach dieser Vorschrift unterliegt jeder vermögensrechtliche Vorteil ("etwas"), den der Erwerber nur unter Verletzung einer geschützten Rechtsposition und der alleinigen Verwertungsbefugnis des Rechtsinhabers ("auf dessen Kosten") erlangen konnte und der deshalb dem Zuweisungsgehalt der verletzten Rechtsposition widerspricht (BGH, Urteil vom 19. Juli 2012 - I ZR 70/10, BGHZ 194, 136 Rn. 27).
  • BGH, 19.04.2013 - V ZR 47/12

    Rechte nachrangiger Grundpfandgläubiger

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Ein Grundstückseigentümer, der Sicherungsgrundschulden bestellt, hat aus dem Sicherungsvertrag gegen den Sicherungsnehmer einen durch den Wegfall des Sicherungszwecks aufschiebend bedingten schuldrechtlichen Anspruch auf Abtretung, auf Verzicht oder auf Aufhebung des nicht valutierten Teils der Grundschulden (BGH, Urteil vom 25. März 1986 - IX ZR 104/85, NJW 1986, 2108, 2109, insoweit in BGHZ 97, 280 nicht abgedruckt; vom 19. April 2013 - V ZR 47/12, BGHZ 197, 155 Rn. 7).
  • BGH, 06.02.2014 - IX ZB 57/12

    Abgrenzung von Insolvenzgläubigern und Neugläubigern: Einzelzwangsvollstreckung …

    Auszug aus BGH, 24.03.2016 - IX ZR 259/13
    Denn die schuldrechtliche Grundlage beider Ansprüche lag schon vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens in dem Übergabevertrag (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. September 2011 - IX ZB 121/11, NZI 2011, 953 Rn. 3; vom 6. Februar 2014 - IX ZB 57/12, NZI 2014, 310 Rn. 10), auch wenn der eine Anspruch erst mit Erklärung des Rücktritts durch die Übergeber entstanden ist.
  • BGH, 13.04.2011 - VIII ZR 295/10

    Zur Nebenkostennachforderung in der Insolvenz des Mieters

  • BGH, 22.09.2011 - IX ZB 121/11

    Insolvenzrecht: Voraussetzungen einer vor Verfahrenseröffnung begründeten …

  • BGH, 09.03.1989 - I ZR 189/86

    Forschungskosten; Ansprüche des Erstantragstellers gegen den Nachanmeldern auf …

  • BGH, 22.09.1994 - V ZR 236/93

    Durchsetzbarkeit des Übereignungsanspruchs im Konkurs des Grundstücksverkäufers

  • BGH, 20.10.2023 - V ZR 9/22

    Zulässigkeit der Einrede des Erwerbers eines bereits mit einer …

    Grundlage für den Anspruch gegen den Grundschuldgläubiger auf Übertragung bzw. Abtretung oder Verzicht (§§ 1168, 1192 BGB) oder Aufhebung (§§ 875, 1183, 1192 BGB) des nicht valutierten Teils der Grundschuld ist der Sicherungsvertrag (vgl. BGH, Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 8).
  • BGH, 19.10.2017 - IX ZR 79/16

    Grundstückserwerb in der Zwangsversteigerung: Erhebung von Einreden aus dem …

    Ein Grundstückseigentümer, der Sicherungsgrundschulden bestellt, hat aus dem Sicherungsvertrag gegen den Sicherungsnehmer einen durch den Wegfall des Sicherungszwecks aufschiebend bedingten schuldrechtlichen Anspruch auf Abtretung, auf Verzicht oder auf Aufhebung des nicht valutierten Teils der Grundschulden (BGH, Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 8).
  • BGH, 13.07.2017 - I ZR 64/16

    Rechtskraft des Zwangsmittelbeschlusses - Vollstreckungsabwehrklage und …

    Rn. 19 b) Soweit das Rechtsmittelgericht einen Antrag, den die Vorinstanz als unzulässig abgewiesen hat, als unbegründet ansieht, hat es das Rechtsmittel der Klagepartei mit der Maßgabe als unbegründet zurückzuweisen, dass der Antrag als unbegründet abgewiesen wird, ohne dass dem das Verbot der Schlechterstellung des Rechtsmittelführers (reformatio in peius) entgegensteht (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 21. April 1988 - VII ZR 372/86, BGHZ 104, 212, 214; Beschluss vom 26. September 1995 - KVR 25/94, BGHZ 130, 390, 399 - Stadtgaspreise;… Urteil vom 19. Juli 2012 - I ZR 105/11, GRUR 2013, 305 Rn. 29 = WRP 2013, 327 - Honorarkürzung; Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 25;… Urteil vom 6. April 2016 - VIII ZR 79/15, BGHZ 209, 337 Rn. 47, jeweils mwN).
  • BGH, 27.04.2017 - IX ZB 93/16

    Insolvenzverfahren: Nachtragsverteilung des Erlösanteils aus der nach Aufhebung …

    Rn. 21 (a) Ein Grundstückseigentümer, der Sicherungsgrundschulden bestellt, hat aus dem Sicherungsvertrag gegen den Sicherungsnehmer einen durch den Wegfall des Sicherungszwecks aufschiebend bedingten schuldrechtlichen Anspruch auf Abtretung, auf Verzicht oder auf Aufhebung des nicht valutierten Teils der Grundschulden (BGH, Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 8).

    Nach der Rechtsprechung des Senats wird durch die Pfändung des Rückgewähranspruchs kein Pfandrecht an der Grundschuld selbst begründet (BGH, Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 9 mwN).

  • BAG, 07.12.2021 - 1 AZR 562/20

    Klageverzichtsprämie - Sozialplanabfindung - Höchstbetrag - …

    Rn. 35 (1) Der Eingriffskondiktion unterliegt jeder vermögensrechtliche Vorteil ("etwas"), den der Erwerber nur unter Verletzung einer geschützten Rechtsposition und der alleinigen Verwertungsbefugnis des Rechtsinhabers ("auf dessen Kosten") erlangen konnte und der deshalb dem Zuweisungsgehalt der verletzten Rechtsposition widerspricht (BGH 24. März 2016 - IX ZR 259/13 - Rn. 12;… 19. Juli 2012 - I ZR 70/10 - Rn. 27, BGHZ 194, 136).

    Bloße Erwerbs- und Gewinnchancen werden vom Zuweisungsgehalt eines Rechtsguts im bereicherungsrechtlichen Sinne nicht erfasst (vgl. BGH 24. März 2016 - IX ZR 259/13 - Rn. 12 mwN).

  • BGH, 02.06.2022 - V ZR 132/21

    Anspruch auf Rückgewähr einer Grundschuld: Recht des Vollstreckungsgläubigers auf …

    Ein Sicherungsgeber hat aus dem Sicherungsvertrag gegen den Sicherungsnehmer einen durch den Wegfall des Sicherungszwecks aufschiebend bedingten schuldrechtlichen Anspruch auf Abtretung, auf Verzicht oder auf Aufhebung des nicht valutierten Teils der Grundschulden (vgl. BGH, Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 8), der bereits vor Bedingungseintritt abgetreten (vgl. Senat…, Urteil vom 19. April 2013 - V ZR 47/12, BGHZ 197, 155 Rn. 7 mwN) und gepfändet werden kann (vgl. Senat…, Beschluss vom 12. Oktober 2017 - V ZB 131/16, NJW 2018, 710 Rn. 11).
  • BGH, 27.02.2018 - XI ZR 224/17

    Revisionsverfahren: Entscheidung über das Vorliegen und die Wirksamkeit einer …

    Da das Berufungsgericht in der Entscheidungsformel nicht zum Ausdruck gebracht hat, die Abweisung der Klage als unbegründet durch eine Abweisung als unzulässig ersetzen zu wollen, bedarf es deshalb keiner Änderung des Tenors des Berufungsurteils, zumal eine in der Vorinstanz - hier mangels hinreichender Darlegungen zum Feststellungsinteresse - als unzulässig abgewiesene Klage in der Rechtsmittelinstanz als unbegründet abgewiesen werden kann, ohne dass dem das Verschlechterungsverbot entgegensteht (…BGH, Urteile vom 18. März 1999 - I ZR 33/97, juris Rn. 35 und vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, WM 2016, 799 Rn. 25).
  • BSG, 18.04.2024 - B 5 R 8/22 R

    Aufhebung bzw Rücknahme der Bewilligung einer Rente wegen verminderter …

    Auch aufschiebend bedingte Forderungen sind Insolvenzforderungen (vgl zB BGH Beschluss vom 18.2.2021 - IX ZB 6/20 - juris RdNr 7; BGH Urteil vom 24.3.2016 - IX ZR 259/13 - juris RdNr 20; BGH Beschluss vom 22.9.2011 - IX ZB 121/11 - juris RdNr 3).
  • BGH, 16.10.2020 - V ZR 98/19

    Auslegung des Sicherungsvertrags hinsichtlich Entfallens des Sicherungszwecks; …

    Rn. 10 a) Im Ausgangspunkt zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass ein Grundstückseigentümer, der - wie hier - eine Sicherungsgrundschuld bestellt, aus dem Sicherungsvertrag gegen den Sicherungsnehmer einen durch den Wegfall des Sicherungszwecks aufschiebend bedingten schuldrechtlichen Anspruch auf Abtretung, auf Verzicht oder auf Aufhebung des nicht valutierten Teils der Grundschulden hat (vgl. BGH, Urteil vom 24. März 2016 - IX ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 8 mwN).
  • BGH, 27.07.2017 - I ZB 93/16

    Insolvenzverfahren: Bindung des Insolvenzverwalters an eine vom …

    Im Gegensatz dazu betraf die von der Rechtsbeschwerde angeführte Entscheidung des Bundesgerichtshofs bereits zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründete Ansprüche (vgl. BGH, Urteil vom 24. März 2016 - XI ZR 259/13, NJW 2016, 3239 Rn. 20).
  • OLG Stuttgart, 11.01.2021 - 14 VA 15/20

    Akteneinsicht für einen nicht am Insolvenzverfahren beteiligten Dritten

  • VG Neustadt, 17.11.2016 - 4 K 232/16

    Widerspruchsgebühr als Neuforderung in einem Insolvenzverfahren

  • OLG Frankfurt, 30.04.2020 - 6 U 125/12

    Anspruch auf Zahlung einer angemessenen Vergütung nach § 20 Abs. 1 ArbEG trotz …

  • VG Saarlouis, 24.06.2016 - 1 L 591/16

    Erfüllungseinwand bzw. Aufrechnung im Falle des einstweiligen Rechtsschutzes …

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Rechtsprechung
   BGH, 14.03.2016 - NotSt (Brfg) 6/15   

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Volltextveröffentlichungen (16)

  • Doctrine

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  • lexetius.com

    BNotO § 14; Berufsrichtlinien der Notarkammer Frankfurt vom 14. Juli 1999 und 24. November 1999 Nr. II

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsinformationen.bund.de

    Dienstvergehen eines Notars: Systematische Aufspaltung von Verträgen

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 14 Abs 3 BNotO
    Dienstvergehen eines Notars: Systematische Aufspaltung von Verträgen

  • IWW

    § 14 Abs. 3 BNotO, § ... 95 BNotO, § 15 Abs. 1 Satz 1 BNotO, §§ 60 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1, Abs. 3, 65 Abs. 1 Satz 1 BDG, § 105 BNotO, § 3 BDG, §§ 88, 128 VwGO, § 14 BNotO, § 96 Satz 1 BNotO, § 121 Abs. 2 BNotO, § 17 Abs. 1 Satz 3 BDG, § 96 Abs. 1 Satz 1 BNotO, § 20 Abs. 1 BDG, § 95a Abs. 1 Satz 1 BNotO, § 95a Abs. 1 Satz 2 BNotO, § 56 Satz 1, § 65 Abs. 1 Satz 1 BDG, § 109 BNotO

  • Deutsches Notarinstitut

    BNotO § 14 Abs. 3; Berufsrichtlinien der Notarkammer Frankfurt vom 14.7.1999 und 24.11.1999 Nr. II
    Dienstvergehen eines Notars - Systematische Aufspaltung von Verträgen

  • Wolters Kluwer

    Systematische Aufspaltung von Verträgen in Angebot und Annahme in notariellen Beurkundungsvorgängen; Hinwegsetzung über das Erfordernis eines sachlichen Grundes; Vermeidung des Eindrucks der Parteilichkeit oder Abhängigkeit des Notars

  • zfir-online.de

    BNotO § 14; Berufs-RL Notarkammer Frankfurt/M. v. 14. 7. und 24. 11. 1999 Ziff. II
    Disziplinarrechtlicher Verstoß des Notars bei systematischer Aufspaltung der Beurkundung eines Vertrags zum Erwerb einer Bauträgerimmobilie (BGH, Urt. v. 14.03.2016 - NotSt

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    Systematische Aufspaltung von Verträgen in Angebot und Annahme in notariellen Beurkundungsvorgängen; Hinwegsetzung über das Erfordernis eines sachlichen Grundes; Vermeidung des Eindrucks der Parteilichkeit oder Abhängigkeit des Notars

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    BNotO § 14 ; BNotO § 95
    Systematische Aufspaltung von Verträgen in Angebot und Annahme in notariellen Beurkundungsvorgängen; Hinwegsetzung über das Erfordernis eines sachlichen Grundes; Vermeidung des Eindrucks der Parteilichkeit oder Abhängigkeit des Notars

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  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Systematische Aufspaltung notarieller Grundstückskaufverträge

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2016, 1198
  • DNotZ 2016, 876
  • WM 2017, 594
  • MittBayNot 2016, 439
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 23.07.2012 - NotSt (Brfg) 5/11

    Disziplinarverfahren gegen Notar: Abänderung einer angefochtenen …

    Auszug aus BGH, 14.03.2016 - NotSt (Brfg) 6/15
    Als Berufungsgericht übt der erkennende Senat gemäß §§ 60 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1, Abs. 3, 65 Abs. 1 Satz 1 BDG iVm § 105 BNotO eigene Disziplinargewalt aus und hat - unter Wahrung des Verschlechterungsverbots (§ 3 BDG iVm §§ 88, 128 VwGO) - die unter den konkreten Umständen des Einzelfalls erforderliche Disziplinarmaßnahme nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen zu bestimmen (…Zimmer in Diehn, BNotO, 2015, § 109 Rn. 5; zur Entscheidungskompetenz des OLG: Senatsbeschluss vom 25. Juli 2012 - NotSt(Brfg) 5/11, ZNotP 2012, 359 Rn. 3).
  • BGH, 28.08.2019 - NotSt (Brfg) 1/18

    Verhängung einer Geldbuße bei standeswidrigem Beurkundungsverhalten eines Notars

    Die hier maßgeblichen, zu § 14 Abs. 3 BNotO ergangenen Berufsrichtlinien der Notarkammer Bayern bestimmen dazu in Nummer II 1 Satz 4 Buchst. d, dass es unzulässig ist, Verträge systematisch, also planmäßig und missbräuchlich (Senat, Urteil vom 14. März 2016 - NotSt(Brfg) 6/15, DNotZ 2016, 876 Rn. 21), in Angebot und Annahme aufzuspalten.

    Darauf, dass die Aufspaltung nicht von dem Beklagten ausging, wie dieser vorträgt, kommt es nicht an (vgl. Senat, Urteil vom 14. März 2016 - NotSt(Brfg) 6/15, DNotZ 2016, 876 Rn. 20).

    Im Übrigen sind die von dem Beklagten als vergleichbar bezeichneten Entscheidungen des Senats (Beschlüsse vom 20. Juli und 23. November 2015, NotSt(Brfg) 3/15 und 4/15, DNotZ 2016, 72 Rn. 5 und ZNotP 2015, 434 Rn. 3 sowie Urteil vom 14. März 2016 - NotSt(Brfg) 6/15, DNotZ 2016, 876 Rn. 4, 23) aufgrund von Rechtsmitteln der jeweiligen Notare ergangen, so dass im Hinblick auf die Geldbuße jeweils das Verschlechterungsverbot galt beziehungsweise bei Zulassung der Berufung gegolten hätte, § 129 VwGO.

  • BGH, 19.06.2024 - IV ZB 13/23

    Verweigerung der Aufnahme eines Nachlassverzeichnisses durch einen Notar

    Im Hinblick auf die Urkundsgewährungspflicht des Notars (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. Juli 2020 - NotSt(Brfg) 2/20, DNotZ 2020, 953 Rn. 11; vom 14. März 2016 - NotSt(Brfg) 6/15, DNotZ 2016, 876 Rn. 22) sind an die Annahme eines ausreichenden Grundes hohe Anforderungen zu stellen (…Meier in Schönenberg-Wessel/Plottek/Sikora, BNotO § 15 Rn. 26;… Seger in Diehn, BNotO 2. Aufl. § 15 Rn. 33;… Sander in BeckOK-BNotO, § 15 Rn. 58 [Stand: 1. Februar 2024]).
  • OLG München, 17.04.2018 - DS-Not 1/16

    Verletzung notarieller Amtspflichten durch Missachtung der Hinwirkungspflicht aus …

    In den klagegegenständlichen Fällen hat der Beklagte systematisch, nämlich planmäßig und missbräuchlich (vgl. BGH vom 14.03.2016 - NotSt(Brfg) 6/15, MittBayNot 2016, 439, 440;… Sandkühler in Arndt/Lerch/Sandkühler § 14 Rn. 216, Lerch in Arndt/Lerch/Sandkühler § 67 Rn. 32), Immobilienkaufverträge in die jeweils getrennt beurkundeten Angebote der Käufer und die Annahmeerklärungen der Verkäufer aufgespalten.

    Die Aufspaltung in ein vom sogenannten Ortsnotar zu beurkundendes Angebot des Käufers und eine vom sogenannten Zentralnotar zu beurkundende Annahmeerklärung des Verkäufers kann zwar in Fällen, in denen die Immobilie als Kapitalanlage und zur Steueroptimierung erworben wird, von einem sachlichen Grund getragen sein (BGH vom 14.03.2016 - NotSt(Brfg) 6/15, MittBayNot 2016, 439, 440).

    Allein dieser Anschein weckt Zweifel an der gebotenen Unparteilichkeit des Beklagten und begründet eine Verletzung seiner sich aus § 14 Abs. 3 Satz 2 BNotO i.V.m. Ziff. II Nr. 1 Satz 1 mit Satz 4 Buchst. d der Berufsrichtlinien der Notarkammer ergebenden Amtspflichten (vgl. OLG Frankfurt vom 20.07.2015 - 1 Not 5/13, juris; nachgehend: BGH vom 14.03.2016 - NotSt(Brfg) 6/15, MittBayNot 2016, 439, 440).

    Rn. 344 Unerheblich ist insoweit, dass die Initiative für die getrennte Beurkundung von Angebot und Annahme nicht vom Beklagten ausging (BGH vom 14.03.2016 -NotSt(Brfg) 6/15, MittBayNot 2016, 439, 440).

  • OLG Celle, 05.04.2022 - Not 6/21

    Disziplinarische Ahndung von Verstößen eines Notars gegen das Anscheinsverbot …

    Die hier maßgeblichen, zu § 14 Abs. 3 BNotO ergangenen Berufsrichtlinien der Notarkammer Celle bestimmen dazu in Abschnitt A I Satz 1, Satz 4 lit. d, dass der Notar das Beurkundungsverfahren so zu gestalten hat, dass die vom Gesetz mit dem Beurkundungserfordernis verfolgten Zwecke erreicht werden, insbesondere die Schutz- und Belehrungsfunktion der Beurkundung gewahrt und der Anschein der Abhängigkeit oder Parteilichkeit vermieden wird; auf die Einhaltung dieser Grundsätze ist besonders zu achten bei systematischer Aufspaltung von Verträgen in Angebot und Annahme (…vgl. BGH, Urteile vom 28. August 2019 - NotSt (Brfg) 1/18 , zitiert nach juris Rn. 44; vom 14. März 2016 - NotSt (Brfg) 6/15 , zitiert nach juris Rn. 18).

    Insbesondere im Hinblick auf den gemäß § 14 Abs. 3 BNotO zu vermeidenden Eindruck der Parteilichkeit oder Abhängigkeit des Notars ist es unerheblich, ob der Notar die atypische, missbräuchliche Gestaltung des Urkundsverfahrens selbst anregt oder an ihr "nur" mitwirkt (BGH, Urteile vom 28. August 2019 a. a. O.; vom 14. März 2016 a. a. O. Rn. 20).

    c) Vorliegend ist davon auszugehen, dass die getrennten Beurkundungen der Angebots- und Annahmeerklärungen der Urkundsbeteiligten, die entweder ortsnah zum Kanzleisitz des Klägers wohnhaft bzw. ansässig waren oder zumindest auf einen über diese Ortsnähe verfügenden Vertreter zurückgreifen konnten, systematisch, mithin planmäßig und missbräuchlich, erfolgten (vgl. BGH, Urteile vom 28. August 2019 a. a. O. Rn. 46; vom 14. März 2016 a. a. O. Rn. 21).

    Gebe bei Vorliegen eines sachlichen Grundes der "belehrungsbedürftigere" Käufer das Angebot ab, so sei hiergegen unter dem Gesichtspunkt des § 14 Abs. 3 BNotO i. V. m. den entsprechenden Regelungen der Richtlinien der Notarkammer grundsätzlich nichts einzuwenden (BGH, Urteil vom 14. März 2016 a. a. O. Rn. 21).

    Dessen Ansehen wird nicht nur durch ein tatsächliches abhängiges oder parteiisches Verhalten des Notars gefährdet, sondern ebenso sehr dadurch, dass bestimmte Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit wie Pflichtverletzungen erscheinen ( BGH, Urteil vom 14. März 2016 - NotSt (Brfg) 6/15 , zitiert nach juris Rn. 23; BeckOK-BNotO/Sander, Stand: 31.7.2021 § 14 Rn. 39, 64).

  • BayObLG, 15.04.2025 - 501 DSNot 4/22

    Dienstpflichtverletzungen eines Notars bei der Beurkundung von Kaufverträgen und …

    Die hier maßgeblichen, zu § 14 Abs. 3 BNotO ergangenen Berufsrichtlinien der Notarkammer Bayern (www.notare-bayern-pfalz.de; gleichlautend die Richtlinienempfehlungen der Bundesnotarkammer, DNotZ 1999, 258, 260) bestimmen dazu in Nr. 11 1 S. 4 Buchst. d, dass es unzulässig ist, Verträge systematisch, also planmäßig und missbräuchlich (dazu im Einzelnen BGH, Urteil vom 14.03.2016, NotSt (Brfg) 6/15, DNotZ 2016, 876ff., Rdn. 21, …und Beschluss vom 28.08.2019, NotSt (Brfg) 1/18 aaO Rdn. 43ff.), in Angebot und Annahme aufzuspalten.
  • BGH, 20.07.2020 - NotSt (Brfg) 2/20

    Genehmigungsbedürftigkeit des Verkaufs kleinerer die Freigrenze nicht …

    Ein ausreichender Grund zur Verweigerung einer Beurkundung liegt indes, worauf auch das Oberlandesgericht zu Recht hingewiesen hat, stets vor, wenn der Notar mit der Vornahme der gewünschten Beurkundung gegen Amtspflichten verstößt (s. nur Senat, Urteil vom 14. März 2016 - NotSt(Brfg) 6/15, DNotZ 2016, 876, 878 Rn. 22 mwN).
  • OLG Brandenburg, 20.11.2017 - 10 UF 101/16

    Versorgungsausgleich: Verzinsung des zu zahlenden Kapitalbetrags bei externer …

    7 Der nach § 14 Abs. 4 VersAusglG zu zahlende Betrag ist nur zu verzinsen; die Anordnung der Zahlung von Zinseszinsen hat zu unterbleiben (OLG Celle, Beschluss vom 29.2.2016 - 21 UF 295/15, BeckRS 2016, 05000; Götsche, FamRB 2016, 225, 226;… Breuers in: JurisPK-BGB, Bd. 4, Stand 14.8.2017, § 14 VersAusglG Rn. 41;… Schulze/Kemper, BGB, 9. Aufl., § 14 VersAusglG Rn. 6; im Ergebnis auch BGH, Beschluss vom 13.4.2016 - XII ZB 130/13, BeckRS 2016, 09156, der im Rahmen einer eigenen Sachentscheidung zur externen Teilung nur eine Verzinsung des Ausgleichsbetrages, nicht aber auch die Zahlung von Zinseszinsen angeordnet hat; a. A. OLG Frankfurt, Beschluss vom 9.4.2015 - 6 UF 261/14, BeckRS 2015, 17350;… Hauß/Bührer, Versorgungsausgleich und Verfahren in der Praxis, 2. Aufl., Rn. 465;… Bergmann, in: BeckOK BGB, 43. Edition, § 14 VersAusglG Rn. 9;… Palandt/Brudermüller, BGB, 76. Aufl., § 14 VersAusglG Rn. 8;… differenzierend Siede, in: MünchKomm zum BGB, 7. Aufl., § 14 VersAusglG Rn. 39 sowie Anmerkung der Redaktion zu OLG Celle, FamRZ 2016, 1370, 1372; offengelassen von OLG Nürnberg, Beschluss vom 15.12.2016 - 11 UF 1479/14, BeckRS 2016, 11279).
  • BGH, 10.11.2025 - NotSt (Brfg) 1/25

    Ahndung der unterlassenen Prüfung der Verwahranweisung zum gebotenen Zeitpunkt …

    Rn. 19 Ungeachtet dessen würde eine vom Oberlandesgericht abweichende Beurteilung der Vollständigkeit der Verwahrungsanweisung in Bezug auf die Auszahlung der restlichen Anzahlung in einem Berufungsverfahren nicht dazu führen, dass der Senat in Ausübung seiner Disziplinargewalt (vgl. Senat, Urteil vom 14. März 2016 - NotSt(Brfg) 6/15, WM 2017, 594 Rn. 23) die vom Oberlandesgericht verhängte Geldbuße reduziert.
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