Rechtsprechung
| BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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Zuständigkeit eines Gerichts im Wehrdisziplinarrecht - Bindung eines Wehrdienstgerichts an die Tatfeststellungen und Schuldfeststellungen eines Strafgerichts für die Bildung der tatsächlichen Grundlagen seiner Entscheidung - Besitz kinderpornografischer Abbildungen und ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- TDG Nord, 23.11.1999 - 12 VL 22/99
- BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Papierfundstellen
- BVerwGE 111, 291
- NJW 2001, 240
- ZBR 2001, 68
Wird zitiert von ... (96) Zitiert selbst (21)
- BVerwG, 15.06.1999 - 2 WD 34.98
Aktfoto des Majors - §§ 17 Abs. 2 Satz 2, 23 S. 1 SG, §§ 54 Abs. 5, 34 Abs. 1 …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Sie verstoßen damit gegen die unantastbare Menschenwürde gemäß Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG, die dem Menschen nur in seiner personellen Ganzheit zukommt (Urteile vom 17. März 1989 - BVerwG 2 WD 40.88 - <BVerwGE 86, 136 [f.] = NZWehrr 1989, 205 > und vom 15. Juni 1999 - BVerwG 2 WD 34.98 - < NZWehrr 1999, 258 = DokBer B 1999, 297 >) und auf deren Gewährleistung er nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (Urteile vom 3. Februar 1998 - BVerwG 2 WD 16.97 - <NVwZ-RR 1998, 763 = DokBer B 1998, 243 > und vom 15. Juni 1999 - BVerwG 2 WD 34.98 - m.w.N.) nicht zulässigerweise verzichten kann.Die in der Degradierung liegende Härte für den Betroffenen ist im Ergebnis nicht unbillig, weil sie im Risikobereich eines für sein Handeln verantwortlichen Soldaten liegt, der sich bewusst sein muss, dass er bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen seine Dienstpflichten unter Umständen seinen Dienstgrad und seine Dienststellung in der Bundeswehr sowie die Höhe der Alimentation aufs Spiel setzt, die ihm der Dienstherr schuldet (vgl. Urteile vom 21. Mai 1996 - BVerwG 2 WD 22.95 - <BVerwGE 103, 321 [f.] = NZWehrr 1997, 205 > m.w.N. und vom 15. Juni 1999 - BVerwG 2 WD 34.98 - < NZWehrr 1999, 258 = DokBer B 1999, 297 >).
- BVerwG, 17.10.1986 - 2 WD 21.86
Soldat in Vorgesetztenstellung - Sexueller Mißbrauch eines Kindes - …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Da die Wehrdienstgerichte keine "Nachprüfungsinstanz" für rechtskräftige Strafurteile sind, wäre ein solcher Lösungsbeschluss ohnehin nur dann in Betracht gekommen, wenn das Strafurteil in sich oder in Verbindung mit dem Protokoll der Hauptverhandlung geeignet wäre, erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der tatsächlichen Feststellungen des Strafgerichts zu begründen (Urteile vom 9. Oktober 1985 - BVerwG 2 WD 25.85 - und vom 17. Oktober 1986 - BVerwG 2 WD 21.86 -).Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteile vom 27. November 1981 - BVerwG 2 WD 25.81 - < NZWehrr 1983, 30 = NJW 1982, 1660>, vom 17. Oktober 1986 - BVerwG 2 WD 21.86 - < NZWehrr 1987, 80 >, vom 17. Mai 1990 - BVerwG 2 WD 21.89 - <BVerwGE 86, 288 >, vom 29. Januar 1991 - BVerwG 2 WD 18.90 - <BVerwGE 93, 30 > und vom 14. April 1994 - BVerwG 2 WD 8.94 -) ist der sexuelle Missbrauch eines Kindes oder Jugendlichen in hohem Maße persönlichkeits- und sozialschädlich.
- BVerwG, 27.01.1987 - 2 WD 41.86
Wartungsgruppenführer - Soldat - Benzindiebstahl - Disziplinarmaß
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Im Übrigen sind keine Anhaltspunkte für Tatmilderungsgründe im Sinne der Rechtsprechung des Senats, nämlich eine psychische Ausnahmesituation, eine ausweglos erscheinende, unverschuldete wirtschaftliche Notlage oder eine unbedachte persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten untadeligen, im Dienst bewährten Soldaten (vgl. Urteil vom 27. Januar 1987 - BVerwG 2 WD 41.86 - <BVerwGE 83, 278 [281] >, vom 23. Oktober 1990 - BVerwG 2 WD 40.90 - <BVerwGE 86, 341 = NZWehrr 1991, 79 >, vom 7. August 1994 - BVerwG 2 WD 11.94 - und vom 10. Juni 1997 - BVerwG 2 WD 51.96 - < BVerwGE 113, 95 = NZWehrr 1997, 254 >) erkennbar oder vom früheren Soldaten dargetan worden.
- BVerwG, 23.10.1990 - 2 WD 40.90
Zumessungskriterien bei Diebstahl von Bundeswehreigentum
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Im Übrigen sind keine Anhaltspunkte für Tatmilderungsgründe im Sinne der Rechtsprechung des Senats, nämlich eine psychische Ausnahmesituation, eine ausweglos erscheinende, unverschuldete wirtschaftliche Notlage oder eine unbedachte persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten untadeligen, im Dienst bewährten Soldaten (vgl. Urteil vom 27. Januar 1987 - BVerwG 2 WD 41.86 - <BVerwGE 83, 278 [281] >, vom 23. Oktober 1990 - BVerwG 2 WD 40.90 - <BVerwGE 86, 341 = NZWehrr 1991, 79 >, vom 7. August 1994 - BVerwG 2 WD 11.94 - und vom 10. Juni 1997 - BVerwG 2 WD 51.96 - < BVerwGE 113, 95 = NZWehrr 1997, 254 >) erkennbar oder vom früheren Soldaten dargetan worden. - BVerwG, 21.05.1996 - 2 WD 22.95
Recht der Soldaten: Disziplinarmaßnahme gegen Bataillonskommandeur wegen …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Die in der Degradierung liegende Härte für den Betroffenen ist im Ergebnis nicht unbillig, weil sie im Risikobereich eines für sein Handeln verantwortlichen Soldaten liegt, der sich bewusst sein muss, dass er bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen seine Dienstpflichten unter Umständen seinen Dienstgrad und seine Dienststellung in der Bundeswehr sowie die Höhe der Alimentation aufs Spiel setzt, die ihm der Dienstherr schuldet (vgl. Urteile vom 21. Mai 1996 - BVerwG 2 WD 22.95 - <BVerwGE 103, 321 [f.] = NZWehrr 1997, 205 > m.w.N. und vom 15. Juni 1999 - BVerwG 2 WD 34.98 - < NZWehrr 1999, 258 = DokBer B 1999, 297 >). - BVerwG, 27.03.1973 - II WD 45.72
Vertrauen zwischen Untergebenen und Vorgesetzten - Zusammenhalt der Bundeswehr - …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Es bestand auch keine gesetzliche Möglichkeit, ihn aus Billigkeitsgründen ganz oder teilweise von den ihm darin erwachsenen notwendigen Auflagen zu entlasten (Beschluss vom 27. März 1973 - BVerwG 2 WD 45.72 - <BVerwGE 46, 101 >). - BVerwG, 10.06.1997 - 2 WD 51.96
Recht der Soldaten - Disziplinarmaßnahmen bei mehrfachem außerdienstlichen …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Im Übrigen sind keine Anhaltspunkte für Tatmilderungsgründe im Sinne der Rechtsprechung des Senats, nämlich eine psychische Ausnahmesituation, eine ausweglos erscheinende, unverschuldete wirtschaftliche Notlage oder eine unbedachte persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten untadeligen, im Dienst bewährten Soldaten (vgl. Urteil vom 27. Januar 1987 - BVerwG 2 WD 41.86 - <BVerwGE 83, 278 [281] >, vom 23. Oktober 1990 - BVerwG 2 WD 40.90 - <BVerwGE 86, 341 = NZWehrr 1991, 79 >, vom 7. August 1994 - BVerwG 2 WD 11.94 - und vom 10. Juni 1997 - BVerwG 2 WD 51.96 - < BVerwGE 113, 95 = NZWehrr 1997, 254 >) erkennbar oder vom früheren Soldaten dargetan worden. - BVerwG, 17.08.1994 - 2 WD 11.94
Dienstvergehen eines Soldaten durch vorsätzlichen treuwidrigen Zugriff auf …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Im Übrigen sind keine Anhaltspunkte für Tatmilderungsgründe im Sinne der Rechtsprechung des Senats, nämlich eine psychische Ausnahmesituation, eine ausweglos erscheinende, unverschuldete wirtschaftliche Notlage oder eine unbedachte persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten untadeligen, im Dienst bewährten Soldaten (vgl. Urteil vom 27. Januar 1987 - BVerwG 2 WD 41.86 - <BVerwGE 83, 278 [281] >, vom 23. Oktober 1990 - BVerwG 2 WD 40.90 - <BVerwGE 86, 341 = NZWehrr 1991, 79 >, vom 7. August 1994 - BVerwG 2 WD 11.94 - und vom 10. Juni 1997 - BVerwG 2 WD 51.96 - < BVerwGE 113, 95 = NZWehrr 1997, 254 >) erkennbar oder vom früheren Soldaten dargetan worden. - BVerwG, 01.12.1987 - 2 WD 66.87
Wehrrecht - Disziplinarmaßnahme - Strafbefehl - Bußgeldverfahren - …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Eine Lösung nur zu beschließen, um nachprüfen zu können, ob die Richtigkeit der strafgerichtlichen Feststellungen zu bezweifeln ist, wäre fehlerhaft (Beschluss vom 1. Dezember 1987 - 2 WD 66.87 - <BVerwGE 83, 373 [375 f.]> m.w.N.). - BVerwG, 03.02.1998 - 2 WD 16.97
Recht der Soldaten - Disziplinarmaßnahmen bei Vergreifen am Eigentum oder …
Auszug aus BVerwG, 06.07.2000 - 2 WD 9.00
Sie verstoßen damit gegen die unantastbare Menschenwürde gemäß Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG, die dem Menschen nur in seiner personellen Ganzheit zukommt (Urteile vom 17. März 1989 - BVerwG 2 WD 40.88 - <BVerwGE 86, 136 [f.] = NZWehrr 1989, 205 > und vom 15. Juni 1999 - BVerwG 2 WD 34.98 - < NZWehrr 1999, 258 = DokBer B 1999, 297 >) und auf deren Gewährleistung er nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (Urteile vom 3. Februar 1998 - BVerwG 2 WD 16.97 - <NVwZ-RR 1998, 763 = DokBer B 1998, 243 > und vom 15. Juni 1999 - BVerwG 2 WD 34.98 - m.w.N.) nicht zulässigerweise verzichten kann. - BVerwG, 19.06.1996 - 2 WD 3.96
Recht der Soldaten: Disziplinarmaßnahmen bei sexuellem Mißbrauch eines …
- BVerwG, 17.05.1995 - 2 WD 5.95
Disziplinarrecht - Maßnahmebemessung - Eigentumszugriff - Fremdes Eigentum
- BVerwG, 16.07.1986 - 2 WD 1.86
Bindung an Strafurteile - Körperliche Mißhandlung eines Untergebenen - …
- BVerwG, 29.01.1991 - 2 WD 18.90
Soldat in Vorgesetztenstellung - Sexuelle Nötigung einer Minderjährigen - …
- BVerwG, 17.03.1989 - 2 WD 40.88
Soldatendisziplinarrecht - Soldat in Vorgesetztenstellung - Pornographische …
- BVerwG, 17.05.1990 - 2 WD 21.89
Disziplinarrecht - Berufung eines Soldaten - Disziplinarmaß - …
- BVerwG, 09.10.1985 - 2 WD 25.85
Wiederholter Verstoß eines Unteroffiziers gegen die politische Treupflicht durch …
- BVerwG, 05.06.1991 - 2 WD 55.90
Wehrrecht - Exhibitionistische Selbstdarstellung - Beförderungsverbot
- BVerwG, 14.04.1994 - 2 WD 8.94
Pflicht zu achtungswürdigem und vertrauenswürdigem Verhalten eines Soldaten - …
- BVerwG, 27.11.1981 - 2 WD 25.81
Entfernung eines Soldaten aus dem Dienstverhältnis - Beschränkung des …
- BVerwG, 25.05.1971 - II WD 57.70
Verstoß gegen Dienstpflichten - Disziplinarverfahren gegen einen Soldaten - …
- BVerwG, 19.08.2010 - 2 C 13.10
Disziplinarbefugnis der Verwaltungsgerichte; außerdienstliches Fehlverhalten; …
Zudem degradiert der Täter die sexuell missbrauchten kindlichen Opfer zum bloßen auswechselbaren Objekt geschlechtlicher Begierde oder Erregung (Urteile vom 6. Juli 2000 - BVerwG 2 WD 9.00 - BVerwGE 111, 291 = Buchholz 236.1 § 17 SG Nr. 33 S. 25 und vom 25. September 2007 - BVerwG 2 WD 19.06 - Buchholz 450.2 § 38 WDO Nr. 23 S. 19). - OVG Saarland, 29.09.2009 - 7 A 323/09
Entfernung aus dem Beamtenverhältnis wegen des außerdienstlichen Besitzes und …
Rn. 83 BVerwG, Urteile vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff, vom 8.11.2001 - 2 WD 29/01 -, NVwZ 2002, 1378 f., vom 11.2.2003 - 2 WD 35/02 -, NVwZ-RR 2003, 573 f., vom 27.8.2003 - 2 WD 39/02 -, NVwZ 2004, 625 f., vom 17.2.2004 - 2 WD 15/03 -, DÖV 2005, 344 f. = NVwZ-RR 2006, 553 und vom 28.4.2005 - 2 WD 25/04 -, zitiert nach Juris.Rn. 85 BVerwG, Urteil vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff.
Rn. 87 BVerwG, Urteile vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff, vom 8.11.2001 - 2 WD 29/01 -, NVwZ 2002, 1378 f vom 27.8.2003 - 2 WD 39/02 -, NVwZ 2004, 625 f.
Rn. 90 BVerwG, Urteil vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff und vom 11.2.2003 - 2 WD 35/02 -, NVwZ-RR 2003, 573 f.
Rn. 92 BVerwG, Urteil vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff und vom 11.2.2003 - 2 WD 35/02 -, NVwZ-RR 2003, 573 f.
Rn. 94 BVerwG, Urteile vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff, vom 8.11.2001 - 2 WD 29/01 -, NVwZ 2002, 1378 f. und vom 28.4.2005 - 2 WD 25/04 -, zitiert nach Juris.
Rn. 119 BVerwG, Urteil vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff,.
Rn. 166 vgl. hierzu BVerwG, Urteile vom 6.7.2000 - 2 WD 9/00 -, BVerwGE 111, 291 ff, vom 8.11.2001 - 2 WD 29/01 -, NVwZ 2002, 1378 f.; vom 11.2.2003 - 2 WD 35/02 -, NVwZ-RR 2003, 573 f.; vom 27.8.2003 - 2 WD 39/02 -, NVwZ 2004, 625 f.; vom 17.2.2004 - 2 WD 15/03 -, DÖV 2005, 344 f. = NVwZ-RR 2006, 553 und vom 28.4.2005 - 2 WD 25/04 - VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 14.02.2008 - DL 16 S 29/06 - und Bay VGH Urteil vom 11.07.2007, - 16a D 06.1183 - Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom29.08.2008 - 12 Bf 32/08 -, jeweils zitiert nach Juris.
- BVerwG, 19.08.2010 - 2 C 5.10
Außerdienstliches Dienstvergehen; Disziplinarwürdigkeit; Besitz …
Zudem degradiert der Täter die sexuell missbrauchten kindlichen Opfer zum bloßen auswechselbaren Objekt geschlechtlicher Begierde oder Erregung (Urteile vom 6. Juli 2000 - BVerwG 2 WD 9.00 - BVerwGE 111, 291 = Buchholz 236.1 § 17 SG Nr. 33 S. 25 und vom 25. September 2007 - BVerwG 2 WD 19.06 - Buchholz 450.2 § 38 WDO Nr. 23 S. 19).
- VGH Bayern, 01.06.2005 - 16a D 04.3502
Disziplinarrecht, Bürgermeister, Verschaffung und Besitz kinderpornografischer …
Denn auch die Ahndung mittelbaren Missbrauchs von Kindern durch die Besitzverschaffung und den Besitz kinderpornografischer Darstellungen muss Warn- und Abschreckungsfunktion haben (BVerwG vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291/296;… NdsOVG vom 18.11.2004 a.a.O. S. 352).Als weiterer Erschwerungsgrund ist auch zu berücksichtigen, dass der Beamte vorsätzlich gehandelt und sich eine sehr große Zahl von Bilddateien, auf denen der sexuelle Missbrauch von (Klein-)Kindern und Jugendlichen eindeutig dargestellt ist, verschafft hat (…BVerwG vom 11.2.2003 a.a.O.; vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291/297;… vgl. auch: VGH BW vom 3.7.2002 a.a.O.;… NdsOVG vom 18.11.2004, a.a.O., S. 351).
Ein Verstoß gegen die zugunsten von Kindern und Jugendlichen erlassenen strafrechtlichen Schutzbestimmungen sind bei einem Soldaten in Vorgesetztenstellung als so erheblich anzusehen, dass er im Allgemeinen untragbar wird und nur in minder schweren Fällen oder bei besonderen Milderungsgründen in seinem Dienstverhältnis, jedoch grundsätzlich nicht mehr als Vorgesetzter, verbleiben kann (st.Rspr. BVerwG vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291/295;… vom 17.2.2004 a.a.O.;… vom 11.2.2003 a.a.O.; vom 27.8.2003 NVwZ 2004, 625 f.;… vom 8.11.2001 a.a.O.).
Dabei kann auch nicht außer Acht bleiben, dass Verstöße gegen strafrechtliche Schutzbestimmungen, die zugunsten von Kindern und Jugendlichen erlassen sind, allgemein nach wie vor als verabscheuungswürdig angesehen werden und den Täter entsprechender kritischer Resonanz und Missachtung aussetzen (BVerwG vom 19.6.1996 BVerwGE 103, 349/350; vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291/295 f.;… vom 27.8.2003 a.a.O.).
Deshalb macht die strafrechtliche Ahndung die Disziplinarmaßnahme im Regelfall nicht entbehrlich (st. Rspr. vgl. BVerwG vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291/297;… vom 8.11.2001 a.a.O.;… vom 11.2.2003 a.a.O.;… vom 17.2.2004 a.a.O.;… so auch: NdsOVG vom 18.11.2004 a.a.O. S. 352).
Im Übrigen sind weitere Anhaltspunkte für das Vorliegen von Tatmilderungsgründen, beispielsweise eine psychische Ausnahmesituation oder eine unbedachte persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten untadeligen, im Dienst bewährten Beamten (BVerwG vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291/298) weder erkennbar noch dargetan.
- BGH, 19.03.2014 - 2 StR 445/13
Unternehmen des Sich-Besitzverschaffens von kinderpornographischen Schriften …
Nur wenn die Besitzverschaffung zur Erfüllung des Gutachtenauftrags erforderlich war, wurde sie gemäß § 184b Abs. 5 StGB vom Tatbestand des § 184b Abs. 2 StGB ausgeschlossen; denn § 184b Abs. 5 StGB ist eine eng auszulegende Ausnahme von dem auch zum Schutz der Intimsphäre der abgebildeten Kinder (vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Juli 2000 - 2 WD 9/00, BVerwGE 111, 291, 294; OLG Frankfurt NJW 2013, 1107, 1109;… MünchKomm/Hörnle, StGB, 2. Aufl., § 184b Rn. 4) umfassenden Verbot des Unternehmens der Besitzverschaffung an kinderpornographischen Schriften. - BVerfG, 18.01.2008 - 2 BvR 313/07
Disziplinarische Entfernung aus dem Dienst wegen Besitz kinderpornographischer …
Diese Rechtsprechung findet ihre Grundlage in der Erkenntnis, dass (auch) die Beschaffung, der Besitz und die Weitergabe kinderpornographischer Bilder dazu beitragen, dass Kinder durch die Existenz eines entsprechenden Marktes sexuell missbraucht werden, und dass die Veröffentlichung und Verbreitung der Bilder fortlaufend die Menschenwürde und das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Kinder verletzen, ohne dass sich diese wirksam dagegen wehren können (vgl. BVerwGE 111, 291 ; BVerwG…, Urteil vom 8. November 2001 - 2 WD 29/01 -, NVwZ 2002, S. 1378).So sind nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts Verstöße gegen § 184 Abs. 5 StGB in der bis 31. März 2004 geltenden Fassung bei einem Soldaten in Vorgesetztenstellung als so gravierend anzusehen, dass er im Allgemeinen für die Bundeswehr untragbar werde und nur in minder schweren Fällen oder bei besonderen Milderungsgründen in seinem Dienstverhältnis, jedoch grundsätzlich nicht mehr in Vorgesetztenstellung, verbleiben könne (vgl. BVerwGE 111, 291 ; BVerwG…, Urteil vom 27. August 2003 - 2 WD 39/02 -, NVwZ 2004, S. 625 ).
- VGH Bayern, 02.12.2009 - 16a D 08.509
Ministerialrat (BesGr. A 16); außerdienstlicher Besitz kinderpornografischer …
Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung, wie sie insbesondere der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts für die disziplinarische Ahndung von durch Soldaten begangene Dienstvergehen entwickelt hat (vgl. etwa BVerwG vom 6.7.2000 BVerwGE 111, 291; vom 8.11.2001 NVwZ 2002, 1378; vom 11.2.2003 NVwZ-RR 2003, 573; vom 27.8.2003 NVwZ 2004, 625; vom 17.2.2004 NVwZ-RR 2006, 553), und die der erkennende Senat - ebenfalls in ständiger Rechtsprechung - auf die disziplinarrechtliche Beurteilung entsprechender Dienstvergehen von Beamten überträgt (vgl. ferner VGH BW vom 3.7.2002 Az. DL 17 S 24/01; vom 14.2.2008 Az. DL 16 S 29/06; vom 2.4.2009, Az. DL 16 S 3290/08 - jeweils Juris - NdsOVG vom 18.11.2004 NVwZ 2005, 350).Zugleich ist der sexuelle Missbrauch eines Kindes, wie er bei der Herstellung derartigen Materials stattfindet, in hohem Maß persönlichkeits- und sozialschädlich (vgl. zu alledem z.B. BVerwG vom 6.7.2000, a.a.O., S. 294 f.).
Rn. 74 Als verabscheuungswürdig werden aber auch die Beschaffung und der Besitz kinderpornografischer Darstellungen angesehen (BVerwG vom 6.7.2000, a.a.O., S. 295 f.).
Ein Soldat, der sich kinderpornografisches Material verschafft oder es besitzt, beweist deshalb erhebliche Persönlichkeitsmängel, die eine nachhaltige Ansehensschädigung oder gar einen völligen Ansehensverlust nach sich ziehen, weil er das Vertrauen, das der Dienstherr in seine Selbstbeherrschung, seine Zuverlässigkeit und seine moralische Integrität setzt, von Grund auf erschüttert oder zerstört hat (BVerwG vom 6.7.2000, a.a.O., S. 295).
Zugleich hat er eine entsprechend große Zahl bereits vollendeter Missbrauchsdelikte zur Befriedigung seiner eigenen sexuellen Interessen ausgenutzt (vgl. zur disziplinarrechtlichen Relevanz dieses Gesichtspunkts BVerwG vom 6.7.2000, a.a.O., S. 295).
- VGH Bayern, 15.07.2009 - 16a D 07.2692
Zur Bemessung der angemessenen Disziplinarmaßnahme für einen Beamten in …
Dies entspricht ständiger Rechtsprechung, die insbesondere vom 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts für die disziplinarische Ahndung von durch Soldaten begangene Dienstvergehen entwickelt worden ist (vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 6.7.2000, Az. 2 WD 9/00, NJW 2001, 240.; vom 8.11.2001 Az. 2 WD 29/01, NVwZ 2002, 1378; vom 11.2.2003, Az. 2 WD 35/02, NVwZ-RR 2003, 573; vom 17.2.2004, Az. 2 WD 15/03, NVwZ-RR 2006, 553) und die der erkennende Senat ebenfalls in ständiger Rechtsprechung auf die disziplinarrechtliche Beurteilung entsprechender Dienstvergehen von Beamten überträgt (dazu auch: VGH BW, Urteile vom 3.7.2002, Az. DL 17 S 24/01; vom 14.2.2008, Az. DL l16 S 29/06; vom 2.4.2009, Az. DL 16 S 3290/08 - jeweils Juris - NdsOVG, Urteil vom 18.11.2004, Az. 3 LD 1/03, NVwZ 2005, 350/351).Dabei kann auch nicht außer Acht bleiben, dass Verstöße gegen strafrechtliche Schutzbestimmungen, die zugunsten von Kindern und Jugendlichen erlassen sind, allgemein nach wie vor als verabscheuungswürdig angesehen werden und den Täter entsprechender kritischer Resonanz und Missachtung aussetzen (BVerwG, 2. Wehrdienstsenat, Urteile vom 19.6.1996, Az. 2 WD 3/96, NVwZ 1997, 579; vom 6.7.2000, Az. 2 WD 9/00, NJW 2001, 240; vom 27.8.2003,Az. 2 WD 39/02, NVwZ 2004, 625).
In seiner Eigenschaft als Vorgesetzter muss mithin ein Soldat in Haltung und Pflichterfüllung ein Beispiel geben, weil er nur dann von seinen Untergebenen erwarten kann, dass sie sich am Vorbild ihres Vorgesetzten orientieren und ihre Pflichten nach besten Kräften und aus innerer Überzeugung erfüllen (st. Rspr., vgl. Urteile des BVerwG vom 6.7.2000, Az. 2 WD 9/00, NJW 2001, 240; vom 8.11.2001 Az. 2 WD 29/01, NVwZ 2002, 1378; vom 11.2.2003, Az. 2 WD 35/02, NVwZ-RR 2003, 573; vom 27.8.2003, Az. 2 WD 39/02, NVwZ 2004, 625 f.; vom 17.2.2004, Az. 2 WD 15/03, NVwZ-RR 2006, 553).
Denn aus der Sicht eines vorurteilsfreien und besonnenen Betrachters muss die Ahndung nicht nur des unmittelbaren, sondern auch des mittelbaren sexuellen Missbrauchs von Kindern im Wege - auch - des Besitzes von kinderpornografischen Darstellungen Warn- und Abschreckungswirkung haben (vgl. BVerwG, Urteil vom 6.7.2000, Az. 2 WD 9/00, NJW 2001, 240).
- VG Berlin, 02.03.2006 - 80 A 29.04
Aberkennung der Lehrerpension beim Besitz von Kinderpornos
Das Bundesverwaltungsgericht hat in Bezug auf die Schwere und die disziplinare Einstufung von Fehlverhalten, das den Besitz von pornografischen Schriften, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zum Gegenstand haben, die so genannte "reinigende Maßnahme" zum Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen genommen und zur Begründung grundlegend Folgendes ausgeführt (Urteil vom 6. Juli 2000 - 2 WD 9/00 - BVerwGE 111, 291):.Zwar hat der Wehrdisziplinarsenat de Bundesverwaltungsgerichts, der die oben genannten grundsätzlichen Erwägungen seinen Entscheidungen auch in neuerer Rechtsprechung ständig zu Grunde legt, bei Soldaten in Vorgesetztenstellung (Urteile vom 11. Februar 2003 - 2 WD 35.02 - und vom 17. Februar 2004 - 2 WD 15.03 -) und selbst in Fällen, in denen von Soldaten in Vorgesetztenstellung anderen Besitz verschafft wurde (Urteile vom 6. Juli 2000 a.a.O und vom 27. August 2003 - 2 WD 39/02 -), aus Milderungsgründen von einer Entfernung aus dem Dienst abgesehen und auf Degradierung erkannt; ausgenommen in dem Fall, in dem konkreter Ansehensschaden für die Bundeswehr eingetreten war, hat das Bundesverwaltungsgericht die Ruhegehaltsaberkennung bestätigt (Urteil vom 8. November 2002 - 2 WD 29.01 - [jeweils zit. bei Juris]).
Ein entsprechendes Verhalten ist nicht nur strafbar, sondern auch sittenwidrig, hochgradig sozialschädlich und besonders verwerflich (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 6. Juli 2000, a.a.O.; Urteil vom 19. Juni 1996-2 WD 3.96 - BVerwGE 101, 349 f. [BVerwG 21.08.1996 - 11 C 9/95] ; Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Urteil vom 18. November 2004 - 3 LD 1/03 -).
Bei der Maßnahmebemessung eines solchen Verhaltens ist als generalpräventive Erwägung auch zu berücksichtigen, dass sich Kinderpornografie, insbesondere im Zusammenhang mit der Globalisierung des Datenaustauschs und der Datennutzung im Rahmen des Internet, als ein sehr ernst zu nehmendes Gefahrenpotenzial darstellt, wie sich insbesondere in dem in Belgien aufgetretenen Fall Dutroux erwiesen hat (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 6. Juli 2000 a.a.O.).
Mildernde Umstände in der Tat sieht die Disziplinarkammer nicht etwa darin, dass die von dem Beamten gespeicherten bzw. ausgedruckten kinderpornografischen Bilddateien - bis auf drei - keine gewaltsamen sexuellen Handlungen darstellen (anders Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom 13. Dezember 2004 - 38 K 3144/04.BDG [zit. bei Juris] und wohl auch Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 6. Juli 2000 a.a.O.).
- VGH Baden-Württemberg, 07.12.2006 - DL 16 S 15/06
Verbreitung kinderpornografischer Dateien durch einen beamteten Lehrer
Er greift in die sittliche Entwicklung eines jungen Menschen ein und gefährdet die harmonische Entwicklung seiner Persönlichkeit und seine Einordnung in die Gemeinschaft, weil es in der Regel an der erforderlichen Reife fehlt, um das Erlebte intellektuell und gefühlsmäßig zu verarbeiten (vgl. Senat, Urt. v. 03.07.2002 - DL 17 S 24/01 - m. w. N., Urt. v. 07.05.2003 - DL 17 S 21/02 - BVerwG, Urt. v. 06.07.2000, BVerwGE 111, 291).Wenngleich die Anschauungen über geschlechtsbezogene Handlungen und deren Darstellung in den letzten Jahrzehnten liberaler geworden sind, geht Kinderpornografie weit über die nach den gesellschaftlichen Anschauungen und Wertvorstellungen des sexuellen Anstandes gezogenen, dem Menschenbild des Grundgesetzes entsprechenden Grenzen hinaus (vgl. zu Ganzen BVerwG, Urt. v. 06.07.2000, a. a. O., m. w. N.).
Dies gilt umso mehr, als bei der Maßnahmebemessung auch generalpräventive Erwägungen von Bedeutung sind und insofern zu berücksichtigen ist, dass sich Kinderpornografie, insbesondere im Zusammenhang mit der Globalisierung des Datenaustausches und der Datennutzung im Rahmen des Internet, als ein sehr ernst zu nehmendes Gefahrenpotential darstellt (vgl. BVerwG, Urt. v. 06.07.2000, a. a. O.).
Im Übrigen hat auch das Bundesverwaltungsgericht im Hinblick auf die Schwere und die disziplinare Einstufung von Fehlverhalten, die Darstellungen kinderpornografischen Inhalts zum Gegenstand haben, (bei Soldaten, insbesondere Offizieren der Bundeswehr) stets eine sog. "reinigende" Maßnahme zum Ausgangspunkt seiner Zumessungserwägungen genommen (vgl. BVerwG, Urt. v. 06.07.2000, a. a. O., Urt. v. 08.11.2001, Buchholz 236.1 § 17 SG Nr. 36, Urt. v. 11.02.2003, Buchholz 236.1 § 17 SG Nr. 39, Urt. v. 17.02.2004 - BVerwG 2 WD 15.03 - Urt. v. 28.04.2005 - BVerwG 2 WD 25.04 -).
So fällt erschwerend die Vielzahl der vom Beamten - zudem über einen längeren Zeitraum (…BVerwG, Urt. v. 17.02.2004, a. a. O.) - gespeicherten kinderpornografischen Bilddateien sowie die Tatsache ins Gewicht, dass auf diesen der sexuelle Missbrauch von Kindern nicht nur eindeutig dargestellt (vgl. BVerwG, Urt. v. 06.07.2000, a. a. O.;… BayVGH, Urt. v. 01.06.2005 - 16 a D 04.3502 -), sondern teilweise auch noch in extremer Form gezeigt wird, etwa Anal- und Oralverkehr (vgl. BVerwG, Urt. v. 06.07.2000, a. a. O.;… Senat, Urt. v. 03.07.2002, a. a. O.), vor allem aber Folterungen von Kindern im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr sowie Geschlechtsverkehr gefesselter Kinder mit Hunden.
- VGH Bayern, 28.04.2010 - 16a D 08.2928
Lehrer; Besitz von elf kinderpornografischen Dateien; Löschung dieser Dateien vor …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 20.03.2019 - 3d A 4888/18
Entfernung eines Polizeioberkommissars aus dem Dienst wegen des Verbreitens und …
- BVerwG, 14.05.2012 - 2 B 146.11
Außerdienstlicher Besitz kinderpornographischen Materials; Bedeutung einer …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.04.2019 - 3d A 1816/17
Entfernung eines Lehrers aus dem Beamtenverhältnis; Disziplinarklage wegen eines …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.11.2018 - 3d A 2759/17
- VG Berlin, 24.05.2007 - 80 A 35.06
- VGH Bayern, 17.11.2011 - 16a D 10.2504
Herunterladen von kinderpornographischen Videos aus dem Internet sowohl im Dienst …
- VGH Bayern, 17.04.2013 - 16a D 12.1440
Polizeivollzugsbeamter im Innendienst; außerdienstliches Herunterladen von …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.11.2018 - 3d A 754/12
- VGH Baden-Württemberg, 02.04.2009 - DL 16 S 3290/08
Entfernung eines Polizeibeamten mit Vorgesetztenstellung aus dem Dienst wegen des …
- VGH Baden-Württemberg, 18.06.2009 - DL 16 S 71/09
Entfernung eines Lehrers aus dem Dienst wegen Verschaffung und Besitz …
- BVerwG, 28.04.2005 - 2 WD 25.04
Kinderpornografie; Besitz kinderpornografischer Schriften; Weiterleitung …
- VGH Baden-Württemberg, 03.07.2002 - DL 17 S 24/01
Strafbefehl - keine Bindungswirkung für Disziplinarverfahren; Dienstentfernung - …
- VGH Baden-Württemberg, 24.08.2011 - DL 13 S 583/11
Besitz kinderpornografischer Dateien durch Lehrer; Disziplinarmaß
- VG Meiningen, 26.03.2013 - 6 D 60001/12
Disziplinarmaßnahmebemessung bei einem Polizeibeamten wegen Besitzes kinder- und …
- VG Ansbach, 20.04.2012 - AN 12b D 10.00384
Polizeibeamter (Innendienst); Kinderpornografie; Zurückstufung um zwei Stufen; …
- KGH der Evangelischen Kirche in Deutschland, 23.03.2009 - (DH.EKD) 125/1
- OVG Niedersachsen, 04.09.2007 - 20 LD 14/06
Berufsverbot eines Lehrers wegen Ausgabe pornographischer Inhalte im Unterricht
- VG Stuttgart, 16.01.2013 - 12 K 1927/11
Disziplinarverfahren wegen Besitzes von kinderpornografischen Materials
- OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2018 - 3d A 1455/16
- BVerwG, 25.09.2007 - 2 WD 19.06
Vorsatz; bedingter Vorsatz; Besitz kinderpornographischer Dateien; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.07.2026 - 31 A 1381/23
Zurückweisung der Berufung des Klägers wegen rechtmäßiger Entfernung aus dem …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.09.2018 - 3d A 963/16
- VGH Bayern, 05.11.2014 - 16a D 13.1132
Disziplinarrecht Polizeiobermeister (BesGr. A 8); außerdienstliches …
- KGH der Evangelischen Kirche in Deutschland, 23.03.2009 - 125/1
Pfarrerdienstrecht, Disziplinarverfahren
- VG Wiesbaden, 04.05.2010 - 28 L 1489/09
Antrag auf Aussetzung der vorläufigen Dienstenthebung
- OVG Hamburg, 14.01.2011 - 12 Bf 263/10
Lehrer muss im Disziplinarverfahren wegen Besitzes kinderpornographischer Dateien …
- VG Göttingen, 12.05.2009 - 5 A 4/07
Entfernung aus dem Dienst; Kinderpornografie; Professor
- VGH Bayern, 24.10.2012 - 16a D 10.2527
Disziplinarrecht; Justizvollzugbeamter (mittlerer Dienst); außerdienstliches …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 11.12.2019 - 3d A 3607/18
- VG Magdeburg, 05.06.2013 - 8 A 10/12
Entfernung eines Polizeivollzugsbeamten aus dem Dienst wegen des Besitzes …
- VGH Baden-Württemberg, 20.06.2012 - DL 13 S 155/12
Disziplinarrecht - Entfernung eines Lehrers aus dem Dienst - Besitz …
- OVG Saarland, 06.09.2007 - 7 B 346/07
Dienstenthebung eines Beamten wegen Besitzes Kinderpornographischer Schriften
- BVerwG, 17.02.2004 - 2 WD 15.03
Besitzverschaffung und Besitz kinderpornografischer Bilder im dienstlichen …
- VG Berlin, 04.10.2007 - 80 Dn 16.07
Besitz und Versenden von Kinderpornografie - Disziplinarkammer des …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2011 - 3d A 1164/10
Zurückstufung eines Beamten (hier: Hauptwerkmeister) wegen Begehung eines …
- OVG Niedersachsen, 18.11.2004 - 3 LD 1/03
Entlassung aus dem Dienst wegen des Besitzes kinderpornografischer Darstellungen
- VG Wiesbaden, 09.07.2019 - 28 K 5182/17
Disziplinare Ahndung des Konsums kinder- und jugendpornographischer Schriften als …
- DGH Baden-Württemberg, 20.10.2009 - DGH 1/09
Unverhältnismäßigkeit einer Aberkennung der Ruhegehaltsbezüge eines Richters nach …
- OVG Niedersachsen, 01.03.2011 - 20 LD 1/09
Entfernung aus dem Beamtenverhältnis wegen Kinderpornographie
- VG Düsseldorf, 17.03.2011 - 35 K 7964/08
Entfernung eines Beamten aus dem Dienstverhältnis wegen Dienstvergehen unter …
- VG Karlsruhe, 22.11.2007 - DL 13 K 2646/07
Dienstenthebung eines Bürgermeisters nach strafgerichtlicher Feststellung des …
- VGH Bayern, 21.10.2020 - 16a D 19.8
Aberkennung des Ruhegehalts eines Studiendirektors wegen wiederholter Untreue zu …
- VG Magdeburg, 05.11.2019 - 15 A 29/17
Disziplinarstrafe bei strafbarem Besitz kinderpornografischer Schriften
- VG München, 16.04.2013 - M 13 DK 12.3640
Besitz Weitergabe von Kinderpornografie; Polizist
- BVerwG, 14.11.2007 - 2 WD 29.06
Unentschuldigtes Fernbleiben vom Dienst; Fachdienst; Berufsförderungsdienst; …
- OVG Niedersachsen, 21.02.2005 - 1 NDH M 10/04
Vorläufige Dienstenthebung eines Beamten durch die Einleitungsbehörde; Verstoß …
- BVerwG, 11.02.2003 - 2 WD 35.02
Beschaffen und Besitz kinderpornografischer Bilder; Eingriff in Menschenwürde; …
- OVG Niedersachsen, 22.06.2010 - 20 LD 3/08
Entfernung eines Lehrers aus dem Dienst aufgrund des Besitzes, der Speicherung …
- VGH Baden-Württemberg, 14.02.2008 - DL 16 S 29/06
Entfernung eines Polizeibeamten aus dem Dienst wegen Kinderpornographie
- VGH Bayern, 14.10.2009 - 16b D 08.3009
Disziplinarrecht; Bundesbahnbeamter (Lokomotivführer); Besitz …
- VG Mainz, 13.11.2019 - 3 K 1240/18
Hochschulrecht, Beamtenrecht
- VG Ansbach, 10.02.2009 - AN 6b D 08.01407
Zurückstufung wegen eines Dienstvergehens; Besitz von 4 kinderpornografischen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.09.2011 - 3d A 147/10
Grundsätze zur Entfernung eines Beamten aus dem Dienst bei Einstellung eines …
- BVerwG, 06.12.2007 - 2 WD 25.06
- VGH Bayern, 19.04.2006 - 16a D 04.2853
Disziplinarrecht; Steuerhinterziehung durch Finanzbeamten (gehobener Dienst); …
- OVG Niedersachsen, 01.12.2005 - 1 NDH L 6/04
Aberkennung des Ruhegehalts eines Beamten auf Grund Dienstvergehen; …
- VG Düsseldorf, 05.06.2023 - 38 K 1330/22
- VG Magdeburg, 13.12.2012 - 8 A 11/11
Disziplinarrecht: Entfernung aus dem Dienst
- BVerwG, 13.03.2003 - 1 WD 2.03
Körperverletzung, außerdienstliche; Degradierung; verminderte Schuldfähigkeit; …
- OVG Niedersachsen, 08.02.2012 - 19 LD 10/09
Entfernung eines Universitätsprofessors aus dem Beamtenverhältnis wegen des …
- VG Wiesbaden, 15.04.2005 - 25 BK 1580/04
Ordnungsgemäße Ermittlung des Disziplinarmaßes eines Beamten bei Herunterladens …
- BVerwG, 18.11.2008 - 2 B 71.08
Umfang der Darlegungsanforderungen i.S.d. § 133 Abs. 3 S. 3 …
- OVG Sachsen-Anhalt, 05.09.2006 - 1 M 155/06
Zur Entlassung aus dem Probebeamtenverhältnis wegen Besitzes …
- VG Trier, 27.04.2015 - 3 L 625/15
Vorläufige Dienstenthebung eines Polizeibeamten - innerdienstlicher Besitz …
- OVG Sachsen, 31.03.2010 - D 6 A 268/09
Bindung des Gerichts an die Anträge der Beteiligten bei der Entscheidung über die …
- VG Meiningen, 19.11.2009 - 6 D 60015/08
Disziplinarrecht der Landesbeamten; Disziplinarmaßnahme bei Verschaffung und …
- VG Düsseldorf, 21.04.2010 - 37 K 4112/09
Entfernung eines Hauptwerkmeisters aus dem Dienst bzw. Zurückstufung in das Amt …
- VG Dessau-Roßlau, 04.09.2008 - 1 B 178/08
Verfahren des BUND gegen die Wasser- und Schifffahrtsdirektion wegen …
- VG Berlin, 05.01.2012 - 80 K 36.11
Vorläufiger Rechtsschutz bei vorläufiger Dienstenthebung
- VG Schleswig, 21.05.2007 - 17 A 7/06
Möglichkeit der Entfernung eines Polizeibeamten aus dem Dienst aufgrund des …
- VG Berlin, 02.02.2007 - 80 Dn 59.06
Vorläufiger Einbehalt von 50% der Bezüge eines Lehrers wegen pornographischer …
- VG Hamburg, 01.10.2010 - 32 D 3275/08
Disziplinarmaß der Zurückstufung wegen Kinderpornographie bei Lehrer
- VG Ansbach, 08.01.2010 - AN 6b D 09.01393
Zurückstufung eines Beamten wegen Besitzes kinderpornographischen Materials in …
- VG Dresden, 01.03.2007 - D 10 K 679/06
- BVerwG, 26.07.2006 - 2 WD 14.05
- VG München, 08.10.2008 - M 13 DK 08.3163
- VG Karlsruhe, 22.11.2007 - 13 K 2646/07
- VG Bremen, 16.02.2006 - DB K 1001/05
Entlassung eines Beamten auf Lebenszeit aus dem Beamtenverhältnis aufgrund einer …
- VGH Bayern, 14.12.2005 - 16a D 04.3487
Beamtenrecht - Beurlaubter Beamter manipuliert Vergabeverfahren
- BerG Heilberufe Berlin, 07.09.2010 - 90 K 6.10
Frage des berufsgerichtlichen Verfahrens nach Kriminalstrafe in der gleichen …
- VG Magdeburg, 23.06.2009 - 8 A 6/09
Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ; Rechtmäßigkeit einer …
- VG Münster, 17.11.2004 - 16 K 258/04
- VG Berlin, 07.09.2010 - 90 K 6.10
Frage des berufsgerichtlichen Verfahrens nach Kriminalstrafe in der gleichen …
- VG Berlin, 13.02.2007 - 80 Dn 38.06
Vorläufiger Einbehalt von 30% der Versorgungsbezüge bei Lehrer im Ruhestand.
- BerG Heilberufe Münster, 17.11.2004 - 16 K 258/04
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Rechtsprechung
| EuGH, 14.09.2000 - C-238/98 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- lexetius.com
Artikel 52 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 43 EG) - Richtlinie 93/16/EWG des Rates - Gemeinschaftsangehöriger, der Inhaber eines argentinischen Diploms ist, das von den Behörden eines Mitgliedstaats als einem in diesem Staat erworbenen Hochschulabschluss in Medizin ...
- Judicialis
EG-Vertrag Art. 52; ; EG-Vertrag Art. 57
- Europäischer Gerichtshof
Hocsman
"Artikel 52 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 43 EG) - Richtlinie 93/16/EWG des Rates - Gemeinschaftsangehöriger, der Inhaber eines argentinischen Diploms ist, das von den Behörden eines Mitgliedstaats als einem in diesem Staat erworbenen Hochschulabschluss in ...
- EU-Kommission
Hocsman
EG-Vertrag, Artikel 52 und 57 [nach Änderung jetzt Artikel 43 EG und 47 EG]
Freizügigkeit - Niederlassungsfreiheit - Beschränkungen der Ausübung bestimmter Tätigkeiten durch Rechtsvorschriften des Niederlassungsmitgliedstaats - Durch eine Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung der Diplome nicht geregelter Fall - Verpflichtung des ... - EU-Kommission
Hocsman
- Wolters Kluwer
Vergleich von Fachkenntnissen mit nationalem Recht; Inhaber eines argentinischen Diploms; Anerkennung als Hochschulabschluss in Medizin und Chirurgie; Antrag auf Ausübung des Arztberufs
- rechtsportal.de
EG-Vertrag Art. 52; EG-Vertrag Art. 57
Freizügigkeit - Niederlassungsfreiheit - Beschränkungen der Ausübung bestimmter Tätigkeiten durch Rechtsvorschriften des Niederlassungsmitgliedstaats - Durch eine Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung der Diplome nicht geregelter Fall - Verpflichtung des ... - datenbank.nwb.de
Anerkennung von Hochschulabschlüssen außerhalb der EG und Berücksichtigung von Diplomen, Prüfungszeugnissen, sonstigen Befähigungsnachweisen sowie einschlägigen Erfahrung des Betroffenen im Zulassungsverfahren zur Berufsausübung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Sonstiges
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)
Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal administratif Chalons en Champagne - Auslegung des Artikels 52 EG-Vertrag (jetzt Artikel 43 EG) und der Richtlinie 93/16/EWG des Rates vom 5. April 1993 zur Erleichterung der Freizügigkeit für Ärzte und zur gegenseitigen Anerkennung ...
Verfahrensgang
- Generalanwalt beim EuGH, 16.09.1999 - C-238/98
- EuGH, 14.09.2000 - C-238/98
Papierfundstellen
- NJW 2002, 356 (Ls.)
- DVBl 2000, 1763
- ZBR 2001, 68
Wird zitiert von ... (29) Zitiert selbst (5)
- EuGH, 07.05.1991 - C-340/89
Vlassopoulou / Ministerium für Justiz, Bundes- u. Europaangelegenheiten …
Auszug aus EuGH, 14.09.2000 - C-238/98
Unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Gerichtshofes zu Artikel 52 EG-Vertrag, insbesondere die Urteile vom 7. Mai 1991 in der Rechtssache C-340/89 (Vlassopoulou, Slg. 1991, I-2357) und vom 9. Februar 1994 in der Rechtssache C-319/92 (Haim, Slg. 1994, I-425) macht er geltend, dass die Weigerung der französischen Behörden, sein argentinisches Arztdiplom anzuerkennen, sowohl gegen Sinn und Zweck als auch gegen den Wortlaut dieser Bestimmung verstoße.Ergibt der Vergleich dagegen, dass diese Kenntnisse und Fähigkeiten einander nur teilweise entsprechen, so können die zuständigen Behörden von dem Betroffenen den Nachweis verlangen, dass er die nicht belegten Kenntnisse und Fähigkeiten tatsächlich erworben hat (vgl. in diesem Sinne Urteile Vlassopoulou, Randnrn.
- EuGH, 08.07.1999 - C-234/97
Fernández de Bobadilla - "Anerkennung von Diplomen Restaurator von …
Auszug aus EuGH, 14.09.2000 - C-238/98
Nach dieser nunmehr mehrfach bestätigten Rechtsprechung (vgl. zuletzt Urteil vom 8. Juli 1999 in der Rechtssache C-234/97, Fernández de Bobadilla, Slg. 1999, I-4773, Randnrn.19 und 20, und Fernández de Bobadilla, Randnrn.
- EuGH, 28.04.1977 - 71/76
Thieffry / Rat de l'ordre des avocats de la Cour de Paris
Auszug aus EuGH, 14.09.2000 - C-238/98
Aus dieser Sicht hat der Gerichtshof festgestellt, dass die tatsächliche Ausübung der in Artikel 52 EG-Vertrag vorgesehenen Niederlassungsfreiheit, wenn diese in einem Mitgliedstaat auf der Grundlage der geltenden Rechts- oder Verwaltungsvorschriften oder der Praxis der öffentlichen Verwaltung oder berufsständischer Organisationen gewährleistet werden kann, einer dem Gemeinschaftsrecht unterstehenden Person nicht allein deshalb verwehrt werden darf, weil die in Artikel 57 EG-Vertrag vorgesehenen Richtlinien für einen bestimmten Beruf noch nicht erlassen worden sind (Urteil vom 28. April 1977 in der Rechtssache 71/76, Thieffry, Slg. 1977, 765, Randnr. 17). - EuGH, 09.02.1994 - C-319/92
Haim / Kassenzahnärtzliche Vereinigung Nordrhein
Auszug aus EuGH, 14.09.2000 - C-238/98
Unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Gerichtshofes zu Artikel 52 EG-Vertrag, insbesondere die Urteile vom 7. Mai 1991 in der Rechtssache C-340/89 (Vlassopoulou, Slg. 1991, I-2357) und vom 9. Februar 1994 in der Rechtssache C-319/92 (Haim, Slg. 1994, I-425) macht er geltend, dass die Weigerung der französischen Behörden, sein argentinisches Arztdiplom anzuerkennen, sowohl gegen Sinn und Zweck als auch gegen den Wortlaut dieser Bestimmung verstoße. - EuGH, 07.05.1992 - C-104/91
Strafverfahren gegen Aguirre Borrell u.a.
Auszug aus EuGH, 14.09.2000 - C-238/98
Die einschlägige Rechtsprechung des Gerichtshofes betreffe Berufe wie die des Rechtsanwalts (um den es in der Rechtssache Vlassopoulou gegangen sei) oder des Immobilienmaklers (Urteil vom 7. Mai 1992 in der Rechtssache C-104/91, Aguirre Borrell u. a., Slg. 1992, I-3003), die zum Zeitpunkt des Erlasses dieser Urteile nicht in einer Richtlinie über die Koordinierung oder die gegenseitige Anerkennung der Diplome geregelt gewesen seien.
- EuG, 20.05.2010 - T-258/06
Deutschland / Kommission - Auf öffentliche Aufträge anwendbare Vorschriften - …
27 und 28, vom 14. September 2000, Hocsman, C-238/98, Slg. 2000, I-6623, Randnr. 23, und vom 22. Januar 2002, Dreessen, C-31/00, Slg. 2002, I-663, Randnr. 24).Rn. 120 Der Gerichtshof hat betont, dass diese Rechtsprechung nur einen den Grundfreiheiten des EG-Vertrags innewohnenden Grundsatz zum Ausdruck bringt, wobei diesem Grundsatz nicht dadurch ein Teil seiner rechtlichen Bedeutung genommen wird, dass Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung von Diplomen erlassen werden (oben in Randnr. 119 angeführte Urteile Hocsman, Randnrn.
- EuGH, 10.12.2009 - C-345/08
Der Zugang zum Vorbereitungsdienst für die juristischen Berufe eines …
Rn. 38 Diese Rechtsprechung bringt einen den Grundfreiheiten des EG-Vertrags innewohnenden Grundsatz zum Ausdruck (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 14. September 2000, Hocsman, C-238/98, Slg. 2000, I-6623, Randnr. 24, und vom 22. Januar 2002, Dreessen, C-31/00, Slg. 2002, I-663, Randnr. 25). - EuGH, 16.04.2015 - C-477/13
Angerer - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 2005/36/EG - Art. 10 - …
Rn. 42 Weiter ergibt sich aus dem Urteil Hocsman (C-238/98, EU:C:2000:440, Rn. 23), dass die Mitgliedstaaten ihre Verpflichtungen im Bereich der gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen im Hinblick auf Art. 49 AEUV beachten müssen, wenn der Antragsteller den in der maßgebenden Richtlinie vorgesehenen Anerkennungsmechanismus für Berufsqualifikationen wegen des Orts, an dem er den fraglichen Ausbildungsnachweis erworben hat, und seiner akademischen und beruflichen Laufbahn nicht in Anspruch nehmen kann.Rn. 43 Aus der Entstehungsgeschichte der Richtlinie 2005/36, insbesondere der in Rn. 33 des vorliegenden Urteils angeführten Begründung des Rates, geht hervor, dass insbesondere die Sachverhalte, die Gegenstand der Urteile Hocsman (C-238/98, EU:C:2000:440) und Dreessen (C-31/00, EU:C:2002:35) waren, zum Erlass von Art. 10 dieser Richtlinie führten.
- EuGH, 19.06.2003 - C-110/01
Tennah-Durez - "Richtlinie 93/16/EWG - Freizügigkeit für Ärzte und gegenseitige …
Diese Anerkennung ist automatisch und unbedingt in dem Sinne, dass die Mitgliedstaaten die Gleichwertigkeit bestimmter Diplome anzuerkennen haben, ohne dass sie von den Betroffenen die Einhaltung anderer Bedingungen verlangen dürfen als die, die in den einschlägigen Richtlinien festgelegt sind (Urteil vom 14. September 2000 in der Rechtssache C-238/98, Hocsman, Slg. 2000, I-6623, Randnr. 33).Der Conseil national hält die Lage von Frau Tennah-Durez für völlig vergleichbar mit dem im Urteil Hocsman geprüften Fall.
In logischer Konsequenz gälten daher für diese Diplome die im Urteil Hocsman enthaltenen Erwägungen zu Diplomen aus Drittländern.
Jedoch obliege es nach dem Urteil Hocsman (Randnr. 21) dem Mitgliedstaat, bei dem die Zulassung zu einem reglementierten Beruf beantragt werde, die bescheinigten Fachkenntnisse einschließlich der in einem Drittland erworbenen Ausbildung mit den nach dem nationalen Recht vorgeschriebenen Qualifikationen zu vergleichen.
- EuGH, 13.11.2003 - C-313/01
DIE ITALIENISCHEN BEHÖRDEN DÜRFEN DEM INHABER EINER IN EINEM ANDEREN …
Diese Verpflichtung bezieht sich auf sämtliche Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsnachweise sowie auf die einschlägige Berufserfahrung des Betroffenen, unabhängig davon, ob sie in einem Mitgliedstaat oder in einem Drittland erworben wurden, und wird auch durch den Erlass von Richtlinien über die gegenseitige Anerkennung von Diplomen nicht in Frage gestellt (vgl. Urteile vom 14. September 2000 in der Rechtssache C-238/98, Hocsman, Slg. 2000, I-6623, Randnrn. - EuGH, 22.01.2002 - C-31/00
Dreessen - "Vorabentscheidungsersuchen - Artikel 10 EG und 43 EG - Nationale …
27 und 28, und vom 14. September 2000 in der Rechtssache C-238/98, Hocsman, Slg. 2000, I-6623, Randnr. 23).Der Gerichtshof hat unterstrichen, dass diese Rechtsprechung nur einen den Grundfreiheiten des Vertrages innewohnenden Grundsatz zum Ausdruck bringt und dass diesem Grundsatz nicht dadurch ein Teil seiner rechtlichen Bedeutung genommen wird, dass Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung von Diplomen erlassen werden (Urteil Hocsman, Randnrn.
- BGH, 19.09.2003 - AnwZ (B) 74/02
Rechtsstellung eines deutschen Absolventen einer Rechtsanwaltsausbildung in den …
Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ist davon auszugehen, daß die Behörden eines Mitgliedstaates, die mit einem Antrag eines Gemeinschaftsangehörigen auf Zulassung zu einem Beruf befaßt sind, dessen Aufnahme nach nationalem Recht vom Besitz eines Diploms oder einer beruflichen Qualifikation oder von Zeiten praktischer Erfahrung abhängt, einen in einem anderen Mitgliedstaat erworbenen Befähigungsnachweis sowie die dort erworbenen einschlägigen Erfahrungen berücksichtigen und mit den nach nationalem Recht vorgeschriebenen Kenntnissen und Fähigkeit vergleichen müssen (…EuGH, Urt. v. 7. Mai 1991 - Rs. C-340/89 - Vlassopoulou, NJW 1991, 2073 f Rz. 16, 19, 20;… v. 9. Februar 1994 - Rs. C-319/92 - Haim, NJW 1994, 2409, 2410 Rz. 27 und 28;… v. 30. November 1995 - Rs. C-55/94 - Gebhard, NJW 1996, 579 Rz. 38; v. 14. September 2000 - Rs. C-238/98 - Hocsman, Slg. 2000, I-6623 Rz. 23;… v. 22. Januar 2002 - Rs. C-31/00 - Dreessen, EuZw 2002, 247 Rz. 24). - EuGH, 08.07.2021 - C-166/20
Lietuvos Respublikos sveikatos apsaugos ministerija - Vorlage zur …
Rn. 38 In einer Situation wie der des Ausgangsverfahrens, die, wie sich aus der Antwort auf die erste Frage ergibt, nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2005/36 fällt, muss der betreffende Aufnahmemitgliedstaat aber seinen in Rn. 34 des vorliegenden Urteils angeführten Verpflichtungen im Bereich der Anerkennung von Berufsqualifikationen, die auf Situationen anwendbar sind, die sowohl unter Art. 45 AEUV als auch unter Art. 49 AEUV fallen, nachkommen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 14. September 2000, Hocsman, C-238/98, EU:C:2000:440, Rn. 21, …und vom 6. Oktober 2015, Brouillard, C-298/14, EU:C:2015:652, Rn. 46 und 54). - Generalanwalt beim EuGH, 01.10.2015 - C-342/14
X-Steuerberatungsgesellschaft - Freier Dienstleistungsverkehr - Art. 56 AEUV - …
{FN:33}- Vgl. u. a. Urteile Vlassopoulou (…C-340/89, EU:C:1991:193, Rn. 20 bis 23), Aguirre Borrell u. a. (…C-104/91, EU:C:1992:202, Rn. 7 bis 16), Kommission/Spanien (C-375/92, EU:C:1994:109), Fernández de Bobadilla (C-234/97, EU:C:1999:367), Hocsman (C-238/98, EU:C:2000:440) und Peśla (C-345/08, EU:C:2009:771). - EuGH, 16.05.2002 - C-232/99
SPANIEN WIRD WEGEN NICHT ORDNUNGSGEMÄSSER UMSETZUNG DER GEMEINSCHAFTSBESTIMMUNGEN …
Diese Verpflichtung bezieht sich auf sämtliche Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsnachweise sowie auf die einschlägige Berufserfahrung des Betroffenen, unabhängig davon, ob sie in einem Mitgliedstaat oder einem Drittland erworben wurden, und wird auch durch den Erlass von Richtlinien über die gegenseitige Anerkennung von Diplomen nicht in Frage gestellt (Urteil vom 14. September 2000 in der Rechtssache C-238/98, Hocsman, Slg. 2000, I-6623, Randnrn.Diese Rechtsprechung behält jedoch eine unbestreitbare Bedeutung für Sachverhalte, die nicht von den Richtlinien über die gegenseitige Anerkennung von Diplomen erfasst werden (vgl. Urteil Hocsman, Randnr. 34).
- EuGH, 02.12.2010 - C-422/09
Vandorou u.a. - Art. 39 EG und 43 EG - Richtlinie 89/48/EG - Anerkennung von …
- VG Minden, 07.04.2005 - 7 K 2736/03
- Generalanwalt beim EuGH, 10.03.2022 - C-577/20
Sosiaali- ja terveysalan lupa- ja valvontavirasto (Psychothérapeutes) - Vorlage …
- Generalanwalt beim EuGH, 20.03.2003 - C-313/01
Morgenbesser
- Generalanwalt beim EuGH, 30.06.2005 - C-330/03
Colegio - Anerkennung der Diplome - Richtlinie 89/48/EWG - Ingenieurberuf - …
- Generalanwalt beim EuGH, 04.10.2001 - C-232/99
Kommission / Spanien
- Generalanwalt beim EuGH, 30.09.2009 - C-570/07
NACH ANSICHT VON GENERALANWALT POIARES MADURO VERSTOSSEN DIE RECHTSVORSCHRIFTEN …
- EuGH, 12.04.2018 - C-13/17
Fédération des entreprises de la beauté - Vorlage zur Vorabentscheidung - …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 04.09.2006 - 13 A 1667/05
Anerkennung eines außerhalb der Europäischen Union erworbenen Zahnarztdiploms …
- EuGH, 11.03.2004 - C-496/01
Kommission / Frankreich
- Generalanwalt beim EuGH, 16.09.2003 - C-102/02
Beuttenmüller
- EuGH, 14.09.2000 - C-16/99
Erpelding - "Richtline 93/16/EWG des Rates - Auslegung der Artikel 10 und 19 - …
- EuGH, 13.07.2006 - C-221/05
Sam Mc Cauley Chemists und Sadja - Richtlinie 85/433/EWG - Gegenseitige …
- Generalanwalt beim EuGH, 12.09.2002 - C-285/01
Burbaud
- VG Aachen, 04.10.2010 - 2 K 911/08
Teilweise Abweisung einer Klage bei Übersteigen einer festgesetzten …
- EuGH, 08.05.2008 - C-39/07
Kommission / Spanien - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …
- Generalanwalt beim EuGH, 29.02.2024 - C-8/23
Conseil national de l'ordre des médecins - Vorlage zur Vorabentscheidung - …
- Generalanwalt beim EuGH, 17.05.2001 - C-31/00
Dreessen
- OVG Rheinland-Pfalz, 12.06.2002 - 6 A 11874/01
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Rechtsprechung
| BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Doctrine
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NWPersVG § 66 Abs. 2 Satz 1, § 72 Abs. 4 Satz 1 Nr. 7; BPersVG § 104 Satz 3
Asbestsanierung von Universitätsgebäuden; Mitbestimmung des Personalrats; abschnittsweise Sanierung im Rahmen einer einheitlichen Maßnahme ohne Gesamtkonzept; Beeinträchtigung der Amtsaufgabe - Judicialis
NWPersVG § 66 Abs. 2 Satz 1; ; NWPersVG § 72 Abs. 4 Satz 1 Nr. 7; ; BPersVG § 104 Satz 3
- Wolters Kluwer
Asbestsanierung von Universitätsgebäuden - Mitbestimmung des Personalrats - Abschnittsweise Sanierung - Einheitliche Maßnahme ohne Gesamtkonzept - Beeinträchtigung der Amtsaufgabe
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Gelsenkirchen, 01.08.1997 - 3c K 3238/95
- OVG Nordrhein-Westfalen, 11.12.1998 - 1 A 4576/97
- BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2001, 114 (Ls.)
- ZBR 2001, 68
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (7)
- BVerfG, 24.05.1995 - 2 BvF 1/92
Mitbestimmungsgesetz Schleswig-Holstein
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum schleswig-holsteinischen Mitbestimmungsgesetz (BVerfGE 93, 37) sei die Asbestsanierung der Fallgruppe c) zuzuordnen; es gehe um "innerdienstliche Maßnahmen, bei denen es schwerpunktmäßig um die Erledigung von Amtsaufgaben" gehe.Denn es würde sich insoweit um eine innerdienstliche Entscheidung handeln, die schwerpunktmäßig die Erledigung von Amtsaufgaben beträfe (vgl. BVerfGE 93, 37, 72 f.).
Es geht davon aus, dass eine Teilmaßnahme dieser Art jedenfalls unter Berücksichtigung des § 104 Satz 3 BPersVG und der sich aus dem Demokratieprinzip ergebenden Grenzen der Mitbestimmung im öffentlichen Dienst (vgl. BVerfGE 93, 37) nicht isoliert bewertet werden dürfe.
aa) Dem Beschwerdegericht ist darin zuzustimmen, dass bei rahmen- und verfassungsrechtskonformer (BVerfGE 93, 37) Auslegung des § 72 Abs. 4 Satz 1 Nr. 7 NWPersVG eine Mitbestimmung auch dann ausgeschlossen ist, wenn Maßnahmen zur Verhütung von Gesundheitsschädigungen in nicht unerheblicher Weise auf die Erfüllung der der Dienststelle nach außen obliegenden Aufgabe einwirken.
- BVerwG, 02.10.1995 - 6 P 27.93
Personalvertretungsrecht: Mitbestimmung bei Asbestsanierung in einem Schulgebäude
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Eine insoweit vergleichbare Fallkonstellation hat den beschließenden Senat bei Maßnahmen zur Sanierung von Schulgebäuden veranlasst, die Mitbestimmungspflichtigkeit in diesen Fällen zu verneinen (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).Entscheidungen hierüber aber sind den Schulträgern bzw. den Schulbehörden vorzubehalten (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).
- BVerwG, 29.01.1996 - 6 P 1.93
Personalvertretungsrecht: Initiativrecht des Personalrats hinsichtlich …
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Eine insoweit vergleichbare Fallkonstellation hat den beschließenden Senat bei Maßnahmen zur Sanierung von Schulgebäuden veranlasst, die Mitbestimmungspflichtigkeit in diesen Fällen zu verneinen (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).Entscheidungen hierüber aber sind den Schulträgern bzw. den Schulbehörden vorzubehalten (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).
- BVerwG, 31.10.1995 - 6 P 30.93
Personalvertretungsrecht: Mitbestimmung bei Schabenbeseitigung und …
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Eine insoweit vergleichbare Fallkonstellation hat den beschließenden Senat bei Maßnahmen zur Sanierung von Schulgebäuden veranlasst, die Mitbestimmungspflichtigkeit in diesen Fällen zu verneinen (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).Entscheidungen hierüber aber sind den Schulträgern bzw. den Schulbehörden vorzubehalten (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).
- BVerwG, 29.01.1996 - 6 P 2.93
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Eine insoweit vergleichbare Fallkonstellation hat den beschließenden Senat bei Maßnahmen zur Sanierung von Schulgebäuden veranlasst, die Mitbestimmungspflichtigkeit in diesen Fällen zu verneinen (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).Entscheidungen hierüber aber sind den Schulträgern bzw. den Schulbehörden vorzubehalten (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).
- BVerwG, 02.06.1993 - 6 P 3.92
Personalvertretung - Mitbestimmung - Rechtsbeschwerdeverfahren - Erledigung - …
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Das Beschwerdegericht ist deshalb zutreffend davon ausgegangen, dass das Feststellungsinteresse unter dem Gesichtspunkt der Wiederholungsgefahr weiterhin besteht (stRspr, vgl. Beschluss vom 2. Juni 1993 - BVerwG 6 P 3.92 - BVerwGE 92, 295). - BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 12.99
Mitbestimmungsrecht der Personalvertretung bei einer Asbestsanierungsmaßnahme in …
Auszug aus BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99
Hinsichtlich einer Asbestsanierungsmaßnahme in einer Universität steht der Personalvertretung mit Blick auf § 104 Satz 3 BPersVG bei fehlendem Gesamtkonzept nur dann kein Mitbestimmungsrecht zu, wenn die Maßnahme im konkreten Einzelfall zu nicht unerheblichen Beeinträchtigungen der Erfüllung der Lehr- und Forschungsaufgabe führen würde (ebenso Beschluss vom 23. August 2000 - BVerwG 6 P 12.99 -).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.11.2000 - 1 A 5863/98
Voraussetzungen des Anspruchs eines Personalrats gegen seine Dienststelle auf …
Zu beachten sei auch, dass das Bundesverwaltungsgericht in dem Beschluss vom 23. August 2000 - 6 P 5.99 - ausdrücklich erklärt habe, dass in Bezug auf die Frage der Mitbestimmungspflichtigkeit von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Asbestsanierung der RUB jeweils untersucht werden müsse, ob die Maßnahme im konkreten Einzelfall zu nicht unerheblichen Beeinträchtigungen der Erfüllung der Lehr- und Forschungsaufgaben führen würde.Die Einleitung des Beschlussverfahrens sei auch unter Berücksichtigung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus August 2000 - 6 P 5.99 - mutwillig.
Vielmehr war - wie die Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts in seinem Beschluss vom 23. August 2000 - 6 P 5.99 - verdeutlicht - auch in Abgrenzung der einzelnen Sanierungsabschnitte zueinander eine je nach den konkreten Umständen differenzierte Beurteilung der Mitbestimmungspflichtigkeit vertretbar.
- BVerwG, 28.03.2001 - 6 P 4.00
Tarifvertragliche Bestimmungen als Rechtsvorschriften; Anordnung von …
Der beschließende Senat nimmt in ständiger Rechtsprechung gestützt auf eine verfassungs- und rahmenrechtskonforme Auslegung des einschlägigen Landespersonalvertretungsrechts an, dass das Mitbestimmungsrecht des Personalrats im Anwendungsbereich des § 104 Satz 3 BPersVG ganz entfällt, wenn der Landesgesetzgeber verfassungsrechtlich gebotene Einschränkungen des Mitbestimmungsrechts nicht normiert hat (vgl. Beschluss vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295, 300; Beschluss vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11; Beschluss vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 S. 12; Beschluss vom 23. August 2000 - BVerwG 6 P 5.99 - PersR 2001, 23). - BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 12.99
Mitbestimmungsrecht der Personalvertretung bei einer Asbestsanierungsmaßnahme in …
Hinsichtlich einer Asbestsanierungsmaßnahme in einer Universität steht der Personalvertretung mit Blick auf § 104 Satz 3 BPersVG bei fehlendem Gesamtkonzept nur dann kein Mitbestimmungsrecht zu, wenn die Maßnahme im konkreten Einzelfall zu nicht unerheblichen Beeinträchtigungen der Erfüllung der Lehr- und Forschungsaufgabe führen würde (ebenso Beschluss vom 23. August 2000 - BVerwG 6 P 5.99 -).Gegenstand des Verfahrens BVerwG 6 P 5.99 sind die personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsrechte bei der Asbestsanierung an einem größeren Gebäudeteil der Universität B., während es sich vorliegend um begrenzte Einzelmaßnahmen im Rahmen der Sanierungsarbeiten an derselben Hochschule handelt.
Allerdings kämen - wie das Beschwerdegericht in seinem Beschluss vom 11. Dezember 1998 in einem Parallelverfahren (vgl. Beschluss vom 23. August 2000 - BVerwG 6 P 5.99) zutreffend erkannt hat - auch die Einzelentscheidungen, bestimmte Gebäude oder Gebäudeteile zu sanieren, dann nicht als mitbestimmungspflichtige Maßnahmen in Betracht, wenn der Sanierung ein Gesamtkonzept in Gestalt eines geschlossenen Planes zugrunde gelegen hätte.
- VG Gelsenkirchen, 26.02.2010 - 12c K 1656/09
Rauchmelder, Maßnahme, Universität, Bau- und Liegenschaftsbetrieb, Rektor, …
Rn. 21 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. August 2000 - 6 P 5/99 - Cecior/Vallendar/Lechtermann/Klein, Das Personalvertretungsrecht In Nordrhein-Westfalen, § 72 Rdn. 612 h. - VG Gelsenkirchen, 10.08.2010 - 12c K 2030/09
Personalrat; Gleichstellungsbeauftragte; Bestellung; Wahl; Hochschule; …
Rn. 15 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. August 2000 - 6 P 5/99 -.
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Rechtsprechung
| BVerwG, 19.04.2000 - 2 WDB 2.00 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Vertretung eines Betriebsarztes durch einen Soldaten gegen Entgelt - Dienstpflichten eines Soldaten - Ausübung einer ungenehmigten Nebentätigkeit durch einen Soldaten - Durchsuchungen der Diensträume und Privaträume eines Soldaten - Durchsuchungen von Gegenständen eines ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- TDG Süd, 10.12.1999 - S 9 GL 11/99
- BVerwG, 19.04.2000 - 2 WDB 2.00
Papierfundstellen
- ZBR 2001, 68
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 03.12.1991 - 1 StR 120/90
Abbruch der Schwangerschaft, Straflosigkeit, Begriff der ärztlichen Erkenntnis …
Auszug aus BVerwG, 19.04.2000 - 2 WDB 2.00
Die Eingriffe in die Grundrechte der Personen, die vom Soldaten untersucht und deren persönliche Daten in seinem Gewahrsam sind, sind aber nicht Gegenstand dieses Verfahrens, weil sie nur von den Betroffenen und nicht von dem Soldaten geltend gemacht werden können; denn er wird nicht durch die Offenbarung dieser Daten, jedenfalls nicht unmittelbar, in seinen Rechten verletzt (vgl. BGHSt 38, 144 [147]). - BVerfG, 08.03.1972 - 2 BvR 28/71
Ärztliche Schweigepflicht
Auszug aus BVerwG, 19.04.2000 - 2 WDB 2.00
Dem steht nicht entgegen, daß die Beschlagnahme einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre und in das verfassungsrechtlich durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG gewährleistete Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt (BVerfGE 32, 373 [381]).
- LAG Köln, 04.08.2003 - 2 Sa 461/03
Beweisvereitelung, Beweislast, Geheimnisbruch
In gleicher Weise hat auch das Bundesverwaltungsgericht (Entscheidung vom 19.04.2000; 2 WDB 2/00) entschieden, dass selbst bei einem anerkannten privaten Geheimhaltungsinteresse das Interesse an der Wahrheitsfindung dieses überwiegen kann.
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