Bürgerliches Gesetzbuch
| Buch 3 - Sachenrecht (§§ 854 - 1296) |
| Abschnitt 8 - Pfandrecht an beweglichen Sachen und an Rechten (§§ 1204 - 1296) |
| Titel 1 - Pfandrecht an beweglichen Sachen (§§ 1204 - 1259) |
(1) 1Die Versteigerung des Pfandes ist erst zulässig, nachdem sie dem Verpfänder angedroht worden ist; die Androhung darf unterbleiben, wenn das Pfand dem Verderb ausgesetzt und mit dem Aufschub der Versteigerung Gefahr verbunden ist. 2Im Falle der Wertminderung ist außer der Androhung erforderlich, dass der Pfandgläubiger dem Verpfänder zur Leistung anderweitiger Sicherheit eine angemessene Frist bestimmt hat und diese verstrichen ist.
(2) Der Pfandgläubiger hat den Verpfänder von der Versteigerung unverzüglich zu benachrichtigen; im Falle der Unterlassung ist er zum Schadensersatz verpflichtet.
(3) Die Androhung, die Fristbestimmung und die Benachrichtigung dürfen unterbleiben, wenn sie untunlich sind.
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Rechtsprechung zu § 1220 BGB
4 Entscheidungen zu § 1220 BGB in unserer Datenbank:
- LG Nürnberg-Fürth, 12.11.2002 - 11 O 6105/01
Einhaltung der einmonatigen Wartefrist vor Pfandverwertung auch bei Aktien mit ...
- BGH, 25.09.1985 - IVa ZR 208/83
Voraussetzungen der Haftung wegen der Erteilung einer unrichtigen Auskunft über ...
- OLG Frankfurt, 03.08.2016 - 14 U 65/16
Ansprüche aus Lagervertrag
- AG Detmold, 18.06.1982 - 6 M 611/82