Rechtsprechung
| EuG, 10.07.2014 - T-401/11 P |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Europäischer Gerichtshof
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission
Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - Außervertragliche Haftung - Persönlicher Schaden der Angehörigen des verstorbenen Beamten - Von dem Beamten vor seinem Tod erlittener Schaden - Jeweilige Zuständigkeiten des Gerichts und des Gerichts für den öffentlichen ...
- EU-Kommission
Livio Missir Mamachi di Lusignano gegen Europäische Kommission.
[fremdsprachig]
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Sonstiges (2)
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)
Rechtsmittel, eingelegt am 27. Juli 2011 von Livio Missir Mamachi di Lusignano gegen das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst vom 12. Mai 2011 in der Rechtssache F-50/09, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)
Missir Mamachi di Lusignano u.a. / Kommission
Verfahrensgang
Wird zitiert von ... (22) Zitiert selbst (38)
- EuGöD, 12.05.2011 - F-50/09
Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (Erste Kammer) vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09), wegen Aufhebung dieses Urteils,.Rn. 1 Mit seinem nach Art. 9 des Anhangs I der Satzung des Gerichtshofs der Europäischen Union eingelegten Rechtsmittel beantragt Herr Livio Missir Mamachi di Lusignano als Rechtsmittelführer die Aufhebung des Urteils des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (Erste Kammer) vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, im Folgenden: angefochtenes Urteil), mit dem dieses seine Klage abgewiesen hat, die darauf gerichtet war, die Entscheidung vom 3. Februar 2009 aufzuheben, mit der die Kommission der Europäischen Gemeinschaften seinen Antrag auf Ersatz des durch die Tötung seines Sohnes und seiner Schwiegertochter am 18. September 2006 in Rabat (Marokko) erlittenen materiellen und immateriellen Schadens abgelehnt hatte, sowie die Kommission zu verurteilen, an ihn und die Hinterbliebenen seines Sohnes zum Ersatz des durch die genannte Tötung erlittenen Vermögensschadens und Nichtvermögensschadens verschiedene Beträge zu zahlen.
Rn. 41 Der Rechtsmittelführer hat in seiner Klageschrift in der Rechtssache F-50/09, in der das vorliegende Rechtsmittel anhängig ist, die unterschiedlichen geltend gemachten Schäden selbst entsprechend dieser Typologie kategorisiert.
Rn. 118 Nach alledem ist die Rechtssache F-50/09 insgesamt an das Gericht zu verweisen.
Das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (Erste Kammer) vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09), wird aufgehoben..
Die Rechtssache F-50/09 wird an das Gericht verwiesen, damit es als erstinstanzliches Gericht gemäß den Art. 268 AEUV und 340 AEUV über sie entscheidet..
- EuG, 25.11.2015 - T-494/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a. / Kommission
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Das Gericht müsse daher im Wege einer Klage erneut befasst werden und habe sodann zu entscheiden, wie sowohl mit dieser neuen Klage als auch mit der Klage in der Parallelsache T-494/11 weiter zu verfahren sei.Und es gälte auch nicht für die Mutter, den Bruder und die Schwester von Alessandro Missir Mamachi di Lusignano, die in der Parallelsache T-494/11 klagen.
Rn. 115 Es ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass im Fall einer solchen Rückverweisung das Gericht für den öffentlichen Dienst sogleich feststellen müsste, dass bei ihm und beim Gericht derzeit Rechtssachen mit dem gleichen Gegenstand anhängig sind, nämlich, was das Gericht angeht, die vorliegende Rechtssache und die Rechtssache T-494/11.
- EuG, 13.07.1995 - T-44/93
Monique Saby gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. - Beamte - …
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
"(82) Insoweit ist daran zu erinnern, dass, wenn mit einer Klage ausschließlich Schadensersatz in dem Sinne begehrt wird, dass die Klage keinen Antrag auf Aufhebung eines bestimmten Rechtsakts beinhaltet, sondern ausschließlich auf den Ersatz von Schäden gerichtet ist, die angeblich durch rechtswidrige Handlungen oder Unterlassungen verursacht wurden, die mangels jeglicher Rechtswirkungen nicht als beschwerende Maßnahmen angesehen werden können, das Verwaltungsverfahren in dem System der Klagemöglichkeiten nach den Art. 90 und 91 des Statuts zwingend durch einen Antrag, mit dem der Betroffene die Anstellungsbehörde zum Ersatz der angeblichen Schäden auffordert, eingeleitet und gegebenenfalls durch Einlegung einer Beschwerde gegen die den Antrag versagende Entscheidung fortgeführt werden muss; andernfalls wäre die spätere Klage unzulässig (vgl. insbesondere Urteil des Gerichts erster Instanz vom 13. Juli 1995, Saby/Kommission, T-44/93, [Slg. ÖD 1995, I-A-175 und II-541,] Randnr. 31).Rn. 86 Das Gericht für den öffentlichen Dienst hat zwar in Rn. 82 des angefochtenen Urteils zu Recht an die Rechtsprechung erinnert, wonach in Fällen, in denen mit einer Klage, wie hier, ausschließlich Schadensersatz in dem Sinne begehrt wird, dass die Klage keinen Antrag auf Aufhebung eines bestimmten Rechtsakts beinhaltet, sondern ausschließlich auf den Ersatz von Schäden gerichtet ist, die angeblich durch rechtswidrige Handlungen oder Unterlassungen verursacht worden sind, die mangels jeglicher Rechtswirkungen nicht als beschwerende Maßnahmen angesehen werden können, das Verwaltungsverfahren in dem System der Klagemöglichkeiten nach den Art. 90 und 91 des Statuts zwingend durch einen Antrag, mit dem der Betroffene die Anstellungsbehörde zum Ersatz der angeblichen Schäden auffordert, eingeleitet und gegebenenfalls durch Einlegung einer Beschwerde gegen die den Antrag versagende Entscheidung fortgeführt werden muss; andernfalls wäre die spätere Klage unzulässig (vgl. Urteile des Gerichts Saby/Kommission, Rn. 31, …und vom 13. Dezember 2012, A/Kommission, T-595/11 P, Rn. 111 und 118 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Rn. 92 In diesem Zusammenhang ist vor allem auf die mit dem Urteil des Gerichtshofs vom 26. Januar 1989, Koutchoumoff/Kommission (224/87, Slg. 1989, 99), begründete Rechtsprechung hinzuweisen, wonach nach dem Rechtsbehelfssystem der Art. 90 und 91 des Statuts eine erstmals vor dem Gericht erhobene Schadensersatzklage zulässig ist, auch wenn die vorherige Verwaltungsbeschwerde nur auf Aufhebung der angeblich schädigenden Entscheidung gerichtet war, denn ein Aufhebungsantrag kann einen Antrag auf Ersatz des erlittenen Schadens umfassen (Urteil des Gerichts vom 13. Juli 1995, Saby/Kommission, T-44/93, Slg. ÖD 1995, I-A-175 und II-541, Rn. 28).
- EuG, 16.12.2010 - T-143/09
Kommission / Petrilli
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Rn. 52 Entgegen dem Vorbringen der Kommission wird diese Beurteilung durch das Urteil des Gerichts vom 16. Dezember 2010, Kommission/Petrilli (T-143/09 P,), bestätigt, und sie wird darin auch begründet.Rn. 66 Weiter ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass im Einklang mit der vom Gericht im Urteil Kommission/Petrilli getroffenen, oben in den Rn. 52 und 53 in Erinnerung gerufenen Unterscheidung die materiell-rechtlichen Voraussetzungen dieser beiden Schadensersatzklagen unterschiedlich sind.
- EuG, 03.03.2004 - T-48/01
Vainker / Parlament - Beamte - Berufskrankheit - Artikel 73 des Statuts - …
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Rn. 23 Das Gericht hat die Parteien u. a. auf die Rechtsprechung hingewiesen, die durch den Beschluss des Gerichtshofs vom 7. Mai 1980, Fournier/Kommission (114/79 bis 117/79, Slg. 1980, 1529), das Urteil des Gerichtshofs vom 8. Oktober 1986, Leussink u. a./Kommission (169/83 und 136/84, Slg. 1986, 2801), die Schlussanträge von Generalanwalt Slynn in dieser Rechtssache (Slg. 1986, 2818 und 2819) und das Urteil des Gerichts vom 3. März 2004, Vainker/Parlament (T-48/01, Slg. ÖD 2004, I-A-51 und II-197), gebildet wird.Rn. 59 Schließlich hat das Gericht im Urteil Vainker/Parlament die Klage von Frau Vainker als unbegründet abgewiesen, wobei es sich als Präzedenzfall auf das Urteil Leussink u. a./Kommission stützte und implizit Art. 235 EG als zutreffende Rechtsgrundlage für die Klage anerkannte.
- EuGH, 23.04.2002 - C-62/01
Campogrande / Kommission - "Rechtsmittel - Beamte - Sexuelle Belästigung - …
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
(83) Nach ständiger Rechtsprechung müssen ferner die beim Unionsgericht gestellten Anträge denselben Gegenstand haben wie die in der Beschwerde enthaltenen Anträge, und mit ihnen können nur solche Rügen erhoben werden, die auf demselben Grund beruhen wie die in der Beschwerde genannten Rügen; diese Rügen können jedoch im gerichtlichen Verfahren durch Gründe und Argumente weiterentwickelt werden, die nicht notwendigerweise in der Beschwerde enthalten sind, sich aber eng an diese anlehnen (vgl. z. B. Urteil des Gerichtshofs vom 23. April 2002, Campogrande/Kommission, C-62/01 P, [Slg. 2002, I-3793,] Randnr. 34).Rn. 87 In Rn. 83 des angefochtenen Urteils hat das Gericht für den öffentlichen Dienst ebenfalls zu Recht auf die ständige Rechtsprechung hingewiesen, wonach die beim Unionsgericht gestellten Anträge denselben Gegenstand haben müssen wie die in der Beschwerde enthaltenen Anträge und mit ihnen nur solche Rügen erhoben werden können, die auf demselben Grund beruhen wie die in der Beschwerde genannten Rügen, und diese Rügen zwar im gerichtlichen Verfahren durch Gründe und Argumente weiterentwickelt werden können, die nicht notwendigerweise in der Beschwerde enthalten sind, sich aber eng an diese anlehnen müssen (vgl. Urteil des Gerichtshofs vom 23. April 2002, Campogrande/Kommission, C-62/01 P, Slg. 2002, I-3793, Rn. 34 und die dort angeführte Rechtsprechung).
- EuGH, 26.01.1989 - 224/87
Koutchoumoff / Kommission
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
(90) Den Ausführungen des [Rechtsmittelführers] in der zweiten mündlichen Verhandlung, die er auf das Urteil des Gerichtshofs vom 26. Januar 1989, Koutchoumoff/Kommission (224/87[, Slg. 1989, 99]), gestützt hat, kann nicht gefolgt werden.Rn. 92 In diesem Zusammenhang ist vor allem auf die mit dem Urteil des Gerichtshofs vom 26. Januar 1989, Koutchoumoff/Kommission (224/87, Slg. 1989, 99), begründete Rechtsprechung hinzuweisen, wonach nach dem Rechtsbehelfssystem der Art. 90 und 91 des Statuts eine erstmals vor dem Gericht erhobene Schadensersatzklage zulässig ist, auch wenn die vorherige Verwaltungsbeschwerde nur auf Aufhebung der angeblich schädigenden Entscheidung gerichtet war, denn ein Aufhebungsantrag kann einen Antrag auf Ersatz des erlittenen Schadens umfassen (…Urteil des Gerichts vom 13. Juli 1995, Saby/Kommission, T-44/93, Slg. ÖD 1995, I-A-175 und II-541, Rn. 28).
- EuGH, 18.03.2010 - C-317/08
Alassini u.a. - Vorabentscheidungsersuchen - Grundsatz des effektiven …
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Rn. 84 Die Kommission trägt vor, das Gericht für den öffentlichen Dienst habe insoweit keinen Rechtsfehler begangen, und die Einhaltung des Vorverfahrens verstoße nicht gegen den Grundsatz des effektiven gerichtlichen Rechtsschutzes, der Beschränkungen unterworfen werden könne, sofern sie dem Gemeinwohl dienenden Zielen entsprächen und keinen unverhältnismäßigen und untragbaren Eingriff darstellten, der die Rechte in ihrem Wesensgehalt antaste (Urteil des Gerichtshofs vom 18. März 2010, Alassini u. a., C-317/08 bis C-320/08, Slg. 2010, I-2213, Rn. 63 ff.). - EuGH, 15.01.1987 - 266/85
Shenavai / Kreischer
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Rn. 69 Solche Situationen erfordern nach Grundsätzen, die in den Prozessrechtssystemen der Mitgliedstaaten weithin anerkannt sind, Mechanismen zur Vermeidung oder Lösung von Kompetenzkonflikten zwischen Gerichten, die parallel befasst wurden oder werden könnten, wie z. B. eine Ausweitung, abweichende Festlegung oder Verneinung der Zuständigkeit, die Anerkennung einer Befugnis des höheren Gerichts, sich für zuständig zu erklären, die Priorität des zuerst angerufenen Gerichts oder die Anwendung der Maxime accessorium sequitur principale (vgl. in diesem Sinne Urteil des Gerichtshofs vom 15. Januar 1987, Shenavai, 266/85, Slg. 1987, 239, Rn. 19). - EuGH, 04.07.2000 - C-352/98
Bergaderm und Goupil / Kommission - "Rechtsmittel - Außervertragliche Haftung der …
Auszug aus EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Denn die Union unterliegt, wenn sie als Arbeitgeberin auftritt, einer verschärften Haftung, die sich in der Verpflichtung manifestiert, die Schäden zu ersetzen, die ihrem Personal durch jede Rechtswidrigkeit entstanden sind, die sie als Arbeitgeberin begangen hat, während sie nach den allgemeinen Rechtsvorschriften lediglich die durch einen hinreichend qualifizierten Verstoß gegen eine Rechtsnorm verursachten Schäden ersetzen muss (ständige Rechtsprechung seit dem Urteil des Gerichtshofs vom 4. Juli 2000, Bergaderm und Goupil/Kommission, C-352/98 P, Slg. 2000, I-5291). - EuGH, 09.09.1999 - C-257/98
Lucaccioni / Kommission - Rechtsmittel - Schadensersatzklage
- EuGH, 08.10.1986 - 169/83
Leussink-Brummelhuis / Kommission
- EuGH, 22.10.1975 - 9/75
Meyer-Burckhardt / Kommission
- EuGH, 07.05.1986 - 52/85
Rihoux / Kommission
- EuGH, 14.06.1972 - 44/71
Marcato / Kommission
- EuGH, 01.07.1976 - 58/75
Sergy / Kommission
- EuG, 08.10.1992 - T-84/91
Mireille Meskens gegen Europäisches Parlament. - Beamte - Nichtdurchführung eines …
- EuGH, 03.07.1980 - 6/79
Grassi / Rat
- EuGH, 16.03.1978 - 7/77
Von Wüllerstorff und Urbair / Kommission
- EuGH, 04.07.1985 - 176/83
Allo / Kommission
- EuG, 30.03.1993 - T-4/92
Evangelos Vardakas gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. - Beamte - …
- EuGH, 15.03.1989 - 140/87
Bevan / Kommission
- EuGH, 01.04.1987 - 257/85
Dufay / Parlament
- EuG, 13.12.2012 - T-595/11
A / Kommission
- EuGH, 17.02.1977 - 48/76
Reinarz / Kommission und Rat
- EuGH, 07.05.1980 - 114/79
Fournier / Kommission
- EuGH, 27.05.2004 - C-517/03
Kommission / IAMA Consulting
- EuG, 14.10.2004 - T-1/02
Polinsky / Gerichtshof
- EuGöD, 20.01.2009 - F-32/08
Klein / Kommission
- EuGH, 10.06.1987 - 317/85
Pomar / Kommission
- EuG, 12.11.2002 - T-271/01
López Cejudo / Kommission
- EuG, 08.06.1995 - T-583/93
- EuG, 08.07.2009 - T-545/08
Thoss / Rechnungshof
- EuG - T-145/00
Hotzel-Wagenknecht / Kommission
- EuG, 09.01.1996 - T-23/95
Sicherung der Gemeinschaftsbeamten bei Unfällen und Berufskrankheiten - Gewährung …
- EuGH, 23.09.2004 - C-150/03
Hectors / Parlament
- EuGöD, 01.07.2010 - F-45/07
Mandt / Parlament - Öffentlicher Dienst - Beamte - Hinterbliebenenversorgung - …
- EuG, 18.12.1997 - T-90/95
Beamte - Ärztliche Untersuchungen - Unterbliebene Mitteilung von Angaben zum …
- EuGH, 10.09.2015 - C-417/14
Réexamen Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Überprüfung des Urteils des …
betreffend die Überprüfung, gemäß Art. 256 Abs. 2 Unterabs. 2 AEUV, des Urteils des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625), in dem Verfahren.Rn. 1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Überprüfung des Urteils des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
Rn. 2 Die Überprüfung betrifft die Frage, ob das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) die Einheit oder die Kohärenz des Unionsrechts beeinträchtigt, soweit sich das Gericht in diesem Urteil in seiner Eigenschaft als Rechtsmittelgericht dafür zuständig erklärt hat, als erstinstanzliches Gericht über eine Klage wegen außervertraglicher Haftung der Union zu entscheiden,.
Das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55).
Rn. 14 Mit dem Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55) wies das Gericht für den öffentlichen Dienst die Klage als teils unbegründet - hinsichtlich der geltend gemachten materiellen Schäden - und teils unzulässig - hinsichtlich der behaupteten immateriellen Schäden - ab.
Das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
Rn. 15 Im Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) prüfte das Gericht von Amts wegen die Zuständigkeit des Gerichts für den öffentlichen Dienst für die Entscheidung über die Klage im ersten Rechtszug.
Rn. 18 Insoweit stellte das Gericht zur Abgrenzung seiner Zuständigkeiten von denen des Gerichts für den öffentlichen Dienst in den Rn. 47 bis 53 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) Folgendes fest:.
Dazu führte es in den Rn. 55 bis 59 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) Folgendes aus:.
Rn. 20 Zur Möglichkeit der Rechtsnachfolger eines verstorbenen Beamten, eine Klage nach Art. 270 AEUV und den Art. 90 und 91 des Beamtenstatuts zu erheben, stellte das Gericht in den Rn. 61 bis 65 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) fest:.
Rn. 21 In dem Bestreben, eine "Verdoppelung der Verfahren" zu vermeiden, vertrat das Gericht im Licht der Rechtsprechung des Gerichtshofs und aus zwingenden Gründen der Rechtssicherheit, einer geordneten Rechtspflege, der Verfahrensökonomie sowie zur Vermeidung gegenläufiger gerichtlicher Entscheidungen in den Rn. 73 und 74 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) die Auffassung, wenn die Rechtsnachfolger eines verstorbenen Beamten oder Bediensteten sowohl als Rechtsnachfolger als auch im eigenen Namen Ersatz für verschiedene, durch ein und dieselbe Handlung verursachte Schäden begehrten, stehe es ihnen frei, diese Anträge in einer einzigen Klage zusammenzufassen.
Rn. 22 In diesem Zusammenhang hob das Gericht in den Rn. 75 und 76 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) insbesondere hervor, dass beim Gericht und beim Gericht für den öffentlichen Dienst gleichzeitig Rechtssachen mit dem gleichen Gegenstand anhängig wären, wenn unter Umständen wie denen des vorliegenden Falles die Hinterbliebenen eines verstorbenen Beamten zwei Klagen erheben müssten.
Rn. 23 Angesichts dieser Erwägungen kam das Gericht in den Rn. 102 und 103 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) zu dem Ergebnis, dass das Gericht für den öffentlichen Dienst seine Unzuständigkeit für die Entscheidung über den Antrag auf Ersatz der dem Kläger und den Kindern des verstorbenen Beamten entstandenen Schäden hätte feststellen müssen und dass es den Rechtsstreit in Bezug auf diesen Antrag sodann gemäß Art. 8 Abs. 2 des Anhangs I der Satzung des Gerichtshofs an das Gericht hätte verweisen müssen.
Rn. 24 Hinsichtlich des vom verstorbenen Beamten erlittenen immateriellen Schadens, dessen Ersatz der Kläger im Namen der Kinder des Beamten verlangt, prüfte das Gericht, nachdem es in Rn. 80 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) darauf hingewiesen hatte, dass das Gericht für den öffentlichen Dienst für die Entscheidung über diesen Antrag zuständig gewesen sei, das Rechtsmittel in den Rn. 81 bis 98 dieses Urteils.
Hierbei stellte es fest, dass das Gericht für den öffentlichen Dienst einen Rechtsfehler begangen habe, indem es einer Einrede der Kommission stattgegeben habe, mit der diese die Zulässigkeit des genannten Antrags in Abrede gestellt habe, und hob deshalb das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55) insoweit auf.
Rn. 25 In den Rn. 113 bis 117 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) stellte das Gericht zu demselben Antrag fest, dass der Rechtsstreit nicht entscheidungsreif sei, weil das Gericht für den öffentlichen Dienst nicht zu den übrigen Unzulässigkeitseinreden der Kommission Stellung genommen habe, und dass der Rechtsstreit insoweit grundsätzlich an dieses Gericht zurückzuverweisen wäre.
Rn. 27 Im Anschluss an den Vorschlag des Ersten Generalanwalts, das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) zu überprüfen, hat die Überprüfungskammer in der nach Art. 62 Abs. 2 der Satzung des Gerichtshofs und Art. 193 Abs. 4 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs ergangenen Entscheidung Überprüfung Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (C-417/14 RX, EU:C:2014:2219) beschlossen, dass dieses Urteil zu überprüfen ist, um zu klären, ob es die Einheit oder die Kohärenz des Unionsrechts beeinträchtigt.
Somit ist das Gericht für den öffentlichen Dienst entgegen der Feststellung des Gerichts in Rn. 51 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) ratione personae nicht nur für Klagen von Beamten zuständig, sondern auch für Klagen, die von einer anderen Person, auf die das Statut Anwendung findet, erhoben werden.
Rn. 35 Wie der Generalanwalt insbesondere in Nr. 35 seiner Stellungnahme ausgeführt hat, kann die Frage, ob der Kläger und die Kinder des verstorbenen Beamten im vorliegenden Fall tatsächlich einen Anspruch auf die vom Beamtenstatut, insbesondere von dessen Art. 73, garantierten Leistungen haben, entgegen den Feststellungen des Gerichts in den Rn. 62 und 64 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) bei der Bestimmung der Zuständigkeit ratione personae des Gerichts für den öffentlichen Dienst nach Art. 1 des Anhangs I der Satzung des Gerichtshofs in Verbindung mit Art. 270 AEUV und Art. 91 Abs. 1 des Beamtenstatuts keine Berücksichtigung finden.
Rn. 43 Insoweit lässt entgegen den Ausführungen des Gerichts insbesondere in den Rn. 54 bis 56 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) weder der Beschluss Fournier/Kommission (114/79 bis 117/79, EU:C:1980:124) noch das Urteil Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371) den Schluss zu, dass ein Rechtsstreit wie der vorliegende in die Zuständigkeit des Gerichts und nicht in die des Gerichts für den öffentlichen Dienst fällt.
Rn. 49 Der Umstand, dass nach Ansicht des Gerichts die außervertragliche Haftung der Union gegenüber den Familienangehörigen des Beamten, auf die das Beamtenstatut Anwendung findet, den inhaltlichen Voraussetzungen des Art. 340 AEUV unterliegt, während für die Haftung gegenüber dem Beamten besondere, gegenüber diesen Voraussetzungen spezielle Vorschriften gelten sollen, vermag entgegen den Ausführungen insbesondere in den Rn. 52 bis 59 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) insoweit nicht die sachliche Zuständigkeit des Gerichts für den öffentlichen Dienst nach Art. 1 des Anhangs I der Satzung des Gerichtshofs in Verbindung mit Art. 270 AEUV und Art. 91 Abs. 1 des Beamtenstatuts auszuschließen.
Rn. 53 Unter diesen Umständen hat das Gericht einen Rechtsfehler begangen, als es im Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) Folgendes festgestellt hat:.
Entgegen der Auffassung des Gerichts in den Rn. 63 und 74 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) ist somit dem Gericht für den öffentlichen Dienst nicht nur eine "Ausnahmezuständigkeit" übertragen.
Rn. 58 Somit beeinträchtigen die in Rn. 53 des vorliegenden Urteils festgestellten Rechtsfehler, mit denen das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) behaftet ist, die Einheit des Unionsrechts.
Rn. 61 Im vorliegenden Rechtsstreit ist daher erstens das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) insoweit aufzuheben, als das Gericht in dessen Rn. 78 von Amts wegen die fehlende Zuständigkeit des Gerichts für den öffentlichen Dienst für die Entscheidung über den Antrag auf Ersatz der persönlichen Schäden des Klägers und der Kinder des verstorbenen Beamten festgestellt hat und in den Rn. 102 und 103 dieses Urteils zu dem Schluss gelangt ist, dass dieser Antrag in seine eigene Zuständigkeit falle und dass dieser Aspekt der Klage an das Gericht zu verweisen sei, damit es als erstinstanzliches Gericht über ihn entscheide.
Rn. 62 Zweitens ist, was den Antrag auf Ersatz des vom verstorbenen Beamten erlittenen immateriellen Schadens angeht, das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) aufzuheben, soweit das Gericht in dessen Rn. 117 entschieden hat, dass auch dieser Aspekt des Rechtsstreits an das Gericht zu verweisen sei, damit es als erstinstanzliches Gericht über ihn entscheide.
Diesen ersten Rechtsmittelgrund hat das Gericht, soweit er den Antrag auf Ersatz des vom verstorbenen Beamten erlittenen Schadens betraf, in den Rn. 98 und 104 bis 112 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) für begründet erachtet.
Das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) beeinträchtigt die Einheit des Rechts der Europäischen Union, soweit das Gericht der Europäischen Union als Rechtsmittelgericht darin festgestellt hat,.
Das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) ist als endgültig zu betrachten, soweit das Gericht der Europäischen Union darin befunden hat, dass das Gericht für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union im Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55) einen Rechtsfehler begangen habe, indem es der ersten von der Europäischen Kommission erhobenen Unzulässigkeitseinrede stattgegeben und deshalb den Antrag auf Ersatz des von Herrn Alessandro Missir Mamachi di Lusignano erlittenen immateriellen Schadens als unzulässig zurückgewiesen habe..
- EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission
Rn. 2 Dans l'arrêt du 10 juillet 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Commission (T-401/11 P, EU:T:2014:625 ci-après l'« arrêt T-401/11 P "), le Tribunal a examiné d'office la compétence du Tribunal de la fonction publique pour connaître du recours en première instance.Rn. 6 Sur proposition du premier avocat général, la Cour a décidé de réexaminer l'arrêt T-401/11 P.
Par l'arrêt du 10 septembre 2015, Réexamen Missir Mamachi di Lusignano/Commission (C-417/14 RX-II, EU:C:2015:588, ci-après l'« arrêt C-417/14 RX-II "), la Cour, en substance, premièrement, a annulé l'arrêt T-401/11 P en ce qui concerne la répartition des compétences entre le Tribunal et le Tribunal de la fonction publique, deuxièmement, a jugé que cet arrêt devait être considéré comme définitif en ce que, par celui-ci, le Tribunal avait jugé que le Tribunal de la fonction publique avait, dans l'arrêt de première instance, commis une erreur de droit en accueillant la première fin de non-recevoir soulevée par la Commission et en rejetant, pour ce motif, comme irrecevable la demande en réparation du préjudice moral subi par Alessandro Missir Mamachi et, troisièmement, a renvoyé l'affaire devant le Tribunal, afin que celui-ci statue sur les questions laissées en suspens.
Rn. 9 Dans l'arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874, ci-après l'« arrêt T-401/11 P-RX "), premièrement, le Tribunal a jugé que le Tribunal de la fonction publique avait commis une erreur de droit en accueillant une fin de non-recevoir soulevée par la Commission à l'encontre des demandes en réparation du préjudice moral subi par les quatre enfants d'Alessandro Missir Mamachi et par Livio Missir Mamachi.
Rn. 10 Par lettre du 29 mars 2018, 1es avocats des requérants ont transmis à la Commission une demande de liquidation des dépens pour les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX ainsi qu'à la décision T-518/14, dans laquelle ces dépens ont été chiffrés à un montant total de 191 800 euros.
Rn. 11 Par lettre du 8 juin 2018 (ci-après « la première lettre du 8 juin 2018 "), la Commission a indiqué qu'elle estimait excessif le nombre d'heures facturées en se déclarant disposée à payer un montant forfaitaire de 21 375 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P.
Rn. 12 Par une autre lettre du 8 juin 2018 (ci-après « la deuxième lettre du 8 juin 2018 "), la Commission a indiqué qu'elle estimait excessif le nombre d'heures facturées en se déclarant disposée à payer un montant forfaitaire total de 14 337, 50 euros pour l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 et pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 14 Dans le cadre de ses observations sur la demande de taxation des dépens, déposées au greffe du Tribunal le 18 février 2019, 1a Commission, qui conteste ces montants, a demandé au Tribunal de fixer le montant des frais à 21 375 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, 7 687, 50 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX et 2 500 euros pour l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 au maximum, et de rejeter toute autre prétention des requérants.
Rn. 21 Il y a lieu de relever que les requérants réclament une somme totale de 191 800 euros, correspondant au paiement des honoraires et dépens exposés dans le cadre des pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi que de la présente procédure de taxation des dépens.
Rn. 22 Bien que la présente demande de taxation des dépens contienne des demandes distinctes, en raison du caractère étroitement connexe des pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, il convient, tout d'abord, de déterminer le montant des dépens récupérables relatifs à ces deux pourvois et, par la suite, celui des dépens récupérables relatifs à l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi qu'à la présente procédure.
Sur le montant des dépens récupérables relatifs aux pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 24 En deuxième lieu, s'agissant de l'objet et de la difficulté des pourvois, il convient de relever que, dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, Livio Missir Mamachi avait soulevé trois moyens tirés, le premier, d'une erreur de droit commise par le Tribunal de la fonction publique en jugeant irrecevable la demande de réparation du préjudice moral subi par Alessandro Missir Mamachi, par ses quatre enfants et par lui-même, le deuxième, de l'erreur de droit commise par le Tribunal de la fonction publique en limitant à 40 % la responsabilité de la Commission et, le troisième, d'une erreur de droit commise par le Tribunal de la fonction publique en jugeant que le dommage matériel avait été intégralement indemnisé par les prestations statutaires.
Rn. 25 Dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, les requérants avaient présenté leurs observations, en réitérant, en substance, les moyens soulevés, mais non examinés par le Tribunal, dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P.
Rn. 28 En troisième lieu, s'agissant de l'importance des pourvois sous l'angle du droit de l'Union et, en particulier, du droit de la fonction publique de l'Union, il convient de prendre en considération les précisions qui ont été apportées par le Tribunal dans les arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 29 S'agissant de l'arrêt T-401/11 P, le Tribunal a jugé que, dans le système de voies de recours prévu par les articles 90 et 91 du statut des fonctionnaires de l'Union européenne, une demande d'indemnisation formulée pour la première fois devant le Tribunal est recevable, alors que la réclamation administrative préalable ne vise que l'annulation de la décision prétendument dommageable, car une demande en annulation peut impliquer une demande en réparation du préjudice subi.
Rn. 30 S'agissant de l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, premièrement, le Tribunal a jugé que, dans l'hypothèse où une institution est responsable d'un manquement à une obligation de protection ayant contribué à causer le dommage spécifique que ladite obligation avait pour objet de prévenir, il y a lieu de considérer que ce manquement, même s'il ne peut être considéré comme la seule cause du dommage, peut concourir de manière suffisamment directe à sa réalisation.
Rn. 35 En cinquième lieu, il y a lieu de relever qu'il n'y a pas d'accord entre la Commission et les requérants, premièrement, quant à la charge de travail que la procédure a pu engendrer pour les avocats de ces derniers dans les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX et, deuxièmement, quant au tarif horaire indiqué et au nombre d'avocats impliqués.
Rn. 36 S'agissant de la charge de travail dans le cadre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, les requérants contestent l'évaluation faite par la Commission dans la première lettre du 8 juin 2018 en ce qui concerne les heures consacrées à l'examen de l'arrêt F-50/09, à la préparation du pourvoi et de l'audience ainsi qu'aux recherches jurisprudentielles.
Rn. 46 Il y a lieu de constater que, même si, dans la présente demande, les requérants n'explicitent pas le nombre d'heures total nécessaire pour le traitement du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, en substance, à la lumière de leurs écritures et des observations présentées par la Commission, ce nombre dépasse les 400 heures.
Rn. 47 Toutefois, compte tenu des arguments soulevés par les requérants qui, dans leur demande, se limitent, d'une part, à remettre en cause certains chiffrages horaires proposés par la Commission sans en avancer d'autres et, d'autre part, à avancer des chiffrages horaires différents de ceux de la Commission sans apporter de véritables éléments le justifiant, il apparaît nécessaire de réduire l'évaluation du nombre d'heures consacrées au pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P à 100 heures.
Rn. 48 S'agissant de la charge de travail engendrée par le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, les requérants font valoir que, contrairement à ce que la Commission soutient dans la deuxième lettre du 8 juin 2018, 1e nombre d'heures que les avocats ont consacré aux conversations et aux réunions avec la famille Missir Mamachi di Lusignano ainsi qu'à l'analyse de l'arrêt C-417/14 RX-II était non seulement indispensable mais également justifié en raison de la complexité des questions juridiques soulevées par le litige.
Rn. 49 Quant à la Commission, elle observe que le nombre d'heures consacrées à la rédaction des observations est excessif dans la mesure où plusieurs arguments contenus dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P y sont repris.
Rn. 50 À la lumière de ces considérations, la Commission considère qu'un nombre de 28, 15 heures serait approprié dans le cadre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 51 Comme constaté au point 46 ci-dessus, même si, dans la présente demande, les requérants n'explicitent pas le nombre d'heures total nécessaire pour le traitement du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, en substance, à la lumière de leurs écritures et des observations présentées par la Commission, ce nombre dépasse les 60 heures.
Rn. 52 Compte tenu des éléments invoqués par les requérants, qui se limitent, premièrement, à faire valoir un nombre d'heures important consacré par leurs avocats à des conversations et réunions avec des membres de leur famille sans le chiffrer, deuxièmement, à remettre en cause certains chiffrages horaires proposés par la Commission sans en avancer d'autres et, troisièmement, à avancer des chiffrages horaires différents de ceux de la Commission sans apporter de véritables éléments le justifiant, il apparaît nécessaire de réduire l'évaluation du nombre d'heures consacrées au pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX à 35 heures.
Rn. 57 Il sera donc fait une juste appréciation des honoraires récupérables par les requérants au titre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P en fixant leur montant à 28 000 euros, ce qui correspond à 100 heures de travail au taux horaire de 280 euros, et au titre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX en fixant leur montant à 9 800 euros, ce qui correspond à 35 heures de travail au taux horaire de 280 euros.
Rn. 77 Il résulte de tout ce qui précède que le montant total des dépens récupérables par les requérants auprès de la Commission, dû au titre des dépens récupérables dans les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, dans l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi que dans la présente procédure, s'élève à 44 450 euros, augmenté des intérêts moratoires à compter de la date de la signification de la présente ordonnance.
- Generalanwalt beim EuGH, 03.03.2015 - C-417/14 RX-II
Réexamen Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Überprüfung des Urteils des …
Rn. 1 Auf Vorschlag des Ersten Generalanwalts hat die Überprüfungskammer des Gerichtshofs entschieden, auf der Grundlage von Art. 193 Abs. 4 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs eine Überprüfung des Urteils des Gerichts der Europäischen Union Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) vorzunehmen{FN-VERWEIS:2}.Rn. 14 Die Eltern von Herrn Alessandro Missir Mamachi di Lusignano, seine Kinder sowie sein Bruder und seine Schwester haben nämlich nach der Einlegung des Rechtsmittels, das zum Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) führte, beim Gericht Klage auf Verurteilung der Kommission zum Ersatz der Nichtvermögensschäden erhoben, die sie durch die Ermordung von Herrn Alessandro Missir Mamachi di Lusignano erlitten zu haben glauben{FN-VERWEIS:4}.
Rn. 68 Aus all diesen Gründen bin ich der Ansicht, dass das Urteil des Gerichts Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) die Einheit und die Kohärenz des Unionsrechts beeinträchtigt.
Im vorliegenden Fall ist sie noch schwieriger, weil nach der Einlegung des Rechtsmittels, das zu dem zu überprüfenden Urteil des Gerichts (Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission, T-401/11 P, EU:T:2014:625) führte, ein zweiter Rechtsstreit beim Gericht anhängig gemacht wurde, der die Folgen des gleichen streitigen Sachverhalts betrifft und bei dem es sich teilweise um dieselben Kläger handelt (Rechtssache T-494/11, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission).
Rn. 72 Daher ist erstens das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) aufzuheben, soweit das Gericht von Amts wegen die Unzuständigkeit des Gerichts für den öffentlichen Dienst für die Entscheidung über den Antrag auf Ersatz des persönlichen materiellen und immateriellen Schadens des Klägers selbst und der Kinder von Herrn Alessandro Missir Mamachi di Lusignano festgestellt und entschieden hat, diesen Aspekt der Klage an sich zu verweisen, damit es als erstinstanzliches Gericht über ihn entscheidet.
Rn. 73 Ferner ist das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) aufzuheben, soweit das Gericht entschieden hat, dass es den Kindern eines verstorbenen Beamten oder Bediensteten in einer Situation wie der des vorliegenden Falles, in der sie sowohl als Erben als auch im eigenen Namen und aus eigenem Recht Ersatz für verschiedene, durch ein und dieselbe Handlung verursachte Schäden begehren, freisteht, diese Anträge in einer einheitlichen Klage vor dem Gericht zusammenzufassen.
Rn. 82 Unter diesen Umständen ist daher auch das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) aufzuheben, soweit das Gericht entschieden hat, dass es als erstinstanzliches Gericht über die übrigen von der Kommission erhobenen Einreden der Unzulässigkeit zu befinden habe, statt diesen Aspekt des Rechtsstreits an das Gericht für den öffentlichen Dienst zu verweisen.
Rn. 84 Im Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) wird nämlich das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst in vollem Umfang aufgehoben, und zwar allein auf der Grundlage einer von Amts wegen aufgeworfenen Zuständigkeitsfrage und des ersten Rechtsmittelgrundes, mit dem im Wesentlichen gerügt wird, dass das Gericht für den öffentlichen Dienst die Verfahrensregel der Übereinstimmung zwischen der Verwaltungsbeschwerde und der Klage falsch angewandt habe.
Ferner müsste es gegebenenfalls (sofern das Gericht im Rahmen der Prüfung des zweiten und des dritten Rechtsmittelgrundes Rechtsfehler feststellt) sein Urteil im Licht der beiden Urteile des Gerichts in der Rechtssache T-401/11 P überprüfen.
Rn. 90 Wie bereits erwähnt, haben nach der Einlegung des Rechtsmittels in der Rechtssache, in der das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) ergangen ist, der Vater und die Kinder des verstorbenen Beamten - d. h. die Antragsteller in der Rechtssache F-50/09 - zusammen mit der Mutter des verstorbenen Beamten sowie seinem Bruder und seiner Schwester beim Gericht eine weitere Klage auf Ersatz des immateriellen Schadens erhoben, der durch die Ermordung von Herrn Alessandro Missir Mamachi di Lusignano entstanden sein soll.
Rn. 95 In dem uns beschäftigenden speziellen Fall muss das Gericht für den öffentlichen Dienst allerdings, wenn es wieder mit der Rechtssache F-50/09 befasst wird, nachdem das Gericht über den zweiten und den dritten Rechtsmittelgrund in der Rechtssache T-401/11 P entschieden hat, die Sache nach Art. 8 Abs. 3 Unterabs. 2 von Anhang I der Satzung des Gerichtshofs an das Gericht verweisen.
Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) beeinträchtigt dadurch die Einheit und die Kohärenz des Unionsrechts, dass das Gericht als Rechtsmittelgericht entschieden hat, dass die Angehörigen eines verstorbenen Beamten zwei Klagen erheben müssen, eine vor dem Gericht für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union und eine vor dem Gericht der Europäischen Union, je nachdem, ob sie als Rechtsnachfolger des betreffenden Beamten handeln oder Ersatz eines persönlichen materiellen oder immateriellen Schadens verlangen.
Diese Rechtssache wurde vom Gericht bis zum Erlass des Urteils in der Rechtssache T-401/11 P ausgesetzt.
{FN:7} - Rn. 40 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:14} - Rn. 63 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:15} - Rn. 64 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:16} - Rn. 62 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:27} - Rn. 65 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:42} - Rn. 80 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:43} - Rn. 98 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:44} - Rn. 113 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:45} - Rn. 114 bis 117 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
{FN:47} - Rn. 113 des Urteils Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
- EuGH, 05.05.2022 - C-54/20
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - …
Rn. 13 Das Gericht gab diesem Rechtsmittel mit Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625), statt.Auf die Zurückverweisung nach der Überprüfung entschied das Gericht mit Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), über die Rechtsmittelgründe, die es im Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625), nicht geprüft hatte.
Rn. 19 Das Verfahren vor dem Gericht für den öffentlichen Dienst wurde ein erstes Mal ausgesetzt, um die verfahrensabschließenden Entscheidungen in den in den Rn. 13 und 14 des vorliegenden Urteils genannten Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 zu berücksichtigen, und ein zweites Mal, um der Überprüfung durch den Gerichtshof in der Rechtssache C-417/14 RX-II und der in den genannten Randnummern erwähnten Zurückverweisung an das Gericht in der Rechtssache T-401/11 P RENV-RX Rechnung zu tragen.
Es stützte sich insoweit auf die endgültige Anerkennung des Kausalzusammenhangs zwischen diesem Verstoß und der Ermordung des verstorbenen Beamten in den Urteilen vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55), und vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874, Rn. 63), und stellte fest, der Umstand, dass der immaterielle Schaden des Bruders und der Schwester dieses Beamten einen indirekten oder mittelbaren Schaden im Vergleich zu dem von diesem Beamten erlittenen Schaden darstelle, ändere nichts daran, dass dieser immaterielle Schaden nach den den Mitgliedstaaten gemeinsamen allgemeinen Rechtsgrundsätzen als ersatzfähig anzuerkennen sei.
Die in den Rn. 155 und 161 des angefochtenen Urteils angeführten Gründe, wonach die Kommission das Vorliegen dieses Kausalzusammenhangs nicht bestritten habe und dieser sich aus dem Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), ergebe, seien nicht stichhaltig, da sie fehlerhaft seien.
Rn. 67 Zum anderen seien die Erwägungen des Gerichts widersprüchlich, da es in den Rn. 161 und 162 des angefochtenen Urteils ausgeführt habe, dass es an das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), gebunden sei, in dem die Haftung der Kommission für den Tod des betreffenden Beamten festgestellt worden sei, während es in Rn. 166 des angefochtenen Urteils ausgeschlossen habe, dass die Feststellung dieser Haftung im vorliegenden Fall relevant sein könne.
Es hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass es im Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), ausgeführt habe, dass die Kommission diese Feststellung des Gerichts für den öffentlichen Dienst nicht bestreite.
Rn. 72 Außerdem hat das Gericht in den Rn. 156 bis 161 des angefochtenen Urteils u. a. ausgeführt, dass die Diskussion über das Verhältnis zwischen der Theorie des adäquaten Kausalzusammenhangs und der Theorie der äquivalenten Kausalität im Rahmen der Verfahren, in denen das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55) bzw. das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874) ergangen seien, ausschließlich geführt worden sei, um festzustellen, ob die Kommission für den Tod des betreffenden Beamten habe verantwortlich gemacht werden können.
Rn. 76 Diese Beurteilung wird nicht durch das Vorbringen der Kommission in Frage gestellt, wonach sie erstens in dem Verfahren, in dem das angefochtene Urteil ergangen sei, das Bestehen eines Kausalzusammenhangs zwischen ihrem Verhalten und dem immateriellen Schaden der Geschwister des verstorbenen Beamten bestritten habe, sie zweitens kein Rechtsmittel gegen das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55), habe einlegen können, weil sie mit ihren Anträgen nicht unterlegen sei, so dass aus der Tatsache, dass sie kein Rechtsmittel eingelegt habe, nicht abgeleitet werden könne, dass sie den in diesem Urteil enthaltenen Beurteilungen nicht entgegentrete, und drittens die im Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874) wiedergegebenen Erwägungen das Gericht nicht von seiner Verpflichtung entbinden könnten, die Gründe für das Bestehen eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Verhalten der Kommission und dem von den Geschwistern des verstorbenen Beamten geltend gemachten immateriellen Schaden darzulegen.
Das Gericht konnte nämlich, ohne sich zu widersprechen, zum einen feststellen, dass das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), für die Feststellung eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Fehlverhalten der Kommission und der Ermordung des betreffenden Beamten relevant sei, und zum anderen, dass die Überlegung, dass der immaterielle Schaden, den die Geschwister eines Beamten durch dessen Tod erlitten haben, ein Schaden sei, der nach den den Mitgliedstaaten gemeinsamen allgemeinen Grundsätzen als ersatzfähig anerkannt sei, durch das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), nicht in Frage gestellt werde, da sich das Gericht in der Rechtssache, in der dieses Urteil ergangen ist, nicht mit der Frage des Ersatzes des immateriellen Schadens des Bruders und der Schwester des verstorbenen Beamten zu befassen hatte.
- EuG, 20.11.2019 - T-502/12 4 Am 27. Juli 2011 wurde gegen das erstinstanzliche Urteil ein Rechtsmittel beim Gericht eingelegt, das unter dem Aktenzeichen T-401/11 P in das Register des Gerichts eingetragen wurde.
Das Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, im Folgenden: Rechtsmittelurteil, EU:T:2014:625 ), mit dem das erstinstanzliche Urteil aufgehoben wurde, wurde vom Gerichtshof überprüft und teilweise aufgehoben (Urteil vom 10. September 2015, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission, C-417/14 RX-II, im Folgenden: Überprüfungsurteil, EU:C:2015:588 ).
Auf die Zurückverweisung nach der Überprüfung erging das Urteil des Gerichts vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, im Folgenden: Urteil nach Zurückverweisung, EU:T:2017:874 ), in dem es über die Rechtsmittelgründe entschied, die es im Rechtsmittelurteil nicht geprüft hatte.
5 Am 16. September 2011 - parallel zum Rechtsstreit in den aufeinanderfolgenden Verfahren in den Rechtssachen F-50/09 und T-401/11 P und im Anschluss an das erstinstanzliche Urteil, mit dem das Gericht für den öffentlichen Dienst die Klage in der Rechtssache F-50/09 hinsichtlich der immateriellen Schäden wegen Nichteinhaltung des vorgerichtlichen Verfahrens als unzulässig abgewiesen hatte (…siehe oben, Rn. 3), ohne jedoch über seine Zuständigkeit für die Prüfung solcher Schäden zu befinden - erhoben Livio Missir und die Kinder des ermordeten Beamten, denen sich dessen Mutter, Bruder und Schwester anschlossen, beim Gericht vorsorglich eine Klage auf Ersatz der immateriellen Schäden nach den Art. 268 und 340 AEUV , die unter dem Aktenzeichen T-494/11 in das Register des Gerichts eingetragen wurde.
7 Mit Beschluss vom 17. Januar 2012 teilte die Kommission den Klägern mit, dass sie den im Antrag vom 17. September 2011 gestellten Anträgen auf Ersatz der immateriellen Schäden nicht stattgeben könne, da diese Anträge zum einen in den Verfahren in den beim Gericht anhängigen Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 rechtshängig seien und zum anderen von der Anstellungsbehörde bereits zurückgewiesen worden und damit nach den Vorschriften über das vorgerichtliche Verfahren unzulässig seien.
Sie hielt an ihrem Standpunkt fest, dass die Schadensersatzanträge in den Verfahren in den Rechtssachen T-494/11 und T-401/11 P rechtshängig seien, so dass sie nicht über sie entscheiden dürfe, und nach den Vorschriften über das vorgerichtliche Verfahren unzulässig seien.
12 Mit am 19. Dezember 2012 bei der Kanzlei des Gerichts für den öffentlichen Dienst eingegangenem gesonderten Schriftsatz hat die Kommission gemäß Art. 78 Abs. 1 der Verfahrensordnung des Gerichts für den öffentlichen Dienst eine Einrede der Unzulässigkeit wegen Rechtshängigkeit in den Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 erhoben und vorgeschlagen, das Verfahren bis zum Erlass der verfahrensbeendenden Entscheidungen in diesen beiden Rechtssachen auszusetzen.
14 Mit Beschluss des Präsidenten der Ersten Kammer des Gerichts für den öffentlichen Dienst vom 6. Juni 2013 ist das Verfahren bis zum Erlass der verfahrensbeendenden Entscheidungen in den Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 ausgesetzt worden.
16 Am 21. Januar 2016 ist das Verfahren nach der Überprüfung und der Zurückverweisung an das Gericht mit Beschluss des Präsidenten der Zweiten Kammer des Gerichts für den öffentlichen Dienst bis zum Erlass der das Verfahren beendenden Entscheidung in der Rechtssache T-401/11 P RENV RX erneut ausgesetzt worden.
In dieser Randnummer heißt es nämlich nur, dass "sich aus den Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten ein gemeinsamer allgemeiner Grundsatz ergibt, wonach unter Umständen wie denen [der Rechtssache T-401/11 P RENV RX] das Bestehen einer Regelung, die die automatische Gewährung von Leistungen an die Rechtsnachfolger des verstorbenen Beamten sicherstellt, dem nicht entgegensteht, dass diese Rechtsnachfolger, wenn sie der Auffassung sind, dass die erlittenen Schäden von dieser Regelung nicht oder nicht vollständig abgedeckt seien, auch eine Entschädigung für ihren immateriellen Schaden über eine Klage bei einem nationalen Gericht erlangen".
- EuG, 20.11.2019 - T-502/16
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
Rn. 4 Am 27. Juli 2011 wurde gegen das erstinstanzliche Urteil ein Rechtsmittel beim Gericht eingelegt, das unter dem Aktenzeichen T-401/11 P in das Register des Gerichts eingetragen wurde.Das Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, im Folgenden: Rechtsmittelurteil, EU:T:2014:625), mit dem das erstinstanzliche Urteil aufgehoben wurde, wurde vom Gerichtshof überprüft und teilweise aufgehoben (Urteil vom 10. September 2015, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission, C-417/14 RX-II, im Folgenden: Überprüfungsurteil, EU:C:2015:588).
Auf die Zurückverweisung nach der Überprüfung erging das Urteil des Gerichts vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, im Folgenden: Urteil nach Zurückverweisung, EU:T:2017:874), in dem es über die Rechtsmittelgründe entschied, die es im Rechtsmittelurteil nicht geprüft hatte.
Rn. 5 Am 16. September 2011 - parallel zum Rechtsstreit in den aufeinanderfolgenden Verfahren in den Rechtssachen F-50/09 und T-401/11 P und im Anschluss an das erstinstanzliche Urteil, mit dem das Gericht für den öffentlichen Dienst die Klage in der Rechtssache F-50/09 hinsichtlich der immateriellen Schäden wegen Nichteinhaltung des vorgerichtlichen Verfahrens als unzulässig abgewiesen hatte (…siehe oben, Rn. 3), ohne jedoch über seine Zuständigkeit für die Prüfung solcher Schäden zu befinden - erhoben Livio Missir und die Kinder des ermordeten Beamten, denen sich dessen Mutter, Bruder und Schwester anschlossen, beim Gericht vorsorglich eine Klage auf Ersatz der immateriellen Schäden nach den Art. 268 und 340 AEUV, die unter dem Aktenzeichen T-494/11 in das Register des Gerichts eingetragen wurde.
Rn. 7 Mit Beschluss vom 17. Januar 2012 teilte die Kommission den Klägern mit, dass sie den im Antrag vom 17. September 2011 gestellten Anträgen auf Ersatz der immateriellen Schäden nicht stattgeben könne, da diese Anträge zum einen in den Verfahren in den beim Gericht anhängigen Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 rechtshängig seien und zum anderen von der Anstellungsbehörde bereits zurückgewiesen worden und damit nach den Vorschriften über das vorgerichtliche Verfahren unzulässig seien.
Sie hielt an ihrem Standpunkt fest, dass die Schadensersatzanträge in den Verfahren in den Rechtssachen T-494/11 und T-401/11 P rechtshängig seien, so dass sie nicht über sie entscheiden dürfe, und nach den Vorschriften über das vorgerichtliche Verfahren unzulässig seien.
Rn. 12 Mit am 19. Dezember 2012 bei der Kanzlei des Gerichts für den öffentlichen Dienst eingegangenem gesonderten Schriftsatz hat die Kommission gemäß Art. 78 Abs. 1 der Verfahrensordnung des Gerichts für den öffentlichen Dienst eine Einrede der Unzulässigkeit wegen Rechtshängigkeit in den Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 erhoben und vorgeschlagen, das Verfahren bis zum Erlass der verfahrensbeendenden Entscheidungen in diesen beiden Rechtssachen auszusetzen.
Rn. 14 Mit Beschluss des Präsidenten der Ersten Kammer des Gerichts für den öffentlichen Dienst vom 6. Juni 2013 ist das Verfahren bis zum Erlass der verfahrensbeendenden Entscheidungen in den Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 ausgesetzt worden.
Rn. 16 Am 21. Januar 2016 ist das Verfahren nach der Überprüfung und der Zurückverweisung an das Gericht mit Beschluss des Präsidenten der Zweiten Kammer des Gerichts für den öffentlichen Dienst bis zum Erlass der das Verfahren beendenden Entscheidung in der Rechtssache T-401/11 P RENV RX erneut ausgesetzt worden.
In dieser Randnummer heißt es nämlich nur, dass "sich aus den Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten ein gemeinsamer allgemeiner Grundsatz ergibt, wonach unter Umständen wie denen [der Rechtssache T-401/11 P RENV RX] das Bestehen einer Regelung, die die automatische Gewährung von Leistungen an die Rechtsnachfolger des verstorbenen Beamten sicherstellt, dem nicht entgegensteht, dass diese Rechtsnachfolger, wenn sie der Auffassung sind, dass die erlittenen Schäden von dieser Regelung nicht oder nicht vollständig abgedeckt seien, auch eine Entschädigung für ihren immateriellen Schaden über eine Klage bei einem nationalen Gericht erlangen".
- Generalanwalt beim EuGH, 16.12.2021 - C-54/20
Kommission/ Missir Mamachi di Lusignano u.a.
Rn. 21 Im Rechtsmittelverfahren hat das Gericht im Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625), mit dem das erstinstanzliche Urteil aufgehoben wurde, von Amts wegen geprüft, ob das Gericht für den öffentlichen Dienst für die Entscheidung über die Klage zuständig war.Rn. 25 Nach Zurückverweisung im Rahmen der Überprüfung erging das Urteil des Gerichts vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874), mit dem Ersatz sowohl materiellen als auch immateriellen Schadens zugesprochen wurde, der von den Kindern und dem Vater des verstorbenen Beamten geltend gemacht worden war.
Dieses Verfahren wurde am 6. Juni 2013 zunächst bis zum Erlass der verfahrensbeendenden Entscheidungen in den Rechtssachen T-401/11 P und T-494/11 und sodann - nach der Überprüfung durch den Gerichtshof und der Zurückverweisung an das Gericht - bis zum Erlass der verfahrensbeendenden Entscheidung in der Rechtssache T-401/11 P-RENV-RX ausgesetzt.
Rn. 31 Unter Berücksichtigung des Urteils vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874), das dem Vater und den Kindern Schadensersatz zusprach, hat das Gericht festgestellt, dass es nur über die Ansprüche der Mutter des verstorbenen Beamten sowie die seines Bruders und seiner Schwester zu entscheiden habe.
Rn. 68 Den ersten und bisher einzigen Fall, in dem der Gerichtshof das Recht anderer Personen als des Beamten selbst anerkannt hat, Schadensersatz geltend zu machen, stellt das Urteil des Gerichts in der ersten Rechtssache Missir Mamachi di Lusignano (T 401/11 P-RENV-RX){FN-VERWEIS:24} dar, das nach Zurückverweisung an das Gericht im Anschluss an das Überprüfungsurteil des Gerichtshofs ergangen ist.
{FN:24} Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874).
{FN:28} Sowohl des Überprüfungsurteils als auch des Urteils vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874).
- EuG, 09.09.2024 - T-502/16
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission
Rn. 27 L'arrêt du 12 mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Commission (F-50/09, EU:F:2011:55), rendu dans cette affaire, a été annulé par l'arrêt du 10 juillet 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Commission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).Rn. 29 Sur renvoi après réexamen, le Tribunal a rendu l'arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission (T-401/11 P-RENV-RX, ci-après l'« arrêt sur renvoi ", EU:T:2017:874).
Rn. 30 L'affaire au principal a été suspendue une première fois, par ordonnance du président de la première chambre du Tribunal de la fonction publique du 6 juin 2013, jusqu'au prononcé des décisions mettant fin à l'instance dans les affaires T-401/11 P et T-494/11, puis une seconde fois, par décision du président de la deuxième chambre du Tribunal de la fonction publique du 21 janvier 2016, jusqu'au prononcé de la décision mettant fin à l'instance dans l'affaire T-401/11 P-RENV-RX.
Rn. 32 Ils ont toutefois rappelé qu'il restait au Tribunal à se prononcer sur les demandes de réparation des préjudices moraux subis par la mère, le frère et la sœur de M. Alessandro Missir Mamachi di Lusignano, dont le Tribunal n'avait pas été saisi dans l'affaire T-401/11 P-RENV-RX.
Rn. 64 Le Tribunal estime que les circonstances particulières de l'affaire au principal justifient la prise en compte d'un taux horaire moyen de 270 euros, compte tenu des tarifs pratiqués dans les affaires relevant du domaine du droit de la fonction publique européenne au stade de la procédure en première instance (voir, en ce sens, ordonnance du 19 septembre 2019, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-DEP, non publiée, EU:T:2019:660, point 68 et jurisprudence citée).
- EuGH, 09.09.2014 - C-417/14
Réexamen Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Überprüfung
Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) ist zu überprüfen.Die Überprüfung wird sich auf die Frage erstrecken, ob das Urteil des Gerichts der Europäischen Union Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) dadurch die Einheit oder die Kohärenz des Unionsrechts beeinträchtigt, dass sich das Gericht als Rechtsmittelgericht für zuständig erklärt hat, als erstinstanzliches Gericht über eine Klage aus außervertraglicher Haftung der Union zu entscheiden,.
Der vom Ersten Generalanwalt vorgelegte Vorschlag für eine Überprüfung betrifft das Urteil des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625).
Im vorliegenden Fall ist die Überprüfungskammer der Auffassung, dass das Urteil Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (EU:T:2014:625) zu überprüfen ist.
Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union (Rechtsmittelkammer) Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) ist zu überprüfen.
Die Überprüfung wird sich auf die Frage erstrecken, ob das Urteil des Gerichts der Europäischen Union Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625) dadurch die Einheit oder die Kohärenz des Unionsrechts beeinträchtigt, dass sich das Gericht als Rechtsmittelgericht für zuständig erklärt hat, als erstinstanzliches Gericht über eine Klage aus außervertraglicher Haftung der Union zu entscheiden,.
- EuG, 01.10.2025 - T-384/20
OC/ Kommission
En effet, le juge de l'Union a jugé que l'Union ne peut être tenue pour responsable que du préjudice qui découle de manière suffisamment directe du comportement irrégulier de l'administration concernée (voir arrêt du 24 octobre 2000, Fresh Marine/Commission, T-178/98, EU:T:2000:240, point 118 et jurisprudence citée) et que la partie requérante doit établir que, sans la faute commise, le préjudice ne se serait pas produit et que cette faute est la cause déterminante du préjudice subi (voir arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874, point 67 et jurisprudence citée).La responsabilité de l'Union est, en effet, limitée aux dommages découlant de manière directe, voire suffisamment directe, du comportement illégal de l'administration concernée, ce qui exclut, en particulier, que ladite responsabilité couvre les dommages qui ne seraient qu'une conséquence éloignée de ce comportement (voir arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874, point 69 et jurisprudence citée).
Inversement, dans l'hypothèse où le dommage découle directement ou de manière suffisamment directe de la faute de l'administration et donc où cette faute n'est pas éloignée du dommage au point d'entraîner la rupture du lien de causalité, le juge de l'Union peut faire application de la théorie de l'équivalence des conditions (arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874, point 70).
- EuG, 24.10.2018 - T-162/17
Fernández González/ Kommission - Öffentlicher Dienst - …
- Generalanwalt beim EuGH, 12.06.2025 - C-679/23
Generalanwältin Capeta: Rückkehraktionen - Das Gericht habe im Rahmen einer …
- EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst …
- EuGöD, 13.03.2013 - F-91/10
AK / Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - Art. 43 Abs. 1 des Statuts - …
- EuG, 12.06.2012 - T-65/12
Strack / Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
- Generalanwalt beim EuGH, 26.11.2020 - C-851/19
DK/ EAD - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Bestechlichkeit - Strafrechtliche …
- EuG, 09.02.2024 - T-645/16
Hypo Vorarlberg Bank/ SRB - Verfahren - Verbindung - Kostenfestsetzung
- EuG, 09.02.2024 - T-809/16
Hypo Vorarlberg Bank/ SRB - Verfahren - Kostenfestsetzung
- EuGöD, 25.10.2012 - F-50/09
Missir Mamachi di Lusignano / Kommission
- EuG, 10.05.2023 - T-294/20
Talleres de Escoriaza/ EUIPO - Salto Systems (KAAS KEYS AS A SERVICE)
- EuG, 27.07.2018 - T-827/17
Aeris Invest/ EZB
- EuGöD, 07.12.2011 - F-44/05
Strack / Kommission - Öffentlicher Dienst - Schadensersatzantrag wegen überlanger …
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Rechtsprechung
| EuG, 07.12.2017 - T-401/11 P-RENV-RX |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Europäischer Gerichtshof
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission
Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - Ermordung eines Beamten und seiner Ehefrau - Grundsatz der Übereinstimmung zwischen Antrag, Beschwerde und Klage in Schadensersatzsachen - Pflicht, den Schutz des Personals der Union zu gewährleisteten - Kausalzusammenhang - ...
- ra.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Europäischer Gerichtshof (Tenor)
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission
Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - Ermordung eines Beamten und seiner Ehefrau - Grundsatz der Übereinstimmung zwischen Antrag, Beschwerde und Klage in Schadensersatzsachen - Pflicht, den Schutz des Personals der Union zu gewährleisteten - Kausalzusammenhang - ...
Verfahrensgang
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (25)
- EuGH, 08.10.1986 - 169/83
Leussink-Brummelhuis / Kommission
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Rn. 108 Dazu hat der Gerichtshof in Rn. 13 des Urteils vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), entschieden, dass sich aus dem Fehlen einer ausdrücklichen Bestimmung im Statut und in der Regelung zur Sicherung der Beamten bei Unfällen und Berufskrankheiten (im Folgenden: Regelung) nicht ableiten lasse, dass der Anspruch des Beamten oder der sonstigen Anspruchsberechtigten auf eine ergänzende Entschädigung ausgeschlossen ist, wenn das Organ für den Unfall nach allgemeinem Recht haftet und die Leistungen nach dem Statut nicht ausreichen, um den vollen Ersatz des erlittenen Schadens sicherzustellen.Rn. 122 Zur Stützung dieses Rechtsmittelgrundes bringen die Rechtsmittelführer erstens vor, dass das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), auf das sich die Kommission berufe und welches das Gericht für den öffentlichen Dienst in Rn. 204 des erstinstanzlichen Urteils angeführt habe, auf die Umstände des vorliegenden Falles nicht angewandt werden könne.
Außerdem beziehe sich in Ermangelung von unionsrechtlichen Regeln das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), in Rn. 122 auf das in den meisten Mitgliedstaaten bestehende Recht im Bereich der außervertraglichen Haftung des Organs gegenüber einem Beamten.
Zur Stützung dieser Auffassung führt die Kommission die Urteile vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), und vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), an, in denen festgestellt worden sei, dass der Anspruch des Beamten auf einen Ersatz nach allgemeinem Recht lediglich ergänzend sei, und nur wenn der Beamte nachweise, dass die Leistungen nach dem Statut nicht ausreichten, um den vollen Ersatz des erlittenen Schadens sicherzustellen.
Rn. 127 Zur Bezugnahme der Rechtsmittelführer auf die Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten in der Rechtssache, in der das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), ergangen ist, bringt die Kommission vor, dass sich der Gerichtshof in Rn. 22 dieses Urteils nicht auf das in den meisten Mitgliedstaaten bestehende Recht im Bereich der außervertraglichen Haftung des Organs gegenüber dem in Rede stehenden Beamten beziehe, sondern auf den Ersatz der Folgen des Unfalls für die Ehefrau und die Töchter von Herrn Leussink, einen Ersatz, den der Gerichtshof jedenfalls ausgeschlossen habe.
Rn. 130 Sodann ist die Tragweite zum einen des Urteils vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), auf das sich das Gericht für den öffentlichen Dienst in Rn. 204 des erstinstanzlichen Urteils bezieht und das die Rechtmittelführer für auf die Umstände des vorliegenden Falles nicht anwendbar halten, und zum anderen des Urteils vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), auf das sich die Kommission in ihren Erklärungen bezieht, zu bestimmen.
Rn. 131 In der Rechtssache, in der das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), ergangen ist, hatte der Gerichtshof über die Frage zu befinden, ob die von Art. 73 des Statuts und der Regelung vorgesehene Deckung der Unfallrisiken eine abschließende Entschädigungsregelung darstellte, die, im Fall eines Arbeitsunfalls, jede andere auf die Grundsätze des allgemeinen Rechts gestützte Schadensersatzforderung ausschloss.
Rn. 132 Der Gerichtshof hat zunächst festgestellt, dass es sich um einen Arbeitsunfall handelte und dass der fragliche Unfall auf eine fahrlässige Handlungsweise zurückzuführen war, die die Haftung der Kommission auslöste (Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission, 169/83 und 136/84, EU:C:1986:371, Rn. 15 bis 17), und hat Herrn Leussink eine ergänzende Entschädigung von 2 Mio. belgischen Franken (BEF) zugesprochen.
Rn. 134 Die Urteile vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), und vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), haben daher den Zusammenhang zwischen den nach Art. 73 des Statuts nach einem Unfall oder einer Berufskrankheit bezogenen Leistungen und dem allgemeinen Schadensersatzrecht geklärt.
Rn. 135 Erstens ergänzen die in Art. 73 des Statuts vorgesehene Regelung und die nach allgemeinem Recht einander, so dass es möglich ist, eine ergänzende Schadensersatzklage zu erheben, wenn das Organ für den Unfall nach allgemeinem Recht haftet und die auf der Grundlage von Art. 73 des Statuts erbrachten Leistungen nicht ausreichen, um den vollen Ersatz des erlittenen Schadens sicherzustellen (Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission, 169/83 und 136/84, EU:C:1986:371, Rn. 13).
Im vorliegenden Fall hat das Gericht für den öffentlichen Dienst aber keinen Rechtsfehler begangen, indem es sich in Rn. 204 des erstinstanzlichen Urteils auf das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), bezogen hat.
Rn. 138 Auch wenn nämlich das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), den Zusammenhang zwischen der nach Art. 73 des Statuts geschuldeten Entschädigung und der nach allgemeinem Recht geschuldeten zum Gegenstand hat, geht aus diesem Urteil nicht hervor, dass jede andere Leistung nach dem Statut bei der Festsetzung des als Ersatz für den erlittenen Schaden geschuldeten Betrags nicht berücksichtigt werden darf.
Schließlich sieht Art. 73 Abs. 2 Unterabs. 3 des Statuts vor, dass die im Todesfall geschuldete Entschädigung zusätzlich zu den in seinem Kapitel 3 vorgesehenen Leistungen gewährt werden kann und daher zusätzlich zum Waisengeld nach seinem Art. 80. Somit greift das Argument der Rechtsmittelführer, wonach der im Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), aufgestellte Grundsatz im vorliegenden Fall nicht anwendbar sei, nicht durch.
Rn. 140 Auch das Vorbringen der Rechtsmittelführer, wonach sich mangels unionsrechtlicher Normen das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), auf das in den meisten Mitgliedstaaten bestehende Recht im Bereich der außervertraglichen Haftung des Organs gegenüber einem Beamten beziehe, ist zurückzuweisen.
Was den nach Art. 73 Abs. 2 Buchst. a des Statuts gewährten Betrag anbelangt, wird oben in Rn. 136 darauf hingewiesen, dass diese Entschädigung für die Bestimmung des ersatzfähigen Schadens berücksichtigt werden muss (Urteile vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission, 169/83 und 136/84, EU:C:1986:371, Rn. 13, …und vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission, C-257/98 P, EU:C:1999:402, Rn. 22).
Dazu macht die Kommission geltend, dass im Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), in dem der Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Organs und dem Ereignis, von dem der Beamte betroffen gewesen sei, offensichtlich unmittelbarer gewesen sei als im vorliegenden Fall, der Gerichtshof entschieden habe, dass die Folgen für die Familienangehörigen nur der einfache Niederschlag des vom Beamten erlittenen Schadens gewesen seien und das Organ für sie nicht haftbar gemacht werden könne.
Rn. 190 Zunächst sind die zwei von der Kommission im Wesentlichen erhobenen Einwände zu prüfen, die, wie oben in den Rn. 183 und 184 ausgeführt, geltend macht, dass zum einen sie nur subsidiär für den von den vier Kindern erlittenen immateriellen Schaden hafte und dass zum anderen das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), zeige, dass die Folgen für die Familienangehörigen eines Beamten nur der einfache Niederschlag des von Letzterem erlittenen Schadens seien und das Organ für sie nicht haftbar gemacht werden könne.
Rn. 192 Zum zweiten Einwand macht die Kommission geltend, dass der im Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), aufgestellte Grundsatz, wonach die Folgen für die Familienangehörigen eines Beamten nur der einfache Niederschlag des von Letzterem erlittenen Schadens seien, für den das Organ nicht haftbar gemacht werden könne, im vorliegenden Fall erst recht gelte.
Rn. 193 Erstens ist, anders als in der Rechtssache, in der das Urteil vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), ergangen ist, in welcher der durch einen Dienstunfall geschädigte Beamte überlebt und eine ergänzende Entschädigung erhalten hatte, in der vorliegenden Rechtssache Alessandro Missir Mamachi verstorben, ohne Anspruch auf eine solche Entschädigung gehabt zu haben, wie oben aus Rn. 177 hervorgeht, und daher können die Folgen für die Familienangehörigen eines verstorbenen Beamten nicht identisch sein mit den Folgen für die Familienangehörigen eines Beamten, der überlebt hat.
- EuGH, 09.09.1999 - C-257/98
Lucaccioni / Kommission - Rechtsmittel - Schadensersatzklage
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Zur Stützung dieser Auffassung führt die Kommission die Urteile vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), und vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), an, in denen festgestellt worden sei, dass der Anspruch des Beamten auf einen Ersatz nach allgemeinem Recht lediglich ergänzend sei, und nur wenn der Beamte nachweise, dass die Leistungen nach dem Statut nicht ausreichten, um den vollen Ersatz des erlittenen Schadens sicherzustellen.Rn. 130 Sodann ist die Tragweite zum einen des Urteils vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), auf das sich das Gericht für den öffentlichen Dienst in Rn. 204 des erstinstanzlichen Urteils bezieht und das die Rechtmittelführer für auf die Umstände des vorliegenden Falles nicht anwendbar halten, und zum anderen des Urteils vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), auf das sich die Kommission in ihren Erklärungen bezieht, zu bestimmen.
Rn. 133 Was das Urteil vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), anbelangt, das die Kommission in ihrer Rechtsmittelbeantwortung anführt, hat der Gerichtshof in Rn. 23 bestätigt, dass die nach Art. 73 des Statuts infolge eines Unfalls oder einer Berufskrankheit gewährten Leistungen vom Unionsrichter bei der Berechnung des ersatzfähigen Schadens im Rahmen einer Schadensersatzklage berücksichtigt werden mussten, die der Beamte auf der Grundlage einer Pflichtverletzung eingereicht hatte, die die Haftung des Organs auslöste, bei dem er beschäftigt war.
Rn. 134 Die Urteile vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission (169/83 und 136/84, EU:C:1986:371), und vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission (C-257/98 P, EU:C:1999:402), haben daher den Zusammenhang zwischen den nach Art. 73 des Statuts nach einem Unfall oder einer Berufskrankheit bezogenen Leistungen und dem allgemeinen Schadensersatzrecht geklärt.
Wäre dies nämlich nicht der Fall, käme es zu einer doppelten Entschädigung (Urteil vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission, C-257/98 P, EU:C:1999:402, Rn. 22).
Was den nach Art. 73 Abs. 2 Buchst. a des Statuts gewährten Betrag anbelangt, wird oben in Rn. 136 darauf hingewiesen, dass diese Entschädigung für die Bestimmung des ersatzfähigen Schadens berücksichtigt werden muss (…Urteile vom 8. Oktober 1986, Leussink/Kommission, 169/83 und 136/84, EU:C:1986:371, Rn. 13, und vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission, C-257/98 P, EU:C:1999:402, Rn. 22).
Insoweit ist es Sache des Unionsrichters, den Betrag nach Billigkeit festzusetzen (…vgl. in diesem Sinne Urteil vom 5. Juni 1980, 0berthür/Kommission, 24/79, EU:C:1980:145, Rn. 15), wobei die dafür berücksichtigten Kriterien darzulegen sind (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 14. Mai 1998, Rat/de Nil und Impens, C-259/96 P, EU:C:1998:224, Rn. 32 und 33; vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission, C-257/98 P, EU:C:1999:402, Rn. 35, …und vom 6. Juni 2006, Girardot/Kommission, T-10/02, EU:T:2006:148, Rn. 51).
- EuGöD, 12.05.2011 - F-50/09
Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (Erste Kammer) vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55), wegen Aufhebung dieses Urteils,.Rn. 1 Das vorliegende Verfahren schließt an das Urteil vom 10. September 2015, Überprüfung Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (C-417/14 RX-II, im Folgenden: Überprüfungsurteil, EU:C:2015:588), an, mit dem der Gerichtshof - nachdem er festgestellt hatte, dass das Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, im Folgenden: Rechtsmittelurteil, EU:T:2014:625), betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, im Folgenden: erstinstanzliches Urteil, EU:F:2011:55), die Einheit des Rechts der Europäischen Union beeinträchtigte - das Rechtsmittelurteil teilweise aufgehoben und die Rechtssache an das Gericht zurückverwiesen hat.
Das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09), wird aufgehoben, soweit das Gericht für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union der von der Europäischen Kommission erhobenen Einrede der Unzulässigkeit des Antrags auf Ersatz des von Herrn Carlo Missir Mamachi di Lusignano, Frau Giustina Missir Mamachi di Lusignano, Herrn Filiberto Missir Mamachi di Lusignano und Herrn Tommaso Missir Mamachi di Lusignano, die beiden Letzteren vertreten durch Frau Anne Sintobin, erlittenen immateriellen Schadens stattgegeben hat..
Das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09), wird aufgehoben, soweit das Gericht für den öffentlichen Dienst der von der Kommission erhobenen Einrede der Unzulässigkeit des Antrags auf Ersatz des von Herrn Livio Missir Mamachi di Lusignano erlittenen immateriellen Schadens stattgegeben hat..
Das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09), wird aufgehoben, soweit das Gericht für den öffentlichen Dienst die Haftung der Kommission für den von Herrn Carlo Missir Mamachi di Lusignano, Frau Giustina Missir Mamachi di Lusignano, Herrn Filiberto Missir Mamachi di Lusignano und Herrn Tommaso Missir Mamachi di Lusignano, die beiden Letzteren vertreten durch Frau Sintobin, erlittenen materiellen Schaden auf 40 % beschränkt hat..
- EuG, 24.10.2000 - T-178/98
Fresh Marine / Kommission
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Nach der Rechtsprechung konnte nämlich die Union nur für Schäden in Haftung genommen werden, die sich hinreichend unmittelbar aus dem rechtswidrigen Verhalten des betroffenen Organs ergaben (vgl. Urteile vom 24. Oktober 2000, Fresh Marine/Kommission, T-178/98, EU:T:2000:240, Rn. 118 und die dort angeführte Rechtsprechung, …und vom 19. März 2010, Gollnisch/Parlament, T-42/06, EU:T:2010:102, Rn. 110 und die dort angeführte Rechtsprechung, vgl. in diesem Sinne auch Urteil vom 10. Juli 2012, 1nterspeed/Kommission, T-587/10, nicht veröffentlicht, EU:T:2012:355, Rn. 39 und die dort angeführte Rechtsprechung), und der Kläger musste nachweisen, dass der Schaden ohne das schuldhafte Verhalten nicht eingetreten wäre und dieses schuldhafte Verhalten die ausschlaggebende Ursache für den erlittenen Schaden war (…vgl. in diesem Sinne Urteil vom 30. September 1998, Coldiretti u. a./Rat und Kommission, T-149/96, EU:T:1998:228, Rn. 116 bis 121).Rn. 75 Hingegen hat sich das Gericht für den öffentlichen Dienst in Rn. 181 des erstinstanzlichen Urteils auf die Urteile vom 12. Juni 1986, Sommerlatte/Kommission, 229/84 (…EU:C:1986:241, Rn. 24 bis 27), vom 3. Februar 1994, Grifoni/Kommission (…C-308/87, EU:C:1994:38, Rn. 17 und 18), und vom 24. Oktober 2000, Fresh Marine/Kommission (T-178/98, EU:T:2000:240, Rn. 135 und 136), bezogen, nach denen der Schaden unmittelbar und sicher nicht nur durch eine Ursache ausgelöst worden sein kann, sondern durch mehrere Ursachen, die ausschlaggebend zum Schadenseintritt beigetragen haben.
- EuGH, 12.06.1986 - 229/84
Sommerlatte / Kommission
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Diese Rechtsprechung betrifft jedoch Fälle der Milderung der Haftung des betroffenen Organs wegen des eigenen Verhaltens des Geschädigten, der nicht die gesamte erforderliche Sorgfalt aufgewendet hatte, um seinen Schaden zu verhindern oder zu verringern (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 12. Juni 1986, Sommerlatte/Kommission, 229/84, EU:C:1986:241, Rn. 24 bis 27).Rn. 75 Hingegen hat sich das Gericht für den öffentlichen Dienst in Rn. 181 des erstinstanzlichen Urteils auf die Urteile vom 12. Juni 1986, Sommerlatte/Kommission, 229/84 (EU:C:1986:241, Rn. 24 bis 27), vom 3. Februar 1994, Grifoni/Kommission (…C-308/87, EU:C:1994:38, Rn. 17 und 18), und vom 24. Oktober 2000, Fresh Marine/Kommission (…T-178/98, EU:T:2000:240, Rn. 135 und 136), bezogen, nach denen der Schaden unmittelbar und sicher nicht nur durch eine Ursache ausgelöst worden sein kann, sondern durch mehrere Ursachen, die ausschlaggebend zum Schadenseintritt beigetragen haben.
- EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst …
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
In der Rechtssache T-401/11 P-RENV-RX.Rn. 1 Das vorliegende Verfahren schließt an das Urteil vom 10. September 2015, Überprüfung Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (C-417/14 RX-II, im Folgenden: Überprüfungsurteil, EU:C:2015:588), an, mit dem der Gerichtshof - nachdem er festgestellt hatte, dass das Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, im Folgenden: Rechtsmittelurteil, EU:T:2014:625), betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, im Folgenden: erstinstanzliches Urteil, EU:F:2011:55), die Einheit des Rechts der Europäischen Union beeinträchtigte - das Rechtsmittelurteil teilweise aufgehoben und die Rechtssache an das Gericht zurückverwiesen hat.
- EuG, 30.11.2011 - T-107/08
Transnational Company "Kazchrome" und ENRC Marketing / Rat und Kommission - …
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Die Kommission macht in diesem Sinne das Urteil vom 30. November 2011, Transnational Company "Kazchrome" und ENRC Marketing/Rat und Kommission (T-107/08, EU:T:2011:704, Rn. 80), geltend.Auf derselben Linie hat das Gericht entschieden, dass der bloße Umstand, dass das rechtswidrige Verhalten eine notwendige Bedingung für die Entstehung des Schadens darstellte, dass dieser also nicht entstanden wäre, wenn das Verhalten nicht vorgelegen hätte, zum Nachweis eines Kausalzusammenhangs nicht ausreichte (Urteil vom 30. November 2011, Transnational Company "Kazchrome" und ENRC Marketing/Rat und Kommission, T-107/08, EU:T:2011:704, Rn. 80).
- EuGH, 14.07.1967 - 5/66
Kampffmeyer u.a. / Kommission EWG
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Rn. 115 Diese Schlussfolgerung wird auch nicht durch das Urteil vom 14. Juli 1967, Kampffmeyer u. a./Kommission (5/66, 7/66, 13/66 bis 16/66 und 18/66 bis 24/66, nicht veröffentlicht, EU:C:1967:31), das in den Schlussanträgen des Generalanwalts Wahl in den verbundenen Rechtssachen Ledra Advertising u. a./Kommission und EZB (C-8/15 P bis C-10/15 P, EU:C:2016:290, Nr. 106), angeführt wird, in Frage gestellt, in dem der Gerichtshof im Wesentlichen entschieden hat, dass im Fall einer gemeinsamen außervertraglichen Haftung der Union und eines Mitgliedstaats angeblich geschädigte Einzelpersonen erst Klage vor den zuständigen nationalen Gerichten erheben mussten, wenn die Behörden des Mitgliedstaats für die angeblichen Verstöße hauptsächlich oder in erster Linie verantwortlich waren. - EuGH, 14.05.1998 - C-259/96
Rat / De Nil und Impens - Rechtsmittel - Beamte - Internes Auswahlverfahren - …
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Insoweit ist es Sache des Unionsrichters, den Betrag nach Billigkeit festzusetzen (…vgl. in diesem Sinne Urteil vom 5. Juni 1980, 0berthür/Kommission, 24/79, EU:C:1980:145, Rn. 15), wobei die dafür berücksichtigten Kriterien darzulegen sind (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 14. Mai 1998, Rat/de Nil und Impens, C-259/96 P, EU:C:1998:224, Rn. 32 und 33;… vom 9. September 1999, Lucaccioni/Kommission, C-257/98 P, EU:C:1999:402, Rn. 35, …und vom 6. Juni 2006, Girardot/Kommission, T-10/02, EU:T:2006:148, Rn. 51). - Generalanwalt beim EuGH, 21.04.2016 - C-8/15
Das Gericht hat nach Ansicht der Generalanwälte Wathelet und Wahl die Klagen auf …
Auszug aus EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Rn. 115 Diese Schlussfolgerung wird auch nicht durch das Urteil vom 14. Juli 1967, Kampffmeyer u. a./Kommission (5/66, 7/66, 13/66 bis 16/66 und 18/66 bis 24/66, nicht veröffentlicht, EU:C:1967:31), das in den Schlussanträgen des Generalanwalts Wahl in den verbundenen Rechtssachen Ledra Advertising u. a./Kommission und EZB (C-8/15 P bis C-10/15 P, EU:C:2016:290, Nr. 106), angeführt wird, in Frage gestellt, in dem der Gerichtshof im Wesentlichen entschieden hat, dass im Fall einer gemeinsamen außervertraglichen Haftung der Union und eines Mitgliedstaats angeblich geschädigte Einzelpersonen erst Klage vor den zuständigen nationalen Gerichten erheben mussten, wenn die Behörden des Mitgliedstaats für die angeblichen Verstöße hauptsächlich oder in erster Linie verantwortlich waren. - EuG, 06.06.2006 - T-10/02
Girardot / Kommission
- EuG, 12.07.2011 - T-80/09
Kommission / Q - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
- EuG, 05.10.2004 - T-45/01
Sanders u.a. / Kommission
- EuGH, 03.02.1994 - 308/87
Grifoni / EAEC
- EuGH, 05.06.1980 - 24/79
Oberthur / Kommission
- EuG, 25.02.2015 - T-261/14
Walton / Kommission
- EuG, 05.11.2014 - T-669/13
Kommission / Thomé
- EuGH, 10.09.2015 - C-417/14
Réexamen Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Überprüfung des Urteils des …
- EuG, 18.12.2009 - T-440/03
Arizmendi u.a. / Rat und Kommission - Außervertragliche Haftung - Zollunion - …
- EuG, 30.09.1998 - T-149/96
Confederazione Nazionale Coltivatori Diretti (Coldiretti) und 110 Landwirte gegen …
- EuG, 13.12.2006 - T-138/03
É.R. u.a. / Rat und Kommission - Gemeinsame Agrarpolitik - Gesundheitspolizei - …
- EuGH, 30.04.2009 - C-497/06
Rechtsmittel-Zurückweisung
- EuG, 19.03.2010 - T-42/06
Gollnisch / Parlament - Vorrechte und Befreiungen - Mitglied des Europäischen …
- EuG, 12.12.2007 - T-113/04
Atlantic Container Line u.a. / Kommission
- EuG, 10.07.2012 - T-587/10
Holding kompanija Interspeed a.d. gegen Europäische Kommission. - …
- EuGH, 05.05.2022 - C-54/20
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - …
Auf die Zurückverweisung nach der Überprüfung entschied das Gericht mit Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), über die Rechtsmittelgründe, die es im Urteil vom 10. Juli 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (T-401/11 P, EU:T:2014:625), nicht geprüft hatte.Es stützte sich insoweit auf die endgültige Anerkennung des Kausalzusammenhangs zwischen diesem Verstoß und der Ermordung des verstorbenen Beamten in den Urteilen vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55), und vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874, Rn. 63), und stellte fest, der Umstand, dass der immaterielle Schaden des Bruders und der Schwester dieses Beamten einen indirekten oder mittelbaren Schaden im Vergleich zu dem von diesem Beamten erlittenen Schaden darstelle, ändere nichts daran, dass dieser immaterielle Schaden nach den den Mitgliedstaaten gemeinsamen allgemeinen Rechtsgrundsätzen als ersatzfähig anzuerkennen sei.
Die in den Rn. 155 und 161 des angefochtenen Urteils angeführten Gründe, wonach die Kommission das Vorliegen dieses Kausalzusammenhangs nicht bestritten habe und dieser sich aus dem Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), ergebe, seien nicht stichhaltig, da sie fehlerhaft seien.
Rn. 67 Zum anderen seien die Erwägungen des Gerichts widersprüchlich, da es in den Rn. 161 und 162 des angefochtenen Urteils ausgeführt habe, dass es an das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), gebunden sei, in dem die Haftung der Kommission für den Tod des betreffenden Beamten festgestellt worden sei, während es in Rn. 166 des angefochtenen Urteils ausgeschlossen habe, dass die Feststellung dieser Haftung im vorliegenden Fall relevant sein könne.
Es hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass es im Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), ausgeführt habe, dass die Kommission diese Feststellung des Gerichts für den öffentlichen Dienst nicht bestreite.
Rn. 72 Außerdem hat das Gericht in den Rn. 156 bis 161 des angefochtenen Urteils u. a. ausgeführt, dass die Diskussion über das Verhältnis zwischen der Theorie des adäquaten Kausalzusammenhangs und der Theorie der äquivalenten Kausalität im Rahmen der Verfahren, in denen das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55) bzw. das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874) ergangen seien, ausschließlich geführt worden sei, um festzustellen, ob die Kommission für den Tod des betreffenden Beamten habe verantwortlich gemacht werden können.
Rn. 76 Diese Beurteilung wird nicht durch das Vorbringen der Kommission in Frage gestellt, wonach sie erstens in dem Verfahren, in dem das angefochtene Urteil ergangen sei, das Bestehen eines Kausalzusammenhangs zwischen ihrem Verhalten und dem immateriellen Schaden der Geschwister des verstorbenen Beamten bestritten habe, sie zweitens kein Rechtsmittel gegen das Urteil vom 12. Mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Kommission (F-50/09, EU:F:2011:55), habe einlegen können, weil sie mit ihren Anträgen nicht unterlegen sei, so dass aus der Tatsache, dass sie kein Rechtsmittel eingelegt habe, nicht abgeleitet werden könne, dass sie den in diesem Urteil enthaltenen Beurteilungen nicht entgegentrete, und drittens die im Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874) wiedergegebenen Erwägungen das Gericht nicht von seiner Verpflichtung entbinden könnten, die Gründe für das Bestehen eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Verhalten der Kommission und dem von den Geschwistern des verstorbenen Beamten geltend gemachten immateriellen Schaden darzulegen.
Das Gericht konnte nämlich, ohne sich zu widersprechen, zum einen feststellen, dass das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), für die Feststellung eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Fehlverhalten der Kommission und der Ermordung des betreffenden Beamten relevant sei, und zum anderen, dass die Überlegung, dass der immaterielle Schaden, den die Geschwister eines Beamten durch dessen Tod erlitten haben, ein Schaden sei, der nach den den Mitgliedstaaten gemeinsamen allgemeinen Grundsätzen als ersatzfähig anerkannt sei, durch das Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), nicht in Frage gestellt werde, da sich das Gericht in der Rechtssache, in der dieses Urteil ergangen ist, nicht mit der Frage des Ersatzes des immateriellen Schadens des Bruders und der Schwester des verstorbenen Beamten zu befassen hatte.
- Generalanwalt beim EuGH, 16.12.2021 - C-54/20
Kommission/ Missir Mamachi di Lusignano u.a.
Rn. 25 Nach Zurückverweisung im Rahmen der Überprüfung erging das Urteil des Gerichts vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874), mit dem Ersatz sowohl materiellen als auch immateriellen Schadens zugesprochen wurde, der von den Kindern und dem Vater des verstorbenen Beamten geltend gemacht worden war.Rn. 31 Unter Berücksichtigung des Urteils vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874), das dem Vater und den Kindern Schadensersatz zusprach, hat das Gericht festgestellt, dass es nur über die Ansprüche der Mutter des verstorbenen Beamten sowie die seines Bruders und seiner Schwester zu entscheiden habe.
{FN:24} Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874).
{FN:28} Sowohl des Überprüfungsurteils als auch des Urteils vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874).
- EuG, 01.10.2025 - T-384/20
OC/ Kommission
En effet, le juge de l'Union a jugé que l'Union ne peut être tenue pour responsable que du préjudice qui découle de manière suffisamment directe du comportement irrégulier de l'administration concernée (voir arrêt du 24 octobre 2000, Fresh Marine/Commission, T-178/98, EU:T:2000:240, point 118 et jurisprudence citée) et que la partie requérante doit établir que, sans la faute commise, le préjudice ne se serait pas produit et que cette faute est la cause déterminante du préjudice subi (voir arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874, point 67 et jurisprudence citée).La responsabilité de l'Union est, en effet, limitée aux dommages découlant de manière directe, voire suffisamment directe, du comportement illégal de l'administration concernée, ce qui exclut, en particulier, que ladite responsabilité couvre les dommages qui ne seraient qu'une conséquence éloignée de ce comportement (voir arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874, point 69 et jurisprudence citée).
Inversement, dans l'hypothèse où le dommage découle directement ou de manière suffisamment directe de la faute de l'administration et donc où cette faute n'est pas éloignée du dommage au point d'entraîner la rupture du lien de causalité, le juge de l'Union peut faire application de la théorie de l'équivalence des conditions (arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-RENV-RX, EU:T:2017:874, point 70).
- Generalanwalt beim EuGH, 12.06.2025 - C-679/23
Generalanwältin Capeta: Rückkehraktionen - Das Gericht habe im Rahmen einer …
Vgl. z. B. Urteile vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874, Rn. 69), und vom 23. Mai 2019, Remag Metallhandel und Jaschinsky/Kommission (…T-631/16, EU:T:2019:352, Rn. 52).{FN:52} Vgl. jedoch Urteil vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874).
- Generalanwalt beim EuGH, 26.11.2025 - T-656/24
Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Verordnung (EG) Nr. 261/2004 - Art. …
- EuG, 09.09.2024 - T-502/16
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission
Rn. 29 Sur renvoi après réexamen, le Tribunal a rendu l'arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission (T-401/11 P-RENV-RX, ci-après l'« arrêt sur renvoi ", EU:T:2017:874). - EuG, 20.11.2019 - T-502/16
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
Auf die Zurückverweisung nach der Überprüfung erging das Urteil des Gerichts vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, im Folgenden: Urteil nach Zurückverweisung, EU:T:2017:874), in dem es über die Rechtsmittelgründe entschied, die es im Rechtsmittelurteil nicht geprüft hatte. - Generalanwalt beim EuGH, 26.11.2020 - C-851/19
DK/ EAD - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Bestechlichkeit - Strafrechtliche …
{FN:26} In diesem Zusammenhang hat das Gericht in Rn. 195 des Urteils vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874), festgestellt, dass in den Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten ein allgemeiner Grundsatz zu erkennen sei, wonach der erlittene immaterielle Schaden nicht Gegenstand einer doppelten Entschädigung sein dürfe. - EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission
Rn. 9 Dans l'arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874, ci-après l'« arrêt T-401/11 P-RX "), premièrement, le Tribunal a jugé que le Tribunal de la fonction publique avait commis une erreur de droit en accueillant une fin de non-recevoir soulevée par la Commission à l'encontre des demandes en réparation du préjudice moral subi par les quatre enfants d'Alessandro Missir Mamachi et par Livio Missir Mamachi. - EuG, 20.11.2019 - T-502/12 Auf die Zurückverweisung nach der Überprüfung erging das Urteil des Gerichts vom 7. Dezember 2017, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission (T-401/11 P RENV-RX, im Folgenden: Urteil nach Zurückverweisung, EU:T:2017:874 ), in dem es über die Rechtsmittelgründe entschied, die es im Rechtsmittelurteil nicht geprüft hatte.
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Rechtsprechung
| EuG, 19.09.2019 - T-401/11 P-DEP |
Volltextveröffentlichung
- Europäischer Gerichtshof
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission
(fremdsprachig)
Verfahrensgang
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (22)
- EuG, 10.07.2014 - T-401/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst …
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 2 Dans l'arrêt du 10 juillet 2014, Missir Mamachi di Lusignano/Commission (T-401/11 P, EU:T:2014:625 ci-après l'« arrêt T-401/11 P "), le Tribunal a examiné d'office la compétence du Tribunal de la fonction publique pour connaître du recours en première instance.Rn. 6 Sur proposition du premier avocat général, la Cour a décidé de réexaminer l'arrêt T-401/11 P.
Par l'arrêt du 10 septembre 2015, Réexamen Missir Mamachi di Lusignano/Commission (C-417/14 RX-II, EU:C:2015:588, ci-après l'« arrêt C-417/14 RX-II "), la Cour, en substance, premièrement, a annulé l'arrêt T-401/11 P en ce qui concerne la répartition des compétences entre le Tribunal et le Tribunal de la fonction publique, deuxièmement, a jugé que cet arrêt devait être considéré comme définitif en ce que, par celui-ci, le Tribunal avait jugé que le Tribunal de la fonction publique avait, dans l'arrêt de première instance, commis une erreur de droit en accueillant la première fin de non-recevoir soulevée par la Commission et en rejetant, pour ce motif, comme irrecevable la demande en réparation du préjudice moral subi par Alessandro Missir Mamachi et, troisièmement, a renvoyé l'affaire devant le Tribunal, afin que celui-ci statue sur les questions laissées en suspens.
Rn. 9 Dans l'arrêt du 7 décembre 2017, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission (T-401/11 P RENV-RX, EU:T:2017:874, ci-après l'« arrêt T-401/11 P-RX "), premièrement, le Tribunal a jugé que le Tribunal de la fonction publique avait commis une erreur de droit en accueillant une fin de non-recevoir soulevée par la Commission à l'encontre des demandes en réparation du préjudice moral subi par les quatre enfants d'Alessandro Missir Mamachi et par Livio Missir Mamachi.
Rn. 10 Par lettre du 29 mars 2018, 1es avocats des requérants ont transmis à la Commission une demande de liquidation des dépens pour les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX ainsi qu'à la décision T-518/14, dans laquelle ces dépens ont été chiffrés à un montant total de 191 800 euros.
Rn. 11 Par lettre du 8 juin 2018 (ci-après « la première lettre du 8 juin 2018 "), la Commission a indiqué qu'elle estimait excessif le nombre d'heures facturées en se déclarant disposée à payer un montant forfaitaire de 21 375 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P.
Rn. 12 Par une autre lettre du 8 juin 2018 (ci-après « la deuxième lettre du 8 juin 2018 "), la Commission a indiqué qu'elle estimait excessif le nombre d'heures facturées en se déclarant disposée à payer un montant forfaitaire total de 14 337, 50 euros pour l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 et pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 14 Dans le cadre de ses observations sur la demande de taxation des dépens, déposées au greffe du Tribunal le 18 février 2019, 1a Commission, qui conteste ces montants, a demandé au Tribunal de fixer le montant des frais à 21 375 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, 7 687, 50 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX et 2 500 euros pour l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 au maximum, et de rejeter toute autre prétention des requérants.
Rn. 21 Il y a lieu de relever que les requérants réclament une somme totale de 191 800 euros, correspondant au paiement des honoraires et dépens exposés dans le cadre des pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi que de la présente procédure de taxation des dépens.
Rn. 22 Bien que la présente demande de taxation des dépens contienne des demandes distinctes, en raison du caractère étroitement connexe des pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, il convient, tout d'abord, de déterminer le montant des dépens récupérables relatifs à ces deux pourvois et, par la suite, celui des dépens récupérables relatifs à l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi qu'à la présente procédure.
Sur le montant des dépens récupérables relatifs aux pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 24 En deuxième lieu, s'agissant de l'objet et de la difficulté des pourvois, il convient de relever que, dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, Livio Missir Mamachi avait soulevé trois moyens tirés, le premier, d'une erreur de droit commise par le Tribunal de la fonction publique en jugeant irrecevable la demande de réparation du préjudice moral subi par Alessandro Missir Mamachi, par ses quatre enfants et par lui-même, le deuxième, de l'erreur de droit commise par le Tribunal de la fonction publique en limitant à 40 % la responsabilité de la Commission et, le troisième, d'une erreur de droit commise par le Tribunal de la fonction publique en jugeant que le dommage matériel avait été intégralement indemnisé par les prestations statutaires.
Rn. 25 Dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, les requérants avaient présenté leurs observations, en réitérant, en substance, les moyens soulevés, mais non examinés par le Tribunal, dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P.
Rn. 28 En troisième lieu, s'agissant de l'importance des pourvois sous l'angle du droit de l'Union et, en particulier, du droit de la fonction publique de l'Union, il convient de prendre en considération les précisions qui ont été apportées par le Tribunal dans les arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 29 S'agissant de l'arrêt T-401/11 P, le Tribunal a jugé que, dans le système de voies de recours prévu par les articles 90 et 91 du statut des fonctionnaires de l'Union européenne, une demande d'indemnisation formulée pour la première fois devant le Tribunal est recevable, alors que la réclamation administrative préalable ne vise que l'annulation de la décision prétendument dommageable, car une demande en annulation peut impliquer une demande en réparation du préjudice subi.
Rn. 30 S'agissant de l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, premièrement, le Tribunal a jugé que, dans l'hypothèse où une institution est responsable d'un manquement à une obligation de protection ayant contribué à causer le dommage spécifique que ladite obligation avait pour objet de prévenir, il y a lieu de considérer que ce manquement, même s'il ne peut être considéré comme la seule cause du dommage, peut concourir de manière suffisamment directe à sa réalisation.
Rn. 35 En cinquième lieu, il y a lieu de relever qu'il n'y a pas d'accord entre la Commission et les requérants, premièrement, quant à la charge de travail que la procédure a pu engendrer pour les avocats de ces derniers dans les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX et, deuxièmement, quant au tarif horaire indiqué et au nombre d'avocats impliqués.
Rn. 36 S'agissant de la charge de travail dans le cadre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, les requérants contestent l'évaluation faite par la Commission dans la première lettre du 8 juin 2018 en ce qui concerne les heures consacrées à l'examen de l'arrêt F-50/09, à la préparation du pourvoi et de l'audience ainsi qu'aux recherches jurisprudentielles.
Rn. 46 Il y a lieu de constater que, même si, dans la présente demande, les requérants n'explicitent pas le nombre d'heures total nécessaire pour le traitement du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, en substance, à la lumière de leurs écritures et des observations présentées par la Commission, ce nombre dépasse les 400 heures.
Rn. 47 Toutefois, compte tenu des arguments soulevés par les requérants qui, dans leur demande, se limitent, d'une part, à remettre en cause certains chiffrages horaires proposés par la Commission sans en avancer d'autres et, d'autre part, à avancer des chiffrages horaires différents de ceux de la Commission sans apporter de véritables éléments le justifiant, il apparaît nécessaire de réduire l'évaluation du nombre d'heures consacrées au pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P à 100 heures.
Rn. 48 S'agissant de la charge de travail engendrée par le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, les requérants font valoir que, contrairement à ce que la Commission soutient dans la deuxième lettre du 8 juin 2018, 1e nombre d'heures que les avocats ont consacré aux conversations et aux réunions avec la famille Missir Mamachi di Lusignano ainsi qu'à l'analyse de l'arrêt C-417/14 RX-II était non seulement indispensable mais également justifié en raison de la complexité des questions juridiques soulevées par le litige.
Rn. 49 Quant à la Commission, elle observe que le nombre d'heures consacrées à la rédaction des observations est excessif dans la mesure où plusieurs arguments contenus dans le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P y sont repris.
Rn. 50 À la lumière de ces considérations, la Commission considère qu'un nombre de 28, 15 heures serait approprié dans le cadre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 51 Comme constaté au point 46 ci-dessus, même si, dans la présente demande, les requérants n'explicitent pas le nombre d'heures total nécessaire pour le traitement du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, en substance, à la lumière de leurs écritures et des observations présentées par la Commission, ce nombre dépasse les 60 heures.
Rn. 52 Compte tenu des éléments invoqués par les requérants, qui se limitent, premièrement, à faire valoir un nombre d'heures important consacré par leurs avocats à des conversations et réunions avec des membres de leur famille sans le chiffrer, deuxièmement, à remettre en cause certains chiffrages horaires proposés par la Commission sans en avancer d'autres et, troisièmement, à avancer des chiffrages horaires différents de ceux de la Commission sans apporter de véritables éléments le justifiant, il apparaît nécessaire de réduire l'évaluation du nombre d'heures consacrées au pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX à 35 heures.
Rn. 57 Il sera donc fait une juste appréciation des honoraires récupérables par les requérants au titre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P en fixant leur montant à 28 000 euros, ce qui correspond à 100 heures de travail au taux horaire de 280 euros, et au titre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX en fixant leur montant à 9 800 euros, ce qui correspond à 35 heures de travail au taux horaire de 280 euros.
Rn. 77 Il résulte de tout ce qui précède que le montant total des dépens récupérables par les requérants auprès de la Commission, dû au titre des dépens récupérables dans les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, dans l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi que dans la présente procédure, s'élève à 44 450 euros, augmenté des intérêts moratoires à compter de la date de la signification de la présente ordonnance.
- EuG - T-518/14 (anhängig)
Missir Mamachi di Lusignano / Kommission
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 7 Suite au prononcé de l'arrêt C-417/14 RX-II, l'affaire T-518/14, Missir Mamachi di Lusignano/Commission, a été clôturée par décision du greffier du Tribunal du 10 septembre 2015 (ci-après « la décision T-518/14 ").Rn. 10 Par lettre du 29 mars 2018, 1es avocats des requérants ont transmis à la Commission une demande de liquidation des dépens pour les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX ainsi qu'à la décision T-518/14, dans laquelle ces dépens ont été chiffrés à un montant total de 191 800 euros.
Rn. 12 Par une autre lettre du 8 juin 2018 (ci-après « la deuxième lettre du 8 juin 2018 "), la Commission a indiqué qu'elle estimait excessif le nombre d'heures facturées en se déclarant disposée à payer un montant forfaitaire total de 14 337, 50 euros pour l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 et pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX.
Rn. 14 Dans le cadre de ses observations sur la demande de taxation des dépens, déposées au greffe du Tribunal le 18 février 2019, 1a Commission, qui conteste ces montants, a demandé au Tribunal de fixer le montant des frais à 21 375 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, 7 687, 50 euros pour le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX et 2 500 euros pour l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 au maximum, et de rejeter toute autre prétention des requérants.
Rn. 21 Il y a lieu de relever que les requérants réclament une somme totale de 191 800 euros, correspondant au paiement des honoraires et dépens exposés dans le cadre des pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi que de la présente procédure de taxation des dépens.
Rn. 22 Bien que la présente demande de taxation des dépens contienne des demandes distinctes, en raison du caractère étroitement connexe des pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, il convient, tout d'abord, de déterminer le montant des dépens récupérables relatifs à ces deux pourvois et, par la suite, celui des dépens récupérables relatifs à l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi qu'à la présente procédure.
Sur le montant des dépens récupérables relatifs à l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14.
Rn. 59 En deuxième lieu, s'agissant de l'objet du litige et des difficultés de la cause, il convient de relever, à l'instar de la Commission, que l'affaire enregistrée sous le numéro d'ordre T-518/14, Missir Mamachi di Lusignano/Commission, correspondait, en substance, à l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09.
Rn. 62 En quatrième lieu, il y a lieu de relever qu'il n'y a pas d'accord entre la Commission et les requérants, premièrement, quant à la charge de travail que la procédure a pu engendrer pour les avocats de ces derniers dans l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 et, deuxièmement, quant au tarif horaire indiqué et au nombre d'avocats impliqués.
Ainsi, selon les requérants, la Commission ne peut pas faire valoir que les arguments contenus dans les observations déposées dans le cadre de l'affaire T-518/14 étaient, en substance, identiques à ceux déjà présentés dans le cadre de l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09.
Rn. 64 Les requérants contestent également l'argument de la Commission selon lequel il y aurait lieu de chiffrer les dépens exposés dans le cadre de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 de manière restrictive compte tenu du travail négligeable effectué, dans la mesure où, selon elle, il était inévitable que la procédure soit suspendue à la suite de la décision de procéder au réexamen.
Rn. 66 Comme constaté au point 46 ci-dessus, même si, dans la présente demande, les requérants n'explicitent pas le nombre d'heures total nécessaire pour le traitement de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14, en substance, à la lumière de leurs écritures et des observations présentées par la Commission, ce nombre dépasse les 60 heures.
Rn. 67 Sans qu'il soit besoin de se prononcer sur l'argument soulevé par la Commission selon lequel il y aurait lieu de chiffrer les dépens exposés dans le cadre de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 de manière restrictive, d'une part, compte tenu des arguments invoqués par les requérants qui se limitent à avancer des chiffrages horaires différents de ceux de la Commission sans apporter de véritables éléments le justifiant et, d'autre part, en raison du fait que c'est à bon droit que la Commission fait valoir que l'affaire ayant donné à la décision T-518/14 contenait des arguments déjà utilisés dans l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09, il apparaît nécessaire de réduire l'évaluation du nombre d'heures consacrées à l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 à 20 heures.
Rn. 69 Il sera donc fait une juste appréciation des honoraires récupérables par les requérants au titre de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 en fixant leur montant à 5 400 euros, ce qui correspond à 20 heures de travail au taux horaire de 270 euros.
Rn. 77 Il résulte de tout ce qui précède que le montant total des dépens récupérables par les requérants auprès de la Commission, dû au titre des dépens récupérables dans les pourvois ayant donné lieu aux arrêts T-401/11 P et T-401/11 P RENV-RX, dans l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 ainsi que dans la présente procédure, s'élève à 44 450 euros, augmenté des intérêts moratoires à compter de la date de la signification de la présente ordonnance.
- EuGöD, 12.05.2011 - F-50/09
Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - …
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 1 Par son pourvoi introduit au titre de l'article 9 de l'annexe I du statut de la Cour de justice de l'Union européenne, M. Livio Missir Mamachi di Lusignano (ci-après « Livio Missir Mamachi ") demandait l'annulation de l'arrêt du Tribunal de la fonction publique de l'Union européenne du 12 mai 2011, Missir Mamachi di Lusignano/Commission (F-50/09, EU:F:2011:55, ci-après l'« arrêt F-50/09 "), par lequel celui-ci avait rejeté son recours tendant, d'une part, à l'annulation de la décision du 3 février 2009 par laquelle la Commission européenne avait rejeté sa demande d'indemnisation des préjudices matériels et moraux résultant de l'assassinat de son fils, Alessandro Missir Mamachi di Lusignano (ci-après « Alessandro Missir Mamachi "), et de sa belle-fille, le 18 septembre 2006 à Rabat (Maroc), et, d'autre part, à la condamnation de la Commission à lui verser, ainsi qu'aux ayants droit de son fils, diverses sommes en réparation des préjudices patrimoniaux et non patrimoniaux résultant de ces assassinats.À la lumière de ces considérations, le Tribunal a décidé renvoyer l'affaire F-50/09 dans son intégralité à lui-même.
Rn. 36 S'agissant de la charge de travail dans le cadre du pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P, les requérants contestent l'évaluation faite par la Commission dans la première lettre du 8 juin 2018 en ce qui concerne les heures consacrées à l'examen de l'arrêt F-50/09, à la préparation du pourvoi et de l'audience ainsi qu'aux recherches jurisprudentielles.
Rn. 37 En effet, les requérants font valoir que les 11 heures déclarées pour l'examen de l'arrêt F-50/09 et les 44, 5 heures indiquées pour la préparation de l'audience sont adéquates, contrairement à ce que soutient la Commission.
Rn. 43 Dans le même ordre d'idées, la Commission considère que 6, 5 heures pour l'analyse de l'arrêt F-50/09, 8 heures pour la définition de la stratégie à suivre, 14 heures pour l'examen des questions du Tribunal et 1, 5 heure pour l'analyse des réponses de la Commission aux questions du Tribunal pourraient également être appropriées.
Rn. 59 En deuxième lieu, s'agissant de l'objet du litige et des difficultés de la cause, il convient de relever, à l'instar de la Commission, que l'affaire enregistrée sous le numéro d'ordre T-518/14, Missir Mamachi di Lusignano/Commission, correspondait, en substance, à l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09.
Rn. 60 Ainsi, il convient de conclure que, même si l'affaire en cause était complexe et soulevait des questions d'une certaine difficulté, les avocats des requérants ont pu largement reprendre les arguments et les analyses contenus dans les écritures de l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09.
Ainsi, selon les requérants, la Commission ne peut pas faire valoir que les arguments contenus dans les observations déposées dans le cadre de l'affaire T-518/14 étaient, en substance, identiques à ceux déjà présentés dans le cadre de l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09.
Rn. 67 Sans qu'il soit besoin de se prononcer sur l'argument soulevé par la Commission selon lequel il y aurait lieu de chiffrer les dépens exposés dans le cadre de l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 de manière restrictive, d'une part, compte tenu des arguments invoqués par les requérants qui se limitent à avancer des chiffrages horaires différents de ceux de la Commission sans apporter de véritables éléments le justifiant et, d'autre part, en raison du fait que c'est à bon droit que la Commission fait valoir que l'affaire ayant donné à la décision T-518/14 contenait des arguments déjà utilisés dans l'affaire ayant donné lieu à l'arrêt F-50/09, il apparaît nécessaire de réduire l'évaluation du nombre d'heures consacrées à l'affaire ayant donné lieu à la décision T-518/14 à 20 heures.
- EuGH, 10.09.2015 - C-417/14
Réexamen Missir Mamachi di Lusignano / Kommission - Überprüfung des Urteils des …
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Par l'arrêt du 10 septembre 2015, Réexamen Missir Mamachi di Lusignano/Commission (C-417/14 RX-II, EU:C:2015:588, ci-après l'« arrêt C-417/14 RX-II "), la Cour, en substance, premièrement, a annulé l'arrêt T-401/11 P en ce qui concerne la répartition des compétences entre le Tribunal et le Tribunal de la fonction publique, deuxièmement, a jugé que cet arrêt devait être considéré comme définitif en ce que, par celui-ci, le Tribunal avait jugé que le Tribunal de la fonction publique avait, dans l'arrêt de première instance, commis une erreur de droit en accueillant la première fin de non-recevoir soulevée par la Commission et en rejetant, pour ce motif, comme irrecevable la demande en réparation du préjudice moral subi par Alessandro Missir Mamachi et, troisièmement, a renvoyé l'affaire devant le Tribunal, afin que celui-ci statue sur les questions laissées en suspens.Rn. 7 Suite au prononcé de l'arrêt C-417/14 RX-II, l'affaire T-518/14, Missir Mamachi di Lusignano/Commission, a été clôturée par décision du greffier du Tribunal du 10 septembre 2015 (ci-après « la décision T-518/14 ").
Ledit arrêt a été annulé par l'arrêt C-417/14 RX-II pour le surplus.
Rn. 48 S'agissant de la charge de travail engendrée par le pourvoi ayant donné lieu à l'arrêt T-401/11 P RENV-RX, les requérants font valoir que, contrairement à ce que la Commission soutient dans la deuxième lettre du 8 juin 2018, 1e nombre d'heures que les avocats ont consacré aux conversations et aux réunions avec la famille Missir Mamachi di Lusignano ainsi qu'à l'analyse de l'arrêt C-417/14 RX-II était non seulement indispensable mais également justifié en raison de la complexité des questions juridiques soulevées par le litige.
Rn. 58 S'agissant, en premier lieu, de la nature du litige, cette partie de la présente demande concerne les dépens exposés dans le cadre d'une affaire en première instance clôturée par une décision du greffier du Tribunal à la suite du prononcé de l'arrêt C-417/14 RX-II.
- EuG, 06.03.2015 - T-324/14
Marcuccio/ Kommission
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 17 Selon une jurisprudence constante, il découle de cette disposition que les dépens récupérables sont limités, d'une part, à ceux exposés aux fins de la procédure devant le Tribunal et, d'autre part, à ceux qui ont été indispensables à ces fins (voir ordonnance du 7 septembre 2017, T-324/14 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:592, point 8 et jurisprudence citée).Rn. 18 À défaut de dispositions de nature tarifaire dans le droit de l'Union, le juge doit apprécier librement les données de la cause, en tenant compte de l'objet et de la nature du litige, de son importance sous l'angle du droit de l'Union ainsi que des difficultés de la cause, de l'ampleur du travail que la procédure contentieuse a pu nécessiter de la part des agents ou conseils qui sont intervenus et des intérêts économiques que le litige a représenté pour les parties (voir ordonnance du 7 septembre 2017, T-324/14 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:592, point 9 et jurisprudence citée).
Rn. 19 En fixant les dépens récupérables, le Tribunal tient compte de toutes les circonstances de l'affaire jusqu'au moment de l'adoption de l'ordonnance de taxation des dépens, y compris des frais indispensables afférents à la procédure de taxation des dépens (voir ordonnance du 7 septembre 2017, T-324/14 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:592, point 10 et jurisprudence citée).
- EuG, 07.09.2017 - T-324/14
Marcuccio/ Kommission
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 17 Selon une jurisprudence constante, il découle de cette disposition que les dépens récupérables sont limités, d'une part, à ceux exposés aux fins de la procédure devant le Tribunal et, d'autre part, à ceux qui ont été indispensables à ces fins (voir ordonnance du 7 septembre 2017, T-324/14 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:592, point 8 et jurisprudence citée).Rn. 18 À défaut de dispositions de nature tarifaire dans le droit de l'Union, le juge doit apprécier librement les données de la cause, en tenant compte de l'objet et de la nature du litige, de son importance sous l'angle du droit de l'Union ainsi que des difficultés de la cause, de l'ampleur du travail que la procédure contentieuse a pu nécessiter de la part des agents ou conseils qui sont intervenus et des intérêts économiques que le litige a représenté pour les parties (voir ordonnance du 7 septembre 2017, T-324/14 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:592, point 9 et jurisprudence citée).
Rn. 19 En fixant les dépens récupérables, le Tribunal tient compte de toutes les circonstances de l'affaire jusqu'au moment de l'adoption de l'ordonnance de taxation des dépens, y compris des frais indispensables afférents à la procédure de taxation des dépens (voir ordonnance du 7 septembre 2017, T-324/14 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:592, point 10 et jurisprudence citée).
- EuG, 18.09.2015 - T-653/13
Wahlström / FRONTEX
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 56 Ensuite, il y a lieu de rappeler qu'un taux horaire de 280 euros au stade de la procédure en pourvoi a été jugé adéquat au regard des tarifs pratiqués dans les affaires relevant de cette matière (voir, en ce sens, ordonnance du 11 janvier 2017, Wahlström/Frontex, T-653/13 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:12, points 33 et 34 et jurisprudence citée).D'autre part, un taux horaire de 270 euros au stade de la procédure en première instance a été jugé adéquat au regard des tarifs pratiqués dans les affaires relevant de cette matière (voir, en ce sens, ordonnance du 11 janvier 2017, Wahlström/Frontex, T-653/13 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:12, points 33 et 34 et jurisprudence citée).
- EuG, 11.01.2017 - T-653/13
Wahlström / Frontex
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 56 Ensuite, il y a lieu de rappeler qu'un taux horaire de 280 euros au stade de la procédure en pourvoi a été jugé adéquat au regard des tarifs pratiqués dans les affaires relevant de cette matière (voir, en ce sens, ordonnance du 11 janvier 2017, Wahlström/Frontex, T-653/13 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:12, points 33 et 34 et jurisprudence citée).D'autre part, un taux horaire de 270 euros au stade de la procédure en première instance a été jugé adéquat au regard des tarifs pratiqués dans les affaires relevant de cette matière (voir, en ce sens, ordonnance du 11 janvier 2017, Wahlström/Frontex, T-653/13 P-DEP, non publiée, EU:T:2017:12, points 33 et 34 et jurisprudence citée).
- EuGH, 15.02.2005 - C-12/03
DAS RECHTSMITTEL GEGEN DAS URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ, MIT DEM DIE …
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 55 À l'instar de la Commission, il y a lieu de relever que, lors de la fixation du montant des dépens récupérables, il convient de tenir compte du nombre total d'heures de travail correspondant aux prestations effectuées et considérées comme objectivement indispensables aux fins des procédures concernées, indépendamment du nombre d'avocats entre lesquels ces prestations ont pu être réparties (voir ordonnance du 20 mai 2010, Tetra Laval/Commission, C-12/03 P-DEP et C-13/03 P-DEP, non publiée, point 56 et jurisprudence citée). - EuGH, 10.10.2013 - C-38/09
CPVO / Schräder - Kostenfestsetzung
Auszug aus EuG, 19.09.2019 - T-401/11
Rn. 71 En outre, s'agissant des frais indispensables à la procédure de taxation des dépens, il convient de rappeler qu'une demande de taxation des dépens présente un caractère plutôt standardisé et se distingue, en principe, par l'absence de toute difficulté pour l'avocat qui a déjà traité du fond de l'affaire (voir ordonnances du 7 juin 2012, France Télévisions/TF1, C-451/10 P-DEP, EU:C:2012:323, point 32 ; du 10 octobre 2013, 0CVV/Schräder, C-38/09 P-DEP, EU:C:2013:679, point 42, et du 3 juillet 2014, Bogusz/Frontex, F-5/12 DEP, EU:F:2014:179, point 21). - EuG, 31.03.2011 - T-5/02
Tetra Laval / Kommission
- EuGH, 09.06.2011 - C-451/10
France Télévisions / TF1
- EuG, 15.07.2011 - T-366/10
Rechtsmittel-Zurückweisung
- EuG, 14.11.2013 - T-229/13
Rechtsmittel; Öffentlicher Dienst; Abweisung der Klage im ersten Rechtszug als …
- EuGH, 07.06.2012 - C-451/10
France Télévisions / TF1
- EuG, 28.01.2014 - T-366/10
Marcuccio / Kommission
- EuG, 15.12.2016 - T-229/13
Marcuccio / Kommission
- EuGöD, 03.07.2014 - F-5/12
Öffentlicher Dienst - Verfahren - Kostenfestsetzung.
- EuG, 04.05.2016 - T-129/14
Andres u.a. / EZB
- EuG, 11.04.2019 - T-129/14
Andres u.a./ EZB
- EuG, 10.03.2017 - T-711/16
Marcuccio / Kommission
- EuG, 07.12.2017 - T-401/11
Missir Mamachi di Lusignano u.a./ Kommission - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst …
- EuG, 09.09.2024 - T-502/16
Missir Mamachi di Lusignano/ Kommission
Rn. 64 Le Tribunal estime que les circonstances particulières de l'affaire au principal justifient la prise en compte d'un taux horaire moyen de 270 euros, compte tenu des tarifs pratiqués dans les affaires relevant du domaine du droit de la fonction publique européenne au stade de la procédure en première instance (voir, en ce sens, ordonnance du 19 septembre 2019, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-DEP, non publiée, EU:T:2019:660, point 68 et jurisprudence citée). - EuG, 09.02.2024 - T-645/16
Hypo Vorarlberg Bank/ SRB - Verfahren - Verbindung - Kostenfestsetzung
Letztlich konnten die Anwälte des SRB in der Rechtssache T-645/16 ihre Tätigkeit auf andere Zulässigkeitsfragen der Klage konzentrieren, u. a. was das Problem der Rechtshängigkeit anbelangt, so dass die Schwierigkeit des Falls in dieser Rechtssache zu relativieren ist (…vgl. in diesem Sinne Beschlüsse vom 13. März 2017, Marcuccio/Kommission, T-497/16 DEP, nicht veröffentlicht, EU:T:2017:364, Rn. 34 und 36, sowie vom 19. September 2019, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission, T-401/11 P-DEP, nicht veröffentlicht, EU:T:2019:660, Rn. 60). - EuG, 09.02.2024 - T-809/16
Hypo Vorarlberg Bank/ SRB - Verfahren - Kostenfestsetzung
Letztlich konnten die Anwälte des SRB in der Rechtssache T-809/16 ihre Tätigkeit auf andere Zulässigkeitsfragen der Klage konzentrieren, u. a. was das Problem der Rechtshängigkeit anbelangt, so dass die Schwierigkeit des Falls in dieser Rechtssache zu relativieren ist (…vgl. in diesem Sinne Beschlüsse vom 13. März 2017, Marcuccio/Kommission, T-497/16 DEP, nicht veröffentlicht, EU:T:2017:364, Rn. 34 und 36, sowie vom 19. September 2019, Missir Mamachi di Lusignano u. a./Kommission, T-401/11 P-DEP, nicht veröffentlicht, EU:T:2019:660, Rn. 60). - EuG, 10.05.2023 - T-294/20
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Rn. 37 Selon une jurisprudence constante, le Tribunal tient compte de toutes les circonstances de l'affaire jusqu'au moment de la signature de l'ordonnance de taxation des dépens, y compris des frais indispensables afférents à la procédure de taxation des dépens (voir ordonnance du 19 septembre 2019, Missir Mamachi di Lusignano e.a./Commission, T-401/11 P-DEP, non publiée, EU:T:2019:660, point 19 et jurisprudence citée).
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