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Weitere Entscheidung unten: EKMR, 20.01.1984

Rechtsprechung
   EGMR, 02.03.1987 - 9562/81, 9818/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,11720
EGMR, 02.03.1987 - 9562/81, 9818/82 (https://dejure.org/1987,11720)
EGMR, Entscheidung vom 02.03.1987 - 9562/81, 9818/82 (https://dejure.org/1987,11720)
EGMR, Entscheidung vom 02. März 1987 - 9562/81, 9818/82 (https://dejure.org/1987,11720)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    MONNELL AND MORRIS v. THE UNITED KINGDOM

    Art. 5, Art. 5 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1 Buchst. a, Art. 5 Abs. 1 Buchst. b, Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 6 Abs. 3 Buchst. c, Art. 14+5, Art. 14, Art. 14+6 MRK
    No violation of Art. 5-1 No violation of Art. 6-1 No violation of Art. 6-3-c No violation of Art. 14+5 No violation of Art. 14+6 (englisch)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    MONNELL ET MORRIS c. ROYAUME-UNI

    Art. 5, Art. 5 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1 Buchst. a, Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 6 Abs. 3 Buchst. c, Art. 14+5, Art. 14, Art. 14+6 MRK
    Non-violation de l'Art. 5-1 Non-violation de l'Art. 6-1 Non-violation de l'Art. 6-3-c Non-violation de l'Art. 14+5 Non-violation de l'Art. 14+6 (französisch)

  • eugrz.info PDF

    Monnell und Morris gegen Vereinigtes Königreich

    Nichtanrechnung von Haftzeiten durch richterliche Anordnung bei mutwilliger Einlegung von Rechtsmitteln (hier: Berufung). | Ergebnis: Keine Verletzung der Konvention

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (108)Zitiert selbst (10)

  • EGMR, 17.01.1970 - 2689/65
    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    Das Urteil Delcourt vom 17. Januar 1970 erkennt grundsätzlich an, dass der Schutz des Art. 6 nicht mit dem erstinstanzlichen Urteil endet (Série A Nr. 11, S. 14 f., Ziff. 25, EGMR-E 1, 101): "Über eine strafrechtliche Anklage ist solange nicht wirklich "entschieden" (determined), wie die Verurteilung oder der Freispruch nicht rechtskräftig sind.

    56. Die Art und Weise, wie Art. 6 Abs. 1 und 3 lit. c im Berufungs- oder Revisionsverfahren anzuwenden sind, hängt von den Besonderheiten des jeweiligen Verfahrens ab (vgl. u.a. Urteil Delcourt, Série A Nr. 11, S. 15, Ziff. 26, EGMR-E 1, 101 f., und Urteil Pakelli vom 25. April 1983, Série A Nr. 64, S. 14, Ziff. 29, EGMR-E 2, 278).

    62. Zunächst ist festzustellen, dass der Grundsatz der Waffengleichheit, der dem in Art. 6 Abs. 1 niedergelegten Begriff der Fairness inhärent ist (Urteil Delcourt, a.a.O., Série A Nr. 11, S. 15, Ziff. 28, EGMR-E 1, 102), gewahrt wurde, da sowohl der Einzelrichter als auch die Kammer des Berufungsgerichts die Anklagevertretung nicht in größerem Umfang angehört haben als die beiden Betroffenen.

  • EGMR, 22.02.1984 - 8209/78

    Sutter ./. Schweiz

    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    Dabei müssen das innerstaatliche Verfahren in seiner Gesamtheit und die Rolle, die dem Berufungs- oder Kassationsgericht in seinem Rahmen zukommt, gewürdigt werden (Urteil Sutter vom 22. Februar 1984, Série A Nr. 74, S. 13, Ziff. 28, EGMR-E 2, 349 m.w.N.).

    Die spätere Frage der Zulassung der Berufung war von begrenztem Umfang und verlangte ihrer Art nach weder eine öffentliche Verhandlung noch die persönliche Anwesenheit der beiden Personen vor dem Berufungsgericht (vgl. sinngemäß Urteil Axen vom 8. Dezember 1983, Série A Nr. 72, S. 12 f., Ziff. 28, EGMR-E 2, 326 f. und Urteil Sutter, Série A Nr. 74, S. 13, Ziff. 30, EGMR-E 2, 350).

  • EGMR, 13.06.1979 - 6833/74
    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    Daher gibt es nach Ansicht des Gerichtshofs einen objektiven und angemessenen Rechtfertigungsgrund für die gerügte Ungleichbehandlung (vgl. u.a. Urteil vom 23. Juli 1968 im "Belgischen Sprachenfall", Série A Nr. 6, S. 34, Ziff. 10, EGMR-E 1, 38 und Urteil Marckx vom 13. Juni 1979, Série A Nr. 31, S. 15 f., Ziff. 32, EGMR-E 1, 399), selbst unterstellt, die Lage der Bf. sei mit der Lage von Verurteilten, die sich auf freiem Fuß befinden, vergleichbar - was die Regierung bestreitet.
  • EGMR, 25.04.1983 - 8398/78

    Pakelli ./. Deutschland

    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    56. Die Art und Weise, wie Art. 6 Abs. 1 und 3 lit. c im Berufungs- oder Revisionsverfahren anzuwenden sind, hängt von den Besonderheiten des jeweiligen Verfahrens ab (vgl. u.a. Urteil Delcourt, Série A Nr. 11, S. 15, Ziff. 26, EGMR-E 1, 101 f., und Urteil Pakelli vom 25. April 1983, Série A Nr. 64, S. 14, Ziff. 29, EGMR-E 2, 278).
  • EGMR, 24.10.1979 - 6301/73
    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    Daraus folgt, dass die gerügte Freiheitsentziehung in dem Sinne, in dem die Rechtsprechung des Gerichtshofs diese Begriffe des Art. 5 Abs. 1 versteht (vgl. u.a. Urteil Winterwerp vom 24. Oktober 1979, Série A Nr. 33, S. 17 f. und 19 f., Ziff. 39 f. und 44-46, EGMR-E 1, 435 ff.), "rechtmäßig" war und "auf die gesetzlich vorgeschriebene Weise" vollzogen wurde.
  • EGMR, 27.06.1968 - 2122/64

    Wemhoff ./. Deutschland

    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    In einem solchen System bestimmt das Berufungsgericht die Strafe selbst; in einigen dieser Staaten entscheidet es, inwieweit die während des Berufungsverfahrens erlittene Haft nicht von der Strafe abgezogen werden soll (vgl. bspw. für die Bundesrepublik Deutschland Urteil Wemhoff vom 27. Juni 1968, Série A Nr. 7 S. 12, Ziff. 15, EGMR-E 1, 59, und Série B Nr. 5, S. 232 und 268).
  • EGMR, 08.12.1983 - 8273/78

    Axen ./. Deutschland

    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    Die spätere Frage der Zulassung der Berufung war von begrenztem Umfang und verlangte ihrer Art nach weder eine öffentliche Verhandlung noch die persönliche Anwesenheit der beiden Personen vor dem Berufungsgericht (vgl. sinngemäß Urteil Axen vom 8. Dezember 1983, Série A Nr. 72, S. 12 f., Ziff. 28, EGMR-E 2, 326 f. und Urteil Sutter, Série A Nr. 74, S. 13, Ziff. 30, EGMR-E 2, 350).
  • EGMR, 02.03.1987 - 9787/82
    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    40. Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs impliziert das Wort "nach" in lit. a nicht nur die einfache chronologische Abfolge von "Verurteilung" und "Freiheitsentziehung": diese muss aus jener resultieren, muss "ihr folgen und als ihre Folge" oder "kraft dieser" angeordnet worden sein (vgl. zuletzt Urteil Weeks vom heutigen Tage, Série A Nr. 114, Ziff. 42, EGMR-E 3, 398).
  • EGMR, 21.10.1986 - 9862/82
    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    Um diese Frage zu beantworten, bedurfte es nicht der körperlichen Anwesenheit der Bf. (vgl. sinngemäß Urteil Sanchez-Reisse vom 21. Oktober 1986, Série A Nr. 107, S. 19, Ziff. 51, EGMR-E 3, 286).
  • EKMR, 20.01.1984 - 9818/82

    MORRIS c. ROYAUME-UNI

    Auszug aus EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    34 Monnell und Morris gegen Vereinigtes Königreich Urteil vom 2. März 1987 (Kammer) Ausgefertigt in französischer und englischer Sprache, die gleichermaßen verbindlich sind, veröffentlicht in Série A / Series A Nr. 115. Zwei Beschwerden, davon die erste mit der Beschwerde Nr. 9562/81, Monnell, eingelegt am 5. August 1981 und die zweite mit der Beschwerde Nr. 9818/82, Morris, eingelegt am 13. März 1982; beide Beschwerden wurden am 11. Juli 1985 von der Kommission und am 16. Juli 1985 von der britischen Regierung vor den EGMR gebracht.
  • BVerfG, 30.06.2014 - 2 BvR 792/11

    Verwerfung der Revision in Strafsachen auch ohne mündliche Verhandlung möglich

    Der Gerichtshof respektiert dabei die unterschiedliche Ausgestaltung der Rechtsmittelzüge in den Vertragsstaaten, die entweder eine vorgelagerte Annahmeentscheidung voraussetzen, für die der Öffentlichkeitsgrundsatz ohnehin nicht gilt (vgl. EGMR, Monnell and Morris v. United Kingdom, Urteil vom 2. März 1987, Nr. 9562/81 und 9818/82, § 58), oder eine andere, vergleichbare Möglichkeit zur vereinfachten Erledigung aussichtsloser Rechtsmittel vorsehen (vgl. EGMR, Bulut v. Austria, Urteil vom 22. Februar 1996, Nr. 17358/90, § 42;… Rippe v. Germany, Entscheidung vom 2. Februar 2006, Nr. 5398/03, juris, Rn. 52).
  • EGMR, 26.05.1988 - 10563/83

    EKBATANI v. SWEDEN

    Criminal proceedings form an entity and the protection afforded by Article 6 (art. 6) does not cease with the decision at first instance; indeed, according to the Court's consistent case-law a State which institutes courts of appeal or cassation "is required to ensure that persons amenable to the law shall enjoy before these courts the fundamental guarantees contained in [this] Article" (art. 6) (as the most recent authority, see the Monnell and Morris judgment of 2 March 1987, Series A no. 115, p. 21, § 54).

    14-15, §§ 27 and 29; see also the above-mentioned Monnell and Morris judgment, Series A no. 115, p. 22, § 58).

    The manner of application of Article 6 (art. 6) to proceedings before courts of appeal does, however, depend on the special features of the proceedings involved; account must be taken of the entirety of the proceedings in the domestic legal order and of the role of the appellate court therein (see, as the most recent authority, the above-mentioned Monnell and Morris judgment, Series A no. 115, p. 22, § 56).

    In deciding this question, the Court must have regard to the nature of the Swedish appeal system, the scope of the Court of Appeal's powers and the manner in which the applicant's interests were actually presented and protected before the Court of Appeal (see, mutatis mutandis, the above-mentioned Monnell and Morris judgment, Series A no. 115, p. 22, § 56).

    However, the Court would recall that this principle is "only one feature of the wider concept of a fair trial in criminal proceedings" (see, inter alia, the above-mentioned Monnell and Morris judgment, Series A no. 115, p. 94, § 62).

    Thus, leave-to-appeal proceedings and proceedings involving only questions of law, as opposed to questions of fact, may comply with the requirements of Article 6 (art. 6), although the appellant was not given an opportunity of being heard in person by the appeal or cassation court (see, inter alia, the above-mentioned Monnell and Morris judgment, Series A no. 115, p. 22, § 58 (leave to appeal) and the Sutter judgment of 22 February 1984, Series A no. 74, p. 13, § 30 (court of cassation)).

  • EGMR, 19.12.1989 - 9783/82
    Pour savoir si M. Kamasinski a subi la discrimination dont il se plaint, il faut prendre en compte les particularités de la procédure d'appel devant la Cour Suprême et les circonstances du recours de l'intéressé (voir, mutatis mutandis, l'arrêt Monnell et Morris du 2 mars 1987, série A no 115, p. 22, § 56).
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Rechtsprechung
   EKMR, 20.01.1984 - 9818/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,9968
EKMR, 20.01.1984 - 9818/82 (https://dejure.org/1984,9968)
EKMR, Entscheidung vom 20.01.1984 - 9818/82 (https://dejure.org/1984,9968)
EKMR, Entscheidung vom 20. Januar 1984 - 9818/82 (https://dejure.org/1984,9968)
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Wird zitiert von ...

  • EGMR, 02.03.1987 - 9562/81
    34 Monnell und Morris gegen Vereinigtes Königreich Urteil vom 2. März 1987 (Kammer) Ausgefertigt in französischer und englischer Sprache, die gleichermaßen verbindlich sind, veröffentlicht in Série A / Series A Nr. 115. Zwei Beschwerden, davon die erste mit der Beschwerde Nr. 9562/81, Monnell, eingelegt am 5. August 1981 und die zweite mit der Beschwerde Nr. 9818/82, Morris, eingelegt am 13. März 1982; beide Beschwerden wurden am 11. Juli 1985 von der Kommission und am 16. Juli 1985 von der britischen Regierung vor den EGMR gebracht.
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