Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Judicialis
GmbHG § 15 Abs. 3; ; GmbHG § 53 Abs. 2; ; AktG § 241; ; ZPO § 167; ; ZPO § 691 Abs. 2
- IWW
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Keine Beurkundungspflicht für Einziehung eines GmbH-Geschäftsanteils und dessen Übertragung auf die verbleibenden Gesellschafter
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
Abfindung, Anfechtungsfrist, Anteilsübertragung, Ausschluss, Beurkundung, Einziehung, Gesellschafter, Gesellschaftsrecht, Notar, Satzungsänderung
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Nichtigkeit eines Gesellschafterbeschlusses; Beurkundungsbedürftigkeit eines Gesellschafterbeschlusses; Einziehung eines Geschäftsanteils eines Gesellschafters; Formbedürftigkeit eines Gesellschafterbeschlusses; Zeitpunkt der Klageeinreichung; Zustellung "demnächst"
Verfahrensgang
- LG Mannheim, 14.04.2003 - 24 O 110/02
- OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Papierfundstellen
- MDR 2004, 581
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (8)
- BGH, 25.11.1985 - II ZR 236/84
Unterbrechung der Verjährung bei Klagezustellung "demnächst"
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Nach Anforderung muss er jedoch unverzüglich, also regelmäßig binnen zwei Wochen, einzahlen (BGH NJW 1986, 1347, 1348; siehe weiterhin KG Berlin KGR 2000, 233; OLG Stuttgart OLGR 2000, 297; OLG Hamm Schaden-Praxis 2000, 357; OLG Schleswig OLGR 2001, 213; OLG Saarbrücken NJW-RR 2002, 1025; OLG Koblenz VersR 2002, 175).Auszugehen ist vom Zeitpunkt des Ablaufs der gemäß § 9 Abs. 4 GV einzuhaltenden Frist von einem Monat ab Zugang des Protokolls (vgl. BGH NJW 1986, 1347, 1348;… Zöller/Greger, ZPO, 23. Aufl. § 167 Rdn. 11).
- BGH, 21.03.2002 - VII ZR 230/01
Zustellung demnächst bei Angabe einer unzutreffenden Postanschrift
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Richtig ist zwar, dass der Bundesgerichtshof die Monatsfrist des § 691 Abs. 2 ZPO auf die Beurteilung einer rechtzeitigen Zustellung des Mahnbescheids gemäß § 693 Abs. 2 ZPO entsprechend angewendet hat (BGHZ 150, 221, 224 ff; vgl. auch OLG Frankfurt OLGR 2001, 136). - BGH, 17.02.1997 - II ZR 41/96
Nichtigkeit von Beschlüssen der Gesellschafterversammlung; Rechtsschutzziel der …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Die Berufung des Klägers, der ersichtlich nicht nur die Feststellung der Nichtigkeit, sondern gegebenenfalls auch die Beseitigung des angegriffenen Gesellschafterbeschlusses im Wege der Anfechtung verfolgt (…vgl. auch Baumbach / Hueck / Zöllner, GmbHG, 17. Auflage, Anhang § 47 Rdn. 81; BGHZ 134, 364), ist unbegründet.
- BGH, 27.05.1999 - VII ZR 24/98
Eigene Sachentscheidung des Berufungsgerichts
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Lediglich verhältnismäßig geringfügige Verzögerungen von bis zu 14 Tagen sind nach der Rechtsprechung unbeachtlich, eine Zeitspanne von 18 oder 19 Tagen hingegen nicht mehr (BGH NJW 1999, 3125 unter II 2;… MünchKomm-ZPO Wenzel aaO § 167 Rdn. 9 m.w.N.). - OLG Saarbrücken, 17.04.2002 - 1 U 758/01
Verjährung von Ansprüchen wegen Leistungen eines Unternehmers für einen …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Nach Anforderung muss er jedoch unverzüglich, also regelmäßig binnen zwei Wochen, einzahlen (BGH NJW 1986, 1347, 1348; siehe weiterhin KG Berlin KGR 2000, 233; OLG Stuttgart OLGR 2000, 297; OLG Hamm Schaden-Praxis 2000, 357; OLG Schleswig OLGR 2001, 213; OLG Saarbrücken NJW-RR 2002, 1025; OLG Koblenz VersR 2002, 175). - OLG Frankfurt, 01.03.2001 - 16 U 12/00
Demnächst erfolgte Mahnbescheidszustellung bei Zustellung innerhalb eines Monats
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Richtig ist zwar, dass der Bundesgerichtshof die Monatsfrist des § 691 Abs. 2 ZPO auf die Beurteilung einer rechtzeitigen Zustellung des Mahnbescheids gemäß § 693 Abs. 2 ZPO entsprechend angewendet hat (BGHZ 150, 221, 224 ff; vgl. auch OLG Frankfurt OLGR 2001, 136). - OLG Koblenz, 20.10.2000 - 10 U 1711/99
Anspruch auf Ersatz der Kosten für einen Leitungswasserschadens ; …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Nach Anforderung muss er jedoch unverzüglich, also regelmäßig binnen zwei Wochen, einzahlen (BGH NJW 1986, 1347, 1348; siehe weiterhin KG Berlin KGR 2000, 233; OLG Stuttgart OLGR 2000, 297; OLG Hamm Schaden-Praxis 2000, 357; OLG Schleswig OLGR 2001, 213; OLG Saarbrücken NJW-RR 2002, 1025; OLG Koblenz VersR 2002, 175). - OLG Schleswig, 15.01.2001 - 15 UF 179/00
Klagezustellung - Verzögerung wegen fehlerhafter Adresse - Anhaltspunkte für …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.10.2003 - 12 U 63/03
Nach Anforderung muss er jedoch unverzüglich, also regelmäßig binnen zwei Wochen, einzahlen (BGH NJW 1986, 1347, 1348; siehe weiterhin KG Berlin KGR 2000, 233; OLG Stuttgart OLGR 2000, 297; OLG Hamm Schaden-Praxis 2000, 357; OLG Schleswig OLGR 2001, 213; OLG Saarbrücken NJW-RR 2002, 1025; OLG Koblenz VersR 2002, 175).
- OLG Düsseldorf, 08.07.2005 - 16 U 104/04
Wirksamkeit einer GmbH-Satzungsbestimmung, die vorsieht, dass die Anfechtung …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs soll die Partei bei der von Amts wegen bewirkten Zustellung vor Nachteilen durch Verzögerungen der von Amts wegen zu bewirkenden Zustellung schützen, die innerhalb des gerichtlichen Geschäftsbetriebs liegen und von der Partei nicht beeinflusst werden können (vgl. BGH, NJW 1986, 1347; NJW 1993, 2811 f.; VersR 1992, 433; NJW 2000, 2282; NJW-RR 2003, 599, 600; OLG Karlsruhe, GmbHR 2003, 1482, 1483).Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung und es ist der klagenden Partei grundsätzlich auch nicht zuzumuten, den Gebühren- und Auslagenvorschuss nach Einreichung einer Klage ohne gerichtliche Anforderung zu bezahlen (vgl. BGHZ 69, 361 = NJW 1978, 215; BGH, NJW 1993, 2811, 2812; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2002 1025, 1027; OLG Karlsruhe, GmbHR 2003, 1482, 1483).
Nach Aufforderung muss der Gerichtskostenvorschuss nur unverzüglich, also regelmäßig binnen zwei Wochen, eingezahlt werden (vgl. OLG Karlsruhe, GmbHR 2003, 1482, 1483 m.w.N.).
- OLG Frankfurt, 16.07.2019 - 5 U 84/18
Frist für Geltendmachung von Beschlussmängeln bei Personengesellschaften
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs soll sie die Partei vor Nachteilen durch Verzögerungen bei der von Amts wegen zu bewirkenden Zustellung schützen, die innerhalb des gerichtlichen Geschäftsbetriebs liegen und von der Partei nicht beeinflusst werden können (vgl. BGH, NJW 1986, 1347; NJW 1993, 2811 f.; VersR 1992, 433; NJW 2000, 2282; NJW-RR 2003, 599, 600; OLG Karlsruhe, GmbHR 2003, 1482, 1483).Falls eine Abtretung des Geschäftsanteils an einen Erwerber in der Gesellschafterversammlung vorgenommen wird, so bedarf der Beschluss wie bei jeder Geschäftsanteilsübertragung gem. § 15 Abs. 3 GmbHG der notariellen Beurkundung (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. Oktober 2003 - 12 U 63/03 - juris 12 (das allerdings eine Einziehung für nicht formbedürftig hält); Römermann: Ausschließung von GmbH-Gesellschaftern und Einziehung von Anteilen: Ein Minenfeld, NZG 2010, 96; in der Tendenz auch Schwab: Kündigung, Ausschluss und Einziehung in der GmbH DStR 2012, 707).
- BGH, 24.05.2005 - IX ZR 135/04
Begriff der Zustellung demnächst
Die Monatsfrist des § 691 Abs. 2 ZPO, die der Bundesgerichtshof bereits auf die Frist des § 693 Abs. 2 ZPO a.F. übertragen habe (BGHZ 150, 221), müsse insbesondere nach Inkrafttreten des § 167 ZPO für alle von dieser Vorschrift erfaßten Fälle gelten (ebenso ArbG Berlin ZInsO 2005, 108, 110; ausdrücklich a.A. hingegen OLG Karlsruhe MDR 2004, 581;… Stein/Jonas/Roth, ZPO 22. Aufl. § 167 Rn. 8).
- KG, 23.02.2006 - 8 U 164/05
Mietzahlungsklage: Wirkung der Streitverkündung des auf Mietzahlung in Anspruch …
Die Entscheidung BGHZ 150, 221 = NJW 2002, 2794, in der für den Fall einer verzögerten Mahnbescheidszustellung wegen Mängeln des Mahnantrags (§ 693 Abs. 2 ZPO a.F.) eine Frist von einem Monat als geringfügig angesehen wurde, beruht auf dem Bestreben, einen Wertungswiderspruch zu § 691 Abs. 2 ZPO a.F. zu vermeiden und kann daher nicht verallgemeinert werden (s. OLG Karlsruhe MDR 2004, 581, 582; im Ergebnis offenbar auch BGH FamRZ 2004, 21 f.;… a.A. Zöller/Greger, a.a.O., § 167 Rn 11). - OLG Stuttgart, 17.06.2004 - 7 U 148/03
Haftung bei mangelbedingter Insolvenz des Mieters
Am 24.2.2004 wurde das Berufungsverfahren zwischen der Zedentin und der Firma W#### & R#### Fliesen GmbH (W####) vor dem Oberlandesgericht Naumburg (12 U 63/03) durch Vergleich beendet.Schließlich hat sich der Kläger aufgrund des Vergleichs in dem Rechtsstreit der Zedentin ./. Firma W#### (12 U 63/03) vom 24. Februar 2004 wegen der Verrechnung mit dem Sicherheitseinbehalt einen Betrag in Höhe von 11.059,22 Euro anrechnen zu lassen.
- OLG Düsseldorf, 28.11.2006 - 4 U 225/05
Keine Zustellung "demnächst" nach § 167 ZPO bei bereits geringfügiger …
Hier hat es bei dem Grundsatz zu bleiben, dass der Partei diejenigen Verzögerungen zugerechnet werden, die sie oder ihr Prozessbevollmächtigter bei sachgerechter Prozessführung hätten vermeiden können (BGH FamRZ 2004, 21, zitiert nach Juris Nr.: KORE 531752004; BGH GuT 2005, 180 = Grundeigentum 2005, 1420, zitiert nach Juris Nr.: KORE 515992005; OLG Hamm r+s 2004, 136; KG r+s 2004, 446; OLG Karlsruhe MDR 2004, 581;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO, 65. Aufl., § 167 Rn. 24;… Prölss/Martin, a.a.O., § 12 Rn. 60;… Römer/ Langheid, VVG, 2. Aufl., § 12 Rn. 61;… Musielak/Wolst ZPO, 4. Aufl. 2005, § 167 Rn. 10; a.A. OLGR München 2006, 207;… Zöller/Greger ZPO, 25. Aufl., § 167 Rn. 11). - LG Frankfurt/Oder, 15.12.2009 - 6a S 41/09
Wohnungseigentumssache: Wahrung der Anfechtungsfrist bei verzögerter Zustellung …
Für die gesellschaftsrechtliche Anfechtungsklage wird aber eine Ausnahme von der Vorschusspflicht des § 12 Abs. 1 Satz 1 GKG gerade nicht gemacht (…vgl. Wenzel in Bärmann, a.a.O. § 46 RN 57; Bergerhoff NZM 2007, 425, 427 Fn. 14 mwN, z. B. OLG Düsseldorf WM 2005, 1988; OLG Hamburg ZIP 2004, 906; OLG Karlsruhe OLG-Report 2004, 53). - KG, 21.06.2004 - 8 U 1/04
Gehörsverletzung in einem Berufungsverfahren
Verzögerungen, die eine Partei oder ein Prozessbevollmächtigter bei gewissenhafter Prozessführung hätten vermeiden können, sind ihr daher grundsätzlich nachteilig (OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. Oktober 2003 - 12 U 63/03, ZR-Report mit weiteren Nachweisen). - LG Frankfurt/Main, 29.11.2018 - 24 O 302/18 Die formunwirksame Abtretungsverpflichtung der Klägerin gemäß diesem Agreement ist in eine (form)wirksame Verpflichtung, einer späteren Einziehung zuzustimmen, gemäß § 140 BGB umzudeuten (vgl. zur Formfreiheit einer Verpflichtung, einer künftigen Einziehung eigener Geschäftsanteile zuzustimmen: OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. Oktober 2003, 12 U 63/03;… Strohn, in: Münchener Kommentar zum GmbHG, 3. Aufl. 2018, § 34 Rn. 18).
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Rechtsprechung
| OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03 - 15 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Unfallversicherung: Invaliditätsentschädigung für den Verlust des Geruchssinns
- Judicialis
AUB 94 § 7; ; AUB 94 § 7 Abs. 1 Ziff. 1; ; AUB 94 § 7 Abs. 1 Ziff. 2 lit. a; ; ZPO § 286; ; ZPO § 511 Abs. 2 Nr. 1; ; ZPO § 517; ; ZPO §§ 519 f.; ; ZPO § 529 Abs. 2
- ra.de
- rechtsportal.de
Geltendmachung einer Invaliditätsentschädigung wegen Verlustes des Geschmackssinns gegen den Träger einer privaten Unfallversicherung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- Info-Letter Versicherungs- und Haftungsrecht
, S. 6 (Kurzinformation)
Invaliditätsgrad bei Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Geruchssinn verloren - Private Unfallversicherung muss für lädierte Nase zahlen
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Leistungen der privaten Unfallversicherung ; Invaliditätsentschädigung wegen Verlusts des Geruchssinns; Verlust des Geschmackssinns; Ärztliche Feststellung der Invalidität innerhalb der 15-Monats-Frist; Beschränkung der Diagnosemöglichkeit auf subjektive Angaben des ...
Verfahrensgang
- LG Saarbrücken, 12.01.2003 - 12 O 136/01
- OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03 - 15
Papierfundstellen
- NJW-RR 2004, 186
- VersR 2004, 856
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (13)
- BGH, 16.12.1987 - IVa ZR 195/86
Fristgerechte Einreichung ärztlicher Feststellungen in der Unfallversicherung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Erst recht ist es nicht erforderlich, dass die Feststellung einen in der Gliedertaxe ausgewiesenen Invaliditätsgrad ausweist (BGHZ 137, 177;… Urt. v. 6.11.1996 - IV ZR 215/95, VersR 1997, 442;… Urt. v. 9.12.1990 - IV ZR 255/89, NJW-RR 1991, 539; Urt. v. 16.12.1987 - IVa ZR 195/86, VersR 1988, 286).Die ärztliche Feststellung der Invalidität dient erkennbar dem Zweck, dem Versicherer Gelegenheit zu geben, den Gesundheitsbeschwerden, aus denen der Versicherte eine Invaliditätsentschädigung beansprucht, zeitnah nachzugehen (BGH, Urt. v. 16.12.1988 - IVa ZR 195/86, NJW 1988, 2305).
- BGH, 09.07.2003 - IV ZR 74/02
Unklarheit der Gliedertaxe in der Unfallversicherung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Die Rechtsauffassung des Landgerichts entspricht der Systematik der Gliedertaxe, die auf dem Verständnis beruht, dass bei den Prozentsätzen für den Verlust eines rumpfferneren Gliedes die mit dem Verlust notwendig verbundene Beeinträchtigung des verbleibenden körpernäheren Gliedes bereits berücksichtigt worden ist (…Urt. v. 23.1.1991 - IV ZR 60/90, VersR 1991, 413; BGH, Urt. v. 9.7.2003 - IV ZR 74/02, zit. nach juris;… Prölss/Martin/Knappmann, aaO § 7 AUB Rdn. 15;… Grimm, aaO, § 7 Rdn. 20). - BGH, 19.11.1997 - IV ZR 348/96
Formularmäßige Vereinbarung einer zeitlichen Grenze für die Feststellung der …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Gemäß § 7 Abs. 1 Ziff. 1 AUB 94, gegen dessen Wirksamkeit keine Bedenken bestehen (BGHZ 137, 174, 177), muss die Invalidität innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sowie spätestens vor Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten ärztlich festgestellt und geltend gemacht sein.
- BGH, 24.02.1993 - IV ZR 239/91
Testamentsauslegung bei Auflagenanordnung - Beweislast für Vollziehungsanspruch
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen trägt jede Partei die Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des sie begünstigenden Rechtssatzes, aus dem sie eine Rechtsfolge herleiten will (BGHZ 3, 342, 346; 113, 222, 225; 121, 357, 364). - BGH, 17.10.2001 - IV ZR 205/00
Beweiswürdigung hinsichtlich der gesundheitlichen Beeinträchtigung und ihrer …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Das ändert jedoch nichts daran, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung als solche und die Frage ihrer Dauerhaftigkeit uneingeschränkt dem Beweismaß des § 286 ZPO unterliegen (…BGH, Urt. v. 12.11.1997 - IV ZR 191/96, R + S 1998, 80; Urt. 17.10.2001 - IV ZR 205/00, NJW-RR 2002, 166, 167). - BGH, 14.01.1991 - II ZR 190/89
Darlegungs- und Beweislast im Zeitpunkt des Zustandekommens eines Vertrages
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen trägt jede Partei die Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des sie begünstigenden Rechtssatzes, aus dem sie eine Rechtsfolge herleiten will (BGHZ 3, 342, 346; 113, 222, 225; 121, 357, 364). - BGH, 27.02.2002 - IV ZR 238/00
Rechtsfolgen der Leistungsablehnung des Versicherers
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
a) Die ärztliche Feststellung der Invalidität innerhalb der 15-Monatsfrist stellt eine die Entschädigungspflicht des Versicherers begrenzende Anspruchsvoraussetzung dar (BGHZ 137, 177; Urt. vom 27.2.2002 - IV ZR 238/00, VersR 2002, 1578). - BGH, 06.11.1996 - IV ZR 215/95
Fristgerechte Invaliditätsfeststellung - Beurteilung des Grades - Ärztlicherseits …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Erst recht ist es nicht erforderlich, dass die Feststellung einen in der Gliedertaxe ausgewiesenen Invaliditätsgrad ausweist (BGHZ 137, 177; Urt. v. 6.11.1996 - IV ZR 215/95, VersR 1997, 442;… Urt. v. 9.12.1990 - IV ZR 255/89, NJW-RR 1991, 539;… Urt. v. 16.12.1987 - IVa ZR 195/86, VersR 1988, 286). - BGH, 23.01.1991 - IV ZR 60/90
Hand- und Fingerverletzungen - Berechnung der Versicherungssumme - …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Die Rechtsauffassung des Landgerichts entspricht der Systematik der Gliedertaxe, die auf dem Verständnis beruht, dass bei den Prozentsätzen für den Verlust eines rumpfferneren Gliedes die mit dem Verlust notwendig verbundene Beeinträchtigung des verbleibenden körpernäheren Gliedes bereits berücksichtigt worden ist (Urt. v. 23.1.1991 - IV ZR 60/90, VersR 1991, 413;… BGH, Urt. v. 9.7.2003 - IV ZR 74/02, zit. nach juris;… Prölss/Martin/Knappmann, aaO § 7 AUB Rdn. 15;… Grimm, aaO, § 7 Rdn. 20). - BGH, 12.11.1997 - IV ZR 191/96
Anforderungen an Nachweis eines Schadens in der Unfallversicherung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 08.10.2003 - 5 U 157/03
Das ändert jedoch nichts daran, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung als solche und die Frage ihrer Dauerhaftigkeit uneingeschränkt dem Beweismaß des § 286 ZPO unterliegen (BGH, Urt. v. 12.11.1997 - IV ZR 191/96, R + S 1998, 80; Urt. 17.10.2001 - IV ZR 205/00, NJW-RR 2002, 166, 167). - BGH, 23.10.2002 - IV ZR 154/02
Unfallversicherung - Fristgerechte ärztliche Feststellung - …
- BGH, 08.11.1951 - IV ZR 10/51
Rechtsmittel
- BGH, 19.12.1990 - IV ZR 255/89
Unfallversicherung - Invaliditätsfeststellung - Beweislast - Leistungsausschlüsse
- OLG Dresden, 18.05.2022 - 4 W 279/22
Ansprüche aus einer privaten Unfallversicherung Rechtliches Interesse für ein …
Sie braucht allerdings keinen bestimmten Invaliditätsgrad zu benennen und auch nicht auf einer qualifizierten ärztlichen Diagnose zu beruhen (Saarbrücken VersR 2004, 856). - OLG Düsseldorf, 13.02.2017 - 4 U 1/17
Anforderungen an die ärztliche Invaliditätsfeststellung in der privaten …
Sie braucht keinen bestimmten Invaliditätsgrad zu benennen und auch nicht auf einer qualifizierten ärztlichen Diagnose zu beruhen (OLG Saarbrücken VersR 2004, 856). - OLG Bremen, 09.06.2016 - 3 U 23/14
Auslegung einer ärztlichen Invaliditätsbescheinigung
Im Rahmen der Feststellung der Invalidität ist dies jedenfalls dann nicht zu beanstanden, wenn es keine verlässlichen objektiven Methoden gibt, die geschilderte Symptomatik zu verifizieren (vgl. OLG Saarbrücken, Urteil vom 08.10.2003, 5 U 157/03, zitiert nach juris, für den Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn). - OLG Saarbrücken, 07.05.2008 - 5 U 664/07
Anforderungen an die Überzeugungsbildung von einem bedingungsgemäßen Unfall in …
Es reicht aus, wenn aus der ärztlichen Stellungnahme entnommen werden kann, dass die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit des Versicherungsnehmers unfallbedingt nach hinreichend gesicherter Prognose dauerhaft beeinträchtigt sein wird (Senat, Urt. v. 08.10.2003 - 5 U 157/03-15 - VersR 2004, 856 m.w.N.). - LG Regensburg, 24.01.2018 - 31 O 1004/17
Ärztliche Feststellung der unfallbedingten Invalidität
Rn. 19 Es muss sich aus der Feststellung darum danach ergeben, dass die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit des Versicherungsnehmers unfallbedingt nach hinreichend gesicherter Prognose dauerhaft beeinträchtigt sein wird (OLG Saarbrücken, VersR 2004, 856).
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Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Judicialis
BGB § 306 a. F.; ; BGB § ... 652; ; BGB § 652 Abs. 1; ; BGB § 652 Abs. 1 S. 1; ; InsO § 80 Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711 S. 1; ; ZPO § 711 S. 2 n. F.; ; ZPO § 543 Abs. 2 Nr. 1; ; ZPO § 543 Abs. 2 Nr. 2 n. F.; ; EGZPO § 26 Nr. 7
- prewest.de
§ 652 BGB
Maklerleistung - Provisionsanspruch - abweichender Hauptvertrag - Kausalität der Leistung - rechtsportal.de
Zur Entstehung eines Anspruchs auf Maklercourtage
- Wolters Kluwer
Courtageanspruch nach § 652 Abs. 1 S. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB); Gültiges Zustandekommen des Hauptvertrages ; Tragen des Risikos der Vertragsdurchführung durch Maklerkunden ; Unmöglichkeit der Überlassung des Mietobjekts; Führen des Nachweises; Wirtschaftliche ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Mietrecht
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Hamburg, 23.11.2001 - 322 O 197/00
- OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (21)
- BGH, 16.09.1999 - III ZR 77/98
Änderung einer Maklerprovisionsabrede durch schlüssiges Verhalten
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Entscheidend ist vielmehr, ob durch den Hauptvertrag der vom Auftraggeber des Maklers erstrebte wirtschaftliche Erfolg eintritt (BGH NJW-RR 2000, 57 f. und NJW 1998, 2277, 2278 m.w.N.).Eine solche konkludente Vertragsänderung kommt etwa dann in Betracht, wenn sich der Auftraggeber eine weitere Tätigkeit des Maklers gefallen lässt, obwohl bereits feststeht, dass das ursprünglich beabsichtigte Geschäft nicht oder nicht zu den in Aussicht genommenen Bedingungen zustande kommen kann (vgl. zum Ganzen BGH NJW-RR 2000, 57 ff).
- LG Hamburg, 23.11.2001 - 322 O 197/00
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg, Zivilkammer 22, vom 23.11.2001 (AZ: 322 O 197/00) wird zurückgewiesen.Das Landgericht Hamburg, Zivilkammer 22, hat durch Urteil vom 23.11.2001 (AZ: 322 O 197/00), auf das ebenso wie auf die erstinstanzlichen Parteischriftsätze nebst Anlagen zur näheren Sachdarstellung Bezug genommen wird, die Klage abgewiesen.
- BGH, 27.01.1988 - IVa ZR 237/86
Provisionsanspruch des Nachweismaklers bei Zustandekommen des Hauptvertrages mit …
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Maklertätigkeit und darauf begründeter Erfolgseintritt haben als Anspruchsvoraussetzungen gleiches Gewicht (zum Ganzen BGH WM 1988, 725 f. und BB 1988, 1623, 1634).
- BGH, 15.06.1988 - IVa ZR 170/87
Voraussetzungen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Maklertätigkeit und darauf begründeter Erfolgseintritt haben als Anspruchsvoraussetzungen gleiches Gewicht (zum Ganzen BGH WM 1988, 725 f. und BB 1988, 1623, 1634). - BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
"wesentliche Maklerleistung"
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Selbst Gerichte, die die wirtschaftliche Gleichwertigkeit bei einer dem Maklerkunden günstigen Preisabweichung bejaht haben, taten dies nicht schon mit dem Argument, die Abweichung sei für den Kunden günstig, sondern allein aufgrund einer wertenden Einzelfallbetrachtung, namentlich wegen der relativ geringfügigen Differenz zwischen dem vorausgesetzten bzw. nachgewiesenen und dem tatsächlichen Preis (OLG Frankfurt AIZ 133, Bl. 22, 2,72 % ; BGH NJW 1999, 1255, 1256, 3,75 %; OLG Braunschweig MDR 1993, 951, 6,66 % ; OLG München NJW-RR 1995, 1524, 16, 66 %). - BGH, 04.07.1990 - IV ZR 174/89
Rechtsnatur des Eigentumserwerbs im Zwangsversteigerungsverfahren; …
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Die Vermittlung setzt eine Einwirkung auf die Willensentschließung des anderen Teils voraus (BGH NJW 1990, 2744 f.). - BGH, 22.10.1986 - IVa ZR 4/85
Voraussetzungen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Die Klägerin kann sich schließlich nicht auf Entscheidungen des Bundesgerichtshofes berufen (WM 1987, 23 f., und NJW 1987, 1628, 1629), wonach ein Nachweis auch bei Unterlassen der Bekanntgabe des Verkäufers durch den Makler vorliegen kann, wenn es auf die Person des Verkäufers nicht ankommt. - OLG Hamm, 16.06.1997 - 18 U 235/96
Anspruch auf Zahlung einer Provision; Zustandekommen eines Maklervertrages; …
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Ferner hat zwar das OLG Hamm entschieden, dass die wirtschaftliche Gleichwertigkeit nicht zweifelhaft sei, wenn ein Maklerkunde das Objekt zu einem niedrigeren Kaufpreis, als er Gegenstand des Nachweises war, und damit jedenfalls nicht zu drückenderen wirtschaftlichen Bedingungen erworben hat (NJW-RR 1998, 1070, 1071). - OLG München, 29.03.1994 - 18 U 4719/93
Zu einem Anspruch auf Maklercourtage; Vorkenntnis des Mieters vom Mietobjekt; …
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Selbst Gerichte, die die wirtschaftliche Gleichwertigkeit bei einer dem Maklerkunden günstigen Preisabweichung bejaht haben, taten dies nicht schon mit dem Argument, die Abweichung sei für den Kunden günstig, sondern allein aufgrund einer wertenden Einzelfallbetrachtung, namentlich wegen der relativ geringfügigen Differenz zwischen dem vorausgesetzten bzw. nachgewiesenen und dem tatsächlichen Preis (OLG Frankfurt AIZ 133, Bl. 22, 2,72 % ; BGH NJW 1999, 1255, 1256, 3,75 %; OLG Braunschweig MDR 1993, 951, 6,66 % ; OLG München NJW-RR 1995, 1524, 16, 66 %). - OLG Braunschweig, 17.06.1993 - 2 U 7/93
Auszug aus OLG Hamburg, 30.04.2003 - 13 U 10/02
Selbst Gerichte, die die wirtschaftliche Gleichwertigkeit bei einer dem Maklerkunden günstigen Preisabweichung bejaht haben, taten dies nicht schon mit dem Argument, die Abweichung sei für den Kunden günstig, sondern allein aufgrund einer wertenden Einzelfallbetrachtung, namentlich wegen der relativ geringfügigen Differenz zwischen dem vorausgesetzten bzw. nachgewiesenen und dem tatsächlichen Preis (OLG Frankfurt AIZ 133, Bl. 22, 2,72 % ; BGH NJW 1999, 1255, 1256, 3,75 %; OLG Braunschweig MDR 1993, 951, 6,66 % ; OLG München NJW-RR 1995, 1524, 16, 66 %). - BGH, 16.05.1990 - IV ZR 337/88
Provisionsanspruch des Nachweismaklers; Identität zwischen nachgewiesenem und …
- BGH, 07.05.1998 - III ZR 18/97
Wirtschaftliche Identität zwischen dem zustande gekommenen und dem beabsichtigten …
- BGH, 20.02.1997 - III ZR 208/95
Provisionsanspruch des Maklers bei Veräußerungsverbot hinsichtlich des …
- BGH, 28.11.1990 - IV ZR 258/89
Zustandekommen eines Maklervertrages; Aushändigung eines Exposés mit …
- EuGH, 19.10.1995 - C-128/94
Hönig / Stadt Stockach
- OLG Bamberg, 22.12.1997 - 4 U 134/97
Anspruch auf Zahlung einer Maklergebühr einer …
- OLG Köln, 08.08.2000 - 24 U 38/00
Keine Beurkundungspflicht von Maklerverträgen
- OLG Hamburg, 15.10.1986 - 4 U 191/85
Zur Ursächlichkeit der Maklerleistung
- OLG Karlsruhe, 04.02.1994 - 15 U 112/93
- OLG Düsseldorf, 09.07.1993 - 7 U 18/93
- KG, 25.02.1985 - 10 U 3467/84
- OLG Dresden, 18.09.2008 - 8 U 1167/08
Kein Provisionsanspruch, wenn tatsächlich zu zahlender Grundstückspreis den von …
Die obergerichtliche Rechtsprechung sieht Preisdifferenzen von bis zu 10 % regelmäßig als provisionsunschädlich an (OLG Stuttgart OLGR 2002, 387 unter 4 m.w.N.), verneint aber umgekehrt die Gleichwertigkeit in der Regel jedenfalls bei einer Differenz von mindestens 20 %, und zwar überwiegend sogar dann, wenn es sich um eine dem Maklerkunden günstige Abweichung in dieser Größenordnung handelt (OLG Hamburg OLGR 2004, 53 unter II 1 b m.w.N.).
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Rechtsprechung
| OLG Nürnberg, 14.10.2003 - 10 WF 3007/03 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
ZPO § 323 Abs. 4; ; ZPO § 323 Abs. 1; ; ZPO § 594 Nr. 1; ; ZPO § 594 Nr. 5
- rechtsportal.de
Abänderung eines in einer Jugendamtsurkunde titulierten Kindesunterhalts
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- archive.org
, S. 17 (Kurzinformation)
Abänderung einer Jugendamtsurkunde
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Titulierung des Kindesunterhalts in einer Jugendamtsurkunde; Begehren der Abänderung auf Grund der nun gegebenen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse
Verfahrensgang
- AG Schwandorf, 14.07.2003 - 1 F 320/03
- OLG Nürnberg, 14.10.2003 - 10 WF 3007/03
Papierfundstellen
- MDR 2004, 280
- MDR 2004, 281
- FamRZ 2004, 1053
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 05.03.2003 - 1 BvR 752/02
Berücksichtigung einer nicht mehr ausgeübten Nebenbeschäftigung bei der …
Auszug aus OLG Nürnberg, 14.10.2003 - 10 WF 3007/03
Eine Nebentätigkeit dürfte bei dem momentanen zeitlichen Umfang der ausgeübten Tätigkeit und dem Nebenbeschäftigungsverbot durch den Arbeitgeber nicht anzunehmen sein (vgl. auch BGH vom 9.7.03, XII ZR 83/00 und BVerfG, FamRZ 2003, S. 661). - BGH, 09.07.2003 - XII ZR 83/00
Zurechnung fiktiven Arbeitseinkommens nach Aufgabe des Arbeitsplatzes
Auszug aus OLG Nürnberg, 14.10.2003 - 10 WF 3007/03
Eine Nebentätigkeit dürfte bei dem momentanen zeitlichen Umfang der ausgeübten Tätigkeit und dem Nebenbeschäftigungsverbot durch den Arbeitgeber nicht anzunehmen sein (vgl. auch BGH vom 9.7.03, XII ZR 83/00 und BVerfG, FamRZ 2003, S. 661). - OLG Nürnberg, 17.12.2002 - 10 WF 3541/02
Rückwirkende Änderung von Jugendamtsurkunden
Auszug aus OLG Nürnberg, 14.10.2003 - 10 WF 3007/03
Der Senat hat in einem Beschluß vom 17.10.2002, Az: 10 WF 3541/02, OLG-Report 2003, S. 175 ausgeführt, daß die Schutzwirkung des Absatz 3 Jugendamtsurkunden nicht zukommt.
- OLG Brandenburg, 09.04.2009 - 9 WF 184/08
Kindesunterhalt: Erfolgsaussicht der Abänderungklage eines selbständigen …
Nach einer Auffassung kommt es in diesem Fall nicht auf eine Veränderung der früheren Verhältnisse, sondern allein auf die derzeitige Rechtslage an (OLG München, FamRZ 2002, 1271, 1272; OLG Nürnberg, MDR 2004, 281;… Eschenbruch/Klinkhammer, Der Unterhaltsprozess, 5. Auflage, Kapitel 5 Rn. 370;… Gerhardt/v. Heintschel-Heinegg/Klein, Familienrecht, 6. Auflage, 6. Kapitel Rn. 661 d). - OLG Brandenburg, 30.09.2005 - 10 WF 207/05
Prozesskostenhilfeverfahren: Abänderung der einseitig errichteten …
Ebenso kann offen bleiben, ob dann, wenn die Urkunden einseitig errichtet sein sollten, der Kläger ebenso wie nach den vorstehenden Grundsätzen der Unterhaltsgläubiger ohne Bindung an die Grundlage des abzuändernden Titels eine Bemessung des Unterhalts allein nach den zum jeweiligen Zeitpunkt bestehenden Verhältnissen verlangen kann (so OLG München, FamRZ 2002, 1271, 1272; OLG Nürnberg, MDR 2004, 281;… Handbuch des Fachanwalts Familienrecht - FA-FamR -/Gerhardt, 5. Aufl., 6. Kap., Rz. 661 b;… wohl auch Eschenbruch/Klinkhammer, Der Unterhaltsprozess, 3. Aufl., Rz. 5339) oder ob der Unterhaltsschuldner auch in einem solchen Fall unter dem Gesichtspunkt des Schuldversprechens bzw. Schuldanerkenntnisses an die Grundlage des bisherigen Titels gebunden ist mit der Folge, dass die Regeln über den Wegfall der Geschäftsgrundlage zumindest entsprechend anzuwenden sind, sodass keine von jeglicher Bindung an die beurkundete Erklärung unabhängige Neufestsetzung des Unterhalts stattfindet, sondern eine Anpassung an die anderen Verhältnisse (vgl. OLG Stuttgart, FamRZ 2001, 767; Graba, FamRZ 2005, 678, 681 f.;… Johannsen/Henrich/Brudermüller, Eherecht, 4. Aufl., § 323 ZPO, Rz. 141; siehe auch OLG Köln, FamRZ 2000, 905, 906). - OLG Schleswig, 09.05.2006 - 15 WF 36/06
Abänderung von einseitig vor dem Jugendamt eingegangenen …
Ferner ist zu berücksichtigen, dass sich gemäß Ziffer 21.2 der Unterhaltsrechtlichen Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts der Selbstbehalt für den erwerbstätigen Unterhaltsschuldner gegenüber minderjährigen Kindern nach Errichtung der Urkunde seit dem 01. Juli 2005 von 820, 00 EUR auf 890, 00 EUR erhöht hat (vgl. zum Ganzen OLG Dresden, OLG R Dresden 2003, 376; vgl. auch OLG Nürnberg, FamRZ 2004, 1053).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 12.06.2003 - I-10 U 176/01 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
BGB § 116 Satz 1; ; BGB § ... 242; ; BGB § 666; ; BGB § 816 Abs. 1 Satz 1; ; BGB § 929; ; BGB § 929 Satz 1; ; BGB § 930; ; BGB § 932; ; BGB § 933; ; BGB § 987; ; BGB § 990 Abs. 1; ; ZPO § 254; ; ZPO § 301; ; ZPO § 538 Abs. 1 Nr. 3 a.F.; ; HGB § 366
- rechtsportal.de
Gutgläubiger Erwerb einer Brecheranlage durch Vereinbarung eines Besitzkonstituts
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Gutgläubiger Erwerb einer geleasten und sicherungsübereigneten Betonbrechanlage ; Einwilligung des Sicherungseigentümers; Vereinbarung eines Besitzmittlungsverhältnisses; Übertragung des unmittelbaren Besitzes; Sorgfaltsmaßstab; Unterlassung sich aufdrängender ...
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BGH, 08.06.1989 - IX ZR 234/87
Übereignung von Vermögensgegenständen durch die Eltern
Auszug aus OLG Düsseldorf, 12.06.2003 - 10 U 176/01
Damit haben die Klägerin und der Zeuge K... die Umwandlung des Eigenbesitzwillens der Firma K... in Fremdbesitzwillen nach außen dokumentiert (BGH NJW 1989, 2542 ff), wobei es vor dem Hintergrund, dass die Brecheranlagen unstreitig und zudem durch die Zeugenaussagen bestätigt zunächst weiterhin auf dem Betriebsgelände der Firma K... Nutzfahrzeuge verbleiben sollten, dahinstehen mag, ob es sich insoweit um ein einfaches Besitzmittlungsverhältnis oder wie das Landgericht erörtert hat, um ein doppeltes (abgestuftes) Besitzmittlungsverhältnis gehandelt hat.Da die Maschinen weiterhin auf dem umzäunten Betriebsgelände der Firma K... verblieben sind, mag die Beklagte zwar mittelbaren oder Mitbesitz an den Maschinen begründet haben, nicht aber unmittelbaren Besitz, der voraussetzt, dass der Veräußerer seinen Besitz und damit jede Einwirkungsmöglichkeit restlos aufgeben muss (BGH NJW 1989, 2542, 2543; JR 1978, 154, 156 zu § 933 BGB).
- BGH, 20.03.2002 - IV ZR 3/01
Rechtsmittelbeschwer bei Verwerfung der Einrede der fehlenden …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 12.06.2003 - 10 U 176/01
Die Beschwer der Beklagten bemisst sich nach ihrem Abwehrinteresse, das nach ihrem voraussichtlich mit der Auskunftserteilung verbundenen Aufwand an Zeit und Kosten zu bewerten ist (BGH, Beschluß vom 20.03.2002, IV ZR 3/01).
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 29.09.2003 - 16 Wx 165/03 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
BRAGO § 1 Abs. 2; ; BRAGO § 26; ; BRAGO § 118 Abs. 1; ; BRAGO § 118 Abs. 2; ; BRAGO § 123; ; BRAGO §§ 131 ff; ; BGB § ... 1835 Abs. 3; ; FGG § 14; ; FGG § 56 Abs. 5 S. 2; ; FGG § 67 Abs. 1; ; FGG § 67 Abs. 3 S. 1; ; ZPO §§ 114 ff.
- Bt-Recht(Abodienst, Leitsatz frei)
Rechtsanwalt als Verfahrenspflegers, Umfang des Vergütungsanspruchs
- rechtsportal.de
Zum Umfang des Vergütungsanspruchs eines "als Rechtsanwalt" im Betreuungsverfahren bestellten anwaltlichen Verfahrenspflegers
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Sofortige Beschwerde gegen Gebührenfestsetzungsbeschluss; Vergütung anwaltlicher Tätigkeit eines als Verfahrenspfleger bestellten Rechtsanwalts; Voraussetzungen für die Abrechnung nach BRAGO (Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung); Mittellosigkeit des Betroffenen
Verfahrensgang
- AG Köln - 54 XVII D 126/99
- LG Köln, 25.06.2003 - 1 T 212/03
- OLG Köln, 29.09.2003 - 16 Wx 165/03
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BVerfG, 07.06.2000 - 1 BvR 23/00
Erfolglose Verfassungsbeschwerden im Zusammenhang mit der Vergütung von …
Auszug aus OLG Köln, 29.09.2003 - 16 Wx 165/03
Jedoch ist diese Norm verfassungskonform dahin auszulegen, dass der Ausschluss dann nicht gilt, wenn typisch anwaltliche Dienste zu leisten sind und daher auch ein nicht anwaltlicher Verfahrenspfleger anwaltlichen Beistand in Anspruch genommen hätte (vgl. BVerfG FamRZ 2000, 1280). - OLG Köln, 26.06.2002 - 16 Wx 109/02
Berufsspezifische Arbeiten des Rechtsanwalts als Betreuer
Auszug aus OLG Köln, 29.09.2003 - 16 Wx 165/03
Für eine außergerichtliche anwaltliche Tätigkeit kann ein Betreuer deshalb nicht die Regelgebührensätze beanspruchen, sondern lediglich die Gebühren für die Beratungshilfe gem. den §§ 131 ff BRAGO abrechnen (vgl. Senatsbeschluss vom 26.06.2002 - 16 Wx 109/02 - NJW-RR 2003, 713 = OLGR 2003, 160 mit Nachweisen). - OLG Köln, 11.05.2001 - 16 Wx 77/01
Rechtsanwalt als Verfahrenspfleger
Auszug aus OLG Köln, 29.09.2003 - 16 Wx 165/03
Eine derartige Situation liegt hier vor, nachdem das Vormundschaftsgericht bei der Bestellung des Antragstellers festgestellt hat, dass die Bestellung zum Verfahrenspfleger in Ausübung der beruflichen Tätigkeit des Beteiligten zu 3. als Rechtsanwalt erfolgte (vgl. hierzu Senat FamRZ 2001, 1643 = OLGReport Köln 2001, 391). - OLG Köln, 02.04.2003 - 16 Wx 31/03
Anfechtung der Feststellung, ein Rechtsanwalt sei im Rahmen seiner Berufsausübung …
Auszug aus OLG Köln, 29.09.2003 - 16 Wx 165/03
nur die Stundensätze des § 1 BVormVG liquidieren zu können, zumal die Statusentscheidung, dass die Verfahrenspflegschaft eine anwaltliche ist, bei einer Beschwer der Staatskasse von mehr als 150, 00 EUR von dem Bezirksrevisor innerhalb der entsprechend anwendbaren 3-Monatsfrist des § 127 Abs. 3 S. 3 ZPO mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden kann (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 02.04.2003 - 16 Wx 31/03 -).
- KG, 13.09.2011 - 1 W 462/10
Vergütung eines Anwaltsbetreuers: Vorbereitung eines Regelinsolvenzverfahrens für …
4 1. Der anwaltliche Berufsbetreuer, der für den Betroffenen Dienste erbringt, für die ein nichtanwaltlicher Betreuer einen Rechtsanwalt hinzugezogen hätte, kann nach der in Rechtsprechung und Literatur herrschenden Meinung wählen, ob er insoweit Aufwendungsersatz nach § 1835 Abs. 3 BGB in Verbindung mit dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz verlangt oder eine Vergütung nach §§ 1908i Abs. 1 S. 1, 1836 Abs. 1 S. 2 geltend macht (OLG Frankfurt/Main…, Beschluss vom 3. Februar 2011 - 2 WF 457/10 -, Juris, Rdn. 11; OLG München, FamRZ 2008, 2309; OLG Hamm NJW-RR 2008, 232, 234; BayObLG, BayObLG-Report 2004, 192; OLG Köln, OLG-Report 2004, 53;… Bienwald, in: Bienwald/Sonnenfeld/Hoffmann, Betreuungsrecht, 5. Aufl., § 1835 BGB, Rdn. 42;… Jürgens, Betreuungsrecht, 4. Aufl., § 1835 BGB, Rdn. 15;… Bettin, in: Bamberger/Roth, BGB, BeckOK;… März 2011, § 1835, Rdn. 7;… Saar, in: Erman, BGB 13. Aufl., § 1835, Rdn. 6;… Bauer, in: Prütting/Wegen/Weinreich, BGB, § 1835, Rdn. 8;… Palandt/Diederichsen, BGB, 70. Aufl., § 1835, Rdn. 13).
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