Rechtsprechung
| BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11, 1 BvL 14/11 |
Volltextveröffentlichungen (18)
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§ 8 Abs 2 GrEStG (juris: GrEStG 1983) mit Art 3 Abs 1 GG unvereinbar - Zum Umfang der Bindungswirkung (§§ 31 Abs 1, Abs 2 BVerfGG) einer Entscheidung des BVerfG im Falle einer Unvereinbarerklärung mit Fortgeltungsanordnung
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Art 3 Abs 1 GG, Art 100 Abs 1 GG, § 31 Abs 1 BVerfGG, § 31 Abs 2 S 1 BVerfGG, §§ 138 ff BewG 1991
§ 8 Abs 2 GrEStG (juris: GrEStG 1983) mit Art 3 Abs 1 GG unvereinbar - Zum Umfang der Bindungswirkung (§§ 31 Abs 1, Abs 2 BVerfGG) einer Entscheidung des BVerfG im Falle einer Unvereinbarerklärung mit Fortgeltungsanordnung - IWW
- IWW
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GG Artt. 3 Abs. 1, 100 Abs. 1; BewG §§ 138 ff.; GrEStG § 8 Abs. 2
Verfassungswidrigkeit der Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht - Wolters Kluwer
Notwendigkeit einer die Werte in ihrer Relation realitätsgerecht abbildenden Bemessungsgrundlage für die von einer Steuer erfassten Wirtschaftsgüter
- Betriebs-Berater
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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GG Art. 3 Abs. 1; GrEStG § 8 Abs. 2; BewG §§ 138 ff.
Verstoß des § 8 Abs. 2 GrEStG (Ermittlung der Grundstückswerte der Ersatzbemessungsgrundlage anhand §§ 138 ff. BewG) gegen das Gleichheitsgebot - doev.de
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht
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GG Art. 3 Abs. 1; GrEStG § 8 Abs. 2
Ersatz-BMG in § 8 Abs. 2 GrEStG ist verfassungswidrig - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Notwendigkeit einer die Werte in ihrer Relation realitätsgerecht abbildenden Bemessungsgrundlage für die von einer Steuer erfassten Wirtschaftsgüter
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Grunderwerbsteuer: Ersatzbemessungsgrundlage verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Kurzfassungen/Presse (20)
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Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
- Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage (§ 8 Abs. 2 GrEStG) im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Grunderwerbsteuer bei Gesellschaftskauf - Ausnahmeregel verfassungswidrig
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Grunderwerbsteuer - und die Ersatzbemessungsgrundlage
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht ist verfassungswidrig
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Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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BFH; 02.03.2011; II R 64/08
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig - haas-wir-steuern.de (Kurzinformation)
Ersatzbemessungsgrundlage verfassungswidrig
- haufe.de (Ausführliche Zusammenfassung)
Ersatzbemessungsgrundlage bei Grunderwerbsteuer ist verfassungswidrig
- haufe.de (Kurzinformation)
Neue Anweisungen zur vorläufigen Festsetzung der Grunderwerbsteuer
- rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht ist verfassungswidrig
- pwc.de (Kurzinformation)
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
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Grunderwerbsteuer
- rosepartner.de (Kurzinformation)
Grunderwerbsteuer ist verfassungswidrig: Regelung zur Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht nicht mit dem Gleichheitssatz vereinbar
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Grunderwerbsteuer, Grundbesitzwert, Gleichheit
Besprechungen u.ä. (3)
- cmshs-bloggt.de (Entscheidungsbesprechung)
Grunderwerbsteuer - Regelung über Ersatzbemessungsgrundlage verfassungswidrig
- Jurion (Entscheidungsbesprechung)
Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig
- bblaw.com (Entscheidungsbesprechung)
Die grunderwerbsteuerliche Ersatzbemessungsgrundlage ist verfassungswidrig
In Nachschlagewerken
- smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
- Grundbesitz
- Grunderwerbsteuer durch Änderung des Gesellschafterbestandes
- Gesellschafterwechsel: Steuerpflichtige Erwerbsvorgänge nach § 1 Abs. 2a GrEStG
Sonstiges (3)
- Deutscher Bundestag
(Verfahrensmitteilung)
- juris (Verfahrensmitteilung)
- juris (Verfahrensmitteilung)
Verfahrensgang
- FG Münster, 17.09.2008 - 8 K 4809/06
- BFH, 27.05.2009 - II R 64/08
- FG Köln, 15.07.2009 - 5 K 683/06
- BFH, 02.03.2011 - II R 23/10
- BFH, 02.03.2011 - II R 64/08
- BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11, 1 BvL 14/11
- BFH, 25.11.2015 - II R 64/08
- BFH, 26.11.2015 - II R 23/10
Papierfundstellen
- BVerfGE 139, 285
- NJW 2015, 3221
- WM 2015, 1535
- BB 2015, 2017
- DB 2015, 1702
- DÖV 2015, 849
- BStBl II 2015, 871
Wird zitiert von ... (826) Zitiert selbst (25)
- BVerfG, 07.11.2006 - 1 BvL 10/02
Erbschaftsteuer
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Die infolge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 zur Erbschaftsteuer (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) durch das Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts (Erbschaftsteuerreformgesetz) vom 24. Dezember 2008 (BGBl I S. 3018) mit Wirkung ab dem 1. Januar 2009 neu geschaffenen Bewertungsvorschriften für land- und forstwirtschaftliches Vermögen und Grundvermögen ( §§ 157 ff. BewG ) gelten nur für die Erbschaftsteuer (…vgl. BTDrucks 16/7918, S. 39 ff.).Da die hier entscheidungserheblichen verfassungsrechtlichen Fragen sämtlich anhand der verfassungsgerichtlichen Überprüfung des § 8 Abs. 2 GrEStG und der §§ 138 ff. BewG beantwortet werden können, bedarf es daneben keines Rückgriffs auf § 11 GrEStG als "Klammernorm" (vgl. dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] und BVerfG…, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 103).
Nach Aufforderung durch den Bundesfinanzhof (vgl. BFHE 225, 508 [BFH 27.05.2009 - II R 64/08] ) trat das Bundesministerium der Finanzen dem Verfahren bei und verteidigte insbesondere unter Berufung auf die Weitergeltungsanordnung des Bundesverfassungsgerichts im Beschluss zur Erbschaftsteuer vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die Regelung zur Ersatzbemessungsgrundlage als verfassungsgemäß.
Die Zulässigkeit der Vorlagen scheitert nicht daran, dass das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 7. November 2006 zur Erbschaftsteuer (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die auch hier entscheidungserheblichen Vorschriften des Bewertungsgesetzes für verfassungswidrig befunden (1) und deren Fortgeltung angeordnet hat (2).
Der Zulässigkeit der Vorlagen des Bundesfinanzhofs steht nicht entgegen, dass das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die Vorschriften des Bewertungsgesetzes bereits für verfassungswidrig befunden hat.
Das Bundesverfassungsgericht hat zwar in dem Erbschaftsteuerbeschluss die Tarifvorschrift des § 19 Abs. 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) insofern für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG erklärt, als sie die Erwerber von Vermögen, das nach den von § 12 ErbStG in Bezug genommenen Vorschriften des Bewertungsgesetzes in der damals geltenden Fassung bewertet wurde, unabhängig von der jeweiligen Vermögensart mit einheitlichen Steuersätzen belastete (vgl. BVerfGE 117, 1 f. [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ); außerdem hat es in den Gründen des Beschlusses festgestellt, dass unter anderem die Bewertungsvorschriften für Grundvermögen ( §§ 145 ff. BewG ) und für land- und forstwirtschaftliches Vermögen ( §§ 140 ff. BewG ) gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßen (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Das Bundesverfassungsgericht hat die §§ 138 ff. BewG im Entscheidungsausspruch des Beschlusses vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) nicht ausdrücklich - und insofern dann auch nicht mit Gesetzeskraft - für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG erklärt.
Vielmehr gehe der Senat auch für die Grunderwerbsteuer davon aus, dass entsprechend der Feststellung des Bundesverfassungsgerichts im Beschluss zur Erbschaftsteuer vom 7. November 2006 (Hinweis auf BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die Bewertungsvorschriften für das Grundvermögen (§ 138 Abs. 3 in Verbindung mit §§ 139, 145 bis 150 BewG ) in allen Teilbereichen nicht den Vorgaben des Gleichheitssatzes genügten und damit auf der Bewertungsebene verfassungswidrige Besteuerungsergebnisse erzeugten (Hinweis auf BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Dies gelte auch für die Bewertung land- und forstwirtschaftlichen Vermögens (Hinweis auf BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Dies ergibt sich aus den zu eben diesen Bewertungsregeln im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) getroffenen, auch im Recht der Grunderwerbsteuer verwertbaren Feststellungen (1), wonach die für das Grundvermögen und für das land- und forstwirtschaftliche Vermögen anzuwendenden Bewertungsvorschriften im Durchschnitt zu weit unter dem gemeinen Wert liegenden Ergebnissen führen und auch im Einzelfall stark divergieren (2).
Der zentrale Unterschied zwischen den Normenkontrollverfahren liegt, soweit hier von Interesse, darin, dass es dort um die Verwertbarkeit der Bewertungsergebnisse im Rahmen der Erbschaftsteuer ging, die bereits einfachrechtlich ausdrücklich die Besteuerung des Leistungszuwachses beim Erben oder Beschenkten am Maßstab des gemeinen Wertes verlangt und hierbei eine Vielzahl verschiedener Vermögensarten in den Blick nehmen muss (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), während im vorliegenden Fall über die Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Bewertungsregeln lediglich für grundstücksbezogene Vermögenswerte in einer anderen Steuerart zu entscheiden ist.
Denn die Bewertungsregeln für diese Vermögensarten waren damals für die Erbschaftsteuer dieselben (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), welche nunmehr - jedenfalls für die entscheidungserheblichen Zeitpunkte der Ausgangsverfahren in den Jahren 2001 und 2002 - für die Erhebung der Grunderwerbsteuer im Rahmen der Ersatzbemessungsgrundlage heranzuziehen sind ( § 8 Abs. 2 Satz 1 GrEStG i.V.m. § 138 Abs. 2, 3 und §§ 139 - 150 BewG in der Fassung des JStG 1997).
Während im Rahmen der Erbschaftsteuer unmittelbar die Feststellung des gemeinen Werts des Grundvermögens als alleiniger Bemessungsgrundlage angestrebt wird (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] unter Hinweis auf die Ausnahme bei der Bewertung des Betriebsteils land- und forstwirtschaftlicher Betriebe), geht es bei der Grunderwerbsteuer um die vergleichbare Frage, inwieweit diese Bewertungsvorschriften den gemeinen Wert des Grundvermögens widerspiegeln, weil dies für den Vergleich mit der Regelbemessung nach § 8 Abs. 1 GrEStG maßgeblich ist.
(2) Nach den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts in seinem Beschluss vom 7. November 2006 führen die Bewertungsvorschriften für Grundvermögen nach den §§ 145 ff. BewG und für land- und forstwirtschaftliches Vermögen nach den §§ 140 ff. BewG zu Bewertungsergebnissen, die im Durchschnitt weit unter dem gemeinen Wert dieser Vermögensgegenstände liegen und auch in den Einzelbewertungen gemessen an der Zielgröße des Verkehrswerts erheblich divergieren (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
(aa) Für bebaute Grundstücke führt das in § 146 Abs. 2 BewG angeordnete vereinfachte Ertragswertverfahren nach den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts dazu, dass Werte ermittelt werden, die im Durchschnitt 50 % unter dem Kaufpreis und damit dem gemeinen Wert für ein solches Grundstück liegen (so BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Vielmehr differieren die Einzelergebnisse zwischen "weniger als 20 % und über 100 % des gemeinen Werts" (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Denn allein der Wert von Grund und Boden übersteigt hier das 12, 5fache der (erzielbaren) Jahresmiete, so dass die Mindestwertregelung des § 146 Abs. 6 BewG eingreift, wonach der Grundbesitzwert jedenfalls 80 % des Bodenrichtwerts (vgl. § 145 Abs. 3 BewG ) beträgt (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Berücksichtigt man den vorsichtigen Ansatz der nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchs zu ermittelnden Bodenrichtwerte, wird so durchschnittlich lediglich ein Bewertungsniveau von rund 70 % der Verkehrswerte erreicht (so BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Denn die Bodenpreise hätten in den letzten Jahren vor 2006 eine nicht unbeträchtliche, regional unterschiedliche Veränderung erfahren (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Außerdem erreicht der für den Betriebsteil nach § 142 BewG am Ertragswert ausgerichtete und sich im Übrigen aus Wohnteil und Betriebswohnungen zusammensetzende Grundbesitzwert des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs nach den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts in seinem Erbschaftsteuerbeschluss (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) im Durchschnitt lediglich rund 10 % des Verkehrswerts.
Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 126, 400 ; 132, 179 ), der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag.
Die gleichmäßige Belastung der Steuerpflichtigen hängt davon ab, dass für die einzelnen von einer Steuer erfassten Wirtschaftsgüter Bemessungsgrundlagen gefunden werden, die deren Werte in ihrer Relation realitätsgerecht abbilden (vgl. BVerfGE 23, 242 [BVerfG 07.05.1968 - 1 BvR 420/64] ; 25, 216 ; 30, 129 ; 41, 269 ; 93, 165 ; 117, 1 ).
Das Bundesverfassungsgericht hat allerdings in seinem Beschluss vom 7. November 2006 erwogen, ob die hinter der generellen Unterbewertung von Grundvermögen und land- und forstwirtschaftlichem Vermögen im Erbschaftsteuerrecht stehenden Lenkungs- und Förderziele des Gesetzes die festgestellten Bewertungsdisparitäten zu rechtfertigen vermögen (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Es kann offen bleiben, ob die vom Bundesverfassungsgericht für diese gezielte Niedrigbewertung erkannten Lenkungs- und Förderabsichten des Gesetzgebers auch für das Grunderwerbsteuergesetz Geltung beanspruchen können und - wenn dies so wäre - ob sie auch für dieses Gesetz, wie von der Verfassung gefordert, von einer erkennbaren gesetzgeberischen Entscheidung getragen wären (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Dies hat das Bundesverfassungsgericht bereits in seinem Beschluss vom 7. November 2006 für die Grundstücksbewertungen im Anwendungsbereich der Erbschaftsteuer festgestellt (vgl. etwa BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] zu § 146 BewG für bebaute Grundstücke).
Entweder zielen die beanstandeten Bewertungsregeln bewusst auf eine - gemessen am Verkehrswert erhebliche - Unterbewertung des Grundvermögens wie insbesondere beim land- und forstwirtschaftlichen Vermögen (dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), knüpfen systematisch an untaugliche oder wertverfälschende Parameter an (so etwa der starre Vervielfältiger in § 146 BewG , dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) oder führen mehr oder minder ungewollt zu Zufallsergebnissen (so BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] zum Steuerbilanzwertansatz gemäß § 147 BewG ).
Zur Begründung hierfür hat es auf einen bei Grundbesitz allenfalls erreichbaren Wertkorridor mit einer Streubreite von plus/minus 20 % und die Typisierungsbefugnis des Gesetzgebers verwiesen (vgl. BVerfGE 117, 1 ).
Selbst die isolierte verfassungsrechtliche Beurteilung der strukturellen Unterbewertung unbebauter Grundstücke als noch vereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG im Erbschaftsteuerbeschluss (nach BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) kann im Übrigen schon deshalb nicht ohne Weiteres auf den Bereich der Grunderwerbsteuer übertragen werden, weil es hier um die Beurteilung einer Ersatzbemessungsgrundlage geht, die der Regelbemessungsgrundlage möglichst angenähert sein soll, wohingegen das Erbschaftsteuerrecht beim Grundbesitz die Zweigleisigkeit von Regel- und Ersatzbemessungsgrundlage von vornherein nicht kennt (vgl. § 12 Abs. 3 ErbStG , auch in seiner bis Ende 2008 anzuwendenden, noch auf die §§ 138 ff. BewG verweisenden Fassung).
Selbst wenn es zuträfe, dass sich die bei der privatautonomen Vereinbarung der Gegenleistung im Sinne des § 8 Abs. 1 GrEStG im Einzelfall ergebenden Abweichungen vom gemeinen Wert des Grundstücks innerhalb der Bandbreite der vom Bundesverfassungsgericht bei Anwendung der Bewertungsregeln insbesondere für bebaute ( § 146 BewG ) und bis Ende 2006 für unbebaute Grundstücke ( § 145 BewG a.F.) festgestellten willkürlichen Schwankungen (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) und auch der gezielten Unterbewertung für Grundvermögen und land- und forstwirtschaftliches Vermögen hielten, ließe dies die Ungleichbehandlung weder belanglos erscheinen, noch könnte es sie in der Sache rechtfertigen.
Denn der hier verwendete Ersatzmaßstab ist offensichtlich nicht alternativlos, wie das für erbschaftsteuerliche Zwecke im Anschluss an den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) eingeführte Grundbesitzbewertungssystem der §§ 157 ff. BewG belegt.
Dieses kommt dem Verkehrswert jedenfalls deutlich näher als die für die Grunderwerbsteuer geltenden Bewertungsregeln (zu der infolge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 - BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] - vom Gesetzgeber angestrebten Orientierung am gemeinen Wert vgl. BTDrucks 16/7918, S. 40 f., 44 f.; vgl. ferner §§ 162, 167, 177 BewG ).
Wenn auch die willkürlichen Wertschwankungen, die bei unbebauten Grundstücken durch die bis dahin geltende Festschreibung der Wertverhältnisse auf den 1. Januar 1996 hervorgerufen wurden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), durch die Neuregelung beseitigt sein mögen, bleibt es dessen ungeachtet im Übrigen bei den festgestellten zentralen Divergenzen zwischen der Regel- und der Ersatzbemessungsgrundlage insbesondere im Hinblick auf die generelle Unterbewertung von Grundvermögen und land- und forstwirtschaftlichem Vermögen.
Das Bundesministerium der Finanzen hält die Vorlagen unter Hinweis auf die Weitergeltungsanordnung im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer vom 7. November 2006 (Hinweis auf BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) für unzulässig.
Im Übrigen dürften die Erkenntnisse aus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 zur Erbschaftsteuer (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) nicht ohne Weiteres auf die Bewertung von Grundvermögen übertragen werden.
Die Bewertungsungleichheiten ergäben sich vor allem aus den im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) getroffenen Feststellungen zu den §§ 138 ff. BewG , die auch für den Bereich der Grunderwerbsteuer Geltung beanspruchen könnten.
Zudem könnte eine hinter den 1. Januar 2009 zurückgreifende Unvereinbarkeit des § 8 Abs. 2 GrEStG als Wertungswiderspruch zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) verstanden werden.
Vor diesem Hintergrund und mit Rücksicht auf die geringe praktische Bedeutung einer Korrektur des § 8 Abs. 2 GrEStG für den fraglichen Zeitraum verbunden mit andernfalls damit einhergehenden Rückabwicklungsschwierigkeiten besteht keine Notwendigkeit, hier von dem Zeitpunkt der Weitergeltungsanordnung im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) abzuweichen.
Da die hier entscheidungserheblichen verfassungsrechtlichen Fragen sämtlich anhand der verfassungsgerichtlichen Überprüfung des § 8 Abs. 2 GrEStG und der §§ 138 ff. BewG beantwortet werden können, bedarf es daneben keines Rückgriffs auf § 11 GrEStG als "Klammernorm" (vgl. dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] und BVerfG…, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 103).
Die Zulässigkeit der Vorlagen scheitert nicht daran, dass das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 7. November 2006 zur Erbschaftsteuer (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die auch hier entscheidungserheblichen Vorschriften des Bewertungsgesetzes für verfassungswidrig befunden (1) und deren Fortgeltung angeordnet hat (2).
Der Zulässigkeit der Vorlagen des Bundesfinanzhofs steht nicht entgegen, dass das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die Vorschriften des Bewertungsgesetzes bereits für verfassungswidrig befunden hat.
Das Bundesverfassungsgericht hat zwar in dem Erbschaftsteuerbeschluss die Tarifvorschrift des § 19 Abs. 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) insofern für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG erklärt, als sie die Erwerber von Vermögen, das nach den von § 12 ErbStG in Bezug genommenen Vorschriften des Bewertungsgesetzes in der damals geltenden Fassung bewertet wurde, unabhängig von der jeweiligen Vermögensart mit einheitlichen Steuersätzen belastete (vgl. BVerfGE 117, 1 f. [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ); außerdem hat es in den Gründen des Beschlusses festgestellt, dass unter anderem die Bewertungsvorschriften für Grundvermögen ( §§ 145 ff. BewG ) und für land- und forstwirtschaftliches Vermögen ( §§ 140 ff. BewG ) gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßen (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Das Bundesverfassungsgericht hat die §§ 138 ff. BewG im Entscheidungsausspruch des Beschlusses vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) nicht ausdrücklich - und insofern dann auch nicht mit Gesetzeskraft - für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG erklärt.
Dies ergibt sich aus den zu eben diesen Bewertungsregeln im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) getroffenen, auch im Recht der Grunderwerbsteuer verwertbaren Feststellungen (1), wonach die für das Grundvermögen und für das land- und forstwirtschaftliche Vermögen anzuwendenden Bewertungsvorschriften im Durchschnitt zu weit unter dem gemeinen Wert liegenden Ergebnissen führen und auch im Einzelfall stark divergieren (2).
Der zentrale Unterschied zwischen den Normenkontrollverfahren liegt, soweit hier von Interesse, darin, dass es dort um die Verwertbarkeit der Bewertungsergebnisse im Rahmen der Erbschaftsteuer ging, die bereits einfachrechtlich ausdrücklich die Besteuerung des Leistungszuwachses beim Erben oder Beschenkten am Maßstab des gemeinen Wertes verlangt und hierbei eine Vielzahl verschiedener Vermögensarten in den Blick nehmen muss (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), während im vorliegenden Fall über die Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Bewertungsregeln lediglich für grundstücksbezogene Vermögenswerte in einer anderen Steuerart zu entscheiden ist.
Denn die Bewertungsregeln für diese Vermögensarten waren damals für die Erbschaftsteuer dieselben (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), welche nunmehr - jedenfalls für die entscheidungserheblichen Zeitpunkte der Ausgangsverfahren in den Jahren 2001 und 2002 - für die Erhebung der Grunderwerbsteuer im Rahmen der Ersatzbemessungsgrundlage heranzuziehen sind ( § 8 Abs. 2 Satz 1 GrEStG i.V.m. § 138 Abs. 2, 3 und §§ 139 - 150 BewG in der Fassung des JStG 1997).
Während im Rahmen der Erbschaftsteuer unmittelbar die Feststellung des gemeinen Werts des Grundvermögens als alleiniger Bemessungsgrundlage angestrebt wird (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] unter Hinweis auf die Ausnahme bei der Bewertung des Betriebsteils land- und forstwirtschaftlicher Betriebe), geht es bei der Grunderwerbsteuer um die vergleichbare Frage, inwieweit diese Bewertungsvorschriften den gemeinen Wert des Grundvermögens widerspiegeln, weil dies für den Vergleich mit der Regelbemessung nach § 8 Abs. 1 GrEStG maßgeblich ist.
(2) Nach den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts in seinem Beschluss vom 7. November 2006 führen die Bewertungsvorschriften für Grundvermögen nach den §§ 145 ff. BewG und für land- und forstwirtschaftliches Vermögen nach den §§ 140 ff. BewG zu Bewertungsergebnissen, die im Durchschnitt weit unter dem gemeinen Wert dieser Vermögensgegenstände liegen und auch in den Einzelbewertungen gemessen an der Zielgröße des Verkehrswerts erheblich divergieren (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
(aa) Für bebaute Grundstücke führt das in § 146 Abs. 2 BewG angeordnete vereinfachte Ertragswertverfahren nach den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts dazu, dass Werte ermittelt werden, die im Durchschnitt 50 % unter dem Kaufpreis und damit dem gemeinen Wert für ein solches Grundstück liegen (so BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Vielmehr differieren die Einzelergebnisse zwischen "weniger als 20 % und über 100 % des gemeinen Werts" (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Denn allein der Wert von Grund und Boden übersteigt hier das 12, 5fache der (erzielbaren) Jahresmiete, so dass die Mindestwertregelung des § 146 Abs. 6 BewG eingreift, wonach der Grundbesitzwert jedenfalls 80 % des Bodenrichtwerts (vgl. § 145 Abs. 3 BewG ) beträgt (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Berücksichtigt man den vorsichtigen Ansatz der nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchs zu ermittelnden Bodenrichtwerte, wird so durchschnittlich lediglich ein Bewertungsniveau von rund 70 % der Verkehrswerte erreicht (so BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Denn die Bodenpreise hätten in den letzten Jahren vor 2006 eine nicht unbeträchtliche, regional unterschiedliche Veränderung erfahren (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Außerdem erreicht der für den Betriebsteil nach § 142 BewG am Ertragswert ausgerichtete und sich im Übrigen aus Wohnteil und Betriebswohnungen zusammensetzende Grundbesitzwert des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs nach den Feststellungen des Bundesverfassungsgerichts in seinem Erbschaftsteuerbeschluss (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) im Durchschnitt lediglich rund 10 % des Verkehrswerts.
Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 126, 400 ; 132, 179 ), der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag.
Die gleichmäßige Belastung der Steuerpflichtigen hängt davon ab, dass für die einzelnen von einer Steuer erfassten Wirtschaftsgüter Bemessungsgrundlagen gefunden werden, die deren Werte in ihrer Relation realitätsgerecht abbilden (vgl. BVerfGE 23, 242 [BVerfG 07.05.1968 - 1 BvR 420/64] ; 25, 216 ; 30, 129 ; 41, 269 ; 93, 165 ; 117, 1 ).
Das Bundesverfassungsgericht hat allerdings in seinem Beschluss vom 7. November 2006 erwogen, ob die hinter der generellen Unterbewertung von Grundvermögen und land- und forstwirtschaftlichem Vermögen im Erbschaftsteuerrecht stehenden Lenkungs- und Förderziele des Gesetzes die festgestellten Bewertungsdisparitäten zu rechtfertigen vermögen (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Es kann offen bleiben, ob die vom Bundesverfassungsgericht für diese gezielte Niedrigbewertung erkannten Lenkungs- und Förderabsichten des Gesetzgebers auch für das Grunderwerbsteuergesetz Geltung beanspruchen können und - wenn dies so wäre - ob sie auch für dieses Gesetz, wie von der Verfassung gefordert, von einer erkennbaren gesetzgeberischen Entscheidung getragen wären (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ).
Dies hat das Bundesverfassungsgericht bereits in seinem Beschluss vom 7. November 2006 für die Grundstücksbewertungen im Anwendungsbereich der Erbschaftsteuer festgestellt (vgl. etwa BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] zu § 146 BewG für bebaute Grundstücke).
Entweder zielen die beanstandeten Bewertungsregeln bewusst auf eine - gemessen am Verkehrswert erhebliche - Unterbewertung des Grundvermögens wie insbesondere beim land- und forstwirtschaftlichen Vermögen (dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), knüpfen systematisch an untaugliche oder wertverfälschende Parameter an (so etwa der starre Vervielfältiger in § 146 BewG , dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) oder führen mehr oder minder ungewollt zu Zufallsergebnissen (so BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] zum Steuerbilanzwertansatz gemäß § 147 BewG ).
Zur Begründung hierfür hat es auf einen bei Grundbesitz allenfalls erreichbaren Wertkorridor mit einer Streubreite von plus/minus 20 % und die Typisierungsbefugnis des Gesetzgebers verwiesen (vgl. BVerfGE 117, 1 ).
Selbst die isolierte verfassungsrechtliche Beurteilung der strukturellen Unterbewertung unbebauter Grundstücke als noch vereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG im Erbschaftsteuerbeschluss (nach BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) kann im Übrigen schon deshalb nicht ohne Weiteres auf den Bereich der Grunderwerbsteuer übertragen werden, weil es hier um die Beurteilung einer Ersatzbemessungsgrundlage geht, die der Regelbemessungsgrundlage möglichst angenähert sein soll, wohingegen das Erbschaftsteuerrecht beim Grundbesitz die Zweigleisigkeit von Regel- und Ersatzbemessungsgrundlage von vornherein nicht kennt (vgl. § 12 Abs. 3 ErbStG , auch in seiner bis Ende 2008 anzuwendenden, noch auf die §§ 138 ff. BewG verweisenden Fassung).
Selbst wenn es zuträfe, dass sich die bei der privatautonomen Vereinbarung der Gegenleistung im Sinne des § 8 Abs. 1 GrEStG im Einzelfall ergebenden Abweichungen vom gemeinen Wert des Grundstücks innerhalb der Bandbreite der vom Bundesverfassungsgericht bei Anwendung der Bewertungsregeln insbesondere für bebaute ( § 146 BewG ) und bis Ende 2006 für unbebaute Grundstücke ( § 145 BewG a.F.) festgestellten willkürlichen Schwankungen (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) und auch der gezielten Unterbewertung für Grundvermögen und land- und forstwirtschaftliches Vermögen hielten, ließe dies die Ungleichbehandlung weder belanglos erscheinen, noch könnte es sie in der Sache rechtfertigen.
Denn der hier verwendete Ersatzmaßstab ist offensichtlich nicht alternativlos, wie das für erbschaftsteuerliche Zwecke im Anschluss an den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) eingeführte Grundbesitzbewertungssystem der §§ 157 ff. BewG belegt.
Dieses kommt dem Verkehrswert jedenfalls deutlich näher als die für die Grunderwerbsteuer geltenden Bewertungsregeln (zu der infolge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 - BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] - vom Gesetzgeber angestrebten Orientierung am gemeinen Wert vgl. BTDrucks 16/7918, S. 40 f., 44 f.; vgl. ferner §§ 162, 167, 177 BewG ).
Wenn auch die willkürlichen Wertschwankungen, die bei unbebauten Grundstücken durch die bis dahin geltende Festschreibung der Wertverhältnisse auf den 1. Januar 1996 hervorgerufen wurden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ), durch die Neuregelung beseitigt sein mögen, bleibt es dessen ungeachtet im Übrigen bei den festgestellten zentralen Divergenzen zwischen der Regel- und der Ersatzbemessungsgrundlage insbesondere im Hinblick auf die generelle Unterbewertung von Grundvermögen und land- und forstwirtschaftlichem Vermögen.
Zudem könnte eine hinter den 1. Januar 2009 zurückgreifende Unvereinbarkeit des § 8 Abs. 2 GrEStG als Wertungswiderspruch zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) verstanden werden.
Vor diesem Hintergrund und mit Rücksicht auf die geringe praktische Bedeutung einer Korrektur des § 8 Abs. 2 GrEStG für den fraglichen Zeitraum verbunden mit andernfalls damit einhergehenden Rückabwicklungsschwierigkeiten besteht keine Notwendigkeit, hier von dem Zeitpunkt der Weitergeltungsanordnung im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) abzuweichen.
- BVerfG, 17.12.2014 - 1 BvL 21/12
Erbschaftsteuer
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Da die hier entscheidungserheblichen verfassungsrechtlichen Fragen sämtlich anhand der verfassungsgerichtlichen Überprüfung des § 8 Abs. 2 GrEStG und der §§ 138 ff. BewG beantwortet werden können, bedarf es daneben keines Rückgriffs auf § 11 GrEStG als "Klammernorm" (vgl. dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] und BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 103).Für eine auf die Grunderwerbsteuer bezogene Weitergeltungsanordnung hätte es zudem einer eigenständigen Abwägung bedurft, in die insbesondere drohende finanzielle Probleme für öffentliche Haushalte, ferner das Maß der Zumutung für die von einer Fortgeltung als gleichheitswidrig erkannter Normen Betroffenen oder die Nachteile einer in der Übergangszeit bis zu einer Neuregelung ansonsten unsicheren Rechtslage hätten einfließen müssen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; 125, 175 ; BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 289 ff.).
Dabei gilt ein stufenloser, am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierter verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab, dessen Inhalt und Grenzen sich nicht abstrakt, sondern nur nach den jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereichen bestimmen lassen (stRspr; vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 121 m.w.N.).
Zudem verschärfen sich die verfassungsrechtlichen Anforderungen, je weniger die Merkmale, an die die gesetzliche Differenzierung anknüpft, für den Einzelnen verfügbar sind oder je mehr sie sich denen des Art. 3 Abs. 3 GG annähern (stRspr; vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 122 m.w.N.).
Dabei steigen die Anforderungen an den Rechtfertigungsgrund mit Umfang und Ausmaß der Abweichung (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 123).
Die nach der Ersatzbemessungsgrundlage zu bewertenden Fälle sind den Angaben des Bundesministeriums der Finanzen in diesem Verfahren zufolge weder nach ihrer Zahl noch nach ihrem finanziellen Gewicht so bedeutend, dass bei einem vorübergehenden Verzicht hierauf die Erhebung der Grunderwerbsteuer nach Maßgabe der Regelbemessungsgrundlage daneben als gleichheitswidrig ausschiede (zu diesem - hier für § 11 GrEStG verneinten - Schluss auf die Gesamtverfassungswidrigkeit der Steuertarifnorm des § 19 ErbStG vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 283 f.), zumal der Gesetzgeber in erheblichem Umfang zur rückwirkenden Korrektur der gleichheitswidrigen Ersatzbemessungsgrundlage verpflichtet ist (unten 2).
Gerichte und Verwaltungsbehörden dürfen die Norm im Umfang der festgestellten Unvereinbarkeit nicht mehr anwenden, laufende Verfahren sind auszusetzen (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 286 m.w.N.).
Aus besonderem Grund, namentlich im Interesse einer verlässlichen Finanz- und Haushaltsplanung und eines gleichmäßigen Verwaltungsvollzugs für Zeiträume einer weitgehend schon abgeschlossenen Veranlagung, hat das Bundesverfassungsgericht allerdings wiederholt die weitere Anwendbarkeit verfassungswidriger Normen für gerechtfertigt erklärt und dem Gesetzgeber eine Frist eingeräumt, um binnen angemessener Zeit verfassungsgemäße Regelungen zu erlassen (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 287 m.w.N.).
Da die hier entscheidungserheblichen verfassungsrechtlichen Fragen sämtlich anhand der verfassungsgerichtlichen Überprüfung des § 8 Abs. 2 GrEStG und der §§ 138 ff. BewG beantwortet werden können, bedarf es daneben keines Rückgriffs auf § 11 GrEStG als "Klammernorm" (vgl. dazu BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] und BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 103).
Für eine auf die Grunderwerbsteuer bezogene Weitergeltungsanordnung hätte es zudem einer eigenständigen Abwägung bedurft, in die insbesondere drohende finanzielle Probleme für öffentliche Haushalte, ferner das Maß der Zumutung für die von einer Fortgeltung als gleichheitswidrig erkannter Normen Betroffenen oder die Nachteile einer in der Übergangszeit bis zu einer Neuregelung ansonsten unsicheren Rechtslage hätten einfließen müssen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; 125, 175 ; BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 289 ff.).
Dabei gilt ein stufenloser, am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierter verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab, dessen Inhalt und Grenzen sich nicht abstrakt, sondern nur nach den jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereichen bestimmen lassen (stRspr; vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 121 m.w.N.).
Zudem verschärfen sich die verfassungsrechtlichen Anforderungen, je weniger die Merkmale, an die die gesetzliche Differenzierung anknüpft, für den Einzelnen verfügbar sind oder je mehr sie sich denen des Art. 3 Abs. 3 GG annähern (stRspr; vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 122 m.w.N.).
Dabei steigen die Anforderungen an den Rechtfertigungsgrund mit Umfang und Ausmaß der Abweichung (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 123).
Die nach der Ersatzbemessungsgrundlage zu bewertenden Fälle sind den Angaben des Bundesministeriums der Finanzen in diesem Verfahren zufolge weder nach ihrer Zahl noch nach ihrem finanziellen Gewicht so bedeutend, dass bei einem vorübergehenden Verzicht hierauf die Erhebung der Grunderwerbsteuer nach Maßgabe der Regelbemessungsgrundlage daneben als gleichheitswidrig ausschiede (zu diesem - hier für § 11 GrEStG verneinten - Schluss auf die Gesamtverfassungswidrigkeit der Steuertarifnorm des § 19 ErbStG vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 283 f.), zumal der Gesetzgeber in erheblichem Umfang zur rückwirkenden Korrektur der gleichheitswidrigen Ersatzbemessungsgrundlage verpflichtet ist (unten 2).
Gerichte und Verwaltungsbehörden dürfen die Norm im Umfang der festgestellten Unvereinbarkeit nicht mehr anwenden, laufende Verfahren sind auszusetzen (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 286 m.w.N.).
Aus besonderem Grund, namentlich im Interesse einer verlässlichen Finanz- und Haushaltsplanung und eines gleichmäßigen Verwaltungsvollzugs für Zeiträume einer weitgehend schon abgeschlossenen Veranlagung, hat das Bundesverfassungsgericht allerdings wiederholt die weitere Anwendbarkeit verfassungswidriger Normen für gerechtfertigt erklärt und dem Gesetzgeber eine Frist eingeräumt, um binnen angemessener Zeit verfassungsgemäße Regelungen zu erlassen (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 287 m.w.N.).
- BVerfG, 04.02.2009 - 1 BvL 8/05
Spielgerätesteuer
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Für eine auf die Grunderwerbsteuer bezogene Weitergeltungsanordnung hätte es zudem einer eigenständigen Abwägung bedurft, in die insbesondere drohende finanzielle Probleme für öffentliche Haushalte, ferner das Maß der Zumutung für die von einer Fortgeltung als gleichheitswidrig erkannter Normen Betroffenen oder die Nachteile einer in der Übergangszeit bis zu einer Neuregelung ansonsten unsicheren Rechtslage hätten einfließen müssen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; 125, 175 ; BVerfG…, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 289 ff.).Der Gleichheitssatz belässt dem Gesetzgeber einen weit reichenden Entscheidungsspielraum sowohl bei der Auswahl des Steuergegenstandes als auch bei der Bestimmung des Steuersatzes (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; stRspr).
Zur Wahrung des im Gleichheitssatz enthaltenen Grundsatzes der lastengleichen Besteuerung ist der Gesetzgeber von Verfassungs wegen nicht auf die Wahl nur eines (Haupt-)Maßstabs zur Bemessung der Steuer beschränkt (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ).
Insoweit verfügt der Gesetzgeber über eine weitgehende Gestaltungsfreiheit (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ).
Der Rechtfertigungsbedarf für den gewählten Ersatzmaßstab wird dabei umso höher, je weiter sich der im Einzelfall gewählte Ersatzmaßstab von den Ergebnissen des Hauptmaßstabs und damit regelmäßig auch vom eigentlichen Belastungsgrund entfernt (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ).
Kann die für eine Steuer vorgesehene Regelbemessungsgrundlage nicht in allen Fällen herangezogen werden, muss die dann vom Gesetzgeber stattdessen vorgegebene Ersatzbemessungsgrundlage nach Möglichkeit annähernd gleiche Ergebnisse erzielen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] sowie oben b aa (2)).
Für eine auf die Grunderwerbsteuer bezogene Weitergeltungsanordnung hätte es zudem einer eigenständigen Abwägung bedurft, in die insbesondere drohende finanzielle Probleme für öffentliche Haushalte, ferner das Maß der Zumutung für die von einer Fortgeltung als gleichheitswidrig erkannter Normen Betroffenen oder die Nachteile einer in der Übergangszeit bis zu einer Neuregelung ansonsten unsicheren Rechtslage hätten einfließen müssen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; 125, 175 ; BVerfG…, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 289 ff.).
Der Gleichheitssatz belässt dem Gesetzgeber einen weit reichenden Entscheidungsspielraum sowohl bei der Auswahl des Steuergegenstandes als auch bei der Bestimmung des Steuersatzes (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; stRspr).
Zur Wahrung des im Gleichheitssatz enthaltenen Grundsatzes der lastengleichen Besteuerung ist der Gesetzgeber von Verfassungs wegen nicht auf die Wahl nur eines (Haupt-)Maßstabs zur Bemessung der Steuer beschränkt (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ).
Insoweit verfügt der Gesetzgeber über eine weitgehende Gestaltungsfreiheit (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ).
Der Rechtfertigungsbedarf für den gewählten Ersatzmaßstab wird dabei umso höher, je weiter sich der im Einzelfall gewählte Ersatzmaßstab von den Ergebnissen des Hauptmaßstabs und damit regelmäßig auch vom eigentlichen Belastungsgrund entfernt (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ).
Kann die für eine Steuer vorgesehene Regelbemessungsgrundlage nicht in allen Fällen herangezogen werden, muss die dann vom Gesetzgeber stattdessen vorgegebene Ersatzbemessungsgrundlage nach Möglichkeit annähernd gleiche Ergebnisse erzielen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] sowie oben b aa (2)).
- BFH, 02.03.2011 - II R 23/10
Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten …
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
- Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Bundesfinanzhofs vom 2. März 2011 (II R 23/10) -.Auf das tatsächliche Wertverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung sowie auf die für die Bemessung der Gegenleistung maßgebenden Motive und Erwartungen der Parteien kommt es grundsätzlich nicht an (vgl. die Vorlagebeschlüsse vom 2. März 2011 - II R 23/10 -, BFHE 232, 358 in dem Verfahren 1 BvL 13/11 und - II R 64/08 -, [...], Rn. 22 in dem Verfahren 1 BvL 14/11).
Gleichwohl wird die Gegenleistung regelmäßig dem gemeinen Wert des Grundstücks am maßgeblichen Stichtag (Steuerentstehungszeitpunkt) entsprechen, da die Vertragschließenden meist gegenläufige Interessen verfolgen (vgl. die Vorlagebeschlüsse, a.a.O., Rn. 18 und 76 in II R 23/10 und Rn. 21, 76 in II R 64/08, jeweils m.w.N.).
Bei deutlichen Verfehlungen des gemeinen Werts durch die Gegenleistung geht die Rechtspraxis jedoch davon aus, dass insoweit eine Schenkung vorliegt, die dementsprechend der Schenkungsteuer unterfällt ( § 3 Nr. 2 GrEStG ; vgl. BFHE 232, 358 ).
Auf das tatsächliche Wertverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung sowie auf die für die Bemessung der Gegenleistung maßgebenden Motive und Erwartungen der Parteien kommt es grundsätzlich nicht an (vgl. die Vorlagebeschlüsse vom 2. März 2011 - II R 23/10 -, BFHE 232, 358 in dem Verfahren 1 BvL 13/11 und - II R 64/08 -, [...], Rn. 22 in dem Verfahren 1 BvL 14/11).
Gleichwohl wird die Gegenleistung regelmäßig dem gemeinen Wert des Grundstücks am maßgeblichen Stichtag (Steuerentstehungszeitpunkt) entsprechen, da die Vertragschließenden meist gegenläufige Interessen verfolgen (vgl. die Vorlagebeschlüsse, a.a.O., Rn. 18 und 76 in II R 23/10 und Rn. 21, 76 in II R 64/08, jeweils m.w.N.).
Bei deutlichen Verfehlungen des gemeinen Werts durch die Gegenleistung geht die Rechtspraxis jedoch davon aus, dass insoweit eine Schenkung vorliegt, die dementsprechend der Schenkungsteuer unterfällt ( § 3 Nr. 2 GrEStG ; vgl. BFHE 232, 358 ).
- BVerfG, 17.12.2013 - 1 BvL 5/08
Rückwirkende Klarstellung
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Auf der anderen Seite ist es dem Bundesverfassungsgericht mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrollentscheidung nicht verwehrt, den Antrag des vorlegenden Gerichts erweiternd auszulegen und auf Regelungen oder Normteile zu erstrecken, die in engem Zusammenhang mit dem vom vorlegenden Gericht beanstandeten Normkomplex stehen (vgl. BVerfGE 44, 322 [BVerfG 24.05.1977 - 2 BvL 11/74] ; 132, 302 ; 135, 1 ).Wären die Nummern 1 und 2 des § 8 Abs. 2 Satz 1 GrEStG damit nicht schon vom Bundesfinanzhof selbst in seine Vorlagefragen mit einbezogen worden, hätte es jedenfalls mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrolle (vgl. zuletzt BVerfGE 135, 1 ) einer entsprechenden Erstreckung der verfassungsgerichtlichen Überprüfung bedurft.
Mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrolle (vgl. zuletzt BVerfGE 135, 1 ) ist die verfassungsgerichtliche Überprüfung des § 8 Abs. 2 GrEStG in Verbindung mit den dort in Bezug genommenen Bestimmungen des Bewertungsgesetzes zurück auf den Zeitraum ab 1. Januar 1997 und nach vorne bis zum Ergehen dieser Entscheidung über die Vorlagebeschlüsse zu erstrecken.
Auf der anderen Seite ist es dem Bundesverfassungsgericht mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrollentscheidung nicht verwehrt, den Antrag des vorlegenden Gerichts erweiternd auszulegen und auf Regelungen oder Normteile zu erstrecken, die in engem Zusammenhang mit dem vom vorlegenden Gericht beanstandeten Normkomplex stehen (vgl. BVerfGE 44, 322 [BVerfG 24.05.1977 - 2 BvL 11/74] ; 132, 302 ; 135, 1 ).
Wären die Nummern 1 und 2 des § 8 Abs. 2 Satz 1 GrEStG damit nicht schon vom Bundesfinanzhof selbst in seine Vorlagefragen mit einbezogen worden, hätte es jedenfalls mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrolle (vgl. zuletzt BVerfGE 135, 1 ) einer entsprechenden Erstreckung der verfassungsgerichtlichen Überprüfung bedurft.
Mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrolle (vgl. zuletzt BVerfGE 135, 1 ) ist die verfassungsgerichtliche Überprüfung des § 8 Abs. 2 GrEStG in Verbindung mit den dort in Bezug genommenen Bestimmungen des Bewertungsgesetzes zurück auf den Zeitraum ab 1. Januar 1997 und nach vorne bis zum Ergehen dieser Entscheidung über die Vorlagebeschlüsse zu erstrecken.
- BVerfG, 21.07.2010 - 1 BvR 611/07
Steuerliche Diskriminierung eingetragener Lebenspartnerschaften
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 121, 108 ; 126, 400 ).Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 126, 400 ; 132, 179 ), der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag.
Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 126, 400 ; 132, 179 ), der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag.
- BFH, 02.03.2011 - II R 64/08
Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten …
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
- Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Bundesfinanzhofs vom 2. März 2011 (II R 64/08) -.Nach Aufforderung durch den Bundesfinanzhof (vgl. BFHE 225, 508 [BFH 27.05.2009 - II R 64/08] ) trat das Bundesministerium der Finanzen dem Verfahren bei und verteidigte insbesondere unter Berufung auf die Weitergeltungsanordnung des Bundesverfassungsgerichts im Beschluss zur Erbschaftsteuer vom 7. November 2006 (BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ) die Regelung zur Ersatzbemessungsgrundlage als verfassungsgemäß.
Auf das tatsächliche Wertverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung sowie auf die für die Bemessung der Gegenleistung maßgebenden Motive und Erwartungen der Parteien kommt es grundsätzlich nicht an (vgl. die Vorlagebeschlüsse vom 2. März 2011 - II R 23/10 -, BFHE 232, 358 in dem Verfahren 1 BvL 13/11 und - II R 64/08 -, [...], Rn. 22 in dem Verfahren 1 BvL 14/11).
Gleichwohl wird die Gegenleistung regelmäßig dem gemeinen Wert des Grundstücks am maßgeblichen Stichtag (Steuerentstehungszeitpunkt) entsprechen, da die Vertragschließenden meist gegenläufige Interessen verfolgen (vgl. die Vorlagebeschlüsse, a.a.O., Rn. 18 und 76 in II R 23/10 und Rn. 21, 76 in II R 64/08, jeweils m.w.N.).
Auf das tatsächliche Wertverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung sowie auf die für die Bemessung der Gegenleistung maßgebenden Motive und Erwartungen der Parteien kommt es grundsätzlich nicht an (vgl. die Vorlagebeschlüsse vom 2. März 2011 - II R 23/10 -, BFHE 232, 358 in dem Verfahren 1 BvL 13/11 und - II R 64/08 -, [...], Rn. 22 in dem Verfahren 1 BvL 14/11).
Gleichwohl wird die Gegenleistung regelmäßig dem gemeinen Wert des Grundstücks am maßgeblichen Stichtag (Steuerentstehungszeitpunkt) entsprechen, da die Vertragschließenden meist gegenläufige Interessen verfolgen (vgl. die Vorlagebeschlüsse, a.a.O., Rn. 18 und 76 in II R 23/10 und Rn. 21, 76 in II R 64/08, jeweils m.w.N.).
- BVerfG, 15.01.2008 - 1 BvL 2/04
Abfärberegelung
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 126, 400 ; 132, 179 ), der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag.
Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 126, 400 ; 132, 179 ), der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag.
- BVerfG, 17.04.2008 - 2 BvL 4/05
Wählervereinigungen
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 121, 108 ; 126, 400 ).Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden (vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 121, 108 ; 126, 400 ).
Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung müssen sich indessen ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (Gebot der folgerichtigen Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands, vgl. BVerfGE 117, 1 [BVerfG 07.11.2006 - 1 BvL 10/02] ; 120, 1 ; 121, 108 ; 126, 400 ).
- BVerfG, 09.02.2010 - 1 BvL 1/09
Hartz IV - Regelleistungen nach SGB II ("Hartz IV-Gesetz") nicht verfassungsgemäß
Auszug aus BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11
Für eine auf die Grunderwerbsteuer bezogene Weitergeltungsanordnung hätte es zudem einer eigenständigen Abwägung bedurft, in die insbesondere drohende finanzielle Probleme für öffentliche Haushalte, ferner das Maß der Zumutung für die von einer Fortgeltung als gleichheitswidrig erkannter Normen Betroffenen oder die Nachteile einer in der Übergangszeit bis zu einer Neuregelung ansonsten unsicheren Rechtslage hätten einfließen müssen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; 125, 175 ; BVerfG…, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 289 ff.).Für eine auf die Grunderwerbsteuer bezogene Weitergeltungsanordnung hätte es zudem einer eigenständigen Abwägung bedurft, in die insbesondere drohende finanzielle Probleme für öffentliche Haushalte, ferner das Maß der Zumutung für die von einer Fortgeltung als gleichheitswidrig erkannter Normen Betroffenen oder die Nachteile einer in der Übergangszeit bis zu einer Neuregelung ansonsten unsicheren Rechtslage hätten einfließen müssen (vgl. BVerfGE 123, 1 [BVerfG 04.02.2009 - 1 BvL 8/05] ; 125, 175 ; BVerfG…, Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12 -, [...], Rn. 289 ff.).
- BVerfG, 22.06.1995 - 2 BvR 552/91
Erbschaftssteuer
- BVerfG, 21.07.2010 - 1 BvR 2530/05
Kürzung der Rentenansprüche der Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem …
- BVerfG, 10.10.2012 - 1 BvL 6/07
Vertrauensschutz in den Fortbestand einer steuerrechtlichen Regelung
- BVerfG, 19.12.2012 - 1 BvL 18/11
Verzinsungspflicht für Kartellgeldbußen verfassungsgemäß
- BVerfG, 05.11.2014 - 1 BvF 3/11
Normenkontrollantrag gegen Luftverkehrsteuergesetz erfolglos
- BVerfG, 18.07.2012 - 1 BvL 16/11
Ungleichbehandlung von Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern im …
- BVerfG, 24.05.1977 - 2 BvL 11/74
Allgemeinverbindlicherklärung I
- BVerfG, 20.02.2002 - 2 BvL 5/99
Wehrpflicht I
- BVerfG, 01.07.1987 - 1 BvL 21/82
Verfassungsmäßigkeit der Pauschgebührenregelung nach § 184 SGG
- BVerfG, 07.05.1968 - 1 BvR 420/64
Vermögensteuerveranlagung
- BVerfG, 12.02.1969 - 1 BvR 687/62
Ermächtigung zum Erlaß von Rechtsverordnungen in den Jahren 1933 bis 1945
- BVerfG, 10.02.1976 - 1 BvL 8/73
Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit der Bewertung zugewendeter Grundstücke bis …
- BVerfG, 26.01.1971 - 2 BvL 2/68
Verfassungskonforme Auslegung des § 17a Abs. 2 BewG
- BFH, 27.05.2009 - II R 64/08
Beitrittsaufforderung an Bundesministerium der Finanzen wegen möglicher …
- BVerfG, 22.06.1995 - 2 BvL 37/91
Einheitswerte II
- BVerfG, 08.07.2021 - 1 BvR 2237/14
6 % Jahreszins auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen verfassungswidrig
Dabei gilt ein stufenloser am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierter verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab, dessen Inhalt und Grenzen sich nicht abstrakt, sondern nur nach den jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereichen bestimmen lassen (vgl. BVerfGE 138, 136 ; 139, 285 m.w.N.).Aus besonderem Grund, namentlich im Interesse einer verlässlichen Finanz- und Haushaltsplanung und eines gleichmäßigen Verwaltungsvollzugs für Zeiträume einer weitgehend schon abgeschlossenen Veranlagung hat das Bundesverfassungsgericht allerdings wiederholt die weitere Anwendbarkeit verfassungswidriger Normen für gerechtfertigt erklärt (vgl. BVerfGE 138, 136 ; 139, 285 ).
- BVerfG, 05.11.2019 - 1 BvL 7/16
Sanktionen zur Durchsetzung von Mitwirkungspflichten bei Bezug von …
Rn. 113 Die Vorlagefrage bedarf der Erweiterung (dazu BVerfGE 139, 285 m.w.N.). - BVerfG, 19.11.2019 - 2 BvL 22/14
Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Erstausbildungskosten verfassungsgemäß
Die Prüfung ist deshalb - auch mit Rücksicht auf die Befriedungsfunktion der Normenkontrollentscheidung (vgl. BVerfGE 44, 322 ; 132, 302 ; 135, 1 ; 139, 285 ) - auf § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG zu erstrecken.Rn. 98 Die Anforderungen an Rechtfertigungsgründe für gesetzliche Differenzierungen steigen bis hin zu einer strengen Verhältnismäßigkeitsprüfung, insbesondere wenn und soweit sich die Ungleichbehandlung von Personen oder Sachverhalten auf die Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten auswirken kann (vgl. BVerfGE 122, 210 ; 126, 268 ; 138, 136 ; 139, 285 ; 141, 1 ; 145, 106 ; 148, 147 ).
Rn. 100 a) Bei der Auswahl des Steuergegenstandes belässt der Gleichheitssatz dem Gesetzgeber ebenso wie bei der Bestimmung des Steuersatzes einen weit reichenden Entscheidungsspielraum (BVerfGE 127, 1 ; 139, 285 ; 145, 106 ; 148, 147 ).
- BVerfG, 10.04.2018 - 1 BvL 11/14
Vorschriften zur Einheitsbewertung für die Bemessung der Grundsteuer …
Rn. 81 Die Vorlagefragen bedürfen keiner Erweiterung (vgl. dazu BVerfGE 139, 285 m.w.N.).Dabei gilt ein stufenloser am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierter verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab, dessen Inhalt und Grenzen sich nicht abstrakt, sondern nur nach den jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereichen bestimmen lassen (vgl. BVerfGE 138, 136 ; 139, 285 m.w.N., stRspr).
Dabei steigen die Anforderungen an den Rechtfertigungsgrund mit dem Ausmaß der Abweichung und ihrer Bedeutung für die Verteilung der Steuerlast insgesamt (vgl. BVerfGE 138, 136 ; 139, 285 ;… BVerfG, Urteil des Ersten Senats vom 10. April 2018 - 1 BvR 1236/11 - Rn. 105, www.bverfg.de, jew. m.w.N.).
Die Bemessungsgrundlage muss, um die gleichmäßige Belastung der Steuerpflichtigen zu gewährleisten, so gewählt und ihre Erfassung so ausgestaltet sein, dass sie den mit der Steuer verfolgten Belastungsgrund in der Relation der Wirtschaftsgüter zueinander realitätsgerecht abbildet (vgl. BVerfGE 93, 121 ; 93, 165 ; 117, 1 ; 139, 285 , stRspr).
Rn. 98 Ausgehend von diesen Vorgaben hat der Gesetzgeber für die Wahl der Bemessungsgrundlage und die Ausgestaltung der Regeln ihrer Ermittlung einen großen Spielraum, solange sie nur prinzipiell geeignet sind, den Belastungsgrund der Steuer zu erfassen (vgl. BVerfGE 123, 1 ; 139, 285 ).
Dabei ist er von Verfassungs wegen auch nicht verpflichtet, sich auf die Wahl nur eines Maßstabs zur Bemessung der Besteuerungsgrundlage festzulegen (vgl. BVerfGE 139, 285 ).
Bei der Wahl des geeigneten Maßstabs darf sich der Gesetzgeber auch von Praktikabilitätserwägungen leiten lassen, die je nach Zahl der zu erfassenden Bewertungsvorgänge an Bedeutung gewinnen und so auch in größerem Umfang Typisierungen und Pauschalierungen rechtfertigen können, dabei aber deren verfassungsrechtliche Grenzen wahren müssen (vgl. dazu BVerfGE 137, 350 ; 139, 285 ).
Begrenzt wird sein Spielraum dadurch, dass die von ihm geschaffenen Bemessungsregeln grundsätzlich in der Lage sein müssen, den mit der Steuer verfolgten Belastungsgrund in der Relation realitätsgerecht abzubilden (vgl. BVerfGE 93, 121 ; 93, 165 ; 117, 1 ; 139, 285 jew. m.w.N. sowie oben IV 1 c).
Rn. 136 Allerdings darf der Steuergesetzgeber aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung typisieren und dabei die Besonderheiten des einzelnen Falles vernachlässigen, wenn die daraus erwachsenden Vorteile im rechten Verhältnis zu der mit der Typisierung notwendig verbundenen Ungleichheit der steuerlichen Belastung stehen, er sich realitätsgerecht am typischen Fall orientiert und ein vernünftiger, einleuchtender Grund vorhanden ist (vgl. BVerfGE 137, 350 ; 139, 285 ;… BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 29. März 2017 - 2 BvL 6/11 -, juris, Rn. 106 ff.; stRspr).
Wird nicht, wie vorliegend, zugleich eine Fortgeltungsanordnung getroffen, dürfen Gerichte und Verwaltungsbehörden die Norm im Umfang der festgestellten Unvereinbarkeit nicht mehr anwenden, laufende Verfahren sind auszusetzen (vgl. BVerfGE 138, 136 m.w.N.; 139, 285 ).
Rn. 168 Bei der Neuregelung verfügt der Gesetzgeber über einen weiten, vom Bundesverfassungsgericht nur begrenzt überprüfbaren Spielraum zur Bestimmung des Steuergegenstandes und des Steuersatzes (vgl. BVerfGE 138, 136 ; 139, 285 jew. m.w.N.; oben B IV 1 b).
Im Übrigen steht dem Gesetzgeber auch bei den Regeln zur Erfassung der Bemessungsgrundlage ein weiter Gestaltungsspielraum zu, der dadurch begrenzt ist, dass die Bemessungsregeln den mit der Steuer verfolgten Belastungsgrund in der Relation realitätsgerecht abbilden müssen (vgl. BVerfGE 93, 121 ; 93, 165 ; 117, 1 ; 139, 285 jew. m.w.N.; oben B IV 1 c).
Zudem verfügt der Gesetzgeber gerade in Massenverfahren der vorliegenden Art über einen großen Typisierungs- und Pauschalierungsspielraum (vgl. BVerfGE 139, 285 m.w.N.).
Rn. 170 1. Aus besonderem Grund, namentlich im Interesse einer verlässlichen Finanz- und Haushaltsplanung und eines gleichmäßigen Verwaltungsvollzugs für Zeiträume einer weitgehend schon abgeschlossenen Veranlagung, hat das Bundesverfassungsgericht wiederholt die weitere Anwendbarkeit verfassungswidriger Normen binnen der dem Gesetzgeber bis zu einer Neuregelung gesetzten Frist oder spätestens bis zur Neuregelung für gerechtfertigt erklärt (vgl. etwa BVerfGE 87, 153 ; 93, 121 ; 123, 1 ; 125, 175 ; 138, 136 ; 139, 285 ).
- BVerfG, 06.06.2018 - 1 BvL 7/14
Verbot mehrfacher sachgrundloser Befristung im Grundsatz verfassungsgemäß - …
Im Steuerrecht müssen sich etwaige Abweichungen von der mit der Wahl des Steuergegenstandes einmal getroffenen Belastungsentscheidung ihrerseits am Gleichheitssatz messen lassen (vgl. BVerfGE 126, 400 ; 132, 179 ; 139, 285 ; 145, 106 ). - BVerfG, 29.03.2017 - 2 BvL 6/11
Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 …
Rn. 102 b) Bei der Auswahl des Steuergegenstandes belässt der Gleichheitssatz dem Gesetzgeber ebenso wie bei der Bestimmung des Steuersatzes einen weit reichenden Entscheidungsspielraum (BVerfGE 127, 1 ; 139, 285 ; stRspr).Ausnahmen von einer belastungsgleichen Ausgestaltung der mit der Wahl des Steuergegenstandes getroffenen gesetzgeberischen Entscheidung (folgerichtigen Umsetzung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestandes) bedürfen eines besonderen sachlichen Grundes, der die Ungleichbehandlung nach Art und Ausmaß zu rechtfertigen vermag (vgl. BVerfGE 105, 73 ; 107, 27 ; 110, 412 ; 116, 164 ; 122, 210 ; 123, 111 ; 124, 282 ; 126, 268 ; 126, 400 ; 127, 1 ; 132, 179 ; 137, 350 ; 138, 136 ; 139, 1 ; 139, 285 ; 141, 1 ).
Rn. 105 bb) Unabhängig von der Frage, ob sich allein aus dem Erfordernis eines "besonderen sachlichen Grundes" für Abweichungen von einem steuerrechtlichen Ausgangstatbestand erhöhte Begründungsanforderungen gegenüber einem bloßen "sachlich einleuchtenden Grund" für die Differenzierung im Sinne des Willkürverbots ergeben (…vgl. Osterloh/Nußberger, in: Sachs, GG, 7. Aufl. 2014, Art. 3 Rn. 142;… Hey, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, 22. Aufl. 2015, § 3 Rn. 125;… Kempny, JöR 64, S. 477 ;… Schön, JöR 64, S. 515 ;… Thiemann, in: Emmenegger/Wiedmann, Linien der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, Bd. 2, 2011, S. 180 ;… ferner Schmehl, in: Demokratie-Perspektiven, Festschrift für Brun-Otto Bryde zum 70. Geburtstag, 2013, S. 457 ), steigen allgemein die Anforderungen an Rechtfertigungsgründe für gesetzliche Differenzierungen in dem Maße, in dem sich die Ungleichbehandlung von Personen oder Sachverhalten auf die Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten auswirken kann (BVerfGE 122, 210 ; 126, 268 ; 138, 136 ; 139, 285 ; 141, 1 ).
- FG Baden-Württemberg, 11.06.2024 - 8 K 2368/22
Grundsteuer B nach dem Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg ist …
Demgemäß bedürfen sie eines besonderen sachlichen Grundes, der die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen vermag (…BVerfG-Urteil vom 17. Dezember 2014 - 1 BvL 21/12, BVerfGE 138, 136-255, Rn. 123, 131; BVerfG-Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11, BVerfGE 139, 285-321, Rn. 72;… BVerfG-Urteile vom 10. April 2018 - 1 BvR 1236/11, BVerfGE 138, 217-267 und - 1 BvL 11/14, BVerfGE 148, 147-217, Rn. 96 und 168).Die Bemessungsgrundlage muss, um die gleichmäßige Belastung der Steuerpflichtigen zu gewährleisten, so gewählt und ihre Erfassung so ausgestaltet sein, dass sie den mit der Steuer verfolgten Belastungsgrund in der Relation der Wirtschaftsgüter zueinander realitätsgerecht abbildet (…vgl. BVerfG-Beschlüsse vom 22. Juni 1995 - 2 BvL 37/91, BVerfGE 93, 121-165 Rn. 47;… und - 2 BvR 552/91, BVerfGE 93, 165-179 Rn. 21;… vom 7. November 2006 - 1 BvL 10/02, BVerfGE 117, 1-70, Rn. 103; vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11, BVerfGE 139, 285-321 Rn. 73, stRspr).
Rn. 61 (3) Ausgehend von diesen Vorgaben hat der Gesetzgeber für die Wahl der Bemessungsgrundlage und die Ausgestaltung der Regeln ihrer Ermittlung einen großen Spielraum, solange sie nur prinzipiell geeignet sind, den Belastungsgrund der Steuer zu erfassen (…vgl. BVerfG-Beschlüsse vom 4. Februar 2009 - 1 BvL 8/05, BVerfGE 123, 1-39, Rn. 59; vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11, BVerfGE 139, 285-321, Rn. 73).
Bei der Wahl des geeigneten Maßstabs darf sich der Gesetzgeber auch von Praktikabilitätserwägungen leiten lassen, die je nach Zahl der zu erfassenden Bewertungsvorgänge an Bedeutung gewinnen und so auch in größerem Umfang Typisierungen und Pauschalierungen rechtfertigen können, dabei aber deren verfassungsrechtliche Grenzen wahren müssen (…vgl. dazu BVerfG-Urteil vom 5. November 2014 - 1 BvF 3/11, BVerfGE 137, 350-378, Rn. 66; BVerfG-Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11, BVerfGE 139, 285-321, Rn. 77).
Der Gesetzgeber orientiert sich mit § 38 Abs. 1 und 4 LGrStG , wonach die Verkehrswerte der fiktiv unbebauten Grundstücke einer Zone in einem Wertkorridor von plus/minus 30 Prozent des Regelwertes nach § 38 Abs. 1 LGrStG liegen sollen, am typischen Fall und es bestehen vernünftige und einleuchtende Gründe für die Typisierung (vgl. BVerfG-Urteil vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11, BVerfGE 139, 285-321, Rn. 77 mwN).
Diese Entscheidung ist auch nicht durch das Urteil des BVerfG zur Ersatzbemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer vom 23. Juni 2015 (- 1 BvL 13/11, BVerfGE 139, 285 ff. Rn. 79) überholt.
Rn. 95 Die gesetzliche Regelung in § 38 Abs. 1 Satz 1 und 2 LGrStG orientiert sich auch realitätsgerecht am typischen Fall (vgl. BVerfG-Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11 BVerfGE 139, 285, Rn. 77).
- FG Rheinland-Pfalz, 23.11.2023 - 4 V 1295/23
Grundsteuer-Bundesmodell: Erfolgreiche Eilanträge in Rheinland-Pfalz
Ausgehend von diesen Vorgaben hat der Gesetzgeber für die Wahl der Bemessungsgrundlage und die Ausgestaltung der Regeln ihrer Ermittlung einen großen Spielraum, solange sie nur prinzipiell geeignet sind, den Belastungsgrund der Steuer zu erfassen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11 -, BVerfGE 139, 285; BVerfG, Urteil vom 10. April 2018 - 1 BvL 11/14 -, BVerfGE 148, 147).Weicht der Ersatzmaßstab in seinen Ergebnissen vom Hauptmaßstab ab, bedarf dies eines hinreichend gewichtigen Sachgrundes (BVerfG, Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11 -, BVerfGE 139, 285).
Bei der Ausgestaltung des Systems zur Erfassung der Bemessungsgrundlage kann der Gesetzgeber Praktikabilitätserwägungen Vorrang vor Gesichtspunkten der Ermittlungsgenauigkeit einräumen und dabei auch beträchtliche Bewertungs- und Ermittlungsunschärfen in Kauf nehmen, um die Festsetzung und Erhebung der Steuer handhabbar zu halten (vgl. dazu BVerfG, Beschluss vom 8. Oktober 1991 - 1 BvL 50/86 -, BVerfGE 84, 348; BVerfG, Beschluss vom 10. April 1997 - 2 BvL 77/92 -, BStBl II 1997, 518, BVerfGE 96, 1; BVerfG, Urteil vom 20. April 2004 - 1 BvR 905/00 -, BVerfGE 110, 274; BVerfG, Beschluss vom 16. März 2005 - 2 BvL 7/00 -, BVerfGE 112, 268; BVerfG, Beschluss vom 7. November 2006 - 1 BvL 10/02 -, BVerfGE 117, 1; BVerfG, Urteil vom 9. Dezember 2008 - 2 BvL 1/07 -, BVerfGE 122, 210; BVerfG, Beschluss vom 6. Juli 2010 - 2 BvL 13/09 -, BVerfGE 126, 268; BVerfG, Beschluss vom 7. Mai 2013 - 2 BvR 909/06 -, BVerfGE 133, 377; BVerfG, Urteil vom 5. November 2014 - 1 BvF 3/11 -, BVerfGE 137, 350; BVerfG, Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11 -, BStBl II 2015, 871, BVerfGE 139, 285; BVerfG, Beschluss vom 29. September 2015 - 2 BvR 2683/11 -, BStBl II 2016, 310; BVerfG, Beschluss vom 14. Juni 2016 - 2 BvR 290/10 -, BStBl II 2016, 801; BVerfG, Urteil vom 10. April 2018 - 1 BvL 11/14 -, BVerfGE 148, 147; BVerfG, Beschluss vom 7. Dezember 2022 - 2 BvR 988/16 -, juris).
Eine typisierende Gruppenbildung liegt ferner nur vor, wenn die tatsächlichen Anknüpfungspunkte im Normzweck angelegt sind (BVerfG, Urteil vom 20. April 2004 - 1 BvR 905/00 -, BVerfGE 110, 274; BVerfG, Beschluss vom 16. März 2005 - 2 BvL 7/00 -, BVerfGE 112, 268; BVerfG, Beschluss vom 7. November 2006 - 1 BvL 10/02 -, BVerfGE 117, 1; BVerfG, Urteil vom 9. Dezember 2008 - 2 BvL 1/07 -, BVerfGE 122, 210; BVerfG, Beschluss vom 6. Juli 2010 - 2 BvL 13/09 -, BVerfGE 126, 268; BVerfG, Beschluss vom 7. Mai 2013 - 2 BvR 909/06 -, BVerfGE 133, 377; BVerfG, Urteil vom 5. November 2014 - 1 BvF 3/11 -, BVerfGE 137, 350; BVerfG, Beschluss vom 23. Juni 2015 - 1 BvL 13/11 -, BStBl II 2015, 871, BVerfGE 139, 285; BVerfG, Beschluss vom 14. Juni 2016 - 2 BvR 290/10 -, BStBl II 2016, 801; BVerfG, Urteil vom 10. April 2018 - 1 BvL 11/14 -, BVerfGE 148, 147; BVerfG, Beschluss vom 7. Dezember 2022 - 2 BvR 988/16 -, juris).
- BVerfG, 28.06.2022 - 2 BvL 9/14
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Rn. 72 Eine strengere Bindung des Gesetzgebers und damit höhere Anforderungen an Rechtfertigungsgründe für gesetzliche Differenzierungen können sich insbesondere ergeben, wenn und soweit sich die Ungleichbehandlung von Personen oder Sachverhalten auf die Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten auswirken kann (stRspr; vgl. BVerfGE 112, 164 ; 122, 210 ; 126, 268 ; 138, 136 ; 139, 285 ; 141, 1 ; 145, 106 ; 148, 147 ; 152, 274 m.w.N.).Rn. 76 aa) Zwar belässt der allgemeine Gleichheitssatz dem Gesetzgeber bei der Auswahl des Steuergegenstandes ebenso wie bei der Bestimmung des Steuersatzes einen weit reichenden Entscheidungsspielraum (BVerfGE 127, 1 ; 139, 285 ; 145, 106 ; 148, 147 ).
- BVerfG, 23.07.2025 - 2 BvL 19/14
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Grundsätzlich prüft es im Rahmen der konkreten Normenkontrolle eine Regelung nur insoweit am Maßstab der Grundrechte, als die Beteiligten des Ausgangsverfahrens hiervon betroffen sind und eine Grundrechtsverletzung in Betracht kommt (vgl. BVerfGE 122, 210 ; 126, 369 ; 139, 285 ; 145, 106 ; 149, 382 ).Rn. 65 Eine Vorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG ist einzuschränken, wenn das vorlegende Gericht sie zu weit gefasst hat (vgl. BVerfGE 126, 369 ; 139, 285 ; stRspr).
Rn. 72 Eine strengere Bindung des Gesetzgebers kann sich insbesondere ergeben, wenn und soweit sich die Ungleichbehandlung von Personen oder Sachverhalten auf die Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten auswirken kann (vgl. BVerfGE 139, 285 ; 145, 106 ; 168, 1 ; stRspr).
- BVerfG, 07.04.2022 - 1 BvL 3/18
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BURMYCH AND OTHERS v. UKRAINE
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PASCOI AND OTHERS v. ROMANIA
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Verfassungsmäßigkeit des BayGrStG
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VASILYEV AND OTHERS v. UKRAINE
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KHAYNATSKYY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 17.09.2013 - 3950/08
EREN ET AUTRES c. TURQUIE
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KULYK AND OTHERS v. UKRAINE
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NEICUT AND OTHERS v. ROMANIA
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- FG Berlin-Brandenburg, 14.01.2026 - 3 K 3156/25
Verfassungsmäßigkeit einer landesrechtlich erhöhten Grundsteuermesszahl für …
- EGMR, 17.12.2013 - 26340/12
CEPERKOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- FG Schleswig-Holstein, 27.09.2011 - 3 K 74/07
Nichtigkeit eines Änderungsbescheids einer Grunderwerbsteuer-Festsetzung
- BFH, 29.06.2016 - II R 14/12
Rückerwerb des Eigentums wegen Nichtigkeit des dem Erwerbsvorgang zugrunde …
- EGMR, 05.10.2023 - 17049/19
ISHKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- LG München I, 12.07.2011 - 7 O 1310/11
Gestattungsanordnung zur Bekanntgabe von Internetanschlussinhabern: Gewerbliches …
- EGMR, 14.09.2023 - 27284/17
KOZAYEV v. RUSSIA and 26 other applications
- EGMR, 02.03.2023 - 41865/08
DAVYDOV AND OTHERS v. RUSSIA
- BSG, 10.11.2022 - B 5 R 37/21 R
Altersrente für schwerbehinderte Menschen aus der gesetzlichen Rentenversicherung …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 01.09.2021 - L 11 KA 49/17
Vergütung vertragsärztlicher Leistungen Zulässigkeit der sachlich-rechnerischen …
- EGMR, 09.12.2015 - 50973/08
VASSILIOS ATHANASIOU AND OTHERS AND 205 OTHER CASES AGAINST GREECE
- BFH, 16.09.2020 - II R 12/18
Änderung des Gesellschafterbestands einer grundbesitzenden Personengesellschaft; …
- EGMR, 13.04.2017 - 26562/07
Geiseldrama von Beslan - Russland verurteilt
- EGMR, 05.10.2023 - 10142/19
LEVINOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 30.06.2020 - 31782/15
ALEKSEYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.11.2018 - 32219/05
TANISMA AGAINST TURKEY AND 21 OTHER CASES
- EGMR, 16.12.2025 - 57837/19
SEYHAN AND OTHERS v. TÜRKİYE
- EGMR, 13.10.2022 - 77300/17
KHUREN-OOL AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 15.12.2022 - 28665/17
UDIMOV v. RUSSIA
- EGMR, 10.06.2021 - 60283/17
KOSOUROV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 23.10.2025 - 49395/21
RANGELOV AND OTHERS v. BULGARIA
- EGMR, 03.09.2020 - 40847/19
HORVÁTH AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 10.06.2014 - 48250/13
GLUHAVICANIN HANIC AND OTHERS v. SERBIA
- VerfGH Sachsen, 21.10.2022 - 15-IV-21
- EGMR, 01.07.2020 - 24322/16
ALONZI ET AUTRES CONTRE L'ITALIE ET 9 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 09.12.2015 - 30210/96
KUDLA ET 204 AUTRES AFFAIRES CONTRE LA POLOGNE
- EGMR, 23.06.2026 - 16234/18
- EGMR, 08.12.2022 - 27285/16
NITA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.06.2021 - 19421/20
SOLTYSYUK AND TOLMACHEV v. UKRAINE
- EGMR, 19.12.2024 - 6295/24
MAKÓ AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 14.03.2019 - 30015/96
A. ET AUTRES CONTRE LA TURQUIE ET 204 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 15.02.2018 - 36243/13
KÁNTOR AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 16.03.2017 - 12835/15
BURCA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 16.06.2016 - 11632/13
KOBYLYNSKYY AND OTHERS v. UKRAINE
- VG Weimar, 04.05.2026 - 8 K 649/19
Vorlage an den Thüringischen. Verfassungsgerichtshof wegen Verfassungswidrigkeit …
- EGMR, 24.10.2013 - 72631/10
NECHEPORENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- BFH, 31.07.2024 - II R 13/22
Freibetrag für das Kind eines zivilrechtlich als verstorben geltenden Elternteils
- EGMR, 16.01.2020 - 26624/15
ALEKSEYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- LSG Nordrhein-Westfalen, 20.09.2022 - L 15 U 286/21
Anspruch auf Verdienstausfall beruflich selbständiger ehrenamtlicher Angehöriger …
- EGMR, 17.01.2013 - 7158/04
ROBOTA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR - 56930/21 (anhängig)
BANDURSKI v. POLAND and 25 other applications
- EGMR, 09.10.2025 - 3812/22
SHASOV AND OTHERS v. BULGARIA
- EGMR, 12.09.2024 - 8936/20
SAUTIYEVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 04.10.2022 - 4261/06
KUDAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 19.11.2015 - 22611/12
TERLETSKIY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 16.12.2014 - 23387/12
ADZEMOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 11.12.2012 - 2089/05
AYKAÇ ET AUTRES c. TURQUIE
- EGMR, 30.11.2023 - 3219/19
FILIMONOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 09.02.2023 - 30757/17
MAKSIMOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.12.2015 - 79754/12
GORODNICHENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 18.02.2014 - 61332/12
SINFIELD AND OTHERS v. THE UNITED KINGDOM
- EGMR, 25.07.2013 - 54552/09
KHVOROSTYANOY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 08.06.2023 - 3316/19
MILKOVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 27.06.2017 - 33076/10
MATUSCHKA AND OTHERS v. SLOVAKIA and 1 other application
- EGMR, 17.11.2016 - 4148/13
TYKHONOVA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 12.12.2013 - 40934/06
MAKARA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 23.06.2026 - 21763/20
- EGMR, 03.10.2019 - 45727/16
KOSTIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 06.02.2019 - 19652/11
NIKOPOLIDIS CONTRE LA GRÈCE ET 19 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 12.01.2023 - 65075/19
KRYUCHKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.11.2019 - 50297/10
MAGHINI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 07.02.2019 - 17303/15
DUJAK AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 12.09.2024 - 69927/17
ZHMYREV AND OTHERS v. RUSSIA
- BGH, 18.11.2021 - RiZ 5/20
Patentanwaltsausbildung: Heranziehung eines Richters zu einer Nebentätigkeit und …
- EGMR, 14.10.2021 - 31075/15
VIZIRU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 08.12.2015 - 9100/06
ALTAY AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 13.10.2022 - 65026/16
BELYANSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 18.12.2018 - 21667/13
GAJOS AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 10.06.2014 - 72396/12
VUKAJLOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- BFH, 04.05.2011 - II B 151/10
Festsetzung von Grunderwerbsteuer für Einbringung eines Grundstücks in eine …
- EGMR, 20.06.2017 - 53491/10
ZALUSKA, ROGALSKA AND OTHERS v. POLAND
- VerfGH Baden-Württemberg, 22.04.2024 - 1 GR 60/20
Konkreter Normenkontrollantrag betr unterschiedliche besoldungsrechtliche …
- EGMR, 08.02.2024 - 28253/19
GOLTSOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 09.11.2023 - 23169/18
VARACHENKOV AND OTHERS v. RUSSIA and 23 other applications
- EGMR - 52792/22 (anhängig)
PIDOPRYGORA v. RUSSIA and 27 other applications
- EGMR - 63358/16 (anhängig)
YATSENKO v. RUSSIA and 27 other applications
- EGMR - 54568/22 (anhängig)
KURETS AND OTHERS v. RUSSIA and 29 other applications
- EGMR, 16.01.2025 - 13024/18
GRABETSKAYA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.09.2023 - 58533/18
SHAROV v. RUSSIA and 18 other applications
- EGMR, 28.04.2016 - 52144/08
CHIUSOLO ET AUTRES c. ITALIE
- FG Hamburg, 13.11.2024 - 3 K 176/23
Zur Verfassungsmäßigkeit des Flächen-/Wohnlagenmodells des Hamburger …
- EGMR, 09.11.2023 - 15326/19
SARANCHUK v. RUSSIA and 24 other applications
- EGMR, 07.09.2023 - 15380/19
TARASOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 09.07.2020 - 41102/16
BELYAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 25.04.2017 - 4465/09
TEREKHOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.04.2016 - 32435/13
MATEI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.09.2010 - 57711/08
[FRE]
- EGMR, 30.04.2026 - 35089/20
ABDULLAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 02.03.2023 - 41136/17
ZAYTSEVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 22.07.2021 - 25290/16
ALBULESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 01.10.2020 - 32567/11
AKYMENKO CONTRE L'UKRAINE ET 14 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 16.05.2019 - 26056/07
ADAMI AND OTHERS v. ITALY
- EGMR, 04.07.2018 - 38466/16
DULE ET ANSAR CONTRE LA GRÈCE ET 18 AUTRES AFFAIRES
- FG Hamburg, 28.04.2017 - 3 K 293/16
Fortgeltung des ErbStG 2009 für Erbfälle vor dem 30.06.2016 - Keine …
- FG Köln, 19.10.2016 - 4 K 1866/11
Klage gegen einen Bescheid über die gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts …
- EGMR, 17.01.2013 - 12405/06
VARAVA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 07.11.2024 - 33140/15
V.P. v. RUSSIA
- EGMR, 01.06.2023 - 3628/18
BARKHATOVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 12.01.2023 - 24211/19
YEGOROV v. RUSSIA
- EGMR, 02.12.2021 - 1011/14
MALYGIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.09.2021 - 438/09
MILITSA v. RUSSIA and 1 other application
- EGMR, 01.07.2021 - 36830/15
SAVU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.01.2021 - 18551/16
ANCHIDIN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.01.2021 - 25460/16
TEODORESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 17.12.2020 - 9473/16
BERKI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 09.07.2020 - 16082/15
ZEVEDEI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 26.06.2018 - 7077/06
FORTALNOV v. RUSSIA
- EGMR, 23.11.2017 - 48484/13
VARGYAI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 07.02.2017 - 17594/08
SARCAN AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 24.11.2016 - 6747/04
KULYK AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 04.11.2014 - 56861/08
BOSNIGEANU ET AUTRES c. ROUMANIE
- EGMR, 18.12.2025 - 1385/24
STĘPIEŃ AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 05.09.2023 - 67369/16
RADIO BROADCASTING COMPANY B92 AD v. SERBIA
- EGMR, 08.12.2022 - 5529/22
LOLÓ AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 05.07.2022 - 70133/16
DIMICI c. TURQUIE
- EGMR, 10.03.2022 - 41688/16
CILIBEANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.06.2021 - 50796/12
GALSTYAN AND MEDVEDEV v. RUSSIA
- EGMR, 29.09.2020 - 19749/16
PISCOCI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 12.12.2019 - 68337/14
BÍRÓ AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 13.12.2018 - 55158/16
SAVELLONI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 15.11.2018 - 52739/12
GAMBACORTA ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 12.04.2018 - 34634/13
VASTAG AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 22.03.2018 - 1995/14
FILICZKY AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 12.01.2017 - 76762/13
STANICA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 02.02.2023 - 38620/16
DUMITRAS AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 19.11.2020 - 41901/17
LEGUSH AND OTHERS v. RUSSIA
- FG Thüringen, 24.01.2018 - 4 K 823/15
Grunderwerb durch Anwachsung des Gesamthandsvermögens bei Ausscheiden des …
- EGMR, 28.06.2016 - 40437/06
DEMIR AND OTHERS v. TURKEY
- VG Regensburg, 06.08.2015 - RO 5 K 13.2149
Zensus-Klage der Stadt Amberg bleibt ohne Erfolg
- EGMR, 08.12.2022 - 54563/21
BALOG AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 13.10.2022 - 38581/16
PATROI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 23.09.2021 - 20046/16
HAGIVELI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 16.10.2013 - 52589/99
SKIBINSCY ET 5 AUTRES AFFAIRES CONTRE LA POLOGNE
- EGMR, 24.10.2024 - 44245/17
BEZYAZYKOV AND VOLOVYK v. UKRAINE
- EGMR, 22.07.2021 - 13372/20
TKACH AND OTHERS v. UKRAINE
- OVG Sachsen, 05.02.2019 - 4 A 29/17
Kammerbeitrag; Apotheke; Versandhandel; Äquivalenzprinzip; Typisierung; …
- EGMR, 02.07.2026 - 52137/22
OBAIDI c. BELGIQUE et 19 autres affaires
- EGMR, 31.08.2023 - 30006/16
RACOLTEA AND OTHERS v. ROMANIA
- FG Sachsen, 19.04.2023 - 5 K 388/21
Feststellung des Grundbesitzwertes für Zwecke der Grunderwerbsteuer; Antrags auf …
- EGMR, 21.07.2022 - 79300/17
YERMAKOVA AND OTHERS v. RUSSIA
- OLG Frankfurt, 13.07.2021 - 6 WF 92/21
Verfahrenskostenhilfe für Inanspruchnahme der Mutter auf Auskunft über leiblichen …
- EGMR, 11.03.2021 - 55896/10
OSADCHA AND OTHERS v. UKRAINE
- VG Düsseldorf, 05.07.2019 - 1 K 9288/17
Klagen der Städte Lennestadt und Xanten gegen das Land Nordrhein-Westfalen auf …
- EGMR, 08.10.2002 - 64359/01
- FG Berlin-Brandenburg, 12.05.2026 - 16 K 16222/25
Grundsteuer im Bundesmodell, kein Aussetzen des Verfahrens
- FG Hamburg, 21.02.2014 - 3 K 66/13
Keine Grunderwerbsteuerpflicht gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG i. V. m. § 42 AO bei …
- EGMR, 31.05.2016 - 43496/12
LAGUTIN v. RUSSIA
- EGMR, 03.12.2020 - 37246/06
MUTA CONTRE L'UKRAINE ET 5 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 05.11.2020 - 543/16
TEISANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 01.10.2020 - 14746/18
MAKARSKIY CONTRE LA RUSSIE ET 6 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 01.10.2020 - 16806/07
MASCIOVECCHIO CONTRE L'ITALIE ET 7 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 09.09.2020 - 25180/16
GOMES DA SILVA AGAINST PORTUGAL AND 2 OTHER CASES
- EGMR, 30.11.2017 - 43258/07
ASTILEANU AND AXENTE v. ROMANIA
- EGMR, 07.06.2017 - 53084/99
KORMACHEVA ET 105 AUTRES AFFAIRES CONTRE LA RUSSIE
- EGMR, 23.10.2025 - 16355/22
SAKALIEV AND OTHERS v. BULGARIA
- BVerfG, 09.12.2024 - 1 BvR 839/24
Unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen die Vorlage eines Zertifikats der …
- EGMR, 24.11.2022 - 41997/16
RÎZA AND OTHERS v. ROMANIA
- FG Münster, 27.08.2020 - 5 K 3940/18
Einkommensteuer - Zur Verfassungsmäßigkeit der Abzugs- und Rücktragsbeschränkung …
- VG Trier, 19.03.2019 - 2 K 5291/18
Lehrlingsbetreuungsgebühr der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region
- EGMR, 04.07.2018 - 61981/09
ÜNAL CONTRE LA TURQUIE ET 2 AUTRES AFFAIRES
- FG Mecklenburg-Vorpommern, 08.05.2018 - 1 K 246/14
Grunderwerbsteuer - Übergang von einer Gesamthand - Keine teleologische Reduktion …
- EGMR, 18.07.2024 - 32532/18
POLYAKOVY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 09.11.2023 - 53663/22
ÐEDOVIC AND PETRONIJEVIC v. SERBIA
- EGMR, 07.07.2020 - 5294/14
ALBERT AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 10.10.2017 - 13312/08
FELLNER AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 09.06.2015 - 26562/07
TAGAYEVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 09.07.2026 - 4420/18
GEORGANTZIAS ET AUTRES c. GRÈCE
- EGMR, 11.12.2025 - 15587/10
DIACO c. ITALIE et 2 autres affaires
- LSG Niedersachsen-Bremen, 20.06.2022 - L 2 EG 5/22
Vorübergehende Zeiten der Arbeitsunfähigkeit stehen einer Inanspruchnahme der …
- FG Köln, 27.01.2022 - 3 K 1835/20
Steuermindernde Berücksichtigung von Schulgeldkosten für eine Internationale …
- EGMR, 06.11.2018 - 3289/10
BURLYA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 17.03.2015 - 47315/13
ADORISIO AND OTHERS v. THE NETHERLANDS and 2 other applications
- EGMR, 20.06.2013 - 20397/07
PYSARSKYY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 16.05.2024 - 32592/22
SAFRONOV v. RUSSIA and 38 other applications
- EGMR, 20.06.2013 - 65656/11
TSIBULKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 17.01.2008 - 903/05
LOPATYUK AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 13.04.2023 - 70089/12
UVARKINA AND OTHERS v. RUSSIA
- VG Düsseldorf, 05.07.2019 - 1 K 15351/16
Klagen der Städte Lennestadt und Xanten gegen das Land Nordrhein-Westfalen auf …
- EGMR, 28.05.2019 - 53075/08
ISAYEVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 02.05.2017 - 35555/05
KAMNEVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 04.12.2014 - 25792/94
TRZASKA AND 172 OTHER CASES AGAINST POLAND
- EGMR, 14.01.2014 - 47315/13
ADORISIO AND OTHERS v. THE NETHERLANDS
- EGMR, 21.02.2013 - 27617/06
FEYA, MPP v. UKRAINE
- EGMR - 11990/06
[FRE]
- EGMR, 13.06.2024 - 8254/18
TUGANBAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 02.11.2023 - 11590/17
CHASHCHUKHIN AND OTHERS v. RUSSIA
- FG Hessen, 14.06.2022 - 3 K 924/19
Bindungswirkung von Ausführungen in dem Bescheid über die gesonderte Feststellung …
- EGMR, 19.03.2019 - 54187/15
BULGACOV ET AUTRES c. RÉPUBLIQUE DE MOLDOVA
- EGMR, 27.09.2018 - 3471/04
BORDINI AND OTHERS v. ITALY
- EGMR, 05.07.2018 - 56966/09
STEFANESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 07.06.2018 - 510/07
PREOBRAZOVATEL-SERVIS AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 04.04.2017 - 5294/14
ALBERT AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 17.03.2016 - 20244/06
PALMERINI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 12.12.2013 - 35995/09
MALAKHOVA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 01.10.2013 - 72838/10
ERKMEN ET AUTRES c. TURQUIE
- EGMR, 08.01.2013 - 48006/11
ALBERT ET AUTRES c. ROUMANIE
- EGMR - 57250/22 (anhängig)
NETYAGA v. RUSSIA and 47 other applications
- EGMR, 04.07.2024 - 64304/19
MAMIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 28.03.2024 - 1097/18
CHIRKUNOV v. RUSSIA and 43 other applications
- EGMR, 15.02.2024 - 37564/19
MOROZOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 02.11.2023 - 38521/16
KLYACHKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 26.10.2023 - 26259/18
YANDIYEV v. RUSSIAand 50 other applications
- EGMR, 03.06.2021 - 59900/18
KRISTO AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 16.05.2019 - 51441/16
GOLIC AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 29.01.2019 - 5294/14
ALBERT AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 20.10.2015 - 43331/09
CHAKKAS AND OTHERS v. CYPRUS
- EGMR, 17.09.2015 - 10757/10
PALOMBA ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 09.04.2015 - 17634/11
BONOMO ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 18.09.2012 - 30351/06
[ENG]
- EGMR, 08.03.2012 - 2015/02
JAKUB ET 109 AUTRES AFFAIRES CONTRE LA REPUBLIQUE SLOVAQUE
- EGMR, 06.03.2012 - 48833/08
MOJSILOVIC v. SERBIA AND OTHER APPLICATIONS
- EGMR, 30.09.2010 - 43578/06
[FRE]
- EGMR, 06.02.2025 - 26410/10
NOVAYA GAZETA AND NIKITINSKIY v. RUSSIA
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.04.2023 - L 4 EG 8/20
Elterngeld Plus - Partnerschaftsbonus - Erwerbstätigkeit - Arbeitsunfähigkeit
- EGMR, 20.04.2023 - 62902/19
CHEMODANOV v. RUSSIA
- EGMR, 06.04.2023 - 50811/18
PROSKURINA AND OTHERS v. RUSSIA
- OVG Sachsen, 20.06.2022 - 6 A 193/21
Großhandel mit Arzneimitteln; Mitgliedsbeiträge zur Landesapothekerkammer
- VG Würzburg, 06.05.2022 - W 8 K 22.107
Unzulässige Klage, fehlende Klagebefugnis, keine subjektive Rechtsverletzung, …
- EGMR, 16.10.2018 - 41886/05
CEYRAN AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 15.05.2018 - 7023/07
[ENG]
- EGMR, 05.01.2017 - 7061/06
TSELINSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 10.06.2014 - 53980/10
KUTLUK ET AUTRES c. TURQUIE
- EGMR, 26.06.2012 - 8276/07
MUSA v. THE UNITED KINGDOM AND OTHER APPLICATIONS
- EGMR, 17.04.2012 - 5734/08
ILYUSHKIN ET AUTRES c. RUSSIE
- EGMR, 17.10.2024 - 25392/20
CALOTA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 08.06.2023 - 59975/13
PUKHOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 19.11.2020 - 26083/07
ALEKSANDROV v. RUSSIA
- EGMR, 24.10.2019 - 44304/16
BECIROVIC AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 30.10.2018 - 68273/14
JONSSON v. ICELAND
- EGMR, 05.10.2017 - 4136/13
KOVAL AND OTHERS v. UKRAINE
- LSG Niedersachsen-Bremen, 31.05.2017 - L 13 AS 150/15
- EGMR, 18.05.2017 - 15712/13
BURMA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 30.06.2016 - 13750/07
PATRICELLI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 03.12.2015 - 69256/12
STRYELKA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 03.09.2015 - 6835/10
MADARO ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 15.10.2013 - 62696/11
SARIKAYA ÖZCAN AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 22.05.2012 - 46273/09
FERREIRA DA SILVA E BRITO ET AUTRES c. PORTUGAL
- EGMR, 21.05.2026 - 30737/22
- EGMR, 13.03.2025 - 48408/20
BURDUSA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.03.2024 - 53415/16
CIRIBLAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 14.09.2023 - 4792/22
ABAKUMETS AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.09.2023 - 78796/17
GORSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 18.02.2021 - 22039/16
UTA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.02.2019 - 7026/10
ANANCHEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 20.09.2018 - 1262/16
BANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 03.05.2018 - 31732/08
RAMIKHANOV AND OTHERS v. AZERBAIJAN
- EGMR, 01.12.2016 - 26570/13
KUPENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 14.10.2014 - 30877/08
FEDELE ET AUTRES c. ITALIE
- LAG Hamm, 15.03.2013 - 13 TaBV 10/13
Zustimmung zur Kündigung eines Betriebsratsmitglieds
- EGMR, 04.07.2024 - 43102/15
ZAKHAROVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 18.04.2024 - 58032/19
SUNTSOV v. RUSSIA and 47 other applications
- EGMR, 18.04.2024 - 45337/19
VANYUTA v. RUSSIA and 54 other applications
- EGMR, 21.03.2024 - 49997/21
KANYGIN v. RUSSIA and 21 other applications
- EGMR, 23.11.2023 - 10881/21
SOLDATOV v. RUSSIA and 38 other applications
- EGMR, 02.11.2023 - 32706/15
VINOKUROV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 28.09.2023 - 18032/19
BARONIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 28.09.2023 - 54250/18
KOLESNIKOVA AND OTHERS v. RUSSIA
- VG Gera, 22.03.2023 - 2 K 61/17
Thüringen; Finanzausgleich; Schlüsselzuweisungen; Ermittlung und Festlegung der …
- EGMR, 23.06.2022 - 19750/13
GROSAM v. THE CZECH REPUBLIC
- EGMR, 16.09.2021 - 1781/14
LUTAYENKO v. UKRAINE and 1 other application
- EGMR, 08.12.2020 - 7359/06
AGURDINO S.R.L. AGAINST THE REPUBLIC OF MOLDOVA AND 25 OTHER CASES
- EGMR, 08.12.2020 - 23377/02
MOKRUSHINA CONTRE LA RUSSIE ET 34 AUTRES AFFAIRES
- VK Niedersachsen, 01.02.2016 - VgK-51/15
Nachprüfungsverfahren betreffend die Ausschreibung eines öffentlichen …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 01.09.2015 - L 3 KA 93/13
- EGMR, 01.10.2013 - 65843/11
SERHATLIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 18.04.2013 - 45823/08
IOANNIS ANASTASIADIS ET AUTRES c. GRÈCE
- EGMR, 14.03.2013 - 21264/07
[FRE]
- EGMR, 18.12.2012 - 7321/05
ALPATOV AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR - 47960/22 (anhängig)
DARNYCHENKO AND OTHERS v. RUSSIA and 35 other applicaitions
- EGMR - 13803/24 (anhängig)
YAGMURDZHI v. RUSSIA and 33 other applications
- EGMR - 13445/24 (anhängig)
YAGMURDZHI v. RUSSIA and 43 other applications
- EGMR, 08.01.2026 - 38588/16
CĂPĂTOIU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 11.07.2024 - 43224/17
ZAVOROTNYKH v. RUSSIA and 24 other applications
- EGMR, 04.07.2024 - 59242/19
KOMAROV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 13.06.2024 - 390/18
KRAVTSOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 28.03.2024 - 24722/18
SLIVIN v. RUSSIA and 11 other applications
- EGMR, 15.02.2024 - 45302/19
BURTSEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.02.2024 - 54089/21
LEVKIN v. RUSSIA and 39 other applications
- EGMR, 11.01.2024 - 59040/18
POLEZHAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 30.11.2023 - 55248/18
CHIVKIN v. RUSSIA and 101 other applications
- EGMR, 07.09.2023 - 13679/18
NIKOLENKO AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 20.07.2023 - 2926/19
BENYASH AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 11.10.2022 - 6142/18
KOTOV v. RUSSIA and 13 other applications
- EGMR, 23.06.2022 - 7175/17
VASS AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 24.02.2022 - 28754/10
MASTILOVIC AND OTHERS v. MONTENEGRO
- EGMR, 16.12.2021 - 67616/16
RUSETI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 14.12.2021 - 53404/18
MUKHAMETOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.03.2020 - 19788/03
ANA IONESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 29.08.2019 - 18726/15
MIHAIL AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 29.08.2019 - 7129/15
SINDELIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 27.06.2019 - 44080/16
BALIC AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 03.03.2015 - 43443/04
CHERVYAKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR - 19246/24 (anhängig)
SHULIKA v. RUSSIA and 31 other applications
- EGMR, 22.01.2026 - 79964/17
MELETIN AND OTHERS v. RUSSIA
- VG Hannover, 01.07.2025 - 7 B 1771/25
Aufkommensneutralität; Folgebescheid; Grundsteuer; Grundsteuermessbescheid; …
- EGMR, 12.06.2025 - 23218/17
DOMOZHIROV AND GRYAZNOV v. RUSSIA and 6 other applications
- EGMR, 11.02.2025 - 59481/16
OLCAY AND OTHERS v. TÜRKIYE
- EGMR, 16.01.2025 - 14718/19
TANSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 12.09.2024 - 14035/20
SIMAKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 11.07.2024 - 67486/13
SHAPOVALOV v. RUSSIA and 14 other applications
- EGMR, 27.06.2024 - 20864/18
KISLOV v. RUSSIA and 8 other applications
- EGMR, 27.06.2024 - 84744/17
AYDAROV v. RUSSIA and 19 other applications
- EGMR, 28.03.2024 - 19724/15
SALOMIA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 28.09.2023 - 49321/18
PRONIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 23.03.2023 - 39118/12
GUKOVSKIY v. RUSSIA
- EGMR, 23.03.2023 - 2606/12
KUDRYASHOVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 09.02.2023 - 23993/16
ILIE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.01.2023 - 35023/13
NOVAYA GAZETA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 15.12.2022 - 996/18
CAIA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 13.01.2022 - 32009/16
CRISTIAN-CONSTANTIN POP AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.12.2020 - 11950/16
PAVEL AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 30.07.2020 - 33982/17
MAKSUTOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 20.02.2020 - 15313/15
LIVANCIC AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 06.06.2019 - 48095/07
CIOATA ET AUTRES c. ROUMANIE
- EGMR, 20.09.2018 - 41744/15
LUNGU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 11.09.2018 - 24322/16
ALONZI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 04.09.2018 - 20424/10
GONDA AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 25.04.2017 - 10067/04
[ENG]
- EGMR, 27.01.2015 - 14495/11
ATILGAN AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 09.09.2014 - 25442/11
MEDEDOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 01.07.2014 - 53736/08
RIÐIC v. SERBIA
- EGMR, 19.02.2013 - 65795/09
[FRE]
- EGMR, 19.10.2010 - 29413/03
IANNELLI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR - 1601/24 (anhängig)
STEBLYEV v. UKRAINE and 35 other applications
- EGMR - 44832/17 (anhängig)
VELMISKINA v. RUSSIA and 11 other applications
- EGMR, 26.03.2026 - 32486/22
BUJOREAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 18.09.2025 - 42/22
ANECULĂESEI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 16.01.2025 - 34071/18
SOKOLOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 12.09.2024 - 2504/19
FRENKEL v. RUSSIA and 9 other applications
- EGMR, 11.07.2024 - 4374/18
GOGOLEV v. RUSSIA and 13 other applications
- EGMR, 11.04.2024 - 11115/16
BOJIN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 01.02.2024 - 58527/16
GHERGHESAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 30.11.2023 - 25347/19
TRELA AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 23.11.2023 - 13079/17
PROKAYEVA v. RUSSIA and 17 other applications
- EGMR, 08.06.2023 - 32035/20
VOLYANSKA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 10.11.2022 - 12283/14
KRUGLOVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 13.10.2022 - 8346/17
MASTRYUKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 15.09.2022 - 25823/17
NECHAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 21.07.2022 - 2303/19
KATSIKEROS v. GREECE
- EGMR, 24.02.2022 - 64471/13
KOSINSKYY v. UKRAINE
- FG Sachsen-Anhalt, 16.02.2022 - 1 K 1022/20
Grunderwerbsteuer: Keine abweichende Steuerfestsetzung wegen der (rückwirkenden) …
- EGMR, 14.10.2021 - 52613/15
JURJE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 08.07.2021 - 1164/12
KHAMASTKHANOVA AND OTHERS v. RUSSIA and 1 other application
- EGMR, 29.04.2021 - 52160/15
DINU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 15.04.2021 - 7344/15
VADUVA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 11.03.2021 - 7459/16
PORUMBESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 09.02.2021 - 39900/10
KARATAS v. TURKEY and 8 other applications
- FG Bremen, 16.12.2020 - 2 K 151/19
Anwendbarkeit der im Grunderwerbssteuergesetz geregelten Steuervergünstigung bei …
- EGMR, 15.12.2020 - 41229/04
[ENG]
- EGMR, 19.11.2020 - 17901/17
LEBEDEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 04.06.2020 - 47345/15
AVDIC ET AUTRES CONTRE LA BOSNIE-HERZÉGOVINE ET 8 AUTRES AFFAIRES
- EGMR, 14.05.2020 - 43753/13
SAPRYKIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 24.10.2019 - 1235/18
YAMASHKIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.10.2019 - 11362/17
MIHAJLOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 19.03.2019 - 22927/09
CODREANU c. RÉPUBLIQUE DE MOLDOVA
- EGMR, 26.02.2019 - 19788/03
ANA IONESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 20.12.2018 - 19156/07
SAFONOVA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 13.12.2018 - 25400/06
AMATI ET AUTRES c. ITALIE + 1 autre affaire
- EGMR, 08.11.2018 - 66356/10
VERKHOGLYAD AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 26.07.2018 - 15557/15
BURCEA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 12.10.2017 - 325/07
ZAYNETDINOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 21.09.2017 - 77738/14
CIOTAU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 30.06.2016 - 46286/07
DE ROSA ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 17.03.2016 - 62917/09
PROSPERI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 16.06.2015 - 8170/12
MISOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 17.02.2015 - 2355/06
KARPENKO AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 15.04.2014 - 60965/12
PAJOVIC MILANOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 28.05.2013 - 45293/05
POPOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 26.06.2012 - 11472/04
[FRE]
- EGMR, 07.12.2010 - 9462/05
ORMAN AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR - 45049/17 (anhängig)
A.S. v. RUSSIA and 31 other applications
- EGMR - 71095/14 (anhängig)
YURCHUK v. UKRAINE AND RUSSIA and 9 other applications
- EGMR, 07.05.2026 - 54213/19
ROMANI c. ITALIE et 1 autre affaire
- EGMR, 12.03.2026 - 1386/24
TARANENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 18.12.2025 - 12942/25
JÓNI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 04.12.2025 - 17624/22
BÂŢU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 23.10.2025 - 62531/19
NESHKOV AND OTHERS v. BULGARIA
- EGMR, 03.07.2025 - 40562/23
JOVANOVSKA AND OTHERS v. NORTH MACEDONIA
- EGMR, 06.06.2024 - 41399/15
LYSENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 06.06.2024 - 35773/18
YANOV v. RUSSIA and 7 other applications
- EGMR, 06.06.2024 - 84346/17
YAKOVLEV v. RUSSIA and 9 other applications
- EGMR, 08.02.2024 - 52773/22
SZUSTAK AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 16.11.2023 - 18431/21
OLIYNYK AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 14.11.2023 - 15061/16
TUCCIO AND OTHERS v. ITALY
- EGMR, 12.10.2023 - 38647/16
PETRESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 20.07.2023 - 50415/21
SHVETS AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 01.06.2023 - 46518/16
STANCIU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 06.04.2023 - 14838/17
ÖZTÜRK AND OTHERS v. TÜRKIYE
- EGMR, 09.03.2023 - 26001/16
DUKA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 19.01.2023 - 57981/21
BRICKNER AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 12.01.2023 - 9988/16
KUZNETSOV v. UKRAINE and 6 other applications
- EGMR, 27.10.2022 - 31956/16
VITAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 20.10.2022 - 43830/14
ABRAMOVICH AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 28.07.2022 - 56813/10
SEMYAN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.07.2022 - 81292/17
CHOCHOLÁC v. SLOVAKIA
- EGMR, 05.05.2022 - 18213/16
MOCANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 13.01.2022 - 33498/16
SZEKELY AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 28.10.2021 - 50868/16
RADU AND OTHERS v. ROMANIA
- FG Köln, 19.10.2021 - 8 K 3282/18
Kein Anspruch auf Zusammenveranlagerung zur Einkommenssteuer bei nicht …
- EGMR, 16.09.2021 - 9219/20
GERASHCHENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 22.07.2021 - 11601/19
PLETYAK AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 29.04.2021 - 27637/17
LYGIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 11.03.2021 - 43534/19
KOCHURA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 18.02.2021 - 28342/16
BASALDERU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 04.02.2021 - 63243/13
GOROPATSKIY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 21.01.2021 - 18039/16
VANGHELE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.01.2021 - 33212/15
VLASCEANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.12.2020 - 9209/11
MALYSHEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.10.2020 - 64593/16
ALIYEVA AND OTHERS v. AZERBAIJAN
- EGMR, 18.06.2020 - 19095/12
ZAVADSKIY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 30.04.2020 - 27042/15
CSURGAI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 05.03.2020 - 7379/11
ORLOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 13.02.2020 - 14894/19
SZERVONSZKY AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 12.12.2019 - 48209/16
JAKAB AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 26.11.2019 - 13912/07
[FRE]
- EGMR, 14.11.2019 - 50294/10
SCOTTONI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 20.06.2019 - 72048/17
SMETANIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 18.06.2019 - 15404/15
POLACZKIEWICZ AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 16.05.2019 - 62868/09
CADAR ET AUTRES c. ROUMANIE
- EGMR, 09.05.2019 - 47761/16
DURANSPAHIC AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 30.04.2019 - 2075/14
SOLOVJOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 04.04.2019 - 16696/17
YEGOROV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 19.03.2019 - 23686/13
KOZLOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.03.2019 - 34140/17
KREKOTNEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 21.02.2019 - 35723/03
BESLEAGA AND VANKAY v. ROMANIA
- EGMR, 13.12.2018 - 9947/15
MURAI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 13.12.2018 - 57385/13
TAMÁS AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 13.09.2018 - 12005/15
IFTINCHI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.07.2018 - 70562/10
DEC AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 28.06.2018 - 44388/17
STEPANOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.06.2018 - 40913/14
RUMYANTSEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.05.2018 - 18270/14
MARINAS AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 29.03.2018 - 17970/10
ARSENTYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.02.2018 - 50932/16
STUCHILOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.02.2018 - 63337/16
KOVALENKO AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.02.2018 - 2403/06
YUSHIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 01.02.2018 - 8431/06
KHROMOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 30.11.2017 - 2887/05
KONDRAKHIN AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 19.10.2017 - 17024/06
PITAROIU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 05.10.2017 - 36420/10
DASTAMANI ET AUTRES c. GRÈCE
- EGMR, 16.03.2017 - 48/13
KOBZA AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 24.11.2016 - 26764/06
[ENG]
- EGMR, 08.11.2016 - 9150/05
ZADONSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.11.2016 - 39366/14
DRAGOMIR AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 06.10.2016 - 73864/10
MALKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 06.10.2016 - 17282/09
BARTOK AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 29.09.2016 - 72582/13
LUCA c. ROUMANIE
- EGMR, 17.03.2016 - 53268/08
PICARIELLO ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 23.02.2016 - 8496/05
[ENG]
- EGMR, 08.12.2015 - 57019/08
PEGOV ET AUTRES c. RUSSIE
- EGMR, 25.08.2015 - 3569/12
RENARD ET AUTRES c. FRANCE
- EGMR, 02.06.2015 - 5548/12
ANASTASOVA AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 18.11.2014 - 6861/05
PETROVA AND OTHERS v. "THE FORMER YUGOSLAV REPUBLIC OF MACEDONIA"
- EGMR, 07.10.2014 - 10763/06
ZAGRADSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 24.07.2014 - 75226/12
MOULAKAKIS ET AUTRES c. GRÈCE
- EGMR, 27.05.2014 - 52346/12
STANIMIROVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 06.05.2014 - 6861/05
PETROVA AND OTHERS v. "THE FORMER YUGOSLAV REPUBLIC OF MACEDONIA"
- EGMR, 15.04.2014 - 27498/06
ZHIZHIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 26.02.2013 - 45334/06
TSOCHEV AND OTHERS v. BULGARIA
- EGMR, 12.06.2012 - 51249/08
KARULIN AND OTHERS v. RUSSIA AND OTHER APPLICATIONS
- EGMR, 12.06.2012 - 32247/08
MORARIU ET AUTRES c. ROUMANIE
- EGMR, 10.04.2012 - 4047/05
[ENG]
- EGMR, 26.10.2010 - 23745/03
CIAMBRIELLO ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 23.09.2010 - 59704/08
[ENG]
- EGMR - 81200/17 (anhängig)
ARZAMASOV v. RUSSIA and 9 other applications
- EGMR - 10557/17 (anhängig)
ILIADIS c. GRÈCE et 7 autres affaires
- EGMR - 16288/24 (anhängig)
SCORPINITI ET AUTRES c. ITALIE et 14 autres requêtes
- EGMR - 56149/17 (anhängig)
LORDOS TOURIST LIMITED v. TÜRKIYE and 9 other applications
- EGMR, 16.10.2025 - 20750/21
LACZKÓ AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 18.09.2025 - 8901/15
KRUCHYNSKYY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 19.06.2025 - 29387/22
MITITEAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 22.05.2025 - 40342/22
ANDREI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 06.02.2025 - 24732/17
ALEKSEYEV AND LYASHKOV v. RUSSIA
- EGMR, 23.01.2025 - 9201/24
CSEBÁN AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 18.07.2024 - 48859/16
MOLIBOGA v. RUSSIA and 14 other applications
- EGMR, 30.05.2024 - 58529/16
PASZTOR AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 11.04.2024 - 23911/16
KUZMENKO v. UKRAINE
- EGMR, 28.03.2024 - 8908/22
KOSTYUCHENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 01.02.2024 - 20710/22
DOMINGUES ROMÃO AND OTHERS v. PORTUGAL
- EGMR, 14.12.2023 - 59255/14
PYLYPCHUK AND OTHERS v. UKRAINE
- FG Baden-Württemberg, 13.12.2023 - 2 K 1162/20
Beachtung der Rechtskraft eines BFH-Urteils bei der Entscheidung über eine …
- EGMR, 30.11.2023 - 1382/18
STAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 09.11.2023 - 20717/21
MEDICAL SYSTEM D.O.O. BEOGRAD AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 15.06.2023 - 46800/16
BARBU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 01.06.2023 - 79121/17
MATVEYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 04.05.2023 - 17823/16
SZÁNTO AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 23.03.2023 - 33409/22
VARGA AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 08.12.2022 - 39978/16
STROE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 10.11.2022 - 13795/20
SHAPKIN AND MAKOVSKYY v. UKRAINE
- EGMR, 27.10.2022 - 11091/15
NEFEDOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 06.10.2022 - 41193/15
RACEANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 15.09.2022 - 63219/17
MERZLYAKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.09.2022 - 27213/16
ENE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.07.2022 - 48762/19
BIELI?ƒSKI v. POLAND and 22 other applications
- EGMR, 19.10.2021 - 44360/17
KHUDYAKOV v. RUSSIA and 6 other applications
- EGMR, 07.09.2021 - 57876/13
IGNATENKO AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.06.2021 - 4375/16
GHIURCA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 25.03.2021 - 57843/13
MARKOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 17.12.2020 - 54536/16
STANICA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 03.12.2020 - 66687/09
KISELEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 03.12.2020 - 3557/16
GÂNDAC AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 19.11.2020 - 19043/16
STEFOGLU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 05.03.2020 - 12270/16
ASGAROV AND BALAKISHIYEV v. AZERBAIJAN
- EGMR, 12.12.2019 - 20013/19
JÓNÁS AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 28.11.2019 - 38988/18
VARSÁNYI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 14.11.2019 - 50295/10
CERFOGLIA ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 26.09.2019 - 68070/14
TIRPE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 29.08.2019 - 36642/17
KOBZA AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 07.03.2019 - 71567/14
STELEA ET AUTRES c. ROUMANIE
- EGMR, 14.02.2019 - 6363/15
FLOREA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 13.12.2018 - 1203/17
CSORDÁS AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 11.10.2018 - 1883/16
PARNICA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 13.09.2018 - 53034/13
KÁDÁR AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 13.09.2018 - 41897/16
BENKÖ AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 26.07.2018 - 49998/17
OGLY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.06.2018 - 38347/16
IVANOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 12.06.2018 - 18099/03
ENACHESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 24.05.2018 - 78127/13
KORONCZAI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 29.03.2018 - 22722/14
NEMTSEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 22.03.2018 - 42497/13
BURGYÁN AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 15.02.2018 - 18333/14
MICU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 18.01.2018 - 52910/15
DOBAI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 07.12.2017 - 27274/06
CHEKRYGINA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.12.2017 - 56062/13
SAFALIU c. ROUMANIE
- EGMR, 14.11.2017 - 20613/15
FASIELLO ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 07.09.2017 - 6626/09
MARKIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.09.2017 - 12409/16
HULEA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 29.06.2017 - 30516/03
MIRCEA POPA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 06.04.2017 - 36907/12
ORLOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 12.01.2017 - 39029/05
ARKHIPOV AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 01.12.2016 - 20786/10
ALEKSEYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 04.10.2016 - 34508/12
MANZO ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 21.10.2014 - 19938/13
PETROVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 18.02.2014 - 58882/11
KUCHUGURNA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 01.10.2013 - 33569/08
ÖZADAM AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 27.11.2012 - 22529/03
GURNARI ET ZUCCALÀ c. ITALIE ET AUTRES REQUETES
- EGMR, 19.06.2012 - 64784/10
CELENTANO c. ITALIE ET AUTRES REQUETES
- EGMR, 07.12.2010 - 18516/06
OMERZU SAVRIC v. SLOVENIA
- EGMR, 30.09.2008 - 3816/04
KOL et KOL c. TURQUIE
- EGMR - 32040/12 (anhängig)
ABDULOV v. RUSSIA and 8 other applications
- EGMR, 16.04.2026 - 6200/25
KYRYK AND GONCHAR v. UKRAINE
- EGMR, 19.06.2025 - 31861/23
KIPRIJANOVSKI AND OTHERS v. NORTH MACEDONIA
- EGMR, 28.05.2025 - 7315/24
GRYGORCHUK AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 13.03.2025 - 195/22
RADOVANOVIC AND OTHERS v. SERBIA
- EGMR, 06.02.2025 - 14268/24
TENKE AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 06.02.2025 - 19780/21
BOTEANU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 02.02.2023 - 2119/22
MÁRAI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 06.10.2022 - 19957/21
BOLDYREV AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 23.09.2021 - 14094/15
ARHIRE AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 19.03.2020 - 41171/17
KARA AND KARAKAYALi v. TURKEY and 2 other applications
- OVG Sachsen, 13.03.2019 - 4 A 596/16
Apothekenversandhandel; Beitrag; Äquivalenzprinzip; Umsatz; Ertrag; …
- EGMR, 31.01.2019 - 42256/12
DI BLASI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 13.12.2018 - 58492/15
TÎRNOVAN AND PETROV v. ROMANIA
- EGMR, 15.11.2018 - 25780/13
VIOLANTE ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 29.03.2018 - 9428/17
SHIMOKHIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 22.03.2018 - 68103/14
JÁGER AND SZUKICSNÉ TATAI v. HUNGARY
- EGMR, 08.02.2018 - 694/14
BALASESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 05.12.2017 - 59591/13
NAGIYEV AND GULIYEV v. AZERBAIJAN
- EGMR, 23.11.2017 - 78726/12
SCHNEIDER ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 12.10.2017 - 40016/16
POTAPOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 28.02.2017 - 34520/10
MÜFTÜOGLU c. TURQUIE
- EGMR, 21.02.2017 - 57466/13
ASTRIDOU ET AUTRES c. GRÈCE
- EGMR, 07.01.2016 - 65853/13
TAMÁSI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 09.04.2015 - 52301/08
DELLA MARCA ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 13.11.2014 - 7404/13
HUDOROVAC AND OTHERS v. SLOVENIA
- EGMR - 48303/14 (anhängig)
MARETSKIY v. UKRAINE
- EGMR, 25.05.2023 - 13359/19
RECHENKO AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 12.01.2023 - 44218/16
CIRIMPEI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 25.11.2021 - 10250/06
SHAMAYEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.10.2021 - 51301/16
IANCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 16.10.2018 - 41232/16
DZIWISZ AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 08.02.2018 - 35723/03
BESLEAGA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 04.05.2017 - 10662/08
POTAPYEVA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 16.06.2016 - 46886/09
RYKHLITSKIY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 19.11.2015 - 44669/05
S.C. YOUR FRIEND S.R.L. AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 04.03.2014 - 51000/06
FILICHKIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 25.06.2013 - 51274/07
ÇAKIR AND OTHERS v. TURKEY
- FG Rheinland-Pfalz, 03.05.2012 - 4 K 1734/09
Mindestbehaltensfrist in § 6 Abs. 3 Satz 2 GrEStG
- EGMR, 06.12.2011 - 42923/10
SULCS v. LATVIA AND OTHER APPLICATIONS
- EGMR, 02.07.2026 - 8416/25
- EGMR, 09.04.2026 - 25240/25
RAFAEL AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 18.01.2024 - 65672/12
ANALISI CLINICHE BIOS DI G. PASSARELLI ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 10.11.2022 - 55064/18
SEMERZHIY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 04.10.2022 - 54584/08
KHUTSISHVILI c. RUSSIE et trois autres affaires
- EGMR, 06.06.2019 - 23365/15
DUMITRESCU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 02.12.2011 - 41510/98
AFFAIRES JASIUNIENE ET JUREVICIUS CONTRE LA LITUANIE
- EGMR, 29.04.2010 - 17019/06
BERGLES v. SLOVENIA
- EGMR, 26.03.2026 - 38006/23
RACZYŃSKA AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 09.10.2025 - 15666/18
VATAGA c. RÉPUBLIQUE DE MOLDOVA
- EGMR, 28.05.2025 - 18135/24
DE LUCIA c. ITALIE
- EGMR, 04.04.2024 - 56332/18
VASYANOVICH AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.03.2024 - 53928/22
KURUCZ AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 14.12.2023 - 24793/17
FINIK AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 26.10.2023 - 5261/19
PENKOVTSEV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 14.09.2023 - 51132/22
ROSTÁS AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 15.09.2022 - 72855/14
MURZINA AND AVERINA v. RUSSIA
- EGMR, 08.09.2022 - 59222/16
RUSU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 28.07.2022 - 61350/19
AKHMETZYANOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 05.07.2022 - 31029/15
LOIZIDES v. CYPRUS
- EGMR, 23.06.2022 - 58359/12
Y v. SLOVAKIA and 2 other applications
- EGMR, 31.03.2022 - 35249/19
VAVILIN v. RUSSIA
- EGMR, 03.02.2022 - 39747/16
STOICA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 17.12.2020 - 65292/16
KHADZHIKURBANOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 19.11.2020 - 44428/16
MURESAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 22.10.2020 - 50892/19
ÁBRAHÁM AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 15.10.2020 - 34803/16
COEV AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 02.07.2020 - 33857/17
KONDRATYUK AND CHAYKA v. RUSSIA
- EGMR, 30.01.2020 - 54634/18
MIMBENGA c. BELGIQUE
- EGMR, 19.09.2019 - 36709/12
SPOLJARIC v. SERBIA
- EGMR, 14.06.2018 - 44204/05
NAUMKIN v. RUSSIA
- EGMR, 15.02.2018 - 56836/14
GIBRONAS AND OTHERS v. LITHUANIA
- EGMR, 03.05.2005 - 45168/99
DE LIEDEKERKE c. BELGIQUE
- EGMR - 10504/18 (anhängig)
ZUBAREVY v. RUSSIA
- EGMR, 02.04.2026 - 34873/24
MALENA c. ITALIE
- EGMR, 19.02.2026 - 459/22
NUCŞOIU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 02.10.2025 - 34349/24
A.B. AND OTHERS v. SLOVAKIA
- EGMR, 24.04.2025 - 17652/24
CSÉCS AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 23.01.2025 - 5190/22
DITMANSEN MÎNDRU c. RÉPUBLIQUE DE MOLDOVA
- EGMR, 16.01.2025 - 11882/22
KOROLYOV AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 17.10.2024 - 11697/20
SADULA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 03.10.2024 - 54461/21
LUDWISIAK v. POLAND
- EGMR, 05.09.2024 - 4621/22
VALKÓCZI AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 20.06.2024 - 31806/16
TKACHENKO v. UKRAINE
- EGMR, 06.06.2024 - 36483/19
JANOWSKI v. POLAND
- EGMR, 16.05.2024 - 55462/20
JANOWSKI v. POLAND
- EGMR, 08.02.2024 - 4771/20
KOWALSKI v. POLAND
- EGMR, 23.11.2023 - 48707/18
MILEA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 04.05.2023 - 60531/19
MRÓZ v. POLAND
- EGMR, 09.03.2023 - 31746/17
POP AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 08.12.2022 - 42728/16
DESPAU AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 06.10.2022 - 45678/16
AFRASENEI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 07.07.2022 - 64725/19
FERHATOVIC v. SLOVENIA
- EGMR, 21.06.2022 - 40462/16
M.N. AND OTHERS v. TURKEY
- EGMR, 09.06.2022 - 24139/20
SABANOVIC v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 17.03.2022 - 76888/13
MOCANU c. ROUMANIE
- EGMR, 24.02.2022 - 39605/16
OLTEAN AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 21.01.2021 - 41239/19
KOVACEVIC AND OTHERS v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 21.01.2021 - 15637/20
IMAMOVIC AND FRASTO v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 05.11.2020 - 12931/16
NIMARA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 05.11.2020 - 1816/16
DICA AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 05.11.2020 - 43538/16
SLESAREVSKIY AND LOKTIONOV v. RUSSIA
- EGMR, 17.09.2020 - 41358/12
ISMAILOVY v. RUSSIA
- EGMR, 09.09.2020 - 41298/17
BOISSENOT AGAINST FRANCE
- EGMR, 01.07.2020 - 30598/16
PINHEIRO DE MELO CONTRE LE PORTUGAL
- EGMR, 16.01.2020 - 73341/14
KOVÁCS AND RAGÁLY v. HUNGARY
- EGMR, 12.09.2019 - 34565/15
MIHAI AND OTHERS v. ROMANIA
- EGMR, 12.09.2019 - 70716/16
STOJANOVIC AND MILENOVIC v. SERBIA
- EGMR, 03.09.2019 - 19600/18
CAUCHI AND OTHERS v. MALTA
- EGMR, 03.09.2019 - 19579/18
CAUCHI AND OTHERS v. MALTA
- EGMR, 29.08.2019 - 64233/16
KOLASINAC v. SERBIA
- EGMR, 11.04.2019 - 45219/15
KALTAKIS ET KALTAKI c. GRÈCE
- EGMR, 28.06.2018 - 65302/16
BELOUSOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 07.06.2018 - 60417/14
ZENDELSKA AGAINST "THE FORMER YUGOSLAV REPUBLIC OF MACEDONIA"
- EGMR, 22.03.2018 - 16971/09
VERBNYAK AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 08.03.2018 - 26503/07
ZALIZKO v. RUSSIA
- EGMR, 08.03.2018 - 32920/16
VALUYKIN AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 02.03.2017 - 2293/09
VOLCHKOVA AND ZHELEZNOVA v. UKRAINE
- EGMR, 06.09.2016 - 6789/06
FAKIRIDOU AND SCHINA AGAINST GREECE
- EGMR, 06.09.2016 - 19391/11
TOPCIC-ROSENBERG AGAINST CROATIA
- EGMR, 30.06.2016 - 2346/10
IANNELLA ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 18.06.2015 - 18786/09
ICA IMPRESE COOPERATIVE ASSOCIATE ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 14.01.2015 - 40042/11
Z.M. AGAINST FRANCE
- EGMR, 27.05.2014 - 43781/12
IVANCHENKO AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 17.09.2013 - 7163/06
LUTFIU AND OTHERS v. "THE FORMER YUGOSLAV REPUBLIC OF MACEDONIA"
- EGMR - 54410/13 (anhängig)
ENACHI v. THE REPUBLIC OF MOLDOVA
- EGMR - 24309/22 (anhängig)
ÇELIKMAKAS v. TÜRKIYE and 9 other applications
- EGMR - 16877/23 (anhängig)
KUZMENKO v. UKRAINE and 1 other application
- EGMR - 15468/13 (anhängig)
KASHCHEYEV v. RUSSIA and 2 other applications
- EGMR, 02.10.2025 - 16379/22
NIKIFOROV v. BULGARIA
- EGMR, 19.06.2025 - 41592/20
RACHEYEV v. RUSSIA
- EGMR, 23.01.2025 - 2083/24
BEREZOVSKYY v. UKRAINE
- EGMR, 12.12.2024 - 6403/17
GOSHOVSKYY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 11.07.2024 - 55168/16
VÎRTOPEANU v. ROMANIA
- EGMR, 30.05.2024 - 14895/22
ANTUNOVIC v. BOSNIA AND HERZEGOVINA
- EGMR, 04.04.2024 - 42569/20
IBRAHIMLI v. AZERBAIJAN
- EGMR, 21.03.2024 - 32029/21
JOVANOVIC v. SERBIA
- EGMR, 06.04.2023 - 18365/22
JÁVORINÉ SULÁK AND OTHERS v. HUNGARY
- EGMR, 02.02.2023 - 12637/19
CANALAS v. ROMANIA
- EGMR, 24.11.2022 - 60109/19
ABDI SULUB c. FRANCE
- EGMR, 30.06.2022 - 42907/17
A.B. AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 30.06.2022 - 39028/17
A.I. AND OTHERS v. POLAND
- EGMR, 20.01.2022 - 38643/16
SALCEANU AND LUNESCU v. ROMANIA
- EGMR, 09.12.2021 - 23602/14
FANIZZA c. ITALIE
- EGMR, 09.12.2021 - 66495/14
TORSELLO c. ITALIE
- EGMR, 09.12.2021 - 74688/14
GIANNONE c. ITALIE
- EGMR, 22.07.2021 - 60572/19
GRANITNYY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 17.12.2020 - 79975/17
NIKOLAYEV v. RUSSIA
- EGMR, 29.08.2019 - 52602/17
CHUMAKOV v. HUNGARY
- EGMR, 16.05.2019 - 73285/14
DUMITRU c. ROUMANIE
- EGMR, 14.02.2019 - 70878/17
BUDAHÁZY v. HUNGARY
- EGMR, 31.01.2019 - 52567/17
KOULOURI c. GRÈCE
- EGMR, 13.12.2018 - 48070/14
V.J. c. FRANCE
- EGMR, 14.12.2017 - 31681/16
NOCHEVKA AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 05.01.2017 - 7805/07
MAKSIMOV AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 01.12.2016 - 51239/07
KHEYFETS AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 01.12.2016 - 15962/07
MALITSKAYA AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 31.03.2015 - 661/12
KEMPF c. ROUMANIE
- EGMR, 04.12.2014 - 56005/10
AFFAIRES FIROZ MUNEER ET M.D. CONTRE LA BELGIQUE
- EGMR - 23325/22 (anhängig)
AMEEN v. PORTUGAL and 3 other applications
- EGMR, 28.08.2025 - 25321/24
KORZHEVSKYY AND OTHERS v. UKRAINE
- EGMR, 10.07.2025 - 1143/24
SHUFRYCH v. UKRAINE
- EGMR, 09.12.2021 - 13504/14
MORCIANO c. ITALIE et 7 autres affaires
- EGMR, 24.09.2019 - 41214/04
GAYEVOY v. RUSSIA
- EGMR, 22.09.2016 - 2750/07
GRABOVOY AND OTHERS v. RUSSIA
- EGMR, 01.07.2021 - 73277/14
CANDELISE ET AUTRES c. ITALIE
- EGMR, 21.01.2021 - 73377/14
MARRA c. ITALIE
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