Rechtsprechung
   OLG Hamm, 14.02.2001 - 9 W 23/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,3010
OLG Hamm, 14.02.2001 - 9 W 23/00 (https://dejure.org/2001,3010)
OLG Hamm, Entscheidung vom 14.02.2001 - 9 W 23/00 (https://dejure.org/2001,3010)
OLG Hamm, Entscheidung vom 14. Februar 2001 - 9 W 23/00 (https://dejure.org/2001,3010)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Keine Hinweispflichten einer Brauerei zu den Risiken und Nebenwirkungen von Bier; §§ 823, 847 BGB; 3 ProdHaftG; 127 Abs. 2 ZPO

  • RA Kotz

    Fehlender Warnhinweis vor Alkoholgefahr auf Bierflasche -

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 1 § 847; ProdHaftG § 1 § 3
    Pflicht einer Brauerei zum Hinweis auf die Gefahren des Alkoholkonsums

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Pflicht zur Anbringung von Warnhinweisen auf Bierflaschen; Umfang der Instruktionspflicht des Herstellers eines Produkts; Warnbedürftigkeit vor den Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Keine Hinweispflicht auf Alkoholgefahr bei Bier

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Ist über Risiken und Nebenwirkungen von Bier aufzuklären?

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Bier: Brauerei muss nicht auf Risiken und Nebenwirkungen hinweisen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bierproduzent kann nicht auf Ersatz eines Schadens aus übermäßigem Alkoholkonsum in Anspruch genommen werden - Alkoholiker fordert Schmerzensgeld von Bierhersteller

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 1654
  • MDR 2001, 690
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Hamm, 04.06.2004 - 3 U 16/04

    Zur Frage von Schadensersatzansprüchen gegen einen Zigarettenhersteller wegen

    Instruktionspflichten bestehen nur im Rahmen der jeweiligen Verbrauchererwartung, so dass der Hersteller über solche Produktgefahren und Produktrisiken keine Belehrung zu erteilen braucht, die zum allgemeinen Gefahrenwissen der Produktbenutzer gehören (vgl. OLG Hamm, ZLR 2001, 332, 333; OLG Hamm, NJW 2001, 1654, 1655; LG Wiesbaden, ZLR 2001, 342 ff).
  • OLG Stuttgart, 24.07.2003 - 12 AR 5/03

    Örtliche Zuständigkeit für Honorarklage des Rechtsanwalts

    bb) Diese Ansicht ist in jüngerer Zeit im Anschluss an zwei Aufsätze von Richtern der Amtsgerichte München und Berlin (Prechtel NJW 1999, 3617 und Einsiedler NJW 2001, 1549) in mehreren untergerichtlichen Entscheidungen meist mit dem Ergebnis in Frage gestellt worden, dass im Gerichtsstand des Erfüllungsortes erhobene Honorarklagen an die Wohnsitzgerichte der jeweiligen Beklagten verwiesen worden sind (LG Frankfurt a.M. NJW 2001, 2640; LG München I NJW-RR 2002, 206 entgegen LG München I NJW 2001, 1583; LG Ravensburg BRAK-Mitt 2002, 100; LG Tübingen NJW 2002, X; AG Frankfurt a.M. NJW 2000, 1802; AG Spandau NJW 2001, 1654; AG Rastatt JurBüro 2002, 39; AG Hamburg-Bergedorf MDR 2002, 851).
  • LG Bonn, 19.04.2004 - 9 O 603/03

    Anforderungen an das Vorliegen von Schadensersatzansprüchen i.S.d. Deliktsrechts

    So ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass auf Schäden, die etwa bei übermäßigem Zucker- oder Bierkonsum auftreten können, nicht hinzuweisen ist (vgl. LG Mönchengladbach, NJW-RR 2002, 896; OLG Hamm, NJW 2001, 1654).
  • LG Essen, 12.05.2005 - 16 O 265/01

    Schadensersatz wegen erlittener Gesundheitsschäden durch den Konsum des Getränks

    Dies ist in der Rechtsprechung insbesondere für Genussmittel wie Tabakwaren (LG Bielefeld, NJW 2000, 2514, 2515; OLG Frankfurt a. M., NJW-RR 2001, 1471; LG Arnsberg, NJW 2004, 232, 234; OLG Hamm NJW 2005, 295) und Alkoholika (OLG Hamm NJW 2001, 1654 - Bier), aber auch für Süßwaren (OLG Düsseldorf VersR 2003, 912 - Schokoriegel; LG Bonn, Urteil vom 19.04.2004, Az. 9 O 2004 [richtig: 9 O 603/03 - d. Red.] - Lakritz) entschieden worden.
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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 02.11.2000 - 27 U 1/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,3730
OLG Hamm, 02.11.2000 - 27 U 1/00 (https://dejure.org/2000,3730)
OLG Hamm, Entscheidung vom 02.11.2000 - 27 U 1/00 (https://dejure.org/2000,3730)
OLG Hamm, Entscheidung vom 02. November 2000 - 27 U 1/00 (https://dejure.org/2000,3730)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Qualifizierung eines Aktionärskonsortiums mit dem Zweck einheitlicher Stimmrechtsausübung als herrschendes Unternehmen bei fehlender anderweitiger unternehmerischer Betätigung ("Bowa")

  • Judicialis

    AktG § 245 Nr. 1; ; AktG § ... 245; ; AktG § 136; ; AktG § 136 Abs. 3; ; AktG § 136 Abs. 1; ; AktG § 136 Abs. 1 S. 1; ; AktG § 17; ; AktG § 17 Abs. 1; ; AktG § 17 Abs. 2; ; AktG § 312; ; AktG § 312 Abs. 1; ; AktG § 313; ; AktG § 314; ; AktG § 15; ; AktG § 134 Abs. 3; ; AktG § 16 ff.; ; BGB § 174; ; BGB § 180; ; BGB § 180 S. 2; ; WpHG § 22 Abs. 3; ; WpHG § 21 ff.; ; ZPO § 448; ; ZPO § 523; ; ZPO § 148; ; ZPO § 91; ; ZPO § 708 Nr. 10

  • rechtsportal.de

    Nachweis der Vollmacht für Vertretung des Aktionärs in der Hauptversammlung - Aktionärskonsortium zur Stimmrechtsausübung und Stimmenmehrheit - Holding zur Verwaltung von Beteiligungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anfechtungsbefugnis; Hauptversammlung; Widerspruch; AG; Vollmacht

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AktG §§ 312, 17, 311
    Aktionärskonsortium zur einheitlichen Stimmrechtsausübung kein herrschendes Unternehmen bei fehlender anderweitiger unternehmerischer Betätigung ("Bowa/Hucke AG")

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2000, 2302
  • BB 2000, 2593
  • DB 2001, 134
  • NZG 2001, 563
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Stuttgart, 03.12.2008 - 20 W 12/08

    Handelsregistereintragung eines Squeeze-out-Beschlusses: Offensichtliche

    Allerdings kann ein Vertreter, der die schriftliche Stimmrechtsvollmacht in der Hauptversammlung nicht beibringen kann, zurückgewiesen werden (BGH WM 1989, 1682, 1687; OLG Hamm AG 2001, 146; OLG Düsseldorf AG 1991, 444, 445; RGZ 106, 258, 261; Spindler in K. Schmidt/Lutter, a.a.O., § 134 Rn. 48; Volhard in MünchKomm, AktG, a.a.O., § 134 Rn. 77; Kubis in MünchKomm, AktG, a.a.O., § 123 Rn. 43; Semler in Münch. Hdb. GesR IV, a.a.O., § 36 Rn. 24; Hüffer, a.a.O., § 134 Rn. 24; Holzborn in Bürgers/Körber, a.a.O., § 134 Rn. 20).

    Eine Pflicht den Nachweis zu verlangen, besteht schon generell nicht (dazu BGH WM 1989, 1682, 1687; OLG Hamm AG 2001, 146; OLG Düsseldorf AG 1991, 444, 445; RGZ 106, 258, 261; Volhard in MünchKomm, AktG, a.a.O., § 134 Rn. 77; Kubis in MünchKomm, AktG, a.a.O., § 123 Rn. 43; Semler in Münch. Hdb. GesR IV, a.a.O., § 36 Rn. 24; Hüffer, a.a.O., § 134 Rn. 24).

  • LG München I, 27.08.2009 - 5 HKO 21656/08

    Anfechtungsklage gegen Beschlüsse der Aktiengesellschaft: Anfechtungsbefugnis und

    Da die Klägerin zu 2) durch die Eintragung des Squeeze out-Beschlusses in das Handelsregister am 15.9.2008 und damit bereits vor der hier streitgegenständlichen Hauptversammlung vom 10.11.2008 ihre Aktionärsstellung verloren hat, ist die Anfechtungsklage mangels Anfechtungsbefugnis unbegründet, weil die Vorschrift des § 245 Nr. 1 AktG materiell-rechtlichen Charakter hat (vgl. BGH NJW-RR 2006, 1110, 1112; OLG Hamm NZG 2001, 563, 564; OLG Karlsruhe WM 1987, 533, 536; Hüffer in: Münchener Kommentar zum AktG, 2. Aufl., Rdn. 3 zu § 245; Göz in: Bürgers/Körber, AktG, 2008, Rdn. 3 zu § 245; a.A. nicht überzeugend als Zulässigkeitsproblem behandelnd Schwab in: Schmidt/Lutter, AktG, a.a.O., Rdn. 2 zu § 245).
  • OLG Köln, 27.09.2001 - 18 U 49/01

    Erforderlichkeit eines Abhängigkeitsberichts bei Beherrschung eines Unternehmens

    Von daher wäre auch ein Abhängigkeitsbericht nicht sinnvoll, sondern würde sich in einem überflüssigen Negativattest beschränken, also in der Angabe, dass keine Geschäfte mit der Gesellschaft getätigt wurden (OLG Hamm, AG 2001, 146, 147; Münchener Kommentar/Bayer, a.a.O., § 15 Rd. 14).

    An dieser Rechtslage hat das Wertpapierhandelsgesetz nichts geändert (so ausdrücklich: OLG Hamm, AG 2001, 146, 147).

  • OLG Stuttgart, 11.08.2004 - 20 U 3/04

    Aktiengesellschaft: Auskunftsanspruch des Aktionärs im faktischen Konzern

    Diese Fragen, die in Rechtsprechung und Literatur zum Teil auch anders gesehen werden (z.B. OLG Hamm AG 2001, 146 ohne Begründung), können hier offen bleiben.
  • LG Frankfurt/Main, 28.10.2008 - 5 O 113/08

    Aktiengesellschaft: Angaben zur Stimmrechtsausübung bei der Einberufung der

    Die Klage ist unbegründet, ohne dass es letztlich darauf ankommt, ob Kläger wirksam in der Hauptversammlung von hiesigen Kläger zu 2) vertreten waren (vgl. hierzu OLG Hamm NZG 2001, 563) oder zum Zeitpunkt der Bekanntmachung der Tagesordnung Aktionäre der Beklagten waren.
  • LG Dresden, 06.04.2004 - 10 O 5117/02

    Haftung von Mitgliedern eines Vereines gegen rückständige leasingvertragliche

    Eine solche beherrschende Stellung auf Beklagtenseite setzt neben einer Beteiligung an dem ihnen gegenüber abhängigen KBS anderweitige wirtschaftliche Interessenverbindungen voraus, die nach Art und Umfang einen nachteiligen Einfluss auf die abhängige Gesellschaft (hier: KBS) befürchten lassen (vgl. nur OLG Hamm Urt. v. 2.11.2000 27 U 1/00 OLGReport Hamm 2001, 246, 248 f.).
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 23.08.2000 - 11 U 121/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,4871
OLG Köln, 23.08.2000 - 11 U 121/98 (https://dejure.org/2000,4871)
OLG Köln, Entscheidung vom 23.08.2000 - 11 U 121/98 (https://dejure.org/2000,4871)
OLG Köln, Entscheidung vom 23. August 2000 - 11 U 121/98 (https://dejure.org/2000,4871)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2002, 252
 
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Wird zitiert von ... (8)

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Rechtsprechung
   OLG Köln, 27.03.2001 - 3 U 183/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,5560
OLG Köln, 27.03.2001 - 3 U 183/00 (https://dejure.org/2001,5560)
OLG Köln, Entscheidung vom 27.03.2001 - 3 U 183/00 (https://dejure.org/2001,5560)
OLG Köln, Entscheidung vom 27. März 2001 - 3 U 183/00 (https://dejure.org/2001,5560)
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Volltextveröffentlichungen (6)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • LG Bonn, 01.10.2018 - 19 O 120/17

    Beförderungsvertrag; Frachtvertrag; Vertrag mit Schutzwirkungen zugunsten

    Grund für die Herausbildung des Vertrags mit Schutzwirkung zugunsten Dritter war die Unzulänglichkeit des Deliktsrechts, insbesondere die unbefriedigende Regelung der Gehilfenhaftung in § 831 BGB und das Fehlen eines umfassenden Vermögensschutzes (vgl. OLG Köln, Urt. v. 27.03.2001, 3 U 183/00, OLGR Köln 2001, 252, 253; Palandt/Grüneberg, 76. Aufl. 2017, § 328 Rn. 13).

    Dabei kann auch ein Frachtvertrag ein Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten des Eigentümers der Ware sein (vgl. OLGR Köln 2001, 252 ff.; OLG Köln, Urt. v. 19.08.2003, 3 U 46/03, OLGR Köln 2003, 357, 358).

    Hierfür spricht insbesondere, dass Frachtführer häufig selbständige Subunternehmer einsetzen, die nicht als Verrichtungsgehilfen im Sinne des § 831 BGB gelten, weswegen der Eigentümer der Ware dem Schutz des § 278 BGB bedarf (vgl. OLGR Köln 2001, 252, 253).

    Außerdem trifft den gewerblichen Frachtführer kraft seines Berufes eine besondere Verpflichtung, fremdes Eigentum, das im Rahmen seines Gewerbes in seine Obhut gelange, sorgsam zu behandeln und zwar auch gegenüber dem Eigentümer, der nicht Vertragspartner ist (vgl. OLGR Köln 2001, 252, 253 f.; BGH, Urt. v. 14.06.1982, II ZR 127/81, VersR 1982, 902).

    Selbst deliktische Ansprüche dürften bereits aus dem Grund ausscheiden, dass die Beklagte den Transport durch die Schweiz nicht selbst durchführte, sondern damit wiederum die C AG beauftragte, die als selbständiges Subunternehmen nicht als Verrichtungsgehilfe der Beklagten im Sinne des § 831 BGB gilt (vgl. BGH, Urt. v. 21.06.1994, VI ZR 215/93, NJW 1994, 2756, 2757; OLGR Köln 2001, 252, 253).

  • OLG Köln, 05.08.2003 - 3 U 28/03

    Formularmäßige Vereinbarung der Ablehnung des Vertragsschlusses in einem

    Daher gilt weiterhin, dass den Frachtführer die prozessuale Obliegenheit trifft, darzulegen, dass und welche organisatorischen Maßnahmen er ergriffen hat, um den Schaden abzuwenden (OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366).

    Unterlässt sie dies, so besteht eine tatsächliche Vermutung für das qualifizierte Verschulden im Sinne des § 435 HGB (BGH, TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; Koller, Transportrecht, § 435 HGB Rn. 21).

    Da im Streitfall konkrete Angaben der Beklagten zur Organisation des Transports, insbesondere zur Schnittstellenkontrolle fehlen, verbleibt es bei dem zuvor aufgezeigten Grundsatz, nach dem ein qualifiziertes Verschulden des Frachtführers vermutet wird (BGH, TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; OLG Hamburg, TranspR 1996, 304; Koller, TranspR, § 435 HGB Nr. 21).

  • OLG Köln, 11.11.2003 - 3 U 44/03

    Die Haftung für den Verlust und die Beschädigung von Postsendungen im nationalen

    Daher gilt weiterhin, dass den Frachtführer die prozessuale Obliegenheit trifft, darzulegen, dass und welche organisatorischen Maßnahmen er ergriffen hat, um den Schaden abzuwenden (OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366).

    Unterlässt sie dies, so besteht eine tatsächliche Vermutung für das qualifizierte Verschulden im Sinne des § 435 HGB (BGH, TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; Koller, Transportrecht, § 435 HGB Rn. 21).

    Da im Streitfall konkrete Angaben der Beklagten zur Organisation des Transports, insbesondere zur Schnittstellenkontrolle fehlen, verbleibt es bei dem zuvor aufgezeigten Grundsatz, nachdem ein qualifiziertes Verschulden des Frachtführers vermutet wird (BGH, TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; OLG Hamburg, TranspR 1996, 304; Koller, TranspR, § 435 HGB Nr. 21).

  • LG Bonn, 11.12.2003 - 14 O 219/02

    Frachtführer; unbeschränkte Haftung; Paketmarken; Einbeziehung von AGB des

    Daher gilt weiterhin, dass den Frachtführer die prozessuale Obliegenheit trifft, darzulegen, dass und welche organisatorischen Maßnahmen er ergriffen hat, um den Schaden abzuwenden (OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366).

    Unterlässt sie dies, so besteht eine tatsächliche Vermutung für das qualifizierte Verschulden im Sinne des §§ 435 HGB (BGH TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; Koller, Transportrecht, § 435 HGB, Randnote 21).

    Da im Streitfall konkrete Angaben der Beklagten zur Organisation des Transports, insbesondere zur Schnittstellenkontrolle fehlen, verbleibt es bei dem zuvor aufgezeigten Grundsatz, nach dem ein qualifiziertes Verschulden des Frachtführers vermutet wird (BGH, TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; OLG Hamburg, TranspR 1996, 304; Koller TranspR, § 435 HGB Nr. 21).

  • OLG Saarbrücken, 13.03.2013 - 5 U 342/12

    Haftung des Busunternehmers: Sorgfaltspflichtverletzung durch fehlende Sicherung

    Des Weiteren besteht auch ein Schutzbedürfnis der Klägerin, der keine eigenen vertraglichen Ansprüche - gleich gegen wen - zustehen, die denselben oder zumindest einen gleichwertigen Inhalt haben wie diejenigen Ansprüche, die ihr über eine Einbeziehung in den Schutzbereich des streitgegenständlichen Vertrages zukommen (vgl. zu den Anforderungen an die Begründung einer Schutzwirkung zugunsten Dritter BGH, Urt. v. 21.7.2010 - XII ZR 189/08 - NJW 2010, 3152; Urt. v. 2.7.1996 - X ZR 104/94 - NJW 1996, 2927; OLG Köln, OLGR Köln 2001, 252: Einbeziehung des Eigentümers in den Schutzbereich des Transportvertrages; OLG Stuttgart, NJW-RR 2010, 883: Einbeziehung des Räumungsschuldners in die Schutzwirkung des zwischen dem Gerichtsvollzieher und dem Frachtführer/Lagerhalter zum Zwecke der Zwangsräumung geschlossenen Umzugs- und Lagervertrags, Schinkels in jurisPK-BGB, 6. Aufl. 2012, § 328 Rdn. 76 f.).
  • OLG Köln, 10.07.2001 - 3 U 217/00

    Transportrecht - Haftungsordnung im multimodalen Verkehr

    Der Frachtführer ist wie der Spediteur gehalten, die konkret eingerichteten Kontrollen so detailliert darzulegen und zu beweisen, dass für den Geschädigten und das Gericht erkennbar wird, wie die einzelnen Maßnahmen in der Praxis geordnet, überschaubar und zuverlässig ineinander greifen und welche Maßnahmen getroffen worden sind, um sicherzustellen, dass die theoretisch vorgesehenen Organisationsmaßnahmen auch praktisch durchgeführt werden (so OLG Köln, Urteil vom 27.03.2001, 3 U 183/00, S. 7, 8).
  • OLG Köln, 08.07.2003 - 3 U 20/03

    Inanspruchnahme einer Transportversicherung wegen des Verlusts einer Sendung von

    Unterlässt sie dies, so besteht eine tatsächliche Vermutung für das qualifizierte Verschulden im Sinne des § 435 HGB (BGH, TranspR 2002, 458; OLG Köln, TranspR 2001, 364, 366; 2001, 1445, 1446; Koller, Transportrecht, § 435 HGB Rn. 21).
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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 15.03.2001 - 20 W 147/2000, 20 W 147/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,3305
OLG Frankfurt, 15.03.2001 - 20 W 147/2000, 20 W 147/00 (https://dejure.org/2001,3305)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 15.03.2001 - 20 W 147/2000, 20 W 147/00 (https://dejure.org/2001,3305)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 15. März 2001 - 20 W 147/2000, 20 W 147/00 (https://dejure.org/2001,3305)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Umstellung des Grundkapitals; Aktiengesellschaft; DM; Euro; Ablehnung der Eintragung

  • ZIP-online.de

    Zulässige Verbindung der Einführung der Stückaktie mit der Umstellung auf Euro

  • Judicialis

    EGAktG § 4; ; AktG § 229 Abs. 2; ; AktG § 229 Abs. 1; ; KostO § 131 Abs. 2; ; KostO § 31 Abs. 1 S. 2; ; KostO § 30 Abs. 2 Satz 2

  • rechtsportal.de

    Euro-Berechnung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • BRZ (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Umstellung des Grundkapitals einer AG auf Euro

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    EGAktG § 4; AktG § 8 Abs. 1, § 229
    Anforderungen an die Umstellung des Grundkapitals auf Euro, dessen Glattstellung auf volle Euro, die Umstellung vom Nennbetrags- auf Stückaktien und eine vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals zur teilweisen Deckung des Bilanzverlustes

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Umstellung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft auf Euro

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Gesellschaftsrecht; Umstellung des Grundkapitals auf Euro

Besprechungen u.ä.

  • BRZ (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Umstellung des Grundkapitals einer AG auf Euro

Verfahrensgang

  • AG Frankfurt/Main - 72 HRB 28852
  • OLG Frankfurt, 15.03.2001 - 20 W 147/2000, 20 W 147/00

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2001, 1328
  • ZIP 2001, 1497
  • BB 2001, 1424
  • DB 2001, 1024
  • Rpfleger 2001, 431
  • NZG 2001, 612
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Frankfurt, 05.11.2002 - 20 W 400/02

    Aktiengesellschaft: Anforderungen an eine Kapitalherabsetzung der AG im Zuge der

    Zwar war es das gesetzgeberische Ziel des EuroEG, den Aktiengesellschaften die Umstellung auf den Euro so einfach, unbürokratisch, kostengünstig, flexibel und frei von Zwängen wie nur irgend möglich zu machen (vgl. hierzu MünchKomm, AktG/Heider, 2. Aufl., § 6 Rn. 30 m. w. N.; BT-Drucks. 13/9573, S. 1 und 30; Senatsbeschluss vom 15. März 2001 - 20 W 147/00 - in DB 2001, 1024 = Rpfleger 2001, 431 = OLG-Report 2001, 189 = NJW-RR 2001, 328).
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Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 22.05.2000 - 5 UF 28/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,6662
OLG Zweibrücken, 22.05.2000 - 5 UF 28/00 (https://dejure.org/2000,6662)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 22.05.2000 - 5 UF 28/00 (https://dejure.org/2000,6662)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 22. Mai 2000 - 5 UF 28/00 (https://dejure.org/2000,6662)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 1570 BGB, § 1579 Nr 7 BGB
    Nachehelicher Unterhalt: Betreuung eines behinderten ehegemeinsamen Kindes durch in nichtehelicher Lebensgemeinschaft lebenden geschiedenen Ehegatten

  • Judicialis

    BGB § 1579; ; BGB § 1570

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Unterhaltsanspruch der Mutter bei der Betreuung eines fünfzehnjährigen behinderten Kindes?

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Erwerbsobliegenheit; Kindesbetreuung; Nichteheliche Lebensgemeinschaft; Partner; Unterhaltsanspruch; Scheidung; Kindesunterhalt

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2001, 833
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Koblenz, 13.04.2016 - 13 UF 16/16

    Trennungsunterhalt: Minderung der Bedürftigkeit bei Zusammenleben mit einem neuen

    Die Belange eines gemeinsamen Kindes sind aber bereits dann gewahrt i.S.v. § 1579 BGB, wenn die dazu erforderlichen Mittel von anderer Seite erlangt werden können, etwa von dem leistungsfähigen nichtehelichen Partner, in Form von Sachleistungen oder sonstigen Vorteilen aus dem Zusammenleben (vgl. BGH FamRZ 1989, 1279 Tz. 14 und OLG Zweibrücken FamRZ 2001, 833 sowie Palandt/Brudermüller aaO.).
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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 07.03.2001 - 13 U 202/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,5580
OLG Brandenburg, 07.03.2001 - 13 U 202/00 (https://dejure.org/2001,5580)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 07.03.2001 - 13 U 202/00 (https://dejure.org/2001,5580)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 07. März 2001 - 13 U 202/00 (https://dejure.org/2001,5580)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Zahlungsanspruch; Stromlieferungsvertrag; Stromkosten; Energielieferungsvertrag; Vertragschluss; Fehlende Annahme des Angebotes

  • Judicialis

    ZPO § 145; ; ZPO § ... 287; ; ZPO § 91 Abs. 1; ; ZPO § 515 Abs. 3; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 713; ; ZPO § 546 Abs. 2; ; ZPO § 3; ; AVBEltV § 2; ; DDR-ELB § 2 Abs. 1; ; BGB § 780; ; BGB § 781; ; BGB § 812 Abs. 1 Satz I (1). Alternat.

  • rechtsportal.de

    Zustandekommen eines Stromversorgungsvertrages

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • nomos.de PDF, S. 41 (Leitsatz)

    §§ 145 ff. BGB; § 2 AVBELT
    Energieversorgungsvertrag/Vertragsschluss durch sozialtypisches Verhalten

Verfahrensgang

  • LG Frankfurt/Oder - 18 O 535/98
  • OLG Brandenburg, 07.03.2001 - 13 U 202/00

Papierfundstellen

  • NJ 2001, 596 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (4)

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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 19.10.2000 - 3 U 199/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,12381
OLG Hamburg, 19.10.2000 - 3 U 199/99 (https://dejure.org/2000,12381)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 19.10.2000 - 3 U 199/99 (https://dejure.org/2000,12381)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 19. Januar 2000 - 3 U 199/99 (https://dejure.org/2000,12381)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de

    GVG § 17a; SGB V § 34 § 91 § 92; EGV Art. 81
    Entscheidung über den Rechtsweg im einstweiligen Verfügungsverfahren; Rechtsnatur des Handelns des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG Hamburg - 315 O 115/99
  • OLG Hamburg, 19.10.2000 - 3 U 199/99

Papierfundstellen

  • EuZW 2001, 637
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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 29.11.2000 - 17 WF 378/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,13769
OLG Stuttgart, 29.11.2000 - 17 WF 378/00 (https://dejure.org/2000,13769)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 29.11.2000 - 17 WF 378/00 (https://dejure.org/2000,13769)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 29. November 2000 - 17 WF 378/00 (https://dejure.org/2000,13769)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de

    FGG § 50
    Statthaftigkeit der Beschwerde gegen die Bestellung eines Verfahrenspflegers

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • AG Stuttgart-Bad Cannstatt - 1 F 539/99
  • OLG Stuttgart, 29.11.2000 - 17 WF 378/00
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Naumburg, 04.03.2002 - 14 WF 12/02

    Zur Anfechtbarkeit der Bestellung eines Verfahrenspflegers

    Zum Teil wird die Auffassung vertreten, der Beschluss über die Auswahl und Bestellung eines Verfahrenspflegers sei nicht mit der einfachen Beschwerde nach § 19 FGG anfechtbar (Engelhardt, in: Keidel/Kuntze/Winkler, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 14. Aufl., § 50 Rdnr. 26; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1295; OLG Celle, FGPrax 1999, 180; OLG Naumburg, 8. Zivilsenat, MDR 2000, 1322 mit abl. Anm. Marquardt, MDR 2000, 1323; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 88), weil die die Bestellung oder die Auswahl eines Verfahrenspflegers einleitende Verfügung des Gerichts keine die Instanz abschließende Entscheidung im Sinne des § 19 FGG sei, sondern nur eine sie vorbereitende (Engelhardt, a.a.O., § 50 Rdnr. 26; OLG Celle, FGPrax 1999, 180; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1295), die Entscheidung keinen rechtlich beachtenswerten bzw. schwerwiegenden Eingriff in die Elternrechte darstelle (OLG Stuttgart, OLGR 2001, 88; OLG Celle, FGPrax 180; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1295) und die Möglichkeit der isolierten Anfechtung der Verfahrenspflegerbestellung zu einer unnötigen Verfahrensverzögerung führe (OLG Stuttgart, OLGR 2001, 88; OLG Celle, FGPrax 1999, 180), sodass eine Beschwerde gegen die Bestellung oder Auswahl eines Verfahrenspflegers nur mit dem Rechtsmittel gegen die den Rechtszug abschließende Entscheidung möglich sei.
  • OLG Stuttgart, 21.05.2001 - 11 WF 111/01

    Kein Beschwerderecht des Kindes bei zurückgewiesener Abberufung des

    Einerseits wird die Auffassung vertreten, die Bestellung greife in das elterliche Sorgerecht ein und eröffne deshalb ein Beschwerderecht, andererseits wird darauf abgehoben, die Bestellung sei lediglich eine verfahrensleitende Verfügung (eine verfahrensfördernde Zwischenentscheidung) und damit nicht isoliert anfechtbar (zum Meinungsstand vgl. Schön in JAmt [DAVorm] 2001, 109 ff m.w.N.; OLG Dresden JAmt [DAVorm] 2001, 145 m.w.N.; OLG Stuttgart - 17. Senat - OLGR 2001, 88; OLG Naumburg JAmt [DAVorm] 2001, 147).
  • OLG Naumburg, 08.10.2003 - 14 WF 92/03
    Zum Teil wird die Auffassung vertreten, der Beschluss gegen die Auswahl und Bestellung eines Verfahrenspflegers sei nicht mit der einfachen Beschwerde anfechtbar (Engelhardt, in: Keidel/Kuntze/Winkler, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 15. Aufl., § 50 Rdnr. 48/49; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1295; OLG Celle, FGPrax 1999, 180; OLG Naumburg, 8.Zivilsenat, MDR 2000, 1322 mit abl. Anm. Marquardt, MDR 2000, 1323; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 88), weil die die Bestellung oder die Auswahl eines Verfahrenspflegers einleitende Verfügung des Gerichts keine die Instanz abschließende Entscheidung im Sinne des § 19 FGG sei, sondern nur eine sie vorbereitende (Engelhardt, a.a.O., § 50 Rdnr. 48; OLG Celle, FGPrax 1999, 180; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1295), die Entscheidung keinen rechtlich beachtenswerten bzw. schwerwiegenden Eingriff in die Elternrechte darstelle (OLG Stuttgart, OLGR 2001, 88; OLG Celle, FGPrax 1999, 180; OLG Brandenburg, FamRZ 2000, 1295) und die Möglichkeit der isolierten Anfechtung der Verfahrenspflegerbestellung zu einer unnötigen Verfahrensverzögerung führe (OLG Stuttgart, OLGR 2001, 88; OLG Celle, FGPrax 1999, 180), sodass eine Beschwerde gegen die Bestellung oder Auswahl eines Verfahrenspflegers nur mit dem Rechtsmittel gegen die den Rechtszug abschließende Entscheidung möglich sei.
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Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 20.12.2000 - 7 U 10/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,15028
OLG Bamberg, 20.12.2000 - 7 U 10/00 (https://dejure.org/2000,15028)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 20.12.2000 - 7 U 10/00 (https://dejure.org/2000,15028)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 20. Dezember 2000 - 7 U 10/00 (https://dejure.org/2000,15028)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 273 § 1378 Abs. 1; ZPO § 148
    Zurückbehaltungsrecht wegen eines möglichen Anspruchs auf Zugewinn gegenüber einem Anspruch auf Auszahlung eines Versteigerungserlöses

Papierfundstellen

  • FamRZ 2001, 1007 (Ls.)
 
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  • LAG Hessen, 19.07.2007 - 11 Ta 249/07

    Aufrechnung, Aussetzung, Hilfsaufrechnung

    Auch unter diesem Aspekt kann eine - grundsätzlich mögliche (OLG Bamberg - Beschluss vom 20. Dezember 2000 - 7 U 10/00 - OLGR Bamberg 2001, S. 88 f.) - Aussetzung nach § 148 ZPO erst dann in Betracht kommen, wenn das Bestehen der Hauptforderung nicht mehr offen ist.
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