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Rechtsprechung
   EuGH, 04.10.2024 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,26330
EuGH, 04.10.2024 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20 (https://dejure.org/2024,26330)
EuGH, Entscheidung vom 04.10.2024 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20 (https://dejure.org/2024,26330)
EuGH, Entscheidung vom 04. Oktober 2024 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20 (https://dejure.org/2024,26330)
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Volltextveröffentlichung

  • Europäischer Gerichtshof

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail)

    Nichtigkeitsklage - Erstes Mobilitätspaket ("Mobilitätspaket") - Verordnung (EU) 2020/1054 - Maximale tägliche und wöchentliche Lenkzeiten - Mindestfahrtunterbrechungen sowie tägliche und wöchentliche Ruhezeiten - Organisation der Arbeit der Fahrer, so dass jeder Fahrer ...

Kurzfassungen/Presse

  • Europäischer Gerichtshof PDF (Pressemitteilung)

    Verkehr - Der Gerichtshof bestätigt weitgehend die Gültigkeit des Mobilitätspakets

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (33)Zitiert selbst (89)

  • EuGH - C-555/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    In den verbundenen Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20.

    [berichtigt mit Beschluss vom 19. Dezember 2024] betreffend Nichtigkeitsklagen nach Art. 263 AEUV, eingereicht am 23. Oktober 2020 (Rechtssachen C-541/20 bis C-550/20 und C-552/20) sowie am 26. Oktober 2020 (Rechtssachen C-551/20 und C-553/20 bis C-555/20),.

    Republik Polen, vertreten durch B. Majczyna, M. Horoszko, D. Krawczyk und D. Lutostańska als Bevollmächtigte (C-553/20 bis C-555/20),.

    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Republik Lettland, zunächst vertreten durch K. Pommere, I. Romanovska und V. Soņeca, dann durch J. Davidoviča, K. Pommere und I. Romanovska als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Rumänien, vertreten durch R. Antonie, L.-E. Baţagoi, M. Chicu E. Gane, R.-I. Haţieganu, L. Liţu und A. Rotăreanu als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-545/20 und C-549/20 bis C-555/20),.

    Königreich Dänemark, zunächst vertreten durch J. Nymann-Lindegren, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen und M. Søndahl Wolff, und schließlich durch C. Maertens und M. Søndahl Wolff als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Bundesrepublik Deutschland, zunächst vertreten durch J. Möller und D. Klebs, dann durch J. Möller als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Französische Republik, zunächst vertreten durch A.-L. Desjonquères, A. Ferrand und N. Vincent, dann durch A.-L. Desjonquères und N. Vincent, dann durch R. Bénard, J.-L. Carré, V. Depenne, A.-L. Desjonquères und B. Herbaut, und schließlich durch R. Bénard, M. Guiresse, B. Herbaut und B. Travard als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Großherzogtum Luxemburg, zunächst vertreten durch A. Germeaux und T. Uri, dann durch A. Germeaux als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich der Niederlande, vertreten durch M. K. Bulterman und J. Langer als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Republik Österreich, vertreten durch A. Posch und J. Schmoll als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich Schweden, zunächst vertreten durch H. Eklinder, J. Lundberg, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson, dann durch H. Eklinder, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich Dänemark, zunächst vertreten durch J. Nymann-Lindegren, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen und M. Søndahl Wolff, und schließlich durch C. Maertens und M. Søndahl Wolff als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Bundesrepublik Deutschland, zunächst vertreten durch J. Möller und D. Klebs, dann durch J. Möller als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Französische Republik, zunächst vertreten durch A.-L. Desjonquères, A. Ferrand und N. Vincent, dann durch A.-L. Desjonquères und N. Vincent, dann durch R. Bénard, J.-L. Carré, V. Depenne, A.-L. Desjonquères und B. Herbaut, und schließlich durch R. Bénard, M. Guiresse, B. Herbaut und B. Travard als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Italienische Republik, vertreten durch G. Palmieri als Bevollmächtigte, dann durch S. Fiorentino als Bevollmächtigten im Beistand von A. Lipari und G. Santini, Avvocati dello Stato (C-541/20 bis C-555/20),.

    Großherzogtum Luxemburg, zunächst vertreten durch A. Germeaux und T. Uri, dann durch A. Germeaux als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich der Niederlande, vertreten durch M. K. Bulterman und J. Langer als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Republik Österreich, vertreten durch A. Posch und J. Schmoll als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich Schweden, zunächst vertreten durch H. Eklinder, J. Lundberg, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson, dann durch H. Eklinder, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Rn. 7 Mit ihren Klagen beantragt die Republik Polen (C-553/20 bis C-555/20):.

    - Art. 1 Abs. 3, 4, 6 und 7 sowie Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, diese Richtlinie insgesamt für nichtig zu erklären (C-555/20).

    Rechtssache C-555/20.

    Zur Verbindung der Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20.

    Rn. 121 Mit Beschluss vom 13. Oktober 2023 hat der Präsident des Gerichtshofs gemäß Art. 54 Abs. 2 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs beschlossen, die Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20 sowohl zu gemeinsamem mündlichen Verfahren, soweit dieses noch nicht abgeschlossen ist, als auch zu gemeinsamer das Verfahren beendender Entscheidung zu verbinden.

    Rn. 1142 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, die Nichtigerklärung dieser Richtlinie insgesamt.

    Rn. 1149 Die Republik Polen stützt ihre Klage auf Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3, 4, 6 und 7 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, dieser Richtlinie insgesamt (Rechtssache C-555/20) auf vier Klagegründe, mit denen sie erstens einen Verstoß gegen den in Art. 5 Abs. 4 EUV verankerten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, zweitens einen Verstoß gegen Art. 91 Abs. 2 AEUV, drittens gegen Art. 94 AEUV und viertens gegen Art. 11 AEUV sowie Art. 37 der Charta geltend macht.

    Rn. 1164 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger Bestimmungen der Abs. 3 bis 7 dieses Artikels machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Ebenso sind die von Ungarn (Rechtssache C-551/20) und von der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) erhobenen Klagen abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3 bis 7 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger dieser Bestimmungen gerichtet sind.

    Rn. 1461 Zur Stützung ihrer Klage auf Nichtigerklärung von Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057, soweit diese Bestimmung die Frist für die Umsetzung dieser Richtlinie auf den 2. Februar 2022 festlegt, macht die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) drei Klagegründe geltend, die zusammen geprüft werden können, mit denen sie erstens einen Verstoß gegen den Grundsatz der Rechtssicherheit, zweitens einen Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und drittens einen Verstoß gegen Art. 94 AEUV rügt.

    Rn. 1488 Da keiner der von der Republik Polen geltend gemachten Klagegründe zur Stützung der Anträge ihrer Klage auf Nichtigerklärung von Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057 (Rechtssache C-555/20) durchgreift, sind diese Anträge zurückzuweisen und folglich die Klage insgesamt abzuweisen.

    Rn. 1489 Nach alledem sind zum einen die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20), soweit sie die Richtlinie 2020/1057 betreffen, und zum anderen die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumäniens (Rechtssache C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) abzuweisen.

    Rn. 1493 Da das Parlament und der Rat beantragt haben, der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssachen C-543/20 und C-544/20), Rumänien (Rechtssachen C-546/20 und C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) sowie der Republik Polen (Rechtssachen C-553/20 und C-555/20) die Kosten aufzuerlegen und diese Mitgliedstaaten mit ihrem Vorbringen unterlegen sind, sind ihnen die Kosten des Verfahrens, einschließlich, was die Republik Litauen betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-541/20 R), aufzuerlegen.

    In der Rechtssache C-555/20, Polen/Parlament und Rat:.

  • EuGH - C-551/20 (anhängig)

    Ungarn/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    [berichtigt mit Beschluss vom 19. Dezember 2024] betreffend Nichtigkeitsklagen nach Art. 263 AEUV, eingereicht am 23. Oktober 2020 (Rechtssachen C-541/20 bis C-550/20 und C-552/20) sowie am 26. Oktober 2020 (Rechtssachen C-551/20 und C-553/20 bis C-555/20),.

    Ungarn, vertreten durch M. Z. Fehér und K. Szíjjártó als Bevollmächtigte (C-551/20),.

    Republik Litauen, vertreten durch K. Dieninis, R. Dzikovič und V. Kazlauskaitė-Švenčionienė als Bevollmächtigte im Beistand von R. Petravičius, Advokatas, A. Kisieliauskaitė und G. Taluntyté (C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Rn. 5 Mit seiner Klage beantragt Ungarn (C-551/20),.

    Rechtssache C-551/20.

    Rn. 122 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 130 Zur Stützung seines Antrags (Rechtssache C-551/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 macht Ungarn als einzigen Klagegrund einen offensichtlichen Beurteilungsfehler und einen Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geltend.

    Rn. 447 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 machen die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und Ungarn (Rechtssache C-551/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 586 Nach alledem sind die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumäniens (Rechtssache C-546/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 gerichtet sind.

    Rn. 587 Ungarn stützt seine Klage (Rechtssache C-551/20) auf Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 2 der Verordnung 2020/1054 auf drei Klagegründe, mit denen es einen Verstoß erstens gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, zweitens gegen die Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes sowie drittens gegen Art. 151 Abs. 2 AEUV rügt.

    Rn. 640 Nach alledem ist die Klage Ungarns (Rechtssache C-551/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 2 der Verordnung 2020/1054 gerichtet ist.

    Rn. 671 Nach alledem sind zum einen die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20), soweit sie die Verordnung 2020/1054 betreffen, sowie zum anderen die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumäniens (Rechtssache C-546/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-553/20) insgesamt abzuweisen.

    Rn. 672 Die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-549/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 683 Ungarn stützt seine Klage (Rechtssache C-551/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, auf zwei Klagegründe.

    Rn. 687 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, machen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 1141 Nach alledem ist den Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarns (Rechtssache C-551/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) stattzugeben, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind und mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird; im Übrigen sind sie abzuweisen.

    Rn. 1142 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, die Nichtigerklärung dieser Richtlinie insgesamt.

    Rn. 1148 Zur Stützung seines Antrags auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 (Rechtssache C-551/20) macht Ungarn als einzigen Klagegrund einen Verstoß gegen Art. 1 Abs. 3 Buchst. a der Richtlinie 96/71 geltend.

    Rn. 1164 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger Bestimmungen der Abs. 3 bis 7 dieses Artikels machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Ebenso sind die von Ungarn (Rechtssache C-551/20) und von der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) erhobenen Klagen abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3 bis 7 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger dieser Bestimmungen gerichtet sind.

    Rn. 1489 Nach alledem sind zum einen die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20), soweit sie die Richtlinie 2020/1057 betreffen, und zum anderen die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumäniens (Rechtssache C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) abzuweisen.

    Rn. 1495 Da die Republik Litauen, die Republik Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Republik Malta und die Republik Polen mit ihrem Vorbringen teilweise unterlegen sind (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20), trägt jeder dieser Mitgliedstaaten seine eigenen Kosten in diesen Rechtssachen, einschließlich, was die Republik Bulgarien betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R).

    In der Rechtssache C-551/20, Ungarn/Parlament und Rat:.

  • EuGH, 03.06.2022 - C-545/20

    Bulgarien/ Parlament und Rat - Vorläufiger Rechtsschutz - Art. 263 AEUV - Klage …

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Republik Bulgarien, vertreten zunächst durch M. Georgieva, T. Mitova und L. Zaharieva, dann durch T. Mitova und L. Zaharieva als Bevollmächtigte (C-543/20 bis C-545/20),.

    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Republik Litauen, vertreten durch K. Dieninis, R. Dzikovič und V. Kazlauskaitė-Švenčionienė als Bevollmächtigte im Beistand von R. Petravičius, Advokatas, A. Kisieliauskaitė und G. Taluntyté (C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20),.

    Rumänien, vertreten durch R. Antonie, L.-E. Baţagoi, M. Chicu E. Gane, R.-I. Haţieganu, L. Liţu und A. Rotăreanu als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-545/20 und C-549/20 bis C-555/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Rn. 2 Mit ihren Klagen beantragt die Republik Bulgarien (C-543/20 bis C-545/20):.

    - Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, oder, hilfsweise, Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 zur Gänze für nichtig zu erklären sowie Art. 2 Nr. 4 Buchst. a dieser Verordnung oder, hilfsweise, Art. 2 Nr. 4 dieser Verordnung oder, äußerst hilfsweise, diese Verordnung zur Gänze für nichtig zu erklären (C-545/20).

    Rechtssache C-545/20.

    Rn. 83 Mit Beschluss vom 3. Juni 2022, Bulgarien/Parlament und Rat (C-545/20 R, EU:C:2022:445), hat der Vizepräsident des Gerichtshofs den Antrag der Republik Bulgarien, auf Aussetzung des Vollzugs von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, oder, hilfsweise, von Art. 1 Nr. 3 insgesamt oder, äußerst hilfsweise, der Verordnung 2020/1055 in vollem Umfang zurückgewiesen.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 672 Die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-549/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 680 Die Republik Bulgarien stützt ihre Klage (Rechtssache C-545/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, und von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 auf sieben Klagegründe, von denen fünf den beiden angefochtenen Bestimmungen gemeinsam sind, wobei der dritte und der sechste Klagegrund nur zur Stützung des Antrags auf Nichtigerklärung der erstgenannten Bestimmung geltend gemacht werden.

    Rn. 687 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, machen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-549/20 und C-554/20 verweisen das Parlament und der Rat insoweit insbesondere auf einige Studien, die die klagenden Mitgliedstaaten zur Stützung ihrer Klagen vorgelegt haben.

    Rn. 736 Diesem Erfordernis kann auch nicht durch den Verweis des Parlaments und des Rates in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-549/20 und C-554/20 auf die von den klagenden Mitgliedstaaten beim Gerichtshof vorgelegten Studien entsprochen werden.

    Rn. 741 Mit ihren Klagen beantragen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055.

    Rn. 1042 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind.

    Rn. 1141 Nach alledem ist den Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarns (Rechtssache C-551/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) stattzugeben, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind und mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird; im Übrigen sind sie abzuweisen.

    Rn. 1375 Die Republik Bulgarien und die Republik Zypern machen für einen Verstoß des Unionsgesetzgebers gegen Art. 91 Abs. 1 AEUV beim Erlass der Richtlinie 2020/1057 dieselben Argumente geltend wie der erstgenannte Mitgliedstaat vorgetragen hat, um die Rechtmäßigkeit von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 in Frage zu stellen (Rechtssache C-545/20).

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 1495 Da die Republik Litauen, die Republik Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Republik Malta und die Republik Polen mit ihrem Vorbringen teilweise unterlegen sind (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20), trägt jeder dieser Mitgliedstaaten seine eigenen Kosten in diesen Rechtssachen, einschließlich, was die Republik Bulgarien betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R).

    In der Rechtssache C-545/20, Bulgarien/Parlament und Rat:.

    - jede Partei trägt ihre eigenen Kosten, einschließlich der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R);.

  • EuGH, 03.06.2022 - C-547/20

    Rumänien/ Parlament und Rat - Vorläufiger Rechtsschutz - Art. 263 AEUV - Klage …

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Republik Litauen, vertreten durch K. Dieninis, R. Dzikovič und V. Kazlauskaitė-Švenčionienė als Bevollmächtigte im Beistand von R. Petravičius, Advokatas, A. Kisieliauskaitė und G. Taluntyté (C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    - Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, sowie Art. 2 Nr. 4 Buchst. a bis c der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, diese Verordnung insgesamt für nichtig zu erklären (C-547/20) und.

    Rechtssache C-547/20.

    Rn. 91 Mit Beschluss vom 3. Juni 2022, Rumänien/Parlament und Rat (C-547/20 R, EU:C:2022:446), hat der Vizepräsident des Gerichtshofs den Antrag Rumäniens auf Aussetzung des Vollzugs von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, zurückgewiesen.

    Im Übrigen sind die Rügen dieses Mitgliedstaats in Bezug auf die Verordnung 2020/1055 und die Richtlinie 2020/1057 im Rahmen der Klagegründe und Argumente zu prüfen, die er zur Stützung seiner Klagen in den Rechtssachen C-547/20 und C-548/20 zur Stützung seiner Anträge auf vollständige oder teilweise Nichtigerklärung dieser Unionsrechtsakte geltend macht.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Im Übrigen sind die Rügen dieses Mitgliedstaats in Bezug auf die Verordnung 2020/1055 und die Richtlinie 2020/1057 im Rahmen der Klagegründe und Argumente zu prüfen, die er zur Stützung seiner Klagen in den Rechtssachen C-547/20 und C-548/20 zur Stützung seiner Anträge auf vollständige oder teilweise Nichtigerklärung dieser Unionsrechtsakte geltend macht.

    Rn. 672 Die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-549/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 681 Rumänien stützt seine Klage (Rechtssache C-547/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, und von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a bis c der Verordnung 2020/1055 auf drei Klagegründe, von denen zwei den angefochtenen Bestimmungen gemeinsam sind, wobei der zweite Klagegrund nur zur Stützung des Antrags auf Nichtigerklärung der erstgenannten Bestimmung geltend gemacht wird.

    Rn. 687 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, machen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 742 Rumänien beantragt mit seiner Klage (Rechtssache C-547/20) die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a bis c dieser Verordnung, ohne jedoch eine eigene Argumentation zu den Buchst. b und c dieses Art. 2 Nr. 4 vorzubringen, so dass Rumänien mit seinem Vorbringen in Wirklichkeit die Nichtigerklärung dieser Bestimmungen insgesamt begehrt.

    Rumänien hat nämlich in der Rechtssache C-547/20 nicht dargetan, dass sich aus Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 eine Diskriminierung ergebe.

    Rn. 1042 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind.

    Rn. 1043 Folglich ist auch die Klage Rumäniens (Rechtssache C-547/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. b und c dieser Verordnung gerichtet ist, da dieser Antrag auf Nichtigerklärung nämlich nicht auf ein anderes Vorbringen gestützt ist als dasjenige, das dem Antrag auf Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a zugrunde liegt.

    Rn. 1141 Nach alledem ist den Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarns (Rechtssache C-551/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) stattzugeben, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind und mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird; im Übrigen sind sie abzuweisen.

    Rn. 1195 Im Übrigen haben nach der Ansicht Rumäniens nicht nur die betreffenden Bestimmungen der Richtlinie 2020/1057, sondern auch diejenigen, die Gegenstand seiner Klagen auf teilweise Nichtigerklärung der Verordnungen 2020/1054 und 2020/1055 (Rechtssachen C-546/20 und C-547/20) seien, sowohl für sich genommen als auch in ihrer Gesamtheit zur Folge, dass die Verkehrsunternehmen mit Sitz in Mitgliedstaaten an der Peripherie der Union diskriminiert würden.

    Es genügt nämlich der Hinweis, dass Rumänien in der Rechtssache C-548/20 nicht nachgewiesen hat, dass sich aus der Richtlinie 2020/1057 eine Diskriminierung ergibt, und dass sein insoweit gegen die Verordnungen 2020/1054 und 2020/1055 gerichtetes Vorbringen bereits im Rahmen der Klagen in den Rechtssachen C-546/20 und C-547/20 geprüft und zurückgewiesen worden ist.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 1495 Da die Republik Litauen, die Republik Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Republik Malta und die Republik Polen mit ihrem Vorbringen teilweise unterlegen sind (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20), trägt jeder dieser Mitgliedstaaten seine eigenen Kosten in diesen Rechtssachen, einschließlich, was die Republik Bulgarien betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R).

    In der Rechtssache C-547/20, Rumänien/Parlament und Rat:.

  • EuGH - C-546/20 (anhängig)

    Rumänien/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Rumänien, vertreten durch R. Antonie, L.-E. Baţagoi, M. Chicu, E. Gane, R.-I. Haţieganu, L. Liţu und A. Rotăreanu als Bevollmächtigte (C-546/20 bis C-548/20),.

    Rn. 3 Mit seinen Klagen beantragt Rumänien (C-546/20 bis C-548/20),.

    - Art. 1 Nr. 6 Buchst. c und d der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, die Verordnung insgesamt für nichtig zu erklären (C-546/20),.

    Rechtssache C-546/20.

    Rn. 122 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 129 Rumänien stützt seine Klage (Rechtssache C-546/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. c und Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 auf drei Klagegründe.

    Rn. 133 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 333 Diese Erwägungen können nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, wonach sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des den Gegenstand der drei Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 bildenden "Mobilitätspakets" eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Rumänien hat nämlich in der Rechtssache C-546/20 nicht dargetan, dass sich aus Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 eine Diskriminierung ergebe.

    Rn. 446 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumäniens (Rechtssache C-546/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-553/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 gerichtet sind.

    Rn. 447 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 machen die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und Ungarn (Rechtssache C-551/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 566 Diese Erwägungen können, wie bereits aus Rn. 333 des vorliegenden Urteils hervorgeht, nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, dass sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des "Mobilitätspakets", das Gegenstand der Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 sei, eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Rumänien hat nämlich in der Rechtssache C-546/20 nicht dargetan, dass sich aus Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 eine Diskriminierung ergebe.

    Rn. 586 Nach alledem sind die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumäniens (Rechtssache C-546/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 gerichtet sind.

    Rn. 671 Nach alledem sind zum einen die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20), soweit sie die Verordnung 2020/1054 betreffen, sowie zum anderen die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumäniens (Rechtssache C-546/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-553/20) insgesamt abzuweisen.

    Rn. 890 Diese Erwägungen können nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, dass sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des "Mobilitätspakets", das Gegenstand der drei Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 sei, eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Im Übrigen sind die Argumente dieses Mitgliedstaats gegen die Verordnung 2020/1054 und die Richtlinie 2020/1057 im Rahmen der Klagegründe und Argumente zu prüfen, die im Kontext der Klagen in den Rechtssachen C-546/20 und C-548/20 auf vollständige oder teilweise Nichtigerklärung dieser Unionsrechtsakte gerichtet sind.

    Rn. 1195 Im Übrigen haben nach der Ansicht Rumäniens nicht nur die betreffenden Bestimmungen der Richtlinie 2020/1057, sondern auch diejenigen, die Gegenstand seiner Klagen auf teilweise Nichtigerklärung der Verordnungen 2020/1054 und 2020/1055 (Rechtssachen C-546/20 und C-547/20) seien, sowohl für sich genommen als auch in ihrer Gesamtheit zur Folge, dass die Verkehrsunternehmen mit Sitz in Mitgliedstaaten an der Peripherie der Union diskriminiert würden.

    Rn. 1245 Diese Erwägungen können nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, dass sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des "Mobilitätspakets", das Gegenstand der drei Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 sei, eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Es genügt nämlich der Hinweis, dass Rumänien in der Rechtssache C-548/20 nicht nachgewiesen hat, dass sich aus der Richtlinie 2020/1057 eine Diskriminierung ergibt, und dass sein insoweit gegen die Verordnungen 2020/1054 und 2020/1055 gerichtetes Vorbringen bereits im Rahmen der Klagen in den Rechtssachen C-546/20 und C-547/20 geprüft und zurückgewiesen worden ist.

    Rn. 1493 Da das Parlament und der Rat beantragt haben, der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssachen C-543/20 und C-544/20), Rumänien (Rechtssachen C-546/20 und C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) sowie der Republik Polen (Rechtssachen C-553/20 und C-555/20) die Kosten aufzuerlegen und diese Mitgliedstaaten mit ihrem Vorbringen unterlegen sind, sind ihnen die Kosten des Verfahrens, einschließlich, was die Republik Litauen betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-541/20 R), aufzuerlegen.

    In der Rechtssache C-546/20, Rumänien/Parlament und Rat:.

  • EuGH - C-554/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Republik Litauen, vertreten durch K. Dieninis, R. Dzikovič und V. Kazlauskaitė-Švenčionienė als Bevollmächtigte im Beistand von R. Petravičius, Advokatas, A. Kisieliauskaitė und G. Taluntyté (C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20),.

    - Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. g in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, und Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären sowie Art. 2 Nr. 5 Buchst. b dieser Verordnung für nichtig zu erklären, oder, hilfsweise, diese Verordnung insgesamt für nichtig zu erklären (C-554/20) und.

    Rechtssache C-554/20.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 672 Die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-549/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 685 Die Republik Polen stützt ihre Klage (Rechtssache C-554/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 und von Art. 2 Nr. 5 Buchst. b der Verordnung 2020/1055 auf drei gleiche Klagegründe, jeweils für jede der angefochtenen Bestimmungen, und auf einen Klagegrund, der allen diesen Bestimmungen gemeinsam ist.

    Rn. 687 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, machen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-549/20 und C-554/20 verweisen das Parlament und der Rat insoweit insbesondere auf einige Studien, die die klagenden Mitgliedstaaten zur Stützung ihrer Klagen vorgelegt haben.

    Rn. 736 Diesem Erfordernis kann auch nicht durch den Verweis des Parlaments und des Rates in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-549/20 und C-554/20 auf die von den klagenden Mitgliedstaaten beim Gerichtshof vorgelegten Studien entsprochen werden.

    Rn. 741 Mit ihren Klagen beantragen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055.

    Rn. 1042 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind.

    Rn. 1044 Zur Stützung ihrer Klage (Rechtssache C-554/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. g in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, macht die Republik Polen drei Klagegründe geltend.

    Rn. 1084 Nach alledem ist die Klage der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung dieser Bestimmung gerichtet ist.

    Rn. 1085 Zur Stützung ihrer Klage (Rechtssache C-554/20) auf Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 5 Buchst. b der Verordnung 2020/1055 macht die Republik Polen vier Klagegründe geltend.

    Rn. 1140 Nach alledem ist die Klage der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 5 Buchst. b der Verordnung 2020/1055 gerichtet ist.

    Rn. 1141 Nach alledem ist den Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarns (Rechtssache C-551/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) stattzugeben, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind und mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird; im Übrigen sind sie abzuweisen.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 1495 Da die Republik Litauen, die Republik Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Republik Malta und die Republik Polen mit ihrem Vorbringen teilweise unterlegen sind (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20), trägt jeder dieser Mitgliedstaaten seine eigenen Kosten in diesen Rechtssachen, einschließlich, was die Republik Bulgarien betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R).

    In der Rechtssache C-554/20, Polen/Parlament und Rat:.

  • EuGH - C-548/20 (anhängig)

    Rumänien/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Rumänien, vertreten durch R. Antonie, L.-E. Baţagoi, M. Chicu, E. Gane, R.-I. Haţieganu, L. Liţu und A. Rotăreanu als Bevollmächtigte (C-546/20 bis C-548/20),.

    Rn. 3 Mit seinen Klagen beantragt Rumänien (C-546/20 bis C-548/20),.

    - Art. 1 Abs. 3 bis 6 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, diese Richtlinie insgesamt für nichtig zu erklären (C-548/20).

    Rechtssache C-548/20.

    Rn. 333 Diese Erwägungen können nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, wonach sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des den Gegenstand der drei Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 bildenden "Mobilitätspakets" eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Im Übrigen sind die Rügen dieses Mitgliedstaats in Bezug auf die Verordnung 2020/1055 und die Richtlinie 2020/1057 im Rahmen der Klagegründe und Argumente zu prüfen, die er zur Stützung seiner Klagen in den Rechtssachen C-547/20 und C-548/20 zur Stützung seiner Anträge auf vollständige oder teilweise Nichtigerklärung dieser Unionsrechtsakte geltend macht.

    Rn. 566 Diese Erwägungen können, wie bereits aus Rn. 333 des vorliegenden Urteils hervorgeht, nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, dass sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des "Mobilitätspakets", das Gegenstand der Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 sei, eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Im Übrigen sind die Rügen dieses Mitgliedstaats in Bezug auf die Verordnung 2020/1055 und die Richtlinie 2020/1057 im Rahmen der Klagegründe und Argumente zu prüfen, die er zur Stützung seiner Klagen in den Rechtssachen C-547/20 und C-548/20 zur Stützung seiner Anträge auf vollständige oder teilweise Nichtigerklärung dieser Unionsrechtsakte geltend macht.

    Rn. 890 Diese Erwägungen können nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, dass sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des "Mobilitätspakets", das Gegenstand der drei Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 sei, eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Im Übrigen sind die Argumente dieses Mitgliedstaats gegen die Verordnung 2020/1054 und die Richtlinie 2020/1057 im Rahmen der Klagegründe und Argumente zu prüfen, die im Kontext der Klagen in den Rechtssachen C-546/20 und C-548/20 auf vollständige oder teilweise Nichtigerklärung dieser Unionsrechtsakte gerichtet sind.

    Rn. 1142 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, die Nichtigerklärung dieser Richtlinie insgesamt.

    Rn. 1147 Zur Stützung seiner Klage auf Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3 bis 6 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, dieser Richtlinie insgesamt (Rechtssache C-548/20) macht Rumänien zwei Klagegründe geltend, mit denen es erstens einen Verstoß gegen den in Art. 5 Abs. 4 EUV vorgesehenen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und zweitens einen Verstoß gegen den in Art. 18 AEUV vorgesehenen Grundsatz des Verbots der Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit rügt.

    Rn. 1164 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger Bestimmungen der Abs. 3 bis 7 dieses Artikels machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 1245 Diese Erwägungen können nicht durch das Vorbringen Rumäniens in Frage gestellt werden, dass sich aus der Gesamtheit der Bestimmungen des "Mobilitätspakets", das Gegenstand der drei Klagen dieses Mitgliedstaats in den Rechtssachen C-546/20 bis C-548/20 sei, eine allgemeine diskriminierende Wirkung ergebe.

    Es genügt nämlich der Hinweis, dass Rumänien in der Rechtssache C-548/20 nicht nachgewiesen hat, dass sich aus der Richtlinie 2020/1057 eine Diskriminierung ergibt, und dass sein insoweit gegen die Verordnungen 2020/1054 und 2020/1055 gerichtetes Vorbringen bereits im Rahmen der Klagen in den Rechtssachen C-546/20 und C-547/20 geprüft und zurückgewiesen worden ist.

    Rn. 1460 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumäniens (Rechtssache C-548/20) und der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) in vollem Umfang abzuweisen.

    Rn. 1489 Nach alledem sind zum einen die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20), soweit sie die Richtlinie 2020/1057 betreffen, und zum anderen die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumäniens (Rechtssache C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) abzuweisen.

    Rn. 1493 Da das Parlament und der Rat beantragt haben, der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssachen C-543/20 und C-544/20), Rumänien (Rechtssachen C-546/20 und C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) sowie der Republik Polen (Rechtssachen C-553/20 und C-555/20) die Kosten aufzuerlegen und diese Mitgliedstaaten mit ihrem Vorbringen unterlegen sind, sind ihnen die Kosten des Verfahrens, einschließlich, was die Republik Litauen betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-541/20 R), aufzuerlegen.

    In der Rechtssache C-548/20, Rumänien/Parlament und Rat:.

  • EuGH - C-542/20 (anhängig)

    Litauen/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Republik Litauen, vertreten durch K. Dieninis, R. Dzikovič und V. Kazlauskaitė-Švenčionienė als Bevollmächtigte im Beistand von R. Petravičius, Advokatas, A. Kisieliauskaitė und G. Taluntyté (C-541/20 und C-542/20),.

    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Hellenische Republik (C-542/20, C-543/20, C-545/20 bis C-547/20 und C-551/20),.

    Rn. 1 Mit ihren Klagen beantragt die Republik Litauen (C-541/20 und C-542/20),.

    - Art. 1 Nr. 3 der Verordnung (EU) 2020/1055 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Juli 2020 zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1071/2009, (EG) Nr. 1072/2009 und (EU) Nr. 1024/2012 im Hinblick auf ihre Anpassung an die Entwicklungen im Kraftverkehrssektor (…ABl. 2020, L 249, S. 17), soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 zur Festlegung gemeinsamer Regeln für die Zulassung zum Beruf des Kraftverkehrsunternehmers und zur Aufhebung der Richtlinie 96/26/EG des Rates (…ABl. 2009, L 300, S. 51) eingefügt wird, sowie Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären (C-542/20) und.

    Rechtssache C-542/20.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 672 Die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-549/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 679 Die Republik Litauen stützt ihre Klage (Rechtssache C-542/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, und von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 auf fünf Klagegründe, mit denen sie erstens einen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 3 EUV, die Art. 11 und 191 AEUV sowie die Politik der Union im Bereich Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels, zweitens einen Verstoß gegen Art. 26 AEUV (erster Teil) und das allgemeine Diskriminierungsverbot (zweiter Teil), drittens einen Verstoß gegen Art. 91 Abs. 2 und Art. 94 AEUV, viertens einen Verstoß gegen den Grundsatz eines "ordnungsgemäßen Gesetzgebungsverfahrens" und fünftens einen Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geltend macht.

    Rn. 687 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, machen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-549/20 und C-554/20 verweisen das Parlament und der Rat insoweit insbesondere auf einige Studien, die die klagenden Mitgliedstaaten zur Stützung ihrer Klagen vorgelegt haben.

    Rn. 736 Diesem Erfordernis kann auch nicht durch den Verweis des Parlaments und des Rates in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-549/20 und C-554/20 auf die von den klagenden Mitgliedstaaten beim Gerichtshof vorgelegten Studien entsprochen werden.

    Rn. 741 Mit ihren Klagen beantragen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055.

    Rn. 1042 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind.

    Rn. 1141 Nach alledem ist den Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarns (Rechtssache C-551/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) stattzugeben, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind und mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird; im Übrigen sind sie abzuweisen.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 1495 Da die Republik Litauen, die Republik Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Republik Malta und die Republik Polen mit ihrem Vorbringen teilweise unterlegen sind (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20), trägt jeder dieser Mitgliedstaaten seine eigenen Kosten in diesen Rechtssachen, einschließlich, was die Republik Bulgarien betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R).

    In der Rechtssache C-542/20, Litauen/Parlament und Rat:.

  • EuGH, 01.12.2020 - C-815/18

    Federatie Nederlandse Vakbeweging - Entsendung von Arbeitnehmern im …

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    Rn. 1152 Wie der Gerichtshof bereits entschieden hat, gilt die Richtlinie 96/71 mit Ausnahme der Dienstleistungen, an denen die Schiffsbesatzungen von Unternehmen der Handelsmarine beteiligt sind, grundsätzlich für jede länderübergreifende Erbringung von Dienstleistungen, die mit einer Entsendung von Arbeitnehmern verbunden ist, unabhängig davon, zu welchem Wirtschaftssektor eine solche Dienstleistung gehört, also auch im Straßenverkehrssektor (Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 33).

    Rn. 1170 Das Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), stelle diese Erwägungen nicht in Frage.

    Erstens hat der Gerichtshof nämlich entschieden, dass die Richtlinie 96/71 auf die länderübergreifende Erbringung von Dienstleistungen im Straßenverkehrssektor anwendbar ist (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 33 bis 41, …und vom 8. Juli 2021, Rapidsped, C-428/19, EU:C:2021:548, Rn. 34 bis 36).

    Rn. 1177 Drittens können die Bestimmungen von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 auch nicht deshalb als ungültig angesehen werden, weil zahlreiche Dienstleistungen im Kraftverkehr mangels einer hinreichenden Verbindung zu den Mitgliedstaaten, in denen die Kraftfahrer ihre Arbeit verrichteten, nicht die Voraussetzungen einer in den Anwendungsbereich der Richtlinie 96/71, wie sie vom Gerichtshof im Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), ausgelegt wurde, fallenden Entsendung erfüllten.

    Rn. 1181 Im Übrigen hat der Gerichtshof in Rn. 45 des Urteils vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), zum einen entschieden, dass ein Arbeitnehmer nur dann als im Sinne von Art. 2 Abs. 1 der Richtlinie 96/71 in das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats "entsandt" angesehen werden kann, wenn seine Arbeitsleistung eine hinreichende Verbindung zu diesem Hoheitsgebiet aufweist, und zum anderen, dass die Prüfung, ob eine solche Verbindung vorliegt, eine Gesamtwürdigung aller Gesichtspunkte voraussetzt, die die Tätigkeit des betreffenden Arbeitnehmers kennzeichnen.

    Rn. 1185 Als Zweites kann allein der Umstand, dass sich der Unionsgesetzgeber dafür entschieden hat, den Begriff "hinreichende Verbindung" zu konkretisieren, auf den sich der Gerichtshof in seinen Urteilen vom 19. Dezember 2019, Dobersberger (…C-16/18, EU:C:2019:1110, Rn. 31), und vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 45), gestützt hat, durch die Bezeichnung der Kategorien von Beförderungen im Straßenverkehr, auf die die Entsendevorschriften Anwendung finden sollen oder nicht, nicht zur Ungültigkeit der Bestimmungen von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 führen.

    Ein alternativer Ansatz, der Klarheit biete, sei der, dem der Gerichtshof in Rn. 48 des Urteils vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), gefolgt sei, der darin bestehe, das Vorliegen einer hinreichenden Verbindung im Rahmen von Beförderungen im Dreiländerverkehr im Fall der Erfüllung eines Minimums bestimmter Aufgaben in einem spezifischen Mitgliedstaat in einem bestimmten Monat, z. B. das Be- oder Entladen von Waren, die Instandhaltung oder die Reinigung der Transportfahrzeuge, zu vermuten.

    Als der Gerichtshof das zeitliche Kriterium in der Rechtssache, in der das Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), ergangen ist, beurteilt habe, habe er sich außerdem nur zu den Kabotagebeförderungen geäußert, und nicht zur bilateralen Beförderung und zur Beförderung im Dreiländerverkehr.

    Rn. 1317 Im Übrigen hat der Gerichtshof im Rahmen seiner Auslegung der Bestimmungen der Richtlinie 96/71, wie sie vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 2020/1057 galten, entschieden, dass ein Arbeitnehmer als im Sinne der Richtlinie 96/71 in das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats entsandt anzusehen ist, wenn seine Arbeitsleistung eine hinreichende Verbindung zu diesem Hoheitsgebiet aufweist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 45 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Insbesondere hat der Gerichtshof festgestellt, dass ein Fahrer, der eine Transitbeförderung oder eine bilaterale Beförderung durchführt, nicht als "entsandt" im Sinne der Richtlinie 96/71 angesehen werden kann, während ein Fahrer, der eine Kabotagebeförderung durchführt, grundsätzlich als entsandt anzusehen ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 45, 49, 62, 63 und 65 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 1321 Insbesondere war es als Erstes vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 2020/1057 erforderlich, eine Gesamtwürdigung aller Gesichtspunkte vorzunehmen, die die Tätigkeit des Fahrers kennzeichnen, der Beförderungen im Dreiländerverkehr durchführt, um festzustellen, ob seine Arbeitsleistung eine hinreichende Verbindung zum Hoheitsgebiet des Aufnahmemitgliedstaats aufwies (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 45 und 51).

    Während nämlich nach diesen Bestimmungen für eine begrenzte Zahl zusätzlicher Tätigkeiten der Be- und/oder Entladung eine Ausweitung der für die bilateralen Beförderungen anwendbaren Ausnahme gilt, hat der Gerichtshof im Rahmen seiner Auslegung der Richtlinie 96/71, wie sie vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 2020/1057 galt, entschieden, dass das Be- oder Entladen von Waren zu den Faktoren zählt, die für die Beurteilung der Frage von Bedeutung sind, ob die Arbeitsleistung eines Fahrers eine hinreichende Verbindung zum Hoheitsgebiet des Aufnahmemitgliedstaats aufweist, so dass die in der Richtlinie 96/71 vorgesehenen Entsendevorschriften für ihn gelten (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 48).

    Rn. 1330 Was schließlich die Beförderungen im kombinierten Verkehr betrifft, so hat der Gerichtshof in seiner Rechtsprechung zur Auslegung der Richtlinie 96/71 in ihrer vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 2020/1057 geltenden Fassung zwar nicht klargestellt, wie die Entsendevorschriften auf diese Art von Beförderungen anwendbar waren, doch entspricht die vom Unionsgesetzgeber insoweit getroffene Entscheidung, wie sie in Art. 1 Abs. 6 der Richtlinie 2020/1057 konkretisiert wurde, der Logik, der der Gerichtshof im Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), gefolgt ist.

    Rn. 1349 Was als Drittes die von der Republik Bulgarien, der Republik Zypern, Rumänien und der Republik Polen vorgebrachte Option betrifft, die darin bestanden hätte, zur Beurteilung des Vorliegens einer hinreichenden Verbindung zwischen der erbrachten Dienstleistung und dem Aufnahmemitgliedstaat eine Gesamtwürdigung aller Gesichtspunkte, die diese Dienstleistung kennzeichnen, zu verlangen, ergibt sich aus den Erwägungen in den Rn. 1311 bis 1331 des vorliegenden Urteils, dass der Unionsgesetzgeber einige der vom Gerichtshof im Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), angewandten Kriterien herangezogen hat, wobei er zusätzliche Kriterien vorgesehen hat, die derselben Logik folgen.

    Rn. 1395 Der Gerichtshof hat jedoch bereits entschieden, dass die Richtlinie 96/71 in ihrer vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 2020/1057 geltenden Fassung grundsätzlich jede länderübergreifende Erbringung von Dienstleistungen erfasst, die mit einer Entsendung von Arbeitnehmern, auch im Straßenverkehrssektor, verbunden ist, und außerdem klargestellt, dass ein Fahrer, der Kabotagebeförderungen durchführt, grundsätzlich als im Sinne von Art. 2 Abs. 1 der Richtlinie 96/71 entsandt anzusehen ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging, C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 33, 49, 62, 63 und 65).

    Rn. 1446 Insoweit ist erstens darauf hinzuweisen, dass sich, wie sich u. a. bereits aus den Rn. 1318, 1321 und 1395 des vorliegenden Urteils ergibt, die Verpflichtung, die Entsendevorschriften grundsätzlich auf die Kraftfahrer anzuwenden, die Beförderungen im Dreiländerverkehr und Kabotagebeförderungen durchführen, bereits aus dem Rechtsrahmen ergab, der vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 2020/1057 in seiner Auslegung durch den Gerichtshof im Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), bestand.

    Folglich bestünden, wie sich aus dem vierten Erwägungsgrund der Richtlinie 2020/1057 ergebe, Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bei der Auslegung, Umsetzung und Anwendung der Bestimmungen der Richtlinie 96/71. Das Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976), habe nur einige Fragen zu den Modalitäten der Durchführung der grenzüberschreitenden Beförderungen beantwortet.

  • EuGH - C-552/20 (anhängig)

    Malta/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 04.10.2024 - C-541/20
    [berichtigt mit Beschluss vom 19. Dezember 2024] betreffend Nichtigkeitsklagen nach Art. 263 AEUV, eingereicht am 23. Oktober 2020 (Rechtssachen C-541/20 bis C-550/20 und C-552/20) sowie am 26. Oktober 2020 (Rechtssachen C-551/20 und C-553/20 bis C-555/20),.

    Republik Malta, vertreten durch A. Buhagiar als Bevollmächtigte im Beistand von D. Sarmiento Ramírez-Escudero und J. Sedano Lorenzo, Abogados (C-552/20),.

    Königreich Belgien, zunächst vertreten durch S. Baeyens, P. Cottin, L. Delmotte, J.-C. Halleux, C. Pochet und B. Van Hyfte, dann durch S. Baeyens, P. Cottin, L. Delmotte, C. Pochet und B. Van Hyfte als Bevollmächtigte (C-552/20),.

    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Republik Litauen, vertreten durch K. Dieninis, R. Dzikovič und V. Kazlauskaitė-Švenčionienė als Bevollmächtigte im Beistand von R. Petravičius, Advokatas, A. Kisieliauskaitė und G. Taluntyté (C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20),.

    Rn. 6 Mit ihrer Klage beantragt die Republik Malta (C-552/20), Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit damit ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, und Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären.

    Rechtssache C-552/20.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 672 Die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-549/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 684 Die Republik Malta stützt ihre Klage (Rechtssache C-552/20) auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, auf zwei Klagegründe, mit denen sie erstens einen Verstoß gegen wesentliche Formvorschriften und gegen Art. 91 Abs. 2 AEUV in Verbindung mit Art. 11 AEUV und Art. 37 der Charta sowie zweitens einen Verstoß gegen Art. 5 Abs. 4 EUV und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit rügt.

    Rn. 687 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, machen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumänien (Rechtssache C-547/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Rn. 741 Mit ihren Klagen beantragen die Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), die Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-554/20) die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055.

    Rn. 1042 Nach alledem sind die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind.

    Rn. 1141 Nach alledem ist den Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-542/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-545/20), Rumäniens (Rechtssache C-547/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarns (Rechtssache C-551/20), der Republik Malta (Rechtssache C-552/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-554/20) stattzugeben, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind und mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird; im Übrigen sind sie abzuweisen.

    Die letztgenannte Bestimmung ist jedoch im Rahmen der Klagen gegen die Verordnung 2020/1055 in den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20 bis C-552/20 und C-554/20 Gegenstand unterschiedlicher Klagegründe.

    Rn. 1495 Da die Republik Litauen, die Republik Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Republik Malta und die Republik Polen mit ihrem Vorbringen teilweise unterlegen sind (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20), trägt jeder dieser Mitgliedstaaten seine eigenen Kosten in diesen Rechtssachen, einschließlich, was die Republik Bulgarien betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-545/20 R).

    In der Rechtssache C-552/20, Malta/Parlament und Rat:.

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  • EuGH, 08.09.2022 - C-659/20

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  • EuGH, 27.01.2022 - C-179/20

    Fondul Proprietatea - Vorlage zur Vorabentscheidung - Elektrizitätsbinnenmarkt - …

  • EuGH, 13.11.1973 - 63/72

    Werhahn Hansamuehle u.a. / Rat

  • EuGH, 11.09.2014 - C-394/13

    B. - Vorabentscheidungsersuchen - Soziale Sicherheit der Wandererwerbstätigen - …

  • EuGH, 06.04.2006 - C-456/04

    Agip Petroli - Seekabotage - Verordnung (EWG) Nr. 3577/92 - Auf die Besatzung von …

  • EuGH, 10.06.1997 - C-392/95

    Parlament / Rat

  • EuGH, 02.09.2021 - C-502/20

    Institut des Experts en Automobiles - Vorlage zur Vorabentscheidung - …

  • EuGH, 04.05.2023 - C-99/22

    Kapniki A. Michailidis - Vorlage zur Vorabentscheidung - Landwirtschaft - …

  • EuGH, 21.06.1958 - 13/57

    Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie, Gußstahlwerk Carl Bönnhoff, …

  • EuGH, 13.04.2021 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail) - Vorläufiger Rechtsschutz - …

  • EuGH, 16.07.2026 - C-209/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Binnenmarkt - Wettbewerb - Profifußball - …

    Bei der Erforderlichkeit ist zu prüfen, ob es keine alternative, weniger restriktive Maßnahme gab, die es ermöglicht hätte, das verfolgte Ziel ebenso wirksam zu erreichen (vgl. in diesem Sinne und entsprechend Urteile vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 824, …und vom 10. Juli 2025, 1NTERZERO u. a., C-254/23, EU:C:2025:569, Rn. 208).
  • Generalanwalt beim EuGH, 03.09.2026 - C-193/25

    Nichtigkeitsklage - Richtlinie (EU) 2024/3019 - Behandlung von kommunalem …

    {FN:18} Urteile vom 16. Dezember 2008, Arcelor Atlantique et Lorraine u. a. (…C-127/07, EU:C:2008:728, Rn. 57), vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (Marktstabilitätsreserve des Emissionsrechtehandels) (…C5/16, EU:C:2018:483, Rn. 112), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 313).

    {FN:19} Urteile vom 14. Dezember 2004, Swedish Match (…C-210/03, EU:C:2004:802, Rn. 48), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 313).

    {FN:22} Urteile vom 7. September 2006, Spanien/Rat (…C310/04, EU:C:2006:521, Rn. 122), vom 8. Juli 2010, Afton Chemical (…C343/09, EU:C:2010:419, Rn. 34), vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (Marktstabilitätsreserve des Emissionsrechtehandels) (…C5/16, EU:C:2018:483, Rn. 152), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 722).

    {FN:24} Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (Marktstabilitätsreserve des Emissionsrechtehandels) (…C5/16, EU:C:2018:483, Rn. 153), vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe) (…C128/17, EU:C:2019:194' Rn. 73), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 218).

    Dazu Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 224).

    {FN:78} Darin unterscheidet sich dieser Punkt von dem Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 727 und 728).

    {FN:79} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 720 und 755).

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.03.2026 - C-194/24

    Nichtigkeitsklage - Gemeinsame Fischereipolitik - Kontrolle der …

    {FN:28} Der Gerichtshof hat bereits Gelegenheit gehabt, das weite (gesetzgeberische) Ermessen u. a. für die folgenden Gebiete zu bestätigen: die Gemeinsame Agrarpolitik (…vgl. z. B. Urteil vom 7. September 2006, Spanien/Rat, C-310/04, EU:C:2006:521, Rn. 96 und die dort angeführte Rechtsprechung), den Binnenmarkt (…vgl. z. B. Urteil vom 8. Dezember 2020, Polen/Parlament und Rat, C-626/18, EU:C:2020:1000, Rn. 95 und 97 sowie die dort angeführte Rechtsprechung) und die Gemeinsame Verkehrspolitik (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 247 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Diese Auffassung wurde später in Fällen, die verschiedene Bereiche der gesetzgeberischen Tätigkeit der EU betrafen, wiederholt, beispielsweise in Bezug auf den Binnenmarkt (…vgl. Urteil vom 8. Dezember 2020, Polen/Parlament und Rat, C-626/18, EU:C:2020:1000, Rn. 95 und die dort angeführte Rechtsprechung) oder die Gemeinsame Verkehrspolitik (vgl. Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket), C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 242 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:34} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 243 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:35} Vgl. z. B. Urteile vom 8. Dezember 2020, Polen/Parlament und Rat (…C-626/18, EU:C:2020:1000, Rn. 98 und die dort angeführte Rechtsprechung), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 243 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:36} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 218 und 244 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

  • EuGH, 21.05.2026 - C-684/24

    Geldwäschebekämpfung: Bei berechtigtem Interesse hat die Öffentlichkeit Zugang zu …

    Insbesondere verlangt dieser Grundsatz, dass eine Regelung es den Betroffenen ermöglicht, den Umfang der ihnen damit auferlegten Verpflichtungen genau zu erkennen, und dass die Betroffenen ihre Rechte und Pflichten eindeutig erkennen und sich darauf einstellen können (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 158 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 41 Diese Erfordernisse sind jedoch weder dahin zu verstehen, dass sie den Unionsgesetzgeber darin hindern, im Rahmen einer von ihm erlassenen Norm einen abstrakten Rechtsbegriff zu verwenden, noch dahin, dass sie gebieten, dass in einer solchen abstrakten Norm die verschiedenen konkreten Fälle genannt werden, auf die sie angewandt werden kann, sofern der Gesetzgeber nicht alle diese Fälle im Voraus bestimmen kann (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 159 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 42 Es ist somit nicht erforderlich, dass ein Gesetzgebungsakt selbst Angaben technischer Natur enthält, da der Unionsgesetzgeber einen allgemeinen Rechtsrahmen schaffen kann, der gegebenenfalls später konkretisiert wird (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 160 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 43 Folglich verletzt die Tatsache, dass ein Gesetzgebungsakt den Behörden, die mit seiner Durchführung betraut sind, ein Ermessen verleiht, als solche nicht das Erfordernis der Vorhersehbarkeit, sofern der Umfang dieses Ermessens und die Modalitäten seiner Ausübung im Hinblick auf das verfolgte legitime Ziel hinreichend deutlich festgelegt sind, um angemessenen Schutz vor Willkür zu bieten (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 161 und die dort angeführte Rechtsprechung).

  • EuG, 03.09.2025 - T-348/23

    Das Gericht weist die Klage von Zalando gegen die Benennung ihrer gleichnamigen …

    Rn. 113 Es ist jedoch nicht erforderlich, dass ein Gesetzgebungsakt selbst Angaben technischer Natur enthält, da der Unionsgesetzgeber einen allgemeinen Rechtsrahmen schaffen kann, der gegebenenfalls später konkretisiert wird (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 160).
  • OLG Köln, 09.05.2025 - 6 U 106/24

    Keine Bedenken gegen die Rückkehrpflicht von Mietwagen

    Jedenfalls verstoße nach den Grundsätzen der Barcelona-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 08.06.2023 in Sachen C-50/21 die Rückkehrpflicht gegen die in Art. 49 Abs. 1 AEUV verankerte Niederlassungsfreiheit und sei gemäß der zur Rückkehrpflicht für Lastkraftwagen ergangenen Litauen-Entscheidung vom 04.10.2024 in Sachen C-541/20 bis C 555/20 mangels Geeignetheit und Erforderlichkeit als unverhältnismäßig anzusehen.

    Veranlassung, eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Klärung der Vereinbarkeit der in § 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG statuierten Rückkehrpflicht mit Art. 49 Abs. 1 AEUV einzuholen, besteht nicht, auch nicht im Hinblick auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 04.10.2024 in den Verfahren C-541/20 bis C-555/20 betreffend die mit der streitbefangenen Rückkehrpflicht nicht vergleichbare Rückkehrpflicht für Lastkraftwagen, zumal der Gerichtshof die Rückkehrpflicht für LKW-Fahrer bei hinreichender Verhältnismäßigkeitsprüfung gebilligt hat (s. Urteil vom 04.10.2024, C-541/20 bis C-555/20, Rn. 240 ff., 739).

  • EuGH, 10.07.2025 - C-254/23

    INTERZERO u. a. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Niederlassungsfreiheit und …

    Insoweit impliziert der Begriff "Niederlassung" die tatsächliche Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit mittels einer festen Einrichtung im Aufnahmemitgliedstaat auf unbestimmte Zeit (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 22. November 2018, Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank, C-625/17, EU:C:2018:939, Rn. 34 und 35, sowie vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 364 und die dort angeführte Rechtsprechung).
  • EuG, 19.11.2025 - T-367/23

    Digitale Dienste - Verordnung (EU) 2022/2065 - Benennung einer sehr großen …

    Rn. 93 Insoweit festzustellen, dass der Unionsgesetzgeber nicht verpflichtet ist, unter allen Umständen über eine Folgenabschätzung zu verfügen, und dass eine solche Folgenabschätzung ihn jedenfalls nicht bindet (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 230).
  • Generalanwalt beim EuGH, 16.07.2026 - C-467/24
    {FN:73} Voir, en ce sens, arrêt du 4 octobre 2024, Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818, points 158, 159 et 162 ainsi que jurisprudence citée).

    {FN:74} Voir, en ce sens, arrêt du 4 octobre 2024, Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818, points 616 et 617 ainsi que jurisprudence citée).

  • Generalanwalt beim EuGH, 26.06.2025 - C-364/24

    Fidenato - Vorlage zur Vorabentscheidung - Absichtliche Freisetzung genetisch …

    {FN:38} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 311 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:39} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 312 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:42} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 308 und die dort angeführte Rechtsprechung).

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.03.2026 - C-862/24

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Verordnung (EG) Nr. 216/2008 - …

  • EuGH, 26.03.2026 - C-696/23

    Krieg in der Ukraine: Der Gerichtshof bestätigt das Einfrieren von Geldern von …

  • EuGH, 12.02.2026 - C-48/24

    Die nach litauischem Recht für eine internationale Privatschule bestehende …

  • EuGH, 18.06.2026 - C-816/24

    Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Belarus und der …

  • EuGH, 12.03.2025 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail)

  • EuGH, 05.02.2026 - C-364/24

    Landwirtschaft: Die Mitgliedstaaten können unter bestimmten Voraussetzungen den …

  • EuGH, 06.03.2025 - C-471/23

    Obshtina Veliko Tarnovo - Vorlage zur Vorabentscheidung - Wirtschaftlicher, …

  • EuGH, 19.12.2024 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail)

  • EuGH, 16.10.2025 - C-391/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 191 Abs. 2 AEUV - Umweltpolitik der Union - …

  • EuGH, 21.01.2025 - C-188/23

    Conti 11. Container Schiffahrt II - Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - …

  • EuGH, 01.08.2025 - C-703/23

    Timchenko/ Rat - Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in der …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-696/23

    Einfrieren von Geldern: Nach Ansicht von Generalanwältin Medina ist das Kriterium …

  • EuGH, 16.10.2025 - C-482/23

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Zugang zum grenzüberschreitenden …

  • EuGH, 16.01.2025 - C-376/23

    BALTIC CONTAINER TERMINAL - Vorlage zur Vorabentscheidung - Zollunion - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-35/24

    Rechtsmittel - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-711/23

    Rechtsmittel - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-704/23

    Khudaverdyan/ Rat - Rechtsmittel - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 10.04.2025 - C-703/23

    Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in der Ukraine - …

  • EuG, 18.03.2026 - T-575/22

    Umwelt - Übereinkommen von Aarhus - Ablehnung eines Antrags auf interne …

  • EuGH, 23.01.2025 - C-188/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - Verbringung von Abfällen - Richtlinie …

  • EuGH, 12.11.2025 - C-475/24

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - gemeinsames Mehrwertsteuersystem - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 12.02.2026 - C-30/25

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Vorrechte und Befreiungen der Europäischen Union …

  • Generalanwalt beim EuGH, 10.07.2025 - C-48/24

    Vilniaus tarptautine mokykla - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 49 AEUV - …

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Rechtsprechung
   Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20   

Zitiervorschläge
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Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20 (https://dejure.org/2023,31661)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 14.11.2023 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20 (https://dejure.org/2023,31661)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 14. November 2023 - C-541/20, C-542/20, C-543/20, C-544/20, C-545/20, C-546/20, C-547/20, C-548/20, C-549/20, C-550/20, C-551/20, C-552/20, C-553/20, C-554/20, C-555/20 (https://dejure.org/2023,31661)
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Volltextveröffentlichung

  • Europäischer Gerichtshof

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail)

    Nichtigkeitsklage - Mobilitätspaket - Verordnung (EU) 2020/1054 - Maximale tägliche und wöchentliche Lenkzeiten - Mindestfahrtunterbrechungen sowie tägliche und wöchentliche Ruhezeiten - Verpflichtung betreffend die Rückkehr der Fahrer - Verbot, die regelmäßigen ...

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (133)

  • EuGH, 03.12.2019 - C-482/17

    Der Gerichtshof weist die Klage der Tschechischen Republik gegen die Richtlinie …

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    {FN:39} Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (…C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 114 und die dort angeführte Rechtsprechung), vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 78 und die dort angeführte Rechtsprechung) und vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat, (…C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 151).

    {FN:40} Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (…C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 115), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 79 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:41} Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (…C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 170 und die dort angeführte Rechtsprechung), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 118).

    {FN:42} Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 118 und 119).

    {FN:44} Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (…C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 116), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 81 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:48} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 76 bis 81 sowie 84 und 85).

    {FN:50} Vgl. Rn. 13 der Interinstitutionellen Vereinbarung sowie Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 83).

    {FN:51} Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 84).

    {FN:52} Vgl. Nr. 96 der Schlussanträge der Generalanwältin Sharpston in der Rechtssache Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:321), ausdrücklich angeführt in Rn. 82 des Urteils vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035).

    {FN:53} Vgl. Nr. 96 der Schlussanträge der Generalanwältin Sharpston in der Rechtssache Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:321), ausdrücklich angeführt in Rn. 82 des Urteils vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035).

    {FN:54} Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 82).

    {FN:55} Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 85).

    {FN:56} Vgl. Rn. 14 der Interinstitutionellen Vereinbarung sowie Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 83).

    {FN:58} Vgl. Rn. 15 der Interinstitutionellen Vereinbarung sowie Urteile vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 83) und vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (…C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 43).

    {FN:59} Vgl. Nr. 97 der Schlussanträge der Generalanwältin Sharpston in der Rechtssache Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:321), ausdrücklich angeführt in Rn. 82 des Urteils vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035).

    {FN:64} Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 86 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:66} Urteile vom 22. Februar 2022, Stichting Rookpreventie Jeugd u. a. (…C-160/20, EU:C:2022:101, Rn. 67), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 80 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:226} Urteile vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 153), und vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (…C-5/16, EU:C:2018:483, Rn. 100 und 110).

    {FN:227} Urteile vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 153) und vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (…C-5/16, EU:C:2018:483, Rn. 111).

    {FN:320} Vgl. Urteile vom 18. Juli 2013, Schindler Holding u. a./Kommission (…C-501/11 P, EU:C:2013:522, Rn. 31 und die dort angeführte Rechtsprechung), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 80).

    {FN:379} Die Republik Polen nennt hier das Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 85).

    {FN:380} Urteil vom 3. Dezember 2019 (C-482/17, EU:C:2019:1035).

    {FN:390} Vgl. Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 82).

    {FN:395} Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 85).

    {FN:398} Vgl. Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (…C-5/16, EU:C:2018:483, Rn. 160 bis 163), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 86 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:430} Vgl. Urteil vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 148).

    {FN:588} Vgl. Urteile vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 83), und vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (…C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 43).

  • EuGH, 08.12.2020 - C-620/18

    Der Gerichtshof weist die Nichtigkeitsklagen Ungarns und Polens gegen die …

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    {FN:29} Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 159).

    {FN:32} Vgl. in diesem Sinne Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 160), und vom 20. Dezember 2017, Asociación Profesional Elite Taxi (…C-434/15, EU:C:2017:981, Rn. 48).

    {FN:38} Vgl. u. a. Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 112 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:39} Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 114 und die dort angeführte Rechtsprechung), vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (…C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 78 und die dort angeführte Rechtsprechung) und vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat, (C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 151).

    {FN:40} Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 115), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (…C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 79 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:41} Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 170 und die dort angeführte Rechtsprechung), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (…C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 118).

    {FN:43} Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 170 und die dort angeführte Rechtsprechung), und vom 17. Oktober 2013, Billerud Karlsborg und Billerud Skärblacka (…C-203/12, EU:C:2013:664, Rn. 35 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:44} Urteile vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 116), und vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (…C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 81 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:45} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 177 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:46} Vgl. Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat, (C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 167), und vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (…C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 106).

    {FN:57} Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat, (C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 159) und vom 8. Juli 2010, Afton Chemical (…C-343/09, EU:C:2010:419, Rn. 57).

    {FN:69} Vgl. u. a. Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 110 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:98} Vgl. zu Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit Urteil vom 2. September 2021, Kommission/Deutschland (Umsetzung der Richtlinien 2009/72 und 2009/73) (…C-718/18, EU:C:2021:662, Rn. 60), und zu Beschränkungen des freien Dienstleistungsverkehrs Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 104 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:107} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 105).

    {FN:124} Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 41 und 42 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:125} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 8. Dezember 2020 (Ungarn/Parlament und Rat, C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 41, 42, 61, 62, 64 und 128).

    {FN:150} Vgl. zu Art. 9 AEUV Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 46).

    {FN:174} Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 119).

    {FN:348} Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 119).

    {FN:367} Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 128).

    {FN:422} Vgl. zu Art. 56 AEUV Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 107).

    {FN:567} Vgl. Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 112 und 113).

    {FN:579} Vgl. insoweit Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 112 und 113).

    {FN:581} Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 41 und 42 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:582} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 8. Dezember 2020 (Ungarn/Parlament und Rat, C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 41, 42, 61, 62, 64 und 128).

    {FN:608} Entsprechend Urteil vom 8. Dezember 2020, Ungarn/Parlament und Rat (C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 125).

    {FN:612} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 8. Dezember 2020 (Ungarn/Parlament und Rat, C-620/18, EU:C:2020:1001, Rn. 41, 42, 61, 62, 64 und 128).

  • EuGH - C-551/20 (anhängig)

    Ungarn/ Parlament und Rat

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    Rn. 25 In der Rechtssache C-551/20 beantragt Ungarn, unterstützt durch die Republik Estland, die Republik Lettland, die Republik Litauen und Rumänien{FN-VERWEIS:17}, erstens Art. 1 Nr. 6 Buchst. c und Art. 2 Nr. 2 der Verordnung 2020/1054 sowie gegebenenfalls die Bestimmungen dieser Verordnung, die mit diesen ein untrennbares Ganzes bilden, für nichtig zu erklären, zweitens Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit damit ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung 1071/2009 eingefügt wird, sowie gegebenenfalls die Bestimmungen dieser Verordnung, die mit diesen ein untrennbares Ganzes bilden, und drittens Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, deren Art. 1 Abs. 6 sowie gegebenenfalls die Bestimmungen dieser Richtlinie, die mit diesen ein untrennbares Ganzes bilden, für nichtig zu erklären.

    Zur Verordnung 2020/1054 (Rechtssachen C-541/20, C-543/20, C-546/20, C-551/20 und C-553/20).

    Rn. 89 Fünf Mitgliedstaaten, nämlich die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 347 Die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und Ungarn (Rechtssache C-551/20) wenden sich gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054, der das Verbot der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit in der Kabine vorsieht{FN-VERWEIS:185}.

    Rn. 441 Nach alledem sind meines Erachtens alle von der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und Ungarn (Rechtssache C-551/20) gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 geltend gemachten Klagegründe zurückzuweisen.

    Rn. 442 Mit seiner Klage in der Rechtssache C-551/20 beantragt Ungarn die Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 2 der Verordnung 2020/1054, mit dem der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verpflichtung zum Einbau der Fahrtenschreiber V2, d. h. der intelligenten Fahrtenschreiber der zweiten Generation, vorverlegt wurde.

    Rn. 483 Nach alledem bin ich der Ansicht, dass der von Ungarn im Rahmen der Rechtssache C-551/20 gestellte Antrag auf Nichtigerklärung von Art. 2 Nr. 2 der Verordnung 2020/1054 insgesamt zurückzuweisen ist.

    Rn. 526 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, die Klagen der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-543/20, Rumäniens in der Rechtssache C-546/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-553/20 in vollem Umfang abzuweisen und die Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20 und Ungarns in der Rechtssache C-551/20 abzuweisen, soweit diese beiden letzteren Klagen die Verordnung 2020/1054 betreffen.

    Zur Verordnung 2020/1055 (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20).

    Rn. 556 In der Rechtssache C-551/20 trägt Ungarn in Bezug auf den ersten Klagegrund, mit dem ein offensichtlicher Beurteilungsfehler sowie ein Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und das Vorsorgeprinzip gerügt wird, Argumente im Zusammenhang mit der Thematik des Umweltschutzes und der Umweltpolitik der Union vor, die ich hier prüfen werde.

    Rn. 656 Folglich ist dem vierten Klagegrund in der Rechtssache C-542/20{FN-VERWEIS:408}, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-545/20, dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-547/20, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-549/20, dem ersten Klagegrund, der sich gegen Art. 1 Nr. 3 Buchst. c der Verordnung 2020/1055 in der Rechtssache C-551/20 richtet, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-552/20 und dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 687 Aus den in den Nrn. 642 ff. der vorliegenden Schlussanträge dargelegten Gründen ist den Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20), der Republik Zypern (C-549/20), Ungarns (C-551/20), der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind, soweit diese Bestimmung Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 geändert hat, indem er darin eine Verpflichtung zur Rückkehr der Fahrzeuge alle acht Wochen eingefügt hat, stattzugeben und diese Bestimmung für nichtig zu erklären.

    Rn. 834 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, der auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit dieser Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 ändert, gerichteten Klage der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, der Republik Ungarn in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 835 Die Klagen von sechs Mitgliedstaaten, nämlich der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-553/20), betreffen die Richtlinie 2020/1057.

    In der Rechtssache C-551/20 beantragt Ungarn, diesen Artikel insgesamt für nichtig zu erklären, hilfsweise, Art. 1 Abs. 6 der Richtlinie 2020/1057 betreffend den kombinierten Verkehr für nichtig zu erklären.

    Rn. 882 Im Rahmen seines Hauptantrags in der Rechtssache C-551/20 auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 insgesamt macht Ungarn mit Unterstützung der Republik Estland, der Republik Lettland und Rumäniens geltend, dass die "besonderen Regeln" im Sinne dieses Artikels rechtswidrig seien, da die Kraftfahrer, die im internationalen Straßenverkehr tätig seien, in Anbetracht der besonderen Merkmale der von ihnen ausgeübten Tätigkeit im Allgemeinen nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie 96/71 über die Entsendung von Arbeitnehmern fielen.

    Rn. 888 Insoweit habe ich jedoch oben in Nr. 875 darauf hingewiesen, dass der Gerichtshof im Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging{FN-VERWEIS:539}, das nach Erhebung der Klage durch Ungarn in der Rechtssache C-551/20{FN-VERWEIS:540} verkündet wurde, entschieden hat, dass die Richtlinie 96/71 auf die länderübergreifende Erbringung von Dienstleistungen im Straßenverkehrssektor anwendbar ist.

    Rn. 891 Nach alledem ist meines Erachtens der einzige Klagegrund, der zur Stützung des Hauptantrags Ungarns in der Rechtssache C-551/20 auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 geltend gemacht wird, zurückzuweisen.

    Rn. 1155 Die Klagen in den Rechtssachen C-541/20 und C-551/20, soweit sie die Richtlinie 2020/1057 betreffen, und die Klagen in den Rechtssachen C-544/20, C-548/20, C-550/20 und C-555/20 werden abgewiesen.

    Rn. 1165 In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    Den Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, Ungarns in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 wird stattgegeben, soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung (EU) 2020/1055 gerichtet sind.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    {FN:224} Vgl. Schreiben der Kommission an den Rat vom 4. Oktober 2018, Anlage B4 in der Rechtssache C-551/20.

    {FN:377} Anlage 9 zur Klageschrift in der Rechtssache C-551/20.

    {FN:541} Ungarn hat die Erwiderung in der Rechtssache C-551/20 am 26. März 2021 eingereicht.

  • EuGH, 01.12.2020 - C-815/18

    Federatie Nederlandse Vakbeweging - Entsendung von Arbeitnehmern im …

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    {FN:516} Vgl insoweit Urteil vom 1. Dezember 2020, Federatie Nederlandse Vakbeweging (C-815/18, EU:C:2020:976, Rn. 33, im Folgenden: Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging).

    {FN:530} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 19. Dezember 2019, Dobersberger (…C-16/18, EU:C:2019:1110, Rn. 31); vgl. auch Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 45.

    {FN:531} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 19. Dezember 2019, Dobersberger (…C-16/18, EU:C:2019:1110, Rn. 31), und Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 49.

    {FN:532} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 45 und 46.

    {FN:533} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 32, 33 und 41.

    {FN:534} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 47 und 48.

    {FN:535} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 47 und 48.

    {FN:536} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 47 und 48.

    {FN:537} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 62.

    {FN:538} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 64.

    {FN:539} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 31 bis 41. In noch jüngerer Zeit hat der Gerichtshof in der Rechtssache, in der das Urteil vom 8. Juli 2021, Rapidsped (…C-28/19, EU:C:2021:548, Rn. 34 bis 36), ergangen ist, auf diese Rechtsprechung hingewiesen.

    {FN:572} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 62.

    {FN:573} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 49.

    {FN:574} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 49.

    {FN:576} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging, Rn. 47 und 48.

    {FN:605} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging (…Rn. 49).

    {FN:630} Urteil vom 1. Dezember 2020 (C-815/18, EU:C:2020:976).

    {FN:631} Vgl. Urteil Federatie Nederlandse Vakbeweging (…Rn. 33).

    {FN:635} Urteil vom 1. Dezember 2020 (C-815/18, EU:C:2020:976).

  • EuGH, 13.03.2019 - C-128/17

    Polen/ Parlament und Rat - Nichtigkeitsklage - Richtlinie (EU) 2016/2284 - …

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    {FN:46} Vgl. Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat, (…C-5/16, EU:C:2020:1001, Rn. 167), und vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 106).

    {FN:58} Vgl. Rn. 15 der Interinstitutionellen Vereinbarung sowie Urteile vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (…C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 83) und vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 43).

    {FN:62} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 43).

    {FN:63} Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 31 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:76} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 128 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:78} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 130 und 131 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:153} Vgl. entsprechend zu Art. 191 Abs. 3 AEUV Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 135 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:166} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 129 bis 131).

    {FN:239} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 73 bis 75).

    {FN:240} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 76).

    {FN:280} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 129 bis 131).

    {FN:394} Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 43).

    {FN:396} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 45).

    {FN:397} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 31 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:479} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 106).

    {FN:485} Vgl. u. a. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 106).

    {FN:491} Vgl. Urteil vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 106).

    {FN:588} Vgl. Urteile vom 3. Dezember 2019, Tschechische Republik/Parlament und Rat (…C-482/17, EU:C:2019:1035, Rn. 83), und vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (C-128/17, EU:C:2019:194, Rn. 43).

  • EuGH - C-543/20 (anhängig)

    Bulgarien/ Parlament und Rat

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    Rn. 17 In der Rechtssache C-543/20 beantragt die Republik Bulgarien, unterstützt durch Rumänien und die Republik Lettland{FN-VERWEIS:9}, Art. 1 Nr. 6 Buchst. c und d der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, die Verordnung in ihrer Gesamtheit für nichtig zu erklären.

    Zur Verordnung 2020/1054 (Rechtssachen C-541/20, C-543/20, C-546/20, C-551/20 und C-553/20).

    Rn. 89 Fünf Mitgliedstaaten, nämlich die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 95 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) wenden sich gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054, der die Verpflichtung betreffend die Rückkehr der Fahrer vorsieht.

    Rn. 96 Vor der Prüfung dieser verschiedenen Klagegründe ist die vom Rat in der Rechtssache C-543/20 erhobene Einrede der Unzulässigkeit zu prüfen.

    Rn. 97 In der Rechtssache C-543/20 erhebt der Rat eine Einrede der Unzulässigkeit im Hinblick auf die von der Republik Bulgarien erhobene Klage, soweit sie Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 betrifft.

    Rn. 101 Im vorliegenden Fall geht aus den Anträgen und dem Wortlaut der Klageschrift ausdrücklich hervor, dass die Republik Bulgarien mit ihrer Klage in der Rechtssache C-543/20 u. a. die Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 beantragt, hilfsweise die vollständige Nichtigerklärung dieser Verordnung.

    Rn. 107 Aus diesen Erwägungen folgt meines Erachtens, dass die von der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-543/20 erhobene Klage in Bezug auf Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 als zulässig anzusehen ist.

    Rn. 110 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 nicht den Anforderungen genüge, die sich aus dem Grundsatz der Rechtssicherheit ergäben.

    Rn. 151 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20) und Rumänien (Rechtssache C-546/20), insoweit unterstützt durch die Republik Lettland, geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 gegen mehrere durch den AEU-Vertrag garantierte Grundfreiheiten verstoße.

    Rn. 182 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 nicht den Anforderungen genüge, die sich aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gemäß Art. 5 Abs. 4 EUV ergäben.

    Rn. 323 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20) und Rumänien (Rechtssache C-546/20) geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 nicht den Anforderungen genüge, die sich aus dem in Art. 18 AEUV vorgesehenen Diskriminierungsverbot ergäben.

    Rn. 346 Nach alledem sind meines Erachtens alle Klagegründe zurückzuweisen, die die Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20, die Republik Bulgarien in der Rechtssache C-543/20, Rumänien in der Rechtssache C-546/20 und die Republik Polen in der Rechtssache C-553/20 gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 geltend machen, der die Verpflichtung betreffend die Rückkehr der Fahrer vorsieht.

    Rn. 347 Die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und Ungarn (Rechtssache C-551/20) wenden sich gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054, der das Verbot der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit in der Kabine vorsieht{FN-VERWEIS:185}.

    Rn. 423 In ihren Klagen machen die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20) und Rumänien (Rechtssache C-546/20) geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 nicht den Anforderungen genüge, die sich aus dem in Art. 18 AEUV vorgesehenen Diskriminierungsverbot ergäben.

    Rn. 441 Nach alledem sind meines Erachtens alle von der Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und Ungarn (Rechtssache C-551/20) gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. c der Verordnung 2020/1054 geltend gemachten Klagegründe zurückzuweisen.

    Rn. 526 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, die Klagen der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-543/20, Rumäniens in der Rechtssache C-546/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-553/20 in vollem Umfang abzuweisen und die Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20 und Ungarns in der Rechtssache C-551/20 abzuweisen, soweit diese beiden letzteren Klagen die Verordnung 2020/1054 betreffen.

    Rn. 1160 Die Republik Bulgarien trägt die Kosten in den Rechtssachen C-543/20 und C-544/20.

    Die Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20, der Republik Bulgarien in den Rechtssachen C-543/20 und C-544/20, Rumäniens in den Rechtssachen C-546/20 und C-548/20, der Republik Zypern in der Rechtssache C-550/20 und der Republik Polen in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20 werden abgewiesen.

    Die Republik Bulgarien trägt die Kosten in den Rechtssachen C-543/20 und C-544/20.

  • EuGH - C-554/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    Rn. 28 In der Rechtssache C-554/20 beantragt die Republik Polen, unterstützt durch die Republik Estland, die Republik Lettland, die Republik Litauen und Rumänien{FN-VERWEIS:21}, Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit damit Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 ein Abs. 1 Buchst. b und g hinzugefügt wird, Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, Art. 2 Nr. 5 Buchst. b der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, oder, hilfsweise, die Verordnung 2020/1055 insgesamt für nichtig zu erklären.

    Zur Verordnung 2020/1055 (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20).

    Rn. 561 Schließlich macht die Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 einen allen von ihr angefochtenen Bestimmungen gemeinsamen Klagegrund geltend, mit dem sie einen Verstoß gegen Art. 11 AEUV und Art. 37 der Charta rügt, da die Erfordernisse des Umweltschutzes nicht berücksichtigt worden seien.

    Rn. 656 Folglich ist dem vierten Klagegrund in der Rechtssache C-542/20{FN-VERWEIS:408}, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-545/20, dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-547/20, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-549/20, dem ersten Klagegrund, der sich gegen Art. 1 Nr. 3 Buchst. c der Verordnung 2020/1055 in der Rechtssache C-551/20 richtet, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-552/20 und dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 687 Aus den in den Nrn. 642 ff. der vorliegenden Schlussanträge dargelegten Gründen ist den Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20), der Republik Zypern (C-549/20), Ungarns (C-551/20), der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind, soweit diese Bestimmung Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 geändert hat, indem er darin eine Verpflichtung zur Rückkehr der Fahrzeuge alle acht Wochen eingefügt hat, stattzugeben und diese Bestimmung für nichtig zu erklären.

    Darüber hinaus macht die Republik Polen mit dem übergreifenden gemeinsamen Klagegrund gegen alle mit ihrer Klage in der Rechtssache C-554/20 angefochtenen Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 einen Verstoß gegen Art. 11 AEUV und Art. 37 der Charta geltend.

    Rn. 713 Die Klage der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20, soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet ist, soweit damit Art. 5 Abs. 1 Buchst. g der Verordnung Nr. 1071/2009 eingeführt wurde, wird abgewiesen.

    Rn. 809 Die Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20){FN-VERWEIS:498}, der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung Nr. 2020/1055 gerichtet sind, werden abgewiesen.

    Darüber hinaus macht die Republik Polen mit dem übergreifenden gemeinsamen Klagegrund gegen alle mit ihrer Klage in der Rechtssache C-554/20 angefochtenen Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 einen Verstoß gegen Art. 11 AEUV und Art. 37 der Charta geltend.

    Rn. 827 Mit dem übergreifenden gemeinsamen Klagegrund für alle mit ihrer Klage in der Rechtssache C-554/20 angefochtenen Bestimmungen der Verordnung 2020/1055 macht die Republik Polen geltend, dass Art. 2 Nr. 5 Buchst. b der Verordnung 2020/1055 gegen Art. 11 AEUV und Art. 37 der Charta verstoße und im Widerspruch zum europäischen Grünen Deal stehe.

    Rn. 833 Die Klage der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20, soweit sie gegen Art. 2 Nr. 5 Buchst. b der Verordnung (EU) 2020/1055 gerichtet ist, wird abgewiesen.

    Rn. 834 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, der auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit dieser Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 ändert, gerichteten Klage der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, der Republik Ungarn in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 1165 In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    Den Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, Ungarns in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 wird stattgegeben, soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung (EU) 2020/1055 gerichtet sind.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    {FN:278} Vgl. Rn. 48 der Erwiderung in der Rechtssache C-554/20, Polen/Parlament und Rat.

    {FN:432} Vgl. Rn. 111 der Klageschrift in der Rechtssache C-554/20, Polen/Rat und Parlament.

    {FN:441} Vgl. Rn. 78 der Klageschrift der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20.

    {FN:487} Der Rat hat in seiner Klagebeantwortung in der Rechtssache C-554/20 beispielhaft die Verordnung (EU) 2020/698 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 2020 zur Festlegung besonderer und vorübergehender Maßnahmen im Hinblick auf den COVID-19-Ausbruch hinsichtlich der Erneuerung oder Verlängerung bestimmter Bescheinigungen, Lizenzen und Genehmigungen und der Verschiebung bestimmter regelmäßiger Kontrollen und Weiterbildungen in bestimmten Bereichen des Verkehrsrechts (…ABl. 2020, L 165, S. 10) und die Verordnung (EU) 2021/267 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 2021 zur Festlegung besonderer und vorübergehender Maßnahmen im Hinblick auf die anhaltende COVID-19-Krise hinsichtlich der Erneuerung oder Verlängerung bestimmter Bescheinigungen, Lizenzen und Genehmigungen, der Verschiebung bestimmter regelmäßiger Kontrollen und Weiterbildungen in bestimmten Bereichen des Verkehrsrechts und für die Verlängerung bestimmter in der Verordnung (EU) 2020/698 vorgesehenen Zeiträume (…ABl. 2021, L 60, S. 1) angeführt.

  • EuGH - C-553/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    Rn. 27 In der Rechtssache C-553/20 beantragt die Republik Polen, unterstützt durch Rumänien und die Republik Lettland{FN-VERWEIS:20}, Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, die Verordnung insgesamt für nichtig zu erklären.

    Zur Verordnung 2020/1054 (Rechtssachen C-541/20, C-543/20, C-546/20, C-551/20 und C-553/20).

    Rn. 89 Fünf Mitgliedstaaten, nämlich die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Verordnung 2020/1054 oder, hilfsweise, dieser Verordnung insgesamt.

    Rn. 95 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) wenden sich gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054, der die Verpflichtung betreffend die Rückkehr der Fahrer vorsieht.

    Rn. 110 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 nicht den Anforderungen genüge, die sich aus dem Grundsatz der Rechtssicherheit ergäben.

    Rn. 182 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-543/20), Rumänien (Rechtssache C-546/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) geltend, dass Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 nicht den Anforderungen genüge, die sich aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gemäß Art. 5 Abs. 4 EUV ergäben.

    Rn. 272 In ihren Klagen machen die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) und Rumänien (Rechtssache C-546/20) geltend, dass der Unionsgesetzgeber beim Erlass von Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 die sich aus Art. 91 Abs. 2 und Art. 94 AEUV ergebenden Anforderungen nicht beachtet habe.

    Rn. 308 In ihren Klagen machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-553/20) geltend, Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 verstoße gegen verschiedene unionsrechtliche Bestimmungen betreffend die Politik im Bereich Umwelt und Klimawandel.

    Rn. 310 Die Republik Polen macht in der Rechtssache C-553/20 geltend, Art. 11 AEUV und Art. 37 der Charta seien dadurch verletzt worden, dass die Erfordernisse des Umweltschutzes nicht berücksichtigt worden seien.

    Rn. 346 Nach alledem sind meines Erachtens alle Klagegründe zurückzuweisen, die die Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20, die Republik Bulgarien in der Rechtssache C-543/20, Rumänien in der Rechtssache C-546/20 und die Republik Polen in der Rechtssache C-553/20 gegen Art. 1 Nr. 6 Buchst. d der Verordnung 2020/1054 geltend machen, der die Verpflichtung betreffend die Rückkehr der Fahrer vorsieht.

    Rn. 526 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, die Klagen der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-543/20, Rumäniens in der Rechtssache C-546/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-553/20 in vollem Umfang abzuweisen und die Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20 und Ungarns in der Rechtssache C-551/20 abzuweisen, soweit diese beiden letzteren Klagen die Verordnung 2020/1054 betreffen.

    Rn. 835 Die Klagen von sechs Mitgliedstaaten, nämlich der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-553/20), betreffen die Richtlinie 2020/1057.

    Rn. 1164 Die Republik Polen trägt die Kosten in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20.

    Die Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20, der Republik Bulgarien in den Rechtssachen C-543/20 und C-544/20, Rumäniens in den Rechtssachen C-546/20 und C-548/20, der Republik Zypern in der Rechtssache C-550/20 und der Republik Polen in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20 werden abgewiesen.

    Die Republik Polen trägt die Kosten in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20.

    {FN:164} Vgl. Rn. 45 der Erwiderung in der Rechtssache C-553/20.

  • EuGH, 03.06.2022 - C-545/20

    Bulgarien/ Parlament und Rat - Vorläufiger Rechtsschutz - Art. 263 AEUV - Klage …

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    Rn. 19 In der Rechtssache C-545/20 beantragt die Republik Bulgarien, unterstützt durch die Republik Estland, die Republik Lettland, die Republik Litauen und Rumänien{FN-VERWEIS:11}, Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, oder, hilfsweise, Art. 1 Nr. 3 zur Gänze für nichtig zu erklären, Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären oder, hilfsweise, Art. 2 Nr. 4 zur Gänze für nichtig zu erklären und, äußerst hilfsweise, die Verordnung 2020/1055 zur Gänze für nichtig zu erklären.

    Zur Verordnung 2020/1055 (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20).

    Rn. 656 Folglich ist dem vierten Klagegrund in der Rechtssache C-542/20{FN-VERWEIS:408}, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-545/20, dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-547/20, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-549/20, dem ersten Klagegrund, der sich gegen Art. 1 Nr. 3 Buchst. c der Verordnung 2020/1055 in der Rechtssache C-551/20 richtet, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-552/20 und dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 670 Die Republik Bulgarien macht geltend, Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 stelle erstens einen Verstoß gegen die freie Berufsausübung, die Niederlassungsfreiheit nach Art. 49 AEUV sowie gegen die Art. 15 und 16 der Charta dar (sechster Klagegrund in der Rechtssache C-545/20), zweitens einen Verstoß gegen den freien Verkehr von Verkehrsdienstleistungen auf der Grundlage von Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 91 AEUV, hilfsweise Art. 56 AEUV (siebter Klagegrund, erster Teil, in der Rechtssache C-545/20) und drittens gegen den freien Warenverkehr nach den Art. 34 und 35 AEUV (siebter Klagegrund, zweiter Teil, in der Rechtssache C-545/20).

    Rn. 687 Aus den in den Nrn. 642 ff. der vorliegenden Schlussanträge dargelegten Gründen ist den Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20), der Republik Zypern (C-549/20), Ungarns (C-551/20), der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind, soweit diese Bestimmung Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 geändert hat, indem er darin eine Verpflichtung zur Rückkehr der Fahrzeuge alle acht Wochen eingefügt hat, stattzugeben und diese Bestimmung für nichtig zu erklären.

    Rn. 809 Die Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20){FN-VERWEIS:498}, der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung Nr. 2020/1055 gerichtet sind, werden abgewiesen.

    Rn. 834 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, der auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit dieser Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 ändert, gerichteten Klage der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, der Republik Ungarn in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 1165 In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    Den Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, Ungarns in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 wird stattgegeben, soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung (EU) 2020/1055 gerichtet sind.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    {FN:242} Dieser Klagegrund in der Rechtssache C-545/20 wird von der Republik Bulgarien sowohl im Hinblick auf Art. 1 Nr. 3 als auch auf Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 vorgebracht.

    {FN:331} Das Vorbringen der Republik Bulgarien und der Republik Zypern hat sich im Laufe des schriftlichen Verfahrens etwas geändert (vgl. Rn. 8 der Erwiderung in der Rechtssache C-545/20 und Rn. 10 der Erwiderung in der Rechtssache C-549/20).

    {FN:436} Vgl. Rn. 11 der Klageschrift in der Rechtssache C-545/20.

    {FN:447} Die Republik Bulgarien bezieht sich hier auf S. 13 des Berichts der Kommission an das Parlament und den Rat über den Stand des Kraftverkehrsmarkts in der Union (vgl. Anlage A.28 zur Klageschrift der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20).

    {FN:448} Die Republik Bulgarien verweist hier auf S. 18 des Berichts der Kommission an das Parlament und den Rat über den Stand des Kraftverkehrsmarkts in der Union (vgl. Anlage A.28 zur Klageschrift der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20).

  • EuGH - C-542/20 (anhängig)

    Litauen/ Parlament und Rat

    Auszug aus Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20
    Rn. 16 In der Rechtssache C-542/20 beantragt die Republik Litauen, unterstützt durch die Republik Estland, die Republik Lettland und Rumänien{FN-VERWEIS:8}, Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären, soweit mit ihm ein Abs. 1 Buchst. b in Art. 5 der Verordnung Nr. 1071/2009 eingefügt wird, und Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 für nichtig zu erklären.

    Zur Verordnung 2020/1055 (Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-549/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20).

    Rn. 656 Folglich ist dem vierten Klagegrund in der Rechtssache C-542/20{FN-VERWEIS:408}, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-545/20, dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-547/20, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-549/20, dem ersten Klagegrund, der sich gegen Art. 1 Nr. 3 Buchst. c der Verordnung 2020/1055 in der Rechtssache C-551/20 richtet, dem zweiten Klagegrund in der Rechtssache C-552/20 und dem ersten Klagegrund in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 687 Aus den in den Nrn. 642 ff. der vorliegenden Schlussanträge dargelegten Gründen ist den Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20), der Republik Zypern (C-549/20), Ungarns (C-551/20), der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055 gerichtet sind, soweit diese Bestimmung Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 geändert hat, indem er darin eine Verpflichtung zur Rückkehr der Fahrzeuge alle acht Wochen eingefügt hat, stattzugeben und diese Bestimmung für nichtig zu erklären.

    Rn. 809 Die Klagen der Republik Litauen (C-542/20), der Republik Bulgarien (C-545/20), Rumäniens (C-547/20){FN-VERWEIS:498}, der Republik Malta (C-552/20) und der Republik Polen (C-554/20), soweit sie gegen Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung Nr. 2020/1055 gerichtet sind, werden abgewiesen.

    Rn. 834 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, der auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Nr. 3 der Verordnung 2020/1055, soweit dieser Art. 5 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 1071/2009 ändert, gerichteten Klage der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, der Republik Ungarn in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 stattzugeben.

    Rn. 1081 Das Vorbringen Rumäniens zu Art. 91 Abs. 2 und Art. 94 AEUV geht, da es zumindest teilweise auf die anderen Maßnahmen des Mobilitätspakets abzielt, ins Leere, da die Klage Rumäniens in der Rechtssache C-542/20 auf Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3 bis 6 der Richtlinie 2020/1057 gerichtet ist.

    Rn. 1165 In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    Den Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20, der Republik Bulgarien in der Rechtssache C-545/20, Rumäniens in der Rechtssache C-547/20, Ungarns in der Rechtssache C-551/20, der Republik Malta in der Rechtssache C-552/20 und der Republik Polen in der Rechtssache C-554/20 wird stattgegeben, soweit sie gegen Art. 1 Nr. 3 der Verordnung (EU) 2020/1055 gerichtet sind.

    In den Rechtssachen C-542/20, C-545/20, C-547/20, C-551/20, C-552/20 und C-554/20 trägt jede Partei ihre eigenen Kosten.

    {FN:281} Insbesondere in Rn. 30 seiner Klagebeantwortung in der Rechtssache C-542/20.

    {FN:372} Der Rat und das Parlament halten diese Rüge, wie sie die Republik Litauen in der Rechtssache C-542/20 vorgetragen hat, für unzulässig, da sie nämlich erst im Stadium der Erwiderung zutage getreten sei.

    {FN:374} Vgl. die Klageschrift in der Rechtssache C-542/20, insbesondere den Klagegrund eines ungerechtfertigten Verstoßes gegen das ordentliche Gesetzgebungsverfahren durch das Fehlen einer Folgenabschätzung.

    {FN:387} Klaus, P., Mobility Package I - Impact on the European road transport system (vgl. u. a. Anlage D.3 der Gegenerwiderung des Rates in der Rechtssache C-542/20).

    {FN:444} Vgl. den Klagegrund eines ungerechtfertigten Verstoßes gegen das ordentliche Gesetzgebungsverfahren durch das Fehlen einer Folgenabschätzung, das gegen Art. 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung 2020/1055 in der Rechtssache C-542/20 vorgetragen wird.

  • EuGH - C-544/20 (anhängig)

    Bulgarien/ Parlament und Rat

  • EuGH - C-546/20 (anhängig)

    Rumänien/ Parlament und Rat

  • EuGH, 03.06.2022 - C-547/20

    Rumänien/ Parlament und Rat - Vorläufiger Rechtsschutz - Art. 263 AEUV - Klage …

  • EuGH - C-550/20 (anhängig)

    Zypern/ Parlament und Rat

  • EuGH - C-552/20 (anhängig)

    Malta/ Parlament und Rat

  • EuGH, 21.06.2018 - C-5/16

    Polen/ Parlament und Rat - Nichtigkeitsklage - Beschluss (EU) 2015/1814 - …

  • EuGH - C-549/20 (anhängig)

    Zypern/ Parlament und Rat

  • EuGH - C-555/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

  • EuGH - C-548/20 (anhängig)

    Rumänien/ Parlament und Rat

  • EuGH, 13.11.1990 - 331/88

    The Queen / Ministry of Agriculture, Fisheries und Food, ex parte FEDESA u.a.

  • EuGH, 15.04.2021 - C-733/19

    Der Gerichtshof weist die Klage der Niederlande gegen das Verbot des Fischfangs …

  • EuGH, 16.07.1992 - C-65/90

    Parlament / Rat

  • Generalanwalt beim EuGH, 11.04.2019 - C-482/17

    Generalanwältin Sharpston schlägt dem Gerichtshof vor, die Klage der …

  • EuGH, 09.09.2004 - C-223/02

    Spanien / Parlament und Rat - Sozialpolitik

  • EuGH, 16.02.2022 - C-156/21

    Maßnahmen zum Schutz des Haushalts der Union: Das Plenum des Gerichtshofs weist …

  • EuGH, 16.02.2022 - C-157/21

    Maßnahmen zum Schutz des Haushalts der Union: Das Plenum des Gerichtshofs weist …

  • EuGH, 13.09.2005 - C-176/03

    DIE EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT DARF DIE MITGLIEDSTAATEN VERPFLICHTEN, …

  • EuGH, 01.10.2019 - C-616/17

    Es gibt nichts, was die Gültigkeit der Verordnung über das Inverkehrbringen von …

  • EuGH, 15.11.2005 - C-320/03

    DAS FAHRVERBOT FÜR BESTIMMTE LASTKRAFTWAGEN AUF DER INNTALAUTOBAHN IST MIT DEM …

  • EuGH, 21.12.2011 - C-28/09

    Das Fahrverbot für Lastkraftwagen, die bestimmte Güter befördern, auf der …

  • EuGH, 17.07.1997 - C-248/95

    SAM Schiffahrt

  • Generalanwalt beim EuGH, 30.03.2004 - C-184/02

    Spanien / Parlament und Rat

  • EuGH - C-659/16 (anhängig)

    Kommission / Rat

  • EuGH, 21.12.2011 - C-366/10

    Die Richtlinie, mit der der Luftverkehr in das System für den Handel mit …

  • EuGH, 04.05.2016 - C-477/14

    Pillbox 38 - Vorlage zur Vorabentscheidung - Rechtsangleichung - Richtlinie …

  • EuGH, 21.12.2016 - C-444/15

    Associazione Italia Nostra Onlus - Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - …

  • EuGH, 08.07.2010 - C-343/09

    Afton Chemical - Vorabentscheidungsersuchen - Gültigkeit - Richtlinie 2009/30/EG …

  • EuGH, 22.12.2010 - C-338/09

    Yellow Cab Verkehrsbetrieb - Freier Dienstleistungsverkehr - …

  • EuGH, 12.05.2011 - C-176/09

    Der Gerichtshof bestätigt die Gültigkeit der Richtlinie über Flughafenentgelte

  • EuGH, 12.04.2018 - C-541/16

    Kommission/ Dänemark - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Verordnung (EG) …

  • EuGH, 16.07.2009 - C-428/07

    Horvath - Gemeinsame Agrarpolitik - Direktzahlungen - Verordnung (EG) Nr. …

  • EuGH, 13.04.2021 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail) - Vorläufiger Rechtsschutz - …

  • EuGH, 29.04.2010 - C-124/09

    Smit Reizen - Vorabentscheidungsersuchen - Verordnungen (EWG) Nrn. 3820/85 und …

  • EuGH, 05.07.1995 - C-21/94

    Parlament / Rat

  • Generalanwalt beim EuGH, 15.12.2022 - C-50/21

    Nach Ansicht von Generalanwalt Szpunar verletzt die Begrenzung der Anzahl der …

  • Generalanwalt beim EuGH, 31.05.2018 - C-626/15

    Kommission/ Rat (Meeresschutzgebiet Antarktis) - Nichtigkeitsklage - Wahl der …

  • Generalanwalt beim EuGH, 26.01.2006 - C-161/04

    Österreich / Parlament und Rat - Nichtigerklärung der Verordnung (EG) Nr. …

  • EuGH, 19.12.2019 - C-16/18

    Dobersberger - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 56 und 57 AEUV - Freier …

  • EuGH, 26.09.2013 - C-509/11

    Bahnreisende haben bei erheblichen Verspätungen auch dann Anspruch auf teilweise …

  • EuGH, 03.02.2021 - C-555/19

    Das Verbot, im Rahmen bundesweit ausgestrahlter deutscher Fernsehprogramme …

  • EuGH, 30.01.2019 - C-220/17

    Das unionsweite schrittweise Verbot von Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen, …

  • EuGH, 08.06.2023 - C-50/21

    Die Begrenzung der Anzahl von Lizenzen für die Dienstleistung der …

  • EuGH, 22.12.2008 - C-487/06

    British Aggregates / Kommission - Rechtsmittel - Staatliche Beihilfe - …

  • EuG, 10.09.2019 - T-883/16

    Das Gericht erklärt den Beschluss der Kommission, mit dem die Änderung der …

  • EuGH, 06.12.2012 - C-441/11

    Der Gerichtshof hebt in Bezug auf das Unternehmen Coppens das Urteil des Gerichts …

  • EuGH, 13.01.2015 - C-401/12

    Rat u.a. / Vereniging Milieudefensie und Stichting Stop Luchtverontreiniging …

  • EuGH, 20.12.2017 - C-322/16

    Global Starnet - Vorlage zur Vorabentscheidung - Freier Dienstleistungsverkehr, …

  • EuGH, 17.09.2020 - C-648/18

    Hidroelectrica - Vorlage zur Vorabentscheidung - Elektrizitätsbinnenmarkt - …

  • EuGH, 20.09.2017 - C-215/16

    Elecdey Carcelen - Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - Elektrischer Strom …

  • EuGH, 09.09.2015 - C-506/13

    Lito Maieftiko Gynaikologiko kai Cheirourgiko Kentro / Kommission - Rechtsmittel …

  • EuGH, 11.03.1992 - C-78/90

    Compagnie commerciale de l'Ouest / Receveur principal des douanes de La …

  • EuGH, 21.09.1999 - C-44/98

    BASF - Freier Warenverkehr - Maßnahmen gleicher Wirkung - Unwirksamkeit eines …

  • EuGH - C-341/14 (anhängig)

    Harmsen

  • EuGH, 20.09.2017 - C-221/16

    Iberdrola Renovables

  • EuGH, 21.06.1958 - 13/57

    Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie, Gußstahlwerk Carl Bönnhoff, …

  • EuGH, 20.09.2017 - C-220/16

    Iberenova Promociones

  • EuGH, 10.09.2015 - C-266/14

    Die Fahrten, die Arbeitnehmer ohne festen oder gewöhnlichen Arbeitsort zwischen …

  • EuGH, 02.09.2021 - C-718/18

    Kommission/ Deutschland () und 2009/73) - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats …

  • EuGH, 11.04.2013 - C-335/11

    Eine heilbare oder unheilbare Krankheit, die eine physische, geistige oder …

  • EuGH, 26.01.2021 - C-422/19

    Ein Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets kann seine Verwaltung zur Annahme von …

  • EuGH, 16.05.2017 - Gutachten 2/15

    Freihandelsabkommen mit Singapur: Geteilte Zuständigkeit der EU und der …

  • EuGH, 06.09.2017 - C-643/15

    Der Gerichtshof weist die Klagen der Slowakei und Ungarns gegen die vorläufige …

  • EuGH, 20.12.2017 - C-434/15

    Asociación Profesional Elite Taxi - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 56 AEUV …

  • EuGH, 20.12.2017 - C-102/16

    Im Straßentransportsektor dürfen die Fahrer die ihnen zustehende regelmäßige …

  • EuGH, 26.06.2019 - C-723/17

    Die nationalen Gerichte sind befugt, die Wahl der Standorte von Stationen zur …

  • EuGH, 31.03.1971 - 22/70

    Kommission / Rat

  • EuGH, 04.05.2016 - C-358/14

    Die neue Richtlinie der Europäischen Union über Tabakerzeugnisse ist gültig

  • EuGH, 29.05.2018 - C-426/16

    Der Gerichtshof bestätigt, dass rituelle Schlachtungen ohne Betäubung nur in …

  • EuGH, 18.07.2013 - C-501/11

    Der Gerichtshof bestätigt die gegen die Schindler-Gruppe wegen ihrer Beteiligung …

  • EuGH, 13.04.2010 - C-73/08

    Das Unionsrecht steht der Beschränkung der Einschreibung von nichtansässigen …

  • EuGH, 23.11.1999 - C-149/96

    Portugal / Rat - Gemeinsame Handelspolitik - Marktzugang für Textilwaren - Waren …

  • Generalanwalt beim EuGH, 29.09.2020 - C-422/19

    Hessischer Rundfunk - Vorlage zur Vorabentscheidung - Wirtschafts- und …

  • EuGH, 12.07.2005 - C-154/04

    DER GERICHTSHOF BESTÄTIGT DIE GÜLTIGKEIT DER GEMEINSCHAFTSRICHTLINIE ÜBER …

  • EuGH, 22.05.1985 - 13/83

    Parlament / Rat

  • EuGH, 15.07.2021 - C-584/20

    Beschluss des Einheitlichen Abwicklungsausschusses über die Berechnung der …

  • EuGH, 22.09.2020 - C-594/18

    Der Gerichtshof bestätigt den Beschluss, mit dem die Kommission die britischen …

  • EuGH, 05.10.2004 - C-442/02

    DER GERICHTSHOF BEANSTANDET DIE FRANZÖSISCHE REGELUNG, DIE DIE VERZINSUNG VON …

  • EuGH, 23.04.2020 - C-28/19

    Luftfahrtunternehmen müssen ab der Veröffentlichung ihrer Preisangebote im …

  • EuGH, 08.09.2020 - C-265/19

    Recorded Artists Actors Performers - Vorlage zur Vorabentscheidung - Geistiges …

  • EuGH, 23.02.2006 - C-253/03

    CLT-UFA - Niederlassungsfreiheit - Steuerrecht - Steuern auf die Gewinne von …

  • EuGH, 18.01.2001 - C-297/99

    Skills Motor Coaches u.a. - "Sozialvorschriften im Straßenverkehr - Schaublätter …

  • EuGH, 09.09.2004 - C-184/02

    Spanien / Parlament und Rat

  • EuGH, 11.11.2004 - C-372/02

    Adanez-Vega

  • EuGH, 22.02.2022 - C-160/20

    Filterzigaretten: Das von der ISO zur Bestimmung der Emissionshöchstwerte für …

  • EuGH, 08.12.2020 - C-626/18

    Der Gerichtshof weist die Nichtigkeitsklagen Ungarns und Polens gegen die …

  • EuGH, 04.04.1974 - 167/73

    Kommission / Frankreich

  • EuGH, 29.03.2011 - C-565/08

    Kommission / Italien - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 43 EG und …

  • EuGH, 14.04.2005 - C-110/03

    Belgien / Kommission - Nichtigkeitsklage - Verordnung (EG) Nr. 2204/2002 - …

  • EuGH, 24.02.2022 - C-262/20

    Glavna direktsia "Pozharna bezopasnost i zashtita na naselenieto" - Vorlage zur …

  • EuGH, 18.03.2014 - C-363/12

    Z. - Vorabentscheidungsersuchen - Sozialpolitik - Richtlinie 2006/54/EG - …

  • EuGH, 18.03.2014 - C-628/11

    International Jet Management - Vorabentscheidungsersuchen - Art. 18 AEUV - Verbot …

  • EuGH, 03.12.2020 - C-352/19

    Der Gerichtshof bestätigt die Unzulässigkeit der Klage der Region …

  • EuGH, 20.11.2018 - C-626/15

    Beschlüsse im Rahmen der internationalen Übereinkommen zum Schutz der lebenden …

  • EuGH, 17.10.2013 - C-203/12

    Billerud Karlsborg und Billerud Skärblacka - Richtlinie 2003/87/EG - System für …

  • EuGH, 25.02.1999 - C-90/97

    Swaddling - Soziale Sicherheit - Einkommensbeihilfe - Anspruchsvoraussetzungen - …

  • EuGH, 09.06.2016 - C-78/16

    Die Kommission kann die Mitgliedstaaten verpflichten, alle Pflanzen, die von der …

  • EuGH, 14.09.2023 - C-246/22

    Staatsanwaltschaft Köln und Bundesamt für Güterverkehr (Transport de conteneurs …

  • EuGH, 13.01.2015 - C-404/12

    Rat und Kommission / Stichting Natuur en Milieu und Pesticide Action Network …

  • EuGH, 05.10.1994 - C-381/93

    Kommission / Frankreich

  • EuGH, 11.12.2008 - C-295/07

    Kommission / Département du Loiret - Rechtsmittel - Staatliche Beihilfen - …

  • EuGH, 06.02.2003 - C-92/01

    Stylianakis - Artikel 8a EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 18 EG) - …

  • EuGH, 08.07.2021 - C-428/19

    Rapidsped - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 96/71/EG - Art. 1 Abs. 1 …

  • EuGH, 08.10.1986 - 234/85

    Strafverfahren gegen Keller

  • EuGH, 01.10.2015 - C-340/14

    Trijber - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 2006/123/EG - …

  • EuGH, 20.09.1988 - 203/86

    Spanien / Rat

  • EuGH, 08.09.2022 - C-659/20

    Der Gerichtshof erläutert den Ausdruck "in Gefangenschaft gezüchtet" anhand von …

  • Generalanwalt beim EuGH, 16.07.2020 - C-352/19

    Generalanwalt Bobek plädiert für eine offenere Auslegung des Kriteriums der …

  • EuGH, 24.11.1993 - C-405/92

    Mondiet / Armement Islais

  • EuGH, 20.12.2017 - C-516/16

    Erzeugerorganisation Tiefkühlgemüse - Vorlage zur Vorabentscheidung - …

  • EuGH, 07.03.2013 - C-577/11

    DKV Belgium - Freier Dienstleistungsverkehr - Niederlassungsfreiheit - …

  • EuGH, 14.07.2022 - C-116/21

    Kommission/ VW - Rechtsmittel - Öffentlicher Dienst - Ruhegehalt - Statut der …

  • EuGH, 13.11.1973 - 63/72

    Werhahn Hansamuehle u.a. / Rat

  • EuGH, 08.06.2023 - C-468/20

    Fastweb u.a. (Périodicités de facturation) - Vorlage zur Vorabentscheidung - …

  • EuGH, 08.07.2021 - C-937/19

    Staatsanwaltschaft Köln und Bundesamt für Güterverkehr - Vorlage zur …

  • Generalanwalt beim EuGH, 16.07.2015 - C-340/14

    Trijber - Richtlinie 2006/123/EG - Art. 2 Abs. 2 Buchst. d - Begriff der …

  • EuGH, 01.03.1983 - 301/81

    Kommission / Belgien

  • EuGH, 02.09.2021 - C-502/20

    Institut des Experts en Automobiles - Vorlage zur Vorabentscheidung - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 12.09.2013 - C-196/12

    Kommission / Rat - Nichtigkeitsklage - Beamtenstatut - Art. 64 und 65 - Art. 1, 3 …

  • EuGH, 31.03.2022 - C-139/20

    Kommission/ Polen (Taxation des produits énergétiques) - Vertragsverletzung eines …

  • EuGH, 06.09.2006 - C-161/04

    Österreich / Parlament und Rat - Streichung

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.10.2002 - C-15/00

    Kommission / EIB

  • EuGH, 15.03.2011 - C-29/10

    Übt ein Arbeitnehmer seine Tätigkeit in mehreren Mitgliedstaaten aus, findet auf …

  • EuGH, 15.03.2001 - C-165/98

    Mazzoleni und ISA - "Freier Dienstleistungsverkehr - Vorübergehende Umsetzung von …

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Rechtsprechung
   EuGH, 19.12.2024 - C-541/20 REC, C-542/20 REC, C-543/20 REC, C-544/20 REC, C-545/20 REC, C-546/20 REC, C-547/20 REC, C-548/20 REC, C-549/20 REC, C-550/20 REC, C-551/20 REC, C-552/20 REC, C-553/20 REC, C-554/20 REC, C-555/20 REC   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,44639
EuGH, 19.12.2024 - C-541/20 REC, C-542/20 REC, C-543/20 REC, C-544/20 REC, C-545/20 REC, C-546/20 REC, C-547/20 REC, C-548/20 REC, C-549/20 REC, C-550/20 REC, C-551/20 REC, C-552/20 REC, C-553/20 REC, C-554/20 REC, C-555/20 REC (https://dejure.org/2024,44639)
EuGH, Entscheidung vom 19.12.2024 - C-541/20 REC, C-542/20 REC, C-543/20 REC, C-544/20 REC, C-545/20 REC, C-546/20 REC, C-547/20 REC, C-548/20 REC, C-549/20 REC, C-550/20 REC, C-551/20 REC, C-552/20 REC, C-553/20 REC, C-554/20 REC, C-555/20 REC (https://dejure.org/2024,44639)
EuGH, Entscheidung vom 19. Dezember 2024 - C-541/20 REC, C-542/20 REC, C-543/20 REC, C-544/20 REC, C-545/20 REC, C-546/20 REC, C-547/20 REC, C-548/20 REC, C-549/20 REC, C-550/20 REC, C-551/20 REC, C-552/20 REC, C-553/20 REC, C-554/20 REC, C-555/20 REC (https://dejure.org/2024,44639)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (7)

  • EuGH - C-555/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    Rn. 1 Le 4 octobre 2024, 1a Cour (grande chambre) a rendu l'arrêt Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818).

    1) Dans la partie introductive de l'arrêt du 4 octobre 2024, Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818), la mention relative à l'objet des recours doit être rectifiée comme suit :.

    « ayant pour objet des recours en annulation au titre de l'article 263 TFUE, introduits le 23 octobre 2020 (affaires C-541/20 à C-550/20 et C-552/20) et le 26 octobre 2020 (affaires C-551/20 et C-553/20 à C-555/20), ".

  • EuGH, 04.10.2024 - C-541/20

    Der Gerichtshof bestätigt weitgehend die Gültigkeit des Mobilitätspakets

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    Rn. 1 Le 4 octobre 2024, 1a Cour (grande chambre) a rendu l'arrêt Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818).

    1) Dans la partie introductive de l'arrêt du 4 octobre 2024, Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818), la mention relative à l'objet des recours doit être rectifiée comme suit :.

  • EuGH, 14.05.2019 - C-55/18

    Arbeitgeber zur Zeiterfassung verpflichtet

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    « It must be borne in mind that, since the worker must be regarded as the weaker party in the employment relationship, it is necessary to prevent the employer from being in a position to impose on him or her a restriction of his or her rights or from dissuading the worker from explicitly claiming his or her rights vis-à-vis his or her employer (see, to that effect, judgment of 14 May 2019, CCOO, C-55/18, EU:C:2019:402, paragraphs 44 and 45 and the case-law cited).
  • EuGH - C-551/20 (anhängig)

    Ungarn/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    « ayant pour objet des recours en annulation au titre de l'article 263 TFUE, introduits le 23 octobre 2020 (affaires C-541/20 à C-550/20 et C-552/20) et le 26 octobre 2020 (affaires C-551/20 et C-553/20 à C-555/20), ".
  • EuGH - C-552/20 (anhängig)

    Malta/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    « ayant pour objet des recours en annulation au titre de l'article 263 TFUE, introduits le 23 octobre 2020 (affaires C-541/20 à C-550/20 et C-552/20) et le 26 octobre 2020 (affaires C-551/20 et C-553/20 à C-555/20), ".
  • EuGH - C-553/20 (anhängig)

    Polen / Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    « ayant pour objet des recours en annulation au titre de l'article 263 TFUE, introduits le 23 octobre 2020 (affaires C-541/20 à C-550/20 et C-552/20) et le 26 octobre 2020 (affaires C-551/20 et C-553/20 à C-555/20), ".
  • EuGH - C-550/20 (anhängig)

    Zypern/ Parlament und Rat

    Auszug aus EuGH, 19.12.2024 - C-541/20
    « ayant pour objet des recours en annulation au titre de l'article 263 TFUE, introduits le 23 octobre 2020 (affaires C-541/20 à C-550/20 et C-552/20) et le 26 octobre 2020 (affaires C-551/20 et C-553/20 à C-555/20), ".
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Rechtsprechung
   EuGH - C-555/20   

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Wird zitiert von ... (34)

  • EuGH, 04.10.2024 - C-541/20

    Der Gerichtshof bestätigt weitgehend die Gültigkeit des Mobilitätspakets

    In den verbundenen Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20.

    [berichtigt mit Beschluss vom 19. Dezember 2024] betreffend Nichtigkeitsklagen nach Art. 263 AEUV, eingereicht am 23. Oktober 2020 (Rechtssachen C-541/20 bis C-550/20 und C-552/20) sowie am 26. Oktober 2020 (Rechtssachen C-551/20 und C-553/20 bis C-555/20),.

    Republik Polen, vertreten durch B. Majczyna, M. Horoszko, D. Krawczyk und D. Lutostańska als Bevollmächtigte (C-553/20 bis C-555/20),.

    Republik Estland, zunächst vertreten durch N. Grünberg und M. Kriisa, dann durch M. Kriisa als Bevollmächtigte (C-541/20, C-542/20, C-544/20, C-545/20, C-547/20 bis C-552/20, C-554/20 und C-555/20),.

    Republik Lettland, zunächst vertreten durch K. Pommere, I. Romanovska und V. Soņeca, dann durch J. Davidoviča, K. Pommere und I. Romanovska als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Rumänien, vertreten durch R. Antonie, L.-E. Baţagoi, M. Chicu E. Gane, R.-I. Haţieganu, L. Liţu und A. Rotăreanu als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-545/20 und C-549/20 bis C-555/20),.

    Königreich Dänemark, zunächst vertreten durch J. Nymann-Lindegren, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen und M. Søndahl Wolff, und schließlich durch C. Maertens und M. Søndahl Wolff als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Bundesrepublik Deutschland, zunächst vertreten durch J. Möller und D. Klebs, dann durch J. Möller als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Französische Republik, zunächst vertreten durch A.-L. Desjonquères, A. Ferrand und N. Vincent, dann durch A.-L. Desjonquères und N. Vincent, dann durch R. Bénard, J.-L. Carré, V. Depenne, A.-L. Desjonquères und B. Herbaut, und schließlich durch R. Bénard, M. Guiresse, B. Herbaut und B. Travard als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Großherzogtum Luxemburg, zunächst vertreten durch A. Germeaux und T. Uri, dann durch A. Germeaux als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich der Niederlande, vertreten durch M. K. Bulterman und J. Langer als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Republik Österreich, vertreten durch A. Posch und J. Schmoll als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich Schweden, zunächst vertreten durch H. Eklinder, J. Lundberg, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson, dann durch H. Eklinder, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich Dänemark, zunächst vertreten durch J. Nymann-Lindegren, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen, M. Søndahl Wolff und L. Teilgård, dann durch V. Pasternak Jørgensen und M. Søndahl Wolff, und schließlich durch C. Maertens und M. Søndahl Wolff als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Bundesrepublik Deutschland, zunächst vertreten durch J. Möller und D. Klebs, dann durch J. Möller als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Französische Republik, zunächst vertreten durch A.-L. Desjonquères, A. Ferrand und N. Vincent, dann durch A.-L. Desjonquères und N. Vincent, dann durch R. Bénard, J.-L. Carré, V. Depenne, A.-L. Desjonquères und B. Herbaut, und schließlich durch R. Bénard, M. Guiresse, B. Herbaut und B. Travard als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Italienische Republik, vertreten durch G. Palmieri als Bevollmächtigte, dann durch S. Fiorentino als Bevollmächtigten im Beistand von A. Lipari und G. Santini, Avvocati dello Stato (C-541/20 bis C-555/20),.

    Großherzogtum Luxemburg, zunächst vertreten durch A. Germeaux und T. Uri, dann durch A. Germeaux als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich der Niederlande, vertreten durch M. K. Bulterman und J. Langer als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Republik Österreich, vertreten durch A. Posch und J. Schmoll als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Königreich Schweden, zunächst vertreten durch H. Eklinder, J. Lundberg, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson, dann durch H. Eklinder, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, M. Salborn Hodgson, R. Shahsavan Eriksson, H. Shev und O. Simonsson als Bevollmächtigte (C-541/20 bis C-555/20),.

    Rn. 7 Mit ihren Klagen beantragt die Republik Polen (C-553/20 bis C-555/20):.

    - Art. 1 Abs. 3, 4, 6 und 7 sowie Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, diese Richtlinie insgesamt für nichtig zu erklären (C-555/20).

    Rechtssache C-555/20.

    Zur Verbindung der Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20.

    Rn. 121 Mit Beschluss vom 13. Oktober 2023 hat der Präsident des Gerichtshofs gemäß Art. 54 Abs. 2 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs beschlossen, die Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20 sowohl zu gemeinsamem mündlichen Verfahren, soweit dieses noch nicht abgeschlossen ist, als auch zu gemeinsamer das Verfahren beendender Entscheidung zu verbinden.

    Rn. 1142 Die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) beantragen die Nichtigerklärung mehrerer Bestimmungen der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, die Nichtigerklärung dieser Richtlinie insgesamt.

    Rn. 1149 Die Republik Polen stützt ihre Klage auf Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3, 4, 6 und 7 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, dieser Richtlinie insgesamt (Rechtssache C-555/20) auf vier Klagegründe, mit denen sie erstens einen Verstoß gegen den in Art. 5 Abs. 4 EUV verankerten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, zweitens einen Verstoß gegen Art. 91 Abs. 2 AEUV, drittens gegen Art. 94 AEUV und viertens gegen Art. 11 AEUV sowie Art. 37 der Charta geltend macht.

    Rn. 1164 Zur Stützung ihrer jeweiligen Klagen auf Nichtigerklärung von Art. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger Bestimmungen der Abs. 3 bis 7 dieses Artikels machen die Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), die Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumänien (Rechtssache C-548/20), die Republik Zypern (Rechtssache C-550/20), Ungarn (Rechtssache C-551/20) und die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) im Wesentlichen einen Verstoß gegen Folgendes geltend:.

    Ebenso sind die von Ungarn (Rechtssache C-551/20) und von der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) erhobenen Klagen abzuweisen, soweit sie auf die Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3 bis 7 der Richtlinie 2020/1057 oder einiger dieser Bestimmungen gerichtet sind.

    Rn. 1461 Zur Stützung ihrer Klage auf Nichtigerklärung von Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057, soweit diese Bestimmung die Frist für die Umsetzung dieser Richtlinie auf den 2. Februar 2022 festlegt, macht die Republik Polen (Rechtssache C-555/20) drei Klagegründe geltend, die zusammen geprüft werden können, mit denen sie erstens einen Verstoß gegen den Grundsatz der Rechtssicherheit, zweitens einen Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und drittens einen Verstoß gegen Art. 94 AEUV rügt.

    Rn. 1488 Da keiner der von der Republik Polen geltend gemachten Klagegründe zur Stützung der Anträge ihrer Klage auf Nichtigerklärung von Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057 (Rechtssache C-555/20) durchgreift, sind diese Anträge zurückzuweisen und folglich die Klage insgesamt abzuweisen.

    Rn. 1489 Nach alledem sind zum einen die Klagen der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20) und Ungarns (Rechtssache C-551/20), soweit sie die Richtlinie 2020/1057 betreffen, und zum anderen die Klagen der Republik Bulgarien (Rechtssache C-544/20), Rumäniens (Rechtssache C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) und der Republik Polen (Rechtssache C-555/20) abzuweisen.

    Rn. 1493 Da das Parlament und der Rat beantragt haben, der Republik Litauen (Rechtssache C-541/20), der Republik Bulgarien (Rechtssachen C-543/20 und C-544/20), Rumänien (Rechtssachen C-546/20 und C-548/20), der Republik Zypern (Rechtssache C-550/20) sowie der Republik Polen (Rechtssachen C-553/20 und C-555/20) die Kosten aufzuerlegen und diese Mitgliedstaaten mit ihrem Vorbringen unterlegen sind, sind ihnen die Kosten des Verfahrens, einschließlich, was die Republik Litauen betrifft, der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (Rechtssache C-541/20 R), aufzuerlegen.

    In der Rechtssache C-555/20, Polen/Parlament und Rat:.

  • EuGH, 16.07.2026 - C-209/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Binnenmarkt - Wettbewerb - Profifußball - …

    Bei der Erforderlichkeit ist zu prüfen, ob es keine alternative, weniger restriktive Maßnahme gab, die es ermöglicht hätte, das verfolgte Ziel ebenso wirksam zu erreichen (vgl. in diesem Sinne und entsprechend Urteile vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 824, …und vom 10. Juli 2025, 1NTERZERO u. a., C-254/23, EU:C:2025:569, Rn. 208).
  • Generalanwalt beim EuGH, 14.11.2023 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail) - Nichtigkeitsklage - …

    Rn. 29 In der Rechtssache C-555/20 beantragt die Republik Polen, unterstützt durch die Republik Estland, die Republik Lettland und Rumänien{FN-VERWEIS:22}, Art. 1 Abs. 3, 4, 6 und 7 sowie Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 2020/1057 oder, hilfsweise, diese Richtlinie insgesamt für nichtig zu erklären.

    Rn. 34 Mit Beschluss des Präsidenten vom 13. Oktober 2023 sind die Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20 nach Art. 54 Abs. 2 der Verfahrensordnung verbunden worden.

    In der Rechtssache C-555/20 beantragt die Republik Polen die Nichtigerklärung von Art. 1 Abs. 3, 4, 6 und 7 der Richtlinie 2020/1057 betreffend die bilateralen Beförderungen von Gütern und von Fahrgästen, den kombinierten Verkehr und die Kabotage.

    Rn. 1155 Die Klagen in den Rechtssachen C-541/20 und C-551/20, soweit sie die Richtlinie 2020/1057 betreffen, und die Klagen in den Rechtssachen C-544/20, C-548/20, C-550/20 und C-555/20 werden abgewiesen.

    Rn. 1158 Im Licht dieser Erwägungen und in Anbetracht der besonderen Ausgestaltung der Klagen in den verbundenen Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20 schlage ich dem Gerichtshof vor, über die Kosten wie folgt zu entscheiden.

    Rn. 1164 Die Republik Polen trägt die Kosten in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20.

    Rn. 1167 Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, in den verbundenen Rechtssachen C-541/20 bis C-555/20 wie folgt zu entscheiden:.

    Die Klagen der Republik Litauen in der Rechtssache C-541/20, der Republik Bulgarien in den Rechtssachen C-543/20 und C-544/20, Rumäniens in den Rechtssachen C-546/20 und C-548/20, der Republik Zypern in der Rechtssache C-550/20 und der Republik Polen in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20 werden abgewiesen.

    Die Republik Polen trägt die Kosten in den Rechtssachen C-553/20 und C-555/20.

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.09.2026 - C-193/25

    Nichtigkeitsklage - Richtlinie (EU) 2024/3019 - Behandlung von kommunalem …

    {FN:18} Urteile vom 16. Dezember 2008, Arcelor Atlantique et Lorraine u. a. (…C-127/07, EU:C:2008:728, Rn. 57), vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (Marktstabilitätsreserve des Emissionsrechtehandels) (…C5/16, EU:C:2018:483, Rn. 112), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 313).

    {FN:19} Urteile vom 14. Dezember 2004, Swedish Match (…C-210/03, EU:C:2004:802, Rn. 48), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 313).

    {FN:22} Urteile vom 7. September 2006, Spanien/Rat (…C310/04, EU:C:2006:521, Rn. 122), vom 8. Juli 2010, Afton Chemical (…C343/09, EU:C:2010:419, Rn. 34), vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (Marktstabilitätsreserve des Emissionsrechtehandels) (…C5/16, EU:C:2018:483, Rn. 152), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 722).

    {FN:24} Urteile vom 21. Juni 2018, Polen/Parlament und Rat (Marktstabilitätsreserve des Emissionsrechtehandels) (…C5/16, EU:C:2018:483, Rn. 153), vom 13. März 2019, Polen/Parlament und Rat (Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe) (…C128/17, EU:C:2019:194' Rn. 73), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 218).

    Dazu Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 224).

    {FN:78} Darin unterscheidet sich dieser Punkt von dem Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 727 und 728).

    {FN:79} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 720 und 755).

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.03.2026 - C-194/24

    Nichtigkeitsklage - Gemeinsame Fischereipolitik - Kontrolle der …

    {FN:28} Der Gerichtshof hat bereits Gelegenheit gehabt, das weite (gesetzgeberische) Ermessen u. a. für die folgenden Gebiete zu bestätigen: die Gemeinsame Agrarpolitik (…vgl. z. B. Urteil vom 7. September 2006, Spanien/Rat, C-310/04, EU:C:2006:521, Rn. 96 und die dort angeführte Rechtsprechung), den Binnenmarkt (…vgl. z. B. Urteil vom 8. Dezember 2020, Polen/Parlament und Rat, C-626/18, EU:C:2020:1000, Rn. 95 und 97 sowie die dort angeführte Rechtsprechung) und die Gemeinsame Verkehrspolitik (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 247 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Diese Auffassung wurde später in Fällen, die verschiedene Bereiche der gesetzgeberischen Tätigkeit der EU betrafen, wiederholt, beispielsweise in Bezug auf den Binnenmarkt (…vgl. Urteil vom 8. Dezember 2020, Polen/Parlament und Rat, C-626/18, EU:C:2020:1000, Rn. 95 und die dort angeführte Rechtsprechung) oder die Gemeinsame Verkehrspolitik (vgl. Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket), C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 242 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:34} Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 243 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:35} Vgl. z. B. Urteile vom 8. Dezember 2020, Polen/Parlament und Rat (…C-626/18, EU:C:2020:1000, Rn. 98 und die dort angeführte Rechtsprechung), und vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 243 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    {FN:36} Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat (Mobilitätspaket) (C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 218 und 244 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

  • EuGH, 21.05.2026 - C-684/24

    Geldwäschebekämpfung: Bei berechtigtem Interesse hat die Öffentlichkeit Zugang zu …

    Insbesondere verlangt dieser Grundsatz, dass eine Regelung es den Betroffenen ermöglicht, den Umfang der ihnen damit auferlegten Verpflichtungen genau zu erkennen, und dass die Betroffenen ihre Rechte und Pflichten eindeutig erkennen und sich darauf einstellen können (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 158 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 41 Diese Erfordernisse sind jedoch weder dahin zu verstehen, dass sie den Unionsgesetzgeber darin hindern, im Rahmen einer von ihm erlassenen Norm einen abstrakten Rechtsbegriff zu verwenden, noch dahin, dass sie gebieten, dass in einer solchen abstrakten Norm die verschiedenen konkreten Fälle genannt werden, auf die sie angewandt werden kann, sofern der Gesetzgeber nicht alle diese Fälle im Voraus bestimmen kann (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 159 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 42 Es ist somit nicht erforderlich, dass ein Gesetzgebungsakt selbst Angaben technischer Natur enthält, da der Unionsgesetzgeber einen allgemeinen Rechtsrahmen schaffen kann, der gegebenenfalls später konkretisiert wird (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 160 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Rn. 43 Folglich verletzt die Tatsache, dass ein Gesetzgebungsakt den Behörden, die mit seiner Durchführung betraut sind, ein Ermessen verleiht, als solche nicht das Erfordernis der Vorhersehbarkeit, sofern der Umfang dieses Ermessens und die Modalitäten seiner Ausübung im Hinblick auf das verfolgte legitime Ziel hinreichend deutlich festgelegt sind, um angemessenen Schutz vor Willkür zu bieten (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 161 und die dort angeführte Rechtsprechung).

  • EuG, 03.09.2025 - T-348/23

    Das Gericht weist die Klage von Zalando gegen die Benennung ihrer gleichnamigen …

    Rn. 113 Es ist jedoch nicht erforderlich, dass ein Gesetzgebungsakt selbst Angaben technischer Natur enthält, da der Unionsgesetzgeber einen allgemeinen Rechtsrahmen schaffen kann, der gegebenenfalls später konkretisiert wird (Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 160).
  • EuGH, 10.07.2025 - C-254/23

    INTERZERO u. a. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Niederlassungsfreiheit und …

    Insoweit impliziert der Begriff "Niederlassung" die tatsächliche Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit mittels einer festen Einrichtung im Aufnahmemitgliedstaat auf unbestimmte Zeit (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 22. November 2018, Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank, C-625/17, EU:C:2018:939, Rn. 34 und 35, sowie vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 364 und die dort angeführte Rechtsprechung).
  • EuG, 19.11.2025 - T-367/23

    Digitale Dienste - Verordnung (EU) 2022/2065 - Benennung einer sehr großen …

    Rn. 93 Insoweit festzustellen, dass der Unionsgesetzgeber nicht verpflichtet ist, unter allen Umständen über eine Folgenabschätzung zu verfügen, und dass eine solche Folgenabschätzung ihn jedenfalls nicht bindet (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 4. Oktober 2024, Litauen u. a./Parlament und Rat [Mobilitätspaket], C-541/20 bis C-555/20, EU:C:2024:818, Rn. 230).
  • Generalanwalt beim EuGH, 16.07.2026 - C-467/24
    {FN:73} Voir, en ce sens, arrêt du 4 octobre 2024, Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818, points 158, 159 et 162 ainsi que jurisprudence citée).

    {FN:74} Voir, en ce sens, arrêt du 4 octobre 2024, Lituanie e.a./Parlement et Conseil (Paquet mobilité) (C-541/20 à C-555/20, EU:C:2024:818, points 616 et 617 ainsi que jurisprudence citée).

  • Generalanwalt beim EuGH, 26.06.2025 - C-364/24

    Fidenato - Vorlage zur Vorabentscheidung - Absichtliche Freisetzung genetisch …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.03.2026 - C-862/24

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Verordnung (EG) Nr. 216/2008 - …

  • EuGH, 26.03.2026 - C-696/23

    Krieg in der Ukraine: Der Gerichtshof bestätigt das Einfrieren von Geldern von …

  • EuGH, 19.12.2024 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail)

  • EuGH, 12.02.2026 - C-48/24

    Die nach litauischem Recht für eine internationale Privatschule bestehende …

  • EuGH, 18.06.2026 - C-816/24

    Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Belarus und der …

  • EuGH, 12.03.2025 - C-541/20

    Litauen/ Parlament und Rat () und temps de travail)

  • EuGH, 05.02.2026 - C-364/24

    Landwirtschaft: Die Mitgliedstaaten können unter bestimmten Voraussetzungen den …

  • EuGH, 06.03.2025 - C-471/23

    Obshtina Veliko Tarnovo - Vorlage zur Vorabentscheidung - Wirtschaftlicher, …

  • EuGH, 16.10.2025 - C-391/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 191 Abs. 2 AEUV - Umweltpolitik der Union - …

  • EuGH, 21.01.2025 - C-188/23

    Conti 11. Container Schiffahrt II - Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - …

  • EuGH, 01.08.2025 - C-703/23

    Timchenko/ Rat - Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in der …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-696/23

    Einfrieren von Geldern: Nach Ansicht von Generalanwältin Medina ist das Kriterium …

  • EuGH, 16.10.2025 - C-482/23

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Zugang zum grenzüberschreitenden …

  • EuGH, 16.01.2025 - C-376/23

    BALTIC CONTAINER TERMINAL - Vorlage zur Vorabentscheidung - Zollunion - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-35/24

    Rechtsmittel - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-704/23

    Khudaverdyan/ Rat - Rechtsmittel - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 05.06.2025 - C-711/23

    Rechtsmittel - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen …

  • Generalanwalt beim EuGH, 10.04.2025 - C-703/23

    Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in der Ukraine - …

  • EuG, 18.03.2026 - T-575/22

    Umwelt - Übereinkommen von Aarhus - Ablehnung eines Antrags auf interne …

  • EuGH, 23.01.2025 - C-188/23

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Umwelt - Verbringung von Abfällen - Richtlinie …

  • EuGH, 12.11.2025 - C-475/24

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Steuerrecht - gemeinsames Mehrwertsteuersystem - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 12.02.2026 - C-30/25

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Vorrechte und Befreiungen der Europäischen Union …

  • Generalanwalt beim EuGH, 10.07.2025 - C-48/24

    Vilniaus tarptautine mokykla - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 49 AEUV - …

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